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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2026

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Fachbereich 05: Sprache, Literatur, Kultur - Komparatistik - Bachelor of Arts (Studienbeginn ab Wintersemester 2020/21)

Veranstaltungen

Der Fachbereich macht die Teilnahme an den Veranstaltungen für Bachelor- und Masterstudiengänge sowie für Lehramtsstudiengänge anmeldepflichtig. Allgemeine Informationen zum Anmeldeverfahren erhalten Sie unter https://flexnow.uni-giessen.de/.

 

 
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Legende

  
[Si] Kanonbildung im Literaturbetrieb: Literaturpreise, Literaturkritik, Booktok
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Trotz aller Kanondebatten scheint der Literaturbetrieb ohne einen Kanon nicht gänzlich auszukommen, auch wenn es nun statt einem verbindlichen Kanon verschiedene gleichwertig betrachtete Formen von Kanones gibt. Einige Instanzen, die zur Bildung dieser verschiedenen Kanones beitragen, sollen im Seminar auf Basis ihrer Funktions- und Wirkungsweisen hin untersucht werden: verschiedene Literaturpreise als Auszeichnung besonderer literarischer Ausdrucksformen durch eine Jury, ihre Auswahlkriterien und die ausgezeichneten Bücher; Literaturkritik als objektiviertere Form der Buchbesprechung und im Kontrast dazu BookTok als Form der bewusst subjektiv inszenierten Form der Peer-Buchempfehlung. Aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive werden die Bedeutung dieser Formate für den Literaturbetrieb beleuchtet und aktiv an selbst erstellten Beispielen der Buchbesprechung (Literaturkritik und BookTok) erprobt.


[Si] Kanonbildung im Literaturbetrieb: Literaturpreise, Literaturkritik, Booktok
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Trotz aller Kanondebatten scheint der Literaturbetrieb ohne einen Kanon nicht gänzlich auszukommen, auch wenn es nun statt einem verbindlichen Kanon verschiedene gleichwertig betrachtete Formen von Kanones gibt. Einige Instanzen, die zur Bildung dieser verschiedenen Kanones beitragen, sollen im Seminar auf Basis ihrer Funktions- und Wirkungsweisen hin untersucht werden: verschiedene Literaturpreise als Auszeichnung besonderer literarischer Ausdrucksformen durch eine Jury, ihre Auswahlkriterien und die ausgezeichneten Bücher; Literaturkritik als objektiviertere Form der Buchbesprechung und im Kontrast dazu BookTok als Form der bewusst subjektiv inszenierten Form der Peer-Buchempfehlung. Aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive werden die Bedeutung dieser Formate für den Literaturbetrieb beleuchtet und aktiv an selbst erstellten Beispielen der Buchbesprechung (Literaturkritik und BookTok) erprobt.


   
[Si] Poetikvorlesungen: Von A wie Aristoteles zu Z wie Zeh
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,09.00 - 12.00 Uhr   online
Fr. 12.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Sa. 13.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Fr. 17.07.2026,09.00 - 14.00 Uhr   online

Kommentar:

Was ist eigentlich eine Poetik? Und wie ist das, wenn Autorinnen und Autoren selbst das Wort ergreifen und über ihr eigenes poetisches Schaffen in Form einer Vorlesung Auskunft geben? Das Blockseminar verfolgt diese Frage quer durch die Literaturgeschichte: von Aristoteles' Poetik über frühneuzeitliche Regelpoetiken, die Poetikvorlesungen der Romantiker, Beispielen aus dem anglo-amerikanischen Raum bis zu den institutionalisierten Frankfurter und Göttinger Poetikvorlesungen der Gegenwart. Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt, voraussichtlich überwiegend in digitaler Form. Die Vorbereitungssitzung findet am 17.4.2026 von 9 bis 12 Uhr statt unter folgendem Link: https://conf.dfn.de/webapp/m/979181325
Emails bitte an: dziudzia@hab.de


 
[Vl] Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, A 5 (Hörsaal)
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 5 (Hörsaal)

Kommentar:

In der Vorlesung "Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie" werden wir eine Reihe von grundlegenden Texten kennen lernen, die sich um die beiden Fragen drehen: (1) Was verstehen wir unter Kultur? (2) Was wurde zu unterschiedlichen Zeiten unter Kultur verstanden? Es geht, mit anderen Worten darum, unterschiedliche (historische) Konzepte von Kultur kennen zu lernen, aber auch zu überlegen, wie sich das Verhältnis von Texten und Kulturen beschreiben lässt. Wieviel kulturelles Wissen benötigen wir, um Texte (genauer gesagt, literarische Texte) zu verstehen? Und was bedeutet es, dass wir in einer 'Schriftkultur' leben?
Im Laufe der Vorlesung werden Texte und Theoriekonzepte von Plato, Schleiermacher, Simmel, Cassirer, Freud, Nietzsche, Barthes, Austin, Goffman, Lévi-Strauss, Eco, Bush behandelt, die Sie zum größten Teil in der Textsammlung Kulturwissenschaft. Eine Auswahl grundlegender Texte (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1799) finden. In Stud IP (Unterordner "Texte ") finden Sie zusätzliche Handouts und im Unterordner "Power-Point Folien" die Folien der Vorlesung im PDF-Format. Ziel der Vorlesung ist es, Sie mit diesen grundlegend theoretischen Texten vertraut zu machen, aber auch den Umgang mit 'schwierigen Texten' dieser Art einzuüben.
Damit dies gelingen kann, bitte ich folgende Punkte zu beachten:

1. Die Vorlesung "Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie" findet "in Person" statt (keine Videoaufzeichnung)
2. Die Vorlesungsfolien werden Ihnen jeweils nach der Vorlesung in StudIP zur Verfügung gestellt.
3. Die Vorlesung endet am 14.7. mit einer 90 minütigen Klausur (14:15-15:45 Uhr).
4. Notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss der Vorlesungsklausur ist die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung.
5. Die Idee der Vorlesung ist, dass wir uns ein Semester lang wöchentlich treffen und gemeinsam über bestimmte Konzepte von Kultur nachdenken. Es macht absolut keinen Sinn, nicht zur Vorlesung zu kommen und lediglich die Vorlesungsfolien für die Abschlussklausur auswendig zu lernen!
6. Sie haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, Mittwochs (10-12 Uhr) am Seminar "Grundlagentexte der Literatur-, Kultur- und Medientheorie" Teil zu nehmen.


[Si] Poetikvorlesungen: Von A wie Aristoteles zu Z wie Zeh
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,09.00 - 12.00 Uhr   online
Fr. 12.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Sa. 13.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Fr. 17.07.2026,09.00 - 14.00 Uhr   online

Kommentar:

Was ist eigentlich eine Poetik? Und wie ist das, wenn Autorinnen und Autoren selbst das Wort ergreifen und über ihr eigenes poetisches Schaffen in Form einer Vorlesung Auskunft geben? Das Blockseminar verfolgt diese Frage quer durch die Literaturgeschichte: von Aristoteles' Poetik über frühneuzeitliche Regelpoetiken, die Poetikvorlesungen der Romantiker, Beispielen aus dem anglo-amerikanischen Raum bis zu den institutionalisierten Frankfurter und Göttinger Poetikvorlesungen der Gegenwart. Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt, voraussichtlich überwiegend in digitaler Form. Die Vorbereitungssitzung findet am 17.4.2026 von 9 bis 12 Uhr statt unter folgendem Link: https://conf.dfn.de/webapp/m/979181325
Emails bitte an: dziudzia@hab.de


 
[Ü] Cantar de Mío Cid y sus adaptaciones posteriores
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Cantar de Mio Cid/Das Lied von Mio Cid (um 1200) gilt als der erste literarische Text in spanischer Sprache. Das Lied greift nicht nur eine lange Tradition mündlicher Literatur auf, die in der Kultur des heutigen Spaniens rund um die heroische oder heroisierte historische Figur Rodrigo Díaz de Vivar, bekannt als El Cid Campeador, im Zusammenhang mit der „Reconquista” der Iberischen Halbinsel (711-1492) verbreitet war. Es bildet auch die Grundlage für zukünftige literarische und filmische Adaptionen, die unweigerlich vom sozialen und ideologischen Kontext geprägt sind, in dem sie entstehen.

In diesem Kurs wird zunächst einen close readings des „grundlegenden” Textes vorgenommen, wobei aus einer dekolonialen und neomaterialistischen Perspektive der Schwerpunkt auf der Beziehung liegt, die im Lied von El Cid zur Umwelt dargestellt wird: zu anderen Menschen, Tieren und der Natur. Anschließend werden die wichtigsten Adaptionen oder Neuinterpretationen des Cid und ihre Funktionen in verschiedenen historisch-literarischen Epochen bis zum Franquismus, einem weiteren Schwerpunkt des Kurses, untersucht. Der Diktator Francisco Franco etablierte sich als eine Art neuer Cid, und sein ideologischer Apparat griff das spanische Mittelalter als (verzerrtes) und glorreiches Vorbild wieder auf. Nach mehreren Filmadaptionsprojekten in Spanien erwarb Hollywood in den 1960er Jahren die Rechte, und der Regisseur Antony Mann und der Produzent Samuel Bromston drehten in Spanien den Blockbuster El Cid (1961), basierend auf dem Cantar de Mío Cid, mit dem Philologen Menéndez Pidal – dem größten Cid-Spezialisten der damaligen Zeit – als Berater. Der Film unterlag der Zensur und das Drehbuch wurde vom Marqués de Desio, dem spanischen Botschafter, der Real Academia de la Historia und dem Consejo Superior de Investigaciones Científicas kontrolliert. El Cid war ein Kassenerfolg und wurde bis zum Überdruss im spanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt, wodurch diese Neuinterpretation des Mythos des Cid Campeador massiv und unkritisch reproduziert wurde. Aus diesem Grund wird sich der Kurs als zweiten Schwerpunkt mit diesem Film befassen, der unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Mediums mit dem Cantar verglichen wird, um zu ergründen, wie auf formaler und inhaltlicher Ebene ein Held in seiner Beziehung zu anderen Menschen, Tieren und der Natur konstruiert wird, mit dem zunächst der Aufstand und später die Errichtung eines national-katholischen diktatorischen Regimes gerechtfertigt und legitimiert wurde.

Die Unterrichtssprachen des Kurses sind Spanisch, Deutsch und/oder Englisch, je nach Sprachkompetenz der TeilnehmerInnen. Sowohl das Lied als auch der Film sind in verschiedenen Sprachen verfügbar.


[Si] KI und Ökokritik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, E 004
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Die Vorstellung einer starken KI, die gegenwärtige Probleme des Klimawandels lösen kann, wird derzeit vielseitig in populären Medien verhandelt. Vergleichend werden hierbei die Darstellungsverfahren von Künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Medien verglichen und mit der gegenwärtigen kulturellen Praxis im Umgang mit derzeit noch schwachen KI-Tools verglichen. Neben der Analyse von KI-Darstellungen werden Chancen und Grenzen der Anwendung von KI-Tools für die Geisteswissenschaften reflektiert.


[Si] Kinderliteratur: Ein Spiegel gesellschaftlicher Diskurse?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Kinderbüchern kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn es darum geht, wie Kinder sich selbst, die Welt und andere sehen: "Bücher vermitteln immer auch soziales Wissen – über die Funktionsweise dieser Gesellschaft, über Normen und Selbstverständlichkeiten, über das Verständnis von Zugehörigkeiten und Hierarchien. Bücher können gesellschaftliche Ungleichheiten reproduzieren, Stereotype fortschreiben, aber diese auch irritieren bzw. aufbrechen. Dabei vermitteln sie diese Botschaften oftmals bewusst, transportieren das gesellschaftliche Wissen aber manchmal auch eher beiläufig – über das Auslassen von bestimmten Lebensrealitäten, über die Auswahl der Held*innen und Hintergrundfiguren und über die Vorstellung und Einbettung verschiedener Lebensrealitäten. Nicht zuletzt werden diese Botschaften auch über die Illustrationen vermittelt, denen gerade in Bilderbüchern eine zentrale und eigenständige Bedeutung zukommt." (Schulze 2023, S. 8)

Davon ausgehend lässt sich die Frage aufwerfen, inwiefern in Kinderliteratur die Heterogenität des heutigen (kindlichen) Lebens repräsentiert ist und sie somit als Spiegel gesellschaftlicher Diskurse fungieren – bezogen z.B. auf ökonomische Vielfalt, vielfältige Familienkonstellationen, Mehrsprachigkeit, Stadt- vs. Landleben etc., d.h. auf gesellschaftliche Veränderungen, die auf die gesellschaftlichen Pluralisierungs- und Globalisierungsprozesse der letzten Jahrzehnte zurückzuführen sind (vgl. ebd., S. 7).

Dieser übergeordneten Frage widmet sich das Seminar anhand exemplarisch ausgewählter Bilder-/Kinderbücher und richtet dabei eine vergleichende Perspektive auf die französisch-, deutsch- und englischsprachige Kinderliteratur. Zudem spielen auch Fragen nach einem u.a. KI-bedingten Wandel in der Kinderliteratur eine zentrale Rolle.


[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Quel(s) féminisme(s) en France? 50 ans de combat pour plus d'egalité
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 11.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Depuis les années 1970, le féminisme en France s’est imposé comme une force majeure de transformation sociale. Toutefois, il ne s’agit pas d’un mouvement homogène : différents courants, aux sensibilités et priorités variées, coexistent, parfois en tension. L’histoire du féminisme en France sur les 50 dernières années est donc celle d’un combat pour l’égalité, mais aussi celle d’une pluralité d’approches. Alors, quels sont ces féminismes en France, et comment ont-ils contribué à faire progresser l’égalité entre les sexes depuis 50 ans ? C'est ce que nous étudierons ensemble dans le cadre de ce séminaire.
Sur le plan méthodologique, nous approfondirons certains aspects fondamentaux de la recherche scientifique.
Le cours est basé sur la réflexion et la discussion à partir de documents authentiques, en langue française (extraits de roman, textes de presse, articles scientifiques, vidéos...). Par ailleurs, chaque participant.e traitera une problématique (en rapport avec le cours) à travers une présentation orale.
Pour les modalités de validation du cours, je vous renvoie à la description des modules (https://www.uni-giessen.de/de/mug) et nous les préciserons ensemble lors du premier cours.


[Si] Unerhörtes erzählen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Unerhörte Begebenheiten erzählen, die Leserschaft unterhalten - das ist ein Anspruch der Novellenerzähler und -erzählerinnen der Frühen Neuzeit. Die Veranstaltung widmet sich den "Novelas ejemplares" (1613) von Miguel de Cervantes, den ersten spanischen Novellen, sowie denen von María de Zayas (Novelas amorosas y ejemplares, 1637; Desengaños amorosos, 1647), die sich stark auf Geschlechterbeziehungen fokussiert und männliche Dominanz kritisch in den Blick nimmt (und von der Inquisition im 18. Jahrhdt. verboten wurde. Empfohlene Ausgaben: cátedra, Sekundärliteratur: Ehrlicher/Poppenberg (Hg.), Cervantes' "Novelas ejemplares" im Streitfeld der Interpretationen. Berlin: tranvía 2006.


[Ü] Cantar de Mío Cid y sus adaptaciones posteriores
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Cantar de Mio Cid/Das Lied von Mio Cid (um 1200) gilt als der erste literarische Text in spanischer Sprache. Das Lied greift nicht nur eine lange Tradition mündlicher Literatur auf, die in der Kultur des heutigen Spaniens rund um die heroische oder heroisierte historische Figur Rodrigo Díaz de Vivar, bekannt als El Cid Campeador, im Zusammenhang mit der „Reconquista” der Iberischen Halbinsel (711-1492) verbreitet war. Es bildet auch die Grundlage für zukünftige literarische und filmische Adaptionen, die unweigerlich vom sozialen und ideologischen Kontext geprägt sind, in dem sie entstehen.

In diesem Kurs wird zunächst einen close readings des „grundlegenden” Textes vorgenommen, wobei aus einer dekolonialen und neomaterialistischen Perspektive der Schwerpunkt auf der Beziehung liegt, die im Lied von El Cid zur Umwelt dargestellt wird: zu anderen Menschen, Tieren und der Natur. Anschließend werden die wichtigsten Adaptionen oder Neuinterpretationen des Cid und ihre Funktionen in verschiedenen historisch-literarischen Epochen bis zum Franquismus, einem weiteren Schwerpunkt des Kurses, untersucht. Der Diktator Francisco Franco etablierte sich als eine Art neuer Cid, und sein ideologischer Apparat griff das spanische Mittelalter als (verzerrtes) und glorreiches Vorbild wieder auf. Nach mehreren Filmadaptionsprojekten in Spanien erwarb Hollywood in den 1960er Jahren die Rechte, und der Regisseur Antony Mann und der Produzent Samuel Bromston drehten in Spanien den Blockbuster El Cid (1961), basierend auf dem Cantar de Mío Cid, mit dem Philologen Menéndez Pidal – dem größten Cid-Spezialisten der damaligen Zeit – als Berater. Der Film unterlag der Zensur und das Drehbuch wurde vom Marqués de Desio, dem spanischen Botschafter, der Real Academia de la Historia und dem Consejo Superior de Investigaciones Científicas kontrolliert. El Cid war ein Kassenerfolg und wurde bis zum Überdruss im spanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt, wodurch diese Neuinterpretation des Mythos des Cid Campeador massiv und unkritisch reproduziert wurde. Aus diesem Grund wird sich der Kurs als zweiten Schwerpunkt mit diesem Film befassen, der unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Mediums mit dem Cantar verglichen wird, um zu ergründen, wie auf formaler und inhaltlicher Ebene ein Held in seiner Beziehung zu anderen Menschen, Tieren und der Natur konstruiert wird, mit dem zunächst der Aufstand und später die Errichtung eines national-katholischen diktatorischen Regimes gerechtfertigt und legitimiert wurde.

Die Unterrichtssprachen des Kurses sind Spanisch, Deutsch und/oder Englisch, je nach Sprachkompetenz der TeilnehmerInnen. Sowohl das Lied als auch der Film sind in verschiedenen Sprachen verfügbar.


[Ü] Erzählen in unterschiedlichen Medien - Schreibwerkstatt mit der Autorin Nirina Ralantoaritsimba
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  digital
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: digital

Kommentar:

Der Kurs rückt den Prozess des Schreibens in den Fokus: Ausgehend von einer Reflexion und Rekonstruktion der Studierenden zu ihren ersten eigenen Erfahrungen des Produzierens und Rezipierens von Texten werden sie in verschiedenen Schritten an den Prozess des eigenständigen (kreativen) Schreibens von Kurzgeschichten herangeführt. Theoretisch-methodisch ist der Kurs auf die Textsorte der Kurzgeschichte ausgerichtet – praktischer Input, Tipps und Erfahrungen werden von der französischen Autorin Dr. Nirina Ralantoaritsimba ergänzt und von der Seminarleiterin literaturwissenschaftlich eingeordnet. Beide nehmen die Studierenden mit in den Entstehungsprozess ihrer eigenen Texte und in die Frage der Reflexion narrativer Mittel und begleiten das Schreiben der Studierenden in einem interdisziplinären Dialog von Praxis und theoretischer Reflexion, wobei die Freude über die kreative Schreibarbeit im Vordergrund steht. Gleichzeitig wird derart eine Sensibilisierung für literarische Formen und Grundlagen der Erzählliteratur spielerisch vermittelt.


[Si] KI und Ökokritik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, E 004
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Die Vorstellung einer starken KI, die gegenwärtige Probleme des Klimawandels lösen kann, wird derzeit vielseitig in populären Medien verhandelt. Vergleichend werden hierbei die Darstellungsverfahren von Künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Medien verglichen und mit der gegenwärtigen kulturellen Praxis im Umgang mit derzeit noch schwachen KI-Tools verglichen. Neben der Analyse von KI-Darstellungen werden Chancen und Grenzen der Anwendung von KI-Tools für die Geisteswissenschaften reflektiert.


[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Vl] Literatur als Ausdruck von Aktivismus und Protest: Formen engagierten Schreibens vom 19. Jahrhundert bis heute
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

In diesem Kurs werden Schlüsseltexte der europäischen Literaturen unter der Frage diskutiert, wie sie Wohnformen in den Blick rücken. Welche Formen des Zusammenlebens werden hier entworfen, welche Rolle spielt das Verhältnis von Mensch und Natur, wie werden drängende ökologische Fragen inszeniert. Der Vergleich von Hütten, Blockhäusern und anderen Formen enger Behausungen ermöglicht die Analyse eines breiten Spektrums an kulturellen Vorstellungen von Wohnformen. Das Seminar, das einen Workshop inkludiert, kartiert die Bandbreite und Vielfalt von Hüttenkonstellationen entlang kultureller, ökologischer, politischer, historischer und sozio-ökonomischer Linien. Unser besonderes Interesse gilt den utopischen und dystopischen Auswirkungen von Hüttenvorstellungen in Literatur, Film und anderen Medien, die von der Hoffnung auf ökologisches Gleichgewicht und Selbstversorgung bis hin zu den Schrecken gesellschaftlicher Ablehnung und gewaltsamer Isolation reichen. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Hütten und ähnliche „nischenähnliche“ Wohnformen zu ökokritischen Formen des Schreibens beitragen.


[Si] Unerhörtes erzählen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Unerhörte Begebenheiten erzählen, die Leserschaft unterhalten - das ist ein Anspruch der Novellenerzähler und -erzählerinnen der Frühen Neuzeit. Die Veranstaltung widmet sich den "Novelas ejemplares" (1613) von Miguel de Cervantes, den ersten spanischen Novellen, sowie denen von María de Zayas (Novelas amorosas y ejemplares, 1637; Desengaños amorosos, 1647), die sich stark auf Geschlechterbeziehungen fokussiert und männliche Dominanz kritisch in den Blick nimmt (und von der Inquisition im 18. Jahrhdt. verboten wurde. Empfohlene Ausgaben: cátedra, Sekundärliteratur: Ehrlicher/Poppenberg (Hg.), Cervantes' "Novelas ejemplares" im Streitfeld der Interpretationen. Berlin: tranvía 2006.


 
[Si] A Literary History of Gardens
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Alter Steinbacher Weg 44, 103
nächster Termin: 11.06.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103

[Si] Books for Kids
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

This course will trace the evolution of animal characters in British children’s literature from Victorian times to the present. Through close reading and comparative analysis we will discuss how animals function as mirrors and agents of empathy, social critique, and environmental stewardship, and how their portrayals shift in response to changing child‑audiences and cultural anxieties.


[Si] Brown Girl Dreaming - Exploring Contemporary African American Literature and the Cultural Memory of the Civil Rights Movement
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

This seminar examines the ways contemporary African American literature represents cultural memory, linguistic diversity, and experiences of epistemic injustice in connection with the legacy of the US Civil Rights Movement. We will investigate how authors across generations have used literary expression to comment on African American life in both historical and present-day contexts, tracing continuities between past struggles for justice and contemporary forms of activism.

Our discussions will engage with texts by writers such as Maya Angelou, John Lewis, and Jacqueline Woodson, whose works reflect evolving perspectives within African American communities and highlight the multifaceted narratives that shape the ongoing fight for civil rights. Drawing on approaches from cultural studies, memory studies, and theories of race and social justice, we will analyze how literature functions both as testimony and as a vehicle for collective remembrance.

Regular course attendance and active in-class participation are expected.


[Si] Dracula's Afterlives
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

This course examines the enduring legacy of Bram Stoker’s Dracula through the lenses of both literature and cinema, tracing its transformation from a 19th‑century novel to a contemporary cultural icon. We will interrogate themes of identity, sexuality, bigraphy and historythat recur across both mediums, as well as the evolving moral and cultural anxieties (and hopes) they have evoked.


[Vl] Geschichte der spanischen und lateinamerikanischen Literatur
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die wichtigsten Epochen literarischen Schaffens in spanischer Sprache auf beiden Seiten des Atlantiks. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Werke gerichtet, in denen Autorinnen und Autoren ihre Umwelt und die Begegnungen mit anderen Kulturen in ihren Texten verarbeiten, so etwa ab 1492 diejenigen zur Entdeckung und Eroberung Amerikas, interkulturelle Begegnungen, Wahrnehmung des Fremden und Konflikte. Einführende Literatur: Stenzel, Einführung in die spanische Literaturwissenschaft (2010), Kapitel zur Literaturgeschichte; Neuschäfer et al., Spanische Literaturgeschichte (2011); Rösser, Lateinamerikanische Literaturgeschichte (2024).


[Si] Kinderliteratur: Ein Spiegel gesellschaftlicher Diskurse?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Kinderbüchern kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn es darum geht, wie Kinder sich selbst, die Welt und andere sehen: "Bücher vermitteln immer auch soziales Wissen – über die Funktionsweise dieser Gesellschaft, über Normen und Selbstverständlichkeiten, über das Verständnis von Zugehörigkeiten und Hierarchien. Bücher können gesellschaftliche Ungleichheiten reproduzieren, Stereotype fortschreiben, aber diese auch irritieren bzw. aufbrechen. Dabei vermitteln sie diese Botschaften oftmals bewusst, transportieren das gesellschaftliche Wissen aber manchmal auch eher beiläufig – über das Auslassen von bestimmten Lebensrealitäten, über die Auswahl der Held*innen und Hintergrundfiguren und über die Vorstellung und Einbettung verschiedener Lebensrealitäten. Nicht zuletzt werden diese Botschaften auch über die Illustrationen vermittelt, denen gerade in Bilderbüchern eine zentrale und eigenständige Bedeutung zukommt." (Schulze 2023, S. 8)

Davon ausgehend lässt sich die Frage aufwerfen, inwiefern in Kinderliteratur die Heterogenität des heutigen (kindlichen) Lebens repräsentiert ist und sie somit als Spiegel gesellschaftlicher Diskurse fungieren – bezogen z.B. auf ökonomische Vielfalt, vielfältige Familienkonstellationen, Mehrsprachigkeit, Stadt- vs. Landleben etc., d.h. auf gesellschaftliche Veränderungen, die auf die gesellschaftlichen Pluralisierungs- und Globalisierungsprozesse der letzten Jahrzehnte zurückzuführen sind (vgl. ebd., S. 7).

Dieser übergeordneten Frage widmet sich das Seminar anhand exemplarisch ausgewählter Bilder-/Kinderbücher und richtet dabei eine vergleichende Perspektive auf die französisch-, deutsch- und englischsprachige Kinderliteratur. Zudem spielen auch Fragen nach einem u.a. KI-bedingten Wandel in der Kinderliteratur eine zentrale Rolle.


[Si] Kulturen des Wandels und der Transformation - Literarische Texte neu lesen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Lesekompetenzen werden in einer Welt von Polykrisen immer wichtiger. Gleichzeitig ändert sich auch die Art, wie wir lesen, ständig. In dem Kurs wird es darum gehen, zentrale Texte der Weltliteratur neu und wieder zu lesen und dabei gleichzeitig nach unterschiedlichen Modi des Lesens und Stärken der Literatur als „Weltbild-Maschine“ (Nünning), als Experiment (Elgin) und als Quelle der Resilienz in den Blick zu rücken.


[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Ü] Literatura colombiana actual/Toma del Palacio
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

El seminario se dedica a obras de literatura y cine colombianas que tematizan la así llamada "toma" y "retoma" del Palacio de Justicia en Bogotá en noviembre de 1985, trauma y herida abierta en la memoria colectiva hasta hoy en día. Las obras.del corpus: Torres, La siempreviva (1993), Jiménez/Jiménez/Cruz, Los once (2014), Urán Bidegain, Mi vida y el Palacio (2020), Silva Romero, Mural (2025), Corredor, Noviembre (2025).


[Si] Literature and Art: Concepts and Questions
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2026
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 05.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009
Einzeltermin:
Mi. 29.04.2026,16.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, E 105

Kommentar:

This course explores key concepts in literature, art, and aesthetic value. It introduces students to foundational questions in aesthetics and the philosophy of literature, while developing their ability to analyze and interpret literary works as forms of art. The course examines both the theory and the practice of literature, as well as the institutional conventions that shape literary reading and criticism.

The aesthetic value of literature will be considered in relation to other kinds of value, including ethical, sociological, and cognitivist approaches. The concepts of genre and medium will also be discussed in order to situate literature in relation to a range of artistic and narrative forms (e.g. horror, science fiction, comics).

Primary materials will include short stories and essays by authors who reflect on the relationship between art and the world.


[Si] Literature and History: The Twentieth Century in Poetry
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Alter Steinbacher Weg 44, 103
nächster Termin: 11.06.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103

Kommentar:

This seminar will look at the cultural history of the twentieth century as seen through poetry. We will think about how history is written and what a literary genre like poetry can contribute to historiography. We will use Michael Hulse and Simon Rae’s Anthology The Twentieth Century in Poetry (Pegasus 2011) as the basis of our discussion.


[Si] Live, Laugh, Play: Ludic Poetics of Young Sleuth Fiction (from Sherlock to Enola Holmes)
Ludic literature (from Latin ludus: game or play) is hardly new. From the riddles in Late Antiquity, Tristram Shandy to 1960s ‘shuffle fiction’, many antecedents can be found to the playful, participatory, multimodal, and/or oftentimes ‘digital-born’ examples of today. To cope with the abundance of disparate works and genres that might be referred to as ludic literature, we will use Astrid Ensslin’s idea of ‘cognitive-ergodic ludicity’ as a delineation in this course. Specifically, we will engage with works of young adult literature which describe experiences of the young sleuth or detectives in a playful and humorous manner. We will be examining selected examples of print young adult sleuth literature of three types: the whodunit, hard-boiled like Nancy Springer´s Enola Homes series, and metaphysical (including gamebooks and multimodal novels) to analyze how playfulness impacts narrative poetics and becomes a guiding principle of the narration. We will also compare recent screen and computer game adaptations of ludic literature based on a “Sherlock model” to get the idea how playfulness is understood and rendered in different narrative modes.
In small-group and plenary discussions, we pursue questions of how young sleuth literature is read/played/experienced, compared to adult detective fiction conventions, via context and formal qualities, as well as how to analyze texts that may be manifold, nonlinear, and open-ended. Students will get to know the concepts of playfulness, “cognitive-ergodic ludicity” and ludic poetics as well as the basics of contemporary research on ludic literature and its relation to creativity and game theory in other disciplines (e.g. education). They will be able to identify, critically engage with and compose their own ludic narratives. The students will be equipped with the necessary tools to put their own ludic experiences into writing (i.e. a creative writing assignment) and conduct a phenomenological experimental study with AI-generated narratives in the OpenAI (Chat GPT).
Parallel to this thematic focus, students will develop their general academic research and writing skills, as well as didactic competence for future applications. At the end of this course, students will have learned how to find a research topic, formulate a research question, find and make effective use of secondary literature, adhere to the rules of good scientific practice, and how to structure and write a term paper.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 117
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 117

Nachhaltigkeit:
Verständnis von Nachhaltigkeit, nachhaltiger Entwicklung und/oder den SDG allgemein


Kommentar:

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
regular attendance (max. two absences), in-class and preparatory participation (Stud. IP assignments), group presentation, research proposal, term paper/a written examination.
You are not allowed to use any AI tools for any task of the course (whether it is graded or not).


[Si] Modernist Poetry and Poetics
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Alter Steinbacher Weg 44, 103
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103

Kommentar:

In this class, students are introduced to key poets and poetic forms of modernism. Engaging in close readings and interrogating the aesthetic theory and poetics of modernism, we will trace such trends as sprung rhythm, imagism, symbolism, tradition and modernity etc. A reader with texts will be provided through StudIP at the beginning of term.


[Si] Queering the Stage: Diachronic Perspectives on LGBTQIA+ Representations in Anglophone Theatre
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mo. 22.06.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 115Shakespeare’s Twelfth Night (c. 1601–1602)


Di. 23.06.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 115Oscar Wilde – The Importance of Being Earnest (1895)


Mo. 06.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 115David Henry Hwang – M. Butterfly (1988)


Di. 07.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 115Michael R. Jackson – A Strange Loop (2019)



[Si] Secret, Scandal, Storytelling: Sensation Novel Then and Now
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Bigamy, madness, hidden identities, and crimes behind closed doors…Victorian sensation fiction had it all. This seminar explores the rise of sensation fiction and its ongoing influence on popular culture through Mary Elizabeth Braddon’s Lady Audley’s Secret. Combining discussions with close readings, we examine how scandal, secrecy, and domestic crime reshaped the nineteenth-century novel. Students will learn to identify the key features and contexts of sensation fiction, practice close reading, and analyze how narrative form produces emotional and sensory effects.
Required Text: Mary Elizabeth Braddon’s Lady Audley’s Secret (any edition)


[Si] What is it like to be a Plant? Imaginations and Representations of Vegetable Life in Literature
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

[Si] Who do you think you are? Genealogies, Identities, and Chosen Families
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 11.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

This course will deal with concepts und representations of genealogy, identites and chosen families in British and American literature and culture, including William Shakespeare's "Richard the Third", Lynn Nottage's "Intimate Apparel" and Armistead Maupin's "Tales of the City".


[Si] A Literary History of Gardens
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Alter Steinbacher Weg 44, 103
nächster Termin: 11.06.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103

[Si] Aktuelle Fragen der Forschung, Französisch, Spanisch und Komparatistik
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  digital
nächster Termin: 11.06.2026 Uhr, Raum: digital

Kommentar:

Der Kurs hat das Ziel, einen Einblick in aktuelle literatur- und kulturwissenschaftliche Forschungsprojekte, -debatten und -themen zu vermitteln. Zudem sollen die Studierenden bereits erworbene Kenntnisse vertiefen und in konkreten Forschungszusammenhängen anwenden. Der Kurs bietet damit auch die Möglichkeit, Interesse an eigenen literatur- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen zu entwickeln und diese zu begleiten.


[Si] Books for Kids
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

This course will trace the evolution of animal characters in British children’s literature from Victorian times to the present. Through close reading and comparative analysis we will discuss how animals function as mirrors and agents of empathy, social critique, and environmental stewardship, and how their portrayals shift in response to changing child‑audiences and cultural anxieties.


[Si] Brown Girl Dreaming - Exploring Contemporary African American Literature and the Cultural Memory of the Civil Rights Movement
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

This seminar examines the ways contemporary African American literature represents cultural memory, linguistic diversity, and experiences of epistemic injustice in connection with the legacy of the US Civil Rights Movement. We will investigate how authors across generations have used literary expression to comment on African American life in both historical and present-day contexts, tracing continuities between past struggles for justice and contemporary forms of activism.

Our discussions will engage with texts by writers such as Maya Angelou, John Lewis, and Jacqueline Woodson, whose works reflect evolving perspectives within African American communities and highlight the multifaceted narratives that shape the ongoing fight for civil rights. Drawing on approaches from cultural studies, memory studies, and theories of race and social justice, we will analyze how literature functions both as testimony and as a vehicle for collective remembrance.

Regular course attendance and active in-class participation are expected.


[Si] Dracula's Afterlives
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

This course examines the enduring legacy of Bram Stoker’s Dracula through the lenses of both literature and cinema, tracing its transformation from a 19th‑century novel to a contemporary cultural icon. We will interrogate themes of identity, sexuality, bigraphy and historythat recur across both mediums, as well as the evolving moral and cultural anxieties (and hopes) they have evoked.


[Vl] Geschichte der spanischen und lateinamerikanischen Literatur
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die wichtigsten Epochen literarischen Schaffens in spanischer Sprache auf beiden Seiten des Atlantiks. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Werke gerichtet, in denen Autorinnen und Autoren ihre Umwelt und die Begegnungen mit anderen Kulturen in ihren Texten verarbeiten, so etwa ab 1492 diejenigen zur Entdeckung und Eroberung Amerikas, interkulturelle Begegnungen, Wahrnehmung des Fremden und Konflikte. Einführende Literatur: Stenzel, Einführung in die spanische Literaturwissenschaft (2010), Kapitel zur Literaturgeschichte; Neuschäfer et al., Spanische Literaturgeschichte (2011); Rösser, Lateinamerikanische Literaturgeschichte (2024).


[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Ü] Literatura colombiana actual/Toma del Palacio
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

El seminario se dedica a obras de literatura y cine colombianas que tematizan la así llamada "toma" y "retoma" del Palacio de Justicia en Bogotá en noviembre de 1985, trauma y herida abierta en la memoria colectiva hasta hoy en día. Las obras.del corpus: Torres, La siempreviva (1993), Jiménez/Jiménez/Cruz, Los once (2014), Urán Bidegain, Mi vida y el Palacio (2020), Silva Romero, Mural (2025), Corredor, Noviembre (2025).


[Si] Literature and Art: Concepts and Questions
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2026
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 05.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009
Einzeltermin:
Mi. 29.04.2026,16.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, E 105

Kommentar:

This course explores key concepts in literature, art, and aesthetic value. It introduces students to foundational questions in aesthetics and the philosophy of literature, while developing their ability to analyze and interpret literary works as forms of art. The course examines both the theory and the practice of literature, as well as the institutional conventions that shape literary reading and criticism.

The aesthetic value of literature will be considered in relation to other kinds of value, including ethical, sociological, and cognitivist approaches. The concepts of genre and medium will also be discussed in order to situate literature in relation to a range of artistic and narrative forms (e.g. horror, science fiction, comics).

Primary materials will include short stories and essays by authors who reflect on the relationship between art and the world.


[Si] Literature and History: The Twentieth Century in Poetry
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Alter Steinbacher Weg 44, 103
nächster Termin: 11.06.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103

Kommentar:

This seminar will look at the cultural history of the twentieth century as seen through poetry. We will think about how history is written and what a literary genre like poetry can contribute to historiography. We will use Michael Hulse and Simon Rae’s Anthology The Twentieth Century in Poetry (Pegasus 2011) as the basis of our discussion.


[Si] Live, Laugh, Play: Ludic Poetics of Young Sleuth Fiction (from Sherlock to Enola Holmes)
Ludic literature (from Latin ludus: game or play) is hardly new. From the riddles in Late Antiquity, Tristram Shandy to 1960s ‘shuffle fiction’, many antecedents can be found to the playful, participatory, multimodal, and/or oftentimes ‘digital-born’ examples of today. To cope with the abundance of disparate works and genres that might be referred to as ludic literature, we will use Astrid Ensslin’s idea of ‘cognitive-ergodic ludicity’ as a delineation in this course. Specifically, we will engage with works of young adult literature which describe experiences of the young sleuth or detectives in a playful and humorous manner. We will be examining selected examples of print young adult sleuth literature of three types: the whodunit, hard-boiled like Nancy Springer´s Enola Homes series, and metaphysical (including gamebooks and multimodal novels) to analyze how playfulness impacts narrative poetics and becomes a guiding principle of the narration. We will also compare recent screen and computer game adaptations of ludic literature based on a “Sherlock model” to get the idea how playfulness is understood and rendered in different narrative modes.
In small-group and plenary discussions, we pursue questions of how young sleuth literature is read/played/experienced, compared to adult detective fiction conventions, via context and formal qualities, as well as how to analyze texts that may be manifold, nonlinear, and open-ended. Students will get to know the concepts of playfulness, “cognitive-ergodic ludicity” and ludic poetics as well as the basics of contemporary research on ludic literature and its relation to creativity and game theory in other disciplines (e.g. education). They will be able to identify, critically engage with and compose their own ludic narratives. The students will be equipped with the necessary tools to put their own ludic experiences into writing (i.e. a creative writing assignment) and conduct a phenomenological experimental study with AI-generated narratives in the OpenAI (Chat GPT).
Parallel to this thematic focus, students will develop their general academic research and writing skills, as well as didactic competence for future applications. At the end of this course, students will have learned how to find a research topic, formulate a research question, find and make effective use of secondary literature, adhere to the rules of good scientific practice, and how to structure and write a term paper.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 117
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 117

Nachhaltigkeit:
Verständnis von Nachhaltigkeit, nachhaltiger Entwicklung und/oder den SDG allgemein


Kommentar:

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
regular attendance (max. two absences), in-class and preparatory participation (Stud. IP assignments), group presentation, research proposal, term paper/a written examination.
You are not allowed to use any AI tools for any task of the course (whether it is graded or not).


[Si] Modernist Poetry and Poetics
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Alter Steinbacher Weg 44, 103
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103

Kommentar:

In this class, students are introduced to key poets and poetic forms of modernism. Engaging in close readings and interrogating the aesthetic theory and poetics of modernism, we will trace such trends as sprung rhythm, imagism, symbolism, tradition and modernity etc. A reader with texts will be provided through StudIP at the beginning of term.


[Si] Queering the Stage: Diachronic Perspectives on LGBTQIA+ Representations in Anglophone Theatre
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mo. 22.06.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 115Shakespeare’s Twelfth Night (c. 1601–1602)


Di. 23.06.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 115Oscar Wilde – The Importance of Being Earnest (1895)


Mo. 06.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 115David Henry Hwang – M. Butterfly (1988)


Di. 07.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 115Michael R. Jackson – A Strange Loop (2019)



[Si] Secret, Scandal, Storytelling: Sensation Novel Then and Now
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Bigamy, madness, hidden identities, and crimes behind closed doors…Victorian sensation fiction had it all. This seminar explores the rise of sensation fiction and its ongoing influence on popular culture through Mary Elizabeth Braddon’s Lady Audley’s Secret. Combining discussions with close readings, we examine how scandal, secrecy, and domestic crime reshaped the nineteenth-century novel. Students will learn to identify the key features and contexts of sensation fiction, practice close reading, and analyze how narrative form produces emotional and sensory effects.
Required Text: Mary Elizabeth Braddon’s Lady Audley’s Secret (any edition)


[Si] What is it like to be a Plant? Imaginations and Representations of Vegetable Life in Literature
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

[Si] Who do you think you are? Genealogies, Identities, and Chosen Families
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 11.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

This course will deal with concepts und representations of genealogy, identites and chosen families in British and American literature and culture, including William Shakespeare's "Richard the Third", Lynn Nottage's "Intimate Apparel" and Armistead Maupin's "Tales of the City".


 
[Si] KI und Ökokritik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, E 004
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Die Vorstellung einer starken KI, die gegenwärtige Probleme des Klimawandels lösen kann, wird derzeit vielseitig in populären Medien verhandelt. Vergleichend werden hierbei die Darstellungsverfahren von Künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Medien verglichen und mit der gegenwärtigen kulturellen Praxis im Umgang mit derzeit noch schwachen KI-Tools verglichen. Neben der Analyse von KI-Darstellungen werden Chancen und Grenzen der Anwendung von KI-Tools für die Geisteswissenschaften reflektiert.


[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] KI und Ökokritik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, E 004
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Die Vorstellung einer starken KI, die gegenwärtige Probleme des Klimawandels lösen kann, wird derzeit vielseitig in populären Medien verhandelt. Vergleichend werden hierbei die Darstellungsverfahren von Künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Medien verglichen und mit der gegenwärtigen kulturellen Praxis im Umgang mit derzeit noch schwachen KI-Tools verglichen. Neben der Analyse von KI-Darstellungen werden Chancen und Grenzen der Anwendung von KI-Tools für die Geisteswissenschaften reflektiert.


[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

 
[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

 
[Vl] Geschichte der spanischen und lateinamerikanischen Literatur
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die wichtigsten Epochen literarischen Schaffens in spanischer Sprache auf beiden Seiten des Atlantiks. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Werke gerichtet, in denen Autorinnen und Autoren ihre Umwelt und die Begegnungen mit anderen Kulturen in ihren Texten verarbeiten, so etwa ab 1492 diejenigen zur Entdeckung und Eroberung Amerikas, interkulturelle Begegnungen, Wahrnehmung des Fremden und Konflikte. Einführende Literatur: Stenzel, Einführung in die spanische Literaturwissenschaft (2010), Kapitel zur Literaturgeschichte; Neuschäfer et al., Spanische Literaturgeschichte (2011); Rösser, Lateinamerikanische Literaturgeschichte (2024).


[Vl] Literatur als Ausdruck von Aktivismus und Protest: Formen engagierten Schreibens vom 19. Jahrhundert bis heute
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

In diesem Kurs werden Schlüsseltexte der europäischen Literaturen unter der Frage diskutiert, wie sie Wohnformen in den Blick rücken. Welche Formen des Zusammenlebens werden hier entworfen, welche Rolle spielt das Verhältnis von Mensch und Natur, wie werden drängende ökologische Fragen inszeniert. Der Vergleich von Hütten, Blockhäusern und anderen Formen enger Behausungen ermöglicht die Analyse eines breiten Spektrums an kulturellen Vorstellungen von Wohnformen. Das Seminar, das einen Workshop inkludiert, kartiert die Bandbreite und Vielfalt von Hüttenkonstellationen entlang kultureller, ökologischer, politischer, historischer und sozio-ökonomischer Linien. Unser besonderes Interesse gilt den utopischen und dystopischen Auswirkungen von Hüttenvorstellungen in Literatur, Film und anderen Medien, die von der Hoffnung auf ökologisches Gleichgewicht und Selbstversorgung bis hin zu den Schrecken gesellschaftlicher Ablehnung und gewaltsamer Isolation reichen. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Hütten und ähnliche „nischenähnliche“ Wohnformen zu ökokritischen Formen des Schreibens beitragen.


[Ü] Literatura colombiana actual/Toma del Palacio
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

El seminario se dedica a obras de literatura y cine colombianas que tematizan la así llamada "toma" y "retoma" del Palacio de Justicia en Bogotá en noviembre de 1985, trauma y herida abierta en la memoria colectiva hasta hoy en día. Las obras.del corpus: Torres, La siempreviva (1993), Jiménez/Jiménez/Cruz, Los once (2014), Urán Bidegain, Mi vida y el Palacio (2020), Silva Romero, Mural (2025), Corredor, Noviembre (2025).


[Si] Kanonbildung im Literaturbetrieb: Literaturpreise, Literaturkritik, Booktok
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Trotz aller Kanondebatten scheint der Literaturbetrieb ohne einen Kanon nicht gänzlich auszukommen, auch wenn es nun statt einem verbindlichen Kanon verschiedene gleichwertig betrachtete Formen von Kanones gibt. Einige Instanzen, die zur Bildung dieser verschiedenen Kanones beitragen, sollen im Seminar auf Basis ihrer Funktions- und Wirkungsweisen hin untersucht werden: verschiedene Literaturpreise als Auszeichnung besonderer literarischer Ausdrucksformen durch eine Jury, ihre Auswahlkriterien und die ausgezeichneten Bücher; Literaturkritik als objektiviertere Form der Buchbesprechung und im Kontrast dazu BookTok als Form der bewusst subjektiv inszenierten Form der Peer-Buchempfehlung. Aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive werden die Bedeutung dieser Formate für den Literaturbetrieb beleuchtet und aktiv an selbst erstellten Beispielen der Buchbesprechung (Literaturkritik und BookTok) erprobt.


[Si] KI und Ökokritik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, E 004
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Die Vorstellung einer starken KI, die gegenwärtige Probleme des Klimawandels lösen kann, wird derzeit vielseitig in populären Medien verhandelt. Vergleichend werden hierbei die Darstellungsverfahren von Künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Medien verglichen und mit der gegenwärtigen kulturellen Praxis im Umgang mit derzeit noch schwachen KI-Tools verglichen. Neben der Analyse von KI-Darstellungen werden Chancen und Grenzen der Anwendung von KI-Tools für die Geisteswissenschaften reflektiert.


[Si] Poetikvorlesungen: Von A wie Aristoteles zu Z wie Zeh
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,09.00 - 12.00 Uhr   online
Fr. 12.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Sa. 13.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Fr. 17.07.2026,09.00 - 14.00 Uhr   online

Kommentar:

Was ist eigentlich eine Poetik? Und wie ist das, wenn Autorinnen und Autoren selbst das Wort ergreifen und über ihr eigenes poetisches Schaffen in Form einer Vorlesung Auskunft geben? Das Blockseminar verfolgt diese Frage quer durch die Literaturgeschichte: von Aristoteles' Poetik über frühneuzeitliche Regelpoetiken, die Poetikvorlesungen der Romantiker, Beispielen aus dem anglo-amerikanischen Raum bis zu den institutionalisierten Frankfurter und Göttinger Poetikvorlesungen der Gegenwart. Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt, voraussichtlich überwiegend in digitaler Form. Die Vorbereitungssitzung findet am 17.4.2026 von 9 bis 12 Uhr statt unter folgendem Link: https://conf.dfn.de/webapp/m/979181325
Emails bitte an: dziudzia@hab.de


 
[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Poetikvorlesungen: Von A wie Aristoteles zu Z wie Zeh
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,09.00 - 12.00 Uhr   online
Fr. 12.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Sa. 13.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Fr. 17.07.2026,09.00 - 14.00 Uhr   online

Kommentar:

Was ist eigentlich eine Poetik? Und wie ist das, wenn Autorinnen und Autoren selbst das Wort ergreifen und über ihr eigenes poetisches Schaffen in Form einer Vorlesung Auskunft geben? Das Blockseminar verfolgt diese Frage quer durch die Literaturgeschichte: von Aristoteles' Poetik über frühneuzeitliche Regelpoetiken, die Poetikvorlesungen der Romantiker, Beispielen aus dem anglo-amerikanischen Raum bis zu den institutionalisierten Frankfurter und Göttinger Poetikvorlesungen der Gegenwart. Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt, voraussichtlich überwiegend in digitaler Form. Die Vorbereitungssitzung findet am 17.4.2026 von 9 bis 12 Uhr statt unter folgendem Link: https://conf.dfn.de/webapp/m/979181325
Emails bitte an: dziudzia@hab.de


[Si] Was heißt Lesen? Theorien und Konzepte des Lesens
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, B 210
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210

Kommentar:

In diesem Seminar werden wir verschiedene Konzepte des Lesens kennenlernen, sprich: verschiedenartige Vorstellungen davon, was es bedeutet, zu lesen. Handelt es sich um ein entziffern von Schriftspuren (das in Analogie zu anderen Formen des 'Spurenlesens' steht)? Oder ist das Lesen als 'Schriftzeichenerkennen' nur ein vermittelnder Schritt, um einen Gedankengang zu verstehen? Worin liegt der Unterschied zwischen diesen beiden Auffassungen? Und wie lassen sie sich den verschiedenen literaturwissenschaftlichen Lese-Konzepten zuordnen? Als da wären: Konzepte, die das lesende Verstehen des Autors ins Zentrum ihres Erkenntnisinteresses stellen – im Gegensatz zu Konzepten, die die Assoziationen und Intentionen der Lesenden (sprich, dessen rezeptionsästhetischen Einstellungen) als entscheidenden Orientierungspunkt wählen. Oder aber: Konzepte des 'Close-Reading' und des 'Distant-Reading' – bis hin zu heutigen Modi des automatisierten 'Lesens' durch KI-Programme. Damit stellt sich die vielleicht wichtigste Frage in der Geschichte des Lesens, nämlich wie sich unsere Lese-Konzepte durch mediale Rahmenbedingungen (das Buch, der Computer, Soziale Medien, Large Language Models) verändert haben und noch immer verändern.

Die Texte des Seminars werden auf StudIP zur Verfügung gestellt

Teilnahmevoraussetzung: Alle Teilnehmenden müssen einen Text vorstellen. Aber nur kurz (15 Minuten Impulsreferat)

Hausarbeiten haben einen Umfang von 20 -22 Seiten (30.000-33.000 Zeichen inklusive Leerzeichen, 1,5 Zeilen, 12 Punkt Schriftgröße) und sind bis zum 15.9.2026 abzugeben.


[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Was heißt Lesen? Theorien und Konzepte des Lesens
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, B 210
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210

Kommentar:

In diesem Seminar werden wir verschiedene Konzepte des Lesens kennenlernen, sprich: verschiedenartige Vorstellungen davon, was es bedeutet, zu lesen. Handelt es sich um ein entziffern von Schriftspuren (das in Analogie zu anderen Formen des 'Spurenlesens' steht)? Oder ist das Lesen als 'Schriftzeichenerkennen' nur ein vermittelnder Schritt, um einen Gedankengang zu verstehen? Worin liegt der Unterschied zwischen diesen beiden Auffassungen? Und wie lassen sie sich den verschiedenen literaturwissenschaftlichen Lese-Konzepten zuordnen? Als da wären: Konzepte, die das lesende Verstehen des Autors ins Zentrum ihres Erkenntnisinteresses stellen – im Gegensatz zu Konzepten, die die Assoziationen und Intentionen der Lesenden (sprich, dessen rezeptionsästhetischen Einstellungen) als entscheidenden Orientierungspunkt wählen. Oder aber: Konzepte des 'Close-Reading' und des 'Distant-Reading' – bis hin zu heutigen Modi des automatisierten 'Lesens' durch KI-Programme. Damit stellt sich die vielleicht wichtigste Frage in der Geschichte des Lesens, nämlich wie sich unsere Lese-Konzepte durch mediale Rahmenbedingungen (das Buch, der Computer, Soziale Medien, Large Language Models) verändert haben und noch immer verändern.

Die Texte des Seminars werden auf StudIP zur Verfügung gestellt

Teilnahmevoraussetzung: Alle Teilnehmenden müssen einen Text vorstellen. Aber nur kurz (15 Minuten Impulsreferat)

Hausarbeiten haben einen Umfang von 20 -22 Seiten (30.000-33.000 Zeichen inklusive Leerzeichen, 1,5 Zeilen, 12 Punkt Schriftgröße) und sind bis zum 15.9.2026 abzugeben.


 
[Si] Kanonbildung im Literaturbetrieb: Literaturpreise, Literaturkritik, Booktok
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Trotz aller Kanondebatten scheint der Literaturbetrieb ohne einen Kanon nicht gänzlich auszukommen, auch wenn es nun statt einem verbindlichen Kanon verschiedene gleichwertig betrachtete Formen von Kanones gibt. Einige Instanzen, die zur Bildung dieser verschiedenen Kanones beitragen, sollen im Seminar auf Basis ihrer Funktions- und Wirkungsweisen hin untersucht werden: verschiedene Literaturpreise als Auszeichnung besonderer literarischer Ausdrucksformen durch eine Jury, ihre Auswahlkriterien und die ausgezeichneten Bücher; Literaturkritik als objektiviertere Form der Buchbesprechung und im Kontrast dazu BookTok als Form der bewusst subjektiv inszenierten Form der Peer-Buchempfehlung. Aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive werden die Bedeutung dieser Formate für den Literaturbetrieb beleuchtet und aktiv an selbst erstellten Beispielen der Buchbesprechung (Literaturkritik und BookTok) erprobt.


[Vl] Literatur als Ausdruck von Aktivismus und Protest: Formen engagierten Schreibens vom 19. Jahrhundert bis heute
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

In diesem Kurs werden Schlüsseltexte der europäischen Literaturen unter der Frage diskutiert, wie sie Wohnformen in den Blick rücken. Welche Formen des Zusammenlebens werden hier entworfen, welche Rolle spielt das Verhältnis von Mensch und Natur, wie werden drängende ökologische Fragen inszeniert. Der Vergleich von Hütten, Blockhäusern und anderen Formen enger Behausungen ermöglicht die Analyse eines breiten Spektrums an kulturellen Vorstellungen von Wohnformen. Das Seminar, das einen Workshop inkludiert, kartiert die Bandbreite und Vielfalt von Hüttenkonstellationen entlang kultureller, ökologischer, politischer, historischer und sozio-ökonomischer Linien. Unser besonderes Interesse gilt den utopischen und dystopischen Auswirkungen von Hüttenvorstellungen in Literatur, Film und anderen Medien, die von der Hoffnung auf ökologisches Gleichgewicht und Selbstversorgung bis hin zu den Schrecken gesellschaftlicher Ablehnung und gewaltsamer Isolation reichen. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Hütten und ähnliche „nischenähnliche“ Wohnformen zu ökokritischen Formen des Schreibens beitragen.


[Si] Kanonbildung im Literaturbetrieb: Literaturpreise, Literaturkritik, Booktok
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Trotz aller Kanondebatten scheint der Literaturbetrieb ohne einen Kanon nicht gänzlich auszukommen, auch wenn es nun statt einem verbindlichen Kanon verschiedene gleichwertig betrachtete Formen von Kanones gibt. Einige Instanzen, die zur Bildung dieser verschiedenen Kanones beitragen, sollen im Seminar auf Basis ihrer Funktions- und Wirkungsweisen hin untersucht werden: verschiedene Literaturpreise als Auszeichnung besonderer literarischer Ausdrucksformen durch eine Jury, ihre Auswahlkriterien und die ausgezeichneten Bücher; Literaturkritik als objektiviertere Form der Buchbesprechung und im Kontrast dazu BookTok als Form der bewusst subjektiv inszenierten Form der Peer-Buchempfehlung. Aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive werden die Bedeutung dieser Formate für den Literaturbetrieb beleuchtet und aktiv an selbst erstellten Beispielen der Buchbesprechung (Literaturkritik und BookTok) erprobt.


[Si] KI und Ökokritik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, E 004
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Die Vorstellung einer starken KI, die gegenwärtige Probleme des Klimawandels lösen kann, wird derzeit vielseitig in populären Medien verhandelt. Vergleichend werden hierbei die Darstellungsverfahren von Künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Medien verglichen und mit der gegenwärtigen kulturellen Praxis im Umgang mit derzeit noch schwachen KI-Tools verglichen. Neben der Analyse von KI-Darstellungen werden Chancen und Grenzen der Anwendung von KI-Tools für die Geisteswissenschaften reflektiert.


 
[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Poetikvorlesungen: Von A wie Aristoteles zu Z wie Zeh
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,09.00 - 12.00 Uhr   online
Fr. 12.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Sa. 13.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Fr. 17.07.2026,09.00 - 14.00 Uhr   online

Kommentar:

Was ist eigentlich eine Poetik? Und wie ist das, wenn Autorinnen und Autoren selbst das Wort ergreifen und über ihr eigenes poetisches Schaffen in Form einer Vorlesung Auskunft geben? Das Blockseminar verfolgt diese Frage quer durch die Literaturgeschichte: von Aristoteles' Poetik über frühneuzeitliche Regelpoetiken, die Poetikvorlesungen der Romantiker, Beispielen aus dem anglo-amerikanischen Raum bis zu den institutionalisierten Frankfurter und Göttinger Poetikvorlesungen der Gegenwart. Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt, voraussichtlich überwiegend in digitaler Form. Die Vorbereitungssitzung findet am 17.4.2026 von 9 bis 12 Uhr statt unter folgendem Link: https://conf.dfn.de/webapp/m/979181325
Emails bitte an: dziudzia@hab.de


[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Poetikvorlesungen: Von A wie Aristoteles zu Z wie Zeh
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,09.00 - 12.00 Uhr   online
Fr. 12.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Sa. 13.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Fr. 17.07.2026,09.00 - 14.00 Uhr   online

Kommentar:

Was ist eigentlich eine Poetik? Und wie ist das, wenn Autorinnen und Autoren selbst das Wort ergreifen und über ihr eigenes poetisches Schaffen in Form einer Vorlesung Auskunft geben? Das Blockseminar verfolgt diese Frage quer durch die Literaturgeschichte: von Aristoteles' Poetik über frühneuzeitliche Regelpoetiken, die Poetikvorlesungen der Romantiker, Beispielen aus dem anglo-amerikanischen Raum bis zu den institutionalisierten Frankfurter und Göttinger Poetikvorlesungen der Gegenwart. Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt, voraussichtlich überwiegend in digitaler Form. Die Vorbereitungssitzung findet am 17.4.2026 von 9 bis 12 Uhr statt unter folgendem Link: https://conf.dfn.de/webapp/m/979181325
Emails bitte an: dziudzia@hab.de


 
[Si] Kanonbildung im Literaturbetrieb: Literaturpreise, Literaturkritik, Booktok
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Trotz aller Kanondebatten scheint der Literaturbetrieb ohne einen Kanon nicht gänzlich auszukommen, auch wenn es nun statt einem verbindlichen Kanon verschiedene gleichwertig betrachtete Formen von Kanones gibt. Einige Instanzen, die zur Bildung dieser verschiedenen Kanones beitragen, sollen im Seminar auf Basis ihrer Funktions- und Wirkungsweisen hin untersucht werden: verschiedene Literaturpreise als Auszeichnung besonderer literarischer Ausdrucksformen durch eine Jury, ihre Auswahlkriterien und die ausgezeichneten Bücher; Literaturkritik als objektiviertere Form der Buchbesprechung und im Kontrast dazu BookTok als Form der bewusst subjektiv inszenierten Form der Peer-Buchempfehlung. Aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive werden die Bedeutung dieser Formate für den Literaturbetrieb beleuchtet und aktiv an selbst erstellten Beispielen der Buchbesprechung (Literaturkritik und BookTok) erprobt.


[Si] KI und Ökokritik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, E 004
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Die Vorstellung einer starken KI, die gegenwärtige Probleme des Klimawandels lösen kann, wird derzeit vielseitig in populären Medien verhandelt. Vergleichend werden hierbei die Darstellungsverfahren von Künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Medien verglichen und mit der gegenwärtigen kulturellen Praxis im Umgang mit derzeit noch schwachen KI-Tools verglichen. Neben der Analyse von KI-Darstellungen werden Chancen und Grenzen der Anwendung von KI-Tools für die Geisteswissenschaften reflektiert.


[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Poetikvorlesungen: Von A wie Aristoteles zu Z wie Zeh
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,09.00 - 12.00 Uhr   online
Fr. 12.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Sa. 13.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Fr. 17.07.2026,09.00 - 14.00 Uhr   online

Kommentar:

Was ist eigentlich eine Poetik? Und wie ist das, wenn Autorinnen und Autoren selbst das Wort ergreifen und über ihr eigenes poetisches Schaffen in Form einer Vorlesung Auskunft geben? Das Blockseminar verfolgt diese Frage quer durch die Literaturgeschichte: von Aristoteles' Poetik über frühneuzeitliche Regelpoetiken, die Poetikvorlesungen der Romantiker, Beispielen aus dem anglo-amerikanischen Raum bis zu den institutionalisierten Frankfurter und Göttinger Poetikvorlesungen der Gegenwart. Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt, voraussichtlich überwiegend in digitaler Form. Die Vorbereitungssitzung findet am 17.4.2026 von 9 bis 12 Uhr statt unter folgendem Link: https://conf.dfn.de/webapp/m/979181325
Emails bitte an: dziudzia@hab.de


[Si] Kanonbildung im Literaturbetrieb: Literaturpreise, Literaturkritik, Booktok
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Trotz aller Kanondebatten scheint der Literaturbetrieb ohne einen Kanon nicht gänzlich auszukommen, auch wenn es nun statt einem verbindlichen Kanon verschiedene gleichwertig betrachtete Formen von Kanones gibt. Einige Instanzen, die zur Bildung dieser verschiedenen Kanones beitragen, sollen im Seminar auf Basis ihrer Funktions- und Wirkungsweisen hin untersucht werden: verschiedene Literaturpreise als Auszeichnung besonderer literarischer Ausdrucksformen durch eine Jury, ihre Auswahlkriterien und die ausgezeichneten Bücher; Literaturkritik als objektiviertere Form der Buchbesprechung und im Kontrast dazu BookTok als Form der bewusst subjektiv inszenierten Form der Peer-Buchempfehlung. Aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive werden die Bedeutung dieser Formate für den Literaturbetrieb beleuchtet und aktiv an selbst erstellten Beispielen der Buchbesprechung (Literaturkritik und BookTok) erprobt.


[Si] KI und Ökokritik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, E 004
nächster Termin: 03.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Die Vorstellung einer starken KI, die gegenwärtige Probleme des Klimawandels lösen kann, wird derzeit vielseitig in populären Medien verhandelt. Vergleichend werden hierbei die Darstellungsverfahren von Künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Medien verglichen und mit der gegenwärtigen kulturellen Praxis im Umgang mit derzeit noch schwachen KI-Tools verglichen. Neben der Analyse von KI-Darstellungen werden Chancen und Grenzen der Anwendung von KI-Tools für die Geisteswissenschaften reflektiert.


[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 02.06.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Poetikvorlesungen: Von A wie Aristoteles zu Z wie Zeh
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,09.00 - 12.00 Uhr   online
Fr. 12.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Sa. 13.06.2026,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 026
Fr. 17.07.2026,09.00 - 14.00 Uhr   online

Kommentar:

Was ist eigentlich eine Poetik? Und wie ist das, wenn Autorinnen und Autoren selbst das Wort ergreifen und über ihr eigenes poetisches Schaffen in Form einer Vorlesung Auskunft geben? Das Blockseminar verfolgt diese Frage quer durch die Literaturgeschichte: von Aristoteles' Poetik über frühneuzeitliche Regelpoetiken, die Poetikvorlesungen der Romantiker, Beispielen aus dem anglo-amerikanischen Raum bis zu den institutionalisierten Frankfurter und Göttinger Poetikvorlesungen der Gegenwart. Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt, voraussichtlich überwiegend in digitaler Form. Die Vorbereitungssitzung findet am 17.4.2026 von 9 bis 12 Uhr statt unter folgendem Link: https://conf.dfn.de/webapp/m/979181325
Emails bitte an: dziudzia@hab.de


 
[Si] Kanonbildung im Literaturbetrieb: Literaturpreise, Literaturkritik, Booktok
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Trotz aller Kanondebatten scheint der Literaturbetrieb ohne einen Kanon nicht gänzlich auszukommen, auch wenn es nun statt einem verbindlichen Kanon verschiedene gleichwertig betrachtete Formen von Kanones gibt. Einige Instanzen, die zur Bildung dieser verschiedenen Kanones beitragen, sollen im Seminar auf Basis ihrer Funktions- und Wirkungsweisen hin untersucht werden: verschiedene Literaturpreise als Auszeichnung besonderer literarischer Ausdrucksformen durch eine Jury, ihre Auswahlkriterien und die ausgezeichneten Bücher; Literaturkritik als objektiviertere Form der Buchbesprechung und im Kontrast dazu BookTok als Form der bewusst subjektiv inszenierten Form der Peer-Buchempfehlung. Aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive werden die Bedeutung dieser Formate für den Literaturbetrieb beleuchtet und aktiv an selbst erstellten Beispielen der Buchbesprechung (Literaturkritik und BookTok) erprobt.


[Si] Kanonbildung im Literaturbetrieb: Literaturpreise, Literaturkritik, Booktok
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 01.06.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Trotz aller Kanondebatten scheint der Literaturbetrieb ohne einen Kanon nicht gänzlich auszukommen, auch wenn es nun statt einem verbindlichen Kanon verschiedene gleichwertig betrachtete Formen von Kanones gibt. Einige Instanzen, die zur Bildung dieser verschiedenen Kanones beitragen, sollen im Seminar auf Basis ihrer Funktions- und Wirkungsweisen hin untersucht werden: verschiedene Literaturpreise als Auszeichnung besonderer literarischer Ausdrucksformen durch eine Jury, ihre Auswahlkriterien und die ausgezeichneten Bücher; Literaturkritik als objektiviertere Form der Buchbesprechung und im Kontrast dazu BookTok als Form der bewusst subjektiv inszenierten Form der Peer-Buchempfehlung. Aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive werden die Bedeutung dieser Formate für den Literaturbetrieb beleuchtet und aktiv an selbst erstellten Beispielen der Buchbesprechung (Literaturkritik und BookTok) erprobt.


 

Kolloquium

 
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