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Sie sind hier: StartFachbereich 04: Geschichts- und KulturwissenschaftenAngebote des FB 04: für "Gasthörende"Kunstgeschichte
Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2026/27

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Angebote des FB 04: für "Gasthörende" - Kunstgeschichte

Veranstaltungen

   

[Vl] Hofkunst im Mittelalter  (AfK-Nr.: 844)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011

Kommentar:

Der Hof, also die Residenz einer Herrscherin oder eines Herrschers, war im Mittelalter einer der zentralen Orte an dem und für den Kunst und Architektur stand. Bau- und Bildwerke waren zugleich Medien der Ausübung als auch von Repräsentation der Herrschaft und der Herrschenden. Die Vorlesung verfolgt das Ziel, etwa 1000 Jahre europäischer Hofkunst in ihren wichtigen Strukturen und Werken vorzustellen. Die Zeitreise beginnt am ostgotischen Königshof in Ravenna im 6. Jh. und endet am Wiener Habsburgerhof im ausgehenden Mittelalter.


[Vl] Kunst der Moderne - heute  (AfK-Nr.: 844)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.10.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011

Kommentar:

Seit etwa der Jahrtausendwende wird die "Kunst der Moderne", d.h. die Kunst der Dekaden um 1900, einer kritischen Revision unterzogen. Wahlweise unter feministischen und/oder postkolonialen Vorzeichen. Große Museen wie das Museum of Modern Art in New York, das Centre Pompidou in Paris oder die Neue Nationalgalerie in Berlin präsentieren ihre Sammlungen in neuer Gewandung und Komposition, aktivieren die Depots und kaufen Bestände dazu, um - im Zeitalter der Globalisierung und einer vermeintlichen Dezentrierung des Westens - andere Perspektiven auf die Moderne zu eröffnen bzw. die Moderne als Epoche (nicht nur der Kunst) anders zu denken. Bislang kaum bekannte oder ignorierte künstlerische Positionen (von Frauen, People of Color u.a.) werden "entdeckt", tradierte Narrative und Erzählmuster aufgebrochen, produktive Nachbarschaften von Exponaten erprobt usw. Auch etablierte Künstler*innen der Moderne werden nun neu gesehen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die gegenwärtige Lebenswelt befragt.
In der Vorlesung geht es um diesen dezidiert heutigen Blick auf Kunst der Moderne und damit auch um die Frage, was davon warum uns heute interessieren könnte oder sollte. Durch die Auseinandersetzung mit aktuellen Ausstellungen, musealen Inszenierungen und Forschungsbeiträgen zu dem Thema lernen die Studierenden ein breites Spektrum der "Kunst der Moderne" kennen ebenso wie Möglichkeiten ihrer Betrachtung und Interpretation aus einer im Hier und Jetzt situierten Warte.


nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de