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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2025

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Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Lehramtsstudiengänge - Politik und Wirtschaft (L2, L3, L5)

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[Ü] Europäisierung hessischer Landespolitik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil 2, Gebäude E, Raum E201
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil 2, Gebäude E, Raum E201

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV,5. Sem

Kommentar:

Warum gibt es eine Hessische Landesvertretung in Brüssel? Die ausschließlichen Gesetzgebungskompetenzen der deutschen Länder sind in der Bundesrepublik deutlich begrenzt. Hinzu kommt nicht nur wie der Artikel 31 des Grundgesetzes feststellt, dass Bundesrecht das Landesrecht bricht, sondern auch der Vorrang europäischer Gesetzgebung vor der nationalen Gesetzgebung in Berlin. Angesichts dieser Konstellation wird nachvollziehbar, warum die deutschen Bundesländer versuchen, ihre Interessen auch bei der Europäischen Union in Brüssel zu vertreten.

Die vertiefende Übung beschäftigt sich mit der Gesetzgebung in der Bundesrepublik Deutschland mit besonderem Fokus auf die Interdependenz der unterschiedlichen Ebenen im europäischen Mehrebenensystem.

Wichtiger Bestandteil der Übung ist eine Exkursion nach Brüssel und dort stattfindende Gespräche mit Fachleuten aus der hessischen Landesvertretung sowie dem Europäischen Parlament. Die Exkursion wird vom 21.05.-23.05.2025 stattfinden. Aus organisatorischen Gründen müssen Sie in der ersten Sitzungswoche verbindlich zur Exkursion anmelden und einen Eigenbeteiligungsbetrag zahlen.


Vorleistung: regelmäßige Lektüre der Seminarliteratur


[Ü] Grundgesetz
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil 2, Gebäude E, Raum E104
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil 2, Gebäude E, Raum E104

Kommentar:

Diese Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende im Lehramt für das Fach Politik und Wirtschaft und stellt das Seminar (alte Studienordnung) bzw. die Übung (neue Studienordnung) des Einführungsmoduls M1 dar.

Gegenstand der Lehrveranstaltung ist, wie der Titel vermuten lässt, das Grundgesetz. Im vergangenen Jahr haben wir sein 75. Jubiläum gefeiert und auch gegenwärtig ist die bundesdeutsche Verfassung in aller Munde: Nicht nur legt sie als Ordnungsrahmen die Spielregeln unseres politischen Systems fest (etwa: der Prozess hin zu Neuwahlen, wenn eine Regierung zerbricht). Auch definiert der Verfassungstext elementare Freiheitsrechte und konkrete Mechanismen, wie die freiheitliche demokratische Grundordnung gegen ihre Feinde verteidigt werden kann (gipfelnd im Parteiverbot). Darüber hinaus enthält das Grundgesetz mitunter ganz praktische Regelungen, die das Regierungshandeln binden (etwa: die sogenannte Schuldenbremse). Kurzum: Grund genug, sich politikwissenschaftlich mit dem Grundgesetz zu befassen.

Inhalte der einzelnen Sitzungen sind beispielsweise der Entstehungskontext des Grundgesetzes, sein Grundrechtskatalog und die Ewigkeitsklausel, die freiheitliche demokratische Grundordnung und Instrumente der wehrhaften Demokratie, das Bundesverfassungsgericht als „Hüter der Verfassung“ und einiges mehr. Angedacht ist zudem eine (freiwillige) Exkursion zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe.

Die Studien- und Prüfungsleistungen ergeben sich aus der jeweils geltenden Modulordnung. In der Regel sind eine regelmäßige Teilnahme (min. 50% der Sitzungen) und ein Impulsreferat (15 Minuten) zu erbringen sowie die zur Verfügung gestellten Grundlagentexte zu lesen (neue Studienordnung, 2. Fachsemester).


[Ü] Kommunalpolitik im Fokus
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Sa. 10.05.2025,10.00 - 15.30 Uhr   Phil 2, Geb. E, Raum E106
So. 11.05.2025,10.00 - 14.30 Uhr   Phil 2, Geb. E, Raum E106
Sa. 28.06.2025,10.00 - 15.30 Uhr   Phil 2, Geb. E, Raum E106

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ba, WPV, 2./4. Sem  |  SLK Pol Ba, WPV, 2./4. Sem  |  Ggr. BSc, WPV, 2./.4./6. Sem  |  VWL Ba, WPV, 2./4./6. Sem  |  BWL Ba, WPV, 2./4./6. Sem  |  B.SC WiWi, WPV, 2./4./6. Sem  |  AB Ba, WPV, 2./4./6. Sem  |  MW Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  Ggr BSc, WPV, oSem

Kommentar:

Das praxisnahe Blockseminar bietet Einblicke in die kommunalpolitische Ebene und ihre Entscheidungsprozesse. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den verhandelten Themen, den Abläufen kommunaler Entscheidungsprozesse und den Partizipationsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger. Dabei werden wir auch die Rolle von Parteien und ihren Mitgliedern für die politische Willensbildung beleuchtet.

Neben zwei Seminarwochenenden besuchen wir Sitzungen des Kreistags des Landkreises Gießen und der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gießen, ergänzt durch Gespräche mit Verwaltungsleitungen und -angestellten. Das Seminar richtet sich an alle, die die lokale Demokratie besser verstehen möchten.


[Ü] Parteitypen in Deutschland
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil 2, Gebäude E, Raum E104
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil 2, Gebäude E, Raum E104

Kommentar:

Volksparteien, Elitenparteien, Kartellparteien – diese Begriffe tauchen immer wieder in der aktuellen Medienlandschaft auf. Aber nach welchen Kriterien werden diese Parteitypen in der Politikwissenschaft eigentlich definiert, und wie lassen sich die Parteien in Deutschland einordnen?


Dieses Seminar befasst sich mit einem intensiv erforschten Bereich der Politikwissenschaft. Auf Basis der umfangreichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte können wir uns eine solide theoretische Grundlage schaffen, mit der wir dann schrittweise eine Auswahl deutscher Parteien betrachten und den entsprechenden Parteitypen zuordnen.


 
[Vl] Einführung in Kommunikations- und Medientheorien
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Alter Steinbacher Weg 44, 012
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 012

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem

Kommentar:

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die gängigen Kommunikations- und Medientheorien und skizziert Anwendungsfelder in aktuellen digitalen und datafizierten Umgebungen. Dabei wird die Entwicklung des Feldes von klassischen, gängigen Theorien und Themen hin zu aktuellen Diskursen und Konfliktfeldern im Forschungskontext behandelt. Teil der Vorlesung ist die Lektüre und kritische Diskussion von darauf bezogenen Texten. Eine aktive Teilnahme der Studierenden an der Vorlesung ist ausdrücklich erwünscht und wird durch interaktive Formate unterstützt.


[Vl] Soziales Handeln und Kommunikation
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, C 028
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, C 028

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem

Kommentar:

Die Vorlesung stellt soziologische Ansätze zur Konzeptualisierung von sozialem Handeln und Kommunikationsprozessen vor und befasst sich mit den Konsequenzen, die sich aus den unterschiedlichen Ansätzen für die Methodologie und Methodik der Analyse von sozialem Handeln und Kommunikation ergeben. Ebenso wird Grundlegendes zu den Kategorien sozialen Handelns, Sinn, Kommunikation, der Stellenwert dieser Begrifflichkeiten im Rahmen der Mikrosoziologie und Bezüge zwischen der mikroanalytischen Ebene und anderen Ebenen der Gesellschaftsanalyse behandelt.


[Si] Angst und Glück, Lust und Arbeit. Sigmund Freuds gesellschaftstheoretische Schrift "Das Unbehagen in der Kultur".
Gastprofessur Kritische Gesellschaftstheorie
Dozent/-in:
N.N.
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II Haus E Raum E 002
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II Haus E Raum E 002

Kommentar:

Freuds berühmte Abhandlung Das Unbehagen in der Kultur ist eine Provokation: Kultur sei ein „eigenartiger Prozeß, der über die Menschheit abläuft“ und „die „Absicht, daß der Mensch glücklich sei“ dabei nicht vorgesehen. Der Kulturprozess ist also keine Errungenschaft der Menschheit, sondern vor allem eine unangenehme, unfreiwillige Angelegenheit aus Triebverzicht und Arbeitszwang. Da helfen auch Rauschmittel und Ersatzbefriedigung nicht weiter. Freud hinterfragt genau das, was das Alltagsbewusstsein sonst als selbstverständlich akzeptiert. Seine psychoanalytische Kulturtheorie spricht ein scharfes und hartes Urteil über die herrschende Realität und erkennt diese doch als unveränderlich an. Aber müssen Trieb und Welt, Lust und Arbeit für immer unversöhnlich bleiben? Das Unbehagen der Kultur soll in diesem Seminar als politisches Werk gelesen und von einigen Texten flankiert werden, die Freuds Kulturkritik um eine gesellschaftstheoretische Dimension erweitern.


[P Si] Democratic Dystopias: Populism, Perception and Reality
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 02
wöchentlich Sa. 09:00 - 12:30 Uhr  Phil II, E 02
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, E 02

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem

Kommentar:

This seminar centers on the analysis of populism and offers the students the chance to learn the basics of democracy, Authoritarianism, and populism. Furthermore, using current examples for analysis, this seminar aims at answering the following questions: What is the role of perception in politics? Can an electorate be manipulated? What is the role of the media? Moreover, can our democracies (and political systems) survive the new digital age of populism? Keywords: Democracy ideals/Health, Populism Theories, Authoritarianism. Examination Method: Group Presentation (Individually graded) + 1 small written assignment (4 pages total). Online consultation hours: Every Wednesday with prior registration.


[P Si] Individuelle Erfahrung und gesellschaftliche Analyse. Einführung in Adornos Kritische Theorie
Gastprofessur Kritische Gesellschaftstheorie
Dozent/-in:
N.N.
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II Haus E Raum E 207
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II Haus E Raum E 207

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem

Kommentar:

Das Seminar lädt dazu ein, den Autor Theodor W. Adorno kennenzulernen; gelesen werden einige Aphorismen aus den Minima Moralia, Passagen der Dialektik der Aufklärung, aber auch Vortragsmanuskripte, Briefe an Freunde und Gespräche mit Gegnern. Zur Diskussion steht dabei das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft. Adornos eigensinnige Theorie verhandelt große gesellschaftliche Themen durchaus an kleinen Dingen des Alltags. Wer dieses Denken verstehen will, darf deshalb selbst weder vor den schwierigsten Problemen noch von den banalsten Fragen zurückschrecken.


[P Si] Interaction and communication in areas of sustainability and natural relations
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil II, E 101
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, E 101

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem

Kommentar:

The course is split into two sections: while the first weeks are dedicated to in-depth literature work on sociological classics of social interaction and communication, the second half uses their main concepts as a basis for the discussion of topics on natural relations and sustainability.


[Si] Interessenvermittlung im Wandel
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
zwei-wöchentlich Do. 10:00 - 14:00 Uhr  RuW, 052
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: RuW, 052

Kommentar:

Das Seminar befasst sich mit Prozessen der Übersetzung gesellschaftlicher Konflikte und Interessen in politische Entscheidungen und Institutionen. Insbesondere geht es der Frage nach, wie sich diese Übersetzungsprozesse im Kontext von gesellschaftlichen Transformationen wie Medialisierung, Digitalisierung und Transnationalisierung gewandelt haben. Das Seminar startet mit einführenden Sitzungen zu sozialer Ungleichheit und Interessen, zu Intermediären Organisationen und zu klassischen Vermittlungsparadigmen. Es folgen spezifische Analysen dazu, wie unterschiedliche intermediäre Organisationen und Akteure – darunter Parteien, Verbände, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen – Konflikte und Interessen aufgreifen, formen und mobilisieren und wie sich dies über die letzten Jahrzehnte verändert hat.


[Si] Post- und dekoloniale Perspektiven
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 27.06.2025,12.00 - 18.00 Uhr   Phil II, E02
Sa. 28.06.2025,09.00 - 16.00 Uhr   Phil II, E02
Fr. 11.07.2025,12.00 - 18.00 Uhr   Phil II, E 101
Sa. 12.07.2025,09.00 - 16.00 Uhr   Phil II, E 101

Kommentar:

Das Anliegen post- und dekolonialer Perspektiven ist es, darauf aufmerksam zu machen, wie wirkmächtig die im Rahmen von Kolonialismus und Imperialismus geschaffenen Hierarchien und sozialen Ungleichheiten bis heute auf verschiedenen Ebenen der globalen Gesellschaft fortwirken. Auch in soziologische Wissensproduktionen sind diese Machtverhältnisse in verschiedener Weise eingeschrieben. Post- und dekoloniale Theoretiker:innen problematisieren jedoch nicht nur die globalen Ungleichheiten und eurozentrischen Wissensproduktionen, sondern erweisen sich auch in den Debatten zum Klimawandel als wichtige Stimmen. Durch die gemeinsame Lektüre zentraler Texte der post- und dekolonialen Theoriebildung sollen Ihnen diese Perspektiven nicht nur nähergebracht werden, es soll auch danach gefragt werden, wie diese die soziologische Kanon-Bildung herausfordern und welch Perspektiven sie in Hinblick auf die Gegenwartsgesellschaft eröffnen.


[Si] Selbstbestimmte Lehre – Beziehungen und Partnerschaft(en).
Erste Sitzung am 06. Mai
4-stündig ca. alle zwei Wochen,
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 06.05.2025
wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 06.05.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Monogam - Polyamor - zweier oder dreier-Beziehung - Vielehe - offene Partnerschaft. Wir blicken geiensam in (Post-)Moderne Gesellschaften sowie in fremde und vergangene Kulturen.
Seminare der "Selbstbestimmten Lehre" setzen ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Lust am soziologischen Denken voraus. Eigene Ideen und Vorschläge zur Gestaltung des Seminars sind ausdrücklich erwünscht. Neben den 4-stündigen Sitzungen, die ca. 14-tägig stattfinden sollen, ist ein Block (ggfls. mit Exkursion) geplant. Näheres besprechen wir direkt in den ersten Sitzungen.


[P Si] Sozialisation, Praxis, Körperwissen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 201
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, E 201

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem

Kommentar:

Pierre Bourdieu bezeichnet den Habitus, der sich in Sozialisationsprozesse herausbildet, als zweiten Natur, da die insbesondere in der frühen Kindheit einverleibten sozialen Prägungen als quasi natürlich erscheinen und nur selten hinterfragt werden. Da Bourdieu davon ausgeht, dass der Habitus nicht nur unser Wahrnehmen, Denken und Handeln in der Praxis anleitet, sondern sich auch in unsere Körper einschreibt und z.B. auf Haltung, Gestik und Mimik Einfluss nimmt, ist es besonders interessant, sich näher mit dem Zusammenspiel von Sozialisation, Praxis und Körperwissen zu beschäftigen. Denn der Habitus ist für Bourdieu sowohl das Produkt der individuellen als auch der gesellschaftlichen Geschichte, d.h. diese Inkorporierungen sind auch Spiegelbild der Gesellschaft, etwa der vorherrschenden Geschlechternorm oder des Milieus, in dem ein Individuum aufgewachsen ist. Im Rahmen des Seminars werden wir das Zusammenspiel von Sozialisation, Praxis und Körperwissen sehr differenziert beleuchten und uns mit den unterschiedlichen Einflussfaktoren und Sozialisationsinstanzen wie Familie, Milieu, Peergroup, (soziale) Medien, Bildungsinstitutionen, und der Inkorporierung spez. Verhaltensweisen, Emotionen etc. im Einzelnen befassen.


[P Si] Wissen - Macht - Arbeit (Selbstbestimmte Lehre)
Erste Sitzung am 02. Mai! 4 Freitagssitzungen und ein Block im August. Konkrete Termine folgen.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 02.05.2025,14.00 - 18.00 Uhr   Phil. II Haus E Raum E 112
Fr. 16.05.2025,14.00 - 18.00 Uhr   Phil. II Haus E Raum E 112
Fr. 06.06.2025,14.00 - 18.00 Uhr   Phil. II Haus E Raum E 112
Fr. 20.06.2025,14.00 - 18.00 Uhr   Phil. II Haus E Raum E 112

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Wir leben in einer Gesellschaft, in der gesichertes Wissen immer fraglicher wird. Ohnehin ist „Wissen“ nicht mit Erkenntnis oder Wahrheit gleichzusetzen, und dennoch (ob wahr oder falsch) unabdingbar Grundlage unserer Entscheidung.
In der Arbeitswelt erodieren alte Gewissheiten und Selbstverständlichkeiten – sei es durch mobile Arbeit, mehrere oder häufig wechselnde Jobs oder prekäre Arbeitsverhältnisse. Darüber hinaus gibt es viele weitere Formen der Arbeit neben der Erwerbsarbeit. In allen Dimensionen der Arbeit hat Wissen in den letzten Jahrzehnten sowohl an ökonomischer als auch sozialer Bedeutung gewonnen. Diesen Verflechtungen werden unter anderem anhand der Lektüre von André Gorz nachgehen.

In dem Seminar beschäftigen wir uns darüber hinaus mit Machtverhältnissen, die in der Wissensbildung und den verschiedenen Dimensionen von Arbeit ihre Ausprägung finden. In einem ersten Schritt wird dazu der Begriff der Macht beleuchtet (Texte von Weber, Popitz, Foucault, Han, etc.)


[Si] Zivilgesellschaft, Protest und soziale Bewegungen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil II, E 112
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, E 112

Kommentar:

Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen stellen wichtige Akteure in der Artikulation und Mobilisierung von gesellschaftlichen Ungleichheiten und Konflikten dar. Das Seminar befasst sich mit zentralen Konzepten und Erkenntnissen zu zivilgesellschaftlicher Partizipation und sozialen Bewegungen in Demokratien. Es beleuchtet zum einen verschiedene Verständnisse von Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen in ihrer Beziehung zu institutioneller Politik und Demokratie. Zum anderen werden konkrete Fallbeispiele in den Blick genommen, z.B. Umweltbewegung, Frauenbewegung und das zivilgesellschaftliche Engagement während der Corona-Pandemie.


[Si] Angst und Glück, Lust und Arbeit. Sigmund Freuds gesellschaftstheoretische Schrift "Das Unbehagen in der Kultur".
Gastprofessur Kritische Gesellschaftstheorie
Dozent/-in:
N.N.
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II Haus E Raum E 002
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II Haus E Raum E 002

Kommentar:

Freuds berühmte Abhandlung Das Unbehagen in der Kultur ist eine Provokation: Kultur sei ein „eigenartiger Prozeß, der über die Menschheit abläuft“ und „die „Absicht, daß der Mensch glücklich sei“ dabei nicht vorgesehen. Der Kulturprozess ist also keine Errungenschaft der Menschheit, sondern vor allem eine unangenehme, unfreiwillige Angelegenheit aus Triebverzicht und Arbeitszwang. Da helfen auch Rauschmittel und Ersatzbefriedigung nicht weiter. Freud hinterfragt genau das, was das Alltagsbewusstsein sonst als selbstverständlich akzeptiert. Seine psychoanalytische Kulturtheorie spricht ein scharfes und hartes Urteil über die herrschende Realität und erkennt diese doch als unveränderlich an. Aber müssen Trieb und Welt, Lust und Arbeit für immer unversöhnlich bleiben? Das Unbehagen der Kultur soll in diesem Seminar als politisches Werk gelesen und von einigen Texten flankiert werden, die Freuds Kulturkritik um eine gesellschaftstheoretische Dimension erweitern.


[Si] Critical Perspectives on Entrepreneurship
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 201
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, E 201

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem


Kommentar:

This seminar will introduce participants to emerging concerns and criticisms about entrepreneurship, or more generally, to what is known as de-mystifying entrepreneurship. Given the diversity of perspectives through which entrepreneurship has been challenged in recent years, the seminar covers various topics such as entrepreneurship and slavery, business propaganda, and institutional aspects of the issue. The seminar aims to navigate participants to further explore its subjects in economic sociology, management critical studies, or entrepreneurship critical studies. The main teaching references will be a combination of seminal papers and book chapters, moreover, multimodal content (e.g., videos) will also be utilized to improve audiences’ learning quality and sensory engagement.


[Si] Das Horn von Afrika: Gesellschaft, ethnische Konflikte und Staatszerfall
Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt: Zeiten und Räume werden noch bekannt gegeben.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Mi. 23.04.2025,18.00 - 20.00 Uhr   Phil II, E 119
Do. 12.06.2025,10.00 - 20.00 Uhr   Rathenaustr. 10, Raum 331
Fr. 13.06.2025,10.00 - 20.00 Uhr   Phil II, E 112

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem


Kommentar:

Das Horn von Afrika ist durch eine jahrtausendealte kulturhistorische Dynamik geprägt: Seit der Antike profitierten die Länder am Horn von Afrika von einer privilegierten geostrategischen Lage, die sie zum Zentrum asiatisch-arabisch-afrikanischen Handelswege machte. Der Vielvölkerstaat Äthiopien, mit seinen mehr als 120 Mio. Einwohnern und einem der ältesten Staatswesen der Welt, nimmt in diesem Geflecht eine zentrale Rolle ein. Zugleich hat das Horn eine der weltweit höchsten Konfliktdichten. Die Annäherung Eritreas und Äthiopiens im Jahr 2018 hatten Hoffnungen auch einen nachhaltigen Frieden geweckt, die enttäuscht wurden. Der Konflikt zwischen Äthiopien und Eritrea wurde zudem von einer Eskalation der innerstaatlichen Konflikte in Äthiopien abgelöst wurde. Weitere dominante Konfliktlagen manifestieren sich in anhaltenden Gewaltkonflikten in Somalia. Im Sudan herrscht ein blutiger Bürgerkrieg, und in Folge eine humanitäre Katastrophe und eine ungebremste Migrationsdynamik. Diese Instabilität in der gesamten Region wird zudem durch Migrationsbewegungen, illegalen Waffen- und Drogenhandel, Piraterie, Terrorismus, sowie durch multiple Flüchtlingsströme verstärkt. Obgleich die Länder am Horn von Afrika Vielvölkerstaaten sind, die sich aus einer großen Anzahl von Ethnien zusammensetzen, verbindet sie eine hohe kulturelle und soziale Affinität, als auch gemeinsame Konfliktlinien, die sich etwa zwischen Ackerbauern und Viehzüchtern, und entlang religiöser Zugehörigkeit manifestiert. Wir werden im Seminar die gesellschaftlichen Konfliktdynamiken analysieren.


[Si] Globale Agenda 2030 im Stresstest: Nachhaltige Entwicklung aus sozialwissenschaftlicher Perspektive
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 201
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, E 201

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem

Nachhaltigkeit:



Kommentar:

Die Agenda 2030 und die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) markieren einen Meilenstein in der globalen Nachhaltigkeitspolitik. Das SDG-Framework zielt darauf ab, Entwicklungsziele, Wirtschaftswachstum und Umweltschutz miteinander zu verbinden und eine umfassende Transformation in verschiedenen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen zu fördern. Staatliche und nichtstaatliche Akteure tragen gleichermaßen Verantwortung für die Zielerreichung. Doch die Weltgemeinschaft ist derzeit nicht „on track“, um die SDGs bis 2030 zu erreichen. Die Auswirkungen multipler Krisen, insbesondere des Klimawandels und geopolitischer Konflikte weltweit, gefährden die Verwirklichung aller SDGs. Die Veranstaltung beleuchtet die gesellschaftspolitischen Dynamiken der SDGs. Wie entstehen und wirken globale Nachhaltigkeitsnormen? Welche Akteure tragen Verantwortung, und wie können sie zur Umsetzung beitragen? Welche Synergien und gesellschaftspolitischen Konflikte ergeben sich, und wie lassen sie sich in der Nachhaltigkeitsgovernance adressieren? Wie prägen politische Diskurse und Kommunikation die Umsetzung der SDGs? Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.


[Si] Interessenvermittlung im Wandel
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
zwei-wöchentlich Do. 10:00 - 14:00 Uhr  RuW, 052
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: RuW, 052

Kommentar:

Das Seminar befasst sich mit Prozessen der Übersetzung gesellschaftlicher Konflikte und Interessen in politische Entscheidungen und Institutionen. Insbesondere geht es der Frage nach, wie sich diese Übersetzungsprozesse im Kontext von gesellschaftlichen Transformationen wie Medialisierung, Digitalisierung und Transnationalisierung gewandelt haben. Das Seminar startet mit einführenden Sitzungen zu sozialer Ungleichheit und Interessen, zu Intermediären Organisationen und zu klassischen Vermittlungsparadigmen. Es folgen spezifische Analysen dazu, wie unterschiedliche intermediäre Organisationen und Akteure – darunter Parteien, Verbände, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen – Konflikte und Interessen aufgreifen, formen und mobilisieren und wie sich dies über die letzten Jahrzehnte verändert hat.


[Si] Post- und dekoloniale Perspektiven
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 27.06.2025,12.00 - 18.00 Uhr   Phil II, E02
Sa. 28.06.2025,09.00 - 16.00 Uhr   Phil II, E02
Fr. 11.07.2025,12.00 - 18.00 Uhr   Phil II, E 101
Sa. 12.07.2025,09.00 - 16.00 Uhr   Phil II, E 101

Kommentar:

Das Anliegen post- und dekolonialer Perspektiven ist es, darauf aufmerksam zu machen, wie wirkmächtig die im Rahmen von Kolonialismus und Imperialismus geschaffenen Hierarchien und sozialen Ungleichheiten bis heute auf verschiedenen Ebenen der globalen Gesellschaft fortwirken. Auch in soziologische Wissensproduktionen sind diese Machtverhältnisse in verschiedener Weise eingeschrieben. Post- und dekoloniale Theoretiker:innen problematisieren jedoch nicht nur die globalen Ungleichheiten und eurozentrischen Wissensproduktionen, sondern erweisen sich auch in den Debatten zum Klimawandel als wichtige Stimmen. Durch die gemeinsame Lektüre zentraler Texte der post- und dekolonialen Theoriebildung sollen Ihnen diese Perspektiven nicht nur nähergebracht werden, es soll auch danach gefragt werden, wie diese die soziologische Kanon-Bildung herausfordern und welch Perspektiven sie in Hinblick auf die Gegenwartsgesellschaft eröffnen.


[Si] Selbstbestimmte Lehre – Beziehungen und Partnerschaft(en).
Erste Sitzung am 06. Mai
4-stündig ca. alle zwei Wochen,
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 06.05.2025
wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 06.05.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Monogam - Polyamor - zweier oder dreier-Beziehung - Vielehe - offene Partnerschaft. Wir blicken geiensam in (Post-)Moderne Gesellschaften sowie in fremde und vergangene Kulturen.
Seminare der "Selbstbestimmten Lehre" setzen ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Lust am soziologischen Denken voraus. Eigene Ideen und Vorschläge zur Gestaltung des Seminars sind ausdrücklich erwünscht. Neben den 4-stündigen Sitzungen, die ca. 14-tägig stattfinden sollen, ist ein Block (ggfls. mit Exkursion) geplant. Näheres besprechen wir direkt in den ersten Sitzungen.


[Si] Technographien als Methode
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, E 104

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem


Kommentar:

Lernziel der Veranstaltung ist das vertiefte Kennenlernen und Erproben der Methode der Technographie. Technographien sind eine qualitative Methode zur Erkundung von Kommunikations- und Medienumgebungen in der datafizierten Gesellschaft. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Erkunden digitaler Orte und ihrer materialen Beschaffenheit. Der Methode nähern wir uns aus theoretischer wie praktischer Perspektive. Das setzt zur Vorbereitung eine intensive Lektüre von Methodentexten in deutscher und englischer Sprache voraus. Einzelne Anwendungsbeispiele, wie eine Supermarkt-App oder Plattformen im Bereich sozialer Medien, werden gemeinsam identifiziert und in Kleinprojekten intensiv bearbeitet.

Pflichtlektüre zur Vorbereitung
Johannes Paßmann und Cornelius Schubert (2022). Technografien als Methode der Social Media-Forschung. In: Eva Gredel (Hrsg.), Diskurse-digital, De Gruyter, 283-300.
(verfügbar im Ordner Literatur unter Dateien)


[Si] Zivilgesellschaft, Protest und soziale Bewegungen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil II, E 112
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, E 112

Kommentar:

Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen stellen wichtige Akteure in der Artikulation und Mobilisierung von gesellschaftlichen Ungleichheiten und Konflikten dar. Das Seminar befasst sich mit zentralen Konzepten und Erkenntnissen zu zivilgesellschaftlicher Partizipation und sozialen Bewegungen in Demokratien. Es beleuchtet zum einen verschiedene Verständnisse von Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen in ihrer Beziehung zu institutioneller Politik und Demokratie. Zum anderen werden konkrete Fallbeispiele in den Blick genommen, z.B. Umweltbewegung, Frauenbewegung und das zivilgesellschaftliche Engagement während der Corona-Pandemie.


 
[Si] Arbeitsmarktpolitik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 106
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 106

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, 2. Sem

[Si] Wirtschaftskrisen (A)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 112
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 112

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, 2. Sem

[Si] Wirtschaftskrisen (B)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 112
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 112

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, 2. Sem

[Si] Wirtschaftskrisen (C)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 112
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 112

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, 2. Sem

 
[Si] "Building a Government" - Vom Wahlkampf bis zur Regierungsbildung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Mo. 28.04.2025,18.00 - 20.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 112
Mo. 05.05.2025,18.00 - 20.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 112
Sa. 17.05.2025,09.30 - 17.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 112
Sa. 24.05.2025,09.30 - 17.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 112
Sa. 31.05.2025,09.30 - 17.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 112

Zielgruppen:
SoSc Ba,WPV, o. Sem  |  GuK Pol Ba, WPV, o. Sem  |  SLK PoL Ba, WPV, o. Sem  |  Ggr BSc, WPV, o. Sem  |  VWL Ba, WPV, o. Sem  |  BWL Ba, WPV, o. Sem  |  B.Sc WiWi, WPV, o. Sem  |  AB Ba, WPV, o. Sem

Kommentar:

Bis nach einer Wahl in einem Staat oder Bundesland mit parlamentarischer Demokratie eine neue Regierung steht, vergehen einige Monate. In diesem Seminar behandelt der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, aus wissenschaftlicher sowie praktischer Sicht die verschiedenen Etappen dieses Prozesses: angefangen bei der Erstellung eines Wahlprogramms und der strategischen Planung des Wahlkampfs bis zu ersten Sondierungsgesprächen nach der Wahl und Koalitionsverhandlungen mit einem Koalitionsvertrag als Abschluss. Schließlich gibt die Veranstaltung einen Ausblick auf den Regierungsalltag einer Koalitionsregierung.
Das Seminar vermittelt an verschiedenen Schnittstellen auch den Bezug zur Öffentlichkeitsarbeit (klassische Medien, soziale Medien, Bürgerkontakte). Ebenso wird auf internationale und europapolitische Themen Bezug genommen, die für die Regierungsarbeit in Hessen von Bedeutung sind.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmern in die Lage zu versetzen, den Regierungsbildungsprozess im Detail zu verstehen, und dies vor allem aus der Sicht der Praxis.
Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird erwartet, dass sie die angegebene Literatur für die Sitzungen vorbereiten sowie verschiedene Etappen der Regierungsbildung in Gruppenreferaten mit schriftlicher Ausarbeitung (Prüfungsleistung) selbst erarbeiten. Die Verteilung der Themen erfolgt zu Beginn der ersten Einführungsveranstaltung. Literaturhinweise sowie der genaue Seminarplan werden auf stud.ip bereitgestellt. Sofern Sie sich rechtzeitig für den Kurs eingeflext haben, werden Sie danach vom Dozenten auf stud.ip zugefügt. Melden Sie sich erst später an, schicken Sie bitte eine Email an den Dozenten mit Ihrer s-Kennung.
Das Seminar findet in Form vom Blockveranstaltungen statt, die Termine finden sie in StudIP und im EVV.


[Si] Autokratische Großmächte in den internationalen Beziehungen: China und Russland im strategischen Vergleich
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 002
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 002

Zielgruppen:
SoSc Ba,WPV, 4./6. Sem  |  GuK Pol Ba, WPV, 4./6. Sem  |  SLK Pol Ba, WPV, 4./6. Sem  |  Ggr BSc, WPV, 4./6. Sem  |  VWL Ba, WPV, 4./6. Sem  |  BWL Ba, WPV, 4./6. Sem  |  B.Sc WiWi, WPV, 4./6. Sem  |  AB Ba, WPV, 4./6. Sem  |  L2,3,BBB,5, WPV, 4./6. Sem

Kommentar:

Nicht erst seit der „Zeitenwende“ befindet sich das internationale System in einem Umbruch. Auf dem Bevölkerungsreichsten Kontinent der Erde befinden sich zwei der Einflussreichsten autokratischen Staaten, die Volksrepublik China und die Russische Föderation. Auf internationaler Ebene versuchen beide Staaten immer wieder, Einfluss auf die Weltpolitik zu nehmen. Welche konkreten Strategien wenden sie hierzu an? Wie reagiert das internationale System darauf? Welche Konsequenzen ergeben sich hierfür für die globalen Akteure?

Hierzu werden in diesem Seminar werden die beiden Akteure China und Russland zur näheren Betrachtung herangezogen. Nachdem Grundlagen zu diesem Thema (wie etwa Autoritarismus und Handlungsspielräume sowie Limitierungen aus dem internationalen System) eingeordnet wurden, soll in verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden, wie die beiden Fallbeispiele international untereinander und mit anderen Regimen interagieren.

Speziell in den Fokus werden deshalb internationale und regionale Organisationen, da diese als Interaktionsräume verstanden werden können. Ziel ist, ein fundiertes Verständnis von Autoritarismus, hier speziell zu den Fällen China und Russland, aufgebaut werden soll. Die dazu erlernten Grundlagen werden dann auf verschiedene internationale Bezüge angewandt.

Studienleistung: Gruppenreferat
Prüfungsleistung: schriftliche Ausarbeitung des Referats


[Si] Innerstaatliche Konflikte in der MENA-Region: Ursachen, Dynamiken und regionale Implikationen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 101
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 101

Zielgruppen:
SoSc Ba,WPV, 1. Sem  |  GuK Pol Ba, WPV, 1./3. Sem  |  SLK Pol Ba, WPV, 1./3. Sem  |  Ggr BSc, WPV, 1./3. Sem  |  VWL Ba, WPV, 1./3./5. Sem  |  BWL Ba, WPV, 1./3./5. Sem  |  B.Sc WiWi, WPV, 1./3./5. Sem  |  AB Ba, WPV, 1./3./5. Sem  |  GuK BSc, WPV, 1./3./5. Sem

Kommentar:

Im Seminar werden die Ursachen politischer Konflikte analysiert und zentrale Theorien der Friedens- und Konfliktforschung vorgestellt. Wie der Titel bereits verrät, stehen vor allem innerstaatliche Konflikte in der MENA-Region im Mittelpunkt.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie soziale, wirtschaftliche und politische Ungleichheiten zur Entstehung und Eskalation von Konflikten beitragen. Während einige Theorien individuelle Deprivation als Hauptursache betrachten, zeigen neuere Ansätze, dass strukturelle Benachteiligungen ganzer Gruppen eine zentrale Rolle spielen. Politische Ausschlussmechanismen, wirtschaftliche Marginalisierung oder ungleiche kulturelle Anerkennung können Protestbewegungen, Rebellionen oder anhaltende Gewalt begünstigen – unabhängig davon, ob es sich um ethnische, religiöse oder ideologische Konflikte handelt.
Die MENA-Region bietet zahlreiche empirische Fallstudien, um die Dynamiken innerstaatlicher Konflikte zu analysieren. Der Bürgerkrieg in Syrien, der anhaltende Konflikt im Jemen sowie die politischen Krisen im Libanon und im Irak sind einige der Fallbeispiele, die im Seminar behandelt werden.

Leistungsanforderungen: Referat + Ausarbeitung


[Si] Nachhaltige Entwicklung
Eröffnung am 22.04. (digital); Präsenzblöcke ab 05.05.
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
7 Einzeltermine:
Di. 22.04.2025,18.00 - 20.00 Uhr   digital
Mo. 05.05.2025,10.00 - 12.00 Uhr   Licher Straße 68, 28
Mo. 05.05.2025,16.00 - 20.00 Uhr   Licher Straße 68, 28
Fr. 09.05.2025,14.00 - 20.00 Uhr   Licher Straße 68, 44
Mo. 12.05.2025,10.00 - 12.00 Uhr   Licher Straße 68, 28
Mo. 12.05.2025,16.00 - 20.00 Uhr   Licher Straße 68, 28
Fr. 16.05.2025,14.00 - 20.00 Uhr   Licher Straße 68, 44

Zielgruppen:
Jura, WV, ab 6.  |  L2,3,BBB,5, WPV, oSem
Nachhaltigkeit:
SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Das Seminar thematisiert den Ansatz der Nachhaltigen Entwicklung und die SDGs

Kommentar:

Das Seminar bietet in eine Einführung in das Thema der Nachhaltigen Entwicklung mit einem Fokus auf die Nord-Süd-Beziehungen. Es diskutiert verschiedene globale Herausforderungen der Gegenwart und möchte dabei insbesondere die Möglichkeiten der Behandlung in der schulischen und außerschulischen (politischen) Bildung in den Fokus rücken.


 
[Si] Sicherheitsorganisationen im Vergleich
Wichtig: Am 16.6. und 23.6. finden jeweils Blocktermine (14-18 Uhr) statt zur Vorbereitung und Durchführung der Simulationsübung. Dafür entfallen die Termine am 30.6. und 07.7.2025.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  E104
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: E104
2 Einzeltermine:
Mo. 16.06.2025,14.00 - 18.00 Uhr   E104 & E106
Mo. 23.06.2025,14.00 - 18.00 Uhr   E104 & E106

Zielgruppen:
L2,3,BBB,5, WPV, 0. Sem  |  L2,3,BBB,5, WPV, 3. Sem  |  L2,3,BBB,5, WPV, 4. Sem

Kommentar:

Dass unser Verständnis von Sicherheit, Risiken und - Bedrohungen zunehmend komplexer wird, zeigt sich nicht zuletzt in der Gleichzeitigkeit des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, der globalen Klimakrise, Ressourcenkonflikten, anhaltender Bedrohung durch terroristische Organisationen, neue Möglichkeiten im Cyberraum oder der zunehmenden Großmachtkonkurrenz zwischen den USA und China. Aber wie umgehen mit immer komplexer werdenden Sicherheitsrisiken und -bedrohungen? Neben z.B. der zivilgesellschaftlichen und nationalstaatlichen Ebene wurden regionale und globale Sicherheitsorganisationen geschaffen, um konkrete Sicherheitsprobleme zu adressieren. Die verschiedenen Sicherheitsorganisationen sind dabei unterschiedlich aufgebaut, verfügen über unterschiedliche Ressourcen und Instrumente und beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit unterschiedlichen Dimensionen von Frieden und Sicherheit.

Ziel dieses Seminars ist eine eingehende Beschäftigung mit der Bedeutung ausgewählter globaler und regionaler Sicherheitsorganisationen für die Aufrechterhaltung des regionalen und internationalen Friedens und der Sicherheit. Die Teilnehmenden sollen mit den notwendigen theoretischen und empirischen Kenntnissen und Fähigkeiten ausgestattet werden, um die Rolle der verschiedenen Sicherheitsorganisationen zu verstehen und ihre Auswirkungen auf die regionale und globale Sicherheit einzuordnen. Das Seminar wird sich voraussichtlich mit den folgenden Sicherheitsorganisationen beschäftigen: Vereinte Nationen (insbesondere Sicherheitsrat) NATO, EU (Gemeinsame Europäische Außen- und Sicherheitspolitik), OSZE, Afrikanische Union, Arabische Liga, ASEAN und SCO.

Wichtig: Am 16.6. und 23.6. finden jeweils Blocktermine (14-18 Uhr) statt zur Vorbereitung und Durchführung der Simulationsübung. Dafür entfallen die Termine am 30.6. und 07.7.2025.


 
[Si] Bundestagswahl 2025
In diesem Seminar werden die politischen Ereignisse rund um die Bundestagswahl 2025 beleuchten. Hierbei nehmen wir Bezug auf unterschiedliche Stränge der politikwissenschaftlichen Forschung wie etwa die Partizipationsforschung, die Wahlforschung, die Parteienforschung und die Forschung zur Koalitionsbildung. Das Besondere an diesem Kurs wird sein, dass wir uns lediglich bei den theoretischen Grundlagen auf Forschungsliteratur beziehen können. Alles andere werden wir uns aus Medienberichten, Umfragen und anderen Dokumenten erschließen müssen. In dem Kurs wird die Bereitschaft erwartet, dieses zusätzlichen Rechercheaufwand zu betreiben und sich auf unterschiedliche Arbeitsformate (inkl. Gruppenarbeiten) einzulassen. Zu diesem Kurs sind zusätzliche Termine mit Gesprächen mit Politiker*innen unterschiedlicher Parteien geplant. Die konkrete Terminplanung wird Ihnen zum Semesterstart bekannt gegeben.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil 2, Gebäude E, Raum E106
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil 2, Gebäude E, Raum E106

Kommentar:

In diesem Seminar werden die politischen Ereignisse rund um die Bundestagswahl 2025 beleuchten. Hierbei nehmen wir Bezug auf unterschiedliche Stränge der politikwissenschaftlichen Forschung wie etwa die Partizipationsforschung, die Wahlforschung, die Parteienforschung und die Forschung zur Koalitionsbildung. Das Besondere an diesem Kurs wird sein, dass wir uns lediglich bei den theoretischen Grundlagen auf Forschungsliteratur beziehen können. Alles andere werden wir uns aus Medienberichten, Umfragen und anderen Dokumenten erschließen müssen. In dem Kurs wird die Bereitschaft erwartet, dieses zusätzlichen Rechercheaufwand zu betreiben und sich auf unterschiedliche Arbeitsformate (inkl. Gruppenarbeiten) einzulassen. Zu diesem Kurs sind zusätzliche Termine mit Gesprächen mit Politiker*innen unterschiedlicher Parteien geplant. Die konkrete Terminplanung wird Ihnen zum Semesterstart bekannt gegeben.


[Ü] Die Linke und ihre Social Media Strategie
Dozent/-in:
N.N.
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

[Si] Nachrichten- und Medienkompetenz: Journalismus, KI und Aufklärung über Desinformation im Unterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 201
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201

Zielgruppen:
DuK Ma, WPV, 2. Sem  |  DuK Ma, WPV, 3. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 3. Sem

Kommentar:

Nachrichten- und Medienkompetenz sind Schlüsselkompetenzen in demokratischen Gesellschaften. Welche Rolle spielt Aufklärung im Unterricht über Funktionsweisen des Journalismus, Künstliche Intelligenz, algorithmische Platttformökonomien - und wie kann sie gelingen? Wir erarbeiten im Seminar zunächst einen Überblick über Grundlagen der Thematik, vertiefen dann praxisnahe Beispiele für die Vermittlung im Unterricht und wagen einen Ausblick.

Studentische Präsentationen treiben die Themenentwicklung voran, in Übungen werden praxisnahe Beispiele erarbeitet. Für die erfolgreiche Teilnahme ist das Erarbeiten einer Präsentation und Ausarbeiten eines Entwurfs für den Unterricht nötig.


 
[Si] Lektürekurs: Orwells 1984 aus Perspektive politischer Systemforschung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil II, Haus E, Raum E112
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, Haus E, Raum E112

Kommentar:

In Orwells weltbekannter Dystopie sind es die brutale Gedankenpolizei des Ministeriums für Liebe und die exzessiven Geschichtsfälschlungen des Ministeriums für Wahrheit, in denen sich ein sozialistischer Totalitarismus unter dem wachsamen Mona Lisa-Blick des Großen Bruders manifestiert: „Big Brother is watching you.“ In diesem Lektürekurs wollen wir Orwells zeitlosen Roman in Etappen lesen, um uns dem geschilderten Staatsterror über die Autokratie- und generell politische Systemforschung konzeptionell anzunähern. In diesem Zusammenhang werden wir u.a. Überlegungen zu Autoritarismus, Einparteiensystemen und Propaganda anstellen, aber auch die empirischen Gebiete der politischen Leistungsfähigkeitsforschung streifen und uns fragen, inwieweit geschlossene Autokratien und/oder Diktaturen staatliche Funktionalität durch Repression, Einschüchterung und „Denunziantentum“ erzeugen. Hierbei sollen auch aktuelle Bezüge hergestellt werden: Kennen wir heutige reale Regime, die eine erschreckende Nähe zum Roman aufweisen?
Da das Seminar bewusst im Lehramt angeboten wird, steht im zweiten Teil des Semesters der Nutzen des Romans (und generell politischer Literatur) für den Politikunterricht in der Oberstufe im Fokus: Inwieweit kann es sinnvoll sein, Schüler*innen politische Phänomene über (fiktive) Narrative zu vermitteln? Hierzu werden wir in einer Sitzung mit einer Kollegin aus einem Frankfurter Verlag in Austausch treten, mit der wir über die Bedeutung von Jugendliteratur für die politische Bildung und Demokratiepädagogik sprechen.
Der Kurs findet bei gutem Wetter z. T. im Freien (bspw. auf der Wiese am Philosophicum I oder an der Lahn) statt, was es uns zwar erschwert, gedanklich in Orwells tristes und graues Ozeanien vorzustoßen, dem diskursiven Buchclub-Flair aber mit Sicherheit förderlich ist. Bei schlechtem Wetter treffen wir uns im Seminarraum. Die erste Sitzung findet auf jeden Fall im Seminarraum statt. Die Bücher stellt uns der Fachbereich dankenswerterweise zur Verfügung. Ich teile sie in der ersten Sitzung aus und Sie dürfen Ihr Exemplar zur besseren Textarbeit behalten - auch über das Seminar hinaus (in der Hoffnung, dass es evtl. später mal in Ihrem eigenen Politikunterricht zum Einsatz kommt).


[Si] Politik - Macht - Geschlecht: Einführung in feministische und queere Staatstheorien
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 29.04.2025
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 106
nächster Termin: 29.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 106

Kommentar:

ACHTUNG: Das Seminar beginnt erst am 29.4.2025!

Dieses Seminar führt in verschiedene macht- und herrschaftskritische Perspektiven auf das Verhältnis von Politik und Geschlecht ein. Auf der Basis von Ansätzen aus dem Bereich der politikwissenschaftlichen Geschlechter- und Demokratieforschung werden wir insbesondere ‚den Staat‘ und seine vergeschlechtlichte Geschichte, Strukturen und Effekte in den Blick nehmen: Wie und in welcher Weise fungiert(e) Geschlecht als Kategorie des Ausschlusses (z.B. vom Wahlrecht) oder der Normierung (z.B. im Hinblick auf körperliche, sexuelle, geschlechtliche Selbstbestimmung)? Welche Rolle spielt Geschlecht in politischen (Demokratie-)Theorien (z.B. Rousseau)? Welche Relevanz hat Geschlecht für die Analyse aktueller politischer Strukturen und Institutionen (z.B. der Zusammensetzung des Parlaments) oder Kommunikationsformen (z.B. Wahlkämpfe von Politiker*innen). Wie lässt sich das Verhältnis von Staat, Macht und Geschlecht theoretisch fassen und konzeptuell erklären?

Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme, zur eigenständigen Textlektüre und zur kooperativen Zusammenarbeit in Gruppen wird vorausgesetzt. Weitere Informationen zum Semesterprogramm und zu den Prüfungsleistungen werden in der ersten Seminarsitzung bekannt gegeben.


 
[Vl] Einführung in die Didaktik der politischen Bildung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II; Haus B; Hörsaal 030
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus B; Hörsaal 030

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, PV, 1. Sem

Kommentar:

Die Vorlesung gibt einen Überblick über Entwicklung, zentrale Fragestellungen, Konzeptionen, Kontroversen und Perspektiven der Didaktik der politischen Bildung in Deutschland. Darüber hinaus werden aktuelle gesellschaftliche Transformationen und ihre Herausforderungen für die politische Bildung thematisiert.

• Achour, Sabine/Busch, Matthias/Meyer-Heidemann, Christian /Massing, Peter (Hrsg.) (2020): Wörterbuch Politikunterricht. Frankfurt/M.
• Autorengruppe Fachdidaktik (2016): Was ist gute politische Bildung? Leitfaden für den sozialwissenschaftlichen Unterricht. Schwalbach/Ts.
• Autorengruppe Sozioökonomische Bildung (2019): Was ist gute ökonomische Bildung? Leitfaden für den sozioökonomischen Unterricht. Schwalbach/Ts.
• Chehata, Yasmine/Eis, Andreas/Lösch, Bettina/Schäfer, Stefan/Schmitt, Sophie/Thimmel, Andreas/Trumann, Jana /Wohnig, Alexander (Hrsg.) (2023): Handbuch kritische politische Bildung. Frankfurt am Main.
• Lösch, Bettina/Thimmel, Andreas (Hrsg.) 2019: Kritische politische Bildung. Ein Handbuch. Schwalbach/Ts.
• Pohl, Kerstin (Hrsg.) (2016): Positionen der politischen Bildung 2. Schwalbach/Ts.
• Sander, Wolfgang (Hrsg.) (2022): Handbuch politische Bildung. Bonn.


[Si] Einführung in die Didaktik der politischen Bildung (A)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 106
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 106

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, 2. Sem

Kommentar:

Das Seminar begleitet die Einführungsvorlesung des Moduls M08 und vertieft die Auseinandersetzung mit den fachdidaktischen Grundlagen der politischen Bildung. Den Seminarplan und die zugehörige Literatur sowie weitere Informationen zur Seminarorganisation erhalten Sie in der ersten Seminarsitzung.
Die folgenden Werke bieten eine gute Orientierung für die gesamte Lehramtsausbildung:
* Achour, Sabine / Frech, Siegfried / Massing, Peter / Strassner, Veit (2020): Methodentraining für den Politikunterricht, Neuaufl.
* Gessner, Susann / Klingler, Philipp (2020): Politische Bildung. Fachunterricht planen und gestalten
* Sander, Wolfgang (2022): Handbuch politische Bildung, 5.Aufl.
* Achour, Sabine/Busch, Matthias/Meyer-Heidemann, Christian /Massing, Peter (Hrsg.): Wörterbuch Politikunterricht, Frankfurt/M
* Autorengruppe Fachdidaktik (2016): Was ist gute politische Bildung? Leitfaden für den sozialwissenschaftlichen Unterricht. Schwalbach/Ts.
* Autorengruppe Sozioökonomische Bildung (2019): Was ist gute ökonomische Bildung? Leitfaden für den sozioökonomischen Unterricht. Schwalbach/Ts.
* Pohl, Kerstin (Hrsg.) (2016): Positionen der politischen Bildung 2. Schwalbach/Ts.
* Widmaier, Benedikt/Overwien, Bernd (Hrsg.) (2013): Was heißt heute Kritische politische Bildung? Schwalbach/Ts.
* Cehata, Yasmine/Eis, Andreas/Lösch, Bettina/Schäfer, Stefan/Schmitt, Sophie/Thimmel, Andreas/Trumann, Jana/Wohnig, Alexander (2024): Handbuch kritische politische Bildung. Frankfurt/M.


[Si] Einführung in die Didaktik der politischen Bildung (B)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 207
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 207

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, 2. Sem

Kommentar:

Das Seminar begleitet die Einführungsvorlesung des Moduls M08 und vertieft die Auseinandersetzung mit den fachdidaktischen Grundlagen der politischen Bildung. Den Seminarplan und die zugehörige Literatur sowie weitere Informationen zur Seminarorganisation erhalten Sie in der ersten Seminarsitzung.

Die folgenden Werke bieten eine gute Orientierung für die gesamte Lehramtsausbildung:
* Achour, Sabine / Frech, Siegfried / Massing, Peter / Strassner, Veit (2020): Methodentraining für den Politikunterricht, Neuaufl.
* Gessner, Susann / Klingler, Philipp (2020): Politische Bildung. Fachunterricht planen und gestalten
* Sander, Wolfgang (2022): Handbuch politische Bildung, 5.Aufl.
* Achour, Sabine/Busch, Matthias/Meyer-Heidemann, Christian /Massing, Peter (Hrsg.): Wörterbuch Politikunterricht, Frankfurt/M
* Autorengruppe Fachdidaktik (2016): Was ist gute politische Bildung? Leitfaden für den sozialwissenschaftlichen Unterricht. Schwalbach/Ts.
* Autorengruppe Sozioökonomische Bildung (2019): Was ist gute ökonomische Bildung? Leitfaden für den sozioökonomischen Unterricht. Schwalbach/Ts.
* Pohl, Kerstin (Hrsg.) (2016): Positionen der politischen Bildung 2. Schwalbach/Ts.
* Widmaier, Benedikt/Overwien, Bernd (Hrsg.) (2013): Was heißt heute Kritische politische Bildung? Schwalbach/Ts.
* Cehata, Yasmine/Eis, Andreas/Lösch, Bettina/Schäfer, Stefan/Schmitt, Sophie/Thimmel, Andreas/Trumann, Jana/Wohnig, Alexander (2024): Handbuch kritische politische Bildung. Frankfurt/M.


[Si] Einführung in die Didaktik der politischen Bildung (C)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 207
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 207

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, 2. Sem

Kommentar:

Das Seminar begleitet die Einführungsvorlesung des Moduls M08 und vertieft die Auseinandersetzung mit den fachdidaktischen Grundlagen der politischen Bildung. Den Seminarplan und die zugehörige Literatur sowie weitere Informationen zur Seminarorganisation erhalten Sie in der ersten Seminarsitzung.

Die folgenden Werke bieten eine gute Orientierung für die gesamte Lehramtsausbildung:
* Achour, Sabine / Frech, Siegfried / Massing, Peter / Strassner, Veit (2020): Methodentraining für den Politikunterricht, Neuaufl.
* Gessner, Susann / Klingler, Philipp (2020): Politische Bildung. Fachunterricht planen und gestalten
* Sander, Wolfgang (2022): Handbuch politische Bildung, 5.Aufl.
* Achour, Sabine/Busch, Matthias/Meyer-Heidemann, Christian /Massing, Peter (Hrsg.): Wörterbuch Politikunterricht, Frankfurt/M
* Autorengruppe Fachdidaktik (2016): Was ist gute politische Bildung? Leitfaden für den sozialwissenschaftlichen Unterricht. Schwalbach/Ts.
* Autorengruppe Sozioökonomische Bildung (2019): Was ist gute ökonomische Bildung? Leitfaden für den sozioökonomischen Unterricht. Schwalbach/Ts.
* Pohl, Kerstin (Hrsg.) (2016): Positionen der politischen Bildung 2. Schwalbach/Ts.
* Widmaier, Benedikt/Overwien, Bernd (Hrsg.) (2013): Was heißt heute Kritische politische Bildung? Schwalbach/Ts.
* Cehata, Yasmine/Eis, Andreas/Lösch, Bettina/Schäfer, Stefan/Schmitt, Sophie/Thimmel, Andreas/Trumann, Jana/Wohnig, Alexander (2024): Handbuch kritische politische Bildung. Frankfurt/M.


[Si] Einführung in die Didaktik der politischen Bildung (D)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 207
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 207

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, 2. Sem

Kommentar:

Das Seminar begleitet die Einführungsvorlesung des Moduls M08 und vertieft die Auseinandersetzung mit den fachdidaktischen Grundlagen der politischen Bildung. Den Seminarplan und die zugehörige Literatur sowie weitere Informationen zur Seminarorganisation erhalten Sie in der ersten Seminarsitzung.

Die folgenden Werke bieten eine gute Orientierung für die gesamte Lehramtsausbildung:
* Achour, Sabine / Frech, Siegfried / Massing, Peter / Strassner, Veit (2020): Methodentraining für den Politikunterricht, Neuaufl.
* Gessner, Susann / Klingler, Philipp (2020): Politische Bildung. Fachunterricht planen und gestalten
* Sander, Wolfgang (2022): Handbuch politische Bildung, 5.Aufl.
* Achour, Sabine/Busch, Matthias/Meyer-Heidemann, Christian /Massing, Peter (Hrsg.): Wörterbuch Politikunterricht, Frankfurt/M
* Autorengruppe Fachdidaktik (2016): Was ist gute politische Bildung? Leitfaden für den sozialwissenschaftlichen Unterricht. Schwalbach/Ts.
* Autorengruppe Sozioökonomische Bildung (2019): Was ist gute ökonomische Bildung? Leitfaden für den sozioökonomischen Unterricht. Schwalbach/Ts.
* Pohl, Kerstin (Hrsg.) (2016): Positionen der politischen Bildung 2. Schwalbach/Ts.
* Widmaier, Benedikt/Overwien, Bernd (Hrsg.) (2013): Was heißt heute Kritische politische Bildung? Schwalbach/Ts.
* Cehata, Yasmine/Eis, Andreas/Lösch, Bettina/Schäfer, Stefan/Schmitt, Sophie/Thimmel, Andreas/Trumann, Jana/Wohnig, Alexander (2024): Handbuch kritische politische Bildung. Frankfurt/M.


 
[Si] Vorbereitungsseminar
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 207
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 207

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Das Seminar dient der Vorbereitung des Fachpraktikums „Politik & Wirtschaft“ sowie der Vorbereitung des Praxissemesters in der „neuen“ Studienordnung. Es zielt darauf ab, eine theoriegeleitete Planung von fachlichen Lernangeboten und eine Auseinandersetzung mit der Rolle als Lehrende*r sowie dem Schulsystem anzubahnen. Darüber hinaus wird die Entwicklung von Forschungsaufträgen für Beobachtungen und Erhebungen in der Schule angeregt.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme ist die regelmäßige Anwesenheit in Präsenz, die aktive Mitarbeit sowie die Übernahme eines Referates.
Die folgenden Werke bieten eine gute Orientierung für die gesamte Lehramtsbildung:
Achour, Sabine / Frech, Siegfried / Massing, Peter / Strassner, Veit (2020): Methodentraining für den Politikunterricht. Frankfurt/M.
Chehata, Yasmine et. al. (Hg.) (2024): Handbuch kritische politische Bildung. Frankfurt/M.
Nonnenmacher, Frank (1999): Politisches Lernen in der Schule. Begründung einer fachdidaktischen Konzeption. Frankfurt/M.
Sander, Wolfgang / Pohl, Kerstin (Hg.) (2022): Handbuch politische Bildung, 5. Aufl. Frankfurt/M.


[Si] Praktikum Nachbereitung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Fr. 11.04.2025,14.00 - 18.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 119
Sa. 12.04.2025,09.00 - 16.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 119
So. 13.04.2025,09.00 - 13.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 119

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Im Mittelpunkt der Nachbereitung des Fachpraktikums steht die Reflexion der praktischen Erfahrungen aus der Zeit an den Schulen. Zentrales Element ist hierbei die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen aus den Forschungsaufträgen der Teilnehmenden.
Die Blockveranstaltung findet in Präsenz statt.


[Si] Praktikum Nachbereitung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Fr. 11.04.2025,14.00 - 18.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 207
Sa. 12.04.2025,09.00 - 16.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 207
So. 13.04.2025,09.00 - 13.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 207

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Im Mittelpunkt der Nachbereitung des Fachpraktikums steht die Reflexion der praktischen Erfahrungen aus der Zeit an den Schulen. Zentrales Element ist hierbei die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen aus den Forschungsaufträgen der Teilnehmenden.
Die Blockveranstaltung findet in Präsenz statt.


 
[Si] Methoden politischer Bildung für globale Phänomene: Klima, Migration, Krieg, etc.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Do. 24.04.2025,10.00 - 12.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 101
Fr. 09.05.2025,10.00 - 12.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 101
Fr. 16.05.2025,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 101
Fr. 23.05.2025,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 101
Fr. 27.06.2025,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 101
Fr. 04.07.2025,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 104

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Wir spüren wenn rollende Panzer auf TikTok zu sehen sind, Viren sich über den Globus ausbreiten oder Verwandte und Freunde tausende Kilometer entfernt unter steigenden Preisen leiden die Auswirkungen globaler Phänomene auf unseren Alltag. Digitalisierung hat es möglich gemacht Nachrichten immer und überall von überall zu lesen und die Krisen, Sorgen und Ängste scheinen nur noch international zu bewältigen.

Im Seminar wollen wir globale Phänomene als zukunftsrelevanten Themen politischer Bildung zum Gegenstand machen und uns fragen, welche Methoden eignen sich gerade für komplexe politische, sozialen und ökonomische Konflikte. An vier Blocktagen werden wir uns mit den Themen wie Globale/Glokale Klimakatastrophe, Migration/Flucht/Kolonialismus, KriegInternationale Konflikte, Kapitalismus/Gesundheit/Care-Arbeit oder oder Autoritarismus/Rechtsruck beschäftigen. Sie werden selbstständig Methoden erproben und anleiten. In zwei Vorbereitungssitzungen werden wir gemeinsam über die thematischen Schwerpunkt und die methodische Ausgestaltung und Konzeptionierung sprechen.

Highlight des Seminars wird ein Workshop-Block zum Thema Graphic Novels als Methode für politische Bildung sein. Dazu werden wir gemeinsam mit dem Illustrator und Autor Adrian Pourviseh „Das Schimmern der See“ als Beispiel nutzen und über die Anwendung der dazu entwickelten Unterrichtsmaterialen sprechen.

Lernziele
- Die Student*innen können Methoden politischer Bildung für globale Phänomene anwenden und hinsichtlich didaktischer Prinzipien reflektieren. Sie können Methoden für spezifische Anwendungsfälle anpassen.
- Die Student*innen erweitern ihr Wissen zu globalen Phänomene bzgl. ihrer schulischen Relevanz und besonderen didaktischen Herausforderungen.
- Die Student*innen üben das anleiten von Gruppen, die wissenschaftliche Reflexion und Bewertung von Methoden und die gegenstandsangemessene Konzeption von Bildungsformaten.

Prüfungsvoraussetzungen:
- regelmäßige, aktive Teilnahme (80%)
- gründliche Lektüre der vorzubereitenden Texte zur Sitzung
- Mitgestaltung der Seminarsitzungen (Anleitung von Methoden, Mitwirkung beim Feedback, Inhaltliche Expert*innen)

Modulabschließende Prüfung:
- Schriftliche Hausarbeit (15-18 Seiten)


[Si] Planspiele in der Sozioökonomischen Bildung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Alter Steinbacher Weg 44/ Raum SEM2-303
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44/ Raum SEM2-303

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Seit einigen Jahren fordern Politiker*innen, Industrie- und Bankenverbände, dass ökonomische Bildung in der Schule ausgeweitet werden soll. Einige Bundesländer haben bereits Anteile politischer Bildung gekürzt und durch ökonomische Bildung ersetzt. Zweifellos ist es Aufgabe des PoWi-Unterrichts, den Erwerb von Kompetenzen in den Bereichen Wirtschaft und politische Ökonomie zu erreichen. Inhaltlich kritisieren einige Vertreter*innen der politischen Bildung jedoch, dass ökonomische Bildung in der Bundesrepublik v.a. auf das gegenwärtige Wirtschaftssystem fokussiert ist, daher nicht kontrovers genug und letztlich affirmativ ist. Eine Möglichkeit, politische und ökonomische Bildung gemeinsam zu denken, ist das Konzept der sozioökonomischen Bildung, das einen integrierten Ansatz verfolgt. Im Seminar sollen Chancen und Herausforderungen sozioökonomischer Bildung erörtert und abgewogen werden sowie Planspiele erprobt und reflektiert werden.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme ist die regelmäßige Anwesenheit in Präsenz, die aktive Mitarbeit und die Übernahme einer Präsentation. Eine Prüfungsleistung ist in Form einer Hausarbeit zu erbringen.
Grundlagenliteratur
Engartner, Tim/Fridrich, Christian/Graupe, Silja/Hedtke, Reinhold/Tafner, Georg (Hg.) (2018): Sozioökonomische Bildung und Wissenschaft. Entwicklungslinien und Perspektiven.
Fischer, Andreas/Zurstrassen, Bettina (Hg.) (2014): Sozioökonomische Bildung. Bonn.
Hedtke, Reinhold (2015): Sozioökonomische Bildung. In: Haushalt in Bildung und Forschung 4. Heft 3. S. 3-18.
Petrik, Andreas/Rappenglück, Stefan (Hg.) (2017): Planspiele in der politischen Bildung. Frankfurt/M.
Schmitt, Sophie (2017): Jenseits des Hängemattenlandes. Arbeit und Arbeitslosigkeit aus der Sicht von Jugendlichen. Eine Rekonstruktion ihrer Orientierungen und ihre Bedeutung für die Politische Bildung. Schwalbach/Ts.


[Si] Methoden politischer Bildung für globale Phänomene: Klima, Migration, Krieg, etc.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Do. 24.04.2025,10.00 - 12.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 101
Fr. 09.05.2025,10.00 - 12.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 101
Fr. 16.05.2025,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 101
Fr. 23.05.2025,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 101
Fr. 27.06.2025,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 101
Fr. 04.07.2025,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. II; Haus E; Raum 104

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Wir spüren wenn rollende Panzer auf TikTok zu sehen sind, Viren sich über den Globus ausbreiten oder Verwandte und Freunde tausende Kilometer entfernt unter steigenden Preisen leiden die Auswirkungen globaler Phänomene auf unseren Alltag. Digitalisierung hat es möglich gemacht Nachrichten immer und überall von überall zu lesen und die Krisen, Sorgen und Ängste scheinen nur noch international zu bewältigen.

Im Seminar wollen wir globale Phänomene als zukunftsrelevanten Themen politischer Bildung zum Gegenstand machen und uns fragen, welche Methoden eignen sich gerade für komplexe politische, sozialen und ökonomische Konflikte. An vier Blocktagen werden wir uns mit den Themen wie Globale/Glokale Klimakatastrophe, Migration/Flucht/Kolonialismus, KriegInternationale Konflikte, Kapitalismus/Gesundheit/Care-Arbeit oder oder Autoritarismus/Rechtsruck beschäftigen. Sie werden selbstständig Methoden erproben und anleiten. In zwei Vorbereitungssitzungen werden wir gemeinsam über die thematischen Schwerpunkt und die methodische Ausgestaltung und Konzeptionierung sprechen.

Highlight des Seminars wird ein Workshop-Block zum Thema Graphic Novels als Methode für politische Bildung sein. Dazu werden wir gemeinsam mit dem Illustrator und Autor Adrian Pourviseh „Das Schimmern der See“ als Beispiel nutzen und über die Anwendung der dazu entwickelten Unterrichtsmaterialen sprechen.

Lernziele
- Die Student*innen können Methoden politischer Bildung für globale Phänomene anwenden und hinsichtlich didaktischer Prinzipien reflektieren. Sie können Methoden für spezifische Anwendungsfälle anpassen.
- Die Student*innen erweitern ihr Wissen zu globalen Phänomene bzgl. ihrer schulischen Relevanz und besonderen didaktischen Herausforderungen.
- Die Student*innen üben das anleiten von Gruppen, die wissenschaftliche Reflexion und Bewertung von Methoden und die gegenstandsangemessene Konzeption von Bildungsformaten.

Prüfungsvoraussetzungen:
- regelmäßige, aktive Teilnahme (80%)
- gründliche Lektüre der vorzubereitenden Texte zur Sitzung
- Mitgestaltung der Seminarsitzungen (Anleitung von Methoden, Mitwirkung beim Feedback, Inhaltliche Expert*innen)

Modulabschließende Prüfung:
- Schriftliche Hausarbeit (15-18 Seiten)


[Si] Planspiele in der Sozioökonomischen Bildung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Alter Steinbacher Weg 44/ Raum SEM2-303
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44/ Raum SEM2-303

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Seit einigen Jahren fordern Politiker*innen, Industrie- und Bankenverbände, dass ökonomische Bildung in der Schule ausgeweitet werden soll. Einige Bundesländer haben bereits Anteile politischer Bildung gekürzt und durch ökonomische Bildung ersetzt. Zweifellos ist es Aufgabe des PoWi-Unterrichts, den Erwerb von Kompetenzen in den Bereichen Wirtschaft und politische Ökonomie zu erreichen. Inhaltlich kritisieren einige Vertreter*innen der politischen Bildung jedoch, dass ökonomische Bildung in der Bundesrepublik v.a. auf das gegenwärtige Wirtschaftssystem fokussiert ist, daher nicht kontrovers genug und letztlich affirmativ ist. Eine Möglichkeit, politische und ökonomische Bildung gemeinsam zu denken, ist das Konzept der sozioökonomischen Bildung, das einen integrierten Ansatz verfolgt. Im Seminar sollen Chancen und Herausforderungen sozioökonomischer Bildung erörtert und abgewogen werden sowie Planspiele erprobt und reflektiert werden.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme ist die regelmäßige Anwesenheit in Präsenz, die aktive Mitarbeit und die Übernahme einer Präsentation. Eine Prüfungsleistung ist in Form einer Hausarbeit zu erbringen.
Grundlagenliteratur
Engartner, Tim/Fridrich, Christian/Graupe, Silja/Hedtke, Reinhold/Tafner, Georg (Hg.) (2018): Sozioökonomische Bildung und Wissenschaft. Entwicklungslinien und Perspektiven.
Fischer, Andreas/Zurstrassen, Bettina (Hg.) (2014): Sozioökonomische Bildung. Bonn.
Hedtke, Reinhold (2015): Sozioökonomische Bildung. In: Haushalt in Bildung und Forschung 4. Heft 3. S. 3-18.
Petrik, Andreas/Rappenglück, Stefan (Hg.) (2017): Planspiele in der politischen Bildung. Frankfurt/M.
Schmitt, Sophie (2017): Jenseits des Hängemattenlandes. Arbeit und Arbeitslosigkeit aus der Sicht von Jugendlichen. Eine Rekonstruktion ihrer Orientierungen und ihre Bedeutung für die Politische Bildung. Schwalbach/Ts.


 
[Si] Extremismusprävention als politische Bildung?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 104
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 104

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Autoritäre und menschenfeindliche Einstellungsmuster in der Bevölkerung, rechte Parteien in den Parlamenten, rechte Netzwerke in staatlichen Sicherheitsapparaten... Die Aufzählung demokratiegefährdender Potentiale in der Bundesrepublik und anderen westlichen Ländern ließe sich fortführen. Doch welchen Beitrag kann politische Bildungsarbeit in dieser Gemengelage für die Demokratie leisten? Sowohl schulische Lehrpläne als auch zahlreiche außerschulische Bildungsträger forcieren dabei extremismuspräventive Ansätze. Demnach sollen Schüler:innen daran gehindert werden, in der Zukunft politisch unerwünschtes Gedankengut zu adaptieren. Doch ist das die Aufgabe politischer Bildung? Im Seminar sollen die Extremismusprävention als Bildungskonzept aus pädagogischer, didaktischer und demokratietheoretischer Sicht reflektiert und Handlungsoptionen für die Bildungspraxis abgewogen werden.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme ist die regelmäßige Anwesenheit in Präsenz, die aktive Mitarbeit sowie die Übernahme eines Impulsvortrages. Eine modulabschließende Prüfung kann durch eine Hausarbeit erbracht werden.
Grundlagenliteratur
Bürgin, Julika (2021): Extremismusprävention als polizeiliche Ordnung. Zur Politik der Demokratiebildung, Weinheim/Basel.
Feldmann, Dominik (2023): Demokratie trotz(t) Antiextremismus? Zur Bedeutung von Extremismusprävention für (Ent-) Demokratisierung und politische Bildung, Frankfurt a.M.
Hafeneger, Benno (2019): Politische Bildung ist mehr als Prävention, in: Journal für politische Bildung 9, Heft 2, S. 22-25.
Schmitt, Sophie (2019): Prävention oder politische Bildung? Kooperation von Schule und außerschulischen Trägern politischer Bildung im Kontext von ‚Extremismusprävention‘ und ‚Demokratieförderung‘, in: POLIS. Report der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung, Heft 2, S. 11-13.


[Si] Politische Bildung in der postmigrantischen Gesellschaft
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 201
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Das Seminar widmet sich ausgehend von Naika Foroutans Gegenwartsdiagnose der postmigrantischen Gesellschaft (2019, 2024) dem Themenbereich Migration und Flucht unter einer schulbezogenen und fachdidaktischen Perspektive. Neben fachwissenschaftlichen Grundlagen werden Schule und politische Bildung in der Migrationsgesellschaft, insbesondere (Betroffenen-)Perspektiven von Lernenden und Lehrenden thematisiert. In Projekten sollen zudem arbeitsteilig exemplarische Zugänge politischer Bildung zu diesem Themenbereich erarbeitet werden.

Die Seminarinhalte werden anhand von Inputs arbeitsteilig vorbereitet, diskutiert und in Projekten vertiefend erarbeitet. Das erfordert verbindliche Absprachen, die Erledigung der übernommenen Aufgaben sowie eine insgesamt aktive Grundhaltung und Mitarbeit.

Literatur:
Dürr, Tina/Becker, Reiner (Hrsg.) (2019): Leerstelle Rassismus? Analysen und Handlungsmöglichkeiten nach dem NSU. Frankfurt.
Fereidooni, Karim/Khakpour, Natascha/Kierot, Lara Rebeca (2023): Ungleichheitspraktiken und rassismuskritische Politikdidaktik. In: Chehata, Yasemin et al. (Hrsg.): Handbuch kritische politische Bildung. Frankfurt/M., S.240-247.
Foroutan, Naika (2024): Postmigrantische Gesellschaft in der Krise. Zwischen Migrationsabwehr und Migrationsbedarf. APuZ 45/2024, S. 4-9
Foroutan, Naika (2019): Die postmigrantische Gesellschaft: Ein Versprechen der pluralen Demokratie. Bielefeld
Hafeneger, Benno/Unkelbach, Katharina/Widmaier, Benedikt (Hrsg.) (2019): Rassismuskritische politische Bildung. Theorien - Konzepte - Orientierungen. Frankfurt/M.


[Si] Extremismusprävention als politische Bildung?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 104
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 104

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Autoritäre und menschenfeindliche Einstellungsmuster in der Bevölkerung, rechte Parteien in den Parlamenten, rechte Netzwerke in staatlichen Sicherheitsapparaten... Die Aufzählung demokratiegefährdender Potentiale in der Bundesrepublik und anderen westlichen Ländern ließe sich fortführen. Doch welchen Beitrag kann politische Bildungsarbeit in dieser Gemengelage für die Demokratie leisten? Sowohl schulische Lehrpläne als auch zahlreiche außerschulische Bildungsträger forcieren dabei extremismuspräventive Ansätze. Demnach sollen Schüler:innen daran gehindert werden, in der Zukunft politisch unerwünschtes Gedankengut zu adaptieren. Doch ist das die Aufgabe politischer Bildung? Im Seminar sollen die Extremismusprävention als Bildungskonzept aus pädagogischer, didaktischer und demokratietheoretischer Sicht reflektiert und Handlungsoptionen für die Bildungspraxis abgewogen werden.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme ist die regelmäßige Anwesenheit in Präsenz, die aktive Mitarbeit sowie die Übernahme eines Impulsvortrages. Eine modulabschließende Prüfung kann durch eine Hausarbeit erbracht werden.
Grundlagenliteratur
Bürgin, Julika (2021): Extremismusprävention als polizeiliche Ordnung. Zur Politik der Demokratiebildung, Weinheim/Basel.
Feldmann, Dominik (2023): Demokratie trotz(t) Antiextremismus? Zur Bedeutung von Extremismusprävention für (Ent-) Demokratisierung und politische Bildung, Frankfurt a.M.
Hafeneger, Benno (2019): Politische Bildung ist mehr als Prävention, in: Journal für politische Bildung 9, Heft 2, S. 22-25.
Schmitt, Sophie (2019): Prävention oder politische Bildung? Kooperation von Schule und außerschulischen Trägern politischer Bildung im Kontext von ‚Extremismusprävention‘ und ‚Demokratieförderung‘, in: POLIS. Report der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung, Heft 2, S. 11-13.


[Si] Politische Bildung in der postmigrantischen Gesellschaft
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 201
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Das Seminar widmet sich ausgehend von Naika Foroutans Gegenwartsdiagnose der postmigrantischen Gesellschaft (2019, 2024) dem Themenbereich Migration und Flucht unter einer schulbezogenen und fachdidaktischen Perspektive. Neben fachwissenschaftlichen Grundlagen werden Schule und politische Bildung in der Migrationsgesellschaft, insbesondere (Betroffenen-)Perspektiven von Lernenden und Lehrenden thematisiert. In Projekten sollen zudem arbeitsteilig exemplarische Zugänge politischer Bildung zu diesem Themenbereich erarbeitet werden.

Die Seminarinhalte werden anhand von Inputs arbeitsteilig vorbereitet, diskutiert und in Projekten vertiefend erarbeitet. Das erfordert verbindliche Absprachen, die Erledigung der übernommenen Aufgaben sowie eine insgesamt aktive Grundhaltung und Mitarbeit.

Literatur:
Dürr, Tina/Becker, Reiner (Hrsg.) (2019): Leerstelle Rassismus? Analysen und Handlungsmöglichkeiten nach dem NSU. Frankfurt.
Fereidooni, Karim/Khakpour, Natascha/Kierot, Lara Rebeca (2023): Ungleichheitspraktiken und rassismuskritische Politikdidaktik. In: Chehata, Yasemin et al. (Hrsg.): Handbuch kritische politische Bildung. Frankfurt/M., S.240-247.
Foroutan, Naika (2024): Postmigrantische Gesellschaft in der Krise. Zwischen Migrationsabwehr und Migrationsbedarf. APuZ 45/2024, S. 4-9
Foroutan, Naika (2019): Die postmigrantische Gesellschaft: Ein Versprechen der pluralen Demokratie. Bielefeld
Hafeneger, Benno/Unkelbach, Katharina/Widmaier, Benedikt (Hrsg.) (2019): Rassismuskritische politische Bildung. Theorien - Konzepte - Orientierungen. Frankfurt/M.


 
[Si] Geschlecht & politische Bildung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 201
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Geschlecht und Geschlechterverhältnisse spielen in der Didaktik der politischen Bildung immer noch eine untergeordnete Rolle und nur langsam kommt es zur Rezeption sozialwissenschaftlicher (queer)feministischer Diskussionen. Im Seminar sollen vor dem Hintergrund dieser Leerstellen die folgenden Fragen bearbeitet werden:
• Was haben Themen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und damit politische Lerngegenstände mit Geschlecht und Geschlechterverhältnissen zu tun?
• Wie wurde und wird Geschlecht zu einem politischen Thema und wie werden Geschlechterverhältnisse theoretisch konzeptioniert und empirisch untersucht?
• Und schließlich: Welche Rolle spielen Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Schule und (politischer) Bildung?
Dieses Seminar ist lektürebasiert und erfordert die Bereitschaft theoretische Texte aktiv zu lesen, Lektürenotizen anzulegen und die Texte im Seminar zu diskutieren.

Literatur:
Bechtel, Theresa/Girnus, Luisa/Grün-Neuhof, Julia/Prehm, Felix/Vogt, Jonathan (Hrsg.) (2024): Why focus on gender? Gender und intersektionale Perspektiven in der politischen Bildung. Frankfurt/M.
Bohl, Thorsten et al. (Hrsg.): Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht. 2. Auflage. Stuttgart
Doneit, Madeline/Lösch, Bettina u.a. (Hrsg.): Geschlecht ist politisch. Geschlechterreflexive Perspektiven in der politischen Bildung. Opladen, Berlin, Toronto.


[Si] Staatsverständnisse (in) der politischen Bildung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 104
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 104

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Was ist Staat? Bereits diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. In vielen Debattenbeiträgen zur politischen Bildung sowie zahlreichen Schulbüchern werden Staatsapparate vor allem als Problemlöser gedacht, die stets gemeinwohlorientiert arbeiten. Auch werden Demokratie und Staat teils gleichgesetzt. Doch wie lassen sich dann Verstrickungen staatlicher Behörden im NSU-Komplex oder rechte Strukturen in Sicherheitsbehörden erklären? Welche Funktionen übernimmt der Staat tatsächlich in politischen und wirtschaftlichen Strukturen der Bundesrepublik? All diese und weitere Fragen werden im Seminar diskutiert und daraus Konsequenzen für die politische Bildungsarbeit abgeleitet. Eine „Erziehung zum Staat“ ist wohl nicht (mehr) angemessen. Wäre eine staatskritische politische Bildung besser geeignet?
Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme ist die regelmäßige Anwesenheit in Präsenz, die aktive Mitarbeit sowie die Übernahme eines Impulsvortrages. Eine modulabschließende Prüfung kann durch eine Hausarbeit erbracht werden.
Grundlagenliteratur
Deppe, Frank (2015): Der Staat. Köln.
Kallert, Andreas/Gengnagel, Vincent (2017): Staatsraison statt Aufklärung. Zur Notwendigkeit einer staatskritischen Perspektive auf den NSU-Komplex. Berlin.
Lingenfelder, Julia/Lösch, Bettina (2024): Undoing Staatsraison“ – Warum braucht es radikale Kritik in der politischen Bildung und im politischen Handeln? In: Feldmann, Dominik/Pelzel, Steffen/Sämann, Jana (Hg.) (2024): Kampffeld politische Bildung. Zur Analyse und Kritik aktueller Versuche von Einhegung, Entebnung und Begrenzung. Münster. S. 200-211.
Hedtke, Reinhold (2022): Markt und Staat. In: Praxis Politik & Wirtschaft. Het 18. S. 4-6.
Regier, Sascha (2023): Den Staat aus der Gesellschaft denken. Ein kritischer Ansatz der Politischen Bildung. Bielefeld.


[Si] Geschlecht & politische Bildung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 201
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Geschlecht und Geschlechterverhältnisse spielen in der Didaktik der politischen Bildung immer noch eine untergeordnete Rolle und nur langsam kommt es zur Rezeption sozialwissenschaftlicher (queer)feministischer Diskussionen. Im Seminar sollen vor dem Hintergrund dieser Leerstellen die folgenden Fragen bearbeitet werden:
• Was haben Themen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und damit politische Lerngegenstände mit Geschlecht und Geschlechterverhältnissen zu tun?
• Wie wurde und wird Geschlecht zu einem politischen Thema und wie werden Geschlechterverhältnisse theoretisch konzeptioniert und empirisch untersucht?
• Und schließlich: Welche Rolle spielen Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Schule und (politischer) Bildung?
Dieses Seminar ist lektürebasiert und erfordert die Bereitschaft theoretische Texte aktiv zu lesen, Lektürenotizen anzulegen und die Texte im Seminar zu diskutieren.

Literatur:
Bechtel, Theresa/Girnus, Luisa/Grün-Neuhof, Julia/Prehm, Felix/Vogt, Jonathan (Hrsg.) (2024): Why focus on gender? Gender und intersektionale Perspektiven in der politischen Bildung. Frankfurt/M.
Bohl, Thorsten et al. (Hrsg.): Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht. 2. Auflage. Stuttgart
Doneit, Madeline/Lösch, Bettina u.a. (Hrsg.): Geschlecht ist politisch. Geschlechterreflexive Perspektiven in der politischen Bildung. Opladen, Berlin, Toronto.


[Si] Staatsverständnisse (in) der politischen Bildung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II; Haus E; Raum 104
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 104

Zielgruppe:
L2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Was ist Staat? Bereits diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. In vielen Debattenbeiträgen zur politischen Bildung sowie zahlreichen Schulbüchern werden Staatsapparate vor allem als Problemlöser gedacht, die stets gemeinwohlorientiert arbeiten. Auch werden Demokratie und Staat teils gleichgesetzt. Doch wie lassen sich dann Verstrickungen staatlicher Behörden im NSU-Komplex oder rechte Strukturen in Sicherheitsbehörden erklären? Welche Funktionen übernimmt der Staat tatsächlich in politischen und wirtschaftlichen Strukturen der Bundesrepublik? All diese und weitere Fragen werden im Seminar diskutiert und daraus Konsequenzen für die politische Bildungsarbeit abgeleitet. Eine „Erziehung zum Staat“ ist wohl nicht (mehr) angemessen. Wäre eine staatskritische politische Bildung besser geeignet?
Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme ist die regelmäßige Anwesenheit in Präsenz, die aktive Mitarbeit sowie die Übernahme eines Impulsvortrages. Eine modulabschließende Prüfung kann durch eine Hausarbeit erbracht werden.
Grundlagenliteratur
Deppe, Frank (2015): Der Staat. Köln.
Kallert, Andreas/Gengnagel, Vincent (2017): Staatsraison statt Aufklärung. Zur Notwendigkeit einer staatskritischen Perspektive auf den NSU-Komplex. Berlin.
Lingenfelder, Julia/Lösch, Bettina (2024): Undoing Staatsraison“ – Warum braucht es radikale Kritik in der politischen Bildung und im politischen Handeln? In: Feldmann, Dominik/Pelzel, Steffen/Sämann, Jana (Hg.) (2024): Kampffeld politische Bildung. Zur Analyse und Kritik aktueller Versuche von Einhegung, Entebnung und Begrenzung. Münster. S. 200-211.
Hedtke, Reinhold (2022): Markt und Staat. In: Praxis Politik & Wirtschaft. Het 18. S. 4-6.
Regier, Sascha (2023): Den Staat aus der Gesellschaft denken. Ein kritischer Ansatz der Politischen Bildung. Bielefeld.


nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de