Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Evangelische Theologie - Lehramtsstudiengang "Evangelische Religion" L2, L5 (Studienbeginn bis Sommersemester 2023)
Veranstaltungen
Basismodule ⇑
Bibelwissenschaften Altes Testament und Neues Testament unter Berücksichtigung didaktischer Aspekte (P1b) ⇑
Die Fachdidaktische Blockveranstaltung ist den Basismodulen P1 und P2 zugeordnet. Sie kann deshalb in jedem Semester nur für eines der beiden Module belegt werden.
LV 2: Basisvorlesung Neues Testament
[Vl] Einführung in das Neue Testament (AfK-Nr.: 180)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Ziel dieser Einführungsvorlesung ist es, in die Literatur und Theologie des Neuen Testaments einzuführen und einen Überblick über die Geschichte des frühen Christentums zu geben. Die Vorlesung dient der Vermittlung von Grund- und Überblickswissen, wie es für alle Studiengänge im Fach Evangelische Theologie zum Examen vorausgesetzt wird.
LITERATUR:
Als Vorbereitung und begleitend zur Vorlesung ist die Lektüre des Neuen Testaments empfohlen unter Hinzuziehung der Bibelkunde: Elektronische Bibelkunde 3.0. Altes Testament mit Apokryphen. Neues Testament und Apostolische Väter. Interaktive Lernsoftware, Martin Rösel / Klaus-Michael Bull, aktualisierte Neuaufl. Stuttgart 2011.
Empfohlene Standardwerke zur Arbeit am Neuen Testament:
Martin Ebner / Stefan Schreiber (Hg.), Einleitung in das Neue Testament (Kohlhammer-Studienbücher Theologie 6), 3. aktualisierte Ausgabe Stuttgart 2015 (auch als online-Ressource).
Angelika Strotmann, Der historische Jesus. Eine Einführung (UTB 3553), 2., aktualisierte Ausgabe Paderborn 2015 (auch als online-Ressource).
Paulus Handbuch, hg. v. Friedrich W. Horn, Tübingen 2013
LV 3: Einführungsseminar Bibelwissenschaftliche Methoden
[E Si] Einführungsseminar Methoden AT/NT Gruppe 1
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025 | ||
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Dieses Einführungsseminar bietet Ihnen die Möglichkeit, neue und klassische Methoden der Bibelexegese kennenzulernen und praktisch anzuwenden. Dafür werden in den Seminarsitzungen exemplarische Analysen alt- und neutestamentlicher Texte vorgenommen. Außerdem erhalten Sie einen Überblick über die grundlegende Literatur der Bibelwissenschaft und erlernen den kritischen Umgang mit dieser. Insgesamt werden Sie dazu befähigt, selbstständig Informationen zu erarbeiten, eine methodische und hermeneutische Reflexion von (biblischen) Quellen mit abschließender Urteilsbildung vorzunehmen und Ihre eigenen Arbeitsergebnisse angemessen zu präsentieren.
ACHTUNG:
Von L3-Studierenden wird eine eigenständige Übersetzung neutestamentlicher Texte verlangt.
Daher gilt für L3-Studierende: Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist das Graecum oder eine abgeschlossene Bibelgriechisch-Prüfung bzw. der laufende oder abgeschlossene Kurs 2 des Bibelgriechischkurses an der JLU Gießen.
Literaturhinweis:
Bitte besorgen Sie sich bereits vorab folgende Literatur, die als Grundlage für das Seminar dient:
• Ebner, Martin / Heininger, Bernhard: Exegese des Neuen Testaments. Ein Arbeitsbuch für Lehre und Praxis, Paderborn 4., verbesserte und aktualisierte Aufl. 2018. [ONLINE abrufbar über JustFind]
• Finnern, Sönke / Rüggemeier, Jan: Methoden der neutestamentlichen Exegese. Ein Lehr- und Arbeitsbuch, Stuttgart 2016. [ONLINE abrufbar über JustFind]
[E Si] Einführungsseminar Methoden AT/NT Gruppe 2
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025 | ||
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Dieses Einführungsseminar bietet Ihnen die Möglichkeit, neue und klassische Methoden der Bibelexegese kennenzulernen und praktisch anzuwenden. Dafür werden in den Seminarsitzungen exemplarische Analysen alt- und neutestamentlicher Texte vorgenommen. Außerdem erhalten Sie einen Überblick über die grundlegende Literatur der Bibelwissenschaft und erlernen den kritischen Umgang mit dieser. Insgesamt werden Sie dazu befähigt, selbstständig Informationen zu erarbeiten, eine methodische und hermeneutische Reflexion von (biblischen) Quellen mit abschließender Urteilsbildung vorzunehmen und Ihre eigenen Arbeitsergebnisse angemessen zu präsentieren.
ACHTUNG:
Von L3-Studierenden wird eine eigenständige Übersetzung neutestamentlicher Texte verlangt.
Daher gilt für L3-Studierende: Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist das Graecum oder eine abgeschlossene Bibelgriechisch-Prüfung bzw. der laufende oder abgeschlossene Kurs 2 des Bibelgriechischkurses an der JLU Gießen.
Literaturhinweis:
Bitte besorgen Sie sich bereits vorab folgende Literatur, die als Grundlage für das Seminar dient:
• Ebner, Martin / Heininger, Bernhard: Exegese des Neuen Testaments. Ein Arbeitsbuch für Lehre und Praxis, Paderborn 4., verbesserte und aktualisierte Aufl. 2018. [ONLINE abrufbar über JustFind]
• Finnern, Sönke / Rüggemeier, Jan: Methoden der neutestamentlichen Exegese. Ein Lehr- und Arbeitsbuch, Stuttgart 2016. [ONLINE abrufbar über JustFind]
LV 4: Fachdidaktische Blockveranstaltung Altes und Neues Testament
Protestantische Theologie in Geschichte und Gegenwart unter Berücksichtigung didaktischer Aspekte (P2b neu) ⇑
Die Basisvorlesung "Kirchengeschichte" (LV 1) wird im Wintersemester angeboten, die Basisvorlesung "Systematische Theologie" (LV 2) Sommersemester.
Die Fachdidaktische Blockveranstaltung ist den Basismodulen P1 und P2 zugeordnet. Sie kann deshalb in jedem Semester nur für eines der beiden Module belegt werden.
LV 2: Basisvorlesung Systematische Theologie
[Vl] Basisvorlesung Systematische Theologie (AfK-Nr. 182)
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025 | ||
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Ziel der Vorlesung ist es, zentrale das christliche Verständnis von Gott, Welt und Mensch betreffende Themen und Problemstellungen vorzustellen. Die Grundidee der als Einführung in die Dogmatik konzipierten Vorlesung besteht darin, mit klassischen Argumenten und Unterscheidungen bekannt zu machen, sowie dazu anzuregen, selber-denkend einen Blick dafür zu entwickeln, dass die Inhalte des christlichen Glaubens systematisch auf einander bezogen sind, d.h. in ihrem argumentativen Zusammenhang Sinn und Gehalt gewinnen. - Konkret wird die Vorlesung eine Einführung in die Themen und Probleme folgender loci geben: I. Prolegomena: Von der Theologie, Von der Offenbarung, Von der Heiligen Schrift, Vom Glauben. II. Materialdogmatik: Von Gott, Von der Schöpfung, Vom Menschen, Von der Sünde, Von Christus, Von der Kirche, Von den letzten Dingen.
Literatur, die zur Vorlesung begleitend gelesen werden kann, wird in der Vorlesung fortlaufend vorgestellt.
LV 3: Einführungsseminar Fachwissenschaftliche Methoden
[E Si] Geschöpfe Gottes. Mensch und Tier in der evangelischen Theologie (AfK-Nr. 182)
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 | ||
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Spätestens seit Friedrich Schleiermacher (1768 – 1834) ist die evangelische Theologie ganz wesentlich eine Wissenschaft von Menschen, von seinem Glauben und seinem religiösen Bewusstsein, und von Gott erst insofern, als er dem Menschen in diesem Glauben begegnet. Weniger prominent ist in der Theologie dagegen das Tier und das Verhältnis des Menschen zu ihm. Dieses Verhältnis wollen wir im Seminar aus dogmatischer und ethischer Perspektive betrachten. Dogmatisch kann man etwa fragen: Ist der Mensch ein Tier unter anderen oder gibt es einen kategorialen Unterschied zwischen ihm und den bzw. allen anderen Tieren? Und ethisch lässt sich z. B. fragen: Wie sollen Menschen mit Tieren als Teil der Schöpfung Gottes verantwortungsvoll umgehen?
Die Antworten auf diese Fragen bedingen sich natürlich gegenseitig, sodass das Nachdenken über dieses Themenfeld zugleich eine Einführung in das systematisch-theologische Arbeiten überhaupt sein kann. Und sie sind nicht zuletzt in der Lebenswelt von Schüler*innen präsent und darum auch schulpraktisch relevant.
[E Si] Phantastische Tierwesen und wo sie in der Kirchengeschichte zu finden sind
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025 | ||
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II, H 215 | |
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 215 |
Hieronymus hat einem Löwen einen Dorn aus der Pfote gezogen. Franz von Assisi hat den Vögeln gepredigt. Luther hatte einen Hund „Tölpel“. Albert Schweitzer hat das Recht auf Leben auch auf die Tierwelt bezogen. Das sind nur vier Beispiele dafür, dass Theologie und Tier durchaus ein Thema der Theologiegeschichte ist, und zwar nicht nur ein anekdotisches, wie man bei dieser kleinen Aufzählung vielleicht argwöhnen könnte. Natürlich geht es auch um solch wichtige Fragen wie Schöpfungsbewahrung, Verantwortungsethik, biografisches Lernen. Themen, die in der ein oder anderen Weise auch den Schulalltag bestimmen. So wer-den wir in diesem Einführungsseminar nicht nur einen kritischen Blick entwickeln lernen auf das, „wie das damals war“ oder „was man sich so erzählt“, sondern auch, wie einem diese Themen medial begegnen und wie man mit ihnen einen spannenden Unterricht gestalten kann.
LV 4: Fachdidaktische Blockveranstaltung Kirchengeschichte und Systematische Theologie
Religionspädagogik 1 (P3a) ⇑
LV 1: Basisvorlesung Religionspädagogik
LV 2: Einführungsseminar Religionspädagogik
LV 3: Seminar oder Übung Religionspädagogik
[Si] Bibeldidaktik
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025 | ||
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 215 | |
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 215 |
Disziplinenspezifische Module ⇑
Altes Testament (WPd1) ⇑
Zu belegen sind ein Seminar (LV 1) sowie eine Vorlesung oder ein weiteres Seminar (LV 2).
Seminare Altes Testament
[Si] Säße Jesus neben den Klimakleber:innen? Biblische Texte zur Diskussion über die Klimakrise (Biblische Theologie/Systematische Theologie) (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Zum Klimawandel liegen hinreichend Daten vor, die zeigen, dass er durch Industrialisierungserscheinungen befeuert wird und von Flut- und Hungerkatastrophen begleitet ist. Um diesen Wandel zu verlangsamen, sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die politischen Maßnahmen und individueller Handlungen nicht weitreichend genug. Der öffentliche Diskurs wird vorwiegend durch Narrative bestimmt. Welche Rolle können in diesem Kontext biblische Texte spielen? Liefern biblische Texte Anhaltspunkte für Gerechtigkeitsdiskurse, die zwischen individuellen Lebenswirklichkeiten, einer globalen Perspektive und der Verantwortung für noch nicht existierende Generationen austariert werden können? Um solche Fragen wird sich das Seminar drehen, in dem wir biblische Texte und deren Rezeptionen mit den Herausforderungen dieser Tage konfrontieren wollen.
[Si] Tierische Botschaften: Biblische Konzepte zur Tierethik (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 | ||
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Die Bibel bietet eine Fülle von Texten, die als Vorlagen für eine Tierethik in der Moderne Anregungen bieten, die in diesem Seminar genauer betrachtet werden. Biblische Texte ermahnen zum Schutz von Haus-, Nutz- und Wildtieren vor Ausbeutung, so gilt etwa die jüdische Sabbatruhe auch für Haus- und Nutztiere, Tieren stehen Anteile der Ernte zu, die enge Bindung zwischen Mutter- und neugeborenem Jungtier soll respektiert werden u.a. Schon in den biblischen Schöpfungserzählungen kommt Tieren Bedeutung und Würde zu. Paradiesischer Frieden bedeutet Veganismus für alle Lebewesen. Aber es wird auch zu diskutieren sein, wie die biblisch geforderte Herrschaft des Menschen über die Erde (dominium terrae) angemessen zu interpretieren ist.
Neumann-Gorsolke, Ute: Wer ist der Herr der Tiere? Eine hermeneutische Problemanzeige (BThSt 85), Neukirchen-Vluyn 2012.
Olyan, Saul M.: Animal Rights and the Hebrew Bible, Oxford 2023.
Riede, Peter: Im Spiegel der Tiere. Studien zum Verhältnis von Mensch und Tier im alten Israel (OBO 187), Freiburg (Schweiz) / Göttingen 2002.
Neues Testament (WPd2) ⇑
Zu belegen sind ein Seminar (LV 1) sowie eine Vorlesung oder ein weiteres Seminar (LV 2).
Seminare Neues Testament
[Si] Säße Jesus neben den Klimakleber:innen? Biblische Texte zur Diskussion über die Klimakrise (Biblische Theologie/Systematische Theologie) (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Zum Klimawandel liegen hinreichend Daten vor, die zeigen, dass er durch Industrialisierungserscheinungen befeuert wird und von Flut- und Hungerkatastrophen begleitet ist. Um diesen Wandel zu verlangsamen, sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die politischen Maßnahmen und individueller Handlungen nicht weitreichend genug. Der öffentliche Diskurs wird vorwiegend durch Narrative bestimmt. Welche Rolle können in diesem Kontext biblische Texte spielen? Liefern biblische Texte Anhaltspunkte für Gerechtigkeitsdiskurse, die zwischen individuellen Lebenswirklichkeiten, einer globalen Perspektive und der Verantwortung für noch nicht existierende Generationen austariert werden können? Um solche Fragen wird sich das Seminar drehen, in dem wir biblische Texte und deren Rezeptionen mit den Herausforderungen dieser Tage konfrontieren wollen.
[Si] Tierische Botschaften: Biblische Konzepte zur Tierethik (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 | ||
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Die Bibel bietet eine Fülle von Texten, die als Vorlagen für eine Tierethik in der Moderne Anregungen bieten, die in diesem Seminar genauer betrachtet werden. Biblische Texte ermahnen zum Schutz von Haus-, Nutz- und Wildtieren vor Ausbeutung, so gilt etwa die jüdische Sabbatruhe auch für Haus- und Nutztiere, Tieren stehen Anteile der Ernte zu, die enge Bindung zwischen Mutter- und neugeborenem Jungtier soll respektiert werden u.a. Schon in den biblischen Schöpfungserzählungen kommt Tieren Bedeutung und Würde zu. Paradiesischer Frieden bedeutet Veganismus für alle Lebewesen. Aber es wird auch zu diskutieren sein, wie die biblisch geforderte Herrschaft des Menschen über die Erde (dominium terrae) angemessen zu interpretieren ist.
Neumann-Gorsolke, Ute: Wer ist der Herr der Tiere? Eine hermeneutische Problemanzeige (BThSt 85), Neukirchen-Vluyn 2012.
Olyan, Saul M.: Animal Rights and the Hebrew Bible, Oxford 2023.
Riede, Peter: Im Spiegel der Tiere. Studien zum Verhältnis von Mensch und Tier im alten Israel (OBO 187), Freiburg (Schweiz) / Göttingen 2002.
Kirchen- und Theologiegeschichte (WPd3) ⇑
Zu belegen sind ein Seminar (LV 1) sowie eine Vorlesung oder ein weiteres Seminar (LV 2).
Seminare Kirchen- und Theologiegeschichte
[Si] Die ersten Kirchen Hessens (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Ob es nun die 700-, 800- oder 900-Jahr-Feier sein mag; die Dorfkirchen in unseren Breiten dürfen auf eine lange Geschichte zurückblicken, die viele historische, theologische und kirchenhistorische Momente bereithielt. Doch dabei stellt sich die Frage, ob diese Jubiläen tatsächlich auf den Anfang der Geschichte des Christentums in Hessen zurückgehen oder ob die erste urkundliche Erwähnung auf älteren Grundlagen fußt. Die Fragen, denen dieses Seminar nachgehen wird, sind daher: Woher kamen und wer waren die ersten Christ:innen in Hessen? Wie sah ihre Gesellschaft aus? Wo waren ihre Gemeinden und wie waren die Kirchen gebaut? Was bewegte sie dazu Christ:innen zu werden und wie reagierte ihr Umfeld darauf?
Um diese Fragen zu klären werden nicht nur die ersten historisch fassbaren Kirchengebäude und damit Zentren der christlichen Gemeinden in Hessen betrachtet, sondern auch die christianisierten Kulturen und politischen Größen, die vorangegangenen Religionen und der kultur-, religions- wie auch allgemeinhistorische Kontext. Neben Königen, Bischöfen und Priestern begegnen 'wilde Barbaren', die ersten 'Ritter', 'finstere Opferriten' und viele Facetten des Christentums.
[Si] Gesprächsbereit – Interreligiöser Dialog in der Geschichte (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025 | ||
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Der dialogische Umgang der Religionen miteinander ist nicht erst ein Phänomen der nachauf-klärerischen Gesellschaften. Es hat Religionsgespräche auch schon in einer Zeit gegeben, als man das Wort Toleranz im modernen Sinn noch nicht kannte. Und zwar „echte“ Dialoge, aber auch fiktive, die methodische und inhaltliche Anleitung boten, wie miteinander zielführend diskutiert werden kann. Beispiele solcher Dialoge aus allen Epochen der Christentumsge-schichte sollen in diesem Seminar gelesen und besprochen werden. Neben den dabei zu erlangenden Kompetenzen in der theologischen Urteilskraft soll auch die ethische Kompetenz gestärkt werden und ebenso die, Gestaltungen der Vermittlung von Inhalten und religiösem Wissen kennen- und beurteilen zu lernen.
[Si] Klangraum der Theologie – Vertonungen des Glaubens (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Martin Luther hat’s gewusst und daraufhin pointiert formuliert: „Ich gebe nach der Theologie der Musica die höchste Ehre“. Theologie und Musik gehören aber nicht erst seit Luther und erst recht nicht erst seit Johann Sebastian Bach zusammen, wenngleich beide auf diesem Gebiet Bedeutendes geleistet haben. Sondern buchstäblich klingt da schon immer etwas zusammen. Denkt man über „Formationen des Wissens“ nach, dann ist das Lied, ist die Musik eine ganz eigene Art, theologische Inhalte zu schaffen, zu bewahren und zu vermitteln.
Diesem Zusammenklingen wollen wir nachdenken, indem wir die Geschichte der Musik in Gottesdienst und Kirche betrachten, indem wir aber vor allem Gesangbuchlieder – traditionelle und moderne – vor ihrem geschichtlichen Hintergrund verstehen und interpretieren lernen und am Rande auch umgekehrt scheinbar profanes Liedgut auf religiöse Momente hin befragen wollen. Dabei kommen Liederdichter wie Luther, Paul Gerhardt, Jochen Klepper, Jürgen Henkys ebenso zu Wort (und Klang) wie die WiseGuys oder Kasalla.
[Si] Parteiisches Christentum und das Christentum in den Parteien (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Als dieses Seminar geplant wurde, war die Bundestagswahl noch für September geplant. Jetzt gilt: Wenn das Seminar beginnt, ist sie schon wieder Geschichte. Die Geschichte der Parteien und ihres Verhältnisses zu den Religionen und insbesondere zum Christentum ist aber alles andere vorbei und im Gegenteil ein hochspannendes Thema. So darf man etwa fragen: Ist überall, wo „C“ draufsteht, auch „C“ drin? Die Sozialdemokratie galt lange als Feindin des Christentums – stimmt das? Was haben dereinst Parteien wie die NSDAP in ihren Parteipro-grammen im Blick auf die Kirchen versprochen – und wie sieht das heute aus? Und so weiter. Insofern ist dieses Seminar etwas für Theolog:innen, für Ethiker:innen und für BALAS (Bachelors of Liberal Arts and Sciences), die dieser speziellen Form der Formation des Wissens nachdenken wollen.
Systematische Theologie (WPd4) ⇑
Zu belegen sind ein Seminar (LV 1) sowie eine Vorlesung oder ein weiteres Seminar (LV 2).
Seminare Systematische Theologie
[Si] Religion und Bildungsethik
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025 | ||
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Das Seminar setzt sich mit Schleiermachers und Hegels unterschiedlichem Religionsverständnis auseinander und geht der Frage nach, welche die Bildungsethik betreffenden Konsequenzen in den jeweiligen Konzeptionen enthalten sind.
Die Veranstaltung bietet damit die Möglichkeit, sich in zwei große, klassische Entwürfe zur Frage „Was ist Religion?“ einzudenken, deren Prämissen intensiv zu diskutieren und zu aktuellen Debatten zum Thema „religiöse Bildung“ in Beziehung zu setzen.
Im Vordergrund stehen wird a) die Frage, wie Schleiermacher und Hegel das Verhältnis von Gefühl und Denken, bzw. von Unmittelbarkeit und Vermittlung im religiösen Bewusstsein unterschiedlich bestimmen, sowie b) die Frage, welche Relevanz dies für zentrale Fragen christlicher Bildungsethik hat.
Das Seminar kann ohne Vorkenntnisse besucht werden. Ausgewählte Literatur wird in der ersten Seminarsitzung vorgestellt.
Religionspädagogik 2 (WPd5) ⇑
Zu belegen sind ein Seminar (LV 1) sowie eine Vorlesung oder ein weiteres Seminar (LV 2).
Vorlesungen Praktische Theologie/Religionspädagogik
Seminare Praktische Theologie/Religionspädagogik
[Si] Bibeldidaktik
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025 | ||
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 215 | |
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 215 |
Interdisziplinäre Module ⇑
Theologische Themen in biblischer und historischer oder systematisch-theologischer Perspektive unter Berücksichtigung fachdidaktischer Aspekte (WPi1a) ⇑
Zu belegen sind ein Seminar (LV 1) sowie eine Vorlesung oder ein weiteres Seminar (LV 2).
Wenigstens eine Lehrveranstaltung aus den Disziplinen "Altes Testament" oder "Neues Testament" und eine Lehrveranstaltung aus den Disziplinen "Kirchen- und Theologiegeschichte" oder "Systematische Theologie". Lehrveranstaltungen werden nicht doppelt angerechnet.
Seminar Altes Testament
[Si] Säße Jesus neben den Klimakleber:innen? Biblische Texte zur Diskussion über die Klimakrise (Biblische Theologie/Systematische Theologie) (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Zum Klimawandel liegen hinreichend Daten vor, die zeigen, dass er durch Industrialisierungserscheinungen befeuert wird und von Flut- und Hungerkatastrophen begleitet ist. Um diesen Wandel zu verlangsamen, sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die politischen Maßnahmen und individueller Handlungen nicht weitreichend genug. Der öffentliche Diskurs wird vorwiegend durch Narrative bestimmt. Welche Rolle können in diesem Kontext biblische Texte spielen? Liefern biblische Texte Anhaltspunkte für Gerechtigkeitsdiskurse, die zwischen individuellen Lebenswirklichkeiten, einer globalen Perspektive und der Verantwortung für noch nicht existierende Generationen austariert werden können? Um solche Fragen wird sich das Seminar drehen, in dem wir biblische Texte und deren Rezeptionen mit den Herausforderungen dieser Tage konfrontieren wollen.
[Si] Tierische Botschaften: Biblische Konzepte zur Tierethik (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 | ||
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Die Bibel bietet eine Fülle von Texten, die als Vorlagen für eine Tierethik in der Moderne Anregungen bieten, die in diesem Seminar genauer betrachtet werden. Biblische Texte ermahnen zum Schutz von Haus-, Nutz- und Wildtieren vor Ausbeutung, so gilt etwa die jüdische Sabbatruhe auch für Haus- und Nutztiere, Tieren stehen Anteile der Ernte zu, die enge Bindung zwischen Mutter- und neugeborenem Jungtier soll respektiert werden u.a. Schon in den biblischen Schöpfungserzählungen kommt Tieren Bedeutung und Würde zu. Paradiesischer Frieden bedeutet Veganismus für alle Lebewesen. Aber es wird auch zu diskutieren sein, wie die biblisch geforderte Herrschaft des Menschen über die Erde (dominium terrae) angemessen zu interpretieren ist.
Neumann-Gorsolke, Ute: Wer ist der Herr der Tiere? Eine hermeneutische Problemanzeige (BThSt 85), Neukirchen-Vluyn 2012.
Olyan, Saul M.: Animal Rights and the Hebrew Bible, Oxford 2023.
Riede, Peter: Im Spiegel der Tiere. Studien zum Verhältnis von Mensch und Tier im alten Israel (OBO 187), Freiburg (Schweiz) / Göttingen 2002.
Seminar Neues Testament
[Si] Säße Jesus neben den Klimakleber:innen? Biblische Texte zur Diskussion über die Klimakrise (Biblische Theologie/Systematische Theologie) (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Zum Klimawandel liegen hinreichend Daten vor, die zeigen, dass er durch Industrialisierungserscheinungen befeuert wird und von Flut- und Hungerkatastrophen begleitet ist. Um diesen Wandel zu verlangsamen, sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die politischen Maßnahmen und individueller Handlungen nicht weitreichend genug. Der öffentliche Diskurs wird vorwiegend durch Narrative bestimmt. Welche Rolle können in diesem Kontext biblische Texte spielen? Liefern biblische Texte Anhaltspunkte für Gerechtigkeitsdiskurse, die zwischen individuellen Lebenswirklichkeiten, einer globalen Perspektive und der Verantwortung für noch nicht existierende Generationen austariert werden können? Um solche Fragen wird sich das Seminar drehen, in dem wir biblische Texte und deren Rezeptionen mit den Herausforderungen dieser Tage konfrontieren wollen.
[Si] Tierische Botschaften: Biblische Konzepte zur Tierethik (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 | ||
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Die Bibel bietet eine Fülle von Texten, die als Vorlagen für eine Tierethik in der Moderne Anregungen bieten, die in diesem Seminar genauer betrachtet werden. Biblische Texte ermahnen zum Schutz von Haus-, Nutz- und Wildtieren vor Ausbeutung, so gilt etwa die jüdische Sabbatruhe auch für Haus- und Nutztiere, Tieren stehen Anteile der Ernte zu, die enge Bindung zwischen Mutter- und neugeborenem Jungtier soll respektiert werden u.a. Schon in den biblischen Schöpfungserzählungen kommt Tieren Bedeutung und Würde zu. Paradiesischer Frieden bedeutet Veganismus für alle Lebewesen. Aber es wird auch zu diskutieren sein, wie die biblisch geforderte Herrschaft des Menschen über die Erde (dominium terrae) angemessen zu interpretieren ist.
Neumann-Gorsolke, Ute: Wer ist der Herr der Tiere? Eine hermeneutische Problemanzeige (BThSt 85), Neukirchen-Vluyn 2012.
Olyan, Saul M.: Animal Rights and the Hebrew Bible, Oxford 2023.
Riede, Peter: Im Spiegel der Tiere. Studien zum Verhältnis von Mensch und Tier im alten Israel (OBO 187), Freiburg (Schweiz) / Göttingen 2002.
Seminar Kirchen- und Theologiegeschichte
[Si] Die ersten Kirchen Hessens (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Ob es nun die 700-, 800- oder 900-Jahr-Feier sein mag; die Dorfkirchen in unseren Breiten dürfen auf eine lange Geschichte zurückblicken, die viele historische, theologische und kirchenhistorische Momente bereithielt. Doch dabei stellt sich die Frage, ob diese Jubiläen tatsächlich auf den Anfang der Geschichte des Christentums in Hessen zurückgehen oder ob die erste urkundliche Erwähnung auf älteren Grundlagen fußt. Die Fragen, denen dieses Seminar nachgehen wird, sind daher: Woher kamen und wer waren die ersten Christ:innen in Hessen? Wie sah ihre Gesellschaft aus? Wo waren ihre Gemeinden und wie waren die Kirchen gebaut? Was bewegte sie dazu Christ:innen zu werden und wie reagierte ihr Umfeld darauf?
Um diese Fragen zu klären werden nicht nur die ersten historisch fassbaren Kirchengebäude und damit Zentren der christlichen Gemeinden in Hessen betrachtet, sondern auch die christianisierten Kulturen und politischen Größen, die vorangegangenen Religionen und der kultur-, religions- wie auch allgemeinhistorische Kontext. Neben Königen, Bischöfen und Priestern begegnen 'wilde Barbaren', die ersten 'Ritter', 'finstere Opferriten' und viele Facetten des Christentums.
[Si] Gesprächsbereit – Interreligiöser Dialog in der Geschichte (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025 | ||
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Der dialogische Umgang der Religionen miteinander ist nicht erst ein Phänomen der nachauf-klärerischen Gesellschaften. Es hat Religionsgespräche auch schon in einer Zeit gegeben, als man das Wort Toleranz im modernen Sinn noch nicht kannte. Und zwar „echte“ Dialoge, aber auch fiktive, die methodische und inhaltliche Anleitung boten, wie miteinander zielführend diskutiert werden kann. Beispiele solcher Dialoge aus allen Epochen der Christentumsge-schichte sollen in diesem Seminar gelesen und besprochen werden. Neben den dabei zu erlangenden Kompetenzen in der theologischen Urteilskraft soll auch die ethische Kompetenz gestärkt werden und ebenso die, Gestaltungen der Vermittlung von Inhalten und religiösem Wissen kennen- und beurteilen zu lernen.
[Si] Klangraum der Theologie – Vertonungen des Glaubens (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Martin Luther hat’s gewusst und daraufhin pointiert formuliert: „Ich gebe nach der Theologie der Musica die höchste Ehre“. Theologie und Musik gehören aber nicht erst seit Luther und erst recht nicht erst seit Johann Sebastian Bach zusammen, wenngleich beide auf diesem Gebiet Bedeutendes geleistet haben. Sondern buchstäblich klingt da schon immer etwas zusammen. Denkt man über „Formationen des Wissens“ nach, dann ist das Lied, ist die Musik eine ganz eigene Art, theologische Inhalte zu schaffen, zu bewahren und zu vermitteln.
Diesem Zusammenklingen wollen wir nachdenken, indem wir die Geschichte der Musik in Gottesdienst und Kirche betrachten, indem wir aber vor allem Gesangbuchlieder – traditionelle und moderne – vor ihrem geschichtlichen Hintergrund verstehen und interpretieren lernen und am Rande auch umgekehrt scheinbar profanes Liedgut auf religiöse Momente hin befragen wollen. Dabei kommen Liederdichter wie Luther, Paul Gerhardt, Jochen Klepper, Jürgen Henkys ebenso zu Wort (und Klang) wie die WiseGuys oder Kasalla.
[Si] Parteiisches Christentum und das Christentum in den Parteien (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Als dieses Seminar geplant wurde, war die Bundestagswahl noch für September geplant. Jetzt gilt: Wenn das Seminar beginnt, ist sie schon wieder Geschichte. Die Geschichte der Parteien und ihres Verhältnisses zu den Religionen und insbesondere zum Christentum ist aber alles andere vorbei und im Gegenteil ein hochspannendes Thema. So darf man etwa fragen: Ist überall, wo „C“ draufsteht, auch „C“ drin? Die Sozialdemokratie galt lange als Feindin des Christentums – stimmt das? Was haben dereinst Parteien wie die NSDAP in ihren Parteipro-grammen im Blick auf die Kirchen versprochen – und wie sieht das heute aus? Und so weiter. Insofern ist dieses Seminar etwas für Theolog:innen, für Ethiker:innen und für BALAS (Bachelors of Liberal Arts and Sciences), die dieser speziellen Form der Formation des Wissens nachdenken wollen.
Seminar Systematische Theologie
[Si] Religion und Bildungsethik
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025 | ||
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Das Seminar setzt sich mit Schleiermachers und Hegels unterschiedlichem Religionsverständnis auseinander und geht der Frage nach, welche die Bildungsethik betreffenden Konsequenzen in den jeweiligen Konzeptionen enthalten sind.
Die Veranstaltung bietet damit die Möglichkeit, sich in zwei große, klassische Entwürfe zur Frage „Was ist Religion?“ einzudenken, deren Prämissen intensiv zu diskutieren und zu aktuellen Debatten zum Thema „religiöse Bildung“ in Beziehung zu setzen.
Im Vordergrund stehen wird a) die Frage, wie Schleiermacher und Hegel das Verhältnis von Gefühl und Denken, bzw. von Unmittelbarkeit und Vermittlung im religiösen Bewusstsein unterschiedlich bestimmen, sowie b) die Frage, welche Relevanz dies für zentrale Fragen christlicher Bildungsethik hat.
Das Seminar kann ohne Vorkenntnisse besucht werden. Ausgewählte Literatur wird in der ersten Seminarsitzung vorgestellt.
Theologische Themen in alttestamentlicher und neutestamentlicher Perspektive unter Berücksichtigung fachdidaktischer Aspekte (WPi2a) ⇑
Zu belegen sind ein Seminar (LV 1) sowie eine Vorlesung oder ein weiteres Seminar (LV 2).
Wenigstens eine Lehrveranstaltung aus der Disziplin "Altes Testament" und eine Lehrveranstaltung aus der Disziplin "Neues Testament". Lehrveranstaltungen werden nicht doppelt angerechnet.
Seminar Altes Testament
[Si] Säße Jesus neben den Klimakleber:innen? Biblische Texte zur Diskussion über die Klimakrise (Biblische Theologie/Systematische Theologie) (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Zum Klimawandel liegen hinreichend Daten vor, die zeigen, dass er durch Industrialisierungserscheinungen befeuert wird und von Flut- und Hungerkatastrophen begleitet ist. Um diesen Wandel zu verlangsamen, sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die politischen Maßnahmen und individueller Handlungen nicht weitreichend genug. Der öffentliche Diskurs wird vorwiegend durch Narrative bestimmt. Welche Rolle können in diesem Kontext biblische Texte spielen? Liefern biblische Texte Anhaltspunkte für Gerechtigkeitsdiskurse, die zwischen individuellen Lebenswirklichkeiten, einer globalen Perspektive und der Verantwortung für noch nicht existierende Generationen austariert werden können? Um solche Fragen wird sich das Seminar drehen, in dem wir biblische Texte und deren Rezeptionen mit den Herausforderungen dieser Tage konfrontieren wollen.
[Si] Tierische Botschaften: Biblische Konzepte zur Tierethik (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 | ||
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Die Bibel bietet eine Fülle von Texten, die als Vorlagen für eine Tierethik in der Moderne Anregungen bieten, die in diesem Seminar genauer betrachtet werden. Biblische Texte ermahnen zum Schutz von Haus-, Nutz- und Wildtieren vor Ausbeutung, so gilt etwa die jüdische Sabbatruhe auch für Haus- und Nutztiere, Tieren stehen Anteile der Ernte zu, die enge Bindung zwischen Mutter- und neugeborenem Jungtier soll respektiert werden u.a. Schon in den biblischen Schöpfungserzählungen kommt Tieren Bedeutung und Würde zu. Paradiesischer Frieden bedeutet Veganismus für alle Lebewesen. Aber es wird auch zu diskutieren sein, wie die biblisch geforderte Herrschaft des Menschen über die Erde (dominium terrae) angemessen zu interpretieren ist.
Neumann-Gorsolke, Ute: Wer ist der Herr der Tiere? Eine hermeneutische Problemanzeige (BThSt 85), Neukirchen-Vluyn 2012.
Olyan, Saul M.: Animal Rights and the Hebrew Bible, Oxford 2023.
Riede, Peter: Im Spiegel der Tiere. Studien zum Verhältnis von Mensch und Tier im alten Israel (OBO 187), Freiburg (Schweiz) / Göttingen 2002.
Seminar Neues Testament
[Si] Säße Jesus neben den Klimakleber:innen? Biblische Texte zur Diskussion über die Klimakrise (Biblische Theologie/Systematische Theologie) (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Zum Klimawandel liegen hinreichend Daten vor, die zeigen, dass er durch Industrialisierungserscheinungen befeuert wird und von Flut- und Hungerkatastrophen begleitet ist. Um diesen Wandel zu verlangsamen, sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die politischen Maßnahmen und individueller Handlungen nicht weitreichend genug. Der öffentliche Diskurs wird vorwiegend durch Narrative bestimmt. Welche Rolle können in diesem Kontext biblische Texte spielen? Liefern biblische Texte Anhaltspunkte für Gerechtigkeitsdiskurse, die zwischen individuellen Lebenswirklichkeiten, einer globalen Perspektive und der Verantwortung für noch nicht existierende Generationen austariert werden können? Um solche Fragen wird sich das Seminar drehen, in dem wir biblische Texte und deren Rezeptionen mit den Herausforderungen dieser Tage konfrontieren wollen.
[Si] Tierische Botschaften: Biblische Konzepte zur Tierethik (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 | ||
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Die Bibel bietet eine Fülle von Texten, die als Vorlagen für eine Tierethik in der Moderne Anregungen bieten, die in diesem Seminar genauer betrachtet werden. Biblische Texte ermahnen zum Schutz von Haus-, Nutz- und Wildtieren vor Ausbeutung, so gilt etwa die jüdische Sabbatruhe auch für Haus- und Nutztiere, Tieren stehen Anteile der Ernte zu, die enge Bindung zwischen Mutter- und neugeborenem Jungtier soll respektiert werden u.a. Schon in den biblischen Schöpfungserzählungen kommt Tieren Bedeutung und Würde zu. Paradiesischer Frieden bedeutet Veganismus für alle Lebewesen. Aber es wird auch zu diskutieren sein, wie die biblisch geforderte Herrschaft des Menschen über die Erde (dominium terrae) angemessen zu interpretieren ist.
Neumann-Gorsolke, Ute: Wer ist der Herr der Tiere? Eine hermeneutische Problemanzeige (BThSt 85), Neukirchen-Vluyn 2012.
Olyan, Saul M.: Animal Rights and the Hebrew Bible, Oxford 2023.
Riede, Peter: Im Spiegel der Tiere. Studien zum Verhältnis von Mensch und Tier im alten Israel (OBO 187), Freiburg (Schweiz) / Göttingen 2002.
Theologische Themen in kirchen- und theologiegeschichtlicher sowie systematische-theologischer Perspektive unter Berücksichtigung fachdidaktischer Aspekte (WPi3a) ⇑
Zu belegen sind ein Seminar (LV 1) sowie eine Vorlesung oder ein weiteres Seminar (LV 2).
Wenigstens eine Lehrveranstaltung aus der Disziplin "Kirchen- und Theologiegeschichte" und eine Lehrveranstaltung aus der Disziplin "Systematische Theologie". Lehrveranstaltungen werden nicht doppelt angerechnet.
Seminar Kirchen- und Theologiegeschichte
[Si] Die ersten Kirchen Hessens (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Ob es nun die 700-, 800- oder 900-Jahr-Feier sein mag; die Dorfkirchen in unseren Breiten dürfen auf eine lange Geschichte zurückblicken, die viele historische, theologische und kirchenhistorische Momente bereithielt. Doch dabei stellt sich die Frage, ob diese Jubiläen tatsächlich auf den Anfang der Geschichte des Christentums in Hessen zurückgehen oder ob die erste urkundliche Erwähnung auf älteren Grundlagen fußt. Die Fragen, denen dieses Seminar nachgehen wird, sind daher: Woher kamen und wer waren die ersten Christ:innen in Hessen? Wie sah ihre Gesellschaft aus? Wo waren ihre Gemeinden und wie waren die Kirchen gebaut? Was bewegte sie dazu Christ:innen zu werden und wie reagierte ihr Umfeld darauf?
Um diese Fragen zu klären werden nicht nur die ersten historisch fassbaren Kirchengebäude und damit Zentren der christlichen Gemeinden in Hessen betrachtet, sondern auch die christianisierten Kulturen und politischen Größen, die vorangegangenen Religionen und der kultur-, religions- wie auch allgemeinhistorische Kontext. Neben Königen, Bischöfen und Priestern begegnen 'wilde Barbaren', die ersten 'Ritter', 'finstere Opferriten' und viele Facetten des Christentums.
[Si] Gesprächsbereit – Interreligiöser Dialog in der Geschichte (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025 | ||
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Der dialogische Umgang der Religionen miteinander ist nicht erst ein Phänomen der nachauf-klärerischen Gesellschaften. Es hat Religionsgespräche auch schon in einer Zeit gegeben, als man das Wort Toleranz im modernen Sinn noch nicht kannte. Und zwar „echte“ Dialoge, aber auch fiktive, die methodische und inhaltliche Anleitung boten, wie miteinander zielführend diskutiert werden kann. Beispiele solcher Dialoge aus allen Epochen der Christentumsge-schichte sollen in diesem Seminar gelesen und besprochen werden. Neben den dabei zu erlangenden Kompetenzen in der theologischen Urteilskraft soll auch die ethische Kompetenz gestärkt werden und ebenso die, Gestaltungen der Vermittlung von Inhalten und religiösem Wissen kennen- und beurteilen zu lernen.
[Si] Klangraum der Theologie – Vertonungen des Glaubens (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Martin Luther hat’s gewusst und daraufhin pointiert formuliert: „Ich gebe nach der Theologie der Musica die höchste Ehre“. Theologie und Musik gehören aber nicht erst seit Luther und erst recht nicht erst seit Johann Sebastian Bach zusammen, wenngleich beide auf diesem Gebiet Bedeutendes geleistet haben. Sondern buchstäblich klingt da schon immer etwas zusammen. Denkt man über „Formationen des Wissens“ nach, dann ist das Lied, ist die Musik eine ganz eigene Art, theologische Inhalte zu schaffen, zu bewahren und zu vermitteln.
Diesem Zusammenklingen wollen wir nachdenken, indem wir die Geschichte der Musik in Gottesdienst und Kirche betrachten, indem wir aber vor allem Gesangbuchlieder – traditionelle und moderne – vor ihrem geschichtlichen Hintergrund verstehen und interpretieren lernen und am Rande auch umgekehrt scheinbar profanes Liedgut auf religiöse Momente hin befragen wollen. Dabei kommen Liederdichter wie Luther, Paul Gerhardt, Jochen Klepper, Jürgen Henkys ebenso zu Wort (und Klang) wie die WiseGuys oder Kasalla.
[Si] Parteiisches Christentum und das Christentum in den Parteien (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Als dieses Seminar geplant wurde, war die Bundestagswahl noch für September geplant. Jetzt gilt: Wenn das Seminar beginnt, ist sie schon wieder Geschichte. Die Geschichte der Parteien und ihres Verhältnisses zu den Religionen und insbesondere zum Christentum ist aber alles andere vorbei und im Gegenteil ein hochspannendes Thema. So darf man etwa fragen: Ist überall, wo „C“ draufsteht, auch „C“ drin? Die Sozialdemokratie galt lange als Feindin des Christentums – stimmt das? Was haben dereinst Parteien wie die NSDAP in ihren Parteipro-grammen im Blick auf die Kirchen versprochen – und wie sieht das heute aus? Und so weiter. Insofern ist dieses Seminar etwas für Theolog:innen, für Ethiker:innen und für BALAS (Bachelors of Liberal Arts and Sciences), die dieser speziellen Form der Formation des Wissens nachdenken wollen.
Seminar Systematische Theologie
[Si] Religion und Bildungsethik
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025 | ||
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Das Seminar setzt sich mit Schleiermachers und Hegels unterschiedlichem Religionsverständnis auseinander und geht der Frage nach, welche die Bildungsethik betreffenden Konsequenzen in den jeweiligen Konzeptionen enthalten sind.
Die Veranstaltung bietet damit die Möglichkeit, sich in zwei große, klassische Entwürfe zur Frage „Was ist Religion?“ einzudenken, deren Prämissen intensiv zu diskutieren und zu aktuellen Debatten zum Thema „religiöse Bildung“ in Beziehung zu setzen.
Im Vordergrund stehen wird a) die Frage, wie Schleiermacher und Hegel das Verhältnis von Gefühl und Denken, bzw. von Unmittelbarkeit und Vermittlung im religiösen Bewusstsein unterschiedlich bestimmen, sowie b) die Frage, welche Relevanz dies für zentrale Fragen christlicher Bildungsethik hat.
Das Seminar kann ohne Vorkenntnisse besucht werden. Ausgewählte Literatur wird in der ersten Seminarsitzung vorgestellt.
Themen der Praktischen Theologie/Religionspädagogik im Kontext theologischer Disziplinen unter Berücksichtigung fachdidaktischer Aspekte (WPi4a) ⇑
Zu belegen sind ein Seminar aus der Disziplin "Praktische Theologie/Religionspädagogik" (LV 1) sowie eine Vorlesung oder ein Seminar aus einer anderen Disziplin (LV 2). Lehrveranstaltungen werden nicht doppelt angerechnet.
Seminar Praktische Theologie/Religionspädagogik
[Si] Bibeldidaktik
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025 | ||
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 215 | |
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 215 |
Seminar Altes Testament
[Si] Säße Jesus neben den Klimakleber:innen? Biblische Texte zur Diskussion über die Klimakrise (Biblische Theologie/Systematische Theologie) (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Zum Klimawandel liegen hinreichend Daten vor, die zeigen, dass er durch Industrialisierungserscheinungen befeuert wird und von Flut- und Hungerkatastrophen begleitet ist. Um diesen Wandel zu verlangsamen, sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die politischen Maßnahmen und individueller Handlungen nicht weitreichend genug. Der öffentliche Diskurs wird vorwiegend durch Narrative bestimmt. Welche Rolle können in diesem Kontext biblische Texte spielen? Liefern biblische Texte Anhaltspunkte für Gerechtigkeitsdiskurse, die zwischen individuellen Lebenswirklichkeiten, einer globalen Perspektive und der Verantwortung für noch nicht existierende Generationen austariert werden können? Um solche Fragen wird sich das Seminar drehen, in dem wir biblische Texte und deren Rezeptionen mit den Herausforderungen dieser Tage konfrontieren wollen.
[Si] Tierische Botschaften: Biblische Konzepte zur Tierethik (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 | ||
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Die Bibel bietet eine Fülle von Texten, die als Vorlagen für eine Tierethik in der Moderne Anregungen bieten, die in diesem Seminar genauer betrachtet werden. Biblische Texte ermahnen zum Schutz von Haus-, Nutz- und Wildtieren vor Ausbeutung, so gilt etwa die jüdische Sabbatruhe auch für Haus- und Nutztiere, Tieren stehen Anteile der Ernte zu, die enge Bindung zwischen Mutter- und neugeborenem Jungtier soll respektiert werden u.a. Schon in den biblischen Schöpfungserzählungen kommt Tieren Bedeutung und Würde zu. Paradiesischer Frieden bedeutet Veganismus für alle Lebewesen. Aber es wird auch zu diskutieren sein, wie die biblisch geforderte Herrschaft des Menschen über die Erde (dominium terrae) angemessen zu interpretieren ist.
Neumann-Gorsolke, Ute: Wer ist der Herr der Tiere? Eine hermeneutische Problemanzeige (BThSt 85), Neukirchen-Vluyn 2012.
Olyan, Saul M.: Animal Rights and the Hebrew Bible, Oxford 2023.
Riede, Peter: Im Spiegel der Tiere. Studien zum Verhältnis von Mensch und Tier im alten Israel (OBO 187), Freiburg (Schweiz) / Göttingen 2002.
Seminar Neues Testament
[Si] Säße Jesus neben den Klimakleber:innen? Biblische Texte zur Diskussion über die Klimakrise (Biblische Theologie/Systematische Theologie) (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Zum Klimawandel liegen hinreichend Daten vor, die zeigen, dass er durch Industrialisierungserscheinungen befeuert wird und von Flut- und Hungerkatastrophen begleitet ist. Um diesen Wandel zu verlangsamen, sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die politischen Maßnahmen und individueller Handlungen nicht weitreichend genug. Der öffentliche Diskurs wird vorwiegend durch Narrative bestimmt. Welche Rolle können in diesem Kontext biblische Texte spielen? Liefern biblische Texte Anhaltspunkte für Gerechtigkeitsdiskurse, die zwischen individuellen Lebenswirklichkeiten, einer globalen Perspektive und der Verantwortung für noch nicht existierende Generationen austariert werden können? Um solche Fragen wird sich das Seminar drehen, in dem wir biblische Texte und deren Rezeptionen mit den Herausforderungen dieser Tage konfrontieren wollen.
[Si] Tierische Botschaften: Biblische Konzepte zur Tierethik (AfK-Nr. 178)
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025 | ||
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Die Bibel bietet eine Fülle von Texten, die als Vorlagen für eine Tierethik in der Moderne Anregungen bieten, die in diesem Seminar genauer betrachtet werden. Biblische Texte ermahnen zum Schutz von Haus-, Nutz- und Wildtieren vor Ausbeutung, so gilt etwa die jüdische Sabbatruhe auch für Haus- und Nutztiere, Tieren stehen Anteile der Ernte zu, die enge Bindung zwischen Mutter- und neugeborenem Jungtier soll respektiert werden u.a. Schon in den biblischen Schöpfungserzählungen kommt Tieren Bedeutung und Würde zu. Paradiesischer Frieden bedeutet Veganismus für alle Lebewesen. Aber es wird auch zu diskutieren sein, wie die biblisch geforderte Herrschaft des Menschen über die Erde (dominium terrae) angemessen zu interpretieren ist.
Neumann-Gorsolke, Ute: Wer ist der Herr der Tiere? Eine hermeneutische Problemanzeige (BThSt 85), Neukirchen-Vluyn 2012.
Olyan, Saul M.: Animal Rights and the Hebrew Bible, Oxford 2023.
Riede, Peter: Im Spiegel der Tiere. Studien zum Verhältnis von Mensch und Tier im alten Israel (OBO 187), Freiburg (Schweiz) / Göttingen 2002.
Seminar Kirchen- und Theologiegeschichte
[Si] Die ersten Kirchen Hessens (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Ob es nun die 700-, 800- oder 900-Jahr-Feier sein mag; die Dorfkirchen in unseren Breiten dürfen auf eine lange Geschichte zurückblicken, die viele historische, theologische und kirchenhistorische Momente bereithielt. Doch dabei stellt sich die Frage, ob diese Jubiläen tatsächlich auf den Anfang der Geschichte des Christentums in Hessen zurückgehen oder ob die erste urkundliche Erwähnung auf älteren Grundlagen fußt. Die Fragen, denen dieses Seminar nachgehen wird, sind daher: Woher kamen und wer waren die ersten Christ:innen in Hessen? Wie sah ihre Gesellschaft aus? Wo waren ihre Gemeinden und wie waren die Kirchen gebaut? Was bewegte sie dazu Christ:innen zu werden und wie reagierte ihr Umfeld darauf?
Um diese Fragen zu klären werden nicht nur die ersten historisch fassbaren Kirchengebäude und damit Zentren der christlichen Gemeinden in Hessen betrachtet, sondern auch die christianisierten Kulturen und politischen Größen, die vorangegangenen Religionen und der kultur-, religions- wie auch allgemeinhistorische Kontext. Neben Königen, Bischöfen und Priestern begegnen 'wilde Barbaren', die ersten 'Ritter', 'finstere Opferriten' und viele Facetten des Christentums.
[Si] Gesprächsbereit – Interreligiöser Dialog in der Geschichte (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025 | ||
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Der dialogische Umgang der Religionen miteinander ist nicht erst ein Phänomen der nachauf-klärerischen Gesellschaften. Es hat Religionsgespräche auch schon in einer Zeit gegeben, als man das Wort Toleranz im modernen Sinn noch nicht kannte. Und zwar „echte“ Dialoge, aber auch fiktive, die methodische und inhaltliche Anleitung boten, wie miteinander zielführend diskutiert werden kann. Beispiele solcher Dialoge aus allen Epochen der Christentumsge-schichte sollen in diesem Seminar gelesen und besprochen werden. Neben den dabei zu erlangenden Kompetenzen in der theologischen Urteilskraft soll auch die ethische Kompetenz gestärkt werden und ebenso die, Gestaltungen der Vermittlung von Inhalten und religiösem Wissen kennen- und beurteilen zu lernen.
[Si] Klangraum der Theologie – Vertonungen des Glaubens (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Martin Luther hat’s gewusst und daraufhin pointiert formuliert: „Ich gebe nach der Theologie der Musica die höchste Ehre“. Theologie und Musik gehören aber nicht erst seit Luther und erst recht nicht erst seit Johann Sebastian Bach zusammen, wenngleich beide auf diesem Gebiet Bedeutendes geleistet haben. Sondern buchstäblich klingt da schon immer etwas zusammen. Denkt man über „Formationen des Wissens“ nach, dann ist das Lied, ist die Musik eine ganz eigene Art, theologische Inhalte zu schaffen, zu bewahren und zu vermitteln.
Diesem Zusammenklingen wollen wir nachdenken, indem wir die Geschichte der Musik in Gottesdienst und Kirche betrachten, indem wir aber vor allem Gesangbuchlieder – traditionelle und moderne – vor ihrem geschichtlichen Hintergrund verstehen und interpretieren lernen und am Rande auch umgekehrt scheinbar profanes Liedgut auf religiöse Momente hin befragen wollen. Dabei kommen Liederdichter wie Luther, Paul Gerhardt, Jochen Klepper, Jürgen Henkys ebenso zu Wort (und Klang) wie die WiseGuys oder Kasalla.
[Si] Parteiisches Christentum und das Christentum in den Parteien (AfK-Nr.: 181)
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025 | ||
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 210 | |
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 210 |
Als dieses Seminar geplant wurde, war die Bundestagswahl noch für September geplant. Jetzt gilt: Wenn das Seminar beginnt, ist sie schon wieder Geschichte. Die Geschichte der Parteien und ihres Verhältnisses zu den Religionen und insbesondere zum Christentum ist aber alles andere vorbei und im Gegenteil ein hochspannendes Thema. So darf man etwa fragen: Ist überall, wo „C“ draufsteht, auch „C“ drin? Die Sozialdemokratie galt lange als Feindin des Christentums – stimmt das? Was haben dereinst Parteien wie die NSDAP in ihren Parteipro-grammen im Blick auf die Kirchen versprochen – und wie sieht das heute aus? Und so weiter. Insofern ist dieses Seminar etwas für Theolog:innen, für Ethiker:innen und für BALAS (Bachelors of Liberal Arts and Sciences), die dieser speziellen Form der Formation des Wissens nachdenken wollen.
Seminar Systematische Theologie
[Si] Religion und Bildungsethik
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025 | ||
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, H 205 | |
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. II, H 205 |
Das Seminar setzt sich mit Schleiermachers und Hegels unterschiedlichem Religionsverständnis auseinander und geht der Frage nach, welche die Bildungsethik betreffenden Konsequenzen in den jeweiligen Konzeptionen enthalten sind.
Die Veranstaltung bietet damit die Möglichkeit, sich in zwei große, klassische Entwürfe zur Frage „Was ist Religion?“ einzudenken, deren Prämissen intensiv zu diskutieren und zu aktuellen Debatten zum Thema „religiöse Bildung“ in Beziehung zu setzen.
Im Vordergrund stehen wird a) die Frage, wie Schleiermacher und Hegel das Verhältnis von Gefühl und Denken, bzw. von Unmittelbarkeit und Vermittlung im religiösen Bewusstsein unterschiedlich bestimmen, sowie b) die Frage, welche Relevanz dies für zentrale Fragen christlicher Bildungsethik hat.
Das Seminar kann ohne Vorkenntnisse besucht werden. Ausgewählte Literatur wird in der ersten Seminarsitzung vorgestellt.