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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2019

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Gliederung nach anbietenden Einrichtungen - Evangelische Theologie

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[Vl] Einführung in das Neue Testament
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. II, C 028

Kommentar:

Ziel dieser Einführungsvorlesung ist es, in die Literatur und Theologie des Neuen Testaments einzuführen und einen Überblick über die Geschichte des frühen Christentums zu geben. Die Vorlesung dient der Vermittlung von Grund- und Überblickswissen, wie es für alle Studiengänge im Fach Evangelische Theologie zum Examen vorausgesetzt wird.

LITERATUR:

Als Vorbereitung und begleitend zur Vorlesung ist die Lektüre des Neuen Testaments empfohlen unter Hinzuziehung der Bibelkunde: Elektronische Bibelkunde 3.0. Altes Testament mit Apokryphen. Neues Testament und Apostolische Väter. Interaktive Lernsoftware, Martin Rösel / Klaus-Michael Bull, aktualisierte Neuaufl. Stuttgart 2011.

Empfohlene Standardwerke zur Arbeit am Neuen Testament:
Martin Ebner / Stefan Schreiber (Hg.), Einleitung in das Neue Testament (Kohlhammer-Studienbücher Theologie 6), 3. aktualisierte Ausgabe Stuttgart 2015 (auch als online-Ressource).
Angelika Strotmann, Der historische Jesus. Eine Einführung (UTB 3553), 2., aktualisierte Ausgabe Paderborn 2015 (auch als online-Ressource).
Paulus Handbuch, hg. v. Friedrich W. Horn, Tübingen 2013


[Vl] Einführung in die Praktische Theologie
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. II, H 205

Kommentar:

Praktische Theologie ist eine ganz besondere Disziplin. Studierende, die die Vorlesung zur „Einführung in die Praktische Theologie“ besuchen, werden zu drei großen Denkausflügen aufgefordert, in denen sie feststellen dürfen: Eine schul- oder pastoralpraktische Vermittlungslehre wird hier nicht geboten, stattdessen aber eine Auseinandersetzung mit den Fragen, was die Alltagspraktiken von Menschen mit Religion zu tun haben – und wieso es der Theologie so wichtig sein muss, diese Religion wahrzunehmen und zu gestalten. Komplizierte Spekulationen und Theorien werden verständlich gemacht, geschichtliche Entwicklungen erhellt, Begriffe und Tatbestände diskutiert. Am Ende der Vorlesung sollen Studierende in der Lage sein, eigene Zukunftsvisionen zu entwickeln und kreativ-poietisch umzusetzen.
Wichtig: Es empfiehlt sich dringend, diese Vorlesung mit dem Einführungsseminar zu kombinieren; hier wird nämlich Gelegenheit gegeben, das Gehörte im Lesemodus zu vertiefen und intensiv zu diskutieren.
Zur Anschaffung empfohlen: Frank Thomas Brinkmann, Praktische Theologie. Ein Guide, Tübingen (utb) 2019.


[Vl] Einführung in die Systematische Theologie
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr,  Phil. II, B 030

Kommentar:

Die Vorlesung führt anhand von ausgewählten theologischen Positionen ein in Grundfragen der Systematischen Theologie und Problemkonstellationen der neueren Theologiegeschichte. Dargestellt werden u.a. die klassischen theologischen Entwürfe von F. Schleiermacher, K. Barth, P. Tillich, R. Bultmann.

Literatur:
Axt-Piscalar, Christine, Was ist Theologie? Klassische Entwürfe von Paulus bis zur Gegenwart, Tübingen 2013; Fischer, Hermann, Protestantische Theologie im 20. Jahrhundert, Stuttgart 2002; Grundtexte der neueren evangelischen Theologie. Herausgegeben und eingeleitet von Wilfried Härle. Zweite, verbesserte und erweiterte Auflage, Leipzig (2007) 2012; Härle, Wilfried, Dogmatik, Berlin/Boston (1. Aufl. 1995; 4. Aufl. 2012) 5. Aufl. 2018; Leonhardt, Rochus, Grundinformation Dogmatik. Ein Lehr- und Arbeitsbuch für das Studium der Theologie, Göttingen 4. Aufl. 2009.


[Si] Frauen und Frömmigkeit in klösterlichen Lebensformen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 30.04.2019
zwei-wöchentlich Di. 16:00 - 20:00 Uhr,  Phil. II, H 210
Einzeltermin:
Di. 07.05.2019,16.00 - 20.00 Uhr   Phil. II, H 210

[Vl] Schwerpunkte der Kirchengeschichte  (AfK-Nr. 181)
Veranstaltungsbeginn: 25.04.2019 Klausur: 18.07.2019
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2019
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. II, H 205

Kommentar:

Christentum und Kirche erleben wir heute in konkreten sozialen Formen und mit bestimmten Inhalten. Sie begegnen in Traditionen, die zeitlos erscheinen und mitunter aus der Zeit gefallen wirken. Damit geht einher, dass Kirche und Christentum der Gegenwart eine Vergangenheit haben, die wir als Geschichte erzählen. Die Geschichte ist damit Teil der Gegenwart und zugleich nehmen wir aus der aktuellen Position die Vergangenheit wahr. Diesen Entwicklungslinien der Wahrnehmung von Vergangenheit und den zentralen Punkten, die darin als Geschichte von Theologie und Kirche, Glauben und Leben des Christentums erzählt werden, wendet sich die Basisvorlesung zu.
Literatur zur Vorbereitung und Vertiefung:
Jung, Martin H.: Kirchengeschichte, Göttingen 2010 (Grundwissen Christentum 3).
Thierfelder, Jörg/ Lachmann, Rainer/ Gutschera, Jörg_ Kirchengeschichtliche Grundthemen - historisch, systematisch, didaktisch, Göttingen 32010 (Theologie für Lehrerinnen und Lehrer 3).
Leistungsnachweise: Regelmäßige Teilnahme, Klausur oder Präsentation mit Ausarbeitung entsprechend der jeweils gültigen Modulbeschreibungen.


[Si] „Sensible“ Objekte. Provenienzforschung in wissenschaftlichen Sammlungen, Museen, Bibliotheken und Archiven
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
7 Einzeltermine:
Di. 23.04.2019,14.00 - 16.00 Uhr   Phil. I, C 027Einführung- Einführung in die Thematik
- Lernziele
- Termine
- Organisation
- Programm
- Prüfungsleistungen



Fr. 10.05.2019,14.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 233Diskussion von einführenden Texten- Rückansicht. Die verborgene Geschichte eines Gemäldes von Adolph Menzel
- Bénédicte Savoy: Die Provenienz der Kultur.
- Gruppenarbeit: Fragen an ein Objekt



Sa. 11.05.2019,10.00 - 17.00 Uhr   Phil. I, G 233Allgemeine Grundlagen IErläuterung verschiedener Grundlagen
- Zivilgesellschaftliche Rahmenbedingungen (Washingtoner Abkommen, Schutzgesetze etc.)
- Leitfäden und Handreichungen



Fr. 28.06.2019,12.00 - 16.00 Uhr   keine RaumangabeAllgemeine Grundlagen II; Restitution, Rückgabe, Repatriierung- Quellen Bildende Kunst, Archäologie und andere Disziplinen
- Netzwerke, Arbeitskreise, Institutionen
- Methoden der Provenienzforschung
- Juristische Aspekte



Sa. 29.06.2019,10.00 - 17.00 Uhr   Phil. I, G 233Allgemeine Grundlagen II; Restitution, Rückgabe, Repatriierung- Quellen Bildende Kunst, Archäologie und andere Disziplinen
- Netzwerke, Arbeitskreise, Institutionen
- Methoden der Provenienzforschung
- Juristische Aspekte



Fr. 05.07.2019,14.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, G 233Sensible Objektbereiche; Abschlussdiskussion- NS-Raubgut
- DDR-Unrecht
- Koloniales Erbe
- Raubgrabungen
- Human Remains
- Secret/Sacred Objects
- Sensible Naturobjekte
- Bibliotheken und Archive



Sa. 06.07.2019,10.00 - 17.00 Uhr   Phil. I, G 233Sensible Objektbereiche; Abschlussdiskussion- NS-Raubgut
- DDR-Unrecht
- Koloniales Erbe
- Raubgrabungen
- Human Remains
- Secret/Sacred Objects
- Sensible Naturobjekte
- Bibliotheken und Archive




Kommentar:

In unseren wissenschaftlichen Sammlungen, Museen, Bibliotheken und Archiven gibt es zahlreiche „sensible“ Objekte. Zum einen sind dies Objekte, die auf Grund ihres kulturhistorischen Kontextes als „sensibel“ zu bezeichnen sind, da sie beispielsweise menschliche Überreste darstellen. Andere Objekte gelangten nicht mit Zustimmung der ehemaligen Eigentümer in die jeweiligen Sammlungen, „sondern wurden gestohlen, erpresst, unfair erhandelt, im Geheimen ausgegraben und abtransportiert“ (Britta Lange 2011). Der Umgang mit solchen Objekten ist in vielerlei Hinsicht problematisch. Dies gilt insbesondere für ihre Aufbewahrung, Präsentation und Beforschung.
Um beurteilen zu können, ob Sammlungen „sensible“ Objekte bewahren, ist es notwendig, die Objekte selbst sowie ihre Geschichte zu erforschen und damit deren Herkunft und die der Sammlungen zu rekonstruieren.
Im Seminar werden wir unterschiedliche Methoden der Provenienzforschung kennenlernen und uns damit auseinandersetzen, welche wissenschaftlichen Sammlungen, Museen, Bibliotheken und Archive über Objektgruppen verfügen, die aus einem möglichen Unrechtskontext stammen könnten (z.B. Präparate menschlicher Herkunft aus der Kolonialzeit, außereuropäische und antike Kulturgüter, Kunstwerke aus ehemaligem jüdischen Besitz) oder vielleicht illegal importiert und exportiert wurden (z.B. naturhistorische Objekte). Anhand von ausgewählten Beispielen möchten wir zudem die Frage nach der historischen Verantwortung von wissenschaftlichen Sammlungen, Museen, Bibliotheken und Archiven erörtern und diskutieren, wie diese der Öffentlichkeit vermittelt werden kann.


[Si] Das Verhältnis von Kirche und Staat seit der Weimarer Republik  (AfK-Nr. 181)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr,  Phil. II, H 205

[Si] Der eine Gott und die vielen Götter - Monotheismus im Alten Testament  (AfK-Nr.: 178)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. II, H 210

Kommentar:

Der Glaube an den einen und einzigen Gott, neben dem es keine anderen Götter gibt, gehört zum Grundbekenntnis von Judentum, Christentum und Islam. Diese Vorstellung hat eine lange Vorgeschichte, die sich in Texten aus dem alten Orient und im Alten Testament aufzeigen lässt. Sie nachzuzeichnen, ist die Hauptaufgabe des Seminars. Zugleich soll nach den Implikationen des monotheistischen Glaubens gefragt werden, besonders nach der in neueren Debatten immer wieder behaupteten Gewalttätigkeit des monotheistischen Gottesbildes.


[Si] Didaktikwerkstatt
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.04.2019
wöchentlich Fr. 12:00 - 15:00 Uhr,  Phil. II, H 210

Kommentar:

Das Seminar ‚Didaktikwerkstatt‘ hat zum Ziel, die wichtigsten Aspekte vorzustellen, die bei der sachgemäßen Planung des Religionsunterrichts zu bedenken sind. Ausgehend von der Grundstruktur der Unterrichtsvorbereitung (Bedingungsanalyse, didaktische Reflexion, Sachanalyse, methodische Reflexion) werden unter anderem der Begriff der Didaktik bzw. Fachdidaktik, das Verfahren der Elementarisierung, das eigene Selbstverständnis als angehende Religionslehrkraft, die (religiösen) Voraussetzungen der Schüler*innen, die Problematik von Lernzielen bzw. inhaltsbezogenen Kompetenzen, sowie wichtige fachdidaktische Grundmodelle und Methodenfragen erschlossen und reflektiert.

Literatur zur Einführung:
Noormann Harry/ Becker, Ulrich/ Trocholepczy, Bernd (Hg.): Ökumenisches Arbeitsbuch Religionspädagogik, 3. Aufl. Stuttgart 2007.


[Si] Die wilden 60er... Kirche und Theologie im Umbruch der Bundesrepublik  (AfK-Nr.: 181)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. II, H 205

[Si] Ethik des Neuen Testaments  (AfK-Nr.: 180)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. II, H 118

Kommentar:

Das Neue Testament bietet eine Fülle ethischer Konzepte, die es zunächst unter Berücksichtigung ihrer vielfältigen traditionsgeschichtlichen, philosophischen und sozialen Bezüge zu rekonstruieren gilt. Darüber hinaus wird es in diesem Seminar aber auch um die Frage gehen, welche Relevanz diese für die aktuelle Debatte um ethische Fragen haben. Dass in diesem Zusammenhang eine biblizistische Inanspruchnahme neutestamentlicher Texte für ethische Fragen der Gegenwart ausscheidet, versteht sich von selbst, und evoziert die Frage, welche Rolle der Bibel in der Konzeption christlicher Ethik heute zukommen kann.

Literatur:

Horn, Friedrich Wilhelm, Ethik des Neuen Testaments 1993-2009, ThR 76 (2011) 1-36, 180-221.
Körtner, Ulrich H. J., Das Neue Testament als Quelle theologischer Ethik. Anmerkungen zum Verhältnis von theologischer Ehtik und neutestamentlicher Wissenschaft aus systematisch-theologischer Sicht, Zeitschrift für Evangelische Ethik 55 (2011), 287-300 .
Konradt, Matthias, Neutestamentliche Wissenschaft und Theologische Ethik, Zeitschrift für Evangelische Ethik 55 (2011), 274-286.


[Si] Forschendes Lernen: Migration, Flucht und Vertreibung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. II, H 215

Kommentar:

Migration, Flucht und Vertreibung sind keine neuen Erfahrungen. Die sog. „Flüchtlingskrise“ des Jahres 2015 mag diesen Eindruck erweckt und darüber hinaus zum Vergessen der deutschen Migrationsgeschichte geführt haben, die auch eine Folge der europäischen Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts gewesen ist. Vor diesem Hintergrund will das Seminar in diesem Themenbereich Studierende zu einem eigenständigen forschenden Lernen anregen.

Ziel des Seminars ist es, dass sich die Studierenden ein Forschungsfeld eigenständig erschließen und darauf aufbauend im Laufe des Semesters, eine eigene Forschungsfrage mittels Recherche und Präsentation entwickeln. Damit sollen zwei Aufgabenbereiche, die an der Universität gewöhnlich voneinander getrennt verhandelt werden, das Lernen und das Forschen, miteinander verbunden werden. Die Studierenden erhalten im Seminar einen Raum, um im Gespräch mit anderen selbstständig Fragen nachzugehen und „im Feld“ zu einer Überprüfung zu gelangen. Zeitgeschichtliche Kenntnisse sind wünschenswert, aber weitere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mitzubringen ist vor allem die Bereitschaft, Lernmöglichkeiten auszuprobieren und mit Engagement bei einer Sache zu sein, die man erst selbst erarbeiten und gestalten muss. Es geht nicht darum, zu zweifelsfreien wissenschaftlichen Ergebnissen zu kommen, sondern um das eigene Erleben wissenschaftlichen Arbeitens, also um das eigene Erleben der Kreativität und Komplexität der Forschung sowie um das eigene Erleben der wissenschaftlichen Haltung, die untrennbar mit kritischem Fragen und Argumentationsfähigkeit verbunden ist.
Die Teilnahme ist auf 15 Studierende beschränkt. Es gilt die Reihenfolge der Anmeldung in StudIP. Ab Platz 16 gilt die Warteliste.

Empfohlene Literatur:
Zur Einführung bitte unbedingt lesen: Johannes Wildt, Forschendes Lernen: Lernen im „Format“ der Forschung, in: Journal Hochschuldidaktik, Jg. 20 (2009), Heft 2, 4–7. Abrufbar unter: http://www.zhb.tu-dortmund.de/hd/journal-hd/2009_2/journal_hd_2009_2.pdf


[Si] Gott in Szene setzen: Performance im Religionsunterricht
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. II, H 210

Kommentar:

„Gott in Szene setzen“ – hinter diesem Slogan verbirgt sich ein anspruchsvolles religionsdidaktisches Konzept (Stichwort: Performative Religionspädagogik), eine spannende Debatte (Stichwort „Gott auf der Showbühne?“), eine lange, aber unbekannte Geschichte (Stichworte: Befreiungstheologie, Godly Play, Mysterienspiele), ein fremdes Lehrfach („Darstellendes Spiel“) – und eine Menge Ideen. Allerdings, ein wenig Kreativität, Spontanität, Mut und Intellekt müssten Studierende schon mitbringen, wenn sie sich für eine Teilnahme an dieser Veranstaltung entscheiden. Mitmachen ist angesagt!
Zur Anschaffung empfohlen: Frank Thomas Brinkmann, Gott in Szene setzen. Bibelperformance und Religionstheater im Unterricht, Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2013.


[Si] Gutes Leben und Sterben  (AfK-Nr. 181)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. II, H 209
Einzeltermin:
Mi. 24.04.2019,19.00 - 20.30 Uhr   (Exkursion) keine RaumangabeVortrag Collegium GissenumTheda Rehbock (TU Dresden): **Leben und Tod: Was erfahren wir über uns Menschen, wenn wir über den Tod nachdenken?**

19:00 Uhr, Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstraße 34




[Si] Kosmopolitismus. Philosophische und theologische Perspektiven zur Vorstellung des "Weltbürgertums" seit Kants ewigen Frieden  (AfK-Nr. 182)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 309

Kommentar:

Das Seminar stellt sich der Frage wie Menschen verschiedener Kulturen und Religion friedlich zusammen leben können. Ausgangspunkt für diese Frage ist die gemeinsame Analyse und Lektüre Kants Schrift Zum ewigen Frieden. Im weiteren Seminarverlauf diskutieren wir ausgewählte neuere philosophische und theologische Positionen.


[Si] Mode - etwa ein Thema für die Theologie?
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. II, H 210

Kommentar:

Mode – etwa ein Thema für die Theologie? Diese Frage ist so alt wie Johannes der Täufer, der immerhin im Kamelhaarmantel unterwegs war – ein Kleidungsstück, das übrigens im 18. Jahrhundert dazu beigetragen hat, dass die Kirchen sehr, sehr leer wurden (dazu mehr im Seminar) und man sich im 21. Jahrhundert ernsthaft damit beschäftigen musste, dass Kinder in Asien solcherlei Textilien für einen Hungerlohn unter menschenunwürdigen Umständen fabrizieren. Im Seminar wird das Wagnis unternommen, eine Reise durch die Geschichte der Mode anzutreten – und dabei ästhetische, ethische und religiöse Perspektiven einzunehmen.
Eine Materialmappe wird in der ersten Sitzung ausgehändigt.


[Si] Religion und Gewalt  (AfK-Nr.: 181)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. II, H 215

[E Si] Religionspädagogik für Fortgeschrittene
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. II, H 205

Kommentar:

In diesem Seminar geht es um eine Vertiefung und Erweiterung der in der ‚Einführung in die Religionspädagogik‘ angesprochenen Themen. So erkunden wir neuere (religionssoziologische und neurobiologische) Antworten auf die Frage ‚Was ist Religion?‘, fragen nach der Bedeutung theologischer Reflexion für die Religionspädagogik und setzten uns mit einer älteren (Gert Ottos ‚Kritische Theorie religiös vermittelter Praxis‘) und einer ganz aktuellen Konzeption (Joachim Kunstmanns ‚Subjektorientierte Religionspädagogik‘) auseinander. Wir erkunden die Religiosität von Jugendmilieus, neuere Ansätze der Entwicklungspsychologie sowie eine aktuelle Fragestellung des schulischen Religionsunterrichts (Verhältnis von RU und Ethik). Schließlich soll auch die kulturhermeneutische Dimension (RP im Pluralismus, RP und Medienreligion) nicht zu kurz kommen.

Literatur (in Auswahl):
Angel, Hans-Ferdinand et al. : Religiosität. Anthropologische, theologische und sozialwissenschaftliche Klärungen, Stuttgart 2006.
Büttner, Gerhard/Dieterich, Veit-Jakobus: Entwicklungspsychologie in der Religionspädagogik, 2. Auflage 2016.
Kunstmann, Joachim: Subjektorientierte Religionspädagogik. Plädoyer für eine zeitgemäße religiöse Bildung, 2018.
Schröder, Bernd/Emmelmann, Moritz: Religions- und Ethikunterricht zwischen Konkurrenz und Kooperation, Göttingen 2018.
Schweitzer, Friedrich/ Englert, Rudolf/ Schwab, Ulrich/ Ziebertz, Hans-Georg: Entwurf einer pluralitätsfähigen Religionsdidaktik, Gütersloh/ Freiburg 2002.
Gräb, Wilhelm/Herrmann, Jörg/Merle, Kristin/Metelmann, Jörg/Nottmeier, Christian: ‚Irgendwie fühl ich mich wie Frodo …!‘ Eine empirische Studie zum Phänomen der Medienreligion, Band 1, Frankfurt a.M. 2006.


[Si] Vom Sinn und Ausdruck christlicher Symbole: Paul Tillichs Systematische Theologie
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. II, H 215

Kommentar:

„Theologie steht in der Spannung zwischen zwei Polen: der ewigen Wahrheit ihres Fundaments und der Zeitsituation, in der diese Wahrheit aufgenommen werden soll“ (Paul Tillich: Systematische Theologie, Band 1, S. 9). In dieser Dialektik entwickelt Paul Tillich (1886–1965), einer der wichtigsten theologischen und philosophischen Denker der Moderne, sein theologisches System. Das Seminar bietet eine Einführung in das Denken Tillichs durch die Erarbeitung von wesentlichen Auszügen aus diesem dreibändigen theologischen Entwurf. Lektüre, Referat und Diskussion dienen der Bildung und Schulung des eigenen theologischen Urteilsvermögens in Auseinandersetzung mit diesem Klassiker der Systematischen Theologie.

Empfohlene Literatur:
Tillich, Paul, Systematische Theologie I/II u. III, Berlin/Boston (amerikan. 1951/1957/1963) 9. u. 5. Aufl. 2017 (In zwei Bänden zu je 29,95 €). Es können auch ältere (antiquarisch erworbene) Auflagen verwendet werden: Für Band I gilt dabei aber erst ab der 2. Aufl.


[Si] Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung - Heilungsgeschichten im Neuen Testament im Kontext aktueller Dis-/ability Diskurse  (AfK-Nr.: 180)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
Vorbesprechung: Mo. 15.04.2019, 12.00 - 13.00 Uhr, Phil. II, H 205
5 Einzeltermine:
Mo. 15.04.2019,12.00 - 13.00 Uhr   (Vorbesprechung) Phil. II, H 205
Fr. 03.05.2019,14.00 - 19.00 Uhr   Phil. II, H 205
Sa. 04.05.2019,10.00 - 17.00 Uhr   Phil. II, H 205
Fr. 05.07.2019,14.00 - 19.00 Uhr   Phil. II, H 205
Sa. 06.07.2019,10.00 - 17.00 Uhr   Phil. II, H 205

Kommentar:

Erzählungen von Heilungen gehören ins Zentrum des Evangeliums Jesu im Neuen Testament. Aber was bedeuten solche Heilungserzählungen für Menschen, die von ähnlichen Krankheiten oder Beeinträchtigungen betroffen sind wie die in den Erzählungen beschriebenen Personen, jedoch keine Heilung erfahren? Damit ist der Denkhorizont dieses Seminars markiert, der sich an den seit 30 Jahren formierenden Disability Studies orientiert, die Behinderung bzw. Beeinträchtigung als historische, soziale und kulturelle Konstruktionen wahrnehmen und analysieren. Diese Betrachtungsweise ist von Erkenntnissen der internationalen Behindertenbewegungen beeinflusst, denn aus der Perspektive des Betroffenseins gestaltet sich die Wahrnehmung nochmals anders. Im Seminar werden wir uns anhand ausgewählter neutestamentlicher Heilungserzählungen mit der Frage beschäftigen, warum Jesus von Nazareth Heilungen so sehr ins Zentrum seines Wirkens rückte. In welchem Verhältnis stehen diese zu seiner Reich Gottes Verkündigung? Was sagen die neutestamentlichen Heilungserzählungen über die Konzepte von Behinderung, Krankheit und Gesundheit im ersten Jahrhundert n. Chr. aus und wie verhalten sich diese zu aktuellen Konzepten? Besonderen Zündstoff bietet u.a. die Frage, ob Krankheit oder andere Formen der Betroffenheit etwas mit Sünde zu tun haben. Ziel des Seminars ist es, neutestamentliche Heilungserzählungen besser zu verstehen und theologische Konzepte zu entwickeln, die „Heilung“ als eine theologische Kategorie fassen, die nicht ausgrenzt, sondern Leben fördert.

Lektüre:

Avalos, Hector (Ed.), This Abled Body: Rethinking Disabilities in Biblical Studies (Semeia Studies 55), Atlanta 2009.

Grünstäudl, Wolfgang / Schiefer Ferrari, Markus (Hg.), Gestörte Lektüre. Disability als hermeneutische
Leitkategorie biblischer Exegese (Behinderung – Theologie – Kirche 4), Stuttgart 2012.

Moss, Candida R. Moss / Schipper, Jeremy (ed.), Disability Studies and Biblical Literature, New York 2011.

Waldschmidt, Anne / Schneider, Werner (Hg.), Disability Studies, Kultursoziologie und Soziologie der Behinderung. Erkundungen in einem neuen Forschungsfeld, Bielefeld 2007.


[E Si] Einführung in die exegetischen Methoden des griechischen Neuen Testaments (Gruppe A)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr,  Phil. II, H 205

Kommentar:

Ziel und Inhalt der Lehrveranstaltung:
Das Proseminar führt in die Methoden der Exegese des Neuen Testaments ein und vermittelt die Grundlagen für eine eigenständige, wissenschaftlich reflektierte Analyse neutestamentlicher Texte. Neben der Einführung in die klassisch historisch-kritischen Methoden, setzen sich die TeilnehmerInnen mit synchronen Methodenschritten auseinander, die an einem neutestamentlichen Text eingeübt werden. Zudem werden aktuelle Ansätze und Fragestellungen der exegetischen Forschung exemplarisch aufgegriffen und diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt des Proseminars bildet der Umgang mit theologischen „Hilfsmitteln“ (Kommentar, Bibellexikon, Konkordanz u.a.) und der Recherche theologischer Fachliteratur für die Textauslegung.

Prüfungsform:
Die Veranstaltung schließt mit einer exegetischen Proseminararbeit ab, welche die Anwendung, der im Semester erprobten Methodenschritte darstellt.

Voraussetzungen:
Das Proseminar ist für L1/L2/L5/B.A. Studierende; nicht für L3-Studierende oder Studierende mit Griechischkenntnissen konzipiert.

Literatur:
Ebner, Martin / Schreiber, Stefan (Hg.), Einleitung in das Neue Testament (Studienbücher Theologie 6), 2., durchges. und aktual. Aufl. Stuttgart: Kohlhammer 2013.

Finnern, Sönke / Rüggemeier, Jan, Methoden der neutestamentlichen Exegese. Ein Lehr- und Arbeitsbuch (UTB 4212), Tübingen: A. Francke Verlag 2016.

Zimmermann, Ruben (Hg.), Kompendium der Gleichnisse Jesu, Gütersloh: Gütersloher Verl.-Haus 2007.


[E Si] Einführung in die exegetischen Methoden des griechischen Neuen Testaments (Gruppe B)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. II, H 215

Kommentar:

Ziel und Inhalt der Lehrveranstaltung:
Das Proseminar führt in die Methoden der Exegese des Neuen Testaments ein und vermittelt die Grundlagen für eine eigenständige, wissenschaftlich reflektierte Analyse neutestamentlicher Texte. Neben der Einführung in die klassisch historisch-kritischen Methoden, setzen sich die TeilnehmerInnen mit synchronen Methodenschritten auseinander, die an einem neutestamentlichen Text eingeübt werden. Zudem werden aktuelle Ansätze und Fragestellungen der exegetischen Forschung exemplarisch aufgegriffen und diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt des Proseminars bildet der Umgang mit theologischen „Hilfsmitteln“ (Kommentar, Bibellexikon, Konkordanz u.a.) und der Recherche theologischer Fachliteratur für die Textauslegung.

Voraussetzungen:
Das Proseminar setzt Griechischkenntnisse voraus (mind. Griechisch I) und ist für L3- Studierende konzipiert.

Prüfungsform:
Die Veranstaltung schließt mit einer exegetischen Proseminararbeit ab, welche die Anwendung, der im Semester erprobten Methodenschritte darstellt.

Literatur:
Aland, Barbara (u.a.) (Hg.), Novum Testamentum Graece, 28., rev. Aufl., Stuttgart: Dt. Bibelges. 2014.

Finnern, Sönke / Rüggemeier, Jan, Methoden der neutestamentlichen Exegese. Ein Lehr- und Arbeitsbuch (UTB 4212), Tübingen: A. Francke Verlag 2016.

Schmoller, Alfred, Handkonkordanz zum griechischen Neuen Testament. Nach dem Text des Nestle-Aland Novum Testamentum Graece (28. Auflage) und des Greek New Testament (5. Aufl.), 9., überarb. Aufl., Stuttgart: Dt. Bibelges. 2014


[E Si] Einführung in die Religionspädagogik I
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. II, H 205

Kommentar:

Ziel dieser Einführung ist es, einen Einblick in die zentralen Fragestellungen und Themen der Religionspädagogik zu geben und zu einer vertiefenden Weiterarbeit zu befähigen. Neben der Einordnung der Religionspädagogik als Wissenschaftsdisziplin geht es zunächst um die Klärung von Grundbegriffen (Religion, Pädagogik, Bildung, Wissen), dann aber auch in historischer Perspektive um die Auseinandersetzung mit verschiedenen Konzeptionen religiöser Bildung. Darüber hinaus wird eine Einführung in die vielschichtige religionspädagogische Reflexion aktueller gesellschaftlicher Grundbedingungen religiöser Bildungsprozesse gegeben. Breiten Raum nimmt die Frage ein, wie Menschen religionspädagogisch angemessenen zu verstehen sind, wobei Modelle zur Bestimmung von Persönlichkeitsprofilen und Kommunikationsstilen ebenso relevant sind wie Entwicklungstheorien.

Literatur zur Einführung:
Brinkmann, Frank Thomas: Religionspädagogik. Ein Arbeitsbuch, Stuttgart 2013.


[E Si] Einführungsseminar Praktische Theologie
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. II, H 205

Kommentar:

Was versteht man eigentlich Praktische Theologie? Was genau es damit auf sich hat, wird vorlesungsbegleitend den Inhalt dieses Seminars bestimmen. Hierbei werden sowohl historische als auch soziologische und kulturwissenschaftliche Anteile dazu beitragen, sich der Praktischen Theologie des 21. Jahrhunderts anzunähern.

Zur aktiven Teilnahme am Seminar wird die Anschaffung des Buches: Brinkmann, Frank Thomas: Praktische Theologie. Ein Guide. Tübingen: UTB. 2019. dringend empfohlen!


[E Si] Grundtexte der neuerern evangelischen Theologie  (AfK-Nr.: 182)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 309

Kommentar:

Gegenstand des Proseminars sind Grundtexte evangelischer Theologie seit Schleiermacher. Es ermöglicht damit einen Überblick über klassische Positionen der neueren Theologiegeschichte und führt anhand ausgewählter Positionen in den Umgang mit systematisch-theologischen Texten ein.


[E Si] Nächstenliebe - PS. Ich liebe Dich
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. II, H 205

[Ü] Fachdidaktische Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 26.04.2019,16.00 - 20.00 Uhr   Phil. II, H 215Einführung Fachdidaktik


Sa. 27.04.2019,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II, H 205Fachdidaktische Konzeptionen - Erarbeitung und Präsentation


Fr. 03.05.2019,16.00 - 20.00 Uhr   Phil. II, H 215Einführung Unterrichtsvorbereitung


Sa. 04.05.2019,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II, H 215Unterrichtssequenzen - Erarbeitung und Präsentation



[Ü] Theologie für Nichttheologen  (AfK-Nr.: 179)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. II, H 205

Kommentar:

Der Status der Theologie als Wissenschaft ist keineswegs unumstritten. Das verdeutlicht der internationale Vergleich ebenso wie immer wiederkehrende kulturpolitische Initiativen, den status quo konfessionsgebundener Fakultäten an staatlichen Hochschulen in Frage zu stellen. Auch grundsätzlich brechen Fragen auf, wie eine Wissenschaft von Gott, eine ‚Glaubenswissenschaft‘, möglich sein kann. Hinzu kommt schließlich, dass Theologie nicht als geschlossenes Ganzes auftritt, sondern als Mosaik verschiedener Einzel- und Nebendisziplinen erscheint. In dieser Übung werden wir im Abschreiten der verschiedenen Probleme und Perspektiven eine auch für Nichttheolog*innen nachvollziehbare Antwort auf die Frage nach Inhalt, Status und Besonderheit der (Evangelischen) Theologie suchen.

Literatur zur Einführung:
Jäger, Alfred: Mut zur Theologie. Eine Einführung, Gütersloh 1983.
Jung, Martin H.: Einführung in die Theologie, Darmstadt 2004.


[Si] Praktikumsnachbereitung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 05.04.2019,16.00 - 20.00 Uhr   Phil. II, H 215
Sa. 06.04.2019,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II, H 215
Fr. 12.04.2019,16.00 - 20.00 Uhr   Phil. II, H 215
Sa. 13.04.2019,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II, H 215

[Si] Praktikumsvorbereitung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr,  Phil. II, H 215

Kommentar:

Das vorbereitende Seminar zum Fachpraktikum Ev. Religion hat zum Ziel, die wichtigsten Aspekte vorzustellen, die bei der Planung und Durchführung des Religionsunterrichts zu bedenken sind. Ausgehend von der Grundstruktur der Unterrichtsvorbereitung bzw. des Unterrichtsentwurfs (Bedingungsanalyse, didaktische Reflexion, methodische Reflexion) werden das Selbstverständnis des Religionslehrers, die (religiösen) Voraussetzungen der Schüler/innen, die Bedingungen des Lernortes Schule, zu vermittelnde Kompetenzen, fachdidaktische Grundperspektiven, sowie die Fragen nach Methoden, Materialien und Medien erschlossen und reflektiert. Vervollständigt werden die genannten Aspekte durch die Einführung in praxisspezifische Fertigkeiten wie das Anfertigen von Hospitationsprotokollen und Unterrichtsentwürfen.

Literatur zur Einführung:
Grethlein, Christian: Fachdidaktik Religion, Evangelischer Religionsunterricht in Studium und Praxis, Göttingen 2005.


[O Si] Oberseminar Bibelhermeneutik(en)  (AfK-Nr.: 180)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
7 Einzeltermine:
Mo. 15.04.2019,18.00 - 21.00 Uhr   keine Raumangabe
Mo. 29.04.2019,18.00 - 21.00 Uhr   keine Raumangabe
Mo. 13.05.2019,18.00 - 21.00 Uhr   keine Raumangabe
Mo. 03.06.2019,18.00 - 21.00 Uhr   keine Raumangabe
Mo. 17.06.2019,18.00 - 21.00 Uhr   keine Raumangabe
Mo. 01.07.2019,18.00 - 21.00 Uhr   keine Raumangabe
Mo. 15.07.2019,18.00 - 21.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Oberseminar ist forschungsorientiert und hat experimentellen Charakter. Es werden aktuelle Fragen der Forschung zur Bibel aufgegriffen und in einer Art Werkstattgespräch diskutiert. Es bietet Studierenden, Promovierenden und Habilitierenden die Möglichkeit, eigene Forschungsfragen bzw. Arbeitskonzepte einzubringen und in der Gruppe zu diskutieren. Die Teilnahme am Seminar setzt voraus, dass sich Studierende intensiv mit neuen Fragen und Perspektiven der Forschung zur Bibel auseinandersetzen und aktiv ins Seminargeschehen einbringen wollen.

Literatur:

Derrida, Jacques, Im Namen der Revolution, die doppelte Barrikade (unreine “unreine unreine Geistergeschichte”), in: ders., Marx’ Gespenster. Der Staat der Schuld, die Trauerarbeit und die neue Internationale, aus dem Franz. v. Susanne Lüdemann, überarb. Ausgabe Frankfurt am Main 1996, 155-197.

Inselmann, Anke, Emotions and Passions in the New Testament. Methodological Issues, Biblical Interpretation 24 (2016) 536-554.

Liew, Tat-siong Benny, Queering Closets and Perverting Desires: Cross-Examining John’s Engendering and Trans-Gendering Word across Different Worlds, in: Bailey, Randall C. et al. (ed.), They Were All together in One Place? Toward Minority Biblical Criticism (SBL.SS 57), Atlanta 2009.


[O Si] Oberseminar Systematische Theologie: Symbolische Verkörperung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
7 Einzeltermine:
Mo. 29.04.2019,18.00 - 21.00 Uhr   Phil. II, H 209
Mo. 13.05.2019,18.00 - 21.00 Uhr   Phil. II, H 209
Fr. 17.05.2019,13.00 - 18.00 Uhr   Phil. II, H 209
Sa. 18.05.2019,08.00 - 18.00 Uhr   Phil. II, H 209
So. 19.05.2019,08.00 - 14.00 Uhr   Phil. II, H 209
Mo. 27.05.2019,18.00 - 21.00 Uhr   Phil. II, H 209
Mo. 01.07.2019,18.00 - 21.00 Uhr   Phil. II, H 209

Kommentar:

Die aus den Kognitionswissenschaften stammenden Theorien der Verkörperung versuchen den in der abendländischen Denktradition vorherrschenden Dualismus von Körper und Geist zu überwinden. Im Oberseminar wird in die Thematik anhand von ausgewählten Texten in den philosophischen Verkörperungsdiskurs eingeführt. Unter anderem wird gefragt, ob die Rede von der Kirche als „Leib Christi“ auf verkörperungstheoretische Diskurse der Gegenwart zu beziehen ist. Die ersten beiden Einzeltermine führen in die Thematik ein, die auf der gemeinsam von den Universitäten Marburg, Gießen und Bamberg ausgerichteten Tagung „Körper und Kirche. Symbolische Verkörperung und protestantische Ekklesiologie“ im interdisziplinären Diskurs vertieft wird und im Anschluss ausgewertet wird. Für eine erfolgreiche Teilnahme ist der Besuch der Einzeltermine und der Blockveranstaltung/Tagung in Marburg notwendig. Um eine zusätzliche Anmeldung per E-Mail beim Dozenten wird gebeten. Die Texte werden in StudIP zur Verfügung gestellt.

Einzeltermine Mo, 18:00–21:00 Uhr: 29.4.2019; 13.5.2019; 27.5.2019; 1.7.2019: Evening Lecture on Religion & Culture
Blockveranstaltung in Marburg: Fr., 17.5.2019 13:00 Uhr bis So., 19.5.2019 13:00 Uhr

Bitte beim Dozenten per E-Mail anmelden.


[Spr Kurs] Bibelgriechisch
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 07:45 - 10:00 Uhr,  Phil. I, E 004

[Spr Kurs] Hebräisch I  (AfK-Nr. 291, AfK-178)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. II, H 209

Kommentar:

Der Kurs führt Studierende in die Grundlagen des Biblischen Hebräisch ein, indem sie die Schrift- und Lautlehre und der Formenlehre, besonders starkes Verb, Satzstruktur sowie hebräische Stämme lernen.
Ziel ist es, grundlegende sprachliche Mittel bereitzustellen, um biblische Texte lesen und verstehen sowie fundiert unterschiedliche Bibelübersetzungen prüfen zu können.

Grammatik:
Krause, Martin, Hebräisch : Biblisch-Hebräische Unterrichtsgrammatik, 4. Aufl., Berlin, De Gruyter 2016 (als E-Buch in der Uni-Bibliothek vorhanden)
Ernst, Alexander B., Kurze Grammatik des Biblischen Hebräisch, 4. Aufl., Neukirchen 2015.
Neef, Heinz-Dieter, Arbeitsbuch Hebräisch : Materialien, Beispiele und Übungen zum Biblisch-Hebräisch, 6., durchges. und verb. Aufl., Tübingen : Mohr Siebeck, 2015

Wörterbuch:
Neef, Heinz-Dieter, Taschenwörterbuch Hebräisch und Aramäisch zum Alten Testament, Tübingen 2016.
Wilhelm Gesenius Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament, 18. Auflage, Springer 2013.
Konzise und aktualisierte Ausgabe des Hebräischen und Aramäischen Lexikons zum Alten Testament, hrsg. von Walter Dietrich und Samuel Arnet, Leiden: Brill 2013.


[Spr Kurs] Hebräisch II  (AfK-Nr. 292 und 178)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. II, H 209

Kommentar:

Vertiefung, Erweiterung und Festigung der Kenntnisse aus Hebräisch I
Durch praktische Textübersetzung von ausgewählten hebräischen Texten und Erarbeitung der grammatischen Grundlagen, z.B. schwachen Verben und Syntax, werden die Kenntnisse der hebräischen Grammatik fundiert.

Grammatik:
Krause, Martin, Hebräisch : Biblisch-Hebräische Unterrichtsgrammatik, 4. Aufl., Berlin, De Gruyter 2016 (als E-Buch in der Uni-Bibliothek vorhanden)
Ernst, Alexander B., Kurze Grammatik des Biblischen Hebräisch, 4. Aufl., Neukirchen 2015.
Neef, Heinz-Dieter, Arbeitsbuch Hebräisch : Materialien, Beispiele und Übungen zum Biblisch-Hebräisch, 6., durchges. und verb. Aufl., Tübingen : Mohr Siebeck, 2015

Wörterbuch:
Neef, Heinz-Dieter, Taschenwörterbuch Hebräisch und Aramäisch zum Alten Testament, Tübingen 2016.
Wilhelm Gesenius Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament, 18. Auflage, Springer 2013.
Konzise und aktualisierte Ausgabe des Hebräischen und Aramäischen Lexikons zum Alten Testament, hrsg. von Walter Dietrich und Samuel Arnet, Leiden: Brill 2013.


[Koll] Examenskolloquium für Studierende der Ev. Theologie
Konstituierende Sitzung: Fr. 26.04.19 – 12-14 Uhr, H 209 Block 1: Schriftliche Prüfung: Sa. 11.05.19 – 10-18 Uhr, H 209 Block 2: Mündliche Prüfung: Sa. 18.05.19 – 10-18 Uhr, H 210 Block 3: Examensarbeit: Sa. 25.05.19 – 10-18 Uhr, H 209 Block 4: Klärung offener Fragen: Sa. 06.07.19 – 10-14 Uhr, H 209
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

Kommentar:

Fragen zum Examen? Dann bist du beim Examenskolloquium für Studierende der Evangelischen Theologie richtig.
Die Veranstaltung soll Studierende der Lehramtsstudiengänge (L1-L5), die die Zwischenprüfung bestanden haben, bei der Vorbereitung auf die Wissenschaftliche Hausarbeit, eine mündliche oder schriftliche Prüfung in der Evangelischen Theologie unterstützen. Dabei werden allgemeine wie konkrete (das erste Staatsexamen in der Evangelischen Theologie betreffende) Fragen behandelt:

Was muss ich in der Prüfungszeit bedenken? Wie finde ich ein Thema und grenze es ein? Wie finde ich geeignete Literatur? Wie komme ich zu einer These und ihrer theologischen Begründung? Wie erarbeite ich eine Gliederung? Wie lerne ich für eine Examensklausur? Worauf kommt es bei einer mündlichen Prüfung an?

Das Kolloquium bietet einen Raum des Austausches und orientiert sich daher vorrangig am Bedarf der Studierenden. Die Veranstaltung besteht aus einer konstituierenden Sitzung für alle Interessierten. Bei den Blockterminen besteht Wahlmöglichkeit je nach Bedarf.
Die Termine lauten:
Konstituierende Sitzung: Fr. 26.04.19 – 12-14 Uhr, H 209
Block 1: Schriftliche Prüfung: Sa. 11.05.19 – 10-18 Uhr, H 209
Block 2: Mündliche Prüfung: Sa. 18.05.19 – 10-18 Uhr, H 210
Block 3: Examensarbeit: Sa. 25.05.19 – 10-18 Uhr, H 209
Block 4: Klärung offener Fragen: Sa. 06.07.19 – 10-14 Uhr, H 209


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