Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2025
Zertifikat: Gender, Sexuality and Diversity
Adresse:
Veranstaltungen
Weitere Infos zum Zertifikat sind auf der folgenden Webseite zu finden:
https://www.uni-giessen.de/fbz/fb05/zertifikate/gender-sexuality-diversity
Modul 1: Introduction to Gender, Sexuality, and Diversity ⇑
A1
[Vl]
Kämpfe um Öffentlichkeit und Sichtbarkeit: Medien, Demokratie, Ungleichheit
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025 |
wöchentlich Fr. 14:00 - 16:00 Uhr | Bismarkstraße 37, Alte Universitätsbibliothek AUB1 |
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: Bismarkstraße 37, Alte Universitätsbibliothek AUB1 |
Kommentar:
Öffentlichkeit ist und war historisch stets umkämpft - gleichzeitig stellen die Debatten und Auseinandersetzungen in diesem Feld einen zentralen Grundpfeiler von Demokratie dar. Diese Vorlesung rekonstruiert die historische Genese "moderner Öffentlichkeit", gibt einen Einblick in politikwissenschaftliche Analysen zur demokratiepolitischen Bedeutung von Medien und führt in aktuell umkämpfte Themen wie Hassrede, Fake News und digitale Diskriminierung aus einer ungleichheits-, geschlechts- und machtkritischen Perspektive ein.
A2
[Si]
Antifeminismus und Anti-Gender Politiken als Angriffe auf die Demokratie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025 |
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 106 |
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 106 |
Kommentar:
ACHTUNG: Der Kurs beginnt erst am Dienstag, den 29. April 2025
Was haben die Angriffe auf Diversität und LGBTIQ+ Rechte in den USA mit den aktuellen Kämpfen gegen geschlechtergerechte Sprache (‚Gendern‘) oder sexuelle Bildung in Deutschland zu tun? Weltweit häufen sich Mobilisierungen gegen Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitiken, gegen LGBTIQ+ Rechte (insbesondere die Rechte von trans Menschen), gegen queere und sexuelle Bildung, gegen Feminismus und geschlechtliche Selbstbestimmung sowie gegen alles, was mit dem Begriff ‚Gender‘ assoziiert wird. Innerhalb der Politik- und Sozialwissenschaft bzw. der Geschlechter- und Demokratieforschung werden diese Entwicklungen und Mobilisierungen als Manifestationen eines weltweit (wieder) zunehmenden Antifeminismus interpretiert, in dessen Zentrum nun der Begriff ‚Gender‘ steht und dessen Akteur*innen oftmals in einem politischen Naheverhältnis zu rechtspopulistischen, extrem rechten, rechtskonservativen oder autoritären politischen Projekten, Gruppen oder Ideologien stehen. Begriffe wie ‚Gender Ideologie‘, ‚Gender Wahn‘ oder ‚Gender Diktatur‘ dienen dabei als eine Art Scharnier und Brückendiskurs, um Akteure aus sehr unterschiedlichen politischen Spektren zu vereinen.
In diesem Seminar werden wir uns mit den historischen Genealogien sowie den unterschiedlichen Facetten und Manifestationen antifeministischer bzw. anti-gender Mobilisierungen beschäftigen sowie nach deren Bedrohungspotential für demokratische Strukturen und Prozesse fragen. Können Anti-Gender Politiken als Angriffe auf ‚die Demokratie‘ und deren Grundwerte wie Freiheit und Gleichheit analysiert werden? Und umgekehrt: Inwieweit tragen feministische oder LGBTIQ+ Politiken eigentlich zu einer Demokratisierung von Gesellschaft bei? Das Seminar bietet einen Raum zur theoretischen, historischen und anwendungsorientierten Auseinandersetzung mit Antifeminismus und aktuellen Anti-Gender Politiken und fragt insbesondere nach deren Verschränkungen mit Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, wie LGBTIQ+ Feindlichkeit, Antisemitismus oder Rassismus. Dabei werden sowohl theoretische Einordnungen der beschriebenen Mobilisierungen in unterschiedlichen geopolitischen Kontexten als auch empirische Befunde diskutiert, welche die lokale und globale Dimension von Antifeminismus und Anti-Gender Politiken analysieren und veranschaulichen.
[Si]
Diskriminierungskritisches Denken und Handeln in der Schule der Migrationsgesellschaft (1)
(EWL 2B2)
Voraussetzung zur Teilnahme: Bestandene Vorlesung EWL
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025 |
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, B 109 |
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, B 109 |
Zielgruppe:
L1, L2, L3, L5, WPV, ab 5. Sem
[Si]
Diskriminierungskritisches Denken und Handeln in der Schule der Migrationsgesellschaft (2)
(EWL 2B2)
Voraussetzung zur Teilnahme: Bestandene Vorlesung EWL
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 |
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil II, B 116 |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, B 116 |
Zielgruppe:
L1, L2, L3, L5, WPV, ab 5. Sem
[Si]
FER I.2 Queerness in den Medien und deren Einsatz im inklusiven Unterricht
(FER I.2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Sa. 03.05.2025,10.00 - 18.00 Uhr Phil II, B 109
Sa. 31.05.2025,10.00 - 18.00 Uhr Phil II, B 109
Sa. 28.06.2025,10.00 - 18.00 Uhr Phil II, B 109
Zielgruppe:
L5, PV, oSem
[Si]
Geschlecht und die Regierung von Körpern: Queere und feministische Staatstheorien
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 |
zwei-wöchentlich Mo. 14:00 - 18:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 112 |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 112 |
Zielgruppen:
DuK Ma, WPV, 2. Sem | GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem | GuK Pol Ma, WPV, 3. Sem | DuK Ma, WPV, 3. Sem
Kommentar:
Was hat Staatlichkeit mit Geschlecht zu tun? Ist Sex politisch? Wie hängen Staat und Intimität zusammen? Wie regulieren staatliche Strukturen Körperlichkeit? Warum sind politische Entscheidungsstrukturen (bis heute) ‚männlich‘ dominiert? In dem Seminar nehmen wir auf der Basis feministischer, queerer, sowie politik-, demokratie- und staatstheoretischer Ansätze und Forschungsarbeiten das Verhältnis von Staat/lichkeit, Geschlecht, Sexualität und Körperlichkeit in den Blick: Wir werden uns erarbeiten, was es genau damit auf sich hat, wenn in der feministischen und queeren Politikwissenschaft von einem ‚vergeschlechtlichten Staat‘, von ‚Biopolitik‘ oder dem ‚Staat als Männer*bund‘ gesprochen wird: In welcher Weise ist der (‚westliche‘) Nationalstaat vergeschlechtlicht? Wie kann Geschlecht bzw. eine heteronormative Geschlechterdifferenz als zentrales Strukturmerkmal ‚des Politischen‘ verstanden und analysiert werden? Welche Auswirkungen hat dies auf aktuelle politische Strukturen (z.B. Zusammensetzung des Parlaments) und Kommunikationsformen (z.B. von Politiker*innen). Darüber hinaus werden wir uns aber auch fragen, in welcher Weise Geschlecht selbst als Effekt staatlicher Regierungsweisen und Machttechniken betrachtet und analysiert werden kann: Wie werden Körper, Sexualitäten und Intimitäten durch staatliche Praktiken regiert und normiert? Und wie hat sich dies historisch verändert? Hier rücken demnach auch Regelungen und (staatliche) Diskurse in Bezug auf LGBTIQ+ Personen, Vergewaltigung, sexualisierte und häusliche Gewalt oder Abtreibung in das Blickfeld. Welche Konzepte und Ansätze sind hilfreich, um diese vergeschlechtlichten Implikationen von Staat und Politik zu verstehen?
[Si]
Politik - Macht - Geschlecht: Einführung in feministische und queere Staatstheorien
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 29.04.2025 |
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 106 |
nächster Termin: 29.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 106 |
Kommentar:
ACHTUNG: Das Seminar beginnt erst am 29.4.2025!
Dieses Seminar führt in verschiedene macht- und herrschaftskritische Perspektiven auf das Verhältnis von Politik und Geschlecht ein. Auf der Basis von Ansätzen aus dem Bereich der politikwissenschaftlichen Geschlechter- und Demokratieforschung werden wir insbesondere ‚den Staat‘ und seine vergeschlechtlichte Geschichte, Strukturen und Effekte in den Blick nehmen: Wie und in welcher Weise fungiert(e) Geschlecht als Kategorie des Ausschlusses (z.B. vom Wahlrecht) oder der Normierung (z.B. im Hinblick auf körperliche, sexuelle, geschlechtliche Selbstbestimmung)? Welche Rolle spielt Geschlecht in politischen (Demokratie-)Theorien (z.B. Rousseau)? Welche Relevanz hat Geschlecht für die Analyse aktueller politischer Strukturen und Institutionen (z.B. der Zusammensetzung des Parlaments) oder Kommunikationsformen (z.B. Wahlkämpfe von Politiker*innen). Wie lässt sich das Verhältnis von Staat, Macht und Geschlecht theoretisch fassen und konzeptuell erklären?
Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme, zur eigenständigen Textlektüre und zur kooperativen Zusammenarbeit in Gruppen wird vorausgesetzt. Weitere Informationen zum Semesterprogramm und zu den Prüfungsleistungen werden in der ersten Seminarsitzung bekannt gegeben.
Modul 2: Intermediate Module in Gender, Sexuality, and Diversity ⇑
[Si]
Antifeminismus und Anti-Gender Politiken als Angriffe auf die Demokratie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025 |
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 106 |
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 106 |
Kommentar:
ACHTUNG: Der Kurs beginnt erst am Dienstag, den 29. April 2025
Was haben die Angriffe auf Diversität und LGBTIQ+ Rechte in den USA mit den aktuellen Kämpfen gegen geschlechtergerechte Sprache (‚Gendern‘) oder sexuelle Bildung in Deutschland zu tun? Weltweit häufen sich Mobilisierungen gegen Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitiken, gegen LGBTIQ+ Rechte (insbesondere die Rechte von trans Menschen), gegen queere und sexuelle Bildung, gegen Feminismus und geschlechtliche Selbstbestimmung sowie gegen alles, was mit dem Begriff ‚Gender‘ assoziiert wird. Innerhalb der Politik- und Sozialwissenschaft bzw. der Geschlechter- und Demokratieforschung werden diese Entwicklungen und Mobilisierungen als Manifestationen eines weltweit (wieder) zunehmenden Antifeminismus interpretiert, in dessen Zentrum nun der Begriff ‚Gender‘ steht und dessen Akteur*innen oftmals in einem politischen Naheverhältnis zu rechtspopulistischen, extrem rechten, rechtskonservativen oder autoritären politischen Projekten, Gruppen oder Ideologien stehen. Begriffe wie ‚Gender Ideologie‘, ‚Gender Wahn‘ oder ‚Gender Diktatur‘ dienen dabei als eine Art Scharnier und Brückendiskurs, um Akteure aus sehr unterschiedlichen politischen Spektren zu vereinen.
In diesem Seminar werden wir uns mit den historischen Genealogien sowie den unterschiedlichen Facetten und Manifestationen antifeministischer bzw. anti-gender Mobilisierungen beschäftigen sowie nach deren Bedrohungspotential für demokratische Strukturen und Prozesse fragen. Können Anti-Gender Politiken als Angriffe auf ‚die Demokratie‘ und deren Grundwerte wie Freiheit und Gleichheit analysiert werden? Und umgekehrt: Inwieweit tragen feministische oder LGBTIQ+ Politiken eigentlich zu einer Demokratisierung von Gesellschaft bei? Das Seminar bietet einen Raum zur theoretischen, historischen und anwendungsorientierten Auseinandersetzung mit Antifeminismus und aktuellen Anti-Gender Politiken und fragt insbesondere nach deren Verschränkungen mit Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, wie LGBTIQ+ Feindlichkeit, Antisemitismus oder Rassismus. Dabei werden sowohl theoretische Einordnungen der beschriebenen Mobilisierungen in unterschiedlichen geopolitischen Kontexten als auch empirische Befunde diskutiert, welche die lokale und globale Dimension von Antifeminismus und Anti-Gender Politiken analysieren und veranschaulichen.
[Si]
Diskriminierungskritisches Denken und Handeln in der Schule der Migrationsgesellschaft (1)
(EWL 2B2)
Voraussetzung zur Teilnahme: Bestandene Vorlesung EWL
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025 |
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, B 109 |
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, B 109 |
Zielgruppe:
L1, L2, L3, L5, WPV, ab 5. Sem
[Si]
Diskriminierungskritisches Denken und Handeln in der Schule der Migrationsgesellschaft (2)
(EWL 2B2)
Voraussetzung zur Teilnahme: Bestandene Vorlesung EWL
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 |
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil II, B 116 |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, B 116 |
Zielgruppe:
L1, L2, L3, L5, WPV, ab 5. Sem
[Si]
FER I.2 Queerness in den Medien und deren Einsatz im inklusiven Unterricht
(FER I.2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Sa. 03.05.2025,10.00 - 18.00 Uhr Phil II, B 109
Sa. 31.05.2025,10.00 - 18.00 Uhr Phil II, B 109
Sa. 28.06.2025,10.00 - 18.00 Uhr Phil II, B 109
Zielgruppe:
L5, PV, oSem
[Si]
Geschlecht und die Regierung von Körpern: Queere und feministische Staatstheorien
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 |
zwei-wöchentlich Mo. 14:00 - 18:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 112 |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 112 |
Zielgruppen:
DuK Ma, WPV, 2. Sem | GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem | GuK Pol Ma, WPV, 3. Sem | DuK Ma, WPV, 3. Sem
Kommentar:
Was hat Staatlichkeit mit Geschlecht zu tun? Ist Sex politisch? Wie hängen Staat und Intimität zusammen? Wie regulieren staatliche Strukturen Körperlichkeit? Warum sind politische Entscheidungsstrukturen (bis heute) ‚männlich‘ dominiert? In dem Seminar nehmen wir auf der Basis feministischer, queerer, sowie politik-, demokratie- und staatstheoretischer Ansätze und Forschungsarbeiten das Verhältnis von Staat/lichkeit, Geschlecht, Sexualität und Körperlichkeit in den Blick: Wir werden uns erarbeiten, was es genau damit auf sich hat, wenn in der feministischen und queeren Politikwissenschaft von einem ‚vergeschlechtlichten Staat‘, von ‚Biopolitik‘ oder dem ‚Staat als Männer*bund‘ gesprochen wird: In welcher Weise ist der (‚westliche‘) Nationalstaat vergeschlechtlicht? Wie kann Geschlecht bzw. eine heteronormative Geschlechterdifferenz als zentrales Strukturmerkmal ‚des Politischen‘ verstanden und analysiert werden? Welche Auswirkungen hat dies auf aktuelle politische Strukturen (z.B. Zusammensetzung des Parlaments) und Kommunikationsformen (z.B. von Politiker*innen). Darüber hinaus werden wir uns aber auch fragen, in welcher Weise Geschlecht selbst als Effekt staatlicher Regierungsweisen und Machttechniken betrachtet und analysiert werden kann: Wie werden Körper, Sexualitäten und Intimitäten durch staatliche Praktiken regiert und normiert? Und wie hat sich dies historisch verändert? Hier rücken demnach auch Regelungen und (staatliche) Diskurse in Bezug auf LGBTIQ+ Personen, Vergewaltigung, sexualisierte und häusliche Gewalt oder Abtreibung in das Blickfeld. Welche Konzepte und Ansätze sind hilfreich, um diese vergeschlechtlichten Implikationen von Staat und Politik zu verstehen?
[Si]
Politik - Macht - Geschlecht: Einführung in feministische und queere Staatstheorien
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 29.04.2025 |
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 106 |
nächster Termin: 29.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 106 |
Kommentar:
ACHTUNG: Das Seminar beginnt erst am 29.4.2025!
Dieses Seminar führt in verschiedene macht- und herrschaftskritische Perspektiven auf das Verhältnis von Politik und Geschlecht ein. Auf der Basis von Ansätzen aus dem Bereich der politikwissenschaftlichen Geschlechter- und Demokratieforschung werden wir insbesondere ‚den Staat‘ und seine vergeschlechtlichte Geschichte, Strukturen und Effekte in den Blick nehmen: Wie und in welcher Weise fungiert(e) Geschlecht als Kategorie des Ausschlusses (z.B. vom Wahlrecht) oder der Normierung (z.B. im Hinblick auf körperliche, sexuelle, geschlechtliche Selbstbestimmung)? Welche Rolle spielt Geschlecht in politischen (Demokratie-)Theorien (z.B. Rousseau)? Welche Relevanz hat Geschlecht für die Analyse aktueller politischer Strukturen und Institutionen (z.B. der Zusammensetzung des Parlaments) oder Kommunikationsformen (z.B. Wahlkämpfe von Politiker*innen). Wie lässt sich das Verhältnis von Staat, Macht und Geschlecht theoretisch fassen und konzeptuell erklären?
Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme, zur eigenständigen Textlektüre und zur kooperativen Zusammenarbeit in Gruppen wird vorausgesetzt. Weitere Informationen zum Semesterprogramm und zu den Prüfungsleistungen werden in der ersten Seminarsitzung bekannt gegeben.
Modul 3: Advanced Module in GSD ⇑
A1: Seminar mit benoteter Leistung ⇑
[Si]
Antifeminismus und Anti-Gender Politiken als Angriffe auf die Demokratie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025 |
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 106 |
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 106 |
Kommentar:
ACHTUNG: Der Kurs beginnt erst am Dienstag, den 29. April 2025
Was haben die Angriffe auf Diversität und LGBTIQ+ Rechte in den USA mit den aktuellen Kämpfen gegen geschlechtergerechte Sprache (‚Gendern‘) oder sexuelle Bildung in Deutschland zu tun? Weltweit häufen sich Mobilisierungen gegen Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitiken, gegen LGBTIQ+ Rechte (insbesondere die Rechte von trans Menschen), gegen queere und sexuelle Bildung, gegen Feminismus und geschlechtliche Selbstbestimmung sowie gegen alles, was mit dem Begriff ‚Gender‘ assoziiert wird. Innerhalb der Politik- und Sozialwissenschaft bzw. der Geschlechter- und Demokratieforschung werden diese Entwicklungen und Mobilisierungen als Manifestationen eines weltweit (wieder) zunehmenden Antifeminismus interpretiert, in dessen Zentrum nun der Begriff ‚Gender‘ steht und dessen Akteur*innen oftmals in einem politischen Naheverhältnis zu rechtspopulistischen, extrem rechten, rechtskonservativen oder autoritären politischen Projekten, Gruppen oder Ideologien stehen. Begriffe wie ‚Gender Ideologie‘, ‚Gender Wahn‘ oder ‚Gender Diktatur‘ dienen dabei als eine Art Scharnier und Brückendiskurs, um Akteure aus sehr unterschiedlichen politischen Spektren zu vereinen.
In diesem Seminar werden wir uns mit den historischen Genealogien sowie den unterschiedlichen Facetten und Manifestationen antifeministischer bzw. anti-gender Mobilisierungen beschäftigen sowie nach deren Bedrohungspotential für demokratische Strukturen und Prozesse fragen. Können Anti-Gender Politiken als Angriffe auf ‚die Demokratie‘ und deren Grundwerte wie Freiheit und Gleichheit analysiert werden? Und umgekehrt: Inwieweit tragen feministische oder LGBTIQ+ Politiken eigentlich zu einer Demokratisierung von Gesellschaft bei? Das Seminar bietet einen Raum zur theoretischen, historischen und anwendungsorientierten Auseinandersetzung mit Antifeminismus und aktuellen Anti-Gender Politiken und fragt insbesondere nach deren Verschränkungen mit Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, wie LGBTIQ+ Feindlichkeit, Antisemitismus oder Rassismus. Dabei werden sowohl theoretische Einordnungen der beschriebenen Mobilisierungen in unterschiedlichen geopolitischen Kontexten als auch empirische Befunde diskutiert, welche die lokale und globale Dimension von Antifeminismus und Anti-Gender Politiken analysieren und veranschaulichen.
[Si]
Diskriminierungskritisches Denken und Handeln in der Schule der Migrationsgesellschaft (1)
(EWL 2B2)
Voraussetzung zur Teilnahme: Bestandene Vorlesung EWL
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025 |
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, B 109 |
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, B 109 |
Zielgruppe:
L1, L2, L3, L5, WPV, ab 5. Sem
[Si]
Diskriminierungskritisches Denken und Handeln in der Schule der Migrationsgesellschaft (2)
(EWL 2B2)
Voraussetzung zur Teilnahme: Bestandene Vorlesung EWL
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 |
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil II, B 116 |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, B 116 |
Zielgruppe:
L1, L2, L3, L5, WPV, ab 5. Sem
[Si]
FER I.2 Queerness in den Medien und deren Einsatz im inklusiven Unterricht
(FER I.2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Sa. 03.05.2025,10.00 - 18.00 Uhr Phil II, B 109
Sa. 31.05.2025,10.00 - 18.00 Uhr Phil II, B 109
Sa. 28.06.2025,10.00 - 18.00 Uhr Phil II, B 109
Zielgruppe:
L5, PV, oSem
[Si]
Geschlecht und die Regierung von Körpern: Queere und feministische Staatstheorien
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 |
zwei-wöchentlich Mo. 14:00 - 18:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 112 |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 112 |
Zielgruppen:
DuK Ma, WPV, 2. Sem | GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem | GuK Pol Ma, WPV, 3. Sem | DuK Ma, WPV, 3. Sem
Kommentar:
Was hat Staatlichkeit mit Geschlecht zu tun? Ist Sex politisch? Wie hängen Staat und Intimität zusammen? Wie regulieren staatliche Strukturen Körperlichkeit? Warum sind politische Entscheidungsstrukturen (bis heute) ‚männlich‘ dominiert? In dem Seminar nehmen wir auf der Basis feministischer, queerer, sowie politik-, demokratie- und staatstheoretischer Ansätze und Forschungsarbeiten das Verhältnis von Staat/lichkeit, Geschlecht, Sexualität und Körperlichkeit in den Blick: Wir werden uns erarbeiten, was es genau damit auf sich hat, wenn in der feministischen und queeren Politikwissenschaft von einem ‚vergeschlechtlichten Staat‘, von ‚Biopolitik‘ oder dem ‚Staat als Männer*bund‘ gesprochen wird: In welcher Weise ist der (‚westliche‘) Nationalstaat vergeschlechtlicht? Wie kann Geschlecht bzw. eine heteronormative Geschlechterdifferenz als zentrales Strukturmerkmal ‚des Politischen‘ verstanden und analysiert werden? Welche Auswirkungen hat dies auf aktuelle politische Strukturen (z.B. Zusammensetzung des Parlaments) und Kommunikationsformen (z.B. von Politiker*innen). Darüber hinaus werden wir uns aber auch fragen, in welcher Weise Geschlecht selbst als Effekt staatlicher Regierungsweisen und Machttechniken betrachtet und analysiert werden kann: Wie werden Körper, Sexualitäten und Intimitäten durch staatliche Praktiken regiert und normiert? Und wie hat sich dies historisch verändert? Hier rücken demnach auch Regelungen und (staatliche) Diskurse in Bezug auf LGBTIQ+ Personen, Vergewaltigung, sexualisierte und häusliche Gewalt oder Abtreibung in das Blickfeld. Welche Konzepte und Ansätze sind hilfreich, um diese vergeschlechtlichten Implikationen von Staat und Politik zu verstehen?
[Si]
Politik - Macht - Geschlecht: Einführung in feministische und queere Staatstheorien
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 29.04.2025 |
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 106 |
nächster Termin: 29.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 106 |
Kommentar:
ACHTUNG: Das Seminar beginnt erst am 29.4.2025!
Dieses Seminar führt in verschiedene macht- und herrschaftskritische Perspektiven auf das Verhältnis von Politik und Geschlecht ein. Auf der Basis von Ansätzen aus dem Bereich der politikwissenschaftlichen Geschlechter- und Demokratieforschung werden wir insbesondere ‚den Staat‘ und seine vergeschlechtlichte Geschichte, Strukturen und Effekte in den Blick nehmen: Wie und in welcher Weise fungiert(e) Geschlecht als Kategorie des Ausschlusses (z.B. vom Wahlrecht) oder der Normierung (z.B. im Hinblick auf körperliche, sexuelle, geschlechtliche Selbstbestimmung)? Welche Rolle spielt Geschlecht in politischen (Demokratie-)Theorien (z.B. Rousseau)? Welche Relevanz hat Geschlecht für die Analyse aktueller politischer Strukturen und Institutionen (z.B. der Zusammensetzung des Parlaments) oder Kommunikationsformen (z.B. Wahlkämpfe von Politiker*innen). Wie lässt sich das Verhältnis von Staat, Macht und Geschlecht theoretisch fassen und konzeptuell erklären?
Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme, zur eigenständigen Textlektüre und zur kooperativen Zusammenarbeit in Gruppen wird vorausgesetzt. Weitere Informationen zum Semesterprogramm und zu den Prüfungsleistungen werden in der ersten Seminarsitzung bekannt gegeben.
A2: Abschlussbericht ⇑