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Sie sind hier: StartFachbereich 05: Sprache, Literatur, KulturKomparatistikMaster of Arts (Studienbeginn ab Wintersemester 2017/18)
Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2025

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Fachbereich 05: Sprache, Literatur, Kultur - Komparatistik - Master of Arts (Studienbeginn ab Wintersemester 2017/18)

Veranstaltungen

Der Master of Arts „Komparatistik – Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft“ an der JLU untersucht interdisziplinäre kulturwissenschaftliche und medienorientierte Fragestellungen und erschließt so neue Arbeits- und Forschungsfelder, die in der traditionellen Komparatistik häufig vernachlässigt werden.
Zur Profilierung des Studiengangs „Komparatistik – Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft“ zählt darüber hinaus, dass er einen stärkeren Fokus auf den internationalen anglophonen, frankophonen und hispanophonen Raum außerhalb Europas (Lateinamerika, Afrika, USA etc.) legt, wobei die Frage des Kulturtransfers eine besondere Rolle spielt. Mobilität, Flexibilität, Praxisbezug und Kulturtransfer sind hier besondere Kernkompetenzen und zentrale Ausrichtungen.
Der Masterstudiengang ist international sowie interdisziplinär geprägt und bietet eine forschungsnahe, kulturwissenschaftliche Ausbildung der Literatur und ihrer kulturellen Kontexte insbesondere auch der Phänomene von Intermedialität, Transmedialität und des Kulturaustauschs.

Die Studienstruktur bietet in den ersten beiden Semestern eine forschungsnahe Ausbildung, die im dritten Semester durch ein Auslandssemester oder ein Praktikum (z.B. in Museen, Verlagen oder Einrichtungen des Kulturmanagements) ergänzt wird. Der internationale und berufsfeldorientiere Charakter des Studiengangs wird somit deutlich gemacht. Das Studium schließt mit dem Thesissemester ab. Am Studiengang beteiligt sind maßgeblich die Fächer Komparatistik, Anglistik, Galloromanistik, Hispanistik und Germanistik im Fachbereich 05 „Sprache, Literatur, Kultur“; der Studiengang richtet sich also an BA-Absolvent/innen der Komparatistik, der fremdsprachlichen Literaturwissenschaft oder anderen interdisziplinären, kulturwissenschaftlichen Bachelorstudiengängen.

Ziel des Masterstudiengangs ist es, Absolventen und Absolventinnen hervorzubringen, die dafür qualifiziert sind, leitende Aufgaben im Kulturbereich, in öffentlichen Institutionen und im Kulturmanagement zu übernehmen. Außerdem sind sie in der Lage, avancierte forschungsorientierte Aufgaben zu übernehmen, etwa in einem kultur- und oder literaturwissenschaftlichen Forschungsfeld.

 

 
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Legende

  
[Si] Europäische Lyrik der Gegenwart im Zeichen des Globalen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Tendenzen in der europäischen Lyrik der Gegenwart. Dabei gilt die Aufmerksamkeit sowohl den bevorzugten thematischen Schwerpunkten als auch den gewählten poetischen und ästhetischen Verfahrensweisen. Zugleich stellt sich die Frage, inwiefern die Lyrik des 21. Jahrhunderts vermehrt der Globalisierung Rechnung trägt und mit anderen Textsorten und Medien interagiert.


[Si] Literatur und Life Writing
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Do. 12.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 13.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 14.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Eine der faszinierenden Besonderheiten von Literatur besteht darin, dass sie individuelle Lebenserfahrungen verarbeiten und in unterschiedlichen Darstellungsoptionen vermitteln kann. Dies gilt vor allem, wenn auch keineswegs ausschließlich, für autobiografische und biografische Texte. Seit den 1980er Jahren hat sich der Begriff des Life Writing in der Forschung als ein neuer Terminus etabliert, um eine Reihe experimenteller autobiografischer Schreibformen zu bezeichnen, die sich von der traditionellen Ausprägung der Gattung in verschiedener Hinsicht unterscheiden. Die neuen Akzentsetzungen betreffen sowohl semantische als auch formalästhetische Aspekte. Zum einen wird die Abgrenzung vom traditionell männlichen, weißen Subjekt autobiografischen Schreibens hervorgehoben, zum anderen die innovative Sondierung neuer z.T. hybrider Subgenres und Textsorten (Essays, Reiseerzählungen, Tagebücher, Journaux intimes) sowie Medienkombinationen (wie z.B. Foto-Essays, dokumentarische Comics, Kurzfilme verschiedenen Typs oder Blogs) profiliert, die sich häufig in einem Spannungsfeld zwischen Faktualität und Fiktionalisierung bewegen. Die Erkundung der vielfältigen themenrelevanten Texte eröffnet ein weit gefächertes Spektrum innovativer literatur- bzw. kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und interdisziplinärer Forschungsperspektiven. Aus der Fülle der Fragerichtungen und Erkenntnisinteressen, denen sich die Veranstaltung widmet, seien im folgenden nur einige exemplarisch genannt:
Welche neuartigen, ggf. transkulturellen Erfahrungsräume geraten in den jeweiligen Textbeispielen in den Blick? Welche Selbstentwürfe und Formen des Self-Fashioning sowie der Selbstinszenierung werden seitens der jeweiligen Erzählinstanzen bzw. der poetischen Subjekte hervorgebracht? Welche Wechselwirkungen zwischen den Erfahrungen und der Selbstkonstruktion werden in der literarischen Darstellung zum Ausdruck gebracht? Welche inter- und transkulturellen Dimensionen werden adressiert? Was sind die Besonderheiten der gewählten Schreibsituationen und Schreibszenen? Welche spezifischen poetologischen and ästhetischen Mittel gelangen zum Einsatz?


[Si] Literaturökologie – neuere Konzepte und Kontroversen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit den Fragen und Schwerpunkten der Literaturökologie, einem neueren Forschungsgebiet der Germanistik und Komparatistik. Dabei ist anhand von geeigneten Quellen aufzuzeigen, was man unter dem Begriff versteht und welche Methodologien und Themenschwerpunkte für diese Richtung charakteristisch sind.


[Si] Transmediale Erweiterungen des Literarischen – Konzepte und kulturelle Praktiken
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Literatur ist eingebettet in eine kulturelle Medienlandschaft, mit der sie auf vielfältige Weise interagiert. In jüngster Zeit haben sich die transmedialen Erweiterungen literarischer Texte nicht allein deutlich vermehrt und ausdifferenziert, sondern sind auch verstärkt in den Blick der kulturwissenschaftlichen Forschung geraten. Zu fragen ist insbesondere, was man unter transmedialem Erzählen versteht und inwieweit es gegenwärtig zu einer ausgeprägten Co-Evolution der Medien kommt.


[Si] Europäische Lyrik der Gegenwart im Zeichen des Globalen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Tendenzen in der europäischen Lyrik der Gegenwart. Dabei gilt die Aufmerksamkeit sowohl den bevorzugten thematischen Schwerpunkten als auch den gewählten poetischen und ästhetischen Verfahrensweisen. Zugleich stellt sich die Frage, inwiefern die Lyrik des 21. Jahrhunderts vermehrt der Globalisierung Rechnung trägt und mit anderen Textsorten und Medien interagiert.


[Si] Literatur und Life Writing
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Do. 12.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 13.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 14.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Eine der faszinierenden Besonderheiten von Literatur besteht darin, dass sie individuelle Lebenserfahrungen verarbeiten und in unterschiedlichen Darstellungsoptionen vermitteln kann. Dies gilt vor allem, wenn auch keineswegs ausschließlich, für autobiografische und biografische Texte. Seit den 1980er Jahren hat sich der Begriff des Life Writing in der Forschung als ein neuer Terminus etabliert, um eine Reihe experimenteller autobiografischer Schreibformen zu bezeichnen, die sich von der traditionellen Ausprägung der Gattung in verschiedener Hinsicht unterscheiden. Die neuen Akzentsetzungen betreffen sowohl semantische als auch formalästhetische Aspekte. Zum einen wird die Abgrenzung vom traditionell männlichen, weißen Subjekt autobiografischen Schreibens hervorgehoben, zum anderen die innovative Sondierung neuer z.T. hybrider Subgenres und Textsorten (Essays, Reiseerzählungen, Tagebücher, Journaux intimes) sowie Medienkombinationen (wie z.B. Foto-Essays, dokumentarische Comics, Kurzfilme verschiedenen Typs oder Blogs) profiliert, die sich häufig in einem Spannungsfeld zwischen Faktualität und Fiktionalisierung bewegen. Die Erkundung der vielfältigen themenrelevanten Texte eröffnet ein weit gefächertes Spektrum innovativer literatur- bzw. kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und interdisziplinärer Forschungsperspektiven. Aus der Fülle der Fragerichtungen und Erkenntnisinteressen, denen sich die Veranstaltung widmet, seien im folgenden nur einige exemplarisch genannt:
Welche neuartigen, ggf. transkulturellen Erfahrungsräume geraten in den jeweiligen Textbeispielen in den Blick? Welche Selbstentwürfe und Formen des Self-Fashioning sowie der Selbstinszenierung werden seitens der jeweiligen Erzählinstanzen bzw. der poetischen Subjekte hervorgebracht? Welche Wechselwirkungen zwischen den Erfahrungen und der Selbstkonstruktion werden in der literarischen Darstellung zum Ausdruck gebracht? Welche inter- und transkulturellen Dimensionen werden adressiert? Was sind die Besonderheiten der gewählten Schreibsituationen und Schreibszenen? Welche spezifischen poetologischen and ästhetischen Mittel gelangen zum Einsatz?


[Si] Literaturökologie – neuere Konzepte und Kontroversen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit den Fragen und Schwerpunkten der Literaturökologie, einem neueren Forschungsgebiet der Germanistik und Komparatistik. Dabei ist anhand von geeigneten Quellen aufzuzeigen, was man unter dem Begriff versteht und welche Methodologien und Themenschwerpunkte für diese Richtung charakteristisch sind.


[Si] Transmediale Erweiterungen des Literarischen – Konzepte und kulturelle Praktiken
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Literatur ist eingebettet in eine kulturelle Medienlandschaft, mit der sie auf vielfältige Weise interagiert. In jüngster Zeit haben sich die transmedialen Erweiterungen literarischer Texte nicht allein deutlich vermehrt und ausdifferenziert, sondern sind auch verstärkt in den Blick der kulturwissenschaftlichen Forschung geraten. Zu fragen ist insbesondere, was man unter transmedialem Erzählen versteht und inwieweit es gegenwärtig zu einer ausgeprägten Co-Evolution der Medien kommt.


 

Das Modul wird nur im Sommersemester angeboten.

[Si] Europäische Lyrik der Gegenwart im Zeichen des Globalen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Tendenzen in der europäischen Lyrik der Gegenwart. Dabei gilt die Aufmerksamkeit sowohl den bevorzugten thematischen Schwerpunkten als auch den gewählten poetischen und ästhetischen Verfahrensweisen. Zugleich stellt sich die Frage, inwiefern die Lyrik des 21. Jahrhunderts vermehrt der Globalisierung Rechnung trägt und mit anderen Textsorten und Medien interagiert.


[Si] Literatur und Life Writing
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Do. 12.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 13.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 14.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Eine der faszinierenden Besonderheiten von Literatur besteht darin, dass sie individuelle Lebenserfahrungen verarbeiten und in unterschiedlichen Darstellungsoptionen vermitteln kann. Dies gilt vor allem, wenn auch keineswegs ausschließlich, für autobiografische und biografische Texte. Seit den 1980er Jahren hat sich der Begriff des Life Writing in der Forschung als ein neuer Terminus etabliert, um eine Reihe experimenteller autobiografischer Schreibformen zu bezeichnen, die sich von der traditionellen Ausprägung der Gattung in verschiedener Hinsicht unterscheiden. Die neuen Akzentsetzungen betreffen sowohl semantische als auch formalästhetische Aspekte. Zum einen wird die Abgrenzung vom traditionell männlichen, weißen Subjekt autobiografischen Schreibens hervorgehoben, zum anderen die innovative Sondierung neuer z.T. hybrider Subgenres und Textsorten (Essays, Reiseerzählungen, Tagebücher, Journaux intimes) sowie Medienkombinationen (wie z.B. Foto-Essays, dokumentarische Comics, Kurzfilme verschiedenen Typs oder Blogs) profiliert, die sich häufig in einem Spannungsfeld zwischen Faktualität und Fiktionalisierung bewegen. Die Erkundung der vielfältigen themenrelevanten Texte eröffnet ein weit gefächertes Spektrum innovativer literatur- bzw. kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und interdisziplinärer Forschungsperspektiven. Aus der Fülle der Fragerichtungen und Erkenntnisinteressen, denen sich die Veranstaltung widmet, seien im folgenden nur einige exemplarisch genannt:
Welche neuartigen, ggf. transkulturellen Erfahrungsräume geraten in den jeweiligen Textbeispielen in den Blick? Welche Selbstentwürfe und Formen des Self-Fashioning sowie der Selbstinszenierung werden seitens der jeweiligen Erzählinstanzen bzw. der poetischen Subjekte hervorgebracht? Welche Wechselwirkungen zwischen den Erfahrungen und der Selbstkonstruktion werden in der literarischen Darstellung zum Ausdruck gebracht? Welche inter- und transkulturellen Dimensionen werden adressiert? Was sind die Besonderheiten der gewählten Schreibsituationen und Schreibszenen? Welche spezifischen poetologischen and ästhetischen Mittel gelangen zum Einsatz?


[Si] Literaturökologie – neuere Konzepte und Kontroversen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit den Fragen und Schwerpunkten der Literaturökologie, einem neueren Forschungsgebiet der Germanistik und Komparatistik. Dabei ist anhand von geeigneten Quellen aufzuzeigen, was man unter dem Begriff versteht und welche Methodologien und Themenschwerpunkte für diese Richtung charakteristisch sind.


[Si] Transmediale Erweiterungen des Literarischen – Konzepte und kulturelle Praktiken
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Literatur ist eingebettet in eine kulturelle Medienlandschaft, mit der sie auf vielfältige Weise interagiert. In jüngster Zeit haben sich die transmedialen Erweiterungen literarischer Texte nicht allein deutlich vermehrt und ausdifferenziert, sondern sind auch verstärkt in den Blick der kulturwissenschaftlichen Forschung geraten. Zu fragen ist insbesondere, was man unter transmedialem Erzählen versteht und inwieweit es gegenwärtig zu einer ausgeprägten Co-Evolution der Medien kommt.


[Si] Europäische Lyrik der Gegenwart im Zeichen des Globalen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Tendenzen in der europäischen Lyrik der Gegenwart. Dabei gilt die Aufmerksamkeit sowohl den bevorzugten thematischen Schwerpunkten als auch den gewählten poetischen und ästhetischen Verfahrensweisen. Zugleich stellt sich die Frage, inwiefern die Lyrik des 21. Jahrhunderts vermehrt der Globalisierung Rechnung trägt und mit anderen Textsorten und Medien interagiert.


[Si] Literatur und Life Writing
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Do. 12.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 13.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 14.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Eine der faszinierenden Besonderheiten von Literatur besteht darin, dass sie individuelle Lebenserfahrungen verarbeiten und in unterschiedlichen Darstellungsoptionen vermitteln kann. Dies gilt vor allem, wenn auch keineswegs ausschließlich, für autobiografische und biografische Texte. Seit den 1980er Jahren hat sich der Begriff des Life Writing in der Forschung als ein neuer Terminus etabliert, um eine Reihe experimenteller autobiografischer Schreibformen zu bezeichnen, die sich von der traditionellen Ausprägung der Gattung in verschiedener Hinsicht unterscheiden. Die neuen Akzentsetzungen betreffen sowohl semantische als auch formalästhetische Aspekte. Zum einen wird die Abgrenzung vom traditionell männlichen, weißen Subjekt autobiografischen Schreibens hervorgehoben, zum anderen die innovative Sondierung neuer z.T. hybrider Subgenres und Textsorten (Essays, Reiseerzählungen, Tagebücher, Journaux intimes) sowie Medienkombinationen (wie z.B. Foto-Essays, dokumentarische Comics, Kurzfilme verschiedenen Typs oder Blogs) profiliert, die sich häufig in einem Spannungsfeld zwischen Faktualität und Fiktionalisierung bewegen. Die Erkundung der vielfältigen themenrelevanten Texte eröffnet ein weit gefächertes Spektrum innovativer literatur- bzw. kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und interdisziplinärer Forschungsperspektiven. Aus der Fülle der Fragerichtungen und Erkenntnisinteressen, denen sich die Veranstaltung widmet, seien im folgenden nur einige exemplarisch genannt:
Welche neuartigen, ggf. transkulturellen Erfahrungsräume geraten in den jeweiligen Textbeispielen in den Blick? Welche Selbstentwürfe und Formen des Self-Fashioning sowie der Selbstinszenierung werden seitens der jeweiligen Erzählinstanzen bzw. der poetischen Subjekte hervorgebracht? Welche Wechselwirkungen zwischen den Erfahrungen und der Selbstkonstruktion werden in der literarischen Darstellung zum Ausdruck gebracht? Welche inter- und transkulturellen Dimensionen werden adressiert? Was sind die Besonderheiten der gewählten Schreibsituationen und Schreibszenen? Welche spezifischen poetologischen and ästhetischen Mittel gelangen zum Einsatz?


[Si] Literaturökologie – neuere Konzepte und Kontroversen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit den Fragen und Schwerpunkten der Literaturökologie, einem neueren Forschungsgebiet der Germanistik und Komparatistik. Dabei ist anhand von geeigneten Quellen aufzuzeigen, was man unter dem Begriff versteht und welche Methodologien und Themenschwerpunkte für diese Richtung charakteristisch sind.


[Si] Transmediale Erweiterungen des Literarischen – Konzepte und kulturelle Praktiken
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Literatur ist eingebettet in eine kulturelle Medienlandschaft, mit der sie auf vielfältige Weise interagiert. In jüngster Zeit haben sich die transmedialen Erweiterungen literarischer Texte nicht allein deutlich vermehrt und ausdifferenziert, sondern sind auch verstärkt in den Blick der kulturwissenschaftlichen Forschung geraten. Zu fragen ist insbesondere, was man unter transmedialem Erzählen versteht und inwieweit es gegenwärtig zu einer ausgeprägten Co-Evolution der Medien kommt.


 
[Si] "Political Healing"
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, B 410
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 410

Kommentar:

Current political events can leave individuals feeling depressed and disengaged. This seminar discusses methods for supporting democracy, and texts that can help people to maintain hope and resist autocratic developments, while also actively working to take care of mental health.


[Koll] New Approaches and Developments in Literary and Cultural Theory
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 10:00 - 13:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

During this course, Master's students participate in the doctoral colloquium of the International PhD Programme (IPP) "Literary and Cultural Studies." The colloquium provides an opportunity to gain insight into projects actively being pursued by doctoral students, to participate in advanced discussions in the field of literary and cultural studies, and, most importantly, to begin planning their own MA theses and receive feedback before moving forward.

At the end of the course, Master´s students will be asked to give a presentation on the outline of their MA thesis; given this type of requirement, this course is aimed at students in the final stages of their MA who are about to start writing their thesis
Sessions start on the 23rd of April. The other mandatory sessions will be 30th of April, 14th of May, 23rd of May, 18th of June, and 25th of June. The sessions on the 2nd and 9th of July will be entirely dedicated to the presentations of the theses´ outlines.

The sessions will run from 10.00-13.00 on the abovementioned dates (please note that the sessions start at 10.00 sharp).

In addition to registering via FlexNow, students are required to register with the IPP (via email to ipp@ggk.uni-giessen.de) in order to be added to the course´s StudIP, learn about the course requirements and receive the necessary materials.


[Si] Political Narratives across Media
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, B 410
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 410

Kommentar:

Political Narratives across Media
In this class, we will discuss political narratives across different media. We will begin by addressing the question of what exactly a story is, and how we can determine its political ramifications. We will then look at different narratives such as the novels Nineteen Eighty-Four (1949) by George Orwell and The Circle (2013) by Dave Eggers; the films Blade Runner (1982) and Brazil (1985); selected episodes from the television series Black Mirror (2011-23) and The Handmaid's Tale (2017-); as well as conspiracy narratives (like QAnon) and other disruptive stories or forms of fake news that have to do with the world-wide rise of right-wing populism.


[Si] Post-Postmodernist Fictions of the Digital
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 410
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 410

Kommentar:

Post-Postmodernist Fictions of the Digital
This class looks at post-postmodernist fictions of the digital. We will begin by discussing what happens after the end of the playful self-reflexivity of postmodernism (including concepts such as "digimodernism," "metamodernism," "cosmodernism," and "post-postmodernism"). We will also analyze the use of the digital in multimodal novels (which combine prose texts with visually represented e-mails, text messages, Skype transcripts, online forums, tweets, and blogs), and transmedial novels (which take the reader beyond the printed text to additional material on related websites, apps, or social media platforms). Two of our four primary texts will be Maria Semple's Where'd You Go, Bernadette (2012) and Caleb Azumah Nelson's Open Water (2021).


[Si] Utopia, Dystopia, and Solarpunk
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 11.06.2025
wöchentlich Mi. 16:00 - 20:00 Uhr  Phil. I, B 031
nächster Termin: 11.06.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 031

Kommentar:

This course addresses the definitional questions and political status of utopianism and science fiction in the particular example of solarpunk, a genre of speculative fiction that focuses on possible, positive futures and is explicitly positioned against apocalyptic, dystopian, and doomsaying visions. The solarpunk aesthetic, if there is one, draws on afroturism and other approaches to science fictionality to explore sustainable and progressive possibilities. In this course, we will read 21st-century utopian and solarpunk fictions and films, and engage in world-building and creative writing activities to explore our own visions of a hopeful present and future.


[Si] What is justice? What is morality? What is law? What is truth?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.06.2025
wöchentlich Do. 16:00 - 20:00 Uhr  Phil. I, B 024
nächster Termin: 12.06.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 024

Kommentar:

We organize our lives with a framework of rules, regulations, and norms that shapes interactions between and among people and nations. We also organize our lives through narrative—using stories to shape and understand our actual experiences. The legal system and literary expression are both experienced through language. Law is expressed in language, which is also the primary tool for enforcing law’s authority. Literary texts, similarly, are framed through language, and can even challenge the legal system by exploring boundaries of convention—banned books are both literary and legal artifacts. This course surveys the broad field of law and literature, largely through Anglo-American common law, via canonical texts presenting problems in jurisprudence and moral philosophy. The course begins with a slow reading and viewing of Aeschylus’s Oresteia, before looking at two exemplars of law-in-literature and law-in-film: “Billy Budd” and Rashomon.


[Si] "Political Healing"
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, B 410
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 410

Kommentar:

Current political events can leave individuals feeling depressed and disengaged. This seminar discusses methods for supporting democracy, and texts that can help people to maintain hope and resist autocratic developments, while also actively working to take care of mental health.


[Koll] New Approaches and Developments in Literary and Cultural Theory
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 10:00 - 13:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

During this course, Master's students participate in the doctoral colloquium of the International PhD Programme (IPP) "Literary and Cultural Studies." The colloquium provides an opportunity to gain insight into projects actively being pursued by doctoral students, to participate in advanced discussions in the field of literary and cultural studies, and, most importantly, to begin planning their own MA theses and receive feedback before moving forward.

At the end of the course, Master´s students will be asked to give a presentation on the outline of their MA thesis; given this type of requirement, this course is aimed at students in the final stages of their MA who are about to start writing their thesis
Sessions start on the 23rd of April. The other mandatory sessions will be 30th of April, 14th of May, 23rd of May, 18th of June, and 25th of June. The sessions on the 2nd and 9th of July will be entirely dedicated to the presentations of the theses´ outlines.

The sessions will run from 10.00-13.00 on the abovementioned dates (please note that the sessions start at 10.00 sharp).

In addition to registering via FlexNow, students are required to register with the IPP (via email to ipp@ggk.uni-giessen.de) in order to be added to the course´s StudIP, learn about the course requirements and receive the necessary materials.


[Si] Political Narratives across Media
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, B 410
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 410

Kommentar:

Political Narratives across Media
In this class, we will discuss political narratives across different media. We will begin by addressing the question of what exactly a story is, and how we can determine its political ramifications. We will then look at different narratives such as the novels Nineteen Eighty-Four (1949) by George Orwell and The Circle (2013) by Dave Eggers; the films Blade Runner (1982) and Brazil (1985); selected episodes from the television series Black Mirror (2011-23) and The Handmaid's Tale (2017-); as well as conspiracy narratives (like QAnon) and other disruptive stories or forms of fake news that have to do with the world-wide rise of right-wing populism.


[Si] Post-Postmodernist Fictions of the Digital
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 23.04.2025
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 410
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 410

Kommentar:

Post-Postmodernist Fictions of the Digital
This class looks at post-postmodernist fictions of the digital. We will begin by discussing what happens after the end of the playful self-reflexivity of postmodernism (including concepts such as "digimodernism," "metamodernism," "cosmodernism," and "post-postmodernism"). We will also analyze the use of the digital in multimodal novels (which combine prose texts with visually represented e-mails, text messages, Skype transcripts, online forums, tweets, and blogs), and transmedial novels (which take the reader beyond the printed text to additional material on related websites, apps, or social media platforms). Two of our four primary texts will be Maria Semple's Where'd You Go, Bernadette (2012) and Caleb Azumah Nelson's Open Water (2021).


[Si] Utopia, Dystopia, and Solarpunk
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 11.06.2025
wöchentlich Mi. 16:00 - 20:00 Uhr  Phil. I, B 031
nächster Termin: 11.06.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 031

Kommentar:

This course addresses the definitional questions and political status of utopianism and science fiction in the particular example of solarpunk, a genre of speculative fiction that focuses on possible, positive futures and is explicitly positioned against apocalyptic, dystopian, and doomsaying visions. The solarpunk aesthetic, if there is one, draws on afroturism and other approaches to science fictionality to explore sustainable and progressive possibilities. In this course, we will read 21st-century utopian and solarpunk fictions and films, and engage in world-building and creative writing activities to explore our own visions of a hopeful present and future.


[Si] What is justice? What is morality? What is law? What is truth?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.06.2025
wöchentlich Do. 16:00 - 20:00 Uhr  Phil. I, B 024
nächster Termin: 12.06.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 024

Kommentar:

We organize our lives with a framework of rules, regulations, and norms that shapes interactions between and among people and nations. We also organize our lives through narrative—using stories to shape and understand our actual experiences. The legal system and literary expression are both experienced through language. Law is expressed in language, which is also the primary tool for enforcing law’s authority. Literary texts, similarly, are framed through language, and can even challenge the legal system by exploring boundaries of convention—banned books are both literary and legal artifacts. This course surveys the broad field of law and literature, largely through Anglo-American common law, via canonical texts presenting problems in jurisprudence and moral philosophy. The course begins with a slow reading and viewing of Aeschylus’s Oresteia, before looking at two exemplars of law-in-literature and law-in-film: “Billy Budd” and Rashomon.


 
[Si] Europäische Lyrik der Gegenwart im Zeichen des Globalen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Tendenzen in der europäischen Lyrik der Gegenwart. Dabei gilt die Aufmerksamkeit sowohl den bevorzugten thematischen Schwerpunkten als auch den gewählten poetischen und ästhetischen Verfahrensweisen. Zugleich stellt sich die Frage, inwiefern die Lyrik des 21. Jahrhunderts vermehrt der Globalisierung Rechnung trägt und mit anderen Textsorten und Medien interagiert.


[Ü] Extractivismo en América Latina desde la Colonia hasta la actualidad: oportunidades y desafíos
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
9 Einzeltermine:
Fr. 21.03.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 28.03.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 04.04.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 11.04.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 18.04.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 25.04.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 02.05.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 09.05.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 16.05.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

El extractivismo, entendido como “la explotación de grandes volúmenes de recursos naturales que se exportan como commodities y generan economías de enclave” (Wagner, Extractivismo, en: Diccionario del agro latinoamericano) es un tema de suma actualidad en América Latina – pensamos, por ejemplo, en las discusiones acerca del Cerrejón en Colombia, la extracción de petróleo en el Parque Nacional Yasuní-ITT en Ecuador o las minas de cobre chilenas. 
Desde un acercamiento interdisciplinario, el seminario indaga los conflictos socio-ambientales en torno al extractivismo y las dinámicas de sociedades rentistas . Se revisará la explotación de recursos (oro, plata etc.) desde los tiempos de la Colonia, descrita en las crónicas desde perspectivas españolas, mestizas o indígenas; así como el nuevo extractivismo verde y las discusiones sobre el hidrogeno verde.


[Si] Literatur und Life Writing
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Do. 12.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 13.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 14.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Eine der faszinierenden Besonderheiten von Literatur besteht darin, dass sie individuelle Lebenserfahrungen verarbeiten und in unterschiedlichen Darstellungsoptionen vermitteln kann. Dies gilt vor allem, wenn auch keineswegs ausschließlich, für autobiografische und biografische Texte. Seit den 1980er Jahren hat sich der Begriff des Life Writing in der Forschung als ein neuer Terminus etabliert, um eine Reihe experimenteller autobiografischer Schreibformen zu bezeichnen, die sich von der traditionellen Ausprägung der Gattung in verschiedener Hinsicht unterscheiden. Die neuen Akzentsetzungen betreffen sowohl semantische als auch formalästhetische Aspekte. Zum einen wird die Abgrenzung vom traditionell männlichen, weißen Subjekt autobiografischen Schreibens hervorgehoben, zum anderen die innovative Sondierung neuer z.T. hybrider Subgenres und Textsorten (Essays, Reiseerzählungen, Tagebücher, Journaux intimes) sowie Medienkombinationen (wie z.B. Foto-Essays, dokumentarische Comics, Kurzfilme verschiedenen Typs oder Blogs) profiliert, die sich häufig in einem Spannungsfeld zwischen Faktualität und Fiktionalisierung bewegen. Die Erkundung der vielfältigen themenrelevanten Texte eröffnet ein weit gefächertes Spektrum innovativer literatur- bzw. kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und interdisziplinärer Forschungsperspektiven. Aus der Fülle der Fragerichtungen und Erkenntnisinteressen, denen sich die Veranstaltung widmet, seien im folgenden nur einige exemplarisch genannt:
Welche neuartigen, ggf. transkulturellen Erfahrungsräume geraten in den jeweiligen Textbeispielen in den Blick? Welche Selbstentwürfe und Formen des Self-Fashioning sowie der Selbstinszenierung werden seitens der jeweiligen Erzählinstanzen bzw. der poetischen Subjekte hervorgebracht? Welche Wechselwirkungen zwischen den Erfahrungen und der Selbstkonstruktion werden in der literarischen Darstellung zum Ausdruck gebracht? Welche inter- und transkulturellen Dimensionen werden adressiert? Was sind die Besonderheiten der gewählten Schreibsituationen und Schreibszenen? Welche spezifischen poetologischen and ästhetischen Mittel gelangen zum Einsatz?


[Si] Literaturökologie – neuere Konzepte und Kontroversen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit den Fragen und Schwerpunkten der Literaturökologie, einem neueren Forschungsgebiet der Germanistik und Komparatistik. Dabei ist anhand von geeigneten Quellen aufzuzeigen, was man unter dem Begriff versteht und welche Methodologien und Themenschwerpunkte für diese Richtung charakteristisch sind.


[Si] Transmediale Erweiterungen des Literarischen – Konzepte und kulturelle Praktiken
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Literatur ist eingebettet in eine kulturelle Medienlandschaft, mit der sie auf vielfältige Weise interagiert. In jüngster Zeit haben sich die transmedialen Erweiterungen literarischer Texte nicht allein deutlich vermehrt und ausdifferenziert, sondern sind auch verstärkt in den Blick der kulturwissenschaftlichen Forschung geraten. Zu fragen ist insbesondere, was man unter transmedialem Erzählen versteht und inwieweit es gegenwärtig zu einer ausgeprägten Co-Evolution der Medien kommt.


[Si] Europäische Lyrik der Gegenwart im Zeichen des Globalen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Tendenzen in der europäischen Lyrik der Gegenwart. Dabei gilt die Aufmerksamkeit sowohl den bevorzugten thematischen Schwerpunkten als auch den gewählten poetischen und ästhetischen Verfahrensweisen. Zugleich stellt sich die Frage, inwiefern die Lyrik des 21. Jahrhunderts vermehrt der Globalisierung Rechnung trägt und mit anderen Textsorten und Medien interagiert.


[Ü] Extractivismo en América Latina desde la Colonia hasta la actualidad: oportunidades y desafíos
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
9 Einzeltermine:
Fr. 21.03.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 28.03.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 04.04.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 11.04.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 18.04.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 25.04.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 02.05.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 09.05.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 16.05.2025,14.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

El extractivismo, entendido como “la explotación de grandes volúmenes de recursos naturales que se exportan como commodities y generan economías de enclave” (Wagner, Extractivismo, en: Diccionario del agro latinoamericano) es un tema de suma actualidad en América Latina – pensamos, por ejemplo, en las discusiones acerca del Cerrejón en Colombia, la extracción de petróleo en el Parque Nacional Yasuní-ITT en Ecuador o las minas de cobre chilenas. 
Desde un acercamiento interdisciplinario, el seminario indaga los conflictos socio-ambientales en torno al extractivismo y las dinámicas de sociedades rentistas . Se revisará la explotación de recursos (oro, plata etc.) desde los tiempos de la Colonia, descrita en las crónicas desde perspectivas españolas, mestizas o indígenas; así como el nuevo extractivismo verde y las discusiones sobre el hidrogeno verde.


[Si] Literatur und Life Writing
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Do. 12.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 13.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 14.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Eine der faszinierenden Besonderheiten von Literatur besteht darin, dass sie individuelle Lebenserfahrungen verarbeiten und in unterschiedlichen Darstellungsoptionen vermitteln kann. Dies gilt vor allem, wenn auch keineswegs ausschließlich, für autobiografische und biografische Texte. Seit den 1980er Jahren hat sich der Begriff des Life Writing in der Forschung als ein neuer Terminus etabliert, um eine Reihe experimenteller autobiografischer Schreibformen zu bezeichnen, die sich von der traditionellen Ausprägung der Gattung in verschiedener Hinsicht unterscheiden. Die neuen Akzentsetzungen betreffen sowohl semantische als auch formalästhetische Aspekte. Zum einen wird die Abgrenzung vom traditionell männlichen, weißen Subjekt autobiografischen Schreibens hervorgehoben, zum anderen die innovative Sondierung neuer z.T. hybrider Subgenres und Textsorten (Essays, Reiseerzählungen, Tagebücher, Journaux intimes) sowie Medienkombinationen (wie z.B. Foto-Essays, dokumentarische Comics, Kurzfilme verschiedenen Typs oder Blogs) profiliert, die sich häufig in einem Spannungsfeld zwischen Faktualität und Fiktionalisierung bewegen. Die Erkundung der vielfältigen themenrelevanten Texte eröffnet ein weit gefächertes Spektrum innovativer literatur- bzw. kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und interdisziplinärer Forschungsperspektiven. Aus der Fülle der Fragerichtungen und Erkenntnisinteressen, denen sich die Veranstaltung widmet, seien im folgenden nur einige exemplarisch genannt:
Welche neuartigen, ggf. transkulturellen Erfahrungsräume geraten in den jeweiligen Textbeispielen in den Blick? Welche Selbstentwürfe und Formen des Self-Fashioning sowie der Selbstinszenierung werden seitens der jeweiligen Erzählinstanzen bzw. der poetischen Subjekte hervorgebracht? Welche Wechselwirkungen zwischen den Erfahrungen und der Selbstkonstruktion werden in der literarischen Darstellung zum Ausdruck gebracht? Welche inter- und transkulturellen Dimensionen werden adressiert? Was sind die Besonderheiten der gewählten Schreibsituationen und Schreibszenen? Welche spezifischen poetologischen and ästhetischen Mittel gelangen zum Einsatz?


[Si] Literaturökologie – neuere Konzepte und Kontroversen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit den Fragen und Schwerpunkten der Literaturökologie, einem neueren Forschungsgebiet der Germanistik und Komparatistik. Dabei ist anhand von geeigneten Quellen aufzuzeigen, was man unter dem Begriff versteht und welche Methodologien und Themenschwerpunkte für diese Richtung charakteristisch sind.


[Si] Transmediale Erweiterungen des Literarischen – Konzepte und kulturelle Praktiken
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Literatur ist eingebettet in eine kulturelle Medienlandschaft, mit der sie auf vielfältige Weise interagiert. In jüngster Zeit haben sich die transmedialen Erweiterungen literarischer Texte nicht allein deutlich vermehrt und ausdifferenziert, sondern sind auch verstärkt in den Blick der kulturwissenschaftlichen Forschung geraten. Zu fragen ist insbesondere, was man unter transmedialem Erzählen versteht und inwieweit es gegenwärtig zu einer ausgeprägten Co-Evolution der Medien kommt.


 
[Si] Europäische Lyrik der Gegenwart im Zeichen des Globalen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Tendenzen in der europäischen Lyrik der Gegenwart. Dabei gilt die Aufmerksamkeit sowohl den bevorzugten thematischen Schwerpunkten als auch den gewählten poetischen und ästhetischen Verfahrensweisen. Zugleich stellt sich die Frage, inwiefern die Lyrik des 21. Jahrhunderts vermehrt der Globalisierung Rechnung trägt und mit anderen Textsorten und Medien interagiert.


[Si] Literatur und Life Writing
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Do. 12.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 13.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 14.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Eine der faszinierenden Besonderheiten von Literatur besteht darin, dass sie individuelle Lebenserfahrungen verarbeiten und in unterschiedlichen Darstellungsoptionen vermitteln kann. Dies gilt vor allem, wenn auch keineswegs ausschließlich, für autobiografische und biografische Texte. Seit den 1980er Jahren hat sich der Begriff des Life Writing in der Forschung als ein neuer Terminus etabliert, um eine Reihe experimenteller autobiografischer Schreibformen zu bezeichnen, die sich von der traditionellen Ausprägung der Gattung in verschiedener Hinsicht unterscheiden. Die neuen Akzentsetzungen betreffen sowohl semantische als auch formalästhetische Aspekte. Zum einen wird die Abgrenzung vom traditionell männlichen, weißen Subjekt autobiografischen Schreibens hervorgehoben, zum anderen die innovative Sondierung neuer z.T. hybrider Subgenres und Textsorten (Essays, Reiseerzählungen, Tagebücher, Journaux intimes) sowie Medienkombinationen (wie z.B. Foto-Essays, dokumentarische Comics, Kurzfilme verschiedenen Typs oder Blogs) profiliert, die sich häufig in einem Spannungsfeld zwischen Faktualität und Fiktionalisierung bewegen. Die Erkundung der vielfältigen themenrelevanten Texte eröffnet ein weit gefächertes Spektrum innovativer literatur- bzw. kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und interdisziplinärer Forschungsperspektiven. Aus der Fülle der Fragerichtungen und Erkenntnisinteressen, denen sich die Veranstaltung widmet, seien im folgenden nur einige exemplarisch genannt:
Welche neuartigen, ggf. transkulturellen Erfahrungsräume geraten in den jeweiligen Textbeispielen in den Blick? Welche Selbstentwürfe und Formen des Self-Fashioning sowie der Selbstinszenierung werden seitens der jeweiligen Erzählinstanzen bzw. der poetischen Subjekte hervorgebracht? Welche Wechselwirkungen zwischen den Erfahrungen und der Selbstkonstruktion werden in der literarischen Darstellung zum Ausdruck gebracht? Welche inter- und transkulturellen Dimensionen werden adressiert? Was sind die Besonderheiten der gewählten Schreibsituationen und Schreibszenen? Welche spezifischen poetologischen and ästhetischen Mittel gelangen zum Einsatz?


[Si] Literaturökologie – neuere Konzepte und Kontroversen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit den Fragen und Schwerpunkten der Literaturökologie, einem neueren Forschungsgebiet der Germanistik und Komparatistik. Dabei ist anhand von geeigneten Quellen aufzuzeigen, was man unter dem Begriff versteht und welche Methodologien und Themenschwerpunkte für diese Richtung charakteristisch sind.


[Si] Transmediale Erweiterungen des Literarischen – Konzepte und kulturelle Praktiken
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Literatur ist eingebettet in eine kulturelle Medienlandschaft, mit der sie auf vielfältige Weise interagiert. In jüngster Zeit haben sich die transmedialen Erweiterungen literarischer Texte nicht allein deutlich vermehrt und ausdifferenziert, sondern sind auch verstärkt in den Blick der kulturwissenschaftlichen Forschung geraten. Zu fragen ist insbesondere, was man unter transmedialem Erzählen versteht und inwieweit es gegenwärtig zu einer ausgeprägten Co-Evolution der Medien kommt.


[Si] Europäische Lyrik der Gegenwart im Zeichen des Globalen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Tendenzen in der europäischen Lyrik der Gegenwart. Dabei gilt die Aufmerksamkeit sowohl den bevorzugten thematischen Schwerpunkten als auch den gewählten poetischen und ästhetischen Verfahrensweisen. Zugleich stellt sich die Frage, inwiefern die Lyrik des 21. Jahrhunderts vermehrt der Globalisierung Rechnung trägt und mit anderen Textsorten und Medien interagiert.


[Si] Literatur und Life Writing
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
3 Einzeltermine:
Do. 12.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 13.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 14.06.2025,00.00 - 23.59 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Eine der faszinierenden Besonderheiten von Literatur besteht darin, dass sie individuelle Lebenserfahrungen verarbeiten und in unterschiedlichen Darstellungsoptionen vermitteln kann. Dies gilt vor allem, wenn auch keineswegs ausschließlich, für autobiografische und biografische Texte. Seit den 1980er Jahren hat sich der Begriff des Life Writing in der Forschung als ein neuer Terminus etabliert, um eine Reihe experimenteller autobiografischer Schreibformen zu bezeichnen, die sich von der traditionellen Ausprägung der Gattung in verschiedener Hinsicht unterscheiden. Die neuen Akzentsetzungen betreffen sowohl semantische als auch formalästhetische Aspekte. Zum einen wird die Abgrenzung vom traditionell männlichen, weißen Subjekt autobiografischen Schreibens hervorgehoben, zum anderen die innovative Sondierung neuer z.T. hybrider Subgenres und Textsorten (Essays, Reiseerzählungen, Tagebücher, Journaux intimes) sowie Medienkombinationen (wie z.B. Foto-Essays, dokumentarische Comics, Kurzfilme verschiedenen Typs oder Blogs) profiliert, die sich häufig in einem Spannungsfeld zwischen Faktualität und Fiktionalisierung bewegen. Die Erkundung der vielfältigen themenrelevanten Texte eröffnet ein weit gefächertes Spektrum innovativer literatur- bzw. kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und interdisziplinärer Forschungsperspektiven. Aus der Fülle der Fragerichtungen und Erkenntnisinteressen, denen sich die Veranstaltung widmet, seien im folgenden nur einige exemplarisch genannt:
Welche neuartigen, ggf. transkulturellen Erfahrungsräume geraten in den jeweiligen Textbeispielen in den Blick? Welche Selbstentwürfe und Formen des Self-Fashioning sowie der Selbstinszenierung werden seitens der jeweiligen Erzählinstanzen bzw. der poetischen Subjekte hervorgebracht? Welche Wechselwirkungen zwischen den Erfahrungen und der Selbstkonstruktion werden in der literarischen Darstellung zum Ausdruck gebracht? Welche inter- und transkulturellen Dimensionen werden adressiert? Was sind die Besonderheiten der gewählten Schreibsituationen und Schreibszenen? Welche spezifischen poetologischen and ästhetischen Mittel gelangen zum Einsatz?


[Si] Literaturökologie – neuere Konzepte und Kontroversen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit den Fragen und Schwerpunkten der Literaturökologie, einem neueren Forschungsgebiet der Germanistik und Komparatistik. Dabei ist anhand von geeigneten Quellen aufzuzeigen, was man unter dem Begriff versteht und welche Methodologien und Themenschwerpunkte für diese Richtung charakteristisch sind.


[Si] Transmediale Erweiterungen des Literarischen – Konzepte und kulturelle Praktiken
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 24.04.2025
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Literatur ist eingebettet in eine kulturelle Medienlandschaft, mit der sie auf vielfältige Weise interagiert. In jüngster Zeit haben sich die transmedialen Erweiterungen literarischer Texte nicht allein deutlich vermehrt und ausdifferenziert, sondern sind auch verstärkt in den Blick der kulturwissenschaftlichen Forschung geraten. Zu fragen ist insbesondere, was man unter transmedialem Erzählen versteht und inwieweit es gegenwärtig zu einer ausgeprägten Co-Evolution der Medien kommt.


 

Das Modul wird nur im Sommersemester angeboten.

[Si/Ü] Desigualdades sociales y buen vivir en el siglo XIX – novelas del realismo
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, G02b
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, G02b

Kommentar:

Das Seminar (Unterrichtssprache, wenn gewünscht, Spanisch) befasst sich mit zentralen Romanen des spanischen und hispanoamerikanischen Realismus der 1880er Jahre: B. Pérez Galdós, Fortunata y Jacinta; Clarín, La Regenta; E. Pardo Bazán, Los pazos de Ulloa und C. Matto de Turner, Aves sin nido. Es fragt nach der Darstellung von Gesellschaft, Ungleichheiten (bezogen auf die Kategorien race, class, gender) und nach etwaigen positiven Entwürfen eines buen vivir im Rahmen der Zeit.
Einführende Literatur: F. Wolfzettel, Der spanische Roman von der Aufklärung bis zur frühen Moderne (1999), G. Gullon, La novela moderna en España (1885-1902): los albores de la modernidad (1992) und F. Caudet in der cátedra-Ausgabe von Galdós‘ Fortunata y Jacinta.


[Vl] Spanische und hispanoamerikanische Literaturgeschichte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil II, G119
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, G119

Kommentar:

Die Veranstaltung (Unterrichtssprache Deutsch) gibt einen Überblick über die wichtigsten Epochen literarischen Schaffens in spanischer Sprache auf beiden Seiten des Atlantiks, in Spanien und Hispanoamerika. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Werke gerichtet, in denen Autorinnen und Autoren ihre Umwelt und die Begegnungen mit anderen Kulturen in ihren Texten verarbeiten, so etwa ab 1492 diejenigen zur Entdeckung und Eroberung Amerikas. Es wird Einblick gegeben in hoch aktuelle Themen: interkulturelle Begegnungen, Wahrnehmung des Fremden, Konflikte, ökologische Fragen und ihre literarische Verarbeitung.
Die Veranstaltung ist im Rahmen des Schnupperstudiums für alle BA-Studiengänge sowie Lehramt anrechenbar.
Einführende Literatur: H.-J. Neuschäfer (ed.), Spanische Literaturgeschichte. Stuttgart: Metzler 2011; M. Rössner (ed.), Lateinamerikanische Literaturgeschichte. Stuttgart: Metzler 32007; K. Kohut Kurze Einführung in Theorie und Geschichte der lateinamerikanischen Literatur. Berlin: LIT 2016.


[Vl] Spanische und hispanoamerikanische Literaturgeschichte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil II, G119
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, G119

Kommentar:

Die Veranstaltung (Unterrichtssprache Deutsch) gibt einen Überblick über die wichtigsten Epochen literarischen Schaffens in spanischer Sprache auf beiden Seiten des Atlantiks, in Spanien und Hispanoamerika. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Werke gerichtet, in denen Autorinnen und Autoren ihre Umwelt und die Begegnungen mit anderen Kulturen in ihren Texten verarbeiten, so etwa ab 1492 diejenigen zur Entdeckung und Eroberung Amerikas. Es wird Einblick gegeben in hoch aktuelle Themen: interkulturelle Begegnungen, Wahrnehmung des Fremden, Konflikte, ökologische Fragen und ihre literarische Verarbeitung.
Die Veranstaltung ist im Rahmen des Schnupperstudiums für alle BA-Studiengänge sowie Lehramt anrechenbar.
Einführende Literatur: H.-J. Neuschäfer (ed.), Spanische Literaturgeschichte. Stuttgart: Metzler 2011; M. Rössner (ed.), Lateinamerikanische Literaturgeschichte. Stuttgart: Metzler 32007; K. Kohut Kurze Einführung in Theorie und Geschichte der lateinamerikanischen Literatur. Berlin: LIT 2016.


 
[Si] (Post)critique and Literary Interpretation
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 440
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 440

Kommentar:

‘There may be no more fundamental question in literary studies than
what a work means, whose thought it is voicing, what it is really saying’

– Timothy Bewes, Free Indirect (2022: 3)

This is a heavily theoretical class is designed for MA-level students with a foundation in literary studies who are interested in thinking reflexively about how we, as a discipline, read and write about literary texts. How conscious are we of the various methods in the discipline and assumptions that guide our interpretations as students and aspiring scholars of literature? In her influential 2015 monograph, Rita Felski argued that the dominant mode of interpretation in literary studies was critique and that this could be aligned with what Paul Ricoeur called ‘a hermeneutics of suspicion’. If, as Felski suggests, critique is ‘a style of interpretation driven by a spirit of disenchantment’ (2015: 2), what other ways are there of reading and interpreting literary texts? As Helen Small writes, ‘the work of the humanities is frequently descriptive, or appreciative, or imaginative, or provocative, or speculative, more than it is critical’ (2013: 26). How might you incorporate these modes in your own analyses?

In this seminar, we will incorporate various writing exercises to inhabit different modes of interpretation alongside the reading of short stories by a diverse range of contemporary writers such as Lydia Davis, Junot Díaz, Lorrie Moore, Carmen Maria Machado, Roberto Bolaño, Teju Cole, and Ben Lerner.


[Ü] Das Schweigen brechen - Djamila Ribeiro und Tatiana Salem über Tabus und Traumata
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, G110e
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, G110e

Kommentar:

In dieser Veranstaltung werden wir uns besonders durch die autofiktionalen Werke Cartas para a minha avó (2021) von Djamila Ribeiro und Melhor não contar (2024) von Tatiana Salem mit Thematiken wie Feminismus, sexueller Belästigung, Intersektionalität und Rassismus (in Brasilien) auseinandersetzen. In den Romanen (Memoiren) werden intime Geschichten öffentlich gemacht und erlangen dadurch eine gesellschaftspolitische Kraft. „Besser nicht erzählen“ (melhor não contar) spielt auf einen Diskurs an, der Opfer dazu zwingt, zu schweigen, um ein „größeres Übel“ zu vermeiden. Das kollektive Verdrängen ignoriert die Perspektiven der Opfer und der Ausgeschlossenen. In beiden Werken wird mit der Illusion gebrochen, wonach nicht Ausgesprochenes nicht real ist:, denn es ist geschehen und das Erzählen und die Erinnerung sind kollektiv.

Zusätzlich empfohlene Lektüre: Djamila Ribeiro(2019): O lugar de fala.
Deutsche Übersetzung: Djamila Ribeiro (2022): Wo wir Sprechen – Schwarze Diskursräume


[Ü] Literarische crônicas: vom Flüchtigen zum Beständigen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil II, G104
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, G104

Kommentar:

In dieser Veranstaltung werden wir uns mit der (literarischen) Gattung Crônica beschäftigen. Crônicas entstanden im 19. Jahrhundert in der Tradition des Feuilleton und sie werden bis heute in portugiesischen und brasilianischen Tages- und Wochenzeitungen veröffentlicht. Durch die Kürze, den Aktualitätsbezug und ihres häufig persönlichen und humorvollen oder ironischen Tons erfreuen sich crônicas in der brasilianischen Gesellschaft großer Beliebtheit und werden nicht selten gesammelt und als Buch veröffentlicht. Wir werden mit den frühen crônicas beginnen und auch solche aus anderen lusophonen Ländern kennenlernen und unter verschiedenen Aspekten analysieren.

Lektüre: Kegler, Michael/ Luísa Costa Hölzl (2022): Crónica Lusófonas /Lusophone Kolumnen Zeitgenössische Alltagsbetrachtungen aus portugiesischsprachigen Ländern.


[Si] (Post)critique and Literary Interpretation
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2025
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 440
nächster Termin: 25.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 440

Kommentar:

‘There may be no more fundamental question in literary studies than
what a work means, whose thought it is voicing, what it is really saying’

– Timothy Bewes, Free Indirect (2022: 3)

This is a heavily theoretical class is designed for MA-level students with a foundation in literary studies who are interested in thinking reflexively about how we, as a discipline, read and write about literary texts. How conscious are we of the various methods in the discipline and assumptions that guide our interpretations as students and aspiring scholars of literature? In her influential 2015 monograph, Rita Felski argued that the dominant mode of interpretation in literary studies was critique and that this could be aligned with what Paul Ricoeur called ‘a hermeneutics of suspicion’. If, as Felski suggests, critique is ‘a style of interpretation driven by a spirit of disenchantment’ (2015: 2), what other ways are there of reading and interpreting literary texts? As Helen Small writes, ‘the work of the humanities is frequently descriptive, or appreciative, or imaginative, or provocative, or speculative, more than it is critical’ (2013: 26). How might you incorporate these modes in your own analyses?

In this seminar, we will incorporate various writing exercises to inhabit different modes of interpretation alongside the reading of short stories by a diverse range of contemporary writers such as Lydia Davis, Junot Díaz, Lorrie Moore, Carmen Maria Machado, Roberto Bolaño, Teju Cole, and Ben Lerner.


[Ü] Das Schweigen brechen - Djamila Ribeiro und Tatiana Salem über Tabus und Traumata
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.04.2025
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, G110e
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, G110e

Kommentar:

In dieser Veranstaltung werden wir uns besonders durch die autofiktionalen Werke Cartas para a minha avó (2021) von Djamila Ribeiro und Melhor não contar (2024) von Tatiana Salem mit Thematiken wie Feminismus, sexueller Belästigung, Intersektionalität und Rassismus (in Brasilien) auseinandersetzen. In den Romanen (Memoiren) werden intime Geschichten öffentlich gemacht und erlangen dadurch eine gesellschaftspolitische Kraft. „Besser nicht erzählen“ (melhor não contar) spielt auf einen Diskurs an, der Opfer dazu zwingt, zu schweigen, um ein „größeres Übel“ zu vermeiden. Das kollektive Verdrängen ignoriert die Perspektiven der Opfer und der Ausgeschlossenen. In beiden Werken wird mit der Illusion gebrochen, wonach nicht Ausgesprochenes nicht real ist:, denn es ist geschehen und das Erzählen und die Erinnerung sind kollektiv.

Zusätzlich empfohlene Lektüre: Djamila Ribeiro(2019): O lugar de fala.
Deutsche Übersetzung: Djamila Ribeiro (2022): Wo wir Sprechen – Schwarze Diskursräume


[Ü] Literarische crônicas: vom Flüchtigen zum Beständigen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2025
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil II, G104
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil II, G104

Kommentar:

In dieser Veranstaltung werden wir uns mit der (literarischen) Gattung Crônica beschäftigen. Crônicas entstanden im 19. Jahrhundert in der Tradition des Feuilleton und sie werden bis heute in portugiesischen und brasilianischen Tages- und Wochenzeitungen veröffentlicht. Durch die Kürze, den Aktualitätsbezug und ihres häufig persönlichen und humorvollen oder ironischen Tons erfreuen sich crônicas in der brasilianischen Gesellschaft großer Beliebtheit und werden nicht selten gesammelt und als Buch veröffentlicht. Wir werden mit den frühen crônicas beginnen und auch solche aus anderen lusophonen Ländern kennenlernen und unter verschiedenen Aspekten analysieren.

Lektüre: Kegler, Michael/ Luísa Costa Hölzl (2022): Crónica Lusófonas /Lusophone Kolumnen Zeitgenössische Alltagsbetrachtungen aus portugiesischsprachigen Ländern.


   
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