Fachbereich 05: Sprache, Literatur, Kultur - Slavistik - Master of Arts (Studienbeginn ab Wintersemester 2020/21)
Veranstaltungen
Der Fachbereich macht die Teilnahme an den Veranstaltungen für Bachelor- und Masterstudiengänge sowie für Lehramtsstudiengänge anmeldepflichtig. Allgemeine Informationen zum Anmeldeverfahren erhalten Sie unter https://flexnow.uni-giessen.de/.
Russistik/Russisch ⇑
(05-MA-S-001) Methoden und Theorien ⇑
A1: Seminar
[Si] Postcolonial Perspectives on Eastern Europe
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
The space between Poland and the Baltic countries in the Northwest, Siberia in the Northeast, the Caucasus, Ukraine, and Bulgaria in the South has in recent history been impacted by empires (the Tsarist, the Prussian, the Hapsburg, and the Ottoman Empire). Most of the peoples residing there have been denied state sovereignty over centuries; the titular nations of the great empires imposed them their cultural patterns. Other than the overseas colonies this process has only rarely been de-scribed by historical scientists as colonialism.
This course is devoted less to the question whether it is justified to speak of an East, East-Central or South-East European „colonization,” but investigates, first, how the hegemonic cultures conceptual-ized the suppressed peoples as less civilized and thus in need of „colonization.” Secondly, we focus on the ways how foreign domination was perceived by the subjugated peoples as colonization.
Anglo-American Postcolonial Studies have made substantial propositions for describing not only the hetero-stereotypes deployed to the Orient (Said), but also the cultural strategies of the subordinated elites. The provocative main question goes as to how the theoretical concepts developed for the para-doxical strategies of identity building of Arabs and Black Africans (such as hybridity, in-betweenness, subalternity, mimicry, Black Signifying, self-Orientalization or agency) can become productive for describing the cultural processes of nation building in East, East-Central, and South-East Europe. During the course we will be exploring this question in mosaic-like form with regard to Bosnia, the Czech Republic, Poland, Russia, and Ukraine.
More participants are welcome; for registration please send an email to dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
[Si] Postkoloniale Osteuropaforschung
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Der Raum zwischen Polen und dem Baltikum im Nordwesten, Sibirien im Nordosten, dem Kaukasus, der Ukraine und Bulgarien im Süden ist in der jüngeren Geschichte durch Imperien geprägt gewesen (Zarenreich, Preußisches Reich, Habsburgerreich, Osmanisches Reich). Der Mehrzahl der dort ansäs-sigen Völker war über Jahrhunderte eigene Staatlichkeit verwehrt; die Titularnationen der Großreiche oktroyierten ihnen eigene kulturelle Muster. Anders als die überseeischen Kolonien ist dieser Prozess in der Geschichtswissenschaft nur selten mit dem Begriff des Kolonialismus beschrieben worden.
Die Veranstaltung widmet sich weniger der Frage, ob es denn sachlich berechtigt wäre, von einer ost-, ostmittel- und südosteuropäischen „Kolonisierung“ zu sprechen, sondern untersucht zum einen, wie die hegemonialen Kulturen die unterdrückten Völkerschaften als weniger zivilisiert und damit „kolo-nisierungsbedürftig“ beschrieben. Zum zweiten gilt das Hauptinteresse der Frage, inwieweit die Fremdherrschaft von den betroffenen Völkern als Kolonisierungsprozess wahrgenommen wurde. Nicht nur zur Konstitution von Heterostereotypen des Orients (Said), sondern auch zur Beschreibung der kulturellen Strategien von Unterdrückten haben die anglo-amerikanischen Postcolonial Studies differenzierte Angebote vorgelegt. Die provokative Leitfrage lautet, ob diese Theorieangebote, die für die paradoxen Identitätsbildungsprozesse von Arabern und Schwarzafrikanern entwickelt wurden (Orientalismus, Hybridität, In-Betweenness, Subalternität, Mimikry, Black Signifying, Agency), für ein besseres Verständnis der Herausbildung von Kulturnationsbewusstsein in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa fruchtbar gemacht werden können. Im Seminar werden wir versuchen, diese Frage mosaikartig mit Blick auf Bosnien-Herzegowina, Polen, Russland, Tschechien und die Ukraine durchzubuchstabieren.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
A2: Übung
[Ü] Familienroman und Geschichte des 20. Jahrhunderts in Osteuropa: Genderaspekte
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
Tolstois Krieg und Frieden hat vorgeführt, wie sich die großen Zäsuren der Geschichte im Kleinformat der Familie spiegeln lassen – und wie gerade diese Verschiebung des Blicks vom öffentlichen ins private Register offizielle historische Erzählungen unterlaufen kann. Der Familienroman erweist sich damit als eine besonders wirkmächtige Form, Geschichte anders zu erzählen: nicht als Abfolge von Daten und Ereignissen, sondern als Verflechtung von Generationen, Körpern, Erinnerungen und Alltagspraktiken, in denen sich Krieg, Repression, Migration und gesellschaftlicher Umbruch erst in ihrer gelebten Dimension zeigen.
Das Seminar untersucht diese Form anhand von Romanen (und teils ihrer Verfilmungen) aus verschiedenen ostslavischen und ostmitteleuropäischen Literaturen – russischer, ukrainischer, belarusischer, tschechischer und polnischer Prosa des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Frage, wie diese Texte familiäre Genealogien nutzen, um Jahrhundertereignisse wie Revolution, Stalinismus, Zweiten Weltkrieg, Sozialismus und dessen Zusammenbruch aus einer intimeren, oft weiblich codierten Perspektive neu zu verhandeln. Dabei rückt das Seminar systematisch Genderaspekte in den Vordergrund: Wer erinnert, wer erzählt, wessen Geschichte wird tradiert? Welche Rolle spielen mütterliche und weibliche Erzählinstanzen als Trägerinnen von Familiengedächtnis, und wie verschieben sich Machtverhältnisse und Geschlechterrollen innerhalb der dargestellten Familienstrukturen vor dem Hintergrund historischer Gewalt?
Anhand von close readings und vergleichender Analyse erarbeiten die Studierenden, wie Literatur private Erinnerung als Gegenentwurf oder Ergänzung zu offiziellen Geschichtsnarrativen literarisch produktiv macht – und welche ästhetischen Mittel dabei zum Einsatz kommen
(05-MA-S-002) Literarische Poetiken und Epochen ⇑
(05-MA-S-003) Literatur und Gesellschaft ⇑
A1: Seminar
[Ü] Boris Chersonskij - vom ukrainischen Samizdat bis zur fünften russophonen Emigration
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Boris Grigorʹevič Chersonskij bzw. Borys Hryhorovyč Chersonsʹkyj (geb. 1950) ist der prominenteste russischsprachige Lyriker der Ukraine. Sein Werk umspannt einen weiten Bogen vom antisowjetischen Untergrund über die Unabhängigkeit der Ukraine, die Revolutionen von 2004 und 2014, den Donbas-Krieg seit 2014 und den russischen Angriffskrieg bis zur Emigration nach Italien seit März 2022. Diese bedingen, dass sein lyrisches Werk vom Samizdat bis zu Facebook unter einem Gesichtspunkt der Literatur-, Konflikt- und Mediensoziologie zu betrachten ist.
Auch wenn zu Chersonskijs Gedichten (aber nicht zu allen seinen Essays) deutsche oder englische Übersetzungen zur Verfügung gestellt werden, sind für die Teilnahme sind Russisch-Kenntnisse und möglichst auch rezeptive Ukrainisch-Kenntnisse geboten.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
A2: Übung
[Ü] Boris Chersonskij - vom ukrainischen Samizdat bis zur fünften russophonen Emigration
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Boris Grigorʹevič Chersonskij bzw. Borys Hryhorovyč Chersonsʹkyj (geb. 1950) ist der prominenteste russischsprachige Lyriker der Ukraine. Sein Werk umspannt einen weiten Bogen vom antisowjetischen Untergrund über die Unabhängigkeit der Ukraine, die Revolutionen von 2004 und 2014, den Donbas-Krieg seit 2014 und den russischen Angriffskrieg bis zur Emigration nach Italien seit März 2022. Diese bedingen, dass sein lyrisches Werk vom Samizdat bis zu Facebook unter einem Gesichtspunkt der Literatur-, Konflikt- und Mediensoziologie zu betrachten ist.
Auch wenn zu Chersonskijs Gedichten (aber nicht zu allen seinen Essays) deutsche oder englische Übersetzungen zur Verfügung gestellt werden, sind für die Teilnahme sind Russisch-Kenntnisse und möglichst auch rezeptive Ukrainisch-Kenntnisse geboten.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
[Ü] Familienroman und Geschichte des 20. Jahrhunderts in Osteuropa: Genderaspekte
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
Tolstois Krieg und Frieden hat vorgeführt, wie sich die großen Zäsuren der Geschichte im Kleinformat der Familie spiegeln lassen – und wie gerade diese Verschiebung des Blicks vom öffentlichen ins private Register offizielle historische Erzählungen unterlaufen kann. Der Familienroman erweist sich damit als eine besonders wirkmächtige Form, Geschichte anders zu erzählen: nicht als Abfolge von Daten und Ereignissen, sondern als Verflechtung von Generationen, Körpern, Erinnerungen und Alltagspraktiken, in denen sich Krieg, Repression, Migration und gesellschaftlicher Umbruch erst in ihrer gelebten Dimension zeigen.
Das Seminar untersucht diese Form anhand von Romanen (und teils ihrer Verfilmungen) aus verschiedenen ostslavischen und ostmitteleuropäischen Literaturen – russischer, ukrainischer, belarusischer, tschechischer und polnischer Prosa des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Frage, wie diese Texte familiäre Genealogien nutzen, um Jahrhundertereignisse wie Revolution, Stalinismus, Zweiten Weltkrieg, Sozialismus und dessen Zusammenbruch aus einer intimeren, oft weiblich codierten Perspektive neu zu verhandeln. Dabei rückt das Seminar systematisch Genderaspekte in den Vordergrund: Wer erinnert, wer erzählt, wessen Geschichte wird tradiert? Welche Rolle spielen mütterliche und weibliche Erzählinstanzen als Trägerinnen von Familiengedächtnis, und wie verschieben sich Machtverhältnisse und Geschlechterrollen innerhalb der dargestellten Familienstrukturen vor dem Hintergrund historischer Gewalt?
Anhand von close readings und vergleichender Analyse erarbeiten die Studierenden, wie Literatur private Erinnerung als Gegenentwurf oder Ergänzung zu offiziellen Geschichtsnarrativen literarisch produktiv macht – und welche ästhetischen Mittel dabei zum Einsatz kommen
[Ü] The Politics of Gender in Imperial, Soviet and Contemporary Russian-language Books for the Young
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
(05-MA-S-004) Literatur, Kultur und Medien ⇑
(05-MA-S-005) Text und Pragmatik ⇑
A1: Hauptseminar
[Si] Syntax, Text, Stil
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Das Seminar beschäftigt sich mit multimedialen Kommunikaten und ihrer (kulturellen) Funktion
A2: Übung
[Ü] Semantik der Synonymie
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
In dieser Veranstaltung werden die semantischen Themen Synonymie und Übersetzungsäquivalenz behandelt. Die Sprachen, anhand derer die Themen veranschaulicht werden, sind das Polnische, das Kirchenslavische und das Ruthenische/Mittelukrainische (sog. „prosta mova“) der frühen Neuzeit, insbesondere des 16. und 17. Jh. Die Lektüre besteht unter anderem aus theologischen und philosophischen Texten von Autoren wie Szymon Budny, Kasjan Sakowicz und Petro Mohyla. Der theoretische Teil, den wir anhand von sprachwissenschaftlicher Fachliteratur erörtern werden, wird anhand von Textbeispielen illustriert.
(05-MA-S-006) Sprache und Gesellschaft im östlichen Europa ⇑
(05-MA-S-007) Strukturen der modernen slavischen Sprachen ⇑
A1: Hauptseminar zu einer Teildisziplin der Linguistik
[Si] Sprachideologien im östlichen Europa
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Bei Sprachideologien geht es um Einstellungen zu und Bewertungen von Sprache. Diese betreffen verschiedene Bereiche, wie z.B. das Verhältnis von Sprache und Nation, Ansichten zu gutem Sprachgebrauch, Umgang mit sprachlicher Diversität in multilingualen Staaten u.a. Der Umbruch im östlichen Europa zwischen 1989 und 1991 hat zu einschneidenden Veränderungen in den Sprachideologien geführt. Noch drastischer sind die Veränderungen aufgrund von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das Seminar verbindet allgemeine methodisch-theoretische Themen zu Sprachideologien mit Fallbeispielen aus verschiedenen slavischen Ländern.
A2: Übung zu Strukturen einer ausgewählten slavischen Sprache
[Si] Die Vielfalt der Sprachen. Mehrsprachigkeit im östlichen Europa und im Alten Reich
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Speaker use verbal tense to put historical events in a temporal order and to position themselves in relation to the time of the events. Besides of lexical means like temporal adverbs, the Slavic languages make use of grammatical temporal markers, of verbal aspect and of syntactic constructions. Besides the typical use ("начинали строить крепость") we discuss more uncommon expressions ("крепость начата строением"), also in West ("Miałem podlane całe mnóstwo grządek...") and South ("… kada ti budeš došla") Slavic languages.
(05-MA-S-008) Quantitative und qualitative Methoden der Sprachwissenschaft ⇑
(05-MA-S-011) Fortgeschrittene Sprachpraxis: Russisch I-SLA 1 ⇑
A1: Sprachkurs Aufbaukurs I
[Spr Kurs] Russisch "Aufbaukurs I: Mediatexte (MA)" (AfK-Nr. 750)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
A2: Sprachkurs Hörsehverstehen für Fortgeschrittene I (Gesellschaft im Spiegel des russischen Films)
[Spr Kurs] Russisch "Hörsehverstehen für Fortgeschrittene: Gesellschaft im Spiegel der aktuellen Spielfilme (MA)"
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
A3: Sprachkurs Geschäftskommunikation
[Spr Kurs] Russisch "Einführung in die Wirtschaftssprache"
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 001 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 001 | ||
(05-MA-S-012) Fortgeschrittene Sprachpraxis: Russisch I-ICB ⇑
A1: Sprachkurs Aufbaukurs I
[Spr Kurs] Russisch "Aufbaukurs I: Mediatexte (MA)" (AfK-Nr. 750)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
A2: Sprachkurs Hörsehverstehen für Fortgeschrittene I (Gesellschaft im Spiegel des russischen Films)
[Spr Kurs] Russisch "Hörsehverstehen für Fortgeschrittene: Gesellschaft im Spiegel der aktuellen Spielfilme (MA)"
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
(05-MA-S-013) Fortgeschrittene Sprachpraxis: Russisch II ⇑
(05-MA-S-014) Fortgeschrittene Sprachpraxis: Russisch III-SLA 1 ⇑
A1: Sprachkurs Aufbaukurs III
[Spr Kurs] Russisch "Aufbaukurs I: Mediatexte (MA)" (AfK-Nr. 750)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
A2: Sprachkurs Hörsehverstehen für Fortgeschrittene II (Gesellschaft im Spiegel des russischen Films)
[Spr Kurs] Russisch "Hörsehverstehen für Fortgeschrittene: Gesellschaft im Spiegel der aktuellen Spielfilme (MA)"
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
(05-MA-S-015) Fortgeschrittene Sprachpraxis: Russisch III-ICB ⇑
A1: Sprachkurs Aufbaukurs III
[Spr Kurs] Russisch "Aufbaukurs I: Mediatexte (MA)" (AfK-Nr. 750)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
A2: Sprachkurs Hörsehverstehen für Fortgeschrittene II (Gesellschaft im Spiegel des russischen Films)
[Spr Kurs] Russisch "Hörsehverstehen für Fortgeschrittene: Gesellschaft im Spiegel der aktuellen Spielfilme (MA)"
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
A3: Projekt Übersetzung
(05-MA-S-016) Mittlere Sprachpraxis Russisch I ⇑
A1: Sprachkurs Russisch
[Spr Kurs] Russisch "Aufbaukurs I: Mediatexte (MA)" (AfK-Nr. 750)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
A2: Sprachkurs Russisch
[Spr Kurs] Russisch "Hörsehverstehen für Fortgeschrittene: Gesellschaft im Spiegel der aktuellen Spielfilme (MA)"
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
[Spr Kurs] Russisch "Schriftsprachliche Schulung" (AfK.-Nr.: 757)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 08:30 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 001 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 001 | ||
(05-MA-S-017) Mittlere Sprachpraxis Russisch II ⇑
(05-MA-S-018) Mittlere Sprachpraxis Russisch III-SLA 2 ⇑
A1: Sprachkurs Russisch
[Spr Kurs] Russisch "Aufbaukurs I: Mediatexte (MA)" (AfK-Nr. 750)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
A2: Sprachkurs Russisch
[Spr Kurs] Russisch "Hörsehverstehen für Fortgeschrittene: Gesellschaft im Spiegel der aktuellen Spielfilme (MA)"
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
(05-MA-S-019) Mittlere Sprachpraxis Russisch III-ICB ⇑
A1: Sprachkurs Geschäftskommunikation
[Spr Kurs] Russisch "Aufbaukurs I: Mediatexte (MA)" (AfK-Nr. 750)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
[Spr Kurs] Russisch "Einführung in die Wirtschaftssprache"
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 001 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 001 | ||
[Ü] Russisch "Geschäftskommunikation"
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 15:30 Uhr, Raum: Phil. II G, 001 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 001 | ||
[Spr Kurs] Russisch "Hörsehverstehen für Fortgeschrittene: Gesellschaft im Spiegel der aktuellen Spielfilme (MA)"
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
A2: Projekt Übersetzung
(05-MA-S-020) Mittlere Sprachpraxis Russisch III-GuK ⇑
A1: Sprachkurs Russisch
[Spr Kurs] Russisch "Aufbaukurs I: Mediatexte (MA)" (AfK-Nr. 750)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
A2: Sprachkurs Russisch
[Spr Kurs] Russisch "Hörsehverstehen für Fortgeschrittene: Gesellschaft im Spiegel der aktuellen Spielfilme (MA)"
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 112 | ||
A3: Übersetzung
Bohemistik/Tschechisch ⇑
(05-MA-S-031) Methoden und Theorien ⇑
A1: Seminar
[Si] Postcolonial Perspectives on Eastern Europe
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
The space between Poland and the Baltic countries in the Northwest, Siberia in the Northeast, the Caucasus, Ukraine, and Bulgaria in the South has in recent history been impacted by empires (the Tsarist, the Prussian, the Hapsburg, and the Ottoman Empire). Most of the peoples residing there have been denied state sovereignty over centuries; the titular nations of the great empires imposed them their cultural patterns. Other than the overseas colonies this process has only rarely been de-scribed by historical scientists as colonialism.
This course is devoted less to the question whether it is justified to speak of an East, East-Central or South-East European „colonization,” but investigates, first, how the hegemonic cultures conceptual-ized the suppressed peoples as less civilized and thus in need of „colonization.” Secondly, we focus on the ways how foreign domination was perceived by the subjugated peoples as colonization.
Anglo-American Postcolonial Studies have made substantial propositions for describing not only the hetero-stereotypes deployed to the Orient (Said), but also the cultural strategies of the subordinated elites. The provocative main question goes as to how the theoretical concepts developed for the para-doxical strategies of identity building of Arabs and Black Africans (such as hybridity, in-betweenness, subalternity, mimicry, Black Signifying, self-Orientalization or agency) can become productive for describing the cultural processes of nation building in East, East-Central, and South-East Europe. During the course we will be exploring this question in mosaic-like form with regard to Bosnia, the Czech Republic, Poland, Russia, and Ukraine.
More participants are welcome; for registration please send an email to dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
[Si] Postkoloniale Osteuropaforschung
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Der Raum zwischen Polen und dem Baltikum im Nordwesten, Sibirien im Nordosten, dem Kaukasus, der Ukraine und Bulgarien im Süden ist in der jüngeren Geschichte durch Imperien geprägt gewesen (Zarenreich, Preußisches Reich, Habsburgerreich, Osmanisches Reich). Der Mehrzahl der dort ansäs-sigen Völker war über Jahrhunderte eigene Staatlichkeit verwehrt; die Titularnationen der Großreiche oktroyierten ihnen eigene kulturelle Muster. Anders als die überseeischen Kolonien ist dieser Prozess in der Geschichtswissenschaft nur selten mit dem Begriff des Kolonialismus beschrieben worden.
Die Veranstaltung widmet sich weniger der Frage, ob es denn sachlich berechtigt wäre, von einer ost-, ostmittel- und südosteuropäischen „Kolonisierung“ zu sprechen, sondern untersucht zum einen, wie die hegemonialen Kulturen die unterdrückten Völkerschaften als weniger zivilisiert und damit „kolo-nisierungsbedürftig“ beschrieben. Zum zweiten gilt das Hauptinteresse der Frage, inwieweit die Fremdherrschaft von den betroffenen Völkern als Kolonisierungsprozess wahrgenommen wurde. Nicht nur zur Konstitution von Heterostereotypen des Orients (Said), sondern auch zur Beschreibung der kulturellen Strategien von Unterdrückten haben die anglo-amerikanischen Postcolonial Studies differenzierte Angebote vorgelegt. Die provokative Leitfrage lautet, ob diese Theorieangebote, die für die paradoxen Identitätsbildungsprozesse von Arabern und Schwarzafrikanern entwickelt wurden (Orientalismus, Hybridität, In-Betweenness, Subalternität, Mimikry, Black Signifying, Agency), für ein besseres Verständnis der Herausbildung von Kulturnationsbewusstsein in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa fruchtbar gemacht werden können. Im Seminar werden wir versuchen, diese Frage mosaikartig mit Blick auf Bosnien-Herzegowina, Polen, Russland, Tschechien und die Ukraine durchzubuchstabieren.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
A2: Übung
[Ü] Familienroman und Geschichte des 20. Jahrhunderts in Osteuropa: Genderaspekte
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
Tolstois Krieg und Frieden hat vorgeführt, wie sich die großen Zäsuren der Geschichte im Kleinformat der Familie spiegeln lassen – und wie gerade diese Verschiebung des Blicks vom öffentlichen ins private Register offizielle historische Erzählungen unterlaufen kann. Der Familienroman erweist sich damit als eine besonders wirkmächtige Form, Geschichte anders zu erzählen: nicht als Abfolge von Daten und Ereignissen, sondern als Verflechtung von Generationen, Körpern, Erinnerungen und Alltagspraktiken, in denen sich Krieg, Repression, Migration und gesellschaftlicher Umbruch erst in ihrer gelebten Dimension zeigen.
Das Seminar untersucht diese Form anhand von Romanen (und teils ihrer Verfilmungen) aus verschiedenen ostslavischen und ostmitteleuropäischen Literaturen – russischer, ukrainischer, belarusischer, tschechischer und polnischer Prosa des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Frage, wie diese Texte familiäre Genealogien nutzen, um Jahrhundertereignisse wie Revolution, Stalinismus, Zweiten Weltkrieg, Sozialismus und dessen Zusammenbruch aus einer intimeren, oft weiblich codierten Perspektive neu zu verhandeln. Dabei rückt das Seminar systematisch Genderaspekte in den Vordergrund: Wer erinnert, wer erzählt, wessen Geschichte wird tradiert? Welche Rolle spielen mütterliche und weibliche Erzählinstanzen als Trägerinnen von Familiengedächtnis, und wie verschieben sich Machtverhältnisse und Geschlechterrollen innerhalb der dargestellten Familienstrukturen vor dem Hintergrund historischer Gewalt?
Anhand von close readings und vergleichender Analyse erarbeiten die Studierenden, wie Literatur private Erinnerung als Gegenentwurf oder Ergänzung zu offiziellen Geschichtsnarrativen literarisch produktiv macht – und welche ästhetischen Mittel dabei zum Einsatz kommen
[Ü] Tschechische mittelalterliche Texte
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
In der Übung werden mittelalterliche Texte wie "Legenda o sv. Kateřině", "Mastičkář" und "Spor duše s tělem" gelesen, übersetzt und diskutiert werden. Tschechisch-Kenntnisse sind Voraussetzung für die Teilnahme.
(05-MA-S-032) Literarische Poetiken und Epochen ⇑
(05-MA-S-033) Literatur und Gesellschaft ⇑
A1: Seminar
[Si] Marx im östlichen Europa
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
Da sich die Sowjetunion seit 1917 und der Ostblock seit Ende der 1940er Jahre auf Karl Marx und Friedrich Engels beriefen, scheint die staatstragende Rolle des Maxismus-Leninismus außer Frage zu stehen – doch weit gefehlt! Innerhalb des Marxismus wurden erbitterte Kämpfe ausgetragen und ideologische Gegner vernichtet. Und seit dem Ende des Staatssozialismus im östlichen Europa kann das Marx’sche Erbe wieder für eine kritische Gesellschaftstheorie herhalten.
Im Seminar lesen wir Marx selbst über den Osten, die Granden des Marxismus-Leninismus, die Kritiker der erstarrten Staatsideologie und gegenwärtige linke Theoretiker, jeweils im Original und in deutscher Übersetzung.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
A2: Übung
[Ü] Tschechische mittelalterliche Texte
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
In der Übung werden mittelalterliche Texte wie "Legenda o sv. Kateřině", "Mastičkář" und "Spor duše s tělem" gelesen, übersetzt und diskutiert werden. Tschechisch-Kenntnisse sind Voraussetzung für die Teilnahme.
(05-MA-S-034) Literatur, Kultur und Medien ⇑
(05-MA-S-035) Text und Pragmatik ⇑
A1: Hauptseminar
[Si] Syntax, Text, Stil
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Das Seminar beschäftigt sich mit multimedialen Kommunikaten und ihrer (kulturellen) Funktion
A2: Übung
[Ü] Language Under Pressure
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
[Ü] Semantik der Synonymie
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
In dieser Veranstaltung werden die semantischen Themen Synonymie und Übersetzungsäquivalenz behandelt. Die Sprachen, anhand derer die Themen veranschaulicht werden, sind das Polnische, das Kirchenslavische und das Ruthenische/Mittelukrainische (sog. „prosta mova“) der frühen Neuzeit, insbesondere des 16. und 17. Jh. Die Lektüre besteht unter anderem aus theologischen und philosophischen Texten von Autoren wie Szymon Budny, Kasjan Sakowicz und Petro Mohyla. Der theoretische Teil, den wir anhand von sprachwissenschaftlicher Fachliteratur erörtern werden, wird anhand von Textbeispielen illustriert.
(05-MA-S-036) Sprache und Gesellschaft im östlichen Europa ⇑
(05-MA-S-037) Strukturen der modernen slavischen Sprachen ⇑
A1: Hauptseminar zu einer Teildisziplin der Linguistik
[Si] Die Vielfalt der Sprachen. Mehrsprachigkeit im östlichen Europa und im Alten Reich
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Speaker use verbal tense to put historical events in a temporal order and to position themselves in relation to the time of the events. Besides of lexical means like temporal adverbs, the Slavic languages make use of grammatical temporal markers, of verbal aspect and of syntactic constructions. Besides the typical use ("начинали строить крепость") we discuss more uncommon expressions ("крепость начата строением"), also in West ("Miałem podlane całe mnóstwo grządek...") and South ("… kada ti budeš došla") Slavic languages.
[Si] Sprachideologien im östlichen Europa
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Bei Sprachideologien geht es um Einstellungen zu und Bewertungen von Sprache. Diese betreffen verschiedene Bereiche, wie z.B. das Verhältnis von Sprache und Nation, Ansichten zu gutem Sprachgebrauch, Umgang mit sprachlicher Diversität in multilingualen Staaten u.a. Der Umbruch im östlichen Europa zwischen 1989 und 1991 hat zu einschneidenden Veränderungen in den Sprachideologien geführt. Noch drastischer sind die Veränderungen aufgrund von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das Seminar verbindet allgemeine methodisch-theoretische Themen zu Sprachideologien mit Fallbeispielen aus verschiedenen slavischen Ländern.
(05-MA-S-038) Quantitative und qualitative Methoden der Sprachwissenschaft ⇑
(05-MA-S-041) Fortgeschrittene Sprachpraxis Tschechisch I ⇑
A1: Aufbaukurs Tschechisch I
[Spr Kurs] Tschechisch "Aufbaukurs I : V rušném městě, nebo na vesnici, Jak být dlouho fit, Za výhodnými nákupy se slevou (AfK-Nr. 670)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
V tomto kurzu pracujeme s učebnicí "Čeština pro život 2", úroveň B1-B2.
A2: Übung Tschechische Konversation und schriftlicher Ausdruck I
[Spr Kurs] Tschechisch "Konversation und schriftlicher Ausdruck I: Filmová tvorba Zdeňka Svěráka (MA) (AfK-Nr. 669)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
V tomto kurzu se podíváme na filmy jednoho z nejúspěšnějších českých scenaristů a herců, Zdeňka Svěráka. Tři z jeho filmů se dostaly mezi nejužší kandidáty na Oscara - jeden (Kolja) Oscara i získal.
(05-MA-S-042) Fortgeschrittene Sprachpraxis Tschechisch II-SLA 1 ⇑
(05-MA-S-043) Fortgeschrittene Sprachpraxis Tschechisch II-SLA 2 ⇑
(05-MA-S-044) Fortgeschrittene Sprachpraxis Tschechisch II - ICB ⇑
(05-MA-S-045) Fortgeschrittene Sprachpraxis Tschechisch III-SLA ⇑
A1: Aufbaukurs Tschechisch I
[Spr Kurs] Tschechisch "Aufbaukurs I : V rušném městě, nebo na vesnici, Jak být dlouho fit, Za výhodnými nákupy se slevou (AfK-Nr. 670)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
V tomto kurzu pracujeme s učebnicí "Čeština pro život 2", úroveň B1-B2.
A2: Übung Tschechische Konversation und schriftlicher Ausdruck I
[Spr Kurs] Tschechisch "Konversation und schriftlicher Ausdruck I: Filmová tvorba Zdeňka Svěráka (MA) (AfK-Nr. 669)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
V tomto kurzu se podíváme na filmy jednoho z nejúspěšnějších českých scenaristů a herců, Zdeňka Svěráka. Tři z jeho filmů se dostaly mezi nejužší kandidáty na Oscara - jeden (Kolja) Oscara i získal.
(05-MA-S-046) Fortgeschrittene Sprachpraxis Tschechisch III-ICB ⇑
A1: Aufbaukurs Tschechisch I
[Spr Kurs] Tschechisch "Aufbaukurs I : V rušném městě, nebo na vesnici, Jak být dlouho fit, Za výhodnými nákupy se slevou (AfK-Nr. 670)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
V tomto kurzu pracujeme s učebnicí "Čeština pro život 2", úroveň B1-B2.
A2: Projekt Übersetzung
(05-MA-S-047) Mittlere Sprachpraxis Tschechisch III-GuK ⇑
A1: Aufbaukurs Tschechisch I
[Spr Kurs] Tschechisch "Aufbaukurs I : V rušném městě, nebo na vesnici, Jak být dlouho fit, Za výhodnými nákupy se slevou (AfK-Nr. 670)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
V tomto kurzu pracujeme s učebnicí "Čeština pro život 2", úroveň B1-B2.
A2: Tschechische Konversation und schriftlicher Ausdruck I
[Spr Kurs] Tschechisch "Konversation und schriftlicher Ausdruck I: Filmová tvorba Zdeňka Svěráka (MA) (AfK-Nr. 669)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
V tomto kurzu se podíváme na filmy jednoho z nejúspěšnějších českých scenaristů a herců, Zdeňka Svěráka. Tři z jeho filmů se dostaly mezi nejužší kandidáty na Oscara - jeden (Kolja) Oscara i získal.
A3: Übersetzung
Polonistik/Polnisch ⇑
(05-MA-S-051) Methoden und Theorien ⇑
A1: Seminar
[Si] Postcolonial Perspectives on Eastern Europe
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
The space between Poland and the Baltic countries in the Northwest, Siberia in the Northeast, the Caucasus, Ukraine, and Bulgaria in the South has in recent history been impacted by empires (the Tsarist, the Prussian, the Hapsburg, and the Ottoman Empire). Most of the peoples residing there have been denied state sovereignty over centuries; the titular nations of the great empires imposed them their cultural patterns. Other than the overseas colonies this process has only rarely been de-scribed by historical scientists as colonialism.
This course is devoted less to the question whether it is justified to speak of an East, East-Central or South-East European „colonization,” but investigates, first, how the hegemonic cultures conceptual-ized the suppressed peoples as less civilized and thus in need of „colonization.” Secondly, we focus on the ways how foreign domination was perceived by the subjugated peoples as colonization.
Anglo-American Postcolonial Studies have made substantial propositions for describing not only the hetero-stereotypes deployed to the Orient (Said), but also the cultural strategies of the subordinated elites. The provocative main question goes as to how the theoretical concepts developed for the para-doxical strategies of identity building of Arabs and Black Africans (such as hybridity, in-betweenness, subalternity, mimicry, Black Signifying, self-Orientalization or agency) can become productive for describing the cultural processes of nation building in East, East-Central, and South-East Europe. During the course we will be exploring this question in mosaic-like form with regard to Bosnia, the Czech Republic, Poland, Russia, and Ukraine.
More participants are welcome; for registration please send an email to dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
[Si] Postkoloniale Osteuropaforschung
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Der Raum zwischen Polen und dem Baltikum im Nordwesten, Sibirien im Nordosten, dem Kaukasus, der Ukraine und Bulgarien im Süden ist in der jüngeren Geschichte durch Imperien geprägt gewesen (Zarenreich, Preußisches Reich, Habsburgerreich, Osmanisches Reich). Der Mehrzahl der dort ansäs-sigen Völker war über Jahrhunderte eigene Staatlichkeit verwehrt; die Titularnationen der Großreiche oktroyierten ihnen eigene kulturelle Muster. Anders als die überseeischen Kolonien ist dieser Prozess in der Geschichtswissenschaft nur selten mit dem Begriff des Kolonialismus beschrieben worden.
Die Veranstaltung widmet sich weniger der Frage, ob es denn sachlich berechtigt wäre, von einer ost-, ostmittel- und südosteuropäischen „Kolonisierung“ zu sprechen, sondern untersucht zum einen, wie die hegemonialen Kulturen die unterdrückten Völkerschaften als weniger zivilisiert und damit „kolo-nisierungsbedürftig“ beschrieben. Zum zweiten gilt das Hauptinteresse der Frage, inwieweit die Fremdherrschaft von den betroffenen Völkern als Kolonisierungsprozess wahrgenommen wurde. Nicht nur zur Konstitution von Heterostereotypen des Orients (Said), sondern auch zur Beschreibung der kulturellen Strategien von Unterdrückten haben die anglo-amerikanischen Postcolonial Studies differenzierte Angebote vorgelegt. Die provokative Leitfrage lautet, ob diese Theorieangebote, die für die paradoxen Identitätsbildungsprozesse von Arabern und Schwarzafrikanern entwickelt wurden (Orientalismus, Hybridität, In-Betweenness, Subalternität, Mimikry, Black Signifying, Agency), für ein besseres Verständnis der Herausbildung von Kulturnationsbewusstsein in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa fruchtbar gemacht werden können. Im Seminar werden wir versuchen, diese Frage mosaikartig mit Blick auf Bosnien-Herzegowina, Polen, Russland, Tschechien und die Ukraine durchzubuchstabieren.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
A2: Übung
[Ü] Familienroman und Geschichte des 20. Jahrhunderts in Osteuropa: Genderaspekte
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
Tolstois Krieg und Frieden hat vorgeführt, wie sich die großen Zäsuren der Geschichte im Kleinformat der Familie spiegeln lassen – und wie gerade diese Verschiebung des Blicks vom öffentlichen ins private Register offizielle historische Erzählungen unterlaufen kann. Der Familienroman erweist sich damit als eine besonders wirkmächtige Form, Geschichte anders zu erzählen: nicht als Abfolge von Daten und Ereignissen, sondern als Verflechtung von Generationen, Körpern, Erinnerungen und Alltagspraktiken, in denen sich Krieg, Repression, Migration und gesellschaftlicher Umbruch erst in ihrer gelebten Dimension zeigen.
Das Seminar untersucht diese Form anhand von Romanen (und teils ihrer Verfilmungen) aus verschiedenen ostslavischen und ostmitteleuropäischen Literaturen – russischer, ukrainischer, belarusischer, tschechischer und polnischer Prosa des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Frage, wie diese Texte familiäre Genealogien nutzen, um Jahrhundertereignisse wie Revolution, Stalinismus, Zweiten Weltkrieg, Sozialismus und dessen Zusammenbruch aus einer intimeren, oft weiblich codierten Perspektive neu zu verhandeln. Dabei rückt das Seminar systematisch Genderaspekte in den Vordergrund: Wer erinnert, wer erzählt, wessen Geschichte wird tradiert? Welche Rolle spielen mütterliche und weibliche Erzählinstanzen als Trägerinnen von Familiengedächtnis, und wie verschieben sich Machtverhältnisse und Geschlechterrollen innerhalb der dargestellten Familienstrukturen vor dem Hintergrund historischer Gewalt?
Anhand von close readings und vergleichender Analyse erarbeiten die Studierenden, wie Literatur private Erinnerung als Gegenentwurf oder Ergänzung zu offiziellen Geschichtsnarrativen literarisch produktiv macht – und welche ästhetischen Mittel dabei zum Einsatz kommen
(05-MA-S-052) Literarische Poetiken und Epochen ⇑
(05-MA-S-053) Literatur und Gesellschaft ⇑
A1: Seminar
[Si] Zbigniew Herbert und die Volksrepublik Polen
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
Zbigniew Herbert, langjähriger Anwärter für den Literatur-Nobelpreis, war einer der philosophischsten und zugleich politischsten Dichter Polens zur Zeit des Sozialismus. Seine Kunstfigur Pan Cogito [Herr Cogito] leistete weise Widerstand gegen moralische Korrumpierung wie gegen das 1981 verhängte Kriegsrecht.
Im Seminar werden Herberts Texte, die in diversen deutschen und englischen Übersetzungen vorliegen, vom Debüt 1956 bis in die postsozialistische Zeit einer genauen, langsamen Lektüre unterzogen.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
A2: Übung
[Ü] Familienroman und Geschichte des 20. Jahrhunderts in Osteuropa: Genderaspekte
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
Tolstois Krieg und Frieden hat vorgeführt, wie sich die großen Zäsuren der Geschichte im Kleinformat der Familie spiegeln lassen – und wie gerade diese Verschiebung des Blicks vom öffentlichen ins private Register offizielle historische Erzählungen unterlaufen kann. Der Familienroman erweist sich damit als eine besonders wirkmächtige Form, Geschichte anders zu erzählen: nicht als Abfolge von Daten und Ereignissen, sondern als Verflechtung von Generationen, Körpern, Erinnerungen und Alltagspraktiken, in denen sich Krieg, Repression, Migration und gesellschaftlicher Umbruch erst in ihrer gelebten Dimension zeigen.
Das Seminar untersucht diese Form anhand von Romanen (und teils ihrer Verfilmungen) aus verschiedenen ostslavischen und ostmitteleuropäischen Literaturen – russischer, ukrainischer, belarusischer, tschechischer und polnischer Prosa des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Frage, wie diese Texte familiäre Genealogien nutzen, um Jahrhundertereignisse wie Revolution, Stalinismus, Zweiten Weltkrieg, Sozialismus und dessen Zusammenbruch aus einer intimeren, oft weiblich codierten Perspektive neu zu verhandeln. Dabei rückt das Seminar systematisch Genderaspekte in den Vordergrund: Wer erinnert, wer erzählt, wessen Geschichte wird tradiert? Welche Rolle spielen mütterliche und weibliche Erzählinstanzen als Trägerinnen von Familiengedächtnis, und wie verschieben sich Machtverhältnisse und Geschlechterrollen innerhalb der dargestellten Familienstrukturen vor dem Hintergrund historischer Gewalt?
Anhand von close readings und vergleichender Analyse erarbeiten die Studierenden, wie Literatur private Erinnerung als Gegenentwurf oder Ergänzung zu offiziellen Geschichtsnarrativen literarisch produktiv macht – und welche ästhetischen Mittel dabei zum Einsatz kommen
(05-MA-S-054) Literatur, Kultur und Medien ⇑
A1: Seminar
[Si] Zbigniew Herbert und die Volksrepublik Polen
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
Zbigniew Herbert, langjähriger Anwärter für den Literatur-Nobelpreis, war einer der philosophischsten und zugleich politischsten Dichter Polens zur Zeit des Sozialismus. Seine Kunstfigur Pan Cogito [Herr Cogito] leistete weise Widerstand gegen moralische Korrumpierung wie gegen das 1981 verhängte Kriegsrecht.
Im Seminar werden Herberts Texte, die in diversen deutschen und englischen Übersetzungen vorliegen, vom Debüt 1956 bis in die postsozialistische Zeit einer genauen, langsamen Lektüre unterzogen.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
A2: Übung
[Ü] Familienroman und Geschichte des 20. Jahrhunderts in Osteuropa: Genderaspekte
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
Tolstois Krieg und Frieden hat vorgeführt, wie sich die großen Zäsuren der Geschichte im Kleinformat der Familie spiegeln lassen – und wie gerade diese Verschiebung des Blicks vom öffentlichen ins private Register offizielle historische Erzählungen unterlaufen kann. Der Familienroman erweist sich damit als eine besonders wirkmächtige Form, Geschichte anders zu erzählen: nicht als Abfolge von Daten und Ereignissen, sondern als Verflechtung von Generationen, Körpern, Erinnerungen und Alltagspraktiken, in denen sich Krieg, Repression, Migration und gesellschaftlicher Umbruch erst in ihrer gelebten Dimension zeigen.
Das Seminar untersucht diese Form anhand von Romanen (und teils ihrer Verfilmungen) aus verschiedenen ostslavischen und ostmitteleuropäischen Literaturen – russischer, ukrainischer, belarusischer, tschechischer und polnischer Prosa des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Frage, wie diese Texte familiäre Genealogien nutzen, um Jahrhundertereignisse wie Revolution, Stalinismus, Zweiten Weltkrieg, Sozialismus und dessen Zusammenbruch aus einer intimeren, oft weiblich codierten Perspektive neu zu verhandeln. Dabei rückt das Seminar systematisch Genderaspekte in den Vordergrund: Wer erinnert, wer erzählt, wessen Geschichte wird tradiert? Welche Rolle spielen mütterliche und weibliche Erzählinstanzen als Trägerinnen von Familiengedächtnis, und wie verschieben sich Machtverhältnisse und Geschlechterrollen innerhalb der dargestellten Familienstrukturen vor dem Hintergrund historischer Gewalt?
Anhand von close readings und vergleichender Analyse erarbeiten die Studierenden, wie Literatur private Erinnerung als Gegenentwurf oder Ergänzung zu offiziellen Geschichtsnarrativen literarisch produktiv macht – und welche ästhetischen Mittel dabei zum Einsatz kommen
(05-MA-S-055) Text und Pragmatik ⇑
A1: Hauptseminar
[Si] Syntax, Text, Stil
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Das Seminar beschäftigt sich mit multimedialen Kommunikaten und ihrer (kulturellen) Funktion
A2: Übung
[Ü] Language Under Pressure
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
[Ü] Semantik der Synonymie
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
In dieser Veranstaltung werden die semantischen Themen Synonymie und Übersetzungsäquivalenz behandelt. Die Sprachen, anhand derer die Themen veranschaulicht werden, sind das Polnische, das Kirchenslavische und das Ruthenische/Mittelukrainische (sog. „prosta mova“) der frühen Neuzeit, insbesondere des 16. und 17. Jh. Die Lektüre besteht unter anderem aus theologischen und philosophischen Texten von Autoren wie Szymon Budny, Kasjan Sakowicz und Petro Mohyla. Der theoretische Teil, den wir anhand von sprachwissenschaftlicher Fachliteratur erörtern werden, wird anhand von Textbeispielen illustriert.
(05-MA-S-056) Sprache und Gesellschaft im östlichen Europa ⇑
(05-MA-S-057) Strukturen der modernen slavischen Sprachen ⇑
A1: Hauptseminar zu einer Teildisziplin der Linguistik
[Si] Die Vielfalt der Sprachen. Mehrsprachigkeit im östlichen Europa und im Alten Reich
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Speaker use verbal tense to put historical events in a temporal order and to position themselves in relation to the time of the events. Besides of lexical means like temporal adverbs, the Slavic languages make use of grammatical temporal markers, of verbal aspect and of syntactic constructions. Besides the typical use ("начинали строить крепость") we discuss more uncommon expressions ("крепость начата строением"), also in West ("Miałem podlane całe mnóstwo grządek...") and South ("… kada ti budeš došla") Slavic languages.
[Si] Sprachideologien im östlichen Europa
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Bei Sprachideologien geht es um Einstellungen zu und Bewertungen von Sprache. Diese betreffen verschiedene Bereiche, wie z.B. das Verhältnis von Sprache und Nation, Ansichten zu gutem Sprachgebrauch, Umgang mit sprachlicher Diversität in multilingualen Staaten u.a. Der Umbruch im östlichen Europa zwischen 1989 und 1991 hat zu einschneidenden Veränderungen in den Sprachideologien geführt. Noch drastischer sind die Veränderungen aufgrund von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das Seminar verbindet allgemeine methodisch-theoretische Themen zu Sprachideologien mit Fallbeispielen aus verschiedenen slavischen Ländern.
(05-MA-S-058) Quantitative und qualitative Methoden der Sprachwissenschaft ⇑
(05-MA-S-061) Fortgeschrittene Sprachpraxis Polnisch I ⇑
A1: Aufbaukurs Polnisch I
A2: Übung Polnische Konversation und schriftlicher Ausdruck I
(05-MA-S-062) Fortgeschrittene Sprachpraxis Polnisch II-SLA 1 ⇑
(05-MA-S-063) Fortgeschrittene Sprachpraxis Polnisch II-SLA 2 ⇑
(05-MA-S-064) Fortgeschrittene Sprachpraxis Polnisch II-ICB ⇑
(05-MA-S-065) Fortgeschrittene Sprachpraxis Polnisch III-SLA ⇑
A1: Aufbaukurs Polnisch I
A2: Übung Polnische Konversation und schriftlicher Ausdruck I
(05-MA-S-066) Fortgeschrittene Sprachpraxis Polnisch III-ICB ⇑
A1: Aufbaukurs Polnisch I
A2: Projekt Übersetzung
(05-MA-S-067) Fortgeschrittene Sprachpraxis Polnisch III-GuK ⇑
A1: Aufbaukurs Polnisch I
A2: Polnische Konversation und schriftlicher Ausdruck I
A3: Übersetzung
Südslavistik/Bosnisch, Kroatisch, Serbisch ⇑
(05-MA-S-071) Methoden und Theorien ⇑
A1: Seminar
[Si] Postcolonial Perspectives on Eastern Europe
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
The space between Poland and the Baltic countries in the Northwest, Siberia in the Northeast, the Caucasus, Ukraine, and Bulgaria in the South has in recent history been impacted by empires (the Tsarist, the Prussian, the Hapsburg, and the Ottoman Empire). Most of the peoples residing there have been denied state sovereignty over centuries; the titular nations of the great empires imposed them their cultural patterns. Other than the overseas colonies this process has only rarely been de-scribed by historical scientists as colonialism.
This course is devoted less to the question whether it is justified to speak of an East, East-Central or South-East European „colonization,” but investigates, first, how the hegemonic cultures conceptual-ized the suppressed peoples as less civilized and thus in need of „colonization.” Secondly, we focus on the ways how foreign domination was perceived by the subjugated peoples as colonization.
Anglo-American Postcolonial Studies have made substantial propositions for describing not only the hetero-stereotypes deployed to the Orient (Said), but also the cultural strategies of the subordinated elites. The provocative main question goes as to how the theoretical concepts developed for the para-doxical strategies of identity building of Arabs and Black Africans (such as hybridity, in-betweenness, subalternity, mimicry, Black Signifying, self-Orientalization or agency) can become productive for describing the cultural processes of nation building in East, East-Central, and South-East Europe. During the course we will be exploring this question in mosaic-like form with regard to Bosnia, the Czech Republic, Poland, Russia, and Ukraine.
More participants are welcome; for registration please send an email to dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
[Si] Postkoloniale Osteuropaforschung
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Der Raum zwischen Polen und dem Baltikum im Nordwesten, Sibirien im Nordosten, dem Kaukasus, der Ukraine und Bulgarien im Süden ist in der jüngeren Geschichte durch Imperien geprägt gewesen (Zarenreich, Preußisches Reich, Habsburgerreich, Osmanisches Reich). Der Mehrzahl der dort ansäs-sigen Völker war über Jahrhunderte eigene Staatlichkeit verwehrt; die Titularnationen der Großreiche oktroyierten ihnen eigene kulturelle Muster. Anders als die überseeischen Kolonien ist dieser Prozess in der Geschichtswissenschaft nur selten mit dem Begriff des Kolonialismus beschrieben worden.
Die Veranstaltung widmet sich weniger der Frage, ob es denn sachlich berechtigt wäre, von einer ost-, ostmittel- und südosteuropäischen „Kolonisierung“ zu sprechen, sondern untersucht zum einen, wie die hegemonialen Kulturen die unterdrückten Völkerschaften als weniger zivilisiert und damit „kolo-nisierungsbedürftig“ beschrieben. Zum zweiten gilt das Hauptinteresse der Frage, inwieweit die Fremdherrschaft von den betroffenen Völkern als Kolonisierungsprozess wahrgenommen wurde. Nicht nur zur Konstitution von Heterostereotypen des Orients (Said), sondern auch zur Beschreibung der kulturellen Strategien von Unterdrückten haben die anglo-amerikanischen Postcolonial Studies differenzierte Angebote vorgelegt. Die provokative Leitfrage lautet, ob diese Theorieangebote, die für die paradoxen Identitätsbildungsprozesse von Arabern und Schwarzafrikanern entwickelt wurden (Orientalismus, Hybridität, In-Betweenness, Subalternität, Mimikry, Black Signifying, Agency), für ein besseres Verständnis der Herausbildung von Kulturnationsbewusstsein in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa fruchtbar gemacht werden können. Im Seminar werden wir versuchen, diese Frage mosaikartig mit Blick auf Bosnien-Herzegowina, Polen, Russland, Tschechien und die Ukraine durchzubuchstabieren.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
A2: Übung
[Ü] Queerness im Postsozialismus
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
Ob queere Gedichte aus Bosnien oder Filme aus Georgien: In dieser Lehrveranstaltung beschäftigen wir uns mit queerem Leben in postsozialistischen Gesellschaften – von der DDR über Süd- und Osteuropa bis nach Zentralasien. Anhand kurzer Texte und ausgewählter Filme nähern wir uns dem Thema von verschiedenen Seiten an und schauen dabei auch auf aktuelle und historische Formen von Aktivismus. Dabei fragen wir, wie Queerness in diesen Ländern sichtbar wird, wie sie rechtlich behandelt und künstlerisch gestaltet wird – und wie sich daraus eine Spannung zwischen staatlichen Einschränkungen und künstlerischer Freiheit ergibt.
(05-MA-S-072) Literarische Poetiken und Epochen ⇑
(05-MA-S-073) Literatur und Gesellschaft ⇑
A1: Seminar
[Si] Marx im östlichen Europa
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
Da sich die Sowjetunion seit 1917 und der Ostblock seit Ende der 1940er Jahre auf Karl Marx und Friedrich Engels beriefen, scheint die staatstragende Rolle des Maxismus-Leninismus außer Frage zu stehen – doch weit gefehlt! Innerhalb des Marxismus wurden erbitterte Kämpfe ausgetragen und ideologische Gegner vernichtet. Und seit dem Ende des Staatssozialismus im östlichen Europa kann das Marx’sche Erbe wieder für eine kritische Gesellschaftstheorie herhalten.
Im Seminar lesen wir Marx selbst über den Osten, die Granden des Marxismus-Leninismus, die Kritiker der erstarrten Staatsideologie und gegenwärtige linke Theoretiker, jeweils im Original und in deutscher Übersetzung.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
A2: Übung
[Ü] Queerness im Postsozialismus
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
Ob queere Gedichte aus Bosnien oder Filme aus Georgien: In dieser Lehrveranstaltung beschäftigen wir uns mit queerem Leben in postsozialistischen Gesellschaften – von der DDR über Süd- und Osteuropa bis nach Zentralasien. Anhand kurzer Texte und ausgewählter Filme nähern wir uns dem Thema von verschiedenen Seiten an und schauen dabei auch auf aktuelle und historische Formen von Aktivismus. Dabei fragen wir, wie Queerness in diesen Ländern sichtbar wird, wie sie rechtlich behandelt und künstlerisch gestaltet wird – und wie sich daraus eine Spannung zwischen staatlichen Einschränkungen und künstlerischer Freiheit ergibt.
(05-MA-S-074) Literatur, Kultur und Medien ⇑
A1: Seminar
[Ü] Queerness im Postsozialismus
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
Ob queere Gedichte aus Bosnien oder Filme aus Georgien: In dieser Lehrveranstaltung beschäftigen wir uns mit queerem Leben in postsozialistischen Gesellschaften – von der DDR über Süd- und Osteuropa bis nach Zentralasien. Anhand kurzer Texte und ausgewählter Filme nähern wir uns dem Thema von verschiedenen Seiten an und schauen dabei auch auf aktuelle und historische Formen von Aktivismus. Dabei fragen wir, wie Queerness in diesen Ländern sichtbar wird, wie sie rechtlich behandelt und künstlerisch gestaltet wird – und wie sich daraus eine Spannung zwischen staatlichen Einschränkungen und künstlerischer Freiheit ergibt.
(05-MA-S-075) Text und Pragmatik ⇑
A1: Hauptseminar
[Si] Syntax, Text, Stil
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Das Seminar beschäftigt sich mit multimedialen Kommunikaten und ihrer (kulturellen) Funktion
A2: Übung
[Ü] Language Under Pressure
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
[Ü] Semantik der Synonymie
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
In dieser Veranstaltung werden die semantischen Themen Synonymie und Übersetzungsäquivalenz behandelt. Die Sprachen, anhand derer die Themen veranschaulicht werden, sind das Polnische, das Kirchenslavische und das Ruthenische/Mittelukrainische (sog. „prosta mova“) der frühen Neuzeit, insbesondere des 16. und 17. Jh. Die Lektüre besteht unter anderem aus theologischen und philosophischen Texten von Autoren wie Szymon Budny, Kasjan Sakowicz und Petro Mohyla. Der theoretische Teil, den wir anhand von sprachwissenschaftlicher Fachliteratur erörtern werden, wird anhand von Textbeispielen illustriert.
(05-MA-S-076) Sprache und Gesellschaft im östlichen Europa ⇑
(05-MA-S-077) Strukturen der modernen slavischen Sprachen ⇑
A1: Hauptseminar zu einer Teildisziplin der Linguistik
[Si] Die Vielfalt der Sprachen. Mehrsprachigkeit im östlichen Europa und im Alten Reich
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Speaker use verbal tense to put historical events in a temporal order and to position themselves in relation to the time of the events. Besides of lexical means like temporal adverbs, the Slavic languages make use of grammatical temporal markers, of verbal aspect and of syntactic constructions. Besides the typical use ("начинали строить крепость") we discuss more uncommon expressions ("крепость начата строением"), also in West ("Miałem podlane całe mnóstwo grządek...") and South ("… kada ti budeš došla") Slavic languages.
[Si] Sprachideologien im östlichen Europa
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Bei Sprachideologien geht es um Einstellungen zu und Bewertungen von Sprache. Diese betreffen verschiedene Bereiche, wie z.B. das Verhältnis von Sprache und Nation, Ansichten zu gutem Sprachgebrauch, Umgang mit sprachlicher Diversität in multilingualen Staaten u.a. Der Umbruch im östlichen Europa zwischen 1989 und 1991 hat zu einschneidenden Veränderungen in den Sprachideologien geführt. Noch drastischer sind die Veränderungen aufgrund von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das Seminar verbindet allgemeine methodisch-theoretische Themen zu Sprachideologien mit Fallbeispielen aus verschiedenen slavischen Ländern.
(05-MA-S-078) Quantitative und qualitative Methoden der Sprachwissenschaft ⇑
(05-MA-S-081) Fortgeschrittene Sprachpraxis Bosnisch/Kroatisch/Serbisch I ⇑
A1: Aufbaukurs Bosnisch/Kroatisch/Serbisch I
A2: Übung Konversation und schriftlicher Ausdruck Bosnisch/Kroatisch/Serbisch I
(05-MA-S-083) Fortgeschrittene Sprachpraxis Bosnisch/Kroatisch/Serbisch II-SLA 2 ⇑
(05-MA-S-084) Fortgeschrittene Sprachpraxis Bosnisch/Kroatisch/Serbisch II-ICB ⇑
(05-MA-S-085) Fortgeschrittene Sprachpraxis Bosnisch/Kroatisch/Serbisch III-SLA ⇑
A1: Aufbaukurs Bosnisch/Kroatisch/Serbisch I
A2: Übung Konversation und schriftlicher Ausdruck Bosnisch/Kroatisch/Serbisch I
(05-MA-S-086) Fortgeschrittene Sprachpraxis Bosnisch/Kroatisch/Serbisch III-ICB ⇑
A1: Aufbaukurs Bosnisch/Kroatisch/Serbisch I
A2: Projekt Übersetzung
(05-MA-S-087) Fortgeschrittene Sprachpraxis Bosnisch/Kroatisch/Serbisch III-GuK ⇑
A1: Aufbaukurs Bosnisch/Kroatisch/Serbisch I
A2: Konversation und schriftlicher Ausdruck Bosnisch/Kroatisch/Serbisch I
A3: Übersetzung
Ukrainistik/Ukrainisch ⇑
(05-MA-S-091) Methoden und Theorien ⇑
A1: Seminar
[Si] Postcolonial Perspectives on Eastern Europe
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
The space between Poland and the Baltic countries in the Northwest, Siberia in the Northeast, the Caucasus, Ukraine, and Bulgaria in the South has in recent history been impacted by empires (the Tsarist, the Prussian, the Hapsburg, and the Ottoman Empire). Most of the peoples residing there have been denied state sovereignty over centuries; the titular nations of the great empires imposed them their cultural patterns. Other than the overseas colonies this process has only rarely been de-scribed by historical scientists as colonialism.
This course is devoted less to the question whether it is justified to speak of an East, East-Central or South-East European „colonization,” but investigates, first, how the hegemonic cultures conceptual-ized the suppressed peoples as less civilized and thus in need of „colonization.” Secondly, we focus on the ways how foreign domination was perceived by the subjugated peoples as colonization.
Anglo-American Postcolonial Studies have made substantial propositions for describing not only the hetero-stereotypes deployed to the Orient (Said), but also the cultural strategies of the subordinated elites. The provocative main question goes as to how the theoretical concepts developed for the para-doxical strategies of identity building of Arabs and Black Africans (such as hybridity, in-betweenness, subalternity, mimicry, Black Signifying, self-Orientalization or agency) can become productive for describing the cultural processes of nation building in East, East-Central, and South-East Europe. During the course we will be exploring this question in mosaic-like form with regard to Bosnia, the Czech Republic, Poland, Russia, and Ukraine.
More participants are welcome; for registration please send an email to dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
[Si] Postkoloniale Osteuropaforschung
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Der Raum zwischen Polen und dem Baltikum im Nordwesten, Sibirien im Nordosten, dem Kaukasus, der Ukraine und Bulgarien im Süden ist in der jüngeren Geschichte durch Imperien geprägt gewesen (Zarenreich, Preußisches Reich, Habsburgerreich, Osmanisches Reich). Der Mehrzahl der dort ansäs-sigen Völker war über Jahrhunderte eigene Staatlichkeit verwehrt; die Titularnationen der Großreiche oktroyierten ihnen eigene kulturelle Muster. Anders als die überseeischen Kolonien ist dieser Prozess in der Geschichtswissenschaft nur selten mit dem Begriff des Kolonialismus beschrieben worden.
Die Veranstaltung widmet sich weniger der Frage, ob es denn sachlich berechtigt wäre, von einer ost-, ostmittel- und südosteuropäischen „Kolonisierung“ zu sprechen, sondern untersucht zum einen, wie die hegemonialen Kulturen die unterdrückten Völkerschaften als weniger zivilisiert und damit „kolo-nisierungsbedürftig“ beschrieben. Zum zweiten gilt das Hauptinteresse der Frage, inwieweit die Fremdherrschaft von den betroffenen Völkern als Kolonisierungsprozess wahrgenommen wurde. Nicht nur zur Konstitution von Heterostereotypen des Orients (Said), sondern auch zur Beschreibung der kulturellen Strategien von Unterdrückten haben die anglo-amerikanischen Postcolonial Studies differenzierte Angebote vorgelegt. Die provokative Leitfrage lautet, ob diese Theorieangebote, die für die paradoxen Identitätsbildungsprozesse von Arabern und Schwarzafrikanern entwickelt wurden (Orientalismus, Hybridität, In-Betweenness, Subalternität, Mimikry, Black Signifying, Agency), für ein besseres Verständnis der Herausbildung von Kulturnationsbewusstsein in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa fruchtbar gemacht werden können. Im Seminar werden wir versuchen, diese Frage mosaikartig mit Blick auf Bosnien-Herzegowina, Polen, Russland, Tschechien und die Ukraine durchzubuchstabieren.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
A2: Übung
[Ü] Familienroman und Geschichte des 20. Jahrhunderts in Osteuropa: Genderaspekte
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
Tolstois Krieg und Frieden hat vorgeführt, wie sich die großen Zäsuren der Geschichte im Kleinformat der Familie spiegeln lassen – und wie gerade diese Verschiebung des Blicks vom öffentlichen ins private Register offizielle historische Erzählungen unterlaufen kann. Der Familienroman erweist sich damit als eine besonders wirkmächtige Form, Geschichte anders zu erzählen: nicht als Abfolge von Daten und Ereignissen, sondern als Verflechtung von Generationen, Körpern, Erinnerungen und Alltagspraktiken, in denen sich Krieg, Repression, Migration und gesellschaftlicher Umbruch erst in ihrer gelebten Dimension zeigen.
Das Seminar untersucht diese Form anhand von Romanen (und teils ihrer Verfilmungen) aus verschiedenen ostslavischen und ostmitteleuropäischen Literaturen – russischer, ukrainischer, belarusischer, tschechischer und polnischer Prosa des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Frage, wie diese Texte familiäre Genealogien nutzen, um Jahrhundertereignisse wie Revolution, Stalinismus, Zweiten Weltkrieg, Sozialismus und dessen Zusammenbruch aus einer intimeren, oft weiblich codierten Perspektive neu zu verhandeln. Dabei rückt das Seminar systematisch Genderaspekte in den Vordergrund: Wer erinnert, wer erzählt, wessen Geschichte wird tradiert? Welche Rolle spielen mütterliche und weibliche Erzählinstanzen als Trägerinnen von Familiengedächtnis, und wie verschieben sich Machtverhältnisse und Geschlechterrollen innerhalb der dargestellten Familienstrukturen vor dem Hintergrund historischer Gewalt?
Anhand von close readings und vergleichender Analyse erarbeiten die Studierenden, wie Literatur private Erinnerung als Gegenentwurf oder Ergänzung zu offiziellen Geschichtsnarrativen literarisch produktiv macht – und welche ästhetischen Mittel dabei zum Einsatz kommen
(05-MA-S-092) Literarische Poetiken und Epochen ⇑
(05-MA-S-093) Literatur und Gesellschaft ⇑
A1: Seminar
[Ü] Boris Chersonskij - vom ukrainischen Samizdat bis zur fünften russophonen Emigration
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Boris Grigorʹevič Chersonskij bzw. Borys Hryhorovyč Chersonsʹkyj (geb. 1950) ist der prominenteste russischsprachige Lyriker der Ukraine. Sein Werk umspannt einen weiten Bogen vom antisowjetischen Untergrund über die Unabhängigkeit der Ukraine, die Revolutionen von 2004 und 2014, den Donbas-Krieg seit 2014 und den russischen Angriffskrieg bis zur Emigration nach Italien seit März 2022. Diese bedingen, dass sein lyrisches Werk vom Samizdat bis zu Facebook unter einem Gesichtspunkt der Literatur-, Konflikt- und Mediensoziologie zu betrachten ist.
Auch wenn zu Chersonskijs Gedichten (aber nicht zu allen seinen Essays) deutsche oder englische Übersetzungen zur Verfügung gestellt werden, sind für die Teilnahme sind Russisch-Kenntnisse und möglichst auch rezeptive Ukrainisch-Kenntnisse geboten.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
A2: Übung
[Ü] Familienroman und Geschichte des 20. Jahrhunderts in Osteuropa: Genderaspekte
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
Tolstois Krieg und Frieden hat vorgeführt, wie sich die großen Zäsuren der Geschichte im Kleinformat der Familie spiegeln lassen – und wie gerade diese Verschiebung des Blicks vom öffentlichen ins private Register offizielle historische Erzählungen unterlaufen kann. Der Familienroman erweist sich damit als eine besonders wirkmächtige Form, Geschichte anders zu erzählen: nicht als Abfolge von Daten und Ereignissen, sondern als Verflechtung von Generationen, Körpern, Erinnerungen und Alltagspraktiken, in denen sich Krieg, Repression, Migration und gesellschaftlicher Umbruch erst in ihrer gelebten Dimension zeigen.
Das Seminar untersucht diese Form anhand von Romanen (und teils ihrer Verfilmungen) aus verschiedenen ostslavischen und ostmitteleuropäischen Literaturen – russischer, ukrainischer, belarusischer, tschechischer und polnischer Prosa des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Frage, wie diese Texte familiäre Genealogien nutzen, um Jahrhundertereignisse wie Revolution, Stalinismus, Zweiten Weltkrieg, Sozialismus und dessen Zusammenbruch aus einer intimeren, oft weiblich codierten Perspektive neu zu verhandeln. Dabei rückt das Seminar systematisch Genderaspekte in den Vordergrund: Wer erinnert, wer erzählt, wessen Geschichte wird tradiert? Welche Rolle spielen mütterliche und weibliche Erzählinstanzen als Trägerinnen von Familiengedächtnis, und wie verschieben sich Machtverhältnisse und Geschlechterrollen innerhalb der dargestellten Familienstrukturen vor dem Hintergrund historischer Gewalt?
Anhand von close readings und vergleichender Analyse erarbeiten die Studierenden, wie Literatur private Erinnerung als Gegenentwurf oder Ergänzung zu offiziellen Geschichtsnarrativen literarisch produktiv macht – und welche ästhetischen Mittel dabei zum Einsatz kommen
(05-MA-S-094) Literatur, Kultur und Medien ⇑
A1: Seminar
[Ü] Boris Chersonskij - vom ukrainischen Samizdat bis zur fünften russophonen Emigration
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 106 | ||
Boris Grigorʹevič Chersonskij bzw. Borys Hryhorovyč Chersonsʹkyj (geb. 1950) ist der prominenteste russischsprachige Lyriker der Ukraine. Sein Werk umspannt einen weiten Bogen vom antisowjetischen Untergrund über die Unabhängigkeit der Ukraine, die Revolutionen von 2004 und 2014, den Donbas-Krieg seit 2014 und den russischen Angriffskrieg bis zur Emigration nach Italien seit März 2022. Diese bedingen, dass sein lyrisches Werk vom Samizdat bis zu Facebook unter einem Gesichtspunkt der Literatur-, Konflikt- und Mediensoziologie zu betrachten ist.
Auch wenn zu Chersonskijs Gedichten (aber nicht zu allen seinen Essays) deutsche oder englische Übersetzungen zur Verfügung gestellt werden, sind für die Teilnahme sind Russisch-Kenntnisse und möglichst auch rezeptive Ukrainisch-Kenntnisse geboten.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
[Si] Marx im östlichen Europa
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
Da sich die Sowjetunion seit 1917 und der Ostblock seit Ende der 1940er Jahre auf Karl Marx und Friedrich Engels beriefen, scheint die staatstragende Rolle des Maxismus-Leninismus außer Frage zu stehen – doch weit gefehlt! Innerhalb des Marxismus wurden erbitterte Kämpfe ausgetragen und ideologische Gegner vernichtet. Und seit dem Ende des Staatssozialismus im östlichen Europa kann das Marx’sche Erbe wieder für eine kritische Gesellschaftstheorie herhalten.
Im Seminar lesen wir Marx selbst über den Osten, die Granden des Marxismus-Leninismus, die Kritiker der erstarrten Staatsideologie und gegenwärtige linke Theoretiker, jeweils im Original und in deutscher Übersetzung.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
(05-MA-S-095) Text und Pragmatik ⇑
A1: Hauptseminar
[Si] Syntax, Text, Stil
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Das Seminar beschäftigt sich mit multimedialen Kommunikaten und ihrer (kulturellen) Funktion
A2: Übung
[Ü] Language Under Pressure
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 005 | ||
[Ü] Semantik der Synonymie
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 007 | ||
In dieser Veranstaltung werden die semantischen Themen Synonymie und Übersetzungsäquivalenz behandelt. Die Sprachen, anhand derer die Themen veranschaulicht werden, sind das Polnische, das Kirchenslavische und das Ruthenische/Mittelukrainische (sog. „prosta mova“) der frühen Neuzeit, insbesondere des 16. und 17. Jh. Die Lektüre besteht unter anderem aus theologischen und philosophischen Texten von Autoren wie Szymon Budny, Kasjan Sakowicz und Petro Mohyla. Der theoretische Teil, den wir anhand von sprachwissenschaftlicher Fachliteratur erörtern werden, wird anhand von Textbeispielen illustriert.
(05-MA-S-096) Sprache und Gesellschaft im östlichen Europa ⇑
(05-MA-S-097) Strukturen der modernen slavischen Sprachen ⇑
A1: Hauptseminar zu einer Teildisziplin der Linguistik
[Si] Die Vielfalt der Sprachen. Mehrsprachigkeit im östlichen Europa und im Alten Reich
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Speaker use verbal tense to put historical events in a temporal order and to position themselves in relation to the time of the events. Besides of lexical means like temporal adverbs, the Slavic languages make use of grammatical temporal markers, of verbal aspect and of syntactic constructions. Besides the typical use ("начинали строить крепость") we discuss more uncommon expressions ("крепость начата строением"), also in West ("Miałem podlane całe mnóstwo grządek...") and South ("… kada ti budeš došla") Slavic languages.
[Si] Sprachideologien im östlichen Europa
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
Bei Sprachideologien geht es um Einstellungen zu und Bewertungen von Sprache. Diese betreffen verschiedene Bereiche, wie z.B. das Verhältnis von Sprache und Nation, Ansichten zu gutem Sprachgebrauch, Umgang mit sprachlicher Diversität in multilingualen Staaten u.a. Der Umbruch im östlichen Europa zwischen 1989 und 1991 hat zu einschneidenden Veränderungen in den Sprachideologien geführt. Noch drastischer sind die Veränderungen aufgrund von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das Seminar verbindet allgemeine methodisch-theoretische Themen zu Sprachideologien mit Fallbeispielen aus verschiedenen slavischen Ländern.
A2: Übung zu Strukturen einer ausgewählten slavischen Sprache
(05-MA-S-098) Quantitative und qualitative Methoden der Sprachwissenschaft ⇑
(05-MA-S-101) Fortgeschrittene Sprachpraxis Ukrainisch I ⇑
A1: Aufbaukurs Ukrainisch I
[Spr Kurs] Ukrainisch "Aufbaukurs I: Jak my žyvemo - problemy i perspektyvy" (MA) (AfK-Nr. 680)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
Ziele der Veranstaltung: Vertiefung der bereits erworbenen grammatischen Kenntnisse, Aneignung
von Wissen zu diversen Themen des aktuellen Lebens in der Ukraine sowie Kenntnis von literarischen Schlüsseltexten aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
A2: Übung Ukrainische Konversation und schriftlicher Ausdruck I
[Ü] Ukrainisch "Konversation und schriftlicher Ausdruck I: Ukrajina literaturna" (MA) (Afk-Nr. 679)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 012 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 012 | ||
Ziel der Veranstaltung ist die Fähigkeit, den Inhalt von ukrainischen literarischen Texten wiederzugeben, deren Themen zu diskutieren, historisch einzuordnen und den eigenen Standpunkt dazu zu erläutern. Bei der Auswahl Texte handelt es sich um Schlüsselwerke aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
(05-MA-S-103) Fortgeschrittene Sprachpraxis Ukrainisch II-SLA 2 ⇑
(05-MA-S-104) Fortgeschrittene Sprachpraxis Ukrainisch II-ICB ⇑
(05-MA-S-105) Fortgeschrittene Sprachpraxis Ukrainisch III-SLA ⇑
A1: Aufbaukurs Ukrainisch I
[Spr Kurs] Ukrainisch "Aufbaukurs I: Jak my žyvemo - problemy i perspektyvy" (MA) (AfK-Nr. 680)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
Ziele der Veranstaltung: Vertiefung der bereits erworbenen grammatischen Kenntnisse, Aneignung
von Wissen zu diversen Themen des aktuellen Lebens in der Ukraine sowie Kenntnis von literarischen Schlüsseltexten aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
A2: Übung Ukrainische Konversation und schriftlicher Ausdruck I
[Ü] Ukrainisch "Konversation und schriftlicher Ausdruck I: Ukrajina literaturna" (MA) (Afk-Nr. 679)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 012 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 012 | ||
Ziel der Veranstaltung ist die Fähigkeit, den Inhalt von ukrainischen literarischen Texten wiederzugeben, deren Themen zu diskutieren, historisch einzuordnen und den eigenen Standpunkt dazu zu erläutern. Bei der Auswahl Texte handelt es sich um Schlüsselwerke aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
(05-MA-S-106) Fortgeschrittene Sprachpraxis Ukrainisch III-ICB ⇑
A1: Aufbaukurs Ukrainisch I
[Spr Kurs] Ukrainisch "Aufbaukurs I: Jak my žyvemo - problemy i perspektyvy" (MA) (AfK-Nr. 680)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
Ziele der Veranstaltung: Vertiefung der bereits erworbenen grammatischen Kenntnisse, Aneignung
von Wissen zu diversen Themen des aktuellen Lebens in der Ukraine sowie Kenntnis von literarischen Schlüsseltexten aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
A2: Projekt Übersetzung
(05-MA-S-107) Fortgeschrittene Sprachpraxis Ukrainisch III-GuK ⇑
A1: Aufbaukurs Ukrainisch I
[Spr Kurs] Ukrainisch "Aufbaukurs I: Jak my žyvemo - problemy i perspektyvy" (MA) (AfK-Nr. 680)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 013 | ||
Ziele der Veranstaltung: Vertiefung der bereits erworbenen grammatischen Kenntnisse, Aneignung
von Wissen zu diversen Themen des aktuellen Lebens in der Ukraine sowie Kenntnis von literarischen Schlüsseltexten aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
A2: Ukrainische Konversation und schriftlicher Ausdruck I
[Ü] Ukrainisch "Konversation und schriftlicher Ausdruck I: Ukrajina literaturna" (MA) (Afk-Nr. 679)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 012 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 012 | ||
Ziel der Veranstaltung ist die Fähigkeit, den Inhalt von ukrainischen literarischen Texten wiederzugeben, deren Themen zu diskutieren, historisch einzuordnen und den eigenen Standpunkt dazu zu erläutern. Bei der Auswahl Texte handelt es sich um Schlüsselwerke aus dem 20. und 21. Jahrhundert.



