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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2019
 
Veranstaltungen von Kolja Lichy

[P Si] Einführung in die OEG
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. I, D 209

Kommentar:

Osteuropäische Geschichte ist insbesondere im deutschsprachigen Raum eine seit vielen Jahrzehnten institutionell verankerte Subdisziplin der Geschichtswissenschaften. Wie alle regional zentrierten Wisenschaften - oder, um es modischer auszudrücken: area studies - bringt auch die Osteuropäische Geschichte gegenüber ihrer Hauptdisziplin, den Geschichtswissenschaften, einige Besonderheiten mit. Dazu gehört nicht nur die explizite Beschäftigung mit einem über die deutsche Nationalgeschichte weit hinausgehenden Thema. Die Osteuropäische Geschichte ist ein stets explizit oder implizi vergleichend arbeitender Zweig der Geschichtswissenschaften, sie erarbeitet Kenntnisse anderer Gesellschaften und Geschichtskulturen und öffnet damit gegenüber der reinen Nationalgeschichte einen weitaus breiteren Horizont. Die Konzentration auf einen Rum bringt aber auch beständige Diskussionen über die Definition der Arbeitsmaterie und damit den Wissenschaftszweig selbst mit sich. Was also ist Osteuropäische Geschichte übehaupt? Mit welchen Räumen beschäftigt sie sich? Welche methodischen Besonderheiten, welche Anforderungen birgt solch ein geschichtswissenschaftliches Arbeiten? Mit diesen Fragen werden wir uns im Einführungsseminar beschäftigen.

Das Proseminar ist nur für Studierende der Osteuropäischen Geschichte geöffnet beziehungsweise für diejenigen Studierenden der Allgemeinen Geschichte, die die Veranstaltung im Rahmen ihres Orientierungsmoduls besuchen.


[P Si] Herrschaft und Geschlecht in der FNZ
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, G 333

Kommentar:

Auch in der Gegenwart ist das Geschlecht von Regierenden ein Thema - zumindest, wenn es sich um die hier minoritären Frauen handelt. Allgemein ist gender history eine mittlerweile etablierte Persepektive der Geschichtswissenschaften. Dabei geht es allerdings seit längerer Zeit nicht nur mehr um Frauengeschichte, sondern auch um Geschichte von Männlichkeiten. In diesem Sinne ist die Relationalität von Geschlecht im Allgemeinen in dne Mittelpunkt der Überlegungen gerückt.

Am Beispiel der Frage von Herrschaft und Geschlecht wollen wir uns im Seminar zum einen mit den Ansätzen von Geschlechtergeschichte im Allgemeinen und der Rolle von Geschlecht in der Frühen Neuzeit im Besonderen beschäftigen. Dabei werden wir versuchen, einen möglichst breiten europäischen Blick auf das Thema zu werfen.

Literatur:
Claudia Opitz-Belakhal, Geschlechtergeschichte, Frankfurt a.M./New York 2018.
Jürgen Matschukat/Olaf Stieglitz, Geschichte der Männlichkeiten, Frankfurt a.M./New York 2018.
Heide Wunder (Hg.), Dynastie und Herrschaftssicherung in der Frühen Neuzeit. Geschlechter und Geschlecht, Berlin 2002.


[Ü] Serenissimo principi: Höfe und Allianzen in der FNZ
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. I, D 209

nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de