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Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2026/27

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Gender in der Lehre

Adresse:
Goethestraße 58
35390 Gießen
www.uni-giessen.de/cms/org/beauftragte/frb


Veranstaltungen

 

 
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Legende

 
[Si] Gegenmittel zur Red Pill? Transnationale Konflikt- und Mobilisierungsfelder von Antifeminismus
Blocktermine, vgl. Ablaufplan
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 43
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 43

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit Antifeminismus und Anti-Gender-Diskursen als gesellschaftliche und transnationale Konfliktphänomene. Im Zentrum steht die Frage, weshalb antifeministische Mobilisierungen gegenwärtig weltweit an Sichtbarkeit und politischer Bedeutung gewinnen und wie sie mit gesellschaftlichen Krisen, autoritären Entwicklungen und dem Wandel von Geschlechterverhältnissen zusammenhängen. Dabei werden antifeministische Narrative, Männlichkeitsbilder und Feindbildkonstruktionen als Ausdruck sozialer Auseinandersetzungen um Macht, Identität und gesellschaftliche Ordnung analysiert. Aus einer transnationalen Perspektive untersucht das Seminar zudem, wie antifeministische Akteur*innen, Diskurse und Mobilisierungsstrategien international vernetzt sind und wie sich Antifeminismus als Teil breiter gesellschaftlicher Transformations- und Konfliktdynamiken einordnen lässt.


[Si] Migración, Mujeres y Desigualdades Sociales
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: k.A.
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: k.A.
Nachhaltigkeit:
SDG 5 – Geschlechtergleichheit
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Kommentar:

Teniendo como marco los Derechos Humanos de las mujeres el curso analiza la reproducción de las desigualdades sociales y de género a través de la interrelación entre las categorías mujer y migración. Se propone brindar a quienes participan en el curso contenidos que sirvan para el análisis teórico de las migraciones a partir de una visión crítica centrada en el enfoque de género feminista. En las últimas clases se profundizará el lugar de las memorias migrantes en la resignificación de identidades colectivas y en el tránsito del duelo migratorio. Este curso se abordará desde un enfoque interdisciplinario, el acercamiento a las temáticas principales del curso se realizará a través de lecturas desde diversos enfoques disciplinarios tales como la sociología, el derecho, la ciencia política, la psicología y la antropología. El curso apuesta por una pedagogía que integre las dimensiones culturales al espacio académico, particularmente los aportes del cine, la música y la literatura a la comprensión de las temáticas abordadas en el curso. La propuesta consiste en clases expositivas aunadas al trabajo autónomo semanal de lecturas obligatorias por parte del estudiantado y la participación de foros al final de clase.


[Vl] Recht und Gesellschaft
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 020
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 020

Zielgruppe:
Jura, PV, ab 5.

[Vl+Ü] Gender und Diversity – Analyse und Gestaltung von Kulturwandel in Organisationen
Ziel der Veranstaltung ist es Studienrenden nicht nur fundiertes Wissen um zentrale Gender- und Diversitäts-Aspekte im beruflichen Kontext zu vermitteln, sondern auch Gender- und Diversity-kompetente Handlungsweisen in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen aber auch im Privaten aufzuzeigen und zu analysieren. Dabei sollen mit Hilfe des angeeigneten Wisses, langfristige Lösungsstrategien zum Überwinden typischer soziokultureller und sozioökonomischer Widerstände erarbeitet werden.
Der Veranstaltung bezieht sich unter anderem auf die SDGs 1, 4, 5, 8, 10 und 16 und hat somit auch einen starken Nachhaltigkeitsbezug.

Inhaltlich werden z.b. Gender- und Diversitymanagement, Inklusion, Interkulturalität, Migration, Sorgearbeit, New Work, Digitalisierung, Gig Work, Gender Economics, Doing Gender, Gewalt gegen Frauen, und andere wichtige Themen und Aspekte, die einen Kulturwandel in Organisationen hervorrufen, vorgestellt und besprochen.

Der Kurs findet dienstags von 8:30-10 Uhr statt. Es herrscht Anwesenheitspflicht. Studierende dürfen nur 2 Mal fehlen.

Nähere Informationen wie z.B. zum Kursablauf werden beim ersten Termin besprochen.

Die erfolgreiche Teilnahme (6 CP benotet) erfordert eine unbenotete Gruppenpräsentation und eine benotete Hausaufgabe. Die Studierende schlagen zwei Themen vor, von denen Fr. Kiotzenoglou eines aussucht.

BITTE BEACHTEN:

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt auf 18.

Die Unterrichtssprache ist Deutsch - Teilnehmende müssen mindestens B2 mündlich und schriftlich haben. Die Veranstaltung wird durchgehend von Fr. Luisa Kiotzenoglou unterrichtet.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 024
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 024

Zielgruppen:
M.Sc. BWL  |  M.Sc. VWL  |  M.Sc. AFS  |  M.Sc. EGR
Nachhaltigkeit:
SDG 4 – Hochwertige Bildung
SDG 4.3 – Gleichberechtigter Zugang für Frauen und Männer zu hochwertiger fachlicher, beruflicher und tertiärer Bildung
Das SDG 4.3 zielt auf einen gleichberechtigten Zugang zu hochwertiger und bezahlbarer tertiärer Bildung ab und bildet damit eine zentrale Grundlage für Chancengleichheit sowie die Förderung nachhaltiger Entwicklung. Für BWL-Masterstudierende ist dieses Ziel von besonderer Relevanz, da eine hochwertige Hochschulbildung neben der Vermittlung nachhaltigkeitsrelevanten Fachwissens auch die Entwicklung von Sach-, Sozial- und Selbstkompetenzen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung fördert. Dadurch werden Studierende befähigt, ökologische, ökonomische und soziokulturelle Zusammenhänge zu verstehen und verantwortungsvolle sowie nachhaltige Entscheidungen in Unternehmen und Organisationen zu treffen.

Kommentar:

Ziel der Veranstaltung ist es Studienrenden nicht nur fundiertes Wissen um zentrale Gender- und Diversitäts-Aspekte im beruflichen Kontext zu vermitteln, sondern auch Gender- und Diversity-kompetente Handlungsweisen in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen aber auch im Privaten aufzuzeigen und zu analysieren. Dabei sollen mit Hilfe des angeeigneten Wisses, langfristige Lösungsstrategien zum Überwinden typischer soziokultureller und sozioökonomischer Widerstände erarbeitet werden.
Der Veranstaltung bezieht sich unter anderem auf die SDGs 1, 4, 5, 8, 10 und 16 und hat somit auch einen starken Nachhaltigkeitsbezug.

Inhaltlich werden z.b. Gender- und Diversitymanagement, Inklusion, Interkulturalität, Migration, Sorgearbeit, New Work, Digitalisierung, Gig Work, Gender Economics, Doing Gender, Gewalt gegen Frauen, und andere wichtige Themen und Aspekte, die einen Kulturwandel in Organisationen hervorrufen, vorgestellt und besprochen.

Die Inhalte werden mit interaktiven Lehrmethoden erarbeitet: Nach einem Impuls werden die Teilnehmer/-innen angeleitet, kontrovers zu diskutieren, Fallbeispiele zu erarbeiten und Gruppenaufgaben bzw. -projekte selbständig zu be- und auch erarbeiten. 


Der Kurs findet dienstags von 8:30-10 Uhr statt. Es herrscht Anwesenheitspflicht.
Studierende dürfen nur 2 Mal fehlen.
Nähere Informationen wie z.B. zum Kursablauf werden beim ersten Termin besprochen.

Die erfolgreiche Teilnahme (6 CP benotet) erfordert eine unbenotete Gruppenpräsentation und eine benotete Hausaufgabe. Die Studierende schlagen zwei Themen vor, von denen Fr. Kiotzenoglou eines aussucht.

BITTE BEACHTEN:

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt auf 18.

Die Unterrichtssprache ist Deutsch - Teilnehmende müssen mindestens B2 mündlich und schriftlich haben. Die Veranstaltung wird durchgehend von Fr. Luisa Kiotzenoglou unterrichtet.


[Si] FSL III.4 B NUR ALTE STUDIENORDNUNG: Tiere in pädagogisch-therapeutischen Kontexten  (FSL III.4 B)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil II, B 116
nächster Termin: 21.10.2026 Uhr, Raum: Phil II, B 116

Zielgruppe:
L5, WPV, oSem

[Si] Intersectionality and Migration: Gender, Queer Perspectives, and Cultural Identities
Dozent/-in:
, Ekin Durmaz
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 101
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 101

[Vl] Kultur- und Mediengeschichte der populären Musik 1950-1990
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. II D, 08
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08

Zielgruppen:
MW Ba, WPV, oSem  |  MP Ba, WPV, oSem  |  GuK MW Ba, WPV, oSem  |  GuK MP Ba, WPV, oSem  |  L1, L2, L3, L5, WPV, oSem  |  AMW Ma, WPV, oSem  |  GuK MW Ma, WPV, oSem  |  LAS-BA, PDK, ab 3. Sem

Kommentar:

Diese Überblicksveranstaltung führt in einschlägige Genres, Medientechnologien und soziokulturelle Dynamiken, die mit der Geschichte der populären Musik von 1945 bis 1990 verbunden sind. Der Fokus wird primär auf die USA und Großbritannien gelegt, globale Entwicklungen werden punktuell gestreift. Ziel ist es, Entwicklungen in der populären Musik unter Berücksichtigung medientechnischer, politischer, ökonomischer und sozialer Aspekte zu durchleuchten. Die in der Vorlesung behandelten kultur- und mediengeschichtlichen Gesichtspunkte sollen wesentliche Orientierungen liefern, um die Entstehung spezifischer Genres wie Rock’n’Roll, Beat, Folk, Soul, Psychedelic, Progressive und Glam Rock, Disco, Punk, New Wave und Hip-Hop zu erschließen. Der Blick auf Praktiken der Musikproduktion und die dabei zum Einsatz kommenden technischen Geräte und Instrumente versetzt in die Lage, Klangästhetiken und Stilmittel der populären Musik nahe an ihren medialen Entstehungsbedingungen rekonstruieren zu können. Der Blick auf gesellschaftliche/politische Verhältnisse und Diskurse wiederum legt eine Perspektive frei, mit der sich machtkritische Fragen zur performativen Aushandlung und Verkörperung von sozialen Normen bezüglich Race, Class, Gender und Sexuality stellen lassen. In dieser Hinsicht wird die Vorlesung populäre Musikformen auch als Aushandlungsraum kultureller Wertemuster und Hegemonien thematisieren. Durch die Kombination musikwissenschaftlicher mit kultur- und medienwissenschaftlichen Perspektiven ist die Vorlesung interdisziplinär angelegt.

Literatur
Garofalo, Rebee & Waksman, Steve. Rockin‘ Out. Popular Music in the USA. New York: Pearson.
Popular Music History. Equinox Publishing.
Schmidt Horning, Susan 2013: Chasing Sound. Technology, Culture and the Art of Studio Recording from Edison to the LP. Baltimore: John Hopkins University Press.
Starr, Larry & Waterman, Christopher 2014: American Popular Music. From Minstrelsy to MP3. New York: Oxford University Press,

Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme und Prüfungsleistung. Genaueres wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine


[H Si] Musik im Kontext von Race und Gender
Hinweis CLAS: Es gelten die Fristen des Institut für Musikwissenschaft!
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. II D, 09
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09

Zielgruppen:
MW Ba, PV, 3.-6. Sem  |  L3, WPV, 1./2. Sem  |  AMW Ma, PV, 1.-3. Sem  |  GuK MW Ma, PV, 1.-3. Sem  |  AMW Ma, PV, 1.-4. Sem  |  ATW Ba, WPV, 6. Sem  |  ATW Ma, WPV, 1. Sem  |  ATW Ba, PV, 1.-6. Sem

Kommentar:

Im Seminar erarbeiten wir uns einen Überblick über Theorien kultureller Hegemonie mit Fokus auf den Aspekten Gender und Race (Feminismus, Queerfeminismus, Critical Race Theory, Postcolonial Theory). Die Lektüre und Diskussion von Grundlagentexten soll fruchtbare Perspektiven auf konkrete musikbezogene Fallbeispiele eröffnen. Fragen könnten beispielsweise sein: Welche Auswirkungen hatte das Frauenbild im 19. Jahrhundert auf den Musikdiskurs und umgekehrt? Wie wird Gender am Broadway performt? Welche Bedeutung haben Praktiken kultureller Aneignung für die Geschichte der Oper? Ist Musiktheorie strukturell weiß? Ist Hip-Hop antirassistisch?

Modulzuordnung neue Lehramtsstudiengänge:
03-mus-L3-WP-4b

Liberal Arts:
BA-LAS-PDK-5 (Institutionskritik)
BA-LAS-PDK-4 (Funktionen der Künste)


     
[Si] Die Apostelin Junia und andere Amtsträgerinnen im Neuen Testament
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II, H 210
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

[Si] Dis/ability-kritische Bibelauslegung in Respekt vor Menschen mit Behinderung  (AfK-Nr.: 180)
Durchführung: Block
Dozent/-in:
Prof. Dr. Ute Eisen , Heike Beckendorf
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Vorbesprechung: Mo. 02.11.2026, 16.00 - 18.00 Uhr, Phil. II, H 210
5 Einzeltermine:
Mo. 02.11.2026,16.00 - 18.00 Uhr   (Vorbesprechung) Phil. II, H 210
Fr. 15.01.2027,14.00 - 19.00 Uhr   Phil. II, H 215
Sa. 16.01.2027,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II, H 215
Fr. 05.02.2027,14.00 - 19.00 Uhr   Phil. II, H 215
Sa. 06.02.2027,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II, H 215

 
[Si] Das Andere im Bild
Mit der Erfindung der Fotografie im 19. Jahrhundert entstand für die europäische Gesellschaft nicht nur ein neues Medium der Selbstabbildung; rasch richtete sich der Blick durch die Kamera auch auf die europäischen Kolonien. Seit ihren Anfängen fungiert die Fotografie somit als zentrales Instrument der Wissensproduktion über das sogenannte „Andere“. Das visuelle Abbilden des „Fremden“ beschränkt sich jedoch keineswegs auf den kolonialen Kontext. Prozesse der In- und Exklusion im Visuellen lassen sich in den unterschiedlichsten Kontexten beobachten, wie etwa in Form von antisemitischen Fotografien, transfeindlichen Fotografien oder auch sozialer Ausgrenzung im Foto.
Dieses Seminar führt in die Methodik der Visual History sowie der historiografischen Bildforschung ein und richtet den Blick gezielt hinter die Kamera. Im Mittelpunkt steht die kritische Hinterfragung der den Bildern zugrundeliegenden Machtstrukturen. Wir untersuchen, wer fotografiert, wer abgebildet wird und wer im Bild unsichtbar bleibt. Zudem analysieren wir, wie Fotografien seit ihren Anfängen eine identitätsstiftende Wirkung entfalten und welche Identifikationsprozesse sie in Gang setzen. Anhand ausgewählter Bildbeispiele schauen wir uns die Verbildlichung von „Othering“ (nach Edward Said) quer durch verschiedene historische Epochen an und diskutieren den methodisch angemessenen Umgang mit visuellen Quellen der Ausgrenzung.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 113
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 113

[P Si] Einführungskurs: Medien und ihr Publikum
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 003
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 003

Kommentar:

Das Proseminar richtet sich wie die Vorlesung an die Studienanfänger/innen der Fachjournalistik Geschichte und bietet eine Einführung in das Studienfach. Wir werden uns hier mit der Geschichte und Gegenwart der Printmedien, des Fotojournalismus, des Kinos, Radios, Fernsehens und Internets sowie deren Nutzung und Aneignung durch das Publikum auseinandersetzen. Außer mit wissenschaftlichen Texten arbeiten wir mit Quellen, also mit konkreten Reportagen, Pressefotos, Filmen, Radio- und Fernsehsendungen sowie Präsentationen im Netz.
Ergänzend wird ein Tutorium angeboten, dessen Besuch wir nachdrücklich empfehlen. Unter der Anleitung von fortgeschrittenen Studierenden können Sie hier in Kleingruppen Fragen aus Vorlesung und Proseminar weiter vertiefen, Sie analysieren gemeinsam aktuelle Medienprodukte, üben sich selbst in journalistischen Darstellungsformen und werden in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens eingewiesen. Die Termine der zur Auswahl stehenden Tutorien werden in der ersten Vorlesung bekannt gegeben.


[P Si] Jugend in den Medien
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 011
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 011

Kommentar:

„Die Jugend von heute ...“, so beginnen seit Sokrates die vorgebrachten Lamenti über die zeitgenössische Jugend. Die Kritik an Jugendlichen gilt als sichere Konstante in der Geschichte, die jeweiligen Argumente jedoch sind historisch wandelbar. Jugend konnte aber nicht nur als Projektionsfläche für den ausgemachten Kulturverfall dienen, sondern auch Hoffnungsträgerin sein. In diesem Proseminar wollen wir uns mit verschiedenen Deutungen von „der Jugend“ im Deutschland des 20. Jahrhunderts beschäftigen. Dafür analysieren wir mediale Repräsentationen von Jugend(kulturen) in Presse, Film und Fernsehen, aber auch Medienprodukte, allen voran Jugendzeitschriften, die sich direkt an Jugendliche richteten. Die Themen, die wir dabei diskutieren, reichen von Erziehung und Disziplinierung über Freundschaft, Paarbeziehung, Geschlechterbilder und Sexualität bis hin zu Starkult, (Medien-)Konsum, Rebellion und politischer Revolte.


[Vl] Medien und ihr Publikum
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal)
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal)

Kommentar:

Diese Vorlesung richtet sich an die Erstsemester im BA- und MA-Studienfach Fachjournalistik Geschichte. Sie führt ein in die Geschichte der verschiedenen Massenmedien – Presse, Film, Radio, Fernsehen und Internet – und verfolgt deren Entwicklung vom Beginn der Neuzeit bis in die Gegenwart. Anhand aussagekräftiger historischer Fallstudien schauen wir uns gemeinsam an, wie und mit welchem Selbstverständnis Journalist:innen für die verschiedenen Medien gearbeitet haben, wie das Publikum diese genutzt und ihre Botschaften aufgenommen hat, welche medialen Eigenlogiken sich im Vergleich feststellen lassen und welcher Kritik sowohl die Medien als auch ihr Publikum immer wieder ausgesetzt waren und sind.
Die Vorlesung ist abgestimmt auf das Proseminar gleichen Titels und ein Tutorium, dessen Besuch wir nachdrücklich empfehlen. Unter der Anleitung von fortgeschrittenen Studierenden vertiefen Sie hier in Kleingruppen Aspekte aus Vorlesung und Proseminar weiter, analysieren gemeinsam aktuelle Medienprodukte und üben sich in den Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens. Die Termine dafür werden in der ersten Woche verabredet.


       
[Si] Flaneure und Flaneusen in Moderne und Gegenwart
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333
nächster Termin: 20.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333
Einzeltermin:
Fr. 15.01.2027,14.00 - 18.00 Uhr   Margarete-Bieber-Saal, Veranstaltung im Rahmen des Projekts "Ökologie der Geister"

[Vl] Kunst der Moderne - heute  (AfK-Nr.: 844)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.10.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011

Kommentar:

Seit etwa der Jahrtausendwende wird die "Kunst der Moderne", d.h. die Kunst der Dekaden um 1900, einer kritischen Revision unterzogen. Wahlweise unter feministischen und/oder postkolonialen Vorzeichen. Große Museen wie das Museum of Modern Art in New York, das Centre Pompidou in Paris oder die Neue Nationalgalerie in Berlin präsentieren ihre Sammlungen in neuer Gewandung und Komposition, aktivieren die Depots und kaufen Bestände dazu, um - im Zeitalter der Globalisierung und einer vermeintlichen Dezentrierung des Westens - andere Perspektiven auf die Moderne zu eröffnen bzw. die Moderne als Epoche (nicht nur der Kunst) anders zu denken. Bislang kaum bekannte oder ignorierte künstlerische Positionen (von Frauen, People of Color u.a.) werden "entdeckt", tradierte Narrative und Erzählmuster aufgebrochen, produktive Nachbarschaften von Exponaten erprobt usw. Auch etablierte Künstler*innen der Moderne werden nun neu gesehen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die gegenwärtige Lebenswelt befragt.
In der Vorlesung geht es um diesen dezidiert heutigen Blick auf Kunst der Moderne und damit auch um die Frage, was davon warum uns heute interessieren könnte oder sollte. Durch die Auseinandersetzung mit aktuellen Ausstellungen, musealen Inszenierungen und Forschungsbeiträgen zu dem Thema lernen die Studierenden ein breites Spektrum der "Kunst der Moderne" kennen ebenso wie Möglichkeiten ihrer Betrachtung und Interpretation aus einer im Hier und Jetzt situierten Warte.


[Si] Minne als höfische Kunstform
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333

 
[Si] Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Feministische Perspektiven auf die Zukunft  (AfK-Nr.: 413/414)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 102
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 102

Kommentar:

Das Seminar soll einen positiven und konstruktiven Blick auf die Zukunft richten und u.a. folgende Fragen diskutieren: Welche gesellschaftlichen Narrative gibt es über die Zukunft bestimmter Personen (z.B. behinderter und trans* Personen)? Wie wollen wir (gerade für Personen, denen ihre Zukunft abgesprochen wird) die Zukunft gestalten? Wie sieht eine Zukunft ohne patriarchale Familienstrukturen, restriktive Gender-Praktiken, Kapitalismus, Gefängnisse, Polizei, etc. aus? Wie gestalten wir Community-basierte Care-Praktiken? Welche Arten von Beziehungen wollen wir führen? Was ist die Zukunft marginalisierter Philosophie?
Das Seminar soll sich damit von dem oftmals abstrakten Fokus der Philosophie lösen und konkrete Konzepte des Zusammenlebens sowohl im Rahmen aktueller Unterdrückung als auch nach dem Überwinden von cis-hetero patriarchalen, ableistischen, kapitalistischen, rassistischen, kolonialen, etc. Strukturen entwickeln.


 
[Si] "The Horror" - Literarische Reisen in die Wildnis vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Das Seminar diskutiert die Verarbeitung von Erfahrungen mit Natur und Wildnis in der europäischen Literatur und Kunst vom 18. Jahrhundert bis zu Gegenwart. Es werden zunächst grundlegende Aspekte literarischer, bildkünstlerischer und audiovisueller Mimesis von (Natur-)Räumen vorgestellt, bevor dann anhand von Texten und Filmen unterschiedliche Facetten des 'Erfahrungsraums Wildnis‘ zur Diskussion stehen. Behandelt werden Texte und Filme u.a. von Georg Forster, Alexander von Humboldt, Joseph Conrad, Werner Herzog, Francis Ford Coppola und Dorothee Elmiger.


[Si] Anleitung zur Lebenskunst - Bertolt Brechts "Hauspostille" (1927)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Bertolt Brechts Gedichtsammlung „Hauspostille“ (1927) enthält einige der bekanntesten Gedichte Brechts wie „Erinnerung an die Marie A.“, „Von der Freundlichkeit der Welt“ oder „Vom armen B.B.“ Die Sammlung, deren Titel ironisch auf die Form einer traditionellen Predigt-Sammlung anspielt (und auch sonst viele Parodien alter religiöser Formen enthält), ist nicht nur ein sehr interessantes Dokument der Literatur der Neuen Sachlichkeit in der Weimarer Republik. Sie versteht sich ausdrücklich auch als eine leicht zu verstehende Anleitung zu einem guten Leben – unter den schwierigen Bedingungen von Kapitalismus, Not, Krieg und Gewalt. Das Seminar, das sich auch als eine Einführung in den Umgang mit moderner Lyrik eignet, dient dem Kennenlernen Brechts als Lyriker und auch der Frage nach der Aktualität dieser Anleitung zur Lebenskunst.
Zur Teilnahme bitte anschaffen: Bertolt Brecht, Bertolt Brechts Hauspostille, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 10. Auflage 1999. ISBN: 13 978-3-518-39541-7 (10,- €)


[Si] Das postmoderne Bilderbuch
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

[Si] Diskriminierungssensible Literaturauswahl
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
10 Einzeltermine:
Fr. 30.10.2026,09.15 - 11.45 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Fr. 30.10.2026,12.45 - 14.45 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Fr. 20.11.2026,09.15 - 11.45 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Fr. 20.11.2026,12.45 - 14.45 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Fr. 11.12.2026,09.15 - 11.45 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Fr. 11.12.2026,12.45 - 14.45 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Fr. 22.01.2027,09.15 - 11.45 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Fr. 22.01.2027,12.45 - 14.45 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Fr. 12.02.2027,09.15 - 11.45 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Fr. 12.02.2027,12.45 - 14.45 Uhr   Rathenaustraße 10, 107

Kommentar:

Die Auswahl literarischer Texte gehört zu den zentralen Aufgaben des Literaturunterrichts. Sie betrifft nicht nur Fragen der Altersangemessenheit, des Umfangs oder der didaktischen Umsetzbarkeit, sondern auch die Frage, welche Perspektiven, Lebensrealitäten und gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse durch Literatur sichtbar gemacht werden. Vor dem Hintergrund heterogener Lerngruppen ist eine diskriminierungskritische Literaturauswahl daher für angehende Lehrkräfte besonders relevant. Sie ermöglicht es, Auswahlentscheidungen nicht allein an einem tradierten Kanon oder vermeintlich bewährten Texten auszurichten, sondern literarische und mediale Darstellungen hinsichtlich ihrer Ausschlüsse, Zuschreibungen und Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren.

Im Seminar werden theoretische Grundlagen und Kriterien diskriminierungskritischer Literaturauswahl der Grundschule und Sekundarstufe I erarbeitet und auf unterschiedliche Medien angewendet. Betrachtet werden unter anderem Romane, Bilderbücher sowie audiovisuelle und digitale Medien. Dabei geht es sowohl um Texte und Medien, die gesellschaftliche Macht- und Ausgrenzungsverhältnisse thematisieren, als auch um solche, die alternative Weltentwürfe, Perspektiven und Handlungsweisen eröffnen.

Die Blockveranstaltungen werden während der Semesterzeiten freitags alle 3 Wochen zu je 6 SWS stattfinden.
Die genauen Termine sind:
Freitag, 30.10.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 20.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 11.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 22.01.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 12.02.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr


[Si] Ein perfekter Liebhaber? Gottfrieds von Straßburg "Tristan"
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 029
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 029

Zielgruppen:
MA Ger  |  L2  |  L3  |  L5  |  BA Ger Lit  |  BA Ger Spr  |  BA GuK Lit  |  BA GuK Spr

Kommentar:

Der höfische Roman "Tristan" von Gottfrieds von Straßburg diskutiert Aspekte von Minne, Magie, Macht und Betrug. Der Protagonist Tristan ist dabei nicht nur idealer Ritter und perfekter Liebhaber, sondern auch ein listiger Held, der Betrug und Täuschung perfektioniert. Damit verschiebt er nicht nur gesellschaftliche und soziale Grenzen, sondern es öffnen sich auch neue Räume kunstvollen Erzählens.


[Si] Ende, Funke, Gier, Preußler - Fantastische Kinder- und Jugendliteratur
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 009
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

Die jüngste Verfilmung von Momo zeigt einmal mehr, wie präsent die Werke verschiedener "kanonisch" gewordener Autor*innen der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur nach wie vor sind. Im Seminar werden mit "Momo" von Michael Ende, der "Tintentrilogie" von Cornelia Funke, der "Edelstein-Trilogie" von Kerstin Gier und "Die kleine Hexe" von Otfried Preußler und weiteren Werken verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und literaturwissenschaftliche Theorien des Fantastischen erforscht. In internationalen Perspektiven werden verschiedene Trends der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur vergleichend betrachtet. Mit einem medienkomparatistischen Blick werden auch verschiedene Adaptionsformen in anderen Medien wie beispielsweise Literaturverfilmungen und Hörspieladaptionen in den Blick genommen.


[Si] Heldin, Heilige, Mörderin? Wolfgang Schmeltzls Comoedia Judith von 1542
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011

Zielgruppen:
MA Ger  |  L2  |  L3  |  L5  |  BA Ger Lit  |  BA Ger Spr  |  BA GuK Lit  |  BA GuK Spr  |  BA GuK Ger Lit

Kommentar:

Eine Frau überlistet einen Feldherren und schlägt ihm mit seinem eigenen Schwert den Kopf ab. Die biblische Geschichte der gottesfürchtigen Jüdin Judith, die ihr bedrängtes Volk vor den Feinden rettet, gehört auf der Bühne der Frühen Neuzeit zu den beliebtesten Stoffen, nicht zuletzt auch weil Martin Luther diese Geschichte als besonders exemplarisch und didaktisch wertvoll ansieht. Zahlreich wird der Stoff im 16. Jahrhundert mit deutlicher Tendenz zur Politisierung und Aktualisierung aufbereitet, so auch von dem österreichischen Dramatiker Wolfgang Schmeltzl.
Wir werden gemeinsam eine (z.T.) rekonstruierende Aufführung dieses Dramas erarbeiten, um zu sehen, was auf der Bühne machbar und wirkungsvoll ist. Alle Teilnehmenden übernehmen mindestens eine Rolle, sind Darstellende, Co-Regisseur/innen, Co-Dramaturg/innen und Maskenbildende zugleich.
Aufführungstermine: 5.12.2026, 16 Uhr Grünberg: Hospitalkirche; 7.12.2026 Gießen: Pankratiuskapelle. Eine dritte Aufführung ist geplant, voraussichtlich in Bad Homburg.

Die Veranstaltung ist vierstündig: Mo und Do 18-20 Uhr. Sie endet mit der letzten Aufführung im Dezember.


[Si] Lies, was Du willst! Theorie und Praxis der lustvollen Lektüre.
In Kooperation mit dem Caricatura Museum Frankfurt - Museum für Komische Kunst
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033

Kommentar:

Die Ausgangsidee dieses Seminars ist, dass die Teilnehmenden Vorschläge machen, welches literarische Buch wir lesen wollen. Gelesen wird, was von den anderen Teilnehmenden befürwortet wird. Für jedes Werk (das wir realistischer Weise nur auszugsweise lesen werden) stehen ein bis zwei Sitzungen zur Verfügung. Bereits eingegangene Vorschläge sind: Homer (Odyssee), Dante (Göttliche Komödie) und Cervantes (Don Quichote).
Vorschläge können bis zur ersten Sitzung per Mail an mich eingeschickt werden. Die sammle ich - und lasse sie dann zirkulieren, so dass wir idealerweise in der ersten Sitzung eine Auswahl möglicher Texte haben.
Als theoretischen Grundlagentext lesen wir gemeinsam von Roland Barthes "Die Lust am Text"


[Si] Lo privado es político. Literatura, movimientos sociales y artivismo en Latinoamérica
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 30.10.2026,10.00 - 14.00 Uhr   Phil. II G, 104
Fr. 13.11.2026,10.00 - 14.00 Uhr   Phil. II G, 104
Fr. 20.11.2026,10.00 - 14.00 Uhr   digital
Fr. 15.01.2027,10.00 - 14.00 Uhr   digital
Fr. 22.01.2027,10.00 - 18.00 Uhr   Phil. II G, 104
Fr. 05.02.2027,10.00 - 18.00 Uhr   Phil. II G, 104

[Si] Ovids "Metamorphosen" und ihre Rezeption
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Die "Metamorphosen" des römischen Dichters Ovid (43 v. bis 17 n. Chr.) erzählen in großer thematischer Vielfalt eine Fülle von Verwandlungsgeschichten (sie sind nicht immer gleich als solche erkennbar oder bekannt geworden), die zum Kernbestand der europäischen Mythen- und Symbolbildung gehören: so unter anderem die Geschichte von Dädalus und Ikarus als Geschichte technischer Selbstüberschätzung, von Narziss und Echo als Geschichte von Selbstbezogenheit und Selbstwerdung; die schillernde Geschichte von Medea als Zauberin und Kindsmörderin, von Orpheus und Eurydike als Frage nach der Endgültigkeit des Todes oder auch die Geschichte des Bildhauers Pygmalion, der alles daran setzt, dass eine von ihm geschaffene Statue lebendig wird – und so zum Sinnbild einer Grunderwartung an Kunst und Literatur geworden ist.
Neben der gemeinsamen Lektüre ausgewählter Passagen aus Ovids "Metamorphosen" nach den Interessen der Teilnehmenden sollen im zweiten Teil des Seminars Beispiele für die kreative Rezeption der "Metamorphosen" nicht nur bei Kafka ("Die Verwandlung"!), sondern auch darüber hinaus in Literatur und anderen Künsten im 20. und 21. Jahrhundert vorgestellt werden.


[Si] Postkoloniale Osteuropaforschung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 106
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106

Kommentar:

Der Raum zwischen Polen und dem Baltikum im Nordwesten, Sibirien im Nordosten, dem Kaukasus, der Ukraine und Bulgarien im Süden ist in der jüngeren Geschichte durch Imperien geprägt gewesen (Zarenreich, Preußisches Reich, Habsburgerreich, Osmanisches Reich). Der Mehrzahl der dort ansäs-sigen Völker war über Jahrhunderte eigene Staatlichkeit verwehrt; die Titularnationen der Großreiche oktroyierten ihnen eigene kulturelle Muster. Anders als die überseeischen Kolonien ist dieser Prozess in der Geschichtswissenschaft nur selten mit dem Begriff des Kolonialismus beschrieben worden.
Die Veranstaltung widmet sich weniger der Frage, ob es denn sachlich berechtigt wäre, von einer ost-, ostmittel- und südosteuropäischen „Kolonisierung“ zu sprechen, sondern untersucht zum einen, wie die hegemonialen Kulturen die unterdrückten Völkerschaften als weniger zivilisiert und damit „kolo-nisierungsbedürftig“ beschrieben. Zum zweiten gilt das Hauptinteresse der Frage, inwieweit die Fremdherrschaft von den betroffenen Völkern als Kolonisierungsprozess wahrgenommen wurde. Nicht nur zur Konstitution von Heterostereotypen des Orients (Said), sondern auch zur Beschreibung der kulturellen Strategien von Unterdrückten haben die anglo-amerikanischen Postcolonial Studies differenzierte Angebote vorgelegt. Die provokative Leitfrage lautet, ob diese Theorieangebote, die für die paradoxen Identitätsbildungsprozesse von Arabern und Schwarzafrikanern entwickelt wurden (Orientalismus, Hybridität, In-Betweenness, Subalternität, Mimikry, Black Signifying, Agency), für ein besseres Verständnis der Herausbildung von Kulturnationsbewusstsein in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa fruchtbar gemacht werden können. Im Seminar werden wir versuchen, diese Frage mosaikartig mit Blick auf Bosnien-Herzegowina, Polen, Russland, Tschechien und die Ukraine durchzubuchstabieren.

Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de


[Si] Postmigrantische Adoleszenzliteratur
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

[Si] Einführung in die Kognitionspsychologie B  (PSY-BA-PM04)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 006
nächster Termin: 19.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 006

[Si] Introduction to Cognitive Psychology C  (PSY-BA-PM04)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 103
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 103

[Si] M3 Biologiedidaktische Vertiefung Teil II - Übung - "Diversität im Klassenzimmer – Gendersensibler Biologieunterricht" - Kurschildgen  (BioD-L2L3L5-3)
Das Modul 3 - Biodidaktische Vertiefung umfasst 4 SWS und besteht aus 2 Veranstaltungen mit je 2 SWS.
Melden Sie sich deshalb für eine Gruppe der 3 angebotenen Übungen an, die jeweils in Präsenz zu den angegebenen Zeiten stattfinden.
Zusätzlich müssen Sie sich in Stud.IP separat für die Veranstaltung M3 Biologiedidaktische Vertiefung - Teil I anmelden. Bei Fragen zu diesem Modul melden Sie sich bitte per Mail bei Frau Dr. Elvira Schmidt (elvira.schmidt@didaktik.bio.uni-giessen.de).
Zu den Seminaren (Präsenz, Zeiten s. oben) können Sie sich selbstständig ab dem 30.09.2026, 16 Uhr, bis zum 01.11.2026 in Stud.IP anmelden.
Die Anmeldung erfolgt nach dem „Windhundverfahren“.
Zur Anmeldung gehen Sie auf Teilnehmende und dann links auf Gruppen. Dort sehen Sie alle Übungen mit den jeweiligen Zeiten im Überblick
Im Seminar „Diversität im Klassenzimmer – Gendersensibler Biologieunterricht" geht es um Themen einer ganzheitlichen, sprach- und kultursensiblen Sexualbildung.
Folgende Themen werden u. a. im Kontext des Biologieunterrichts behandelt: die Rolle des Biologieunterrichts für die sexuelle Bildung/Vermittlung von Genderkompetenzen, curriculare Grundlagen, Sex und Gender, sexuelle Vielfalt, Geschlechtsausdruck und -identität. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden mit den Themen vertraut zu machen und ihnen Literatur, Materialien und Beratungsstellen an die Hand zu geben. Außerdem sollen die eigene Haltung und Verantwortung zu den Themen, u. a. in Form von Diskussionen im Seminar, reflektiert werden. Dabei geht das Seminar inhaltlich über die Planung einer Unterrichtseinheit hinaus und vermittelt die genannten Themen forschungsbasiert im Kontext der Geschlechterforschung und Sexualbildung. Das Seminar soll den Studierenden den Raum geben, Themen, die sie im Bereich der Sexualbildung interessieren, mit einzubringen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:15 - 11:45 Uhr, Raum: Phil. II C, 015 (Kompetenzwerkstatt), (BioD-L2L3L5-3 M3 Biologiedidaktische Vertiefung Teil II - Mittwoch, 10:15 - 11:45)
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II C, 015 (Kompetenzwerkstatt)

Zielgruppen:
L2  |  L3  |  L5

Kommentar:

Das Modul 3 - Biodidaktische Vertiefung umfasst 4 SWS und besteht aus 2 Veranstaltungen mit je 2 SWS.
Melden Sie sich deshalb für eine Gruppe der 3 angebotenen Übungen an, die jeweils in Präsenz zu den angegebenen Zeiten stattfinden.
Zusätzlich müssen Sie sich in Stud.IP separat für die Veranstaltung M3 Biologiedidaktische Vertiefung - Teil I anmelden. Bei Fragen zu diesem Modul melden Sie sich bitte per Mail bei Frau Dr. Elvira Schmidt (elvira.schmidt@didaktik.bio.uni-giessen.de).
Zu den Seminaren (Präsenz, Zeiten s. oben) können Sie sich selbstständig ab dem 30.09.2026, 16 Uhr, bis zum 01.11.2026 in Stud.IP anmelden.
Die Anmeldung erfolgt nach dem „Windhundverfahren“.
Zur Anmeldung gehen Sie auf Teilnehmende und dann links auf Gruppen. Dort sehen Sie alle Übungen mit den jeweiligen Zeiten im Überblick
Im Seminar „Diversität im Klassenzimmer – Gendersensibler Biologieunterricht" geht es um Themen einer ganzheitlichen, sprach- und kultursensiblen Sexualbildung.
Folgende Themen werden u. a. im Kontext des Biologieunterrichts behandelt: die Rolle des Biologieunterrichts für die sexuelle Bildung/Vermittlung von Genderkompetenzen, curriculare Grundlagen, Sex und Gender, sexuelle Vielfalt, Geschlechtsausdruck und -identität. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden mit den Themen vertraut zu machen und ihnen Literatur, Materialien und Beratungsstellen an die Hand zu geben. Außerdem sollen die eigene Haltung und Verantwortung zu den Themen, u. a. in Form von Diskussionen im Seminar, reflektiert werden. Dabei geht das Seminar inhaltlich über die Planung einer Unterrichtseinheit hinaus und vermittelt die genannten Themen forschungsbasiert im Kontext der Geschlechterforschung und Sexualbildung. Das Seminar soll den Studierenden den Raum geben, Themen, die sie im Bereich der Sexualbildung interessieren, mit einzubringen


[Kurs] Interdisziplinäre Schädelbasischirurgie
1 st. , täglich möglich, Zeit nach Vereinbarung unter
ulricke.bockmuehl@klinikum-kassel.de oder
wolfgang.deinsberger@klinikum-kassel.de
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

Zielgruppe:
HM, WV, Klin


[Si] Vertiefungsseminare mit wechselnden Themen im SPC Global Health  (Modul 7-9 im SPC Global Health)
Blockseminare: Nach Vereinbarung, 1 SWS; Ausschließlich für Studierende im SPC Global Health
Anmeldung /Infos unter: http://www.uni-giessen.de/fbz/fb11/studium/medizin/klinik/spc/spc-global
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

Zielgruppe:
HM, KS

[Ü] Leadership (Übung)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 23 (HS 4)
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 23 (HS 4)

Zielgruppen:
B.Sc. WiWi  |  B.Sc. BWL

Kommentar:

Struktur: Vorlesung + Übung
Turnus: Wintersemester
Credits: 6 CP
Sprache: Englisch
Prüfungsform: Klausur

Inhalte:
• Grundlagen der Personalführung
• Klassische Theorien der Personalführung (z.B. Führungsrollen und Verhalten von Managern, Eigenschaftsansatz, Führungsstiltheorien, situative Theorien)
• Moderne Theorien der Personalführung (z.B. charismatische und transformationale Führung, dyadische Führungstheorien, destruktive Führung, informelle Führung; Führungsethik/ethische Führung)
• Empirische Erkenntnisse der Führungsforschung

Die Veranstaltung findet in Präsenz statt.


[Vl] Leadership (Vorlesung)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: HS 5a, Hörsaal Dr. Abraham Bar Menachem
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: HS 5a, Hörsaal Dr. Abraham Bar Menachem

Zielgruppen:
B.Sc. WiWi  |  B.Sc. BWL

Kommentar:

Struktur: Vorlesung + Übung
Turnus: Wintersemester
Credits: 6 CP
Sprache: Englisch
Prüfungsform: Klausur

Inhalte:
• Grundlagen der Personalführung
• Klassische Theorien der Personalführung (z.B. Führungsrollen und Verhalten von Managern, Eigenschaftsansatz, Führungsstiltheorien, situative Theorien)
• Moderne Theorien der Personalführung (z.B. charismatische und transformationale Führung, dyadische Führungstheorien, destruktive Führung, informelle Führung; Führungsethik/ethische Führung)
• Empirische Erkenntnisse der Führungsforschung

Die Veranstaltung findet in Präsenz statt.


nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de