Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Philosophie - Lehramtsstudiengang "Ethik" (L1) (Studienbeginn bis Sommersemester 2023)
Veranstaltungen
Modul 01: Philosophische Ethik ⇑
LV 1: Tutorium
Die Anmeldung zu den Tutorien erfolgt nicht in FlexNow, sondern in Stud.IP.
LV 3: Proseminar 2
Wird im Sommersemester angeboten.
[Si] Einführung in die Ethik (L1/L2/L5) (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 116 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116 | ||
Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung der im Wintersemester begonnenen Einführung in die Praktische Philosophie (L2/L5). Während in der Veranstaltung des Wintersemesters vor allem Theorien der normativen Ethik im Mittelpunkt des Seminars standen, konzentriert sich das Seminar nun auf (a) Fragen der Metaethik und (b) konkrete Unterrichtsthemen. Die Veranstaltung wird durch ein begleitendes Tutorien unterstützt.
Lesen werden wir:
1. Relativismus
Rippe, Klaus Peter: "Relativismus", in Marcus Düwell et al. (Hg.): Handbuch Ethik, Stuttgart 2011, S. 498−502.
2. Subjektivismus
Williams, Bernard: "Subjektivismus", in Ders.: Der Begriff der Moral, Stuttgart 1978, S. 21−27.
3. Liebe
hooks, bell: "Klarheit: Die Liebe in Worte fassen", in Alles über Liebe: neue Sichtweisen, Hamburg 2021, S. 35–50.
4. Tiere essen
Diamond, Cora: "Fleisch essen und Menschen essen", in Menschen, Tiere und Begriffe, Frankfurt a.M. 2017, S. 83–106 (gekürzt).
5. Technik und Ethik
Jonas, Hans: "Warum die Technik ein Gegenstand für die Ethik ist. Fünf Gründe", in Technik und Ethik, hrsg. von Hans Lenk und Günter Ropohl, Stuttgart 1987, S. 81−91.
6. Hunger und Wohlstand
Singer, Peter: "Hunger, Wohlstand und Moral", in Weltarmut und Ethik hrsg. von Barbara Bleisch und Peter Schaber, Paderborn 2007, S. 37–51 (gekürzt).
7. Fake News
Jaster, Romy; Lanius, David: "Was sind Fake News?", in Die Wahrheit schafft sich ab. Wie Fake News Politik machen, Stuttgart 2020, S. 26–47.
8. Sprache und Gewalt
Krämer, Sybille: "Sprache als Gewalt oder: Warum verletzen Worte?", in Verletzende Worte. Die Grammatik sprachlicher Missachtung, hrsg. von Steffen Kitty Herrmann et al., Berlin 2007, S. 31−48 (gekürzt).
9. Toleranz und Anerkennung
Forst, Rainer: "Toleranz und Anerkennung", in Handbuch Anerkennung, hrsg. von Ludwig Siep et al., Wiesbaden 2021, S. 85−91.
10. Gerechtigkeit als Fairness
Rawls, John: "Eine Theorie der Gerechtigkeit" (Auszüge), in Ethik, Lehr- und Lesebuch, hrsg. von Robert Spaemann und Walter Schweidler, Stuttgart 2006, S. 304−324.
11. Freiheit
Rössler, Beate: "Freiheit in der sozialen und politischen Philosophie", in Freiheit, hrsg. von Martin Laube, Tübingen 2014, S. 233–253 (gekürzt).
12. Verteilungsgerechtigkeit
Schlothfeldt, Stephan: "Verteilungsgerechtigkeit (II): Bedürfnis, Verteilungsgerechtigkeit (III): Gleichheit", in ders. Gerechtigkeit, Berlin 2012, S. 75−92.
[Si] Einführung in die Ethik (L1/L2/L5) (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 116 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116 | ||
Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung der im Wintersemester begonnenen Einführung in die Praktische Philosophie (L2/L5). Während in der Veranstaltung des Wintersemesters vor allem Theorien der normativen Ethik im Mittelpunkt des Seminars standen, konzentriert sich das Seminar nun auf (a) Fragen der Metaethik und (b) konkrete Unterrichtsthemen. Die Veranstaltung wird durch ein begleitendes Tutorien unterstützt.
Lesen werden wir:
1. Relativismus
Rippe, Klaus Peter: "Relativismus", in Marcus Düwell et al. (Hg.): Handbuch Ethik, Stuttgart 2011, S. 498−502.
2. Subjektivismus
Williams, Bernard: "Subjektivismus", in Ders.: Der Begriff der Moral, Stuttgart 1978, S. 21−27.
3. Liebe
hooks, bell: "Klarheit: Die Liebe in Worte fassen", in Alles über Liebe: neue Sichtweisen, Hamburg 2021, S. 35–50.
4. Tiere essen
Diamond, Cora: "Fleisch essen und Menschen essen", in Menschen, Tiere und Begriffe, Frankfurt a.M. 2017, S. 83–106 (gekürzt).
5. Technik und Ethik
Jonas, Hans: "Warum die Technik ein Gegenstand für die Ethik ist. Fünf Gründe", in Technik und Ethik, hrsg. von Hans Lenk und Günter Ropohl, Stuttgart 1987, S. 81−91.
6. Hunger und Wohlstand
Singer, Peter: "Hunger, Wohlstand und Moral", in Weltarmut und Ethik hrsg. von Barbara Bleisch und Peter Schaber, Paderborn 2007, S. 37–51 (gekürzt).
7. Fake News
Jaster, Romy; Lanius, David: "Was sind Fake News?", in Die Wahrheit schafft sich ab. Wie Fake News Politik machen, Stuttgart 2020, S. 26–47.
8. Sprache und Gewalt
Krämer, Sybille: "Sprache als Gewalt oder: Warum verletzen Worte?", in Verletzende Worte. Die Grammatik sprachlicher Missachtung, hrsg. von Steffen Kitty Herrmann et al., Berlin 2007, S. 31−48 (gekürzt).
9. Toleranz und Anerkennung
Forst, Rainer: "Toleranz und Anerkennung", in Handbuch Anerkennung, hrsg. von Ludwig Siep et al., Wiesbaden 2021, S. 85−91.
10. Gerechtigkeit als Fairness
Rawls, John: "Eine Theorie der Gerechtigkeit" (Auszüge), in Ethik, Lehr- und Lesebuch, hrsg. von Robert Spaemann und Walter Schweidler, Stuttgart 2006, S. 304−324.
11. Freiheit
Rössler, Beate: "Freiheit in der sozialen und politischen Philosophie", in Freiheit, hrsg. von Martin Laube, Tübingen 2014, S. 233–253 (gekürzt).
12. Verteilungsgerechtigkeit
Schlothfeldt, Stephan: "Verteilungsgerechtigkeit (II): Bedürfnis, Verteilungsgerechtigkeit (III): Gleichheit", in ders. Gerechtigkeit, Berlin 2012, S. 75−92.
Modul 02: Fachdidaktik des Ethikunterrichts ⇑
Zu belegen sind zwei Seminare.
LV 1-2: Seminar
Zu belegen sind zwei Seminare.
[Si] Kinderrechte, Menschenrechte - Unterrichtsmaterialien Ethik analysieren und erstellen
Wie lassen sich Kinderrechte und Menschenrechte im Ethikunterricht lebendig vermitteln? In diesem Blockseminar analysieren wir bestehende Materialien, diskutieren ihre Stärken und Grenzen und entwickeln eigene, praxisnahe Konzepte für den Unterricht. Ziel ist es, ethische Fragestellungen altersgerecht aufzubereiten und die Unterrichtsplanungen gemeinsam zu reflektieren.
[Si] Philosophieren mit und über Behinderung
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 116 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116 | ||
Ausgangspunkt des Seminars ist die Annahme, dass der Begriff Behinderung nicht nur eine medizinische und pädagogische, sondern auch eine genuin philosophische Dimension besitzt. Entsprechend werden einerseits aus theoretischer Perspektive Fragen nach Normalität, Normalisierung, Autonomie, Gerechtigkeit, Anerkennung, Menschenwürde und Macht behandelt. Andererseits wird anhand konkreter Beispiele aller Schulformen diskutiert, inwiefern das Thema Behinderung weniger als Defizit, sondern vielmehr als Einladung verstanden werden kann, um Ethikunterricht in allen Schulformen diskriminierungssensibel zu gestalten.
[Si] Problemorientierter Ethikunterricht
Da das Seminar vor dem Losverfahren beginnt und bereits jetzt voll ist, wurde die Anmeldung geschlossen.
Problemorientierung ist ein zentrales Grundprinzip der Unterrichtsplanung und gerade für den Ethikunterricht und die in ihm zu erwerbenden Kompetenzen relevant. Im Seminar werden im Anschluss an einen theoretischen Einstieg problemorientierte Unterrichtseinheiten geplant. Abschließend wird der Gegenentwurf zur Problemorientierung, der lösungsorientierte Ansatz, vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt.
Das Seminar ist bereits voll.
[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.
[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.
LV 3: Übung
[Si] Schulbücher rezensieren
| regelmäßiger Termin ab 09.06.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 09.06.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
Schulbücher bilden die Basis des Unterrichtens. Doch was zeichnet ein gutes Schulbuch aus?
Im Seminar und der Übung werden Schulbücher didaktisch und methodisch in kleinen Arbeitsgruppen analysiert. Es werden Rezensionen zu den Neuerscheinungen für Ethik und Philosophie/ Primastufe sowie Sek I und Sek. II verfasst und die Ergebnisse im Seminar präsentiert.
Das Schreiben der Rezensionen und die Überarbeitungsprozesse in einem offenen Peer-Review--Verfahren schulen die Schreibkompetenz der Teilnehmer/innen.
Modul 03: Ethik und Religion ⇑
Zu belegen sind zwei Seminare.
[E Si] "Es steht doch geschrieben!" – Ist das so einfach? Einführung in die Bibelhermeneutik (AfK-Nr.: 180)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 | ||
Wie die Bibel zu verstehen ist, darüber wird seit 2000 Jahren gestritten. Es gibt unterschiedlichste und auch einander widersprechende Perspektiven auf die Bibel, die unter dem Begriff “Hermeneutik" bzw. “Bibelhermeneutik" verhandelt werden. In diesem Seminar werden wir zunächst den eigenen hermeneutischen Ausgangspunkt im Umgang mit der Bibel reflektieren, um dann ausgewählte hermeneutische Perspektiven auf die Bibel kennenzulernen und kritisch zu analysieren. Das Seminar soll zu eigenen reflektierten bibelhermeneutischen Positionierungen befähigen.
Literatur zum Einstieg:
Luther, Susanne/Zimmermann, Ruben (Hg.): Studienbuch Hermeneutik. Bibelauslegung durch die Jahrhunderte als Lernfeld der Textinterpretation. Porträts - Modelle - Quellentexte, Gütersloh 2014.
Luz, Ulrich: Theologische Hermeneutik des Neuen Testaments, Neukirchen-Vluyn 2014.
Schüssler Fiorenza, Elisabeth: WeisheitsWege: Eine Einführung in feministische Bibelinterpretation, Stuttgart 2005.
[Ü] Einführung in den Islam: Glaubens- und Menschenbilder
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, G 025 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Die Übung bietet eine Einführung in zentrale Glaubensvorstellungen des Islam sowie in das islamische Menschenbild. Im Mittelpunkt steht das Verständnis des Menschen als mit Würde ausgestattetes Wesen und seiner Beziehung zu Gott. Behandelt werden grundlegende religiöse Praktiken wie Gebet, Fasten, Zakat und Pilgerfahrt sowie deren Bedeutung für das persönliche Leben. Darüber hinaus werden ethische Werte und Tugenden im Kontext islamischer Glaubens- und Menschenbilder diskutiert.
[Si] Gender im Kontext Schule
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II, H 215 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215 | ||
Der Begriff Gender hat sich nicht nur im wissenschaftlichen Kontext, sondern auch im gesellschaftlichen Diskurs etabliert. Doch welche Relevanz besitzt die Gender-Thematik im Schulkontext? Eben dieser Frage soll im Rahmen der Veranstaltung nachgegangen werden. Thematisch werden dafür beispielsweise institutionelle Gegebenheiten beleuchtet, der Zusammenhang von Gender mit weiteren Kategorien besprochen und konkrete Unterrichtsstunden geplant.
[Si] Interreligiöses Lernen: Theologische Schlüsselthemen und ihre religionspädagogischen Reflexionen (Systematische Theologie)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II, H 215 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215 | ||
Das Seminar geht den Fragen zur generellen Notwendigkeit interreligiösen Lernens und den damit verbundenen Aufgaben und Zielen sowie Möglichkeiten und Grenzen im schulischen Religions- wie Ethikunterricht nach. Dabei werden sowohl Grundlagen als auch pädagogische Perspektiven unter islamisch-theologischen und christlich-theologischen Gesichtspunkten erörtert. Anhand elementarer theologischer Themen sollen zentrale Konvergenzen und Differenzen zwischen Islam und Christentum herausgearbeitet werden. Es wird sich zeigen, dass interreligiöses und interkulturelles Lernen nicht nur notwendige Anliegen islamischen und christlichen Religionsunterrichts sowie der Schulkultur insgesamt darstellen, sondern Schlüsselkompetenzen in einer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft sind. Literatur: - K. Amirpur u.a. (Hg.), Perspektiven dialogischer Theologie. Offenheit in den Religionen und eine Hermeneutik des interreligiösen Dialogs, Münster-New York 2016. - R. Heinzmann u.a. (Hg.), Lexikon des Dialogs. Grundbegriffe aus Christentum und Islam, 2 Bde., Freiburg 2016. - A. Kreutzer u.a. (Hg.), Vielfalt zeigen. Religion, Konfession und Kultur in Vermittlung. FS F.-J. Bäumer, Ostfildern 2019. - A. Kreutzer/Y. Sarikaya, Theory an Practice in Interreligious Exchange. Experiences and Reflections of a University Seminar on Christian-Muslim Dialogue, in: S. Pruchniewicz/Y. Sarikaya (Hg.), Interdisciplinary Contributions to Interreligious and Intercultural Teacher Education. The Impact of IMPACCT, Baden Baden 2025, 85-108 - M. Kraml/Z. Sejdini (Hg.), Interreligiöse Bildungsprozesse. Empirische Einblicke in Schul- und Hochschulkontexte, Stuttgart 2018. - C. P. Sajak, Interreligiöses Lernen, Darmstadt 2018. - Y. Sarikaya/F.-J. Bäumer (Hg.), Aufbruch zu neuen Ufern. Aufgaben, Problemlagen und Profile einer Islamischen Religionspädagogik im europäischen Kontext, Münster u.a. 2017.
[Si] Kirche ohne Moral – Skandale in der Christentumsgeschichte (AfK-Nr.: 181)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 | ||
[Ü] Muslimische Frauen: Von Selbst- und Fremdbildern
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, G 025 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Die Lehrveranstaltung behandelt Selbst- und Fremdbilder muslimischer Frauen im Kontext von Religion, Gesellschaft und Geschlechterdiskursen. Thematisiert werden soziale Praktiken der Geschlechterunterscheidung, Geschlechterrollen im Alltag sowie das Bedeckungsgebot aus unterschiedlichen muslimischen Perspektiven. Zudem werden verbreitete Stereotype über muslimische Frauen kritisch reflektiert.
[Si] Religion bilden – Bildung in der Christentumsgeschichte (AfK-Nr.: 181)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 | ||
[Si] Religion und Vernunft (für Studierende der Katholischen Theologie: Systematische Theologie) (AfK-Nr.: 403/404)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II, H 215 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215 | ||
„Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten“, meinte einst Wilhelm Busch. Das dürfte überzogen sein. Gleichwohl ist es eine offene Frage, ob und inwiefern ein religiöser Glaube, insbesondere der Glaube an einen (monotheistischen) Gott, rational ist, es also gute Gründe für einen solchen Glauben gibt. Genau dieser Frage möchten wir in dem Seminar nachgehen. Naturgemäß fächert sich eine solch gewichtige Frage in viele schwierige Teilfragen und Probleme auf, von denen wir zumindest einige behandeln werden. So werden wir uns etwa eine kleine Auswahl an einflussreichen Motiven und Argumenten für den Glauben an Gott vornehmen und zu prüfen versuchen – darunter auch den einen oder anderen sogenannten ‚Gottesbeweis‘. Auch sollen natürlich Argumente gegen die Rationalität des Glaubens zu Wort kommen – vor allem das notorische Theodizeeproblem: also das Problem, dass die Annahme, es gebe einen allmächtigen, allwissenden und allgütigen Gott, angesichts des unermesslichen Leids in unserer Welt eigentlich absurd anmutet.
Wir werden im Seminar allerdings auch noch einen Schritt zurücktreten und ganz grundsätzlich danach fragen, was ein religiöser Glaube genauer ist – im Unterschied zu verwandten geistigen Zuständen, etwa (‚herkömmlichen‘) Überzeugungen, Hoffnungen oder einem Vertrauen in Personen oder ‚Sachen‘. Auch wird uns beschäftigen, ob es rational ist, sich zu wünschen, nicht irgendwann unwiederbringlich tot zu sein, stattdessen ewig zu leben – eine für viele Religionen ja zentrale Vorstellung. Ferner möchten wir über den Status von Religion in sogenannten postsäkularen Gesellschaften nachdenken: Sind religiöse Traditionen zu überwindende Restbestände aus vormodernen Zeiten oder haben sie, auch für aufgeklärte Zeitgenoss:innen, noch ein semantisches und humanitäres Potenzial, das sich zu erschließen lohnt?
Indem wir diesen (und verwandten) Überlegungssträngen gemeinsam nachgehen, möchten wir in der Beantwortung der Leitfrage vorankommen, wie es um die Rationalität religiösen Glaubens bestellt ist. Wir hoffen, dass uns dabei auch die interdisziplinäre Seminarstruktur helfen wird – Philosophie und Theologie also voneinander lernen werden.
[Si] Sexualität, sexuelle Bildung, Sexualmoral – Schule und Religionsunterricht zwischen Heraus- und Überforderung (Religionspädagogik)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 | ||
Der zurzeit gültige hessische Lehrplan für Sexualerziehung nimmt alle Lehrkräfte und alle Fächer in die Pflicht zur Mitgestaltung entsprechender Unterrichtsangebote. Das Seminar geht dem Fragekomplex sexueller Bildung in der öffentlichen Schule nach und sucht nach den spezifischen Beiträgen der Fächergruppe Religion / Ethik für diesen Bereich. Neben einem interdisziplinären Zugang nehmen didaktische Überlegungen entsprechen Raum ein.
Lit.:
https://www.lsvd.de/media/doc/3972/2016_hessen_lehrplan_sexualerziehung.pdf
[Si] Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, G 025 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Das Seminar bietet eine Einführung in zentrale Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit mit besonderem Bezug zu sozialpädagogischen und seelsorgerischen Tätigkeiten. Thematisiert werden Ansätze wie Gesprächsführung, Beratung, Empowerment und Lebensweltorientierung sowie deren Bedeutung in muslimischen Kontexten einer säkularen Gesellschaft. Praktische Übungen fördern kommunikative Kompetenzen und die Anwendung der vermittelten Methoden.
Die Literatur wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.
[Si] Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft (Religionspädagogik)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 215 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215 | ||
„Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft“
Seminarleitung: Cakir-Mattner / Pruchniewicz
Die Frage, auf welche Ressourcen religiöse und ethische Bildung einer pluralen Gesellschaft zurückgreifen kann bzw. auf welchen inhaltlichen Grundlagen sie fußt, begleitet den Religions- und Ethikunterricht seit langem. In den Blick geraten dabei häufig zunächst thematische Schnittmengen zwischen Religionen und Kulturen, sowie geeignete didaktisch-methodische Settings – oft unscharf mit dem Begriff des Dialogischen belegt. Das Seminar versucht im Anschluss, aber durchaus auch gegen diese Entwicklungen die am Lehr-Lernprozess Beteiligten in ihrer subjektiven Verfasstheit in den Mittelpunkt zu stellen. Wie kann ihre je individuelle Verflochtenheit in die unterschiedlichsten Lebensformen und deren narrativer Ausdruck im Unterricht zum Tragen kommen? Wie steht es um ihren erkenntnistheoretischen Gehalt? Was ist tatsächlich wie an und mit ihnen zu lernen? Nicht zuletzt geht es um die konkrete Gestaltung eines narrativitätssensiblen Unterrichts.
[Si] Zwischen männlichen Jungfrauen und gebärenden Vätern - Männlichkeiten im Neuen Testament (AfK-Nr.: 180)
Gott, Christus, Apostel, Propheten, Brüder und andere Figuren im Neuen Testament werden durch Artikel und Personalpronomina männlich konnotiert. Sind sie daher auch als „männlich“ zu verstehen? Was bedeutet eigentlich Männlichkeit? Wie werden Männlichkeiten in den unterschiedlichen Schriften jeweils entworfen und wie können sie verstanden werden? Diese Fragen stellen sich an vielen Stellen: Wenn z.B. Paulus die Gemeinde in Korinth aufruft, „mannhaft“ zu sein (1 Kor 16,13), wenn er sich selbst als Mutter oder Amme der Gemeinde darstellt (1 Kor 3,2; Gal 4,19; 1 Thess 2,7), oder wenn es in der Johannes-Offenbarung von den Gerechten heißt, dass „sie sich nicht mit Frauen befleckt haben, denn sie sind Jungfrauen“ (Offb 14,3). Schon allein diese wenigen Beispiele zeigen: Wie Männlichkeiten zu verstehen sind, versteht sich im Neuen Testament ebenso wie in seinen antiken Kontexten nicht von selbst und wird in einer großen Vielfalt an Ausdrücken und Bildern inszeniert. Auch ist das Verstehen dieser Konzepte an theoretische Prämissen und hermeneutische Entscheidungen geknüpft und kann entsprechend unterschiedlich ausfallen.
Die Textbetrachtungen werden wir mit theoretischen Ansätzen der kritischen Geschlechter- und Männlichkeitsforschung korrelieren. Dabei werfen wir auch einen Blick auf gegenwärtige gesellschaftliche Diskurse über Männlichkeit, die sich auf das Neue Testament berufen, und reflektieren kritisch anhand der gewonnenen Erkenntnisse, welche Verständnispotenziale die Texte über traditionelle Lesarten hinaus aufweisen.
Literatur zur Einführung:
Pichler, Josef/Winkler, Mathias (Hg.): Die Bibel und ihre Mannsbilder. Männlichkeiten neu entdeckt, Stuttgart 2025.
Scholz, Sylka: Männlichkeitsforschung (UTB), Tübingen 2025.
Smit, Peter-Ben/Pasterkamp, Laura (Hg.): Masculinities in the New Testament and Beyond. Collected Essays, Taylor & Francis 2025.
Modul 04: Schulpraktische Studien – Fachpraktikum Ethik ⇑
Vorbereitungsseminar
[Si] Praxissemester: Vorbereitungsseminar (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 330 | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 330 | ||
[Si] Praxissemester: Vorbereitungsseminar (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Mi. 14:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 331 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 331 | ||


