JLU Gie�en
Diese Seite drucken   
Sie sind hier: StartFachbereich 05: Sprache, Literatur, KulturRomanistikMaster of Arts (Studienbeginn ab Wintersemester 2020/21)
Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2026

Einfache Suche. Wählen Sie erst aus, ob Sie in Veranstaltungen oder Lehrenden suchen wollen.

Fachbereich 05: Sprache, Literatur, Kultur - Romanistik - Master of Arts (Studienbeginn ab Wintersemester 2020/21)

Veranstaltungen

Der Fachbereich macht die Teilnahme an den Veranstaltungen für Bachelor- und Masterstudiengänge sowie für Lehramtsstudiengänge anmeldepflichtig. Allgemeine Informationen zum Anmeldeverfahren erhalten Sie unter https://flexnow.uni-giessen.de/.

 

 
Veranstaltungen filtern
 
Legende

    
[Spr Kurs] Communication professionelle et pratiques commerciales 1
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

   
[Spr Kurs] Communication orale (MA ROM)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, G 108
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 108

Kommentar:

Dieser Kurs richtet sich an Studierende, die ihre mündlichen kommunikativen Kompetenzen im Bereich des Hörverstehens sowie der mündlichen Produktion und Interaktion auf dem Niveau Master ausbauen sollen. Im Mittelpunkt stehen das sichere Verstehen authentischer Hörtexte sowie eine flüssige, situationsangemessene mündliche Kommunikation.
Anhand von Audio- und audiovisuellen Materialien zu kulturellen Themen aus Frankreich erweitern die Studierenden ihren Wortschatz und stärken ihre kommunikativen sowie sprachlichen Kompetenzen insgesamt.


   
[Ü] Aktuelle Fragen der kulturwissenschaftlichen Linguistik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Die Lehrveranstaltung setzt an der Selbstverständlichkeit an, dass Sprache ein kulturelles Phänomen ist. In der Beschäftigung mit der Frage, worin die Kulturalität von Sprache genau liegt, gibt es in der Linguistik verschiedene Ansätze, die von einer Behandlung als "sprachexterne" Größe bis hin zu einer stärkeren Integration sprach- und kulturtheoretischer Reflexion reichen. Wir werden u.a. mit den Konzepten der Diskurstradition und der Transkulturalität arbeiten. Ausgehend von der Linguistik und im engen Dialog
mit anderen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen lassen sich damit auch Türen zur Beschäftigung mit interkultureller Kommunikation in Gesellschaft und Wirtschaft öffnen, die ohne eine Aufmerksamkeit für den kulturellen Wert von Sprache(n) nicht gesehen werden. Dies werden wir anhand konkreter Fallstudien üben, an deren Auswahl die Studierenden entsprechend ihrer eigenen Interessen mitwirken. Studierende des ICB finden hier Wege zu einer inhaltlichen Verbindung ihrer Fächer, die über die Beschäftigung mit der Fachsprache der Wirtschaft weit hinausgeht.


[Ü] Sprachliche Ungerechtigkeiten in frankophonen Kontexten
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Sprachliche Unterschiede in Kontexten der individuellen und gesellschaftlichen Mehrsprachigkeit werden in der sprachwissenschaftlichen Tradition nicht selten als rein funktional und politisch neutral beschrieben. Dass aber eine Sprache wie das Französische kein neutrales Kommunikationsmittel ist und sprachliche Diversität oft auch im Zentrum gesellschaftlicher Konflikte und Ungerechtigkeiten steht, gerät dabei leicht aus dem Blick. Der Kurs soll für solche Umstände sensibilisieren und behandelt das Französische als eine ungleich verteilte Ressource, um die seine Sprecherinnen und Sprecher in ihren kommunikativen und gesellschaftlichen Strategien in mehrsprachigen Kontexten ringen. Als konzeptioneller Schlüssel für solche Phänomene dient der im Minderheitenkontext Frankreichs entwickelte Ansatz der Glottopolitik (glottopolitique), der ein breites Spektrum der Auseinandersetzung mit sprachlichen Ungerechtigkeiten "von oben" und "von unten" umfasst und damit auch Widerstand gegen sprachliche Ungerechtigkeiten im Bereich der Zivilgesellschaft erfassbar macht. Im weitesten Sinne geht es damit um den Anteil von Sprache und Kommunikation an gesellschaftlicher Teilhabe. Wir werden mit interessanten Fallbeispielen aus verschiedenen kommunikativen Bereichen in der weitweiten und durch postkoloniale Verhältnisse
geprägten Frankophonie arbeiten. Eine aktive Mitsprache der Studierenden bei der Auswahl der Schwerpunkte ist ausdrücklich erwünscht.


[Ü] Aktuelle Fragen der kulturwissenschaftlichen Linguistik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Die Lehrveranstaltung setzt an der Selbstverständlichkeit an, dass Sprache ein kulturelles Phänomen ist. In der Beschäftigung mit der Frage, worin die Kulturalität von Sprache genau liegt, gibt es in der Linguistik verschiedene Ansätze, die von einer Behandlung als "sprachexterne" Größe bis hin zu einer stärkeren Integration sprach- und kulturtheoretischer Reflexion reichen. Wir werden u.a. mit den Konzepten der Diskurstradition und der Transkulturalität arbeiten. Ausgehend von der Linguistik und im engen Dialog
mit anderen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen lassen sich damit auch Türen zur Beschäftigung mit interkultureller Kommunikation in Gesellschaft und Wirtschaft öffnen, die ohne eine Aufmerksamkeit für den kulturellen Wert von Sprache(n) nicht gesehen werden. Dies werden wir anhand konkreter Fallstudien üben, an deren Auswahl die Studierenden entsprechend ihrer eigenen Interessen mitwirken. Studierende des ICB finden hier Wege zu einer inhaltlichen Verbindung ihrer Fächer, die über die Beschäftigung mit der Fachsprache der Wirtschaft weit hinausgeht.


[Si] Forschungsseminar „Mehrsprachigkeit im Migrationskontext“ (sprachübergreifend)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Das Seminar untersucht Mehrsprachigkeit in der deutschen Migrationsgesellschaft aus einer kritischen, sprachübergreifenden Perspektive. Dabei wird ein gängiger Widerspruch im öffentlichen und institutionellen Diskurs zum Ausgangspunkt genommen: Während Mehrsprachigkeit auf der einen Seite als Schlüsselkompetenz einer globalisierten Welt gefeiert wird, erfahren migrationsbedingt mehrsprachige Sprecher*innen – insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund und zugewanderte Fachkräfte – nach wie vor strukturelle Benachteiligung, Defizitzuschreibungen und sprachliche Ausgrenzung. Das Seminar fragt gezielt danach, wessen Mehrsprachigkeit gesellschaftlich valorisiert wird und wessen nicht, und welche Rolle dabei institutionelle Kontexte wie Kindergarten, Schule und Arbeitsmarkt spielen.
Auf der Grundlage aktueller Ansätze der Mehrsprachigkeitsforschung und Migrationslinguistik – u. a. Translanguaging, Sprachideologieforschung und das Konzept der legitimen Sprache (Bourdieu) – werden romanischsprachige Migrationsgemeinschaften (spanisch-, portugiesisch- und französischsprachig) in Deutschland exemplarisch in den Blick genommen. Leitfragen sind dabei unter anderem: Unter welchen Bedingungen wird die Herkunftssprache zur Ressource, und wann wird sie zum Stigma? Wie reproduzieren Bildungseinrichtungen monolinguale Normen, und welche Folgen hat dies für den Bildungserfolg mehrsprachiger Kinder? Wie erleben zugewanderte Fachkräfte die sprachlichen Anforderungen des deutschen Arbeitsmarkts, und inwiefern wirken diese als Barriere jenseits fachlicher Qualifikation?
Das Seminar ist als forschungsorientierte Lehrveranstaltung konzipiert: Die Teilnehmenden entwickeln in der ersten Semesterhälfte auf Basis der theoretischen und methodischen Grundlagen ein eigenes empirisches Forschungsprojekt (z. B. leitfadengestützte Interviews, Sprachbiographien, ethnographische Fallstudien, Diskursanalysen). In der zweiten Semesterhälfte werden die Projekte durchgeführt, im Plenum diskutiert und zu einem publikationsfähigen Beitrag ausgearbeitet. Ziel ist die gemeinsame Veröffentlichung der Ergebnisse als Sammelband oder in Form von Einzelbeiträgen in einer einschlägigen Fachzeitschrift.


[Ü] Sprachliche Ungerechtigkeiten in frankophonen Kontexten
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Sprachliche Unterschiede in Kontexten der individuellen und gesellschaftlichen Mehrsprachigkeit werden in der sprachwissenschaftlichen Tradition nicht selten als rein funktional und politisch neutral beschrieben. Dass aber eine Sprache wie das Französische kein neutrales Kommunikationsmittel ist und sprachliche Diversität oft auch im Zentrum gesellschaftlicher Konflikte und Ungerechtigkeiten steht, gerät dabei leicht aus dem Blick. Der Kurs soll für solche Umstände sensibilisieren und behandelt das Französische als eine ungleich verteilte Ressource, um die seine Sprecherinnen und Sprecher in ihren kommunikativen und gesellschaftlichen Strategien in mehrsprachigen Kontexten ringen. Als konzeptioneller Schlüssel für solche Phänomene dient der im Minderheitenkontext Frankreichs entwickelte Ansatz der Glottopolitik (glottopolitique), der ein breites Spektrum der Auseinandersetzung mit sprachlichen Ungerechtigkeiten "von oben" und "von unten" umfasst und damit auch Widerstand gegen sprachliche Ungerechtigkeiten im Bereich der Zivilgesellschaft erfassbar macht. Im weitesten Sinne geht es damit um den Anteil von Sprache und Kommunikation an gesellschaftlicher Teilhabe. Wir werden mit interessanten Fallbeispielen aus verschiedenen kommunikativen Bereichen in der weitweiten und durch postkoloniale Verhältnisse
geprägten Frankophonie arbeiten. Eine aktive Mitsprache der Studierenden bei der Auswahl der Schwerpunkte ist ausdrücklich erwünscht.


   
[Ü] Erzählen in unterschiedlichen Medien - Schreibwerkstatt mit der Autorin Nirina Ralantoaritsimba
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  digital
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: digital

Kommentar:

Der Kurs rückt den Prozess des Schreibens in den Fokus: Ausgehend von einer Reflexion und Rekonstruktion der Studierenden zu ihren ersten eigenen Erfahrungen des Produzierens und Rezipierens von Texten werden sie in verschiedenen Schritten an den Prozess des eigenständigen (kreativen) Schreibens von Kurzgeschichten herangeführt. Theoretisch-methodisch ist der Kurs auf die Textsorte der Kurzgeschichte ausgerichtet – praktischer Input, Tipps und Erfahrungen werden von der französischen Autorin Dr. Nirina Ralantoaritsimba ergänzt und von der Seminarleiterin literaturwissenschaftlich eingeordnet. Beide nehmen die Studierenden mit in den Entstehungsprozess ihrer eigenen Texte und in die Frage der Reflexion narrativer Mittel und begleiten das Schreiben der Studierenden in einem interdisziplinären Dialog von Praxis und theoretischer Reflexion, wobei die Freude über die kreative Schreibarbeit im Vordergrund steht. Gleichzeitig wird derart eine Sensibilisierung für literarische Formen und Grundlagen der Erzählliteratur spielerisch vermittelt.


[Si] Kinderliteratur: Ein Spiegel gesellschaftlicher Diskurse?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Kinderbüchern kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn es darum geht, wie Kinder sich selbst, die Welt und andere sehen: "Bücher vermitteln immer auch soziales Wissen – über die Funktionsweise dieser Gesellschaft, über Normen und Selbstverständlichkeiten, über das Verständnis von Zugehörigkeiten und Hierarchien. Bücher können gesellschaftliche Ungleichheiten reproduzieren, Stereotype fortschreiben, aber diese auch irritieren bzw. aufbrechen. Dabei vermitteln sie diese Botschaften oftmals bewusst, transportieren das gesellschaftliche Wissen aber manchmal auch eher beiläufig – über das Auslassen von bestimmten Lebensrealitäten, über die Auswahl der Held*innen und Hintergrundfiguren und über die Vorstellung und Einbettung verschiedener Lebensrealitäten. Nicht zuletzt werden diese Botschaften auch über die Illustrationen vermittelt, denen gerade in Bilderbüchern eine zentrale und eigenständige Bedeutung zukommt." (Schulze 2023, S. 8)

Davon ausgehend lässt sich die Frage aufwerfen, inwiefern in Kinderliteratur die Heterogenität des heutigen (kindlichen) Lebens repräsentiert ist und sie somit als Spiegel gesellschaftlicher Diskurse fungieren – bezogen z.B. auf ökonomische Vielfalt, vielfältige Familienkonstellationen, Mehrsprachigkeit, Stadt- vs. Landleben etc., d.h. auf gesellschaftliche Veränderungen, die auf die gesellschaftlichen Pluralisierungs- und Globalisierungsprozesse der letzten Jahrzehnte zurückzuführen sind (vgl. ebd., S. 7).

Dieser übergeordneten Frage widmet sich das Seminar anhand exemplarisch ausgewählter Bilder-/Kinderbücher und richtet dabei eine vergleichende Perspektive auf die französisch-, deutsch- und englischsprachige Kinderliteratur. Zudem spielen auch Fragen nach einem u.a. KI-bedingten Wandel in der Kinderliteratur eine zentrale Rolle.


[Si] Kulturen des Wandels und der Transformation - Literarische Texte neu lesen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Lesekompetenzen werden in einer Welt von Polykrisen immer wichtiger. Gleichzeitig ändert sich auch die Art, wie wir lesen, ständig. In dem Kurs wird es darum gehen, zentrale Texte der Weltliteratur neu und wieder zu lesen und dabei gleichzeitig nach unterschiedlichen Modi des Lesens und Stärken der Literatur als „Weltbild-Maschine“ (Nünning), als Experiment (Elgin) und als Quelle der Resilienz in den Blick zu rücken.


[Si] Quel(s) féminisme(s) en France? 50 ans de combat pour plus d'egalité
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Depuis les années 1970, le féminisme en France s’est imposé comme une force majeure de transformation sociale. Toutefois, il ne s’agit pas d’un mouvement homogène : différents courants, aux sensibilités et priorités variées, coexistent, parfois en tension. L’histoire du féminisme en France sur les 50 dernières années est donc celle d’un combat pour l’égalité, mais aussi celle d’une pluralité d’approches. Alors, quels sont ces féminismes en France, et comment ont-ils contribué à faire progresser l’égalité entre les sexes depuis 50 ans ? C'est ce que nous étudierons ensemble dans le cadre de ce séminaire.
Sur le plan méthodologique, nous approfondirons certains aspects fondamentaux de la recherche scientifique.
Le cours est basé sur la réflexion et la discussion à partir de documents authentiques, en langue française (extraits de roman, textes de presse, articles scientifiques, vidéos...). Par ailleurs, chaque participant.e traitera une problématique (en rapport avec le cours) à travers une présentation orale.
Pour les modalités de validation du cours, je vous renvoie à la description des modules (https://www.uni-giessen.de/de/mug) et nous les préciserons ensemble lors du premier cours.


[Ü] Erzählen in unterschiedlichen Medien - Schreibwerkstatt mit der Autorin Nirina Ralantoaritsimba
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  digital
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: digital

Kommentar:

Der Kurs rückt den Prozess des Schreibens in den Fokus: Ausgehend von einer Reflexion und Rekonstruktion der Studierenden zu ihren ersten eigenen Erfahrungen des Produzierens und Rezipierens von Texten werden sie in verschiedenen Schritten an den Prozess des eigenständigen (kreativen) Schreibens von Kurzgeschichten herangeführt. Theoretisch-methodisch ist der Kurs auf die Textsorte der Kurzgeschichte ausgerichtet – praktischer Input, Tipps und Erfahrungen werden von der französischen Autorin Dr. Nirina Ralantoaritsimba ergänzt und von der Seminarleiterin literaturwissenschaftlich eingeordnet. Beide nehmen die Studierenden mit in den Entstehungsprozess ihrer eigenen Texte und in die Frage der Reflexion narrativer Mittel und begleiten das Schreiben der Studierenden in einem interdisziplinären Dialog von Praxis und theoretischer Reflexion, wobei die Freude über die kreative Schreibarbeit im Vordergrund steht. Gleichzeitig wird derart eine Sensibilisierung für literarische Formen und Grundlagen der Erzählliteratur spielerisch vermittelt.


[Si] Kulturen des Wandels und der Transformation - Literarische Texte neu lesen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Lesekompetenzen werden in einer Welt von Polykrisen immer wichtiger. Gleichzeitig ändert sich auch die Art, wie wir lesen, ständig. In dem Kurs wird es darum gehen, zentrale Texte der Weltliteratur neu und wieder zu lesen und dabei gleichzeitig nach unterschiedlichen Modi des Lesens und Stärken der Literatur als „Weltbild-Maschine“ (Nünning), als Experiment (Elgin) und als Quelle der Resilienz in den Blick zu rücken.


[Si] Quel(s) féminisme(s) en France? 50 ans de combat pour plus d'egalité
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Depuis les années 1970, le féminisme en France s’est imposé comme une force majeure de transformation sociale. Toutefois, il ne s’agit pas d’un mouvement homogène : différents courants, aux sensibilités et priorités variées, coexistent, parfois en tension. L’histoire du féminisme en France sur les 50 dernières années est donc celle d’un combat pour l’égalité, mais aussi celle d’une pluralité d’approches. Alors, quels sont ces féminismes en France, et comment ont-ils contribué à faire progresser l’égalité entre les sexes depuis 50 ans ? C'est ce que nous étudierons ensemble dans le cadre de ce séminaire.
Sur le plan méthodologique, nous approfondirons certains aspects fondamentaux de la recherche scientifique.
Le cours est basé sur la réflexion et la discussion à partir de documents authentiques, en langue française (extraits de roman, textes de presse, articles scientifiques, vidéos...). Par ailleurs, chaque participant.e traitera une problématique (en rapport avec le cours) à travers une présentation orale.
Pour les modalités de validation du cours, je vous renvoie à la description des modules (https://www.uni-giessen.de/de/mug) et nous les préciserons ensemble lors du premier cours.


     
[Spr Kurs] Actualidad económica
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Este curso tiene como objetivo desarrollar las diferentes competencias lingüísticas correspondientes al nivel C1 de español, con un enfoque muy concreto en el español económico / para los negocios. Para ello, trabajaremos con materiales auténticos que nos permitan descubrir, analizar y discutir las cuestiones más relevantes de la actualidad económica de diferentes países hispanohablantes.


[Spr Kurs] Comunicación profesional y comercial 1
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

El objetivo del curso es ofrecer a los/las estudiantes las herramientas necesarias para que, llegado el momento, puedan llevar a cabo en el ámbito laboral todo tipo de comunicación –oral y escrita- en español con adecuación y seguridad. Se hará especial hincapié en el vocabulario específico, así como en las estructuras lingüísticas estándar para distintos tipos de escritos frecuentes en el ámbito laboral, tales como solicitud de ofertas, pedidos, cartas de reclamación, etc.


 
[Spr Kurs] Español B2.1 (B1+) - Teil B
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  ZfbK, Raum 330
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: ZfbK, Raum 330

 
[Spr Kurs] Comunicación escrita 1 / Comunicación escrita
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

El objetivo de este curso, en el marco del nivel C1, es que los/las estudiantes mejoren y ganen seguridad en su comunicación escrita en español, así como que amplíen su vocabulario y hagan un uso preciso del mismo. Combina cuestiones teóricas (tipología textual, puntuación, cohesión y coherencia textual, marcadores discursivos, etc.) con el desarrollo práctico de distintos tipos de escritos.


   
[Si] Forschungsseminar „Mehrsprachigkeit im Migrationskontext“ (sprachübergreifend)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Das Seminar untersucht Mehrsprachigkeit in der deutschen Migrationsgesellschaft aus einer kritischen, sprachübergreifenden Perspektive. Dabei wird ein gängiger Widerspruch im öffentlichen und institutionellen Diskurs zum Ausgangspunkt genommen: Während Mehrsprachigkeit auf der einen Seite als Schlüsselkompetenz einer globalisierten Welt gefeiert wird, erfahren migrationsbedingt mehrsprachige Sprecher*innen – insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund und zugewanderte Fachkräfte – nach wie vor strukturelle Benachteiligung, Defizitzuschreibungen und sprachliche Ausgrenzung. Das Seminar fragt gezielt danach, wessen Mehrsprachigkeit gesellschaftlich valorisiert wird und wessen nicht, und welche Rolle dabei institutionelle Kontexte wie Kindergarten, Schule und Arbeitsmarkt spielen.
Auf der Grundlage aktueller Ansätze der Mehrsprachigkeitsforschung und Migrationslinguistik – u. a. Translanguaging, Sprachideologieforschung und das Konzept der legitimen Sprache (Bourdieu) – werden romanischsprachige Migrationsgemeinschaften (spanisch-, portugiesisch- und französischsprachig) in Deutschland exemplarisch in den Blick genommen. Leitfragen sind dabei unter anderem: Unter welchen Bedingungen wird die Herkunftssprache zur Ressource, und wann wird sie zum Stigma? Wie reproduzieren Bildungseinrichtungen monolinguale Normen, und welche Folgen hat dies für den Bildungserfolg mehrsprachiger Kinder? Wie erleben zugewanderte Fachkräfte die sprachlichen Anforderungen des deutschen Arbeitsmarkts, und inwiefern wirken diese als Barriere jenseits fachlicher Qualifikation?
Das Seminar ist als forschungsorientierte Lehrveranstaltung konzipiert: Die Teilnehmenden entwickeln in der ersten Semesterhälfte auf Basis der theoretischen und methodischen Grundlagen ein eigenes empirisches Forschungsprojekt (z. B. leitfadengestützte Interviews, Sprachbiographien, ethnographische Fallstudien, Diskursanalysen). In der zweiten Semesterhälfte werden die Projekte durchgeführt, im Plenum diskutiert und zu einem publikationsfähigen Beitrag ausgearbeitet. Ziel ist die gemeinsame Veröffentlichung der Ergebnisse als Sammelband oder in Form von Einzelbeiträgen in einer einschlägigen Fachzeitschrift.


[Si] Methodische Zugänge zu Sprache und Politik (sprachübergreifend)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Die Veranstaltung vermittelt zentrale methodische Zugänge der romanischen Sprachwissenschaft mit Fokus auf politische Kommunikation und gesellschaftliche Diskurse. Dabei lernen die Studierenden, Sprache systematisch zu analysieren, Zusammenhänge zwischen sprachlicher Gestaltung und politischer Bedeutung zu erkennen und verschiedene Analysewerkzeuge praktisch anzuwenden. Das Seminar ist offen für alle romanischen Sprachen.

Behandelt werden verschiedene Methoden, etwa Metaphernanalyse, Lexikanalyse, Frameanalyse, Diskursanalyse, Kollokationsanalyse oder Pragmatische Analyse. Anhand ausgewählter Analysegegenstände – beispielsweise politischer Reden, Wahlplakate, Social-Media-Beiträge oder Memes – werden die Methoden erprobt und kritisch reflektiert.

Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis für methodische Herangehensweisen zur Erforschung von Sprache und Politik zu entwickeln.


 
[Si] Forschungsseminar „Mehrsprachigkeit im Migrationskontext“ (sprachübergreifend)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Das Seminar untersucht Mehrsprachigkeit in der deutschen Migrationsgesellschaft aus einer kritischen, sprachübergreifenden Perspektive. Dabei wird ein gängiger Widerspruch im öffentlichen und institutionellen Diskurs zum Ausgangspunkt genommen: Während Mehrsprachigkeit auf der einen Seite als Schlüsselkompetenz einer globalisierten Welt gefeiert wird, erfahren migrationsbedingt mehrsprachige Sprecher*innen – insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund und zugewanderte Fachkräfte – nach wie vor strukturelle Benachteiligung, Defizitzuschreibungen und sprachliche Ausgrenzung. Das Seminar fragt gezielt danach, wessen Mehrsprachigkeit gesellschaftlich valorisiert wird und wessen nicht, und welche Rolle dabei institutionelle Kontexte wie Kindergarten, Schule und Arbeitsmarkt spielen.
Auf der Grundlage aktueller Ansätze der Mehrsprachigkeitsforschung und Migrationslinguistik – u. a. Translanguaging, Sprachideologieforschung und das Konzept der legitimen Sprache (Bourdieu) – werden romanischsprachige Migrationsgemeinschaften (spanisch-, portugiesisch- und französischsprachig) in Deutschland exemplarisch in den Blick genommen. Leitfragen sind dabei unter anderem: Unter welchen Bedingungen wird die Herkunftssprache zur Ressource, und wann wird sie zum Stigma? Wie reproduzieren Bildungseinrichtungen monolinguale Normen, und welche Folgen hat dies für den Bildungserfolg mehrsprachiger Kinder? Wie erleben zugewanderte Fachkräfte die sprachlichen Anforderungen des deutschen Arbeitsmarkts, und inwiefern wirken diese als Barriere jenseits fachlicher Qualifikation?
Das Seminar ist als forschungsorientierte Lehrveranstaltung konzipiert: Die Teilnehmenden entwickeln in der ersten Semesterhälfte auf Basis der theoretischen und methodischen Grundlagen ein eigenes empirisches Forschungsprojekt (z. B. leitfadengestützte Interviews, Sprachbiographien, ethnographische Fallstudien, Diskursanalysen). In der zweiten Semesterhälfte werden die Projekte durchgeführt, im Plenum diskutiert und zu einem publikationsfähigen Beitrag ausgearbeitet. Ziel ist die gemeinsame Veröffentlichung der Ergebnisse als Sammelband oder in Form von Einzelbeiträgen in einer einschlägigen Fachzeitschrift.


 
[Ü] Cantar de Mío Cid y sus adaptaciones posteriores
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Cantar de Mio Cid/Das Lied von Mio Cid (um 1200) gilt als der erste literarische Text in spanischer Sprache. Das Lied greift nicht nur eine lange Tradition mündlicher Literatur auf, die in der Kultur des heutigen Spaniens rund um die heroische oder heroisierte historische Figur Rodrigo Díaz de Vivar, bekannt als El Cid Campeador, im Zusammenhang mit der „Reconquista” der Iberischen Halbinsel (711-1492) verbreitet war. Es bildet auch die Grundlage für zukünftige literarische und filmische Adaptionen, die unweigerlich vom sozialen und ideologischen Kontext geprägt sind, in dem sie entstehen.

In diesem Kurs wird zunächst einen close readings des „grundlegenden” Textes vorgenommen, wobei aus einer dekolonialen und neomaterialistischen Perspektive der Schwerpunkt auf der Beziehung liegt, die im Lied von El Cid zur Umwelt dargestellt wird: zu anderen Menschen, Tieren und der Natur. Anschließend werden die wichtigsten Adaptionen oder Neuinterpretationen des Cid und ihre Funktionen in verschiedenen historisch-literarischen Epochen bis zum Franquismus, einem weiteren Schwerpunkt des Kurses, untersucht. Der Diktator Francisco Franco etablierte sich als eine Art neuer Cid, und sein ideologischer Apparat griff das spanische Mittelalter als (verzerrtes) und glorreiches Vorbild wieder auf. Nach mehreren Filmadaptionsprojekten in Spanien erwarb Hollywood in den 1960er Jahren die Rechte, und der Regisseur Antony Mann und der Produzent Samuel Bromston drehten in Spanien den Blockbuster El Cid (1961), basierend auf dem Cantar de Mío Cid, mit dem Philologen Menéndez Pidal – dem größten Cid-Spezialisten der damaligen Zeit – als Berater. Der Film unterlag der Zensur und das Drehbuch wurde vom Marqués de Desio, dem spanischen Botschafter, der Real Academia de la Historia und dem Consejo Superior de Investigaciones Científicas kontrolliert. El Cid war ein Kassenerfolg und wurde bis zum Überdruss im spanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt, wodurch diese Neuinterpretation des Mythos des Cid Campeador massiv und unkritisch reproduziert wurde. Aus diesem Grund wird sich der Kurs als zweiten Schwerpunkt mit diesem Film befassen, der unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Mediums mit dem Cantar verglichen wird, um zu ergründen, wie auf formaler und inhaltlicher Ebene ein Held in seiner Beziehung zu anderen Menschen, Tieren und der Natur konstruiert wird, mit dem zunächst der Aufstand und später die Errichtung eines national-katholischen diktatorischen Regimes gerechtfertigt und legitimiert wurde.

Die Unterrichtssprachen des Kurses sind Spanisch, Deutsch und/oder Englisch, je nach Sprachkompetenz der TeilnehmerInnen. Sowohl das Lied als auch der Film sind in verschiedenen Sprachen verfügbar.


[Ü] Cómo narrar violencias y catástrofes
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

[Ü] Huellas del cambio climático: literatura y cine sobre la España vacía
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Für die deutsche Fassung bitte nach unten scrollen.
******
A partir de principios de la década de 2000, se van multiplicando las obras artísticas —literarias y cinematográficas— ambientadas en las regiones rurales de España, como el documental El cielo gira (2004) de Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) de Jesús Carrasco o Canto yo y la montaña baila (2019) de Irene Solà. De este modo, reflejan un fenómeno que se inicia en la década de 1950, se da a conocer literariamente con La lluvia amarilla (1988) y recibe mayor atención bajo el concepto de «España vacía» (Molino, 2016). Pero, ¿en las obras actuales se trata realmente de éxodo rural, o sería más adecuado hablar de éxodo urbano? ¿En qué medida se pueden encontrar en estas obras rastros del cambio climático? ¿Qué procedimientos artísticos las caracterizan y qué efectos conllevan? Estas son algunas de las preguntas que abordaremos en este seminario. También está prevista una mirada comparada hacia América Latina.
Las clases están previstas en castellano. Los detalles se podrán decidir en la primera sesión.
******
Spätestens seit Beginn der 2000er Jahre mehren sich künstlerische Werke – Literatur und Film –, die in ländlichen Regionen Spaniens spielen, z. B. der Dokumentarfilm El cielo gira (2004) von Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) von Jesús Carrasco oder Canto yo y la montaña baila (2019) von Irene Solà. Damit greifen sie ein Phänomen auf, das in den 1950er Jahren einsetzt, durch La lluvia amarilla (1988) literarisch bekannt wird und unter dem Begriff der ‘España vacía’ (Molino, 2016) weitere Aufmerksamkeit erhält. Doch inwiefern handelt es sich in den aktuellen Werken tatsächlich um Landflucht, oder wird dort vielmehr Stadtflucht dargestellt? Inwiefern lassen sich in diesen Werken Spuren des Klimawandels finden? Welche künstlerischen Verfahren zeichnen diese literarischen bzw. filmischen Werke aus, und welche Wirkung wird dadurch erzielt? Dies sind einige der Fragen, denen wir uns in dieser Veranstaltung widmen werden. Auch ein vergleichender Blick nach Lateinamerika ist geplant.
Die Veranstaltung ist auf Spanisch geplant. Einzelheiten können jedoch zu Beginn des Semesters besprochen werden.


[Ü] Literatura colombiana actual/Toma del Palacio
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

El seminario se dedica a obras de literatura y cine colombianas que tematizan la así llamada "toma" y "retoma" del Palacio de Justicia en Bogotá en noviembre de 1985, trauma y herida abierta en la memoria colectiva hasta hoy en día. Las obras.del corpus: Torres, La siempreviva (1993), Jiménez/Jiménez/Cruz, Los once (2014), Urán Bidegain, Mi vida y el Palacio (2020), Silva Romero, Mural (2025), Corredor, Noviembre (2025).


[Ü] Cantar de Mío Cid y sus adaptaciones posteriores
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Cantar de Mio Cid/Das Lied von Mio Cid (um 1200) gilt als der erste literarische Text in spanischer Sprache. Das Lied greift nicht nur eine lange Tradition mündlicher Literatur auf, die in der Kultur des heutigen Spaniens rund um die heroische oder heroisierte historische Figur Rodrigo Díaz de Vivar, bekannt als El Cid Campeador, im Zusammenhang mit der „Reconquista” der Iberischen Halbinsel (711-1492) verbreitet war. Es bildet auch die Grundlage für zukünftige literarische und filmische Adaptionen, die unweigerlich vom sozialen und ideologischen Kontext geprägt sind, in dem sie entstehen.

In diesem Kurs wird zunächst einen close readings des „grundlegenden” Textes vorgenommen, wobei aus einer dekolonialen und neomaterialistischen Perspektive der Schwerpunkt auf der Beziehung liegt, die im Lied von El Cid zur Umwelt dargestellt wird: zu anderen Menschen, Tieren und der Natur. Anschließend werden die wichtigsten Adaptionen oder Neuinterpretationen des Cid und ihre Funktionen in verschiedenen historisch-literarischen Epochen bis zum Franquismus, einem weiteren Schwerpunkt des Kurses, untersucht. Der Diktator Francisco Franco etablierte sich als eine Art neuer Cid, und sein ideologischer Apparat griff das spanische Mittelalter als (verzerrtes) und glorreiches Vorbild wieder auf. Nach mehreren Filmadaptionsprojekten in Spanien erwarb Hollywood in den 1960er Jahren die Rechte, und der Regisseur Antony Mann und der Produzent Samuel Bromston drehten in Spanien den Blockbuster El Cid (1961), basierend auf dem Cantar de Mío Cid, mit dem Philologen Menéndez Pidal – dem größten Cid-Spezialisten der damaligen Zeit – als Berater. Der Film unterlag der Zensur und das Drehbuch wurde vom Marqués de Desio, dem spanischen Botschafter, der Real Academia de la Historia und dem Consejo Superior de Investigaciones Científicas kontrolliert. El Cid war ein Kassenerfolg und wurde bis zum Überdruss im spanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt, wodurch diese Neuinterpretation des Mythos des Cid Campeador massiv und unkritisch reproduziert wurde. Aus diesem Grund wird sich der Kurs als zweiten Schwerpunkt mit diesem Film befassen, der unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Mediums mit dem Cantar verglichen wird, um zu ergründen, wie auf formaler und inhaltlicher Ebene ein Held in seiner Beziehung zu anderen Menschen, Tieren und der Natur konstruiert wird, mit dem zunächst der Aufstand und später die Errichtung eines national-katholischen diktatorischen Regimes gerechtfertigt und legitimiert wurde.

Die Unterrichtssprachen des Kurses sind Spanisch, Deutsch und/oder Englisch, je nach Sprachkompetenz der TeilnehmerInnen. Sowohl das Lied als auch der Film sind in verschiedenen Sprachen verfügbar.


[Ü] Cómo narrar violencias y catástrofes
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

[Ü] Huellas del cambio climático: literatura y cine sobre la España vacía
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Für die deutsche Fassung bitte nach unten scrollen.
******
A partir de principios de la década de 2000, se van multiplicando las obras artísticas —literarias y cinematográficas— ambientadas en las regiones rurales de España, como el documental El cielo gira (2004) de Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) de Jesús Carrasco o Canto yo y la montaña baila (2019) de Irene Solà. De este modo, reflejan un fenómeno que se inicia en la década de 1950, se da a conocer literariamente con La lluvia amarilla (1988) y recibe mayor atención bajo el concepto de «España vacía» (Molino, 2016). Pero, ¿en las obras actuales se trata realmente de éxodo rural, o sería más adecuado hablar de éxodo urbano? ¿En qué medida se pueden encontrar en estas obras rastros del cambio climático? ¿Qué procedimientos artísticos las caracterizan y qué efectos conllevan? Estas son algunas de las preguntas que abordaremos en este seminario. También está prevista una mirada comparada hacia América Latina.
Las clases están previstas en castellano. Los detalles se podrán decidir en la primera sesión.
******
Spätestens seit Beginn der 2000er Jahre mehren sich künstlerische Werke – Literatur und Film –, die in ländlichen Regionen Spaniens spielen, z. B. der Dokumentarfilm El cielo gira (2004) von Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) von Jesús Carrasco oder Canto yo y la montaña baila (2019) von Irene Solà. Damit greifen sie ein Phänomen auf, das in den 1950er Jahren einsetzt, durch La lluvia amarilla (1988) literarisch bekannt wird und unter dem Begriff der ‘España vacía’ (Molino, 2016) weitere Aufmerksamkeit erhält. Doch inwiefern handelt es sich in den aktuellen Werken tatsächlich um Landflucht, oder wird dort vielmehr Stadtflucht dargestellt? Inwiefern lassen sich in diesen Werken Spuren des Klimawandels finden? Welche künstlerischen Verfahren zeichnen diese literarischen bzw. filmischen Werke aus, und welche Wirkung wird dadurch erzielt? Dies sind einige der Fragen, denen wir uns in dieser Veranstaltung widmen werden. Auch ein vergleichender Blick nach Lateinamerika ist geplant.
Die Veranstaltung ist auf Spanisch geplant. Einzelheiten können jedoch zu Beginn des Semesters besprochen werden.


[Ü] Literatura colombiana actual/Toma del Palacio
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

El seminario se dedica a obras de literatura y cine colombianas que tematizan la así llamada "toma" y "retoma" del Palacio de Justicia en Bogotá en noviembre de 1985, trauma y herida abierta en la memoria colectiva hasta hoy en día. Las obras.del corpus: Torres, La siempreviva (1993), Jiménez/Jiménez/Cruz, Los once (2014), Urán Bidegain, Mi vida y el Palacio (2020), Silva Romero, Mural (2025), Corredor, Noviembre (2025).


 
[Ü] Cantar de Mío Cid y sus adaptaciones posteriores
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Cantar de Mio Cid/Das Lied von Mio Cid (um 1200) gilt als der erste literarische Text in spanischer Sprache. Das Lied greift nicht nur eine lange Tradition mündlicher Literatur auf, die in der Kultur des heutigen Spaniens rund um die heroische oder heroisierte historische Figur Rodrigo Díaz de Vivar, bekannt als El Cid Campeador, im Zusammenhang mit der „Reconquista” der Iberischen Halbinsel (711-1492) verbreitet war. Es bildet auch die Grundlage für zukünftige literarische und filmische Adaptionen, die unweigerlich vom sozialen und ideologischen Kontext geprägt sind, in dem sie entstehen.

In diesem Kurs wird zunächst einen close readings des „grundlegenden” Textes vorgenommen, wobei aus einer dekolonialen und neomaterialistischen Perspektive der Schwerpunkt auf der Beziehung liegt, die im Lied von El Cid zur Umwelt dargestellt wird: zu anderen Menschen, Tieren und der Natur. Anschließend werden die wichtigsten Adaptionen oder Neuinterpretationen des Cid und ihre Funktionen in verschiedenen historisch-literarischen Epochen bis zum Franquismus, einem weiteren Schwerpunkt des Kurses, untersucht. Der Diktator Francisco Franco etablierte sich als eine Art neuer Cid, und sein ideologischer Apparat griff das spanische Mittelalter als (verzerrtes) und glorreiches Vorbild wieder auf. Nach mehreren Filmadaptionsprojekten in Spanien erwarb Hollywood in den 1960er Jahren die Rechte, und der Regisseur Antony Mann und der Produzent Samuel Bromston drehten in Spanien den Blockbuster El Cid (1961), basierend auf dem Cantar de Mío Cid, mit dem Philologen Menéndez Pidal – dem größten Cid-Spezialisten der damaligen Zeit – als Berater. Der Film unterlag der Zensur und das Drehbuch wurde vom Marqués de Desio, dem spanischen Botschafter, der Real Academia de la Historia und dem Consejo Superior de Investigaciones Científicas kontrolliert. El Cid war ein Kassenerfolg und wurde bis zum Überdruss im spanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt, wodurch diese Neuinterpretation des Mythos des Cid Campeador massiv und unkritisch reproduziert wurde. Aus diesem Grund wird sich der Kurs als zweiten Schwerpunkt mit diesem Film befassen, der unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Mediums mit dem Cantar verglichen wird, um zu ergründen, wie auf formaler und inhaltlicher Ebene ein Held in seiner Beziehung zu anderen Menschen, Tieren und der Natur konstruiert wird, mit dem zunächst der Aufstand und später die Errichtung eines national-katholischen diktatorischen Regimes gerechtfertigt und legitimiert wurde.

Die Unterrichtssprachen des Kurses sind Spanisch, Deutsch und/oder Englisch, je nach Sprachkompetenz der TeilnehmerInnen. Sowohl das Lied als auch der Film sind in verschiedenen Sprachen verfügbar.


[Ü] Cómo narrar violencias y catástrofes
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

[Ü] Huellas del cambio climático: literatura y cine sobre la España vacía
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Für die deutsche Fassung bitte nach unten scrollen.
******
A partir de principios de la década de 2000, se van multiplicando las obras artísticas —literarias y cinematográficas— ambientadas en las regiones rurales de España, como el documental El cielo gira (2004) de Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) de Jesús Carrasco o Canto yo y la montaña baila (2019) de Irene Solà. De este modo, reflejan un fenómeno que se inicia en la década de 1950, se da a conocer literariamente con La lluvia amarilla (1988) y recibe mayor atención bajo el concepto de «España vacía» (Molino, 2016). Pero, ¿en las obras actuales se trata realmente de éxodo rural, o sería más adecuado hablar de éxodo urbano? ¿En qué medida se pueden encontrar en estas obras rastros del cambio climático? ¿Qué procedimientos artísticos las caracterizan y qué efectos conllevan? Estas son algunas de las preguntas que abordaremos en este seminario. También está prevista una mirada comparada hacia América Latina.
Las clases están previstas en castellano. Los detalles se podrán decidir en la primera sesión.
******
Spätestens seit Beginn der 2000er Jahre mehren sich künstlerische Werke – Literatur und Film –, die in ländlichen Regionen Spaniens spielen, z. B. der Dokumentarfilm El cielo gira (2004) von Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) von Jesús Carrasco oder Canto yo y la montaña baila (2019) von Irene Solà. Damit greifen sie ein Phänomen auf, das in den 1950er Jahren einsetzt, durch La lluvia amarilla (1988) literarisch bekannt wird und unter dem Begriff der ‘España vacía’ (Molino, 2016) weitere Aufmerksamkeit erhält. Doch inwiefern handelt es sich in den aktuellen Werken tatsächlich um Landflucht, oder wird dort vielmehr Stadtflucht dargestellt? Inwiefern lassen sich in diesen Werken Spuren des Klimawandels finden? Welche künstlerischen Verfahren zeichnen diese literarischen bzw. filmischen Werke aus, und welche Wirkung wird dadurch erzielt? Dies sind einige der Fragen, denen wir uns in dieser Veranstaltung widmen werden. Auch ein vergleichender Blick nach Lateinamerika ist geplant.
Die Veranstaltung ist auf Spanisch geplant. Einzelheiten können jedoch zu Beginn des Semesters besprochen werden.


[Ü] Literatura colombiana actual/Toma del Palacio
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

El seminario se dedica a obras de literatura y cine colombianas que tematizan la así llamada "toma" y "retoma" del Palacio de Justicia en Bogotá en noviembre de 1985, trauma y herida abierta en la memoria colectiva hasta hoy en día. Las obras.del corpus: Torres, La siempreviva (1993), Jiménez/Jiménez/Cruz, Los once (2014), Urán Bidegain, Mi vida y el Palacio (2020), Silva Romero, Mural (2025), Corredor, Noviembre (2025).


[Ü] Cantar de Mío Cid y sus adaptaciones posteriores
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Cantar de Mio Cid/Das Lied von Mio Cid (um 1200) gilt als der erste literarische Text in spanischer Sprache. Das Lied greift nicht nur eine lange Tradition mündlicher Literatur auf, die in der Kultur des heutigen Spaniens rund um die heroische oder heroisierte historische Figur Rodrigo Díaz de Vivar, bekannt als El Cid Campeador, im Zusammenhang mit der „Reconquista” der Iberischen Halbinsel (711-1492) verbreitet war. Es bildet auch die Grundlage für zukünftige literarische und filmische Adaptionen, die unweigerlich vom sozialen und ideologischen Kontext geprägt sind, in dem sie entstehen.

In diesem Kurs wird zunächst einen close readings des „grundlegenden” Textes vorgenommen, wobei aus einer dekolonialen und neomaterialistischen Perspektive der Schwerpunkt auf der Beziehung liegt, die im Lied von El Cid zur Umwelt dargestellt wird: zu anderen Menschen, Tieren und der Natur. Anschließend werden die wichtigsten Adaptionen oder Neuinterpretationen des Cid und ihre Funktionen in verschiedenen historisch-literarischen Epochen bis zum Franquismus, einem weiteren Schwerpunkt des Kurses, untersucht. Der Diktator Francisco Franco etablierte sich als eine Art neuer Cid, und sein ideologischer Apparat griff das spanische Mittelalter als (verzerrtes) und glorreiches Vorbild wieder auf. Nach mehreren Filmadaptionsprojekten in Spanien erwarb Hollywood in den 1960er Jahren die Rechte, und der Regisseur Antony Mann und der Produzent Samuel Bromston drehten in Spanien den Blockbuster El Cid (1961), basierend auf dem Cantar de Mío Cid, mit dem Philologen Menéndez Pidal – dem größten Cid-Spezialisten der damaligen Zeit – als Berater. Der Film unterlag der Zensur und das Drehbuch wurde vom Marqués de Desio, dem spanischen Botschafter, der Real Academia de la Historia und dem Consejo Superior de Investigaciones Científicas kontrolliert. El Cid war ein Kassenerfolg und wurde bis zum Überdruss im spanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt, wodurch diese Neuinterpretation des Mythos des Cid Campeador massiv und unkritisch reproduziert wurde. Aus diesem Grund wird sich der Kurs als zweiten Schwerpunkt mit diesem Film befassen, der unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Mediums mit dem Cantar verglichen wird, um zu ergründen, wie auf formaler und inhaltlicher Ebene ein Held in seiner Beziehung zu anderen Menschen, Tieren und der Natur konstruiert wird, mit dem zunächst der Aufstand und später die Errichtung eines national-katholischen diktatorischen Regimes gerechtfertigt und legitimiert wurde.

Die Unterrichtssprachen des Kurses sind Spanisch, Deutsch und/oder Englisch, je nach Sprachkompetenz der TeilnehmerInnen. Sowohl das Lied als auch der Film sind in verschiedenen Sprachen verfügbar.


[Ü] Cómo narrar violencias y catástrofes
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

[Ü] Huellas del cambio climático: literatura y cine sobre la España vacía
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Für die deutsche Fassung bitte nach unten scrollen.
******
A partir de principios de la década de 2000, se van multiplicando las obras artísticas —literarias y cinematográficas— ambientadas en las regiones rurales de España, como el documental El cielo gira (2004) de Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) de Jesús Carrasco o Canto yo y la montaña baila (2019) de Irene Solà. De este modo, reflejan un fenómeno que se inicia en la década de 1950, se da a conocer literariamente con La lluvia amarilla (1988) y recibe mayor atención bajo el concepto de «España vacía» (Molino, 2016). Pero, ¿en las obras actuales se trata realmente de éxodo rural, o sería más adecuado hablar de éxodo urbano? ¿En qué medida se pueden encontrar en estas obras rastros del cambio climático? ¿Qué procedimientos artísticos las caracterizan y qué efectos conllevan? Estas son algunas de las preguntas que abordaremos en este seminario. También está prevista una mirada comparada hacia América Latina.
Las clases están previstas en castellano. Los detalles se podrán decidir en la primera sesión.
******
Spätestens seit Beginn der 2000er Jahre mehren sich künstlerische Werke – Literatur und Film –, die in ländlichen Regionen Spaniens spielen, z. B. der Dokumentarfilm El cielo gira (2004) von Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) von Jesús Carrasco oder Canto yo y la montaña baila (2019) von Irene Solà. Damit greifen sie ein Phänomen auf, das in den 1950er Jahren einsetzt, durch La lluvia amarilla (1988) literarisch bekannt wird und unter dem Begriff der ‘España vacía’ (Molino, 2016) weitere Aufmerksamkeit erhält. Doch inwiefern handelt es sich in den aktuellen Werken tatsächlich um Landflucht, oder wird dort vielmehr Stadtflucht dargestellt? Inwiefern lassen sich in diesen Werken Spuren des Klimawandels finden? Welche künstlerischen Verfahren zeichnen diese literarischen bzw. filmischen Werke aus, und welche Wirkung wird dadurch erzielt? Dies sind einige der Fragen, denen wir uns in dieser Veranstaltung widmen werden. Auch ein vergleichender Blick nach Lateinamerika ist geplant.
Die Veranstaltung ist auf Spanisch geplant. Einzelheiten können jedoch zu Beginn des Semesters besprochen werden.


[Ü] Literatura colombiana actual/Toma del Palacio
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

El seminario se dedica a obras de literatura y cine colombianas que tematizan la así llamada "toma" y "retoma" del Palacio de Justicia en Bogotá en noviembre de 1985, trauma y herida abierta en la memoria colectiva hasta hoy en día. Las obras.del corpus: Torres, La siempreviva (1993), Jiménez/Jiménez/Cruz, Los once (2014), Urán Bidegain, Mi vida y el Palacio (2020), Silva Romero, Mural (2025), Corredor, Noviembre (2025).


   
[Spr Kurs] Comunicação Oral
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

   
[Vl] Sprachpolitik und Mehrsprachigkeit in Brasilien
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Forschungsseminar „Mehrsprachigkeit im Migrationskontext“ (sprachübergreifend)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Das Seminar untersucht Mehrsprachigkeit in der deutschen Migrationsgesellschaft aus einer kritischen, sprachübergreifenden Perspektive. Dabei wird ein gängiger Widerspruch im öffentlichen und institutionellen Diskurs zum Ausgangspunkt genommen: Während Mehrsprachigkeit auf der einen Seite als Schlüsselkompetenz einer globalisierten Welt gefeiert wird, erfahren migrationsbedingt mehrsprachige Sprecher*innen – insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund und zugewanderte Fachkräfte – nach wie vor strukturelle Benachteiligung, Defizitzuschreibungen und sprachliche Ausgrenzung. Das Seminar fragt gezielt danach, wessen Mehrsprachigkeit gesellschaftlich valorisiert wird und wessen nicht, und welche Rolle dabei institutionelle Kontexte wie Kindergarten, Schule und Arbeitsmarkt spielen.
Auf der Grundlage aktueller Ansätze der Mehrsprachigkeitsforschung und Migrationslinguistik – u. a. Translanguaging, Sprachideologieforschung und das Konzept der legitimen Sprache (Bourdieu) – werden romanischsprachige Migrationsgemeinschaften (spanisch-, portugiesisch- und französischsprachig) in Deutschland exemplarisch in den Blick genommen. Leitfragen sind dabei unter anderem: Unter welchen Bedingungen wird die Herkunftssprache zur Ressource, und wann wird sie zum Stigma? Wie reproduzieren Bildungseinrichtungen monolinguale Normen, und welche Folgen hat dies für den Bildungserfolg mehrsprachiger Kinder? Wie erleben zugewanderte Fachkräfte die sprachlichen Anforderungen des deutschen Arbeitsmarkts, und inwiefern wirken diese als Barriere jenseits fachlicher Qualifikation?
Das Seminar ist als forschungsorientierte Lehrveranstaltung konzipiert: Die Teilnehmenden entwickeln in der ersten Semesterhälfte auf Basis der theoretischen und methodischen Grundlagen ein eigenes empirisches Forschungsprojekt (z. B. leitfadengestützte Interviews, Sprachbiographien, ethnographische Fallstudien, Diskursanalysen). In der zweiten Semesterhälfte werden die Projekte durchgeführt, im Plenum diskutiert und zu einem publikationsfähigen Beitrag ausgearbeitet. Ziel ist die gemeinsame Veröffentlichung der Ergebnisse als Sammelband oder in Form von Einzelbeiträgen in einer einschlägigen Fachzeitschrift.


   
[Si] Das Schweigen brechen –Djamila Ribeiro und Tatiana Salem über Tabus und Traumata
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Das Schweigen brechen –Djamila Ribeiro und Tatiana Salem über Tabus und Traumata
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Si] Literarische Migrationsnarrative: zwischen Traum und Verlust
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

   
[Spr Kurs] Atualidade Econômica
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Spr Kurs] Comunicação Profissional e Comercial 1
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

 
[Spr Kurs] Cultura Empresarial
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

[Spr Kurs] Comunicação Profissional e Comercial 2
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. II G, 104
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 104

nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de