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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2026

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Angebote des FB 04: für "Gasthörende" - Katholische Theologie

Veranstaltungen

   

[Vl] (Religiöser) Extremismus. Der kurze Schritt vom Idealismus zur Intoleranz
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Die Vorlesung widmet sich einer der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Dem Aufkommen extremistischer Positionen und der Frage, was Menschen, oft schleichend und scheinbar alternativlos, in den Extremismus führt. Warum zeigen sich gerade Religionen in Geschichte und Gegenwart als so wenig resilient gegenüber extremistischen Umtrieben und extremistischer Unterwanderung? Leitend für die Vorlesung ist auch die Suche nach möglichen präventiven Handlungs- und Bildungsoptionen im Religions- und Ethikunterricht bzw. im schulischen Kontext als solchem.


[Vl] Das Johannesevangelium und die christologische Frage
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 209
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 209

Kommentar:

Das Johannesevangelium unterscheidet sich in formaler wie in inhaltlicher Hinsicht, aber auch mit Blick auf seine Christologie deutlich von den synoptischen Evangelien. Kein anderes Evangelium stellt die Frage nach der Person Jesu so sehr in das Zentrum des Interesses. Kein anderes problematisiert so konsequent das Bekenntnis zu Jesus als Messias. Kein anderes Evangelium setzt den Christus derart nachdrücklich in Beziehung zu Mose, keines betont so sehr die Einheit des Sohnes mit dem Vater. Die Vorlesung will an exemplarischen Exegesen die unterschiedlichen Facetten der johanneischen Christologie beleuchten, angefangen vom Prolog über die Gelehrtengespräche bis zur Passions- und Ostererzählungen.
Literatur: J. Beutler, Das Johannesevangelium. Kommentar, Freiburg i. Br. 2. Auflage 2016; Michael Theobald, Das Evangelium nach Johannes. Kapitel 1–12 (RNT), Regensburg 2009; Hartwig Thyen, Das Johannesevangelium (HNT 6), Tübingen 2005; Klaus Wengst, Das Johannesevangelium. 2 Vol. (Theologischer Kommentar zum Neuen Testament 4), Stuttgart 2. Aufl. 2004–2007.


[Vl] Dialog und dialogisches Lernen. Grundbausteine zukunftsfähiger Kooperationen in der Fächergruppe Religion(en)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Die Vorlesung versucht, den philosophischen und theologischen Wurzeln des Begriffs „Dialog“ nachzugehen und ihn im Konzept des „Biographisch-Dialogischen Lernens“ für die Fächergruppe Religion(en) / Ethik in der schulischen Praxis zu verankern. Die Veranstaltung ist der dritte Teil einer Vorlesungsreihe zu den Grundbegriffen interreligiöser und interkultureller Bildung (Freiheit / Toleranz / Dialog), die fortlaufend angeboten wird.


[Vl] Geschichte und Literatur des Alten Israel
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II, H 209
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 209

Kommentar:

Kommentar: Die Texte des Alten Testaments sind im Laufe von Jahrhunderten entstanden. Die Bibliothek des Ersten Testaments umfasst Gesetze, Erzählungen, Lieder, prophetische Aussprüche und vieles mehr, Texte, die unter anderem von der wechselhaften Geschichte zweier Königreiche, dem Leben im Exil und der Behauptung eines jüdischen Sozialwesens unter der Hegemonie unterschiedlicher Großreiche zeugen. Die Vorlesung ordnet die alttestamentliche Literatur überblicksartig in ihre Entstehungsgeschichte ein und skizziert die Geschicke der Menschen im Alten Israel.
Literatur: Michaela Bauks, Thfeologie des Alten Testaments. Religionsgeschichtliche und bibelhermeneutische Perspektiven (Basiswissen Theologie und Religionswissenschaft), Göttingen 2019; Jan C. Gertz (Ed.), Grundinformation Altes Testament. Eine Einführung in Literatur, Religion und Geschichte des Alten Testaments (UTB 2745), Göttingen 6. Aufl. 2019 (2006); Barbara Schmitz, Geschichte Israels (UTB 3547), Paderborn 3. Aufl. 2022 (2011); Eric Zenger u. a., Einleitung in das Alte Testament (KStTh1/1), Stuttgart 9. Aufl. 2015 (1995).


[Vl] Literatur und Umwelt des Neuen Testaments
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 209
nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 209

Kommentar:

Die Vorlesung gibt einen ersten Überblick über die Bücher des Neuen Testaments, wobei der Schwerpunkt auf den Evangelien liegt. Seitenblicke auf die Umwelt des Neuen Testaments helfen, die Texte in ihrem historischen Kontext zu verankern. Die Vorlesung ist somit grundlegend für die Analyse neutestamentlicher Texte in den Veranstaltungen der Vertiefungsmodule.
Literatur: Ingo Broer, Einleitung in das Neue Testament. In Verbindung mit Hans-Ulrich Weidemann, Würzburg 4. Aufl. 2016 (1998–2001, 2006); Martin Ebner/Stefan Schreiber (Ed.), Einleitung in das Neue Testament (KStTh 6), Stuttgart 3. Aufl. 2020 (2008); Udo Schnelle, Einleitung in das Neue Testament (UTB 1830), Göttingen 9. Aufl. 2017 (1994).


[Vl] Politische Theologien
Dozent/-in:
Prof. Dr. Ansgar Kreutzer Emunds, Bernhard
Format:
hybrid
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II, H 209
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 209
Nachhaltigkeit:
Die Veranstaltung verfolgt einen Nexus-Ansatz (Zusammenhänge und/oder Zielkonflikte von mind. zwei SDG)

Die Veranstaltung reflektiert, welche Ressourcen Religion zur Humanisierung der Gesellschaft beitragen kann. Davon sind mehrere Nachhaltigkeitsziele und -bezüge direkt oder indirekt betroffen. So wird es u.a. gehen um: Beiträge zur Stabilisierung der Demokratie, Bekämpfung von Ungleichheit, Armut und Klassismus, weltweite Gerechtigkeit und Wirtschaftsethik, Gendergerechtigkeit, Entschärfung religiöser und kultureller Konflikte, gute Arbeit und ökologische Nachhaltigkeit.

Kommentar:

Religion und Politik stehen in einen komplexen Verhältnis. Einerseits können sich besonders fundamentalistische Formen von Religion desktruktiv auf soziale Gemeinwesen auswirken und sogar den Rechtsstaat gefährden. Andererseits leisten Religionen wichtige Beiträge zum sozialen Zusammenhalt und für eine demokratische Kultur. In der christlichen Theologie wird, insbesondere seit den 1960er-Jahren, über die Verstrickung des Glaubens in Politik und Gesellschaft nachgedacht. Die Vorlesung stellt zentrale Ansätze einer solch politischen Theologie vor, wie etwa die sogenannte Neue Politische Theologie, die Befreiungstheologie, die Feministische Theologie oder Postkoloniale Theologien. Zugleich wird politisch-theologisch auf Anwendungsfelder reflektiert: auf die ökologische Frage, Herausforderungen der multikulturellen Gesellschaft oder Vorstellungen einer gerechten Wirtschaft. Damit werden Themen behandelt, die im Religions- und Ethikunterricht, aber ebenso im gesellschaftlichen Engagement eine zentrale Rolle spielen. Gestaltet wird die Vorlesung im Hybridformat, in Kooperation des Frankfurter Sozialethikers Bernhard Emunds und des Gießener Systematischen Theologen Ansgar Kreutzer.
Literatur zum Überblick:
L. Bormann/A. Kreutzer (Hg.). Politische Theologien. Aufbrüche und Neukonzipierungen, Freiburg 2025


[P Si] Von Jona bis Judit: Kleine Erzählungen im Alten Testament
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II, H 210
nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 210

Kommentar:

Das Proseminar dient dazu, die mit der Einführung in die Methoden der Exegese vorgestellten Analyseinstrumente auf kleinere Schriften des Alten Testaments anzuwenden. Die Auseinandersetzung mit diesen Texten bietet zugleich die Gelegenheit, einzelne für die Wirkungsgeschichte bedeutsame biblische Erzählfiguren kennenzulernen: Rut und ihre Schwiegermutter Noomi zählen zu den starken Frauen des Alten Testaments. Ester spielt schon wegen des Purim-Festes eine zentrale Rolle für die Resilienz des jüdischen Volkes. Judith faszinierte nicht nur Gustav Klimt, und der ins Meer geworfene Jona fehlt in kaum einer Kinderbibel.
Literatur zum Einstieg: Thomas Hieke/Benedict Schöning, Methoden alttestamentlicher Exegese. Methoden alttestamentlicher Exegese (Theologie kompakt), Darmstadt 2017; Siegfried Kreuzer et al., Proseminar Altes Testament. Ein Arbeitsbuch, Stuttgart 3. Aufl. 2019 (1999); Helmut


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