Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Bachelorstudiengänge Musikpädagogik und Musikwissenschaft - Modul 19: Historische Musikwissenschaft I (BA MW) (03 BA Mus 19 = 03-Mus-L3-WP-04a)
Veranstaltungen
Zu belegen sind zwei Lehrveranstaltungen zur historischen Musikwissenschaft (LV 1 und LV 2).
[Si] Beethovens Symphonien
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Das Seminar ist gleichzeitig eine Vertiefung der Inhalte aus „Formenlehre (Analyse I)“ und anwendungsorientierte Einführung in die Musiktheorie. Anstelle eines kaum zu leistenden geschichtlichen Überblicks über die Vielfalt musiktheoretischer Ansätze beschäftigen wir uns exemplarisch mit William E. Caplins Theorie formaler Funktionen. Dabei versuchen wir einerseits, Caplins Ansatz analytisch anhand von Ludwig van Beethovens symphonischen Werk nachzuvollziehen. Andererseits fragen wir uns aber auch, inwiefern unsere Einzelanalysen für eine Kritik oder Modifikation der Theorie fruchtbar gemacht werden können – wir arbeiten also genuin musiktheoretisch. Darüber hinaus soll das Seminar dazu einladen, sich vertieft mit klingender Musikgeschichte auseinanderzusetzen.
Für die Teilnahme wird ein vorheriger Abschluss der Veranstaltungen „Satzlehre/Satzanalyse I“ und „Formenlehre (Analyse I)“ dringend empfohlen.
Modulzuordnung neue Lehramtsstudiengänge:
03-mus-L1-WP-3b, LV 1
03-mus-L2/L5-P-3c, LV 2
03-mus-L3-WP-5a, LV 2
03-mus-L3-WP-5b, LV 2
03-mus-L3-P-6, LV 2
[Vl] Musikgeschichte hören: Das lange 19. Jahrhundert
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Die Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über die Entwicklung europäischer „Kunstmusik“ zwischen den einschneidenden Ereignissen der Französischen Revolution 1789 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs 1914. Im Fokus steht dabei das einordnende, reflektierte Hören von Musik. Dabei bewegen wir uns chronologisch durch die Jahrzehnte und erörtern neben subjektiven Hörerfahrungen auch kompositions- bzw. gattungsgeschichtliche Tendenzen sowie gesellschaftliche Kontexte. Die Veranstaltung ist als Hybrid zwischen Seminar und Vorlesung konzipiert. Sie soll den Studierenden helfen, sich hörend in neuerer Musikgeschichte zurechtzufinden und ein Repertoire zu erschließen – freilich ohne dieses Repertoire als „Kanon“ zu überhöhen. Im besten Fall ergeben sich Anknüpfungspunkte zum Weiterdenken und Weiterhören.
Wichtig: Eine benotete Prüfungsleistung ist nur für die Propädeutik-Module im Lehramt vorgesehen (Klausur). Im Fall einer Überschneidung mit anderen für das zweite Lehramts-Fachsemester fest vorgeschriebenen Pflichtveranstaltungen ist eine Befreiung von der Anwesenheitspflicht möglich (Scheinerwerb über asynchrones Lernen und Klausurteilnahme).
Modulzuordnung neue Lehramtsstudiengänge:
03-mus-L2/L3/L5-P-1c, LV2
03-mus-L1-WP-1a, LV 2


