Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Gliederung nach anbietenden Einrichtungen - Philosophie
Veranstaltungen
Kolloquium ⇑
[Koll] Aktuelle Forschungsfragen und Projekte
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 330 | |
| nächster Termin: 23.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 330 | ||
Das Oberseminar/Kolloquium wendet sich an Fortgeschrittene. Wir lesen neuere Texte aus der Theoretischen Philosophie – insbesondere rund um die anthropologische Frage nach dem angemessenen Verständnis unserer menschlichen Lebensform(en) – und diskutieren laufende Projekte (Abschlussarbeiten, Dissertationen) aus dem Kreis der Teilnehmer:innen.
Das Programm wird zu Semesterbeginn gemeinsam festgelegt.
Um Voranmeldung wird gebeten.
Oberseminar ⇑
[O Si] Probleme und Perspektiven der Praktischen Philosophie
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 107 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 107 | ||
In dem Forschungskolloquium werden ausgewählte aktuelle Beiträge zu allen Themengebieten der praktischen Philosophie erarbeitet und diskutiert. Dazu gehören auch laufende Projekte (Abschlussarbeiten, Dissertationen) aus dem Kreis der Teilnehmer:innen. Das Kolloquium steht allen an forschungsnahen Themen und Diskussionen der Praktischen Philosophie interessierten fortgeschrittenen Studierenden offen.
In diesem Semester werden wir das gerade erschienene Buch "Die dunkle Seite der Sprache" lesen, das von Tim Henning, Nikola Komma und Christian Nimtz verfasst wurde, um aus der Perspektive der theoretischen, praktischen und der Sprachphilosophie zu untersuchen, "wie Worte ausgrenzen, abwerten und manipulieren."
Desweiteren werden wir Ausschnitte aus dem Buch „Citizen Knowledge. Markets, Experts, and the Infrastructure of Democracy” der Philosophin und Ökonomin Lisa Herzog lesen. Das darin entwickelte Konzept der “Wirtschaftsdemokratie” beschäftigt sich u.s. mit den folgenden Fragen: Wenn in der Politik das Prinzip der Demokratie gilt – warum dann nicht auch in der Wirtschaft? Wenn Demokratien Regierungen und politische Akteure zur Verantwortung ziehen für ihr Handeln, warum dann nicht auch Unternehmen und Manager? Wieso sollte man die Machtungleichgewichte einer kapitalistischen Marktwirtschaft hinnehmen, wenn sie weder fair noch partizipativ zustande gekommen sind und der demokratischen Kontrolle entzogen bleiben?
Lisa Herzog ist Gast der Lahngespräche 2026, d.h. sie wird im Rahmen eines Abendvortrags und ganztägigen Workshops die Thesen ihres Buches mit uns diskutieren (29.-30. Januar 2026).
Projekt ⇑
Seminar ⇑
[Si] Bedeutungstheorien - eine Einführung
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 102 | |
| nächster Termin: 23.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 102 | ||
Durch die intensive Lektüre einflussreicher – sowohl klassischer als auch zeitgenössischer – Texte erarbeiten wir uns einen systematischen Überblick über zentrale Ansätze der Bedeutungstheorie. Im Mittelpunkt stehen semantische Fragen danach, worin sprachliche Bedeutung besteht, wie sie theoretisch zu erfassen ist, wie die Bedeutung komplexer Ausdrücke (etwa von Sätzen) von ihren Bestandteilen abhängt und welche Rolle dabei der nicht-sprachliche Kontext spielt. Darüber hinaus werden metasemantische Fragen behandelt: Was erklärt, dass sprachliche Ausdrücke überhaupt Bedeutung haben? Und wodurch wird festgelegt, dass ein bestimmter Ausdruck oder Satz eine bestimmte Bedeutung besitzt?
Das Seminar ist geprägt von der gemeinsamen, textnahen Analyse zentraler Texte mit dem Ziel, die vertretenen Positionen präzise zu verstehen und ihre Argumente systematisch zu rekonstruieren. Ergänzt wird dies durch kurze Impulse der Studierenden sowie durch Gruppenarbeiten. Die Leistungen werden in einem Portfolio (u. a. mit Kurzvorträgen und einem wissenschaftlichen Poster) dokumentiert. Das Seminar richtet sich an Studierende in einer frühen Phase ihres Wahlpflichtstudiums. Ein grundlegendes Verständnis von Aussagen- und Prädikatenlogik ist empfehlenswert.
[Si] Einführung in die Ethik (L1/L2/L5) (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 116 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116 | ||
Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung der im Wintersemester begonnenen Einführung in die Praktische Philosophie (L2/L5). Während in der Veranstaltung des Wintersemesters vor allem Theorien der normativen Ethik im Mittelpunkt des Seminars standen, konzentriert sich das Seminar nun auf (a) Fragen der Metaethik und (b) konkrete Unterrichtsthemen. Die Veranstaltung wird durch ein begleitendes Tutorien unterstützt.
Lesen werden wir:
1. Relativismus
Rippe, Klaus Peter: "Relativismus", in Marcus Düwell et al. (Hg.): Handbuch Ethik, Stuttgart 2011, S. 498−502.
2. Subjektivismus
Williams, Bernard: "Subjektivismus", in Ders.: Der Begriff der Moral, Stuttgart 1978, S. 21−27.
3. Liebe
hooks, bell: "Klarheit: Die Liebe in Worte fassen", in Alles über Liebe: neue Sichtweisen, Hamburg 2021, S. 35–50.
4. Tiere essen
Diamond, Cora: "Fleisch essen und Menschen essen", in Menschen, Tiere und Begriffe, Frankfurt a.M. 2017, S. 83–106 (gekürzt).
5. Technik und Ethik
Jonas, Hans: "Warum die Technik ein Gegenstand für die Ethik ist. Fünf Gründe", in Technik und Ethik, hrsg. von Hans Lenk und Günter Ropohl, Stuttgart 1987, S. 81−91.
6. Hunger und Wohlstand
Singer, Peter: "Hunger, Wohlstand und Moral", in Weltarmut und Ethik hrsg. von Barbara Bleisch und Peter Schaber, Paderborn 2007, S. 37–51 (gekürzt).
7. Fake News
Jaster, Romy; Lanius, David: "Was sind Fake News?", in Die Wahrheit schafft sich ab. Wie Fake News Politik machen, Stuttgart 2020, S. 26–47.
8. Sprache und Gewalt
Krämer, Sybille: "Sprache als Gewalt oder: Warum verletzen Worte?", in Verletzende Worte. Die Grammatik sprachlicher Missachtung, hrsg. von Steffen Kitty Herrmann et al., Berlin 2007, S. 31−48 (gekürzt).
9. Toleranz und Anerkennung
Forst, Rainer: "Toleranz und Anerkennung", in Handbuch Anerkennung, hrsg. von Ludwig Siep et al., Wiesbaden 2021, S. 85−91.
10. Gerechtigkeit als Fairness
Rawls, John: "Eine Theorie der Gerechtigkeit" (Auszüge), in Ethik, Lehr- und Lesebuch, hrsg. von Robert Spaemann und Walter Schweidler, Stuttgart 2006, S. 304−324.
11. Freiheit
Rössler, Beate: "Freiheit in der sozialen und politischen Philosophie", in Freiheit, hrsg. von Martin Laube, Tübingen 2014, S. 233–253 (gekürzt).
12. Verteilungsgerechtigkeit
Schlothfeldt, Stephan: "Verteilungsgerechtigkeit (II): Bedürfnis, Verteilungsgerechtigkeit (III): Gleichheit", in ders. Gerechtigkeit, Berlin 2012, S. 75−92.
[Si] Einführung in die Ethik (L1/L2/L5) (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 116 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116 | ||
Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung der im Wintersemester begonnenen Einführung in die Praktische Philosophie (L2/L5). Während in der Veranstaltung des Wintersemesters vor allem Theorien der normativen Ethik im Mittelpunkt des Seminars standen, konzentriert sich das Seminar nun auf (a) Fragen der Metaethik und (b) konkrete Unterrichtsthemen. Die Veranstaltung wird durch ein begleitendes Tutorien unterstützt.
Lesen werden wir:
1. Relativismus
Rippe, Klaus Peter: "Relativismus", in Marcus Düwell et al. (Hg.): Handbuch Ethik, Stuttgart 2011, S. 498−502.
2. Subjektivismus
Williams, Bernard: "Subjektivismus", in Ders.: Der Begriff der Moral, Stuttgart 1978, S. 21−27.
3. Liebe
hooks, bell: "Klarheit: Die Liebe in Worte fassen", in Alles über Liebe: neue Sichtweisen, Hamburg 2021, S. 35–50.
4. Tiere essen
Diamond, Cora: "Fleisch essen und Menschen essen", in Menschen, Tiere und Begriffe, Frankfurt a.M. 2017, S. 83–106 (gekürzt).
5. Technik und Ethik
Jonas, Hans: "Warum die Technik ein Gegenstand für die Ethik ist. Fünf Gründe", in Technik und Ethik, hrsg. von Hans Lenk und Günter Ropohl, Stuttgart 1987, S. 81−91.
6. Hunger und Wohlstand
Singer, Peter: "Hunger, Wohlstand und Moral", in Weltarmut und Ethik hrsg. von Barbara Bleisch und Peter Schaber, Paderborn 2007, S. 37–51 (gekürzt).
7. Fake News
Jaster, Romy; Lanius, David: "Was sind Fake News?", in Die Wahrheit schafft sich ab. Wie Fake News Politik machen, Stuttgart 2020, S. 26–47.
8. Sprache und Gewalt
Krämer, Sybille: "Sprache als Gewalt oder: Warum verletzen Worte?", in Verletzende Worte. Die Grammatik sprachlicher Missachtung, hrsg. von Steffen Kitty Herrmann et al., Berlin 2007, S. 31−48 (gekürzt).
9. Toleranz und Anerkennung
Forst, Rainer: "Toleranz und Anerkennung", in Handbuch Anerkennung, hrsg. von Ludwig Siep et al., Wiesbaden 2021, S. 85−91.
10. Gerechtigkeit als Fairness
Rawls, John: "Eine Theorie der Gerechtigkeit" (Auszüge), in Ethik, Lehr- und Lesebuch, hrsg. von Robert Spaemann und Walter Schweidler, Stuttgart 2006, S. 304−324.
11. Freiheit
Rössler, Beate: "Freiheit in der sozialen und politischen Philosophie", in Freiheit, hrsg. von Martin Laube, Tübingen 2014, S. 233–253 (gekürzt).
12. Verteilungsgerechtigkeit
Schlothfeldt, Stephan: "Verteilungsgerechtigkeit (II): Bedürfnis, Verteilungsgerechtigkeit (III): Gleichheit", in ders. Gerechtigkeit, Berlin 2012, S. 75−92.
[Si] Einführung in die Logik (AfK-Nr.: 399)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, A 4 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 23.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 4 (Hörsaal) | ||
Dieses Seminar bietet eine Einführung in die Logik. Die Logik beschäftigt sich mit Argumenten und untersucht systematisch, welche Argumente gut und welche schlecht sind. Die sogenannte formale Logik tut dies mithilfe von künstlichen formalen Sprachen, die in gewissen Hinsichten unseren natürlichen Sprachen (also z.B. Deutsch) ähnlich sind. In diesem Seminar lernen wir solche formalen Sprachen kennen und lernen, wie man in ihnen Argumente formulieren und auf ihre Gültigkeit hin untersuchen kann. Die formalen Sprachen werden wir dann auch verwenden, um natürlichsprachliche Argumente (also Argumente, die zum Beispiel auf Deutsch formuliert sind) zu rekonstruieren und zu analysieren. Das soll uns dabei helfen, ein besseres Verständnis davon zu entwickeln, welche natürlichsprachlichen Argumente gut sind und welche nicht.
Begleitet wird dieses Seminar von Tutorien, in denen Sie die Inhalte des Seminars vertiefen und ihre Anwendung gemeinsam üben.
Prüfungsform: Klausur
[Si] Einführung in die Praktische Philosophie (BA/L3) (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 116 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116 | ||
Das Seminar baut auf den Themen und Problemstellungen der Einführungsvorlesung auf und soll eine vertiefte Beschäftigung mit den Paradigmen der Ethik ermöglichen. Nach einer einleitenden Einheit zu metaethischen Fragestellungen werden die Theorie-Paradigmen (Tugendethik, Kontraktualismus, Deontologie, Utilitarismus) anhand ihrer klassischen Vertreter (Aristoteles, David Hume, Immanuel Kant, John Stuart Mill) systematisch erarbeitet werden. Abschließend sollen zeitgenössische Weiterentwicklungen analysiert werden.
Das Seminar richtet sich an Studierende, die die Vorlesung zur Einführung in die Praktische Philosophie besucht haben. Es wird durch Pflichttutorien begleitet.
Das Passwort für den Stud.ip-Kurs wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
[Si] Einführung in die Praktische Philosophie (BA/L3) (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
Das Seminar baut auf den Themen und Problemstellungen der Einführungsvorlesung auf und soll eine vertiefte Beschäftigung mit den Paradigmen der Ethik ermöglichen. Nach einer einleitenden Einheit zu metaethischen Fragestellungen werden die Theorie-Paradigmen (Tugendethik, Kontraktualismus, Deontologie, Utilitarismus) anhand ihrer klassischen Vertreter (Aristoteles, David Hume, Immanuel Kant, John Stuart Mill) systematisch erarbeitet werden. Abschließend sollen zeitgenössische Weiterentwicklungen analysiert werden.
Das Seminar richtet sich an Studierende, die die Vorlesung zur Einführung in die Praktische Philosophie besucht haben. Es wird durch Pflichttutorien begleitet.
Das Passwort für den Stud.ip-Kurs wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
[Si] Ethik für die Schule (Teil 2)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
Im zweiten Teil des Seminars werden wir uns mit den folgenden Fragen beschäftigen:
- Die Frage nach Recht, Staat und Wirtschaft
- Die Frage nach Natur, Kultur und Technik
- Die Frage nach Wahrheit, Wirklichkeit und Medien
- Die Frage nach Ursprung, Zukunft und Sinn
Anhand einschlägiger Texte werden wir uns exemplarischen Themen innerhalb dieser Fragenkomplexe widmen, damit Sie einen fachwissenschaftlich fundierten Einblick in diese Fragen des Ethikunterrichts bekommen.
Das Seminar richtet sich an Studierende, die bereits den ersten Teil des Seminars besucht haben.
Das Passwort zum Kurs wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
[Si] Ethische Grundbegriffe - Zentrale Unterrichtsthemen der Sekundarstufe I
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
In diesem Seminar erarbeiten wir zentrale ethische Grundbegriffe und setzen uns aktiv mit ihrer Vermittlung im Schulunterricht auseinander. Studierende planen in Kleingruppen eigene Unterrichtseinheiten, die sie im Plenum präsentieren und gemeinsam reflektieren. Ziel ist es, theoretisches Wissen mit praktischen Methoden zu verbinden und so Sicherheit für den zukünftigen Ethikunterricht zu gewinnen.
[Si] Grundprobleme der Philosophie des Geistes (Gruppe 1) (AfK-Nr.: 407/408)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 116 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116 | ||
Was heißt es, ein geistiges Wesen zu sein? Hat man einen Geist? Und: Hat man einen Geist wie man Hände und Füße hat? Ist der Geist eine komplizierte Maschine und wenn ja, welche Gesetze gelten für solche Maschinen? Wie hängen Geist, Bewusstsein, Wahrnehmung, Erinnerung, die Fähigkeit, Erfahrungen zu machen, und Gefühle miteinander zusammen? Was ist Denken? Und woran kann man überhaupt erkennen, ob ein Wesen ein geistiges Wesen ist? Das dialogisch angelegte Seminar soll in die wichtigsten Fragestellungen und Probleme der Philosophie des Geistes einführen sowie mit den einflussreichsten Positionen bekannt machen; es wird durch begleitende Tutorien unterstützt.
Literatur:
• Ansgar Beckermann (2001): Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes. Berlin: de Gruyter.
• Wolfgang Detel (2007): Grundkurs Philosophie, Bd. 3: Philosophie des Geistes und der Sprache.
Stuttgart: Reclam (knappe Einführung).
• Jaegwon Kim (1998): Philosophie des Geistes, dt. von G. Günther. Berlin: Springer.
[Si] Grundprobleme der Philosophie des Geistes (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 003 | |
| nächster Termin: 23.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 003 | ||
Was heißt es, ein geistiges Wesen zu sein? Hat man einen Geist? Und: Hat man einen Geist wie man Hände und Füße hat? Ist der Geist eine komplizierte Maschine und wenn ja, welche Gesetze gelten für solche Maschinen? Wie hängen Geist, Bewusstsein, Wahrnehmung, Erinnerung, die Fähigkeit, Erfahrungen zu machen, und Gefühle miteinander zusammen? Was ist Denken? Und woran kann man überhaupt erkennen, ob ein Wesen ein geistiges Wesen ist? Das dialogisch angelegte Seminar soll in die wichtigsten Fragestellungen und Probleme der Philosophie des Geistes einführen sowie mit den einflussreichsten Positionen bekannt machen; es wird durch begleitende Tutorien unterstützt.
Literatur:
• Ansgar Beckermann (2001): Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes. Berlin: de Gruyter.
• Wolfgang Detel (2007): Grundkurs Philosophie, Bd. 3: Philosophie des Geistes und der Sprache.
Stuttgart: Reclam (knappe Einführung).
• Jaegwon Kim (1998): Philosophie des Geistes, dt. von G. Günther. Berlin: Springer.
[Si] Hannah Arendts Politische Philosophie (AfK-Nr.: 413/414)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 102 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 102 | ||
Hannah Arendts Gedanken zählen zu den einflussreichsten der zeitgenössischen politischen Theorie. Zumindest drei ihrer Werke hatten enormen Einfluss auf verschiedene intellektuelle Kreise. The Origins of Totalitarianism (Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft) (1951) ist eine Studie über die Grundeigenschaften Wesen und den historischen Hintergrund totalitärer Phänomene wie des nationalsozialistischen und des stalinistischen Regimes. The Human Condition (Vita Activa oder Vom tätigen Leben) (1958) ist eine philosophische Untersuchung, die sich mit den grundlegenden Kategorien des Arbeitens, Herstellens, und Handelns befasst. Und Eichmann in Jerusalem (1963) analysiert den Prozess gegen einen Nazi-Täter und prägt dabei den viel diskutierten Begriff der „Banalität des Bösen“. Neben diesen wichtigen Werken veröffentlichte Arendt mehrere einflussreiche Essays zu Themen wie der Revolution, Freiheit, Autorität, Gewalt, den Menschenrechten und nicht zuletzt der Urteilskraft. In diesem einführenden Seminar werden wir die wichtigsten Aspekte von Arendts politischem Denken aus verschiedenen Blickwinkeln kritisch diskutieren.!
[Si] Information und Repräsentation: Zu den Grundlagen der Kognitionswissenschaften (AfK-Nr.: 405/406)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 17:30 - 19:30 Uhr | Rathenaustraße 10, 107 | |
| nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 107 | ||
Den Kognitionswissenschaften liegt eine repräsentationale Theorie des Geistes zugrunde: Kognition besteht im Manipulieren von Repräsentationen. Wahrnehmen, Denken, Planen oder Entscheiden erscheinen als Operationen über interne Zustände, die etwas repräsentieren. Doch was genau sind solche Repräsentationen? Wodurch zeichnen sie sich aus? Welche explanatorische Rolle spielen sie? Und wie verhält sich der Begriff der Repräsentation zu anderen Begriffen – etwa dem der Information?
Das Seminar bietet eine systematische Einführung in Theorien mentaler Repräsentation. Ausgangspunkt sind klassische Versuche, Repräsentationen über Informationsbeziehungen oder nomologische Abhängigkeiten zu erklären, sowie funktionalistische Ansätze, die das Problem der Fehlrepräsentation adressieren: Wie kann ein Zustand repräsentational sein, obwohl das von ihm Repräsentierte nicht der Fall ist?
Darauf aufbauend werden deflationäre und revisionäre Positionen diskutiert, die den explanatorischen Wert des Repräsentationsbegriffs bestreiten oder neu bestimmen, sowie neuere, gegenwärtig einflussreiche Positionen.
Ziel des Seminars ist eine kritische Neubewertung des Repräsentationsbegriffs:
Ist Repräsentation ein unverzichtbarer Grundbegriff der Kognitionswissenschaft – oder ein theoretisches Konstrukt, dessen explanatorischer Mehrwert neu zu bestimmen ist?
Stil des Seminars: Das Seminar ist textbasiert und diskussionsorientiert aufgebaut; im Zentrum stehen die präzise, gemeinsame Rekonstruktion und kritische Analyse von Positionen und Argumenten. Gelegentliche Gruppenarbeiten bereiten die Diskussion vor oder vertiefen sie; in Kurzpräsentationen rekonstruieren und sichern Studierende den erreichten Argumentationsstand. Den Abschluss bilden eigenständige, analytisch-argumentativ ausgerichtete Präsentationen.
[Si] John Rawls, der Liberalismus und seine Gegner (AfK-Nr.: 413/414)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 117 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 117 | ||
Was heißt es, eine Liberale zu sein? Zumindest in öffentlichen Debatten wird das nicht selten übersetzt mit einer grenzenlos-naiven Befürwortung wirtschaftlicher Freifahrt und rücksichtsloser Eigenverantwortung. Doch ist das alles, was der Liberalismus zu bieten hat?
Keineswegs! Nicht nur blickt ›der Liberalismus‹ auf eine reichhaltige Ideengeschichte zurück, vor allem aber hat sich aus der Diskussion um ihn die wohl lebhafteste und vielgestaltigste Debatte der politischen Philosophie nach dem Zweiten Weltkrieg ergeben. Protagonist dieser Debatte ist John Rawls, der mit seinem Monumental-Werk »Eine Theorie der Gerechtigkeit« in den 1970er Jahren die totgeglaubte analytische, politische Philosophie wiederbelebte.
In diesem Seminar wollen wir Rawls politischen Liberalismus kennenlernen, der viel weniger dem entspricht, was heutzutage häufig unter ›liberal‹ verstanden wird. Stattdessen finden wir vielfältige Gedanken zu Umverteilung, Fairness, Chancengleichheit, Rücksicht, Toleranz und Generationsgerechtigkeit. Gleichwohl waren Rawls Ideen nicht unumstritten und bieten vielfach berechtigten Anlass zur Kritik. Auch wir wollen im Seminar diesen Kritiken aus verschiedensten Richtungen nachgehen, darunter dem Feminismus, Libertarismus und Kommunitarismus (z.B. Nussbaum, Shklar, Walzer, Kittay, Sandel u.v.m.).
Dass sich der Liberalismus in einer vielbeschworenen ›Krise‹ befinden würde und dass sich sein öffentliches Bild zunehmend verschlechtert hat, bietet uns also Anlass, einen genaueren und abwägenden Blick auf John Rawls, den Liberalismus und seine Gegner zu werfen.
[Si] Kinderrechte, Menschenrechte - Unterrichtsmaterialien Ethik analysieren und erstellen
Wie lassen sich Kinderrechte und Menschenrechte im Ethikunterricht lebendig vermitteln? In diesem Blockseminar analysieren wir bestehende Materialien, diskutieren ihre Stärken und Grenzen und entwickeln eigene, praxisnahe Konzepte für den Unterricht. Ziel ist es, ethische Fragestellungen altersgerecht aufzubereiten und die Unterrichtsplanungen gemeinsam zu reflektieren.
[Si] Kompetenzorientierter Ethik- und Philosophieunterricht (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
Die hessischen Bildungspläne sind seit August 2011 auf Bildungsstandards umgestellt worden. Diese sind kompetenzorientiert formuliert. Was bedeutet kompetenzorientiert Unterrichten?
Im Mittelpunkt des Seminars stehen die im Ethikunterricht zu erwerbenden Kompetenzen, ihre Diagnose, Vermittlung und Förderung: Wahrnehmungskompetenz, Empathie, Perspektivwechsel, interkulturelle Kompetenz, Interdisziplinäre Kompetenz, Argumentations- und Urteilskompetenz, moralische Urteilsfähigkeit, ethische Urteilsfähigkeit, Diskursfähigkeit, Reflexionsfähigkeit, sprachanalytische Kompetenz, Orientierungskompetenz. Die Kompetenzen werden anhand ausgewählter Unterrichtsmethoden und -materialien erarbeitet und reflektiert.
[Si] Kompetenzorientierter Ethik- und Philosophieunterricht (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
Die hessischen Bildungspläne sind seit August 2011 auf Bildungsstandards umgestellt worden. Diese sind kompetenzorientiert formuliert. Was bedeutet kompetenzorientiert Unterrichten?
Im Mittelpunkt des Seminars stehen die im Ethikunterricht zu erwerbenden Kompetenzen, ihre Diagnose, Vermittlung und Förderung: Wahrnehmungskompetenz, Empathie, Perspektivwechsel, interkulturelle Kompetenz, Interdisziplinäre Kompetenz, Argumentations- und Urteilskompetenz, moralische Urteilsfähigkeit, ethische Urteilsfähigkeit, Diskursfähigkeit, Reflexionsfähigkeit, sprachanalytische Kompetenz, Orientierungskompetenz. Die Kompetenzen werden anhand ausgewählter Unterrichtsmethoden und -materialien erarbeitet und reflektiert.
[Si] Mind your gender - degender your mind. Feministische Philosophie des Geistes (AfK-Nr.: 407/408)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 014 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 014 | ||
Feministische Philosophie und Philosophie des Geistes sind zwei Disziplinen der Philosophie, die bislang relativ wenig miteinander in Kontakt gekommen sind, obwohl sie zum Teil ähnliche Phänomene behandeln. So sind Fragen wie „Wer hat einen Geist?“ und „Welchen Einfluss hat das Soziale auf das Mentale?“ sowie Theorien über u.a. Emotionen, das Selbst, und psychische Krankheiten von Relevanz für beide Disziplinen.
Das Seminar soll feministische Philosophie und Philosophie des Geistes in ein Gespräch bringen, das für beide Disziplinen ertragreich ist. Wir werden u.a. feministische, anti-rassistische, anti-ableistische und trans* Perspektiven zu Themen wie Sexualität, Geschlechtsidentität, psychische Krankheiten und Neurodivergenz, das Selbst, Emotionen und Verkörperung diskutieren.
Die Texte werden voraussichtlich teilweise auf Englisch und teilweise auf Deutsch sein, die Seminardiskussion auf Deutsch.
[Si] Philosophie der Freundschaft
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 102 | |
| nächster Termin: 23.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 102 | ||
Was zeichnet Freundschaft als spezifische Form zwischenmenschlicher Beziehung aus? Ist "Freundschaft auf den ersten Blick" denkbar, oder gehört es wesentlich zur Freundschaft, dass sie sich über die Zeit entwickelt und bewährt? Unter welchen Bedingungen entsteht sie und wodurch unterscheidet sie sich von Bekanntschaft, Zweckgemeinschaft oder von bloßer Sympathie?
Ist Ähnlichkeit eine notwendige Voraussetzung für Freundschaft? Falls ja: In welcher Hinsicht? Teilen Freund/innen notwendig politische Überzeugungen, Wertvorstellungen oder Interessen? Ist Freundschaft prinzipiell auch zwischen Menschen möglich, die sich in Alter, Lebensform, materiellen Ressourcen, intellektuellen Fähigkeiten oder moralischen Urteilen deutlich unterscheiden? Können wir sogar mit Personen befreundet sein, die wir in zentralen Punkten für moralisch verwerflich halten?
Welche normative und existenzielle Bedeutung kommt der Freundschaft zu? Trägt sie – wie etwa bei Aristoteles – zum guten und gelingenden Leben bei? Aber warum sollte man nicht eher die emotionale Unabhängigkeit gegenüber der Freundschaft vorziehen? Schließlich machen Freundschaften uns auch verletzlicher. Zudem begrenzen sie uns zuweilen, indem sie uns Verpflichtungen auferlegen, etwa Loyalität, Unterstützung oder Parteilichkeit. Diese Verpflichtungen stehen aber womöglich nicht nur mit der eigenen Autonomie, sondern auch mit anderen moralischen Anforderungen in Spannung.
Im Seminar werden klassische Positionen (u. a. von Aristoteles) sowie einschlägige zeitgenössische Beiträge zur Philosophie der Freundschaft gemeinsam erarbeitet und kritisch diskutiert.
Voraussichtlich werden wir folgende Texte lesen:
1. Aristoteles: Nikomachische Ethik, übersetzt von D. Frede, Buch VIII, Kap. 3-10, Berlin 2020, S. 139–150.
2. Aristoteles: Nikomachische Ethik, übersetzt von D. Frede, Buch IX, Berlin 2020, S. 160–177.
3. Telfer, Elizabeth: "Friendship", in Proceedings of the aristotelian society, Wiley 1970, S. 223–241.
4. Krebs, Angelika: "Wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht. Eine dialogische Philosophie der Liebe", in Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 2009, 57. Jg., Nr. 5, S. 729–743.
5. Stegbauer, Christian: "Weak und strong ties. Freundschaft aus netzwerktheoretischer Perspektive", in Netzwerkanalyse und Netzwerktheorie: ein neues Paradigma in den Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, S. 105–119.
6. Friedman, Marilyn: "Freundschaft und moralisches Wachstum", in Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 1997, 45. Jg., Nr. 2, S. 235–248.
7. Mason, Cathy: "What’s bad about friendship with bad people?", in Canadian Journal of Philosophy, 2021, 51. Jg., Nr. 7, S. 523–534.
8. Vogt, Katja: "Freundschaft, Unparteilichkeit und Feindschaft", in Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 2001, 49. Jg., Nr. 4, S. 517–532.
9. Kawall, Jason: "Friendship and epistemic norms", in Philosophical Studies, 2013, 165. Jg., Nr. 2, S. 349–370.
10. Alfano, Mark: "Friendship and the structure of trust", in Alberto Masala & Jonathan Webber (eds.): From Personality to Virtue: Essays on the Philosophy of Character. Oxford, S. 186–206.
11. Hojjat, Mahzad; Boon, Susan D.; Lozanzo, Elizabeth B.: "Transgression, forgiveness, and revenge in friendship", in Mahzad Hojjat & Anne Moyer (eds.): The psychology of friendship, 2017, S. 195–212.
12. Ernst, Gerhard: "Liebe und Unersetzbarkeit", in Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 2023, 71. Jg., Nr. 3, S. 355–373.
13. Walker, Karen: "Men, women, and friendship: What they say, what they do", in Gender & Society, 1994, 8. Jg., Nr. 2, S. 246–265.
[Si] Philosophie und Rassismus (AfK-Nr.: 409/410)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 107 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 107 | ||
Welche Rolle spielen philosophische Theorien bei der Entstehung des Begriffs „Rasse“, bei der Ausformung und Perpetuierung von Rassismus sowie im Antirassismus? Das Seminar behandelt diese Fragen sowohl in historischer als auch in systematischer Perspektive. Im Mittelpunkt stehen Ansätze von Kants Rassentheorie bis hin zu aktuellen kritisch-philosophischen Theorien von Race (u. a. Charles Mills und Sally Haslanger) sowie Theorien des Antisemitismus. Ziel des Seminars ist eine fundierte Einführung in die philosophischen Debatten um (Anti-)Rassismus.
Die im Rahmen des Collegium Giessenum („Rassismus“) stattfindenden Vorträge sind Teil der Seminarsitzungen."
[Si] Philosophieren mit und über Behinderung
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 116 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116 | ||
Ausgangspunkt des Seminars ist die Annahme, dass der Begriff Behinderung nicht nur eine medizinische und pädagogische, sondern auch eine genuin philosophische Dimension besitzt. Entsprechend werden einerseits aus theoretischer Perspektive Fragen nach Normalität, Normalisierung, Autonomie, Gerechtigkeit, Anerkennung, Menschenwürde und Macht behandelt. Andererseits wird anhand konkreter Beispiele aller Schulformen diskutiert, inwiefern das Thema Behinderung weniger als Defizit, sondern vielmehr als Einladung verstanden werden kann, um Ethikunterricht in allen Schulformen diskriminierungssensibel zu gestalten.
[Si] Problemorientierter Ethikunterricht
Da das Seminar vor dem Losverfahren beginnt und bereits jetzt voll ist, wurde die Anmeldung geschlossen.
Problemorientierung ist ein zentrales Grundprinzip der Unterrichtsplanung und gerade für den Ethikunterricht und die in ihm zu erwerbenden Kompetenzen relevant. Im Seminar werden im Anschluss an einen theoretischen Einstieg problemorientierte Unterrichtseinheiten geplant. Abschließend wird der Gegenentwurf zur Problemorientierung, der lösungsorientierte Ansatz, vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt.
Das Seminar ist bereits voll.
[Si] Reality TV als Thema der Ethik!? (AfK-Nr.: 411/412)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 117 | |
| nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 117 | ||
Gil wird Dschungelkönig 2026, Alex bespuckt eine Verführerin bei Temptation Island, Walentina mobbt eine Mitkandidatin – das sind nur drei Beispiele aus dem Reality TV, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert werden. Schon von Beginn an wurden ethische Bedenken hinsichtlich derartiger Shows vorgebracht, die in den letzten 1-2 Jahren immer lauter wurden.
Die akademische Ethik beschäftigt sich aber nur am Rande mit diesen Bedenken. Traditionell gibt es zwei (ethische) Kritiklinien am Unterhaltungsfernsehen allgemein, die sich auch auf Reality TV anwenden lassen: Nach der sogenannten „rechten These“ sind diese Shows problematisch, weil sie einen Sittenverfall nach sich ziehen. Der Gedanke ist, dass sich das, was im TV gezeigt wird, direkt auf die Zuschauer*innen auswirkt. Wird etwa Gewalt gezeigt, wirkt das enthemmend und kann wiederum Gewalt beim Publikum fördern. Nach der „linken These“ sind Unterhaltungsformate negativ zu betrachten, weil sie die tatsächlichen gesellschaftlichen Umstände unserer Welt verschleiern. Hierhinter steckt folgender Gedanke: Wer sich von Reality TV ablenken lässt, geht nicht in den Widerstand gegen ungerechte Systeme. Aus beiden Thesen lassen sich sicherlich wichtige Kritikpunkte ableiten. Um die Vielschichtigkeit von Reality TV auf allen Ebenen (Produktion, Showkonzept, Schnitt, Darsteller*innen, Zuschauer*innen etc.) zu greifen, braucht es aber mehr.
Im Seminar werden wir uns daher dem Phänomen Reality TV auf verschiedene Weise nähern. Im ersten Schritt werden wir einschlägige Texte zur ethischen Debatte um Reality TV lesen. Im Anschluss diskutieren wir mit Texten aus verwandten Debatten ausgewählte Themen, die in Bezug auf Reality TV-Formate diskutiert werden, z.B. Objektifizierung, Instrumentalisierung oder Boykott. Im dritten Schritt gehen Sie in Projektgruppen zusammen und suchen sich ein konkretes Beispiel aus dem Reality TV-Bereich aus, das Sie mithilfe des erarbeiteten theoretischen Fundaments ethisch analysieren. Aus dieser Analyse entwickeln Sie kleine Social Media-Projekte (TikToks, Instagram-Beiträge etc.), die dann Teil der Prüfungsleistung sind.
WICHTIG: Das Seminar bedarf im Semester sehr viel mehr Arbeit als ein reguläres Seminar, dafür aber weniger Arbeit in der vorlesungsfreien Zeit. Es erfordert eine regelmäßige Lektüre der Texte sowie eine selbstständige Mitarbeit in Kleingruppen. Der Großteil der Texte ist ausschließlich in englischer Sprache vorhanden.
Das Passwort zum Kurs wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
[Si] Religion und Vernunft (für Studierende der Katholischen Theologie: Systematische Theologie) (AfK-Nr.: 403/404)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II, H 215 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215 | ||
„Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten“, meinte einst Wilhelm Busch. Das dürfte überzogen sein. Gleichwohl ist es eine offene Frage, ob und inwiefern ein religiöser Glaube, insbesondere der Glaube an einen (monotheistischen) Gott, rational ist, es also gute Gründe für einen solchen Glauben gibt. Genau dieser Frage möchten wir in dem Seminar nachgehen. Naturgemäß fächert sich eine solch gewichtige Frage in viele schwierige Teilfragen und Probleme auf, von denen wir zumindest einige behandeln werden. So werden wir uns etwa eine kleine Auswahl an einflussreichen Motiven und Argumenten für den Glauben an Gott vornehmen und zu prüfen versuchen – darunter auch den einen oder anderen sogenannten ‚Gottesbeweis‘. Auch sollen natürlich Argumente gegen die Rationalität des Glaubens zu Wort kommen – vor allem das notorische Theodizeeproblem: also das Problem, dass die Annahme, es gebe einen allmächtigen, allwissenden und allgütigen Gott, angesichts des unermesslichen Leids in unserer Welt eigentlich absurd anmutet.
Wir werden im Seminar allerdings auch noch einen Schritt zurücktreten und ganz grundsätzlich danach fragen, was ein religiöser Glaube genauer ist – im Unterschied zu verwandten geistigen Zuständen, etwa (‚herkömmlichen‘) Überzeugungen, Hoffnungen oder einem Vertrauen in Personen oder ‚Sachen‘. Auch wird uns beschäftigen, ob es rational ist, sich zu wünschen, nicht irgendwann unwiederbringlich tot zu sein, stattdessen ewig zu leben – eine für viele Religionen ja zentrale Vorstellung. Ferner möchten wir über den Status von Religion in sogenannten postsäkularen Gesellschaften nachdenken: Sind religiöse Traditionen zu überwindende Restbestände aus vormodernen Zeiten oder haben sie, auch für aufgeklärte Zeitgenoss:innen, noch ein semantisches und humanitäres Potenzial, das sich zu erschließen lohnt?
Indem wir diesen (und verwandten) Überlegungssträngen gemeinsam nachgehen, möchten wir in der Beantwortung der Leitfrage vorankommen, wie es um die Rationalität religiösen Glaubens bestellt ist. Wir hoffen, dass uns dabei auch die interdisziplinäre Seminarstruktur helfen wird – Philosophie und Theologie also voneinander lernen werden.
[Si] Schlüsselthemen des Ethikunterrichts für die Oberstufe und das Abitur
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 116 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116 | ||
Voraussetzung für einen gelungenen Ethikunterricht der Oberstufe ist ebenso eine solide Kenntnis der Inhalte des Kerncurriculums wie deren methodische Umsetzung. Entsprechend wechseln sich rein theoretische und praktische Anteile des Seminars ab. Dabei ist eine Sitzung stets der rein inhaltlichen Auseinandersetzung mit einem Schwerpunk gewidmet (z.B. Grundpositionen der Ethik, Anthropologie, Recht und Gerechtigkeit, Mensch, Natur und Technik). In der Folgesitzung wird der in der vorherigen Woche behandelte Text mithilfe verschiedener Methoden für die Praxis des Ethikunterrichts erprobt. Das Seminar setzt die Bereitschaft zum Lesen philosophischer Texte und die Gestaltung einer Seminarstunde voraus.
[Si] Schulbücher rezensieren
| regelmäßiger Termin ab 09.06.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 09.06.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
Schulbücher bilden die Basis des Unterrichtens. Doch was zeichnet ein gutes Schulbuch aus?
Im Seminar und der Übung werden Schulbücher didaktisch und methodisch in kleinen Arbeitsgruppen analysiert. Es werden Rezensionen zu den Neuerscheinungen für Ethik und Philosophie/ Primastufe sowie Sek I und Sek. II verfasst und die Ergebnisse im Seminar präsentiert.
Das Schreiben der Rezensionen und die Überarbeitungsprozesse in einem offenen Peer-Review--Verfahren schulen die Schreibkompetenz der Teilnehmer/innen.
[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.
[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.
[Si] Was ist Eigentum?
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 113 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 113 | ||
»Hey, das ist mein Fahrrad!«
»Was soll das heißen ›mein‹? Hast du es gebaut? Fährst du gerade damit? Ich hab‘ keine Ahnung, was Du da redest, das ist einfach ein Fahrrad.«
Wenn wir uns auch nur einen Moment ernsthaft vorstellen, in sozialen Zusammenhängen zu leben, in denen Eigentum kein etabliertes und wirksames Konzept ist, dann merken wir, wie grundlegend diese Kategorie für unsere Selbstsituierung ist. Man stelle sich nur für einen Moment vor, es ginge nicht um ein Fahrrad, sondern den eigenen Körper.
Auch politik- und ideengeschichtlich ist das Recht auf Privateigentum ein kontroverser Gegenstand. Im zweiten Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der französischen Nationalversammlung von 1789 steht: »Das Ziel jeder politischen Vereinigung ist die Erhaltung der natürlichen und unveräußerlichen Menschenrechte. Diese Rechte sind Freiheit, Eigentum, Sicherheit und Widerstand gegen Unterdrückung.« Zugleich ist unübersehbar, dass die Frage, wem was gehören sollte, viele der erbitterten Kämpfe unserer Zeit bestimmt.
Im Seminar wollen wir der Frage nachgehen, was die Relation des Eigentums grundlegend ausmacht und welche Ressourcen zu seiner Rechtfertigung in Stellung gebracht werden.
Dazu wollen wir uns insbesondere mit Überlegungen auseinandersetzen, wie sie von Locke, Kant und Hegel angestellt wurden.
Literatur (zur Vorbereitung):
Barbara Arneil (1996): »John Locke and America: The Defence of English Colonialism« Oxford University Press. Insbesondere Kapitel 6.
Jacob Blumenfeld (2025): »The Concept of Property in Kant, Fichte, and Hegel. Freedom, Right, and Recognition« Oxford University Press.
Crawford Brough Macpherson (1951): »Locke on Capitalist Appropiation« In: The Western Political Quarterly, Vol. 4, Nr. 4, S. 550-566.
Crawford Brough MacPherson (1962): »Die politische Theorie des Besitzindividualismus. Von Hobbes bis Locke.« Suhrkamp Wissenschaft, 1990. Kapitel 5 ist eine ausführlichere Version des eben genannten Papers.
[Si] Was ist Philosophie? (AfK-Nr.: 403/404)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 013 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
Was ist eigentlich Philosophie? Was ist der Gegenstand, mit dem sich Philosoph:innen beschäftigen und wie tun sie das? Und kann man das lernen?
Mit solchen Fragen beschäftigt sich das Seminar „Was ist Philosophie?“ Zunächst beschäftigen wir uns mit „klassischen“ Texten aus der Antike und Moderne (Aristoteles, Bacon, Descartes, Kant etc.). Anschließend stellen wir uns die Frage, welche Kompetenzen braucht man eigentlich, um Philosoph:in zu sein? Hierzu werden Texte aus dem 20. Jahrhundert bearbeitet, die über eine Krise der Philosophie sprechen (Adorno, Lübbe), aber auch „populärwissenschaftliche“ Medienbeiträge über Philosophie. Außerdem werden wir uns damit beschäftigen, warum man in Einführungen zur (Geschichte der) Philosophie fast ausschließlich Männer bespricht. Zuletzt werden auch Studien- & Modulordnungen sowie Lehrpläne diskutiert werden.
Das Seminar wird sich auf eine „westliche“ Perspektive auf Philosophie beschränken müssen. Textgrundlage für die Seminardiskussion sind meist philosophische Texte, aber auch andere Medienbeiträge. Vor- und Nachbereitung sowie eine aktive Seminarteilnahme sind obligatorisch. Teilweise werden englische Texte gelesen.
[Si] Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen (AfK-Nr.: 407/408)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 102 | |
| nächster Termin: 23.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 102 | ||
Ludwig Wittgenstein (1889–1951) zählt zu den einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Seine 1953 postum veröffentlichten "Philosophische Untersuchungen" beeindrucken nicht nur durch ihre thematische Vielfalt, sondern vor allem auch durch ihre spezifische Darstellungsform. Der dialogische Duktus und die Art der Verknüpfung von Beispiel und Argumentation lassen die Untersuchungen weniger als systematische Lehre erscheinen, denn als Vollzug philosophischer Tätigkeit. Wittgensteins Schreiben demonstriert Philosophie als Praxis, d.h. als ein klärendes Arbeiten an unseren Begriffen.
Im Seminar werden wir zentrale Passagen der Philosophischen Untersuchungen gemeinsam sorgfältig lesen und interpretieren. Ziel ist es, die argumentative Struktur des Textes nachzuvollziehen und seine methodischen wie systematischen Implikationen kritisch zu diskutieren.
Konzentrieren werden wir uns auf folgende Stellen:
§ 1, (Einleitung)
§§ 2–32, Sprachspiele, hinweisende Definition
§§ 65–88, Familienähnlichkeit
§§ 143–155, Regelfolgen I
§§ 184-211, Regelfolgen II
§§ 243–280, Privatsprache I
§§ 281-315, Privatsprache II
§§ 316-262, Denken
§§ 363–397, Vorstellen
§§ 398–427, Welt des Inneren
§§ 611–663, Wollen und Absicht
§§ 503–517; 663–693, Meinen
Der Text ist online zugänglich über das Wittgenstein-Projekt:
https://www.wittgensteinproject.org/w/index.php/Philosophische_Untersuchungen
Alternativ zur Anschaffung:
L. Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen. Herausgegeben auf der Grundlage der kritisch-genetischen Edition von J. Schulte, Frankfurt am Main 2025.
Tutorium ⇑
[Tut] Einführung in die Ethik (L1, L2, L5)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 012 | |
| nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 012 | ||
[Tut] Einführung in die Logik (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 21.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 013 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
[Tut] Einführung in die Logik (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 001 | |
| nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001 | ||
[Tut] Einführung in die Logik (Gruppe 3)
| regelmäßiger Termin ab 20.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 013 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
[Tut] Einführung in die Praktische Philosophie (BA/L3) (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 012 | |
| nächster Termin: 23.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 012 | ||
[Tut] Einführung in die Praktische Philosophie (BA/L3) (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 012 | |
| nächster Termin: 23.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 012 | ||
[Tut] Einführung in die Theoretische Philosophie (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 013 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
Übung ⇑
Praktikum ⇑
[Si] Praxissemester: Vorbereitungsseminar (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 330 | |
| nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 330 | ||
[Si] Praxissemester: Vorbereitungsseminar (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Mi. 14:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 331 | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 331 | ||
[Si] Praxissemester: Vorbereitungsseminar (Gruppe 3)
Vorlesung ⇑
[Vl] Einführung in die Wissenschaftstheorie (AfK-Nr.: 403/404)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:30 - 18:00 Uhr | Chemie, C 2 (Kleiner Hörsaal) | |
| nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Chemie, C 2 (Kleiner Hörsaal) | ||
Die Vorlesung soll in einige zentrale Fragen und Probleme einführen, die wissenschaftliche Praktiken aufwerfen. Wir werden verschiedene Erklärungsarten in den Wissenschaften besprechen und über einige grundlegende wissenschaftstheoretische Begriffe wie die der Kausalität und des Naturgesetzes nachdenken. Auch werden wir uns ganz grundsätzlich fragen, worin wissenschaftliche Rationalität und gute wissenschaftliche Praxis besteht - etwa indem wir uns über den Unterschied zwischen Wissenschaften und Pseudowissenschaften Gedanken machen. Gegen Ende der Veranstaltung kümmern wir uns auch um ausgewählte ethische Fragen, die sich in den Wissenschaften (vor allem in den Lebenswissenschaften) stellen.
Der Kurs setzt keine Philosophie-Kenntnisse voraus und enthält 'digitale Elemente'.


