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Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2018/19

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Fachjournalistik Geschichte - Kombinations-Bachelorstudiengänge 70 CP

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[Vl] Medien und ihr Publikum
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, A 2

Kommentar:

Diese Vorlesung richtet sich an die Erstsemester im BA- und MA-Studienfach Fachjournalistik Geschichte. Sie führt ein in die Geschichte der verschiedenen Massenmedien – Presse, Film, Radio, Fernsehen und Internet – und verfolgt deren Entwicklung vom Beginn der Neuzeit bis in die Gegenwart. Anhand aussagekräftiger historischer Fallstudien soll danach gefragt werden, wie und mit welchem Selbstverständnis Journalist/inn/en für die verschiedenen Medien gearbeitet haben, wie das Publikum diese genutzt und ihre Botschaften aufgenommen hat, welche medialen Eigenlogiken sich im Vergleich feststellen lassen und wie die Medien miteinander interagieren und konkurrieren. Die Vorlesung und die zwei (arbeitsgleichen) Proseminare gleichen Titels sind aufeinander abgestimmt. Zusätzlich wird ein Tutorium angeboten, dessen Besuch wir nachdrücklich empfehlen. Unter der Anleitung von fortgeschrittenen Studierenden können Sie hier in Kleingruppen Fragen aus Vorlesung und Proseminar weiter vertiefen, Sie analysieren gemeinsam aktuelle Medienprodukte, üben sich selbst in journalistischen Darstellungsformen und werden in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens eingewiesen. Die Termine werden in der ersten Vorlesung bekannt gegeben.


[P Si] Einführungskurs: Medien und ihr Publikum (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2018
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 113

Kommentar:

Die zwei Proseminare gleichen Titels richten sich wie die Vorlesung an die Studienanfänger/innen der Fachjournalistik Geschichte und bieten eine Einführung in das Studienfach. Wir werden uns hier mit der Geschichte und Gegenwart der Printmedien, des Fotojournalismus, des Kinos, Radios, Fernsehens und Internets sowie deren Nutzung und Aneignung durch das Publikum auseinandersetzen. Außer mit wissenschaftlichen Texten arbeiten wir mit Quellen, also mit konkreten Reportagen, Pressefotos, Filmen, Radio- und Fernsehsendungen sowie Präsentationen im Netz. Ergänzend wird ein Tutorium angeboten, dessen Besuch wir nachdrücklich empfehlen. Unter der Anleitung von fortgeschrittenen Studierenden können Sie hier in Kleingruppen Fragen aus Vorlesung und Proseminar weiter vertiefen, Sie analysieren gemeinsam aktuelle Medienprodukte, üben sich selbst in journalistischen Darstellungsformen und werden in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens eingewiesen. Die Termine der zur Auswahl stehenden Tutorien werden in der ersten Vorlesung bekannt gegeben.


[P Si] Einführungskurs: Medien und ihr Publikum (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.10.2018
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 011

Kommentar:

Die zwei Proseminare gleichen Titels richten sich wie die Vorlesung an die Studienanfänger*innen der Fachjournalistik Geschichte und bieten eine Einführung in das Studienfach. Wir werden uns hier mit der Geschichte und Gegenwart der Printmedien, des Fotojournalismus, des Kinos, Radios, Fernsehens und Internets sowie deren Nutzung und Aneignung durch das Publikum auseinandersetzen. Zusätzlich zu wissenschaftlichen Texten arbeiten wir mit medienhistorischen Quellen, also Reportagen, Pressefotos, Filmen, Radio- und Fernsehsendungen sowie Präsentationen im Netz. Ergänzend wird ein Tutorium angeboten, dessen Besuch wir nachdrücklich empfehlen. Unter der Anleitung von fortgeschrittenen Studierenden können Sie hier in Kleingruppen Fragen aus Vorlesung und Proseminar weiter vertiefen, Sie analysieren gemeinsam aktuelle Medienprodukte, üben sich selbst in journalistischen Darstellungsformen und werden in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens eingewiesen. Die Termine der zur Auswahl stehenden Tutorien werden in der ersten Vorlesung bekannt gegeben.


[Tut] Medien und ihr Publikum - Tutorium zur Vorlesung (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Heckler, Ron
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2018
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 203

[Tut] Medien und ihr Publikum - Tutorium zur Vorlesung (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Behling, Hannah
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 203

 
[P Si] "Zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit: JournalistInnen im 20. Jahrhundert"
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 011

Kommentar:

„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?" Die Geschichte des Journalismus im 20. Jahrhundert ist eng verknüpft mit der Frage nach Abhängigkeitsverhältnissen von JournalistInnen insbesondere zum ökonomischen und politischen System. Diese stehen einem der Grundpfeiler eines freiheitlich-demokratischen Journalismus entgegen: der journalistischen Unabhängigkeit. Wir werden uns im Seminar zunächst mit der Professionalisierung des journalistischen Berufes in der Moderne auseinandersetzen und die gesellschaftlichen Funktionen des Journalismus herausarbeiten. Sodann nehmen wir einzelne journalistische Berufstypen schlaglichtartig - unter dem Fokus von Abhängigkeit und Unabhängigkeit - in den Blick: Der Gesinnungsjournalist aus Kaiserreich und Weimarer Republik findet hierbei ebenso Beachtung wie die Schriftleiterin im Nationalsozialismus, Redakteure in der DDR sowie JournalistInnen in Demokratien wie den USA, Frankreich und der Bundesrepublik. Lebenswege, Professionalisierungen, Qualitätskriterien für "guten" Journalismus sollen anhand verschiedenster Quellen herausgearbeitet werden: von der Autobiographie über Fachzeitschriften bis hin zu journalistischen Handbüchern.


[P Si] Fotojournalismus: Die ersten einhundert Jahre
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2018
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 011

Kommentar:

"If your pictures aren't good enough, you aren't close enough" (Robert Capa). In ihrer Eigenschaft, ganz nah dran zu sein am Puls der Zeit, schufen Fotojournalist*innen Bilddokumente, die heute ikonenartig in Ausstellungen, historischen Lehrwerken und Bildbänden reproduziert werden und dabei ein bestimmtes Zeitkolorit vermitteln (sollen). So einzigartig diese Schlagbilder auch erscheinen, geschossen wurden sie zum Zwecke der massenhaften Verbreitung in den Printmedien ihrer Zeit. Deren wachsendes Bildbedürfnis rief im ausgehenden 19. Jahrhundert das Tätigkeitsfeld des Fotojournalismus ins Leben: Auf der Jagd nach Ereignissen, Sensationen, dem Fremden und dem Typischen schufen kreative Foto-NeuerInnen eine bis dato unbekannte Qualität an Bilddokumenten, die in ihrer massenhaften Verbreitung Vorstellungen, Meinungen und gesellschaftliche Entwicklungen mitprägen sollten. Sie hielten auf verschiedenen Seiten die Schrecken und Gewalterfahrungen der Material- und Vernichtungskrieges der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fest (z. B. Robert Capa, Gerda Taro, Margaret Bourke-White), blickten voller Schaulust hinter die Kulissen der großen Politik (z.B. Erich Salomon, Felix H. Man) und wagten sich bis an die Grenzen technischer und menschlicher Leistungsfähigkeit (z.B. Arkadij S. Schaichet, Walter Bosshard) – alles für das beste Foto und dessen Platz in den Printmedien. Gemeinsam wollen wir ein Verständnis dafür erarbeiten, in welchen Spannungs- und Interessenfeldern sich die frühen Fotojournalisten bewegten: Welche Einflüsse (bspw. verbesserte Fototechnik, politische Veränderungen, ideologische Kämpfe, u.a.) wirkten auf ihre persönliche Arbeit, auf den Berufstand sowie auf die gesamte bildbasierte Medienlandschaft. Presse- und Fotogeschichte sollen methodisch zusammengedacht werden: In den Fokus rücken einerseits die Personen- und Werksgeschichte ausgewählter Repräsentanten ihres Genres, anderseits die vielfältigen Wege der Verbreitung, Vermarktung und Veröffentlichung (Bildagenturen als Vermittlungsinstanzen und Bildredakteure der Presseverlage als Abnehmer und verarbeitende Instanzen). Fragen nach Rezeption und Wirkung exemplarischer Fotografien, nach Authentizität und Fälschung, nach Inszenierung und Propaganda schlagen eine zusätzliche Brücke in Kultur und Politik der ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Empfohlene Einstiegsliteratur: - Wolfgang Pensold: Eine Geschichte des Fotojournalismus. Was zählt, sind die Bilder. Wiesbaden 2015, - Elke Grittmann: Das politische Bild. Fotojournalismus und Pressefotografie in Theorie und Empirie, Köln 2007, - Tim N. Gidal: Deutschland, Beginn des modernen Photojournalismus (=Bibliothek der Photographie, Bd. 1, Luzern/Frankfurt a. M. 1972, - Anton Holzner: Rasende Reporter. Eine Kulturgeschichte des Fotojournalismus. Fotografie, Presse und Gesellschaft in Österreich 1890 bis 1945, Darmstadt 2014.


[P Si] Gießen im Film
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.10.2018
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

Die Erfahrung lehrt, dass Menschen Filmaufnahmen von Orten, die sie sehr gut kennen, also etwa ihrem Wohnort, mit besonderer Aufmerksamkeit betrachten. Das gilt sowohl für zeitgenössische als auch für historische Filmaufnahmen. Filmbetrachter wollen offenkundig etwas wiedererkennen, und es bereitet ihnen Vergnügen, wenn das gelingt. So sind nicht nur Stadtfilme seit der Frühzeit des Kinos ein (beim jeweils lokalen Publikum) populäres Genre, auch historische Film- und Fernsehdokumentationen machen sich das Interesse der Zuschauer zunutze, vertraute Orte in filmischer Entfremdung sehen zu wollen. Wir werden in diesem Seminar das Gießener Stadtarchiv besuchen und uns anschauen, was dort an Filmmaterial aus und über Gießen zu finden ist. Wir werden recherchieren, wie und unter welchen Bedingungen es jeweils entstanden ist, analysieren, welche Botschaften es transportierte, und gemeinsam überlegen, wie es heute verwendet werden könnte – für Antworten auf historische Fragen, aber auch in Dokumentarfilmen. Umgekehrt werden wir Film- und Fernsehdokumentationen daraufhin untersuchen, wie sie mit historischen Aufnahmen umgehen: welche Gefühle und welche Erkenntnisse sie mithilfe der Bilder vermitteln, ob sie die Botschaften, die die Aufnahmen seinerzeit transportieren sollten, kenntlich machen, diese reproduzieren oder womöglich konterkarieren. Einige Studierende der Fachjournalistik Geschichte haben bereits in ihren Filmprojekten mit historischen Filmaufnahmen aus Gießen gearbeitet. Wir können sie einladen und befragen. Denkbar ist auch, andere lokale Beispiele hinzuzuziehen, etwa auch das Deutsche Filmarchiv in Wiesbaden zu besuchen. Bringen Sie Ihre Interessen ein (und fühlen Sie gern schon einmal vor, was das Stadtarchiv Ihres Heimatorts zu bieten hätte.) Zur Einstimmung finden Sie den Gießen-Werbefilm "Im Rhythmus der Zeit" von 1955 auf YouTube.


[P Si] Vorstellungen und Bilder der "Dritten Welt" in den Medien
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

Im Seminar werden wir uns mit der Wahrnehmung der sog. Dritten Welt beschäftigen. Diese war ein Konstrukt, das zu Beginn des Kalten Kriegs und eines intensiven Dekolonisationsschubs entstand und Länder ganz unterschiedlicher Regionen in Südamerika, Afrika und Asien umfasste. Diesen Ländern sprachen PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und JournalistenInnen ähnliche Eigenschaften zu. Diese Gemeinsamkeiten wurden sowohl Ausgangspunkte für Entwicklungshoffnungen als auch von Bedrohungsängsten, die verschiedene Interventionspraktiken einleiteten. Vorstellungen und Bilder von der "Dritten Welt" waren also weder unschuldig noch ohne Konsequenzen und Verbreitung fanden sie häufig über die Medien. Bilder von Revolutionären hingen in den Studentenzimmern der Neuen Linken als Ikonen, Wissenschaftler nutzen Bilder „überbevölkerter“ Städte, um Zwangssterilisierungen von Millionen Menschen zu legitimieren und Hilfsorganisationen sowie Medien versuchten mit Fotografien von verhungernden Kindern Aufmerksamkeit für Krisen zu schaffen. Im Seminar wollen wir anhand von Zeitungsartikeln, Dokumentar- und Spielfilmen danach fragen, welche Bilder und Vorstellungen von der „Dritten Welt“ darin aufschienen. Wir werden uns dabei einerseits auf europäische und amerikanische Medien konzentrieren, aber andererseits auch danach fragen, wie in den betroffenen Ländern über die Vorstellung einer „Dritte Welt“ nachgedacht und wie sie angeeignet wurde. Das Seminar setzt also die Bereitschaft zur Lektüre von englischer Literatur voraus. Zur Einführung empfehle ich: Jürgen Dinkel, „Dritte Welt“ – Geschichte und Semantiken, Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 6.10.2014, URL: http://docupedia.de/zg/Dritte_Welt?oldid=125619


[Tut] Medien und ihr Publikum - Tutorium zur Vorlesung (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Heckler, Ron
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2018
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 203

[Tut] Medien und ihr Publikum - Tutorium zur Vorlesung (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Behling, Hannah
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 203

 

Die Prüfungsleistung ist in einem der beiden Proseminare zu erbringen.

[P Si] "Zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit: JournalistInnen im 20. Jahrhundert"
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 011

Kommentar:

„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?" Die Geschichte des Journalismus im 20. Jahrhundert ist eng verknüpft mit der Frage nach Abhängigkeitsverhältnissen von JournalistInnen insbesondere zum ökonomischen und politischen System. Diese stehen einem der Grundpfeiler eines freiheitlich-demokratischen Journalismus entgegen: der journalistischen Unabhängigkeit. Wir werden uns im Seminar zunächst mit der Professionalisierung des journalistischen Berufes in der Moderne auseinandersetzen und die gesellschaftlichen Funktionen des Journalismus herausarbeiten. Sodann nehmen wir einzelne journalistische Berufstypen schlaglichtartig - unter dem Fokus von Abhängigkeit und Unabhängigkeit - in den Blick: Der Gesinnungsjournalist aus Kaiserreich und Weimarer Republik findet hierbei ebenso Beachtung wie die Schriftleiterin im Nationalsozialismus, Redakteure in der DDR sowie JournalistInnen in Demokratien wie den USA, Frankreich und der Bundesrepublik. Lebenswege, Professionalisierungen, Qualitätskriterien für "guten" Journalismus sollen anhand verschiedenster Quellen herausgearbeitet werden: von der Autobiographie über Fachzeitschriften bis hin zu journalistischen Handbüchern.


[P Si] Fotojournalismus: Die ersten einhundert Jahre
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2018
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 011

Kommentar:

"If your pictures aren't good enough, you aren't close enough" (Robert Capa). In ihrer Eigenschaft, ganz nah dran zu sein am Puls der Zeit, schufen Fotojournalist*innen Bilddokumente, die heute ikonenartig in Ausstellungen, historischen Lehrwerken und Bildbänden reproduziert werden und dabei ein bestimmtes Zeitkolorit vermitteln (sollen). So einzigartig diese Schlagbilder auch erscheinen, geschossen wurden sie zum Zwecke der massenhaften Verbreitung in den Printmedien ihrer Zeit. Deren wachsendes Bildbedürfnis rief im ausgehenden 19. Jahrhundert das Tätigkeitsfeld des Fotojournalismus ins Leben: Auf der Jagd nach Ereignissen, Sensationen, dem Fremden und dem Typischen schufen kreative Foto-NeuerInnen eine bis dato unbekannte Qualität an Bilddokumenten, die in ihrer massenhaften Verbreitung Vorstellungen, Meinungen und gesellschaftliche Entwicklungen mitprägen sollten. Sie hielten auf verschiedenen Seiten die Schrecken und Gewalterfahrungen der Material- und Vernichtungskrieges der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fest (z. B. Robert Capa, Gerda Taro, Margaret Bourke-White), blickten voller Schaulust hinter die Kulissen der großen Politik (z.B. Erich Salomon, Felix H. Man) und wagten sich bis an die Grenzen technischer und menschlicher Leistungsfähigkeit (z.B. Arkadij S. Schaichet, Walter Bosshard) – alles für das beste Foto und dessen Platz in den Printmedien. Gemeinsam wollen wir ein Verständnis dafür erarbeiten, in welchen Spannungs- und Interessenfeldern sich die frühen Fotojournalisten bewegten: Welche Einflüsse (bspw. verbesserte Fototechnik, politische Veränderungen, ideologische Kämpfe, u.a.) wirkten auf ihre persönliche Arbeit, auf den Berufstand sowie auf die gesamte bildbasierte Medienlandschaft. Presse- und Fotogeschichte sollen methodisch zusammengedacht werden: In den Fokus rücken einerseits die Personen- und Werksgeschichte ausgewählter Repräsentanten ihres Genres, anderseits die vielfältigen Wege der Verbreitung, Vermarktung und Veröffentlichung (Bildagenturen als Vermittlungsinstanzen und Bildredakteure der Presseverlage als Abnehmer und verarbeitende Instanzen). Fragen nach Rezeption und Wirkung exemplarischer Fotografien, nach Authentizität und Fälschung, nach Inszenierung und Propaganda schlagen eine zusätzliche Brücke in Kultur und Politik der ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Empfohlene Einstiegsliteratur: - Wolfgang Pensold: Eine Geschichte des Fotojournalismus. Was zählt, sind die Bilder. Wiesbaden 2015, - Elke Grittmann: Das politische Bild. Fotojournalismus und Pressefotografie in Theorie und Empirie, Köln 2007, - Tim N. Gidal: Deutschland, Beginn des modernen Photojournalismus (=Bibliothek der Photographie, Bd. 1, Luzern/Frankfurt a. M. 1972, - Anton Holzner: Rasende Reporter. Eine Kulturgeschichte des Fotojournalismus. Fotografie, Presse und Gesellschaft in Österreich 1890 bis 1945, Darmstadt 2014.


[P Si] Gießen im Film
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.10.2018
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

Die Erfahrung lehrt, dass Menschen Filmaufnahmen von Orten, die sie sehr gut kennen, also etwa ihrem Wohnort, mit besonderer Aufmerksamkeit betrachten. Das gilt sowohl für zeitgenössische als auch für historische Filmaufnahmen. Filmbetrachter wollen offenkundig etwas wiedererkennen, und es bereitet ihnen Vergnügen, wenn das gelingt. So sind nicht nur Stadtfilme seit der Frühzeit des Kinos ein (beim jeweils lokalen Publikum) populäres Genre, auch historische Film- und Fernsehdokumentationen machen sich das Interesse der Zuschauer zunutze, vertraute Orte in filmischer Entfremdung sehen zu wollen. Wir werden in diesem Seminar das Gießener Stadtarchiv besuchen und uns anschauen, was dort an Filmmaterial aus und über Gießen zu finden ist. Wir werden recherchieren, wie und unter welchen Bedingungen es jeweils entstanden ist, analysieren, welche Botschaften es transportierte, und gemeinsam überlegen, wie es heute verwendet werden könnte – für Antworten auf historische Fragen, aber auch in Dokumentarfilmen. Umgekehrt werden wir Film- und Fernsehdokumentationen daraufhin untersuchen, wie sie mit historischen Aufnahmen umgehen: welche Gefühle und welche Erkenntnisse sie mithilfe der Bilder vermitteln, ob sie die Botschaften, die die Aufnahmen seinerzeit transportieren sollten, kenntlich machen, diese reproduzieren oder womöglich konterkarieren. Einige Studierende der Fachjournalistik Geschichte haben bereits in ihren Filmprojekten mit historischen Filmaufnahmen aus Gießen gearbeitet. Wir können sie einladen und befragen. Denkbar ist auch, andere lokale Beispiele hinzuzuziehen, etwa auch das Deutsche Filmarchiv in Wiesbaden zu besuchen. Bringen Sie Ihre Interessen ein (und fühlen Sie gern schon einmal vor, was das Stadtarchiv Ihres Heimatorts zu bieten hätte.) Zur Einstimmung finden Sie den Gießen-Werbefilm "Im Rhythmus der Zeit" von 1955 auf YouTube.


[P Si] Vorstellungen und Bilder der "Dritten Welt" in den Medien
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

Im Seminar werden wir uns mit der Wahrnehmung der sog. Dritten Welt beschäftigen. Diese war ein Konstrukt, das zu Beginn des Kalten Kriegs und eines intensiven Dekolonisationsschubs entstand und Länder ganz unterschiedlicher Regionen in Südamerika, Afrika und Asien umfasste. Diesen Ländern sprachen PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und JournalistenInnen ähnliche Eigenschaften zu. Diese Gemeinsamkeiten wurden sowohl Ausgangspunkte für Entwicklungshoffnungen als auch von Bedrohungsängsten, die verschiedene Interventionspraktiken einleiteten. Vorstellungen und Bilder von der "Dritten Welt" waren also weder unschuldig noch ohne Konsequenzen und Verbreitung fanden sie häufig über die Medien. Bilder von Revolutionären hingen in den Studentenzimmern der Neuen Linken als Ikonen, Wissenschaftler nutzen Bilder „überbevölkerter“ Städte, um Zwangssterilisierungen von Millionen Menschen zu legitimieren und Hilfsorganisationen sowie Medien versuchten mit Fotografien von verhungernden Kindern Aufmerksamkeit für Krisen zu schaffen. Im Seminar wollen wir anhand von Zeitungsartikeln, Dokumentar- und Spielfilmen danach fragen, welche Bilder und Vorstellungen von der „Dritten Welt“ darin aufschienen. Wir werden uns dabei einerseits auf europäische und amerikanische Medien konzentrieren, aber andererseits auch danach fragen, wie in den betroffenen Ländern über die Vorstellung einer „Dritte Welt“ nachgedacht und wie sie angeeignet wurde. Das Seminar setzt also die Bereitschaft zur Lektüre von englischer Literatur voraus. Zur Einführung empfehle ich: Jürgen Dinkel, „Dritte Welt“ – Geschichte und Semantiken, Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 6.10.2014, URL: http://docupedia.de/zg/Dritte_Welt?oldid=125619


[P Si] "Zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit: JournalistInnen im 20. Jahrhundert"
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 011

Kommentar:

„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?" Die Geschichte des Journalismus im 20. Jahrhundert ist eng verknüpft mit der Frage nach Abhängigkeitsverhältnissen von JournalistInnen insbesondere zum ökonomischen und politischen System. Diese stehen einem der Grundpfeiler eines freiheitlich-demokratischen Journalismus entgegen: der journalistischen Unabhängigkeit. Wir werden uns im Seminar zunächst mit der Professionalisierung des journalistischen Berufes in der Moderne auseinandersetzen und die gesellschaftlichen Funktionen des Journalismus herausarbeiten. Sodann nehmen wir einzelne journalistische Berufstypen schlaglichtartig - unter dem Fokus von Abhängigkeit und Unabhängigkeit - in den Blick: Der Gesinnungsjournalist aus Kaiserreich und Weimarer Republik findet hierbei ebenso Beachtung wie die Schriftleiterin im Nationalsozialismus, Redakteure in der DDR sowie JournalistInnen in Demokratien wie den USA, Frankreich und der Bundesrepublik. Lebenswege, Professionalisierungen, Qualitätskriterien für "guten" Journalismus sollen anhand verschiedenster Quellen herausgearbeitet werden: von der Autobiographie über Fachzeitschriften bis hin zu journalistischen Handbüchern.


[P Si] Fotojournalismus: Die ersten einhundert Jahre
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2018
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 011

Kommentar:

"If your pictures aren't good enough, you aren't close enough" (Robert Capa). In ihrer Eigenschaft, ganz nah dran zu sein am Puls der Zeit, schufen Fotojournalist*innen Bilddokumente, die heute ikonenartig in Ausstellungen, historischen Lehrwerken und Bildbänden reproduziert werden und dabei ein bestimmtes Zeitkolorit vermitteln (sollen). So einzigartig diese Schlagbilder auch erscheinen, geschossen wurden sie zum Zwecke der massenhaften Verbreitung in den Printmedien ihrer Zeit. Deren wachsendes Bildbedürfnis rief im ausgehenden 19. Jahrhundert das Tätigkeitsfeld des Fotojournalismus ins Leben: Auf der Jagd nach Ereignissen, Sensationen, dem Fremden und dem Typischen schufen kreative Foto-NeuerInnen eine bis dato unbekannte Qualität an Bilddokumenten, die in ihrer massenhaften Verbreitung Vorstellungen, Meinungen und gesellschaftliche Entwicklungen mitprägen sollten. Sie hielten auf verschiedenen Seiten die Schrecken und Gewalterfahrungen der Material- und Vernichtungskrieges der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fest (z. B. Robert Capa, Gerda Taro, Margaret Bourke-White), blickten voller Schaulust hinter die Kulissen der großen Politik (z.B. Erich Salomon, Felix H. Man) und wagten sich bis an die Grenzen technischer und menschlicher Leistungsfähigkeit (z.B. Arkadij S. Schaichet, Walter Bosshard) – alles für das beste Foto und dessen Platz in den Printmedien. Gemeinsam wollen wir ein Verständnis dafür erarbeiten, in welchen Spannungs- und Interessenfeldern sich die frühen Fotojournalisten bewegten: Welche Einflüsse (bspw. verbesserte Fototechnik, politische Veränderungen, ideologische Kämpfe, u.a.) wirkten auf ihre persönliche Arbeit, auf den Berufstand sowie auf die gesamte bildbasierte Medienlandschaft. Presse- und Fotogeschichte sollen methodisch zusammengedacht werden: In den Fokus rücken einerseits die Personen- und Werksgeschichte ausgewählter Repräsentanten ihres Genres, anderseits die vielfältigen Wege der Verbreitung, Vermarktung und Veröffentlichung (Bildagenturen als Vermittlungsinstanzen und Bildredakteure der Presseverlage als Abnehmer und verarbeitende Instanzen). Fragen nach Rezeption und Wirkung exemplarischer Fotografien, nach Authentizität und Fälschung, nach Inszenierung und Propaganda schlagen eine zusätzliche Brücke in Kultur und Politik der ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Empfohlene Einstiegsliteratur: - Wolfgang Pensold: Eine Geschichte des Fotojournalismus. Was zählt, sind die Bilder. Wiesbaden 2015, - Elke Grittmann: Das politische Bild. Fotojournalismus und Pressefotografie in Theorie und Empirie, Köln 2007, - Tim N. Gidal: Deutschland, Beginn des modernen Photojournalismus (=Bibliothek der Photographie, Bd. 1, Luzern/Frankfurt a. M. 1972, - Anton Holzner: Rasende Reporter. Eine Kulturgeschichte des Fotojournalismus. Fotografie, Presse und Gesellschaft in Österreich 1890 bis 1945, Darmstadt 2014.


[P Si] Gießen im Film
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.10.2018
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

Die Erfahrung lehrt, dass Menschen Filmaufnahmen von Orten, die sie sehr gut kennen, also etwa ihrem Wohnort, mit besonderer Aufmerksamkeit betrachten. Das gilt sowohl für zeitgenössische als auch für historische Filmaufnahmen. Filmbetrachter wollen offenkundig etwas wiedererkennen, und es bereitet ihnen Vergnügen, wenn das gelingt. So sind nicht nur Stadtfilme seit der Frühzeit des Kinos ein (beim jeweils lokalen Publikum) populäres Genre, auch historische Film- und Fernsehdokumentationen machen sich das Interesse der Zuschauer zunutze, vertraute Orte in filmischer Entfremdung sehen zu wollen. Wir werden in diesem Seminar das Gießener Stadtarchiv besuchen und uns anschauen, was dort an Filmmaterial aus und über Gießen zu finden ist. Wir werden recherchieren, wie und unter welchen Bedingungen es jeweils entstanden ist, analysieren, welche Botschaften es transportierte, und gemeinsam überlegen, wie es heute verwendet werden könnte – für Antworten auf historische Fragen, aber auch in Dokumentarfilmen. Umgekehrt werden wir Film- und Fernsehdokumentationen daraufhin untersuchen, wie sie mit historischen Aufnahmen umgehen: welche Gefühle und welche Erkenntnisse sie mithilfe der Bilder vermitteln, ob sie die Botschaften, die die Aufnahmen seinerzeit transportieren sollten, kenntlich machen, diese reproduzieren oder womöglich konterkarieren. Einige Studierende der Fachjournalistik Geschichte haben bereits in ihren Filmprojekten mit historischen Filmaufnahmen aus Gießen gearbeitet. Wir können sie einladen und befragen. Denkbar ist auch, andere lokale Beispiele hinzuzuziehen, etwa auch das Deutsche Filmarchiv in Wiesbaden zu besuchen. Bringen Sie Ihre Interessen ein (und fühlen Sie gern schon einmal vor, was das Stadtarchiv Ihres Heimatorts zu bieten hätte.) Zur Einstimmung finden Sie den Gießen-Werbefilm "Im Rhythmus der Zeit" von 1955 auf YouTube.


[P Si] Vorstellungen und Bilder der "Dritten Welt" in den Medien
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

Im Seminar werden wir uns mit der Wahrnehmung der sog. Dritten Welt beschäftigen. Diese war ein Konstrukt, das zu Beginn des Kalten Kriegs und eines intensiven Dekolonisationsschubs entstand und Länder ganz unterschiedlicher Regionen in Südamerika, Afrika und Asien umfasste. Diesen Ländern sprachen PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und JournalistenInnen ähnliche Eigenschaften zu. Diese Gemeinsamkeiten wurden sowohl Ausgangspunkte für Entwicklungshoffnungen als auch von Bedrohungsängsten, die verschiedene Interventionspraktiken einleiteten. Vorstellungen und Bilder von der "Dritten Welt" waren also weder unschuldig noch ohne Konsequenzen und Verbreitung fanden sie häufig über die Medien. Bilder von Revolutionären hingen in den Studentenzimmern der Neuen Linken als Ikonen, Wissenschaftler nutzen Bilder „überbevölkerter“ Städte, um Zwangssterilisierungen von Millionen Menschen zu legitimieren und Hilfsorganisationen sowie Medien versuchten mit Fotografien von verhungernden Kindern Aufmerksamkeit für Krisen zu schaffen. Im Seminar wollen wir anhand von Zeitungsartikeln, Dokumentar- und Spielfilmen danach fragen, welche Bilder und Vorstellungen von der „Dritten Welt“ darin aufschienen. Wir werden uns dabei einerseits auf europäische und amerikanische Medien konzentrieren, aber andererseits auch danach fragen, wie in den betroffenen Ländern über die Vorstellung einer „Dritte Welt“ nachgedacht und wie sie angeeignet wurde. Das Seminar setzt also die Bereitschaft zur Lektüre von englischer Literatur voraus. Zur Einführung empfehle ich: Jürgen Dinkel, „Dritte Welt“ – Geschichte und Semantiken, Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 6.10.2014, URL: http://docupedia.de/zg/Dritte_Welt?oldid=125619


 

Neben der Übung LV 1 ist ein 8-wöchiges Praktikum vorgesehen. Es kann mit dem 4-wöchigen Praktikum aus Praxismodul II getauscht werden, das seinerseits auf Antrag durch zwei Übungen (LV2 a und LV2 b) ersetzt werden kann.

[Ü] Einführung in journalistische Grundlagen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 07.12.2018,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 08.12.2018,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 18.01.2019,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 19.01.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Was sind journalistische Texte? Welche Gattungen gibt es und wie unterscheiden sie sich? Wie erzählen Journalisten Geschichten spannend und anschaulich? Auf diese Fragen gibt das Einstiegsseminar Antworten. Von der Nachricht über den Bericht bis hin zum Kommentar und der Reportage: In diesem Kurs widmen Sie sich den Grundlagen journalistischen Schreibens, sowohl in der Theorie als auch in vielen praktischen Übungen. Das Seminar vermittelt zudem Basiswissen über redaktionelle Strukturen, Abläufe und Entscheidungen und ermöglicht Einblicke in den Arbeitsalltag von Journalisten.


[Ü] Fernsehwerkstatt
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr,  Phil. I, C 214

[Ü] Magazinsendung Geschichte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

In der Übung sollen die Studierenden ein eigenes Radiomagazin mit geschichtlichen Inhalten erstellen, das aus verschiedenen journalistischen Beitragsformen besteht. Diese werden im Verlauf der Übung selbst produziert. Dabei sollen Recherche, Interview, Textung und Technik erlernt werden. Die Übung richtet sich im "Projektmodul I: Quellenarbeit und Berufspraxis" auch an Master-Studierende, sofern diese nicht Ihren BA in Fachjournalistik Geschichte gemacht haben und an Studierende, die Fachjournalistik im BA studiert, die Übung aber noch nicht besucht haben. Literatur: - Arnold, Bernd-Peter: ABC des Hörfunks, 2. Auflage, Konstanz 1999 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 14) - La Roche, Walther von; Buchholz, Axel: Radio Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk, 8. Auflage, München 2004 - Wachtel, Stefan: Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen, 3. Auflage, Konstanz 1998 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 23)


[Ü] Online-Journalismus im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Zensur
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 11.01.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 12.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 13.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 01.02.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 03.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit ist nicht nur in Deutschland durch das Grundgesetz garantiert, sondern auch Teil der UN-Menschenrechtscharta (Art. 19). Trotzdem werden Journalisten und Blogger in vielen Ländern weltweit verfolgt, weil sie von eben jenem Recht Gebrauch machen. Das Seminar möchte anhand konkreter Beispiele zeigen, wie gerade Journalisten über verschiedene Online-Plattformen, -Zeitungen und soziale Medien staatliche Zensurmaßnahmen umgehen und somit eine kritische Berichterstattung leisten können. In diesem Zusammenhang sollen auch die wichtigsten Organisationen, die sich weltweit für freien Journalismus und unzensierte Meinungsäußerung einsetzen, vorgestellt werden. Zudem soll ein Blick auf die Abläufe einer Online-Redaktion verdeutlichen, wie sich die Rolle von Journalisten durch die Digitalisierung und das Phänomen „Fake News“ mitunter verändert hat: Vom Erklärer zum Feindbild, vom Wahrheitsfinder zur Zielscheibe von Hass. Angesichts der zunehmenden Bedeutung Sozialer Netzwerke als öffentlicher Raum steht die Frage im Zentrum, wie sich Einschüchterung und Manipulation auf eine unabhängige Berichterstattung auswirken können – und welche Vorzüge online-typische Kommunikationsmittel haben, wenn es für Medien um die Wahrnehmung ihrer öffentlichen Aufgabe in einer Demokratie geht.


Zu belegen sind zwei Übungen (LV 2a und LV 2b).

[Ü] Einführung in journalistische Grundlagen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 07.12.2018,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 08.12.2018,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 18.01.2019,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 19.01.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Was sind journalistische Texte? Welche Gattungen gibt es und wie unterscheiden sie sich? Wie erzählen Journalisten Geschichten spannend und anschaulich? Auf diese Fragen gibt das Einstiegsseminar Antworten. Von der Nachricht über den Bericht bis hin zum Kommentar und der Reportage: In diesem Kurs widmen Sie sich den Grundlagen journalistischen Schreibens, sowohl in der Theorie als auch in vielen praktischen Übungen. Das Seminar vermittelt zudem Basiswissen über redaktionelle Strukturen, Abläufe und Entscheidungen und ermöglicht Einblicke in den Arbeitsalltag von Journalisten.


[Ü] Fernsehwerkstatt
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr,  Phil. I, C 214

[Ü] Magazinsendung Geschichte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

In der Übung sollen die Studierenden ein eigenes Radiomagazin mit geschichtlichen Inhalten erstellen, das aus verschiedenen journalistischen Beitragsformen besteht. Diese werden im Verlauf der Übung selbst produziert. Dabei sollen Recherche, Interview, Textung und Technik erlernt werden. Die Übung richtet sich im "Projektmodul I: Quellenarbeit und Berufspraxis" auch an Master-Studierende, sofern diese nicht Ihren BA in Fachjournalistik Geschichte gemacht haben und an Studierende, die Fachjournalistik im BA studiert, die Übung aber noch nicht besucht haben. Literatur: - Arnold, Bernd-Peter: ABC des Hörfunks, 2. Auflage, Konstanz 1999 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 14) - La Roche, Walther von; Buchholz, Axel: Radio Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk, 8. Auflage, München 2004 - Wachtel, Stefan: Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen, 3. Auflage, Konstanz 1998 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 23)


[Ü] Online-Journalismus im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Zensur
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 11.01.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 12.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 13.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 01.02.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 03.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit ist nicht nur in Deutschland durch das Grundgesetz garantiert, sondern auch Teil der UN-Menschenrechtscharta (Art. 19). Trotzdem werden Journalisten und Blogger in vielen Ländern weltweit verfolgt, weil sie von eben jenem Recht Gebrauch machen. Das Seminar möchte anhand konkreter Beispiele zeigen, wie gerade Journalisten über verschiedene Online-Plattformen, -Zeitungen und soziale Medien staatliche Zensurmaßnahmen umgehen und somit eine kritische Berichterstattung leisten können. In diesem Zusammenhang sollen auch die wichtigsten Organisationen, die sich weltweit für freien Journalismus und unzensierte Meinungsäußerung einsetzen, vorgestellt werden. Zudem soll ein Blick auf die Abläufe einer Online-Redaktion verdeutlichen, wie sich die Rolle von Journalisten durch die Digitalisierung und das Phänomen „Fake News“ mitunter verändert hat: Vom Erklärer zum Feindbild, vom Wahrheitsfinder zur Zielscheibe von Hass. Angesichts der zunehmenden Bedeutung Sozialer Netzwerke als öffentlicher Raum steht die Frage im Zentrum, wie sich Einschüchterung und Manipulation auf eine unabhängige Berichterstattung auswirken können – und welche Vorzüge online-typische Kommunikationsmittel haben, wenn es für Medien um die Wahrnehmung ihrer öffentlichen Aufgabe in einer Demokratie geht.


 

Neben der Übung LV 1 ist ein 4-wöchiges Praktikum vorgesehen, das auf Antrag durch zwei Übungen (LV2 a und LV2 b) ersetzt werden kann. Es kann auch mit dem 8-wöchigen Praktikum aus Praxismodul I getauscht werden.

[Ü] Einführung in journalistische Grundlagen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 07.12.2018,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 08.12.2018,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 18.01.2019,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 19.01.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Was sind journalistische Texte? Welche Gattungen gibt es und wie unterscheiden sie sich? Wie erzählen Journalisten Geschichten spannend und anschaulich? Auf diese Fragen gibt das Einstiegsseminar Antworten. Von der Nachricht über den Bericht bis hin zum Kommentar und der Reportage: In diesem Kurs widmen Sie sich den Grundlagen journalistischen Schreibens, sowohl in der Theorie als auch in vielen praktischen Übungen. Das Seminar vermittelt zudem Basiswissen über redaktionelle Strukturen, Abläufe und Entscheidungen und ermöglicht Einblicke in den Arbeitsalltag von Journalisten.


[Ü] Fernsehwerkstatt
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr,  Phil. I, C 214

[Ü] Magazinsendung Geschichte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

In der Übung sollen die Studierenden ein eigenes Radiomagazin mit geschichtlichen Inhalten erstellen, das aus verschiedenen journalistischen Beitragsformen besteht. Diese werden im Verlauf der Übung selbst produziert. Dabei sollen Recherche, Interview, Textung und Technik erlernt werden. Die Übung richtet sich im "Projektmodul I: Quellenarbeit und Berufspraxis" auch an Master-Studierende, sofern diese nicht Ihren BA in Fachjournalistik Geschichte gemacht haben und an Studierende, die Fachjournalistik im BA studiert, die Übung aber noch nicht besucht haben. Literatur: - Arnold, Bernd-Peter: ABC des Hörfunks, 2. Auflage, Konstanz 1999 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 14) - La Roche, Walther von; Buchholz, Axel: Radio Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk, 8. Auflage, München 2004 - Wachtel, Stefan: Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen, 3. Auflage, Konstanz 1998 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 23)


[Ü] Online-Journalismus im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Zensur
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 11.01.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 12.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 13.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 01.02.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 03.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit ist nicht nur in Deutschland durch das Grundgesetz garantiert, sondern auch Teil der UN-Menschenrechtscharta (Art. 19). Trotzdem werden Journalisten und Blogger in vielen Ländern weltweit verfolgt, weil sie von eben jenem Recht Gebrauch machen. Das Seminar möchte anhand konkreter Beispiele zeigen, wie gerade Journalisten über verschiedene Online-Plattformen, -Zeitungen und soziale Medien staatliche Zensurmaßnahmen umgehen und somit eine kritische Berichterstattung leisten können. In diesem Zusammenhang sollen auch die wichtigsten Organisationen, die sich weltweit für freien Journalismus und unzensierte Meinungsäußerung einsetzen, vorgestellt werden. Zudem soll ein Blick auf die Abläufe einer Online-Redaktion verdeutlichen, wie sich die Rolle von Journalisten durch die Digitalisierung und das Phänomen „Fake News“ mitunter verändert hat: Vom Erklärer zum Feindbild, vom Wahrheitsfinder zur Zielscheibe von Hass. Angesichts der zunehmenden Bedeutung Sozialer Netzwerke als öffentlicher Raum steht die Frage im Zentrum, wie sich Einschüchterung und Manipulation auf eine unabhängige Berichterstattung auswirken können – und welche Vorzüge online-typische Kommunikationsmittel haben, wenn es für Medien um die Wahrnehmung ihrer öffentlichen Aufgabe in einer Demokratie geht.


Zu belegen sind zwei Übungen (LV 2a und LV 2b).

[Ü] Einführung in journalistische Grundlagen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 07.12.2018,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 08.12.2018,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 18.01.2019,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 19.01.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Was sind journalistische Texte? Welche Gattungen gibt es und wie unterscheiden sie sich? Wie erzählen Journalisten Geschichten spannend und anschaulich? Auf diese Fragen gibt das Einstiegsseminar Antworten. Von der Nachricht über den Bericht bis hin zum Kommentar und der Reportage: In diesem Kurs widmen Sie sich den Grundlagen journalistischen Schreibens, sowohl in der Theorie als auch in vielen praktischen Übungen. Das Seminar vermittelt zudem Basiswissen über redaktionelle Strukturen, Abläufe und Entscheidungen und ermöglicht Einblicke in den Arbeitsalltag von Journalisten.


[Ü] Fernsehwerkstatt
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr,  Phil. I, C 214

[Ü] Magazinsendung Geschichte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

In der Übung sollen die Studierenden ein eigenes Radiomagazin mit geschichtlichen Inhalten erstellen, das aus verschiedenen journalistischen Beitragsformen besteht. Diese werden im Verlauf der Übung selbst produziert. Dabei sollen Recherche, Interview, Textung und Technik erlernt werden. Die Übung richtet sich im "Projektmodul I: Quellenarbeit und Berufspraxis" auch an Master-Studierende, sofern diese nicht Ihren BA in Fachjournalistik Geschichte gemacht haben und an Studierende, die Fachjournalistik im BA studiert, die Übung aber noch nicht besucht haben. Literatur: - Arnold, Bernd-Peter: ABC des Hörfunks, 2. Auflage, Konstanz 1999 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 14) - La Roche, Walther von; Buchholz, Axel: Radio Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk, 8. Auflage, München 2004 - Wachtel, Stefan: Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen, 3. Auflage, Konstanz 1998 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 23)


[Ü] Online-Journalismus im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Zensur
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 11.01.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 12.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 13.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 01.02.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 03.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit ist nicht nur in Deutschland durch das Grundgesetz garantiert, sondern auch Teil der UN-Menschenrechtscharta (Art. 19). Trotzdem werden Journalisten und Blogger in vielen Ländern weltweit verfolgt, weil sie von eben jenem Recht Gebrauch machen. Das Seminar möchte anhand konkreter Beispiele zeigen, wie gerade Journalisten über verschiedene Online-Plattformen, -Zeitungen und soziale Medien staatliche Zensurmaßnahmen umgehen und somit eine kritische Berichterstattung leisten können. In diesem Zusammenhang sollen auch die wichtigsten Organisationen, die sich weltweit für freien Journalismus und unzensierte Meinungsäußerung einsetzen, vorgestellt werden. Zudem soll ein Blick auf die Abläufe einer Online-Redaktion verdeutlichen, wie sich die Rolle von Journalisten durch die Digitalisierung und das Phänomen „Fake News“ mitunter verändert hat: Vom Erklärer zum Feindbild, vom Wahrheitsfinder zur Zielscheibe von Hass. Angesichts der zunehmenden Bedeutung Sozialer Netzwerke als öffentlicher Raum steht die Frage im Zentrum, wie sich Einschüchterung und Manipulation auf eine unabhängige Berichterstattung auswirken können – und welche Vorzüge online-typische Kommunikationsmittel haben, wenn es für Medien um die Wahrnehmung ihrer öffentlichen Aufgabe in einer Demokratie geht.


 
[H Si] "100 Jahre Frauenwahlrecht" - politische und gesellschaftliche Debatten in der medialen Aufmerksamkeit
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

100 Jahre Frauenwahlrecht! Ein weiteres wichtiges Ereignis in dem Jubiläums- und Erinnerungsjahr 2018, welches durch zahlreiche Veranstaltungen und Medienprodukte begleitet und für die Öffentlichkeit aufbereitet wird. In dem Seminar wollen wir uns ganz genau anschauen, wie und von wem an die Einführung des passiven und aktiven Wahlrechts für Frauen im November 1918 und an die erste Wahl im Januar 1919 erinnert wird. Anhand von Fernsehserien und -beiträgen, Rundfunkfeatures, Ausstellungen, Internetauftritten und Sozialen Medien, politischen Statements und Aktionen auf lokaler und regionaler Ebene, Zeitungsartikeln und (populär)wissenschaftlichen Büchern werden wir Schwerpunkte und Strukturen der Erinnerung, Mechanismen der Aufbereitung sowie gesellschaftspolitische Bezüge herausarbeiten und diskutieren. Gibt es Veränderungen in der Thematisierung und Darstellung zu vorangegangenen Jubiläen des Frauenwahlrechts in Deutschland? Und, wie wird international an die Einführung des Frauenwahlrechts in den jeweiligen Ländern gedacht und dies medial und politisch inszeniert?


[H Si] Faszinosum Kriminalität: Verbrechen als Thema der Medien und der Geschichtswissenschaft
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2018
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

Strafgesetze werden von jeher nicht nur befolgt, sondern in allen Gesellschaften auch gebrochen. Um die gesellschaftliche Ordnung aufrechtzuerhalten, suchen staatliche Organe Gesetzesbrecher zu ermitteln und zu bestrafen. Mit diesem Verfahren sind die allermeisten Menschen höchst einverstanden. Doch Gesetzesbrüche lösen bei ihnen nicht nur Empörung und Forderungen nach Bestrafung aus, sondern regelmäßig auch Neugier und Faszination: Menschen wollen erfahren, wie eine Tat begangen wurde, von wem, und wie es wohl dazu gekommen ist. Medienberichte über Straftaten stoßen beim Publikum mit Sicherheit auf Resonanz; Krimis sind ein äußerst populäres Genre in Literatur, Film und Fernsehen, Radio und Podcasts; Angst vor Verbrechen und Lust, sich mit ihnen zu beschäftigen, schließen sich offenkundig nicht aus. Das Interesse in diesem Seminar gilt weniger sensationsheischenden Schauergeschichten als vielmehr Versuchen von sowohl Historikerinnen als auch Journalisten, durch Beschäftigung mit Kriminalität zu verstehen, wie eine Gesellschaft funktioniert(e). Was als kriminelles Verhalten gilt und wie es geahndet wird, ist historisch durchaus variabel. Zu fragen wäre also etwa danach, welche Delikte sich unter welchen Bedingungen häufen, wie jemand zum Gesetzesbrecher wurde, wer in einer Gesellschaft am ehesten in Verdacht gerät und welche Umgangsweisen jeweils empfohlen und gefordert wurden. Wir werden uns u.a. mit Beiträgen aus der historischen Kriminalitätsforschung, Gerichtsreportagen, Kriminalfilmen und Fernsehfahndungssendungen beschäftigen. Material, um sich vorzubereiten, finden Sie überall. Ganz besonders empfehle ich das Buch von Regina Schulte "Dorf im Verhör. Brandstifter, Kindsmörderinnen und Wilderer vor den Schranken des bürgerlichen Gerichts", Season One des Podcasts "Serial" und/oder das Heft "ZEIT:Verbrechen".


[Tut] Medien und ihr Publikum - Tutorium zur Vorlesung (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Heckler, Ron
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2018
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 203

[Tut] Medien und ihr Publikum - Tutorium zur Vorlesung (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Behling, Hannah
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 203

 
[H Si] "100 Jahre Frauenwahlrecht" - politische und gesellschaftliche Debatten in der medialen Aufmerksamkeit
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

100 Jahre Frauenwahlrecht! Ein weiteres wichtiges Ereignis in dem Jubiläums- und Erinnerungsjahr 2018, welches durch zahlreiche Veranstaltungen und Medienprodukte begleitet und für die Öffentlichkeit aufbereitet wird. In dem Seminar wollen wir uns ganz genau anschauen, wie und von wem an die Einführung des passiven und aktiven Wahlrechts für Frauen im November 1918 und an die erste Wahl im Januar 1919 erinnert wird. Anhand von Fernsehserien und -beiträgen, Rundfunkfeatures, Ausstellungen, Internetauftritten und Sozialen Medien, politischen Statements und Aktionen auf lokaler und regionaler Ebene, Zeitungsartikeln und (populär)wissenschaftlichen Büchern werden wir Schwerpunkte und Strukturen der Erinnerung, Mechanismen der Aufbereitung sowie gesellschaftspolitische Bezüge herausarbeiten und diskutieren. Gibt es Veränderungen in der Thematisierung und Darstellung zu vorangegangenen Jubiläen des Frauenwahlrechts in Deutschland? Und, wie wird international an die Einführung des Frauenwahlrechts in den jeweiligen Ländern gedacht und dies medial und politisch inszeniert?


[H Si] Faszinosum Kriminalität: Verbrechen als Thema der Medien und der Geschichtswissenschaft
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2018
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

Strafgesetze werden von jeher nicht nur befolgt, sondern in allen Gesellschaften auch gebrochen. Um die gesellschaftliche Ordnung aufrechtzuerhalten, suchen staatliche Organe Gesetzesbrecher zu ermitteln und zu bestrafen. Mit diesem Verfahren sind die allermeisten Menschen höchst einverstanden. Doch Gesetzesbrüche lösen bei ihnen nicht nur Empörung und Forderungen nach Bestrafung aus, sondern regelmäßig auch Neugier und Faszination: Menschen wollen erfahren, wie eine Tat begangen wurde, von wem, und wie es wohl dazu gekommen ist. Medienberichte über Straftaten stoßen beim Publikum mit Sicherheit auf Resonanz; Krimis sind ein äußerst populäres Genre in Literatur, Film und Fernsehen, Radio und Podcasts; Angst vor Verbrechen und Lust, sich mit ihnen zu beschäftigen, schließen sich offenkundig nicht aus. Das Interesse in diesem Seminar gilt weniger sensationsheischenden Schauergeschichten als vielmehr Versuchen von sowohl Historikerinnen als auch Journalisten, durch Beschäftigung mit Kriminalität zu verstehen, wie eine Gesellschaft funktioniert(e). Was als kriminelles Verhalten gilt und wie es geahndet wird, ist historisch durchaus variabel. Zu fragen wäre also etwa danach, welche Delikte sich unter welchen Bedingungen häufen, wie jemand zum Gesetzesbrecher wurde, wer in einer Gesellschaft am ehesten in Verdacht gerät und welche Umgangsweisen jeweils empfohlen und gefordert wurden. Wir werden uns u.a. mit Beiträgen aus der historischen Kriminalitätsforschung, Gerichtsreportagen, Kriminalfilmen und Fernsehfahndungssendungen beschäftigen. Material, um sich vorzubereiten, finden Sie überall. Ganz besonders empfehle ich das Buch von Regina Schulte "Dorf im Verhör. Brandstifter, Kindsmörderinnen und Wilderer vor den Schranken des bürgerlichen Gerichts", Season One des Podcasts "Serial" und/oder das Heft "ZEIT:Verbrechen".


[Ü] Einführung in journalistische Grundlagen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 07.12.2018,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 08.12.2018,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 18.01.2019,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 19.01.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Was sind journalistische Texte? Welche Gattungen gibt es und wie unterscheiden sie sich? Wie erzählen Journalisten Geschichten spannend und anschaulich? Auf diese Fragen gibt das Einstiegsseminar Antworten. Von der Nachricht über den Bericht bis hin zum Kommentar und der Reportage: In diesem Kurs widmen Sie sich den Grundlagen journalistischen Schreibens, sowohl in der Theorie als auch in vielen praktischen Übungen. Das Seminar vermittelt zudem Basiswissen über redaktionelle Strukturen, Abläufe und Entscheidungen und ermöglicht Einblicke in den Arbeitsalltag von Journalisten.


[Ü] Fernsehwerkstatt
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr,  Phil. I, C 214

[Ü] Online-Journalismus im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Zensur
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 11.01.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 12.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 13.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 01.02.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 03.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit ist nicht nur in Deutschland durch das Grundgesetz garantiert, sondern auch Teil der UN-Menschenrechtscharta (Art. 19). Trotzdem werden Journalisten und Blogger in vielen Ländern weltweit verfolgt, weil sie von eben jenem Recht Gebrauch machen. Das Seminar möchte anhand konkreter Beispiele zeigen, wie gerade Journalisten über verschiedene Online-Plattformen, -Zeitungen und soziale Medien staatliche Zensurmaßnahmen umgehen und somit eine kritische Berichterstattung leisten können. In diesem Zusammenhang sollen auch die wichtigsten Organisationen, die sich weltweit für freien Journalismus und unzensierte Meinungsäußerung einsetzen, vorgestellt werden. Zudem soll ein Blick auf die Abläufe einer Online-Redaktion verdeutlichen, wie sich die Rolle von Journalisten durch die Digitalisierung und das Phänomen „Fake News“ mitunter verändert hat: Vom Erklärer zum Feindbild, vom Wahrheitsfinder zur Zielscheibe von Hass. Angesichts der zunehmenden Bedeutung Sozialer Netzwerke als öffentlicher Raum steht die Frage im Zentrum, wie sich Einschüchterung und Manipulation auf eine unabhängige Berichterstattung auswirken können – und welche Vorzüge online-typische Kommunikationsmittel haben, wenn es für Medien um die Wahrnehmung ihrer öffentlichen Aufgabe in einer Demokratie geht.


[Ü] Wissenschaftliches Schreiben - Vorbereitungen für die Bachelorarbeit
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Sa. 09.02.2019,09.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 10.02.2019,09.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 16.02.2019,09.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Die Lehrveranstaltung behandelt sowohl grundlegende als auch vertiefende Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens. Im Zentrum steht die Frage danach, welche formalen Kriterien eine Bachelorarbeit erfüllen muss und wie Sie Ihre Bachelorthesis Schritt für Schritt erarbeiten können. Konkret geht es also darum, dass Schreiben einer Abschlussarbeit "von der Pike auf" zu erlernen und im Rahmen verschiedener Schreibübungen zu erproben. Bei Ihrer Thesis können Ihnen dann das erworbene Hintergrundwissen, die kennengelerten Techniken sowie die angewendeten Methoden helfen.


 
nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de