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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2025

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Gender in der Lehre

Adresse:
Goethestraße 58
35390 Gießen
www.uni-giessen.de/cms/org/beauftragte/frb


Veranstaltungen

 

 
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Legende

 
[Vl] Rechtstheorie und Rechtskritik, 2st.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Licher Straße 68, 020
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 020

Zielgruppe:
Jura, PV, ab 5.

[Si] Seminar: Feminisms and peacebuilding in the Global South
22/04/2025 - 25/07/2025
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

The seminar focuses on the multiple forms of feminist activism and knowledge production emerging in different locations of the Global South, with a particular emphasis on Latin America. It connects the political activities and discussions taking place in these contexts around women’s and LGBTQ+ rights with the fields of transitional justice and peace building, which seek to address conflicts and political violence around the world.

Students will approach various feminist currents focusing for instance on armed conflict and human rights violations, antiracist and decolonial praxis, environmental justice, and sexual and reproductive rights. The seminar also provides a conceptual background on key elements of feminist and queer theorization such as gender, intersectionality, sexual orientation/gender identity, patriarchy, structural racism, coloniality, ethnicity, care and many others.


[Ü] Gender und Diversity Management: Grundlagen, Methoden und praktische Umsetzung im Rahmen von Globalisierung und Digitalisierung  (02-Q:MSc-Dekanat-Extra2)
Globale Märkte und bedeutende sozioökonomische Herausforderungen wie Überalterung und Fachkräftemangel machen den Einsatz von Gender- und Diversity-Management zu einer Methode, aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes effektiver zu begegnen. Diese Konzepte zielen darauf ab, Vielfalt als Potenzial zu begreifen und produktiv zu nutzen. Doch sind diese beiden Ansätze wirklich die Lösung für diese Herausforderungen?
Diese Veranstaltung bietet zunächst einen Überblick über die Begriffe „Diversity“ und „Gender“ sowie deren sozio-politische als auch sozio-ökonomische Zielsetzungen, vor allem vor dem Hintergrund aktueller Geschehnisse. Weiterhin werden die Teilnehmer/-innen dazu ermutigt, G und D-Methoden zu debattieren und in konkreten Gruppenprojekten und/ oder Fallbeispielen praktisch anzuwenden. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden ihre eigene Wahrnehmung von Andersartigkeit bewusst zu machen und ihre Perspektive auf diese Andersartigkeit positiv zu verändern, um z.B. für das Erkennen von Diskriminierung in verschiedenen Kontexten sensibilisiert zu werden.
In einem letzten Schritt werden besprochene G- und DM-Ansätze und deren Umsetzungen in Hinblick auf Erfolg bewertet.
Organisatorisches:
Die Unterrichtssprache ist Deutsch, und die Veranstaltung wird durchgehend von Fr. Luisa Kiotzenoglou unterrichtet. Es besteht die Möglichkeit, eine Note und 6 CP zu erhalten. Die CPs können in den Minor eingebracht werden. Ausländische Studierende müssen mindestens B2 in Wort und Schrift haben. Prüfungsform wird eine 5-6 seitige Hausaufgabe zu einem Thema aus dem bereich Gender / Diversität sein. Genaue Themenfindung und weitere Einzelheiten zur Leistungsanforderung werden am ersten Kurstag mit den Studierenden besprochen.
Der Kurs findet dienstags von 8:30-10 Uhr. Termine zur Besprechung der Inhalte für Prüfungsform oder anderen wichtiger Themen können sowohl in Präsenz als auch digital stattfinden.
Diese Veranstaltung richtet sich nur an Studierende der Studiengänge M.Sc. BWL/VWL/AFS/EGR, ab dem 1. Semester.
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  Licher Straße 68, 27
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 27
Nachhaltigkeit:
SDG 5 – Geschlechtergleichheit
SDG 5.5 – Chancengleichheit bei der Einnahme von Führungsrollen

Kommentar:

Vor dem Hintergrund zunehmend globalisierter Märkte und bedeutender gesellschaftlicher Herausforderungen wie Überalterung, Fachkräftemangel, Migration, Inklusion und dem Wandel politischer Machtstrukturen wird sowohl der Einsatz als auch die Abschaffung von Gender- und Diversity-Management vielfach gefordert. Befürworter sehen in Vielfalt ein Potenzial, das produktiv genutzt werden kann, während Kritiker sie als Bedrohung für traditionelle Werte und gesellschaftliche Strukturen betrachten. Doch was bedeutet das Konzept von Gender- und Diversity-Management konkret für die Gesellschaft und speziell für Unternehmen? Und wie lassen sich diese Konzepte mit unseren individuellen Werten sowie Lebens- und Arbeitsformen in einer globalisierten und digitalisierten Welt vereinbaren?
Diese Veranstaltung bietet zunächst einen Überblick über die Begriffe „Diversity“ und „Gender“ sowie deren sozio-politische als auch sozio-ökonomische Zielsetzungen. Weiterhin werden die Teilnehmer/-innen dazu ermutigt, G und D-Methoden zu debattieren und in konkreten Gruppenprojekten und/ oder Fallbeispielen praktisch anzuwenden. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden ihre eigene Wahrnehmung von Andersartigkeit bewusst zu machen und ihre Perspektive auf diese Andersartigkeit positiv zu verändern, um z.B. für das Erkennen von Diskriminierung in verschiedenen Kontexten sensibilisiert zu werden.
In einem letzten Schritt werden besprochene G- und DM-Ansätze und deren Umsetzungen in Hinblick auf Erfolg bewertet.
Organisatorisches:
Die Unterrichtssprache ist Deutsch, und die Veranstaltung wird durchgehend von Fr. Luisa Kiotzenoglou unterrichtet. Es besteht die Möglichkeit, eine Note und 6 CP zu erhalten. Die CPs können in den Minor eingebracht werden. Ausländische Studierende müssen mindestens B2 in Wort und Schrift haben. Prüfungsform wird eine 5-6 seitige Hausaufgabe zu einem Thema aus dem bereich Gender / Diversität sein. Genaue Themenfindung und weitere Einzelheiten zur Leistungsanforderung werden am ersten Kurstag mit den Studierenden besprochen.
Der Kurs findet dienstags von 8:30-10 Uhr. Termine zur Besprechung der Inhalte für Prüfungsform oder anderen wichtiger Themen können sowohl in Präsenz als auch digital stattfinden.
Diese Veranstaltung richtet sich nur an Studierende der Studiengänge M.Sc. BWL/VWL/AFS/EGR, ab dem 1. Semester.


[Si] Autobiographie-Forschung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Wie erzählt man (s)ein Leben? Wie beginnt man, wie endet man, was wählt man aus, um die „biographische Illusion“ (P. Bourdieu) zu erzeugen, die doch als Zeugnis eines Lebens ernst genommen werden will. Biographie und Autobiographie (als Biographie des eigenen Lebens) bewegen sich auf der Schnittstelle von faktualer und fiktionaler Literatur. Sie verbinden „Dichtung und Wahrheit“, wie es Johann Wolfgang Goethe programmatisch über seine Autobiographie gesetzt hat. Im Seminar werden, nach den Interessen der Teilnehmenden gewichtet, Theorieansätze zu Biographie und Autobiographie von W. Dilthey bis P. Bourdieu und J. Butler sowie ggf. auch literarische Fallbeispiele in Textauszügen vorgestellt und diskutiert.
Als Arbeitsgrundlage bitte anschaffen:
Christopher F. Laferl und Anja Tippner (Hrsg.), Texte zur Theorie der Biographie und Autobiographie, Stuttgart: Reclam 2016.


[Si] Bildungsroman, Entwicklungsroman, Coming-of-Age-Roman: Geschichte, Poetik und Funktionen einer Gattung (18.Jh. bis Gegenwart)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, B 210
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 210
Einzeltermin:
Fr. 27.06.2025,08.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, B 210

Kommentar:

Bildungsroman, Entwicklungsroman…

„Der Bildungsroman zeigt die Entwicklung der Hauptfigur in Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bereichen der Wirklichkeit, und zwar von Jugend an über verschiedene, meist krisenhaft erlebte Phasen bis hin zum Erreichen einer gefestigten Ich-Identität.“ (Metzler Lexikon Literatur) Seit dem Erfolg von Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795/96) ist der Bildungs- oder auch Entwicklungsroman sowohl im klassischen Sinne als auch in Form seiner negativen Variante als Anti-Bildungsroman ein viel bespieltes Konzept der Literatur. In der Gegenwart tritt er vermehrt modifiziert als Coming-of-Age-Roman auf. In ihren verschiedenen Varianten und Versionen geben Bildungsromane nicht nur Aufschluss über die zentralen Konzepte der Bildung und der Individualität der Zeit, in der sie erschienen sind. Vielmehr werden auch stets Vorstellungen über das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft verhandelt.
In dem Seminar sollen exemplarische Vertreter des Bildungs-/Coming-of-Age-Romans besprochen werden. Dabei soll gleichzeitig ein Tiefenverständnis für die Poetik und die Themen des Bildungsromans sowie ein diachroner Überblick über die Gattung vermittelt werden.


     
[Vl] Einführung in die Religionspädagogik
Klausurtermin: 14.07.2025
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

 
[P Si] Der Holocaust in Forschung und Spielfilmen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, C 214
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, C 214

Kommentar:

Spielfilme über den Holocaust bilden längst ein eigenes Genre. Sie können sich der Aufmerksamkeit von Publikum und Kritik gewiss sein und prägen – angefangen bei dem Begriff 'Holocaust' – , was Nachgeborene über die nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen und den Mord an den europäischen Juden wissen und wie sie sich dieses historische Geschehen vorstellen. Das ist nicht unproblematisch, denn narrative Filme entstehen nach anderen Regeln als wissenschaftliche Forschung. So ist es kein Zufall, dass bestimmte Erzählmotive in Holocaustfilmen oft wiederkehren, während anderes ausgeblendet oder unterbelichtet bleibt. Zum Beispiel kann man variantenreich dramatisieren, wie Figuren in schwierige Entscheidungssituationen geraten. Wie aber lässt sich in einem Spielfilm spannungsreich erzählen, dass die Verfolgten immer weniger Entscheidungsmöglichkeiten hatten, ja in Ghetto und Lager massiv an Individualität verloren und sich immer ähnlicher sahen? Die in Spielfilmen konstruierte historische Wirklichkeit bleibt allerdings nicht nur hinter dem mittlerweile erreichten Forschungsstand zur Geschichte des Holocaust zurück. Gleichzeitig gelingt es Spielfilmen in aller Regel besser, unsere Vorstellungskraft anzuregen und uns emotional zu berühren.
Dieses Seminar verknüpft deshalb die Vermittlung historischer Kenntnisse mit der Erkundung von Wirkungsmechanis¬men filmischer Darstellungsmittel. Anhand von zentralen Erzählmotiven in Holocaustfilmen werden wir die dort fiktionalisierte historische Konstellation rekonstruieren und ausgewählte Filmsequenzen eingehend analysieren. Am Ende des Seminars sollten Sie idealerweise über ein vertieftes historisches Wissen über den Holocaust und ein Grundverständnis für filmisches Erzählen verfügen.


[P Si] Hessens Geschichte audiovisuell. Produktion einer TV Serie mit dem Hessischen Rundfunk
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, C 214
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, C 214

Kommentar:

Das Seminar „Hessens Geschichte audiovisuell“ bietet Studierenden die Möglichkeit, historische Forschung mit audiovisueller Medienproduktion zu verbinden. Die Teilnehmer:innen erarbeiten sich Zugänge zur hessischen Geschichte von der Landesgründung bis zum Jahr 2000. Davon ausgehend entwickeln wir zusammen mit Arne Bartram, Reporter des Hessischen Rundfunks, eine Fernsehserie mit fünf bis sechs kurzen Teilen. Im Seminar durchlaufen wir alle entscheidenden Schritte der ersten Produktionsphase: Entwicklung des Konzepts, Recherche und Verfassen des Drehbuchs. Die Studierenden lernen, historische Ereignisse und Themen für ein breites Publikum aufzubereiten und wie eine audiovisuelle Darstellung gelingen kann. Die Serie soll anlässlich des 80-jährigen Jubiläums der Gründung Groß-Hessens im September 2025 im Fernsehen des Hessischen Rundfunks ausgestrahlt werden.

Einführende Literatur: Walter Mühlhausen: Hessen im 20. Jahrhundert. Eine politische Geschichte. Wiesbaden 2023.


[Si] Mediale Inszenierungen des Kriegsendes 1945
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, C 214
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, C 214

Kommentar:

Gerade jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa zum 80. Mal. In den Medien wird dieses runde Datum Anlass zu diversen populären Erzählungen vom Kriegsende – von Befreiung, Sieg und Niederlage – sein. Davon werden wir uns einige in diesem Seminar näher anschauen und sie auf ihre Themensetzung und Machart hin analysieren. Leitende Fragen könnten etwa sein: Welche Opfer des Krieges stehen jeweils im Zentrum? Wird nach Ursachen des Krieges gefragt, kommen Kriegsverbrechen zur Sprache, wird Verantwortung zugewiesen? Zugleich werden wir die historische Perspektive einnehmen und untersuchen, wie sich die medialen Thematisierungen über die Jahrzehnte hinweg verändert haben. Zunächst überwogen nationale Erzählungen, in Deutschland noch dazu prononciert gegensätzliche in BRD und DDR. Mit der Zeit wurden zumindest einige der Erzählungen deutlich vielstimmiger und multiperspektivischer, was der Verflochtenheit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs deutlich angemessener ist. Aber welche Konsequenzen hat das für das Erzählen?

Achten Sie bei Ihrem Medienkonsum bitte gezielt auf das Thema und nennen Sie gerne Medienprodukte, die für das Seminar lohnend sein könnten.


[Ü] Populäre Geschichtsvermittlung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, C 214
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, C 214

Kommentar:

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit ausgewählten Beispielen populärer Geschichtsvermittlung zu ganz unterschiedlichen historischen Themen. Sie richtet sich vornehmlich (wenn auch nicht ausschließlich) an die Masterstudierenden der Fachjournalistik Geschich¬te. Neben der Vertiefung der eigenen medienanalytischen Kompetenzen geht es darum, Sehgewohnheiten und Medienerfahrungen zu erweitern und sich für eigene geschichtsjournalistische Praxisprojekte anregen zu lassen, auf welch unterschiedli¬che Weisen einem Laienpublikum Historisches vermittelt werden kann. Neben Dokumentarfilmen werden wir uns auch Podcasts und anderen digitalen Formaten zuwenden. Im Zentrum stehen in jedem Fall Fragen danach, wie hier jeweils eine Geschichte gefunden und erzählt wird, was sich über den Umgang mit historischen Quellen feststellen lässt, wie (fehlende) Bilder inszeniert oder in unseren Köpfen evoziert werden, ob eine Darstellung multiperspektivisch angelegt ist, die Deutung dem Einzelnen überlassen bleibt und die Standortgebundenheit historischer Erfahrungen und Erinnerungen reflektiert wird.


[H Si] Sexualaufklärung und ihre Popularisierung im 20. Jahrhundert
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, C 214
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, C 214

Kommentar:

Insbesondere seit der Medienrevolution um 1900 nehmen Medien eine Schlüsselposition in der Produktion und Verbreitung von Wissen um Sexualität ein. Ob Broschüren zur Sexualerziehung, Ratgeberkolumnen in Jugendzeitschriften oder Aufklärungsfilme: sie alle vermitteln und popularisieren sexuelles Wissen. In der kulturhistorischen Forschung geraten sie nicht nur als „Popularisierungsmaschinen“ in den Blick, sondern auch als Instrumente gesellschaftlicher Normierung und als Angebote zur Selbstregulierung. Auch im Seminar fragen wir danach, wie Medien der Sexualaufklärung Wissen konstituieren und Evidenzen erzeugen. Wir beschäftigen uns aber auch mit den (heteronormativen) Geschlechterrollen, Körperbildern, Wertvorstellungen und Machtverhältnissen, die sie vermitteln. Wir untersuchen sowohl schriftliche als auch (audio-)visuelle Medienprodukte und fragen insbesondere nach ihren medialen Eigenlogiken. Den Schwerpunkt bilden Aufklärungsmedien aus Deutschland, wobei punktuell auch Quellen anderer (west-)europäischer Länder diskutiert werden. Sie dienen uns als Ausgangspunkt für die Frage, wer wann und zu welchem Zweck Sexualität kontrollieren, eindämmen oder auch befördern wollte.


[H Si] True Crime: Historische Kriminalitätsforschung und mediale Faszination
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, C 214
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, C 214

Kommentar:

Strafgesetze werden nicht nur befolgt, sondern in allen Gesellschaften regelmäßig auch gebrochen. Um die gesellschaftliche Ordnung aufrechtzuerhalten, suchen staatliche Organe Gesetzesbrecher zu ermitteln und zu bestrafen. Mit diesem Verfahren sind die allermeisten Menschen höchst einverstanden. Gesetzesbrüche lösen bei ihnen allerdings neben Empö¬rung und Forderungen nach Bestrafung auch Neugier und mitunter sogar Faszination aus. Menschen wollen gerne er¬fah¬ren, wer eine Tat wie und warum begangen hat. Mediale Berichte über Straftaten stoßen beim Publikum zuverlässig auf Interesse. True Crime ist ein populäres Genre in Presse und Literatur, Film und Fernsehen, Radio und Podcasts. Angst vor Verbrechen und Lust, sich mit ihnen zu beschäftigen, schließen sich offen¬kundig nicht aus.
Was in einer Gesellschaft als kriminell gilt und wie es geahndet wird, ist historisch variabel. Kriminalität ist mithin auch ein Thema der Geschichtswissenschaft. Anhand abweichenden Verhaltens und des Umgangs mit ihm lässt sich das Funktionieren einer Gesellschaft erforschen. Für frühere Jahrhunderte gilt darüber hinaus, dass HistorikerInnen in Polizei- und Gerichtsakten Spuren vom Verhalten sozialer Gruppen finden können, die ansonsten keine oder kaum schriftliche Quellen hinterlassen haben.
Wir werden in diesem Seminar sowohl geschichtswissenschaftliche als auch mediale Beispiele unter die Lupe nehmen und auf ihre Erkenntnisinteressen hin befragen: Wozu dient jeweils die Beschäftigung mit Delinquenz? Welche Gefühle werden geweckt bzw. bestätigt? Wen oder was sollen die Rezipienten besser verstehen? Das Seminar lädt mithin ein zu einem vertieften Nachdenken über gesellschaftlich ungleich verteilte Risiken, straffällig zu werden, sowie über Straflust und Gerechtigkeitsempfinden in historischer Perspektive und in unserer Gegenwart.


 
[H Si] Inklusive Geschichtskultur? Mögliche Potenziale von Geschichtskultur für Inklusion im Geschichtsunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, C 214
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, C 214

 
[Si] Gender im Kontext Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Der Begriff Gender hat sich nicht nur im wissenschaftlichen Kontext, sondern auch im gesellschaftlichen Diskurs etabliert. Doch welche Relevanz besitzt die Gender-Thematik im Schulkontext? Eben dieser Frage soll im Rahmen der Veranstaltung nachgegangen werden. Thematisch werden dafür beispielsweise institutionelle Gegebenheiten beleuchtet, der Zusammenhang von Gender mit weiteren Kategorien besprochen und konkrete Unterrichtsstunden geplant.


 
[Vl] Die gesellschaftsbildende Kraft des Religionsunterrichts – eine Spurensuche zwischen Gehorsam und Anarchismus
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Der Religionsunterricht und andere wertevermittelnde Fächer stehe immer wieder, und vielleicht nicht zu unrecht, unter dem Verdacht indoktrinär zu agieren. Gerade der Religionsunterricht schaut in seiner Geschichte auf lange Phasen zurück, in denen er auf unangemessene Weise autoritäre obrigkeitsstaatliche gesellschaftliche Bedingungen mitgetragen und perpetuiert hat. Die Vorlesung zeichnet diese Geschichte nach und versucht theologisch und bildungstheoretisch begründet aufzuzeigen, welchen authentischen Beitrag religiöse Bildung im schulischen Kontext zur freiheitlich-demokratischen Gesellschaft leisten kann und muss. Dies eingedenk der bleibenden Gefahr durch Instrumentalisierung religiöser Interessen und der Überbetonung von Eigeninteressen der Religionsgemeinschaften.


   
[Si] Sinn  (AfK-Nr.: 409/410)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 112
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 112

Kommentar:

Lange Zeit galt es als Ausdruck von Professionalität in der Philosophie, Sinnfragen – insbesondere solche nach dem Sinn des Lebens – als nicht seriös beantwortbar zurückzuweisen. Inzwischen verbreitet sich jedoch die Einsicht, dass diese Fragen viel zu wichtig sind, um sie Leuten zu überlassen, die nur zu bereitwillig ideologische Antworten zur Hand haben. Im Seminar wollen wir uns einen Überblick über die neuere Debatte über den Sinn des Lebens (meaning of life) und die Differenzierungen verschaffen, die in dieser Debatte erarbeitet wurden (z. B. meaning in life vs. meaning of life). Im Seminar soll es auch um allgemeine, gewissermaßen formale Aspekte des Sinnbegriffs gehen: Wovon reden wir, wenn vom Sinn einer Sache reden. Wie verhält sich der Begriff des Sinns zu dem des Zwecks, der Pointe oder der Funktion. Was sind potentielle Träger von Sinn? In welchem Verhältnis steht ein möglicher Sinn des Lebens zum Sinn von Texten, Handlungen, Werkzeugen oder gesellschaftlichen Einrichtungen?

Das Seminar richtet sich eher an fortgeschrittene Studierende.

Literatur zur Vorbereitung

- Himmelmann, Beatrix (2013): »Introduction« in: Dies. (Hg.): On Meaning in Life, Boston Berlin: de Gruyter.
- Metz, Thaddeus (2021): »The Meaning of Life« in: Edward N. Zalta, Uri Nodelman (Hg.) Stanford
- Encyclopedia of Philosophy. https://plato.stanford.edu.
- Rüther, Markus (2023): Sinn im Leben. Eine ethische Theorie, Berlin: Suhrkamp.


 
[Si] Autobiographie-Forschung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Wie erzählt man (s)ein Leben? Wie beginnt man, wie endet man, was wählt man aus, um die „biographische Illusion“ (P. Bourdieu) zu erzeugen, die doch als Zeugnis eines Lebens ernst genommen werden will. Biographie und Autobiographie (als Biographie des eigenen Lebens) bewegen sich auf der Schnittstelle von faktualer und fiktionaler Literatur. Sie verbinden „Dichtung und Wahrheit“, wie es Johann Wolfgang Goethe programmatisch über seine Autobiographie gesetzt hat. Im Seminar werden, nach den Interessen der Teilnehmenden gewichtet, Theorieansätze zu Biographie und Autobiographie von W. Dilthey bis P. Bourdieu und J. Butler sowie ggf. auch literarische Fallbeispiele in Textauszügen vorgestellt und diskutiert.
Als Arbeitsgrundlage bitte anschaffen:
Christopher F. Laferl und Anja Tippner (Hrsg.), Texte zur Theorie der Biographie und Autobiographie, Stuttgart: Reclam 2016.


[Si] Bildungsroman, Entwicklungsroman, Coming-of-Age-Roman: Geschichte, Poetik und Funktionen einer Gattung (18.Jh. bis Gegenwart)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, B 210
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 210
Einzeltermin:
Fr. 27.06.2025,08.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, B 210

Kommentar:

Bildungsroman, Entwicklungsroman…

„Der Bildungsroman zeigt die Entwicklung der Hauptfigur in Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bereichen der Wirklichkeit, und zwar von Jugend an über verschiedene, meist krisenhaft erlebte Phasen bis hin zum Erreichen einer gefestigten Ich-Identität.“ (Metzler Lexikon Literatur) Seit dem Erfolg von Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795/96) ist der Bildungs- oder auch Entwicklungsroman sowohl im klassischen Sinne als auch in Form seiner negativen Variante als Anti-Bildungsroman ein viel bespieltes Konzept der Literatur. In der Gegenwart tritt er vermehrt modifiziert als Coming-of-Age-Roman auf. In ihren verschiedenen Varianten und Versionen geben Bildungsromane nicht nur Aufschluss über die zentralen Konzepte der Bildung und der Individualität der Zeit, in der sie erschienen sind. Vielmehr werden auch stets Vorstellungen über das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft verhandelt.
In dem Seminar sollen exemplarische Vertreter des Bildungs-/Coming-of-Age-Romans besprochen werden. Dabei soll gleichzeitig ein Tiefenverständnis für die Poetik und die Themen des Bildungsromans sowie ein diachroner Überblick über die Gattung vermittelt werden.


[Si] Darstellung von Behinderung in Medien
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, C 003
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, C 003

Zielgruppen:
L2  |  L3  |  L5

Kommentar:

Gegenwärtig durchläuft die Darstellung von Behinderung in Medien, insbesondere für Kinder- und Jugendliche, einen Wandel, der sich der geänderten gesellschaftlichen Wahrnehmung anpasst. Im Seminar wird ein besonderer Fokus auf einem Überblick über die Breite der Darstellungsmöglichkeiten in verschiedenen Medien (darunter Literatur, Film und Virtual Reality in Zusammenarbeit mit dem Virtual Reality Labor der JLU) und für unterschiedliche Altersgruppen liegen. Daneben wird auch die Kontextualisierung der Entwicklung gesellschaftlicher Wahrnehmung und Rahmenbedingungen im Seminar erarbeitet.


[Si] Die große Liebe, die das Artusreich zerstört: Prosa-Lancelot
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, B 210
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 210

Kommentar:

Zu einer Zeit, als in der deutschen Literatur noch keine Prosaromane üblich waren, übertrug ein unbekannter Verfasser den französischen Lancelot en prose ins Deutsche und behielt dabei die Prosaform bei. Im Deutschen suggeriert diese Form, dass es sich um eine Chronik handle. In der Tat wird im Prosa-Lancelot vom Aufstieg und Niedergang des Artusreichs erzählt. Der Motor des Untergangs ist aber etwas, was in einer Chronik nichts zu suchen hätte: die große Liebe des Ritters Lancelot mit der Ehefrau des Königs Artus, Ginover. Mit von der Partie ist auch der Gral, der mit Vehemenz den Westen an die christlichen Werte erinnert - bis am Ende das Artusreich zerstört und der Gral in Indien ist.
Im Seminar lesen wir den Text und untersuchen die Schaltstellen zwischen den Gattungen sowie die eigenartige Ästhetik dieses Romans. Dabei fragen wir auch, in welchem institutionellen Kontext der Roman zu Hause sein könnte. Gestützt auf Positionspapiere der Studierenden setzen wir uns auch mit der Forschung auseinander, die zuweilen den Prosa-Lancelot als sture Übersetzung abtut, zuweilen seine französische Vorlage völlig vergisst.
Qualifikation: Hausarbeit.


[Vl] In Pursuit of Happiness, Meaning and Wellbeing - Literature and the Forms of Good Life
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, A 5 (Hörsaal)
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, A 5 (Hörsaal)

Kommentar:

This lecture explores the dynamic relationships between happiness, literature, and wellbeing, guiding students through an interdisciplinary examination of the good life. We begin with an introduction to the core concepts of happiness, literature, and wellbeing, followed by an exploration of research-based teaching and learning methods. Students will then consider literature not only as a mirror of society but as a laboratory for testing and experimenting with various forms of the good life.

The course further investigates the value of literature in the 21st century, with an emphasis on its enduring relevance in a rapidly changing world. The good life will be approached as an interdisciplinary project, drawing on ancient wisdom and philosophical traditions (from Eudaimonia to Stoicism), alongside contemporary insights from positive psychology, economics, and sociology. By examining both historical and modern perspectives, students will see how literature functions as a vast archive of ideas and lived experiences of the good life, while also critically interrogating these forms through literary critique.

Exam: In Pursuit of Happiness, Meaning, and Wellbeing – Literature and the Forms of the Good Life
Date: Tuesday, July 22, 2025.


[Si] Literatur- und bildästhetisches Lernen mit grafischer Literatur (Kooperationsprojekt: illustrators in residence mit externen Gastvorträgen)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Einzeltermin:
Mi. 16.07.2025,18.00 - 20.00 Uhr   Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Bilderbücher sind ein zentraler Bestandteil des kinderliterarischen Lesens und bieten vielfältige Zugänge zu literarischem und bildästhetischem Lernen. Dieses Seminar setzt sich mit der Analyse und Didaktisierung von Bilderbüchern auseinander und beleuchtet ihre Potenziale für die Förderung literarischer Kompetenzen.

Im Fokus stehen theoretische Modelle zur Bilderbuchanalyse, stofflich-thematische Ansätze und intermediale Bezüge. Die Studierenden erarbeiten zudem methodische Konzepte zur Einbindung von Bilderbüchern in den Unterricht und reflektieren deren Einsatz für verschiedene Zielgruppen.

Mit dem Besuch des Seminars sind auch externe Veranstaltungen verbunden, die eine praxisnahe Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen in der Bilderbuchszene ermöglichen. Dazu gehört ein Werkstattgespräch mit dem Illustrator Torben Kuhlmann am 16.07.2025 im Rathaus Gießen sowie Veranstaltungen im Rahmen des Gießener Bilderbuchfestivals vom 23.–29.06.2025. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist verpflichtend.


[Si] Märchen als gesellschaftliches und politisches Instrument
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, G 026
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, G 026

Zielgruppen:
BA Germ Lit  |  BA GuK Ger Lit

Kommentar:

Märchensammlungen erlebten in der Epoche der Romantik einen Aufschwung, dessen politischen und gesellschaftlichen Implikationen im Seminar nachgespürt wird. Neben einer historischen Kontextualisierung wird das Genre theoretisch betrachtet und analysiert. In einem weiteren Schritt werden Rückschlüsse gezogen, warum es aktuell erneut zu einem Aufschwung märchenhaften Erzählens in verschiedenen Medien kommt.


[Si] Theorien und Konzepte der Performativität
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
2 Einzeltermine:
Mi. 21.05.2025,14.00 - 16.00 Uhr   Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Mi. 04.06.2025,14.00 - 16.00 Uhr   Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Auf die Frage, was der Begriff Performanz eigentlich bedeutet, geben Sprachphilosophen und Linguisten einerseits, Theaterwissenschaftler, Rezeptionsästhetiker oder Medienwissenschaftler andererseits sehr verschiedene Antworten. Performanz kann sich ebenso auf das ernsthafte Ausführen von Sprechakten, das inszenierende Aufführen von theatralen oder rituellen Handlungen, das materiale Verkörpern von Botschaften im "Akt des Schreibens" oder auf die Konstitution von Imaginationen im "Akt des Lesens" beziehen.
In diesem Seminar lesen wir eine Reihe grundlegender Texte zur Performanztheorie – auf der Grundlage der Anthologie Performanz, hg. v. Uwe Wirth, Frankfurt: Suhrkamp (stw 1575).
Ziel soll es sein, die Konjunkturen des Performanzbegriffs nachzuzeichnen – und zwar unter Berücksichtigung der Spezifik der verschiedenen Kontexte, in denen der Begriff 'Performanz' seine Konjunkturen erlebt hat.


[Si] Ukraine-digital: Kinder und Jugendliteratur verstehen und vermitteln: Theorie trifft Praxis (online)
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Kinder- und Jugendliteratur (KJL) spielt eine zentrale Rolle im Deutschunterricht – sowohl als ästhetisches Erlebnis als auch zur Förderung literarischer Kompetenzen. Das Seminar vermittelt theoretische und didaktische Grundlagen zur Analyse und Vermittlung von KJL im schulischen Kontext.
Im Fokus stehen Qualitätskriterien, literarische Kompetenzziele sowie Methoden zur Didaktisierung von Kinder- und Jugendbüchern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf mehrsprachigen und digitalen Formaten. Studierende erarbeiten didaktische Konzepte, analysieren Unterrichtsmaterialien und reflektieren ihre eigene Vermittlungspraxis.
Das Seminar wird in Kooperation mit der Iwan-Ohienko-Universität in Kamjanez-Podilskyj durchgeführt und wird daher als reine Online-Veranstaltung durchgeführt.


[Si] Introduction to Cognitive Psychology C  (PSY-BA-PM04)
montags 12 - 14; wöchentlich
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Alter Steinbacher Weg 44, 103
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103

[Si] Biologiedidaktische Vertiefung - Außerschulische Lernorte / Themen des gymnasialen Biologieunterrichts - "Diversität im Klassenzimmer – Gendersensibler Biologieunterricht" - Gruppe 8 - Kurschildgen  (BioD-L2L3L5-5a5b)
Dinstag, 12:15 - 13:45 Uhr
Phil. II; Haus C; Raum C 015
In diesem Seminar „Diversität im Klassenzimmer – Gendersensibler Biologieunterricht“ werden Inhalte einer ganzheitlichen, sprach- und kultursensibler Sexualbildung thematisiert. Folgende Themen werden u.a. im Rahmen des Seminars behandelt: Rolle des Biologieunterrichts zur Sexuellen Bildung/ Vermittlung von Genderkompetenzen, Curriculare Grundlagen, Sex und Gender, sexuelle Vielfalt, Geschlechtsausdruck und -identität. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden mit den Themen vertraut zu machen, ihnen Literatur, Materialien und Beratungsstellen an die Hand zu geben und anzuregen, die eigene Haltung und Verantwortung zu den Themen zu reflektieren. Dabei soll das Seminar inhaltlich über die Planung einer Unterrichtseinheit hinausgehen, und sich forschungsbasiert und reflektiert mit Themen der Geschlechterforschung im Kontext der Sexualbildung befassen. Das Seminar soll Studierenden den Raum geben, Themen, die sie im Bereich der Sexualbildung interessieren, mit einbringen zu dürfen.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 12:15 - 13:45 Uhr  Phil. II C, 015 (Kompetenzwerkstatt) (Biologiedidaktische Vertiefung - Außerschulische Lernorte / Themen des gymnasialen Biologieunterrichts - "Diversität im Klassenzimmer – Gendersensibler Biologieunterricht" - Gruppe 8 - Kurschildgen)
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II C, 015 (Kompetenzwerkstatt)

Kommentar:

In diesem Seminar „Diversität im Klassenzimmer – Gendersensibler Biologieunterricht“ werden Inhalte einer ganzheitlichen, sprach- und kultursensibler Sexualbildung thematisiert. Folgende Themen werden u.a. im Rahmen des Seminars behandelt: Rolle des Biologieunterrichts zur Sexuellen Bildung/ Vermittlung von Genderkompetenzen, Curriculare Grundlagen, Sex und Gender, sexuelle Vielfalt, Geschlechtsausdruck und -identität. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden mit den Themen vertraut zu machen, ihnen Literatur, Materialien und Beratungsstellen an die Hand zu geben und anzuregen, die eigene Haltung und Verantwortung zu den Themen zu reflektieren. Dabei soll das Seminar inhaltlich über die Planung einer Unterrichtseinheit hinausgehen, und sich forschungsbasiert und reflektiert mit Themen der Geschlechterforschung im Kontext der Sexualbildung befassen. Das Seminar soll Studierenden den Raum geben, Themen, die sie im Bereich der Sexualbildung interessieren, mit einbringen zu dürfen.


[M] Theorien des Verbraucherverhaltens  (MK-105 (ÖK))
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 08:00 - 12:00 Uhr  Senckenbergstraße 03, 220 (Ze-S1)
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Senckenbergstraße 03, 220 (Ze-S1)

Zielgruppe:
MK ÖK, Sj 1

[Kurs] Interdisziplinäre Schädelbasischirurgie
1 st. , täglich möglich, Zeit nach Vereinbarung unter
ulricke.bockmuehl@klinikum-kassel.de oder
wolfgang.deinsberger@klinikum-kassel.de
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

Zielgruppe:
HM, WV, Klin


[Wshop] JustHer - Weibliche Vorbilder:  Karriereweg "Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften"
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Mi. 09.07.2025,16.00 - 17.00 Uhr   Online über BBB

Kommentar:

Diese Veranstaltung bietet einen spannenden Einblick in den Werdegang zur Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften, insbesondere für Frauen in der Medizin. Sie richtet sich jedoch nicht nur an Studierende der Medizin, sondern ist ein wertvolles Beispiel für alle Studierenden und Fachrichtungen.

Professorin Dr. Gamze Güzel-Freudenstein von der Hochschule Fulda wird über ihre persönlichen Erfahrungen und ihren Weg von ihrem Studium der Humanmedizin in Marburg und Gießen bis zur Professur im Lehrgebiet Medizin mit Schwerpunkt Sozialmedizin und Arbeitsmedizin berichten.

Im Vortrag werden folgende Themen behandelt:

• Förderliche und hinderliche Faktoren auf dem Karriereweg
• Motivation und persönliche Erfahrungen
• Einblicke in die Tätigkeit als Professorin an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften

Nutze die Gelegenheit, wertvolle Tipps zu erhalten, Fragen zu stellen und dich inspirieren zu lassen!


[Wshop] JustHer Veranstaltung: Expertinnen-Gespräch mit Professorin Dr. Julia Berger – Weibliche Vorbilder in der Wissenschaft
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Fr. 23.05.2025,14.00 - 16.00 Uhr   Seminarraum 302, Medizinisches Lehrzentrum (MLZ), Klinikstr. 29, 35392 Gießen

Kommentar:

Jeder von Ihnen hat Vorstellungen von Ihrem späteren beruflichen Leben, geprägt durch Fähigkeiten, Ziele und den Einfluss anderer. Die Employability-Forschung zeigt, dass Vorbilder einen nachweislichen Einfluss auf Einstellungen im Berufsleben haben. Beruf und Lebensziele sind eng miteinander verbunden. Der Bericht spiegelt nicht nur Karrierewege wider, sondern auch Faktoren im Lebenskontext. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Identifikation: Welche Ziele verfolgen Sie, und wo finden Sie Schnittstellen? Diese Veranstaltung regt zum Nachdenken über sich selbst und gesellschaftliche Strukturen im Kontext von Geschlechterunterschieden an.

Eine beeindruckende Karriere im Gesundheitswesen
Professorin Dr. Julia Berger startete vor über 20 Jahren als Hebamme in Gießen durch und hat als Führungskraft in namhaften deutschen Krankenhäusern einen herausragenden Ruf erarbeitet. Seit 2022 ist sie als Professorin für die Fachdisziplin Hebammenwissenschaft sehr anerkannt und ist zudem Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi).

Akademische Exzellenz und vielfältige Qualifikationen
Mit einem Diplom in Pflegemanagement, einem Master in Gesundheitsmanagement, einem Abschluss in Betriebswirtschaftslehre (BWL) sowie einem MBA in Wissens- und Hochschulmanagement bringt sie umfassende Qualifikationen mit, die sie in zahlreichen interdisziplinären Projekten erfolgreich eingesetzt hat. Für die Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen hat sie zusätzlich einen Master in Pädagogik erworben. Ihre Promotion erfolgte im Bereich Vertrauensforschung und Führungsethik.

Von der Praxis zur Lehre: Eine inspirierende Reise
Als selbstständige Unternehmensberaterin, Coach in der Personalentwicklung und Dozentin teilt sie seit 2015 ihre Erfahrungen. Aktuell baut sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen die erste klinische Professur für Hebammenwissenschaft in Deutschland auf.

Engagement für Forschung und Lehre
Professorin Berger ist eine gefragte Gutachterin und beteiligt sich neben ihren eigenen Forschungsprojekten aktiv an nationalen Kooperationen, um die Fachdisziplin Hebammenwissenschaft weiterzuentwickeln.

Inspiration für den eigenen Karriereweg
In diesem offenen Gespräch wird Professorin Berger über Hindernisse und förderliche Faktoren auf dem Karriereweg sprechen. Sie spricht frei von Stereotypen und motiviert dazu, selbstbewusst seine Ziele zu verfolgen. Ihre Überzeugung: "Mich bewegt die Überzeugung, dass jeder Mensch das Potenzial hat, seinen eigenen erfolgreichen und erfüllenden Weg zu gehen – unabhängig von äußeren Umständen." (Prof. Berger)

Seien Sie Teil des Dialogs!
Egal, ob Sie Medizinstudierende*r oder aus einem anderen Fachbereich kommen – diese Veranstaltung bietet wertvolle Perspektiven für alle! Studierende aller Geschlechter sind herzlich eingeladen, an diesem Dialog teilzunehmen.

Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich Ihren Platz! Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch!
#JustHer #Karrierewege #Expertinnengespräch #Gesundheitsmanagement #Hebammenwissenschaft #Inspiration


[Wshop] Positionierung in Machtarenen: Die Regeln verstehen – schlagfertig agieren
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Fr. 16.05.2025,09.00 - 17.00 Uhr   Rathenaustraße 10, Raum 113

Kommentar:

Kommunikation ist eine entscheidende Komponente im beruflichen Kontext. Die Fähigkeit, sich zu behaupten, sicher und souverän aufzutreten und schlagfertig zu agieren, stellt eine Herausforderung dar - sei es in Einzelgesprächen, in Gremien oder in Bewerbungsgesprächen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Frauen und Männern liegt in der Selbstverständlichkeit, mit der sie sich präsentieren und ihre Standpunkte und Stärken vertreten. Frauen haben die Möglichkeit zu lernen, sich auch in männerdominierten Bereichen durchzusetzen und ihre eigenen Interessen selbstbewusst zu vertreten. In diesem Seminar werden Kommunikationsregeln vermittelt und der zielorientierte Umgang damit trainiert. Die Teilnehmerinnen werden in ihrer authentischen Präsenz gestärkt, um sich im Gespräch durchzusetzen, Respekt einzufordern und einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Zur Teilnahme sind Personen aller Geschlechter eingeladen. Dadurch wird ein Perspektivenwechsel ermöglicht, der die Geschlechter für unterschiedliche Kommunikationsmuster sensibilisiert.

Inhalt des Workshops:
• Genderspezifische Kommunikationsmuster – wirkungsvoller Umgang
• Authentischen Redestilstärken und Souveränität erhöhen
• Durchsetzen – positionieren – Respekt einfordern
• Atem, Körper und Stimme als unterstützendes Element
• Wahrnehmungsschulung, Zeichen setzen – Zeichen deuten
• Schlagfertig agieren – nachhaltig Eindruck hinterlassen


[Wshop] Sexuelle Belästigung im Arbeitskontext
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Fr. 06.06.2025,14.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, Raum 113

Kommentar:

"Immer wieder sind Student_innen und Mitarbeiter_innen mit dem Thema der sexuellen Belästigung/sexualisierten Gewalt am Arbeitsplatz konfrontiert. Damit Sie auf dem Weg die Belästigung zu beenden Unterstützung erfahren und Handlungssicherheit gewinnen, sind die Kenntnis von Formen sexueller Belästigung und möglichen Vorgehensweisen wichtiges Handwerkszeug.
Im Rahmen der Schulung werden folgende Inhalte vorgestellt und bearbeitet werden:
 kurze allgemeine Einführung- was ist unter sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu verstehen? Wer ist betroffen?
 Rechtliche Grundlagen
 Welche Wege können Betroffene Gehen?"


[Si] Vertiefungsseminare mit wechselnden Themen im SPC Global Health  (Modul 7-9 im SPC Global Health)
Blockseminare: Nach Vereinbarung, 1 SWS; Ausschließlich für Studierende im SPC Global Health
Anmeldung /Infos unter: http://www.uni-giessen.de/fbz/fb11/studium/medizin/klinik/spc/spc-global
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

Zielgruppe:
HM, KS

[Wshop] JustHer - Weibliche Vorbilder:  Karriereweg "Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften"
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Mi. 09.07.2025,16.00 - 17.00 Uhr   Online über BBB

Kommentar:

Diese Veranstaltung bietet einen spannenden Einblick in den Werdegang zur Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften, insbesondere für Frauen in der Medizin. Sie richtet sich jedoch nicht nur an Studierende der Medizin, sondern ist ein wertvolles Beispiel für alle Studierenden und Fachrichtungen.

Professorin Dr. Gamze Güzel-Freudenstein von der Hochschule Fulda wird über ihre persönlichen Erfahrungen und ihren Weg von ihrem Studium der Humanmedizin in Marburg und Gießen bis zur Professur im Lehrgebiet Medizin mit Schwerpunkt Sozialmedizin und Arbeitsmedizin berichten.

Im Vortrag werden folgende Themen behandelt:

• Förderliche und hinderliche Faktoren auf dem Karriereweg
• Motivation und persönliche Erfahrungen
• Einblicke in die Tätigkeit als Professorin an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften

Nutze die Gelegenheit, wertvolle Tipps zu erhalten, Fragen zu stellen und dich inspirieren zu lassen!


[Wshop] JustHer Veranstaltung: Expertinnen-Gespräch mit Professorin Dr. Julia Berger – Weibliche Vorbilder in der Wissenschaft
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Fr. 23.05.2025,14.00 - 16.00 Uhr   Seminarraum 302, Medizinisches Lehrzentrum (MLZ), Klinikstr. 29, 35392 Gießen

Kommentar:

Jeder von Ihnen hat Vorstellungen von Ihrem späteren beruflichen Leben, geprägt durch Fähigkeiten, Ziele und den Einfluss anderer. Die Employability-Forschung zeigt, dass Vorbilder einen nachweislichen Einfluss auf Einstellungen im Berufsleben haben. Beruf und Lebensziele sind eng miteinander verbunden. Der Bericht spiegelt nicht nur Karrierewege wider, sondern auch Faktoren im Lebenskontext. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Identifikation: Welche Ziele verfolgen Sie, und wo finden Sie Schnittstellen? Diese Veranstaltung regt zum Nachdenken über sich selbst und gesellschaftliche Strukturen im Kontext von Geschlechterunterschieden an.

Eine beeindruckende Karriere im Gesundheitswesen
Professorin Dr. Julia Berger startete vor über 20 Jahren als Hebamme in Gießen durch und hat als Führungskraft in namhaften deutschen Krankenhäusern einen herausragenden Ruf erarbeitet. Seit 2022 ist sie als Professorin für die Fachdisziplin Hebammenwissenschaft sehr anerkannt und ist zudem Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi).

Akademische Exzellenz und vielfältige Qualifikationen
Mit einem Diplom in Pflegemanagement, einem Master in Gesundheitsmanagement, einem Abschluss in Betriebswirtschaftslehre (BWL) sowie einem MBA in Wissens- und Hochschulmanagement bringt sie umfassende Qualifikationen mit, die sie in zahlreichen interdisziplinären Projekten erfolgreich eingesetzt hat. Für die Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen hat sie zusätzlich einen Master in Pädagogik erworben. Ihre Promotion erfolgte im Bereich Vertrauensforschung und Führungsethik.

Von der Praxis zur Lehre: Eine inspirierende Reise
Als selbstständige Unternehmensberaterin, Coach in der Personalentwicklung und Dozentin teilt sie seit 2015 ihre Erfahrungen. Aktuell baut sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen die erste klinische Professur für Hebammenwissenschaft in Deutschland auf.

Engagement für Forschung und Lehre
Professorin Berger ist eine gefragte Gutachterin und beteiligt sich neben ihren eigenen Forschungsprojekten aktiv an nationalen Kooperationen, um die Fachdisziplin Hebammenwissenschaft weiterzuentwickeln.

Inspiration für den eigenen Karriereweg
In diesem offenen Gespräch wird Professorin Berger über Hindernisse und förderliche Faktoren auf dem Karriereweg sprechen. Sie spricht frei von Stereotypen und motiviert dazu, selbstbewusst seine Ziele zu verfolgen. Ihre Überzeugung: "Mich bewegt die Überzeugung, dass jeder Mensch das Potenzial hat, seinen eigenen erfolgreichen und erfüllenden Weg zu gehen – unabhängig von äußeren Umständen." (Prof. Berger)

Seien Sie Teil des Dialogs!
Egal, ob Sie Medizinstudierende*r oder aus einem anderen Fachbereich kommen – diese Veranstaltung bietet wertvolle Perspektiven für alle! Studierende aller Geschlechter sind herzlich eingeladen, an diesem Dialog teilzunehmen.

Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich Ihren Platz! Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch!
#JustHer #Karrierewege #Expertinnengespräch #Gesundheitsmanagement #Hebammenwissenschaft #Inspiration


[Wshop] Positionierung in Machtarenen: Die Regeln verstehen – schlagfertig agieren
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Fr. 16.05.2025,09.00 - 17.00 Uhr   Rathenaustraße 10, Raum 113

Kommentar:

Kommunikation ist eine entscheidende Komponente im beruflichen Kontext. Die Fähigkeit, sich zu behaupten, sicher und souverän aufzutreten und schlagfertig zu agieren, stellt eine Herausforderung dar - sei es in Einzelgesprächen, in Gremien oder in Bewerbungsgesprächen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Frauen und Männern liegt in der Selbstverständlichkeit, mit der sie sich präsentieren und ihre Standpunkte und Stärken vertreten. Frauen haben die Möglichkeit zu lernen, sich auch in männerdominierten Bereichen durchzusetzen und ihre eigenen Interessen selbstbewusst zu vertreten. In diesem Seminar werden Kommunikationsregeln vermittelt und der zielorientierte Umgang damit trainiert. Die Teilnehmerinnen werden in ihrer authentischen Präsenz gestärkt, um sich im Gespräch durchzusetzen, Respekt einzufordern und einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Zur Teilnahme sind Personen aller Geschlechter eingeladen. Dadurch wird ein Perspektivenwechsel ermöglicht, der die Geschlechter für unterschiedliche Kommunikationsmuster sensibilisiert.

Inhalt des Workshops:
• Genderspezifische Kommunikationsmuster – wirkungsvoller Umgang
• Authentischen Redestilstärken und Souveränität erhöhen
• Durchsetzen – positionieren – Respekt einfordern
• Atem, Körper und Stimme als unterstützendes Element
• Wahrnehmungsschulung, Zeichen setzen – Zeichen deuten
• Schlagfertig agieren – nachhaltig Eindruck hinterlassen


[Wshop] Sexuelle Belästigung im Arbeitskontext
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Fr. 06.06.2025,14.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, Raum 113

Kommentar:

"Immer wieder sind Student_innen und Mitarbeiter_innen mit dem Thema der sexuellen Belästigung/sexualisierten Gewalt am Arbeitsplatz konfrontiert. Damit Sie auf dem Weg die Belästigung zu beenden Unterstützung erfahren und Handlungssicherheit gewinnen, sind die Kenntnis von Formen sexueller Belästigung und möglichen Vorgehensweisen wichtiges Handwerkszeug.
Im Rahmen der Schulung werden folgende Inhalte vorgestellt und bearbeitet werden:
 kurze allgemeine Einführung- was ist unter sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu verstehen? Wer ist betroffen?
 Rechtliche Grundlagen
 Welche Wege können Betroffene Gehen?"


[Wshop] JustHer - Weibliche Vorbilder:  Karriereweg "Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften"
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Mi. 09.07.2025,16.00 - 17.00 Uhr   Online über BBB

Kommentar:

Diese Veranstaltung bietet einen spannenden Einblick in den Werdegang zur Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften, insbesondere für Frauen in der Medizin. Sie richtet sich jedoch nicht nur an Studierende der Medizin, sondern ist ein wertvolles Beispiel für alle Studierenden und Fachrichtungen.

Professorin Dr. Gamze Güzel-Freudenstein von der Hochschule Fulda wird über ihre persönlichen Erfahrungen und ihren Weg von ihrem Studium der Humanmedizin in Marburg und Gießen bis zur Professur im Lehrgebiet Medizin mit Schwerpunkt Sozialmedizin und Arbeitsmedizin berichten.

Im Vortrag werden folgende Themen behandelt:

• Förderliche und hinderliche Faktoren auf dem Karriereweg
• Motivation und persönliche Erfahrungen
• Einblicke in die Tätigkeit als Professorin an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften

Nutze die Gelegenheit, wertvolle Tipps zu erhalten, Fragen zu stellen und dich inspirieren zu lassen!


[Wshop] JustHer Veranstaltung: Expertinnen-Gespräch mit Professorin Dr. Julia Berger – Weibliche Vorbilder in der Wissenschaft
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Fr. 23.05.2025,14.00 - 16.00 Uhr   Seminarraum 302, Medizinisches Lehrzentrum (MLZ), Klinikstr. 29, 35392 Gießen

Kommentar:

Jeder von Ihnen hat Vorstellungen von Ihrem späteren beruflichen Leben, geprägt durch Fähigkeiten, Ziele und den Einfluss anderer. Die Employability-Forschung zeigt, dass Vorbilder einen nachweislichen Einfluss auf Einstellungen im Berufsleben haben. Beruf und Lebensziele sind eng miteinander verbunden. Der Bericht spiegelt nicht nur Karrierewege wider, sondern auch Faktoren im Lebenskontext. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Identifikation: Welche Ziele verfolgen Sie, und wo finden Sie Schnittstellen? Diese Veranstaltung regt zum Nachdenken über sich selbst und gesellschaftliche Strukturen im Kontext von Geschlechterunterschieden an.

Eine beeindruckende Karriere im Gesundheitswesen
Professorin Dr. Julia Berger startete vor über 20 Jahren als Hebamme in Gießen durch und hat als Führungskraft in namhaften deutschen Krankenhäusern einen herausragenden Ruf erarbeitet. Seit 2022 ist sie als Professorin für die Fachdisziplin Hebammenwissenschaft sehr anerkannt und ist zudem Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi).

Akademische Exzellenz und vielfältige Qualifikationen
Mit einem Diplom in Pflegemanagement, einem Master in Gesundheitsmanagement, einem Abschluss in Betriebswirtschaftslehre (BWL) sowie einem MBA in Wissens- und Hochschulmanagement bringt sie umfassende Qualifikationen mit, die sie in zahlreichen interdisziplinären Projekten erfolgreich eingesetzt hat. Für die Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen hat sie zusätzlich einen Master in Pädagogik erworben. Ihre Promotion erfolgte im Bereich Vertrauensforschung und Führungsethik.

Von der Praxis zur Lehre: Eine inspirierende Reise
Als selbstständige Unternehmensberaterin, Coach in der Personalentwicklung und Dozentin teilt sie seit 2015 ihre Erfahrungen. Aktuell baut sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen die erste klinische Professur für Hebammenwissenschaft in Deutschland auf.

Engagement für Forschung und Lehre
Professorin Berger ist eine gefragte Gutachterin und beteiligt sich neben ihren eigenen Forschungsprojekten aktiv an nationalen Kooperationen, um die Fachdisziplin Hebammenwissenschaft weiterzuentwickeln.

Inspiration für den eigenen Karriereweg
In diesem offenen Gespräch wird Professorin Berger über Hindernisse und förderliche Faktoren auf dem Karriereweg sprechen. Sie spricht frei von Stereotypen und motiviert dazu, selbstbewusst seine Ziele zu verfolgen. Ihre Überzeugung: "Mich bewegt die Überzeugung, dass jeder Mensch das Potenzial hat, seinen eigenen erfolgreichen und erfüllenden Weg zu gehen – unabhängig von äußeren Umständen." (Prof. Berger)

Seien Sie Teil des Dialogs!
Egal, ob Sie Medizinstudierende*r oder aus einem anderen Fachbereich kommen – diese Veranstaltung bietet wertvolle Perspektiven für alle! Studierende aller Geschlechter sind herzlich eingeladen, an diesem Dialog teilzunehmen.

Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich Ihren Platz! Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch!
#JustHer #Karrierewege #Expertinnengespräch #Gesundheitsmanagement #Hebammenwissenschaft #Inspiration


[Wshop] Positionierung in Machtarenen: Die Regeln verstehen – schlagfertig agieren
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Fr. 16.05.2025,09.00 - 17.00 Uhr   Rathenaustraße 10, Raum 113

Kommentar:

Kommunikation ist eine entscheidende Komponente im beruflichen Kontext. Die Fähigkeit, sich zu behaupten, sicher und souverän aufzutreten und schlagfertig zu agieren, stellt eine Herausforderung dar - sei es in Einzelgesprächen, in Gremien oder in Bewerbungsgesprächen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Frauen und Männern liegt in der Selbstverständlichkeit, mit der sie sich präsentieren und ihre Standpunkte und Stärken vertreten. Frauen haben die Möglichkeit zu lernen, sich auch in männerdominierten Bereichen durchzusetzen und ihre eigenen Interessen selbstbewusst zu vertreten. In diesem Seminar werden Kommunikationsregeln vermittelt und der zielorientierte Umgang damit trainiert. Die Teilnehmerinnen werden in ihrer authentischen Präsenz gestärkt, um sich im Gespräch durchzusetzen, Respekt einzufordern und einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Zur Teilnahme sind Personen aller Geschlechter eingeladen. Dadurch wird ein Perspektivenwechsel ermöglicht, der die Geschlechter für unterschiedliche Kommunikationsmuster sensibilisiert.

Inhalt des Workshops:
• Genderspezifische Kommunikationsmuster – wirkungsvoller Umgang
• Authentischen Redestilstärken und Souveränität erhöhen
• Durchsetzen – positionieren – Respekt einfordern
• Atem, Körper und Stimme als unterstützendes Element
• Wahrnehmungsschulung, Zeichen setzen – Zeichen deuten
• Schlagfertig agieren – nachhaltig Eindruck hinterlassen


[Wshop] Sexuelle Belästigung im Arbeitskontext
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Fr. 06.06.2025,14.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, Raum 113

Kommentar:

"Immer wieder sind Student_innen und Mitarbeiter_innen mit dem Thema der sexuellen Belästigung/sexualisierten Gewalt am Arbeitsplatz konfrontiert. Damit Sie auf dem Weg die Belästigung zu beenden Unterstützung erfahren und Handlungssicherheit gewinnen, sind die Kenntnis von Formen sexueller Belästigung und möglichen Vorgehensweisen wichtiges Handwerkszeug.
Im Rahmen der Schulung werden folgende Inhalte vorgestellt und bearbeitet werden:
 kurze allgemeine Einführung- was ist unter sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu verstehen? Wer ist betroffen?
 Rechtliche Grundlagen
 Welche Wege können Betroffene Gehen?"


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