Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Osteuropäische Geschichte - Kombinations-Bachelorstudiengänge "Osteuropäische Geschichte" (Studienbeginn ab Wintersemester 2022/23)
Veranstaltungen
Grundlagenmodule (Haupt- und Nebenfächer) ⇑
Einführungsmodul: Grundlagen und Arbeitstechniken der Osteuropäischen Geschichte (04-OEG-BA-01) ⇑
LV 1: Vorlesung
[Vl] Geschichte der Sowjetunion
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, G 026 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 026 | ||
In Zeiten, in denen Putin meint an die Größe der Sowjetunion anknüpfen zu müssen, steht eine historische Bilanz an. Inspiriert durch die sog. Archivrevolution konzentrierte sich die Forschung nach der Auflösung der Sowjetunion zunächst ganz auf das Phänomen des Stalinismus. Das Herrschafts- und Gesellschaftssystem der Sowjetunion wurden vor allem aus sozialhistorischer und kulturgeschichtlicher Perspektive untersucht. Im Nachgang müssen auch die Entstalinisierung und die Perestrojka beleuchtet werden. Heute kristallisiert sich zum einen heraus, dass die Geschichte der Sowjetunion als die Geschichte eines Landes zu begreifen ist, das der Urbanisierung unterlag. Zum anderen ist die Geschichte der Sowjetunion als Geschichte eines Vielvölkerreichs zu deuten.
Die Vorlesung schließt mit einer Klausur in der letzten Semesterwoche.
Literatur: Hildermeier, Manfred: Die Sowjetunion 1917-1991. München 2001 (Oldenbourg Grundriss der Geschichte 31); Plaggenborg, Stefan: Experiment Moderne. Der sowjetische Weg. Frankfurt am Main/New York 2006; Schlögel, Karl: Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt. München 2017.
[Vl] Globale und koloniale Verflechtungen nach Ostmitteleuropa. Die Welt und ihr "ostmitteleuropäischer 'Hinterhof'" oder aktive Teilhabe? (1450-1914/39)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, A 3 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal) | ||
Das Europa zwischen Oder und Schwarzem Meer, zwischen Ostsee und Adria spielt in der europäischen und globalen Geschichte der frühen Neuzeit und des 19. Jahrhunderts oft nur eine leicht übersehene, gerade im deutschen Sprachraum wenig bekannte Rolle. Aus der Perspektive der Weltsystemtheorie (Immanuel Wallerstein) handelt es sich um eine „Peripherie“, bestenfalls eine „Halbperipherie“. Die Vorlesung möchte diese Zuordnung diskutieren und infragestellen!
Die Vorlesung führt in die gesamt- und transeuropäischen Verflechtungen Ostmitteleuropas seit dem 15. Jahrhundert ein, zeichnet diese nach und analysiert sie. Schwerpunkte liegen auf der polnisch-litauischen (inkl. ukrainischen), böhmischen (tschechischen) und baltischen Geschichte in ihren europäischen und globalen Verflechtungen. Wie agierten ostmitteleuropäische Akteure, die selbst nicht in Kolonialmächten lebten, in einer zunehmend kolonialen Welt? Wie stark engagierten sie sich im 19. Jahrhundert in kolonialen Strukturen, sei es im Russländischen Reich, im preußisch-deutschen Kaiserreich oder in der Habsburgermonarchie?
Die Veranstaltung wendet sich an Studierende ohne Vorkenntnisse wie auch an Studierende, die an der Großregion wissenschaftlich interessiert sind. Auf der Basis von Vorlesungsskripten und Präsentationen erhalten Sie eine strukturierte und systematische Einführung und können Ihre Kenntnisse erweitern.
Zur Einführung
Anka Steffen, Am leinenen Faden. Schlesiens Wirtschaft im globalen Kontext der frühen Neuzeit. Stuttgart 2025.
Immanuel Wallerstein, Das moderne Weltsystem. Die Anfänge kapitalistischer Landwirtschaft und die europäische Weltökonomie im 16. Jahrhundert, Frankfurt am Main/ Wien 1986.
Grundlagenmodul: Vor- und Frühmoderne (Mittelalter und Frühe Neuzeit) 1 (04-OEG-BA-02) ⇑
LV 1: Vorlesung
[Vl] Globale und koloniale Verflechtungen nach Ostmitteleuropa. Die Welt und ihr "ostmitteleuropäischer 'Hinterhof'" oder aktive Teilhabe? (1450-1914/39)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, A 3 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal) | ||
Das Europa zwischen Oder und Schwarzem Meer, zwischen Ostsee und Adria spielt in der europäischen und globalen Geschichte der frühen Neuzeit und des 19. Jahrhunderts oft nur eine leicht übersehene, gerade im deutschen Sprachraum wenig bekannte Rolle. Aus der Perspektive der Weltsystemtheorie (Immanuel Wallerstein) handelt es sich um eine „Peripherie“, bestenfalls eine „Halbperipherie“. Die Vorlesung möchte diese Zuordnung diskutieren und infragestellen!
Die Vorlesung führt in die gesamt- und transeuropäischen Verflechtungen Ostmitteleuropas seit dem 15. Jahrhundert ein, zeichnet diese nach und analysiert sie. Schwerpunkte liegen auf der polnisch-litauischen (inkl. ukrainischen), böhmischen (tschechischen) und baltischen Geschichte in ihren europäischen und globalen Verflechtungen. Wie agierten ostmitteleuropäische Akteure, die selbst nicht in Kolonialmächten lebten, in einer zunehmend kolonialen Welt? Wie stark engagierten sie sich im 19. Jahrhundert in kolonialen Strukturen, sei es im Russländischen Reich, im preußisch-deutschen Kaiserreich oder in der Habsburgermonarchie?
Die Veranstaltung wendet sich an Studierende ohne Vorkenntnisse wie auch an Studierende, die an der Großregion wissenschaftlich interessiert sind. Auf der Basis von Vorlesungsskripten und Präsentationen erhalten Sie eine strukturierte und systematische Einführung und können Ihre Kenntnisse erweitern.
Zur Einführung
Anka Steffen, Am leinenen Faden. Schlesiens Wirtschaft im globalen Kontext der frühen Neuzeit. Stuttgart 2025.
Immanuel Wallerstein, Das moderne Weltsystem. Die Anfänge kapitalistischer Landwirtschaft und die europäische Weltökonomie im 16. Jahrhundert, Frankfurt am Main/ Wien 1986.
LV 2: Quellenkundliche Übung
[Ü] Mediengeschichte und Druckmedien in der Frühen Neuzeit: Flugblätter, Flugschriften, Zeitungen und Journale
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, F 009 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 009 | ||
Der Übung führt in zentrale Formen der gedruckten Öffentlichkeit zwischen 1500 und 1800 ein. Im Mittelpunkt stehen Druckmedien als historische Quellengattung und als Träger politischer, religiöser, sozialer und kultureller Kommunikation. Anhand ausgewählter Beispiele werden die medialen Eigenlogiken von Flugblatt, Flugschrift, Messrelation, Zeitung, Almanach und gelehrtem Journal analysiert sowie ihre Produktionsbedingungen, Distributionswege und Rezeptionskontexte untersucht. Der Kurs verbindet medienhistorische Theorie – insbesondere Ansätze der deutschen Mediengeschichtsschreibung – mit intensiver Quellenarbeit.
In praktischen Übungen lernen die Studierenden, frühneuzeitliche Drucke quellenkritisch zu erschließen, typologisch einzuordnen und in ihren historischen Kontext zu stellen. Darüber hinaus werden Recherchekompetenzen im Umgang mit Bibliothekskatalogen, digitalen Sammlungen und fachspezifischen Datenbanken vermittelt. Ziel ist es, medienhistorische Fragestellungen mit Quellenanalyse zu verknüpfen und ein vertieftes Verständnis frühneuzeitlicher Medienlandschaft zu entwickeln.
Empfohlene Literatur zum Kurs:
Arndt, Johannes, und Esther-Beate Körber (Hrsg.): Das Mediensystem im Alten Reich der Frühen Neuzeit (1600 - 1750). (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Beiheft 75). Göttingen 2010.
Wilke, Jürgen: Grundzüge der Medien- und Kommunikationsgeschichte. 2. Auflage. Köln 2008.
Würgler, Andreas: Medien in der frühen Neuzeit (= Enzyklopädie deutscher Geschichte 85). München 2009.
Grundlagenmodul: Vor- und Frühmoderne (Mittelalter und Frühe Neuzeit) 2 (04-OEG-BA-03) ⇑
LV 1: Übung: Theorie und Methode
LV 2: Proseminar
[P Si] Der Tyrann: die Herrschaft Iwan des Schrecklichen
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, D 106 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
In diesem Seminar werden die Studierenden sich mit der Herrschaft des russischen Zaren Iwan des Schrecklichen (1530-1584) beschäftigen. Hauptsächlich als "Tyrann" in der westlichen Historiographie und Kulturtradition bekannt, prägte dieser Zar maßgeblich den Gang der Geschichte im vormodernen Russland und die Entwicklung von Beziehungen zwischen Russland und Europa. Anhand der Arbeit mit Forschungsliteratur und ausgewählten Quellen werden die Studierenden sich im Kurs mit solchen Themen auseinandersetzen, wie: Entstehung der russischen Autokratie, Reformen und Eroberungszüge Iwans, Terrorherrschaft und die erste russische "politische Immigration", Livländischer Krieg, Familiendrama und Kindesmord in der Riurikiden-Dynastie.
Gleichzeitig wird im Seminar ein Fokus auf die Anwendung der heute verbreiteten KI-Werkzeuge in historischer Forschung gelegt. Anhand einer Reihe von Übungen werden die Studierenden Potenziale, Vorteile aber auch die Grenzen der KI für die Arbeit mit historischen Themen kennenlernen. Die geplanten Anwendungsbereiche, in die die Teilnehemer*innen sich einarbeiten werden, umfassen: Recherche von Ideen und Literatur mit Chatbots, Zusammenfassung und Textextraktion von pdfs, Text-zu-Bild Aufgaben, Übersetzung von fremdsprachigen Texten, Quellen und Audiodateien.
Empfohlene Literatur:
De Madariaga, Isabel: Ivan the Terrible: first tsar of Russia. New Haven, Conn. 2005.
Donnert, Erich: Iwan Grosny "der Schreckliche". Berlin 1978.
Skrynnikov, Ruslan G.: Iwan der Schreckliche und seine Zeit. München 1992.
[P Si] Die baltischen Gesellschaften und die Ostsee als Konfliktzone in der frühen Neuzeit
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, D 209 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Die baltischen Gesellschaften an der Ostküste der Ostsee, heute Estland, Lettland und Litauen, besitzen eine eigene frühneuzeitliche Geschichte, die durch die deutsche Quellensprache auch heute gut zugänglich ist. In der frühen Neuzeit wurde die Region zu einer Konfliktzone zwischen Polen-Litauen und den aufstrebenden schwedischen und russländischen Großmächten.
Die möchte in diese Geschichte einführen. Dazu ist ein Besuch im Herder-Institut Marburg, wo in der Dokumentensammlung umfangreiche ständische Akten und Nachlässe deutschbaltischer Familien verwahrt werden, geplant. Dort können Teilnehmer mit originalen Dokumenten, Verwaltungsquellen und Selbstzeugnissen arbeiten.
Das Proseminar möchte zudem die Angst vor handschriftlicher Überlieferung nehmen. Geplant ist eine Arbeit mit der KI-Software Transkribus, die Handschriften lesbar macht. Erwünscht sind Interesse und Eigeninitiative, das Thema bietet sich hierfür an!
Zur Einführung
Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region. Bd. 2: Band 2. Vom Beginn der Frühen Neuzeit bis zur Gründung der modernen Staaten. Stuttgart 2021.
Hans-Jürgen Bömelburg (Hg., u.a.), Adelskulturen im Baltikum 15.-19. Jahrhundert. Identitäten – Konzepte – Konflikte. Marburg 2025 (Tagungen zur Ostmitteleuropaforschung, 44).
Almut Bues (Hg.) Zones of Fracture in modern Europe. The Baltic countries, the Balkans and Northern Italy. / Zone di frattura in epoca moderna. (=Deutsches Historisches Institut Warschau: Quellen und Studien 16).
Grundlagenmodul: Neuere und Neueste Geschichte 1 (04-OEG-BA-04) ⇑
LV 1: Vorlesung
[Vl] Geschichte der Sowjetunion
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, G 026 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 026 | ||
In Zeiten, in denen Putin meint an die Größe der Sowjetunion anknüpfen zu müssen, steht eine historische Bilanz an. Inspiriert durch die sog. Archivrevolution konzentrierte sich die Forschung nach der Auflösung der Sowjetunion zunächst ganz auf das Phänomen des Stalinismus. Das Herrschafts- und Gesellschaftssystem der Sowjetunion wurden vor allem aus sozialhistorischer und kulturgeschichtlicher Perspektive untersucht. Im Nachgang müssen auch die Entstalinisierung und die Perestrojka beleuchtet werden. Heute kristallisiert sich zum einen heraus, dass die Geschichte der Sowjetunion als die Geschichte eines Landes zu begreifen ist, das der Urbanisierung unterlag. Zum anderen ist die Geschichte der Sowjetunion als Geschichte eines Vielvölkerreichs zu deuten.
Die Vorlesung schließt mit einer Klausur in der letzten Semesterwoche.
Literatur: Hildermeier, Manfred: Die Sowjetunion 1917-1991. München 2001 (Oldenbourg Grundriss der Geschichte 31); Plaggenborg, Stefan: Experiment Moderne. Der sowjetische Weg. Frankfurt am Main/New York 2006; Schlögel, Karl: Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt. München 2017.
[Vl] Globale und koloniale Verflechtungen nach Ostmitteleuropa. Die Welt und ihr "ostmitteleuropäischer 'Hinterhof'" oder aktive Teilhabe? (1450-1914/39)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, A 3 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal) | ||
Das Europa zwischen Oder und Schwarzem Meer, zwischen Ostsee und Adria spielt in der europäischen und globalen Geschichte der frühen Neuzeit und des 19. Jahrhunderts oft nur eine leicht übersehene, gerade im deutschen Sprachraum wenig bekannte Rolle. Aus der Perspektive der Weltsystemtheorie (Immanuel Wallerstein) handelt es sich um eine „Peripherie“, bestenfalls eine „Halbperipherie“. Die Vorlesung möchte diese Zuordnung diskutieren und infragestellen!
Die Vorlesung führt in die gesamt- und transeuropäischen Verflechtungen Ostmitteleuropas seit dem 15. Jahrhundert ein, zeichnet diese nach und analysiert sie. Schwerpunkte liegen auf der polnisch-litauischen (inkl. ukrainischen), böhmischen (tschechischen) und baltischen Geschichte in ihren europäischen und globalen Verflechtungen. Wie agierten ostmitteleuropäische Akteure, die selbst nicht in Kolonialmächten lebten, in einer zunehmend kolonialen Welt? Wie stark engagierten sie sich im 19. Jahrhundert in kolonialen Strukturen, sei es im Russländischen Reich, im preußisch-deutschen Kaiserreich oder in der Habsburgermonarchie?
Die Veranstaltung wendet sich an Studierende ohne Vorkenntnisse wie auch an Studierende, die an der Großregion wissenschaftlich interessiert sind. Auf der Basis von Vorlesungsskripten und Präsentationen erhalten Sie eine strukturierte und systematische Einführung und können Ihre Kenntnisse erweitern.
Zur Einführung
Anka Steffen, Am leinenen Faden. Schlesiens Wirtschaft im globalen Kontext der frühen Neuzeit. Stuttgart 2025.
Immanuel Wallerstein, Das moderne Weltsystem. Die Anfänge kapitalistischer Landwirtschaft und die europäische Weltökonomie im 16. Jahrhundert, Frankfurt am Main/ Wien 1986.
LV 2: Quellenkundliche Übung
[Ü] Historische Diversität und Multikulturalität in Südosteuropa - Das Beispiel Bosnien-Herzegowinas
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, G 025 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Bosnien-Herzegowina ist ein kleines Land, in dem seit Jahrhunderten verschiedene religiöse beziehungsweise nationale Gruppen zusammenleben. Diese Diversität ist historisch gewachsen. Auch wenn das Zusammenleben nicht immer konfliktfrei war, stellt das Nebeneinander verschiedener Religionen und Kulturen eine zentrale Konstante der bosnischen Geschichte dar. Entsprechend wird das Land häufig als Kontaktzone zwischen Ost und West beschrieben.
In dieser Übung erarbeiten wir anhand von Quellen und historiographischen Texten zentrale Epochen der Geschichte Bosnien-Herzegowinas: von der osmanischen Zeit über die habsburgische Okkupation und die Gründung des Königreichs Jugoslawien 1918 bis zum sozialistischen föderativen Jugoslawien und dem gewaltvollen Zerfall des Staates in den 1990er Jahren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den historischen Formen des Zusammenlebens verschiedener Religionen und Kulturen in Bosnien-Herzegowina.
Die Übung wird als Vorbereitung auf die Teilnahme an der Exkursion „Zwischen Minaretten und Kirchtürmen: Eine Reise durch Bosniens (post-)osmanisches Erbe“ nach Sarajevo im September 2026 empfohlen.
Grundlagenmodul: Neuere und Neueste Geschichte 2 (04-OEG-BA-05) ⇑
LV 1: Übung: Theorie und Methode
[Ü] Die Moderne und ihr Mittelalter
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, C 029 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 029 | ||
Wer erfand das Mittelalter und warum? Als die Historiker des 17. und 18. Jahrhunderts die Dreiteilung der Weltgeschichte in Antike, Mittelalter und Neuzeit zum Standardmodell der Epocheneinteilung machten, galt ihnen die griechisch-römische Antike als der helle Ausgangspunkt. Die Renaissance, der Humanismus und das Zeitalter der Aufklärung knüpften daran an und ebneten Europa den Weg in die Moderne. Alles, was dazwischen lag, galt als medium aevum, als „Mittelalter“, ein Verlegenheitsbegriff, der erkennen lässt, dass man mit dieser Zeit nichts mehr anzufangen wusste. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert haben Mittelalterhistoriker intensiv zur Formulierung von historisch orientierten Deutungen ihrer eigenen Gegenwart beigetragen. Der Rückgriff auf das Mittelalter – etwa in der Architektur, im historischen Roman, in der neu entstehenden Denkmalpflege, im staatlichen, kirchlichen und universitären Zeremoniell – diente der Verständigung über die zeitgenössische Gesellschaft.
Im Seminar befassen wir uns mit solchen Mittelalterdeutungen. Wir werden ausgewählte Texte, Bilder und Objekte aus dem 19. und 20. Jahrhundert untersuchen, in denen sich Deutungen des Mittelalters widerspiegeln. Damit öffnet sich der Blick auf zentrale Grundsatzfragen der Geschichtswissenschaft, ihrer Theoriebildung und ihrer Methodik.
Erste Literaturhinweise:
Groebner, Valentin: Das Mittelalter hört nicht auf. Über historisches Erzählen, München 2008; Raedts, Peter: Die Entdeckung des Mittelalters. Geschichte einer Illusion, Darmstadt 2016 (niederländische Originalausgabe 2011).
[Ü] Geschichte online erforschen – Ein gemeinsamer Guide zur Digitalen Geschichte am Beispiel Polens
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, D 209 | |
| nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Wie erforsche ich eine Region, deren Sprache ich nicht (gut) beherrsche? Wie finde ich digitale Quellen in einem mir unbekannten Archivsystem? Und wie können KI-Tools und Methoden der Digital History dabei helfen – oder auch Probleme erzeugen?
Die Lehrveranstaltung nutzt Polen als Beispiel, um zu erforschen, wie man sich mithilfe von digitalen und KI-Tools neue Geschichtsregionen erschließen kann - und welche Fallstricke das aber auch bergen kann. Wir erarbeiten uns gemeinsam das methodische Handwerkszeug zur digitalen Quellenkritik, der Recherche in digitalen Archiven und Bibliothekskatalogen, dem Umgang mit Mehrsprachigkeit (Polnisch, Russisch, Deutsch, Jiddisch), dem Einsatz und der kritischen Bewertung von KI-gestützten Übersetzungs- und Transkriptionswerkzeugen und reflektieren über Chancen, Grenzen und ethische Fragen digitaler Methoden in den Geschichtswissenschaften.
Ziel der Veranstaltung ist die gemeinsame Erarbeitung eines digitalen Quellenguides zur Geschichte Polens nach dem Vorbild der Regionenguides auf Clio-online. Dieser soll anschließend auch dort veröffentlicht werden. Die Übung ist workshopartig angelegt, enthält praktische Übungsphasen (u. a. zu OCR, Handschriftenerkennung und KI-Übersetzungen) und mündet in einem kollaborativ erarbeiteten Text.
Vorkenntnisse des Polnischen sind nicht erforderlich, willkommen, falls vorhanden. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich kritisch mit digitalen Werkzeugen auseinanderzusetzen und kollaborativ zu arbeiten.
Die Übung findet in der Regel freitags zwischen 10-12 statt, gelegentlich werden zwei wöchentliche Sitzungen zu einer vierstündigen, zweiwöchentlichen zusammengelegt. Vorläufig sehen die Sitzungstermine aus wie folgt (Änderungen vorbehalten)
17.04: 10-12
24.04: 10-12
05.05: Reflexionsworkshop KI mit dem Historischen Institut [Zeit und Raum tba]
08.05: 10-12
22.05: 10-14
29.05: 10-12
19.06: 10-14
03.07: 10-14
17.07: 10-12
[Ü] Simon Dubnow als Historiker des jüdischen Volkes
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, D 209 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Dem aus der belarusisch-russischen Grenzstadt Mstislavl/Mstislaŭ stammenden Simon Dubnov (1860-1941) blieb die professionelle Ausbildung zum Historiker verwehrt, dennoch gilt er als maßgeblicher Theoretiker des osteuropäischen Judentums. In der Übung wollen wir über unser eigenes Selbstverständnis reflektieren und uns mit der zehnbändigen „Weltgeschichte des jüdischen Volkes“ (1925-1929) und der zweibändigen „Geschichte des Chassidismus“ (1931) vertraut machen. Die Übung bietet in diesem Zusammenhang einen Überblick über die Entwicklung der Geschichtswissenschaft im 19. und 20. Jahrhundert. Dazu gehören die Paradigmen des Historismus, der Historischen Sozialwissenschaft und der Historischen Anthropologie, aber auch Trends wie die Transnationale Geschichte und die Imperiale Geschichte. Als benoteter Leistungsnachweis ist die Besprechung eines Bandes aus den beiden Hauptwerken vorgesehen.
Literatur: Simon Dubnow: Weltgeschichte des jüdischen Volkes. Bd. I-II. Berlin 1925–1929; ders.: Geschichte des Chassidismus. Bd. I-II. Berlin 1931; ders.: Buch des Lebens. Erinnerungen und Gedanken. Materialien zur Geschichte meiner Zeit. Bd. I-III. Hrsg. von Verena Dohrn. Göttingen 2004/2005.
LV 2: Proseminar
[P Si] Die deutsche Besatzungspolitik im Zweiten Weltkrieg im östlichen Europa. Ausbeutung, slavische „Untermenschen“ und Shoah
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. I, G 333a | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
PS Die deutsche Besatzungspolitik im Zweiten Weltkrieg im östlichen Europa. Ausbeutung, slavische „Untermenschen“ und Shoah
Die deutsche Besatzungspolitik im östlichen Europa im Zweiten Weltkrieg ist bis heute ein fachwissenschaftliches, fachdidaktisches und geschichtspolitisches Schwerpunktthema. Das Proseminar möchte in das Thema einführen und sich sowohl mit der deutschen Judenverfolgung wie auch mit der deutschen Ausbeutungspolitik gegenüber den slawischen Bevölkerungen (sog. „slawische Untermenschen“) beschäftigen.
Die Lehrveranstaltung wendet sich an Studienanfänger, insbesondere an Lehramtsstudierende, da das Thema eine erhebliche Relevanz im schulischen Geschichtsunterricht besitzt. Anhand von einzelnen Quellen können Themen erarbeitet und das eigene Wissen vertieft werden.
Zur Einführung
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945 (VEJ). 16. Bände München 2008-2021.
Stephan Lehnstaedt, Okkupation im Osten. Besatzeralltag in Warschau und Minsk 1939–1944. München 2010.
Sprachmodule, Erwerb grundlegender Sprachkenntnisse (Hauptfächer) ⇑
Wahlpflichtbereich; zu belegen ist ein Modul.
Russische Sprachausbildung I (05-BA-S-012) ⇑
A2: Grundkurs Russisch II
[Spr Kurs] Russisch "Grundkurs II" (A, B) (AfK-Nr. 753)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:30 - 10:00 Uhr | Phil. II G, 001 | |
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II G, 001 | |
| wöchentlich Fr. 08:30 - 10:00 Uhr | Phil. II G, 001 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 001 | ||
Dieser Kurs richtet sich an Lernende, die nach dem vorgegebenem Kursplan den Grundkurs Russisch I AB absolviert haben, und orientiert sich am Niveau A2 (GER). Im Mittelpunkt des Kurses steht der weitere Ausbau aller vier Grundfertigkeiten (Lesen, Schreiben, Sprechen, Hörverstehen) und der Kenntnisse der russischen Grammatik sowie die themenbezogene Erweiterung des Wortschatzes entsprechend dem Niveau A2.
Im Kurs wird ein elementarer Vorrat an sprachlichen Mitteln zur Bewältigung von einfachen Praxissituationen mit vorhersagbaren Inhalten vermittelt. Das Lesen und das Hörverstehen einfacher Texte mit gebräuchlichen Wörtern einschließlich international verständlicher Wörter werden trainiert. Die schriftliche und mündliche Kommunikation in elementaren routinemäßigen Situationen wie Weg- und Tagesablaufbeschreibung, Erstellung eines Stundenplanes, Stadtführung etc. wird eingeübt. Die Bewältigung dieser kommunikativen Aufgaben in der russischen Sprache erfordert die sichere Beherrschung der grammatischen Grundlagen, die in diesem Kurs in folgenden Umfang vermittelt werden: Pluraldeklination der Substantive, Singular-/Pluraldeklination der Adjektive u. Pronomen, Verbalaspekt, einfaches und zusammengesetztes Futur, Reflexivverben, bestimmte und unbestimmte Fortbewegungsverben, Modalverben, Adverbien, Rektion von Präpositionen, offizielle und umgangssprachliche Uhrzeitangaben, Datumsangaben, Syntax des zusammengesetzten Satzes.
[Spr Kurs] Russisch "Grundkurs II" (C, D) (AfK-Nr. 753)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II G, 112 | |
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II G, 112 | |
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II G, 112 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
Dieser Kurs basiert auf dem Sprachkurs Grundkurs I C und bietet die Weiterentwicklung aller vier Fertigkeiten – Sprechen, Hörverstehen, Lesen und Schreiben. Der Kurs ist thematisch strukturiert und zielt auf die Erweiterung vom aktiven Wortschatz, aber auch Vertiefung der grammatischen Kenntnisse. Mit Hilfe von kompetenz- und handlungsorientierten Aufgaben werden im Unterricht Grundlagen gefestigt und Ausbau der Fertigkeiten gefördert. Bei herkunftssprachlichen Teilnehmenden mit unterschiedlich ausgeprägten einzelnen Sprachkompetenzen wird deren Ausgleich gezielt angestrebt.
Kommunikation in Dialogen, praktische grammatische Übungen, Produktion von unterschiedlichen Texten, mündliche wie schriftliche Interaktion, Mediation sowie situationsbezogene Rechercheaufgaben in selbstständiger oder Gruppenarbeit sollen möglichst Spaß beim Erwerb der russischen Sprache bereiten.
Polnische Sprachausbildung I-ICB (05-BA-S-063) ⇑
A2: Grundkurs Polnisch II
[Spr Kurs] Polnisch "Grundkurs II" (AfK-Nr.: 654)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, D 209 | |
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II G, 001 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Der erfolgreiche Abschluss des Grundkurses I ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs. Grundkurs II bietet die Weiterentwicklung aller vier Fertigkeiten - Sprechen, Hörverstehen, Lesen und Schreiben. Folgende Themen werden durchgenommen: Einkaufen, Zukunftspläne, Urlaub, Wohnungssuche. Eingeführt werden folgende grammatische Strukturen: Genitiv und Lokativ, Vergangenheit – und Zukunftsformen, Possessivpronomen in Genitiv und Lokativ. Als Grundlehrwerk dient in diesem Kurs das Lehrwerk „Hurra.Po polsku 1“ von Małgorzata Małolepsza und Aneta Szymkiewicz.
Tschechische Sprachausbildung I-ICB (05-BA-S-043) ⇑
A2: Grundkurs Tschechisch II
[Spr Kurs] Tschechisch "Grundkurs II" (AfK-Nr. 664)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, F 007 | |
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, F 007 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
Der erfolgreiche Abschluss der Veranstaltung Tschechisch I ist Voraussetzung für die Teilnahme an Tschechisch II. Quereinsteiger*innen melden sich bitte beim Veranstaltungsleiter.
In Tschechisch Grundkurs II werden folgende Kapitel der tschechischen Grammatik eingeführt:
- die Deklination der Possessivpronomen, - die Deklination der Adjektiva im Dativ, Instrumental und Präpositiv, - die Deklination der Personalpronomina, - die Deklination der Substantivmuster: "předseda", "správce" und "vrátný", - das Passiv, - das Futur, - die verbalen Aspekte, - die Ableitung der Adverbien von den Adjektiven, - die Steigerugsformen der Adjektive und Adverbien.
Das Skriptum "Čeština II / Tschechisch II" von Jiřina van Leeuwen-Turnovcová und Franz Schindler kann in StudIP heruntergeladen werden.
Bosnisch Kroatisch/Serbisch I-ICB (05-BA-S-083) ⇑
A2: Grundkurs Bosnisch/Kroatisch/Serbisch II
[Spr Kurs] Bosnisch/Kroatisch/Serbisch "Grundkurs II" (AfK-Nr. 684)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, D 106 | |
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II G, 112 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Fortsetzung des Grundkurses I. Die Studenten sollen das Sprachniveau A2 besitzen und Themengebiete wie Familie, Wohnen, Einkaufen und Restaurant, ihren routinierten Alltag samt Grammatik (Präsens, Perfekt, Futur, verbalen Aspekt, die gesamte Deklination der Adjektive und Substantive, sowie Präpositionen und Possessivpronomen) beherrschen. Folgende Themen werden durchgenommen: Städte und Reisen, Sport. Grammatik: Imperativ, Konditional, Kongruenz, Deklination der Zahlen.
[Spr Kurs] Bosnisch/Kroatisch/Serbisch "Grundkurs II" (für Muttersprachler) (AfK-Nr. 684)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, D 106 | |
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II G, 112 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Ukrainische Sprachausbildung I-ICB (05-BA-S-103) ⇑
A2: Grundkurs Ukrainisch II
[Spr Kurs] Ukrainisch "Grundkurs II" (AfK-Nr. 674)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 013 | |
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 013 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
Der Grundkurs II baut die im Grundkurs I bereits erworbenen Fertigkeiten weiter aus. Die Lesekompetenz von leichten Fachtexten (z.B. biographische Texte zu ukrainischen Persönlichkeiten) soll genauso vermittelt werden wie die Verständigung in routinemäßigen Situationen, in denen es um einen direkten Austausch von Informationen über vertraute Dinge und gemeinsam gelesene Texte geht. Die Sprechfähigkeiten und das Hörverständnis werden im Plenum, aber auch in handlungsorientierten Partner- und Gruppenübungen durch Fragen und Antworten zu den Texten und zu den dort behandelten Themenbereichen auf- und ausgebaut. Einfache Floskeln über die Herkunft, Ausbildung, universitäre Umgebung, eigene Tätigkeit und den Tagesablauf werden vermittelt. Kurze gebräuchliche Ausdrücke, die alltägliche Bedürfnisse erfüllen sowie Informationen zur Person, Bitte um Auskunft, einfache Wünsche ausdrücken, sollen erworben werden. Die Fähigkeit, wichtige Informationen aus Texten/Bildern etc. zu verstehen und mit einer Reihe von Sätzen und mit einfachen Mitteln wiederzugeben wird vermittelt.
Die türkische Sprache (04-Turk-BA-01) ⇑
LV 3: Übung: Türkische Sprache [Sprachkurs II]
LV 4: Übung: Türkische Grammatik ["Reflexionen"]
Sprachmodule, Vertiefung von Sprachkenntnissen (Hauptfächer) ⇑
Wahlpflichtbereich; zu belegen ist ein Modul.
Russische Sprachausbildung II (05-BA-S-016) ⇑
Polnische Sprachausbildung II-ICB (05-BA-S-066) ⇑
Tschechische Sprachausbildung II-ICB (05-BA-S-046) ⇑
Bosnisch/Kroatisch/Serbisch II-ICB (05-BA-S-086) ⇑
Ukrainische Sprachausbildung II-ICB (05-BA-S-106) ⇑
Türkische Kultur (04-OEG-BA-09) ⇑
Praxismodule (Hauptfächer) ⇑
Projekt- und Praxismodul: Geschichte und Kultur im östlichen Europa (04-OEG-BA-10) ⇑
Hauptseminar. Mit eigenständiger Projektarbeit unter Anleitung.
[H Si] Das KZ Groß-Rosen und dessen über 100 Außenlager. Ein vegessenes und wenig erforschtes Konzentrationslager mitten in Europa
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, D 209 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Das Projektseminar möchte sich mit einem der am wenigsten bekannten deutschen NS-Lagerkomplexen in Europa beschäftigen: dem Konzentrationslager Groß-Rosen in Schlesien, dass im Zweiten Weltkrieg zu einem Lager- und Zwangsarbeiterkomplex mit über 100 Nebenlagern ausgebaut wurde.
Der KZ-Komplex umfasste ein weit verzweigtes Netz von Außenlagern, oft nur kurzfristig bestehende Produktionsstandorte. Forschung hierzu blieb lange randständig – aufgrund fragmentierter Quellen, spät erschlossener Archive und fehlender Einbettung in transnationale wirtschafts- und erinnerungshistorische Debatten. Viele Aspekte der Ausbeutungspraxis, ökonomischer Verflechtungen sowie lokaler Kooperationen und Profiteure sind unzureichend erforscht.
Bei einer Exkursion der JLU Gießen im September 2024 zur Gedenkstätte Groß-Rosen und zu weiteren Außenlagern zeigte sich breite Übereinstimmung über den Forschungsbedarf. Daraus entstanden studentische Projekte, die in das Hauptseminar (SoSe 2026), studentische Abschlussarbeiten sowie einen Workshop (September 2026) mit einem daraus entwickelten historiographischen Beitrag zur internationalen Geschichte von Groß-Rosen und seinen Außenlagern münden sollen.
Ziel des Vorhabens ist, bestehende Forschungsperspektiven zu den Außenlagern von Groß-Rosen durch einen europäischen Zugang zu erweitern und ein transnationales Narrativ zu entwickeln, das gemeinsame Erfahrungen wie regionale Unterschiede berücksichtigt. Im Mittelpunkt stehen die Außenlager des KZ-Komplexes, die trotz ihrer Bedeutung nur punktuell untersucht sind und zentrale Elemente des NS-Zwangsarbeitssystems bildeten.
Exemplarisch analysiert das Projekt zwei Lager: Christianstadt/Krzystkowice, ausschließlich mit jüdischen Frauen belegt, ermöglicht detaillierte Einsichten in Organisation, Zwangsarbeit und Gewaltformen. Das Außenlager in Fünfteichen (Miłoszyce) wurde im Herbst 1943 eingerichtet und entwickelte sich zu einer der größten Außenstellen des Konzentrationslagers Gross-Rosen. Die dort inhaftierten Menschen aus zahlreichen europäischen Ländern wurden im nahegelegenen Rüstungsbetrieb sowie im Berthawerk AG in Jeltsch (heute Teil von Jelcz-Laskowice) zur Zwangsarbeit in der Waffenproduktion eingesetzt. Das Lager umfasste rund 6.000 männliche Häftlinge, von denen viele den extremen Lebens- und Arbeitsbedingungen zum Opfer fielen. In der zweiten Januarhälfte 1945 ordnete die SS die Evakuierung des Lagers an. Während des sogenannten Todesmarsches nach Gross-Rosen kamen etwa 1.000 Menschen infolge von Kälte, Erschöpfung und gezielten Tötungen durch SS-Angehörige ums Leben. Etwa 300 schwer erkrankte Häftlinge verblieben im Lager und wurden kurze Zeit später von Soldaten der Roten Armee befreit.
Ein Schwerpunkt gilt den weiblichen SS-Wachmannschaften, deren Rolle im Groß-Rosen-Komplex bislang kaum erforscht wurde. Ich möchte alle Interessierten einladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Es ist möglich, aus dem Projekt Hausarbeiten und wissenschaftliche Abschlussarbeiten zu entwickeln.
Zur Einführung
Rudorff, Andrea: Frauen in den Außenlagern des Konzentrationslagers Groß-Rosen. Geschichte der Konzentrationslager 1933-1945, Band 15. Berlin,2014.
Schulte, Jan Erik. 2001. Zwangsarbeit und Vernichtung: das Wirtschaftsimperium der SS; Oswald Pohl und das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt 1933 - 1945. Book. Paderborn [u.a.]: Schöningh.
Sprenger, Isabell. 1996. Groß-Rosen: ein Konzentrationslager in Schlesien. Book. Neue Forschungen zur schlesischen Geschichte. Neue Forschungen zur schlesischen Geschichte 6. Köln [u.a.]: Böhlau.
Löbner, Martina. 2002. „"Geheime Reichssache" Christianstadt: das Ende einer Kleinstadt zwischen Oder und Neiße sowie der Sprengstoff-Fabrik ‚Ulme‘“. Cd. https://doi.org/urn:nbn:de:gbv:089-3641452423.
[Ü] Geschichte online erforschen – Ein gemeinsamer Guide zur Digitalen Geschichte am Beispiel Polens
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, D 209 | |
| nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Wie erforsche ich eine Region, deren Sprache ich nicht (gut) beherrsche? Wie finde ich digitale Quellen in einem mir unbekannten Archivsystem? Und wie können KI-Tools und Methoden der Digital History dabei helfen – oder auch Probleme erzeugen?
Die Lehrveranstaltung nutzt Polen als Beispiel, um zu erforschen, wie man sich mithilfe von digitalen und KI-Tools neue Geschichtsregionen erschließen kann - und welche Fallstricke das aber auch bergen kann. Wir erarbeiten uns gemeinsam das methodische Handwerkszeug zur digitalen Quellenkritik, der Recherche in digitalen Archiven und Bibliothekskatalogen, dem Umgang mit Mehrsprachigkeit (Polnisch, Russisch, Deutsch, Jiddisch), dem Einsatz und der kritischen Bewertung von KI-gestützten Übersetzungs- und Transkriptionswerkzeugen und reflektieren über Chancen, Grenzen und ethische Fragen digitaler Methoden in den Geschichtswissenschaften.
Ziel der Veranstaltung ist die gemeinsame Erarbeitung eines digitalen Quellenguides zur Geschichte Polens nach dem Vorbild der Regionenguides auf Clio-online. Dieser soll anschließend auch dort veröffentlicht werden. Die Übung ist workshopartig angelegt, enthält praktische Übungsphasen (u. a. zu OCR, Handschriftenerkennung und KI-Übersetzungen) und mündet in einem kollaborativ erarbeiteten Text.
Vorkenntnisse des Polnischen sind nicht erforderlich, willkommen, falls vorhanden. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich kritisch mit digitalen Werkzeugen auseinanderzusetzen und kollaborativ zu arbeiten.
Die Übung findet in der Regel freitags zwischen 10-12 statt, gelegentlich werden zwei wöchentliche Sitzungen zu einer vierstündigen, zweiwöchentlichen zusammengelegt. Vorläufig sehen die Sitzungstermine aus wie folgt (Änderungen vorbehalten)
17.04: 10-12
24.04: 10-12
05.05: Reflexionsworkshop KI mit dem Historischen Institut [Zeit und Raum tba]
08.05: 10-12
22.05: 10-14
29.05: 10-12
19.06: 10-14
03.07: 10-14
17.07: 10-12
Geschichtsvermittlung (04-Gesch-BA-08) ⇑
LV 1: Exkursion mit Blockseminar
[Ex Sem] Nassauische Residenzen in Hessen - Weilburg und Hadamar im Vergleich
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, C 113 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 113 | ||
In dem Seminar wollen wir das Grafen- und Fürstengeschlecht der Nassauer und ihre Probleme in der Frühen Neuzeit kennenlernen und ihre Residenzen in Hessen in Weilburg und Hadamar besichtigen.
[Ex Sem] Orte der Demokratiegeschichte in Hessen
Wir brauchen gar nicht weit zu gehen, um auf Demokratieorte in Hessen zu stoßen. In Gießen haben wir den Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager. Aber nicht nur das, es gibt auch eine ausführliche 1848-Geschichte in Gießen. Und nicht zuletzt wurde hier Wilhelm Liebknecht vor 200 Jahren geboren, der Begründer der Sozialdemokratie. Auf der Exkursion werden wir uns also ausführlich mit Gießen befassen und die Demokratieorte aufsuchen. Wir fahren aber auch nach Frankfurt und schauen uns die Paulskirche an. Auf einer konzeptionellen Ebene diskutieren wir darüber hinaus, was Erinnerungsorte sind und was sie uns heute noch sagen. Retten wir die Demokratie, indem wir ihrer gedenken?
Literatur zur Einführung
Étienne François, Hagen Schulze (Hg.), Deutsche Erinnerungsorte, 3 Bde, München 2008
[Ex Sem] Zwischen Minaretten und Kirchtürmen: Eine Reise durch Bosniens (post-)osmanisches Erbe
Bosnien-Herzegowina ist ein historisch vielschichtiges Land an der Schnittstelle zwischen Ost und West, dessen jahrhundertelange osmanische Prägung ein Nebeneinander verschiedener Religionen und Kulturen ermöglichte. Diese historische Diversität wird während der Exkursion vor Ort erfahrbar gemacht und in vorbereitenden Sitzungen in einen breiteren (post-)osmanischen Kontext eingeordnet.
In den drei vorbereitenden Blocksitzungen werden organisatorische Fragen geklärt und zentrale historische Grundlagen erarbeitet. Während der Reise nach Sarajevo vom 21. bis 30. September 2026 analysieren und diskutieren wir die multikulturelle Geschichte Bosnien-Herzegowinas im Dialog mit Studierenden und Lehrenden der Universität Sarajevo.
WICHTIG: Die Anwesenheit in der ersten Sitzung am 24.04.2026 ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Exkursion.
Die vorbereitenden Sitzungen finden auf Deutsch statt; mehrere Programmpunkte in Bosnien-Herzegowina werden auf Englisch durchgeführt. Zur inhaltlichen Vorbereitung wird die Teilnahme an der Übung „Historische Diversität und Multikulturalität in Südosteuropa – Das Beispiel Bosnien-Herzegowinas“ empfohlen.
LV 2: Hauptseminar
[H Si] Das Wormser Konkordat von 1122 – das Ende des Investiturstreits?
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, C 029 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 029 | ||
Das Wormser Konkordat, das am 23. September 1122 zwischen Kaiser und Papst geschlossen wurde, gilt als Schlusspunkt des Investiturstreits und bildet eine epochale Zäsur – so scheint es. In diesem Vertrag einigten sich Kaiser Heinrich V. und Papst Calixt II. auf das Verfahren für die Wahl und Einsetzung von Bischöfen im Reich. Der Kaiser sollte nur noch sehr begrenzte Rechte bei der Bestellung neuer Bischöfe haben. Eineinhalb Jahrzehnte zuvor hatten sich auch der französische und der englische König mit dem Papst auf ein Verfahren bei den Bischofswahlen geeinigt, bei dem die Könige die sogenannte freie, kanonische Wahl von Bischöfen ohne unmittelbare Eingriffsrechte der Krone garantierten. Oft wurden diese Konkordate als erste Schritte zur Trennung von Kirche und Staat missverstanden. Tatsächlich lässt sich für das gesamte 12. Jahrhundert zeigen, dass Bischofswahlen weiterhin unter starkem königlichen Einfluss stattfanden. War das Wormser Konkordat also nur ein Papiertiger?
Wir werden im Seminar Quellentexte des späten 11. und des 12. Jahrhunderts lesen und versuchen, etwas Licht in die Frage nach der Wirksamkeit und Rezeption des Wormser Konkordats zu bringen.
Literatur:
Hartmann, Wilfried: Der Investiturstreit (Enzyklopädie deutscher Geschichte 21), 3. Aufl. München 2007; Johrendt, Jochen: Der Investiturstreit, Darmstadt 2018; Kohl, Thomas (Hg.): Konflikt und Wandel um 1100: Europa im Zeitalter von Feudalgesellschaft und Investiturstreit (Europa im Mittelalter 36), Berlin 2020; Kohl, Thomas: Die Erfindung des Investiturstreits, in: HZ 312 (2021), S. 34–61; Weinfurter, Stefan: Canossa. Die Entzauberung der Welt, München 2006; Zey, Claudia: Der Investiturstreit, München 2017; Zey, Claudia: Der Investiturstreit – Neuere Perspektiven der Forschung, in: Kohl, Thomas (Hg.): Konflikt und Wandel um 1100: Europa im Zeitalter von Feudalgesellschaft und Investiturstreit (Europa im Mittelalter 36), Berlin 2020, S. 13–31.
[H Si] Die Jugoslawischen Zerfallskriege in den 1990ern: Regionale Vorgeschichte, globale Auswirkungen, internationale Strafjustiz
[H Si] Franz von Assisi
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, C 003 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 003 | ||
Franz von Assisi (1181/82-1226) ist sicher einer der populärsten Heiligen der Kirche. Da sein Wirken von der Öko- und Friedensbewegung, aber auch im Zuge des interreligiösen Dialogs stark rezipiert wurde, ist zumindest sein Name auch bei Nichtchristen bekannt. Im Jahr 2026 jährt sich der Tod des Franz von Assisi zum 800. Mal. Dies ist Anlass genug, das Leben dieses Heiligen im Kontext seiner Zeit anhand ausgewählter Quellen zu untersuchen. Thematisiert werden u.a. die sozialen, kirchlichen und politischen Strukturen im Italien des beginnenden 13. Jahrhunderts, die Spiritualität des Franz von Assisi vor dem Hintergrund der mittelalterlichen Armutsbewegung, die Entstehung der Bettelorden als neuer Typus klösterlichen Lebens, Franzens Konzept der friedlichen Mission und sein Gespräch mit Sultan al-Kamil sowie der erinnerungskulturelle Kampf um die Deutung der Franziskusfigur, der die bereits mittelalterliche Überlieferung zu Franz von Assisi prägt.
Eine Sitzung des Hauptseminars soll in Verbindung mit dem kunsthistorischen Hauptseminar des Kollegen Markus Späth im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte (ehem. Stadtarchiv) abgehalten werden; der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Einführende Literatur: Volker Leppin, Franziskus von Assisi (2018); André Vauchez, Franziskus von Assisi: Geschichte und Erinnerung (2019); Franziskus: Licht aus Assisi. Katalog zur Ausstellung im Erzbischöflichen Diözesanmuseum und im Franziskanerkloster Paderborn [9. Dezember 2011 bis 6. Mai 2012], hg. von Christoph Stiegemann (2011); Franziskus-Quellen: die Schriften des Heiligen Franziskus. Lebensbeschreibungen, Chroniken und Zeugnisse über ihn und seinen Orden, hg. von Dieter Berg (2009).
[H Si] Gedenkstätten
| regelmäßiger Termin ab 20.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, C 113 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 113 | ||
Gedenkstätten sind zentrale Orte historisch-politischer Bildung und gesellschaftlicher Selbstverständigung. Sie sind zugleich Erinnerungsorte, Lernorte und öffentliche Foren, in denen Vergangenheit interpretiert, vermittelt und für gegenwärtige Fragestellungen fruchtbar gemacht wird. Dabei stehen Gedenkstätten stets im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Geschichtsschreibung, pädagogischen Zielsetzungen, politischen Erwartungen und emotionalen Zugängen zur Vergangenheit.
Das Hauptseminar bietet eine grundlegende Einführung in Geschichte, Aufgaben und Funktionen von Gedenkstätten in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, was Gedenkstätten auszeichnet, welche historischen Entwicklungen und erinnerungskulturellen Debatten ihre Arbeit geprägt haben und welche thematischen, methodischen und medialen Schwerpunkte sich in der Gedenkstättenlandschaft beobachten lassen. Diskutiert werden unter anderem Konzepte der Geschichtsvermittlung, Formen der Ausstellungsgestaltung, pädagogische Ansätze sowie die Rolle von Gedenkstätten in aktuellen erinnerungspolitischen Auseinandersetzungen. Ergänzend wird thematisiert, welche Rolle unterschiedliche Quellenformen – darunter insbesondere persönliche Erinnerungen und zeitzeugenschaftliche Berichte – in der Gedenkstättenarbeit spielen und welche Chancen wie auch Grenzen mit ihrem Einsatz verbunden sind.
Als Hauptseminar verbindet die Veranstaltung die intensive Lektüre und Diskussion wissenschaftlicher Texte mit der kritischen Analyse konkreter Gedenkstättenkonzepte und Vermittlungspraktiken. Die Lehrveranstaltung findet im neuen Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen statt, der ersten landeseigenen Gedenkstätte Hessens. An diesem Beispiel werden konkrete Fragestellungen der Gedenkstättenarbeit vertieft: Wie werden historische Orte museal und pädagogisch erschlossen? Welche Narrative und Perspektiven werden sichtbar gemacht? Und wie verhalten sich lokale Geschichte, nationale Erinnerung und gesellschaftliche Gegenwartsbezüge zueinander?
Bitte beachten Sie: Die Auftaktsitzung am 13. April 2025 wird digital stattfinden und bereits um 9:30 Uhr beginnen.
Empfohlene Literatur:
Habbo Knoch: Geschichte in Gedenkstätten. Theorie – Praxis – Berufsfelder. Tübingen 2020.
Jeannette van Laak: Einrichten im Übergang. Das Aufnahmelager Gießen (1946-1990). Frankfurt a.M. 2017.
Martin Sabrow / Norbert Frei (Hg.): Die Geburt des Zeitzeugen nach 1945. Göttingen 2012.
Gedenkstättenkonzeption des Bundes. Zum Download: https://kulturstaatsminister.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Aufarbeiten/Konzept_Gedenkst%C3%A4tten_05.11.25.pdf
Vertiefungsmodule (Hauptfächer sowie Nebenfach 40 CP) ⇑
- Hauptfach 80 CP: Pflichtbereich.
- Hauptfach 70 CP und Nebenfach 40 CP: Wahlpflichtbereich; zu belegen ist ein Modul.
Vertiefungsmodul: Vor- und Frühmoderne (Mittelalter und Frühe Neuzeit) (04-OEG-BA-11) ⇑
LV 1: Vorlesung
[Vl] Globale und koloniale Verflechtungen nach Ostmitteleuropa. Die Welt und ihr "ostmitteleuropäischer 'Hinterhof'" oder aktive Teilhabe? (1450-1914/39)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, A 3 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal) | ||
Das Europa zwischen Oder und Schwarzem Meer, zwischen Ostsee und Adria spielt in der europäischen und globalen Geschichte der frühen Neuzeit und des 19. Jahrhunderts oft nur eine leicht übersehene, gerade im deutschen Sprachraum wenig bekannte Rolle. Aus der Perspektive der Weltsystemtheorie (Immanuel Wallerstein) handelt es sich um eine „Peripherie“, bestenfalls eine „Halbperipherie“. Die Vorlesung möchte diese Zuordnung diskutieren und infragestellen!
Die Vorlesung führt in die gesamt- und transeuropäischen Verflechtungen Ostmitteleuropas seit dem 15. Jahrhundert ein, zeichnet diese nach und analysiert sie. Schwerpunkte liegen auf der polnisch-litauischen (inkl. ukrainischen), böhmischen (tschechischen) und baltischen Geschichte in ihren europäischen und globalen Verflechtungen. Wie agierten ostmitteleuropäische Akteure, die selbst nicht in Kolonialmächten lebten, in einer zunehmend kolonialen Welt? Wie stark engagierten sie sich im 19. Jahrhundert in kolonialen Strukturen, sei es im Russländischen Reich, im preußisch-deutschen Kaiserreich oder in der Habsburgermonarchie?
Die Veranstaltung wendet sich an Studierende ohne Vorkenntnisse wie auch an Studierende, die an der Großregion wissenschaftlich interessiert sind. Auf der Basis von Vorlesungsskripten und Präsentationen erhalten Sie eine strukturierte und systematische Einführung und können Ihre Kenntnisse erweitern.
Zur Einführung
Anka Steffen, Am leinenen Faden. Schlesiens Wirtschaft im globalen Kontext der frühen Neuzeit. Stuttgart 2025.
Immanuel Wallerstein, Das moderne Weltsystem. Die Anfänge kapitalistischer Landwirtschaft und die europäische Weltökonomie im 16. Jahrhundert, Frankfurt am Main/ Wien 1986.
LV 2: Hauptseminar
[H Si] Die Ukraine als Kosakenland
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, D 209 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Ausgehend von Andreas Kappeler grundlegender Studie soll für den Zeitraum vom 17. Bis zum 19. Jahrhundert der Wandel des Bildes der Ukraine vom Land der Kosaken zum Land der Bauern nachvollzogen werden. Dazu gehört zunächst eine Verständigung über die Kategorien Frontier und Banditen. Dann kann das Studium westlicher Chronisten und Kartographen beginnen. Ereignisgeschichtlich steht dabei neben dem Chmel’nyc’kyj-Aufstand (1648-1654) auch der Seitenwechsel Mazepas von Peter I. zu Karl XII. (1709) auf dem Programm.
Im Interesse des interdisziplinären GiZo-Programms wird die Veranstaltung multilingual angeboten. Fremdsprachliche Quellen liegen auch in deutscher und englischer Übersetzung vor.
Based on Andreas Kappeler's fundamental study, the transformation of Ukraine's image from a land of Cossacks to a land of peasants will be traced from the 17th to the 19th century. This first requires an understanding of the categories of frontier and bandits. Then the study of Western chroniclers and cartographers can begin. In terms of historical events, the program will cover not only the Khmelnytsky Uprising (1648-1654) but also Mazepa's change of allegiance from Peter I to Charles XII (1709).
In the interest of the interdisciplinary GiZo program, the course is offered in multiple languages. Foreign-language sources are also available in German and English translations.
Literatur: Kappeler, Andreas: Die Kosaken. Geschichte und Legenden München 2013; ders.: Vom Land der Kosaken zum Land der Bauern Die Ukraine im Horizont des Westens vom 16. bis 19. Jahrhundert. Böhlau Verlag, Wien 2020; Plokhy, Serhii: The Cossack Myth. History and Nationhood in the Age of Empires. Cambridge 2012.
Vertiefungsmodul: Neuere und Neueste Geschichte (04-OEG-BA-12) ⇑
LV 1: Vorlesung
[Vl] Geschichte der Sowjetunion
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, G 026 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 026 | ||
In Zeiten, in denen Putin meint an die Größe der Sowjetunion anknüpfen zu müssen, steht eine historische Bilanz an. Inspiriert durch die sog. Archivrevolution konzentrierte sich die Forschung nach der Auflösung der Sowjetunion zunächst ganz auf das Phänomen des Stalinismus. Das Herrschafts- und Gesellschaftssystem der Sowjetunion wurden vor allem aus sozialhistorischer und kulturgeschichtlicher Perspektive untersucht. Im Nachgang müssen auch die Entstalinisierung und die Perestrojka beleuchtet werden. Heute kristallisiert sich zum einen heraus, dass die Geschichte der Sowjetunion als die Geschichte eines Landes zu begreifen ist, das der Urbanisierung unterlag. Zum anderen ist die Geschichte der Sowjetunion als Geschichte eines Vielvölkerreichs zu deuten.
Die Vorlesung schließt mit einer Klausur in der letzten Semesterwoche.
Literatur: Hildermeier, Manfred: Die Sowjetunion 1917-1991. München 2001 (Oldenbourg Grundriss der Geschichte 31); Plaggenborg, Stefan: Experiment Moderne. Der sowjetische Weg. Frankfurt am Main/New York 2006; Schlögel, Karl: Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt. München 2017.
[Vl] Globale und koloniale Verflechtungen nach Ostmitteleuropa. Die Welt und ihr "ostmitteleuropäischer 'Hinterhof'" oder aktive Teilhabe? (1450-1914/39)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, A 3 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal) | ||
Das Europa zwischen Oder und Schwarzem Meer, zwischen Ostsee und Adria spielt in der europäischen und globalen Geschichte der frühen Neuzeit und des 19. Jahrhunderts oft nur eine leicht übersehene, gerade im deutschen Sprachraum wenig bekannte Rolle. Aus der Perspektive der Weltsystemtheorie (Immanuel Wallerstein) handelt es sich um eine „Peripherie“, bestenfalls eine „Halbperipherie“. Die Vorlesung möchte diese Zuordnung diskutieren und infragestellen!
Die Vorlesung führt in die gesamt- und transeuropäischen Verflechtungen Ostmitteleuropas seit dem 15. Jahrhundert ein, zeichnet diese nach und analysiert sie. Schwerpunkte liegen auf der polnisch-litauischen (inkl. ukrainischen), böhmischen (tschechischen) und baltischen Geschichte in ihren europäischen und globalen Verflechtungen. Wie agierten ostmitteleuropäische Akteure, die selbst nicht in Kolonialmächten lebten, in einer zunehmend kolonialen Welt? Wie stark engagierten sie sich im 19. Jahrhundert in kolonialen Strukturen, sei es im Russländischen Reich, im preußisch-deutschen Kaiserreich oder in der Habsburgermonarchie?
Die Veranstaltung wendet sich an Studierende ohne Vorkenntnisse wie auch an Studierende, die an der Großregion wissenschaftlich interessiert sind. Auf der Basis von Vorlesungsskripten und Präsentationen erhalten Sie eine strukturierte und systematische Einführung und können Ihre Kenntnisse erweitern.
Zur Einführung
Anka Steffen, Am leinenen Faden. Schlesiens Wirtschaft im globalen Kontext der frühen Neuzeit. Stuttgart 2025.
Immanuel Wallerstein, Das moderne Weltsystem. Die Anfänge kapitalistischer Landwirtschaft und die europäische Weltökonomie im 16. Jahrhundert, Frankfurt am Main/ Wien 1986.
LV 2: Hauptseminar
[H Si] Das KZ Groß-Rosen und dessen über 100 Außenlager. Ein vegessenes und wenig erforschtes Konzentrationslager mitten in Europa
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, D 209 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Das Projektseminar möchte sich mit einem der am wenigsten bekannten deutschen NS-Lagerkomplexen in Europa beschäftigen: dem Konzentrationslager Groß-Rosen in Schlesien, dass im Zweiten Weltkrieg zu einem Lager- und Zwangsarbeiterkomplex mit über 100 Nebenlagern ausgebaut wurde.
Der KZ-Komplex umfasste ein weit verzweigtes Netz von Außenlagern, oft nur kurzfristig bestehende Produktionsstandorte. Forschung hierzu blieb lange randständig – aufgrund fragmentierter Quellen, spät erschlossener Archive und fehlender Einbettung in transnationale wirtschafts- und erinnerungshistorische Debatten. Viele Aspekte der Ausbeutungspraxis, ökonomischer Verflechtungen sowie lokaler Kooperationen und Profiteure sind unzureichend erforscht.
Bei einer Exkursion der JLU Gießen im September 2024 zur Gedenkstätte Groß-Rosen und zu weiteren Außenlagern zeigte sich breite Übereinstimmung über den Forschungsbedarf. Daraus entstanden studentische Projekte, die in das Hauptseminar (SoSe 2026), studentische Abschlussarbeiten sowie einen Workshop (September 2026) mit einem daraus entwickelten historiographischen Beitrag zur internationalen Geschichte von Groß-Rosen und seinen Außenlagern münden sollen.
Ziel des Vorhabens ist, bestehende Forschungsperspektiven zu den Außenlagern von Groß-Rosen durch einen europäischen Zugang zu erweitern und ein transnationales Narrativ zu entwickeln, das gemeinsame Erfahrungen wie regionale Unterschiede berücksichtigt. Im Mittelpunkt stehen die Außenlager des KZ-Komplexes, die trotz ihrer Bedeutung nur punktuell untersucht sind und zentrale Elemente des NS-Zwangsarbeitssystems bildeten.
Exemplarisch analysiert das Projekt zwei Lager: Christianstadt/Krzystkowice, ausschließlich mit jüdischen Frauen belegt, ermöglicht detaillierte Einsichten in Organisation, Zwangsarbeit und Gewaltformen. Das Außenlager in Fünfteichen (Miłoszyce) wurde im Herbst 1943 eingerichtet und entwickelte sich zu einer der größten Außenstellen des Konzentrationslagers Gross-Rosen. Die dort inhaftierten Menschen aus zahlreichen europäischen Ländern wurden im nahegelegenen Rüstungsbetrieb sowie im Berthawerk AG in Jeltsch (heute Teil von Jelcz-Laskowice) zur Zwangsarbeit in der Waffenproduktion eingesetzt. Das Lager umfasste rund 6.000 männliche Häftlinge, von denen viele den extremen Lebens- und Arbeitsbedingungen zum Opfer fielen. In der zweiten Januarhälfte 1945 ordnete die SS die Evakuierung des Lagers an. Während des sogenannten Todesmarsches nach Gross-Rosen kamen etwa 1.000 Menschen infolge von Kälte, Erschöpfung und gezielten Tötungen durch SS-Angehörige ums Leben. Etwa 300 schwer erkrankte Häftlinge verblieben im Lager und wurden kurze Zeit später von Soldaten der Roten Armee befreit.
Ein Schwerpunkt gilt den weiblichen SS-Wachmannschaften, deren Rolle im Groß-Rosen-Komplex bislang kaum erforscht wurde. Ich möchte alle Interessierten einladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Es ist möglich, aus dem Projekt Hausarbeiten und wissenschaftliche Abschlussarbeiten zu entwickeln.
Zur Einführung
Rudorff, Andrea: Frauen in den Außenlagern des Konzentrationslagers Groß-Rosen. Geschichte der Konzentrationslager 1933-1945, Band 15. Berlin,2014.
Schulte, Jan Erik. 2001. Zwangsarbeit und Vernichtung: das Wirtschaftsimperium der SS; Oswald Pohl und das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt 1933 - 1945. Book. Paderborn [u.a.]: Schöningh.
Sprenger, Isabell. 1996. Groß-Rosen: ein Konzentrationslager in Schlesien. Book. Neue Forschungen zur schlesischen Geschichte. Neue Forschungen zur schlesischen Geschichte 6. Köln [u.a.]: Böhlau.
Löbner, Martina. 2002. „"Geheime Reichssache" Christianstadt: das Ende einer Kleinstadt zwischen Oder und Neiße sowie der Sprengstoff-Fabrik ‚Ulme‘“. Cd. https://doi.org/urn:nbn:de:gbv:089-3641452423.
[H Si] Die Jugoslawischen Zerfallskriege in den 1990ern: Regionale Vorgeschichte, globale Auswirkungen, internationale Strafjustiz
[H Si] Die Ukraine als Kosakenland
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, D 209 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Ausgehend von Andreas Kappeler grundlegender Studie soll für den Zeitraum vom 17. Bis zum 19. Jahrhundert der Wandel des Bildes der Ukraine vom Land der Kosaken zum Land der Bauern nachvollzogen werden. Dazu gehört zunächst eine Verständigung über die Kategorien Frontier und Banditen. Dann kann das Studium westlicher Chronisten und Kartographen beginnen. Ereignisgeschichtlich steht dabei neben dem Chmel’nyc’kyj-Aufstand (1648-1654) auch der Seitenwechsel Mazepas von Peter I. zu Karl XII. (1709) auf dem Programm.
Im Interesse des interdisziplinären GiZo-Programms wird die Veranstaltung multilingual angeboten. Fremdsprachliche Quellen liegen auch in deutscher und englischer Übersetzung vor.
Based on Andreas Kappeler's fundamental study, the transformation of Ukraine's image from a land of Cossacks to a land of peasants will be traced from the 17th to the 19th century. This first requires an understanding of the categories of frontier and bandits. Then the study of Western chroniclers and cartographers can begin. In terms of historical events, the program will cover not only the Khmelnytsky Uprising (1648-1654) but also Mazepa's change of allegiance from Peter I to Charles XII (1709).
In the interest of the interdisciplinary GiZo program, the course is offered in multiple languages. Foreign-language sources are also available in German and English translations.
Literatur: Kappeler, Andreas: Die Kosaken. Geschichte und Legenden München 2013; ders.: Vom Land der Kosaken zum Land der Bauern Die Ukraine im Horizont des Westens vom 16. bis 19. Jahrhundert. Böhlau Verlag, Wien 2020; Plokhy, Serhii: The Cossack Myth. History and Nationhood in the Age of Empires. Cambridge 2012.
Praktikum (Hauptfach 80 CP) ⇑
Vorbereitungsübung.
[Pra Vb] Praktikumsvorbereitende Übung BA (Geschichte/OEG/ Fachjournalistik Geschichte)
Ein vier-, sechs- oder achtwöchiges Praktikum (je nach individueller Studiengestaltung) gehört zu den obligatorischen Bestandteilen in den Studienfächern Geschichte, Osteuropäische Geschichte und Fachjournalistik Geschichte des GuK. Vor Antritt des Praktikums müssen Sie die praktikumsvorbereitende Übung besuchen, die in jedem Semester angeboten wird. In dieser Informationsveranstaltung geht es um grundsätzliche Fragen der Vorbereitung und Durchführung eines Praktikums.
Im angehängten ILIAS-Kurs finden Sie eine Datenbank, die Ihnen mögliche Praktikumsplätze vorstellt.



