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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2026

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Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Bachelorstudiengänge Sozialwissenschaften - Social Sciences (Studienbeginn ab Wintersemester 2018/19)

Veranstaltungen

 

 
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Legende

      

Zu belegen sind die zwei Vorlesungen LV1 und LV 3 (Sommersemester)sowie je ein Proseminar (LV 2 Politik: Sommersemester / LV 4 Soziologie: Sommer- oder Wintersemester).

[Vl] Einführung in die Politische Theorie - Vorlesung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Rathenaustraße 10, Raum 003
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, Raum 003

Kommentar:

Die Vorlesung zur Politischen Theorie gibt einen historisch-systematischen Überblick über die Entwicklung grundlegender Konzeptionen der Philosophie und Politikwissenschaft. Dazu gehören Vorstellungen vom Politischen und vom Staat, von Gleichheit/Ungleichheit, Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit, Macht, Widerstand, Demokratie und Souveränität. Alle Positionen werden auch aus postkolonialer, antirassistischer sowie feministischer Sicht untersucht.


[P Si] Einführung in die politische Theorie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, Raum 003
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, Raum 003

Kommentar:

Einführung in die politische Theorie: Leviathan und Behemoth

Im Zentrum des Seminars steht die Frage nach dem Verhältnis von Leviathan und Behemoth bzw. von Staat und „Unstaat“ (Franz Neumann). Um dieses Verhältnis zu diskutieren, soll zunächst Thomas Hobbes‘ politische Theorie des Leviathan (1651) betrachtet werden. Es stellen sich dabei Fragen wie: Wie charakterisiert Hobbes den (absolutistischen bzw. bürgerlichen) Staat? Wie begründet er die Notwendigkeit des Staates?
Dem Leviathan stellt Hobbes selbst den Behemoth entgegen. Diese Entgegensetzung greift Franz Neumann in seiner Analyse des Nationalsozialismus auf. Anhand der Lektüre von Neumanns „Behemoth. Struktur und Praxis des Nationalsozialismus 1933–1944“ (1942/44) (und verwandter Texte) soll diskutiert werden, was den Nationalsozialismus nach Neumann zum „Unstaat“ macht und wie dieser Unstaat mit dem Staat des Leviathan zusammenhängt - und sich zugleich von ihm unterscheidet.
Ganz grundlegend geht es damit im Seminar auch um zentrale Begriffe der politischen Theorie, wie Staat, Recht und Souveränität; das Verhältnis von Gewalt und Gesetz, die „Antinomie von Souveränität und Gesetz“ (Neumann) und schließlich das Verhältnis zwischen den Staaten.

Das Seminar ist als Einführung konzipiert und setzt kein Vorwissen zu den Autoren voraus, erwartet wird jedoch die Bereitschaft zur regelmäßigen Textarbeit.


[P Si] Einführung in die Politische Theorie - Proseminar
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, Raum 001
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, Raum 001

Kommentar:

Das Seminar begleitet die Vorlesung zur Politischen Theorie und vertieft den historisch-systematischen Überblick über die Entwicklung grundlegender Konzeptionen der Philosophie und Politikwissenschaft. Dazu gehören Vorstellungen vom Politischen und vom Staat, von Gleichheit/Ungleichheit, Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit, Macht, Widerstand, Souveränität und Demokratie. Alle Positionen werden auch aus postkolonialer, antirassistischer sowie feministischer Sicht untersucht.


[Vl] "Into the Wild." Eine Einführung in die Gesellschaft
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b)
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b)

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, GS  |  AB Ba, WPV, GS  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L2,L5: WPV, oSem  |  L3, UF Sozk, WPV, oSem  |  VWL Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, WPV, oSem  |  Ggr BSc, WPV, oSem  |  GuK Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem


Kommentar:

Was Gesellschaft ist, wie sehr wir in die Gesellschaft integriert und an sie gebunden sind, wird vor allem deutlich, wenn wir Gesellschaft verlassen wollen. Insofern verhandelt der Aussteiger in paradigmatischer Weise die Frage nach der Ordnung der Gesellschaft, nach ihren Grenzen und ihrer hegemonialen Kraft. Die Vorlesung führt aus kultursoziologischer Perspektive ein in Grundbegriffe der Soziologie. Dazu folgt sie Sean Penns Spielfilm Into the Wild (USA 2007), an dem sich exemplarisch lernen lässt, wie sich Gesellschaft zu ihren Individuen verhält.


[P Si] Einführung in die Soziologie der Migration
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 106
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 106

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, GS  |  AB Ba, WPV, GS  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L2,L5: WPV, oSem  |  L3, UF Sozk, WPV, oSem  |  VWL Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, WPV, oSem  |  Ggr BSc, WPV, oSem  |  GuK Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem


Kommentar:

Das Proseminar bietet eine Einführung in die Soziologie der Migration aus einer kritisch-reflexiven Perspektive. Erstens schauen wir uns die Formen und Kategorien der internationalen Migration genauer an und fokussieren uns auf die transnationale und intersektionelle Perspektiven zu den Prozessen der Mobilität innerhalb und über nationalen Grenzen hinweg. In diesem Zusammenhang liegt das Proseminar einen besonderen Schwerpunkt auf die Geschlechterverhältnisse in Migrationsprozessen. Nach einem theoretisch reflexiven Ansatz betrachten wir die Konzeptualisierungen von Migration, Integration, Mobilität sowie binäre Kategorien wie z. B. Migranten vs. Einheimische oder mobil vs. sesshaft neu. Anschließend befassen wir uns mit dem Konzept Postmigration und den wissenschaftlichen Diskussionen über die postmigrantische Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf Deutschland als Einwanderungsgesellschaft.


[P Si] Sozialkontrakt in der Krise
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 106
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 106

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, GS  |  AB Ba, WPV, GS  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L2,L5: WPV, oSem  |  L3, UF Sozk, WPV, oSem  |  VWL Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, WPV, oSem  |  Ggr BSc, WPV, oSem  |  GuK Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem


Kommentar:

Der Sozialkontrakt oder Gesellschaftsvertrag ist nicht nur ein Schlüsselbegriff der Sozialwissenschaft, sondern spielt auch eine Hauptrolle in der Differenzierung von Politikwissenschaft und Soziologie. Letztere ist als Wissenschaft teils in Auseinandersetzung mit und durch Kritik der Vertragstheorien entstanden, wodurch sich hier disziplinentypische Merkmale von Soziologie und Politikwissenschaft aufzeigen lassen. Derzeit erlebt der Gesellschaftsvertrag eine Rennaissance in unterschiedlichen Bereichen der Polykrise. Hier manifestiert sich Krise nicht nur als ‘gebrochener Sozialkontrakt’, sondern ihre Bewältigung verlangt nach einem neuen Gesellschaftsvertrag, wie zB im ‘eco-social contract’. Das Seminar vermittelt die Grundlagen der Vertragstheorie, Kritik aus unterschiedlichen Perspektiven und thematisiert gegenwärtige Anwendungen der Metapher politischer (Neu)begründung.


   
[Vl] Soziales Handeln und Kommunikation
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b)
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b)

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem

Kommentar:

Die Vorlesung stellt soziologische Ansätze zur Konzeptualisierung von sozialem Handeln und Kommunikationsprozessen vor und befasst sich mit den Konsequenzen, die sich aus den unterschiedlichen Ansätzen für die Methodologie und Methodik der Analyse von sozialem Handeln und Kommunikation ergeben. Ebenso wird Grundlegendes zu den Kategorien sozialen Handelns, Sinn, Kommunikation, der Stellenwert dieser Begrifflichkeiten im Rahmen der Mikrosoziologie und Bezüge zwischen der mikroanalytischen Ebene und anderen Ebenen der Gesellschaftsanalyse behandelt.


[P Si] Alltagswelten erforschen oder: Wie Gesellschaft möglich ist?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 101
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 101

Kommentar:

„Viele Situationen soziologischen Forschens sind Alltagssituationen“ (Harold Garfinkel). Nur so können wir Gesellschaft verstehen als ein soziales Konstrukt, das auf alltäglichen Interaktionen basiert, die zugleich Ausdruck sozialer Normen und Regeln sind. Im Seminar wollen wir diesem Phänomen der alltagsweltlichen Herstellung von sozialen Ordnungen/Welten im Sinne des symbolischen Interaktionismus nachgehen und an empirischen Fallbeispielen diskutieren. Die Beispiele beziehen sich auf Schule, Familie und den öffentlichen Raum. Dabei kommen ethnografische Arbeitsmethoden genauso zum Einsatz wie auch empirisches Anschauungsmaterial aus aktuellen Studien.


[Si/P] Bildung und soziale Ungleichheit  (C)
Das Seminar findet im SoSe 2026 rein digital statt
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Digital (Digital)
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Digital

Zielgruppe:
AB Ba, PV, GS

[P Si] Doing Genders, Doing Queerness. Queer-feministische Theorien und Kontroversen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr  Rathenaustr. 10, 012
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustr. 10, 012

[Si/P] Selbstbestimmte Lehre: Respekt
Erste Sitzung am 28. April
Block mit Exkursion im September
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr  Phil 2, Haus E, Raum 002
nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil 2, Haus E, Raum 002

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Seminare der „Selbstbestimmten Lehre“ erfordern ein hohes Maß an Engagement, Reflektion und Motivation, eigen Seminarinhalte sowie Strukturen zu entwickeln. Daher wird an dieser Stelle nicht näher auf konkrete Inhalte eingegangen. Wir treffen uns, diskutieren und entscheiden gemeinsam, wie wir das Seminar zum Thema Respekt gestalten. Nur ein Hinweis/Vorschlag: es gibt ein neues Büchlein von Byung Chun Han zum Thema Respekt, dass ich gerne gemeinsam mit euch lesen würde. Alles Weitere in den ersten Sitzungen – das kann nur mit eurer Beteiligung gelingen.


[Si/P] Bildung und soziale Ungleichheit  (C)
Das Seminar findet im SoSe 2026 rein digital statt
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Digital (Digital)
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Digital

Zielgruppe:
AB Ba, PV, GS

[Si/P] Selbstbestimmte Lehre: Respekt
Erste Sitzung am 28. April
Block mit Exkursion im September
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr  Phil 2, Haus E, Raum 002
nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil 2, Haus E, Raum 002

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Seminare der „Selbstbestimmten Lehre“ erfordern ein hohes Maß an Engagement, Reflektion und Motivation, eigen Seminarinhalte sowie Strukturen zu entwickeln. Daher wird an dieser Stelle nicht näher auf konkrete Inhalte eingegangen. Wir treffen uns, diskutieren und entscheiden gemeinsam, wie wir das Seminar zum Thema Respekt gestalten. Nur ein Hinweis/Vorschlag: es gibt ein neues Büchlein von Byung Chun Han zum Thema Respekt, dass ich gerne gemeinsam mit euch lesen würde. Alles Weitere in den ersten Sitzungen – das kann nur mit eurer Beteiligung gelingen.


   
[Vl] Empirische Sozialforschung II
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 101
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 101


Kommentar:

Im Anschluss an die Einführungsvorlesung zu Datenerhebungs- und Analysemethoden rücken in dieser Veranstaltung verstärkt forschungspraktische Aspekte unterschiedlicher Varianten empirischer Sozialforschung in den Vordergrund. Exemplarische Fragen lauten: Worauf gilt es zu achten, wenn anhand von YouTube-Kommentaren Rückschlüsse auf die Verbreitung von Hassrede gezogen werden sollen? Wie können eigene (nicht-)teilnehmende Beobachtungen geplant, durchgeführt und analysierte werden? Wozu dienen Sekundärdatenanalysen ? und wie finde ich solche Datensätze, die für meine Forschungsfragestellung geeignet sind? Anhand methodisch angeleiteter, eng umgrenzter Mini-Forschungsprojekte sammeln die Studierenden hierbei erste eigene praktische Erfahrungen unter Beachtung der Spielregeln empirischer Sozialforschung.


[Vl] Praktiken der Datenerhebung
Worum es geht: Sowohl anhand von klassischen Studien wie auch von aktuellen, besonders innovativen Untersuchungen werden zentrale methodische Forschungszugänge, Erhebungsmethoden- und Auswertungsansätze vorgestellt. In enger Anlehnung an die parallele Vorlesung ? Empirische Sozialforschung II? liegt das besondere Augenmerk hierbei auf der Verknüpfung von Methoden, Daten und den jeweiligen forschungsleitenden theoretischen Perspektiven.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil II, E 101
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 101

[Ü] Empirische Sozialforschung in der Praxis
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil II, E 101
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 101

Kommentar:

Diese Übung ermöglicht den Studierenden die in den M6-Vorlesungen dargestellten sozialwissenschaftlichen Studien vertiefend zu diskutieren und sich konstruktiv-kritisch mit den darin angewandten Methoden der Datenerhebung auseinanderzusetzen. Zusätzlich unterstützen systematische Anwendungs- und Übungselemente den Transfer des in der Übung erworbenen Wissens in erste eigene Forschungserfahrungen.


 
[Vl] Statistik für Sozialwissenschaften II
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, Haus E, Raum E106
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, Haus E, Raum E106

Kommentar:

Aufbauend auf einer kurzen Wiederholung ausgewählter Lerninhalte aus der Vorlesung Statistik I führt diese Lehrveranstaltung weiter in die Logik und die Grundlagen der Inferenzstatistik ein. Dabei werden wir verschiedene Verfahren z.B. zum Test von Mittelwert-Unterschieden zwischen Gruppen (z.B. t-Tests, verteilungsfreie Verfahren, Varianzanalyse) und Erweiterungen der linearen Einfachregression (z.B. multiple Regression) behandeln und einüben. Das Veranstaltungsziel liegt darin, den Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse in der inferenzstatistischen bzw. multivariaten Datenanalyse zu vermitteln. Damit erwerben die Teilnehmenden in dieser Vorlesung auch Kompetenzen, die ihnen sowohl eine kritische Lektüre quantitativer empirischer Studien sowie die Durchführung eigener Analysevorhaben im Rahmen des BA-Studiums ermöglichen. Der parallele Besuch einer Übung zur sozialwissenschaftlichen Datenanalyse mithilfe eines Statistikprogrammes wird empfohlen. In diesen Übungen werden die in der Vorlesung besprochenen Verfahren mithilfe eines Statistikprogramms praktisch angewendet. In der Vorlesung Statistik II ist keine Vorleistung zu erbringen. Veranstaltungsbegleitend wird ein Tutorium angeboten, in dem vor allem die Vertiefung und Übung verschiedener Lehrinhalte der Vorlesung im Vordergrund steht. Die schriftliche Modulprüfung findet als modulabschließende E-Klausur voraussichtlich am 21. Juli 2026 statt.


[Ü] Einführung in die sozialwissenschaftliche Datenanalyse mit SPSS
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, Haus B, Netzwerkstatt
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, Haus B, Netzwerkstatt

Kommentar:

Diese Veranstaltung findet wöchentlich in Präsenz statt. Ich gehe davon aus, dass Sie regelmäßig an den Sitzungen teilnehmen und kontinuierlich mitarbeiten. Falls Sie dies nicht zusagen können bzw. anders geplant haben, empfehle ich Ihnen die Teilnahme an meinem 2. SPSS-Kurs, der als E-Learning-Format stattfindet.
Inhalte: Die Datenanalyse mit einem statistischen Softwareprogramm zählt zu einer wichtigen Zielkompetenz im BA Social Sciences. Aufbauend auf Ihren bereits erworbenen methodischen und statistischen Kenntnissen werden in dieser Lehrveranstaltung verschiedene Analyseverfahren angewandt und dabei das gängige Softwareprogramm IBM SPSS Statistics benutzt. Einführend in das Programm werden der Aufbau und die Möglichkeiten der Datenverwaltung und -verarbeitung erklärt. In den darauffolgenden Einheiten wird - wenn es zeitlich möglich ist - neben deskriptiven Auswertungen und bivariaten Analyseverfahren auch eine Einführung in die multiple lineare Regression erfolgen. Während der Lehrveranstaltung wird sowohl die Menüführung als auch die Anwendung der Syntaxsprache von SPSS erläutert und geübt. Bei regelmäßiger Teilnahme können Sie am Ende des Seminars: selbst erhobene Daten in SPSS eingeben, Sekundärdaten in SPSS verwenden, Recodierungen und Transformationen von Variablen in SPSS vornehmen, deskriptive Statistiken und Grafiken in SPSS erstellen, auswerten und interpretieren, bivariate Analyseverfahren in SPSS anwenden, auswerten und interpretieren, eine multiple lineare Regression in SPSS auf Einsteigerniveau durchführen.
Teilnahmemodalitäten: Die Veranstaltung ist nach neuer Prüfungsordnung Bestandteil des Moduls 7 (Statistik und quantitative Analyseverfahren). Die Modulprüfung in diesem Modul erfolgt als modulabschließende Prüfung. Für das erfolgreiche Abschließen sind in Gruppenarbeit Aufgaben zu bearbeiten und abzugeben.


[Ü] Einführung in die sozialwissenschaftliche Datenanalyse mit SPSS (E-Learning)
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mo. 20.04.2026,18.00 - 20.00 Uhr   Digital
Mo. 11.05.2026,18.00 - 20.00 Uhr   Digital
Mo. 08.06.2026,18.00 - 20.00 Uhr   Digital
Mo. 13.07.2026,18.00 - 20.00 Uhr   Digital

Kommentar:

Diese Veranstaltung findet im hybriden E-Learning-Format statt, d.h. es werden zum einen wochenweise Screencasts zum individuellen Selbstlernen des Programms SPSS zur Verfügung gestellt (Sie erhalten eine Semesterlizenz für das Programm). Parallel dazu gibt es über das Semester verteilt 4 Online-Präsenzveranstaltungen, bei denen auftauchende Fragen besprochen und Übungen bearbeitet werden können. Die erste Sitzung am Montag, den 20.04., findet ONLINE statt, um alle weiteren Dinge zu klären! Der Link wird Ihnen rechtzeitig bekannt gegeben. Die JLU bietet Studierenden inzwischen die Möglichkeit eines kostenfreien Zugriffs auf die SPSS-Software. Bitte installieren Sie sich bereits vor dem ersten Termin das Programm, bei etwaigen Problemen wenden Sie sich bitte an den HRZ-Support. Unter https://www.uni-giessen.de/de/fbz/svc/hrz/svc/services/softwarelizenzen/spss finden Sie hierzu weitere Infos.
Inhalte: Die Datenanalyse mit einem statistischen Softwareprogramm zählt zu einer wichtigen Zielkompetenz im BA Social Sciences. Aufbauend auf Ihren bereits erworbenen methodischen und statistischen Kenntnissen werden in dieser Lehrveranstaltung verschiedene Analyseverfahren angewandt und dabei das gängige Softwareprogramm IBM SPSS Statistics benutzt. Einführend in das Programm werden der Aufbau und die Möglichkeiten der Datenverwaltung und -verarbeitung erklärt. In den darauffolgenden Einheiten wird - wenn es zeitlich möglich ist - neben deskriptiven Auswertungen und bivariaten Analyseverfahren auch eine Einführung in die multiple lineare Regression erfolgen. Während der Lehrveranstaltung wird sowohl die Menüführung als auch die Anwendung der Syntaxsprache von SPSS erläutert und geübt. Bei regelmäßiger Teilnahme können Sie am Ende des Seminars: selbst erhobene Daten in SPSS eingeben, Sekundärdaten in SPSS verwenden, Recodierungen und Transformationen von Variablen in SPSS vornehmen, deskriptive Statistiken und Grafiken in SPSS erstellen, auswerten und interpretieren, bivariate Analyseverfahren in SPSS anwenden, auswerten und interpretieren, eine multiple lineare Regression in SPSS auf Einsteigerniveau durchführen. Teilnahmemodalitäten: Die Veranstaltung ist nach neuer Prüfungsordnung Bestandteil des Moduls 7 (Statistik und quantitative Analyseverfahren). Die Modulprüfung in diesem Modul erfolgt als modulabschließende Prüfung. Für das erfolgreiche Abschließen sind Aufgaben zu bearbeiten und mündlich vorzustellen.


 

Zu belegen sind zwei Seminare (LV 1 und LV 2).

[Si] Demokratisierung der Wissensproduktion? Partizipative Forschung in den Sozialwissenschaften
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: k.A.
4 Einzeltermine:
Di. 01.09.2026,10.00 - 20.00 Uhr   (Exkursion) Berlin
Mi. 02.09.2026,10.00 - 20.00 Uhr   (Exkursion) Berlin
Do. 03.09.2026,10.00 - 20.00 Uhr   (Exkursion) Berlin
Fr. 04.09.2026,10.00 - 20.00 Uhr   (Exkursion) Berlin

Kommentar:

Wer darf eigentlich Wissen produzieren?
Im Zentrum dieser Fragestellung steht das Spannungsverhältnis zwischen (vermeintlich) fachlicher Expertise und (vermeintlich) unwissenschaftlicher „Schwarmintelligenz“: Dürfen nur Forschende Wissen schaffen – oder auch die Beforschten?
In diesem Seminar drehen wir die klassische Sozialforschung einmal um: Statt über Menschen zu forschen, versuchen wir, mit ihnen zu forschen. Partizipative Sozialforschung versteht Wissen als etwas, das gemeinsam entsteht: Im Aushandeln von Perspektiven, Interessen und Machtverhältnissen.
Wir beschäftigen uns mit kreativen qualitativen und quantitativen Methoden (z. B. Mapping, Photovoice oder Workshops), aber auch mit partizipativen quantitativen Ansätzen: Fragebögen gemeinsam entwickeln, Kategorien diskutieren, Daten interpretieren. Ziel ist nicht nur, Methoden zu kennen, sondern zu verstehen, was passiert, wenn Forschung selbst zu einem politischen Prozess wird.
Das Seminar ist nicht als frontaler Unterricht, sondern vielmehr als praxisorientierte Lernwerkstatt erdacht: In Gruppen konzipieren und erarbeiten wir ein kleines Forschungsprojekt; inklusive Co-Design, Datenerhebung und gemeinsamer Auswertung der eigenen Ergebnisse.
Besonderes Highlight: Die Exkursion vom 2. bis 4. September 2026 zur Konferenz PartWiss 26 nach Berlin. Dort können die im Seminar entwickelten Projekte einer Community aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt und weitergedacht werden - nicht als klassische Präsentation, sondern in interaktiven und kreativen Formaten partizipativer Forschung.
Einzige Voraussetzungen für das Seminar: Neugier, Diskussionsfreude und die Bereitschaft, gewohnte Rollen von Forschenden und Beforschten zu hinterfragen.


[Si] Qualitative Interviews in den Sozialwissenschaften: Planung, Durchführung & Analyse
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 29.05.2026,12.00 - 16.00 Uhr   Phil II E 104
Sa. 13.06.2026,10.00 - 17.00 Uhr   Phil II E 104
So. 14.06.2026,10.00 - 17.00 Uhr   Phil II E 104
Fr. 03.07.2026,12.00 - 16.00 Uhr   Phil II E 104

Kommentar:

Qualitative Interviews sind ein zentrales Instrument der empirischen Sozialforschung, um verschiedene soziale Phänomene zu erfassen. Doch welche methodischen und theoretischen Grundlagen sind dabei zu beachten? Wie gestaltet sich der Forschungsprozess von der Planung über die Durchführung bis hin zur Analyse qualitativer Interviews?

Dieses Seminar bietet eine praxisnahe Einführung in die Methodik qualitativer Interviews, mit einem besonderen Fokus auf leitfadengestützte Interviews. Die Teilnehmenden lernen, Forschungsfragen zu entwickeln, Interviewleitfäden zu erstellen und Interviews ergebnisorientiert durchzuführen. Zudem werden Herausforderungen im Feld reflektiert – von Interviewdynamiken bis hin zu forschungsethischen Aspekten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der systematischen Analyse der erhobenen Daten: Welche Auswertungsmethoden bieten sich an, und wie lassen sich Interviewmaterialien interpretieren?


 

Zu belegen sind das Proseminar (LV 1) und zwei Übungen (LV 2 und LV 3).

[Ü] Argumentieren in den Sozialwissenschaften
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mo. 07.09.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, R. 102
Di. 08.09.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, R. 102
Mi. 09.09.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, R. 102
Do. 10.09.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, R. 102

Kommentar:

Das Seminar behandelt die verschiedenen Formen von Argumentieren und die grundlegende Struktur eines Arguments. Darauf aufbauend werden wir klassische Fehlschlüsse und andere Manipulationsstrategien kennenlernen und lernen, wie man sie enttarnen und darauf reagieren kann. Anhand sozialwissenschaftlicher Themen werden Debatten, Diskussionen und Verhandlungen durchgeführt. Feedback, gewaltfreie Kommunikation und überzeugendes Auftreten spielt dabei eine wichtige Rolle.

Ziel des Seminars ist es, die eigenen kommunikativen Muster reflektieren zu können und die Argumentationsstrukturen anwenden zu können.

Der Kurs ist mit 2 CP für das Zusatzzeugnis "Kompetent mündlich kommunizieren" anrechenbar:

https://www.uni-giessen.de/de/fbz/zentren/zfbk/afk/zusatzzeugn-20141001/muendlichkommuniziere-20141001


[Ü] Argumentieren und Präsentieren".
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 112
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 112

[Si] Referate ansprechend und interaktiv gestalten
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 002
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002


Kommentar:

Wer kennt das nicht? Als Leistungsnachweis ist im Seminar ein Referat vorgesehen, und man befürchtet nicht nur den eigenen Ansprüchen an einen sehr guten Seminarbeitrag nicht gerecht zu werden, sondern auch von reihenweise identisch ablaufenden und/oder ggf. inhaltlich anspruchslosen Beiträgen anderer Studierender gelangweilt zu werden. Die Übung vermittelt zunächst einen Überblick über die Anwendungsstärken und -schwächen gängiger Präsentationsmöglichkeiten und geht dabei auf allgemeine Gestaltungsregeln für die Visualisierung sowie das Moderieren von Frage- und Diskussionsrunden ein. Wir wollen uns damit beschäftigen, was man bei einem Referat alles falsch machen kann, wie man eine sehr gute Präsentation (z.B. in Powerpoint) erstellen kann, welche interaktiven Lehr-/Lernmethoden man jenseits der üblichen Diskussionsfragen heranziehen kann, und welche analogen und digitalen Abstimmungstools eine Präsentation interaktiver gestalten können. Konzeption, Dramaturgie, Visualisierung, Gamification, Körpersprache und Blickkontakt sind so ein paar der Schlagwörter, die wir für eine professionelle Herangehensweise in den Blick nehmen wollen. Grundlagen des Wissenschaftlichen Arbeitens inklusive eines korrekten Umgangs mit KI gehören selbstverständlich auch dazu. Bestanden wird der Kurs über ein semesterbegleitendes Portfolio aus kleinen Aufgabenstellungen (Genaueres s. Seminarplan).


[Ü] Wissenschaftliches Präsentieren in den Sozialwissenschaften
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil 2, Haus G, R 004
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil 2, Haus G, R 004

Kommentar:

Durch die Teilnahme an diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie professionell und wissenschaftlich Inhalte vermitteln können. Sie lernen zuhörerorientierte sowie gut strukturierte Vorträge souverän zu halten, Ihre Stärken auf- und Schwächen abzubauen. Somit erlangen Sie mehr Sicherheit in Vortragssituationen.
Die Veranstaltung wird mit bestanden /nicht bestanden abgeschlossen und mit 2 CP angerechnet. Sie ist anrechenbar auf das Zusatzzeugnis "Kompetent mündliche kommunizieren" (https://www.uni-giessen.de/de/fbz/zentren/zfbk/afk/zusatzzeugn-20141001/muendlichkommuniziere-20141001)


   

Zu belegen sind die Vorlesung (LV 1) und zwei Seminare (LV 2 und LV 3).

[Vl] Einführung in die Mediensoziologie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, A 3
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem

Kommentar:

Es gibt viele gute Gründe, unsere heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse als mediale Lebensverhältnisse zu bezeichnen. Wir daten uns mittels Online-Plattformen, fragen ChatBots, ob sie auch mal lügen, lassen uns Musik von einem Algorithmus vorschlagen, lassen über potenzielle Elfmeter einen VAR entscheiden, bestellen unser Essen online und geben unseren schriftlichen Leistungsnachweis im digitalen Seminar an der Universität als PDF über eine Plattform ab. Wenn wir von medialen Lebensverhältnissen sprechen, so ist damit gemeint, dass es keine Bereiche des sozialen Lebens gibt, die in ihrer Wirklichkeit nicht durch Prozesse der medial-digitalen Kommunikation modifiziert wären. Die tiefgreifenden Transformationen unseres Alltags im Zuge der Digitalisierung unterstreichen das besondere Verhältnis aus medialem und sozialem Wandel und fordern ein erneuertes und reflexiveres Verständnis der ‚Realität der Medien‘ ein. Der Erforschung dieses Wechselspiels hat sich die Mediensoziologie verschrieben. Ihre Grundfrage lautet: Wie und auf welche Weise prägen Medien die Verfassung unserer gegenwärtigen Lebenswirklichkeit? Dieses ‚Wie‘ im Detail zu beschreiben und zu verstehen ist Ziel dieser Vorlesung. Sie führt in die Mediensoziologie ein und stellt die zentralen Theorien, Konzepte und Forschungsfelder vor.
Die Vorlesung ist in drei Blöcke gegliedert: Der erste Block führt in die „Grundlagen der Mediensoziologie“ ein (u.a. Medienbegriff, Kommunikation, Öffentlichkeit, den Metaprozess der Mediatisierung und die aktive Rezeption) sowie in die unterschiedlichen, z.T. auch gegensätzlichen, theoretischen Konzeptionen des Verhältnisses von Medien und sozialer Wirklichkeit (vom ‚radikalen Konstruktivismus‘ bis hin zu einem ‚realistischen Konstruktivismus‘). Daran knüpft der zweite Block an, der grundlegende „Konzepte der Mediensoziologie“ vorstellt, auch um diese im Hinblick auf den digitalen Wandel zu befragen und zu modifizieren (u.a. Kulturindustriethese, Faktizität, Identität, die Algorithmisierung des Alltags). Im dritten Block werden dann die ‚empirischen Forschungsfelder der Mediensoziologie‘ auf der Ebene der Medienproduktion, der Medienprodukte und der Medienrezeption, einschließlich möglicher Methoden, vorgestellt. Die Vorlesung entwickelt jede Sitzung am Beispiel von spezifischen Fällen aus der medialen Gegenwart: Filmen, Memes, Selfies, Serien, Deepfakes, TikToks, Postings, Games, Installationen, Nachrichten und Dokumentationen, so dass die Untersuchungsgegenstände der Mediensoziologie in der Vorlesung stets präsent bleiben.


[Si] (New) Black Cinema
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 002
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem


Kommentar:

Ausgehend von der Annahme, dass Film zur gesellschaftlichen Selbstverständigung beiträgt, widmet sich dieses Seminar dem (New) Black Cinema. Dazu nehmen wir eine dezidiert filmsoziologische Perspektive ein und analysieren von Klassikern des afroamerikanischen Kinos – etwa Filmen von Spike Lee oder Julie Dash, bis hin zu zeitgenössischen Filmen wie Moonlight, Queen & Slim oder auch Blood & Sinners – wie gesellschaftliche Machtverhältnisse im Hinblick auf Race, Class and Gender filmisch verhandelt und ästhetisch reflektiert werden.
Das Seminar gliedert sich in vier Teile: (1.) Grundlagen der Filmsoziologie, (2.) Filmgeschichte des (New) Black Cinema, (3.) soziologische Grundlagen zu Identität, Critical Whiteness und Intersektionalität sowie schließlich (4.) methodische Grundlagen zur soziologischen Filmanalyse.


[Si] #reclaimthetruth. Fakt und Fiktion in der postdigitalen Gegenwart
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem


Kommentar:

Deepfakes, Desinformation und die Ubiquität von LLMs prägen den Alltag digitalisierter Gesellschaften, in welchem Wissen, Information und Wahrheit zunehmend unter Rechtfertigungsdruck geraten. Obwohl die Fragilität dieser Großbegriffe schon lange bekannt ist, erscheint sie heute problematischer denn je. Begriffe wie Postfaktizität und Postdigitalität stellen auf eine Gegenwart ab, in der Fakt und Fiktion, Schein und Sein, Lüge und Wahrheit neu verhandelt werden – manche Konzepte geben eine Grenze zwischen Fakt und Fiktion sogar völlig auf. Hier setzt das Proseminar an: Worauf zielen diese Diagnosen ab? Und was bedeutet es für demokratische Gesellschaften, wenn Wirklichkeit zur Ansichtssache wird? Wie verändern digitale Medien die Produktion von Faktizität? Wann kippt Fiktion in Desinformation? Wie lässt sich Wahrheit demokratisch verteidigen?
Das Seminar untersucht aus mediensoziologischer Perspektive das Verhältnis von medialer und sozialer Wirklichkeit unter digitalen Bedingungen. Es gliedert sich in drei Abschnitte: (1) Grundlagen der Mediensoziologie; (2) Begriffsarbeit zu Wahrheit, Wirklichkeit, Postfaktizität, Öffentlichkeit; (3) Ästhetik und Politik digitaler Phänomene (Analysen von Deepfakes, Memes, Bots, Chats, Reals).


[Si] Climate Change & Society in Botswana & South Africa
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
2 Einzeltermine:
Di. 30.06.2026,13.00 - 18.00 Uhr   online class
Di. 07.07.2026,13.00 - 18.00 Uhr   online class

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem


Kommentar:

According to the IPCC, Southern Africa is among those regions worldwide, most vulnerable to climate change impact. Consequences can be observed already by drought, extreme weather, etc., in many parts seasons are shifting with consequences to agriculture, water security and modes of sociation. Climate change is not just one of the most urgent environmental challenges of our time. As anthropogenic climate change, it emerges from economic, political, and social conditions. It is thus impacting on social institutions, cultural self-understanding, and political and economic development. This class traces the social and cultural dimension of climate change with focus on Botswana and South Africa, two societies in the Southern African region that struggle with the diverse impact of climate change. The class will refer to the expertise of various guest speakers from collaborating universities in the region.


[Si] Democratic Development in Times of Migration and Mobility
Block seminar
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 22.05.2026,10.00 - 16.10 Uhr   BBB Room
Sa. 23.05.2026,10.00 - 16.10 Uhr   BBB Room
Fr. 19.06.2026,10.00 - 16.10 Uhr   BBB Room
Sa. 20.06.2026,10.00 - 16.10 Uhr   BBB Room

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem


Kommentar:

This seminar deepens the insights of the preceding project and enlarges the geographical scope of migration and democratic development beyond Germany and Türkiye by including developments in Italy and Spain as well. While the previous seminar investigated the nexus between migration and health, this seminar focuses particularly on the interrelations between migration and democratic development. It addresses the question of how migrants in European countries influence democratic developments both in their countries of residence and in their countries of origin. In a comparative perspective, we explore how democratic development interacts with cross border mobility, civic participation, and public discourse.

Through conceptual and comparative discussions, the seminar examines how migrants, diasporas, and the broader public participate in redefining democratic values and practices across Europe and its neighbourhood. Particular attention will be given to migration related debates in Germany, such as discussions on the transformation of urban space and the so called “Stadtbild” debate, as well as to debates in Italy and Spain concerning asylum governance, migration management, and public negotiation processes around migration policies.

The seminar aims to deepen students’ understanding of the connections between migration, peace, and democratic development. It contributes to a better understanding of European migration and integration policies while strengthening intercultural competences and English language skills of students, particularly regarding key concepts and terminologies related to migration, democracy, and civic participation.


[Si] Kritische und aktivistische Perspektiven auf die Hochschulkürzungen. (Critical and Activist Perspectives on University Budget Cuts)  (AfK-Nr.: 407/408)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, A 4 (Hörsaal)
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 4 (Hörsaal)

Kommentar:

The Hessian Hochschulpakt" has set in motion a series of cuts at the universities, whose precise scope and long-term consequences for studying, teaching, and research remain largely unclear. In this seminar, we want to discuss what the content and implications of the Hochschulpakt are, and how – and whether at all – various university actors, such as students or mid-level academic staff, can and want to respond to it.
At the centre of the seminar are the contents and higher education policy background of the Hochschulpakt, as well as its consequences for university teaching and for the university as a societal actor. The seminar is interdisciplinary: approximately half of the sessions will be devoted to discussions with guests from academia, journalism, and activist contexts, with perspectives from philosophy, sociology, theatre studies, and history represented. Rather than longer seminar readings, group work and independent work will take centre stage, through which we will collectively try to develop a clearer picture of the situation.
The seminar is explicitly open to students from all departments – everyone is welcome. The seminar also offers considerable room for self-directed input. If there are topics you would like to address in this context, we can try to dedicate a session or part of a session to them.
The language of instruction (German or English) will be decided collectively in the first session.


Der hessische Hochschulpakt hat an den Universitäten des Landes Kürzungsprozesse in Gang gesetzt, deren genaue Reichweite und langfristige Folgen für Studium, Lehre und Forschung noch immer weitgehend unklar sind. In diesem Seminar wollen wir uns darüber unterhalten, was der Inhalt und die Auswirkungen des Hochschulpakts sind und wie (und ob überhaupt) verschiedene universitäre Akteure, wie Studierende oder der Mittelbau, sich dazu verhalten wollen und können.
Im Mittelpunkt stehen die Inhalte und hochschulpolitischen Hintergründe des Hochschulpakts sowie seine Konsequenzen für die universitäre Lehre und die Universität als gesellschaftlichen Akteur. Das Seminar ist interdisziplinär angelegt: Etwa die Hälfte der Sitzungen ist für Diskussionen mit Gästen aus Wissenschaft, Journalismus und aktivistischen Zusammenhängen vorgesehen, wobei Perspektiven aus Philosophie, Soziologie, Theaterwissenschaften und Geschichte vertreten sein werden. Anstelle längerer Seminarlektüren steht Gruppen- und Eigenarbeit im Vordergrund, in der wir uns gemeinsam ein genaueres Bild der Lage erarbeiten.
Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Studierende aller Fachbereiche – alle sind willkommen. Das Seminar bietet außerdem viel Freiraum für Eigengestaltung. Falls es Themen gibt, die du in diesem Rahmen besprechen möchtest, dann können wir versuchen, eine (Teil-)sitzung dazu zu gestalten.
Die Unterrichtssprache (Deutsch oder Englisch) wird in der ersten Sitzung gemeinsam festgelegt.


[Si] SDG 2 und die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem

Nachhaltigkeit:
Die Veranstaltung verfolgt einen Nexus-Ansatz (Zusammenhänge und/oder Zielkonflikte von mind. zwei SDG)


Kommentar:

Die Umsetzung des zweiten globalen Nachhaltigkeitsziels (SDG 2/ Zero Hunger) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist nicht auf Kurs. Um weltweit Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung zu erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, besteht erheblicher gesellschaftspolitischer Transformationsbedarf. Die Veranstaltung fokussiert auf die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme im Rahmen von SDG 2 normativ und institutionell ausgerichtet wird und welche gesellschaftspolitischen Debatten und Akteure diese Prozesse prägen. Anhand sozialwissenschaftlicher Forschungsperspektiven und ausgewählter Fallbeispiele werden unterschiedliche Governance-Formen und Dynamiken nachhaltiger Ernährungssysteme analysiert und vergleichend diskutiert. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.


[Si/P] Selbstbestimmte Lehre: Respekt
Erste Sitzung am 28. April
Block mit Exkursion im September
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr  Phil 2, Haus E, Raum 002
nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil 2, Haus E, Raum 002

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Seminare der „Selbstbestimmten Lehre“ erfordern ein hohes Maß an Engagement, Reflektion und Motivation, eigen Seminarinhalte sowie Strukturen zu entwickeln. Daher wird an dieser Stelle nicht näher auf konkrete Inhalte eingegangen. Wir treffen uns, diskutieren und entscheiden gemeinsam, wie wir das Seminar zum Thema Respekt gestalten. Nur ein Hinweis/Vorschlag: es gibt ein neues Büchlein von Byung Chun Han zum Thema Respekt, dass ich gerne gemeinsam mit euch lesen würde. Alles Weitere in den ersten Sitzungen – das kann nur mit eurer Beteiligung gelingen.


 

Zu belegen sind die Vorlesung (LV 1) und zwei Seminare (LV 2 und LV 3).

[Vl] Building Bridges on rising waters: Climate change and international disaster management
Asynchronous lecture
Live sessions take place on the following dates:
17 April 2026, 13h00 - 14h00 (1 - 2 pm CET)
29 May 2026, 13h00 - 14h00 (1 - 2 pm CET)
3 July 2026, 13h00 - 14h00 (1 - 2 pm CET)
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,13.00 - 14.00 Uhr   Online1. Welcome session


Fr. 29.05.2026,13.00 - 14.00 Uhr   Online2. Keeping track session : Sharing and reflecting on your learning experience


Fr. 03.07.2026,13.00 - 14.00 Uhr   Online3. Closing session



Zielgruppen:
SoSc Ba,WPV, 4./6. Sem  |  GuK Pol Ba, WPV, 4./6. Sem  |  SLK Pol Ba, WPV, 4./6. Sem  |  Ggr BSc, WPV, 4./6. Sem  |  VWL Ba, WPV, 4./6. Sem  |  BWL Ba, WPV, 4./6. Sem  |  B.Sc WiWi, WPV, 4./6. Sem  |  AB Ba, WPV, 4./6. Sem  |  L2,3,BBB,5, WPV, 4./6. Sem

Nachhaltigkeit:
SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz


Kommentar:

The accelerating changes in the global climate are linked to a rise in the frequency and severity of extreme weather events and natural disasters, such as floods, droughts, and even earthquakes. These challenges transcend national borders, pose serious risks to societies, and give rise to new socio-political, economic, legal, and technological questions, as well as pressing transformation needs, necessitating a re-evaluation of disaster risk management strategies. Given the relevance and interdisciplinary significance of this topic, this lecture offers interdisciplinary perspectives on disaster risk (reduction) management. The lecture is structured into three thematic blocs, aligned with the disaster risk cycle. In the first bloc “(Natural) Hazards, risks and disasters”, students learn more about the governance of risks and the development of disasters. This bloc focuses on water-related risks in general, climate change scenarios and the political, economic and legal understanding of risks and disasters. In the second bloc “Prevention, mitigation and preparedness”, climate challenges are analysed from economic and engineering perspectives. This bloc highlights (green) financial policies and seismic risk prevention. In the third bloc “Response and recovery”, several disaster case studies are discussed and the impacts of disasters on food systems, pro-social preferences and community resilience are examined. The lecture combines sessions from the following disciplines: Political Science, Economics, Geography, Engineering, Law.


[Si] Kollektive Handlungsmacht: globale Kämpfe und lokale Praxis
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Licher Straße 68, 28
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 28

Kommentar:

In diesem Seminar wird analysiert, wie Menschen gemeinsam politisch wirksam werden, um kollektive Handlungsmacht zu entwickeln. Hierfür wird untersucht, welche organisatorischen, sozialen und kulturellen Bedingungen gemeinsames Handeln ermöglichen bzw. be- oder gar verhindern. Zudem wird unter Rückgriff auf Theorien sozialer Bewegungen analysiert, welche Dynamiken die Mobilisierung in unterschiedlichen Kontexten prägen.
Empirisch werden Beispiele globaler Kämpfe ebenso wie lokale Initiativen betrachtet. Dabei stehen folgende Fragen im Fokus: Wie entstehen gemeinsame Erfahrungen, geteilte Sichtweisen und kollektive Identitäten? Wie schaffen Gruppen Räume, in denen politische Praxis möglich wird? Wer hat Zugang zu diesen Räumen und welche Formen der Schließungsprozesse finden statt?
Das Seminar verbindet wissenschaftliche Analyse mit praktischen Übungen: von der Reflexion eigener Erfahrungen über die Analyse historischer und aktueller Kollektive und Bewegungen wie der Arbeiter*innenbewegung oder feministischer Mobilisierungen bis hin zur Frage, wie wir selbst Räume der Beteiligung und Solidarität schaffen können.


[Si] Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Internationale Ordnung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 201
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201

Zielgruppe:
SoSc Ba, WPV, 4./5. Sem

Kommentar:

Die Hintergründe und Folgen der russischen Vollinvasion in die Ukraine ab 2022 sind zuweilen schwer durchschaubar. Die politische Lage ist sehr komplex und hoch dynamisch. Auch in der deutschen Debatten-Landschaft finden sich verkürzte Argumente oder falsche Informationen. Es ist überdies eine Herausforderung, diesen Krieg mit Konzepten und Theorien der Sozialwissenschaften hinreichend zu erklären. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung wird ein Überblick über die empirischen Erkenntnisse zu diesem Krieg gegeben und mit relevanten Theorien und Konzepten verknüpft. Die Lehrveranstaltung ist strukturiert durch gemeinsamer Lektüre, Gruppenarbeit und einer „Newsecke“ zum Thema.


[Si] SDG 2 und die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem

Nachhaltigkeit:
Die Veranstaltung verfolgt einen Nexus-Ansatz (Zusammenhänge und/oder Zielkonflikte von mind. zwei SDG)


Kommentar:

Die Umsetzung des zweiten globalen Nachhaltigkeitsziels (SDG 2/ Zero Hunger) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist nicht auf Kurs. Um weltweit Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung zu erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, besteht erheblicher gesellschaftspolitischer Transformationsbedarf. Die Veranstaltung fokussiert auf die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme im Rahmen von SDG 2 normativ und institutionell ausgerichtet wird und welche gesellschaftspolitischen Debatten und Akteure diese Prozesse prägen. Anhand sozialwissenschaftlicher Forschungsperspektiven und ausgewählter Fallbeispiele werden unterschiedliche Governance-Formen und Dynamiken nachhaltiger Ernährungssysteme analysiert und vergleichend diskutiert. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.


[Si] The end of NATO (as we know it)? The current state of the alliance and its member states security policies
Dienstag, 14:00 - 16:00, wöchentlich, Ort: Phil. II, Haus E, Raum E 101
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  E101
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: E101

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV/WPV, 4./5. Sem  |  SoSc Ba, PV/WPV, 6. Sem  |  SoSc Ba, PV/WPV, 4. Sem  |  SoSc Ba, PV/WPV, 5. Sem

Kommentar:

Is NATO undergoing fundamental transformation? This seminar examines the current state and future prospects of the Alliance in light of Russias war against Ukraine, geopolitical rivalry, internal tensions, and shifting global power structures. Focusing on NATO’s institutional development, strategic adaptation, and core tasks, the course also compares the security and defense policies of key member states, including the United States, France, the United Kingdom, Germany, and Poland. Students will analyse how domestic politics, strategic culture, and geopolitical position shape national perspectives within the Alliance.


 

Zu belegen sind die Vorlesung (LV 1) und zwei Seminare (LV 2 und LV 3).

[Vl] Einführung in die Konfliktsoziologie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b)
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b)


Kommentar:

Ist von Konflikt die Rede, sind oft sehr unterschiedliche Phänomene gemeint: Nachbarschaftsstreitigkeiten, Streik, Gewalt oder auch Krieg. Konflikte involvieren damit ganz unterschiedliche Akteure, nehmen verschiedene Aktionsformen an, haben unterschiedliche Hintergründe und auch ihre Konsequenzen für die Gesellschaft variieren stark. Die Vorlesung bietet einen Überblick über Theorien und Forschung zu gesellschaftlichen Konflikten. Dies umfasst innergesellschaftliche Konflikte zwischen und innerhalb von Gruppen sowie transnationale Konflikte zwischen Staaten und Regionen. In einem ersten Teil werden zentrale Konflikttheorien behandelt. Ein zweiter Teil widmet sich soziologischen Analysen diverser gegenwärtiger Konflikte und Konfliktlagen, darunter zu: sozialer Ungleichheit und Verteilungskonflikten, alten und neuen Konfliktlinien, Prozessen der Politisierung und Polarisierung, Arbeitskonflikten und Gewerkschaften, Konflikten um Mitbestimmung im Kontext von Protest, sozialen Bewegungen und Zivilgesellschaft sowie zu Gewalt, Bürgerkrieg und Krieg.


[Si] Dealing with conflict and polarisation in times of crisis
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Rathenaustr. 10, 103
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustr. 10, 103

Kommentar:

"Conflict is an inherent part of pluralistic societies. Wherever groups of people with different interests, opinions and identities come together, conflict is likely to arise. That is not per se a problem. On the contrary, conflict can fulfil important societal and democratic functions: It can strengthen group integration, spark social change and is part and parcel of a healthy democracy.
In these times of multiple, overlapping crises, however, societal conflict only seems to intensify: Debates are growing increasingly heated, positions appear irreconcilable, and citizens from different social and political groups start seeing each other in terms of “us” versus “them”. This raises the question of how to deal with such group-based conflict in democracy and society.
In this seminar, we take a closer look at the dynamics behind different types of conflict and explore how to deal with its more harmful variants. In the first part of the seminar, we study both classic theories of conflict and some contemporary applications, for example in the context of growing (affective) polarisation. In the second part, we then discuss different approaches to coping with conflict in democracy and society, drawing on perspectives from political theory, sociology, and social psychology. "


[Si] Desigualdades de género y trabajo de cuidado
Dozent/-in:
Laura Rivera
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

[Si] Gender in the Digital Age: Digital Politics, Biopolitics of Data, and Digital Dissent
Dozent/-in:
Núbia Sanches Martins
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 104
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 104

Kommentar:

Gender and digital technologies are deeply intertwined. Platforms and algorithms do not simply reflect existing gender relations; they actively shape, regulate, and contest them. As datafication accelerates, the digitization of social life raises urgent questions about how bodies, identities, and subjectivities are governed, surveilled, and commodified in new ways. At the same time, digital spaces have become key arenas for feminist and queer mobilizations to subvert exclusionary narratives, reclaim visibility, and expand the boundaries of political possibility.
This seminar examines these tensions from a critical, interdisciplinary perspective. Drawing on feminist media studies, critical data studies, and decolonial thought, we ask how surveillance capitalism commodifies gendered data, how algorithms reproduce and amplify bias, and how digital platforms enable both far-right mobilization and new forms of (transnational) activism and solidarity. By centering perspectives from the Global South alongside those from Europe and the US, students will develop analytical tools to critically engage with the politics of digital life and imagine alternatives.


[Si] Namibias postkoloniale Entwicklungpfade: Ressourcen, Ungleichheiten und sozialer Wandel
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Do. 07.05.2026,16.00 - 18.00 Uhr   Phil II, E 201
Fr. 29.05.2026,10.00 - 20.00 Uhr   Phil II, E 201
Sa. 30.05.2026,10.00 - 20.00 Uhr   Phil II, E 201

Kommentar:

Die ehemalige deutsche Kolonie Namibia hat seit seiner relativ spät errungenen Unabhängigkeit im Jahr 1990 wichtige Entwicklungserfolge erzielt, etwa in Armutsbekämpfung und Wirtschaftswachstum. Das Land, mit einer eher kleinen Bevölkerung von rund 3 Millionen Einwohnern, verfügt über reiche Bodenschätze wie Diamanten und Uran, und einen großen Potential für die Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Energien, und die Produktion von grünem Wasserstoff. Auf der anderen Seite stagniert das Wirtschaftswachstum seit 2015, die soziale Ungleichheit wächst, und die kleinbäuerliche Landwirtschaft leidet massiv unter den Folgen des Klimawandels. Zudem ist Namibia eines der Länder mit der weltweit höchsten Ungleichheit, für viele Haushalte hat sich die sozioökonomische Situation verschlechtert, Armutsrate und Jugendarbeitslosigkeit wachsen.
Im Seminar werden die aktuelle gesellschaftspolitische Situation und die Herausforderungen für die weitere Entwicklung analysiert.


[Si] Queering Politik/Wissenschaft: Konzepte, Theorien und Debatten
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 29.05.2026,11.00 - 19.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 26.06.2026,10.00 - 20.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 10.07.2026,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Achtung: Bei diesem Seminar handelt es sich um ein kooperatives, universitätsübergreifendes Seminar mit der Universität Kassel (Dr. Inga Nüthen). D.h. ein Blocktermin findet an der Universität Kassel statt!

29.05.2026: Block in Kassel
26.06.2026: Block in Gießen

Inhalt:
Ob erhitzte Debatte über geschlechtergerechte Schreib- und Sprechweisen, sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung, weltweit zu beobachtende Angriffe auf LGBTIQ+ Rechte und reproduktive Rechte, die anhaltende Diffamierung und Diskriminierung von queeren Lebensweisen – es gibt viele gesellschaftliche Felder, die einer Analyse des Zusammenhangs von Geschlecht, Sexualität und Politik nötig machen.

Queere und queer-feministische Politikwissenschaft analysiert daher weit mehr als die Frage von Frauenanteilen oder der Repräsentation queerer Personen in Parteien und Parlamenten: Wie lässt sich das Verhältnis von Geschlecht, Sexualität und Politik(wissenschaft) bestimmen? Was macht einen queer-feministischen Politikbegriff aus? Wie lässt sich der Zusammenhang von Heteronormativität und (moderner) Staatlichkeit beschreiben? Welche Analyseperspektiven helfen uns dabei gegenwärtige und vergangene antifeministische und anti-LGBTIQ-Politiken zu verstehen? Welche Rolle spielen sexuellen Politiken in der Entwicklungsarbeit? Was bedeutet es, Geschlechter- und sexuelle Politiken vor dem Hintergrund verwobener, das heißt intersektionaler, Macht- und Herrschaftsverhältnise zu betrachten? Wie werden Solidarität und Utopie in queer-feministischen Debatten konzipiert?

Das universitätsübergreifende Seminar führt in zentrale Konzepte, Theorien und Debatten der politikwissenschaftlichen Geschlechter- und LGBTIQ-Forschung ein. Diese werden über zentrale wissenschaftliche Texte, Praxisbeispiele, Inputvorträge und Filme erschlossen. Für die Seminargestaltung wird eine aktive und regelmäßige Teilnahme erwartet. Vorkenntnisse im Feld queer-feministischer Politikwissenschaft werden begrüßt, aber nicht vorausgesetzt.

Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Fachgebiet Internationale Geschlechterpolitik und qualitativen Methoden der Politikwissenschaft der Uni Kassel und dem Arbeitsbereich Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies der Universität Gießen.


[Si/P] Selbstbestimmte Lehre: Respekt
Erste Sitzung am 28. April
Block mit Exkursion im September
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr  Phil 2, Haus E, Raum 002
nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil 2, Haus E, Raum 002

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Seminare der „Selbstbestimmten Lehre“ erfordern ein hohes Maß an Engagement, Reflektion und Motivation, eigen Seminarinhalte sowie Strukturen zu entwickeln. Daher wird an dieser Stelle nicht näher auf konkrete Inhalte eingegangen. Wir treffen uns, diskutieren und entscheiden gemeinsam, wie wir das Seminar zum Thema Respekt gestalten. Nur ein Hinweis/Vorschlag: es gibt ein neues Büchlein von Byung Chun Han zum Thema Respekt, dass ich gerne gemeinsam mit euch lesen würde. Alles Weitere in den ersten Sitzungen – das kann nur mit eurer Beteiligung gelingen.


 
[Si] Internationale Sicherheit (Teil 1)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  E201
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: E201

Kommentar:

Dieses Seminar stellt den ersten Teil eines zweisemestrigen Lehrforschungsseminars dar. Am Ende des zweiten Seminar-Teils ist es das Ziel, dass die TeilnehmerInnen eigenständig eine kleinere Forschungsarbeit zu einem selbst gewählten Thema der internationalen Sicherheit umsetzen und dabei die im bisherigen BA-Studium erlernten Kenntnisse zum wissenschaftlichen Arbeiten und zu diversen Methoden anwenden können. Im Rahmen dieses ersten Seminar-Teils werden dabei Wissensgrundlagen zur Internationalen Sicherheit vermittelt. Dabei geht es um Begriffe, Konzepte und Theorien sowie konkrete Sicherheitsherausforderungen. Der inhaltliche Zugang zum Thema wird sowohl über konkrete internationale Sicherheits-Risiken als auch über Sicherheits-Organisationen und multilaterale Sicherheits-Bearbeitungs-Settings gestaltet. Ziel ist es, fachwissenschaftlich „fit“ zu werden für die eigenständigen Bearbeitungen im zweiten Semester.


[Si] Lehrforschung: Protest und soziale Bewegungen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil II, E 002
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002

Kommentar:

In diesem Lehrforschungsseminar sollen eigenständige Forschungsprojekte zu Protesten und sozialen Bewegungen entwickelt und durchgeführt werden. Hierbei sollen zentrale Dimensionen und Dynamiken eines ausgewählten Falles von Protest / sozialer Bewegung untersucht werden, darunter Kontextbedingungen, Organisationsformen und Auswirkungen. Im ersten Teil dieses zweisemestrigen Lehrforschungsseminars erfolgt eine Einführung in zentrale Konzepte, Ansätze und Methoden der Protest- und Bewegungsforschung sowie die Entwicklung der Gruppenprojekte (Themenfindung, Entwicklung des Forschungsdesigns). Im zweiten Semester (WiSe 2026/2027) folgt die Ausarbeitung der eigenen Forschungsprojekte.
Vorkenntnisse in der politischen Soziologie werden empfohlen.


[Si] Kommunalwahl 2026 Teil 2
Lehrforschungsprojekt, teilweise Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 27.05.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II Haus E Raum E 101
nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Rathaus Giessen, Berliner Platz 1
3 Einzeltermine:
Fr. 13.03.2026,15.00 - 19.00 Uhr   E214b
So. 15.03.2026,17.45 - 20.00 Uhr   E214b
Do. 30.04.2026,17.45 - 20.00 Uhr   (Exkursion) Rathaus Giessen, Berliner Platz 1

Zielgruppe:
SoSc Ba, WPV, 6. Sem

Kommentar:

In Hessen findet am 15. März 2026 die nächste Kommunalwahl statt. Das Lehrforschungsprojekt knüpft an dieses Ereignis an. Im zweiten Semester werden die bereits laufenden Forschungsprojekte aus dem ersten Semester abgeschlossen und gemeinsam evaluiert. Dieser Kurs ist nur für die Teilnehmer*innen geöffnet, die bereits im ersten Semester eingeflext waren.


nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de