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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2019

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Gliederung nach anbietenden Einrichtungen - Philosophie

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[Vl] Einführung in die Wissenschaftstheorie  (AfK-Nr. 416)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr,  HS Chemie C2

Kommentar:

Die Vorlesung soll in grundlegende Fragen und Probleme einführen, die wissenschaftliches Denken und wissenschaftliche Theoriebildung aufwerfen – vor allem im Rahmen der Biologie. Wir werden unter anderem verschiedene wissenschaftliche Erklärungstypen besprechen, darüber nachdenken, was Kausalität ist, den Begriff des Naturgesetzes diskutieren und der notorisch schwierigen Frage nachgehen, was eigentlich biologische Arten (Spezies) sind.
Der Kurs richtet sich vorwiegend an Biologie-Studierende und setzt keine Philosophie-Kenntnisse voraus.

Prüfungsform: Klausur


[Si] 3TH1CS. Die Ethik der digitalen Zeit  (AfK-Nr. 411/412)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

3TH1CS. Die Ethik der digitalen Zeit
Di, 14-16 Uhr

Als digitale Transformation werden die in digitalen Technologien begründeten Veränderungen bezeichnet, die gegenwärtig alle gesellschaftlichen Bereiche – Recht, Politik, Medien, Wirtschaft, Gesundheit, Arbeit, Bildung, Unterhaltung – erfassen. Den Hoffnungen, die diese digitale Revolution des menschlichen Lebens und Zusammenlebens begleiten, stehen Befürchtungen zur Seite, die auch durch neuartige ethische Herausforderungen verursacht werden. Das Seminar widmet sich solchen Herausforderungen aus der Perspektive der Maschinen- und Informationsethik, d.h. es geht um Fragen wie:
- Nach welchen moralischen Prinzipien sollen sich künstliche Akteure im Umgang mit Menschen verhalten?
- Wie unterscheidet sich die Ethik der Maschinen, wenn es um z.B. um Pflegesysteme, Militärroboter oder autonomes Fahren geht?
- Ist der Einsatz von Kriegsdrohnen moralisch verwerflicher als der Einsatz von Soldaten?
- Spricht ethisch etwas dagegen, einen Roboter zu lieben?
- Gefährdet AI unsere menschliche Lebensform?
- Welche Auswirkungen hat Virtual/ Augmented Reality) für unser Selbst- und Weltverständnis?
- Ist Internetzugang ein Menschenrecht?

Textgrundlage des Seminares:
Capurro, Rafael: Homo Digitalis, Berlin 2017
Misselhorn, Catrin: Grundfragen der Maschinenethik, Ditzingen 2018
Otto, Philipp/Gräf, Eike (Hgg): 3TH1CS. Die Ethik der digitalen Zeit, Berlin 2017


[Si] Adorno: Ästhetische Theorie
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

In seinem unvollendet gebliebenen Werk "Ästhetische Theorie" unternimmt Adorno einen groß angelegten Versuch, eine Theorie zu entwickeln, die das Spezifische der Kunst unter den Bedingungen der Moderne auf den Begriff bringt. Dabei soll Kunst nicht weniger leisten als die Erkenntnis der Wahrheit über das Subjekt und seine Verstrickung in gesellschaftliche Strukturen zu ermöglichen, wobei in dieser Hinsicht ein wechselseitiges Abhängigkeitsverhältnis zwischen Kunst und Philosophie besteht. Im Seminar wollen wir uns diesem hermetischen Text annähern, indem wir uns die zentralen Motive und Argumente vor Augen führen und diese ins Verhältnis zueinander setzen.

Literatur:
Adorno, Theodor W. (1970): Ästhetische Theorie, in: ders.: Gesammelte Schriften, Bd.7, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 2003. [Lektüregrundlage, zur Anschaffung empfohlen!]


[Si] Der moralische Status persönlicher Beziehungen  (AfK-Nr. 409/410)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 26.04.2019,12.00 - 18.30 Uhr   Rathenaustr. 8, 309
Sa. 27.04.2019,09.00 - 18.00 Uhr   Rathenaustr. 8, 309
Fr. 03.05.2019,12.00 - 18.30 Uhr   Rathenaustr. 8, 309
Sa. 04.05.2019,09.00 - 18.00 Uhr   Rathenaustr. 8, 309

Kommentar:

Es ist ein anthropologisches Faktum, dass Menschen enge persönliche Beziehungen führen, die sie als individuell bereichernd und sinnstiftend betrachten. Zudem fühlen sich Menschen ihren Beziehungspartnern, seien es Freund*innen, Familienmitglieder oder Lebenspartner*innen, in besonderer Weise verpflichtet, was sich darin zeigt, dass man sich um diese Personen auf eine Weise sorgt, auf die man sich um fremde Personen nicht sorgt. Diese besondere Rücksichtnahme ist allerdings nicht nur freiwillig, sondern oftmals geboten, im Falle familiärer Beziehungen sogar juristisch kodifiziert. Diese beziehungsspezifischen Pflichten stehen aber in potentiellem Konflikt mit moralischen Pflichten. Während beziehungsspezifische Pflichten nicht ohne Rekurs auf konkrete Personen und Situationen formuliert werden können, gilt für moralische Pflichten das Gebot der Universalisierbarkeit von und Unparteilichkeit gegenüber der potentiellen Adressat*innen.
Im Seminar werden wir daher den moralischen Status persönlicher Beziehungen untersuchen. Zu diesem Zweck werden wir uns zunächst der Frage nach einer philosophischen Definition dieser Art von Beziehung widmen. Eine solche Definition ist wichtig, da sie eng mit der Frage verknüpft ist, aus welchem Gründen aus persönlichen Beziehungen besondere Verpflichtungen resultieren. Daran schließt sich das Kernproblem an, nämlich die Frage nach der Vereinbarkeit beziehungsspezifischer Pflichten mit universellen moralischen Pflichten. Hinsichtlich dieses potentiellen Konflikts werden wir uns kritisch mit kantianischen und konsequentialistischen Integrationsversuchen moralischer und beziehungsspezifischer Pflichten beschäftigen.


[Si] Die moralische Relevanz der Spezieszugehörigkeit. Überblick über eine Kontroverse.  (AfK-Nr.: 409/410)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Mo. 12.08.2019,13.00 - 17.00 Uhr   Rathenaustr. 8, 214
Di. 13.08.2019,13.00 - 17.00 Uhr   Rathenaustr. 8, 214
Mi. 14.08.2019,13.00 - 17.00 Uhr   Rathenaustr. 8, 214
Do. 15.08.2019,13.00 - 17.00 Uhr   Rathenaustr. 8, 214
Fr. 16.08.2019,13.00 - 17.00 Uhr   Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

Überlegen Sie sich folgendes Szenario: Ein Auto brennt und Sie sind in der
Lage, ohne Gefahr für Ihr eigenes Leben ein Individuum – und nicht mehr als
eines – aus dem brennenden Auto zu retten. Sie müssen sich zwischen einem
Hund und einem Menschen entscheiden. Wie würden Sie sich entscheiden und
wie würden Sie Ihre Entscheidung rechtfertigen?

Die letztere Frage wird in der Philosophie seit einiger Zeit heftig
diskutiert. Eine der zentralen Fragen, die zur Debatte stehen, ist: Dürfen
wir uns schlichtweg darauf berufen, dass es sich um einen Menschen handelt,
um zu rechtfertigen, dass wir uns für den Menschen und gegen den Hund
entschieden haben? Falls Sie dazu neigen, die Frage mit „Nein!“ zu
beantworten, würden Sie die These vertreten, dass Spezieszugehörigkeit
keine unmittelbare moralische Relevanz hat. Sollten Sie allerdings dazu
neigen, es für unproblematisch zu halten, dass wir Menschen aufgrund ihrer
Spezieszugehörigkeit einen besonderen Status einräumen, würden Sie die
gegenteilige These vertreten: Spezieszugehörigkeit hat moralische Relevanz.

Diese beiden Thesen werden im Seminar behandelt. Einleitend setzen wir uns
mit einem Text von Peter Singer auseinander, in dem er behauptet,
Spezieszugehörigkeit habe keine moralische Relevanz und sei bloß ein
Vorurteil. Anschließen lesen wir einige Texte des Philosophen Bernard
Williams, in denen es allerdings scheinbar um etwas ganz anderes geht: um
sogenannte interne und externe Gründe, politische Gleichbehandlung und
Umweltschutz. Und wir diskutieren Williams‘ bejahende Antwort auf die
Frage, ob Spezieszugehörigkeit moralische Relevanz hat.

Williams‘ Kritik an Singers Position hat eine Reihe von Reaktionen
ausgelöst, in denen die Autorinnen und Autoren die Beiträge von Williams
interpretieren, kritisieren oder in Schutz nehmen. Auch um diese Antworten
kümmern wir uns.

Ein Reader wird online zur Verfügung gestellt. Wer sich bereits mit
Williams‘ Position vertraut machen möchte, kann das hier tun:
https://www.youtube.com/watch?v=szgMiqbR57s&t=10s


[Si] Die Sophisten  (AfK-Nr. 413/414)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
zwei-wöchentlich Fr. 16:00 - 20:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

Die Sophisten prägten so wesentliche Richtungen der Philosophie wie den Subjektivismus, den Relativismus, die Skepsis oder den Nihilismus. Darüber hinaus setzten sie sich vor allem mit sozialkritischen und ethischen Fragen auseinander.
Das Seminar will die Vertrautheit mit den Sophisten fördern und nach ihrer Aktualität in der Gegenwart fragen.
Literatur:
Schirren, Thomas / Zinsmaier, Thomas, Die Sophisten. Ausgewählte Texte, Verlag Reclam, Stuttgart 2003.


[Si] Einführung in den Sozialkonstruktivismus
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 207

Kommentar:

Geld, Staaten, philosophische Institute, Gesetze – das sind alles Dinge, von denen wir auf die ein oder andere Weise behaupten würden, die seien sozial konstruiert. Den meisten von uns wird das auch ziemlich offensichtlich und damit philosophisch uninteressant erscheinen. Nun gibt es einige Dinge, von denen (nicht Wenige!) behaupten, sie seien sozial konstruiert, bei denen uns diese Behauptung überrascht. Einige der populäreren solcher Behauptungen betreffen etwa die soziale Konstruktion von Wissen, Wahrheit, Realität und Tatsachen, Gender und Race, Moral, Krankheit(en), Alltagsgegenstände oder sogar unsere eigene Existenz. Solche Behauptungen scheinen Vielen auf den ersten Blick eindeutig falsch oder einfach unverständlich.
Da in einigen Bereichen der Philosophie, Soziologie und anderer verwandter Fachgebiete trotzdem häufig genau diese Behauptungen gemacht und auch nicht selten mit Zustimmung aufgenommen werden, könnte es sich jedoch lohnen, einmal genauer hinzuschauen und sich zu fragen, was es hiermit eigentlich auf sich hat. Von welchen Arten von Entitäten wird behauptet, sie seien sozial konstruiert? Was genau wird damit gemeint, wenn behauptet wird, etwas sei sozial konstruiert? Wie wird für sozialkonstruktivistische Thesen argumentiert?
Um solche grundlegenden Fragen zum Thema sozialer Konstruktion soll es im Seminar zunächst gehen, bevor wir uns spezifischeren sozialkonstruktivistischen Thesen und Theorien zuwenden. Hierzu verschaffen wir uns zunächst anhand einiger Grundlagentexte (von Hacking, Haslanger und Mallon) einen Überblick über die sozialkonstruktivistische Debatte und entscheiden dann gemeinsam, mit welchen Aspekten wir uns tierfergehend beschäftigen wollen.

Literatur:
Hacking, Ian (1999), The social construction of what?, Harvard: University Press 1999.
Haslanger, Sally (1995), „Ontology and Social Construction.“ in: Philosophical Topics 23.2 1995, S. 95 - 125.
Mallon, Ron (2007), „A field guide to social construction.“, in: Philosophy Compass Bnd. 2 Nr. 1, 2007, S. 93- 108.
Griffith, Aaron M. (2017), „Social Construction and Grounding“, in: Philosophy and Phenomenological Research. S. 1 – 17.
Schaffer, Jonathan (2016), „Social construction as grounding; or: fundamentality for feminists, a reply to Barnes and Mikkola“, in: Philosophical Studies 174(10), 2016, S. 2449-2465.
Korzman, Daniel Z. (2014), „Debunking Perceptual Beliefs about Ordinary Objects“, in: Philosophers Imprint, Bnd. 14, Nr. 13 (Mai 2014), S. 1 – 21.
Schechtman, Marya (2014), Staying Alive: Personal Identity, Practical Concerns, and the Unity of Life, Oxford: University Press 2014.
Street, Sharon (2010), „What is Constructivism in Ethics and Metaethics.“, in: Philosophy Compass Bnd. 5 Nr. 5, 2010, S. 363 – 384.


[Si] Einführung in die Logik  (AfK-Nr. 399)
Klausur 18.07.2019
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, A 3

Kommentar:

Logikkurse haben in der Philosophie einen ähnlichen Status wie Erste-Hilfe-Kurse beim Erwerb eines Führerscheins. So schnell wie man sie absolviert hat, so schnell vergisst man ihren Inhalt, und so schnell man sie vergessen hat, so nützlich wäre es, im Falle eines Falles über die jeweiligen Kompetenzen zu verfügen. Während man beim Autofahren darauf vertrauen kann, dass der Unfall eine seltene Ausnahme ist, ist es in der Philosophie der Normalfall, prüfen zu müssen, ob eigene oder fremde Argumente überzeugend sind.
Das Seminar bemüht sich darum, Schritt für Schritt die Mittel bereitzustellen, die man für derartige Prüfungen benötigt. Dabei soll deutlich werden, dass formale Rekonstruktionen von Argumenten einen unschätzbaren Vorteil haben: Sie sind selbst nicht mehr interpretationsbedürftig, so dass wir mit ihrer Hilfe Rekonstruktionen einen Ausdruck verleihen können, der nicht selbst endlos vieldeutig ist.

Prüfungsform: Klausur

Literatur (zur Vorbereitung):
Tetens, Holm (2004): Philosophisches Argumentieren. Eine Einführung, München: C.H. Beck.

Tugendhat, Ernst/Wolf, Ursula (1983): Logisch-semantische Propädeutik, Stuttgart: Reclam.


[Si] Einführung in die Metaethik  (AfK-Nr. 409/410)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

Während die normative Ethik v.a. danach fragt, was eine Handlung zu einer moralisch richtigen Handlung macht, untersucht die Metaethik, worauf uns das Sprechen und Nachdenken über Moral in semantischer, metaphysischer, epistemologischer und psychologischer Hinsicht festlegt. Können moralische Urteile überhaupt wahr oder falsch sein? Gibt es moralische Tatsachen und – falls ja – in welchem Verhältnis stehen diese zu 'natürlichen' Tatsachen? Wie ist moralisches Wissen möglich? Wie ist es möglich, dass moralische Standards motivational wirksame Gründe für unser Handeln bereitstellen?

Das Seminar gibt einen systematischen Überblick metaethischer Fragestellungen und der diese adressierenden Theorien bzw. Theorienfamilien, welche anhand einer Mischung überblicksorientierter und argumentativ ausgerichteter Texte vorgestellt und exemplarisch vertieft werden.


[Si] Einführung in die Praktische Philosophie (L2) - Gruppe 1
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 102

Kommentar:

Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung der im Wintersemester begonnenen Einführung in die Praktische Philosophie – die Veranstaltung ist ausschließlich für Lehramtsstudierende im Fach Ethik (L2/L5) gedacht.
Während in der Veranstaltung des Wintersemesters vor allem Theorien der normativen Ethik im Mittelpunkt des Seminars standen, konzentriert sich das Seminar nun – zumindest in der zweiten Hälfte des Semesters – eher auf Fragen der Metaethik. Die erste Hälfte des Seminars ist allerdings als Einführung in die Argumentationslehre konzipiert. Ziel ist es, grundlegende Kenntnisse des guten Argumentierens zu erlernen und in einem begleitenden Pflichttutorium zu vertiefen.
Die Veranstaltung wird durch begleitende Tutorien unterstützt.


[Si] Einführung in die Praktische Philosophie (L2) - Gruppe 2
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 102

Kommentar:

Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung der im Wintersemester begonnenen Einführung in die Praktische Philosophie – die Veranstaltung ist ausschließlich für Lehramtsstudierende im Fach Ethik (L2/L5) gedacht.
Während in der Veranstaltung des Wintersemesters vor allem Theorien der normativen Ethik im Mittelpunkt des Seminars standen, konzentriert sich das Seminar nun – zumindest in der zweiten Hälfte des Semesters – eher auf Fragen der Metaethik. Die erste Hälfte des Seminars ist allerdings als Einführung in die Argumentationslehre konzipiert. Ziel ist es, grundlegende Kenntnisse des guten Argumentierens zu erlernen und in einem begleitenden Pflichttutorium zu vertiefen.
Die Veranstaltung wird durch begleitende Tutorien unterstützt.


[Si] Evidenz und Wissenschaft  (AfK-Nr.: 403/404)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 207

Kommentar:

Evidenz dient als „Zauberwort“ für unterschiedliche Disziplinen, um auf die Güte ihrer wissenschaftlichen Praxis zu verweisen. Auch in der Philosophie hat der Begriff eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Ziel des Seminars ist es einen philosophiegeschichtlichen Überblick über die philosophische Relevanz des Begriffs Evidenz zu erarbeiten. Textgrundlage sind Auszüge aus klassischen Texten aus der Antike, der Scholastik und der Neuzeit.
Außerdem wird analysiert, inwiefern sich wissenschaftstheoretisch ein Wechsel vollzieht: Weg von einer „Evidenz des Seienden“ hin zu einer evidenten, methodischen Forschungspraxis. Aus diesem Grund werden auch Texte von Autor*innen aus den Naturwissenschaften und modernen Wissenschaftstheorien behandelt, um zu untersuchen, wie sich Forschungspraxis und Philosophie im Hinblick auf den Evidenz-Begriff zueinander verhalten.
Nicht zuletzt soll im Seminar der Frage nachgegangen werden, wie die Forderung nach Evidenz mit normativen Praktiken innerhalb der scientific community zusammenhängen. Ist die Berufung auf Evidenz immer auch ein Verweis darauf, über was und wie geforscht werden darf?


[Si] Fiktionen und fiktionale Gegenstände  (AfK-Nr. 403/404)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 309

Kommentar:

Unser Umgang mit Fiktionen (etwa Romane oder Filme) stellt uns vor etliche philosophische Rätsel. Ist es nicht blank irrational, beispielsweise angesichts des ‚Todes‘ einer Romanfigur traurig zu sein? Denn immerhin wissen wir ja, dass nicht wirklich jemand gestorben ist! Wie lässt sich das als gleichwohl verständlich (rational) erklären? Ferner: Auf welche Weise sollten wir unser Reden und Nachdenken über Romanfiguren oder Filmheld*innen überhaupt theoretisch angemessen verstehen? Wir wissen, dass es sich dabei um fiktionale Gegenstände handelt, um etwas also, das nur erfunden ist und somit streng genommen gar nicht existiert. Gleichwohl scheint beispielsweise die Behauptung, dass Faust sich in Gretchen (und nicht in Gretchens Mutter) verliebt hat, wahr zu sein. Wir scheinen demnach mit den Eigennamen „Faust“ und „Gretchen“ erfolgreich Bezug nehmen zu können. Und das scheint vorauszusetzen, dass es die Bezugsgegenstände – Faust und Gretchen – gleichwohl gibt! Die semantischen Eigenschaften unseres Redens über fiktive Gegenstände und der ontologische Status dieser Gegenstände sind demnach unklar.
Starten wird das Seminar mit den Fragen, was überhaupt Fiktionen (im Unterschied zu Tatsachenberichten) sind und welche spezifischen kognitiven Fähigkeiten im Verstehen von Fiktionen zum Einsatz kommen. Auf dieser Grundlage kümmern wir uns dann um unser Reden über fiktionale Gegenstände und um unsere emotionalen Reaktionen auf Fiktionen – mithin um die beiden skizzierten Rätsel.


[Si] Gedankenexperimente
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 102

Kommentar:

Gedankenexperimente sind kontrafaktische Überlegungen, um Theorien zu überprüfen und veranschaulichen, Hypothesen zu bilden und mögliche Lösungen zu diskutieren. Im Seminar werden verschiedene Gedankenexperimente durchgeführt und Umsetzungsmöglichkeiten für den Unterricht erörtert.


[Si] Grundlagen der Praktischen Philosophie (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 302

Kommentar:

Das Seminar baut auf den Themen und Problemstellungen der Einführungsvorlesung auf und soll eine vertiefte Beschäftigung mit den Paradigmen der theoretischen Ethik und der politischen Philosophie ermöglichen. Nach einer einleitenden Einheit zu metaethischen Fragestellungen werden die Theorie- Paradigmen (Tugendethik, Deontologie, Utilitarismus, Kontraktualismus) anhand ihrer klassischen Vertreter (Aristoteles, Immanuel Kant, John Stuart Mill, John Locke) systematisch erarbeitet werden. Im Anschluss sollen zeitgenössische Weiterentwicklungen sowie konkrete moralische Probleme mit Rückgriff auf diese paradigmatischen Positionen der Praktischen Philosophie analysiert werden.
Die Seminare werden durch Pflichttutorien begleitet.


[Si] Grundlagen der Praktischen Philosophie (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 309

Kommentar:

Das Seminar baut auf den Themen und Problemstellungen der Einführungsvorlesung auf und soll eine vertiefte Beschäftigung mit den Paradigmen der theoretischen Ethik und der politischen Philosophie ermöglichen. Nach einer einleitenden Einheit zu metaethischen Fragestellungen werden die Theorie- Paradigmen (Tugendethik, Deontologie, Utilitarismus, Kontraktualismus) anhand ihrer klassischen Vertreter (Aristoteles, Immanuel Kant, John Stuart Mill, John Locke) systematisch erarbeitet werden. Im Anschluss sollen zeitgenössische Weiterentwicklungen sowie konkrete moralische Probleme mit Rückgriff auf diese paradigmatischen Positionen der Praktischen Philosophie analysiert werden.
Die Seminare werden durch Pflichttutorien begleitet.


[Si] Grundlagen der Praktischen Philosophie (Gruppe 3)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 309

Kommentar:

Das Seminar baut auf den Themen und Problemstellungen der Einführungsvorlesung auf und soll eine vertiefte Beschäftigung mit den Paradigmen der theoretischen Ethik und der politischen Philosophie ermöglichen. Nach einer einleitenden Einheit zu metaethischen Fragestellungen werden die Theorie- Paradigmen (Tugendethik, Deontologie, Utilitarismus, Kontraktualismus) anhand ihrer klassischen Vertreter (Aristoteles, Immanuel Kant, John Stuart Mill, John Locke) systematisch erarbeitet werden. Im Anschluss sollen zeitgenössische Weiterentwicklungen sowie konkrete moralische Probleme mit Rückgriff auf diese paradigmatischen Positionen der Praktischen Philosophie analysiert werden.
Die Seminare werden durch Pflichttutorien begleitet.


[Si] Grundprobleme der Philosophie des Geistes (Gruppe 1)  (AfK-Nr.: 407/408)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. I, A 3
Einzeltermin:
Di. 18.06.2019,14.00 - 16.00 Uhr   Phil. I, A 4

Kommentar:

Was heißt es, ein geistiges Wesen zu sein? Hat man einen Geist? Und: Hat man einen Geist wie man Hände und Füße hat? Ist der Geist eine komplizierte Maschine und falls ja, welche Gesetze gelten für solche Maschinen? Wie hängen Geist, Bewusstsein, Wahrnehmung, Erinnerung, die Fähigkeit, Erfahrungen zu machen, und Gefühle miteinander zusammen? Was ist Denken? Und woran kann man überhaupt erkennen, ob ein Wesen ein geistiges Wesen ist? Im Seminar sollen Probleme und Positionen der Philosophie des Geistes im Gespräch entwickelt werden. Es wird durch verpflichtende Tutorien unterstützt.

Literatur:
• Ansgar Beckermann (2001): Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes. Berlin: de Gruyter.
• Wolfgang Detel (2007): Grundkurs Philosophie, Bd. 3: Philosophie des Geistes und der Sprache. Stuttgart: Reclam (knappe Einführung).
• Jaegwon Kim (1998): Philosophie des Geistes, dt. von G. Günther. Berlin: Springer.


[Si] Grundprobleme der Philosophie des Geistes (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, A 3

Kommentar:

Was heißt es, ein geistiges Wesen zu sein? Hat man einen Geist? Und: Hat man einen Geist wie man Hände und Füße hat? Ist der Geist eine komplizierte Maschine und wenn ja, welche Gesetze gelten für solche Maschinen? Wie hängen Geist, Bewusstsein, Wahrnehmung, Erinnerung, die Fähigkeit, Erfahrungen zu machen, und Gefühle miteinander zusammen? Was ist Denken? Und woran kann man überhaupt erkennen, ob ein Wesen ein geistiges Wesen ist? Die Vorlesung soll in die wichtigsten Fragestellungen und Probleme der Philosophie des Geistes einführen und mit den einflussreichsten Positionen bekannt machen; sie wird durch begleitende Tutorien unterstützt.

Literatur:
• Ansgar Beckermann (2001): Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes. Berlin: de Gruyter.
• Wolfgang Detel (2007): Grundkurs Philosophie, Bd. 3: Philosophie des Geistes und der Sprache. Stuttgart: Reclam (knappe Einführung).
• Jaegwon Kim (1998): Philosophie des Geistes, dt. von G. Günther. Berlin: Springer.


[Si] Kants Kritik der Urteilskraft
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Si] Kognitive Bedingungen des Spracherwerbs  (AfK-Nr. 407/408)
Klausur: 15.09.2019
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 207

Kommentar:

Die alltäglichen Lernsituationen, in denen Kinder ihre Muttersprache erlernen, sind uns allen geläufig: Eine erwachsene Bezugsperson spricht mit dem Kind, benennt Gegenstände, zeigt diese her oder deutet auf sie. Welche kognitiven Fähigkeiten muss das Kind mitbringen, um zu verstehen, dass die ausgesprochenen Laute einen Gegenstand benennen, den Mama oder Papa gerade in der Hand halten? Wie kommen wir von Namen für Personen und Dinge zum Verstehen und Produzieren von Sätzen?


[Si] Medien und Methoden des Ethik- und Philosophieunterrichts (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 102

Kommentar:

Der moderne Ethik- und Philosophieunterricht hat weniger das Ziel, philosophische Theorien und Begriffe zu vermitteln als vielmehr ethisches und philosophisches Reflektieren zu schulen. Unter dieser Voraussetzung kommt den Unterrichtsmethoden und –materialien eine besondere Bedeutung zu, denn sie sollen zum selbständigen Denken anregen.
In diesem fachdidaktischen Seminar werden philosophische Unterrichtsmethoden in Theorie und Praxis erarbeitet und erprobt: Textrezeption und –produktion, Arbeit mit Bildern, philosophisches Gespräch, phänomenologische Methoden, philosophisches und ethisches Argumentieren,
Dilemmageschichten, Gedankenexperimente, kreative und produktionsorientierte
Methoden.


[Si] Medien und Methoden des Ethik- und Philosophieunterrichts (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 102

Kommentar:

Der moderne Ethik- und Philosophieunterricht hat weniger das Ziel, philosophische Theorien und Begriffe zu vermitteln als vielmehr ethisches und philosophisches Reflektieren zu schulen. Unter dieser Voraussetzung kommt den Unterrichtsmethoden und –materialien eine besondere Bedeutung zu, denn sie sollen zum selbständigen Denken anregen.
In diesem fachdidaktischen Seminar werden philosophische Unterrichtsmethoden in Theorie und Praxis erarbeitet und erprobt: Textrezeption und –produktion, Arbeit mit Bildern, philosophisches Gespräch, phänomenologische Methoden, philosophisches und ethisches Argumentieren,
Dilemmageschichten, Gedankenexperimente, kreative und produktionsorientierte
Methoden.


[Si] Medien und Methoden im Ethikunterricht der Primarstufe
Klausur 19.07.2019, Abgabe der Hausarbeit 01.09.2019
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

Zentrales Anliegen des modernen Ethikunterrichtes in der Grundschule ist weniger die Vermittlung von zu reproduzierendem Wissen als vielmehr die Schülerinnen und Schüler zum selbständigen Philosophieren anzuregen. Dazu bedarf es eines kenntnisreichen Umgangs mit zahlreichen Medien (Fabel, Märchen, Dilemmageschichte, Spiel, Comic, Kinderbuch) und Methoden (Umgang mit Texten, verschiedene Gesprächsformen, kreative Methoden). Sie werden im Seminar theoretisch erarbeitet und praktisch erprobt.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Teilnahme an der dazugehörigen Übung „Grundschulbücher rezensieren“.


[Si] Meilensteine der Sprachphilosophie  (AfK-Nr. 416)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 309

Kommentar:

Wir lesen im Seminar Texte, die die Entwicklung der Sprachphilosophie maßgeblich beeinflusst haben und deren Kenntnis in vielen Debatten vorausgesetzt ist. So diskutieren wir beispielsweise Gottlob Freges Aufsatz "Über Sinn und Bedeutung", Ausschnitte aus den "Philosophischen Untersuchungen", in denen Ludwig Wittgenstein das sogenannte Privatsprachenargument formuliert, und Passagen aus Hilary Putnams "Die Bedeutung von 'Bedeutung'", in denen er seine These „Meanings ain’t in the head“ entwickelt und begründet.
Diese Veranstaltung dient auch als Einführung in die Sprachphilosophie.


[Si] Mit Kinder- und Jugendliteratur philosophieren (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 102

Kommentar:

Kinder und Jugendliche stellen viele Fragen über ihre Umwelt, die sich durchaus mit den Themen der ‚großen’ Philosophen decken. Dieses Potential lässt sich im Unterricht nutzbar machen. Geeignet sind dafür vor allem Unterrichtsmaterialien, die einen Alltagsbezug zur Welt des Kindes herstellen. Kinder- und Jugendbücher eignen sich hierfür in besonderem Maße.
Im Anschluss an eine theoretische Grundlegung in den Themenbereich der Kinderphilosophie werden ausgewählte Bücher ausführlicher in den Blick genommen und auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Unterricht hin überprüft. Methodische Möglichkeiten der unterrichtlichen Umsetzung stehen dabei im Mittelpunkt.
Erwartet wird die Bereitschaft, Unterrichtseinheiten zu ausgewählten Büchern vorzubereiten.


[Si] Mit Kinder- und Jugendliteratur philosophieren (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 102

Kommentar:

Kinder und Jugendliche stellen viele Fragen über ihre Umwelt, die sich durchaus mit den Themen der ‚großen’ Philosophen decken. Dieses Potential lässt sich im Unterricht nutzbar machen. Geeignet sind dafür vor allem Unterrichtsmaterialien, die einen Alltagsbezug zur Welt des Kindes herstellen. Kinder- und Jugendbücher eignen sich hierfür in besonderem Maße.
Im Anschluss an eine theoretische Grundlegung in den Themenbereich der Kinderphilosophie werden ausgewählte Bücher ausführlicher in den Blick genommen und auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Unterricht hin überprüft. Methodische Möglichkeiten der unterrichtlichen Umsetzung stehen dabei im Mittelpunkt.
Erwartet wird die Bereitschaft, Unterrichtseinheiten zu ausgewählten Büchern vorzubereiten.


[Si] Philosophie der Farben
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

Das Interesse der Philosophie an den Farben speist sich aus unterschiedlichen Quellen. Im Seminar wollen wir uns im wesentlichen auf zwei dieser Quellen konzentrieren: Erstens wehren sich die Farben gegen eine eindeutige metaphysische Verortung. Zwar sprechen wir Dingen Farben zu, doch ist uns andererseits auch die Rede von Farbempfindungen vertraut − Empfindungen aber haben wir, nicht die Dinge. Zweitens scheinen Farben begrifflich komplexer als es der erste Anschein vermuten lässt. Einfache Darstellungen begrifflicher Beziehungen zwischen Farben sind uns etwa in Form des Farbkreises bekannt – im Lichte des Farbkreises sprechen wir über Primärfarben, Mischfarben, Farbübergänge, etc. Sich die begriffliche Komplexität der Farbbegriffe zu vergegenwärtigen soll ebenfalls ein Ziel des Seminars sein.

Ein Reader wird bereitgestellt.


[Si] Philosophische Ethik II
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 309

Kommentar:

In diesem zweiten Seminar geht es darum, die Fähigkeit zur Teilnahme am moralphilosophischen Diskurs zu vertiefen. Dazu werden in einem ersten Teil Texte gegenwärtiger Vertreter der vier paradigmatischen Richtungen in der Moralphilosophie bearbeiten (Konsequentialismus, Deontologie, Kontraktualismus und Tugendethik). Im zweiten Teil setzen wir uns mit Konzeptionen der Toleranz und der Menschenrechte auseinander und im dritten Teil schließlich mit unterrichtsrelevanten Themen der angewandten Ethik (Klimaethik, Tierethik, Bioethik und Medienethik).
Das Seminar richtet sich nur an diejenigen, die Teil 1 bereits absolviert haben.


[Si] Philosophische Ganzschriften im Ethik- und Philosophieunterricht der Sek. II [NUR FÜR L3]
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 102

Kommentar:

Durch Abiturvorgaben ist der Oberstufenunterricht relativ eingeschränkt in der Auswahl der Inhalte. Im Seminar soll geprüft werden, wie und wo sich ausgewählte kurze philosophische Ganzschriften in den Unterricht integrieren lassen. Methodische Möglichkeiten der unterrichtlichen Umsetzung stehen dabei im Mittelpunkt. Erwartet wird die Bereitschaft, eine Unterrichtseinheit zu einem ausgewählten Buch vorzubereiten.
Das Seminar wendet sich ausdrücklich an L3-Studierende!


[Si] Pluralismus und Individualismus  (AfK-Nr. 413/414)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

Liberalismus wertet Zustimmung von Individuen als einzige legitimierende Instanz politischer Ordnung. Damit rücken Belange und Interessen der Individuen in den Vordergrund, vor allem rücken sie vor die von Gemeinschaften. Diese Begründungsmethode mit ihrem Fokus auf das Individuum wurde vielfach kritisiert. Keinesfalls gebe es ein rein rational entscheidendes Individuum, das in manchen liberalen politischen Theorien eine darstellende oder begründende Funktion übernimmt. Stattdessen seien individuelle Interessenbildungs- und Entscheidungsprozesse immer durch gesellschaftliche und soziale Faktoren mehr oder weniger vollständig bestimmt. Es könne daher keinesfalls mit einem solchen rein rational entscheidenden Individuum argumentiert werden, es müsse sich stattdessen auf ein sozial konstituiertes Individuum berufen werden. Außerdem werde durch die Priorisierung des Individuums die Rolle und Bedeutung von Tradition in und für Gesellschaften vernachlässigt, sogar untergraben. Das führe letztendlich zu gesellschaftszersetzender Individualisierung, die die Menschen isoliert und vereinsamt. Entgegen liberaler Überzeugung und Methode seien die Kontexte von Tradition und Kultur für politische und moralische Entscheidungsfindung notwendig, bzw. konstituierend. Eine Priorisierung des Individuums über diese sei daher ein methodischer Fehler mit weitreichenden normativen Folgen. So werde z.B. der kulturelle Pluralismus durch einen westlichen Individualismus ersetzt.

In diesem Seminar werden nach einer kurzen Einführung in die liberale Begründung politischer Ordnung diese und weitere Kritikern erarbeitet und diskutiert.

Zur Einführung eignet sich „Communitarianism“ auf der Stanford Encyclopedia of Philosophy: https://plato.stanford.edu/entries/communitarianism/


[Si] Politische Philosophie - Seminar
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 208
Einzeltermin:
Di. 23.07.2019,10.00 - 13.30 Uhr   Rathenaustr. 8, 208

Kommentar:

Politische Philosophie

Politik und politische Systeme sind kontingent und durch Handlungen veränderbar. Doch wann ist eine politische Ordnung legitim? Welchen normativen Anforderungen muss sie genügen? Und was genau bezeichnen Ausdrücke wie „Politik“, „Regieren“ und „Gerechtigkeit“? Im Seminar und der Übung beschäftigen wir uns mit zentralen Aspekten und Thesen der Politischen Philosophie; mit Grundproblemen, Grundbegriffen und wichtigen systematischen Positionen. Anhand von historisch einflussreichen Klassikern, aber auch zeitgenössischen Denkansätzen sollen zudem Präsentationstechniken eingeübt werden.

Das Modul richtet sich an Bachelor-Studierende.


[Si] Praktisches Wissen und praktisches Folgern
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

In der Philosophie geht man davon aus, dass es eine theoretische und eine praktische Vernunft gibt. Was immer der Gegenstand der theoretischen Vernunft sein mag, die praktische Vernunft ist auf das (gute) Handeln ausgerichtet. Es stellt sich allerdings die Frage, ob die praktische Vernunft nichts anderes ist als theoretische Vernunft, nur dass die praktische Vernunft sich einem für uns besonders interessanten Thema, eben dem Handeln, zuwendet; oder aber, ob die praktische Vernunft nicht vielmehr eine andere Form der Vernunft ist. Diese Frage werden wir versuchen zu beantworten, indem wir uns mit Theorien des Praktischen Wissens und Praktischen Schlussfolgerns auseinandersetzen.

Ein Reader wird bereitgestellt.


[Si] Schulbücher rezensieren
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 102

Kommentar:

Schulbücher bilden die Basis des Unterrichtens. Doch was zeichnet ein gutes Schulbuch aus?
Im Seminar und der Übung werden Schulbücher didaktisch und methodisch in kleinen Arbeitsgruppen analysiert. Es werden Rezensionen zu den Neuerscheinungen für Ethik und Philosophie/ Sek I und Sek. II verfasst und die Ergebnisse im Seminar präsentiert.
Das Schreiben der Rezensionen und die Überarbeitungsprozesse in einem offenen Peer-Review--Verfahren schulen die Schreibkompetenz der Teilnehmer/innen.


[Si] Staat ohne Gott? Debatten und Konflikte  (AfK-Nr. 413/414)
Dozent/-in:
Oezmen, E. Voigt
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
zwei-wöchentlich Di. 16:00 - 20:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

Die moderne, pluralistische, säkulare und freiheitliche Demokratie ist auf zwei Säulen gegründet: die negative und positive Religionsfreiheit der Bürger*innen einerseits, die weltanschaulich-religiöse Neutralität des Staates andererseits. Das bedeutet, dass die Autorität des Staates und des Rechtes unabhängig von religiösen Gründen und weltanschaulichen Legitimationen erfolgen muss und sich zudem mit keiner bestimmten Religion identifizieren darf. Erst durch diese religiöse Enthaltung – den säkularisierten Staat - ist eine ungehinderte religiöse Entfaltung – eine plural-religiöse Gesellschaft – möglich.

Zu diesem scheinbaren Paradox im Verhältnis von Politik und Religion wurden in den letzten Jahren eine Reihe von philosophischen Beiträgen vorgelegt, die in Auszügen in dem Seminar behandelt werden (u.a. von Jürgen Habermas, Ernst-Wolfgang Böckenförde, Horst Dreier, Avishai Margalit, Jan Assmann, Charles Taylor). Leitende Themen des Seminares sind:
- Religion zwischen Wahrheitsanspruch und Freiheit
- Religion und Staat: Strikte Trennung oder Kooperation?
- Religion und Gewalt
- Politik, Religion und Toleranz
- das Pluralismus-Problem
- Religion und Öffentlichkeit.

Das Seminar findet in Kooperation mit Prof. Friedemann Voigt, Evangelische Theologie Marburg, statt, d.h. es gibt vier gemeinsame Sitzungen sowie zwei Gastreferenten:

Die Termine sind (jeweils von 16-20 Uhr):
- 16. April 2019
- 30. April 2019
- 14. Mai 2019
- 21. Mai 2019: Gastvortrag: Prof. Dr. Steffen Augsberg, Professur für Öffentliches Recht an der JLU Gießen
- 11. Juni 2019: Gastvortrag: Dr. Peter Tauber, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung (Sitzungen finden in Marburg statt!)
- 25. Juni
- 9. Juli 2019

Eine Anmeldung zum Seminar auf Flex Now bis zum 10. April ist notwendig, damit das Material für die erste Sitzung vorab versendet werden kann!


[Si] Wie binden Versprechen?  (AfK-Nr. 409/410)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 306

Kommentar:

Indem wir Versprechen eingehen, erzeugen wir Verpflichtungen und damit eine neue Möglichkeit der moralischen Verfehlung: Ohne unser Versprechen wäre die Unterlassung der versprochenen Handlung kein Unrecht an der Person, der wir das Versprechen gegeben haben. Dieser Effekt stellt moralphilosophische Ansätze vor die Herausforderung, dem Versprechen und verwandten Phänomenen wie Verträgen, Übereinkünften oder Schwüren gerecht zu werden, eine Herausforderung, die gar nicht so einfach zu bewältigen ist. Denn es scheint zunächst naheliegend, Versprechen als Ausübung einer ursprünglichen normativen Kompetenz zu verstehen, mit der menschliche Personen ausgestattet sind. Doch ist das mit der kantischen Position vereinbar, dass moralische Pflichten nur der Achtung für das Gesetz entspringen können oder mit dem utilitaristischen Nutzenkalkül, aus dessen Perspektive Verpflichtungen gegenüber bestimmten Individuen merkwürdig erscheinen müssen?
Und wo soll überhaupt die unterstellte normative Kompetenz herkommen? Ist es nicht sinnvoller, die Verpflichtungen als Effekt einer Konvention oder der Erwartungen zu verstehen, die bei anderen durch die Äußerungen des Versprechens geweckt wurden?
Die Beschäftigung mit diesen Fragen bietet eine lebensnahe und spannende Möglichkeit, die Kenntnis der moralphilosophischen Diskussion und die eigenen moralphilosophischen Überlegungen zu vertiefen.
Im Seminar sollen klassische und zeitgenössische Konzeptionen des Versprechens diskutiert werden. Das Seminar richtet sich sowohl an Anfänger als auch an fortgeschrittene Studierende,
die sich noch nicht vertieft mit dem Begriff des Versprechens beschäftigt haben.

Literatur zum Einstieg:
Habib, Allen, "Promises", The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Spring 2018 Edition), Edward N. Zalta (ed.), URL = <https://plato.stanford.edu/archives/spr2018/entries/promises/>, besonders Abschnitt 5.


[Si] Wie schreibt man philosophische Texte?
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, A 2

Kommentar:

Das Schreiben philosophischer Texte ist eine der zentralen philosophischen Tätigkeiten. Unerlässlich ist deshalb, sich in das Schreiben solcher Texte einzuüben. Wie aber schreibt man einen gelungenen philosophischen Text? Der Schreibkurs soll das Bewusstsein für Anforderungen an gute Texte schärfen und darüber hinaus auch der Vermittlung praktischer Fertigkeiten dienen.


[Si] Wissenssysteme und ihr historischer Wandel  (AfK-Nr. 403/404)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 208

Kommentar:

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnete sich im Nachdenken über die Wissenschaft und das durch sie erzeugte Wissen ein Wandel ab, der für die Wissenschaftstheorie des gesamten Jahrhunderts prägend sein sollte und sich mit Hans-Jörg Rheinberger als Historisierung der Wissenschaftsphilosophie beschreiben lässt. Dieses neue Denken sah in der wissenschaftlichen Tätigkeit keine Errichtung eines Systems, die auf einem möglichst unverstellten Zugang zu den Gegenständen beruhte und einer zeitlos gültigen Logik oder allgemein verbindlichen Methode unterworfen wäre. Wissenschaft stellte sich ihm vielmehr als ein Prozess dar, in dem Dinge unter bestimmten historischen Bedingungen und mit bestimmten historisch variierenden Verfahren allererst zu Objekten des Wissens gemacht werden und der bis in seine Grundfesten hinein historischen Entwicklungen unterliegt. Mit diesem Wandel des Wissenschaftsverständnisses einher ging oftmals eine Betonung der tiefgreifenden Brüche und Diskontinuitäten innerhalb der wissenschaftlichen Entwicklung, die durch Konzepte wie das der wissenschaftlichen Revolution greifbar gemacht wurden.

Im Seminar werden wir versuchen, uns anhand einer Auswahl verschiedenster Texte einen Zugang zu dieser Strömung wissenschaftstheoretischen Denkens zu erarbeiten, der so unterschiedliche Denker zuzurechnen sind wie der französische Wissenschaftsphilosoph Gaston Bachelard und der polnische Immunologe Ludwik Fleck, der US-amerikanische Wissenschaftshistoriker Thomas Kuhn sowie die in den 60er-Jahren an Bachelard anknüpfenden französischen Theoretiker Georges Canguilhem und (seinerseits Schüler Canguilhems) Michel Foucault.

Das Seminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende.


[Si] Wittgensteins Spätphilosophie  (AfK-Nr. 403/404)
Blockveranstaltung. Vorbesprechung wird Anfang Juli festgelegt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Di. 24.09.2019,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustr. 8, 214
Mi. 25.09.2019,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustr. 8, 214
Do. 26.09.2019,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustr. 8, 214
Fr. 27.09.2019,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

Ziel des Seminars ist es, einen Überblick über zentrale Themen der Wittgensteinschen Spätphilosophie zu erhalten. Dabei werden wir uns einerseits mit der "Philosophischen Grammatik" und den "Philosophischen Untersuchungen" befassen, speziell mit Wittgensteins Sprachphilosophie. Allerdings werden wir uns auch mit erkenntnistheoretischen Fragen, insbesondere mit den Grenzen des sinnvollen Zweifels, wie sie in "Über Gewissheit" thematisiert werden, beschäftigen. Ferner liefert Wittgenstein in seinen "Bemerkungen über die Grundlagen der Mathematik" sehr originelle Überlegungen zur Mathematik bzw. zum mathematischen Beweis. Über die Struktur des Blockseminars werden wir uns in einer Vorbesprechung verständigen. Der Termin für die Vorbesprechung steht noch nicht fest.

Ein Reader wird bereitgestellt.


[Ü] Grundschulbücher rezensieren
Abgabetermin der Rezensionen 04.08.2019
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

Kommentar:

Das wichtigste Medium der Ethiklehrkraft ist das Schulbuch. Aber was macht eigentlich ein gutes Schulbuch aus? In diesem Seminar werden nach einer Einführung in die Herstellung von Schulbüchern und der Erarbeitung von Kriterien für gute Schulbücher Rezensionen zu Ethikbüchern geschrieben und nach einer Peer-Review überarbeitet, um sie online zu veröffentlichen.
Voraussetzung für die Teilnahme an der Übung ist die Teilnahme am dazugehörigen Seminar „Medien und Methoden im Ethikunterricht der Primarstufe“.


[Ü] Politische Philosophie - Übung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 208

Kommentar:

Politische Philosophie

Politik und politische Systeme sind kontingent und durch Handlungen veränderbar. Doch wann ist eine politische Ordnung legitim? Welchen normativen Anforderungen muss sie genügen? Und was genau bezeichnen Ausdrücke wie „Politik“, „Regieren“ und „Gerechtigkeit“? Im Seminar und der Übung beschäftigen wir uns mit zentralen Aspekten und Thesen der Politischen Philosophie; mit Grundproblemen, Grundbegriffen und wichtigen systematischen Positionen. Anhand von historisch einflussreichen Klassikern, aber auch zeitgenössischen Denkansätzen sollen zudem Präsentationstechniken eingeübt werden.

Das Modul richtet sich an Bachelor-Studierende.


[Ü] Schulbücher rezensieren
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 102

Kommentar:

Schulbücher bilden die Basis des Unterrichtens. Doch was zeichnet ein gutes Schulbuch aus?
Im Seminar und der Übung werden Schulbücher didaktisch und methodisch in kleinen Arbeitsgruppen analysiert. Es werden Rezensionen zu den Neuerscheinungen für Ethik und Philosophie/ Sek I und Sek. II verfasst und die Ergebnisse im Seminar präsentiert.
Das Schreiben der Rezensionen und die Überarbeitungsprozesse in einem offenen Peer-Review--Verfahren schulen die Schreibkompetenz der Teilnehmer/innen.


[Tut] Tutorium Einführung in die Logik (BA/L3) (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 02.05.2019
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Einführung in die Logik (BA/L3) (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Einführung in die Logik (BA/L3) (Gruppe 3
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 207

[Tut] Tutorium Einführung in die Logik (BA/L3) (Gruppe 4)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Einführung in die Praktische Philosophie (L2) (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 03.05.2019
wöchentlich Fr. 08:00 - 10:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Einführung in die Praktische Philosophie (L2) (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
wöchentlich Fr. 14:00 - 16:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Einführung in die Praktische Philosophie (L2) (Gruppe 3)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 207

[Tut] Tutorium Einführung in die Praktische Philosophie (L3/BA) (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
wöchentlich Fr. 08:00 - 10:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 207

[Tut] Tutorium Einführung in die Praktische Philosophie (L3/BA) (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Einführung in die Praktische Philosophie (L3/BA) (Gruppe 3)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Einführung in die Praktische Philosophie (L3/BA) (Gruppe 4)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Einführung in die Theoretische Philosophie (L3/BA) (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Einführung in die Theoretische Philosophie (L3/BA) (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Einführung in die Theoretische Philosophie (L3/BA) (Gruppe 3)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Einführung in die Theoretische Philosophie (L3/BA) (Gruppe 4)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 214

[Tut] Tutorium Philosophische Ethik (L1) (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 207

[Tut] Tutorium Philosophische Ethik (L1) (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 207

[Koll] Aktuelle Forschungsfragen und Projekte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 207

Kommentar:

Das Oberseminar wendet sich an Fortgeschrittene. Wir lesen neuere Texte aus der Theoretischen Philosophie – insbesondere rund um die anthropologische Frage nach dem angemessenen Verständnis unserer menschlichen Lebensform(en) – und diskutieren laufende Projekte (Abschlussarbeiten, Dissertationen) aus dem Kreis der Teilnehmer_innen.
Das Programm wird zu Semesterbeginn gemeinsam festgelegt.


[Koll] Kolloquium
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 17:00 - 20:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 207

[Koll] Wie lässt sich Moral verstehen? (Jay Wallace: The Moral Nexus)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 207

Kommentar:

Wie lässt sich Moral verstehen? (Jay Wallace: The Moral Nexus)
Do, 10-12 Uhr

Vom 17.-19. Juni 2019 findet das dritte Sommer-Seminar der Friend-Stiftung mit Prof. Dr. R. Jay Wallace statt. Wallace ist Professor für Philosophie an der University of California, Berkeley, seine Forschungsinteressen betreffen Fragen der Metaethik, Moralpsychologie, Handlungstheorie und der Praktischen Rationalität.
Gegenstand des Sommer-Seminares wird sein neuestes Buch The Moral Nexus, Princeton University Press 2019 sein. Dieses steht im Mittelpunkt des Vorbereitungsseminares, in dem zusammen mit dem 2.5 halbtägigen Seminar mit Wallace 6 ECTS-Punkte erworben werden können durch zwei Essays oder einen Impulsvortrag während des Sommer-Seminares.

Prof. Wallace spricht übrigens perfekt Deutsch, so dass keinerlei Sprachhürden befürchtet werden müssen.

Aus der Verlagsankündigung zum Buch:
„The Moral Nexus develops and defends a new interpretation of morality namely, as a set of requirements that connect agents normatively to other persons in a nexus of moral relations. According to this relational interpretation, moral demands are directed to other individuals, who have claims that the agent comply with these demands. Interpersonal morality, so conceived, is the domain of what we owe to each other, insofar as we are each persons with equal moral standing. The book features a novel defense of the relational approach to morality, which emphasizes the special significance that moral requirements have, both for agents who are deliberating about what to do and for those who stand to be affected by their actions. The book argues that relational moral requirements can be understood to link us to all individuals whose interests render them vulnerable to our agency, regardless of whether they stand in any prior relationship to us.“


[Pj] Projekt: Kognitive und normative Orientierung
individuelle Termine
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

[Pj] Projekt: Konstruktion und Argumentation
individuelle Termine
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

[Pj] Projekt: Kritik und Reflexion
individuelle Termine
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

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