Medienbezogenes Lehrangebot
Veranstaltungen
Das ZMI stellt in jedem Semester eine Übersicht über medienbezogene Lehrveranstaltungen zusammen. Diese Übersicht finden Sie im Folgenden und auch auf der Homepage des ZMI - https://www.uni-giessen.de/fbz/zmi/lehrangebot
Rechtswissenschaft (Fachbereich 01) ⇑
Wirtschaftswissenschaften (Fachbereich 02) ⇑
Sozial- und Kulturwissenschaften (Fachbereich 03) ⇑
[Si] Bildung im Diskurs
Wenn Sie einen Seminarplatz erhalten haben, melden Sie sich bitte ab dem 31.03.2026 eigenständig über ihren Flexnow-Zugang zur entsprechenden Vorlesung im Aufbaumodul an.
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 119 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119 | ||
Das Verständnis von Bildung verändert sich nicht nur im Laufe der Zeit mit den gesellschaftlichen Verhältnissen, sondern kovariiert auch mit den divergierenden Weltanschauungen unterschiedlicher Interessengruppen. Die Entstehung heutiger Grundpositionen nachzuzeichnen sowie aufzuzeigen, welches Bildungsverständnis sich wie und warum sowie mit welchen bildungspolitischen und gesamtgesellschaftlichen Effekten in gegenwärtigen Bildungsdiskursen durchsetzt, ist Gegenstand des Seminars. Hierzu wird auf Grundannahmen, Methoden und Techniken der konflikttheoretischen Diskursanalyse einerseits sowie der ideologiekritischen Wissenssoziologie andererseits zurückgegriffen. Mittels soziologischer Klassiker (wie z.B. Mannheim, Bourdieu, Foucault) und Texte neueren Datums werden die theoretischen Grundlagen, empirischen Befunde und praxisrelevanten Prognosen erarbeitet. Anschauungsmaterial bieten Produkte des massenmedial vermittelten Bildungsdiskurses (PISA, Bologna, Bildungsstreik etc.). Auf diese Art und Weise kann es einer künftigen Lehrkraft gelingen, zu wissen, welchen Damen und Herren sie dient und wessen Geistes Kind ihre Schüler in ungefähr einmal sein werden, welchen Menschentypus sie erzeugt.
Literatur u. a.: Münch, Richard (2009): Globale Eliten, lokale Autoritäten. Bildung und Wissenschaft unter dem Regime von PISA, McKinsey & Co. Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Themen:
00. Methoden
01. Wissenssoziologie
02. Bildungsideologien
03. Habitustheorie
04. Elitenbildung
05. Wissensgesellschaft
06. Bildungsökonomisierung
07. Bildungsrenditen
08. Diskursmachtanalysen
09. Pisadiskurs
10. Bolognaprozess
11. Reformstaudiskurse
Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.
[P Si] Bildung und Soziales
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil II, E 119 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119 | ||
Soziologen befassen sich mit gesellschaftlichen Aspekten von Bildung. Bildung wird in sozialen Kontexten, in der Schule oder an anderen Bildungsorten, vermittelt. Dabei überschneiden sich Sozialisations-, Erziehungs- und Bildungsprozesse mit Aspekten sozialer Ungleichheit. Bildung ist ein Statuskriterium bzw. -symbol, eröffnet Zugänge, Verwirklichungs- und Lebenschancen, gilt sog. postindustriellen Dienstleistungs- und Wissensgesellschaften sogar als wichtigste volkswirtschaftliche Ressource. Zu klären ist die Frage, wer wie und warum welchen Bildungsstatus erlangt, denn der Blick auf gesellschaftliche Aspekte von Bildung verdeutlicht, dass nicht allein persönliche Leistungen über Erfolg und Misserfolg entscheiden, sondern auch sozialbiographische Ausgangslagen, milieutypische Dispositionen, stereotype Etikettierungsprozesse, institutionelle Regelungen, organisatorische Strukturen und politische Rahmenbedingungen Einfluss auf das Bildungsschicksal von Menschen haben.
Literatur u. a.: Bauer, Ullrich; Bittlingmayer, Uwe H. & Scherr, Albert (Hrsg.) (2012): Handbuch Bildungs- und Erziehungssoziologie. Wiesbaden: Springer VS.
Themen:
00. Methoden
01. Sozialisation, Erziehung und Bildung
02. Habitus und heimlicher Lehrplan
03. Bildungsentscheidungen als rationale Wahl
04. Bildungsexpansion und Bildungskatastrophen
05. Geschlechtstypische Bildungsmuster
06. Migrationshintergründe
07. Institutionelle Zwänge und Diskriminierung
08. Lehrergewalt und Etikettierung
09. Lehrer-, Schüler- und Cybermobbing
10. Schulabsentismus
11. Schulsozialarbeit
Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.
[P Si] Bildungsorte des Betrugs
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 119 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119 | ||
Bildungsorte des Betrugs - im Sinne von Sozialisationskontexten und Kontexteffekten, Anreiz- und Kontrollsystemen - gibt es überall, nicht nur in Schule und Hochschule. Umso erstaunlicher ist, dass sich Bildungssoziolog*innen nur wenig für diese Thematik interessieren. Meist erst, wenn ein Rumor zum Radau wird, das Kind also bereits in den Brunnen gefallen ist, horchen wir auf und wundern uns (über falsche Doktoren oder Gammelfleisch). Es gibt sie aber, die soziologische Betrugsforschung, auch Fraudologie genannt, welche zudem Betrug im Sozialisations- und Bildungskontext fokussiert: schulisches Mogeln, Plagiate in Hausarbeiten, Betrug in der Wissenschaft, in Politik und Medien etc. Die soziologische Betrugsforschung versucht dabei - so gut es jeweils möglich ist - Skandalisierungen zu vermeiden. Jene und andere Betrugsphänomene - in Sport, Politik, Religion, Medien, Wirtschaft und Gemeinschaft - sind Gegenstand der Veranstaltung und soziologisch zu erklären. Die soziologische Perspektive ist pädagogisch recht praktisch; man lernt mit den Betrügereien anderer (reflexiv) sowie den eigenen (selbstreflexiv) umzugehen.
Literatur u. a.: Ottermann, Ralf (2000): Soziologie des Betrugs. Hamburg: Verlag Dr. Kovac.
Themen:
00. Methoden
01. Betrug aus soziologischer Sicht
02. Soziale Gründe des Betrugs
03. Gesellschaftliche Reaktionen auf Betrug
04. Betrug im Sport
05. Schulischer Betrug
06. Betrug in der Wissenschaft
07. Betrug in Politik und Religion
08. Massenmedialer Betrug
09. Betrug in der Wirtschaft
10. Betrug in der Gemeinschaft
11. Whistleblowing
Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.
[P Si] Digitale Kompetenz. Medienbildung im Kontext von Schule und Gesellschaft
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil II, E 101 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 101 | ||
Wie verändern digitale Medien das Lernen, Lehren und unsere Kommunikation im Jugendalter? In diesem Seminar setzen wir uns mit grundlegenden Konzepten kritischer Medienbildung auseinander, von der Medienkompetenz, über die digitale Bildung bis zum kritisch-reflexivem Medieneinsatz im Schulkontext. Anhand aktueller Fragestellungen – etwa zu KI im Klassenzimmer, Datenschutz oder Social Media – entwickeln wir gemeinsam ein fundiertes Verständnis digitaler Kompetenzen für die Praxis. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte auf eine reflektierte und souveräne Mediennutzung im Unterricht vorzubereiten.
[Vl] Einführung in die Mediensoziologie
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, A 3 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 | ||
Es gibt viele gute Gründe, unsere heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse als mediale Lebensverhältnisse zu bezeichnen. Wir daten uns mittels Online-Plattformen, fragen ChatBots, ob sie auch mal lügen, lassen uns Musik von einem Algorithmus vorschlagen, lassen über potenzielle Elfmeter einen VAR entscheiden, bestellen unser Essen online und geben unseren schriftlichen Leistungsnachweis im digitalen Seminar an der Universität als PDF über eine Plattform ab. Wenn wir von medialen Lebensverhältnissen sprechen, so ist damit gemeint, dass es keine Bereiche des sozialen Lebens gibt, die in ihrer Wirklichkeit nicht durch Prozesse der medial-digitalen Kommunikation modifiziert wären. Die tiefgreifenden Transformationen unseres Alltags im Zuge der Digitalisierung unterstreichen das besondere Verhältnis aus medialem und sozialem Wandel und fordern ein erneuertes und reflexiveres Verständnis der ‚Realität der Medien‘ ein. Der Erforschung dieses Wechselspiels hat sich die Mediensoziologie verschrieben. Ihre Grundfrage lautet: Wie und auf welche Weise prägen Medien die Verfassung unserer gegenwärtigen Lebenswirklichkeit? Dieses ‚Wie‘ im Detail zu beschreiben und zu verstehen ist Ziel dieser Vorlesung. Sie führt in die Mediensoziologie ein und stellt die zentralen Theorien, Konzepte und Forschungsfelder vor.
Die Vorlesung ist in drei Blöcke gegliedert: Der erste Block führt in die „Grundlagen der Mediensoziologie“ ein (u.a. Medienbegriff, Kommunikation, Öffentlichkeit, den Metaprozess der Mediatisierung und die aktive Rezeption) sowie in die unterschiedlichen, z.T. auch gegensätzlichen, theoretischen Konzeptionen des Verhältnisses von Medien und sozialer Wirklichkeit (vom ‚radikalen Konstruktivismus‘ bis hin zu einem ‚realistischen Konstruktivismus‘). Daran knüpft der zweite Block an, der grundlegende „Konzepte der Mediensoziologie“ vorstellt, auch um diese im Hinblick auf den digitalen Wandel zu befragen und zu modifizieren (u.a. Kulturindustriethese, Faktizität, Identität, die Algorithmisierung des Alltags). Im dritten Block werden dann die ‚empirischen Forschungsfelder der Mediensoziologie‘ auf der Ebene der Medienproduktion, der Medienprodukte und der Medienrezeption, einschließlich möglicher Methoden, vorgestellt. Die Vorlesung entwickelt jede Sitzung am Beispiel von spezifischen Fällen aus der medialen Gegenwart: Filmen, Memes, Selfies, Serien, Deepfakes, TikToks, Postings, Games, Installationen, Nachrichten und Dokumentationen, so dass die Untersuchungsgegenstände der Mediensoziologie in der Vorlesung stets präsent bleiben.
[P Si] Gewalt und Schule
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 119 | |
| nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119 | ||
Im Zuge des sog. Zivilisationsprozesses wurde Gewalt staatlicherseits zunehmend monopolisiert. Mit Entstehung des staatlichen Gewaltmonopols bekam auch die Schule – trotz Schulpflicht und der Möglichkeit, mit negativen Sanktionen, also Gewalt auf abweichendes Verhalten zu reagieren – gewaltpräventive Aufgaben zugewiesen. Staatliche Definitionsleistungen und zivilgesellschaftliche Thematisierungserfolge führten andererseits zur Diskreditierung einer Reihe von vormals als mehr oder minder unproblematisch erachteten Gewaltformen. Zumal familiale, schulische und Jugendgewalt wurden zunehmend psychiatrisiert oder kriminalisiert. Hier soll Schule intervenieren. Selbst ethnisierte und politische Gewalt sollen im Rahmen des gewaltpräventiven Bildungs- und Erziehungsauftrags thematisiert werden. Folgt man Medien und Politikern, so gelingt das nur unzureichend. Wie aber - legt man einen wertneutralen, ordnungsschaffenden sowie -widrigen Gewaltbegriff zugrunde - gestaltet sich der Zusammenhang von Gewalt und Schule aus soziologischer Sicht auf Blickfelder ihrer Makro-, Meso- und Mikroebene?
Literatur u. a.: Heitmeyer, Wilhelm & Schröttle, Monika (Hrsg.) (2006): Gewalt. Beschreibungen, Analysen, Prävention. Bonn: bpb.
Themen:
00. Methoden
01. Gewaltbegriffe
02. Schulische Zwänge
03. Pädagogische Kuriositäten
04. Schülergewalt
05. Mobbing in der Schule
06. Amok an Schulen
07. Gewalt in der Familie
08. Geschlecht und Gewalt
09. (Ethnisierte) Jugendgewalt
10. Politische (Gegen-)Gewalt
11. Medien und Gewalt
Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.
[Si] Manipulation der Medien
Wenn Sie einen Seminarplatz erhalten haben, melden Sie sich bitte ab dem 31.03.2026 eigenständig über ihren Flexnow-Zugang zur entsprechenden Vorlesung im Aufbaumodul an.
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 119 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119 | ||
Der Begriff Manipulation (lat. für Handgriff, Kunstgriff) bedeutet im eigentlichen Sinne Handhabung und wird in Technik und Medizin auch so verwendet. Darüber hinaus ist Manipulation aber auch ein Begriff in Psychologie und Politik und bedeutet hier die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen. Mit sozialer Manipulation sind im soziologischen sowie kriminologischen Sinne darüber hinaus sämtliche Formen der Beeinflussung des menschlichen Tuns und Denkens, Empfindens und Entscheidens gemeint, beispielsweise durch massenmediale Berichterstattung, Ratgeber, Propaganda oder Werbung. Manipulation hat demnach nicht notwendig etwas mit Täuschung zu tun, sie kann auch auf Gewalt oder anderen Mechanismen, insbesondere den üblichen Sozialisations-, Erziehungs- und Bildungsprozessen beruhen, die jeder von uns durchläuft und die heutzutage meist medial vermittelt sind. Denn Massen-, Unterhaltungs- und Kommunikationsmedien scheinen inzwischen immer und überall; trotz aller Kritik umgarnen sie uns von Anfang an und wirken inzwischen wie eine zentrale Sozialisationsinstanz bis zum Ende unserer Tage - und sogar darüber hinaus. Allerortens wird deshalb Medienkompetenz gefordert, Medienerziehung Bestandteil offizieller Lehrpläne. Was nun aber taugen Mediensoziologie und Medienpädagogik diesbezüglich wirklich für angehende Lehrer? Wie lässt sich das Faktum Mediengesellschaft handhaben und zuvörderst – wissenschaftlich fundiert – seiner habhaft werden? Wir werden der Sache auf den Grund gehen, denn vielleicht alles, was wir wissen, wissen wir durch Medien.
Literatur u. a.: Kleiner, Marcus S. (Hrsg.) (2010): Grundlagentexte zur sozialwissenschaftlichen Medienkritik. Wiesbaden: VS Verlag.
Themen:
00. Methoden
01. Mediensoziologie
02. Medienöffentlichkeit
03. Massenkommunikation
04. Unterhaltungsfigurationen
05. Onlinekommunikationen
06. Medienselbstkontrolle
07. Mediensozialisation
08. Medienkindheiten
09. Jugendmedien
10. Mediensport
11. Medienkompetenz
Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.
[H Si] Publikumsforschung
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Zum Thema: Musikpublika gibt es bei öffentlichen Live-Musikaufführungen, Übertragungen solcher Musikdarbietungen und spezieller musikspezifischer Medienformate im Radio, Fernsehen bzw. Kino sowie bei öffentlich zugänglich geposteten bzw. live-gestreamten Musikvideos auf Videoportalen. Dem Publikum ist es immer in einem gewissen Ausmaß erlaubt, öffentlich Zustimmung oder Missfallen zu äußern, obwohl im Laufe der Geschichte sich die Rezeptionshaltungen gewandelt haben. Publika können heutzutage beispielsweise über Fragebögen, Interviews, Softwareapplikationen, physiologischen Messungen, Videoanalysen sowie Trafficanalysen erforscht werden, was im Zuge von organisatorischen und ökonomischen Erwägungen immer größere Bedeutung auch in musikbezogenen Berufen gewinnt. Diverse Konzert- und Musiktheatertypen sowie die Wechselwirkung zwischen den für bestimmte Musikstile und Musikgattungen spezifischen Bauwerken, den Ausführenden und dem Publikum werden Berücksichtigung finden. Die Einladung von Gastreferenten sowie der Besuch von mindestens zwei Veranstaltungen (Exkursionen) sind geplant.
Literatur: Adelman-Larsen, N.W.: Rock and Pop Venues. Acoustic and Architectural Design. 2. Auflage. Cham 2021; Auslander, P.: In Concert. Performing Musical Persona. Ann Arbor 2021; Auslander, P.: Liveness. Performance in a Mediatized Culture. 3. Auflage. Abingdon/New York 2023; Barker, M.: Live To Your Local Cinema: The Remarkable Rise of Livecasting. Basingstoke 2013; Beranek, L.L.: Concert Halls and Opera Houses. Music, Acoustics, and Architecture. New York 2004; Burland, K./Pitts, S. (Hg.) (2014). Coughing and Clapping: Investigating Audience Experience. Farnham/Burlington 2014; Glogner-Pilz, P./Föhl, P.S. (Hg.): Handbuch Kulturpublikum. Forschungsfragen und -befunde. Wiesbaden 2016; Harsløf, O.: The Great Festival. A Theoretical Performance Narrative of Antiquity’s Feasts and the Modern Rock Festival. Abingdon/New York 2020; Heinen, A.: Wer will das noch hören? Besucherstrukturen bei niedersächsischen Sinfonieorchestern. Wiesbaden 2013; Herzberg, M.: Musik und Aufmerksamkeit im Internet. Musiker im Wettstreit um Publikum bei YouTube, Facebook & Co. Marburg 2012; Holt, F.: Everyone loves live music. A theory of performance institutions. Chicago 2020; Kronenburg, R.: This Must Be The Place. An Architectural History of Popular Music Performance Venues. New York/London 2019; Kuchar, R.: Musikclubs zwischen Szene, Stadt und Music Industries. Autonomie, Vereinnahmung, Abhängigkeit. Wiesbaden 2020; Lutz, M.: Besucherbindung im Opernbetrieb. Theoretische Grundlagen, empirische Untersuchungen und praktische Implikationen. Wiesbaden 2013; Müller, S.O.: Das Publikum macht die Musik. Musikleben in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert. Göttingen 2014; Reuband, K.-H. (Hg.): Oper, Publikum und Gesellschaft. Wiesbaden 2018; Rüdiger, W. (Hg.): Musikvermittlung – wozu? Umrisse und Perspektiven eines jungen Arbeitsfeldes. Mainz 2015; Salmen, W.: Das Konzert. Eine Kulturgeschichte. München 1988; Schwab, H. W.: Konzert. Öffentliche Musikdarbietung vom 17.–19. Jahrhundert. Leipzig 1980; Theede, M.: Management und Marketing von Konzerthäusern. Die Bedeutung des innovativen Faktors. Frankfurt am Main 2007; Thorau, C./Ziemer, H. (Hg.): The Oxford Handbook of Music Listening in the 19th and 20th Centuries. New York 2019; Tröndle, M. (Hg.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York/Abingdon 2021; Tsioulakis, I./Hytöen-Ng, E. (Hg.): Musicians and their Audiences. Performance, speech and mediation. Abingdon/New York 2017; Walmsley, B.: Audience Engagement in the Performing Arts. A Critical Analysis. Cham 2019; Wimmer, C.: Musikvermittlung im Kontext: Impulse – Strategien – Berufsfelder. Regensburg: ConBrio 2010.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Meta-Analyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die schriftliche Ausarbeitung mindestens eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2010) sein.
Teilnahmevoraussetzungen: keine
[P Si] Soziale Probleme
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil II, E 119 | |
| nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119 | ||
Probleme, nichts als Probleme – doch wer hat und macht sie eigentlich?! Schüler und Eltern etwa machen bisweilen nicht einfach nur Probleme, sondern sie bekommen und haben hier und da auch welche, die sie vielleicht im Privaten zu verbergen trachten, eventuell aber auch öffentlich thematisieren wollen – womit wir beim nächsten Problem sind. Die Soziologie betrachtet soziale Probleme als diskurs-, ressourcen- sowie definitionsmachtabhängige und ideologisch bzw. wertbesetzte Effekte (standortgebundener oder emotionsgeladener) öffentlich verhandelter sozialer Prozesse (im doppelten Wortsinn): Wer kommt rein, wer bleibt drin, wer fliegt raus aus den „Fegefeuern“ der „Nächstenliebe“, „Wohlfahrt“, „Gerechtigkeit“ und „Vernunft“ – kurz, gesellschaftlicher „Normalität“? Wie und warum geschieht es und was passiert eigentlich mit welchen (gesamtgesellschaftlichen) Folgen, wenn jemand oder etwas zum Problem wird? Ist die merkwürdige Kombination aus selektiver Fürsorge und sozialer Kontrolle nicht doch so etwas wie auf Dauer gestellte ‚exclusion inclusive‘, perpetuierte Distinktion? Haben wir es mit unerwünschten Nebenfolgen des gut Gemeinten zu tun, den unbeabsichtigten Folgen absichtsvollen Treibens oder vielleicht doch mit Problem(atisierungs)agenten, die man nicht vermutet?
Literatur u. a.: Soziale Probleme. Zeitschrift für soziale Probleme und soziale Kontrolle. http://www.soziale-probleme.de
Themen:
00. Methoden
01. Problemstellungen der Soziologie
02. Soziale Probleme und soziale Bewegungen
03. Problemakteure und soziale Kontrolle
04. Segregation und Desintegration
05. Armut und Ausgrenzung
06. Vorurteile und Diskriminierung
07. Kriminalität und Abweichung
08. Sucht und Gesellschaft
09. Sexualität und Perversion
10. Behinderung und Inklusion
11. Volkskrankheiten
Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.
[Si] Soziologie des Humors
Wenn Sie einen Seminarplatz erhalten haben, melden Sie sich bitte ab dem 31.03.2026 eigenständig über ihren Flexnow-Zugang zur entsprechenden Vorlesung im Aufbaumodul an.
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil II, E 119 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119 | ||
Humor ist, wenn man trotzdem lacht? Welch eine Herausforderung für Lehrerinnen und deren männliche Pendants (z.B. ob einer sehr komischen Situation turbulent in eine spätestens nunmehr chaotische Klasse verwickelt)! Wer lacht von oben herab, wer kichert oder spottet höhnisch von unten (wer kaspert ständig, ist der Klassenclown)? Was verbindet uns, was trennt uns beim Lachen? Wann finden wir es nicht mehr lustig? Humor macht seinen Unterschied in Raum und Zeit, nicht nur soziokulturell und sozialstrukturell, sondern auch milieutypisch sowie sozialbiographisch. Blödeleien, Narreteien und Clownerie funktionieren lediglich institutionell eingeschränkt, und kommunikativ in so mancher Interaktion(sbürokratie und -hierarchie) überhaupt nicht; Hofnarren sind amtlich zu bestellen, oder Sache der Königin bzw. des Königs (welchen Ranges und welcher Herrschaftsform auch immer). Deine Lachgeschichten amüsieren nicht jeden; zudem hast du als Kind noch über ganz andere Dinge gelacht, die du zu großen Teilen heute gar nicht mehr lustig findest. Was hast du bezüglich Witzigkeit verlernt, oder dazugelernt? Wann vergeht dir der Spaß: am Lernen und Lehren? Lass uns das herausfinden, um Humor in Klassen-, Lehrerzimmer, auf den Schulhof, die Straßen der Stadt, ins ganze Land und darüber hinaus zu tragen, wo er unter gewissen sozialklimatischen Bedingungen nicht nur der Lernkultur, sondern auch dem Seelenfrieden und der Zwischenmenschlichkeit dienlich sein möge.
Literatur u. a.: Piepenbrink, Katharina (2013): Humor und Schule. Eine Einführung in die Soziologie des Humors für den Unterricht. Hamburg: Diplomica.
Themen:
00. Methoden
01. Komische Grundzüge
02. Reflexionsgeschichte des Humors
03. Der Humor der Gesellschaft
04. Lachkulturen
05. Kritik des Humors
06. Geschlecht und Humor
07. Kinder lachen anders
08. Humorstrategien in Organisationen
09. Humor in der Schulsozialarbeit
10. Der Witz der Schule
11. Lach- und Sachgeschichten
Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.
[P Si] Soziologie für Lehrer
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil II, E 119 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119 | ||
Aus soziologischer Sicht hat Globalisierung mit deinem künftigen Beruf der Lehrerin mindestens genauso viel zu tun wie kolumbianischer Kaffee mit deiner allmorgendlichen Befindlichkeit, Global Player mit PISA, oder Schule mit Familienklima. Umgekehrt fügen wir uns alle prima ins Getriebe. Wie kommt das, so wir uns doch häufig genug ärgern (wie ist soziale Ordnung möglich)? Die Soziologie für Lehrer fängt ganz weit unten an: bei alltäglichen, oft unbewussten Verhaltensweisen des Einzelnen, prüft dieselben sogleich im Kontext ihres sozialen Umfeldes, um bereits den Verdacht zu hegen, dass wir von vornherein mit mehr oder weniger unhinterfragten Institutionen verknüpft und sterilen bis flexiblen Organisationen ausgesetzt sind, die in ihrem weltweiten Tanz rückwirkend nun von uns entsprechende Performanzen fordern. Im Kleinen findet das Ganze im Lehrer- und Klassenzimmer sowie auf dem Schulhof, Heimweg und in der Freizeit statt.
Literatur u. a.: Hobmair, Hermann (Hrsg.) (2014): Soziologie. 3., vollständ. überarb. u. erw. Aufl., Köln: Bildungsverlag EINS.
Themen:
00. Methoden
01. Wozu Soziologie
02. Individuum und Gesellschaft
03. Symbolische Interaktionen
04. Familie, Kindheit und Jugend
05. Gruppen, Quasi-Rollen und Soziometrie
06. Institutionen, Organisationen und Figurationen
07. Rollen und Rollenkonflikte
08. Abweichendes Verhalten und Kontrolle
09. Gesellschaft, Bildung und Ungleichheiten
10. Mediennutzung und Medienwirkung
11. Weltgesellschaft und Globalisierung
Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.
[P Si] Spezielle Soziologien
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil II, E 119 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119 | ||
Theodor W. Adorno meinte einmal, dass es nichts gäbe, was nicht auch soziologisch zu betrachten wäre, und dass er sich – in seiner damaligen Position des Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) folglich nicht gänzlich unverhofft – vor Anträgen auf Gründung neuer Soziologiesektionen kaum noch retten könne. In dieser Veranstaltung wird entsprechend beeindruckende Vielfalt zwecks Einladung zur Soziologie anhand solcher Spezial- bzw. Bindestrichsoziologien behandelt, für welche angehende Lehrer sich insbesondere interessieren dürften.
Literatur u. a.: Kneer, Georg & Schroer, Markus (Hrsg.) (2010): Handbuch Spezielle Soziologien. Wiesbaden: VS Verlag.
Themen:
00. Methoden
01. Allgemeine und Spezielle Soziologien
02. Soziologie des Essens und Trinkens
03. Soziologie des Glücks
04. Mediensoziologie
05. Soziologie des Sports
06. Soziologie der Behinderung
07. Religionssoziologie
08. Stadt- und Raumsoziologie
09. Technik- und Umweltsoziologie
10. Konflikt- und Migrationssoziologie
11. Soziologie abweichenden Verhaltens und sozialer Kontrolle
Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.
[Si] Vertiefungskurs Musik und Computer: Komposition mit Ableton Live
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
Im Seminar sollen grundlegende Funktionen der DAW Ableton Live vermittelt und erprobt werden. Ziel ist es, eine oder mehrere eigene Kompositionen selbstständig zu realisieren und je nach Interesse der Teilnehmer_innen über ein selbst gewähltes Medium zugänglich zu machen oder zur Aufführung zu bringen. Stilistisch sind hier keine Grenzen gesetzt – von EDM über Hip Hop Beats bis hin zu experimentellen Klanggestaltungen ist alles möglich. Das Ziel ist es, die Kenntnisse im Umgang mit einer digitalen Audioumgebung zu vertiefen und praxisnah anzuwenden.
Geschichts- und Kulturwissenschaften (Fachbereich 04) ⇑
Sprache, Literatur, Kultur (Fachbereich 05) ⇑
Slavistik
[Si/Ü] Das Wunderbare als Wirklichkeit. Magischer Realismus in slavischen Literaturen und im Film
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, D 106 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Das Seminar lädt dazu ein, magisch-realistische Traditionen in den slavischen Literaturen und im Film des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts gemeinsam zu erkunden. Im Mittelpunkt stehen Texte und Filme aus dem Tschechischen, Polnischen, Russischen, Ukrainischen, Belarussischen und Serbischen, die das Wunderbare nicht als Bruch mit der Alltagswirklichkeit inszenieren, sondern als deren selbstverständlichen Bestandteil.
Ausgehend von kanonischen Vorläufertexten — darunter die „Blechtrommel“ von Günther Grass, der „Engel des westlichen Fensters“ von Gustav Meyrink und „Hundert Jahre Einsamkeit“ von García Márquez als lateinamerikanisches Paradigma — diskutieren wir gemeinsam, inwieweit der Begriff des magischen Realismus auf osteuropäische Kontexte übertragbar ist und wo er an seine Grenzen stößt. Die Lektüren und Filmvorführungen sind vier thematischen Schwerpunkten zugeordnet: Mythologie und imaginäre Räume, postkoloniale Traumata und Erinnerungsnarrative, Transmedialität am Beispiel von Literaturverfilmungen sowie Tiermetaphern, Metamorphose und das Sakrale.
Das Seminar verbindet literatur- und filmwissenschaftliche Ansätze mit intermedialen und postkolonialen Perspektiven und bietet Raum für interdisziplinäre Diskussion.
[Si/Ü] Fachsprachenforschung und slavische Fachsprachen
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. I, D 106 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Das Seminar vermittelt einen Überblick über Gegenstände und Methoden der Fachsprachenforschung. Wie unterscheiden sich Fachsprache und Gemeinsprache? Was zeichnet Fachsprachen aus? Was sind Eigenschaften wissenschaftlicher, technischer usw. Fachsprachen? Das Seminar gliedert sich in vier thematische Einheiten. Zunächst wird die Fachsprachenforschung als Disziplin der Linguistik behandelt. Wir fragen danach, wie Fachsprachen im Varietätensystem von Sprachen zu verorten sind und über welche allgemeinen Eigenschaften (Explizitheit, Exaktheit, Ökonomie, Anonymität) sie verfügen. Es schließen sich Unterrichtseinheiten zu den sprachlichen (lexikalischen, grammatischen, syntaktischen) Charakteristika slavischer Fachsprachen an. Der dritte Teil widmet sich fachsprachlichen Wörterbüchern mit einem Schwerpunkt auf der Internetlexikografie. Im letzten Teil stehen Fachtextsorten im Vordergrund. Alle vier Teile werden von Analysen verschiedener Fachsprachen begleitet. Behandelt werden z.B. die Fachsprachen der Geisteswissenschaften, Wirtschaft, Politik u.a.
Psychologie und Sportwissenschaft (Fachbereich 06) ⇑
Psychologie
[Si] Aufbaumodul des Lehrens und Lernens mit Medien - Kurs A (06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-2 bzw. 06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP1)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, E 006 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 006 | ||
Voraussetzung für den Besuch des Seminars ist die Belegung der Vorlesung im aktuellen oder einem vorherigen Semester.
Es ist nicht möglich, im SoSe mit diesem Modul zu starten.
[Si] Aufbaumodul des Lehrens und Lernens mit Medien - Kurs B (06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-2 bzw. 06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP1)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, G 026 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 026 | ||
Voraussetzung für den Besuch des Seminars ist die Belegung der Vorlesung im aktuellen oder einem vorherigen Semester.
Es ist nicht möglich, im SoSe mit diesem Modul zu starten.
[Si] Aufbaumodul des Lehrens und Lernens mit Medien - Kurs C (06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-2 bzw. 06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP1)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 013 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
Voraussetzung für den Besuch des Seminars ist die Belegung der Vorlesung im aktuellen oder einem vorherigen Semester.
Es ist nicht möglich, im SoSe mit diesem Modul zu starten.
[Si] Aufbaumodul des Lehrens und Lernens mit Medien - Kurs D (06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-2 bzw. 06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP1)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 233 | ||
Voraussetzung für den Besuch des Seminars ist die Belegung der Vorlesung im aktuellen oder einem vorherigen Semester.
Es ist nicht möglich, im SoSe mit diesem Modul zu starten.
[Si] Aufbaumodul des Lehrens und Lernens mit Medien - Kurs E (06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-2 bzw. 06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP1)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 233 | ||
Voraussetzung für den Besuch des Seminars ist die Belegung der Vorlesung im aktuellen oder einem vorherigen Semester.
Es ist nicht möglich, im SoSe mit diesem Modul zu starten.
[Vl] Grundlagen des Lehrens und Lernens mit Medien (06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-2 bzw. 06-Psych- L1/L2/L3/L5-WP1)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, A 2 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 2 (Hörsaal) | ||
Die Vorlesung ist bereits im WiSe 25/26 gestartet und wird nun im SoSe fortgesetzt!
Sie können sich zu dieser Vorlesung folglich zum SoSe nicht neu einflexen!
[Si] Praxis des selbstgesteuerten und kooperativen Lernens in der Schule (SKOLA, Kurs A) (06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-1 bzw. 06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-4)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, G 026 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 026 | ||
Voraussetzung für den Besuch des Seminars ist die Belegung der Vorlesung in diesem oder einem vorherigen Semester.
[Si] Praxis des selbstgesteuerten und kooperativen Lernens in der Schule (SKOLA, Kurs B) (06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-1 bzw. 06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-4)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. I, E 006 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 006 | ||
Voraussetzung für den Besuch des Seminars ist die Belegung der Vorlesung in diesem oder einem vorherigen Semester.
[Si] Praxis des selbstgesteuerten und kooperativen Lernens in der Schule (SKOLA, Kurs C) (06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-1 bzw. 06-PSYCH-L1/L2/L3/L5-WP-4)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, E 006 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 006 | ||
Voraussetzung für den Besuch des Seminars ist die Belegung der Vorlesung in diesem oder einem vorherigen Semester.
Mathematik, Informatik, Physik, Geographie (Fachbereich 07) ⇑
[Vl] App-Programmierung (07-Inf-L3-WP-06)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr | Arndtstraße 2, 002 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Arndtstraße 2, 002 | ||
[Si] Apps im Mathematikunterricht, (M02), Präsenz
Das Seminar wird am Sonntag, 15.03.2026 (24:00 Uhr) wieder geschlossen.
Die Zahl der am Markt befindlichen Apps für das Mathematiklernen in der Grundschule wächst stetig. In diesem Seminar werden Sie lernen, Apps nach ihren mathematikdidaktischen Potenzialen zu bewerten und für Ihren späteren Unterricht passend auszuwählen, so dass sie das Mathematiklernen bereichern können. Das Seminar findet in Kooperation mit dem App-Entwickler und Förderschullehrer Christian Urff statt, so dass Sie u.a. einen Einblick in neue und überarbeitete Apps bekommen und Ihre Ideen sowie Gedanken einbringen können. Ziel ist es, ein Unterrichtssetting zu planen, bei dem eine App sinnvoll zum Einsatz kommt. Dieses soll bestenfalls auch erprobt werden. Neben den Blockterminen finden nach Vereinbarung individuelle Sprechstundentermine statt.
[Si] Digitale Lernumgebungen im bilingualen Mathematikunterricht, M02, Präsenz
Das Seminar wird am Sonntag, 15.03.2026 (24:00 Uhr) wieder geschlossen.
Am Montag, 16.03.2026 (9.00) wird das Seminar wieder geöffnet, da alle Studierenden (nach neuer Ordnung) ein zweites Seminar in Modul 02 belegen dürfen.
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II C, 001 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II C, 001 | ||
Im Seminar geht es um die Entwicklung digitaler Lernumgebungen im bilingualen Mathematikunterricht. Die Studierenden setzen sich mit fach- und sprachdidaktischen Ansätzen auseinander und lernen didaktisch-methodische Möglichkeiten zur Umsetzung eines bilingualen Mathematikunterrichts kennen. Die Erkenntnisse übertragen sie auf eine eigene (digitale) Lernumgebung. Im Rahmen der Veranstaltung ist auch eine Hospitation im bilingualen Mathematikunterricht vorgesehen.
[Si] KI für den Mathematikunterricht der Primarstufe, M03, Präsenz
Das Seminar wird am Sonntag, 15.03.2026 (24:00 Uhr) wieder geschlossen.
Am Montag, 16.03.2026 (9.00) wird das Seminar wieder geöffnet, da alle Studierenden (nach neuer Ordnung) ein zweites Seminar in Modul 02 belegen dürfen.
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II, Haus C, Raum 204 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II, Haus C, Raum 204 | ||
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im Mathematikunterricht der Grundschule erlebt mit dem Abschluss von Landeslizenzen eine neue Dimension. Large Language Modells (LLM), wie z.B. fobizz, kiCHAT oder telli ermöglichen es Lernenden und Lehrkräften, auf ungewöhnliche und kreative Weise mathematische Inhalte aufzubereiten und eröffnen ganz neue Lerngelegenheiten.
Im Seminar werden die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von fobizz, kiCHAT und telli im Mathematikunterricht der Grundschule präsentiert und gemeinsam praxisnahe Anwendungsszenarien von LLM entwickelt und erprobt. Anhand von Unterrichtsbeispielen sollen die Einsatzmöglichkeiten von LLM gezeigt werden. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen ist für das Thema selbstverständlich.
[Si] Let´s SPIKE! Mathematik kreativ lehren mit LEGO, M02, Präsenz
Sie erinnern sich bestimmt: Das vertraute Klicken der bunten Bauklötze, die Fantasie, die sich beim Bauen entfaltet – und jetzt kombinieren wir genau dieses Gefühl mit moderner MINT-Power! Im Seminar erkunden wir gemeinsam, wie aus dem Spielstein von früher ein kraftvolles Lerninstrument für den Mathematikunterricht der Primarstufe wird.
Lego SPIKE Essential beinhaltet 449 Bausteine, einen intelligenten Hub, Motoren, Sensoren und eine farbige LED-Matrix. Vier Minifiguren begleiten die Schülerinnen und Schüler dabei durch spannende Geschichten. Mit der intuitiven LEGO-App lernen Kinder nicht nur Programmieren, sondern entwickeln auch ein tieferes Verständnis für mathematische Konzepte wie Messen, Zählen, Kodieren und Schleifen — alles verankert in echten Geschichten und Alltagsfragen.
Darum geht’s im Seminar:
Block 1: Entdecken & Erleben
Einführung in LEGO SPIKE Essential und seine Einsatzmöglichkeiten im Mathematikunterricht. Gemeinsames Bauen und Programmieren erster Modelle. Erste Ideen zur Verbindung mit mathematischen Kompetenzen.
Block 2: Vertiefen & Verstehen
Didaktische Analyse: Welche mathematischen Inhalte lassen sich wie mit SPIKE umsetzen? Einführung in das Konzept des Storytellings im MINT-Unterricht.
Block 3: Planen & Ausprobieren
Planung fiktiver Projekttage oder Unterrichtsreihen. Simulation einzelner Phasen im Seminar. Feedback und Reflexion zu Aufbau, Methodik und Differenzierung.
Block 4: Präsentieren & Reflektieren
Präsentation der Projektentwürfe mit didaktischem Kommentar. Feedback, gemeinsame Auswertung und Diskussion über Chancen und Grenzen des Einsatzes im Unterricht.
[Si] Osmo im Mathematikunterricht der Primarstufe, M03, Präsenz mit digitalen Anteilen
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II C, 105 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II C, 105 | ||
Osmo verbindet echte Spielsteine mit moderner digitaler Technologie. Daher gewährleistet es ein Lernen mit allen Sinnen, das im Mathematikunterricht der Primarstufe gewinnbringend eingesetzt werden kann. In der Veranstaltung sollen die Teilnehmenden Einsatzmöglichkeiten von Osmo für den Mathematikunterricht der Primarstufe kennenlernen und daraufhin einen eigenen Einsatz planen und durchführen. Dafür werden die Teilnehmenden in Gruppen eingeteilt und planen gemeinsam einen oder zwei Projekttag(e) an einer Einsatzschule. Mögliche Einsatzschulen sollten die Teilnehmenden schon mitbringen, um dort mit der Gruppe das Projekt durchzuführen. Einzelnen Gruppen kann eine Einsatzschule gestellt werden.
Die Seminartermine werden in Präsenz mit digitalen Anteilen stattfinden. Einzelne Termine zur Beratung können bei Bedarf ebenfalls digital abgehalten werden. Die Schulbesuche (i.d.R. 2-3 Termine am Vormittag) sind in Präsenz geplant und verpflichtend!
[Ü] Übungen zu App-Programmierung (07-Inf-L3-WP-06)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr | Arndtstraße 2, 002 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Arndtstraße 2, 002 | ||
[Ü] Übungen zu Web-Programmierung/Web-Entwicklung (07-I-BA-WEB, 07-Inf-L2-WP04b, 07-Inf-L2-P07, 07-Inf-L3-WP05, AfK-Nr. 212)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Arndtstraße 2, 002 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Arndtstraße 2, 002 | ||
[Vl] Web-Programmierung/Web-Entwicklung (07-I-BA-WEB, 07-Inf-L2-WP04b, 07-Inf-L2-P07, 07-Inf-L3-WP05, AfK-Nr. 212)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Arndtstraße 2, 002 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Arndtstraße 2, 002 | ||
Biologie und Chemie (Fachbereich 08) ⇑
Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement (Fachbereich 09) ⇑
Veterinärmedizin (Fachbereich 10) ⇑
Medizin (Fachbereich 11) ⇑
Hochschulrechenzentrum (HRZ) ⇑
[Wshop] Einführung in Audio-Podcasting (W17 / AfK-Nr. 145)
Der Kurs wird volldigital (synchron und asynchron im Wechsel) durchgeführt. Nähere Informationen erhalten Sie nach der Anmeldung.
[Wshop] Vertiefung: Fotografie, Film und Tontechnik (W60 / AfK-Nr. 733)
| regelmäßiger Termin ab 13.05.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 09:30 - 12:30 Uhr | Hochschulrechenzentrum (HRZ), 1 (Schulungsraum) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Hochschulrechenzentrum (HRZ), 1 (Schulungsraum) | ||
Die beste Kamera ist gerade die, die man dabei hat. Unter diesem Leitsatz wollen wir in diesem Semester herausfinden, wie wir unsere Smartphones in professionelle Arbeitsabläufe einbeziehen können. Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Medienworkflows unter Anwendung kostenloser sowie open-source Software und stellen dabei immer auch Bezugspunkte zu realen Szenarien der Arbeitswelt her.
Die Präsentation und Abgabe der Arbeitsergebnisse erfolgt im Verlauf der Veranstaltung durch den Upload der selbst erstellten Materialien und der Anfertigung eines Produktionsportfolios.
Die Erstellung von Filmmaterial erfordert ein funktionsfähiges Smartphone oder Tablet mit iOS oder Android. Für die Bearbeitung der erstellten Videos und die Teilnahme an den Online-Sitzungen sind zudem ein aktueller Windows, Mac oder Linux Rechner, ein Headset, sowie eine funktionsfähige Webcam notwendig.
[Workshop+Ü] Webseiten gestalten mit dem CMS Plone: Übungen und Anwendungen für Fortgeschrittene (W04)
Per BBB auf https://webconf.hrz.uni-giessen.de/b/hen-gph-umi-0ei , Laptop (oder PC mit Webkamera und Mikrofon) sind Voraussetzung, sehr wünschenswert ist auch ein zweiter Monitor.
Individuelle Schulungen für Gruppen sind grundsätzlich auch in Präsenz auf Anfrage möglich.
[Workshop+Ü] Webseiten gut und schnell gestalten mit dem CMS Plone: Einführung - Best Practice - Erstellung und Pflege (W03)
Teilnahme per BBB auf https://webconf.hrz.uni-giessen.de/b/hen-gph-umi-0ei , Laptop (oder PC mit Webkamera und Mikrofon) sind Voraussetzung, sehr wünschenswert ist auch ein zweiter Monitor.
Individuelle Schulungen für Gruppen sind grundsätzlich auch in Präsenz auf Anfrage möglich.


0641/99-16351
0641/99-16359 


