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Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2022/23

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Änderungen des eVV im Kontext der europäischen Energiesituation:

Wir weisen darauf hin, dass es in einigen Bereichen unvermeidlich sein kann, die Lehrplanungen der JLU und damit das eVV anzupassen. Abhängig von der Lage der Energieversorgung in Deutschland sind auch kurzfristige Maßnahmen im Laufe des Wintersemesters leider nicht auszuschließen. Dies ist notwendig, damit die JLU Gießen die notwendigen Einsparungen zur Sicherung der Energieversorgung in der Region leisten kann.
Aktualisierte Informationen finden Sie jeweils hier: https://www.uni-giessen.de/coronavirus-energie

Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Gliederung nach anbietenden Einrichtungen - Katholische Theologie

Veranstaltungen

 

 
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Legende

    
[Koll] DoktorandInnen Kolloquium
Termine nach Vereinbarung.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

[Koll] Examenskolloquium
Termine nach Vereinbarung.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

   
[Si] Praktikumsvorbereitung
Termine nach Vereinbarung.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

 
[P Si] Das Buch Rut
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2022
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 17.10.2022, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Das Proseminar nimmt inhaltlich Bezug auf die im Sommersemester angebotene Übung im Basismodul Biblische Theologie.
Das Buch Ruth gehört zu den wenigen biblischen Büchern, in denen Frauen als Hauptfigur auftreten, und es ist das einzige, von dem angenommen wird, dass es von einer Frau verfasst sein könnte. Die Moabiterin Rut wird zur Urgroßmutter Davids (Rut 4,17). Die jüdische Tradition sieht sie daher als Ahnfrau des Messias und hat dem Büchlein eine besondere Rolle im Festkalender zugedacht. Es wird im Synagogengottesdienst des Pfingstfestes verlesen. Nach christlicher Tradition ist Rut eine Vorfahrin Jesu (Mt 1,5) und Urbild Marias. Wegen seiner literarischen Qualität gilt das Buch Ruth als Meisterwerk der hebräischen Prosa und gehört zur Weltliteratur. Es hat bis in die Gegenwart eine Wirkungsgeschichte in der Literatur, bildenden Kunst und Musik erfahren.

Literatur:
Fischer, Irmtraud: Rut (Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament), Freiburg im Breisgau, 2. Aufl. 2005.
Hausmann, Jutta: Rut. Miteinander auf dem Weg (Biblische Gestalten 11), Leipzig 2005.
Köhlmoos, Melanie: Rut (Das Alte Testament Deutsch 9,3) Göttingen 2010.
Zakovitch, Yair: Das Buch Rut. Ein jüdischer Kommentar (Stuttgarter Bibelstudien 177), Stuttgart 1999.


[P Si] Jesus im Kontext des Neuen Testaments
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2022
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 20.10.2022, Raum: Phil. II, H 209

 
[Si] Abendmahl- Nachtmahl-Kommunion- Reformation und Konfession im rheinischen und hessischen Raum
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2022
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 18.10.2022, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Kaum ein Raum Europas ist so kleinteilig konfessionell strukturiert wie das rheinisch- hessische Gebiet. Die alten geistlichen Kurfürstentümer Köln, Mainz, Trier und die Pfalz sowie die Landgrafschaft Hessen und die nassauischen Grafschaften sind mit ihren Unterherrschaften ideale Beispiele für die lutherische und calvinisch-zwinglianische Reformation und die katholische Reform. Die verschiedenen kleinen Herrschaften geben ein Schulbeispiel für die Entwicklung der Konfessionen bis zum westfälischen Frieden. Mit der reformierten Hohen Schule in Herborn, den Universitäten von Gießen und Marburg und den Jesuitenniederlassungen von Köln, Koblenz, Mainz und Hadamar ist der Raum auch ein Zentrum theologischer Auseinandersetzung. Außerdem ist der Raum auch von der „vierten Konfession“, dem Judentum geprägt. Das Miteinander, Nebeneinander und Gegeneinander der verschiedenen Kirchen und Konfessionen in Kirchenpolitik und Liturgie soll Gegenstand des Seminars im Jahr des „Reformationsjubiläums“ sein.
Eine Exkursion in die Bibliothek des evgl.-theol. Seminars in Herborn mit Luther- und Calvin-Autographen ist geplant
Literatur: Heiko A. Oberman, Zwei Reformationen – Luther und Calvin – Alte und Neue Welt. Berlin: Siedler 2003.
Georg Schmidt, Der Wetterauer Grafenverein – Organisation und Politik einer Reichskorporation zwischen Reformation und Westfälischem Frieden (Veröff. Hist. Komm. Hessen 52). Marburg: Elwert 1989.
Heide Wunder ua.(hrsg), Reformation -Konfession – Konversion – Adel und Religion zwischen Rheingau und Siegerland im 16. und 17. Jahhrhundert (=Veröff. Hist. Komm. Nassau 88), Wiesbaden 2017.


[Si] Armageddon- Religiöse und andere Weltuntergangsszenarien im Religionsunterricht [Religionspädagogik]
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2022
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr
nächster Termin: 20.10.2022, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Apokalyptik hat in vielen Filmen, Serien und digitalen Spielsettings Konjunktur. Die Frage nach dem Ende aller Dinge, nach dem Übergang in andere Welten und Zeiten ist bleibend faszinierend. Schülerinnen und Schüler begegnen diesen Erzählungen und / oder leben in und mit ihnen. Eingefasst sind diese fiktionalen Untergangsszenarien oft in sehr reale Ängste angesichts von Kriegen, Klimawandel, Verschwörungstheorien etc.. Das Seminar versucht sich der Frage zu stellen, ob und in wie weit der Religionsunterricht, ausgehend von den eigenen apokalyptischen Traditonen im Christentum, diese für Schülerinnen und Schüler vorhandenen Themenfelder aufgreifen und angemessen inhaltlich und didaktisch bearbeiten kann.


[Si] Auf dem Weg zum Sakrament: Passageriten und Gemeinschaftsvollzüge in der Bibel [Biblische Theologie])
Prüfung: Mündliche Kolloquien: 14.-16.2.2023
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.10.2022
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr
nächster Termin: 24.10.2022, Raum: Phil. II, H 209
Einzeltermin:
Mo. 07.11.2022,18.00 - 20.00 Uhr   Phil. II, H 209

Kommentar:

Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente. Diese Sakramente haben in unterschiedlichem Maße Anknüpfungspunkte in Hinweisen der neutestamentlichen Texte auf Glaubensvollzüge der frühchristlichen Gemeinden. Aber auch das Alte Israel kannte Passageriten, die sich in den biblischen Büchern niedergeschlagen haben. Das Seminar befasst sich mit diesen Texten, die als Ausgangspunkt oder Grundlage des Weges hin zur Sakramententheologie verstanden werden können, und befragt sie hinsichtlich der jeweils vorgestellten Praxis und der ihnen zugrundeliegenden Deutungen.

Literatur: Hans-Josef Klauck, Die Sakramente und der historische Jesus, in: Ders., Gemeinde, Amt Sakrament. Neutestamentliche Perspektiven, Würzburg 1989, 273–285. Wolfgang Müller, Was ist ein Sakrament? Eine exegetisch-systematische Annäherung, in: Ruth Scoralick (Ed.), Damit sie das Leben haben (Joh 10,10) (FS Walter Kirchschläger), Zürich 2007, 209–220. Gunther Wenz/Henning Schröer, Art.: Sakramente, in: TRE 29 (1998) 663–703.


[Si] Hitverdächtig? Biblische Texte und ihre Rezeption in Pop- & Rockmusik [Biblische Theologie]
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2022
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr
nächster Termin: 18.10.2022, Raum: Phil. II, H 209

Kommentar:

Haben Sie schon einmal einen Refrain mitgesungen und gar nicht gemerkt, dass Sie die Bibel im Munde führen? Populäre Songs rezipieren mitunter biblische Motive und Stoffe. Das Seminar widmet sich schwerpunktmäßig einschlägigen alttestamentlichen und neutestamentlichen Texten und fragt ausgehend von der Textanalyse danach, wie bekannte Songs aus der Musikgeschichte des 20. und 21. Jh. das Material aufgreifen, um es mit Themen wie ‚Liebe‘, ‚Schuld‘, ‚Hoffnung‘ oder ‚Rettung‘ in Verbindung zu bringen.

Literatur zum Einstieg: Gerd Buschmann, Bibel und Popkultur, in: Mirjam Zimmermann/Ruben Zimmermann (Ed.), Handbuch Bibeldidaktik (UTB 3996), Tübingen 2013, 572–577; Matthias Günther, Rock ’n’ Religion. Populäre Musik und biblische Texte im Religionsunterricht, Göttingen 2015; Richard Janus/Florian Fuchs/Harald Schroeter-Wittke (Ed.), Massen und Masken. Kulturwissenschaftliche und theologische Annäherungen (pop.religion: Lebensstil — Kultur — Theologie), Wiesbaden 2017.


[Si] Revolution der Liebe- Liebeskonzeptionen in ihrer Korrelation zur Vernunft in der christlichen Theologie- und Spiritualitätsgeschichte des Mittelalters
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2022
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr
nächster Termin: 17.10.2022, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Warum ist uns die Liebe so wichtig? Kann man Liebe erklären? Ist sie nicht dunkel und unendlich kompliziert? Trotz all dieser Fragen haben wir unsere Erfahrungen mit der Liebe und ihrem Glück und Schmerz. Wir alle haben unsere persönlichen und subjektiven Vorstellungen von dem, was wir unter Liebe verstehen. Dabei erscheinen uns Liebe und Vernunft nicht selten als unversöhnliche Gegensätze.
Es mag erstaunen, dass gerade die Theologie und besonders die Mystik des Mittelalters dem Phänomen Liebe gründlich und mit Umsicht nachgegangen sind und die Liebe keineswegs als einen „trockenen Stoff“ behandelt haben. Frauen und Männer haben die Liebe in ihrem Wechselspiel mit der Vernunft im Mittelalter neu entdeckt und die Liebe in ihren vielen Facetten und Intensitäten teils mit großer sprachlicher Wucht entfaltet. Zurecht sprechen wir im 12. Jh. von einer „Revolution“ oder „Wendezeit“.
Die Meinung, dass im Mittelalter Gefühle keine Rolle spielen (durften) ist genauso falsch wie die Vorstellung, dass in der Geschichte des Diskurses über Liebe im Christentum nur eine einzige (absolute) Deutung von Liebe ihren Raum hätte. Dass diese Sichtweise stark verkürzend ist und die Wahrnehmung der Vielfalt christlicher Liebesdeutungen und -Erfahrungen verhindert, soll dieser Blick in die Geschichte der christlichen Theologie und Spiritualität des lateinischen Mittelalters zeigen. Dabei sollen auch Zeugnisse leidenschaftlicher Liebe mit ihrer Ausdruckskraft einer frühmodern anmutenden Innerlichkeit, der Suche nach der wahren Menschlichkeit des Menschen und der personalen Beziehung bearbeitet werden.
Das Seminar fragt nach den Konzepten von Liebe und ihrer Zuordnung zur Erkenntnis bei ausgewählten AutorInnen des Mittelalters. Ausgangspunkt ist die Darstellung des Zusammenhangs bei Augustinus und Pseudo-Dionysius Areopagita als denkerische Kontexte. Im Mittelpunkt steht dann aber die Auseinandersetzung mit ausgewählten Texten von Anselm von Canterbury, Bernhard von Clairvaux, Gertrud von Helfta, Mechthild von Magdeburg, Margareta Porete, Theresa von Avila u.a.

Einführende Literatur:
Maxsein, Anton: Philosophia cordis. Das Wesen der Personalität bei Augustinus (Salzburg o. J. [1966].
Köpf, Ulrich: Religiöse Erfahrung in der Theologie Bernhards von Clairvaux (Tübingen 1980).
Leppin, Volker: Die christliche Mystik (München 2007).
Rorem, Paul: Hugh of Saint Victor (Oxford 2009).


[Si] Schulpastoral- Begleitung im Lebensraum Schule [Religionspädagogik]
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2022
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 19.10.2022, Raum: Phil. II, H 209

Kommentar:

Unter den zahlreichen pastoralen Feldern in denen sich Kirchen engagieren nimmt der Lebensraum öffentliche Schule immer noch eine schwer fassbare Stellung ein. Als ein zentraler Lebensraum von Kindern und Jugendlichen bleibt Schule nicht unberührt von all dem, was Menschen in ihrem Leben beschäftigt, an was sie leiden und dem, was sie erleben. Wie aber damit angemessen umgehen. Religionslehrer:innen sehen sich in diesem Kontext häufig mit Anforderungen und Erwartungen konfrontiert auf die sie schlecht bis gar nicht vorbereitet sind. Das Seminar unternimmt den Versuch das Feld der Schulpastoral bzw. der Schulseelsorge konzeptionell zu erschließen. Dabei stehen vor allem Fragen von Professionalisierung, Rollenverständnis, Methoden und der Vernetzung im Vordergrund. Die ekklesiologische Verortung schulpastoralen Handelns ist dabei leitend.
Lit.:
Kaupp, Angela; Bussmann, Gabriele et.al. (2015), Handbuch Schulpastoral. Für Studium und Praxis, Herder Freiburg im Brsg..


     
[Ü] Griechisch-Lektürekurs
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2022
wöchentlich Di. 12:00 - 13:00 Uhr
nächster Termin: 18.10.2022, Raum: Phil. II, H 209

Kommentar:

Dieser Kurs dient nicht dem Spracherwerb, sondern setzt erste Kenntnisse des Altgriechischen voraus und bietet die Möglichkeit, die bereits erworbenen Kompetenzen durch Übung zu erhalten und gegebenenfalls zu erweitern. Die Sitzungszeiten werden zu Beginn des Kurses so festgelegt, dass den meisten Interessierten eine Teilnahme möglich ist. Sofern Sie zur ersten Sitzung nicht kommen können, aber teilnehmen möchten, können Sie sich per E-Mail anmelden.


[Ü] Themen und Arbeitsweisen der Religionspädagogik (Gruppe A)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2022
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 20.10.2022, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Ausgehend vom Begriff des Lernens von Religion bietet die Veranstaltung einen Überblick über wesentliche Themen der Religionspädagogik in den vergangenen Jahrzehnten bis hin zu aktuellen Fragestellungen. Hierbei werden insbesondere die Akteure sowie die Inhalte des Lernens von Religion im Fokus stehen, gerade auch in Bezug auf Lernvoraussetzungen von Lernenden und Möglichkeiten der Didaktisierung von theologischen Inhalten. Die Studierenden erhalten hierbei einen exemplarischen Überblick über den religionsdidaktisch reflektierten Einsatz von Methoden und Medien sowie über die Planung und Begleitung von Lernprozessen im Religionsunterricht.


[Ü] Themen und Arbeitsweisen der Religionspädagogik (Gruppe B)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2022
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 19.10.2022, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Ausgehend vom Begriff des Lernens von Religion bietet die Veranstaltung zunächst einen Überblick über wesentliche Themen der Religionspädagogik in den vergangenen Jahrzehnten bis hin zu aktuellen Fragestellungen. Hierbei werden insbesondere die Akteure sowie die Inhalte des Lernens von Religion im Fokus stehen, gerade auch in Bezug auf Lernvoraussetzungen von Lernenden und Möglichkeiten der Didaktisierung von theologischen Inhalten. Die Studierenden erhalten hierbei auch einen exemplarischen Überblick über den Einsatz von Methoden und Medien sowie üb er die Planung und Begleitung von Lernprozessen im Religionsunterricht.


[Ü] Übung zur Einführung in die Systematische Theologie (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2022
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr
nächster Termin: 20.10.2022, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Die Übung dient der Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, soll darüber hinaus allerdings auch die Fächer und wichtigsten Themengebiete der Systematischen Theologie vorstellen.


[Ü] Übung zur Einführung in die Systematische Theologie (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2022
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr
nächster Termin: 18.10.2022, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Die Übung dient der Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, soll darüber hinaus allerdings auch die Fächer und wichtigsten Themengebiete der Systematischen Theologie vorstellen.


 
[Vl] Biblische Grundlagen einer christlichen Ethik
Klausurtermin: mdl. Kolloquien: 14.-16.2.2023
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2022
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr
nächster Termin: 18.10.2022, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Für Glaubende innerhalb christlicher Gemeinschaften ist die Bibel kein beliebiges, unverbindlich bleibendes Buch. Da der Kanon ihnen als Medium der Offenbarung Gottes gilt, dient er auch als Orientierung bei der Verwirklichung eines gelungenen Lebens. Als Kulturgut ist die Bibel zugleich ein Dokument der abendländischen Geistes- und Moralgeschichte, dessen Kenntnis auch für Menschen außerhalb der christlichen Glaubensgemeinschaften dienlich sein kann, wenn sie ethische Diskurse verstehen wollen. Die Vorlesung stellt Themen der biblischen Theologie vor, die für eine christliche Ethik von Bedeutung sind, etwa die biblische Anthropologie, Konzepte von Offenbarung oder den Stellenwert von Normen und Tugenden in biblischen Texten.

Literatur:
Ferdinand Hahn, Theologie des Neuen Testaments. 2 Vol. (UTB 3500), Tübingen 3. Aufl. 2011 (2002); Eckart Otto, Theologische Ethik des Alten Testaments (ThW 3/2), Stuttgart, Berlin, Köln 1994; Udo Schnelle, Theologie des Neuen Testaments (UTB 2917), Göttingen 2. Aufl. 2014 (2007); Jan G. van der Watt (Ed.), Identity, Ethics, and Ethos in the New Testament (BZNW 141), Berlin 2006.


[Vl] Einführung in die Religionspädagogik
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2022
wöchentlich Fr. 16:00 - 18:00 Uhr
nächster Termin: 21.10.2022, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 101

Kommentar:

Die Vorlesung versucht das Fach Religionspädagogik in seinen innertheologischen und interdisziplinären Bezügen zugänglich zu machen. Im Vordergrund stehen anthropologische, pädagogische und bildungstheoretische Überlegungen. Die Frage nach einem zukunftsfähigen katholischen Religionsunterricht ist dabei leitend.
Prüfungsform: Essay


[Vl] Glaube heute denken. Einführung in die Systematische Theologie
Klausur: 10.02.2023
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2022
wöchentlich Fr. 14:00 - 16:00 Uhr
nächster Termin: 21.10.2022, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 101

Kommentar:

Die Einführungsvorlesung zur Systematischen Theologie nimmt Formen zeitgenössischer Religiosität und Religionskritik zum Ausgangspunkt, um über sie von einem christlichen Standpunkt aus nachzudenken. Dazu wird das Projekt der Systematischen Theologie insgesamt vorgestellt: Dieser theologischen Disziplin geht es im Wesentlichen darum, die Grundlagen des christlichen Glaubens in Vergangenheit und Gegenwart zu verstehen und ihre Bedeutung für die Menschen von heute aufzuweisen.

Literaturhinweise zum Einstieg
(Weitere Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben.)
C. Dockter/M. Dürnberger/A. Langenfeld, Theologische Grundbegriffe. Ein Handbuch, Paderborn 2021
M. Dürnberger, Basics systematischer Theologie. Eine Anleitung zum Nachdenken über den Glauben, Regensburg 2020
E. Dirscherl/M. Weißer, Dogmatik für das Lehramt. 12 Kernfragen des Glaubens, Regensburg 2019
M. Knapp, Die Vernunft des Glaubens. Eine Einführung in die Fundamentaltheologie, Freiburg 2009
H. Küng, Credo. Das apostolische Glaubensbekenntnis Zeitgenossen erklärt, München 10. Auflage 2015
M. Seewald, Einführung in die Systematische Theologie, Darmstadt 2018
K. v. Stosch, Einführung in die Systematische Theologie, Paderborn 4. Auflage 2019


[Vl] Konziliengeschichte als Brennpunkt der Kirchengeschichte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2022
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr
nächster Termin: 17.10.2022, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Seit der konstantinischen Wende des 4. Jahrhunderts sind Konzilien die wesentlichen Wendepunkte der Kirchengeschichte. Die großen Konzilien des Ostens - beginnend mit Nicäa 325 - markieren die sich entwickelnde Glaubensgeschichte. Die Konzilien des Westens seit Frankfurt 794 begleiten die Auseinandersetzung zwischen Königtum und Papsttum. Mit den Reformkonzilien seit Konstanz und Florenz – Ferrara zeigen sich die Bruchlinien der sich entwickelnden lateinischen Kirchen. Trient und die beiden Vatikanischen Konzilien wiederum definieren die römisch – katholische Weltkirche. Die Vorlesung bietet so neben einer Darstellung wichtiger kirchengeschichtlicher Ereignisse auch eine Einführung in die allgemeine Kirchengeschichte.

Literatur:
Klaus Schatz, Allgemeine Konzilien – Brennpunkte der Kirchengeschichte (UTB), Paderborn, Schöningh ²2008, (Grundlegend – zur Anschaffung empfohlen).


[Vl] Literatur und Umwelt des Neuen Testaments
Prüfung: Mündliche Kolloquien: 14.-16.2.2023
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.10.2022
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr
nächster Termin: 24.10.2022, Raum: Phil. II, H 209
Einzeltermin:
Mo. 24.10.2022,18.00 - 20.00 Uhr   Phil. II, H 215

Kommentar:

Die Vorlesung gibt einen ersten Überblick über die Bücher des Neuen Testaments, wobei der Schwerpunkt auf den Evangelien liegt. Seitenblicke auf die Umwelt des Neuen Testaments helfen, die Texte in ihrem historischen Kontext zu verankern. Die Vorlesung ist somit grundlegend für die Analyse neutestamentlicher Texte in den Veranstaltungen der Vertiefungsmodule.

Literatur:
Ingo Broer, Einleitung in das Neue Testament. In Verbindung mit Hans-Ulrich Weidemann, Würzburg 4. Aufl. 2016 (1998–2001, 2006); Martin Ebner/Stefan Schreiber (Hg.), Einleitung in das Neue Testament (KStTh 6), Stuttgart 3. Aufl. 2020 (2008); Udo Schnelle, Einleitung in das Neue Testament (UTB 1830), Göttingen 9. Aufl. 2017 (1994).


[Vl] Wie lerne ich Toleranz?Anfragen an interreligiöses und interkulturelles Lernen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2022
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 20.10.2022, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Ein scheinbar wesentliches Lernziel interreligiöser, interkonfessioneller und interkultureller Lehr-Lernprozesse ist die Fähigkeit zur Toleranz. So eindeutig, wie im Ergebnis unbestimmt, verdient der Toleranzbegriff gerade in Kontext des Lernens und Lehrens eine vertiefte Auseinandersetzung. Die Vorlesung versucht daher zunächst die historische Entwicklung des Phänomens Toleranz in der abendländischen Geschichte nachzuzeichen. Die Gegenwart wird vor allem unter der Maßgabe religiöser und philosophischer Impulse für die Toleranzdebatte beleuchtet. Ein dritter Teil der Vorlesung versucht dann die speziellen Herausforderungen etwa interreligiöser Lernsettings in Bezug auf das Toleranzthema in den Blick zu nehmen und Ausschau nach einer geeigneten Didaktik zu halten.
Die Vorlesung ist der zweite Teil einer Vorlesungsreihe, die sich mit den Themen Freiheit (SS 22) / Toleranz (WS 22_23) / Dialog (SS 23) jeweils im religionspädagogischen Kontext beschäftigt.


nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de