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Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2022/23

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Änderungen des eVV im Kontext der europäischen Energiesituation:

Wir weisen darauf hin, dass es in einigen Bereichen unvermeidlich sein kann, die Lehrplanungen der JLU und damit das eVV anzupassen. Abhängig von der Lage der Energieversorgung in Deutschland sind auch kurzfristige Maßnahmen im Laufe des Wintersemesters leider nicht auszuschließen. Dies ist notwendig, damit die JLU Gießen die notwendigen Einsparungen zur Sicherung der Energieversorgung in der Region leisten kann.
Aktualisierte Informationen finden Sie jeweils hier: https://www.uni-giessen.de/coronavirus-energie

Digitale Lehrveranstaltungen

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[Vl] Digital Academy 2 Protestantism and Participation
Onlineveranstaltung; Unterrichtssprache: Englisch; Gemeinsame Veranstaltung mit: Evangelischer Bund, GEKE (Wien) und Zentrum für Evangelische Theologie Ost, ZETO (Rumänien)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 03.11.2022
zwei-wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr
nächster Termin: 09.02.2023, Raum: Online

Kommentar:

14-tägliche Vorlesung in englischer Sprache
Die protestantischen Kirchen haben und pflegen eine lange Tradition partizipativer Entscheidungsprozesse. Bereits in der
reformatorischen Bewegung und in den damals schon pluralen Strömungen ist ein dynamisiertes
Institutionsverständnis wirksam. Die Gegenwart ist massiv geprägt von einer Erosion der Mitgliederzahlen von Parteien, Kirchen und Verbänden. Gleichzeitig entstehen neue digitale und analoge Partizipationsformate, die zu einer Pluralisierung des öffentlichen Diskurses und einer Entstehung neuer Diskursräume führen. Neben institutionelle Partizipationsformate wie Parlamente und Synoden treten zunehmend nicht-institutionelle aktivistische Bewegungen. Das Internet trägt maßgeblich dazu bei, diesen Prozess zu verstärken. Die Digital Academy verbindet interdisziplinäre Expert*innen, die unterschiedliche protestantische europäische Partizipationskulturen analysieren und Zukunftsperspektiven eröffnen.

Mehr Informationen über folgenden Link:
https://www.uni-giessen.de/fbz/fb04/institute/evtheo/aktuelles/ringvorlesung_digital_academy
oder: https://junge-theologie.de/lectures-two
Literatur zur Vorbereitung:
Michael Nausner: Eine Theologie der Teilhabe (Reutlinger Beiträge zur Theologie 2), Leipzig 2020.


[Vl] Einführung in das Alte Testament  (AfK-Nr. 178)
Klausur: 03.02.2023. BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2022
wöchentlich Fr. 14:00 - 16:00 Uhr
nächster Termin: 03.02.2023, Raum: online

Kommentar:

Ziel dieser Vorlesung ist es, in die Grundzüge der Literatur der Hebräischen Bibel und ihrer Rede von Gott und den Menschen einzuführen sowie einen Überblick über die wichtigsten Epochen der Geschichte des biblischen Israel zu geben. Darüber hinaus wird eine hermeneutisch und methodisch reflektierte Bibellektüre eingeübt. Es wird erwartet, dass jede und jeder Teilnehmer/in der Vorlesung das Alte Testament im Verlauf des Wintersemesters einmal vollständig liest. Empfohlen ist, dies unter Benutzung der Elektronischen Bibelkunde 3.0 zu tun, die auch zur Anschaffung empfohlen ist.
Die Vorlesung dient der Vermittlung von Grund- und Überblickswissen, wie es für alle Studiengänge im Fach Evangelische Religion zum Examen vorausgesetzt wird. Zur Vor- und Nachbereitung der Vorlesung sowie für die Präsentation bzw. die abschließende Klausur sind insgesamt 30 Stunden vorgesehen.

ZUR ANSCHAFFUNG BZW. ZUM DOWNLOAD DRINGEND EMPFOHLENE LITERATUR:

1. Eine Einleitung in das Alte Testament - entweder Gertz, Jan Christian (Hg.), Grundinformation Altes Testament. Eine Einführung in Literatur, Religion und Geschichte des Alten Testaments, aktuellste Aufl., oder Frevel, Christian/Zenger, Erich, Einleitung in das Alte Testament, aktuellste Auflage.

2. Eine Einführung in das Alte Testament - entweder Albani, Matthias / Rösel, Martin, Theologie kompakt: Altes Testament, aktuellste Aufl., oder Köhlmoos, Melanie, Altes Testament, Tübingen 2011.

3. Eine Bibelkunde (z.B. Elektronischen Bibelkunde 3.0 Altes Testament mit Apokryphen. Neues Testament und Apostolische Väter. Interaktive Lernsoftware von Martin Rösel und Klaus-Michael Bull, aktual. Neuauflage Stuttgart 2011 bzw. aktuellste Version).


[Ü] Fachdidaktische Blockveranstaltung
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird aus aktuellem Anlass online durchgeführt: nicht als Blockveranstaltung am Wochenende, sondern regelmäßig wöchentlich.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2022
wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr
nächster Termin: 02.02.2023, Raum: online

[Si] Frauenpower im frühen Christentum - Maria aus Magdala, Junia, Phoebe, Thekla u. a. Frauen  (AfK-Nr. 178)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2022
wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr
nächster Termin: 02.02.2023, Raum: Erika-Pitzer-Begegnungszentrum, Blücherstr. 23, Bad Nauheim
Einzeltermin:
Do. 02.02.2023,19.30 - 21.00 Uhr   Erika-Pitzer-Begegnungszentrum, Blücherstr. 23, Bad Nauheim

Kommentar:

In diesem Seminar werden die bedeutendsten Frauen des frühen Christentums vorgestellt. Das sind Frauen wie Maria aus Magdala, Junia, Phoebe, Thekla u.a. Es wird nachgezeichnet, was uns das Neue Testament und andere frühchristliche Quellen über sie verraten und wie sie historisch und theologiegeschichtlich einzuordnen sind.


Literatur zum Einstieg:
Ebner, Martin, Aus Liebe zu Paulus? Die Akte Thekla neu aufgerollt, Stuttgart 2005.
Eisen, Ute E., Amtsträgerinnen im frühen Christentum. Epigraphische und literarische Studien (Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte 61), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1996.
Jensen, Anne, Thekla – Die Apostolin. Ein apokrypher Text neu entdeckt, hrsg. und übertragen (Frauen – Kultur – Geschichte 3), Freiburg u.a. 1995.
Petersen, Silke, Maria aus Magdala. Die Jüngerin, die Jesus liebte (Biblische Gestalten 23), Leipzig 2011.


[Si] Glauben Frauen anders?  (AfK-Nr. 181)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2022
zwei-wöchentlich Di. 16:00 - 20:00 Uhr
nächster Termin: 07.02.2023, Raum: online

   
[Ü] Die Suche nach den eisigen Enden der Welt: Die Entdeckung und Erforschung der Polarregionen 1800-1918
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 21.10.2022,12.00 - 14.00 Uhr   online
Fr. 28.10.2022,12.00 - 14.00 Uhr   online
Fr. 04.11.2022,12.00 - 14.00 Uhr   online
Fr. 11.11.2022,12.00 - 14.00 Uhr   online
Sa. 26.11.2022,10.00 - 18.00 Uhr   online
So. 27.11.2022,10.00 - 18.00 Uhr   online

Kommentar:

Die kürzliche Entdeckung des Wracks der der „Endurance“, Sir Ernest Shackletons Expeditionsschiffs, das im November 1915 im Eis des Weddel-Meeres vor der Küste der Antarktis gesunken war, hat die Geschichte der Polarregionen wieder einmal ins Licht der Öffentlichkeit gerückt, wie schon das Auffinden der Expeditionsschiffe von Sir John Franklins 1845 in der Arktis verschollenen Expedition vor einigen Jahren (2014/2016).
Die Geschichten der Expeditionen in die Polarregionen faszinieren bis heute. Das sich verändernde Klima und seine sichtbaren Auswirkungen auf Arktis und Antarktis hat nicht nur zu einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit bei der Erforschung der Polregionen geführt (bspw. bei der jüngsten Expedition des deutschen Forschungsschiffs „Polarstern“), seit Mitte der 1980er Jahre hat sich auch das historische Bild oder genauer zumindest das Bild der Historiker von den Expeditionen ins Eis zunehmend gewandelt. Wurden diese bis dahin meist aus nationaler Sicht als heroische Leistungen im Konkurrenzkampf mit anderen Nationen dargestellt, so begann man sich nun zu fragen, wie sinnvoll und erfolgreich solche Unternehmungen tatsächlich waren.
Die nationalgeschichtliche Sicht hat dazu geführt, dass bis heute übersehen wird, dass zumindest die Wiederaufnahme der Suche nach der Nordwestpassage und das sich daraus entwickelnde Interesse an der Antarktis in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, stärker durch eine internationale Zusammenarbeit geprägt war, als durch nationales Konkurrenzdenken, auch wenn dies in der Presse zunehmend in den Vordergrund gestellt wurde. Bis heute wird beispielsweise angenommen die Entscheidung, die Suche nach der Nordwest-Passage wiederaufzunehmen in 1817 in London gefallen sei, obwohl inzwischen absehbar war, dass der „kurze Seeweg“ nach China und Indien kaum die in vorangegangenen Jahrhunderten erhoffen wirtschaftlichen Vorteile bringen würde. Bei genauem Hinsehen erweist sich diese Entscheidung aber vor allem als Reaktion auf den Versuch des russischen Zaren und der Admiralität in St. Petersburg, eine Lösung für ihre Probleme bei der Versorgung der russischen Kolonie Alaska zu finden. Dabei spielten aber auch Klimageschichtliche Aspekte eine Rolle.
Neben kolonial- oder Mediengeschichtlichen Fragestellungen werden immer häufiger auch andere Aspekte näher untersucht. Insbesondere die Umwelt-, Verflechtungs-, Global- oder die Wissenschaftsgeschichte sind dabei zunehmend von Interesse.

Ausgehend von der Lektüre der Quellen (Reiseberichten, Briefen, Tagebüchern etc.), die immer noch spannende Geschichten bieten, wollen wir uns ein Bild von dieser Region, der Zeit und Motivation der Menschen machen, in diese scheinbar so lebensfeindlichen Gegenden aufzubrechen.
Die Problematik der Interpretation der vorhandenen Quellen lässt sich an diesen Beispielen besonders gut zeigen, da das Bild von Leuten wie John Franklin, Robert Reary, Fredrick Cook, Ernest Shackleton oder Robert F. Scott, in Forschung und Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wird – zugespitzt formuliert gelten sie den einen immer noch als Helden, während andere in ihnen verblendete Idioten sehen.

Die thematischen Schwerpunkte der Lehrveranstaltung richten sich im einzelnen auch nach den Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sodass eine Liste mit genaueren Angaben zu Quellen und Literatur zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben wird.


[H Si] Jewish Women in Eastern Europe
Lehrveranstaltung in englischer Sprache, wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2022
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 08.02.2023, Raum: online

[H Si] Memory politics and geopolitics in a digital age - Ukraine in the context of Central and Eastern Europe
Lehrveranstaltung in englischer Sprache. BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Peter Haslinger, Donig, Simon
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 21.10.2022,12.00 - 16.00 Uhr   online
Fr. 11.11.2022,12.00 - 16.00 Uhr   online
Fr. 25.11.2022,12.00 - 16.00 Uhr   online
Fr. 09.12.2022,12.00 - 16.00 Uhr   online
Fr. 16.12.2022,12.00 - 16.00 Uhr   online

Kommentar:

Das Seminar ist eine gemeinsame Veranstaltung mit der Nationale Universität von Kyiv-Mohyla-Akademie (NaUKMA), in dem in einem direkten virtuellen Austausch mit Studierenden aus der Ukraine die wichtigsten Veränderungen analysiert werden, die im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und intellektuellen Leben der mittel- und osteuropäischen Länder nach 1989 stattgefunden haben. Der Kurs wird in die Besonderheiten des Transformationsprozesses, der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Reformen sowie in die Entwicklung der transitional justice einführen. Durch die Analyse des Prozesses der Dekommunisierung wird sich der Kurs auch mit neuen Erinnerungspolitiken sowie verschiedenen Modellen der europäischen Integration der Länder der Region befassen. Nach dem Ende der Lehrveranstaltung kennen die Studierenden den Demokratisierungsprozess der mittel- und osteuropäischen Länder und die Integrationsprozesse mit der EU und der NATO und darüber hinaus die großen wissenschaftlichen Debatten über die Besonderheiten der Entwicklung der Länder der Region. Wegen der unterschiedlichen Semesterzeiten wird das Seminar als Blockseminar geführt und endet im Dezember. Gute Englischkenntnisse sind Voraussetzung, Kenntnisse in jeder anderen Sprache Ostmitteleuropas - besonders Ukrainisch - sind hochwillkommen.

The seminar is a joint event with the National University of Kyiv-Mohyla Academy (NaUKMA), in which, in a direct virtual exchange with students in Ukraine, the main changes taking place in the political, economic, cultural and intellectual life of Central and Eastern European countries after 1989. The course will introduce the specifics of the transformation process, social and economic reforms, and the development of transitional justice. Through the analysis of the process of decommunization, the course will also deal with new politics of memory as well as different models of European integration of the countries of the region. After the end of the course, the students know the process of democratization of the Central and Eastern European countries and the integration processes with the EU and NATO, as well as the major scientific debates on the specifics of the development of the countries of the region. Due to the different semester times, the seminar will be held as a block seminar and will end in December. Good knowledge of English is a prerequisite, knowledge of any other language in Central and Eastern Europe - especially Ukrainian - is very welcome.


[Ü] Vampire - die historischen Quellen eines medialen Mythos
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 21.10.2022,14.00 - 16.00 Uhr   online
Fr. 28.10.2022,14.00 - 16.00 Uhr   online
Fr. 04.11.2022,14.00 - 16.00 Uhr   online
Fr. 11.11.2022,14.00 - 16.00 Uhr   online
Sa. 03.12.2022,10.00 - 18.00 Uhr   online
So. 04.12.2022,10.00 - 18.00 Uhr   online

Kommentar:

Vampire sind heute vor allem ein mediales, meist in fiktionaler Literatur und im Film anzutreffendes Phänomen. Die Vorstellung von auf der Erde verbleibenden Verstorbenen – von Untoten –, die unter bestimmten Umständen die Lebenden heimsuchen und ihnen den Tod bringen, stammt auf dem Volksglauben in östlichen Europa und existiert vor allem parallel zum christlich-orthodoxen Glauben. Obwohl der Glauben an Vampire bis in die Antike zurückgeht, wurde im erst seit der Zeit der Aufklärung verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Um 1800 tauchen erste Berichte über Vampire in Reiseberichten und lateinischen Berichten über die Ausbreitung von Seuchen in Mitteleuropa auf. Nachdem die katholischen Habsburger zunehmend Gebiete in Südosten Europas, die bis dahin zum Osmanischen Reich gehört hatten, übernommen hatten, erschienen Vampire in offiziellen Verwaltungsberichten auf. In den 1730er Jahren kam es zu einer europaweiten Debatte unter gelehrten, ob es sie gäbe oder nicht. Zwar bemühte man sich der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in der Habsburger Monarchie, ausgehend vom kaiserlichen Hof in Wien, dem Aberglauben Herr zu werden, allerdings nicht mit durchschlagendem Erfolg. Auf dem Balkan und im Karpatenraum blieb der Glaube an Vampire nicht nur bestehen, sondern verbreitete sich durch Migrationsströme sogar in andere Regionen. Mit der romantischen Begeisterung für die unberührte Natur und die wilde Bergwelt ab dem frühen 19. Jahrhundert als Gegenreaktion auf die sich ausbreitenden Industrialisierung und Verstädterung wurden die Berichte des 18. Jahrhunderts über Vampire wiederentdeckt, nun aber anders als gelesen. Das wiederum führte dazu, dass aus dem Vampir ein literarisches Phänomen wurde – insbesondere in der englischen Literatur.

Ausgehend von der Lektüre der Quellen (Reiseberichten, medizinischen Abhandlungen, Briefen etc.), die immer noch spannende Geschichten bieten, wollen wir uns ein Bild von diesem Phämomen, der Zeit und Motivation der Menschen machen.

Die thematischen Schwerpunkte der Lehrveranstaltung richten sich im einzelnen auch nach den Interessen, Vorkenntnissen und Sprachkenntissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sodass eine Liste mit genaueren Angaben zu Quellen und Literatur zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben wird.


[H Si] Vietnam als französische Kolonie 1858 bis 1954
Mit Exkursion: 27.11.-08.12.2022. BITTE BEACHTEN SIE: die Seminarsitzungen werden online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.12.2022
wöchentlich Fr. 14:00 - 18:00 Uhr
nächster Termin: 03.02.2023, Raum: online
2 Einzeltermine:
Fr. 21.10.2022,14.00 - 16.00 Uhr   onlineVorbesprechung


Fr. 17.02.2023,14.00 - 18.00 Uhr   onlineDas Genfer Abkommen von 1954 und seine FolgenKoch Büttner



Kommentar:

Das Hauptseminar befasst sich mit der Geschichte des heutigen Vietnam von der Mitte der 1850 bis 1950er Jahre. Schwerpunkte sind dabei:
- Die politische, kulturelle und wirtschaftliche Situation in Vietnam als einem Überschneidungsbereich zwischen Ost- und Südostasien vor Beginn der Eroberung durch Frankreich.
- Die Eroberung Indochinas durch Frankreich bis zum Ende des 19. Jh.
- Die Grundzüge der Kolonialherrschaft in Vietnam bzw. Französisch-Indochina
- Die Reaktionen der Bevölkerung auf die Kolonisierung
- Die Entwicklungen in Vietnam vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg
- Der Unabhängigkeitskampf Vietnams von 1945 bis 1954.
Im Hauptseminar erarbeiten sich die Teilnehmenden zentrale Punkte der genannten Entwicklungen, stellen diese zur Diskussion und verfassen wissenschaftliche Hausarbeiten. Vertiefte Kenntnisse zur außereuropäischen Geschichte sind keine Voraussetzung. Englische und gegebenenfalls französische Sprachkenntnisse sind von Vorteil. Bitte beachten Sie, die vom üblichen Semesterfahrplan abweichenden Termine.


       
[Vl] Einführung in die griechische Literaturgeschichte  (AfK-Nr. 222)
Klausurtermin: 14.02.2023. BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2022
wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr
nächster Termin: 03.02.2023, Raum: online

   
[Si] Einführung in die Ethikdidaktik der Grundschule am Thema Krieg und Frieden
Klausurtermin (Präsenz): 27.01.2023. BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2022
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 03.02.2023, Raum: online

Kommentar:

Warum sollten wir Ethik in der Grundschule unterrichten? Wie sollten wir Ethik in der Grundschule unterrichten? Dies sind die beiden grundlegenden Fragen, mit denen sich diese Einführung in die Ethikdidaktik beschäftigt. Nachdem verschiedene philosophiedidaktische Modelle (Kant, Hegel, Martens, Rösch, Tiedemann u. a.) erarbeitet wurden, stellen wir uns der für die Unterrichtspraxis zentralen Frage, wie diese philosophiedidaktischen Modelle in der Praxis des Ethikunterrichtes umgesetzt werden können. Wichtigstes Medium für unsere Unterrichtsplanung ist das Bilderbuch, die dieses Mal zum Thema Krieg und Frieden gesichtet und auf Ihren Wert zur Unterrichtsgestaltung untersucht werden.
Ziel der Einführung ist, dass Sie als TeilnehmerIn eine reflektierte Position gegenüber zentralen philosophiedidaktischen Ansätzen hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile in der Praxis entwickeln.


[Si] Geschlecht als Thema des Ethik- und Philosophieunterrichts
Klausurtermin (Präsenz): 27.01.2023. BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2022
wöchentlich Fr. 08:00 - 10:00 Uhr
nächster Termin: 03.02.2023, Raum: online

Kommentar:

Seit 2016 ist gegen konservative Proteste in Hessen ein neuer, progressiver „Lehrplan Sexualerziehung“ in Kraft. „Gegenstand der Sexualerziehung in Schulen soll die Vermittlung von Wissen über die Existenz unterschiedlicher Partnerschaftsformen und Verständnisse von Familie, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten und deren Akzeptanz sein“ (Lehrplan Sexualerziehung) und nicht mehr nur deren Toleranz wie im alten Lehrplan. Der Lehrplan legt außerdem fest, dass zu Beginn jedes Schuljahres in einer Klassenkonferenz die Beiträge jedes Faches zur Erfüllung dieses Lehrplanes festgelegt werden sollen. Die Praxis zeigt allerdings, dass dies noch kaum umgesetzt wird. In diesem Seminar wollen wir Unterrichtssequenzen für die sexuelle Bildung aus philosophisch-ethischer Perspektive entwickeln und erproben.
Mögliche Themen sind: Geschlechtsspezifisches Rollenverhalten, Sexuelle Belästigung (#MeToo), Sexualität und Geschlecht in den Medien und der Umgang in sozialen Netzwerken (Pornographie, Sexting), sexuelle Orientierungen (z. B. Heterosexualität, Homosexualität, Bisexualität, Polysexualität, Pansexualität), sexuelle Identität (z. B. Intersexualität, Transgender), Debatte um die Anzahl der Geschlechter, u. a.


[Koll] Kolloquium
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2022
wöchentlich Mi. 17:00 - 20:00 Uhr
nächster Termin: 01.02.2023, Raum: online

[Ü] Schulbücher rezensieren (Gruppe 1)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2022
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 03.02.2023, Raum: online

Kommentar:

Schulbücher bilden die Basis des Unterrichtens. Doch was zeichnet ein gutes Schulbuch aus?
Im Seminar und der Übung werden Schulbücher didaktisch und methodisch in kleinen Arbeitsgruppen analysiert. Es werden Rezensionen zu den Neuerscheinungen für Ethik und Philosophie/ Sek I und Sek. II verfasst und die Ergebnisse im Seminar präsentiert.
Das Schreiben der Rezensionen und die Überarbeitungsprozesse in einem offenen Peer-Review--Verfahren schulen die Schreibkompetenz der Teilnehmer/innen.


[Ü] Schulbücher rezensieren (Gruppe 2)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2022
wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr
nächster Termin: 03.02.2023, Raum: online

Kommentar:

Schulbücher bilden die Basis des Unterrichtens. Doch was zeichnet ein gutes Schulbuch aus?
Im Seminar und der Übung werden Schulbücher didaktisch und methodisch in kleinen Arbeitsgruppen analysiert. Es werden Rezensionen zu den Neuerscheinungen für Ethik und Philosophie/ Sek I und Sek. II verfasst und die Ergebnisse im Seminar präsentiert.
Das Schreiben der Rezensionen und die Überarbeitungsprozesse in einem offenen Peer-Review--Verfahren schulen die Schreibkompetenz der Teilnehmer/innen.


                             
[Wshop] Arbeitsgruppenmeetings mit dem Videokonferenztool BigBlueButton (BBB) durchführen  (W29)
1-stündiges Webinar
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Di. 18.10.2022,09.00 - 10.00 Uhr   Meetingplattform: BigBlueButton

Kommentar:

Zielgruppe: Lehrende und interessierte Studierende (Hilfskräfte, Tutoren)

In dem Webinar wird die datenschutzkonforme Anwendung BigBlueButton vorgestellt und Sie erfahren, wie Sie das Videokonferenzsystem für Regeltermine wie Team-Meetings, Jour fixe oder andere Besprechungen nutzen können. Sie lernen einen Meeting-Raum über Webconf anzulegen und entsprechend zu konfigurieren, um z.B. externe Teilnehmende einzuladen. Zudem werden die verschiedenen Rollen und Rechte sowie Präsentationsmöglichkeiten innerhalb eines Meetings besprochen. Darüber hinaus haben Sie Gelegenheit, Fragen zu stellen und die Anwendung auszuprobieren. Die Veranstaltung findet online statt, bitte melden Sie sich dazu über Stud.IP zur Veranstaltung an. Dort finden Sie auch den Link zum Meeting-Raum.

Intendierte Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden sind in der Lage,
- ein BBB-Meeting über Webconf anzulegen und bedarfsorientiert zu konfigurieren
- Rollen und Rechte innerhalb eines BBB-Meetings zu benennen
- Präsentationsmöglichkeiten anzuwenden.


   
nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de