Fachbereich 05: Sprache, Literatur, Kultur - Germanistik - Master of Arts
Veranstaltungen
Der Fachbereich macht die Teilnahme an den Veranstaltungen für Bachelor- und Masterstudiengänge sowie für Lehramtsstudiengänge anmeldepflichtig. Allgemeine Informationen zum Anmeldeverfahren erhalten Sie unter https://flexnow.uni-giessen.de/.
Mediävistik ⇑
Sprache und Medien im dt. Mittelalter (05-MA-G-001) ⇑
A1: Seminar Sprachgeschichte
[Si] Historische Grammatik
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Das Seminar behandelt grammatische Phänomene des Alt-, Mittel- und Frühneuhochdeutschen. Im Fokus stehen ausgewählte Veränderungen auf verschiedenen sprachlichen Ebenen, z.B. die Entwicklung der Vokalvielfalt des Deutschen, der Wandel von Kasus- und Numerusmarkierung in der Nominalgruppe sowie die Entstehung und Stabilisierung typischer Klammerstrukturen im Satzbau.
[Si] Magisch, göttlich, heroisch: Einblick in die ahd. Literatur
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Die ersten Aufzeichnungen volkssprachlicher Literatur bis in das 8. Jhd. zurück. Was wir ab hier an Zeugnissen finden, ist nicht nur im höchsten Maße variantenreich, sondern auch hoch spannend: neben Texten zu Magie und Medizin gibt es unter anderem Bibelexegesen, Gebete, Ausführungen zu Herrschaft und Heiligkeit wie auch Heldenlieder. Diese Vielfalt an Texten und Medien sollen im Mittelpunkt des Seminars stehen.
A2: Seminar Überlieferungsgeschichte
[Si] Historische Grammatik
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Das Seminar behandelt grammatische Phänomene des Alt-, Mittel- und Frühneuhochdeutschen. Im Fokus stehen ausgewählte Veränderungen auf verschiedenen sprachlichen Ebenen, z.B. die Entwicklung der Vokalvielfalt des Deutschen, der Wandel von Kasus- und Numerusmarkierung in der Nominalgruppe sowie die Entstehung und Stabilisierung typischer Klammerstrukturen im Satzbau.
[Si] Magisch, göttlich, heroisch: Einblick in die ahd. Literatur
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Die ersten Aufzeichnungen volkssprachlicher Literatur bis in das 8. Jhd. zurück. Was wir ab hier an Zeugnissen finden, ist nicht nur im höchsten Maße variantenreich, sondern auch hoch spannend: neben Texten zu Magie und Medizin gibt es unter anderem Bibelexegesen, Gebete, Ausführungen zu Herrschaft und Heiligkeit wie auch Heldenlieder. Diese Vielfalt an Texten und Medien sollen im Mittelpunkt des Seminars stehen.
Anfänge der Deutschen Literatur und Sprache im 7.-11. Jh. (05-MA-G-002) ⇑
A1: Seminar
[Si] Magisch, göttlich, heroisch: Einblick in die ahd. Literatur
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Die ersten Aufzeichnungen volkssprachlicher Literatur bis in das 8. Jhd. zurück. Was wir ab hier an Zeugnissen finden, ist nicht nur im höchsten Maße variantenreich, sondern auch hoch spannend: neben Texten zu Magie und Medizin gibt es unter anderem Bibelexegesen, Gebete, Ausführungen zu Herrschaft und Heiligkeit wie auch Heldenlieder. Diese Vielfalt an Texten und Medien sollen im Mittelpunkt des Seminars stehen.
A2: Seminar
[Si] Magisch, göttlich, heroisch: Einblick in die ahd. Literatur
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Die ersten Aufzeichnungen volkssprachlicher Literatur bis in das 8. Jhd. zurück. Was wir ab hier an Zeugnissen finden, ist nicht nur im höchsten Maße variantenreich, sondern auch hoch spannend: neben Texten zu Magie und Medizin gibt es unter anderem Bibelexegesen, Gebete, Ausführungen zu Herrschaft und Heiligkeit wie auch Heldenlieder. Diese Vielfalt an Texten und Medien sollen im Mittelpunkt des Seminars stehen.
Höfische Zeit: Deutsche Literatur und Sprache im 12.-14. Jh. (05-MA-G-003) ⇑
A1: Seminar
[Si] Ein perfekter Liebhaber? Gottfrieds von Straßburg "Tristan"
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 029 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 029 | ||
Der höfische Roman "Tristan" von Gottfrieds von Straßburg diskutiert Aspekte von Minne, Magie, Macht und Betrug. Der Protagonist Tristan ist dabei nicht nur idealer Ritter und perfekter Liebhaber, sondern auch ein listiger Held, der Betrug und Täuschung perfektioniert. Damit verschiebt er nicht nur gesellschaftliche und soziale Grenzen, sondern es öffnen sich auch neue Räume kunstvollen Erzählens.
A2: Seminar
[Si] Ein perfekter Liebhaber? Gottfrieds von Straßburg "Tristan"
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 029 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 029 | ||
Der höfische Roman "Tristan" von Gottfrieds von Straßburg diskutiert Aspekte von Minne, Magie, Macht und Betrug. Der Protagonist Tristan ist dabei nicht nur idealer Ritter und perfekter Liebhaber, sondern auch ein listiger Held, der Betrug und Täuschung perfektioniert. Damit verschiebt er nicht nur gesellschaftliche und soziale Grenzen, sondern es öffnen sich auch neue Räume kunstvollen Erzählens.
Umbrüche: Deutsche Literatur und Sprache im 15.-16. Jh. (05-MA-G-004) ⇑
A1: Seminar
[Si] Heldin, Heilige, Mörderin? Wolfgang Schmeltzls Comoedia Judith von 1542
| regelmäßige Termine ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
Eine Frau überlistet einen Feldherren und schlägt ihm mit seinem eigenen Schwert den Kopf ab. Die biblische Geschichte der gottesfürchtigen Jüdin Judith, die ihr bedrängtes Volk vor den Feinden rettet, gehört auf der Bühne der Frühen Neuzeit zu den beliebtesten Stoffen, nicht zuletzt auch weil Martin Luther diese Geschichte als besonders exemplarisch und didaktisch wertvoll ansieht. Zahlreich wird der Stoff im 16. Jahrhundert mit deutlicher Tendenz zur Politisierung und Aktualisierung aufbereitet, so auch von dem österreichischen Dramatiker Wolfgang Schmeltzl.
Wir werden gemeinsam eine (z.T.) rekonstruierende Aufführung dieses Dramas erarbeiten, um zu sehen, was auf der Bühne machbar und wirkungsvoll ist. Alle Teilnehmenden übernehmen mindestens eine Rolle, sind Darstellende, Co-Regisseur/innen, Co-Dramaturg/innen und Maskenbildende zugleich.
Aufführungstermine: 5.12.2026, 16 Uhr Grünberg: Hospitalkirche; 7.12.2026 Gießen: Pankratiuskapelle. Eine dritte Aufführung ist geplant, voraussichtlich in Bad Homburg.
Die Veranstaltung ist vierstündig: Mo und Do 18-20 Uhr. Sie endet mit der letzten Aufführung im Dezember.
A2: Seminar
[Si] Heldin, Heilige, Mörderin? Wolfgang Schmeltzls Comoedia Judith von 1542
| regelmäßige Termine ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
Eine Frau überlistet einen Feldherren und schlägt ihm mit seinem eigenen Schwert den Kopf ab. Die biblische Geschichte der gottesfürchtigen Jüdin Judith, die ihr bedrängtes Volk vor den Feinden rettet, gehört auf der Bühne der Frühen Neuzeit zu den beliebtesten Stoffen, nicht zuletzt auch weil Martin Luther diese Geschichte als besonders exemplarisch und didaktisch wertvoll ansieht. Zahlreich wird der Stoff im 16. Jahrhundert mit deutlicher Tendenz zur Politisierung und Aktualisierung aufbereitet, so auch von dem österreichischen Dramatiker Wolfgang Schmeltzl.
Wir werden gemeinsam eine (z.T.) rekonstruierende Aufführung dieses Dramas erarbeiten, um zu sehen, was auf der Bühne machbar und wirkungsvoll ist. Alle Teilnehmenden übernehmen mindestens eine Rolle, sind Darstellende, Co-Regisseur/innen, Co-Dramaturg/innen und Maskenbildende zugleich.
Aufführungstermine: 5.12.2026, 16 Uhr Grünberg: Hospitalkirche; 7.12.2026 Gießen: Pankratiuskapelle. Eine dritte Aufführung ist geplant, voraussichtlich in Bad Homburg.
Die Veranstaltung ist vierstündig: Mo und Do 18-20 Uhr. Sie endet mit der letzten Aufführung im Dezember.
Neuere Deutsche Literatur in medialen und kulturellen Kontexten ⇑
Theorie und Methodik der Literaturwissenschaft (05-MA-G-005) ⇑
A1: Seminar
[Si] Theorien der Schrift und Szenen des Schreibens von Plato bis heute
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Im Seminar "Theorien der Schrift und Szenen des Schreibens von Plato bis heute" werden wir eine Reihe von grundlegenden Texten kennen lernen, die sich mit Schrift und Autorschaftskonzepten auseinandersetzen. Dabei werden Theorien des Schreibens unter dem Aspekt Schriftlichkeit / Mündlichkeit, Intertextualität, aber auch Szenen des Schreibens in literarischen Texten vorgestellt und diskutiert. Eine zentrale Frage ist dabei, wie sich Geschriebenes umschreiben und weiterschreiben lässt. Damit sind Textpraktiken wie das editoriale Dokumentieren, Transkribieren und Kommentieren gemeint, aber auch die literarische Thematisierung des Schreibens, wie sie häufig in den Vorworten und Nachworten literarischer Texte als poetische Selbstreflexion zu finden sind.
Schließlich soll es in Auseinandersetzung mit literaturwissenschaftlichen Theorien der Intertextualität um die Zukunft des Schreibens im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz gehen.
Die Texte für dieses Seminar werden auf StudIP zur Verfügung gestellt.
Literatur in medialen und kulturellen Kontexten in historischer Perspektive (05-MA-G-007) ⇑
A1: Seminar
[Si] Der junge Schiller im Kontext der Karlsschule und des Mannheimer Theaters
Behandelt werden Schillers erste Dramen, sowie narrative und theoretische Texte aus den Jahren, als Schiller an der Karlsschule zum Mediziner (und Juristen) ausgebildet wurde, die Karlsschule verließ und sich dauerhaft in Mannheim als Theaterschriftsteller zu etablieren versuchte.
[Si] Ovids "Metamorphosen" und ihre Rezeption
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
Die "Metamorphosen" des römischen Dichters Ovid (43 v. bis 17 n. Chr.) erzählen in großer thematischer Vielfalt eine Fülle von Verwandlungsgeschichten (sie sind nicht immer gleich als solche erkennbar oder bekannt geworden), die zum Kernbestand der europäischen Mythen- und Symbolbildung gehören: so unter anderem die Geschichte von Dädalus und Ikarus als Geschichte technischer Selbstüberschätzung, von Narziss und Echo als Geschichte von Selbstbezogenheit und Selbstwerdung; die schillernde Geschichte von Medea als Zauberin und Kindsmörderin, von Orpheus und Eurydike als Frage nach der Endgültigkeit des Todes oder auch die Geschichte des Bildhauers Pygmalion, der alles daran setzt, dass eine von ihm geschaffene Statue lebendig wird – und so zum Sinnbild einer Grunderwartung an Kunst und Literatur geworden ist.
Neben der gemeinsamen Lektüre ausgewählter Passagen aus Ovids "Metamorphosen" nach den Interessen der Teilnehmenden sollen im zweiten Teil des Seminars Beispiele für die kreative Rezeption der "Metamorphosen" nicht nur bei Kafka ("Die Verwandlung"!), sondern auch darüber hinaus in Literatur und anderen Künsten im 20. und 21. Jahrhundert vorgestellt werden.
A2: Seminar
[Si] Der junge Schiller im Kontext der Karlsschule und des Mannheimer Theaters
Behandelt werden Schillers erste Dramen, sowie narrative und theoretische Texte aus den Jahren, als Schiller an der Karlsschule zum Mediziner (und Juristen) ausgebildet wurde, die Karlsschule verließ und sich dauerhaft in Mannheim als Theaterschriftsteller zu etablieren versuchte.
[Si] Ovids "Metamorphosen" und ihre Rezeption
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
Die "Metamorphosen" des römischen Dichters Ovid (43 v. bis 17 n. Chr.) erzählen in großer thematischer Vielfalt eine Fülle von Verwandlungsgeschichten (sie sind nicht immer gleich als solche erkennbar oder bekannt geworden), die zum Kernbestand der europäischen Mythen- und Symbolbildung gehören: so unter anderem die Geschichte von Dädalus und Ikarus als Geschichte technischer Selbstüberschätzung, von Narziss und Echo als Geschichte von Selbstbezogenheit und Selbstwerdung; die schillernde Geschichte von Medea als Zauberin und Kindsmörderin, von Orpheus und Eurydike als Frage nach der Endgültigkeit des Todes oder auch die Geschichte des Bildhauers Pygmalion, der alles daran setzt, dass eine von ihm geschaffene Statue lebendig wird – und so zum Sinnbild einer Grunderwartung an Kunst und Literatur geworden ist.
Neben der gemeinsamen Lektüre ausgewählter Passagen aus Ovids "Metamorphosen" nach den Interessen der Teilnehmenden sollen im zweiten Teil des Seminars Beispiele für die kreative Rezeption der "Metamorphosen" nicht nur bei Kafka ("Die Verwandlung"!), sondern auch darüber hinaus in Literatur und anderen Künsten im 20. und 21. Jahrhundert vorgestellt werden.
Literatur in medialen und kulturellen Kontexten in der Gegenwart (05-MA-G-008) ⇑
A1: Seminar
[Si] Autorinnen der Gruppe 47 im Spiegel des Archivs: Projektseminar mit dem DLA Marbach
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Das Projektseminar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach führt ein in die (literaturwissenschaftliche) Quellen- und Archivarbeit und vermittelt Kompetenzen zur selbständigen Erarbeitung und Durchführung von quellenbasierten Forschungsprojekten: Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf Autorinnen aus dem Umfeld der legendären Gruppe 47. Anhand von Briefzeugnissen und anderen Dokumenten aus im DLA archivierten Nachlässen spürt das Seminar den Werkbiografien namhafter Vertreterinnen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur wie Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Gisela Elsner, Helga M. Novak, Christa Reinig und Gabriele Wohmann nach. Durchgeführt werden die Rechercheprojekte während der obligarotischen Exkursion ins DLA Marbach vom 20.–22.01.2027 an den Originalquellen.
Dies ist ein Smartphone-freies Seminar. Wir möchten uns 90 min ungestört auf das gemeinsame Lesen, Lernen und Diskutieren konzentrieren.
[Si] Lektürekurs Kritische Theorie: Kommunikation – Medien – Literatur
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Mit Hans Magnus Enzensberger (+ 2022), Jürgen Habermas und Alexander Kluge (+ beide 2026) hat eine geistesgeschichtliche Ära ihr Ende gefunden, die untrennbar mit der sogenannten Frankfurter Schule und der Kritischen Theorie verbunden ist. Die Gründungsfiguren Max Horkheimer und Theodor W. Adorno stifteten nicht nur eine Kontinuitätslinie von der Weimarer Republik über das amerikanische Exil bis in die Bundesrepublik. Von Anfang an standen Fragen des Zusammenhangs von Kultur und kollektivem wie individuellem Bewusstsein, von Medien und Gesellschaft im Blickpunkt der Kritischen Theorie. Mit diesem Programm avancierte sie zur dominierenden Gesellschaftstheorie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und auch die Diskurse der Gegenwart wurden durch die nun verstorbenen Vertreter der zweiten Generation entscheidend mit geprägt. Für die Literatur- und Medienwissenschaft war das Programm ebenfalls lange Zeit impulsgebend und hat vor allem in Enzensberger und Kluge Vertreter, die sowohl theoretisch als auch künstlerisch tätig gewesen sind. Der Lektürekurs beschäftigt sich in Form eines gemeinsamen Close Readings mit einigen grundlegenden Texten der Kritischen Theorie zum Zusammenhang von Medien, Literatur und Gesellschaft. Neben den genannten Vordenkern sind Autorinnen wie Hannah Arendt und Christa Wolf Gegenstand der Lektüre. Am Beispiel einiger künstlerischer Werke werden in der Kritischen Theorie fundierte Darstellungs- und Analysemethoden erprobt.
Dies ist ein Smartphone-freies Seminar. Wir möchten uns 90 min ungestört auf das gemeinsame Lesen, Lernen und Diskutieren konzentrieren.
A2: Seminar
[Si] Autorinnen der Gruppe 47 im Spiegel des Archivs: Projektseminar mit dem DLA Marbach
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Das Projektseminar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach führt ein in die (literaturwissenschaftliche) Quellen- und Archivarbeit und vermittelt Kompetenzen zur selbständigen Erarbeitung und Durchführung von quellenbasierten Forschungsprojekten: Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf Autorinnen aus dem Umfeld der legendären Gruppe 47. Anhand von Briefzeugnissen und anderen Dokumenten aus im DLA archivierten Nachlässen spürt das Seminar den Werkbiografien namhafter Vertreterinnen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur wie Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Gisela Elsner, Helga M. Novak, Christa Reinig und Gabriele Wohmann nach. Durchgeführt werden die Rechercheprojekte während der obligarotischen Exkursion ins DLA Marbach vom 20.–22.01.2027 an den Originalquellen.
Dies ist ein Smartphone-freies Seminar. Wir möchten uns 90 min ungestört auf das gemeinsame Lesen, Lernen und Diskutieren konzentrieren.
[Si] Lektürekurs Kritische Theorie: Kommunikation – Medien – Literatur
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Mit Hans Magnus Enzensberger (+ 2022), Jürgen Habermas und Alexander Kluge (+ beide 2026) hat eine geistesgeschichtliche Ära ihr Ende gefunden, die untrennbar mit der sogenannten Frankfurter Schule und der Kritischen Theorie verbunden ist. Die Gründungsfiguren Max Horkheimer und Theodor W. Adorno stifteten nicht nur eine Kontinuitätslinie von der Weimarer Republik über das amerikanische Exil bis in die Bundesrepublik. Von Anfang an standen Fragen des Zusammenhangs von Kultur und kollektivem wie individuellem Bewusstsein, von Medien und Gesellschaft im Blickpunkt der Kritischen Theorie. Mit diesem Programm avancierte sie zur dominierenden Gesellschaftstheorie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und auch die Diskurse der Gegenwart wurden durch die nun verstorbenen Vertreter der zweiten Generation entscheidend mit geprägt. Für die Literatur- und Medienwissenschaft war das Programm ebenfalls lange Zeit impulsgebend und hat vor allem in Enzensberger und Kluge Vertreter, die sowohl theoretisch als auch künstlerisch tätig gewesen sind. Der Lektürekurs beschäftigt sich in Form eines gemeinsamen Close Readings mit einigen grundlegenden Texten der Kritischen Theorie zum Zusammenhang von Medien, Literatur und Gesellschaft. Neben den genannten Vordenkern sind Autorinnen wie Hannah Arendt und Christa Wolf Gegenstand der Lektüre. Am Beispiel einiger künstlerischer Werke werden in der Kritischen Theorie fundierte Darstellungs- und Analysemethoden erprobt.
Dies ist ein Smartphone-freies Seminar. Wir möchten uns 90 min ungestört auf das gemeinsame Lesen, Lernen und Diskutieren konzentrieren.
Theorie und Methodik der Medien- und Kulturwissenschaft (05-MA-G-006) ⇑
Aktuelle Ansätze der Literatur- und Kulturtheorie (Forschungsmodul) (05-MA-G-009) ⇑
A1: Seminar
[Si] Lies, was Du willst! Theorie und Praxis der lustvollen Lektüre.
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Die Ausgangsidee dieses Seminars ist, dass die Teilnehmenden Vorschläge machen, welches literarische Buch wir lesen wollen. Gelesen wird, was von den anderen Teilnehmenden befürwortet wird. Für jedes Werk (das wir realistischer Weise nur auszugsweise lesen werden) stehen ein bis zwei Sitzungen zur Verfügung. Bereits eingegangene Vorschläge sind: Homer (Odyssee), Dante (Göttliche Komödie) und Cervantes (Don Quichote).
Vorschläge können bis zur ersten Sitzung per Mail an mich eingeschickt werden. Die sammle ich - und lasse sie dann zirkulieren, so dass wir idealerweise in der ersten Sitzung eine Auswahl möglicher Texte haben.
Als theoretischen Grundlagentext lesen wir gemeinsam von Roland Barthes "Die Lust am Text"
A2: Seminar
[Si] Lies, was Du willst! Theorie und Praxis der lustvollen Lektüre.
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Die Ausgangsidee dieses Seminars ist, dass die Teilnehmenden Vorschläge machen, welches literarische Buch wir lesen wollen. Gelesen wird, was von den anderen Teilnehmenden befürwortet wird. Für jedes Werk (das wir realistischer Weise nur auszugsweise lesen werden) stehen ein bis zwei Sitzungen zur Verfügung. Bereits eingegangene Vorschläge sind: Homer (Odyssee), Dante (Göttliche Komödie) und Cervantes (Don Quichote).
Vorschläge können bis zur ersten Sitzung per Mail an mich eingeschickt werden. Die sammle ich - und lasse sie dann zirkulieren, so dass wir idealerweise in der ersten Sitzung eine Auswahl möglicher Texte haben.
Als theoretischen Grundlagentext lesen wir gemeinsam von Roland Barthes "Die Lust am Text"
Holocaustliteratur ⇑
Grundlagen der Ereignisgeschichte 1933-1945 / Frühe Holocaust- und Lagerliteratur 1933 bis 1949 (Grundlagen 1) (05-MA-G-010) ⇑
A1: Seminar
[Si] Am Anfang der Erinnerung: Frühe Holocaust- und Lagerliteratur entdecken, kontextualisieren, analysieren
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
A2: Seminar
[Si] Am Anfang der Erinnerung: Frühe Holocaust- und Lagerliteratur entdecken, kontextualisieren, analysieren
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Grundlagen der Aufarbeitungsgeschichte in Deutschland1945 bis zur Gegenwart / Holocaust- und Lagerliteratur 1950 bis 1979 (Grundlagen 2) (05-MA-G-011) ⇑
A1: Seminar
[Si] Perspektiven auf Auschwitz: (Auto-)Biographische Zugänge von der Ankunft bis zur Befreiung
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
A2: Seminar
[Si] Perspektiven auf Auschwitz: (Auto-)Biographische Zugänge von der Ankunft bis zur Befreiung
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Fiktionale Holocaust- und Lagerliteratur / Adaptionsformen von Holocaustliteratur (Fiktion und Adaption) (05-MA-G-012) ⇑
A1: Seminar
[Si] Vom Buch zum Screen: Digitale Formen des Lesens und Erzählens über den Holocaust
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
A2: Seminar
[Si] Vom Buch zum Screen: Digitale Formen des Lesens und Erzählens über den Holocaust
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Holocaust- und Lagerliteratur 1980 bis zur Gegenwart / Holocaust- und Lagerliteratur und Gedenkstättenarbeit (Gegenwart) (05-MA-G-013) ⇑
A1: Seminar
[Si] Holocaustliteratur und Auschwitz: Seminar in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau
Termine Vorbereitungsseminare:
29.01.2027: 12 bis 18 Uhr
30.01.2027: 10 bis 18 Uhr
26. 02.2027: 12 bis 18 Uhr
27.02.2027: 10 bis 18 Uhr
Die Exkursion findet vom 08.03. bis einschließlich 13.03.2027 statt.
A2: Seminar (Gedenkstättenseminar)
[Si] Holocaustliteratur und Auschwitz: Seminar in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau
Termine Vorbereitungsseminare:
29.01.2027: 12 bis 18 Uhr
30.01.2027: 10 bis 18 Uhr
26. 02.2027: 12 bis 18 Uhr
27.02.2027: 10 bis 18 Uhr
Die Exkursion findet vom 08.03. bis einschließlich 13.03.2027 statt.
Komparatistik ⇑
Neuere komparatistische Forschungsansätze: systematisch-theoretische Grundlagen (05-MA-G-014) ⇑
A1: Seminar
[Si] Das vernachlässigte Genre der romanistischen Literaturwissenschaft: Kinder- und Jugendliteratur zwischen alten Traditionen und neuen Trends
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 302 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 302 | ||
[Si] Heile Welt: Weihnachtsgeschichte(n) und Weihnachtsfilme im Kontext biblischer Texte (gemeinsam mit dem Institut für katholische Theologie)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil II, H 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil II, H 210 | ||
In der europäisch-angelsächsischen Welt ist Weihnachten die jährliche Feier, die im gesellschaftlichen Kontext mit den größten Erwartungen verknüpft wird. Den als Fest der (heiligen) Familie verstandenen Tagen geht eine längere Vorbereitungszeit voraus, die oft schon mit Spekulatius im September beginnt und bisweilen aufgrund überfrachteter Ideale mit Streit unter dem Weihnachtsbaum endet. Die ersehnte heile Welt kann sich schnell ins Gegenteil verkehren. Welche Narrative sind so wirkmächtig, dass sie Menschen alljährlich in einen variabel skalierbaren Zustand von Freude und Frust versetzen?
Das Seminar will den Hintergründen der biblischen Weihnachtserzählungen nachgehen und die Weihnachtsgeschichte mit ihrer Rezeption konfrontieren, indem es die Welt des Weihnachtsfilms im Wandel des 20. Jahrhunderts beleuchtet. Dabei wollen wir uns mit der Frage befassen, wie sich die Sehnsucht nach der Geburt eines Kindes, Vorstellungen von Engeln und unverdienten Gaben, die sich nicht auf materielle Güter beschränken, oder der Wunsch nach Frieden im Verlauf von Industrialisierung und Säkularisierung veränderten. Erwartungen, Motive und Kontexte verschieben sich. Bestehen bleibt die Hoffnung, dass alles gut werden kann.
[Si] World Literature der Gegenwart
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Bekanntlich haben C.M. Wieland und J.W. Goethe bereits im 18. Jahrhundert den Begriff der Weltliteratur geprägt. Das Seminar widmet sich unterdessen der Frage: Was bedeutet World Literature im 20. und 21. Jahrhundert? Welche aktuellen Konzepte gibt es? Diskutiert werden sollen ferner beliebte Genres und Subgenres, die auf dem internationalen Buchmarkt Konjunktur haben. Darüber hinaus gilt es zu erkunden, welche neuen Autor- bzw. Autorinnenkonzeptionen sich herausbilden und welche Themen und Problematiken zentral sind. Schließlich ist zu diskutieren, wie sich die Literaturwissenschaft im 20. und 21. Jahrhundert zu Tendenzen der Globalisierung verhält.
A2: Seminar
[Si] World Literature der Gegenwart
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Bekanntlich haben C.M. Wieland und J.W. Goethe bereits im 18. Jahrhundert den Begriff der Weltliteratur geprägt. Das Seminar widmet sich unterdessen der Frage: Was bedeutet World Literature im 20. und 21. Jahrhundert? Welche aktuellen Konzepte gibt es? Diskutiert werden sollen ferner beliebte Genres und Subgenres, die auf dem internationalen Buchmarkt Konjunktur haben. Darüber hinaus gilt es zu erkunden, welche neuen Autor- bzw. Autorinnenkonzeptionen sich herausbilden und welche Themen und Problematiken zentral sind. Schließlich ist zu diskutieren, wie sich die Literaturwissenschaft im 20. und 21. Jahrhundert zu Tendenzen der Globalisierung verhält.
Neuere komparatistische Perspektiven: Literatur- und kulturgeschichtliche Grundlagen (05-MA-G-015) ⇑
A1: Seminar
[Si] Lies, was Du willst! Theorie und Praxis der lustvollen Lektüre.
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Die Ausgangsidee dieses Seminars ist, dass die Teilnehmenden Vorschläge machen, welches literarische Buch wir lesen wollen. Gelesen wird, was von den anderen Teilnehmenden befürwortet wird. Für jedes Werk (das wir realistischer Weise nur auszugsweise lesen werden) stehen ein bis zwei Sitzungen zur Verfügung. Bereits eingegangene Vorschläge sind: Homer (Odyssee), Dante (Göttliche Komödie) und Cervantes (Don Quichote).
Vorschläge können bis zur ersten Sitzung per Mail an mich eingeschickt werden. Die sammle ich - und lasse sie dann zirkulieren, so dass wir idealerweise in der ersten Sitzung eine Auswahl möglicher Texte haben.
Als theoretischen Grundlagentext lesen wir gemeinsam von Roland Barthes "Die Lust am Text"
[Si] Theorien der Schrift und Szenen des Schreibens von Plato bis heute
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Im Seminar "Theorien der Schrift und Szenen des Schreibens von Plato bis heute" werden wir eine Reihe von grundlegenden Texten kennen lernen, die sich mit Schrift und Autorschaftskonzepten auseinandersetzen. Dabei werden Theorien des Schreibens unter dem Aspekt Schriftlichkeit / Mündlichkeit, Intertextualität, aber auch Szenen des Schreibens in literarischen Texten vorgestellt und diskutiert. Eine zentrale Frage ist dabei, wie sich Geschriebenes umschreiben und weiterschreiben lässt. Damit sind Textpraktiken wie das editoriale Dokumentieren, Transkribieren und Kommentieren gemeint, aber auch die literarische Thematisierung des Schreibens, wie sie häufig in den Vorworten und Nachworten literarischer Texte als poetische Selbstreflexion zu finden sind.
Schließlich soll es in Auseinandersetzung mit literaturwissenschaftlichen Theorien der Intertextualität um die Zukunft des Schreibens im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz gehen.
Die Texte für dieses Seminar werden auf StudIP zur Verfügung gestellt.
A2: Seminar
[Si] Lies, was Du willst! Theorie und Praxis der lustvollen Lektüre.
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Die Ausgangsidee dieses Seminars ist, dass die Teilnehmenden Vorschläge machen, welches literarische Buch wir lesen wollen. Gelesen wird, was von den anderen Teilnehmenden befürwortet wird. Für jedes Werk (das wir realistischer Weise nur auszugsweise lesen werden) stehen ein bis zwei Sitzungen zur Verfügung. Bereits eingegangene Vorschläge sind: Homer (Odyssee), Dante (Göttliche Komödie) und Cervantes (Don Quichote).
Vorschläge können bis zur ersten Sitzung per Mail an mich eingeschickt werden. Die sammle ich - und lasse sie dann zirkulieren, so dass wir idealerweise in der ersten Sitzung eine Auswahl möglicher Texte haben.
Als theoretischen Grundlagentext lesen wir gemeinsam von Roland Barthes "Die Lust am Text"
Intermedialität und Transmedialität (05-MA-G-016) ⇑
A1: Seminar
[Si] Heile Welt: Weihnachtsgeschichte(n) und Weihnachtsfilme im Kontext biblischer Texte (gemeinsam mit dem Institut für katholische Theologie)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil II, H 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil II, H 210 | ||
In der europäisch-angelsächsischen Welt ist Weihnachten die jährliche Feier, die im gesellschaftlichen Kontext mit den größten Erwartungen verknüpft wird. Den als Fest der (heiligen) Familie verstandenen Tagen geht eine längere Vorbereitungszeit voraus, die oft schon mit Spekulatius im September beginnt und bisweilen aufgrund überfrachteter Ideale mit Streit unter dem Weihnachtsbaum endet. Die ersehnte heile Welt kann sich schnell ins Gegenteil verkehren. Welche Narrative sind so wirkmächtig, dass sie Menschen alljährlich in einen variabel skalierbaren Zustand von Freude und Frust versetzen?
Das Seminar will den Hintergründen der biblischen Weihnachtserzählungen nachgehen und die Weihnachtsgeschichte mit ihrer Rezeption konfrontieren, indem es die Welt des Weihnachtsfilms im Wandel des 20. Jahrhunderts beleuchtet. Dabei wollen wir uns mit der Frage befassen, wie sich die Sehnsucht nach der Geburt eines Kindes, Vorstellungen von Engeln und unverdienten Gaben, die sich nicht auf materielle Güter beschränken, oder der Wunsch nach Frieden im Verlauf von Industrialisierung und Säkularisierung veränderten. Erwartungen, Motive und Kontexte verschieben sich. Bestehen bleibt die Hoffnung, dass alles gut werden kann.
[Si] Kulturen des Spiels: vom homo ludens zur gaming culture
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
In diesem Seminar geht es darum, einen Eindruck von der Vielzahl von Spielbegriffen zu gewinnen – etwa mit Blick auf ästhetische, philosophische und anthropologische Konzepte des Spiels (u.a. Schiller, Huizinga, Wittgenstein, Goffman). Ein Augenmerk gilt dabei der Frage nach literarischen Spielstrategien (u.a. Eco, Ryan). Ein weiterer Schwerpunkt soll auf den Entwicklungen gegenwärtiger analoger und digitaler Kulturen des Spiels liegen. Ein Schwerpunkt wird auf der Frage liegen, wie sich die unterschiedlichen Praktiken der gaming culture theoretisch beschreiben lassen. Gerade auch im Rekurs auf unsere eigenen Erfahrungen als Spielende. Hier wird es für die Teilnehmenden 'Spiel-Räume' geben, Seminar-Sitzungen mit zu gestalten.
[Si] Prix Goncourt - Lektüre und Kritik aktueller französischsprachiger Literaturen
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: digital | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: digital | ||
Der Kurs setzt es sich zum Ziel, die vier Romane, die auf der Liste des angesehensten französischen Literaturpreises figurieren, gemeinsam zu lesen. Der Kurs wird den besten Text von vier Auswahltexten nominieren und zwei Vertreter:innen des Kurses reisen nach Berlin, um gemeinsam mit Abgeordneten anderer Universitäten an der Auswahlsitzung der Bestimmung des besten Prix-Goncourt-Romans mitzuwirken.
A2: Seminar
[Si] Kulturen des Spiels: vom homo ludens zur gaming culture
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
In diesem Seminar geht es darum, einen Eindruck von der Vielzahl von Spielbegriffen zu gewinnen – etwa mit Blick auf ästhetische, philosophische und anthropologische Konzepte des Spiels (u.a. Schiller, Huizinga, Wittgenstein, Goffman). Ein Augenmerk gilt dabei der Frage nach literarischen Spielstrategien (u.a. Eco, Ryan). Ein weiterer Schwerpunkt soll auf den Entwicklungen gegenwärtiger analoger und digitaler Kulturen des Spiels liegen. Ein Schwerpunkt wird auf der Frage liegen, wie sich die unterschiedlichen Praktiken der gaming culture theoretisch beschreiben lassen. Gerade auch im Rekurs auf unsere eigenen Erfahrungen als Spielende. Hier wird es für die Teilnehmenden 'Spiel-Räume' geben, Seminar-Sitzungen mit zu gestalten.
Interkulturalität und Transkulturalität (05-MA-G-017) ⇑
A1: Seminar
[Si] Heile Welt: Weihnachtsgeschichte(n) und Weihnachtsfilme im Kontext biblischer Texte (gemeinsam mit dem Institut für katholische Theologie)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil II, H 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil II, H 210 | ||
In der europäisch-angelsächsischen Welt ist Weihnachten die jährliche Feier, die im gesellschaftlichen Kontext mit den größten Erwartungen verknüpft wird. Den als Fest der (heiligen) Familie verstandenen Tagen geht eine längere Vorbereitungszeit voraus, die oft schon mit Spekulatius im September beginnt und bisweilen aufgrund überfrachteter Ideale mit Streit unter dem Weihnachtsbaum endet. Die ersehnte heile Welt kann sich schnell ins Gegenteil verkehren. Welche Narrative sind so wirkmächtig, dass sie Menschen alljährlich in einen variabel skalierbaren Zustand von Freude und Frust versetzen?
Das Seminar will den Hintergründen der biblischen Weihnachtserzählungen nachgehen und die Weihnachtsgeschichte mit ihrer Rezeption konfrontieren, indem es die Welt des Weihnachtsfilms im Wandel des 20. Jahrhunderts beleuchtet. Dabei wollen wir uns mit der Frage befassen, wie sich die Sehnsucht nach der Geburt eines Kindes, Vorstellungen von Engeln und unverdienten Gaben, die sich nicht auf materielle Güter beschränken, oder der Wunsch nach Frieden im Verlauf von Industrialisierung und Säkularisierung veränderten. Erwartungen, Motive und Kontexte verschieben sich. Bestehen bleibt die Hoffnung, dass alles gut werden kann.
[Si] Leseräume und Lesereisen
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: k.A. | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: k.A. | ||
Es gehört zu den faszinierenden Eigenschaften von Literatur, räumliche und kulturelle Grenzen zu überschreiten. Oftmals werden solche Grenzüberschreitungen in literarischen Texten thematisiert oder als wichtiges Strukturmerkmal genutzt. Zudem wird die Lektüre selbst häufig als dynamisches Phänomen vorgestellt, das Mobilität impliziert.
In diesem Sinne widmet sich das Seminar der Aufgabe, die Beweglichkeit der Lektüre zu entdecken und anhand von gemeinsamen Favoriten konzeptuell auszuloten.
[Si] Marx im östlichen Europa
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
Da sich die Sowjetunion seit 1917 und der Ostblock seit Ende der 1940er Jahre auf Karl Marx und Friedrich Engels beriefen, scheint die staatstragende Rolle des Maxismus-Leninismus außer Frage zu stehen – doch weit gefehlt! Innerhalb des Marxismus wurden erbitterte Kämpfe ausgetragen und ideologische Gegner vernichtet. Und seit dem Ende des Staatssozialismus im östlichen Europa kann das Marx’sche Erbe wieder für eine kritische Gesellschaftstheorie herhalten.
Im Seminar lesen wir Marx selbst über den Osten, die Granden des Marxismus-Leninismus, die Kritiker der erstarrten Staatsideologie und gegenwärtige linke Theoretiker, jeweils im Original und in deutscher Übersetzung.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
[Si] Prix Goncourt - Lektüre und Kritik aktueller französischsprachiger Literaturen
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: digital | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: digital | ||
Der Kurs setzt es sich zum Ziel, die vier Romane, die auf der Liste des angesehensten französischen Literaturpreises figurieren, gemeinsam zu lesen. Der Kurs wird den besten Text von vier Auswahltexten nominieren und zwei Vertreter:innen des Kurses reisen nach Berlin, um gemeinsam mit Abgeordneten anderer Universitäten an der Auswahlsitzung der Bestimmung des besten Prix-Goncourt-Romans mitzuwirken.
A2: Seminar
[Si] Leseräume und Lesereisen
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: k.A. | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: k.A. | ||
Es gehört zu den faszinierenden Eigenschaften von Literatur, räumliche und kulturelle Grenzen zu überschreiten. Oftmals werden solche Grenzüberschreitungen in literarischen Texten thematisiert oder als wichtiges Strukturmerkmal genutzt. Zudem wird die Lektüre selbst häufig als dynamisches Phänomen vorgestellt, das Mobilität impliziert.
In diesem Sinne widmet sich das Seminar der Aufgabe, die Beweglichkeit der Lektüre zu entdecken und anhand von gemeinsamen Favoriten konzeptuell auszuloten.
[Si] Marx im östlichen Europa
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
Da sich die Sowjetunion seit 1917 und der Ostblock seit Ende der 1940er Jahre auf Karl Marx und Friedrich Engels beriefen, scheint die staatstragende Rolle des Maxismus-Leninismus außer Frage zu stehen – doch weit gefehlt! Innerhalb des Marxismus wurden erbitterte Kämpfe ausgetragen und ideologische Gegner vernichtet. Und seit dem Ende des Staatssozialismus im östlichen Europa kann das Marx’sche Erbe wieder für eine kritische Gesellschaftstheorie herhalten.
Im Seminar lesen wir Marx selbst über den Osten, die Granden des Marxismus-Leninismus, die Kritiker der erstarrten Staatsideologie und gegenwärtige linke Theoretiker, jeweils im Original und in deutscher Übersetzung.
Weitere Teilnehmende sind willkommen; zur Anmeldung bitte E-Mail an dirk.uffelmann@slavistik.uni-giessen.de
Text- und Medienlinguistik ⇑
Texttheorie (05-MA-G-018) ⇑
Vorlesung
[Si] Sprachtheorie und Sprachphilosophie - Lektürekurs
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
Während Sie mit dem Begriff „Lektürekurs“ vermutlich eine recht konkrete Vorstellung verknüpfen können – ein Kurs, in dem gelesen wird –, mag das für „Sprachphilosophie“ und „Sprachtheorie“ anders sein. Zunächst ist hier anzumerken, dass es sich um zwei Begriffe handelt, die nicht scharf voneinander abzugrenzen sind. Vielleicht kann man das Verhältnis beider auf recht allgemeine Weise am besten so bestimmen, dass jede sprachphilosophische Untersuchung auch sprachtheoretischer Natur ist, die Umkehrung davon aber nicht gilt. So würde wohl niemand eine syntaxtheoretische Arbeit dazu, was als satz-, was als prädikatsausdrucksbezogenes Adverbiale zu gelten hat, als sprachphilosophische Arbeit bezeichnen, sehr wohl aber als sprachtheoretische. Was ist dann aber der Gegenstand der Sprachphilosophie? Kompa (2015: 2) schreibt im Handbuch „Sprachphilosophie“ zur Frage, was denn als genuin sprachphilosophische Untersuchung gelten könne: „Übereinkunft dürfte lediglich darüber herrschen, dass die Philosophie die allgemeinen und grundsätzlichen Fragen stellt. Nicht-philosophische Untersuchungen wählen oft einen engeren Fokus, untersuchen bestimmte Aspekte der Sprache oder verschiedener Sprachen und bedienen sich dabei spezieller Methoden, die eine solche Untersuchung möglich machen“. Zu solch allgemeinen und grundsätzlichen Fragen zählen beispielsweise: Was genau sollte man unter dem Begriff „Sprache“ eigentlich verstehen? Was sind die Bedeutungen sprachlicher Ausdrücke? Wie hängen Sprache und Welt miteinander zusammen? Wie funktioniert die Bezugnahme auf Gegenstände, über die wir sprechen, und vor allem, was macht eine sprachliche Aussage als Aussage über die Welt eigentlich wahr? Was tun wir, wenn wir Sprache gebrauchen, d.h. mit ihr handeln (z.B. etwas behaupten, jmd. zu etwas auffordern, etc.)? Wie verhalten sich die Bedeutung eines Ausdrucks und das, was wir mit ihm meinen, zueinander und was verstehen wir eigentlich alles, wenn wir zu jemandem sagen „Ich verstehe, was du meinst“? Wie unterscheidet sich unsere alltägliche Sprachverwendung von fiktionaler? Was ist der Zusammenhang zwischen Sprache und Denken? Wie lässt sich aus der wörtlichen Bedeutung eines Ausdrucks eine metaphorische ableiten? Diese Aufzählung ist keinesfalls erschöpfend, sondern könnte problemlos noch weiter fortgesetzt werden. Das Ziel des Seminars soll nun darin bestehen, Sie vor allem mit zentralen Bereichen der Sprachphilosophie vertraut zu machen, ohne dass damit aber ein Vollständigkeitsanspruch verbunden ist. Das ist im Rahmen eines einzelnen Seminars auch nicht möglich. In der Auseinandersetzung mit den Themen des Seminars erhalten Sie einen philosophisch-theoretischen Unter-bau, der Ihnen in Ihrem weiteren Studium der Germanistik von Nutzen sein kann, denn man kann auch sagen, dass die Sprachphilosophie die Disziplin ist, in der über Grundkategorien der Germanistik – sei es der germanistischen Linguistik, sei es der germanistischen Literaturwissenschaft – reflektiert werden kann. Zudem soll es darum gehen, Sie im Rahmen der zu leistenden Textlektüre im Umgang mit wissenschaftlicher Literatur vertraut zu machen, die nicht immer leicht zu verstehen ist.
Texte und Medien (05-MA-G-020) ⇑
A1: Seminar
[Si] Text- und Medienlinguistik
- was unter grammatischer, kognitiver, kommunikativer und kultureller Perspektive unter Texten verstanden werden soll und welchem Wandel Texte mit Blick auf multimodale und medienspezifische Entwicklungen (Soziale Medien, KI) unterliegt.
Das Seminar behandelt text- und medienlinguistische Fragen an konkreten Anwendungsfällen uas unterschiedlichen Handlungsbereichen (z.B. Werbung, Wissenschaft, Journalismus) und Textsorten/Mediengattungen.
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
A2: Seminar
[Si] Text- und Medienlinguistik
- was unter grammatischer, kognitiver, kommunikativer und kultureller Perspektive unter Texten verstanden werden soll und welchem Wandel Texte mit Blick auf multimodale und medienspezifische Entwicklungen (Soziale Medien, KI) unterliegt.
Das Seminar behandelt text- und medienlinguistische Fragen an konkreten Anwendungsfällen uas unterschiedlichen Handlungsbereichen (z.B. Werbung, Wissenschaft, Journalismus) und Textsorten/Mediengattungen.
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Textqualität und Medienkritik (05-MA-G-021) ⇑
A1: Seminar
[Si] Pragmatische Kompetenzen im Zweit- und Fremdprachenerwerb
| regelmäßiger Termin ab 22.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Wir reflektieren zuerst die Grundlagen einerseits sog. pragmatischer Kompetenzen (sprachliche Mittel, pragmatische Routinen, Adressatenspezifik, Registerflexibilität, Textsortenwissen etc.) und insbesondere der verbalen Höflichkeit (Sprechakt- und Implikaturen-Theorie, Face-Konzept, positive/negative Höflichkeit etc.), andererseits der Untersuchung zwischensprachlicher Unterschiede und Einflüsse im Erwerb von Zweit- und Fremdsprachen (L2) (kontrastive Pragmatik, Methoden des Sprachvergleichs etc.). Wir analysieren die Herausforderungen des Erwerbs pragmatischer und diskursiver Kompetenzen im L2-Erwerb und -Gebrauch in der Theorie und auf Basis ausgewählter empirischer Studien: Welche sprachlichen Mittel müssen L2-/DaF-Lernende erwerben (sog. pragmalinguistische Kompetenzen) und welche Bedingungen gelten für ihre Verwendung (sog. soziopragmatische Kompetenzen)? Dazu diskutieren wir empirische Studien und Befunde zu spezifischen Sprachhandlungen im Sprachvergleich und im L2-Erwerb und -Gebrauch, u.a. zum Bitten/Auffordern, Danken, zu Anrede/Begrüßung, Kritik/Beschwerden, Ablehnungen, sowie zu spezifischen Textsorten in Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Die Studierenden entwickeln im Laufe des Semesters in Kleingruppen eigene Projektskizzen und Erhebungsinstrumente und stellen die Projekte und ggf. erste Befunde in der letzten Seminarsitzung vor.
A2: Seminar
[Si] Pragmatische Kompetenzen im Zweit- und Fremdprachenerwerb
| regelmäßiger Termin ab 22.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Wir reflektieren zuerst die Grundlagen einerseits sog. pragmatischer Kompetenzen (sprachliche Mittel, pragmatische Routinen, Adressatenspezifik, Registerflexibilität, Textsortenwissen etc.) und insbesondere der verbalen Höflichkeit (Sprechakt- und Implikaturen-Theorie, Face-Konzept, positive/negative Höflichkeit etc.), andererseits der Untersuchung zwischensprachlicher Unterschiede und Einflüsse im Erwerb von Zweit- und Fremdsprachen (L2) (kontrastive Pragmatik, Methoden des Sprachvergleichs etc.). Wir analysieren die Herausforderungen des Erwerbs pragmatischer und diskursiver Kompetenzen im L2-Erwerb und -Gebrauch in der Theorie und auf Basis ausgewählter empirischer Studien: Welche sprachlichen Mittel müssen L2-/DaF-Lernende erwerben (sog. pragmalinguistische Kompetenzen) und welche Bedingungen gelten für ihre Verwendung (sog. soziopragmatische Kompetenzen)? Dazu diskutieren wir empirische Studien und Befunde zu spezifischen Sprachhandlungen im Sprachvergleich und im L2-Erwerb und -Gebrauch, u.a. zum Bitten/Auffordern, Danken, zu Anrede/Begrüßung, Kritik/Beschwerden, Ablehnungen, sowie zu spezifischen Textsorten in Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Die Studierenden entwickeln im Laufe des Semesters in Kleingruppen eigene Projektskizzen und Erhebungsinstrumente und stellen die Projekte und ggf. erste Befunde in der letzten Seminarsitzung vor.
Textgrammatik (05-MA-G-019) ⇑
Schreiben und Schreibforschung (05-MA-G-022) ⇑
A1: Seminar
[Si] Indirekt, potentiell, irreal - Sprache und Literatur im Konjunktiv
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 004 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004 | ||
Der Konjunktiv als Modus „mit dem etwas nur mittelbar und ohne Gewähr wiedergegeben, als möglich vorgestellt, irreal dargestellt wird“ (DUDEN Online), steht im Mittelpunkt dieses sowohl sprachwissenschaftlich als auch literaturwissenschaftlich angelegten Seminars. Wir fragen nach der Funktion und den Ausdrucksmöglichkeiten des Sprechens in der ‚Möglichkeitsform‘ in der Alltagssprache und in der Literatur, in der der Konjunktiv nicht nur unauffällig in seinem Bedeutungsreichtum genutzt wird, sondern auch zum Gegenstand von literarischen Experimenten wird, wie z.B. in Dorothee Elmigers Roman „Die Holländerinnen“, der 2025 den Deutschen Buchpreis gewonnen hat und fast vollständig im Konjunktiv geschrieben ist.
A2: Seminar
[Si] Indirekt, potentiell, irreal - Sprache und Literatur im Konjunktiv
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 004 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004 | ||
Der Konjunktiv als Modus „mit dem etwas nur mittelbar und ohne Gewähr wiedergegeben, als möglich vorgestellt, irreal dargestellt wird“ (DUDEN Online), steht im Mittelpunkt dieses sowohl sprachwissenschaftlich als auch literaturwissenschaftlich angelegten Seminars. Wir fragen nach der Funktion und den Ausdrucksmöglichkeiten des Sprechens in der ‚Möglichkeitsform‘ in der Alltagssprache und in der Literatur, in der der Konjunktiv nicht nur unauffällig in seinem Bedeutungsreichtum genutzt wird, sondern auch zum Gegenstand von literarischen Experimenten wird, wie z.B. in Dorothee Elmigers Roman „Die Holländerinnen“, der 2025 den Deutschen Buchpreis gewonnen hat und fast vollständig im Konjunktiv geschrieben ist.
Deutsch als Fremdsprache ⇑
Grundwissen Deutsch als Fremdsprache (05-MA-G-023) ⇑
Erwerb des Deutschen als Fremdsprache (05-MA-G-025) ⇑
A1: Seminar
[Si] Nominalphrase, Kasussystem und Verbstellung im Deutschen als Zweit- und Fremdsprache: Wie funktioniert Grammatikerwerb?
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Seminarbeschreibung:
Von Lernenden hört man häufig, dass die deutsche Grammatik schwierig zu lernen sei. Insbesondere komplexe Nominalphrasen mit deklinierten Adjektiven und Komposita, das deutsche Kasussystem sowie die Verbstellung im Haupt- und Nebensatz sind typische Schwierigkeiten im Erwerbsprozess von Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Nach einer kurzen Wiederholung der wichtigsten Grundlagen von Wort- und Satzgrammatik vermittelt dieses Seminar fundiertes Wissen über die genannten grammatischen Strukturen und deren Erwerb. Ziel ist es, Erwerbsprozesse anhand konkreter Lerngegenstände nachzuvollziehen und ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Lernende in unterschiedlichen Lernkontexten Grammatik erwerben. Hierbei wird im Seminar anhand ausgewählter Forschungsliteratur immer wieder diskutiert, welche Rolle verschiedene Faktoren, wie bspw. das Alter, die Muttersprache, der Bildungshintergrund und die Motivation der Lernenden, im Grammatikerwerb spielen.
[Si] Pragmatische Kompetenzen im Zweit- und Fremdprachenerwerb
| regelmäßiger Termin ab 22.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Wir reflektieren zuerst die Grundlagen einerseits sog. pragmatischer Kompetenzen (sprachliche Mittel, pragmatische Routinen, Adressatenspezifik, Registerflexibilität, Textsortenwissen etc.) und insbesondere der verbalen Höflichkeit (Sprechakt- und Implikaturen-Theorie, Face-Konzept, positive/negative Höflichkeit etc.), andererseits der Untersuchung zwischensprachlicher Unterschiede und Einflüsse im Erwerb von Zweit- und Fremdsprachen (L2) (kontrastive Pragmatik, Methoden des Sprachvergleichs etc.). Wir analysieren die Herausforderungen des Erwerbs pragmatischer und diskursiver Kompetenzen im L2-Erwerb und -Gebrauch in der Theorie und auf Basis ausgewählter empirischer Studien: Welche sprachlichen Mittel müssen L2-/DaF-Lernende erwerben (sog. pragmalinguistische Kompetenzen) und welche Bedingungen gelten für ihre Verwendung (sog. soziopragmatische Kompetenzen)? Dazu diskutieren wir empirische Studien und Befunde zu spezifischen Sprachhandlungen im Sprachvergleich und im L2-Erwerb und -Gebrauch, u.a. zum Bitten/Auffordern, Danken, zu Anrede/Begrüßung, Kritik/Beschwerden, Ablehnungen, sowie zu spezifischen Textsorten in Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Die Studierenden entwickeln im Laufe des Semesters in Kleingruppen eigene Projektskizzen und Erhebungsinstrumente und stellen die Projekte und ggf. erste Befunde in der letzten Seminarsitzung vor.
A2: Seminar
[Si] Individuelle Unterschiede im Zweit- und Fremdsprachenunterricht
| regelmäßiger Termin ab 21.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 21.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Im Seminar reflektieren wir Grundlagen der (zweit- und fremdsprachlichen [L2]) Entwicklung, das Konzept der „Lernersprache", zentrale Fragen der Beschreibung von Lernersprachen, ihrer Entwicklung und ihrer Variation. Wir diskutieren insbesondere ausgewählte Faktoren, die zur Heterogenität der lernersprachlichen Entwicklung, d.h. der L2-Erwerbsprofile, -Verläufe und -Erfolge beitragen: Spielt das Alter bei Erwerbsbeginn eine Rolle (und falls ja, inwiefern)? Wie kann man Sprachlernmotivation erfassen und welche Rolle spielt sie für den L2-Erwerb? Welche weiteren affektiven Variablen und welche kognitiven Faktoren wie z.B. Gedächtnis, Lernstilpräferenzen oder Musterkennungsfähigkeit beeinflussen den L2-Erwerb (und zwar wie)? Gibt es so etwas wie „Sprachlerneignung“ (oder „Talent“)? Und welche Potenziale und Herausforderungen beinhalten schließlich Vorkenntnisse in anderen Erst-, Zweit- und Fremdsprachen? Wir reflektieren für die verschiedenen Faktoren jeweils (erwerbs-)theoretische Hintergründe und ausgewählte empirische Studien bzw. Befunde. Auch die Reflexion der eigenen Lernbiographie wird einbezogen.
[Si] Nominalphrase, Kasussystem und Verbstellung im Deutschen als Zweit- und Fremdsprache: Wie funktioniert Grammatikerwerb?
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Seminarbeschreibung:
Von Lernenden hört man häufig, dass die deutsche Grammatik schwierig zu lernen sei. Insbesondere komplexe Nominalphrasen mit deklinierten Adjektiven und Komposita, das deutsche Kasussystem sowie die Verbstellung im Haupt- und Nebensatz sind typische Schwierigkeiten im Erwerbsprozess von Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Nach einer kurzen Wiederholung der wichtigsten Grundlagen von Wort- und Satzgrammatik vermittelt dieses Seminar fundiertes Wissen über die genannten grammatischen Strukturen und deren Erwerb. Ziel ist es, Erwerbsprozesse anhand konkreter Lerngegenstände nachzuvollziehen und ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Lernende in unterschiedlichen Lernkontexten Grammatik erwerben. Hierbei wird im Seminar anhand ausgewählter Forschungsliteratur immer wieder diskutiert, welche Rolle verschiedene Faktoren, wie bspw. das Alter, die Muttersprache, der Bildungshintergrund und die Motivation der Lernenden, im Grammatikerwerb spielen.
[Si] Pragmatische Kompetenzen im Zweit- und Fremdprachenerwerb
| regelmäßiger Termin ab 22.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Wir reflektieren zuerst die Grundlagen einerseits sog. pragmatischer Kompetenzen (sprachliche Mittel, pragmatische Routinen, Adressatenspezifik, Registerflexibilität, Textsortenwissen etc.) und insbesondere der verbalen Höflichkeit (Sprechakt- und Implikaturen-Theorie, Face-Konzept, positive/negative Höflichkeit etc.), andererseits der Untersuchung zwischensprachlicher Unterschiede und Einflüsse im Erwerb von Zweit- und Fremdsprachen (L2) (kontrastive Pragmatik, Methoden des Sprachvergleichs etc.). Wir analysieren die Herausforderungen des Erwerbs pragmatischer und diskursiver Kompetenzen im L2-Erwerb und -Gebrauch in der Theorie und auf Basis ausgewählter empirischer Studien: Welche sprachlichen Mittel müssen L2-/DaF-Lernende erwerben (sog. pragmalinguistische Kompetenzen) und welche Bedingungen gelten für ihre Verwendung (sog. soziopragmatische Kompetenzen)? Dazu diskutieren wir empirische Studien und Befunde zu spezifischen Sprachhandlungen im Sprachvergleich und im L2-Erwerb und -Gebrauch, u.a. zum Bitten/Auffordern, Danken, zu Anrede/Begrüßung, Kritik/Beschwerden, Ablehnungen, sowie zu spezifischen Textsorten in Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Die Studierenden entwickeln im Laufe des Semesters in Kleingruppen eigene Projektskizzen und Erhebungsinstrumente und stellen die Projekte und ggf. erste Befunde in der letzten Seminarsitzung vor.
Methoden des Deutschen als Fremdsprache; digitale Medien (05-MA-G-026) ⇑
Sprach-, Literatur- und Landeskundevermittlung (05-MA-G-024) ⇑
Forschungsorientierung: Erwerb und Unterricht (05-MA-G-027) ⇑
Grundlagen Deutsch als Zweit- und Fremdsprache (05-MA-G-030) ⇑
A1 Vorlesung ⇑
[Vl] Grundwissen Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Die Vorlesung führt in die zentralen Grundlagen des Fachs Deutsch als Zweit- und Fremdsprache ein. Zu Beginn steht eine terminologische Auseinandersetzung mit den Begriffen DaF und DaZ, die zu einer kritischen Reflexion dieser Terminologie sowie der ihnen zugrundeliegenden Konzepte anregt. Darauf aufbauend wird ein Überblick über zentrale Lernkontexte in DaF und DaZ gegeben, wobei wichtige Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen diesen Kontexten herausgearbeitet werden.
Im Anschluss werden lernerseitige Einflussfaktoren auf die Sprachentwicklung sowie zentrale Spracherwerbsmodelle vorgestellt, die die Grundlage für ein Verständnis unterschiedlicher Erwerbsverläufe in den behandelten Kontexten bilden. Darauf aufbauend werden wichtige sprachliche Kompetenzen behandelt, die Lernende in DaF- und DaZ-Kontexten erwerben sollen bzw. müssen, sowie Ansätze zu deren Modellierung. Den Abschluss bildet die Frage, wie sich sprachliche Kompetenz erfassen und evaluieren lässt: Hierzu werden Kompetenzmodelle sowie Instrumente zum Testen, Prüfen und Diagnostizieren vorgestellt.
Die Vorlesung wird mit einer Klausur abgeschlossen, die zugleich die Modulnote bildet. Als regulärer Klausurtermin ist der 3.2.2027 (12-14 Uhr) vorgesehen. Studierende, die krankheitsbedingt nicht an diesem Termin teilnehmen können und beim Prüfungsamt ein entsprechendes Attest vorlegen, können die Klausur am 11.2.2027 (10-12 Uhr) nachschreiben. Im Falle eines Nichtbestehens findet ein Wiederholungstermin am 30.4.2027 statt.
A2 Seminar ⇑
[Si] Individuelle Unterschiede im Zweit- und Fremdsprachenunterricht
| regelmäßiger Termin ab 21.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 21.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Im Seminar reflektieren wir Grundlagen der (zweit- und fremdsprachlichen [L2]) Entwicklung, das Konzept der „Lernersprache", zentrale Fragen der Beschreibung von Lernersprachen, ihrer Entwicklung und ihrer Variation. Wir diskutieren insbesondere ausgewählte Faktoren, die zur Heterogenität der lernersprachlichen Entwicklung, d.h. der L2-Erwerbsprofile, -Verläufe und -Erfolge beitragen: Spielt das Alter bei Erwerbsbeginn eine Rolle (und falls ja, inwiefern)? Wie kann man Sprachlernmotivation erfassen und welche Rolle spielt sie für den L2-Erwerb? Welche weiteren affektiven Variablen und welche kognitiven Faktoren wie z.B. Gedächtnis, Lernstilpräferenzen oder Musterkennungsfähigkeit beeinflussen den L2-Erwerb (und zwar wie)? Gibt es so etwas wie „Sprachlerneignung“ (oder „Talent“)? Und welche Potenziale und Herausforderungen beinhalten schließlich Vorkenntnisse in anderen Erst-, Zweit- und Fremdsprachen? Wir reflektieren für die verschiedenen Faktoren jeweils (erwerbs-)theoretische Hintergründe und ausgewählte empirische Studien bzw. Befunde. Auch die Reflexion der eigenen Lernbiographie wird einbezogen.
Lernkontexte & Lerngegenstände (05-MA-G-031) ⇑
A1 Seminar ⇑
[Si] Ein Rahmen für alle? Der GeR in unterschiedlichen Lernkontexten
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) prägt seit über 20 Jahren die Sprachlehr- und -lernpraxis in Europa und darüber hinaus. Im Seminar wird zunächst die Konzeption des GER erarbeitet sowie zentrale Einsatzbereiche (z.B. Testen und Prüfen, Curriculumsentwicklung) kennengelernt. Ausgehend von einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Referenzrahmen werden anschließend seine Potentiale und Grenzen für unterschiedliche DaF- und DaZ-Lernkontexte kritisch geprüft und diskutiert.
Das Seminar findet im Rahmen des Virtual International Program der JLU statt und wird in Kooperation mit zwei ukrainischen Partneruniversitäten durchgeführt; es nehmen internationale Studierende teil. Die Veranstaltung wird hybrid angeboten, wobei von den MA DaFZ-Studierenden eine Teilnahme in Präsenz erwartet wird.
Im Seminar werden folgende Kompetenzen erworben: fundiertes Verständnis der Konzeption, Struktur und Funktionsweise des GeR sowie seiner Kompetenzniveaus und Deskriptoren; Fähigkeit, Einsatzbereiche des GeR zu identifizieren und kritisch zu reflektieren; Kompetenz zur kriteriengeleiteten Einschätzung von Potentialen und Grenzen des GeR in unterschiedlichen DaF-/DaZ-Kontexten; Fähigkeit zur Transferleistung: Anwendung des GeR auf eigene (zukünftige) Unterrichts- bzw. Testkontexte;
Interkulturelle und kommunikative Kompetenz durch den Austausch mit internationalen Studierenden und Lehrenden
[Si] Nominalphrase, Kasussystem und Verbstellung im Deutschen als Zweit- und Fremdsprache: Wie funktioniert Grammatikerwerb?
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Seminarbeschreibung:
Von Lernenden hört man häufig, dass die deutsche Grammatik schwierig zu lernen sei. Insbesondere komplexe Nominalphrasen mit deklinierten Adjektiven und Komposita, das deutsche Kasussystem sowie die Verbstellung im Haupt- und Nebensatz sind typische Schwierigkeiten im Erwerbsprozess von Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Nach einer kurzen Wiederholung der wichtigsten Grundlagen von Wort- und Satzgrammatik vermittelt dieses Seminar fundiertes Wissen über die genannten grammatischen Strukturen und deren Erwerb. Ziel ist es, Erwerbsprozesse anhand konkreter Lerngegenstände nachzuvollziehen und ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Lernende in unterschiedlichen Lernkontexten Grammatik erwerben. Hierbei wird im Seminar anhand ausgewählter Forschungsliteratur immer wieder diskutiert, welche Rolle verschiedene Faktoren, wie bspw. das Alter, die Muttersprache, der Bildungshintergrund und die Motivation der Lernenden, im Grammatikerwerb spielen.
[Si] Pragmatische Kompetenzen im Zweit- und Fremdprachenerwerb
| regelmäßiger Termin ab 22.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Wir reflektieren zuerst die Grundlagen einerseits sog. pragmatischer Kompetenzen (sprachliche Mittel, pragmatische Routinen, Adressatenspezifik, Registerflexibilität, Textsortenwissen etc.) und insbesondere der verbalen Höflichkeit (Sprechakt- und Implikaturen-Theorie, Face-Konzept, positive/negative Höflichkeit etc.), andererseits der Untersuchung zwischensprachlicher Unterschiede und Einflüsse im Erwerb von Zweit- und Fremdsprachen (L2) (kontrastive Pragmatik, Methoden des Sprachvergleichs etc.). Wir analysieren die Herausforderungen des Erwerbs pragmatischer und diskursiver Kompetenzen im L2-Erwerb und -Gebrauch in der Theorie und auf Basis ausgewählter empirischer Studien: Welche sprachlichen Mittel müssen L2-/DaF-Lernende erwerben (sog. pragmalinguistische Kompetenzen) und welche Bedingungen gelten für ihre Verwendung (sog. soziopragmatische Kompetenzen)? Dazu diskutieren wir empirische Studien und Befunde zu spezifischen Sprachhandlungen im Sprachvergleich und im L2-Erwerb und -Gebrauch, u.a. zum Bitten/Auffordern, Danken, zu Anrede/Begrüßung, Kritik/Beschwerden, Ablehnungen, sowie zu spezifischen Textsorten in Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Die Studierenden entwickeln im Laufe des Semesters in Kleingruppen eigene Projektskizzen und Erhebungsinstrumente und stellen die Projekte und ggf. erste Befunde in der letzten Seminarsitzung vor.
A2 Seminar ⇑
[Si] Ein Rahmen für alle? Der GeR in unterschiedlichen Lernkontexten
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) prägt seit über 20 Jahren die Sprachlehr- und -lernpraxis in Europa und darüber hinaus. Im Seminar wird zunächst die Konzeption des GER erarbeitet sowie zentrale Einsatzbereiche (z.B. Testen und Prüfen, Curriculumsentwicklung) kennengelernt. Ausgehend von einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Referenzrahmen werden anschließend seine Potentiale und Grenzen für unterschiedliche DaF- und DaZ-Lernkontexte kritisch geprüft und diskutiert.
Das Seminar findet im Rahmen des Virtual International Program der JLU statt und wird in Kooperation mit zwei ukrainischen Partneruniversitäten durchgeführt; es nehmen internationale Studierende teil. Die Veranstaltung wird hybrid angeboten, wobei von den MA DaFZ-Studierenden eine Teilnahme in Präsenz erwartet wird.
Im Seminar werden folgende Kompetenzen erworben: fundiertes Verständnis der Konzeption, Struktur und Funktionsweise des GeR sowie seiner Kompetenzniveaus und Deskriptoren; Fähigkeit, Einsatzbereiche des GeR zu identifizieren und kritisch zu reflektieren; Kompetenz zur kriteriengeleiteten Einschätzung von Potentialen und Grenzen des GeR in unterschiedlichen DaF-/DaZ-Kontexten; Fähigkeit zur Transferleistung: Anwendung des GeR auf eigene (zukünftige) Unterrichts- bzw. Testkontexte;
Interkulturelle und kommunikative Kompetenz durch den Austausch mit internationalen Studierenden und Lehrenden
[Si] Nominalphrase, Kasussystem und Verbstellung im Deutschen als Zweit- und Fremdsprache: Wie funktioniert Grammatikerwerb?
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Seminarbeschreibung:
Von Lernenden hört man häufig, dass die deutsche Grammatik schwierig zu lernen sei. Insbesondere komplexe Nominalphrasen mit deklinierten Adjektiven und Komposita, das deutsche Kasussystem sowie die Verbstellung im Haupt- und Nebensatz sind typische Schwierigkeiten im Erwerbsprozess von Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Nach einer kurzen Wiederholung der wichtigsten Grundlagen von Wort- und Satzgrammatik vermittelt dieses Seminar fundiertes Wissen über die genannten grammatischen Strukturen und deren Erwerb. Ziel ist es, Erwerbsprozesse anhand konkreter Lerngegenstände nachzuvollziehen und ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Lernende in unterschiedlichen Lernkontexten Grammatik erwerben. Hierbei wird im Seminar anhand ausgewählter Forschungsliteratur immer wieder diskutiert, welche Rolle verschiedene Faktoren, wie bspw. das Alter, die Muttersprache, der Bildungshintergrund und die Motivation der Lernenden, im Grammatikerwerb spielen.
[Si] Pragmatische Kompetenzen im Zweit- und Fremdprachenerwerb
| regelmäßiger Termin ab 22.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Wir reflektieren zuerst die Grundlagen einerseits sog. pragmatischer Kompetenzen (sprachliche Mittel, pragmatische Routinen, Adressatenspezifik, Registerflexibilität, Textsortenwissen etc.) und insbesondere der verbalen Höflichkeit (Sprechakt- und Implikaturen-Theorie, Face-Konzept, positive/negative Höflichkeit etc.), andererseits der Untersuchung zwischensprachlicher Unterschiede und Einflüsse im Erwerb von Zweit- und Fremdsprachen (L2) (kontrastive Pragmatik, Methoden des Sprachvergleichs etc.). Wir analysieren die Herausforderungen des Erwerbs pragmatischer und diskursiver Kompetenzen im L2-Erwerb und -Gebrauch in der Theorie und auf Basis ausgewählter empirischer Studien: Welche sprachlichen Mittel müssen L2-/DaF-Lernende erwerben (sog. pragmalinguistische Kompetenzen) und welche Bedingungen gelten für ihre Verwendung (sog. soziopragmatische Kompetenzen)? Dazu diskutieren wir empirische Studien und Befunde zu spezifischen Sprachhandlungen im Sprachvergleich und im L2-Erwerb und -Gebrauch, u.a. zum Bitten/Auffordern, Danken, zu Anrede/Begrüßung, Kritik/Beschwerden, Ablehnungen, sowie zu spezifischen Textsorten in Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Die Studierenden entwickeln im Laufe des Semesters in Kleingruppen eigene Projektskizzen und Erhebungsinstrumente und stellen die Projekte und ggf. erste Befunde in der letzten Seminarsitzung vor.
Sprachkompetenzen evaluieren (05-MA-G-032) ⇑
A1 Seminar ⇑
Sprachkompetenzen vermitteln und fördern (05-MA-G-033) ⇑
A1 Vorlesung ⇑
A2 Seminar ⇑
Unterricht erforschen und evaluieren (05-MA-G-034) ⇑
A1 Projektseminar ⇑
Deutsch als Zweit- und Fremdsprache ⇑
Grundlagen Deutsch als Zweit- und Fremdsprache (05-MA-DaFZ-01) ⇑
A1 Vorlesung ⇑
[Vl] Grundwissen Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Die Vorlesung führt in die zentralen Grundlagen des Fachs Deutsch als Zweit- und Fremdsprache ein. Zu Beginn steht eine terminologische Auseinandersetzung mit den Begriffen DaF und DaZ, die zu einer kritischen Reflexion dieser Terminologie sowie der ihnen zugrundeliegenden Konzepte anregt. Darauf aufbauend wird ein Überblick über zentrale Lernkontexte in DaF und DaZ gegeben, wobei wichtige Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen diesen Kontexten herausgearbeitet werden.
Im Anschluss werden lernerseitige Einflussfaktoren auf die Sprachentwicklung sowie zentrale Spracherwerbsmodelle vorgestellt, die die Grundlage für ein Verständnis unterschiedlicher Erwerbsverläufe in den behandelten Kontexten bilden. Darauf aufbauend werden wichtige sprachliche Kompetenzen behandelt, die Lernende in DaF- und DaZ-Kontexten erwerben sollen bzw. müssen, sowie Ansätze zu deren Modellierung. Den Abschluss bildet die Frage, wie sich sprachliche Kompetenz erfassen und evaluieren lässt: Hierzu werden Kompetenzmodelle sowie Instrumente zum Testen, Prüfen und Diagnostizieren vorgestellt.
Die Vorlesung wird mit einer Klausur abgeschlossen, die zugleich die Modulnote bildet. Als regulärer Klausurtermin ist der 3.2.2027 (12-14 Uhr) vorgesehen. Studierende, die krankheitsbedingt nicht an diesem Termin teilnehmen können und beim Prüfungsamt ein entsprechendes Attest vorlegen, können die Klausur am 11.2.2027 (10-12 Uhr) nachschreiben. Im Falle eines Nichtbestehens findet ein Wiederholungstermin am 30.4.2027 statt.
A2 Seminar ⇑
[Vl] Grundwissen Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Die Vorlesung führt in die zentralen Grundlagen des Fachs Deutsch als Zweit- und Fremdsprache ein. Zu Beginn steht eine terminologische Auseinandersetzung mit den Begriffen DaF und DaZ, die zu einer kritischen Reflexion dieser Terminologie sowie der ihnen zugrundeliegenden Konzepte anregt. Darauf aufbauend wird ein Überblick über zentrale Lernkontexte in DaF und DaZ gegeben, wobei wichtige Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen diesen Kontexten herausgearbeitet werden.
Im Anschluss werden lernerseitige Einflussfaktoren auf die Sprachentwicklung sowie zentrale Spracherwerbsmodelle vorgestellt, die die Grundlage für ein Verständnis unterschiedlicher Erwerbsverläufe in den behandelten Kontexten bilden. Darauf aufbauend werden wichtige sprachliche Kompetenzen behandelt, die Lernende in DaF- und DaZ-Kontexten erwerben sollen bzw. müssen, sowie Ansätze zu deren Modellierung. Den Abschluss bildet die Frage, wie sich sprachliche Kompetenz erfassen und evaluieren lässt: Hierzu werden Kompetenzmodelle sowie Instrumente zum Testen, Prüfen und Diagnostizieren vorgestellt.
Die Vorlesung wird mit einer Klausur abgeschlossen, die zugleich die Modulnote bildet. Als regulärer Klausurtermin ist der 3.2.2027 (12-14 Uhr) vorgesehen. Studierende, die krankheitsbedingt nicht an diesem Termin teilnehmen können und beim Prüfungsamt ein entsprechendes Attest vorlegen, können die Klausur am 11.2.2027 (10-12 Uhr) nachschreiben. Im Falle eines Nichtbestehens findet ein Wiederholungstermin am 30.4.2027 statt.
[Si] Individuelle Unterschiede im Zweit- und Fremdsprachenunterricht
| regelmäßiger Termin ab 21.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 21.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Im Seminar reflektieren wir Grundlagen der (zweit- und fremdsprachlichen [L2]) Entwicklung, das Konzept der „Lernersprache", zentrale Fragen der Beschreibung von Lernersprachen, ihrer Entwicklung und ihrer Variation. Wir diskutieren insbesondere ausgewählte Faktoren, die zur Heterogenität der lernersprachlichen Entwicklung, d.h. der L2-Erwerbsprofile, -Verläufe und -Erfolge beitragen: Spielt das Alter bei Erwerbsbeginn eine Rolle (und falls ja, inwiefern)? Wie kann man Sprachlernmotivation erfassen und welche Rolle spielt sie für den L2-Erwerb? Welche weiteren affektiven Variablen und welche kognitiven Faktoren wie z.B. Gedächtnis, Lernstilpräferenzen oder Musterkennungsfähigkeit beeinflussen den L2-Erwerb (und zwar wie)? Gibt es so etwas wie „Sprachlerneignung“ (oder „Talent“)? Und welche Potenziale und Herausforderungen beinhalten schließlich Vorkenntnisse in anderen Erst-, Zweit- und Fremdsprachen? Wir reflektieren für die verschiedenen Faktoren jeweils (erwerbs-)theoretische Hintergründe und ausgewählte empirische Studien bzw. Befunde. Auch die Reflexion der eigenen Lernbiographie wird einbezogen.
Lernkontexte & Lerngegenstände (05-MA-DaFZ-02) ⇑
A1 Seminar ⇑
[Si] Ein Rahmen für alle? Der GeR in unterschiedlichen Lernkontexten
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) prägt seit über 20 Jahren die Sprachlehr- und -lernpraxis in Europa und darüber hinaus. Im Seminar wird zunächst die Konzeption des GER erarbeitet sowie zentrale Einsatzbereiche (z.B. Testen und Prüfen, Curriculumsentwicklung) kennengelernt. Ausgehend von einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Referenzrahmen werden anschließend seine Potentiale und Grenzen für unterschiedliche DaF- und DaZ-Lernkontexte kritisch geprüft und diskutiert.
Das Seminar findet im Rahmen des Virtual International Program der JLU statt und wird in Kooperation mit zwei ukrainischen Partneruniversitäten durchgeführt; es nehmen internationale Studierende teil. Die Veranstaltung wird hybrid angeboten, wobei von den MA DaFZ-Studierenden eine Teilnahme in Präsenz erwartet wird.
Im Seminar werden folgende Kompetenzen erworben: fundiertes Verständnis der Konzeption, Struktur und Funktionsweise des GeR sowie seiner Kompetenzniveaus und Deskriptoren; Fähigkeit, Einsatzbereiche des GeR zu identifizieren und kritisch zu reflektieren; Kompetenz zur kriteriengeleiteten Einschätzung von Potentialen und Grenzen des GeR in unterschiedlichen DaF-/DaZ-Kontexten; Fähigkeit zur Transferleistung: Anwendung des GeR auf eigene (zukünftige) Unterrichts- bzw. Testkontexte;
Interkulturelle und kommunikative Kompetenz durch den Austausch mit internationalen Studierenden und Lehrenden
[Si] Nominalphrase, Kasussystem und Verbstellung im Deutschen als Zweit- und Fremdsprache: Wie funktioniert Grammatikerwerb?
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Seminarbeschreibung:
Von Lernenden hört man häufig, dass die deutsche Grammatik schwierig zu lernen sei. Insbesondere komplexe Nominalphrasen mit deklinierten Adjektiven und Komposita, das deutsche Kasussystem sowie die Verbstellung im Haupt- und Nebensatz sind typische Schwierigkeiten im Erwerbsprozess von Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Nach einer kurzen Wiederholung der wichtigsten Grundlagen von Wort- und Satzgrammatik vermittelt dieses Seminar fundiertes Wissen über die genannten grammatischen Strukturen und deren Erwerb. Ziel ist es, Erwerbsprozesse anhand konkreter Lerngegenstände nachzuvollziehen und ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Lernende in unterschiedlichen Lernkontexten Grammatik erwerben. Hierbei wird im Seminar anhand ausgewählter Forschungsliteratur immer wieder diskutiert, welche Rolle verschiedene Faktoren, wie bspw. das Alter, die Muttersprache, der Bildungshintergrund und die Motivation der Lernenden, im Grammatikerwerb spielen.
[Si] Pragmatische Kompetenzen im Zweit- und Fremdprachenerwerb
| regelmäßiger Termin ab 22.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Wir reflektieren zuerst die Grundlagen einerseits sog. pragmatischer Kompetenzen (sprachliche Mittel, pragmatische Routinen, Adressatenspezifik, Registerflexibilität, Textsortenwissen etc.) und insbesondere der verbalen Höflichkeit (Sprechakt- und Implikaturen-Theorie, Face-Konzept, positive/negative Höflichkeit etc.), andererseits der Untersuchung zwischensprachlicher Unterschiede und Einflüsse im Erwerb von Zweit- und Fremdsprachen (L2) (kontrastive Pragmatik, Methoden des Sprachvergleichs etc.). Wir analysieren die Herausforderungen des Erwerbs pragmatischer und diskursiver Kompetenzen im L2-Erwerb und -Gebrauch in der Theorie und auf Basis ausgewählter empirischer Studien: Welche sprachlichen Mittel müssen L2-/DaF-Lernende erwerben (sog. pragmalinguistische Kompetenzen) und welche Bedingungen gelten für ihre Verwendung (sog. soziopragmatische Kompetenzen)? Dazu diskutieren wir empirische Studien und Befunde zu spezifischen Sprachhandlungen im Sprachvergleich und im L2-Erwerb und -Gebrauch, u.a. zum Bitten/Auffordern, Danken, zu Anrede/Begrüßung, Kritik/Beschwerden, Ablehnungen, sowie zu spezifischen Textsorten in Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Die Studierenden entwickeln im Laufe des Semesters in Kleingruppen eigene Projektskizzen und Erhebungsinstrumente und stellen die Projekte und ggf. erste Befunde in der letzten Seminarsitzung vor.
A2 Seminar ⇑
[Si] Ein Rahmen für alle? Der GeR in unterschiedlichen Lernkontexten
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) prägt seit über 20 Jahren die Sprachlehr- und -lernpraxis in Europa und darüber hinaus. Im Seminar wird zunächst die Konzeption des GER erarbeitet sowie zentrale Einsatzbereiche (z.B. Testen und Prüfen, Curriculumsentwicklung) kennengelernt. Ausgehend von einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Referenzrahmen werden anschließend seine Potentiale und Grenzen für unterschiedliche DaF- und DaZ-Lernkontexte kritisch geprüft und diskutiert.
Das Seminar findet im Rahmen des Virtual International Program der JLU statt und wird in Kooperation mit zwei ukrainischen Partneruniversitäten durchgeführt; es nehmen internationale Studierende teil. Die Veranstaltung wird hybrid angeboten, wobei von den MA DaFZ-Studierenden eine Teilnahme in Präsenz erwartet wird.
Im Seminar werden folgende Kompetenzen erworben: fundiertes Verständnis der Konzeption, Struktur und Funktionsweise des GeR sowie seiner Kompetenzniveaus und Deskriptoren; Fähigkeit, Einsatzbereiche des GeR zu identifizieren und kritisch zu reflektieren; Kompetenz zur kriteriengeleiteten Einschätzung von Potentialen und Grenzen des GeR in unterschiedlichen DaF-/DaZ-Kontexten; Fähigkeit zur Transferleistung: Anwendung des GeR auf eigene (zukünftige) Unterrichts- bzw. Testkontexte;
Interkulturelle und kommunikative Kompetenz durch den Austausch mit internationalen Studierenden und Lehrenden
[Si] Nominalphrase, Kasussystem und Verbstellung im Deutschen als Zweit- und Fremdsprache: Wie funktioniert Grammatikerwerb?
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Seminarbeschreibung:
Von Lernenden hört man häufig, dass die deutsche Grammatik schwierig zu lernen sei. Insbesondere komplexe Nominalphrasen mit deklinierten Adjektiven und Komposita, das deutsche Kasussystem sowie die Verbstellung im Haupt- und Nebensatz sind typische Schwierigkeiten im Erwerbsprozess von Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Nach einer kurzen Wiederholung der wichtigsten Grundlagen von Wort- und Satzgrammatik vermittelt dieses Seminar fundiertes Wissen über die genannten grammatischen Strukturen und deren Erwerb. Ziel ist es, Erwerbsprozesse anhand konkreter Lerngegenstände nachzuvollziehen und ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Lernende in unterschiedlichen Lernkontexten Grammatik erwerben. Hierbei wird im Seminar anhand ausgewählter Forschungsliteratur immer wieder diskutiert, welche Rolle verschiedene Faktoren, wie bspw. das Alter, die Muttersprache, der Bildungshintergrund und die Motivation der Lernenden, im Grammatikerwerb spielen.
[Si] Pragmatische Kompetenzen im Zweit- und Fremdprachenerwerb
| regelmäßiger Termin ab 22.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
Wir reflektieren zuerst die Grundlagen einerseits sog. pragmatischer Kompetenzen (sprachliche Mittel, pragmatische Routinen, Adressatenspezifik, Registerflexibilität, Textsortenwissen etc.) und insbesondere der verbalen Höflichkeit (Sprechakt- und Implikaturen-Theorie, Face-Konzept, positive/negative Höflichkeit etc.), andererseits der Untersuchung zwischensprachlicher Unterschiede und Einflüsse im Erwerb von Zweit- und Fremdsprachen (L2) (kontrastive Pragmatik, Methoden des Sprachvergleichs etc.). Wir analysieren die Herausforderungen des Erwerbs pragmatischer und diskursiver Kompetenzen im L2-Erwerb und -Gebrauch in der Theorie und auf Basis ausgewählter empirischer Studien: Welche sprachlichen Mittel müssen L2-/DaF-Lernende erwerben (sog. pragmalinguistische Kompetenzen) und welche Bedingungen gelten für ihre Verwendung (sog. soziopragmatische Kompetenzen)? Dazu diskutieren wir empirische Studien und Befunde zu spezifischen Sprachhandlungen im Sprachvergleich und im L2-Erwerb und -Gebrauch, u.a. zum Bitten/Auffordern, Danken, zu Anrede/Begrüßung, Kritik/Beschwerden, Ablehnungen, sowie zu spezifischen Textsorten in Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Die Studierenden entwickeln im Laufe des Semesters in Kleingruppen eigene Projektskizzen und Erhebungsinstrumente und stellen die Projekte und ggf. erste Befunde in der letzten Seminarsitzung vor.
Schrift ,Text , Kultur & Gesellschaft (05-MA-DaFZ-03) ⇑
A1 Seminar ⇑
[Si] "Flucht und Ankommen" in der Gegenwartsliteratur (mit einer Exkursion in Exilarchiv/DNB Frankfurt)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
Längst ist Flucht und Ankommen ein Thema der Gegenwartsliteratur. Doch welche literarischen Ausdruckformen werden verwendet? Wir lesen Romane von Abbas Khider ("Der Erinnerungsfälscher"), und Julya Rabinowich ("Dazwischen: Ich") sowie Gedichte von Volha Hapeyeva.
Am Dienstag, 19.01., 11.00-15.00 Uhr, findet ein Besuch im Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt statt. Wir kommen mit Ausstellungsmacher*innen ins Gespräch und begegnen virtuellen Zeitzeugnissen, die während des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen mussten. Die Teilnahme an der Exkursion ist verbindlich.
Gefragt wird auch danach, ob sich Verbindungslinien zwischen historischen und aktuellen Fluchtbewegungen ziehen lassen und welche Bedeutung Literatur für gesellschaftliche Diskussionen hat.
[Si] Text- und Medienlinguistik
- was unter grammatischer, kognitiver, kommunikativer und kultureller Perspektive unter Texten verstanden werden soll und welchem Wandel Texte mit Blick auf multimodale und medienspezifische Entwicklungen (Soziale Medien, KI) unterliegt.
Das Seminar behandelt text- und medienlinguistische Fragen an konkreten Anwendungsfällen uas unterschiedlichen Handlungsbereichen (z.B. Werbung, Wissenschaft, Journalismus) und Textsorten/Mediengattungen.
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
A2 Seminar ⇑
[Si] Text- und Medienlinguistik
- was unter grammatischer, kognitiver, kommunikativer und kultureller Perspektive unter Texten verstanden werden soll und welchem Wandel Texte mit Blick auf multimodale und medienspezifische Entwicklungen (Soziale Medien, KI) unterliegt.
Das Seminar behandelt text- und medienlinguistische Fragen an konkreten Anwendungsfällen uas unterschiedlichen Handlungsbereichen (z.B. Werbung, Wissenschaft, Journalismus) und Textsorten/Mediengattungen.
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
[Si] Vielfalt, Diversität und Übersetzung in den deutschen und ungarischen Literaturen der Gegenwart
Ungarische und deutschsprachige Literaturverbindungen gibt es zahlreiche, auch wenn sie nicht gleich offensichtlich erscheinen. So erhielt Terézia Mora 2013 für ihren Roman „Das Ungeheuer“ den Deutschen Buchpreis, Zsuzsa Bánk ist eine der bekanntesten Größen im deutschen Literaturbetrieb, der erst 23 Jahre alte Autor Nelio Biedermann schrieb mit „Lázár“ die Geschichte einer ungarischen Familie. Sein Roman ist momentan eines der meistbesprochenen Neuerscheinungen und überall im Buchhandel zu finden.
Das Blockseminar nähert sich auf ungewöhnlichem Weg dieser Tendenz in der aktuellen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Nach zwei Vorbereitungstreffen findet das Seminar vom 16.-20.11. gemeinsam mit ungarischen Studierenden und einem spannenden Kulturprogramm an der Universität Debrecen in Ungarn statt: https://edu.unideb.hu/
In einzelnen Treffen am Mittwoch, den 14.10., 14.00-17.00 Uhr und Freitag, den 06.11., 10.00-15.00 Uhr, wird ausgewählte Forschungsliteratur besprochen und die Gruppenarbeiten für das Blockseminar werden vorbereitet. Fahrtkosten und Kosten für die Unterbringung in Debrecen werden universitätsseitig übernommen.
Sprachkompetenzen evaluieren (05-MA-DaFZ-04) ⇑
A1 Seminar ⇑
A2 Seminar ⇑
Sprachkompetenzen vermitteln und fördern (05-MA-DaFZ-05) ⇑
A1 Vorlesung ⇑
A2 Seminar ⇑
Unterricht erforschen und evaluieren (05-MA-DaFZ-06) ⇑
A1 Projektseminar ⇑
A2 Projektseminar ⇑
Thesis-Modul ⇑
Praktikum (05-MA-DaFZ-07) ⇑
Begleitseminar ⇑
[Si] Begleitseminar Praktikum
| regelmäßiger Termin ab 20.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 20.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Das Seminar begleitet das Praktikumssemester bzw. das Praktikum/die Praktika in individueller Weise. Es bietet Raum, um Praxiserfahrungen zu besprechen sowie professionelles Handeln durch die systematische Reflexion der Praxiserfahrungen weiterzuentwickeln. Neben Fragen z.B. zu Unterrichtsbeobachtung/Hospitationen und eigenen Unterrichtsversuchen werden weiter individuelle Erfahrungen in verschiedenen Kontexten (Sprachförderung, Sprachbildungsmanagement, Lehrmaterialienentwicklung etc.) besprochen. Die zeitlichen Abläufe und Inhalte der Arbeitsphasen werden zu Semesterbeginn in Abhängigkeit von den konkreten Praktikumskontexten und -zeiträumen der Studierenden festgelegt.


