L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Kann Künstliche Intelligenz Kunst vermitteln? Und wenn ja: Wie versteht sie eigentlich Kunst, Bildung und Vermittlung? In diesem Seminar erkunden wir das Spannungsfeld zwischen Kunstvermittlung und KI – kritisch, experimentell und mit einer guten Portion Neugier. Wir untersuchen, wie KI-Systeme Kunst beschreiben, interpretieren und erklären. Dabei stellen wir grundlegende Fragen: Welche Wissensmodelle stecken hinter KI-generierten Vermittlungsformaten? Welche Perspektiven werden sichtbar – und welche bleiben unsichtbar? Und kann KI selbst als Vermittler*in agieren oder braucht Vermittlung immer menschliche Erfahrung, Kontextwissen und gesellschaftliche Verantwortung?
Das Seminar verbindet Theorie und Praxis: Wir analysieren KI-Tools, testen ihre Möglichkeiten im Kontext von Kunstvermittlung und entwickeln eigene experimentelle Vermittlungsformate mit und über KI. Dabei reflektieren wir auch Chancen, Grenzen und Machtstrukturen algorithmischer Wissensproduktion.
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Das Lehrfromat ART_ED (Art Education) versammelt sechs Vorträge von Kunstpädagog*innen, die exemplarische Einblicke in gegenwärtige Diskurse, Forschungsansätze und Praxisformen der Kunstpädagogik geben. Die Beiträge vermitteln unterschiedliche theoretische Perspektiven, methodische Zugänge und institutionelle Kontexte und eröffnen so eine Auseinandersetzung mit aktuellen kunstpädagogischen Positionsbestimmungen. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunstpädagogik heute auf gesellschaftliche, mediale und ästhetische Transformationsprozesse reagiert und wie sie diese mitgestaltet.
Zwischen den gemeinsamen Vortragsterminen finden begleitende Präflexionen und Reflexionen in zwei separaten kunstpädagogischen Seminaren (JOHNS/SCHNURR) statt. In diesen Sitzungen werden zentrale Begriffe, theoretische Rahmungen und Fragestellungen vorbereitet sowie die Vorträge im Anschluss gemeinsam nachbereitet, diskutiert und kontextualisiert. Ziel ist es, die Positionen nicht nur rezeptiv aufzunehmen, sondern sie kritisch zu durchdringen und in Beziehung zu eigenen kunstpädagogischen Fragestellungen zu setzen.
21.04 Prof. Dr. Andrea Sabisch, Professur für Bildende Kunst/ Ästhetische Bildung Universität Hamburg
05.05 Prof. Dr. Stefanie Johns, Professur für Kunstpädagogik, Justus-Liebig-Universität Gießen
19.05 Prof. Dr. Magdalena Eckes, Professur für Kunstpädagogik, Universität Siegen
02.06 Prof. Dr. Ansgar Schnurr, Professur für Kunstpädagogik mit dem Schwerpunkt Kunstdidaktik, Justus-Liebig-Universität Gießen
16.06 Prof. Dr. Nadia Bader, Professur für Didaktik Kunst & Design, PH Zürich
30.06 Prof. Dr. Katja Hoffmann, Professur für Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Universität Bielefeld.
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Bilder können Freude und Staunen hervorrufen. Sie können den Blick der Betrachtenden magisch anziehen, aber auch abstoßen. Sie können irritieren oder zum Nahdenken anregen. In diesem Seminar wollen wir den vielfältigen Funktionen und Verständnissen von ‚Bildern‘ nachgehen und ihre Bedeutungen für kunstpädagogische Kontexte genauer untersuchen.
Bilder können in kunstpädagogischen Kontexten unterschiedliche Funktionen annehmen. Sie werden zum Gegenstand der Rezeption, Analyse und Interpretation, oder sind Bezugspunkt künstlerischer Gestaltungsprozesse. Sie können aber auch als Anlass für Bildungsprozesse befragt werden. Dabei lohnt es sich, einen Schritt zurück zu treten und zu fragen: Was macht ein 'Bild' zum 'Bild'? Wie kann das 'Bildliche' konzeptualisiert werden? Angeschlossen an ein fundiertes Verständnis von Bild und Bildlichkeit lassen sich didaktische Bildzugänge für pädagogische Kontexte konzeptualisieren.
Das Seminar widmet sich also theoretischen Überlegungen zum Bild/Bildlichkeit und untersucht kritisch didaktische Konzeptionen wie die Bildkompetenz (u.a. Bering/Niehoff) oder die Bilderfahrung und Bildwerdung (u.a. Sabisch). Darüber hinaus sollen kunstdidaktische Settings und Unterrichtskontexte entworfen werden, die vom Bild ausgehen und die Potenziale des Bildlichen für Bildungsprozesse ausschöpfen.
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Was soll ein Museum heute eigentlich sein? Wissensspeicher, Erlebnisraum, politischer Akteur, Begegnungsort – oder alles gleichzeitig? Dieses Seminar versteht das Museum nicht als fertige Institution, sondern als offenes Projekt, das ständig neu gedacht, hinterfragt und gestaltet werden kann. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Museen Wissen produzieren, vermitteln und manchmal auch festschreiben. Dabei beschäftigen wir uns mit klassischen Vermittlungsformen ebenso wie mit aktuellen kritischen Ansätzen. Wir schauen darauf, wie Kunstvermittlung traditionell oft als Weitergabe von Expertise gedacht wurde und wie sie sich zunehmend zu einem dialogischen, partizipativen und gesellschaftskritischen Feld entwickelt. Vermittlung kann nicht nur informieren, sondern auch irritieren, verunsichern und neue Perspektiven eröffnen.
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Wie stellen wir Relevanz in der Kunstpädagogik her? Wie entwickelt sich für uns im Spannungsfeld von Biografie, Habitus und persönlichen Überzeugungen ebenso wie im Kontext unterschiedlicher Kunstbegriffe und gesellschaftlicher Erwartungen etwas als relevant? Wie beeinflussen eigene Bildungswege und künstlerische Erfahrungen unsere Urteile? Welche impliziten Beliefs strukturieren unser professionelles Handeln? Und wie positioniert sich Kunstpädagogik zwischen kultureller Legitimation, institutionellem Auftrag und gesellschaftlicher Verantwortung? Wir fragen gemeinsam, inwiefern die Figur der Relevanz im Horizont ungewisser Zukünfte neu geöffnet, verschoben oder unterlaufen werden kann. Ziel ist es, Relevanz nicht vorauszusetzen, sondern als perspektivische, situierte und veränderbare Kategorie kritisch zu reflektieren und für das eigene kunstpädagogische Denken produktiv zu machen. Das Blockseminar setzt eine aktive Mitarbeit voraus und bietet die Gelegenheit, eigene Fragestellungen im Kontext des Seminarthemas zu untersuchen.
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Das Lehrfromat ART_ED (Art Education) versammelt sechs Vorträge von Kunstpädagog*innen, die exemplarische Einblicke in gegenwärtige Diskurse, Forschungsansätze und Praxisformen der Kunstpädagogik geben. Die Beiträge vermitteln unterschiedliche theoretische Perspektiven, methodische Zugänge und institutionelle Kontexte und eröffnen so eine Auseinandersetzung mit aktuellen kunstpädagogischen Positionsbestimmungen. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunstpädagogik heute auf gesellschaftliche, mediale und ästhetische Transformationsprozesse reagiert und wie sie diese mitgestaltet.
Zwischen den gemeinsamen Vortragsterminen finden begleitende Präflexionen und Reflexionen in zwei separaten kunstpädagogischen Seminaren (JOHNS/SCHNURR) statt. In diesen Sitzungen werden zentrale Begriffe, theoretische Rahmungen und Fragestellungen vorbereitet sowie die Vorträge im Anschluss gemeinsam nachbereitet, diskutiert und kontextualisiert. Ziel ist es, die Positionen nicht nur rezeptiv aufzunehmen, sondern sie kritisch zu durchdringen und in Beziehung zu eigenen kunstpädagogischen Fragestellungen zu setzen.
21.04 Prof. Dr. Andrea Sabisch, Professur für Bildende Kunst/ Ästhetische Bildung Universität Hamburg
05.05 Prof. Dr. Stefanie Johns, Professur für Kunstpädagogik, Justus-Liebig-Universität Gießen
19.05 Prof. Dr. Magdalena Eckes, Professur für Kunstpädagogik, Universität Siegen
02.06 Prof. Dr. Ansgar Schnurr, Professur für Kunstpädagogik mit dem Schwerpunkt Kunstdidaktik, Justus-Liebig-Universität Gießen
16.06 Prof. Dr. Nadia Bader, Professur für Didaktik Kunst & Design, PH Zürich
30.06 Prof. Dr. Katja Hoffmann, Professur für Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Universität Bielefeld.
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Bilder können Freude und Staunen hervorrufen. Sie können den Blick der Betrachtenden magisch anziehen, aber auch abstoßen. Sie können irritieren oder zum Nahdenken anregen. In diesem Seminar wollen wir den vielfältigen Funktionen und Verständnissen von ‚Bildern‘ nachgehen und ihre Bedeutungen für kunstpädagogische Kontexte genauer untersuchen.
Bilder können in kunstpädagogischen Kontexten unterschiedliche Funktionen annehmen. Sie werden zum Gegenstand der Rezeption, Analyse und Interpretation, oder sind Bezugspunkt künstlerischer Gestaltungsprozesse. Sie können aber auch als Anlass für Bildungsprozesse befragt werden. Dabei lohnt es sich, einen Schritt zurück zu treten und zu fragen: Was macht ein 'Bild' zum 'Bild'? Wie kann das 'Bildliche' konzeptualisiert werden? Angeschlossen an ein fundiertes Verständnis von Bild und Bildlichkeit lassen sich didaktische Bildzugänge für pädagogische Kontexte konzeptualisieren.
Das Seminar widmet sich also theoretischen Überlegungen zum Bild/Bildlichkeit und untersucht kritisch didaktische Konzeptionen wie die Bildkompetenz (u.a. Bering/Niehoff) oder die Bilderfahrung und Bildwerdung (u.a. Sabisch). Darüber hinaus sollen kunstdidaktische Settings und Unterrichtskontexte entworfen werden, die vom Bild ausgehen und die Potenziale des Bildlichen für Bildungsprozesse ausschöpfen.
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Wie stellen wir Relevanz in der Kunstpädagogik her? Wie entwickelt sich für uns im Spannungsfeld von Biografie, Habitus und persönlichen Überzeugungen ebenso wie im Kontext unterschiedlicher Kunstbegriffe und gesellschaftlicher Erwartungen etwas als relevant? Wie beeinflussen eigene Bildungswege und künstlerische Erfahrungen unsere Urteile? Welche impliziten Beliefs strukturieren unser professionelles Handeln? Und wie positioniert sich Kunstpädagogik zwischen kultureller Legitimation, institutionellem Auftrag und gesellschaftlicher Verantwortung? Wir fragen gemeinsam, inwiefern die Figur der Relevanz im Horizont ungewisser Zukünfte neu geöffnet, verschoben oder unterlaufen werden kann. Ziel ist es, Relevanz nicht vorauszusetzen, sondern als perspektivische, situierte und veränderbare Kategorie kritisch zu reflektieren und für das eigene kunstpädagogische Denken produktiv zu machen. Das Blockseminar setzt eine aktive Mitarbeit voraus und bietet die Gelegenheit, eigene Fragestellungen im Kontext des Seminarthemas zu untersuchen.
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Was soll ein Museum heute eigentlich sein? Wissensspeicher, Erlebnisraum, politischer Akteur, Begegnungsort – oder alles gleichzeitig? Dieses Seminar versteht das Museum nicht als fertige Institution, sondern als offenes Projekt, das ständig neu gedacht, hinterfragt und gestaltet werden kann. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Museen Wissen produzieren, vermitteln und manchmal auch festschreiben. Dabei beschäftigen wir uns mit klassischen Vermittlungsformen ebenso wie mit aktuellen kritischen Ansätzen. Wir schauen darauf, wie Kunstvermittlung traditionell oft als Weitergabe von Expertise gedacht wurde und wie sie sich zunehmend zu einem dialogischen, partizipativen und gesellschaftskritischen Feld entwickelt. Vermittlung kann nicht nur informieren, sondern auch irritieren, verunsichern und neue Perspektiven eröffnen.
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Was soll ein Museum heute eigentlich sein? Wissensspeicher, Erlebnisraum, politischer Akteur, Begegnungsort – oder alles gleichzeitig? Dieses Seminar versteht das Museum nicht als fertige Institution, sondern als offenes Projekt, das ständig neu gedacht, hinterfragt und gestaltet werden kann. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Museen Wissen produzieren, vermitteln und manchmal auch festschreiben. Dabei beschäftigen wir uns mit klassischen Vermittlungsformen ebenso wie mit aktuellen kritischen Ansätzen. Wir schauen darauf, wie Kunstvermittlung traditionell oft als Weitergabe von Expertise gedacht wurde und wie sie sich zunehmend zu einem dialogischen, partizipativen und gesellschaftskritischen Feld entwickelt. Vermittlung kann nicht nur informieren, sondern auch irritieren, verunsichern und neue Perspektiven eröffnen.
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Kann Künstliche Intelligenz Kunst vermitteln? Und wenn ja: Wie versteht sie eigentlich Kunst, Bildung und Vermittlung? In diesem Seminar erkunden wir das Spannungsfeld zwischen Kunstvermittlung und KI – kritisch, experimentell und mit einer guten Portion Neugier. Wir untersuchen, wie KI-Systeme Kunst beschreiben, interpretieren und erklären. Dabei stellen wir grundlegende Fragen: Welche Wissensmodelle stecken hinter KI-generierten Vermittlungsformaten? Welche Perspektiven werden sichtbar – und welche bleiben unsichtbar? Und kann KI selbst als Vermittler*in agieren oder braucht Vermittlung immer menschliche Erfahrung, Kontextwissen und gesellschaftliche Verantwortung?
Das Seminar verbindet Theorie und Praxis: Wir analysieren KI-Tools, testen ihre Möglichkeiten im Kontext von Kunstvermittlung und entwickeln eigene experimentelle Vermittlungsformate mit und über KI. Dabei reflektieren wir auch Chancen, Grenzen und Machtstrukturen algorithmischer Wissensproduktion.
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Das Lehrfromat ART_ED (Art Education) versammelt sechs Vorträge von Kunstpädagog*innen, die exemplarische Einblicke in gegenwärtige Diskurse, Forschungsansätze und Praxisformen der Kunstpädagogik geben. Die Beiträge vermitteln unterschiedliche theoretische Perspektiven, methodische Zugänge und institutionelle Kontexte und eröffnen so eine Auseinandersetzung mit aktuellen kunstpädagogischen Positionsbestimmungen. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunstpädagogik heute auf gesellschaftliche, mediale und ästhetische Transformationsprozesse reagiert und wie sie diese mitgestaltet.
Zwischen den gemeinsamen Vortragsterminen finden begleitende Präflexionen und Reflexionen in zwei separaten kunstpädagogischen Seminaren (JOHNS/SCHNURR) statt. In diesen Sitzungen werden zentrale Begriffe, theoretische Rahmungen und Fragestellungen vorbereitet sowie die Vorträge im Anschluss gemeinsam nachbereitet, diskutiert und kontextualisiert. Ziel ist es, die Positionen nicht nur rezeptiv aufzunehmen, sondern sie kritisch zu durchdringen und in Beziehung zu eigenen kunstpädagogischen Fragestellungen zu setzen.
21.04 Prof. Dr. Andrea Sabisch, Professur für Bildende Kunst/ Ästhetische Bildung Universität Hamburg
05.05 Prof. Dr. Stefanie Johns, Professur für Kunstpädagogik, Justus-Liebig-Universität Gießen
19.05 Prof. Dr. Magdalena Eckes, Professur für Kunstpädagogik, Universität Siegen
02.06 Prof. Dr. Ansgar Schnurr, Professur für Kunstpädagogik mit dem Schwerpunkt Kunstdidaktik, Justus-Liebig-Universität Gießen
16.06 Prof. Dr. Nadia Bader, Professur für Didaktik Kunst & Design, PH Zürich
30.06 Prof. Dr. Katja Hoffmann, Professur für Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Universität Bielefeld.
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Bilder können Freude und Staunen hervorrufen. Sie können den Blick der Betrachtenden magisch anziehen, aber auch abstoßen. Sie können irritieren oder zum Nahdenken anregen. In diesem Seminar wollen wir den vielfältigen Funktionen und Verständnissen von ‚Bildern‘ nachgehen und ihre Bedeutungen für kunstpädagogische Kontexte genauer untersuchen.
Bilder können in kunstpädagogischen Kontexten unterschiedliche Funktionen annehmen. Sie werden zum Gegenstand der Rezeption, Analyse und Interpretation, oder sind Bezugspunkt künstlerischer Gestaltungsprozesse. Sie können aber auch als Anlass für Bildungsprozesse befragt werden. Dabei lohnt es sich, einen Schritt zurück zu treten und zu fragen: Was macht ein 'Bild' zum 'Bild'? Wie kann das 'Bildliche' konzeptualisiert werden? Angeschlossen an ein fundiertes Verständnis von Bild und Bildlichkeit lassen sich didaktische Bildzugänge für pädagogische Kontexte konzeptualisieren.
Das Seminar widmet sich also theoretischen Überlegungen zum Bild/Bildlichkeit und untersucht kritisch didaktische Konzeptionen wie die Bildkompetenz (u.a. Bering/Niehoff) oder die Bilderfahrung und Bildwerdung (u.a. Sabisch). Darüber hinaus sollen kunstdidaktische Settings und Unterrichtskontexte entworfen werden, die vom Bild ausgehen und die Potenziale des Bildlichen für Bildungsprozesse ausschöpfen.
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Was soll ein Museum heute eigentlich sein? Wissensspeicher, Erlebnisraum, politischer Akteur, Begegnungsort – oder alles gleichzeitig? Dieses Seminar versteht das Museum nicht als fertige Institution, sondern als offenes Projekt, das ständig neu gedacht, hinterfragt und gestaltet werden kann. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Museen Wissen produzieren, vermitteln und manchmal auch festschreiben. Dabei beschäftigen wir uns mit klassischen Vermittlungsformen ebenso wie mit aktuellen kritischen Ansätzen. Wir schauen darauf, wie Kunstvermittlung traditionell oft als Weitergabe von Expertise gedacht wurde und wie sie sich zunehmend zu einem dialogischen, partizipativen und gesellschaftskritischen Feld entwickelt. Vermittlung kann nicht nur informieren, sondern auch irritieren, verunsichern und neue Perspektiven eröffnen.
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Wie stellen wir Relevanz in der Kunstpädagogik her? Wie entwickelt sich für uns im Spannungsfeld von Biografie, Habitus und persönlichen Überzeugungen ebenso wie im Kontext unterschiedlicher Kunstbegriffe und gesellschaftlicher Erwartungen etwas als relevant? Wie beeinflussen eigene Bildungswege und künstlerische Erfahrungen unsere Urteile? Welche impliziten Beliefs strukturieren unser professionelles Handeln? Und wie positioniert sich Kunstpädagogik zwischen kultureller Legitimation, institutionellem Auftrag und gesellschaftlicher Verantwortung? Wir fragen gemeinsam, inwiefern die Figur der Relevanz im Horizont ungewisser Zukünfte neu geöffnet, verschoben oder unterlaufen werden kann. Ziel ist es, Relevanz nicht vorauszusetzen, sondern als perspektivische, situierte und veränderbare Kategorie kritisch zu reflektieren und für das eigene kunstpädagogische Denken produktiv zu machen. Das Blockseminar setzt eine aktive Mitarbeit voraus und bietet die Gelegenheit, eigene Fragestellungen im Kontext des Seminarthemas zu untersuchen.
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Das Lehrfromat ART_ED (Art Education) versammelt sechs Vorträge von Kunstpädagog*innen, die exemplarische Einblicke in gegenwärtige Diskurse, Forschungsansätze und Praxisformen der Kunstpädagogik geben. Die Beiträge vermitteln unterschiedliche theoretische Perspektiven, methodische Zugänge und institutionelle Kontexte und eröffnen so eine Auseinandersetzung mit aktuellen kunstpädagogischen Positionsbestimmungen. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunstpädagogik heute auf gesellschaftliche, mediale und ästhetische Transformationsprozesse reagiert und wie sie diese mitgestaltet.
Zwischen den gemeinsamen Vortragsterminen finden begleitende Präflexionen und Reflexionen in zwei separaten kunstpädagogischen Seminaren (JOHNS/SCHNURR) statt. In diesen Sitzungen werden zentrale Begriffe, theoretische Rahmungen und Fragestellungen vorbereitet sowie die Vorträge im Anschluss gemeinsam nachbereitet, diskutiert und kontextualisiert. Ziel ist es, die Positionen nicht nur rezeptiv aufzunehmen, sondern sie kritisch zu durchdringen und in Beziehung zu eigenen kunstpädagogischen Fragestellungen zu setzen.
21.04 Prof. Dr. Andrea Sabisch, Professur für Bildende Kunst/ Ästhetische Bildung Universität Hamburg
05.05 Prof. Dr. Stefanie Johns, Professur für Kunstpädagogik, Justus-Liebig-Universität Gießen
19.05 Prof. Dr. Magdalena Eckes, Professur für Kunstpädagogik, Universität Siegen
02.06 Prof. Dr. Ansgar Schnurr, Professur für Kunstpädagogik mit dem Schwerpunkt Kunstdidaktik, Justus-Liebig-Universität Gießen
16.06 Prof. Dr. Nadia Bader, Professur für Didaktik Kunst & Design, PH Zürich
30.06 Prof. Dr. Katja Hoffmann, Professur für Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Universität Bielefeld.
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Bilder können Freude und Staunen hervorrufen. Sie können den Blick der Betrachtenden magisch anziehen, aber auch abstoßen. Sie können irritieren oder zum Nahdenken anregen. In diesem Seminar wollen wir den vielfältigen Funktionen und Verständnissen von ‚Bildern‘ nachgehen und ihre Bedeutungen für kunstpädagogische Kontexte genauer untersuchen.
Bilder können in kunstpädagogischen Kontexten unterschiedliche Funktionen annehmen. Sie werden zum Gegenstand der Rezeption, Analyse und Interpretation, oder sind Bezugspunkt künstlerischer Gestaltungsprozesse. Sie können aber auch als Anlass für Bildungsprozesse befragt werden. Dabei lohnt es sich, einen Schritt zurück zu treten und zu fragen: Was macht ein 'Bild' zum 'Bild'? Wie kann das 'Bildliche' konzeptualisiert werden? Angeschlossen an ein fundiertes Verständnis von Bild und Bildlichkeit lassen sich didaktische Bildzugänge für pädagogische Kontexte konzeptualisieren.
Das Seminar widmet sich also theoretischen Überlegungen zum Bild/Bildlichkeit und untersucht kritisch didaktische Konzeptionen wie die Bildkompetenz (u.a. Bering/Niehoff) oder die Bilderfahrung und Bildwerdung (u.a. Sabisch). Darüber hinaus sollen kunstdidaktische Settings und Unterrichtskontexte entworfen werden, die vom Bild ausgehen und die Potenziale des Bildlichen für Bildungsprozesse ausschöpfen.
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Wie stellen wir Relevanz in der Kunstpädagogik her? Wie entwickelt sich für uns im Spannungsfeld von Biografie, Habitus und persönlichen Überzeugungen ebenso wie im Kontext unterschiedlicher Kunstbegriffe und gesellschaftlicher Erwartungen etwas als relevant? Wie beeinflussen eigene Bildungswege und künstlerische Erfahrungen unsere Urteile? Welche impliziten Beliefs strukturieren unser professionelles Handeln? Und wie positioniert sich Kunstpädagogik zwischen kultureller Legitimation, institutionellem Auftrag und gesellschaftlicher Verantwortung? Wir fragen gemeinsam, inwiefern die Figur der Relevanz im Horizont ungewisser Zukünfte neu geöffnet, verschoben oder unterlaufen werden kann. Ziel ist es, Relevanz nicht vorauszusetzen, sondern als perspektivische, situierte und veränderbare Kategorie kritisch zu reflektieren und für das eigene kunstpädagogische Denken produktiv zu machen. Das Blockseminar setzt eine aktive Mitarbeit voraus und bietet die Gelegenheit, eigene Fragestellungen im Kontext des Seminarthemas zu untersuchen.
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a
Zielgruppen:
L2,3,5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
Das Seminar widmet sich der kunst- und kulturpolitischen Konstruktion des „Ostens“ und „Westens“ in Bezug auf die beiden Deutschlands (1949–1990) im Kontext des Kalten Krieges und ihrer Nachwirkungen in der Gegenwartskunst. Im Fokus steht die Frage, wie sich diese Dichotomien in künstlerischen Praktiken, Ausstellungsformaten und kunsttheoretischen Diskursen manifestierten und bis heute fortwirken. Ausgehend von den frühen Ausgaben der documenta in Kassel wird die Rolle der Ausstellung als kulturpolitisches Projekt des „Westens“ untersucht, ebenso wie die Auseinandersetzungen um die Beteiligung ostdeutscher Künstler, etwa im Umfeld der documenta 6. Dabei wird insbesondere die Gegenüberstellung der „Abstraktion“ als eines westlich codierten Kunstbegriffs – häufig als Ausdruck von individueller Freiheit und künstlerischer Autonomie interpretiert – mit der Vorstellung eines „realistischen“ sozialistischen Kunstverständnisses fokussiert und als kulturpolitisches und ideologisches Narrativ untersucht. Darüber hinaus richtet das Seminar den Blick auf künstlerische Praktiken jenseits dieser Dichotomien: von experimentellen und performativen Strategien in der DDR bis hin zu zeitgenössischen Positionen, die sich mit den politischen, sozialen und materiellen Hinterlassenschaften der deutschen Teilung auseinandersetzen. Arbeiten von Künstlerinnen wie Henrike Naumann, Thanh Nguyen Phuong, Hito Steyerl und Sung Tieu dienen dabei als Ausgangspunkt für die Diskussion gegenwärtiger Perspektiven auf Erinnerung, Ideologie, Raum und Material. Das Seminar verbindet kunsthistorische Analysen mit der kritischen Reflexion kulturpolitischer Narrative und lädt dazu ein, die Begriffe „Osten“ und „Westen“ als historisch gewachsene und bis heute wirkmächtige Konstruktionen zu hinterfragen.
Inspiriert ist das Seminarthema auch von unserer Gastprofessorin Ina Weise, deren Ausstellung „da kann man nicht meckern“ am 16.4. im KiZ eröffnet wird. In Installationen, Fotografien, Malerei und Stickerei geht sie der Frage nach, wie sich Geschichte zwischen Herkunft und Verlagerung, Dresden und Gießen, Ost und West in Objekten, Sprache und Bildern sedimentiert. Ina Weise wird in einer Sitzung des Seminars bei uns zu Gast sein.
Das Seminar steht im Kontext einer mit Prof. Dr. Claudia Hattendorff geplanten mehrtägigen Exkursion nach Dresden, die in der KW39 im September stattfinden wird. Seminarteilnehmer*innen haben Vorrang, doch der Besuch des Seminars ist keine Vorbedingung für die Teilnahme an der Exkursion.
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
Für jeden Kunstinteressierten unserer Zeit sind „Museum“ genannte Orte, an denen Kunst gesammelt und gezeigt wird, selbstverständlich. Gleiches gilt für die Institution „Kunstausstellung“, die heute zweifelsohne ein überaus gängiger Ort für die Präsentation von Kunst und eine Auseinandersetzung mit Kunst ist. Weder das eine noch das andere, weder das Museum noch die Kunstausstellung hat es jedoch zu allen Zeiten gegeben. Streng genommen sind beide Institutionen in historischer Perspektive geradezu jung: Das öffentliche Museum ist recht eigentlich eine Entwicklung des 18./19. Jahrhundert; ähnlich kurz ist die Geschichte der Kunstausstellung. Allerdings gab es auch vor dieser Zeit Sammlungen und Präsentationsformen von Kunst, die sich aber von Museum und Kunstausstellung in heutiger Definition signifikant unterschieden. In diesem Seminar wollen wir uns im Rahmen von Lektüren, studentischen Präsentationen und Seminardiskussionen mit der Geschichte des Kunstsammelns und Kunstpräsentierens in der Frühen Neuzeit und in der Moderne befassen, auch um Museum und Kunstausstellung fremd, d. h. neu erscheinen und in ihrer spezifischen Leistung umso deutlicher hervortreten zu lassen.
L3, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut (Frau Dr. Kittner) wenden.
[Pj Si]
Sammlung, Konservierung und Vermittlung – Grundlagen der Museumsarbeit anhand aktueller Projekte in den Städtischen Museen (KG/KW-Projektseminar)
L3, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut (Prof. Dr. Hattendorff) wenden.
L3, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut (Frau Dr. Kittner) wenden.
[Pj Si]
Sammlung, Konservierung und Vermittlung – Grundlagen der Museumsarbeit anhand aktueller Projekte in den Städtischen Museen (KG/KW-Projektseminar)
L3, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut (Prof. Dr. Hattendorff) wenden.
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a
Zielgruppen:
L2,3,5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
Das Seminar widmet sich der kunst- und kulturpolitischen Konstruktion des „Ostens“ und „Westens“ in Bezug auf die beiden Deutschlands (1949–1990) im Kontext des Kalten Krieges und ihrer Nachwirkungen in der Gegenwartskunst. Im Fokus steht die Frage, wie sich diese Dichotomien in künstlerischen Praktiken, Ausstellungsformaten und kunsttheoretischen Diskursen manifestierten und bis heute fortwirken. Ausgehend von den frühen Ausgaben der documenta in Kassel wird die Rolle der Ausstellung als kulturpolitisches Projekt des „Westens“ untersucht, ebenso wie die Auseinandersetzungen um die Beteiligung ostdeutscher Künstler, etwa im Umfeld der documenta 6. Dabei wird insbesondere die Gegenüberstellung der „Abstraktion“ als eines westlich codierten Kunstbegriffs – häufig als Ausdruck von individueller Freiheit und künstlerischer Autonomie interpretiert – mit der Vorstellung eines „realistischen“ sozialistischen Kunstverständnisses fokussiert und als kulturpolitisches und ideologisches Narrativ untersucht. Darüber hinaus richtet das Seminar den Blick auf künstlerische Praktiken jenseits dieser Dichotomien: von experimentellen und performativen Strategien in der DDR bis hin zu zeitgenössischen Positionen, die sich mit den politischen, sozialen und materiellen Hinterlassenschaften der deutschen Teilung auseinandersetzen. Arbeiten von Künstlerinnen wie Henrike Naumann, Thanh Nguyen Phuong, Hito Steyerl und Sung Tieu dienen dabei als Ausgangspunkt für die Diskussion gegenwärtiger Perspektiven auf Erinnerung, Ideologie, Raum und Material. Das Seminar verbindet kunsthistorische Analysen mit der kritischen Reflexion kulturpolitischer Narrative und lädt dazu ein, die Begriffe „Osten“ und „Westen“ als historisch gewachsene und bis heute wirkmächtige Konstruktionen zu hinterfragen.
Inspiriert ist das Seminarthema auch von unserer Gastprofessorin Ina Weise, deren Ausstellung „da kann man nicht meckern“ am 16.4. im KiZ eröffnet wird. In Installationen, Fotografien, Malerei und Stickerei geht sie der Frage nach, wie sich Geschichte zwischen Herkunft und Verlagerung, Dresden und Gießen, Ost und West in Objekten, Sprache und Bildern sedimentiert. Ina Weise wird in einer Sitzung des Seminars bei uns zu Gast sein.
Das Seminar steht im Kontext einer mit Prof. Dr. Claudia Hattendorff geplanten mehrtägigen Exkursion nach Dresden, die in der KW39 im September stattfinden wird. Seminarteilnehmer*innen haben Vorrang, doch der Besuch des Seminars ist keine Vorbedingung für die Teilnahme an der Exkursion.
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c
Zielgruppen:
L2,3,5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
Innerhalb der westlichen Porträttradition gibt es seit dem 16. Jahrhundert, das heißt seit der europäischen Expansion, zahlreiche Konstruktionen von kolonialer und sexueller Alterität: weibliche Bildnisse mit schwarzen Dienern und transkulturelle Bildnismaskeraden etwa, aber auch Porträts „fremder“ Individuen. In neuerer Zeit treten Selbstinszenierungen von Personen, die aus europäischer Sicht als „fremd“ demarkiert wurden, der genannten Porträttradition an die Seite. Dieser Bestand an Bildern ist sehr geeignet, um die Gattung „Porträt“ neu, kritisch, problemorientiert und methodenbewusst zu befragen. Eben dies ist Thema unserer Veranstaltung, die in die beiden Blöcke „Recherche“ und „Analyse“ geteilt ist und mit einer von Ihnen, den Studierenden, selbstgestalteten Sitzung endet. Unterschiedliche Lehr- und Lernformen sollen sicherstellen, dass Wissen erworben und angewendet wird und sich im Seminar eine wissenschaftsadäquate Gesprächskultur herstellt: Während in der Recherchephase grundsätzliche historische und systematische Kenntnisse durch Gruppenarbeit, gemeinsame Materialsichtung und Lektüre erarbeitet werden, bilden bei der Analyse Referate zu einzelnen Gegenständen mit anschließender Diskussion den Fokus der Arbeit im Seminar. Bei allem stellen wir uns eine zentrale Frage: Welche Möglichkeiten eröffnen neuere, postkoloniale methodische Ansätze für ein Verständnis der Gattung „Porträt“?
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a
Zielgruppen:
L2,3,5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
Das Seminar widmet sich der kunst- und kulturpolitischen Konstruktion des „Ostens“ und „Westens“ in Bezug auf die beiden Deutschlands (1949–1990) im Kontext des Kalten Krieges und ihrer Nachwirkungen in der Gegenwartskunst. Im Fokus steht die Frage, wie sich diese Dichotomien in künstlerischen Praktiken, Ausstellungsformaten und kunsttheoretischen Diskursen manifestierten und bis heute fortwirken. Ausgehend von den frühen Ausgaben der documenta in Kassel wird die Rolle der Ausstellung als kulturpolitisches Projekt des „Westens“ untersucht, ebenso wie die Auseinandersetzungen um die Beteiligung ostdeutscher Künstler, etwa im Umfeld der documenta 6. Dabei wird insbesondere die Gegenüberstellung der „Abstraktion“ als eines westlich codierten Kunstbegriffs – häufig als Ausdruck von individueller Freiheit und künstlerischer Autonomie interpretiert – mit der Vorstellung eines „realistischen“ sozialistischen Kunstverständnisses fokussiert und als kulturpolitisches und ideologisches Narrativ untersucht. Darüber hinaus richtet das Seminar den Blick auf künstlerische Praktiken jenseits dieser Dichotomien: von experimentellen und performativen Strategien in der DDR bis hin zu zeitgenössischen Positionen, die sich mit den politischen, sozialen und materiellen Hinterlassenschaften der deutschen Teilung auseinandersetzen. Arbeiten von Künstlerinnen wie Henrike Naumann, Thanh Nguyen Phuong, Hito Steyerl und Sung Tieu dienen dabei als Ausgangspunkt für die Diskussion gegenwärtiger Perspektiven auf Erinnerung, Ideologie, Raum und Material. Das Seminar verbindet kunsthistorische Analysen mit der kritischen Reflexion kulturpolitischer Narrative und lädt dazu ein, die Begriffe „Osten“ und „Westen“ als historisch gewachsene und bis heute wirkmächtige Konstruktionen zu hinterfragen.
Inspiriert ist das Seminarthema auch von unserer Gastprofessorin Ina Weise, deren Ausstellung „da kann man nicht meckern“ am 16.4. im KiZ eröffnet wird. In Installationen, Fotografien, Malerei und Stickerei geht sie der Frage nach, wie sich Geschichte zwischen Herkunft und Verlagerung, Dresden und Gießen, Ost und West in Objekten, Sprache und Bildern sedimentiert. Ina Weise wird in einer Sitzung des Seminars bei uns zu Gast sein.
Das Seminar steht im Kontext einer mit Prof. Dr. Claudia Hattendorff geplanten mehrtägigen Exkursion nach Dresden, die in der KW39 im September stattfinden wird. Seminarteilnehmer*innen haben Vorrang, doch der Besuch des Seminars ist keine Vorbedingung für die Teilnahme an der Exkursion.
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c
Zielgruppen:
L2,3,5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
Innerhalb der westlichen Porträttradition gibt es seit dem 16. Jahrhundert, das heißt seit der europäischen Expansion, zahlreiche Konstruktionen von kolonialer und sexueller Alterität: weibliche Bildnisse mit schwarzen Dienern und transkulturelle Bildnismaskeraden etwa, aber auch Porträts „fremder“ Individuen. In neuerer Zeit treten Selbstinszenierungen von Personen, die aus europäischer Sicht als „fremd“ demarkiert wurden, der genannten Porträttradition an die Seite. Dieser Bestand an Bildern ist sehr geeignet, um die Gattung „Porträt“ neu, kritisch, problemorientiert und methodenbewusst zu befragen. Eben dies ist Thema unserer Veranstaltung, die in die beiden Blöcke „Recherche“ und „Analyse“ geteilt ist und mit einer von Ihnen, den Studierenden, selbstgestalteten Sitzung endet. Unterschiedliche Lehr- und Lernformen sollen sicherstellen, dass Wissen erworben und angewendet wird und sich im Seminar eine wissenschaftsadäquate Gesprächskultur herstellt: Während in der Recherchephase grundsätzliche historische und systematische Kenntnisse durch Gruppenarbeit, gemeinsame Materialsichtung und Lektüre erarbeitet werden, bilden bei der Analyse Referate zu einzelnen Gegenständen mit anschließender Diskussion den Fokus der Arbeit im Seminar. Bei allem stellen wir uns eine zentrale Frage: Welche Möglichkeiten eröffnen neuere, postkoloniale methodische Ansätze für ein Verständnis der Gattung „Porträt“?
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Wie lassen sich zukünftige Kulturen archäologisch denken – und wie erzählen Objekte Geschichten? In Anlehnung an Ursula K. Le Guins Carrier Bag Theory of Fiction verstehen wir Artefakte dabei als Gefäße, die Geschichten sammeln, speichern und vermitteln. Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist die gemeinsame Entwicklung spekulativer Zukunftsartefakte. Wir entwerfen und realisieren Objekte, die als materielle Relikte noch nicht existierender Kulturen, Technologien oder gesellschaftlicher Systeme gedacht sind. Durch Verfahren wie künstliche Alterung, Fragmentierung, Rekonstruktion oder die Inszenierung von Fundkontexten werden diese Objekte bewusst als archäologische Zeugnisse möglicher Zukünfte gestaltet. Die Artefakte fungieren dabei nicht nur als ästhetische Setzungen, sondern als narrative und erkenntnisgenerierende Gefäße, die alternative Zeitvorstellungen, kulturelle Entwicklungen und gesellschaftliche Transformationen materialisieren. Das Seminar begreift Archäologie als künstlerische Praxis des Sammelns, Ordnens und Erzählens – zwischen Materialität, Fiktion und kultureller Imagination.
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
In diesem Seminar werden Gegensätze als produktive Werkzeuge im künstlerischen Prozess erprobt. Ausgehend von bildinhaltlichen Dichotomien sollen eigene Bildideen entwickelt werden, die sich im Verlauf des Semesters zunehmend auch über formale Polaritäten verdichten. Im Zentrum steht die Frage, wie Identitäten erst durch Kontrast entstehen – und wie sich Gegensätze im Bild nicht nur gegenüberstehen, sondern in Übergängen, Kippmomenten und Ambivalenzen gegenseitig durchdringen.
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
Raster Stein Beton
Gießen wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, insbesondere durch den Luftangriff im Dezember 1944, der rund 70 % der Stadt in Schutt und Asche legte. Der Wiederaufbau prägte das Stadtbild nachhaltig: Wie in vielen deutschen Städten entstand in der Nachkriegszeit eine funktionale, modernistische Architektur mit klaren Linien, großen Glasflächen und dem Einsatz neuer Materialien wie Stahlbeton, um schnell Wohnraum und öffentliche Infrastruktur zu schaffen.
Unter dem Titel »Raster Stein Beton« recherchieren Studierende ortspezifisch zur Nachkriegsmoderne in Gießen. Ausgehend von einem gemeinsamen Stadtrundgang untersuchen wir Architektur als historisches, gesellschaftliches und persönliches Konfliktfeld. Was hat Architektur mit Konflikt zu tun? Was hat Architektur mit uns/mir zu tun? Wie prägt sie uns?
Ziel ist es, auf Grundlage konkreter Orte im Stadtraum eigene künstlerische Arbeiten und Interventionen im öffentlichen Raum zu entwickeln, individuelle Arbeitsweisen zu erproben und die Projekte in den Werkstätten des Instituts umzusetzen.
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
Raster Stein Beton
Gießen wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, insbesondere durch den Luftangriff im Dezember 1944, der rund 70 % der Stadt in Schutt und Asche legte. Der Wiederaufbau prägte das Stadtbild nachhaltig: Wie in vielen deutschen Städten entstand in der Nachkriegszeit eine funktionale, modernistische Architektur mit klaren Linien, großen Glasflächen und dem Einsatz neuer Materialien wie Stahlbeton, um schnell Wohnraum und öffentliche Infrastruktur zu schaffen.
Unter dem Titel »Raster Stein Beton« recherchieren Studierende ortspezifisch zur Nachkriegsmoderne in Gießen. Ausgehend von einem gemeinsamen Stadtrundgang untersuchen wir Architektur als historisches, gesellschaftliches und persönliches Konfliktfeld. Was hat Architektur mit Konflikt zu tun? Was hat Architektur mit uns/mir zu tun? Wie prägt sie uns?
Ziel ist es, auf Grundlage konkreter Orte im Stadtraum eigene künstlerische Arbeiten und Interventionen im öffentlichen Raum zu entwickeln, individuelle Arbeitsweisen zu erproben und die Projekte in den Werkstätten des Instituts umzusetzen.
L2,3,5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
Auf dieser zweitägigen Exkursion lernen Sie die Papiermühle Homburg am Main – eine von drei Papiermühlen in Deutschland, die einzige in Bayern, kennen. Sie erleben die Geschichte des Papiers von den Rohstoffen bis hin zum fertigen Papier und lernen die Geschichte der Familie Follmer kennen, die in der fünften Generation Papier herstellt. Gemeinsam erproben wir die Handwerkskunst des Papierschöpfens, erforschen diesen Ort und seine Umgebung künstlerisch, arbeiten in der angrenzenden Papierscheune druckgrafisch und zeichnerisch an unseren Entdeckungen weiter. Als Abschluss präsentieren wir dort unsere Arbeiten in einer kleinen Ausstellung. Es entstehen Kosten, die durch alle Teilnehmenden getragen werden müssen. Details zum Ablauf und zu den Kosten werden an einem Vortreffen am 25. Juni 2026 um 8:15 Uhr in Raum 08a besprochen.
Sa. 25.04.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
Sa. 25.04.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 09.05.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 09.05.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
So. 10.05.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
So. 10.05.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
Sa. 13.06.2026,09.30 - 15.30 Uhr Plastikatelier
Sa. 13.06.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
So. 14.06.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
So. 14.06.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 27.06.2026,09.30 - 13.30 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 27.06.2026,09.30 - 13.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Der eigene Körper bildet häufig den Ausgangspunkt für das künstlerische Arbeiten. Im Seminar werden zeitgenössische Positionen diskutiert, die sich plastisch mit dem eigenen Körper auseinandersetzen und dem Körper etwas passgenau hinzufügen. Diese Körpererweiterungen können die Wahrnehmung verändern, neue Funktionen ermöglichen oder den Menschen mit seiner Umwelt anders verbinden. Dabei verändert sich nicht nur die Körperform, sondern auch das Körpergefühl. Welche Bewegungen sind mit der Körpererweiterung möglich? Im Seminar experimentieren wir mit verschiedenen Materialen im Stehen und in der Bewegung mit Gewicht, Balance, Rhythmus und Anstrengung und nähern uns so dem Thema Performance. Im Laufe des Semesters werden eigenständige plastische Körpererweiterung entwickelt und erstellt. Eine Einführung in künstlerische Werkzeuge und Techniken findet vorher durch Materialübungen mit Ton, Papier und Textil statt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Dr. Schnurr) wenden.
Do. 09.04.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Fr. 10.04.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Fr. 08.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Sa. 09.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Di. 19.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr KIZ Gießen
Mi. 20.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr KIZ Gießen
Do. 21.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr KIZ Gießen
Mi. 27.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr KIZ Gießen
Mo. 29.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr KIZ Gießen
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
In diesem Seminar steht kuratorische Praxis im Zentrum. Gemeinsam mit den Studierenden wird eine Ausstellung entwickelt – von der ersten Idee über Konzept und Raumplanung bis zur konkreten Umsetzung. Wir beschäftigen uns mit Fragen der Auswahl, Kontextualisierung und Präsentation von künstlerischen Arbeiten sowie mit den sozialen, räumlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des Ausstellens. Das Seminar versteht Kuratieren als prozessorientierte, kollaborative Praxis, in der Entscheidungen sichtbar und diskutierbar werden. Zum Abschluss des Seminars findet eine gemeinsame Ausstellung im KiZ – Kultur im Zentrum in Gießen statt. Die Ausstellung wird voraussichtlich am 27. Mai eröffnen und bis zum 28. Juni laufen.
Die Seminarleitung übernimmt Jennifer Cierlitza. Sie ist künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Kunstverein Siegen und arbeitet kuratorisch vor allem zu zeitgenössischer Kunst, ortsspezifischen Projekten und Ausstellungen im öffentlichen Raum.
Fr. 12.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 13.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 027 (Holzwerkstatt)
Sa. 13.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Fr. 19.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 20.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Fr. 10.07.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 11.07.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Das Seminar erforscht Materialien als lebendige Beziehungsgeflechte. Inspiriert von Donna Haraways Idee des „tentakulären Denkens“ betrachten wir Reststoffe nicht als Abfall oder Rohstoff, sondern als Akteur*innen mit Verbindungen, Geschichten und Widerständen. Ziel ist es, künstlerische Prozesse zu entwickeln, die nicht in abgeschlossenen Objekten, sondern in offenen Beziehungen, Improvisationen und situativen Gefügen bestehen.
In drei zweitägigen Blöcken arbeiten wir in einem Labor, in dem das Denken durch die Hände geht: Wie ein Oktopus, der mit seinen Armen sieht, tastet und entscheidet, versuchen wir unser Hirn und Handeln in die Finger zu verlagern. Wir reagieren auf Materialimpulse, lassen Formen durch Fäden, Knoten, Fasern und provisorische Verbindungen entstehen und erkunden das Zusammenspiel von Körper, Raum und Material.
Wir sammeln Fundstücke und Restmaterialien im Umfeld des IFK, bauen ein temporäres Materialdepot auf, entwickeln tentakuläre Strukturen und transformieren sie zu situativen Installationen. Zwischen Zeichnung, Assemblage, provisorischer Architektur und performativer Aktivierung entsteht ein gemeinsamer Organismus aus Dingen, Bewegungen und Beziehungen. Reflexionsrunden begleiten die Praxis und stellen die Frage, wie künstlerisches Arbeiten Aufmerksamkeit, Verantwortung und Verbundenheit hervorbringt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
Fr. 15.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
Fr. 15.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Fr. 29.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
Fr. 29.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Sa. 30.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
Sa. 30.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Fr. 26.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Fr. 26.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
Sa. 27.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Sa. 27.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
So. 28.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
So. 28.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
Der Begriff »Rapport« (frz. “rapport”: mündlicher Bericht, Beziehung, Verhältnis, wirtschaftlicher Ertrag) bezeichnet im Textil- und Grafikbereich die kleinste abgeschlossene Einheit eines Musters oder einer Gewebebindung. Diese formale Bedeutung bildet den Ausgangspunkt der Lehrveranstaltung und wird zugleich auf soziale, räumliche und visuelle Beziehungsgeflechte übertragen.
Auf der Grundlage eines gemeinsamen Stadtrundgangs sowie zeichnerischer und fotografischer Untersuchungen des öffentlichen Raums in Gießen entwickeln die Studierenden grafische Arbeiten, die sich insbesondere mit dem architektonisch prägenden Charakter der Stadt auseinandersetzen. Architektur wird dabei als gestaltendes Element verstanden, das unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unser Selbstverständnis beeinflusst.
Im Zentrum des künstlerischen Prozesses stehen Experimente mit Wiederholung, Verbindung und Verschiebung. Ziel des Seminars ist es, eine zusammenhängende Reihe grafischer Arbeiten zu entwickeln und diese technisch wie konzeptionell im Siebdruck umzusetzen.
Erfahrungen im Bereich Siebdruck sind von Vorteil. Ein Siebdruck Werkstattschein ist wünschenswert. Bei Bedarf wenden sie sich bitte an Sylvia Runge.
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Wie lassen sich zukünftige Kulturen archäologisch denken – und wie erzählen Objekte Geschichten? In Anlehnung an Ursula K. Le Guins Carrier Bag Theory of Fiction verstehen wir Artefakte dabei als Gefäße, die Geschichten sammeln, speichern und vermitteln. Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist die gemeinsame Entwicklung spekulativer Zukunftsartefakte. Wir entwerfen und realisieren Objekte, die als materielle Relikte noch nicht existierender Kulturen, Technologien oder gesellschaftlicher Systeme gedacht sind. Durch Verfahren wie künstliche Alterung, Fragmentierung, Rekonstruktion oder die Inszenierung von Fundkontexten werden diese Objekte bewusst als archäologische Zeugnisse möglicher Zukünfte gestaltet. Die Artefakte fungieren dabei nicht nur als ästhetische Setzungen, sondern als narrative und erkenntnisgenerierende Gefäße, die alternative Zeitvorstellungen, kulturelle Entwicklungen und gesellschaftliche Transformationen materialisieren. Das Seminar begreift Archäologie als künstlerische Praxis des Sammelns, Ordnens und Erzählens – zwischen Materialität, Fiktion und kultureller Imagination.
[Si]
Überall Kunst - Künstlerisches Forschen und Finden (KPr-Seminar)
Dozent/-in:
N.N.
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
9 Einzeltermine:
Fr. 22.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Sa. 23.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
So. 24.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Fr. 05.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Sa. 06.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
So. 07.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Fr. 03.07.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Sa. 04.07.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
So. 05.07.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
In diesem Seminar werden Gegensätze als produktive Werkzeuge im künstlerischen Prozess erprobt. Ausgehend von bildinhaltlichen Dichotomien sollen eigene Bildideen entwickelt werden, die sich im Verlauf des Semesters zunehmend auch über formale Polaritäten verdichten. Im Zentrum steht die Frage, wie Identitäten erst durch Kontrast entstehen – und wie sich Gegensätze im Bild nicht nur gegenüberstehen, sondern in Übergängen, Kippmomenten und Ambivalenzen gegenseitig durchdringen.
Sa. 25.04.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
Sa. 25.04.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 09.05.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 09.05.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
So. 10.05.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
So. 10.05.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
Sa. 13.06.2026,09.30 - 15.30 Uhr Plastikatelier
Sa. 13.06.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
So. 14.06.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
So. 14.06.2026,09.30 - 15.30 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 27.06.2026,09.30 - 13.30 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 27.06.2026,09.30 - 13.30 Uhr Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Der eigene Körper bildet häufig den Ausgangspunkt für das künstlerische Arbeiten. Im Seminar werden zeitgenössische Positionen diskutiert, die sich plastisch mit dem eigenen Körper auseinandersetzen und dem Körper etwas passgenau hinzufügen. Diese Körpererweiterungen können die Wahrnehmung verändern, neue Funktionen ermöglichen oder den Menschen mit seiner Umwelt anders verbinden. Dabei verändert sich nicht nur die Körperform, sondern auch das Körpergefühl. Welche Bewegungen sind mit der Körpererweiterung möglich? Im Seminar experimentieren wir mit verschiedenen Materialen im Stehen und in der Bewegung mit Gewicht, Balance, Rhythmus und Anstrengung und nähern uns so dem Thema Performance. Im Laufe des Semesters werden eigenständige plastische Körpererweiterung entwickelt und erstellt. Eine Einführung in künstlerische Werkzeuge und Techniken findet vorher durch Materialübungen mit Ton, Papier und Textil statt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Dr. Schnurr) wenden.
Do. 09.04.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Fr. 10.04.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Fr. 08.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Sa. 09.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Di. 19.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr KIZ Gießen
Mi. 20.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr KIZ Gießen
Do. 21.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr KIZ Gießen
Mi. 27.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr KIZ Gießen
Mo. 29.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr KIZ Gießen
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
In diesem Seminar steht kuratorische Praxis im Zentrum. Gemeinsam mit den Studierenden wird eine Ausstellung entwickelt – von der ersten Idee über Konzept und Raumplanung bis zur konkreten Umsetzung. Wir beschäftigen uns mit Fragen der Auswahl, Kontextualisierung und Präsentation von künstlerischen Arbeiten sowie mit den sozialen, räumlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des Ausstellens. Das Seminar versteht Kuratieren als prozessorientierte, kollaborative Praxis, in der Entscheidungen sichtbar und diskutierbar werden. Zum Abschluss des Seminars findet eine gemeinsame Ausstellung im KiZ – Kultur im Zentrum in Gießen statt. Die Ausstellung wird voraussichtlich am 27. Mai eröffnen und bis zum 28. Juni laufen.
Die Seminarleitung übernimmt Jennifer Cierlitza. Sie ist künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Kunstverein Siegen und arbeitet kuratorisch vor allem zu zeitgenössischer Kunst, ortsspezifischen Projekten und Ausstellungen im öffentlichen Raum.
Fr. 12.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 13.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 027 (Holzwerkstatt)
Sa. 13.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Fr. 19.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 20.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Fr. 10.07.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Sa. 11.07.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 031 (Plastikatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Das Seminar erforscht Materialien als lebendige Beziehungsgeflechte. Inspiriert von Donna Haraways Idee des „tentakulären Denkens“ betrachten wir Reststoffe nicht als Abfall oder Rohstoff, sondern als Akteur*innen mit Verbindungen, Geschichten und Widerständen. Ziel ist es, künstlerische Prozesse zu entwickeln, die nicht in abgeschlossenen Objekten, sondern in offenen Beziehungen, Improvisationen und situativen Gefügen bestehen.
In drei zweitägigen Blöcken arbeiten wir in einem Labor, in dem das Denken durch die Hände geht: Wie ein Oktopus, der mit seinen Armen sieht, tastet und entscheidet, versuchen wir unser Hirn und Handeln in die Finger zu verlagern. Wir reagieren auf Materialimpulse, lassen Formen durch Fäden, Knoten, Fasern und provisorische Verbindungen entstehen und erkunden das Zusammenspiel von Körper, Raum und Material.
Wir sammeln Fundstücke und Restmaterialien im Umfeld des IFK, bauen ein temporäres Materialdepot auf, entwickeln tentakuläre Strukturen und transformieren sie zu situativen Installationen. Zwischen Zeichnung, Assemblage, provisorischer Architektur und performativer Aktivierung entsteht ein gemeinsamer Organismus aus Dingen, Bewegungen und Beziehungen. Reflexionsrunden begleiten die Praxis und stellen die Frage, wie künstlerisches Arbeiten Aufmerksamkeit, Verantwortung und Verbundenheit hervorbringt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
Fr. 15.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
Fr. 15.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Fr. 29.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
Fr. 29.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Sa. 30.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
Sa. 30.05.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Fr. 26.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Fr. 26.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
Sa. 27.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Sa. 27.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
So. 28.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 112 (Malatelier)
So. 28.06.2026,09.00 - 17.00 Uhr Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
Der Begriff »Rapport« (frz. “rapport”: mündlicher Bericht, Beziehung, Verhältnis, wirtschaftlicher Ertrag) bezeichnet im Textil- und Grafikbereich die kleinste abgeschlossene Einheit eines Musters oder einer Gewebebindung. Diese formale Bedeutung bildet den Ausgangspunkt der Lehrveranstaltung und wird zugleich auf soziale, räumliche und visuelle Beziehungsgeflechte übertragen.
Auf der Grundlage eines gemeinsamen Stadtrundgangs sowie zeichnerischer und fotografischer Untersuchungen des öffentlichen Raums in Gießen entwickeln die Studierenden grafische Arbeiten, die sich insbesondere mit dem architektonisch prägenden Charakter der Stadt auseinandersetzen. Architektur wird dabei als gestaltendes Element verstanden, das unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unser Selbstverständnis beeinflusst.
Im Zentrum des künstlerischen Prozesses stehen Experimente mit Wiederholung, Verbindung und Verschiebung. Ziel des Seminars ist es, eine zusammenhängende Reihe grafischer Arbeiten zu entwickeln und diese technisch wie konzeptionell im Siebdruck umzusetzen.
Erfahrungen im Bereich Siebdruck sind von Vorteil. Ein Siebdruck Werkstattschein ist wünschenswert. Bei Bedarf wenden sie sich bitte an Sylvia Runge.
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
Wie lassen sich zukünftige Kulturen archäologisch denken – und wie erzählen Objekte Geschichten? In Anlehnung an Ursula K. Le Guins Carrier Bag Theory of Fiction verstehen wir Artefakte dabei als Gefäße, die Geschichten sammeln, speichern und vermitteln. Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist die gemeinsame Entwicklung spekulativer Zukunftsartefakte. Wir entwerfen und realisieren Objekte, die als materielle Relikte noch nicht existierender Kulturen, Technologien oder gesellschaftlicher Systeme gedacht sind. Durch Verfahren wie künstliche Alterung, Fragmentierung, Rekonstruktion oder die Inszenierung von Fundkontexten werden diese Objekte bewusst als archäologische Zeugnisse möglicher Zukünfte gestaltet. Die Artefakte fungieren dabei nicht nur als ästhetische Setzungen, sondern als narrative und erkenntnisgenerierende Gefäße, die alternative Zeitvorstellungen, kulturelle Entwicklungen und gesellschaftliche Transformationen materialisieren. Das Seminar begreift Archäologie als künstlerische Praxis des Sammelns, Ordnens und Erzählens – zwischen Materialität, Fiktion und kultureller Imagination.
[Si]
Überall Kunst - Künstlerisches Forschen und Finden (KPr-Seminar)
Dozent/-in:
N.N.
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
9 Einzeltermine:
Fr. 22.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Sa. 23.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
So. 24.05.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Fr. 05.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Sa. 06.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
So. 07.06.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Fr. 03.07.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Sa. 04.07.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
So. 05.07.2026,10.00 - 18.00 Uhr Phil. II H, 105 (Fotoatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem
Kommentar:
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier)
Zielgruppen:
L1, L2, L3, L5, WPV, oSem | GuK KP Ba, WPV, oSem | GuK KP Ma, WPV, oSem | MP Ba, WPV, oSem | MW Ba, WPV, oSem | AB Ba, WPV, oSem | BFK Ba, WPV, oSem
Kommentar:
In diesem Seminar werden Gegensätze als produktive Werkzeuge im künstlerischen Prozess erprobt. Ausgehend von bildinhaltlichen Dichotomien sollen eigene Bildideen entwickelt werden, die sich im Verlauf des Semesters zunehmend auch über formale Polaritäten verdichten. Im Zentrum steht die Frage, wie Identitäten erst durch Kontrast entstehen – und wie sich Gegensätze im Bild nicht nur gegenüberstehen, sondern in Übergängen, Kippmomenten und Ambivalenzen gegenseitig durchdringen.