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Sie sind hier: StartFachbereich 03: Sozial- und KulturwissenschaftenMasterstudiengänge SoziologieM.A. Gesellschaft und Kulturen der Moderne (Studienbeginn ab Wintersemester 2016/17)
Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2026

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Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Masterstudiengänge Soziologie - M.A. Gesellschaft und Kulturen der Moderne (Studienbeginn ab Wintersemester 2016/17)

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Legende

    

Zu belegen sind zwei Seminare (A1 und A2)

[Si] Artificial intelligence and the democratic public sphere / MK-103-EN Power and Democracy
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr  k.A. (Online-Seminar)
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Zielgruppen:
DuK Ma, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem  |  MK TM, , Sj 1

Kommentar:

Artificial intelligence, especially large language models, which can be found in many digital applications, including social media apps, is omnipresent – and usually without us realizing it. Discussions in the political public sphere are now clearly influenced by them, with the visualization of certain political content, but also doxxing, swarming and other forms of discrimination and agitation playing an increasing role. The seminar aims to explore the question of what is meant by a functioning democratic public space, how AI programs can be understood and how technical tendencies influence democratic processes.


[Si] Globalisierung im 21. Jahrhundert: Machtpolitik, Diskursverschiebungen und die neue Rolle der Ökonomie
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 15.05.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 29.05.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 19.06.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 03.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 17.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom

Kommentar:

In der konventionellen soziologischen Geschichtsschreibung entspringt die Globalisierung den nationalstaatlich verfassten Gesellschaften, die sich vor allem im Zuge der kapitalistisch-industriellen Expansion als moderne Nationalstaaten herausbilden konnten. Gesellschaften wurden im Zuge der Globalisierung kulturell, sozial, institutionell, politische und ökonomisch zunehmend entgrenzt mit weitreichenden Folgen für die soziologische Forschung und Theoriebildung. Aus der Sicht der Annales-Schule (Braudel, Wallerstein) und der an Marx anschließenden Politischen Ökonomie (Arrighi) verhält es sich allerdings genau andersherum. Die Globalisierung ist demnach der Ausgangspunkt für die Herausbildung moderner Gesellschaften und Staatlichkeit. Nach Braudel & Co. entstand in der Zeit der Renaissance ausgehend von den nord-italienischen Stadtstaaten das erste kapitalistische Weltsystem. Dieses System hat sein Zentrum im Zuge von Machtverschiebungen im Laufe der Geschichte immer wieder verlagert, wodurch Umwälzungen in den geo-ökonomischen Macht/Wissens-Komplexen globalisierter Gesellschaften ausgelöst wurden. Nationale Gesellschaften hat es demnach nie gegeben, wohl aber Nationalismus als Begleiterscheinung der Globalisierung. Seit dem Auftauchen diverser Krisenerscheinungen wie Corona, dem russischen Angriffskrieg und Trumps erratischer Außenpolitik spricht man in Medien und Sozialwissenschaft zunehmend von De-Globalisierung und Re-Nationalisierung. Dieser provisorischen Diagnose wollen wir im Seminar auf Grundlage brauchbarer Theorien und aussagekräftiger Daten nachgehen.
Eine Registrierung in StudIP ist erforderlich für die Seminarkommunikation, die Veranstaltung wird per Zoom zwischen 10:00 und 16:00 durchgeführt.
Termine: Block I: 15.05.26, Block II: 29.05.26, Block III: 19.06.26, Block IV: 03.07.26, Block V: 17.07.26
Teilnahmeschein:
- Teilnahme an allen Sitzungen inklusive Vorstellung der Seminarlektüre in einer Arbeitsgruppe
Leistungsschein:
- Teilnahme an allen Sitzungen inklusive Vorstellung der Seminarlektüre in einer Arbeitsgruppe
- Abgabe von zwei Seminararbeiten (jeweils fünf Seiten)
- Sprechstunde nach Terminvereinbarung per Mail: jens.maesse@sowi.uni-giessen.de,


[Si] Hochschulen als politische und normfördernde Akteure der Nachhaltigkeit
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
9 Einzeltermine:
Mo. 13.04.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Thematischer und organisatorischer Einstieg


Mo. 20.04.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Hochschulen im Kontext der „Sustainable Development Goals“


Mo. 27.04.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Hochschulen als politische Akteure nachhaltiger Entwicklung


Mo. 04.05.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Nachhaltigkeitsverständnisse, Kompetenzen und strukturelle Herausforderungen


Mo. 11.05.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Kulturelle Orientierung(en) und Governance von Hochschulen


Mo. 18.05.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Third Mission, Nachhaltigkeitstransfer und gesellschaftliche Wirkung


Mo. 01.06.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Angeleitete Recherche und Konzeption Fallbeispiele


Mo. 08.06.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Angeleitete Recherche und Konzeption Fallbeispiele


Sa. 11.07.2026,09.00 - 18.30 Uhr   Phil II, E 106Blocksitzung - Präsentation Fallbeispiele, übergreifende Reflexion und Seminarevaluation


Nachhaltigkeit:
Verständnis von Nachhaltigkeit, nachhaltiger Entwicklung und/oder den SDG allgemein


Kommentar:

Hochschulen nehmen im Kontext der globalen Nachhaltigkeitstransformation eine Schlüsselrolle ein. Als Orte der Wissensproduktion, Sozialisation und politischen Aushandlung tragen sie zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bei. Über ihre Funktionen in Forschung, Lehre und Betrieb hinaus agieren Hochschulen zunehmend als normfördernde Akteure, die gesellschaftliche Leitbilder nachhaltiger Entwicklung mitgestalten und institutionell verankern. Die Veranstaltung untersucht die Rolle von Hochschulen in der Governance globaler Nachhaltigkeitsprozesse aus sozialwissenschaftlicher Perspektive und adressiert sie als politische und normfördernde Akteure. Im Mittelpunkt stehen theoretische, konzeptionelle und empirische Zugänge zu der Frage, unter welchen Bedingungen sich globale Nachhaltigkeitsnormen in und durch Hochschulen in die Praxis übersetzen. Die Veranstaltung besteht aus acht wöchentlichen Sitzungen sowie einer verpflichtenden eintägigen Blocksitzung am Samstag, den 11. Juli 2026.


 

Zu belegen sind zwei Seminare (A1 und A2) oder ein Lehrforschungsprojekt (A3)

[Si] Conflicts about Climate Change
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2026
zwei-wöchentlich Di. 16:00 - 20:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, 104
Einzeltermin:
Di. 14.04.2026,18.00 - 20.00 Uhr   Phil II, 104
Nachhaltigkeit:



Kommentar:

The seminar explores current conflicts about climate change and about the measures implemented to mitigate its acceleration and effects. We will examine such conflicts with regards to different arenas and actors – ranging from the transnational to the local – as well as with respect to different forms of conflicts – ranging from litigation and parliamentary debates to protests and online disputes.


[Si] Erfahrungen des kulturellen und akademischen Andern in Südafrika. Ein Forschungsseminar
Seit 2014 unterhält das IfS kontinuierlich ein Austauschprogramm mit der School of Social Sciences an der North-West University in Südafrika. Vor allem Studierende, aber auch Lehrende, sind Teil dieses Austauschs. Sie werden mit Erfahrungen mitunter radikaler Andersheit im Alltag, in den kulturellen Selbstverständlichkeiten und auch im akademischen Selbstverständnis im Rahmen von Lehre und Forschung konfrontiert. In bald anderthalb Jahrzehnten haben sich hier reichhaltige Erfahrungen angesammelt, die bislang nicht ausgewertet wurden. Das Seminar beabsichtigt genau dies zu tun und wird hier praktische qualitative Forschung in Form von Interviews mit Alumni und Anwärter/innen des Austauschprogramms durchführen und diese auswerten.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104
Nachhaltigkeit:



Kommentar:

Seit 2014 unterhält das IfS kontinuierlich ein Austauschprogramm mit der School of Social Sciences an der North-West University in Südafrika. Vor allem Studierende, aber auch Lehrende, sind Teil dieses Austauschs. Sie werden mit Erfahrungen mitunter radikaler Andersheit im Alltag, in den kulturellen Selbstverständlichkeiten und auch im akademischen Selbstverständnis im Rahmen von Lehre und Forschung konfrontiert. In bald anderthalb Jahrzehnten haben sich hier reichhaltige Erfahrungen angesammelt, die bislang nicht ausgewertet wurden. Das Seminar beabsichtigt genau dies zu tun und wird hier praktische qualitative Forschung in Form von Interviews mit Alumni und Anwärter/innen des Austauschprogramms durchführen und diese auswerten.


[Si] Conflicts about Climate Change
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2026
zwei-wöchentlich Di. 16:00 - 20:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, 104
Einzeltermin:
Di. 14.04.2026,18.00 - 20.00 Uhr   Phil II, 104
Nachhaltigkeit:



Kommentar:

The seminar explores current conflicts about climate change and about the measures implemented to mitigate its acceleration and effects. We will examine such conflicts with regards to different arenas and actors – ranging from the transnational to the local – as well as with respect to different forms of conflicts – ranging from litigation and parliamentary debates to protests and online disputes.


[Si] Erfahrungen des kulturellen und akademischen Andern in Südafrika. Ein Forschungsseminar
Seit 2014 unterhält das IfS kontinuierlich ein Austauschprogramm mit der School of Social Sciences an der North-West University in Südafrika. Vor allem Studierende, aber auch Lehrende, sind Teil dieses Austauschs. Sie werden mit Erfahrungen mitunter radikaler Andersheit im Alltag, in den kulturellen Selbstverständlichkeiten und auch im akademischen Selbstverständnis im Rahmen von Lehre und Forschung konfrontiert. In bald anderthalb Jahrzehnten haben sich hier reichhaltige Erfahrungen angesammelt, die bislang nicht ausgewertet wurden. Das Seminar beabsichtigt genau dies zu tun und wird hier praktische qualitative Forschung in Form von Interviews mit Alumni und Anwärter/innen des Austauschprogramms durchführen und diese auswerten.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104
Nachhaltigkeit:



Kommentar:

Seit 2014 unterhält das IfS kontinuierlich ein Austauschprogramm mit der School of Social Sciences an der North-West University in Südafrika. Vor allem Studierende, aber auch Lehrende, sind Teil dieses Austauschs. Sie werden mit Erfahrungen mitunter radikaler Andersheit im Alltag, in den kulturellen Selbstverständlichkeiten und auch im akademischen Selbstverständnis im Rahmen von Lehre und Forschung konfrontiert. In bald anderthalb Jahrzehnten haben sich hier reichhaltige Erfahrungen angesammelt, die bislang nicht ausgewertet wurden. Das Seminar beabsichtigt genau dies zu tun und wird hier praktische qualitative Forschung in Form von Interviews mit Alumni und Anwärter/innen des Austauschprogramms durchführen und diese auswerten.


 

Zu belegen sind zwei Seminare (A1 und A2) sowie die Übung

[Si] Konversationsanalytische Zugänge zu medialer Kommunikation
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, E 002
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002


Kommentar:

Die Konversationsanalyse hat sich Anfang der 1970-er Jahre in den USA als eigene Forschungsrichtung aus der Ethnomethodologie entwickelt. Sie versucht zu erklären, wie die Welt, sinnhaft strukturiert und geordnet, im alltäglichen Handeln erfahren, beschrieben und erklärbar gemacht wird. Das bedeutet, die als selbstverständlich empfundenen „Methoden“ aufzudecken, mit denen die kompetent handelnden Angehörigen einer Kultur ihre Alltagshandlungen durchführen. Die ethnomethodologische Konversationsanalyse geht nun davon aus, dass auch Gespräche eine solche methodische Geordnetheit aufweisen. Neben der Rezeption klassischer (englischsprachiger) Texte aus der ethnomethodologischen Konversationsanalyse und deren neuesten Untersuchungen steht die praktische Anfertigung von sogenannten Transkripten von medial erzeugten "Texten" (wie z.B. Podcasts) als empirische Methode für anstehende Qualifikationsarbeiten im Vordergrund des Seminars. Bestanden wird der Kurs über ein Portfolio (s. Seminarplan).


[Si] Observing Modernity
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 106
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 106


Kommentar:

„Sociology is usually considered the science of modern society, and has consistently focused its attention on processes in societies regarded as characteristic of modernity. For instance, classical European sociology identified processes like functional differentiation, cultural rationalization, or individualization as being characteristic of modern social orders. But, how does one observe such abstract processes – how does one observe ‘modernity’? This seminar addresses the different ways that sociology has made modernity observable – through focusing on certain social groups, practices, cultural artefacts, and not least on critiques that the notion of modernity was confronted with, as in critical theory and post- and decolonial approaches. On the example of observing modernity, the seminar will support students in linking broad conceptualizations with research strategies, including conceptual work and methodological choices.”


[Si] Konversationsanalytische Zugänge zu medialer Kommunikation
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, E 002
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002


Kommentar:

Die Konversationsanalyse hat sich Anfang der 1970-er Jahre in den USA als eigene Forschungsrichtung aus der Ethnomethodologie entwickelt. Sie versucht zu erklären, wie die Welt, sinnhaft strukturiert und geordnet, im alltäglichen Handeln erfahren, beschrieben und erklärbar gemacht wird. Das bedeutet, die als selbstverständlich empfundenen „Methoden“ aufzudecken, mit denen die kompetent handelnden Angehörigen einer Kultur ihre Alltagshandlungen durchführen. Die ethnomethodologische Konversationsanalyse geht nun davon aus, dass auch Gespräche eine solche methodische Geordnetheit aufweisen. Neben der Rezeption klassischer (englischsprachiger) Texte aus der ethnomethodologischen Konversationsanalyse und deren neuesten Untersuchungen steht die praktische Anfertigung von sogenannten Transkripten von medial erzeugten "Texten" (wie z.B. Podcasts) als empirische Methode für anstehende Qualifikationsarbeiten im Vordergrund des Seminars. Bestanden wird der Kurs über ein Portfolio (s. Seminarplan).


[Si] Observing Modernity
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 106
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 106


Kommentar:

„Sociology is usually considered the science of modern society, and has consistently focused its attention on processes in societies regarded as characteristic of modernity. For instance, classical European sociology identified processes like functional differentiation, cultural rationalization, or individualization as being characteristic of modern social orders. But, how does one observe such abstract processes – how does one observe ‘modernity’? This seminar addresses the different ways that sociology has made modernity observable – through focusing on certain social groups, practices, cultural artefacts, and not least on critiques that the notion of modernity was confronted with, as in critical theory and post- and decolonial approaches. On the example of observing modernity, the seminar will support students in linking broad conceptualizations with research strategies, including conceptual work and methodological choices.”


 
[Si/Ü] Reflexion des Praktikums
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Fr. 19.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil II, E 104

Kommentar:

Theorie trifft auf Praxis oder was ist hier der Fall? Im Seminar beschäftigen wir uns mit soziologischen Perspektiven auf berufliche Kontexte und die im Rahmen des Praktikums erworbenen Erfahrungen. Dabei geht es uns um eine konzeptionell-theoretisch-methodische Reflexion und Einbettung dieser Erfahrungen in soziologische Theorien und der „Verwertbarkeit“ dieses Wissens für professionelles Handeln.


 

Zu belegen sind drei Module, darin jeweils: entweder zwei Seminare aus dieser Liste bzw. einer Nachbarwissenschaft (A1 und A2) oder ein Lehrforschungsprojekt (A3).

[Si] Artificial intelligence and the democratic public sphere / MK-103-EN Power and Democracy
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr  k.A. (Online-Seminar)
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Zielgruppen:
DuK Ma, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem  |  MK TM, , Sj 1

Kommentar:

Artificial intelligence, especially large language models, which can be found in many digital applications, including social media apps, is omnipresent – and usually without us realizing it. Discussions in the political public sphere are now clearly influenced by them, with the visualization of certain political content, but also doxxing, swarming and other forms of discrimination and agitation playing an increasing role. The seminar aims to explore the question of what is meant by a functioning democratic public space, how AI programs can be understood and how technical tendencies influence democratic processes.


[Si] Big-Tech und KI treffen aus Pressefreiheit - wie die digitale Revolution Journalismus und politische Kommunikation verändert
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 119
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 119

[Si] Conflicts about Climate Change
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2026
zwei-wöchentlich Di. 16:00 - 20:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, 104
Einzeltermin:
Di. 14.04.2026,18.00 - 20.00 Uhr   Phil II, 104
Nachhaltigkeit:



Kommentar:

The seminar explores current conflicts about climate change and about the measures implemented to mitigate its acceleration and effects. We will examine such conflicts with regards to different arenas and actors – ranging from the transnational to the local – as well as with respect to different forms of conflicts – ranging from litigation and parliamentary debates to protests and online disputes.


[Si] Erfahrungen des kulturellen und akademischen Andern in Südafrika. Ein Forschungsseminar
Seit 2014 unterhält das IfS kontinuierlich ein Austauschprogramm mit der School of Social Sciences an der North-West University in Südafrika. Vor allem Studierende, aber auch Lehrende, sind Teil dieses Austauschs. Sie werden mit Erfahrungen mitunter radikaler Andersheit im Alltag, in den kulturellen Selbstverständlichkeiten und auch im akademischen Selbstverständnis im Rahmen von Lehre und Forschung konfrontiert. In bald anderthalb Jahrzehnten haben sich hier reichhaltige Erfahrungen angesammelt, die bislang nicht ausgewertet wurden. Das Seminar beabsichtigt genau dies zu tun und wird hier praktische qualitative Forschung in Form von Interviews mit Alumni und Anwärter/innen des Austauschprogramms durchführen und diese auswerten.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104
Nachhaltigkeit:



Kommentar:

Seit 2014 unterhält das IfS kontinuierlich ein Austauschprogramm mit der School of Social Sciences an der North-West University in Südafrika. Vor allem Studierende, aber auch Lehrende, sind Teil dieses Austauschs. Sie werden mit Erfahrungen mitunter radikaler Andersheit im Alltag, in den kulturellen Selbstverständlichkeiten und auch im akademischen Selbstverständnis im Rahmen von Lehre und Forschung konfrontiert. In bald anderthalb Jahrzehnten haben sich hier reichhaltige Erfahrungen angesammelt, die bislang nicht ausgewertet wurden. Das Seminar beabsichtigt genau dies zu tun und wird hier praktische qualitative Forschung in Form von Interviews mit Alumni und Anwärter/innen des Austauschprogramms durchführen und diese auswerten.


[Si] Globalisierung im 21. Jahrhundert: Machtpolitik, Diskursverschiebungen und die neue Rolle der Ökonomie
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 15.05.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 29.05.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 19.06.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 03.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 17.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom

Kommentar:

In der konventionellen soziologischen Geschichtsschreibung entspringt die Globalisierung den nationalstaatlich verfassten Gesellschaften, die sich vor allem im Zuge der kapitalistisch-industriellen Expansion als moderne Nationalstaaten herausbilden konnten. Gesellschaften wurden im Zuge der Globalisierung kulturell, sozial, institutionell, politische und ökonomisch zunehmend entgrenzt mit weitreichenden Folgen für die soziologische Forschung und Theoriebildung. Aus der Sicht der Annales-Schule (Braudel, Wallerstein) und der an Marx anschließenden Politischen Ökonomie (Arrighi) verhält es sich allerdings genau andersherum. Die Globalisierung ist demnach der Ausgangspunkt für die Herausbildung moderner Gesellschaften und Staatlichkeit. Nach Braudel & Co. entstand in der Zeit der Renaissance ausgehend von den nord-italienischen Stadtstaaten das erste kapitalistische Weltsystem. Dieses System hat sein Zentrum im Zuge von Machtverschiebungen im Laufe der Geschichte immer wieder verlagert, wodurch Umwälzungen in den geo-ökonomischen Macht/Wissens-Komplexen globalisierter Gesellschaften ausgelöst wurden. Nationale Gesellschaften hat es demnach nie gegeben, wohl aber Nationalismus als Begleiterscheinung der Globalisierung. Seit dem Auftauchen diverser Krisenerscheinungen wie Corona, dem russischen Angriffskrieg und Trumps erratischer Außenpolitik spricht man in Medien und Sozialwissenschaft zunehmend von De-Globalisierung und Re-Nationalisierung. Dieser provisorischen Diagnose wollen wir im Seminar auf Grundlage brauchbarer Theorien und aussagekräftiger Daten nachgehen.
Eine Registrierung in StudIP ist erforderlich für die Seminarkommunikation, die Veranstaltung wird per Zoom zwischen 10:00 und 16:00 durchgeführt.
Termine: Block I: 15.05.26, Block II: 29.05.26, Block III: 19.06.26, Block IV: 03.07.26, Block V: 17.07.26
Teilnahmeschein:
- Teilnahme an allen Sitzungen inklusive Vorstellung der Seminarlektüre in einer Arbeitsgruppe
Leistungsschein:
- Teilnahme an allen Sitzungen inklusive Vorstellung der Seminarlektüre in einer Arbeitsgruppe
- Abgabe von zwei Seminararbeiten (jeweils fünf Seiten)
- Sprechstunde nach Terminvereinbarung per Mail: jens.maesse@sowi.uni-giessen.de,


[Si] Hochschulen als politische und normfördernde Akteure der Nachhaltigkeit
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
9 Einzeltermine:
Mo. 13.04.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Thematischer und organisatorischer Einstieg


Mo. 20.04.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Hochschulen im Kontext der „Sustainable Development Goals“


Mo. 27.04.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Hochschulen als politische Akteure nachhaltiger Entwicklung


Mo. 04.05.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Nachhaltigkeitsverständnisse, Kompetenzen und strukturelle Herausforderungen


Mo. 11.05.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Kulturelle Orientierung(en) und Governance von Hochschulen


Mo. 18.05.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Third Mission, Nachhaltigkeitstransfer und gesellschaftliche Wirkung


Mo. 01.06.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Angeleitete Recherche und Konzeption Fallbeispiele


Mo. 08.06.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Angeleitete Recherche und Konzeption Fallbeispiele


Sa. 11.07.2026,09.00 - 18.30 Uhr   Phil II, E 106Blocksitzung - Präsentation Fallbeispiele, übergreifende Reflexion und Seminarevaluation


Nachhaltigkeit:
Verständnis von Nachhaltigkeit, nachhaltiger Entwicklung und/oder den SDG allgemein


Kommentar:

Hochschulen nehmen im Kontext der globalen Nachhaltigkeitstransformation eine Schlüsselrolle ein. Als Orte der Wissensproduktion, Sozialisation und politischen Aushandlung tragen sie zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bei. Über ihre Funktionen in Forschung, Lehre und Betrieb hinaus agieren Hochschulen zunehmend als normfördernde Akteure, die gesellschaftliche Leitbilder nachhaltiger Entwicklung mitgestalten und institutionell verankern. Die Veranstaltung untersucht die Rolle von Hochschulen in der Governance globaler Nachhaltigkeitsprozesse aus sozialwissenschaftlicher Perspektive und adressiert sie als politische und normfördernde Akteure. Im Mittelpunkt stehen theoretische, konzeptionelle und empirische Zugänge zu der Frage, unter welchen Bedingungen sich globale Nachhaltigkeitsnormen in und durch Hochschulen in die Praxis übersetzen. Die Veranstaltung besteht aus acht wöchentlichen Sitzungen sowie einer verpflichtenden eintägigen Blocksitzung am Samstag, den 11. Juli 2026.


[H Si] John Williams - Komponist von Blockbustern und Retter klassischer Hollywoodmusik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II D, 07
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07

Zielgruppen:
MW Ba, WPV, oSem  |  AMW Ma, WPV, oSem  |  L2, L3, L5, WPV, oSem  |  GuK MW Ba, WPV, HS  |  GuK MW Ma, WPV, 1./3. Sem  |  LAS-BA, PDK, ab 3. Sem  |  Ma Gesellschaft und Kulturen der Moderne, WPV, oSem  |  ATW Ba, WPV, oSem  |  ATW Ma, WPV, oSem  |  AFK, WPV, GS/HS

Kommentar:

Zum Thema: Auch gelegentlichen Kinogängern ist John Williams als Filmkomponist bekannt, jedoch wissen vor allem Europäer nur wenig über seine ausgiebige Tätigkeit als Dirigent (bspw. des Boston Pops Orchestra) oder als Komponist zeitgenössischer Kunstmusik (z. B. zahlreiche Solokonzerte u. Auftragswerke wie Fanfaren u. Hymnen für diverse Anlässe). Blockbuster wie Filme der Star Wars-, Indiana Jones- und Harry Potter-Reihe machten Williams für musikalische Laien zur Gallionsfigur der Filmmusik und seine Filmmusiksuiten zu beliebten Schulorchesterstücken. Inzwischen wird er auch ausgiebiger in der Filmmusikforschung bedacht, die den Schwerpunkt auf seine Bevorzugung symphonischer Scores mit Leitmotivtechnik und spätromantischer Harmonik legt. Jedoch ist er ebenfalls stark im Jazz verwurzelt, was weniger Beachtung findet, und pflegt eine modulare, variantenreiche Kompositionsweise, die sich häufig tradierter Topoi bedient. Anhand von Analysen ausgewählter Konzert- und vor allem filmmusikalischer Werke soll seine stilistische Breite gewürdigt werden.

Literatur: Audissino, E.: Film/Music Analysis. A Film Studies Approach. Southampton 2017; Audissino, E.: The Film Music of John Williams: Reviving Hollywood’s Classical Style. Madison 2021; Audissino, E. (Hg.): John Williams. Music for Film, Television and the Concert Stage. Lucca 2018; Berner, E.: Music in Films about the Shoah. Commemoration, Comfort, Provocation. Cham: 2024; Bullerjahn, C.: Grundlagen der Wirkung von Filmmusik. 5. Auflage. Augsburg: Wißner 2022; Decker, T.: Hymns for the Fallen. Combat Movie Music and Sound after Vietnam. Oakland 2017; Greiving, T.: John Williams: A Composer’s Life. New York 2025; Lehman, F. (Hg.): Film music analysis. Studying the score. New York/Abingdon 2024; Lehman, F.: Hollywood Harmony. Musical Wonder and the Sound of Cinema. New York 2018; Ludwig, A.: Hearing Death at the Movies. Film Music and the Long History of the Dies Irae. Cham 2025; Moormann, P.: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Baden-Baden 2010; Oswald, M.: John Williams und das Leitmotiv der Romantik. Baden-Baden 2025; Power, C.: Composing America: Patriotism, Mythology, and Piety in the Film Scores of John Williams. Diss. Maynooth University 2024; Preusser, G.: Romantik in der Filmmusik zwischen 2010 und 2019. Fiktive Welten im Spannungsfeld von Mythos, Utopie und Leitmotivik. Berlin und Boston 2026; Swanson, S.: Becoming human: The Signifying elements of ›Orga‹ vs. ›Mecha‹ in John Williams’ score to A. I.: Artificial Intelligence (2001). Diss. The State University of New Jersey 2017; Webster, J. L.: The Music of Harry Potter: Continuity and Change in the First Five Films. Diss. University of Oregon 2009; White, D.: The Music of Harry Potter and The Lord of The Rings. Sounds of Home in the Fantasy Franchise. Abingdon/New York 2024.

Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher analytischer oder empirischer Projektarbeit mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit.

Teilnahmevoraussetzungen: keine.


[P Si] Musikgeschmack und Musikpräferenzen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II D, 08
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08

Zielgruppen:
MW Ba, WPV, oSem  |  MP Ba, WPV, oSem  |  AMW Ma, WPV, oSem  |  L2, L3, L5, PV/WPV, oSem  |  GuK MP Ba, WPV, oSem  |  GuK MW Ba, WPV, oSem  |  GuK MW Ma, WPV, oSem  |  LAS-BA, PDK, ab 3. Sem  |  Ma Gesellschaft und Kulturen der Moderne, WPV, oSem  |  Psy BSc, WPV, HS  |  Psy MSc, WPV, oSem


Kommentar:

Zum Thema: Menschen fühlen sich zu mancher Musik hingezogen, andere lehnen sie dagegen heftig ab oder sie ist ihnen gleichgültig oder sogar peinlich. Eine Vielzahl von Einflussfaktoren kann solche musikbezogenen Urteile und hieraus resultierende Verhaltensweisen bedingen. Das Seminar bietet Einblicke in forschungsmethodische Herangehensweisen, entwicklungstypische Beobachtungen (›Offenohrigkeit‹, ›Song-specific age‹) sowie psycho-biologische Erklärungsansätze für Musikurteilsunterschiede und Ablehnungen. Ferner werden soziologische Erklärungsansätze diskutiert (Geschmacksdichotomien, ›Allesfresser-Hypothese‹) und Merkmale des Rezipienten (Persönlichkeit, Gender) in Betracht gezogen. Mögliche Manipulationen von Musikurteilen durch spezifische Kontexte und die Wertevermittlung im Musikunterricht bilden den thematischen Abschluss.

Literatur: Ackermann, T.-I. (2019). Disliked Music. Merkmale, Gründe und Funktionen abgelehnter Musik. Kassel; Auhagen, W./Bullerjahn, C./von Georgi, R. (Hg.) (2014). Musikpsychologie – Offenohrigkeit. Ein Postulat im Focus (= Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie Bd. 24). Göttingen u.a.; Bauernfeind, A.: Wandel des Musikgeschmacks in der Gesellschaft: Der neue kulturästhetische Code der Allesfresser. Saarbrücken 2008; Berli, O. (2014). Grenzenlos guter Geschmack. Die feinen Unterschiede des Musikhörens. Bielefeld; Bunte, N. (2017). Die Entwicklung musikalischer Konzepte im Grundschulalter und ihre Bedeutung für kindliche Musikpräferenzen. Diss. Universität Bremen; Cohrdes, C. (2014). Auf der Suche nach optimaler Distinktheit. Musikalische Gefallensurteile Jugendlicher und der Einfluss eines Musiker-Images. Berlin; Ginocchio, J. (2008). Music Style Preference: A Ranking of Musical Styles and Comparison by Age; Gender; Music Training; and Rural, Suburban, or Urban Upbringing. Saarbrücken; Greasley, A./Lamont, A. (2018). Musical preferences. In S. Hallam, I. Cross/M. Thaut (Hg.), The Oxford Handbook of Music Psychology (2nd Edition, pp. 263–281). Oxford; Legrand, R. (2018). Geschmack im Musikunterricht: Das strukturelle Selbstverständnis der Musikpädagogik zwischen Wertevermittlung und Wissenschaftlichkeit. Wiesbaden; Maurer, C./Maurer, D. (2019). Pretty Ugly. Why We Like Some Songs, Faces, Foods, Plays, Pictures, Poems, Etc., and Dislike Others. Newcastle upon Tyne; Meißner, S. (2012). Widersprüchliche Wahrheiten. Warum sich über Musikgeschmack nicht streiten lässt – und wie wir es trotzdem tun. Eine gesprächsanalytische Studie. Shaker; Parzer, M. (2011). Der gute Musikgeschmack: Zur sozialen Praxis ästhetischer Bewertung in der Popularkultur. Frankfurt u.a.; Schäfer, T./Sedlmeier, P. (2018). Musik im Alltag: Wirkungen, Funktionen und Präferenzen. In A. Lehmann/R. Kopiez (Hg.), Handbuch Musikpsychologie (S. 247–272). Bern; Schwarz, M. (Hg.) (2021). Das verdächtig Populäre in der Musik. Warum wir mögen, wofür wir uns schämen. Wiesbaden.

Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und L3-Lehramtsstudierende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Metaanalyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die empirische Projektarbeit eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2015) sein.

Teilnahmevoraussetzungen: keine


[H Si] Publikumsforschung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II D, 07
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07

Zielgruppen:
MW Ba, WPV, oSem  |  MP Ba, WPV, oSem  |  AMW Ma, WPV, oSem  |  L2, L3, L5, WPV, oSem  |  GuK MW Ba, WPV, oSem  |  GuK MP Ba, WPV, oSem  |  GuK MW Ma, WPV, oSem  |  ATW Ba, WPV, HS  |  ATW Ma, WPV, HS  |  LAS-BA, PDK, ab 3. Sem  |  Ma Gesellschaft und Kulturen der Moderne, WPV, oSem  |  Psy BSc, WPV, HS  |  Psy MSc, WPV, HS

Nachhaltigkeit:
SDG 4 – Hochwertige Bildung
SDG 4.7 – Erwerb notwendiger Kenntnisse zur Förderung nachhaltiger Entwicklung für alle Lernenden
Kulturorchester bzw. Opernhäuser müssen im Zusammenhang mit ihrer langfristigen Existenzsicherung auch angesichts gesellschaftlicher Veränderungen mit Audience Building bzw. Audience Development reagieren. Dabei kann beispielsweise auf Publikumsschwund mit Musikvermittlung bzw. Konzertpädagogik und neuartige Konzertformate reagiert werden, um über hochwertige Bildung nicht nur im Kindesalter, sondern auch noch bei Erwachsenen die Voraussetzungen für den ästhetischen Genuss dieser Formate zu schaffen und neue Publikumssegmente zu gewinnen. Herausforderungen bilden nicht nur die zunehmend eingeschränkte öffentliche Finanzierung, sondern auch ökologische Erwägungen im Zusammenhang mit größeren Festivals jedes Musikstils mit internationaler Reichweite, die größere Reisetätigkeiten und Unterkünfte im Zusammenhang des Festivaltourismus erfordern.

Kommentar:

Zum Thema: Musikpublika gibt es bei öffentlichen Live-Musikaufführungen, Übertragungen solcher Musikdarbietungen und spezieller musikspezifischer Medienformate im Radio, Fernsehen bzw. Kino sowie bei öffentlich zugänglich geposteten bzw. live-gestreamten Musikvideos auf Videoportalen. Dem Publikum ist es immer in einem gewissen Ausmaß erlaubt, öffentlich Zustimmung oder Missfallen zu äußern, obwohl im Laufe der Geschichte sich die Rezeptionshaltungen gewandelt haben. Publika können heutzutage beispielsweise über Fragebögen, Interviews, Softwareapplikationen, physiologischen Messungen, Videoanalysen sowie Trafficanalysen erforscht werden, was im Zuge von organisatorischen und ökonomischen Erwägungen immer größere Bedeutung auch in musikbezogenen Berufen gewinnt. Diverse Konzert- und Musiktheatertypen sowie die Wechselwirkung zwischen den für bestimmte Musikstile und Musikgattungen spezifischen Bauwerken, den Ausführenden und dem Publikum werden Berücksichtigung finden. Die Einladung von Gastreferenten sowie der Besuch von mindestens zwei Veranstaltungen (Exkursionen) sind geplant.

Literatur: Adelman-Larsen, N.W.: Rock and Pop Venues. Acoustic and Architectural Design. 2. Auflage. Cham 2021; Auslander, P.: In Concert. Performing Musical Persona. Ann Arbor 2021; Auslander, P.: Liveness. Performance in a Mediatized Culture. 3. Auflage. Abingdon/New York 2023; Barker, M.: Live To Your Local Cinema: The Remarkable Rise of Livecasting. Basingstoke 2013; Beranek, L.L.: Concert Halls and Opera Houses. Music, Acoustics, and Architecture. New York 2004; Burland, K./Pitts, S. (Hg.) (2014). Coughing and Clapping: Investigating Audience Experience. Farnham/Burlington 2014; Glogner-Pilz, P./Föhl, P.S. (Hg.): Handbuch Kulturpublikum. Forschungsfragen und -befunde. Wiesbaden 2016; Harsløf, O.: The Great Festival. A Theoretical Performance Narrative of Antiquity’s Feasts and the Modern Rock Festival. Abingdon/New York 2020; Heinen, A.: Wer will das noch hören? Besucherstrukturen bei niedersächsischen Sinfonieorchestern. Wiesbaden 2013; Herzberg, M.: Musik und Aufmerksamkeit im Internet. Musiker im Wettstreit um Publikum bei YouTube, Facebook & Co. Marburg 2012; Holt, F.: Everyone loves live music. A theory of performance institutions. Chicago 2020; Kronenburg, R.: This Must Be The Place. An Architectural History of Popular Music Performance Venues. New York/London 2019; Kuchar, R.: Musikclubs zwischen Szene, Stadt und Music Industries. Autonomie, Vereinnahmung, Abhängigkeit. Wiesbaden 2020; Lutz, M.: Besucherbindung im Opernbetrieb. Theoretische Grundlagen, empirische Untersuchungen und praktische Implikationen. Wiesbaden 2013; Müller, S.O.: Das Publikum macht die Musik. Musikleben in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert. Göttingen 2014; Reuband, K.-H. (Hg.): Oper, Publikum und Gesellschaft. Wiesbaden 2018; Rüdiger, W. (Hg.): Musikvermittlung – wozu? Umrisse und Perspektiven eines jungen Arbeitsfeldes. Mainz 2015; Salmen, W.: Das Konzert. Eine Kulturgeschichte. München 1988; Schwab, H. W.: Konzert. Öffentliche Musikdarbietung vom 17.–19. Jahrhundert. Leipzig 1980; Theede, M.: Management und Marketing von Konzerthäusern. Die Bedeutung des innovativen Faktors. Frankfurt am Main 2007; Thorau, C./Ziemer, H. (Hg.): The Oxford Handbook of Music Listening in the 19th and 20th Centuries. New York 2019; Tröndle, M. (Hg.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York/Abingdon 2021; Tsioulakis, I./Hytöen-Ng, E. (Hg.): Musicians and their Audiences. Performance, speech and mediation. Abingdon/New York 2017; Walmsley, B.: Audience Engagement in the Performing Arts. A Critical Analysis. Cham 2019; Wimmer, C.: Musikvermittlung im Kontext: Impulse – Strategien – Berufsfelder. Regensburg: ConBrio 2010.

Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Meta-Analyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die schriftliche Ausarbeitung mindestens eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2010) sein.

Teilnahmevoraussetzungen: keine


[Si] Artificial intelligence and the democratic public sphere / MK-103-EN Power and Democracy
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr  k.A. (Online-Seminar)
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Zielgruppen:
DuK Ma, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem  |  MK TM, , Sj 1

Kommentar:

Artificial intelligence, especially large language models, which can be found in many digital applications, including social media apps, is omnipresent – and usually without us realizing it. Discussions in the political public sphere are now clearly influenced by them, with the visualization of certain political content, but also doxxing, swarming and other forms of discrimination and agitation playing an increasing role. The seminar aims to explore the question of what is meant by a functioning democratic public space, how AI programs can be understood and how technical tendencies influence democratic processes.


[Si] Big-Tech und KI treffen aus Pressefreiheit - wie die digitale Revolution Journalismus und politische Kommunikation verändert
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 119
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 119

[Si] Conflicts about Climate Change
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2026
zwei-wöchentlich Di. 16:00 - 20:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, 104
Einzeltermin:
Di. 14.04.2026,18.00 - 20.00 Uhr   Phil II, 104
Nachhaltigkeit:



Kommentar:

The seminar explores current conflicts about climate change and about the measures implemented to mitigate its acceleration and effects. We will examine such conflicts with regards to different arenas and actors – ranging from the transnational to the local – as well as with respect to different forms of conflicts – ranging from litigation and parliamentary debates to protests and online disputes.


[Si] Erfahrungen des kulturellen und akademischen Andern in Südafrika. Ein Forschungsseminar
Seit 2014 unterhält das IfS kontinuierlich ein Austauschprogramm mit der School of Social Sciences an der North-West University in Südafrika. Vor allem Studierende, aber auch Lehrende, sind Teil dieses Austauschs. Sie werden mit Erfahrungen mitunter radikaler Andersheit im Alltag, in den kulturellen Selbstverständlichkeiten und auch im akademischen Selbstverständnis im Rahmen von Lehre und Forschung konfrontiert. In bald anderthalb Jahrzehnten haben sich hier reichhaltige Erfahrungen angesammelt, die bislang nicht ausgewertet wurden. Das Seminar beabsichtigt genau dies zu tun und wird hier praktische qualitative Forschung in Form von Interviews mit Alumni und Anwärter/innen des Austauschprogramms durchführen und diese auswerten.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104
Nachhaltigkeit:



Kommentar:

Seit 2014 unterhält das IfS kontinuierlich ein Austauschprogramm mit der School of Social Sciences an der North-West University in Südafrika. Vor allem Studierende, aber auch Lehrende, sind Teil dieses Austauschs. Sie werden mit Erfahrungen mitunter radikaler Andersheit im Alltag, in den kulturellen Selbstverständlichkeiten und auch im akademischen Selbstverständnis im Rahmen von Lehre und Forschung konfrontiert. In bald anderthalb Jahrzehnten haben sich hier reichhaltige Erfahrungen angesammelt, die bislang nicht ausgewertet wurden. Das Seminar beabsichtigt genau dies zu tun und wird hier praktische qualitative Forschung in Form von Interviews mit Alumni und Anwärter/innen des Austauschprogramms durchführen und diese auswerten.


[Si] Globalisierung im 21. Jahrhundert: Machtpolitik, Diskursverschiebungen und die neue Rolle der Ökonomie
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 15.05.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 29.05.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 19.06.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 03.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom
Fr. 17.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   digital über Zoom

Kommentar:

In der konventionellen soziologischen Geschichtsschreibung entspringt die Globalisierung den nationalstaatlich verfassten Gesellschaften, die sich vor allem im Zuge der kapitalistisch-industriellen Expansion als moderne Nationalstaaten herausbilden konnten. Gesellschaften wurden im Zuge der Globalisierung kulturell, sozial, institutionell, politische und ökonomisch zunehmend entgrenzt mit weitreichenden Folgen für die soziologische Forschung und Theoriebildung. Aus der Sicht der Annales-Schule (Braudel, Wallerstein) und der an Marx anschließenden Politischen Ökonomie (Arrighi) verhält es sich allerdings genau andersherum. Die Globalisierung ist demnach der Ausgangspunkt für die Herausbildung moderner Gesellschaften und Staatlichkeit. Nach Braudel & Co. entstand in der Zeit der Renaissance ausgehend von den nord-italienischen Stadtstaaten das erste kapitalistische Weltsystem. Dieses System hat sein Zentrum im Zuge von Machtverschiebungen im Laufe der Geschichte immer wieder verlagert, wodurch Umwälzungen in den geo-ökonomischen Macht/Wissens-Komplexen globalisierter Gesellschaften ausgelöst wurden. Nationale Gesellschaften hat es demnach nie gegeben, wohl aber Nationalismus als Begleiterscheinung der Globalisierung. Seit dem Auftauchen diverser Krisenerscheinungen wie Corona, dem russischen Angriffskrieg und Trumps erratischer Außenpolitik spricht man in Medien und Sozialwissenschaft zunehmend von De-Globalisierung und Re-Nationalisierung. Dieser provisorischen Diagnose wollen wir im Seminar auf Grundlage brauchbarer Theorien und aussagekräftiger Daten nachgehen.
Eine Registrierung in StudIP ist erforderlich für die Seminarkommunikation, die Veranstaltung wird per Zoom zwischen 10:00 und 16:00 durchgeführt.
Termine: Block I: 15.05.26, Block II: 29.05.26, Block III: 19.06.26, Block IV: 03.07.26, Block V: 17.07.26
Teilnahmeschein:
- Teilnahme an allen Sitzungen inklusive Vorstellung der Seminarlektüre in einer Arbeitsgruppe
Leistungsschein:
- Teilnahme an allen Sitzungen inklusive Vorstellung der Seminarlektüre in einer Arbeitsgruppe
- Abgabe von zwei Seminararbeiten (jeweils fünf Seiten)
- Sprechstunde nach Terminvereinbarung per Mail: jens.maesse@sowi.uni-giessen.de,


[Si] Hochschulen als politische und normfördernde Akteure der Nachhaltigkeit
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
9 Einzeltermine:
Mo. 13.04.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Thematischer und organisatorischer Einstieg


Mo. 20.04.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Hochschulen im Kontext der „Sustainable Development Goals“


Mo. 27.04.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Hochschulen als politische Akteure nachhaltiger Entwicklung


Mo. 04.05.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Nachhaltigkeitsverständnisse, Kompetenzen und strukturelle Herausforderungen


Mo. 11.05.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Kulturelle Orientierung(en) und Governance von Hochschulen


Mo. 18.05.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Third Mission, Nachhaltigkeitstransfer und gesellschaftliche Wirkung


Mo. 01.06.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Angeleitete Recherche und Konzeption Fallbeispiele


Mo. 08.06.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil II, E 106Angeleitete Recherche und Konzeption Fallbeispiele


Sa. 11.07.2026,09.00 - 18.30 Uhr   Phil II, E 106Blocksitzung - Präsentation Fallbeispiele, übergreifende Reflexion und Seminarevaluation


Nachhaltigkeit:
Verständnis von Nachhaltigkeit, nachhaltiger Entwicklung und/oder den SDG allgemein


Kommentar:

Hochschulen nehmen im Kontext der globalen Nachhaltigkeitstransformation eine Schlüsselrolle ein. Als Orte der Wissensproduktion, Sozialisation und politischen Aushandlung tragen sie zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bei. Über ihre Funktionen in Forschung, Lehre und Betrieb hinaus agieren Hochschulen zunehmend als normfördernde Akteure, die gesellschaftliche Leitbilder nachhaltiger Entwicklung mitgestalten und institutionell verankern. Die Veranstaltung untersucht die Rolle von Hochschulen in der Governance globaler Nachhaltigkeitsprozesse aus sozialwissenschaftlicher Perspektive und adressiert sie als politische und normfördernde Akteure. Im Mittelpunkt stehen theoretische, konzeptionelle und empirische Zugänge zu der Frage, unter welchen Bedingungen sich globale Nachhaltigkeitsnormen in und durch Hochschulen in die Praxis übersetzen. Die Veranstaltung besteht aus acht wöchentlichen Sitzungen sowie einer verpflichtenden eintägigen Blocksitzung am Samstag, den 11. Juli 2026.


[H Si] John Williams - Komponist von Blockbustern und Retter klassischer Hollywoodmusik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II D, 07
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07

Zielgruppen:
MW Ba, WPV, oSem  |  AMW Ma, WPV, oSem  |  L2, L3, L5, WPV, oSem  |  GuK MW Ba, WPV, HS  |  GuK MW Ma, WPV, 1./3. Sem  |  LAS-BA, PDK, ab 3. Sem  |  Ma Gesellschaft und Kulturen der Moderne, WPV, oSem  |  ATW Ba, WPV, oSem  |  ATW Ma, WPV, oSem  |  AFK, WPV, GS/HS

Kommentar:

Zum Thema: Auch gelegentlichen Kinogängern ist John Williams als Filmkomponist bekannt, jedoch wissen vor allem Europäer nur wenig über seine ausgiebige Tätigkeit als Dirigent (bspw. des Boston Pops Orchestra) oder als Komponist zeitgenössischer Kunstmusik (z. B. zahlreiche Solokonzerte u. Auftragswerke wie Fanfaren u. Hymnen für diverse Anlässe). Blockbuster wie Filme der Star Wars-, Indiana Jones- und Harry Potter-Reihe machten Williams für musikalische Laien zur Gallionsfigur der Filmmusik und seine Filmmusiksuiten zu beliebten Schulorchesterstücken. Inzwischen wird er auch ausgiebiger in der Filmmusikforschung bedacht, die den Schwerpunkt auf seine Bevorzugung symphonischer Scores mit Leitmotivtechnik und spätromantischer Harmonik legt. Jedoch ist er ebenfalls stark im Jazz verwurzelt, was weniger Beachtung findet, und pflegt eine modulare, variantenreiche Kompositionsweise, die sich häufig tradierter Topoi bedient. Anhand von Analysen ausgewählter Konzert- und vor allem filmmusikalischer Werke soll seine stilistische Breite gewürdigt werden.

Literatur: Audissino, E.: Film/Music Analysis. A Film Studies Approach. Southampton 2017; Audissino, E.: The Film Music of John Williams: Reviving Hollywood’s Classical Style. Madison 2021; Audissino, E. (Hg.): John Williams. Music for Film, Television and the Concert Stage. Lucca 2018; Berner, E.: Music in Films about the Shoah. Commemoration, Comfort, Provocation. Cham: 2024; Bullerjahn, C.: Grundlagen der Wirkung von Filmmusik. 5. Auflage. Augsburg: Wißner 2022; Decker, T.: Hymns for the Fallen. Combat Movie Music and Sound after Vietnam. Oakland 2017; Greiving, T.: John Williams: A Composer’s Life. New York 2025; Lehman, F. (Hg.): Film music analysis. Studying the score. New York/Abingdon 2024; Lehman, F.: Hollywood Harmony. Musical Wonder and the Sound of Cinema. New York 2018; Ludwig, A.: Hearing Death at the Movies. Film Music and the Long History of the Dies Irae. Cham 2025; Moormann, P.: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Baden-Baden 2010; Oswald, M.: John Williams und das Leitmotiv der Romantik. Baden-Baden 2025; Power, C.: Composing America: Patriotism, Mythology, and Piety in the Film Scores of John Williams. Diss. Maynooth University 2024; Preusser, G.: Romantik in der Filmmusik zwischen 2010 und 2019. Fiktive Welten im Spannungsfeld von Mythos, Utopie und Leitmotivik. Berlin und Boston 2026; Swanson, S.: Becoming human: The Signifying elements of ›Orga‹ vs. ›Mecha‹ in John Williams’ score to A. I.: Artificial Intelligence (2001). Diss. The State University of New Jersey 2017; Webster, J. L.: The Music of Harry Potter: Continuity and Change in the First Five Films. Diss. University of Oregon 2009; White, D.: The Music of Harry Potter and The Lord of The Rings. Sounds of Home in the Fantasy Franchise. Abingdon/New York 2024.

Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher analytischer oder empirischer Projektarbeit mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit.

Teilnahmevoraussetzungen: keine.


[P Si] Musikgeschmack und Musikpräferenzen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II D, 08
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08

Zielgruppen:
MW Ba, WPV, oSem  |  MP Ba, WPV, oSem  |  AMW Ma, WPV, oSem  |  L2, L3, L5, PV/WPV, oSem  |  GuK MP Ba, WPV, oSem  |  GuK MW Ba, WPV, oSem  |  GuK MW Ma, WPV, oSem  |  LAS-BA, PDK, ab 3. Sem  |  Ma Gesellschaft und Kulturen der Moderne, WPV, oSem  |  Psy BSc, WPV, HS  |  Psy MSc, WPV, oSem


Kommentar:

Zum Thema: Menschen fühlen sich zu mancher Musik hingezogen, andere lehnen sie dagegen heftig ab oder sie ist ihnen gleichgültig oder sogar peinlich. Eine Vielzahl von Einflussfaktoren kann solche musikbezogenen Urteile und hieraus resultierende Verhaltensweisen bedingen. Das Seminar bietet Einblicke in forschungsmethodische Herangehensweisen, entwicklungstypische Beobachtungen (›Offenohrigkeit‹, ›Song-specific age‹) sowie psycho-biologische Erklärungsansätze für Musikurteilsunterschiede und Ablehnungen. Ferner werden soziologische Erklärungsansätze diskutiert (Geschmacksdichotomien, ›Allesfresser-Hypothese‹) und Merkmale des Rezipienten (Persönlichkeit, Gender) in Betracht gezogen. Mögliche Manipulationen von Musikurteilen durch spezifische Kontexte und die Wertevermittlung im Musikunterricht bilden den thematischen Abschluss.

Literatur: Ackermann, T.-I. (2019). Disliked Music. Merkmale, Gründe und Funktionen abgelehnter Musik. Kassel; Auhagen, W./Bullerjahn, C./von Georgi, R. (Hg.) (2014). Musikpsychologie – Offenohrigkeit. Ein Postulat im Focus (= Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie Bd. 24). Göttingen u.a.; Bauernfeind, A.: Wandel des Musikgeschmacks in der Gesellschaft: Der neue kulturästhetische Code der Allesfresser. Saarbrücken 2008; Berli, O. (2014). Grenzenlos guter Geschmack. Die feinen Unterschiede des Musikhörens. Bielefeld; Bunte, N. (2017). Die Entwicklung musikalischer Konzepte im Grundschulalter und ihre Bedeutung für kindliche Musikpräferenzen. Diss. Universität Bremen; Cohrdes, C. (2014). Auf der Suche nach optimaler Distinktheit. Musikalische Gefallensurteile Jugendlicher und der Einfluss eines Musiker-Images. Berlin; Ginocchio, J. (2008). Music Style Preference: A Ranking of Musical Styles and Comparison by Age; Gender; Music Training; and Rural, Suburban, or Urban Upbringing. Saarbrücken; Greasley, A./Lamont, A. (2018). Musical preferences. In S. Hallam, I. Cross/M. Thaut (Hg.), The Oxford Handbook of Music Psychology (2nd Edition, pp. 263–281). Oxford; Legrand, R. (2018). Geschmack im Musikunterricht: Das strukturelle Selbstverständnis der Musikpädagogik zwischen Wertevermittlung und Wissenschaftlichkeit. Wiesbaden; Maurer, C./Maurer, D. (2019). Pretty Ugly. Why We Like Some Songs, Faces, Foods, Plays, Pictures, Poems, Etc., and Dislike Others. Newcastle upon Tyne; Meißner, S. (2012). Widersprüchliche Wahrheiten. Warum sich über Musikgeschmack nicht streiten lässt – und wie wir es trotzdem tun. Eine gesprächsanalytische Studie. Shaker; Parzer, M. (2011). Der gute Musikgeschmack: Zur sozialen Praxis ästhetischer Bewertung in der Popularkultur. Frankfurt u.a.; Schäfer, T./Sedlmeier, P. (2018). Musik im Alltag: Wirkungen, Funktionen und Präferenzen. In A. Lehmann/R. Kopiez (Hg.), Handbuch Musikpsychologie (S. 247–272). Bern; Schwarz, M. (Hg.) (2021). Das verdächtig Populäre in der Musik. Warum wir mögen, wofür wir uns schämen. Wiesbaden.

Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und L3-Lehramtsstudierende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Metaanalyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die empirische Projektarbeit eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2015) sein.

Teilnahmevoraussetzungen: keine


[H Si] Publikumsforschung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II D, 07
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07

Zielgruppen:
MW Ba, WPV, oSem  |  MP Ba, WPV, oSem  |  AMW Ma, WPV, oSem  |  L2, L3, L5, WPV, oSem  |  GuK MW Ba, WPV, oSem  |  GuK MP Ba, WPV, oSem  |  GuK MW Ma, WPV, oSem  |  ATW Ba, WPV, HS  |  ATW Ma, WPV, HS  |  LAS-BA, PDK, ab 3. Sem  |  Ma Gesellschaft und Kulturen der Moderne, WPV, oSem  |  Psy BSc, WPV, HS  |  Psy MSc, WPV, HS

Nachhaltigkeit:
SDG 4 – Hochwertige Bildung
SDG 4.7 – Erwerb notwendiger Kenntnisse zur Förderung nachhaltiger Entwicklung für alle Lernenden
Kulturorchester bzw. Opernhäuser müssen im Zusammenhang mit ihrer langfristigen Existenzsicherung auch angesichts gesellschaftlicher Veränderungen mit Audience Building bzw. Audience Development reagieren. Dabei kann beispielsweise auf Publikumsschwund mit Musikvermittlung bzw. Konzertpädagogik und neuartige Konzertformate reagiert werden, um über hochwertige Bildung nicht nur im Kindesalter, sondern auch noch bei Erwachsenen die Voraussetzungen für den ästhetischen Genuss dieser Formate zu schaffen und neue Publikumssegmente zu gewinnen. Herausforderungen bilden nicht nur die zunehmend eingeschränkte öffentliche Finanzierung, sondern auch ökologische Erwägungen im Zusammenhang mit größeren Festivals jedes Musikstils mit internationaler Reichweite, die größere Reisetätigkeiten und Unterkünfte im Zusammenhang des Festivaltourismus erfordern.

Kommentar:

Zum Thema: Musikpublika gibt es bei öffentlichen Live-Musikaufführungen, Übertragungen solcher Musikdarbietungen und spezieller musikspezifischer Medienformate im Radio, Fernsehen bzw. Kino sowie bei öffentlich zugänglich geposteten bzw. live-gestreamten Musikvideos auf Videoportalen. Dem Publikum ist es immer in einem gewissen Ausmaß erlaubt, öffentlich Zustimmung oder Missfallen zu äußern, obwohl im Laufe der Geschichte sich die Rezeptionshaltungen gewandelt haben. Publika können heutzutage beispielsweise über Fragebögen, Interviews, Softwareapplikationen, physiologischen Messungen, Videoanalysen sowie Trafficanalysen erforscht werden, was im Zuge von organisatorischen und ökonomischen Erwägungen immer größere Bedeutung auch in musikbezogenen Berufen gewinnt. Diverse Konzert- und Musiktheatertypen sowie die Wechselwirkung zwischen den für bestimmte Musikstile und Musikgattungen spezifischen Bauwerken, den Ausführenden und dem Publikum werden Berücksichtigung finden. Die Einladung von Gastreferenten sowie der Besuch von mindestens zwei Veranstaltungen (Exkursionen) sind geplant.

Literatur: Adelman-Larsen, N.W.: Rock and Pop Venues. Acoustic and Architectural Design. 2. Auflage. Cham 2021; Auslander, P.: In Concert. Performing Musical Persona. Ann Arbor 2021; Auslander, P.: Liveness. Performance in a Mediatized Culture. 3. Auflage. Abingdon/New York 2023; Barker, M.: Live To Your Local Cinema: The Remarkable Rise of Livecasting. Basingstoke 2013; Beranek, L.L.: Concert Halls and Opera Houses. Music, Acoustics, and Architecture. New York 2004; Burland, K./Pitts, S. (Hg.) (2014). Coughing and Clapping: Investigating Audience Experience. Farnham/Burlington 2014; Glogner-Pilz, P./Föhl, P.S. (Hg.): Handbuch Kulturpublikum. Forschungsfragen und -befunde. Wiesbaden 2016; Harsløf, O.: The Great Festival. A Theoretical Performance Narrative of Antiquity’s Feasts and the Modern Rock Festival. Abingdon/New York 2020; Heinen, A.: Wer will das noch hören? Besucherstrukturen bei niedersächsischen Sinfonieorchestern. Wiesbaden 2013; Herzberg, M.: Musik und Aufmerksamkeit im Internet. Musiker im Wettstreit um Publikum bei YouTube, Facebook & Co. Marburg 2012; Holt, F.: Everyone loves live music. A theory of performance institutions. Chicago 2020; Kronenburg, R.: This Must Be The Place. An Architectural History of Popular Music Performance Venues. New York/London 2019; Kuchar, R.: Musikclubs zwischen Szene, Stadt und Music Industries. Autonomie, Vereinnahmung, Abhängigkeit. Wiesbaden 2020; Lutz, M.: Besucherbindung im Opernbetrieb. Theoretische Grundlagen, empirische Untersuchungen und praktische Implikationen. Wiesbaden 2013; Müller, S.O.: Das Publikum macht die Musik. Musikleben in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert. Göttingen 2014; Reuband, K.-H. (Hg.): Oper, Publikum und Gesellschaft. Wiesbaden 2018; Rüdiger, W. (Hg.): Musikvermittlung – wozu? Umrisse und Perspektiven eines jungen Arbeitsfeldes. Mainz 2015; Salmen, W.: Das Konzert. Eine Kulturgeschichte. München 1988; Schwab, H. W.: Konzert. Öffentliche Musikdarbietung vom 17.–19. Jahrhundert. Leipzig 1980; Theede, M.: Management und Marketing von Konzerthäusern. Die Bedeutung des innovativen Faktors. Frankfurt am Main 2007; Thorau, C./Ziemer, H. (Hg.): The Oxford Handbook of Music Listening in the 19th and 20th Centuries. New York 2019; Tröndle, M. (Hg.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York/Abingdon 2021; Tsioulakis, I./Hytöen-Ng, E. (Hg.): Musicians and their Audiences. Performance, speech and mediation. Abingdon/New York 2017; Walmsley, B.: Audience Engagement in the Performing Arts. A Critical Analysis. Cham 2019; Wimmer, C.: Musikvermittlung im Kontext: Impulse – Strategien – Berufsfelder. Regensburg: ConBrio 2010.

Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Meta-Analyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die schriftliche Ausarbeitung mindestens eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2010) sein.

Teilnahmevoraussetzungen: keine


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