Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Bachelorstudiengänge Sozialwissenschaften - Politikwissenschaft (Kombinationsbachelor-Studiengänge)
Veranstaltungen
Grundlagen der Politikwissenschaft (03 Ba Pol-NF-1) ⇑
Politische Theorie (03 Ba Pol-NF-2) ⇑
LV 1: Vorlesung: Politische Theorie
[Vl] Einführung in die Politische Theorie - Vorlesung
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustraße 10, Raum 003 | |
| nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, Raum 003 | ||
Die Vorlesung zur Politischen Theorie gibt einen historisch-systematischen Überblick über die Entwicklung grundlegender Konzeptionen der Philosophie und Politikwissenschaft. Dazu gehören Vorstellungen vom Politischen und vom Staat, von Gleichheit/Ungleichheit, Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit, Macht, Widerstand, Demokratie und Souveränität. Alle Positionen werden auch aus postkolonialer, antirassistischer sowie feministischer Sicht untersucht.
LV 2: Proseminar: Politische Theorie
[P Si] Einführung in die politische Theorie
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, Raum 003 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, Raum 003 | ||
Einführung in die politische Theorie: Leviathan und Behemoth
Im Zentrum des Seminars steht die Frage nach dem Verhältnis von Leviathan und Behemoth bzw. von Staat und „Unstaat“ (Franz Neumann). Um dieses Verhältnis zu diskutieren, soll zunächst Thomas Hobbes‘ politische Theorie des Leviathan (1651) betrachtet werden. Es stellen sich dabei Fragen wie: Wie charakterisiert Hobbes den (absolutistischen bzw. bürgerlichen) Staat? Wie begründet er die Notwendigkeit des Staates?
Dem Leviathan stellt Hobbes selbst den Behemoth entgegen. Diese Entgegensetzung greift Franz Neumann in seiner Analyse des Nationalsozialismus auf. Anhand der Lektüre von Neumanns „Behemoth. Struktur und Praxis des Nationalsozialismus 1933–1944“ (1942/44) (und verwandter Texte) soll diskutiert werden, was den Nationalsozialismus nach Neumann zum „Unstaat“ macht und wie dieser Unstaat mit dem Staat des Leviathan zusammenhängt - und sich zugleich von ihm unterscheidet.
Ganz grundlegend geht es damit im Seminar auch um zentrale Begriffe der politischen Theorie, wie Staat, Recht und Souveränität; das Verhältnis von Gewalt und Gesetz, die „Antinomie von Souveränität und Gesetz“ (Neumann) und schließlich das Verhältnis zwischen den Staaten.
Das Seminar ist als Einführung konzipiert und setzt kein Vorwissen zu den Autoren voraus, erwartet wird jedoch die Bereitschaft zur regelmäßigen Textarbeit.
[P Si] Einführung in die Politische Theorie - Proseminar
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, Raum 001 | |
| nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, Raum 001 | ||
Das Seminar begleitet die Vorlesung zur Politischen Theorie und vertieft den historisch-systematischen Überblick über die Entwicklung grundlegender Konzeptionen der Philosophie und Politikwissenschaft. Dazu gehören Vorstellungen vom Politischen und vom Staat, von Gleichheit/Ungleichheit, Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit, Macht, Widerstand, Souveränität und Demokratie. Alle Positionen werden auch aus postkolonialer, antirassistischer sowie feministischer Sicht untersucht.
Politische Ökonomie / Internationale Beziehungen (03 Ba Pol-NF-3) ⇑
Kommunikation und Medien / Kulturen und Konflikt (03 Ba Pol-gNF-4) ⇑
LV 1: Vorlesung mit Colloquium
[Vl] Einführung in die Mediensoziologie
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, A 3 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 | ||
Es gibt viele gute Gründe, unsere heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse als mediale Lebensverhältnisse zu bezeichnen. Wir daten uns mittels Online-Plattformen, fragen ChatBots, ob sie auch mal lügen, lassen uns Musik von einem Algorithmus vorschlagen, lassen über potenzielle Elfmeter einen VAR entscheiden, bestellen unser Essen online und geben unseren schriftlichen Leistungsnachweis im digitalen Seminar an der Universität als PDF über eine Plattform ab. Wenn wir von medialen Lebensverhältnissen sprechen, so ist damit gemeint, dass es keine Bereiche des sozialen Lebens gibt, die in ihrer Wirklichkeit nicht durch Prozesse der medial-digitalen Kommunikation modifiziert wären. Die tiefgreifenden Transformationen unseres Alltags im Zuge der Digitalisierung unterstreichen das besondere Verhältnis aus medialem und sozialem Wandel und fordern ein erneuertes und reflexiveres Verständnis der ‚Realität der Medien‘ ein. Der Erforschung dieses Wechselspiels hat sich die Mediensoziologie verschrieben. Ihre Grundfrage lautet: Wie und auf welche Weise prägen Medien die Verfassung unserer gegenwärtigen Lebenswirklichkeit? Dieses ‚Wie‘ im Detail zu beschreiben und zu verstehen ist Ziel dieser Vorlesung. Sie führt in die Mediensoziologie ein und stellt die zentralen Theorien, Konzepte und Forschungsfelder vor.
Die Vorlesung ist in drei Blöcke gegliedert: Der erste Block führt in die „Grundlagen der Mediensoziologie“ ein (u.a. Medienbegriff, Kommunikation, Öffentlichkeit, den Metaprozess der Mediatisierung und die aktive Rezeption) sowie in die unterschiedlichen, z.T. auch gegensätzlichen, theoretischen Konzeptionen des Verhältnisses von Medien und sozialer Wirklichkeit (vom ‚radikalen Konstruktivismus‘ bis hin zu einem ‚realistischen Konstruktivismus‘). Daran knüpft der zweite Block an, der grundlegende „Konzepte der Mediensoziologie“ vorstellt, auch um diese im Hinblick auf den digitalen Wandel zu befragen und zu modifizieren (u.a. Kulturindustriethese, Faktizität, Identität, die Algorithmisierung des Alltags). Im dritten Block werden dann die ‚empirischen Forschungsfelder der Mediensoziologie‘ auf der Ebene der Medienproduktion, der Medienprodukte und der Medienrezeption, einschließlich möglicher Methoden, vorgestellt. Die Vorlesung entwickelt jede Sitzung am Beispiel von spezifischen Fällen aus der medialen Gegenwart: Filmen, Memes, Selfies, Serien, Deepfakes, TikToks, Postings, Games, Installationen, Nachrichten und Dokumentationen, so dass die Untersuchungsgegenstände der Mediensoziologie in der Vorlesung stets präsent bleiben.
LV 2 und LV 3: Seminare
[Si] (New) Black Cinema
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 002 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002 | ||
Ausgehend von der Annahme, dass Film zur gesellschaftlichen Selbstverständigung beiträgt, widmet sich dieses Seminar dem (New) Black Cinema. Dazu nehmen wir eine dezidiert filmsoziologische Perspektive ein und analysieren von Klassikern des afroamerikanischen Kinos – etwa Filmen von Spike Lee oder Julie Dash, bis hin zu zeitgenössischen Filmen wie Moonlight, Queen & Slim oder auch Blood & Sinners – wie gesellschaftliche Machtverhältnisse im Hinblick auf Race, Class and Gender filmisch verhandelt und ästhetisch reflektiert werden.
Das Seminar gliedert sich in vier Teile: (1.) Grundlagen der Filmsoziologie, (2.) Filmgeschichte des (New) Black Cinema, (3.) soziologische Grundlagen zu Identität, Critical Whiteness und Intersektionalität sowie schließlich (4.) methodische Grundlagen zur soziologischen Filmanalyse.
[Si] #reclaimthetruth. Fakt und Fiktion in der postdigitalen Gegenwart
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil II, E 104 | |
| nächster Termin: 28.05.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104 | ||
Deepfakes, Desinformation und die Ubiquität von LLMs prägen den Alltag digitalisierter Gesellschaften, in welchem Wissen, Information und Wahrheit zunehmend unter Rechtfertigungsdruck geraten. Obwohl die Fragilität dieser Großbegriffe schon lange bekannt ist, erscheint sie heute problematischer denn je. Begriffe wie Postfaktizität und Postdigitalität stellen auf eine Gegenwart ab, in der Fakt und Fiktion, Schein und Sein, Lüge und Wahrheit neu verhandelt werden – manche Konzepte geben eine Grenze zwischen Fakt und Fiktion sogar völlig auf. Hier setzt das Proseminar an: Worauf zielen diese Diagnosen ab? Und was bedeutet es für demokratische Gesellschaften, wenn Wirklichkeit zur Ansichtssache wird? Wie verändern digitale Medien die Produktion von Faktizität? Wann kippt Fiktion in Desinformation? Wie lässt sich Wahrheit demokratisch verteidigen?
Das Seminar untersucht aus mediensoziologischer Perspektive das Verhältnis von medialer und sozialer Wirklichkeit unter digitalen Bedingungen. Es gliedert sich in drei Abschnitte: (1) Grundlagen der Mediensoziologie; (2) Begriffsarbeit zu Wahrheit, Wirklichkeit, Postfaktizität, Öffentlichkeit; (3) Ästhetik und Politik digitaler Phänomene (Analysen von Deepfakes, Memes, Bots, Chats, Reals).
[Si] Climate Change & Society in Botswana & South Africa
According to the IPCC, Southern Africa is among those regions worldwide, most vulnerable to climate change impact. Consequences can be observed already by drought, extreme weather, etc., in many parts seasons are shifting with consequences to agriculture, water security and modes of sociation. Climate change is not just one of the most urgent environmental challenges of our time. As anthropogenic climate change, it emerges from economic, political, and social conditions. It is thus impacting on social institutions, cultural self-understanding, and political and economic development. This class traces the social and cultural dimension of climate change with focus on Botswana and South Africa, two societies in the Southern African region that struggle with the diverse impact of climate change. The class will refer to the expertise of various guest speakers from collaborating universities in the region.
[Si] Democratic Development in Times of Migration and Mobility

SDG 16.3 – Rechtsstaatlichkeit auf nationaler und internationaler Ebene und gleichberechtigter Zugang zur Justiz
This seminar deepens the insights of the preceding project and enlarges the geographical scope of migration and democratic development beyond Germany and Türkiye by including developments in Italy and Spain as well. While the previous seminar investigated the nexus between migration and health, this seminar focuses particularly on the interrelations between migration and democratic development. It addresses the question of how migrants in European countries influence democratic developments both in their countries of residence and in their countries of origin. In a comparative perspective, we explore how democratic development interacts with cross border mobility, civic participation, and public discourse.
Through conceptual and comparative discussions, the seminar examines how migrants, diasporas, and the broader public participate in redefining democratic values and practices across Europe and its neighbourhood. Particular attention will be given to migration related debates in Germany, such as discussions on the transformation of urban space and the so called “Stadtbild” debate, as well as to debates in Italy and Spain concerning asylum governance, migration management, and public negotiation processes around migration policies.
The seminar aims to deepen students’ understanding of the connections between migration, peace, and democratic development. It contributes to a better understanding of European migration and integration policies while strengthening intercultural competences and English language skills of students, particularly regarding key concepts and terminologies related to migration, democracy, and civic participation.
[Si] Kritische und aktivistische Perspektiven auf die Hochschulkürzungen. (Critical and Activist Perspectives on University Budget Cuts) (AfK-Nr.: 407/408)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, A 4 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 27.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 4 (Hörsaal) | ||
The Hessian Hochschulpakt" has set in motion a series of cuts at the universities, whose precise scope and long-term consequences for studying, teaching, and research remain largely unclear. In this seminar, we want to discuss what the content and implications of the Hochschulpakt are, and how – and whether at all – various university actors, such as students or mid-level academic staff, can and want to respond to it.
At the centre of the seminar are the contents and higher education policy background of the Hochschulpakt, as well as its consequences for university teaching and for the university as a societal actor. The seminar is interdisciplinary: approximately half of the sessions will be devoted to discussions with guests from academia, journalism, and activist contexts, with perspectives from philosophy, sociology, theatre studies, and history represented. Rather than longer seminar readings, group work and independent work will take centre stage, through which we will collectively try to develop a clearer picture of the situation.
The seminar is explicitly open to students from all departments – everyone is welcome. The seminar also offers considerable room for self-directed input. If there are topics you would like to address in this context, we can try to dedicate a session or part of a session to them.
The language of instruction (German or English) will be decided collectively in the first session.
Der hessische Hochschulpakt hat an den Universitäten des Landes Kürzungsprozesse in Gang gesetzt, deren genaue Reichweite und langfristige Folgen für Studium, Lehre und Forschung noch immer weitgehend unklar sind. In diesem Seminar wollen wir uns darüber unterhalten, was der Inhalt und die Auswirkungen des Hochschulpakts sind und wie (und ob überhaupt) verschiedene universitäre Akteure, wie Studierende oder der Mittelbau, sich dazu verhalten wollen und können.
Im Mittelpunkt stehen die Inhalte und hochschulpolitischen Hintergründe des Hochschulpakts sowie seine Konsequenzen für die universitäre Lehre und die Universität als gesellschaftlichen Akteur. Das Seminar ist interdisziplinär angelegt: Etwa die Hälfte der Sitzungen ist für Diskussionen mit Gästen aus Wissenschaft, Journalismus und aktivistischen Zusammenhängen vorgesehen, wobei Perspektiven aus Philosophie, Soziologie, Theaterwissenschaften und Geschichte vertreten sein werden. Anstelle längerer Seminarlektüren steht Gruppen- und Eigenarbeit im Vordergrund, in der wir uns gemeinsam ein genaueres Bild der Lage erarbeiten.
Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Studierende aller Fachbereiche – alle sind willkommen. Das Seminar bietet außerdem viel Freiraum für Eigengestaltung. Falls es Themen gibt, die du in diesem Rahmen besprechen möchtest, dann können wir versuchen, eine (Teil-)sitzung dazu zu gestalten.
Die Unterrichtssprache (Deutsch oder Englisch) wird in der ersten Sitzung gemeinsam festgelegt.
[Si] SDG 2 und die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 104 | |
| nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104 | ||

Die Umsetzung des zweiten globalen Nachhaltigkeitsziels (SDG 2/ Zero Hunger) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist nicht auf Kurs. Um weltweit Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung zu erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, besteht erheblicher gesellschaftspolitischer Transformationsbedarf. Die Veranstaltung fokussiert auf die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme im Rahmen von SDG 2 normativ und institutionell ausgerichtet wird und welche gesellschaftspolitischen Debatten und Akteure diese Prozesse prägen. Anhand sozialwissenschaftlicher Forschungsperspektiven und ausgewählter Fallbeispiele werden unterschiedliche Governance-Formen und Dynamiken nachhaltiger Ernährungssysteme analysiert und vergleichend diskutiert. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.
[Si/P] Selbstbestimmte Lehre: Respekt
Block mit Exkursion im September
| regelmäßiger Termin ab 28.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil 2, Haus E, Raum 002 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Phil 2, Haus E, Raum 002 | ||

SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern
Seminare der „Selbstbestimmten Lehre“ erfordern ein hohes Maß an Engagement, Reflektion und Motivation, eigen Seminarinhalte sowie Strukturen zu entwickeln. Daher wird an dieser Stelle nicht näher auf konkrete Inhalte eingegangen. Wir treffen uns, diskutieren und entscheiden gemeinsam, wie wir das Seminar zum Thema Respekt gestalten. Nur ein Hinweis/Vorschlag: es gibt ein neues Büchlein von Byung Chun Han zum Thema Respekt, dass ich gerne gemeinsam mit euch lesen würde. Alles Weitere in den ersten Sitzungen – das kann nur mit eurer Beteiligung gelingen.
Kommunikation und Medien / Kulturen und Konflikt (03 Ba Pol-kNF-4) ⇑
Seminar
[Si] (New) Black Cinema
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 002 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002 | ||
Ausgehend von der Annahme, dass Film zur gesellschaftlichen Selbstverständigung beiträgt, widmet sich dieses Seminar dem (New) Black Cinema. Dazu nehmen wir eine dezidiert filmsoziologische Perspektive ein und analysieren von Klassikern des afroamerikanischen Kinos – etwa Filmen von Spike Lee oder Julie Dash, bis hin zu zeitgenössischen Filmen wie Moonlight, Queen & Slim oder auch Blood & Sinners – wie gesellschaftliche Machtverhältnisse im Hinblick auf Race, Class and Gender filmisch verhandelt und ästhetisch reflektiert werden.
Das Seminar gliedert sich in vier Teile: (1.) Grundlagen der Filmsoziologie, (2.) Filmgeschichte des (New) Black Cinema, (3.) soziologische Grundlagen zu Identität, Critical Whiteness und Intersektionalität sowie schließlich (4.) methodische Grundlagen zur soziologischen Filmanalyse.
[Si] #reclaimthetruth. Fakt und Fiktion in der postdigitalen Gegenwart
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil II, E 104 | |
| nächster Termin: 28.05.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104 | ||
Deepfakes, Desinformation und die Ubiquität von LLMs prägen den Alltag digitalisierter Gesellschaften, in welchem Wissen, Information und Wahrheit zunehmend unter Rechtfertigungsdruck geraten. Obwohl die Fragilität dieser Großbegriffe schon lange bekannt ist, erscheint sie heute problematischer denn je. Begriffe wie Postfaktizität und Postdigitalität stellen auf eine Gegenwart ab, in der Fakt und Fiktion, Schein und Sein, Lüge und Wahrheit neu verhandelt werden – manche Konzepte geben eine Grenze zwischen Fakt und Fiktion sogar völlig auf. Hier setzt das Proseminar an: Worauf zielen diese Diagnosen ab? Und was bedeutet es für demokratische Gesellschaften, wenn Wirklichkeit zur Ansichtssache wird? Wie verändern digitale Medien die Produktion von Faktizität? Wann kippt Fiktion in Desinformation? Wie lässt sich Wahrheit demokratisch verteidigen?
Das Seminar untersucht aus mediensoziologischer Perspektive das Verhältnis von medialer und sozialer Wirklichkeit unter digitalen Bedingungen. Es gliedert sich in drei Abschnitte: (1) Grundlagen der Mediensoziologie; (2) Begriffsarbeit zu Wahrheit, Wirklichkeit, Postfaktizität, Öffentlichkeit; (3) Ästhetik und Politik digitaler Phänomene (Analysen von Deepfakes, Memes, Bots, Chats, Reals).
[Si] Climate Change & Society in Botswana & South Africa
According to the IPCC, Southern Africa is among those regions worldwide, most vulnerable to climate change impact. Consequences can be observed already by drought, extreme weather, etc., in many parts seasons are shifting with consequences to agriculture, water security and modes of sociation. Climate change is not just one of the most urgent environmental challenges of our time. As anthropogenic climate change, it emerges from economic, political, and social conditions. It is thus impacting on social institutions, cultural self-understanding, and political and economic development. This class traces the social and cultural dimension of climate change with focus on Botswana and South Africa, two societies in the Southern African region that struggle with the diverse impact of climate change. The class will refer to the expertise of various guest speakers from collaborating universities in the region.
[Si] Democratic Development in Times of Migration and Mobility

SDG 16.3 – Rechtsstaatlichkeit auf nationaler und internationaler Ebene und gleichberechtigter Zugang zur Justiz
This seminar deepens the insights of the preceding project and enlarges the geographical scope of migration and democratic development beyond Germany and Türkiye by including developments in Italy and Spain as well. While the previous seminar investigated the nexus between migration and health, this seminar focuses particularly on the interrelations between migration and democratic development. It addresses the question of how migrants in European countries influence democratic developments both in their countries of residence and in their countries of origin. In a comparative perspective, we explore how democratic development interacts with cross border mobility, civic participation, and public discourse.
Through conceptual and comparative discussions, the seminar examines how migrants, diasporas, and the broader public participate in redefining democratic values and practices across Europe and its neighbourhood. Particular attention will be given to migration related debates in Germany, such as discussions on the transformation of urban space and the so called “Stadtbild” debate, as well as to debates in Italy and Spain concerning asylum governance, migration management, and public negotiation processes around migration policies.
The seminar aims to deepen students’ understanding of the connections between migration, peace, and democratic development. It contributes to a better understanding of European migration and integration policies while strengthening intercultural competences and English language skills of students, particularly regarding key concepts and terminologies related to migration, democracy, and civic participation.
[Si] Kritische und aktivistische Perspektiven auf die Hochschulkürzungen. (Critical and Activist Perspectives on University Budget Cuts) (AfK-Nr.: 407/408)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, A 4 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 27.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 4 (Hörsaal) | ||
The Hessian Hochschulpakt" has set in motion a series of cuts at the universities, whose precise scope and long-term consequences for studying, teaching, and research remain largely unclear. In this seminar, we want to discuss what the content and implications of the Hochschulpakt are, and how – and whether at all – various university actors, such as students or mid-level academic staff, can and want to respond to it.
At the centre of the seminar are the contents and higher education policy background of the Hochschulpakt, as well as its consequences for university teaching and for the university as a societal actor. The seminar is interdisciplinary: approximately half of the sessions will be devoted to discussions with guests from academia, journalism, and activist contexts, with perspectives from philosophy, sociology, theatre studies, and history represented. Rather than longer seminar readings, group work and independent work will take centre stage, through which we will collectively try to develop a clearer picture of the situation.
The seminar is explicitly open to students from all departments – everyone is welcome. The seminar also offers considerable room for self-directed input. If there are topics you would like to address in this context, we can try to dedicate a session or part of a session to them.
The language of instruction (German or English) will be decided collectively in the first session.
Der hessische Hochschulpakt hat an den Universitäten des Landes Kürzungsprozesse in Gang gesetzt, deren genaue Reichweite und langfristige Folgen für Studium, Lehre und Forschung noch immer weitgehend unklar sind. In diesem Seminar wollen wir uns darüber unterhalten, was der Inhalt und die Auswirkungen des Hochschulpakts sind und wie (und ob überhaupt) verschiedene universitäre Akteure, wie Studierende oder der Mittelbau, sich dazu verhalten wollen und können.
Im Mittelpunkt stehen die Inhalte und hochschulpolitischen Hintergründe des Hochschulpakts sowie seine Konsequenzen für die universitäre Lehre und die Universität als gesellschaftlichen Akteur. Das Seminar ist interdisziplinär angelegt: Etwa die Hälfte der Sitzungen ist für Diskussionen mit Gästen aus Wissenschaft, Journalismus und aktivistischen Zusammenhängen vorgesehen, wobei Perspektiven aus Philosophie, Soziologie, Theaterwissenschaften und Geschichte vertreten sein werden. Anstelle längerer Seminarlektüren steht Gruppen- und Eigenarbeit im Vordergrund, in der wir uns gemeinsam ein genaueres Bild der Lage erarbeiten.
Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Studierende aller Fachbereiche – alle sind willkommen. Das Seminar bietet außerdem viel Freiraum für Eigengestaltung. Falls es Themen gibt, die du in diesem Rahmen besprechen möchtest, dann können wir versuchen, eine (Teil-)sitzung dazu zu gestalten.
Die Unterrichtssprache (Deutsch oder Englisch) wird in der ersten Sitzung gemeinsam festgelegt.
[Si] SDG 2 und die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 104 | |
| nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104 | ||

Die Umsetzung des zweiten globalen Nachhaltigkeitsziels (SDG 2/ Zero Hunger) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist nicht auf Kurs. Um weltweit Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung zu erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, besteht erheblicher gesellschaftspolitischer Transformationsbedarf. Die Veranstaltung fokussiert auf die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme im Rahmen von SDG 2 normativ und institutionell ausgerichtet wird und welche gesellschaftspolitischen Debatten und Akteure diese Prozesse prägen. Anhand sozialwissenschaftlicher Forschungsperspektiven und ausgewählter Fallbeispiele werden unterschiedliche Governance-Formen und Dynamiken nachhaltiger Ernährungssysteme analysiert und vergleichend diskutiert. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.
[Si/P] Selbstbestimmte Lehre: Respekt
Block mit Exkursion im September
| regelmäßiger Termin ab 28.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil 2, Haus E, Raum 002 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Phil 2, Haus E, Raum 002 | ||

SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern
Seminare der „Selbstbestimmten Lehre“ erfordern ein hohes Maß an Engagement, Reflektion und Motivation, eigen Seminarinhalte sowie Strukturen zu entwickeln. Daher wird an dieser Stelle nicht näher auf konkrete Inhalte eingegangen. Wir treffen uns, diskutieren und entscheiden gemeinsam, wie wir das Seminar zum Thema Respekt gestalten. Nur ein Hinweis/Vorschlag: es gibt ein neues Büchlein von Byung Chun Han zum Thema Respekt, dass ich gerne gemeinsam mit euch lesen würde. Alles Weitere in den ersten Sitzungen – das kann nur mit eurer Beteiligung gelingen.
Sozialer und politischer Wandel / Internationale Beziehungen und Gesellschaftsvergleich (03 Ba Pol-gNF-5) ⇑
LV 1: Vorlesung mit Colloquium
[Vl] Building Bridges on rising waters: Climate change and international disaster management
Live sessions take place on the following dates:
17 April 2026, 13h00 - 14h00 (1 - 2 pm CET)
29 May 2026, 13h00 - 14h00 (1 - 2 pm CET)
3 July 2026, 13h00 - 14h00 (1 - 2 pm CET)

The accelerating changes in the global climate are linked to a rise in the frequency and severity of extreme weather events and natural disasters, such as floods, droughts, and even earthquakes. These challenges transcend national borders, pose serious risks to societies, and give rise to new socio-political, economic, legal, and technological questions, as well as pressing transformation needs, necessitating a re-evaluation of disaster risk management strategies. Given the relevance and interdisciplinary significance of this topic, this lecture offers interdisciplinary perspectives on disaster risk (reduction) management. The lecture is structured into three thematic blocs, aligned with the disaster risk cycle. In the first bloc “(Natural) Hazards, risks and disasters”, students learn more about the governance of risks and the development of disasters. This bloc focuses on water-related risks in general, climate change scenarios and the political, economic and legal understanding of risks and disasters. In the second bloc “Prevention, mitigation and preparedness”, climate challenges are analysed from economic and engineering perspectives. This bloc highlights (green) financial policies and seismic risk prevention. In the third bloc “Response and recovery”, several disaster case studies are discussed and the impacts of disasters on food systems, pro-social preferences and community resilience are examined. The lecture combines sessions from the following disciplines: Political Science, Economics, Geography, Engineering, Law.
LV 2 und LV 3: Seminare
[Si] Kollektive Handlungsmacht: globale Kämpfe und lokale Praxis
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Licher Straße 68, 28 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 28 | ||
In diesem Seminar wird analysiert, wie Menschen gemeinsam politisch wirksam werden, um kollektive Handlungsmacht zu entwickeln. Hierfür wird untersucht, welche organisatorischen, sozialen und kulturellen Bedingungen gemeinsames Handeln ermöglichen bzw. be- oder gar verhindern. Zudem wird unter Rückgriff auf Theorien sozialer Bewegungen analysiert, welche Dynamiken die Mobilisierung in unterschiedlichen Kontexten prägen.
Empirisch werden Beispiele globaler Kämpfe ebenso wie lokale Initiativen betrachtet. Dabei stehen folgende Fragen im Fokus: Wie entstehen gemeinsame Erfahrungen, geteilte Sichtweisen und kollektive Identitäten? Wie schaffen Gruppen Räume, in denen politische Praxis möglich wird? Wer hat Zugang zu diesen Räumen und welche Formen der Schließungsprozesse finden statt?
Das Seminar verbindet wissenschaftliche Analyse mit praktischen Übungen: von der Reflexion eigener Erfahrungen über die Analyse historischer und aktueller Kollektive und Bewegungen wie der Arbeiter*innenbewegung oder feministischer Mobilisierungen bis hin zur Frage, wie wir selbst Räume der Beteiligung und Solidarität schaffen können.
[Si] Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Internationale Ordnung
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 201 | |
| nächster Termin: 27.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201 | ||
Die Hintergründe und Folgen der russischen Vollinvasion in die Ukraine ab 2022 sind zuweilen schwer durchschaubar. Die politische Lage ist sehr komplex und hoch dynamisch. Auch in der deutschen Debatten-Landschaft finden sich verkürzte Argumente oder falsche Informationen. Es ist überdies eine Herausforderung, diesen Krieg mit Konzepten und Theorien der Sozialwissenschaften hinreichend zu erklären. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung wird ein Überblick über die empirischen Erkenntnisse zu diesem Krieg gegeben und mit relevanten Theorien und Konzepten verknüpft. Die Lehrveranstaltung ist strukturiert durch gemeinsamer Lektüre, Gruppenarbeit und einer „Newsecke“ zum Thema.
[Si] SDG 2 und die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 104 | |
| nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104 | ||

Die Umsetzung des zweiten globalen Nachhaltigkeitsziels (SDG 2/ Zero Hunger) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist nicht auf Kurs. Um weltweit Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung zu erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, besteht erheblicher gesellschaftspolitischer Transformationsbedarf. Die Veranstaltung fokussiert auf die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme im Rahmen von SDG 2 normativ und institutionell ausgerichtet wird und welche gesellschaftspolitischen Debatten und Akteure diese Prozesse prägen. Anhand sozialwissenschaftlicher Forschungsperspektiven und ausgewählter Fallbeispiele werden unterschiedliche Governance-Formen und Dynamiken nachhaltiger Ernährungssysteme analysiert und vergleichend diskutiert. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.
[Si] The end of NATO (as we know it)? The current state of the alliance and its member states security policies
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | E101 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: E101 | ||
Is NATO undergoing fundamental transformation? This seminar examines the current state and future prospects of the Alliance in light of Russias war against Ukraine, geopolitical rivalry, internal tensions, and shifting global power structures. Focusing on NATO’s institutional development, strategic adaptation, and core tasks, the course also compares the security and defense policies of key member states, including the United States, France, the United Kingdom, Germany, and Poland. Students will analyse how domestic politics, strategic culture, and geopolitical position shape national perspectives within the Alliance.
Sozialer und politischer Wandel / Internationale Beziehungen und Gesellschaftsvergleich (03 Ba Pol-kNF-5) ⇑
Seminar
[Si] Kollektive Handlungsmacht: globale Kämpfe und lokale Praxis
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Licher Straße 68, 28 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 28 | ||
In diesem Seminar wird analysiert, wie Menschen gemeinsam politisch wirksam werden, um kollektive Handlungsmacht zu entwickeln. Hierfür wird untersucht, welche organisatorischen, sozialen und kulturellen Bedingungen gemeinsames Handeln ermöglichen bzw. be- oder gar verhindern. Zudem wird unter Rückgriff auf Theorien sozialer Bewegungen analysiert, welche Dynamiken die Mobilisierung in unterschiedlichen Kontexten prägen.
Empirisch werden Beispiele globaler Kämpfe ebenso wie lokale Initiativen betrachtet. Dabei stehen folgende Fragen im Fokus: Wie entstehen gemeinsame Erfahrungen, geteilte Sichtweisen und kollektive Identitäten? Wie schaffen Gruppen Räume, in denen politische Praxis möglich wird? Wer hat Zugang zu diesen Räumen und welche Formen der Schließungsprozesse finden statt?
Das Seminar verbindet wissenschaftliche Analyse mit praktischen Übungen: von der Reflexion eigener Erfahrungen über die Analyse historischer und aktueller Kollektive und Bewegungen wie der Arbeiter*innenbewegung oder feministischer Mobilisierungen bis hin zur Frage, wie wir selbst Räume der Beteiligung und Solidarität schaffen können.
[Si] Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Internationale Ordnung
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 201 | |
| nächster Termin: 27.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201 | ||
Die Hintergründe und Folgen der russischen Vollinvasion in die Ukraine ab 2022 sind zuweilen schwer durchschaubar. Die politische Lage ist sehr komplex und hoch dynamisch. Auch in der deutschen Debatten-Landschaft finden sich verkürzte Argumente oder falsche Informationen. Es ist überdies eine Herausforderung, diesen Krieg mit Konzepten und Theorien der Sozialwissenschaften hinreichend zu erklären. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung wird ein Überblick über die empirischen Erkenntnisse zu diesem Krieg gegeben und mit relevanten Theorien und Konzepten verknüpft. Die Lehrveranstaltung ist strukturiert durch gemeinsamer Lektüre, Gruppenarbeit und einer „Newsecke“ zum Thema.
[Si] SDG 2 und die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 104 | |
| nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104 | ||

Die Umsetzung des zweiten globalen Nachhaltigkeitsziels (SDG 2/ Zero Hunger) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist nicht auf Kurs. Um weltweit Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung zu erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, besteht erheblicher gesellschaftspolitischer Transformationsbedarf. Die Veranstaltung fokussiert auf die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme im Rahmen von SDG 2 normativ und institutionell ausgerichtet wird und welche gesellschaftspolitischen Debatten und Akteure diese Prozesse prägen. Anhand sozialwissenschaftlicher Forschungsperspektiven und ausgewählter Fallbeispiele werden unterschiedliche Governance-Formen und Dynamiken nachhaltiger Ernährungssysteme analysiert und vergleichend diskutiert. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.
[Si] The end of NATO (as we know it)? The current state of the alliance and its member states security policies
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | E101 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: E101 | ||
Is NATO undergoing fundamental transformation? This seminar examines the current state and future prospects of the Alliance in light of Russias war against Ukraine, geopolitical rivalry, internal tensions, and shifting global power structures. Focusing on NATO’s institutional development, strategic adaptation, and core tasks, the course also compares the security and defense policies of key member states, including the United States, France, the United Kingdom, Germany, and Poland. Students will analyse how domestic politics, strategic culture, and geopolitical position shape national perspectives within the Alliance.
Soziale Ungleichheit und Geschlechterverhältnis / Institutionen und Politikfelder (03 Ba Pol-gNF-6) ⇑
LV 1: Vorlesung mit Colloquium
[Vl] Einführung in die Konfliktsoziologie
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b) | |
| nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b) | ||
Ist von Konflikt die Rede, sind oft sehr unterschiedliche Phänomene gemeint: Nachbarschaftsstreitigkeiten, Streik, Gewalt oder auch Krieg. Konflikte involvieren damit ganz unterschiedliche Akteure, nehmen verschiedene Aktionsformen an, haben unterschiedliche Hintergründe und auch ihre Konsequenzen für die Gesellschaft variieren stark. Die Vorlesung bietet einen Überblick über Theorien und Forschung zu gesellschaftlichen Konflikten. Dies umfasst innergesellschaftliche Konflikte zwischen und innerhalb von Gruppen sowie transnationale Konflikte zwischen Staaten und Regionen. In einem ersten Teil werden zentrale Konflikttheorien behandelt. Ein zweiter Teil widmet sich soziologischen Analysen diverser gegenwärtiger Konflikte und Konfliktlagen, darunter zu: sozialer Ungleichheit und Verteilungskonflikten, alten und neuen Konfliktlinien, Prozessen der Politisierung und Polarisierung, Arbeitskonflikten und Gewerkschaften, Konflikten um Mitbestimmung im Kontext von Protest, sozialen Bewegungen und Zivilgesellschaft sowie zu Gewalt, Bürgerkrieg und Krieg.
LV 2 und LV 3: Seminare
[Si] Dealing with conflict and polarisation in times of crisis
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustr. 10, 103 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustr. 10, 103 | ||
"Conflict is an inherent part of pluralistic societies. Wherever groups of people with different interests, opinions and identities come together, conflict is likely to arise. That is not per se a problem. On the contrary, conflict can fulfil important societal and democratic functions: It can strengthen group integration, spark social change and is part and parcel of a healthy democracy.
In these times of multiple, overlapping crises, however, societal conflict only seems to intensify: Debates are growing increasingly heated, positions appear irreconcilable, and citizens from different social and political groups start seeing each other in terms of “us” versus “them”. This raises the question of how to deal with such group-based conflict in democracy and society.
In this seminar, we take a closer look at the dynamics behind different types of conflict and explore how to deal with its more harmful variants. In the first part of the seminar, we study both classic theories of conflict and some contemporary applications, for example in the context of growing (affective) polarisation. In the second part, we then discuss different approaches to coping with conflict in democracy and society, drawing on perspectives from political theory, sociology, and social psychology. "
[Si] Desigualdades de género y trabajo de cuidado
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | digital | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: digital | ||
[Si] Gender in the Digital Age: Digital Politics, Biopolitics of Data, and Digital Dissent
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 104 | |
| nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 104 | ||
Gender and digital technologies are deeply intertwined. Platforms and algorithms do not simply reflect existing gender relations; they actively shape, regulate, and contest them. As datafication accelerates, the digitization of social life raises urgent questions about how bodies, identities, and subjectivities are governed, surveilled, and commodified in new ways. At the same time, digital spaces have become key arenas for feminist and queer mobilizations to subvert exclusionary narratives, reclaim visibility, and expand the boundaries of political possibility.
This seminar examines these tensions from a critical, interdisciplinary perspective. Drawing on feminist media studies, critical data studies, and decolonial thought, we ask how surveillance capitalism commodifies gendered data, how algorithms reproduce and amplify bias, and how digital platforms enable both far-right mobilization and new forms of (transnational) activism and solidarity. By centering perspectives from the Global South alongside those from Europe and the US, students will develop analytical tools to critically engage with the politics of digital life and imagine alternatives.
[Si] Namibias postkoloniale Entwicklungpfade: Ressourcen, Ungleichheiten und sozialer Wandel
Die ehemalige deutsche Kolonie Namibia hat seit seiner relativ spät errungenen Unabhängigkeit im Jahr 1990 wichtige Entwicklungserfolge erzielt, etwa in Armutsbekämpfung und Wirtschaftswachstum. Das Land, mit einer eher kleinen Bevölkerung von rund 3 Millionen Einwohnern, verfügt über reiche Bodenschätze wie Diamanten und Uran, und einen großen Potential für die Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Energien, und die Produktion von grünem Wasserstoff. Auf der anderen Seite stagniert das Wirtschaftswachstum seit 2015, die soziale Ungleichheit wächst, und die kleinbäuerliche Landwirtschaft leidet massiv unter den Folgen des Klimawandels. Zudem ist Namibia eines der Länder mit der weltweit höchsten Ungleichheit, für viele Haushalte hat sich die sozioökonomische Situation verschlechtert, Armutsrate und Jugendarbeitslosigkeit wachsen.
Im Seminar werden die aktuelle gesellschaftspolitische Situation und die Herausforderungen für die weitere Entwicklung analysiert.
[Si] Queering Politik/Wissenschaft: Konzepte, Theorien und Debatten
Achtung: Bei diesem Seminar handelt es sich um ein kooperatives, universitätsübergreifendes Seminar mit der Universität Kassel (Dr. Inga Nüthen). D.h. ein Blocktermin findet an der Universität Kassel statt!
29.05.2026: Block in Kassel
26.06.2026: Block in Gießen
Inhalt:
Ob erhitzte Debatte über geschlechtergerechte Schreib- und Sprechweisen, sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung, weltweit zu beobachtende Angriffe auf LGBTIQ+ Rechte und reproduktive Rechte, die anhaltende Diffamierung und Diskriminierung von queeren Lebensweisen – es gibt viele gesellschaftliche Felder, die einer Analyse des Zusammenhangs von Geschlecht, Sexualität und Politik nötig machen.
Queere und queer-feministische Politikwissenschaft analysiert daher weit mehr als die Frage von Frauenanteilen oder der Repräsentation queerer Personen in Parteien und Parlamenten: Wie lässt sich das Verhältnis von Geschlecht, Sexualität und Politik(wissenschaft) bestimmen? Was macht einen queer-feministischen Politikbegriff aus? Wie lässt sich der Zusammenhang von Heteronormativität und (moderner) Staatlichkeit beschreiben? Welche Analyseperspektiven helfen uns dabei gegenwärtige und vergangene antifeministische und anti-LGBTIQ-Politiken zu verstehen? Welche Rolle spielen sexuellen Politiken in der Entwicklungsarbeit? Was bedeutet es, Geschlechter- und sexuelle Politiken vor dem Hintergrund verwobener, das heißt intersektionaler, Macht- und Herrschaftsverhältnise zu betrachten? Wie werden Solidarität und Utopie in queer-feministischen Debatten konzipiert?
Das universitätsübergreifende Seminar führt in zentrale Konzepte, Theorien und Debatten der politikwissenschaftlichen Geschlechter- und LGBTIQ-Forschung ein. Diese werden über zentrale wissenschaftliche Texte, Praxisbeispiele, Inputvorträge und Filme erschlossen. Für die Seminargestaltung wird eine aktive und regelmäßige Teilnahme erwartet. Vorkenntnisse im Feld queer-feministischer Politikwissenschaft werden begrüßt, aber nicht vorausgesetzt.
Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Fachgebiet Internationale Geschlechterpolitik und qualitativen Methoden der Politikwissenschaft der Uni Kassel und dem Arbeitsbereich Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies der Universität Gießen.
[Si/P] Selbstbestimmte Lehre: Respekt
Block mit Exkursion im September
| regelmäßiger Termin ab 28.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil 2, Haus E, Raum 002 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Phil 2, Haus E, Raum 002 | ||

SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern
Seminare der „Selbstbestimmten Lehre“ erfordern ein hohes Maß an Engagement, Reflektion und Motivation, eigen Seminarinhalte sowie Strukturen zu entwickeln. Daher wird an dieser Stelle nicht näher auf konkrete Inhalte eingegangen. Wir treffen uns, diskutieren und entscheiden gemeinsam, wie wir das Seminar zum Thema Respekt gestalten. Nur ein Hinweis/Vorschlag: es gibt ein neues Büchlein von Byung Chun Han zum Thema Respekt, dass ich gerne gemeinsam mit euch lesen würde. Alles Weitere in den ersten Sitzungen – das kann nur mit eurer Beteiligung gelingen.
Soziale Ungleichheit und Geschlechterverhältnis / Institutionen und Politikfelder (03 Ba Pol-kNF-6) ⇑
Seminar
[Si] Dealing with conflict and polarisation in times of crisis
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustr. 10, 103 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustr. 10, 103 | ||
"Conflict is an inherent part of pluralistic societies. Wherever groups of people with different interests, opinions and identities come together, conflict is likely to arise. That is not per se a problem. On the contrary, conflict can fulfil important societal and democratic functions: It can strengthen group integration, spark social change and is part and parcel of a healthy democracy.
In these times of multiple, overlapping crises, however, societal conflict only seems to intensify: Debates are growing increasingly heated, positions appear irreconcilable, and citizens from different social and political groups start seeing each other in terms of “us” versus “them”. This raises the question of how to deal with such group-based conflict in democracy and society.
In this seminar, we take a closer look at the dynamics behind different types of conflict and explore how to deal with its more harmful variants. In the first part of the seminar, we study both classic theories of conflict and some contemporary applications, for example in the context of growing (affective) polarisation. In the second part, we then discuss different approaches to coping with conflict in democracy and society, drawing on perspectives from political theory, sociology, and social psychology. "
[Si] Desigualdades de género y trabajo de cuidado
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | digital | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: digital | ||
[Si] Gender in the Digital Age: Digital Politics, Biopolitics of Data, and Digital Dissent
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 104 | |
| nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 104 | ||
Gender and digital technologies are deeply intertwined. Platforms and algorithms do not simply reflect existing gender relations; they actively shape, regulate, and contest them. As datafication accelerates, the digitization of social life raises urgent questions about how bodies, identities, and subjectivities are governed, surveilled, and commodified in new ways. At the same time, digital spaces have become key arenas for feminist and queer mobilizations to subvert exclusionary narratives, reclaim visibility, and expand the boundaries of political possibility.
This seminar examines these tensions from a critical, interdisciplinary perspective. Drawing on feminist media studies, critical data studies, and decolonial thought, we ask how surveillance capitalism commodifies gendered data, how algorithms reproduce and amplify bias, and how digital platforms enable both far-right mobilization and new forms of (transnational) activism and solidarity. By centering perspectives from the Global South alongside those from Europe and the US, students will develop analytical tools to critically engage with the politics of digital life and imagine alternatives.
[Si] Namibias postkoloniale Entwicklungpfade: Ressourcen, Ungleichheiten und sozialer Wandel
Die ehemalige deutsche Kolonie Namibia hat seit seiner relativ spät errungenen Unabhängigkeit im Jahr 1990 wichtige Entwicklungserfolge erzielt, etwa in Armutsbekämpfung und Wirtschaftswachstum. Das Land, mit einer eher kleinen Bevölkerung von rund 3 Millionen Einwohnern, verfügt über reiche Bodenschätze wie Diamanten und Uran, und einen großen Potential für die Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Energien, und die Produktion von grünem Wasserstoff. Auf der anderen Seite stagniert das Wirtschaftswachstum seit 2015, die soziale Ungleichheit wächst, und die kleinbäuerliche Landwirtschaft leidet massiv unter den Folgen des Klimawandels. Zudem ist Namibia eines der Länder mit der weltweit höchsten Ungleichheit, für viele Haushalte hat sich die sozioökonomische Situation verschlechtert, Armutsrate und Jugendarbeitslosigkeit wachsen.
Im Seminar werden die aktuelle gesellschaftspolitische Situation und die Herausforderungen für die weitere Entwicklung analysiert.
[Si] Queering Politik/Wissenschaft: Konzepte, Theorien und Debatten
Achtung: Bei diesem Seminar handelt es sich um ein kooperatives, universitätsübergreifendes Seminar mit der Universität Kassel (Dr. Inga Nüthen). D.h. ein Blocktermin findet an der Universität Kassel statt!
29.05.2026: Block in Kassel
26.06.2026: Block in Gießen
Inhalt:
Ob erhitzte Debatte über geschlechtergerechte Schreib- und Sprechweisen, sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung, weltweit zu beobachtende Angriffe auf LGBTIQ+ Rechte und reproduktive Rechte, die anhaltende Diffamierung und Diskriminierung von queeren Lebensweisen – es gibt viele gesellschaftliche Felder, die einer Analyse des Zusammenhangs von Geschlecht, Sexualität und Politik nötig machen.
Queere und queer-feministische Politikwissenschaft analysiert daher weit mehr als die Frage von Frauenanteilen oder der Repräsentation queerer Personen in Parteien und Parlamenten: Wie lässt sich das Verhältnis von Geschlecht, Sexualität und Politik(wissenschaft) bestimmen? Was macht einen queer-feministischen Politikbegriff aus? Wie lässt sich der Zusammenhang von Heteronormativität und (moderner) Staatlichkeit beschreiben? Welche Analyseperspektiven helfen uns dabei gegenwärtige und vergangene antifeministische und anti-LGBTIQ-Politiken zu verstehen? Welche Rolle spielen sexuellen Politiken in der Entwicklungsarbeit? Was bedeutet es, Geschlechter- und sexuelle Politiken vor dem Hintergrund verwobener, das heißt intersektionaler, Macht- und Herrschaftsverhältnise zu betrachten? Wie werden Solidarität und Utopie in queer-feministischen Debatten konzipiert?
Das universitätsübergreifende Seminar führt in zentrale Konzepte, Theorien und Debatten der politikwissenschaftlichen Geschlechter- und LGBTIQ-Forschung ein. Diese werden über zentrale wissenschaftliche Texte, Praxisbeispiele, Inputvorträge und Filme erschlossen. Für die Seminargestaltung wird eine aktive und regelmäßige Teilnahme erwartet. Vorkenntnisse im Feld queer-feministischer Politikwissenschaft werden begrüßt, aber nicht vorausgesetzt.
Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Fachgebiet Internationale Geschlechterpolitik und qualitativen Methoden der Politikwissenschaft der Uni Kassel und dem Arbeitsbereich Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies der Universität Gießen.
[Si/P] Selbstbestimmte Lehre: Respekt
Block mit Exkursion im September
| regelmäßiger Termin ab 28.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil 2, Haus E, Raum 002 | |
| nächster Termin: 26.05.2026 Uhr, Raum: Phil 2, Haus E, Raum 002 | ||

SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern
Seminare der „Selbstbestimmten Lehre“ erfordern ein hohes Maß an Engagement, Reflektion und Motivation, eigen Seminarinhalte sowie Strukturen zu entwickeln. Daher wird an dieser Stelle nicht näher auf konkrete Inhalte eingegangen. Wir treffen uns, diskutieren und entscheiden gemeinsam, wie wir das Seminar zum Thema Respekt gestalten. Nur ein Hinweis/Vorschlag: es gibt ein neues Büchlein von Byung Chun Han zum Thema Respekt, dass ich gerne gemeinsam mit euch lesen würde. Alles Weitere in den ersten Sitzungen – das kann nur mit eurer Beteiligung gelingen.




