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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2026

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Katholische Theologie - Lehramtsstudiengang "Katholische Religion" L1 (Studienbeginn ab Wintersemester 2023/24)

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[Si] Interreligiöses Lernen: Theologische Schlüsselthemen und ihre religionspädagogischen Reflexionen (Systematische Theologie)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 21.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Das Seminar geht den Fragen zur generellen Notwendigkeit interreligiösen Lernens und den damit verbundenen Aufgaben und Zielen sowie Möglichkeiten und Grenzen im schulischen Religions- wie Ethikunterricht nach. Dabei werden sowohl Grundlagen als auch pädagogische Perspektiven unter islamisch-theologischen und christlich-theologischen Gesichtspunkten erörtert. Anhand elementarer theologischer Themen sollen zentrale Konvergenzen und Differenzen zwischen Islam und Christentum herausgearbeitet werden. Es wird sich zeigen, dass interreligiöses und interkulturelles Lernen nicht nur notwendige Anliegen islamischen und christlichen Religionsunterrichts sowie der Schulkultur insgesamt darstellen, sondern Schlüsselkompetenzen in einer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft sind. Literatur: - K. Amirpur u.a. (Hg.), Perspektiven dialogischer Theologie. Offenheit in den Religionen und eine Hermeneutik des interreligiösen Dialogs, Münster-New York 2016. - R. Heinzmann u.a. (Hg.), Lexikon des Dialogs. Grundbegriffe aus Christentum und Islam, 2 Bde., Freiburg 2016. - A. Kreutzer u.a. (Hg.), Vielfalt zeigen. Religion, Konfession und Kultur in Vermittlung. FS F.-J. Bäumer, Ostfildern 2019. - A. Kreutzer/Y. Sarikaya, Theory an Practice in Interreligious Exchange. Experiences and Reflections of a University Seminar on Christian-Muslim Dialogue, in: S. Pruchniewicz/Y. Sarikaya (Hg.), Interdisciplinary Contributions to Interreligious and Intercultural Teacher Education. The Impact of IMPACCT, Baden Baden 2025, 85-108 - M. Kraml/Z. Sejdini (Hg.), Interreligiöse Bildungsprozesse. Empirische Einblicke in Schul- und Hochschulkontexte, Stuttgart 2018. - C. P. Sajak, Interreligiöses Lernen, Darmstadt 2018. - Y. Sarikaya/F.-J. Bäumer (Hg.), Aufbruch zu neuen Ufern. Aufgaben, Problemlagen und Profile einer Islamischen Religionspädagogik im europäischen Kontext, Münster u.a. 2017.


[Si] Religion und Vernunft (für Studierende der Katholischen Theologie: Systematische Theologie)  (AfK-Nr.: 403/404)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 19.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten“, meinte einst Wilhelm Busch. Das dürfte überzogen sein. Gleichwohl ist es eine offene Frage, ob und inwiefern ein religiöser Glaube, insbesondere der Glaube an einen (monotheistischen) Gott, rational ist, es also gute Gründe für einen solchen Glauben gibt. Genau dieser Frage möchten wir in dem Seminar nachgehen. Naturgemäß fächert sich eine solch gewichtige Frage in viele schwierige Teilfragen und Probleme auf, von denen wir zumindest einige behandeln werden. So werden wir uns etwa eine kleine Auswahl an einflussreichen Motiven und Argumenten für den Glauben an Gott vornehmen und zu prüfen versuchen – darunter auch den einen oder anderen sogenannten ‚Gottesbeweis‘. Auch sollen natürlich Argumente gegen die Rationalität des Glaubens zu Wort kommen – vor allem das notorische Theodizeeproblem: also das Problem, dass die Annahme, es gebe einen allmächtigen, allwissenden und allgütigen Gott, angesichts des unermesslichen Leids in unserer Welt eigentlich absurd anmutet.
Wir werden im Seminar allerdings auch noch einen Schritt zurücktreten und ganz grundsätzlich danach fragen, was ein religiöser Glaube genauer ist – im Unterschied zu verwandten geistigen Zuständen, etwa (‚herkömmlichen‘) Überzeugungen, Hoffnungen oder einem Vertrauen in Personen oder ‚Sachen‘. Auch wird uns beschäftigen, ob es rational ist, sich zu wünschen, nicht irgendwann unwiederbringlich tot zu sein, stattdessen ewig zu leben – eine für viele Religionen ja zentrale Vorstellung. Ferner möchten wir über den Status von Religion in sogenannten postsäkularen Gesellschaften nachdenken: Sind religiöse Traditionen zu überwindende Restbestände aus vormodernen Zeiten oder haben sie, auch für aufgeklärte Zeitgenoss:innen, noch ein semantisches und humanitäres Potenzial, das sich zu erschließen lohnt?
Indem wir diesen (und verwandten) Überlegungssträngen gemeinsam nachgehen, möchten wir in der Beantwortung der Leitfrage vorankommen, wie es um die Rationalität religiösen Glaubens bestellt ist. Wir hoffen, dass uns dabei auch die interdisziplinäre Seminarstruktur helfen wird – Philosophie und Theologie also voneinander lernen werden.


[Si] Sexualität, sexuelle Bildung, Sexualmoral – Schule und Religionsunterricht zwischen Heraus- und Überforderung (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 19.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Der zurzeit gültige hessische Lehrplan für Sexualerziehung nimmt alle Lehrkräfte und alle Fächer in die Pflicht zur Mitgestaltung entsprechender Unterrichtsangebote. Das Seminar geht dem Fragekomplex sexueller Bildung in der öffentlichen Schule nach und sucht nach den spezifischen Beiträgen der Fächergruppe Religion / Ethik für diesen Bereich. Neben einem interdisziplinären Zugang nehmen didaktische Überlegungen entsprechen Raum ein.
Lit.:
https://www.lsvd.de/media/doc/3972/2016_hessen_lehrplan_sexualerziehung.pdf


[Si] Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 20.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft“
Seminarleitung: Cakir-Mattner / Pruchniewicz
Die Frage, auf welche Ressourcen religiöse und ethische Bildung einer pluralen Gesellschaft zurückgreifen kann bzw. auf welchen inhaltlichen Grundlagen sie fußt, begleitet den Religions- und Ethikunterricht seit langem. In den Blick geraten dabei häufig zunächst thematische Schnittmengen zwischen Religionen und Kulturen, sowie geeignete didaktisch-methodische Settings – oft unscharf mit dem Begriff des Dialogischen belegt. Das Seminar versucht im Anschluss, aber durchaus auch gegen diese Entwicklungen die am Lehr-Lernprozess Beteiligten in ihrer subjektiven Verfasstheit in den Mittelpunkt zu stellen. Wie kann ihre je individuelle Verflochtenheit in die unterschiedlichsten Lebensformen und deren narrativer Ausdruck im Unterricht zum Tragen kommen? Wie steht es um ihren erkenntnistheoretischen Gehalt? Was ist tatsächlich wie an und mit ihnen zu lernen? Nicht zuletzt geht es um die konkrete Gestaltung eines narrativitätssensiblen Unterrichts.


 
[Vl] Literatur und Umwelt des Neuen Testaments
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 209
nächster Termin: 18.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 209

Kommentar:

Die Vorlesung gibt einen ersten Überblick über die Bücher des Neuen Testaments, wobei der Schwerpunkt auf den Evangelien liegt. Seitenblicke auf die Umwelt des Neuen Testaments helfen, die Texte in ihrem historischen Kontext zu verankern. Die Vorlesung ist somit grundlegend für die Analyse neutestamentlicher Texte in den Veranstaltungen der Vertiefungsmodule.
Literatur: Ingo Broer, Einleitung in das Neue Testament. In Verbindung mit Hans-Ulrich Weidemann, Würzburg 4. Aufl. 2016 (1998–2001, 2006); Martin Ebner/Stefan Schreiber (Ed.), Einleitung in das Neue Testament (KStTh 6), Stuttgart 3. Aufl. 2020 (2008); Udo Schnelle, Einleitung in das Neue Testament (UTB 1830), Göttingen 9. Aufl. 2017 (1994).


[P Si] Jesus im Kontext des Neuen Testaments
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 209
nächster Termin: 21.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 209

[P Si] Von Jona bis Judit: Kleine Erzählungen im Alten Testament
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 19.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Das Proseminar dient dazu, die mit der Einführung in die Methoden der Exegese vorgestellten Analyseinstrumente auf kleinere Schriften des Alten Testaments anzuwenden. Die Auseinandersetzung mit diesen Texten bietet zugleich die Gelegenheit, einzelne für die Wirkungsgeschichte bedeutsame biblische Erzählfiguren kennenzulernen: Rut und ihre Schwiegermutter Noomi zählen zu den starken Frauen des Alten Testaments. Ester spielt schon wegen des Purim-Festes eine zentrale Rolle für die Resilienz des jüdischen Volkes. Judith faszinierte nicht nur Gustav Klimt, und der ins Meer geworfene Jona fehlt in kaum einer Kinderbibel.
Literatur zum Einstieg: Thomas Hieke/Benedict Schöning, Methoden alttestamentlicher Exegese. Methoden alttestamentlicher Exegese (Theologie kompakt), Darmstadt 2017; Siegfried Kreuzer et al., Proseminar Altes Testament. Ein Arbeitsbuch, Stuttgart 3. Aufl. 2019 (1999); Helmut


     

Vorlesung.

 

Zu belegen sind drei Seminare, jeweils eines aus den drei Disziplinen.

[Si] Auf dem Sprung zur Gottheit: Der Tod von Helden und Märtyrerinnen in der Antike (Biblische Theologie)  (AfK-Nr. 647)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 18.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Die Finalität des Lebens wurde schon in der Antike literarisch transzendiert. Oft ging es dabei um das Ende von außergewöhnlichen Menschen oder einen gewaltsamen Tod. Daher ist die Darstellung des Todes ein zentraler Topos in der antiken Literatur, nicht nur in Viten namhafter Persönlichkeiten. Das Seminar verfolgt diesen Topos durch die ersten beiden Jahrhunderte und nimmt dabei sowohl pagane als auch christliche Texte in den Blick, um zu zeigen, dass diese nicht gänzlich unterschiedlichen Welten zuzurechnen sind.
Literatur zum Einstieg: Bowersock, G.W. (2002): Martyrdom and Rome. Cambridge Univ. Press, Cambridge.


[Si] Interreligiöses Lernen: Theologische Schlüsselthemen und ihre religionspädagogischen Reflexionen (Systematische Theologie)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 21.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Das Seminar geht den Fragen zur generellen Notwendigkeit interreligiösen Lernens und den damit verbundenen Aufgaben und Zielen sowie Möglichkeiten und Grenzen im schulischen Religions- wie Ethikunterricht nach. Dabei werden sowohl Grundlagen als auch pädagogische Perspektiven unter islamisch-theologischen und christlich-theologischen Gesichtspunkten erörtert. Anhand elementarer theologischer Themen sollen zentrale Konvergenzen und Differenzen zwischen Islam und Christentum herausgearbeitet werden. Es wird sich zeigen, dass interreligiöses und interkulturelles Lernen nicht nur notwendige Anliegen islamischen und christlichen Religionsunterrichts sowie der Schulkultur insgesamt darstellen, sondern Schlüsselkompetenzen in einer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft sind. Literatur: - K. Amirpur u.a. (Hg.), Perspektiven dialogischer Theologie. Offenheit in den Religionen und eine Hermeneutik des interreligiösen Dialogs, Münster-New York 2016. - R. Heinzmann u.a. (Hg.), Lexikon des Dialogs. Grundbegriffe aus Christentum und Islam, 2 Bde., Freiburg 2016. - A. Kreutzer u.a. (Hg.), Vielfalt zeigen. Religion, Konfession und Kultur in Vermittlung. FS F.-J. Bäumer, Ostfildern 2019. - A. Kreutzer/Y. Sarikaya, Theory an Practice in Interreligious Exchange. Experiences and Reflections of a University Seminar on Christian-Muslim Dialogue, in: S. Pruchniewicz/Y. Sarikaya (Hg.), Interdisciplinary Contributions to Interreligious and Intercultural Teacher Education. The Impact of IMPACCT, Baden Baden 2025, 85-108 - M. Kraml/Z. Sejdini (Hg.), Interreligiöse Bildungsprozesse. Empirische Einblicke in Schul- und Hochschulkontexte, Stuttgart 2018. - C. P. Sajak, Interreligiöses Lernen, Darmstadt 2018. - Y. Sarikaya/F.-J. Bäumer (Hg.), Aufbruch zu neuen Ufern. Aufgaben, Problemlagen und Profile einer Islamischen Religionspädagogik im europäischen Kontext, Münster u.a. 2017.


[Si] Religion und Vernunft (für Studierende der Katholischen Theologie: Systematische Theologie)  (AfK-Nr.: 403/404)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 19.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten“, meinte einst Wilhelm Busch. Das dürfte überzogen sein. Gleichwohl ist es eine offene Frage, ob und inwiefern ein religiöser Glaube, insbesondere der Glaube an einen (monotheistischen) Gott, rational ist, es also gute Gründe für einen solchen Glauben gibt. Genau dieser Frage möchten wir in dem Seminar nachgehen. Naturgemäß fächert sich eine solch gewichtige Frage in viele schwierige Teilfragen und Probleme auf, von denen wir zumindest einige behandeln werden. So werden wir uns etwa eine kleine Auswahl an einflussreichen Motiven und Argumenten für den Glauben an Gott vornehmen und zu prüfen versuchen – darunter auch den einen oder anderen sogenannten ‚Gottesbeweis‘. Auch sollen natürlich Argumente gegen die Rationalität des Glaubens zu Wort kommen – vor allem das notorische Theodizeeproblem: also das Problem, dass die Annahme, es gebe einen allmächtigen, allwissenden und allgütigen Gott, angesichts des unermesslichen Leids in unserer Welt eigentlich absurd anmutet.
Wir werden im Seminar allerdings auch noch einen Schritt zurücktreten und ganz grundsätzlich danach fragen, was ein religiöser Glaube genauer ist – im Unterschied zu verwandten geistigen Zuständen, etwa (‚herkömmlichen‘) Überzeugungen, Hoffnungen oder einem Vertrauen in Personen oder ‚Sachen‘. Auch wird uns beschäftigen, ob es rational ist, sich zu wünschen, nicht irgendwann unwiederbringlich tot zu sein, stattdessen ewig zu leben – eine für viele Religionen ja zentrale Vorstellung. Ferner möchten wir über den Status von Religion in sogenannten postsäkularen Gesellschaften nachdenken: Sind religiöse Traditionen zu überwindende Restbestände aus vormodernen Zeiten oder haben sie, auch für aufgeklärte Zeitgenoss:innen, noch ein semantisches und humanitäres Potenzial, das sich zu erschließen lohnt?
Indem wir diesen (und verwandten) Überlegungssträngen gemeinsam nachgehen, möchten wir in der Beantwortung der Leitfrage vorankommen, wie es um die Rationalität religiösen Glaubens bestellt ist. Wir hoffen, dass uns dabei auch die interdisziplinäre Seminarstruktur helfen wird – Philosophie und Theologie also voneinander lernen werden.


[Si] Sexualität, sexuelle Bildung, Sexualmoral – Schule und Religionsunterricht zwischen Heraus- und Überforderung (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 19.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Der zurzeit gültige hessische Lehrplan für Sexualerziehung nimmt alle Lehrkräfte und alle Fächer in die Pflicht zur Mitgestaltung entsprechender Unterrichtsangebote. Das Seminar geht dem Fragekomplex sexueller Bildung in der öffentlichen Schule nach und sucht nach den spezifischen Beiträgen der Fächergruppe Religion / Ethik für diesen Bereich. Neben einem interdisziplinären Zugang nehmen didaktische Überlegungen entsprechen Raum ein.
Lit.:
https://www.lsvd.de/media/doc/3972/2016_hessen_lehrplan_sexualerziehung.pdf


[Si] Von Anfang an: Das Alte Testament im Neuen (Biblische Theologie)
Durchführung: Blockveranstaltung, die Termine werden noch bekanntgegeben.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 08.05.2026,15.00 - 17.00 Uhr   Phil. II, H 209
Fr. 22.05.2026,14.00 - 18.00 Uhr   Kassel
Sa. 23.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr   Kassel
Fr. 03.07.2026,14.00 - 18.00 Uhr   Alter Steinbacher Weg 44, 202
Sa. 04.07.2026,10.00 - 18.00 Uhr   Alter Steinbacher Weg 44, 202

Kommentar:

Für die ersten Christ:innen waren jene Schriften verbindlich, die wir heute Altes Testament nennen. Das schlägt sich auch in den neutestamentlichen Texten nieder, welche die ihnen vorliegenden Schriften des Judentums aufnehmen und sich auf unterschiedliche Weisen mit ihnen auseinandersetzen. Zunehmend gewinnt das Christentum in der Zeit der Entstehung des Neuen Testaments ein eigenes Profil innerhalb der jüdischen Bewegungen der Zeit. Die Entscheidung, die jüdischen Schriften als ersten Teil der christlichen Bibel beizubehalten ist von großer theologischer Tragweite und fundamental für das Verhältnis zwischen Judentum und Christentum. In diesem Kooperationsseminar zwischen der Universität Kassel und der Universität Gießen werden sowohl einschlägige biblische Texte gelesen als auch historische Prozesse („parting of the ways“) nachvollzogen und hermeneutische Entscheidungen diskutiert.
Literatur: Barbara Schmitz, Exegese des Alten Testaments angesichts des jüdisch-christlichen Dialogs, in: Christian M. Rutishauser u. a. (Hg.): Jüdisch-christlicher Dialog. Ein Studienhandbuch für Lehre und Praxis (UTB 6259), Stuttgart 2024, 107–123. Thomas Schumacher, Exegese des Neuen Testaments angesichts des jüdisch-christlichen Dialogs, in: Christian M. Rutishauser u. a. (Hg.): Jüdisch-christlicher Dialog. Ein Studienhandbuch für Lehre und Praxis (UTB 6259), Stuttgart 2024, 124–139.


[Si] Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 20.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft“
Seminarleitung: Cakir-Mattner / Pruchniewicz
Die Frage, auf welche Ressourcen religiöse und ethische Bildung einer pluralen Gesellschaft zurückgreifen kann bzw. auf welchen inhaltlichen Grundlagen sie fußt, begleitet den Religions- und Ethikunterricht seit langem. In den Blick geraten dabei häufig zunächst thematische Schnittmengen zwischen Religionen und Kulturen, sowie geeignete didaktisch-methodische Settings – oft unscharf mit dem Begriff des Dialogischen belegt. Das Seminar versucht im Anschluss, aber durchaus auch gegen diese Entwicklungen die am Lehr-Lernprozess Beteiligten in ihrer subjektiven Verfasstheit in den Mittelpunkt zu stellen. Wie kann ihre je individuelle Verflochtenheit in die unterschiedlichsten Lebensformen und deren narrativer Ausdruck im Unterricht zum Tragen kommen? Wie steht es um ihren erkenntnistheoretischen Gehalt? Was ist tatsächlich wie an und mit ihnen zu lernen? Nicht zuletzt geht es um die konkrete Gestaltung eines narrativitätssensiblen Unterrichts.


 

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminare melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.

[Si] Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 20.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft“
Seminarleitung: Cakir-Mattner / Pruchniewicz
Die Frage, auf welche Ressourcen religiöse und ethische Bildung einer pluralen Gesellschaft zurückgreifen kann bzw. auf welchen inhaltlichen Grundlagen sie fußt, begleitet den Religions- und Ethikunterricht seit langem. In den Blick geraten dabei häufig zunächst thematische Schnittmengen zwischen Religionen und Kulturen, sowie geeignete didaktisch-methodische Settings – oft unscharf mit dem Begriff des Dialogischen belegt. Das Seminar versucht im Anschluss, aber durchaus auch gegen diese Entwicklungen die am Lehr-Lernprozess Beteiligten in ihrer subjektiven Verfasstheit in den Mittelpunkt zu stellen. Wie kann ihre je individuelle Verflochtenheit in die unterschiedlichsten Lebensformen und deren narrativer Ausdruck im Unterricht zum Tragen kommen? Wie steht es um ihren erkenntnistheoretischen Gehalt? Was ist tatsächlich wie an und mit ihnen zu lernen? Nicht zuletzt geht es um die konkrete Gestaltung eines narrativitätssensiblen Unterrichts.


[Si] Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 20.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft“
Seminarleitung: Cakir-Mattner / Pruchniewicz
Die Frage, auf welche Ressourcen religiöse und ethische Bildung einer pluralen Gesellschaft zurückgreifen kann bzw. auf welchen inhaltlichen Grundlagen sie fußt, begleitet den Religions- und Ethikunterricht seit langem. In den Blick geraten dabei häufig zunächst thematische Schnittmengen zwischen Religionen und Kulturen, sowie geeignete didaktisch-methodische Settings – oft unscharf mit dem Begriff des Dialogischen belegt. Das Seminar versucht im Anschluss, aber durchaus auch gegen diese Entwicklungen die am Lehr-Lernprozess Beteiligten in ihrer subjektiven Verfasstheit in den Mittelpunkt zu stellen. Wie kann ihre je individuelle Verflochtenheit in die unterschiedlichsten Lebensformen und deren narrativer Ausdruck im Unterricht zum Tragen kommen? Wie steht es um ihren erkenntnistheoretischen Gehalt? Was ist tatsächlich wie an und mit ihnen zu lernen? Nicht zuletzt geht es um die konkrete Gestaltung eines narrativitätssensiblen Unterrichts.


[Si] Reflexion und Nachbereitung des Fachpraktikums Katholische Religion
Termine nach Vereinbarung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
k.A.

   

Vorlesung.

 
[Vl] Literatur und Umwelt des Neuen Testaments
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 209
nächster Termin: 18.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 209

Kommentar:

Die Vorlesung gibt einen ersten Überblick über die Bücher des Neuen Testaments, wobei der Schwerpunkt auf den Evangelien liegt. Seitenblicke auf die Umwelt des Neuen Testaments helfen, die Texte in ihrem historischen Kontext zu verankern. Die Vorlesung ist somit grundlegend für die Analyse neutestamentlicher Texte in den Veranstaltungen der Vertiefungsmodule.
Literatur: Ingo Broer, Einleitung in das Neue Testament. In Verbindung mit Hans-Ulrich Weidemann, Würzburg 4. Aufl. 2016 (1998–2001, 2006); Martin Ebner/Stefan Schreiber (Ed.), Einleitung in das Neue Testament (KStTh 6), Stuttgart 3. Aufl. 2020 (2008); Udo Schnelle, Einleitung in das Neue Testament (UTB 1830), Göttingen 9. Aufl. 2017 (1994).


[P Si] Jesus im Kontext des Neuen Testaments
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 209
nächster Termin: 21.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 209

[P Si] Von Jona bis Judit: Kleine Erzählungen im Alten Testament
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 19.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Das Proseminar dient dazu, die mit der Einführung in die Methoden der Exegese vorgestellten Analyseinstrumente auf kleinere Schriften des Alten Testaments anzuwenden. Die Auseinandersetzung mit diesen Texten bietet zugleich die Gelegenheit, einzelne für die Wirkungsgeschichte bedeutsame biblische Erzählfiguren kennenzulernen: Rut und ihre Schwiegermutter Noomi zählen zu den starken Frauen des Alten Testaments. Ester spielt schon wegen des Purim-Festes eine zentrale Rolle für die Resilienz des jüdischen Volkes. Judith faszinierte nicht nur Gustav Klimt, und der ins Meer geworfene Jona fehlt in kaum einer Kinderbibel.
Literatur zum Einstieg: Thomas Hieke/Benedict Schöning, Methoden alttestamentlicher Exegese. Methoden alttestamentlicher Exegese (Theologie kompakt), Darmstadt 2017; Siegfried Kreuzer et al., Proseminar Altes Testament. Ein Arbeitsbuch, Stuttgart 3. Aufl. 2019 (1999); Helmut


   
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