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Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2018/19

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Fachjournalistik Geschichte - Kombinations-Masterstudiengänge

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[Vl] Medien und ihr Publikum
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, A 2

Kommentar:

Diese Vorlesung richtet sich an die Erstsemester im BA- und MA-Studienfach Fachjournalistik Geschichte. Sie führt ein in die Geschichte der verschiedenen Massenmedien – Presse, Film, Radio, Fernsehen und Internet – und verfolgt deren Entwicklung vom Beginn der Neuzeit bis in die Gegenwart. Anhand aussagekräftiger historischer Fallstudien soll danach gefragt werden, wie und mit welchem Selbstverständnis Journalist/inn/en für die verschiedenen Medien gearbeitet haben, wie das Publikum diese genutzt und ihre Botschaften aufgenommen hat, welche medialen Eigenlogiken sich im Vergleich feststellen lassen und wie die Medien miteinander interagieren und konkurrieren. Die Vorlesung und die zwei (arbeitsgleichen) Proseminare gleichen Titels sind aufeinander abgestimmt. Zusätzlich wird ein Tutorium angeboten, dessen Besuch wir nachdrücklich empfehlen. Unter der Anleitung von fortgeschrittenen Studierenden können Sie hier in Kleingruppen Fragen aus Vorlesung und Proseminar weiter vertiefen, Sie analysieren gemeinsam aktuelle Medienprodukte, üben sich selbst in journalistischen Darstellungsformen und werden in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens eingewiesen. Die Termine werden in der ersten Vorlesung bekannt gegeben.


[Si] Wozu Geschichte?
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 16:00 - 19:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

Ausgehend von Ihren Erfahrungen mit dem Verfassen einer geschichtswissenschaftlichen BA-Thesis einerseits und praktischen geschichtsjournalistischen Arbeiten andererseits wollen wir in diesem Einstiegsseminar in den Master Fachjournalistik Geschichte grundlegende Fragen hinsichtlich der Besonderheit, der Relevanz und des Nutzens historischen Wissens stellen. Wir wollen untersuchen, wie Historiker/innen ihre Themen wählen, wie sie durch die Wahl der Perspektive, der Methode und der bearbeiteten Quellen die Ergebnisse ihrer Forschung beeinflussen, wie sie Geschichte schreiben und dabei Erkenntnis vermitteln. Wir wollen aber auch untersuchen, wie Geschichte in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und fragen, wozu Geschichte benutzt wird. Wann dient sie – gerade in ihrer populären Form – politischer Legitimierung, der Identitätsbildung, der Gesellschaftskritik, der Unterhaltung? Wie werden welche historischen Sachverhalte hier jeweils dargestellt und wie prägen sie womöglich historisches Bewusstsein? Was sind erprobte Formen historischen Erzählens? Und anhand welcher Kriterien können wir historische Darstellungen sinnvollerweise beurteilen? Welche Rolle spielen dabei z.B. Wahrheit, Multiperspektivität, Erklärungskraft und die Qualität der Darstellung, aber auch das gewählte Genre und die ins Auge gefasste Zielgruppe? Das Seminar lädt ein zur Reflexion historischer Praxis, wie Sie Ihnen alltäglich in Texten, Bildern, Filmen etc. begegnet, wie Sie sie aber auch im Laufe Ihres Masterstudiums umso bewusster selbst ausüben werden.


[Ü] Einführung in journalistische Grundlagen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 07.12.2018,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 08.12.2018,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 18.01.2019,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 19.01.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Was sind journalistische Texte? Welche Gattungen gibt es und wie unterscheiden sie sich? Wie erzählen Journalisten Geschichten spannend und anschaulich? Auf diese Fragen gibt das Einstiegsseminar Antworten. Von der Nachricht über den Bericht bis hin zum Kommentar und der Reportage: In diesem Kurs widmen Sie sich den Grundlagen journalistischen Schreibens, sowohl in der Theorie als auch in vielen praktischen Übungen. Das Seminar vermittelt zudem Basiswissen über redaktionelle Strukturen, Abläufe und Entscheidungen und ermöglicht Einblicke in den Arbeitsalltag von Journalisten.


[Ü] Fernsehwerkstatt
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr,  Phil. I, C 214

[Ü] Magazinsendung Geschichte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

In der Übung sollen die Studierenden ein eigenes Radiomagazin mit geschichtlichen Inhalten erstellen, das aus verschiedenen journalistischen Beitragsformen besteht. Diese werden im Verlauf der Übung selbst produziert. Dabei sollen Recherche, Interview, Textung und Technik erlernt werden. Die Übung richtet sich im "Projektmodul I: Quellenarbeit und Berufspraxis" auch an Master-Studierende, sofern diese nicht Ihren BA in Fachjournalistik Geschichte gemacht haben und an Studierende, die Fachjournalistik im BA studiert, die Übung aber noch nicht besucht haben. Literatur: - Arnold, Bernd-Peter: ABC des Hörfunks, 2. Auflage, Konstanz 1999 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 14) - La Roche, Walther von; Buchholz, Axel: Radio Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk, 8. Auflage, München 2004 - Wachtel, Stefan: Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen, 3. Auflage, Konstanz 1998 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 23)


[Ü] Online-Journalismus im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Zensur
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 11.01.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 12.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 13.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 01.02.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 03.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit ist nicht nur in Deutschland durch das Grundgesetz garantiert, sondern auch Teil der UN-Menschenrechtscharta (Art. 19). Trotzdem werden Journalisten und Blogger in vielen Ländern weltweit verfolgt, weil sie von eben jenem Recht Gebrauch machen. Das Seminar möchte anhand konkreter Beispiele zeigen, wie gerade Journalisten über verschiedene Online-Plattformen, -Zeitungen und soziale Medien staatliche Zensurmaßnahmen umgehen und somit eine kritische Berichterstattung leisten können. In diesem Zusammenhang sollen auch die wichtigsten Organisationen, die sich weltweit für freien Journalismus und unzensierte Meinungsäußerung einsetzen, vorgestellt werden. Zudem soll ein Blick auf die Abläufe einer Online-Redaktion verdeutlichen, wie sich die Rolle von Journalisten durch die Digitalisierung und das Phänomen „Fake News“ mitunter verändert hat: Vom Erklärer zum Feindbild, vom Wahrheitsfinder zur Zielscheibe von Hass. Angesichts der zunehmenden Bedeutung Sozialer Netzwerke als öffentlicher Raum steht die Frage im Zentrum, wie sich Einschüchterung und Manipulation auf eine unabhängige Berichterstattung auswirken können – und welche Vorzüge online-typische Kommunikationsmittel haben, wenn es für Medien um die Wahrnehmung ihrer öffentlichen Aufgabe in einer Demokratie geht.


 
[H Si] Faszinosum Kriminalität: Verbrechen als Thema der Medien und der Geschichtswissenschaft
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2018
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

Strafgesetze werden von jeher nicht nur befolgt, sondern in allen Gesellschaften auch gebrochen. Um die gesellschaftliche Ordnung aufrechtzuerhalten, suchen staatliche Organe Gesetzesbrecher zu ermitteln und zu bestrafen. Mit diesem Verfahren sind die allermeisten Menschen höchst einverstanden. Doch Gesetzesbrüche lösen bei ihnen nicht nur Empörung und Forderungen nach Bestrafung aus, sondern regelmäßig auch Neugier und Faszination: Menschen wollen erfahren, wie eine Tat begangen wurde, von wem, und wie es wohl dazu gekommen ist. Medienberichte über Straftaten stoßen beim Publikum mit Sicherheit auf Resonanz; Krimis sind ein äußerst populäres Genre in Literatur, Film und Fernsehen, Radio und Podcasts; Angst vor Verbrechen und Lust, sich mit ihnen zu beschäftigen, schließen sich offenkundig nicht aus. Das Interesse in diesem Seminar gilt weniger sensationsheischenden Schauergeschichten als vielmehr Versuchen von sowohl Historikerinnen als auch Journalisten, durch Beschäftigung mit Kriminalität zu verstehen, wie eine Gesellschaft funktioniert(e). Was als kriminelles Verhalten gilt und wie es geahndet wird, ist historisch durchaus variabel. Zu fragen wäre also etwa danach, welche Delikte sich unter welchen Bedingungen häufen, wie jemand zum Gesetzesbrecher wurde, wer in einer Gesellschaft am ehesten in Verdacht gerät und welche Umgangsweisen jeweils empfohlen und gefordert wurden. Wir werden uns u.a. mit Beiträgen aus der historischen Kriminalitätsforschung, Gerichtsreportagen, Kriminalfilmen und Fernsehfahndungssendungen beschäftigen. Material, um sich vorzubereiten, finden Sie überall. Ganz besonders empfehle ich das Buch von Regina Schulte "Dorf im Verhör. Brandstifter, Kindsmörderinnen und Wilderer vor den Schranken des bürgerlichen Gerichts", Season One des Podcasts "Serial" und/oder das Heft "ZEIT:Verbrechen".


[Ü] Einführung in journalistische Grundlagen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr. 07.12.2018,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 08.12.2018,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 18.01.2019,14.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 19.01.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Was sind journalistische Texte? Welche Gattungen gibt es und wie unterscheiden sie sich? Wie erzählen Journalisten Geschichten spannend und anschaulich? Auf diese Fragen gibt das Einstiegsseminar Antworten. Von der Nachricht über den Bericht bis hin zum Kommentar und der Reportage: In diesem Kurs widmen Sie sich den Grundlagen journalistischen Schreibens, sowohl in der Theorie als auch in vielen praktischen Übungen. Das Seminar vermittelt zudem Basiswissen über redaktionelle Strukturen, Abläufe und Entscheidungen und ermöglicht Einblicke in den Arbeitsalltag von Journalisten.


[Ü] Fernsehwerkstatt
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr,  Phil. I, C 214

[Ü] Magazinsendung Geschichte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2018
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

In der Übung sollen die Studierenden ein eigenes Radiomagazin mit geschichtlichen Inhalten erstellen, das aus verschiedenen journalistischen Beitragsformen besteht. Diese werden im Verlauf der Übung selbst produziert. Dabei sollen Recherche, Interview, Textung und Technik erlernt werden. Die Übung richtet sich im "Projektmodul I: Quellenarbeit und Berufspraxis" auch an Master-Studierende, sofern diese nicht Ihren BA in Fachjournalistik Geschichte gemacht haben und an Studierende, die Fachjournalistik im BA studiert, die Übung aber noch nicht besucht haben. Literatur: - Arnold, Bernd-Peter: ABC des Hörfunks, 2. Auflage, Konstanz 1999 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 14) - La Roche, Walther von; Buchholz, Axel: Radio Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk, 8. Auflage, München 2004 - Wachtel, Stefan: Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen, 3. Auflage, Konstanz 1998 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 23)


[Ü] Online-Journalismus im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Zensur
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 11.01.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 12.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 13.01.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 01.02.2019,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 02.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe
So. 03.02.2019,10.00 - 15.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit ist nicht nur in Deutschland durch das Grundgesetz garantiert, sondern auch Teil der UN-Menschenrechtscharta (Art. 19). Trotzdem werden Journalisten und Blogger in vielen Ländern weltweit verfolgt, weil sie von eben jenem Recht Gebrauch machen. Das Seminar möchte anhand konkreter Beispiele zeigen, wie gerade Journalisten über verschiedene Online-Plattformen, -Zeitungen und soziale Medien staatliche Zensurmaßnahmen umgehen und somit eine kritische Berichterstattung leisten können. In diesem Zusammenhang sollen auch die wichtigsten Organisationen, die sich weltweit für freien Journalismus und unzensierte Meinungsäußerung einsetzen, vorgestellt werden. Zudem soll ein Blick auf die Abläufe einer Online-Redaktion verdeutlichen, wie sich die Rolle von Journalisten durch die Digitalisierung und das Phänomen „Fake News“ mitunter verändert hat: Vom Erklärer zum Feindbild, vom Wahrheitsfinder zur Zielscheibe von Hass. Angesichts der zunehmenden Bedeutung Sozialer Netzwerke als öffentlicher Raum steht die Frage im Zentrum, wie sich Einschüchterung und Manipulation auf eine unabhängige Berichterstattung auswirken können – und welche Vorzüge online-typische Kommunikationsmittel haben, wenn es für Medien um die Wahrnehmung ihrer öffentlichen Aufgabe in einer Demokratie geht.


 

Seminar mit integrierter Übung.

[Si] Geschichtsjournalistisches Praxisprojekt
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2018
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, C 214

Kommentar:

In diesem Praxisseminar sollen Sie ein historisches Thema bearbeiten, um dieses mit eigenen Fragestellungen, Perspektiven und Aspekten in einem Medienformat darzustellen. Im ersten Teil des Semesters werden wir das historische Thema erarbeiten und dieses dann im zweiten Teil des Semesters bzw. in der vorlesungsfreien Zeit zum Gegenstand einer Darstellung machen, die sich an ein breiteres Publikum wendet.


 
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