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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2026

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Philosophie - Lehramtsstudiengang "Ethik" (L1) (Studienbeginn ab Wintersemester 2023/24)

Veranstaltungen

 

 
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Legende

    

Seminar.

 
[Vl] (Religiöser) Extremismus. Der kurze Schritt vom Idealismus zur Intoleranz
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Die Vorlesung widmet sich einer der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Dem Aufkommen extremistischer Positionen und der Frage, was Menschen, oft schleichend und scheinbar alternativlos, in den Extremismus führt. Warum zeigen sich gerade Religionen in Geschichte und Gegenwart als so wenig resilient gegenüber extremistischen Umtrieben und extremistischer Unterwanderung? Leitend für die Vorlesung ist auch die Suche nach möglichen präventiven Handlungs- und Bildungsoptionen im Religions- und Ethikunterricht bzw. im schulischen Kontext als solchem.


[Vl] Dialog und dialogisches Lernen. Grundbausteine zukunftsfähiger Kooperationen in der Fächergruppe Religion(en)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Die Vorlesung versucht, den philosophischen und theologischen Wurzeln des Begriffs „Dialog“ nachzugehen und ihn im Konzept des „Biographisch-Dialogischen Lernens“ für die Fächergruppe Religion(en) / Ethik in der schulischen Praxis zu verankern. Die Veranstaltung ist der dritte Teil einer Vorlesungsreihe zu den Grundbegriffen interreligiöser und interkultureller Bildung (Freiheit / Toleranz / Dialog), die fortlaufend angeboten wird.


[Vl] Einführung in das Neue Testament  (AfK-Nr.: 180)
Klausurtermin: 15.07.2026
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 205
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 205

Kommentar:

Ziel dieser Einführungsvorlesung ist es, in die Literatur und Theologie des Neuen Testaments einzuführen und einen Überblick über die Geschichte des frühen Christentums zu geben. Die Vorlesung dient der Vermittlung von Grund- und Überblickswissen, wie es für alle Studiengänge im Fach Evangelische Theologie zum Examen vorausgesetzt wird. Als Vorbereitung und begleitend zur Vorlesung ist die Lektüre des Neuen Testaments empfohlen unter Hinzuziehung einer Bibelkunde.

Empfohlene Standardwerke zur Arbeit am Neuen Testament:
Elektronische Bibelkunde 3.0. Altes Testament mit Apokryphen. Neues Testament und Apostolische Väter.
Interaktive Lernsoftware, Martin Rösel / Klaus-Michael Bull, aktualisierte Neuaufl. Stuttgart 2011.

Martin Ebner/Stefan Schreiber (Hg.), Einleitung in das Neue Testament (Kohlhammer-Studienbücher Theologie 6), 3. überarbeitete Auflage Stuttgart 2020 (eBook).

Angelika Strotmann, Der historische Jesus. Eine Einführung (UTB 3553), 4. ergänzte und aktualisierte Auflage Paderborn 2024 (eBook).

Paulus Handbuch, hg. v. Friedrich W. Horn, Tübingen 2013 (auch als eBook).


[Vl] Grundlagen und Hauptthemen der Islamischen Theologie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, E 105
nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 105

[Vl] Politische Theologien
Dozent/-in:
Prof. Dr. Ansgar Kreutzer Emunds, Bernhard
Format:
hybrid
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II, H 209
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 209
Nachhaltigkeit:
Die Veranstaltung verfolgt einen Nexus-Ansatz (Zusammenhänge und/oder Zielkonflikte von mind. zwei SDG)

Die Veranstaltung reflektiert, welche Ressourcen Religion zur Humanisierung der Gesellschaft beitragen kann. Davon sind mehrere Nachhaltigkeitsziele und -bezüge direkt oder indirekt betroffen. So wird es u.a. gehen um: Beiträge zur Stabilisierung der Demokratie, Bekämpfung von Ungleichheit, Armut und Klassismus, weltweite Gerechtigkeit und Wirtschaftsethik, Gendergerechtigkeit, Entschärfung religiöser und kultureller Konflikte, gute Arbeit und ökologische Nachhaltigkeit.

Kommentar:

Religion und Politik stehen in einen komplexen Verhältnis. Einerseits können sich besonders fundamentalistische Formen von Religion desktruktiv auf soziale Gemeinwesen auswirken und sogar den Rechtsstaat gefährden. Andererseits leisten Religionen wichtige Beiträge zum sozialen Zusammenhalt und für eine demokratische Kultur. In der christlichen Theologie wird, insbesondere seit den 1960er-Jahren, über die Verstrickung des Glaubens in Politik und Gesellschaft nachgedacht. Die Vorlesung stellt zentrale Ansätze einer solch politischen Theologie vor, wie etwa die sogenannte Neue Politische Theologie, die Befreiungstheologie, die Feministische Theologie oder Postkoloniale Theologien. Zugleich wird politisch-theologisch auf Anwendungsfelder reflektiert: auf die ökologische Frage, Herausforderungen der multikulturellen Gesellschaft oder Vorstellungen einer gerechten Wirtschaft. Damit werden Themen behandelt, die im Religions- und Ethikunterricht, aber ebenso im gesellschaftlichen Engagement eine zentrale Rolle spielen. Gestaltet wird die Vorlesung im Hybridformat, in Kooperation des Frankfurter Sozialethikers Bernhard Emunds und des Gießener Systematischen Theologen Ansgar Kreutzer.
Literatur zum Überblick:
L. Bormann/A. Kreutzer (Hg.). Politische Theologien. Aufbrüche und Neukonzipierungen, Freiburg 2025


[E Si] "Es steht doch geschrieben!" – Ist das so einfach? Einführung in die Bibelhermeneutik  (AfK-Nr.: 180)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II, H 205
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 205

Kommentar:

Wie die Bibel zu verstehen ist, darüber wird seit 2000 Jahren gestritten. Es gibt unterschiedlichste und auch einander widersprechende Perspektiven auf die Bibel, die unter dem Begriff “Hermeneutik" bzw. “Bibelhermeneutik" verhandelt werden. In diesem Seminar werden wir zunächst den eigenen hermeneutischen Ausgangspunkt im Umgang mit der Bibel reflektieren, um dann ausgewählte hermeneutische Perspektiven auf die Bibel kennenzulernen und kritisch zu analysieren. Das Seminar soll zu eigenen reflektierten bibelhermeneutischen Positionierungen befähigen.

Literatur zum Einstieg:

Luther, Susanne/Zimmermann, Ruben (Hg.): Studienbuch Hermeneutik. Bibelauslegung durch die Jahrhunderte als Lernfeld der Textinterpretation. Porträts - Modelle - Quellentexte, Gütersloh 2014.

Luz, Ulrich: Theologische Hermeneutik des Neuen Testaments, Neukirchen-Vluyn 2014.

Schüssler Fiorenza, Elisabeth: WeisheitsWege: Eine Einführung in feministische Bibelinterpretation, Stuttgart 2005.


[Ü] Einführung in den Islam: Glaubens- und Menschenbilder
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 21.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Die Übung bietet eine Einführung in zentrale Glaubensvorstellungen des Islam sowie in das islamische Menschenbild. Im Mittelpunkt steht das Verständnis des Menschen als mit Würde ausgestattetes Wesen und seiner Beziehung zu Gott. Behandelt werden grundlegende religiöse Praktiken wie Gebet, Fasten, Zakat und Pilgerfahrt sowie deren Bedeutung für das persönliche Leben. Darüber hinaus werden ethische Werte und Tugenden im Kontext islamischer Glaubens- und Menschenbilder diskutiert.


[Si] Gender im Kontext Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Der Begriff Gender hat sich nicht nur im wissenschaftlichen Kontext, sondern auch im gesellschaftlichen Diskurs etabliert. Doch welche Relevanz besitzt die Gender-Thematik im Schulkontext? Eben dieser Frage soll im Rahmen der Veranstaltung nachgegangen werden. Thematisch werden dafür beispielsweise institutionelle Gegebenheiten beleuchtet, der Zusammenhang von Gender mit weiteren Kategorien besprochen und konkrete Unterrichtsstunden geplant.


[Si] Interreligiöses Lernen: Theologische Schlüsselthemen und ihre religionspädagogischen Reflexionen (Systematische Theologie)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 21.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Das Seminar geht den Fragen zur generellen Notwendigkeit interreligiösen Lernens und den damit verbundenen Aufgaben und Zielen sowie Möglichkeiten und Grenzen im schulischen Religions- wie Ethikunterricht nach. Dabei werden sowohl Grundlagen als auch pädagogische Perspektiven unter islamisch-theologischen und christlich-theologischen Gesichtspunkten erörtert. Anhand elementarer theologischer Themen sollen zentrale Konvergenzen und Differenzen zwischen Islam und Christentum herausgearbeitet werden. Es wird sich zeigen, dass interreligiöses und interkulturelles Lernen nicht nur notwendige Anliegen islamischen und christlichen Religionsunterrichts sowie der Schulkultur insgesamt darstellen, sondern Schlüsselkompetenzen in einer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft sind. Literatur: - K. Amirpur u.a. (Hg.), Perspektiven dialogischer Theologie. Offenheit in den Religionen und eine Hermeneutik des interreligiösen Dialogs, Münster-New York 2016. - R. Heinzmann u.a. (Hg.), Lexikon des Dialogs. Grundbegriffe aus Christentum und Islam, 2 Bde., Freiburg 2016. - A. Kreutzer u.a. (Hg.), Vielfalt zeigen. Religion, Konfession und Kultur in Vermittlung. FS F.-J. Bäumer, Ostfildern 2019. - A. Kreutzer/Y. Sarikaya, Theory an Practice in Interreligious Exchange. Experiences and Reflections of a University Seminar on Christian-Muslim Dialogue, in: S. Pruchniewicz/Y. Sarikaya (Hg.), Interdisciplinary Contributions to Interreligious and Intercultural Teacher Education. The Impact of IMPACCT, Baden Baden 2025, 85-108 - M. Kraml/Z. Sejdini (Hg.), Interreligiöse Bildungsprozesse. Empirische Einblicke in Schul- und Hochschulkontexte, Stuttgart 2018. - C. P. Sajak, Interreligiöses Lernen, Darmstadt 2018. - Y. Sarikaya/F.-J. Bäumer (Hg.), Aufbruch zu neuen Ufern. Aufgaben, Problemlagen und Profile einer Islamischen Religionspädagogik im europäischen Kontext, Münster u.a. 2017.


[Si] Kirche ohne Moral – Skandale in der Christentumsgeschichte  (AfK-Nr.: 181)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

[Ü] Muslimische Frauen: Von Selbst- und Fremdbildern
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Die Lehrveranstaltung behandelt Selbst- und Fremdbilder muslimischer Frauen im Kontext von Religion, Gesellschaft und Geschlechterdiskursen. Thematisiert werden soziale Praktiken der Geschlechterunterscheidung, Geschlechterrollen im Alltag sowie das Bedeckungsgebot aus unterschiedlichen muslimischen Perspektiven. Zudem werden verbreitete Stereotype über muslimische Frauen kritisch reflektiert.


[Si] Religion bilden – Bildung in der Christentumsgeschichte  (AfK-Nr.: 181)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

[Si] Religion und Vernunft (für Studierende der Katholischen Theologie: Systematische Theologie)  (AfK-Nr.: 403/404)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten“, meinte einst Wilhelm Busch. Das dürfte überzogen sein. Gleichwohl ist es eine offene Frage, ob und inwiefern ein religiöser Glaube, insbesondere der Glaube an einen (monotheistischen) Gott, rational ist, es also gute Gründe für einen solchen Glauben gibt. Genau dieser Frage möchten wir in dem Seminar nachgehen. Naturgemäß fächert sich eine solch gewichtige Frage in viele schwierige Teilfragen und Probleme auf, von denen wir zumindest einige behandeln werden. So werden wir uns etwa eine kleine Auswahl an einflussreichen Motiven und Argumenten für den Glauben an Gott vornehmen und zu prüfen versuchen – darunter auch den einen oder anderen sogenannten ‚Gottesbeweis‘. Auch sollen natürlich Argumente gegen die Rationalität des Glaubens zu Wort kommen – vor allem das notorische Theodizeeproblem: also das Problem, dass die Annahme, es gebe einen allmächtigen, allwissenden und allgütigen Gott, angesichts des unermesslichen Leids in unserer Welt eigentlich absurd anmutet.
Wir werden im Seminar allerdings auch noch einen Schritt zurücktreten und ganz grundsätzlich danach fragen, was ein religiöser Glaube genauer ist – im Unterschied zu verwandten geistigen Zuständen, etwa (‚herkömmlichen‘) Überzeugungen, Hoffnungen oder einem Vertrauen in Personen oder ‚Sachen‘. Auch wird uns beschäftigen, ob es rational ist, sich zu wünschen, nicht irgendwann unwiederbringlich tot zu sein, stattdessen ewig zu leben – eine für viele Religionen ja zentrale Vorstellung. Ferner möchten wir über den Status von Religion in sogenannten postsäkularen Gesellschaften nachdenken: Sind religiöse Traditionen zu überwindende Restbestände aus vormodernen Zeiten oder haben sie, auch für aufgeklärte Zeitgenoss:innen, noch ein semantisches und humanitäres Potenzial, das sich zu erschließen lohnt?
Indem wir diesen (und verwandten) Überlegungssträngen gemeinsam nachgehen, möchten wir in der Beantwortung der Leitfrage vorankommen, wie es um die Rationalität religiösen Glaubens bestellt ist. Wir hoffen, dass uns dabei auch die interdisziplinäre Seminarstruktur helfen wird – Philosophie und Theologie also voneinander lernen werden.


[Si] Sexualität, sexuelle Bildung, Sexualmoral – Schule und Religionsunterricht zwischen Heraus- und Überforderung (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Der zurzeit gültige hessische Lehrplan für Sexualerziehung nimmt alle Lehrkräfte und alle Fächer in die Pflicht zur Mitgestaltung entsprechender Unterrichtsangebote. Das Seminar geht dem Fragekomplex sexueller Bildung in der öffentlichen Schule nach und sucht nach den spezifischen Beiträgen der Fächergruppe Religion / Ethik für diesen Bereich. Neben einem interdisziplinären Zugang nehmen didaktische Überlegungen entsprechen Raum ein.
Lit.:
https://www.lsvd.de/media/doc/3972/2016_hessen_lehrplan_sexualerziehung.pdf


[Si] Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Das Seminar bietet eine Einführung in zentrale Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit mit besonderem Bezug zu sozialpädagogischen und seelsorgerischen Tätigkeiten. Thematisiert werden Ansätze wie Gesprächsführung, Beratung, Empowerment und Lebensweltorientierung sowie deren Bedeutung in muslimischen Kontexten einer säkularen Gesellschaft. Praktische Übungen fördern kommunikative Kompetenzen und die Anwendung der vermittelten Methoden.

Die Literatur wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.


[Si] Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft“
Seminarleitung: Cakir-Mattner / Pruchniewicz
Die Frage, auf welche Ressourcen religiöse und ethische Bildung einer pluralen Gesellschaft zurückgreifen kann bzw. auf welchen inhaltlichen Grundlagen sie fußt, begleitet den Religions- und Ethikunterricht seit langem. In den Blick geraten dabei häufig zunächst thematische Schnittmengen zwischen Religionen und Kulturen, sowie geeignete didaktisch-methodische Settings – oft unscharf mit dem Begriff des Dialogischen belegt. Das Seminar versucht im Anschluss, aber durchaus auch gegen diese Entwicklungen die am Lehr-Lernprozess Beteiligten in ihrer subjektiven Verfasstheit in den Mittelpunkt zu stellen. Wie kann ihre je individuelle Verflochtenheit in die unterschiedlichsten Lebensformen und deren narrativer Ausdruck im Unterricht zum Tragen kommen? Wie steht es um ihren erkenntnistheoretischen Gehalt? Was ist tatsächlich wie an und mit ihnen zu lernen? Nicht zuletzt geht es um die konkrete Gestaltung eines narrativitätssensiblen Unterrichts.


[Si] Zwischen männlichen Jungfrauen und gebärenden Vätern - Männlichkeiten im Neuen Testament  (AfK-Nr.: 180)
Blockseminar
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Mo. 20.04.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil. II, H 205
Fr. 29.05.2026,14.00 - 20.00 Uhr   Phil. II, H 205
Sa. 30.05.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II, H 205
Fr. 03.07.2026,14.00 - 20.00 Uhr   Phil. II, H 205
Sa. 04.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II, H 205

Kommentar:

Gott, Christus, Apostel, Propheten, Brüder und andere Figuren im Neuen Testament werden durch Artikel und Personalpronomina männlich konnotiert. Sind sie daher auch als „männlich“ zu verstehen? Was bedeutet eigentlich Männlichkeit? Wie werden Männlichkeiten in den unterschiedlichen Schriften jeweils entworfen und wie können sie verstanden werden? Diese Fragen stellen sich an vielen Stellen: Wenn z.B. Paulus die Gemeinde in Korinth aufruft, „mannhaft“ zu sein (1 Kor 16,13), wenn er sich selbst als Mutter oder Amme der Gemeinde darstellt (1 Kor 3,2; Gal 4,19; 1 Thess 2,7), oder wenn es in der Johannes-Offenbarung von den Gerechten heißt, dass „sie sich nicht mit Frauen befleckt haben, denn sie sind Jungfrauen“ (Offb 14,3). Schon allein diese wenigen Beispiele zeigen: Wie Männlichkeiten zu verstehen sind, versteht sich im Neuen Testament ebenso wie in seinen antiken Kontexten nicht von selbst und wird in einer großen Vielfalt an Ausdrücken und Bildern inszeniert. Auch ist das Verstehen dieser Konzepte an theoretische Prämissen und hermeneutische Entscheidungen geknüpft und kann entsprechend unterschiedlich ausfallen.
Die Textbetrachtungen werden wir mit theoretischen Ansätzen der kritischen Geschlechter- und Männlichkeitsforschung korrelieren. Dabei werfen wir auch einen Blick auf gegenwärtige gesellschaftliche Diskurse über Männlichkeit, die sich auf das Neue Testament berufen, und reflektieren kritisch anhand der gewonnenen Erkenntnisse, welche Verständnispotenziale die Texte über traditionelle Lesarten hinaus aufweisen.
Literatur zur Einführung:
Pichler, Josef/Winkler, Mathias (Hg.): Die Bibel und ihre Mannsbilder. Männlichkeiten neu entdeckt, Stuttgart 2025.
Scholz, Sylka: Männlichkeitsforschung (UTB), Tübingen 2025.
Smit, Peter-Ben/Pasterkamp, Laura (Hg.): Masculinities in the New Testament and Beyond. Collected Essays, Taylor & Francis 2025.


 

Zu belegen sind zwei Seminare.

[Si] Ethik für die Schule (Teil 2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Im zweiten Teil des Seminars werden wir uns mit den folgenden Fragen beschäftigen:

- Die Frage nach Recht, Staat und Wirtschaft
- Die Frage nach Natur, Kultur und Technik
- Die Frage nach Wahrheit, Wirklichkeit und Medien
- Die Frage nach Ursprung, Zukunft und Sinn

Anhand einschlägiger Texte werden wir uns exemplarischen Themen innerhalb dieser Fragenkomplexe widmen, damit Sie einen fachwissenschaftlich fundierten Einblick in diese Fragen des Ethikunterrichts bekommen.

Das Seminar richtet sich an Studierende, die bereits den ersten Teil des Seminars besucht haben.

Das Passwort zum Kurs wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.


 

Zu belegen sind zwei Seminare: eines im Wintersemester, eines im Sommersemester.

[Si] Kompetenzorientierter Ethik- und Philosophieunterricht (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Die hessischen Bildungspläne sind seit August 2011 auf Bildungsstandards umgestellt worden. Diese sind kompetenzorientiert formuliert. Was bedeutet kompetenzorientiert Unterrichten?
Im Mittelpunkt des Seminars stehen die im Ethikunterricht zu erwerbenden Kompetenzen, ihre Diagnose, Vermittlung und Förderung: Wahrnehmungskompetenz, Empathie, Perspektivwechsel, interkulturelle Kompetenz, Interdisziplinäre Kompetenz, Argumentations- und Urteilskompetenz, moralische Urteilsfähigkeit, ethische Urteilsfähigkeit, Diskursfähigkeit, Reflexionsfähigkeit, sprachanalytische Kompetenz, Orientierungskompetenz. Die Kompetenzen werden anhand ausgewählter Unterrichtsmethoden und -materialien erarbeitet und reflektiert.


[Si] Kompetenzorientierter Ethik- und Philosophieunterricht (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Die hessischen Bildungspläne sind seit August 2011 auf Bildungsstandards umgestellt worden. Diese sind kompetenzorientiert formuliert. Was bedeutet kompetenzorientiert Unterrichten?
Im Mittelpunkt des Seminars stehen die im Ethikunterricht zu erwerbenden Kompetenzen, ihre Diagnose, Vermittlung und Förderung: Wahrnehmungskompetenz, Empathie, Perspektivwechsel, interkulturelle Kompetenz, Interdisziplinäre Kompetenz, Argumentations- und Urteilskompetenz, moralische Urteilsfähigkeit, ethische Urteilsfähigkeit, Diskursfähigkeit, Reflexionsfähigkeit, sprachanalytische Kompetenz, Orientierungskompetenz. Die Kompetenzen werden anhand ausgewählter Unterrichtsmethoden und -materialien erarbeitet und reflektiert.


 

Zu belegen sind zwei Seminare.

[Si] Kinderrechte, Menschenrechte - Unterrichtsmaterialien Ethik analysieren und erstellen
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Di. 07.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 08.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 09.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Fr. 10.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Wie lassen sich Kinderrechte und Menschenrechte im Ethikunterricht lebendig vermitteln? In diesem Blockseminar analysieren wir bestehende Materialien, diskutieren ihre Stärken und Grenzen und entwickeln eigene, praxisnahe Konzepte für den Unterricht. Ziel ist es, ethische Fragestellungen altersgerecht aufzubereiten und die Unterrichtsplanungen gemeinsam zu reflektieren.


[Si] Philosophieren mit und über Behinderung
Klausur: 06.07.2026, Hausarbeit 15.09.2026.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 116
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116

Kommentar:

Ausgangspunkt des Seminars ist die Annahme, dass der Begriff Behinderung nicht nur eine medizinische und pädagogische, sondern auch eine genuin philosophische Dimension besitzt. Entsprechend werden einerseits aus theoretischer Perspektive Fragen nach Normalität, Normalisierung, Autonomie, Gerechtigkeit, Anerkennung, Menschenwürde und Macht behandelt. Andererseits wird anhand konkreter Beispiele aller Schulformen diskutiert, inwiefern das Thema Behinderung weniger als Defizit, sondern vielmehr als Einladung verstanden werden kann, um Ethikunterricht in allen Schulformen diskriminierungssensibel zu gestalten.


[Si] Problemorientierter Ethikunterricht
Blockveranstaltung
Da das Seminar vor dem Losverfahren beginnt und bereits jetzt voll ist, wurde die Anmeldung geschlossen.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mo. 30.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Di. 31.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 01.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 02.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Problemorientierung ist ein zentrales Grundprinzip der Unterrichtsplanung und gerade für den Ethikunterricht und die in ihm zu erwerbenden Kompetenzen relevant. Im Seminar werden im Anschluss an einen theoretischen Einstieg problemorientierte Unterrichtseinheiten geplant. Abschließend wird der Gegenentwurf zur Problemorientierung, der lösungsorientierte Ansatz, vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt.

Das Seminar ist bereits voll.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


 

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminar melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.

[Si] Praxissemester: Vorbereitungsseminar (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Willner, Patrick
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2026
wöchentlich Fr. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 330
nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 330
Einzeltermin:
Fr. 10.07.2026,14.00 - 18.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 330

[Si] Praxissemester: Vorbereitungsseminar (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Becker, Wiebke- Gröne, Maria
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
zwei-wöchentlich Mi. 14:00 - 18:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 331
nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 331

[Si] Praxissemester: Vorbereitungsseminar (Gruppe 3)
Dozent/-in:
Schulz, Kim-André
Zeit und Ort:
7 Einzeltermine:
Mi. 15.04.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 29.04.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 13.05.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 27.05.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 03.06.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 24.06.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 01.07.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107

[Si] Kinderrechte, Menschenrechte - Unterrichtsmaterialien Ethik analysieren und erstellen
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Di. 07.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 08.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 09.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Fr. 10.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Wie lassen sich Kinderrechte und Menschenrechte im Ethikunterricht lebendig vermitteln? In diesem Blockseminar analysieren wir bestehende Materialien, diskutieren ihre Stärken und Grenzen und entwickeln eigene, praxisnahe Konzepte für den Unterricht. Ziel ist es, ethische Fragestellungen altersgerecht aufzubereiten und die Unterrichtsplanungen gemeinsam zu reflektieren.


[Si] Philosophieren mit und über Behinderung
Klausur: 06.07.2026, Hausarbeit 15.09.2026.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 116
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116

Kommentar:

Ausgangspunkt des Seminars ist die Annahme, dass der Begriff Behinderung nicht nur eine medizinische und pädagogische, sondern auch eine genuin philosophische Dimension besitzt. Entsprechend werden einerseits aus theoretischer Perspektive Fragen nach Normalität, Normalisierung, Autonomie, Gerechtigkeit, Anerkennung, Menschenwürde und Macht behandelt. Andererseits wird anhand konkreter Beispiele aller Schulformen diskutiert, inwiefern das Thema Behinderung weniger als Defizit, sondern vielmehr als Einladung verstanden werden kann, um Ethikunterricht in allen Schulformen diskriminierungssensibel zu gestalten.


[Si] Problemorientierter Ethikunterricht
Blockveranstaltung
Da das Seminar vor dem Losverfahren beginnt und bereits jetzt voll ist, wurde die Anmeldung geschlossen.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mo. 30.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Di. 31.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 01.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 02.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Problemorientierung ist ein zentrales Grundprinzip der Unterrichtsplanung und gerade für den Ethikunterricht und die in ihm zu erwerbenden Kompetenzen relevant. Im Seminar werden im Anschluss an einen theoretischen Einstieg problemorientierte Unterrichtseinheiten geplant. Abschließend wird der Gegenentwurf zur Problemorientierung, der lösungsorientierte Ansatz, vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt.

Das Seminar ist bereits voll.


[Si] Schulbücher rezensieren
ab 09.06.2026 wöchentlich 2 Stunden in Präsenz plus 4 Stunden individuelle Arbeit pro Woche
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 09.06.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 09.06.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Schulbücher bilden die Basis des Unterrichtens. Doch was zeichnet ein gutes Schulbuch aus?
Im Seminar und der Übung werden Schulbücher didaktisch und methodisch in kleinen Arbeitsgruppen analysiert. Es werden Rezensionen zu den Neuerscheinungen für Ethik und Philosophie/ Primastufe sowie Sek I und Sek. II verfasst und die Ergebnisse im Seminar präsentiert.
Das Schreiben der Rezensionen und die Überarbeitungsprozesse in einem offenen Peer-Review--Verfahren schulen die Schreibkompetenz der Teilnehmer/innen.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


[Si] Kinderrechte, Menschenrechte - Unterrichtsmaterialien Ethik analysieren und erstellen
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Di. 07.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 08.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 09.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Fr. 10.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Wie lassen sich Kinderrechte und Menschenrechte im Ethikunterricht lebendig vermitteln? In diesem Blockseminar analysieren wir bestehende Materialien, diskutieren ihre Stärken und Grenzen und entwickeln eigene, praxisnahe Konzepte für den Unterricht. Ziel ist es, ethische Fragestellungen altersgerecht aufzubereiten und die Unterrichtsplanungen gemeinsam zu reflektieren.


[Si] Philosophieren mit und über Behinderung
Klausur: 06.07.2026, Hausarbeit 15.09.2026.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 116
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116

Kommentar:

Ausgangspunkt des Seminars ist die Annahme, dass der Begriff Behinderung nicht nur eine medizinische und pädagogische, sondern auch eine genuin philosophische Dimension besitzt. Entsprechend werden einerseits aus theoretischer Perspektive Fragen nach Normalität, Normalisierung, Autonomie, Gerechtigkeit, Anerkennung, Menschenwürde und Macht behandelt. Andererseits wird anhand konkreter Beispiele aller Schulformen diskutiert, inwiefern das Thema Behinderung weniger als Defizit, sondern vielmehr als Einladung verstanden werden kann, um Ethikunterricht in allen Schulformen diskriminierungssensibel zu gestalten.


[Si] Problemorientierter Ethikunterricht
Blockveranstaltung
Da das Seminar vor dem Losverfahren beginnt und bereits jetzt voll ist, wurde die Anmeldung geschlossen.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mo. 30.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Di. 31.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 01.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 02.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Problemorientierung ist ein zentrales Grundprinzip der Unterrichtsplanung und gerade für den Ethikunterricht und die in ihm zu erwerbenden Kompetenzen relevant. Im Seminar werden im Anschluss an einen theoretischen Einstieg problemorientierte Unterrichtseinheiten geplant. Abschließend wird der Gegenentwurf zur Problemorientierung, der lösungsorientierte Ansatz, vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt.

Das Seminar ist bereits voll.


[Si] Schulbücher rezensieren
ab 09.06.2026 wöchentlich 2 Stunden in Präsenz plus 4 Stunden individuelle Arbeit pro Woche
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 09.06.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 09.06.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Schulbücher bilden die Basis des Unterrichtens. Doch was zeichnet ein gutes Schulbuch aus?
Im Seminar und der Übung werden Schulbücher didaktisch und methodisch in kleinen Arbeitsgruppen analysiert. Es werden Rezensionen zu den Neuerscheinungen für Ethik und Philosophie/ Primastufe sowie Sek I und Sek. II verfasst und die Ergebnisse im Seminar präsentiert.
Das Schreiben der Rezensionen und die Überarbeitungsprozesse in einem offenen Peer-Review--Verfahren schulen die Schreibkompetenz der Teilnehmer/innen.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


   

Seminar.

 

Zu belegen ist eine Veranstaltung: eine Vorlesung oder ein Seminar.

[Vl] (Religiöser) Extremismus. Der kurze Schritt vom Idealismus zur Intoleranz
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Die Vorlesung widmet sich einer der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Dem Aufkommen extremistischer Positionen und der Frage, was Menschen, oft schleichend und scheinbar alternativlos, in den Extremismus führt. Warum zeigen sich gerade Religionen in Geschichte und Gegenwart als so wenig resilient gegenüber extremistischen Umtrieben und extremistischer Unterwanderung? Leitend für die Vorlesung ist auch die Suche nach möglichen präventiven Handlungs- und Bildungsoptionen im Religions- und Ethikunterricht bzw. im schulischen Kontext als solchem.


[Vl] Dialog und dialogisches Lernen. Grundbausteine zukunftsfähiger Kooperationen in der Fächergruppe Religion(en)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Die Vorlesung versucht, den philosophischen und theologischen Wurzeln des Begriffs „Dialog“ nachzugehen und ihn im Konzept des „Biographisch-Dialogischen Lernens“ für die Fächergruppe Religion(en) / Ethik in der schulischen Praxis zu verankern. Die Veranstaltung ist der dritte Teil einer Vorlesungsreihe zu den Grundbegriffen interreligiöser und interkultureller Bildung (Freiheit / Toleranz / Dialog), die fortlaufend angeboten wird.


[Vl] Einführung in das Neue Testament  (AfK-Nr.: 180)
Klausurtermin: 15.07.2026
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 205
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 205

Kommentar:

Ziel dieser Einführungsvorlesung ist es, in die Literatur und Theologie des Neuen Testaments einzuführen und einen Überblick über die Geschichte des frühen Christentums zu geben. Die Vorlesung dient der Vermittlung von Grund- und Überblickswissen, wie es für alle Studiengänge im Fach Evangelische Theologie zum Examen vorausgesetzt wird. Als Vorbereitung und begleitend zur Vorlesung ist die Lektüre des Neuen Testaments empfohlen unter Hinzuziehung einer Bibelkunde.

Empfohlene Standardwerke zur Arbeit am Neuen Testament:
Elektronische Bibelkunde 3.0. Altes Testament mit Apokryphen. Neues Testament und Apostolische Väter.
Interaktive Lernsoftware, Martin Rösel / Klaus-Michael Bull, aktualisierte Neuaufl. Stuttgart 2011.

Martin Ebner/Stefan Schreiber (Hg.), Einleitung in das Neue Testament (Kohlhammer-Studienbücher Theologie 6), 3. überarbeitete Auflage Stuttgart 2020 (eBook).

Angelika Strotmann, Der historische Jesus. Eine Einführung (UTB 3553), 4. ergänzte und aktualisierte Auflage Paderborn 2024 (eBook).

Paulus Handbuch, hg. v. Friedrich W. Horn, Tübingen 2013 (auch als eBook).


[Vl] Grundlagen und Hauptthemen der Islamischen Theologie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, E 105
nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 105

[Vl] Politische Theologien
Dozent/-in:
Prof. Dr. Ansgar Kreutzer Emunds, Bernhard
Format:
hybrid
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II, H 209
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 209
Nachhaltigkeit:
Die Veranstaltung verfolgt einen Nexus-Ansatz (Zusammenhänge und/oder Zielkonflikte von mind. zwei SDG)

Die Veranstaltung reflektiert, welche Ressourcen Religion zur Humanisierung der Gesellschaft beitragen kann. Davon sind mehrere Nachhaltigkeitsziele und -bezüge direkt oder indirekt betroffen. So wird es u.a. gehen um: Beiträge zur Stabilisierung der Demokratie, Bekämpfung von Ungleichheit, Armut und Klassismus, weltweite Gerechtigkeit und Wirtschaftsethik, Gendergerechtigkeit, Entschärfung religiöser und kultureller Konflikte, gute Arbeit und ökologische Nachhaltigkeit.

Kommentar:

Religion und Politik stehen in einen komplexen Verhältnis. Einerseits können sich besonders fundamentalistische Formen von Religion desktruktiv auf soziale Gemeinwesen auswirken und sogar den Rechtsstaat gefährden. Andererseits leisten Religionen wichtige Beiträge zum sozialen Zusammenhalt und für eine demokratische Kultur. In der christlichen Theologie wird, insbesondere seit den 1960er-Jahren, über die Verstrickung des Glaubens in Politik und Gesellschaft nachgedacht. Die Vorlesung stellt zentrale Ansätze einer solch politischen Theologie vor, wie etwa die sogenannte Neue Politische Theologie, die Befreiungstheologie, die Feministische Theologie oder Postkoloniale Theologien. Zugleich wird politisch-theologisch auf Anwendungsfelder reflektiert: auf die ökologische Frage, Herausforderungen der multikulturellen Gesellschaft oder Vorstellungen einer gerechten Wirtschaft. Damit werden Themen behandelt, die im Religions- und Ethikunterricht, aber ebenso im gesellschaftlichen Engagement eine zentrale Rolle spielen. Gestaltet wird die Vorlesung im Hybridformat, in Kooperation des Frankfurter Sozialethikers Bernhard Emunds und des Gießener Systematischen Theologen Ansgar Kreutzer.
Literatur zum Überblick:
L. Bormann/A. Kreutzer (Hg.). Politische Theologien. Aufbrüche und Neukonzipierungen, Freiburg 2025


[E Si] "Es steht doch geschrieben!" – Ist das so einfach? Einführung in die Bibelhermeneutik  (AfK-Nr.: 180)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II, H 205
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 205

Kommentar:

Wie die Bibel zu verstehen ist, darüber wird seit 2000 Jahren gestritten. Es gibt unterschiedlichste und auch einander widersprechende Perspektiven auf die Bibel, die unter dem Begriff “Hermeneutik" bzw. “Bibelhermeneutik" verhandelt werden. In diesem Seminar werden wir zunächst den eigenen hermeneutischen Ausgangspunkt im Umgang mit der Bibel reflektieren, um dann ausgewählte hermeneutische Perspektiven auf die Bibel kennenzulernen und kritisch zu analysieren. Das Seminar soll zu eigenen reflektierten bibelhermeneutischen Positionierungen befähigen.

Literatur zum Einstieg:

Luther, Susanne/Zimmermann, Ruben (Hg.): Studienbuch Hermeneutik. Bibelauslegung durch die Jahrhunderte als Lernfeld der Textinterpretation. Porträts - Modelle - Quellentexte, Gütersloh 2014.

Luz, Ulrich: Theologische Hermeneutik des Neuen Testaments, Neukirchen-Vluyn 2014.

Schüssler Fiorenza, Elisabeth: WeisheitsWege: Eine Einführung in feministische Bibelinterpretation, Stuttgart 2005.


[Ü] Einführung in den Islam: Glaubens- und Menschenbilder
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 21.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Die Übung bietet eine Einführung in zentrale Glaubensvorstellungen des Islam sowie in das islamische Menschenbild. Im Mittelpunkt steht das Verständnis des Menschen als mit Würde ausgestattetes Wesen und seiner Beziehung zu Gott. Behandelt werden grundlegende religiöse Praktiken wie Gebet, Fasten, Zakat und Pilgerfahrt sowie deren Bedeutung für das persönliche Leben. Darüber hinaus werden ethische Werte und Tugenden im Kontext islamischer Glaubens- und Menschenbilder diskutiert.


[Si] Gender im Kontext Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Der Begriff Gender hat sich nicht nur im wissenschaftlichen Kontext, sondern auch im gesellschaftlichen Diskurs etabliert. Doch welche Relevanz besitzt die Gender-Thematik im Schulkontext? Eben dieser Frage soll im Rahmen der Veranstaltung nachgegangen werden. Thematisch werden dafür beispielsweise institutionelle Gegebenheiten beleuchtet, der Zusammenhang von Gender mit weiteren Kategorien besprochen und konkrete Unterrichtsstunden geplant.


[Si] Interreligiöses Lernen: Theologische Schlüsselthemen und ihre religionspädagogischen Reflexionen (Systematische Theologie)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 21.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Das Seminar geht den Fragen zur generellen Notwendigkeit interreligiösen Lernens und den damit verbundenen Aufgaben und Zielen sowie Möglichkeiten und Grenzen im schulischen Religions- wie Ethikunterricht nach. Dabei werden sowohl Grundlagen als auch pädagogische Perspektiven unter islamisch-theologischen und christlich-theologischen Gesichtspunkten erörtert. Anhand elementarer theologischer Themen sollen zentrale Konvergenzen und Differenzen zwischen Islam und Christentum herausgearbeitet werden. Es wird sich zeigen, dass interreligiöses und interkulturelles Lernen nicht nur notwendige Anliegen islamischen und christlichen Religionsunterrichts sowie der Schulkultur insgesamt darstellen, sondern Schlüsselkompetenzen in einer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft sind. Literatur: - K. Amirpur u.a. (Hg.), Perspektiven dialogischer Theologie. Offenheit in den Religionen und eine Hermeneutik des interreligiösen Dialogs, Münster-New York 2016. - R. Heinzmann u.a. (Hg.), Lexikon des Dialogs. Grundbegriffe aus Christentum und Islam, 2 Bde., Freiburg 2016. - A. Kreutzer u.a. (Hg.), Vielfalt zeigen. Religion, Konfession und Kultur in Vermittlung. FS F.-J. Bäumer, Ostfildern 2019. - A. Kreutzer/Y. Sarikaya, Theory an Practice in Interreligious Exchange. Experiences and Reflections of a University Seminar on Christian-Muslim Dialogue, in: S. Pruchniewicz/Y. Sarikaya (Hg.), Interdisciplinary Contributions to Interreligious and Intercultural Teacher Education. The Impact of IMPACCT, Baden Baden 2025, 85-108 - M. Kraml/Z. Sejdini (Hg.), Interreligiöse Bildungsprozesse. Empirische Einblicke in Schul- und Hochschulkontexte, Stuttgart 2018. - C. P. Sajak, Interreligiöses Lernen, Darmstadt 2018. - Y. Sarikaya/F.-J. Bäumer (Hg.), Aufbruch zu neuen Ufern. Aufgaben, Problemlagen und Profile einer Islamischen Religionspädagogik im europäischen Kontext, Münster u.a. 2017.


[Si] Kirche ohne Moral – Skandale in der Christentumsgeschichte  (AfK-Nr.: 181)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

[Ü] Muslimische Frauen: Von Selbst- und Fremdbildern
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Die Lehrveranstaltung behandelt Selbst- und Fremdbilder muslimischer Frauen im Kontext von Religion, Gesellschaft und Geschlechterdiskursen. Thematisiert werden soziale Praktiken der Geschlechterunterscheidung, Geschlechterrollen im Alltag sowie das Bedeckungsgebot aus unterschiedlichen muslimischen Perspektiven. Zudem werden verbreitete Stereotype über muslimische Frauen kritisch reflektiert.


[Si] Religion bilden – Bildung in der Christentumsgeschichte  (AfK-Nr.: 181)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

[Si] Religion und Vernunft (für Studierende der Katholischen Theologie: Systematische Theologie)  (AfK-Nr.: 403/404)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten“, meinte einst Wilhelm Busch. Das dürfte überzogen sein. Gleichwohl ist es eine offene Frage, ob und inwiefern ein religiöser Glaube, insbesondere der Glaube an einen (monotheistischen) Gott, rational ist, es also gute Gründe für einen solchen Glauben gibt. Genau dieser Frage möchten wir in dem Seminar nachgehen. Naturgemäß fächert sich eine solch gewichtige Frage in viele schwierige Teilfragen und Probleme auf, von denen wir zumindest einige behandeln werden. So werden wir uns etwa eine kleine Auswahl an einflussreichen Motiven und Argumenten für den Glauben an Gott vornehmen und zu prüfen versuchen – darunter auch den einen oder anderen sogenannten ‚Gottesbeweis‘. Auch sollen natürlich Argumente gegen die Rationalität des Glaubens zu Wort kommen – vor allem das notorische Theodizeeproblem: also das Problem, dass die Annahme, es gebe einen allmächtigen, allwissenden und allgütigen Gott, angesichts des unermesslichen Leids in unserer Welt eigentlich absurd anmutet.
Wir werden im Seminar allerdings auch noch einen Schritt zurücktreten und ganz grundsätzlich danach fragen, was ein religiöser Glaube genauer ist – im Unterschied zu verwandten geistigen Zuständen, etwa (‚herkömmlichen‘) Überzeugungen, Hoffnungen oder einem Vertrauen in Personen oder ‚Sachen‘. Auch wird uns beschäftigen, ob es rational ist, sich zu wünschen, nicht irgendwann unwiederbringlich tot zu sein, stattdessen ewig zu leben – eine für viele Religionen ja zentrale Vorstellung. Ferner möchten wir über den Status von Religion in sogenannten postsäkularen Gesellschaften nachdenken: Sind religiöse Traditionen zu überwindende Restbestände aus vormodernen Zeiten oder haben sie, auch für aufgeklärte Zeitgenoss:innen, noch ein semantisches und humanitäres Potenzial, das sich zu erschließen lohnt?
Indem wir diesen (und verwandten) Überlegungssträngen gemeinsam nachgehen, möchten wir in der Beantwortung der Leitfrage vorankommen, wie es um die Rationalität religiösen Glaubens bestellt ist. Wir hoffen, dass uns dabei auch die interdisziplinäre Seminarstruktur helfen wird – Philosophie und Theologie also voneinander lernen werden.


[Si] Sexualität, sexuelle Bildung, Sexualmoral – Schule und Religionsunterricht zwischen Heraus- und Überforderung (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Der zurzeit gültige hessische Lehrplan für Sexualerziehung nimmt alle Lehrkräfte und alle Fächer in die Pflicht zur Mitgestaltung entsprechender Unterrichtsangebote. Das Seminar geht dem Fragekomplex sexueller Bildung in der öffentlichen Schule nach und sucht nach den spezifischen Beiträgen der Fächergruppe Religion / Ethik für diesen Bereich. Neben einem interdisziplinären Zugang nehmen didaktische Überlegungen entsprechen Raum ein.
Lit.:
https://www.lsvd.de/media/doc/3972/2016_hessen_lehrplan_sexualerziehung.pdf


[Si] Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Das Seminar bietet eine Einführung in zentrale Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit mit besonderem Bezug zu sozialpädagogischen und seelsorgerischen Tätigkeiten. Thematisiert werden Ansätze wie Gesprächsführung, Beratung, Empowerment und Lebensweltorientierung sowie deren Bedeutung in muslimischen Kontexten einer säkularen Gesellschaft. Praktische Übungen fördern kommunikative Kompetenzen und die Anwendung der vermittelten Methoden.

Die Literatur wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.


[Si] Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft“
Seminarleitung: Cakir-Mattner / Pruchniewicz
Die Frage, auf welche Ressourcen religiöse und ethische Bildung einer pluralen Gesellschaft zurückgreifen kann bzw. auf welchen inhaltlichen Grundlagen sie fußt, begleitet den Religions- und Ethikunterricht seit langem. In den Blick geraten dabei häufig zunächst thematische Schnittmengen zwischen Religionen und Kulturen, sowie geeignete didaktisch-methodische Settings – oft unscharf mit dem Begriff des Dialogischen belegt. Das Seminar versucht im Anschluss, aber durchaus auch gegen diese Entwicklungen die am Lehr-Lernprozess Beteiligten in ihrer subjektiven Verfasstheit in den Mittelpunkt zu stellen. Wie kann ihre je individuelle Verflochtenheit in die unterschiedlichsten Lebensformen und deren narrativer Ausdruck im Unterricht zum Tragen kommen? Wie steht es um ihren erkenntnistheoretischen Gehalt? Was ist tatsächlich wie an und mit ihnen zu lernen? Nicht zuletzt geht es um die konkrete Gestaltung eines narrativitätssensiblen Unterrichts.


[Si] Zwischen männlichen Jungfrauen und gebärenden Vätern - Männlichkeiten im Neuen Testament  (AfK-Nr.: 180)
Blockseminar
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Mo. 20.04.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Phil. II, H 205
Fr. 29.05.2026,14.00 - 20.00 Uhr   Phil. II, H 205
Sa. 30.05.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II, H 205
Fr. 03.07.2026,14.00 - 20.00 Uhr   Phil. II, H 205
Sa. 04.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II, H 205

Kommentar:

Gott, Christus, Apostel, Propheten, Brüder und andere Figuren im Neuen Testament werden durch Artikel und Personalpronomina männlich konnotiert. Sind sie daher auch als „männlich“ zu verstehen? Was bedeutet eigentlich Männlichkeit? Wie werden Männlichkeiten in den unterschiedlichen Schriften jeweils entworfen und wie können sie verstanden werden? Diese Fragen stellen sich an vielen Stellen: Wenn z.B. Paulus die Gemeinde in Korinth aufruft, „mannhaft“ zu sein (1 Kor 16,13), wenn er sich selbst als Mutter oder Amme der Gemeinde darstellt (1 Kor 3,2; Gal 4,19; 1 Thess 2,7), oder wenn es in der Johannes-Offenbarung von den Gerechten heißt, dass „sie sich nicht mit Frauen befleckt haben, denn sie sind Jungfrauen“ (Offb 14,3). Schon allein diese wenigen Beispiele zeigen: Wie Männlichkeiten zu verstehen sind, versteht sich im Neuen Testament ebenso wie in seinen antiken Kontexten nicht von selbst und wird in einer großen Vielfalt an Ausdrücken und Bildern inszeniert. Auch ist das Verstehen dieser Konzepte an theoretische Prämissen und hermeneutische Entscheidungen geknüpft und kann entsprechend unterschiedlich ausfallen.
Die Textbetrachtungen werden wir mit theoretischen Ansätzen der kritischen Geschlechter- und Männlichkeitsforschung korrelieren. Dabei werfen wir auch einen Blick auf gegenwärtige gesellschaftliche Diskurse über Männlichkeit, die sich auf das Neue Testament berufen, und reflektieren kritisch anhand der gewonnenen Erkenntnisse, welche Verständnispotenziale die Texte über traditionelle Lesarten hinaus aufweisen.
Literatur zur Einführung:
Pichler, Josef/Winkler, Mathias (Hg.): Die Bibel und ihre Mannsbilder. Männlichkeiten neu entdeckt, Stuttgart 2025.
Scholz, Sylka: Männlichkeitsforschung (UTB), Tübingen 2025.
Smit, Peter-Ben/Pasterkamp, Laura (Hg.): Masculinities in the New Testament and Beyond. Collected Essays, Taylor & Francis 2025.


 

Zu belegen sind zwei Seminare: eines im Wintersemester, eines im Sommersemester.

[Si] Kompetenzorientierter Ethik- und Philosophieunterricht (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Die hessischen Bildungspläne sind seit August 2011 auf Bildungsstandards umgestellt worden. Diese sind kompetenzorientiert formuliert. Was bedeutet kompetenzorientiert Unterrichten?
Im Mittelpunkt des Seminars stehen die im Ethikunterricht zu erwerbenden Kompetenzen, ihre Diagnose, Vermittlung und Förderung: Wahrnehmungskompetenz, Empathie, Perspektivwechsel, interkulturelle Kompetenz, Interdisziplinäre Kompetenz, Argumentations- und Urteilskompetenz, moralische Urteilsfähigkeit, ethische Urteilsfähigkeit, Diskursfähigkeit, Reflexionsfähigkeit, sprachanalytische Kompetenz, Orientierungskompetenz. Die Kompetenzen werden anhand ausgewählter Unterrichtsmethoden und -materialien erarbeitet und reflektiert.


[Si] Kompetenzorientierter Ethik- und Philosophieunterricht (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Die hessischen Bildungspläne sind seit August 2011 auf Bildungsstandards umgestellt worden. Diese sind kompetenzorientiert formuliert. Was bedeutet kompetenzorientiert Unterrichten?
Im Mittelpunkt des Seminars stehen die im Ethikunterricht zu erwerbenden Kompetenzen, ihre Diagnose, Vermittlung und Förderung: Wahrnehmungskompetenz, Empathie, Perspektivwechsel, interkulturelle Kompetenz, Interdisziplinäre Kompetenz, Argumentations- und Urteilskompetenz, moralische Urteilsfähigkeit, ethische Urteilsfähigkeit, Diskursfähigkeit, Reflexionsfähigkeit, sprachanalytische Kompetenz, Orientierungskompetenz. Die Kompetenzen werden anhand ausgewählter Unterrichtsmethoden und -materialien erarbeitet und reflektiert.


 

Zu belegen sind zwei Seminare.

[Si] Kinderrechte, Menschenrechte - Unterrichtsmaterialien Ethik analysieren und erstellen
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Di. 07.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 08.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 09.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Fr. 10.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Wie lassen sich Kinderrechte und Menschenrechte im Ethikunterricht lebendig vermitteln? In diesem Blockseminar analysieren wir bestehende Materialien, diskutieren ihre Stärken und Grenzen und entwickeln eigene, praxisnahe Konzepte für den Unterricht. Ziel ist es, ethische Fragestellungen altersgerecht aufzubereiten und die Unterrichtsplanungen gemeinsam zu reflektieren.


[Si] Philosophieren mit und über Behinderung
Klausur: 06.07.2026, Hausarbeit 15.09.2026.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 116
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116

Kommentar:

Ausgangspunkt des Seminars ist die Annahme, dass der Begriff Behinderung nicht nur eine medizinische und pädagogische, sondern auch eine genuin philosophische Dimension besitzt. Entsprechend werden einerseits aus theoretischer Perspektive Fragen nach Normalität, Normalisierung, Autonomie, Gerechtigkeit, Anerkennung, Menschenwürde und Macht behandelt. Andererseits wird anhand konkreter Beispiele aller Schulformen diskutiert, inwiefern das Thema Behinderung weniger als Defizit, sondern vielmehr als Einladung verstanden werden kann, um Ethikunterricht in allen Schulformen diskriminierungssensibel zu gestalten.


[Si] Problemorientierter Ethikunterricht
Blockveranstaltung
Da das Seminar vor dem Losverfahren beginnt und bereits jetzt voll ist, wurde die Anmeldung geschlossen.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mo. 30.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Di. 31.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 01.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 02.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Problemorientierung ist ein zentrales Grundprinzip der Unterrichtsplanung und gerade für den Ethikunterricht und die in ihm zu erwerbenden Kompetenzen relevant. Im Seminar werden im Anschluss an einen theoretischen Einstieg problemorientierte Unterrichtseinheiten geplant. Abschließend wird der Gegenentwurf zur Problemorientierung, der lösungsorientierte Ansatz, vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt.

Das Seminar ist bereits voll.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de