Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Angebote des FB 04: für "Gender in der Lehre" - Philosophie
Veranstaltungen
[Si] Mind your gender - degender your mind. Feministische Philosophie des Geistes (AfK-Nr.: 407/408)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 014 | |
| nächster Termin: 19.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 014 | ||
Feministische Philosophie und Philosophie des Geistes sind zwei Disziplinen der Philosophie, die bislang relativ wenig miteinander in Kontakt gekommen sind, obwohl sie zum Teil ähnliche Phänomene behandeln. So sind Fragen wie „Wer hat einen Geist?“ und „Welchen Einfluss hat das Soziale auf das Mentale?“ sowie Theorien über u.a. Emotionen, das Selbst, und psychische Krankheiten von Relevanz für beide Disziplinen.
Das Seminar soll feministische Philosophie und Philosophie des Geistes in ein Gespräch bringen, das für beide Disziplinen ertragreich ist. Wir werden u.a. feministische, anti-rassistische, anti-ableistische und trans* Perspektiven zu Themen wie Sexualität, Geschlechtsidentität, psychische Krankheiten und Neurodivergenz, das Selbst, Emotionen und Verkörperung diskutieren.
Die Texte werden voraussichtlich teilweise auf Englisch und teilweise auf Deutsch sein, die Seminardiskussion auf Deutsch.
[Si] Philosophieren mit und über Behinderung
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 116 | |
| nächster Termin: 18.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116 | ||
Ausgangspunkt des Seminars ist die Annahme, dass der Begriff Behinderung nicht nur eine medizinische und pädagogische, sondern auch eine genuin philosophische Dimension besitzt. Entsprechend werden einerseits aus theoretischer Perspektive Fragen nach Normalität, Normalisierung, Autonomie, Gerechtigkeit, Anerkennung, Menschenwürde und Macht behandelt. Andererseits wird anhand konkreter Beispiele aller Schulformen diskutiert, inwiefern das Thema Behinderung weniger als Defizit, sondern vielmehr als Einladung verstanden werden kann, um Ethikunterricht in allen Schulformen diskriminierungssensibel zu gestalten.


