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Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2022/23

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Änderungen des eVV im Kontext der europäischen Energiesituation:

Wir weisen darauf hin, dass es in einigen Bereichen unvermeidlich sein kann, die Lehrplanungen der JLU und damit das eVV anzupassen. Abhängig von der Lage der Energieversorgung in Deutschland sind auch kurzfristige Maßnahmen im Laufe des Wintersemesters leider nicht auszuschließen. Dies ist notwendig, damit die JLU Gießen die notwendigen Einsparungen zur Sicherung der Energieversorgung in der Region leisten kann.
Aktualisierte Informationen finden Sie jeweils hier: https://www.uni-giessen.de/coronavirus-energie

Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Kunstgeschichte - Kombinations-Masterstudiengänge "Kunstgeschichte" (Studienbeginn ab Wintersemester 2022/23)

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[Si] Die Welt lesen, das Unsagbare zeigen. Konstellationen von Bild, Text und Zeichen in Kunst und Wissenschaft
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2022
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr
nächster Termin: 06.12.2022, Raum: Phil. I, G 333

Kommentar:

Im Seminar werden wir anhand verschiedener Bildgattungen und Visualisierungsstrategien im Kontext der europäischen Kultur- und Kunstgeschichte in Mittelalter und Früher Neuzeit (ca. 1200-1600) der Frage nachgehen, wie und unter welchen Gesichtspunkten das Verhältnis von Zeichen(praxis) und "Wirklichkeit" in Bild und Text Ausdruck gefunden hat. Dabei wird uns insbesondere das Verhältnis von Kunst und Religion, Wissenschaft und Imagination beschäftigen, da es vor allem diese Felder kultureller Aktivität waren, in denen sowohl systematisch ordnende als auch Mehrdeutigkeit produzierende Konstellationen und Semiotisierungen von (Un)Sichtbarem und (Un)Sagbarem erprobt wurden. Dazu zählen abstrakte Bildthemen der christlichen Ikonografie (z.B. Inkarnation, Trinität) nicht minder als Bildtraditionen aus den Bereichen von Medizin, Naturkunde und Kosmologie. Im Zuge unserer Beschäftigung mit diesen Phänomenen wird sich immer wieder zeigen, wie vielsietig künstlerische Positionen in dem o.g. Zeitraum nicht einfach an bereits bestehende Diskurse über das Verhältnis von Zeichen und Wirklichkeit angeschlossen, sondern diese zum Teil vorweggenommen oder alternative Zugangsweisen und Perspektivierungen entworfen haben.


[Si] Zeichen, Bild, divers: Diskurse über das Sichtbare und das Sagbare
BITTE BEACHTEN SIE: Die Zeit wurde geändert von Fr 10-12 zu Mo 10-12.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2022
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 05.12.2022, Raum: Phil. I, G 333

Kommentar:

Mit dem Sichtbaren und dem Sagbaren ist der Kern der kunsthistorischen Arbeit adressiert. Zum einen versuchen wir im Mittel der Sprache das Sichtbare bzw. das Zu-Sehen-Gegebene zu beschreiben und stoßen damit in der Regel an Grenzen. Zum anderen sind es häufig sprachlich verfasste Diskurse, mittels derer wir ein Bild oder Kunstwerk historisch kontextualisieren, um es verstehen und deuten zu können. Offenbar handelt es sich um unterschiedliche Darstellungsmedien, deren semiologische Qualitäten und Potenziale wir uns bewusst machen sollten. In dem Zusammenhang ist auch zu überlegen, ob oder wann und unter welchen Umständen das Sichtbare einer Bedeutung bzw. eines Sinns entbehrt, wann und warum sich seine Kommentierung erübrigt, und wie ein semantischer Überschuss des Bildlichen zu fassen, zu verstehen und zu beschreiben sein könnte.
Auf der Grundlage können wir uns dann - hoffentlich - auch differenzierter über (Un-)Sichtbares und (Un-)Sagbares im gegenwärtigen politischen Diskurs und in der sogenannten Medienöffentlichkeit verständigen.
Im Seminar lesen und diskutieren wir eine Auswahl von Texten und Bildern, u.a. von Roland Barthes, Mieke Bal, Rosalind Krauss, Ernst Rebel, Dana Schutz, Jackson Pollock, Jacopo Pontormo ...


 

Zu belegen sind zwei Vorlesungen.

[Vl] Global, national, regional: Die Kunst der Moderne  (AfK-Nr. 122)
Klausurtermin: 16.02.2023
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2022
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 08.12.2022, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 012
Einzeltermin:
Do. 16.02.2023,10.00 - 12.00 Uhr   (Klausur) Alter Steinbacher Weg 44, 012

Kommentar:

Die Vorlesung geht der Frage nach, welche Bedeutung kunstgeographische Aspekte, also die Herkunft, Verortung und räumliche Bezugnahme von Kunstwerken und Künstler*innen, für die Moderne und unseren heutigen Umgang damit haben. Dies geschieht vor dem Hintergrund aktueller Debatten über die Globalisierung und eine Dezentrierung des Westens im internationalen Kunst- und Ausstellungsbetrieb (Bsp. documenta 2022), über Provenienzen und Restitutionsansprüche (Bsp. Benin Bronzen), über das Eigene und das Andere, Fremde ... In der Epoche Moderne (ca. 1850-1950), so wird zu zeigen sein, spielten global, national, regional immer wieder eine wichtige Rolle - sowohl für die künstlerische Praxis (z. B. der deutschen Expressionisten, von Pablo Picasso u.a. ) als auch für das historische Verständnis der bildenden Künste (Fachgeschichte), ihre Zurschaustellung und Rezeption.


[Vl] Goldschmiedekunst des Mittelalters  (AfK-Nr. 122)
Klausurtermin: 15.02.2023
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2022
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr
nächster Termin: 07.12.2022, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
Einzeltermin:
Mi. 15.02.2023,12.00 - 14.00 Uhr   Alter Steinbacher Weg 44, 012

Kommentar:

Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Goldschmiedekunst des Mittelalters
in Europa und im Mittelmeerraum. Goldschmiedearbeiten gehören zu den technisch
wie semantisch anspruchsvollsten Objekten dieser Epoche, die essentieller
Bestandteil weltlicher wie kirchlicher Repräsentation waren. Dazu gehören
Insignien, wie Kronen, Zepter und Reichsäpfel, und Vasa Sacra für den
kirchlichen Gebrauch. Aus Edelmetall wurden z. B. Reliquiare,
Altarverkleidungen, Tragaltäre, Monstranzen und Kreuze gefertigt. Profane
Gegenstände wie Schmuck, Schmuckkästen und Edelmetallgefäße sind in der Regel
seltener erhalten geblieben, zeugen jedoch von der Bedeutung der
Goldschmiedekunst auch im privaten Bereich.
In der Vorlesung werden einige der wichtigsten Objekte bzw. Objekt-/Fundgruppen
genauer betrachtet, weiterhin die Techniken der Edelmetallverarbeitung im
Mittelalter, die Rolle der Feinschmiede und Emailleure sowie schriftliche
Quellen zum Handwerk erörtert. Fallbeispiele aus aktuellen Forschungsprojekten
zeigen, mit welchen Fragestellungen und interdisziplinären (z. B.
materialwissenschaftlichen) Methoden Goldschmiedearbeiten des Mittelalters
erforscht werden können und welche Informationen daraus zu gewinnen sind, z. B.
zu Herstellungs-, Gebrauchs- und Funktionskontexten, Rezeptions- und
Wahrnehmungsfragen. Überdies wird der museale Kontext, in dem sich die meisten
Objekte heute befinden, und Konzepte der Thesaurierung in den Blick genommen.
Insbesondere hier zeigt sich die Relevanz des Themas für Studierende im Hinblick
auf zukünftige Arbeitsfelder, z. B. in Domschatzkammern oder Diözesanmuseen.
Die Vorlesung bietet auch Anknüpfungspunkte zum Seminar zur Ausstellung „Islam
in Europa 1000-1250“ (Dr. Antje Bosselmann-Ruickbie).


         
[Si] Die Welt lesen, das Unsagbare zeigen. Konstellationen von Bild, Text und Zeichen in Kunst und Wissenschaft
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2022
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr
nächster Termin: 06.12.2022, Raum: Phil. I, G 333

Kommentar:

Im Seminar werden wir anhand verschiedener Bildgattungen und Visualisierungsstrategien im Kontext der europäischen Kultur- und Kunstgeschichte in Mittelalter und Früher Neuzeit (ca. 1200-1600) der Frage nachgehen, wie und unter welchen Gesichtspunkten das Verhältnis von Zeichen(praxis) und "Wirklichkeit" in Bild und Text Ausdruck gefunden hat. Dabei wird uns insbesondere das Verhältnis von Kunst und Religion, Wissenschaft und Imagination beschäftigen, da es vor allem diese Felder kultureller Aktivität waren, in denen sowohl systematisch ordnende als auch Mehrdeutigkeit produzierende Konstellationen und Semiotisierungen von (Un)Sichtbarem und (Un)Sagbarem erprobt wurden. Dazu zählen abstrakte Bildthemen der christlichen Ikonografie (z.B. Inkarnation, Trinität) nicht minder als Bildtraditionen aus den Bereichen von Medizin, Naturkunde und Kosmologie. Im Zuge unserer Beschäftigung mit diesen Phänomenen wird sich immer wieder zeigen, wie vielsietig künstlerische Positionen in dem o.g. Zeitraum nicht einfach an bereits bestehende Diskurse über das Verhältnis von Zeichen und Wirklichkeit angeschlossen, sondern diese zum Teil vorweggenommen oder alternative Zugangsweisen und Perspektivierungen entworfen haben.


[Si] Zeichen, Bild, divers: Diskurse über das Sichtbare und das Sagbare
BITTE BEACHTEN SIE: Die Zeit wurde geändert von Fr 10-12 zu Mo 10-12.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2022
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 05.12.2022, Raum: Phil. I, G 333

Kommentar:

Mit dem Sichtbaren und dem Sagbaren ist der Kern der kunsthistorischen Arbeit adressiert. Zum einen versuchen wir im Mittel der Sprache das Sichtbare bzw. das Zu-Sehen-Gegebene zu beschreiben und stoßen damit in der Regel an Grenzen. Zum anderen sind es häufig sprachlich verfasste Diskurse, mittels derer wir ein Bild oder Kunstwerk historisch kontextualisieren, um es verstehen und deuten zu können. Offenbar handelt es sich um unterschiedliche Darstellungsmedien, deren semiologische Qualitäten und Potenziale wir uns bewusst machen sollten. In dem Zusammenhang ist auch zu überlegen, ob oder wann und unter welchen Umständen das Sichtbare einer Bedeutung bzw. eines Sinns entbehrt, wann und warum sich seine Kommentierung erübrigt, und wie ein semantischer Überschuss des Bildlichen zu fassen, zu verstehen und zu beschreiben sein könnte.
Auf der Grundlage können wir uns dann - hoffentlich - auch differenzierter über (Un-)Sichtbares und (Un-)Sagbares im gegenwärtigen politischen Diskurs und in der sogenannten Medienöffentlichkeit verständigen.
Im Seminar lesen und diskutieren wir eine Auswahl von Texten und Bildern, u.a. von Roland Barthes, Mieke Bal, Rosalind Krauss, Ernst Rebel, Dana Schutz, Jackson Pollock, Jacopo Pontormo ...


 
[Vl] Global, national, regional: Die Kunst der Moderne  (AfK-Nr. 122)
Klausurtermin: 16.02.2023
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2022
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 08.12.2022, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 012
Einzeltermin:
Do. 16.02.2023,10.00 - 12.00 Uhr   (Klausur) Alter Steinbacher Weg 44, 012

Kommentar:

Die Vorlesung geht der Frage nach, welche Bedeutung kunstgeographische Aspekte, also die Herkunft, Verortung und räumliche Bezugnahme von Kunstwerken und Künstler*innen, für die Moderne und unseren heutigen Umgang damit haben. Dies geschieht vor dem Hintergrund aktueller Debatten über die Globalisierung und eine Dezentrierung des Westens im internationalen Kunst- und Ausstellungsbetrieb (Bsp. documenta 2022), über Provenienzen und Restitutionsansprüche (Bsp. Benin Bronzen), über das Eigene und das Andere, Fremde ... In der Epoche Moderne (ca. 1850-1950), so wird zu zeigen sein, spielten global, national, regional immer wieder eine wichtige Rolle - sowohl für die künstlerische Praxis (z. B. der deutschen Expressionisten, von Pablo Picasso u.a. ) als auch für das historische Verständnis der bildenden Künste (Fachgeschichte), ihre Zurschaustellung und Rezeption.


[Vl] Goldschmiedekunst des Mittelalters  (AfK-Nr. 122)
Klausurtermin: 15.02.2023
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2022
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr
nächster Termin: 07.12.2022, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
Einzeltermin:
Mi. 15.02.2023,12.00 - 14.00 Uhr   Alter Steinbacher Weg 44, 012

Kommentar:

Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Goldschmiedekunst des Mittelalters
in Europa und im Mittelmeerraum. Goldschmiedearbeiten gehören zu den technisch
wie semantisch anspruchsvollsten Objekten dieser Epoche, die essentieller
Bestandteil weltlicher wie kirchlicher Repräsentation waren. Dazu gehören
Insignien, wie Kronen, Zepter und Reichsäpfel, und Vasa Sacra für den
kirchlichen Gebrauch. Aus Edelmetall wurden z. B. Reliquiare,
Altarverkleidungen, Tragaltäre, Monstranzen und Kreuze gefertigt. Profane
Gegenstände wie Schmuck, Schmuckkästen und Edelmetallgefäße sind in der Regel
seltener erhalten geblieben, zeugen jedoch von der Bedeutung der
Goldschmiedekunst auch im privaten Bereich.
In der Vorlesung werden einige der wichtigsten Objekte bzw. Objekt-/Fundgruppen
genauer betrachtet, weiterhin die Techniken der Edelmetallverarbeitung im
Mittelalter, die Rolle der Feinschmiede und Emailleure sowie schriftliche
Quellen zum Handwerk erörtert. Fallbeispiele aus aktuellen Forschungsprojekten
zeigen, mit welchen Fragestellungen und interdisziplinären (z. B.
materialwissenschaftlichen) Methoden Goldschmiedearbeiten des Mittelalters
erforscht werden können und welche Informationen daraus zu gewinnen sind, z. B.
zu Herstellungs-, Gebrauchs- und Funktionskontexten, Rezeptions- und
Wahrnehmungsfragen. Überdies wird der museale Kontext, in dem sich die meisten
Objekte heute befinden, und Konzepte der Thesaurierung in den Blick genommen.
Insbesondere hier zeigt sich die Relevanz des Themas für Studierende im Hinblick
auf zukünftige Arbeitsfelder, z. B. in Domschatzkammern oder Diözesanmuseen.
Die Vorlesung bietet auch Anknüpfungspunkte zum Seminar zur Ausstellung „Islam
in Europa 1000-1250“ (Dr. Antje Bosselmann-Ruickbie).


   
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