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Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2021/22

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Gliederung nach anbietenden Einrichtungen - Geschichte

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[Vl] Einführung in die Griechische Geschichte  (AfK-Nr. 221)
Klausurtermin: 16.02.2022. Der Klausurtermin gilt für alle Studiengänge mit Ausnahme des Studiengangs "Kultur der Antike". Der Termin für diesen Studiengang wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr,  k.A.

[Vl] Griechische Sozialgeschichte
Klausurtermin: 17.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr,  k.A.

[Vl] Schlüsselquellen der Geschichte
Vorlesung mit unterschiedlichen Lehrenden des Historischen Instituts.
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 233

[Vl] Reichtum und Armut im Früh- und Hochmittelalter
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Wie eine Gesellschaft mit sozialer und ökonomischer Ungleichheit umgeht, ist ein zentraler Aspekt ihrer inneren Verfasstheit. Fragen von Herrschaft und Macht stellen sich dabei ebenso wie die Frage nach religiösen Traditionen und sozialethischer Reflexion. Die Zeit, die traditionell als Mittelalter bezeichnet wird, gilt als Epoche besonders stabiler Ungleichheitsverhältnisse. Doch zeigt ein genauerer Blick auf die Überlieferung, dass sich in dieser Zeit tiefgreifende Veränderungen vollzogen haben, und dass sich dies auch in den sozialethischen Diskursen widerspiegelt. Der Schwerpunkt der Vorlesung wird im Früh- und Hochmittelalter (8.–13. Jh.) liegen. Dabei wird das Themenfeld Reichtum und Armut eingebettet in einen Überblick zur Sozialgeschichte der Grundherrschaft, des Adels und der Stadt. Die Vorlesung wird im Wechsel im Rahmen von Webex-Meetings und Podcasts angeboten. Näheres hierzu wird in der ersten Vorlesungsdoppelstunde am Dienstag, 19.10.2021, 10.15 Uhr (Webex-Meeting), mitgeteilt. Der Link zu den Webex-Meetings wird über Stud.IP zur Verfügung gestellt.

Literatur:
Armut im Mittelalter, hg. von Otto G. Oexle (Vorträge und Forschungen 58), Ostfildern 2004. – Gilomen, Hans-Jörg: Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters, München 2014 – Huster, Ernst-Ulrich: Von der mittelalterlichen Armenfürsorge zu den Anfängen der Sozialstaatlichkeit, in: Handbuch Armut und soziale Ausgrenzung, hg. von Ernst-Ulrich Huster u. a., Wiesbaden 2008, S. 243-262. – Mollat, Michel: Les pauvres au moyen âge. Étude sociale, Paris 1978 (dt. Ausgabe: Die Armen im Mittelalter, München 1984). – Oexle, Otto G.: Armut, Armutsbegriff und Armenfürsorge im Mittelalter, in: Soziale Sicherheit und soziale Disziplinierung. Beiträge zu einer historischen Theorie der Sozialpolitik, hg. von Christoph Sachße und Florian Tennstedt, Frankfurt/Main 1986, S. 73-100. – Schulte, Petra/ Hesse, Peter (Hgg.): Reichtum im späten Mittelalter: Politische Theorie, ethische Norm, soziale Akzeptanz, Stuttgart 2015. – Steinbach, Sebastian: Einführung in die Wirtschaftsgeschichte, Band 3: Mittelalter, Stuttgart 2021.


[Vl] Schlüsselquellen der Geschichte
Vorlesung mit unterschiedlichen Lehrenden des Historischen Instituts.
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 233

[Vl] Stadtentwicklung und Städte im mittelalterlichen "Hessen"
Klausurtermin: 14.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

In der Vorlesung werden zunächst die Grundzüge der Stadtentwicklung im römisch-deutschen Reich erklärt. In der Folge wird die Geschichte einzelner Städte im heutigen Bundesland Hessen vorgestellt, die paradigmatisch für einen bestimmten Städtetyp stehen. Da es im heutigen Hessen keine Bischofsstadt mit römischer Wurzel gibt, muss auf Mainz (ehemals Rheinhessen) zurückgegriffen werden. Frankfurt wird als Beispiel für die wechselhafte Geschichte einer Königspfalz behandelt, Wetzlar und Friedberg stehen für die Reichsstädte der Wetterau, Marburg und Kassel für spätmittelalterliche Residenzstädte. Angesprochen werden sollen auch Gießen, Fritzlar und ggf. Butzbach.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist geplant, die Veranstaltung mit einer Klausur abzuschließen. In Abhängigkeit von der Pandemielage und den Prüfungsregelungen der JLU kann auch eine Umstellung auf mündliche Prüfungen erfolgen. Welche Prüfungsform genau gewählt wird, entscheidet die Veranstaltungsleiterin im Januar 2022.


[Vl] „Vergangenheitspolitik“ in der Bundesrepublik
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Das Gedenken an die Verbrechen des Nationalsozialismus gilt heute als fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der Bundesrepublik Deutschland, Gedenkstätten sind wichtige Orte der Erinnerung und der Aufklärung. Nach 1945 herrschte jedoch zunächst jahrzehntelang ein Klima des Verschweigens und Verdrängens. NS-Täter konnten in ihren Berufen und ihrer gesellschaftlichen Position bleiben, die Opfer des Holocaust und der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik spielten in der Öffentlichkeit kaum eine Rolle. Schon früh begannen aber auch die Debatten um einen „Schlussstrich“, heute steht die Erinnerungskultur durch eine rechte Geschichtspolitik unter Druck, die eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ (Björn Höcke) fordert.

Am Umgang mit der NS-Vergangenheit lassen sich grundlegende Entwicklungen, Konflikte und Konstellationen der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nachvollziehen. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte der „Aufarbeitung der Vergangenheit“ von den 1940er Jahren bis heute und diskutiert die Voraussetzungen und Folgen von „Vergangenheitspolitik“ am Beispiel von ausgewählten Ereignissen wie z.B. Gerichtsprozessen, Reden, öffentlichen Debatten, Filmen oder Ausstellungen. Nicht zuletzt wird uns auch die Frage nach dem richtigen Begriff beschäftigen: Geht es um „Aufarbeitung“, um „Bewältigung“, um „Erinnerungskultur“ oder eben um „Vergangenheitspolitik“?

Die Vorlesung wird digital, aber „live“ stattfinden, so dass auch die Gelegenheit zum Austausch, zum Fragen und Diskutieren besteht. Den Link zur Vorlesung finden Sie bei StudIP.

Literaturhinweise:
Adorno, Theodor W.: Was bedeutet Aufarbeitung der Vergangenheit?, in: Ders: Gesammelte Schriften, Bd. 10.2: Kulturkritik und Gesellschaft II, Frankfurt am Main 2003, S. 555-572.
Fischer, Torben/Lorenz, Matthias (Hg.): Lexikon der "Vergangenheitsbewältigung" in Deutschland. Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945, 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, Bielefeld 2015.
Frei, Norbert: Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit, München 1996.
Rothberg, Michael: Multidirektionale Erinnerung. Holocaustgedenken im Zeitalter der Dekolonisierung, Berlin 2021.


[Vl] Asien seit 1990
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.10.2021
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

In diesem Wintersemester folgt der letzte Teil der Vorlesungsreihe zur Geschichte Asiens. Ausgehend vom Kollaps der Sowjetunion und angesichts der beschleunigten Globalisierung wird danach gefragt wie sich zentrale Regionen dieses riesigen Kontinents seit dem Ende der 80er Jahre gewandelt haben. Ein erster Schwerpunkt wird dabei auf dem internationalen Konflikt um Afghanistan liegen, vor allem aber werden die wesentlichen Teilsegmente Asiens untersucht: insbesondere Indien, China, Südostasien, Japan und Korea. Kenntnisse aus den vorangegangenen Vorlesungen sind nicht erforderlich, gewünscht wird aber die Bereitschaft Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Die Vorlesung richtet sich an diverse Studierendengruppen. Ein qualifizierter Leistungsnachweis wird über eine Klausur erbracht. Die Veranstaltung findet online, offline oder hybrid statt, je nach den gerade gültigen Coronaschutzverordnungen. Dies wird den Teilnehmenden noch rechtzeitig mitgeteilt.


[Vl] Die Französische Revolution II: 1794-1804
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

[Vl] Schlüsselquellen der Geschichte
Vorlesung mit unterschiedlichen Lehrenden des Historischen Instituts.
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 233

[Vl] Medien im Geschichtsunterricht
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Da das Fach Geschichte durch die Abwesenheit ihres Gegenstands prinzipiell nur in seinen Medien repräsentiert ist, bildet der richtige Umgang mit Quellen und Darstellungen eine der zentralen Aspekte der Ausbildung von Geschichtslehrerinnen und -lehrer. In der Vorlesung werden die wichtigsten Mediengattungen vorgestellt und ihre methodischen Verwendungsmöglichkeiten zur Veranschaulichung und Vergegenwärtigung historischer Inhalte im Geschichtsunterricht behandelt. Einen Schwerpunkt des Seminars bilden Quellen im Geschichtsunterricht anhand des an der Professur für Didaktik der Geschichte entwickelten Quellenportfolios.
Die Vorlesung wird rein Online durchgeführt. Die Studierenden erhalten zu Beginn des Semesters genauere Angaben zu Ablauf und Gestaltung der Veranstaltung.

Literatur: Pandel, Hans-Jürgen/ Schneider, Gerhard (Hrsg.), Handbuch Medien im Geschichtsunterricht (Forum Historisches Lernen), 7. Aufl. Schwalbach/ Ts. 2017. (Eine ausführliche Literaturlistewird zu


[Vl] Schlüsselquellen der Geschichte
Vorlesung mit unterschiedlichen Lehrenden des Historischen Instituts.
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 233

 
[H Si] Geschlechtergeschichte der griechischen und römischen Antike
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  k.A.

[H Si] Wirtschaft und Gesellschaft im archaischen und klassischen Griechenland
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

[H Si] Hadamar im Mittelalter. Stadtentwicklung und Landesherrschaft am Beispiel einer kleinen Land- und Residenzstadt. Ein Ausstellungsprojekt
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, C 027

Kommentar:

1324 erhielt die Stadt Hadamar ihr Stadtrecht - 2024 steht also ein Stadtjubiläum an. In diesem Kontext widmen wir uns der Geschichte der Stadt Hadamar, die im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit zeitweise auch Residenzstadt war, von den Anfängen bis zu Reformation. Zum einen wird die Geschichte Hadamars in den Kontext von Stadtentwicklung im Allgemeinen eingebettet, zum anderen wird sie in enger Rückbindung an die Geschichte der Grafschaft Nassau im Spätmittelalter behandelt. Die Aufarbeitung der Ergebnisse soll in die Konzeption einer Ausstellung einmünden. Daher sollen kürzere Seminararbeiten geschrieben werden, die den Forschungsstand zu einem Thema aufarbeiten, und zudem ein Text- und Bildbaustein für eine Ausstellungstafel entworfen werden.

Es wurde beantragt, das Seminar in Präsenz abhalten zu dürfen. Sollten Sie Interesse an der Teilnahme haben, wegen anderer digitaler Veranstaltungen aber nicht in Präsenz teilnehmen können, wenden Sie sich bitte an mich. Wir können das Seminar ggf. auch auf digital umstellen.


[Si] Provokation Armut. Historische und theologische Perspektiven auf eine soziale Frage
Interdisziplinäre Veranstaltung Katholische Theologie/Mittelalter Geschichte.
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Rathenaustr. 8, 102

Kommentar:

Als einer der markanten Unterschiede zwischen Vormoderne und Moderne in Europa werden oft die Unterschiede im Umgang mit Armut und Armenfürsorge genannt. Das Mittelalter habe Armut als gegeben hingenommen und die Armenfürsorge nur unter dem Blickwinkel der Sorge für das eigene Seelenheil betrieben. Die Moderne zeichne sich demgegenüber dadurch aus, dass sie Armut als soziale Frage adressiere und systematisch einzudämmen versuche. Doch auf den zweiten Blick zeigt sich, dass Motive, Reflexion und Praxis der Armenfürsorge in Vormoderne und Moderne vielschichtiger sind. Christliche Theologie und Ethik haben sowohl im Mittelalter als auch in der Moderne eine zentrale Bedeutung für den jeweiligen Blick auf Armut, aber es werden sehr unterschiedliche Antworten gefunden und es zeigen sich bereits im Mittelalter gravierende Unterschiede und Entwicklungslinien im Nachdenken über Armut und in der Praxis der Armenfürsorge. Die Moderne knüpft daran an und entwickelt sowohl christlich-theologisch als auch sozialethisch und politisch neue Perspektiven.
Das Seminar diskutiert in interdisziplinärer Ausrichtung historische und theologische Fragen des Themenfeldes in ihrem Zusammenhang. Dabei werden Schwerpunkte sowohl im Mittelalter als auch in der modernen Theologie und Ethik gesetzt, von der katholischen Soziallehre bis hin zu Papst Franziskus‘ aktuellem Programm einer „armen Kirche für die Armen“.


Literaturhinweise:

- Eurich, Johannes u.a. (Hg): Kirchen aktiv gegen Armut und Ausgrenzung. Theologische Grundlagen und praktische Ansätze für Diakonie und Gemeinde, Stuttgart 2011.
- Kreutzer, Ansgar: Option für die Armen. Theologische Sensibilität für Ausgeschlossene, in: Ders., Politische Theologie für heute. Aktualisierungen und Konkretionen eines theologischen Programms, Freiburg/Breisgau 2017, 144-162.
- Huster, Ernst-Ulrich: Von der mittelalterlichen Armenfürsorge zu den Anfängen der Sozialstaatlichkeit, in: Handbuch Armut und soziale Ausgrenzung, hg. von Ernst-Ulrich Huster u. a., Wiesbaden 2008, S. 243-262.
- Mollat, Michel: Les pauvres au moyen âge. Étude sociale, Paris 1978 (dt. Ausgabe: Die Armen im Mittelalter, München 1984).
- Oexle, Otto G.: Armut, Armutsbegriff und Armenfürsorge im Mittelalter, in: Soziale Sicherheit und soziale Disziplinierung. Beiträge zu einer historischen Theorie der Sozialpolitik, hg. von Christoph Sachße und Florian Tennstedt, Frankfurt/Main 1986, S. 73-100.
- Pock, Johann u.a. (Hg.): Kirche der Armen? Impulse und Fragen zum Nachdenken. Ein Handbuch, Würzburg 2020.


[H Si] Wissenschaftliche Biographien: Historikerinnen und Historiker in Gießen 1870-1970
Das Seminar richtet sich an Master- und fortgeschrittene L3 Studierende (ab dem 6. Semester).
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 026

Kommentar:

In diesem Wintersemester kann das Historische Institut der JLU Gießen auf seine Wiedereröffnung vor genau 60 Jahren zurückblicken. Damit war eine Übergangsphase der zeitweiligen Schließung der Gießener Universität nach dem Kriegsende beendet. Die Gießener Geschichtswissenschaften fanden wieder einen institutionellen Rahmen, in dem sie sich zu einem der großen Institute für historische Forschung in der Bundesrepublik entwickelten. Im Rückblick zeigt sich, wie sehr sich die politischen Brüche während der einhundert Jahre zwischen 1870 und 1970, aber auch die Kontinuitäten deutscher Geschichte in der Entwicklung des Instituts widerspiegeln. Das betrifft nicht nur die Lebenswege der Historikerinnen und Historiker, die in Gießen tätig waren. Es zeigt sich auch in den Themen, denen sie sich widmeten.
Wie „politisch“, so fragen wir im Seminar, war die Gießener Geschichtswissenschaft, welche Rolle spielten Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der Zeit des Nationalsozialismus und in der frühen Bundesrepublik?
Wir werden den Lebenswegen von Gießener Geschichtsprofessoren vor allem in der Mitte des 20. Jahrhunderts nachgehen und unter anderem auf der Grundlage der archivalischen Überlieferung im Gießener Universitätsarchiv gemeinsam kleine biographische Studien erarbeiten. Besuche im Archiv sind fest eingeplant, während des Semesters werden wir auch eine kleine Poster-Ausstellung und einen Podcast entwickeln.


Literaturhinweise:
Gundel, Hans-Georg (Hg.): Gießener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, 2 Bde., Marburg 1982.
Jatho, Jörg-Peter: Gießener Historiker im Dritten Reich, Gießen 2008.
Mentzel-Reuters, Arno/ Hartmann, Martina/ Baumeister, Martin (Hgg.): Das Reichsinstitut für ältere deutsche Geschichtskunde 1935 bis 1945 – Ein Kriegsbeitrag der Geschichtswissenschaften? (Studie zur Geschichte der Mittelalterforschung 1), Wiesbaden 2021.
Nagel, Anne: Im Schatten des Dritten Reichs. Mittelalterforschung in der Bundesrepublik Deutschland 1945 – 1970 (Formen der Erinnerung 24), Göttingen 2005.
Pfeil, Ulrich (Hg.): Die Rückkehr der deutschen Geschichtswissenschaft in die „Ökumene der Historiker“: Ein wissenschaftsgeschichtlicher Ansatz (Pariser Historische Studien 89), München 2008.
Schulze, Winfried/Otto Gerhard Oexle (Hrsg.): Deutsche Historiker im Nationalsozialismus, Frankfurt am Main 1999.


[H Si] "Mama’s Baby – Papa’s Maybe“. Geschichte und Theorie der Mutterschaft in der Moderne
englischsprachige Veranstaltung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

In diesem Hauptseminar wollen wir den verschiedenen Antworten auf die Frage, was ist Mutterschaft in der Moderne, nachgehen. Was hat der mütterliche Körper mit Freiheit, Gleichheit und Emanzipation zu tun? Und welche Rolle spielt die Mutter bzw. Mutterschaft in der Sklaverei, im Kapitalismus, im Faschismus, im Sozialismus und Kommunismus sowie im Kolonialismus? Neben Aspekten wie Gender, Race und Klasse werden wir uns auch mit Themen wie der Verwissenschaftlichung des Körpers, der (re-)produktiven Arbeit und feministischer Theorie auseinandersetzen. Kurzum, wird es uns um eine Historisierung (des Körpers) der Mutter gehen. Um uns dem Thema zu nähern, werden wir uns mit Fachliteratur, Primärquellen und theoretisch-methodischen Texten auseinandersetzen, die den atlantischen Raum seit dem Sklavenhandel thematisieren. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Freude daran, komplexe Texte auch in englischer Sprache zu erschließen und die Bereitschaft dazu, eigene Vorannahmen in fragezustellen und sich von den Ideen und Gedanken historischer Akteurinnen überraschen zu lassen. Neben der eigenständigen Lektüre der Texte wird es regelmäßige Treffen auf Webex, externe Vorträge und Diskussionen und soweit möglich Austauschtreffen in Kleinstgruppen geben.


[H Si] “Ein Tor zur Demokratie”? Ein Gedenkort Meisenbornweg in Gießen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

2023 soll in Gießen am Meisenbornweg ein neuer Lern- und Gedenkort eröffnet werden: Hier befand sich eines der wichtigsten Notaufnahmelager der Bundesrepublik, das für Vertriebe, Aussiedler, Dissidenten und Geflüchtete aus der DDR eine erste Station auf ihrer Suche nach einer neuen Heimat im „Westen“ war. Seit den 1990er Jahren beherbergten die Gebäude am Meisenbornweg dann die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung, hierher kamen Menschen aus aller Welt, die vor Krieg, Gewalt und Terror geflohen waren und Asyl suchten. Inzwischen ist die Erstaufnahmereinrichtung in das ehemalige US-Depot an der Rödgener Straße umgezogen, und das historische Gelände kann nun neu bespielt und gestaltet werden.
Der dort geplante Lern- und Gedenkort soll nach Angaben der Planerinnen und Planer eine „Visitenkarte für gelebte Demokratie und Freiheit“ sein und an das „Tor zur Demokratie“ erinnern, das sich in Gießen befand. Doch das Recht, das „Tor zur Demokratie“ zu durchschreiten, wurde und wird nicht jeder/jedem zugestanden. Teil der „gelebten Demokratie“ sind Konflikte und heftige Diskussionen um Aufnahme, Integration und das Ankommen in der bundesrepublikanischen Gesellschaft, um die Definition von „Heimat“ und eine viel beschworene „Leitkultur“.
Wir werden uns im Seminar mit der vielschichtigen Geschichte des Ortes am Meisenbornweg und seiner Bedeutung für die Stadt Gießen beschäftigen, mit Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch kommen und die Möglichkeiten und Schwierigkeiten eines „Gedenkorts“ erkunden und diskutieren.

Das Seminar wird digital stattfinden, es sind aber nach Absprache gemeinsame Erkundungsgänge vor Ort und kleinere Exkursionen geplant.

Literatur:
- Laak, Jeannette van: Einrichten im Übergang. Das Aufnahmelager Gießen (1946-1990), Frankfurt/New York 2017.
- Schäfer, Marc: „Gedenkort Meisenbornweg erfolgreich umsetzbar“, in: Gießener Allgemeine, 26.9.2020 https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/gedenkort-meisenbornweg-erfolgreich-umsetzbar-13909212.html (Zugriff 10.9.2021).
- Sehnsuchtsort Gießen? Erinnerungen an die DDR-Ausreise und den Neubeginn in Hessen, hrsg. von Jeannette van Laak und Florentin Mück im Auftrag des Magistrats der Universitätsstadt Gießen, Gießen 2016.
- Schwark, Thomas/ Schmiechen-Ackermann, Detlef/Hauptmeyer, Carl-Hans (Hg.): Grenzziehungen – Grenzerfahrungen – Grenzüberschreitungen. Die innerdeutsche Grenze 1945-1990, Darmstadt 2011.
- Witteck, Lars: Vom Erstaufnahmelager zur Erstaufnahmeeinrichtung. Zur zentralen Rolle Gießens in der Bewältigung neuer Herausforderungen der Migrationspolitik, in: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins Gießen 99 (2014), S. 195-209.


[H Si] Der weltpolitische Umbruch in den 1970er und 1980er Jahren
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.10.2021
wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Im letzten Wintersemester haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie wir den Beginn einer Zeitgeschichte der Bundesrepublik Deutschland definieren können. Dabei haben wir uns mit Theorien auseinandergesetzt, eine in der Geschichtswissenschaft durchaus nicht übliche Vorgehensweise. Nun versuchen wir uns mit demselben Interesse den zentralen Ereignissen und Zuständen auf der globalen Ebene anzunähern. Wir werden für ausgewählte weltpolitische und weltwirtschaftliche Bereiche danach fragen, wie die Zäsur der 1970er und 1980er Jahre bis heute nachwirkt. Das Hauptseminar wird, so wie es die Corona Regelungen der JLU vorsehen, online oder offline oder hybrid stattfinden. Darüber werden die Teilnehmenden rechtzeitig informiert. Ein Leistungsnachweis wird entsprechend der jeweiligen Studienordnung der Teilnehmenden vergeben. In der Regel ist für einen erfolgreichen Abschluss eine mündliche Präsentation und eine schriftliche Ausarbeitung beziehungsweise eine Hausarbeit erforderlich.


[H Si] Die Präsenz der „Großen Männer“ in der Gegenwart
Mit Exkursion.
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet teilweise in Präsenz statt. Sie finden die Termine im Ablaufplan.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.10.2021
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr,  k.A.
Einzeltermin:
Fr. 18.02.2022,10.00 - 14.00 Uhr   Präsenztermin: Phil. I, E 006

Kommentar:

Das Seminar fragt nach der Präsenz und Relevanz „Großer Männer“ aus der Vergangenheit in der Gegenwart. Dazu werden wir uns sowohl mit unterschiedlichen (z.B. nationalen) Perspektiven auf sowie (Um-)Deutungen von individuellen Biografien als auch mit geschlechtergeschichtlichen Zugängen beschäftigen. Darüber hinaus legt das Seminar einen besonderen Fokus auf die Übung und Praxis im wissenschaftlichen Schreiben. Zu diesem Zweck ist am Ende des Semesters ein mehrstündiger Schreibworkshop in Präsenz geplant, in dem die Teilnehmer*innen Gelegenheit haben, sowohl das Schreiben als auch das Geben und Entgegennehmen von Feedback praktisch einzuüben. Das Seminar ist eng mit der Exkursion „Auf Kaisers Spuren. Studienreise zur Route Napoléon“ verzahnt, sodass wir den Besuch beider Veranstaltungen empfehlen. Die Termine für Vorbesprechung und Exkursion werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben.


[H Si] History Makers. Archive und das Schreiben der Geschichte  (AfK-Nr.: 11)
Veranstaltung findet digital statt, zweisprachig (englisch-deutsch)
Dozent/-in:
Severin-Barboutie, B. Linebaugh, R. Vivienne Marquart (Stadtarchiv München), Philip Zölls (Stadtarchiv München)
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.10.2021
zwei-wöchentlich Do. 10:00 - 14:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

This workshop simulates the historian’s research process. It will address how to use archives, how to work efficiently with sources, and how to write under time-pressure. Therefore, it is targeted at history students who are currently working on or who are about to start working on a thesis. Participants will form peer writing groups and practice providing and receiving constructive writing feedback. Students from all levels, i.e., bachelors, masters and doctoral, are welcome to join. This course will take place in a hybrid format.

This course is a cooperation with colleagues from the Munich City Archives. Depending on the pandemic situation, we plan on incorporating a three-day excursion at the end of January 2022 in order to familiarize participants with archival research and conduct primary source analysis. Details to follow.


[H Si] Kapitalismus und Empire - die USA im langen 19. Jahrhundert
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
zwei-wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, C 113

Kommentar:

Von einem amerikanischen Empire war anders als vom britischen in der historischen Forschung lange nicht die Rede. Dementsprechend spielte auch die für Großbritannien viel diskutierte Frage nach dem Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Empire kaum eine Rolle. Das beginnt sich zu ändern, weil erstens verstärkt danach gefragt wird, inwieweit die Expansion der USA nach Westen schon vor dem amerikanischen Bürgerkrieg imperiale Züge getragen habe, weil zweitens die USA nun häufiger mit anderen Siedlergesellschaften wie Kanada, Australien oder Neuseeland verglichen werden und in diesem Zusammenhang das Verhältnis weißer Siedler zu nicht-weißen Bevölkerungsgruppen interessiert und weil schließlich drittens die während des spanisch-amerikanischen Krieges annektierten Inseln in der Karibik und im Pazifik wieder als Kolonien ernster genommen und im Zusammenhang mit einem informellen Imperialismus der USA in Teilen Lateinamerikas genauer betrachtet werden. Das Seminar verfolgt diese drei Stränge anhand neuerer Literatur nach und versucht dabei die kapitalismusgeschichtliche Seite des Themas durch die Einbeziehung unternehmens- und insbesondere bankengeschichtlicher Literatur herauszuarbeiten.
Einführend: A.G. Hopkins, American Empire. A Global History, Princeton, NJ 2018, 1-440.


[H Si] Musik, Maschinen, Moral. Proteste in Europa (1815-1848)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 105

Kommentar:

Zunächst waren es Reisende, Forschende, Abenteurer und Missionare, dann gingen auch Kolonialbegeisterte nach Afrika. Zunehmend waren auch Frauen unter den Migrierenden. Als das Deutsche Reich Kolonialmacht wurde, förderten verschiedene Vereine die Auswanderung in die Kolonien. Im Seminar wollen wir uns mit der (Kolonial)Migration nach Afrika befassen. Wer migrierte, warum, wohin und wie gestaltete sich das Leben vor Ort? Wie veränderte sich die Migration, als das Deutsche Reich Kolonialmacht wurde? Wie verhielten sich Frauen und Männer in der kolonialen Situation? Im Seminar diskutieren wir mit Hilfe der Kategorien race, class und gender sowohl zeitgenössische Fiktionen und Wissensbestände zu Afrika als auch Alltagswahrnehmungen der Migrierenden.
Literatur
Klaus Bade, Europa in Bewegung. Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, München 2000
Birthe Kundrus, Moderne Imperialisten. Das Kaiserreich im Spiegel seiner Kolonien, Köln, Weimar, Wien 2003
Mary Louise Pratt, Imperial Eyes. Travel Writing and Transculturation, New York, Oxon 2008
Jürgen Osterhammel, Jan C. Jansen, Kolonialismus. Geschichte, Formen, Folgen, 7. Aufl, München 2009


[H Si] Revolution global? Französische und Haitianische Revolution im Vergleich (1789-1804)
Das Seminar richtet sich an Master- und fortgeschrittene L3 Studierende (ab dem 6. Semester).
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

[H Si] Sprechen über den Holocaust - Soundgeschichtliche Annäherungen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage, auf welche Art und Weise von der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute über den Holocaust gesprochen wird. Es stellt dabei eine soundgeschichtliche Zugangsweise in den Mittelpunkt: Wie wurde der Sprechakt von Opfern, Tätern, Juristen, Historikern, und anderen inszeniert? Und wie wurden von wem Sprechakte über den Holocaust angeregt, bewertet, sanktioniert und umgedeutet? Das Seminar beschäftigt sich, um diese Fragen zu beantworten etwa mit den Nürnbergerprozessen und mit der Inszenierung von Zeitzeugeninterviews.


[H Si] Wissenschaftliche Biographien: Historikerinnen und Historiker in Gießen 1870-1970
Das Seminar richtet sich an Master- und fortgeschrittene L3 Studierende (ab dem 6. Semester).
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 026

Kommentar:

In diesem Wintersemester kann das Historische Institut der JLU Gießen auf seine Wiedereröffnung vor genau 60 Jahren zurückblicken. Damit war eine Übergangsphase der zeitweiligen Schließung der Gießener Universität nach dem Kriegsende beendet. Die Gießener Geschichtswissenschaften fanden wieder einen institutionellen Rahmen, in dem sie sich zu einem der großen Institute für historische Forschung in der Bundesrepublik entwickelten. Im Rückblick zeigt sich, wie sehr sich die politischen Brüche während der einhundert Jahre zwischen 1870 und 1970, aber auch die Kontinuitäten deutscher Geschichte in der Entwicklung des Instituts widerspiegeln. Das betrifft nicht nur die Lebenswege der Historikerinnen und Historiker, die in Gießen tätig waren. Es zeigt sich auch in den Themen, denen sie sich widmeten.
Wie „politisch“, so fragen wir im Seminar, war die Gießener Geschichtswissenschaft, welche Rolle spielten Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der Zeit des Nationalsozialismus und in der frühen Bundesrepublik?
Wir werden den Lebenswegen von Gießener Geschichtsprofessoren vor allem in der Mitte des 20. Jahrhunderts nachgehen und unter anderem auf der Grundlage der archivalischen Überlieferung im Gießener Universitätsarchiv gemeinsam kleine biographische Studien erarbeiten. Besuche im Archiv sind fest eingeplant, während des Semesters werden wir auch eine kleine Poster-Ausstellung und einen Podcast entwickeln.


Literaturhinweise:
Gundel, Hans-Georg (Hg.): Gießener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, 2 Bde., Marburg 1982.
Jatho, Jörg-Peter: Gießener Historiker im Dritten Reich, Gießen 2008.
Mentzel-Reuters, Arno/ Hartmann, Martina/ Baumeister, Martin (Hgg.): Das Reichsinstitut für ältere deutsche Geschichtskunde 1935 bis 1945 – Ein Kriegsbeitrag der Geschichtswissenschaften? (Studie zur Geschichte der Mittelalterforschung 1), Wiesbaden 2021.
Nagel, Anne: Im Schatten des Dritten Reichs. Mittelalterforschung in der Bundesrepublik Deutschland 1945 – 1970 (Formen der Erinnerung 24), Göttingen 2005.
Pfeil, Ulrich (Hg.): Die Rückkehr der deutschen Geschichtswissenschaft in die „Ökumene der Historiker“: Ein wissenschaftsgeschichtlicher Ansatz (Pariser Historische Studien 89), München 2008.
Schulze, Winfried/Otto Gerhard Oexle (Hrsg.): Deutsche Historiker im Nationalsozialismus, Frankfurt am Main 1999.


[H Si] Das Schulbuch im Geschichtsunterricht
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet teilweise in Präsenz statt, ggf. im Wechselunterricht. Sie finden die Termine im Ablaufplan.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 104

Kommentar:

Das Schulbuch im Geschichtsunterricht

Das Schulbuch gilt immer noch als Leitmedium des Geschichtsunterrichts. Das Seminar vermittelt Grundlagen zu Aufbau und Struktur moderner Unterrichtswerke. Einen Schwerpunkt bilden Kriterien der Schulbuchanalyse und -evaluation. Zu thematischen und systematischen Aspekten werden Schulbuchanalysen exemplarisch erarbeitet.

Weitere Literatur und Genaueres zum Ablauf wird zu Beginn des Seminars bekannt gemacht.
Literatur
Bernd Schönemann/ Holger Thünemann, Schulbucharbeit. Das Geschichtslehrbuch in der Unterrichtspraxis, Schwalbach/ Ts 2010.


[H Si] Theoretische und empirische Erkenntnisse zur Quellenarbeit nutzbar machen
Das Seminar findet im digitalen Format statt. Zugangsdaten werden vor dem 22.10. per E-Mail über StudIP bekanntgegeben.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr. 22.10.2021,18.00 - 19.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 13.11.2021,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 04.12.2021,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe
Sa. 22.01.2022,09.00 - 16.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Die Basis des Seminars bilden theoretische Überlegungen sowie empirische Befunde zum Thema Quellenarbeit/ Quellenanalyse. In eigenen empirischen Erkundungen soll zunächst die Anwendung dieser Konzepte in Unterrichtsmaterialien nachvollzogen und überprüft werden. Der Schwerpunkt des Seminars wird auf der Entwicklung von Modellen bzw. Arrangements zu konkreten historischen Problemstellungen liegen. Dabei sollen auch zunehmend heterogene Lernvoraussetzungen in den Blick genommen werden. Das Seminar findet im digitalen Format statt. Zugangsdaten werden vor dem 22.10. per E-Mail über StudIP bekanntgegeben.


[H Si] Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft: Der Beitrag des historischen Lernen zur Orientierung in der Lebenswelt
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

In dem nicht ganz ernst gemeinten "Handbuch für Zeitreisende" äußern die Autoren: "Durch Fragen an die Vergangenheit wird auch die Gegenwart klüger."
Dieser Werbeslogan kann auch als Legimitation des Geschichtsunterrichts gelesen werden, denn er greift eine grundlegende geschichtsdidaktische Einsicht auf, die Karl Ernst Jeismann als zentrale Aufgabe der Didaktik definierte. Diese solle untersuchen, wie sich im Geschichtsbewusstsein die Vergangenheitsdeutung mit dem Verständnis der Gegenwart und mit der Perspektive der Zukunft verbindet.
Das Seminar widmet sich dieser zentralen Herausforderung, in dem zunächst in eigenen Erkundungen sowie in einer vertieften Lektüre und Diskussion geschichtstheoretischer und -didaktischer Texte der Zusammenhang der drei Zeitdimensionen - Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft - reflektiert werden sollen.
Im Anschluss daran soll in pragmatischer Hinsicht über die spezifischen Herausforderungen des Geschichtsunterrichts diskutiert werden, der es mit einem Gegenstand zu tun hat, der unwiederbringlich vorbei ist, aber Orientierung für Gegenwart und Zukunft liefern soll. Dafür muss erörtert werden, wie ein Geschichtsunterricht aussehen kann, in dem Fragen der Gegenwart die in Brüchstücken vorhandenen Relikte aus der Vergangenheit so zum Sprechen bringen können, dass Geschichten über die Vergangenheit entstehen, die darauf abzielen die Zukunft zu bewältigen.
Das Seminar wird rein digital angeboten. Es wird asychrone (Arbeit über Stud.IP) und synchrone Elemente (Videomeetings in MS-Teams) verbinden.

Literatur zum Einstieg in das Thema:
Bergmann, Klaus: Gegenwarts- und Zukunftsbezug. Gegenwarts- und Zukunftsbezug. In: Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 5. Aufl. 2016, S. 91-112.
Rüsen, Jörn: Kann gestern besser werden? Über die Verwandlung der Vergangenheit in Geschichte. In: Kann gestern besser werden? Essays zum Bedenken der Geschichte. Berlin 2003, S. 17-44.


[H Si] Von der Regional- zur Weltgeschichte. Die Bedeutung des Raums im Geschichtsunterricht
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet teilweise in Präsenz statt, ggf. im Wechselunterricht. Sie finden die Termine im Ablaufplan.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 105

Kommentar:

Seit dem so genannten Spatial Turn widmet sich die Geschichtswissenschaft intensiv der lange vernachlässigten Dimension des Raums. Dies hat auch Konsequenzen für das historische Lernen. Historische Räume stellen einen wesentlichen Bestandteil von Vergangenheitskonstruktionen dar, die Identitäten konstituieren und die Grundlage von Erinnerungsgemeinschaften bilden. Das Hauptseminar widmet sich unter dieser Perspektive theoretischen Fragen, Analysen und Anwendungsbeispielen für den Geschichtsunterricht.

Genaueres zum Seminarverlauf und -organisation wird zu Beginn des Semesters bekannt gemacht.


 
[P Si] "Schlechte" römische Kaiser: Nero
Klausurtermin: 18.02.2022
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.10.2021
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 333

Kommentar:

Für Biographen und Infotainment ist "Nero" ein gefundenes Fressen. In der Regel stehen heute im ersten Satz zwar die Frage "War er wirklich so schlimm?"und das Versprechen, die Person "etzt endlich einmal objektiv" betrachten zu wollen, aber dann landet man doch meist wieder bei Sex and Crime, Muttermord, dem Brand von Rom und Christen im Rachen der Löwen.
Wir wollen vor den antiken und modernen Folien der Nero-Rezeption (einschließlich Film, Roman und Comic) die antiken Quellen und ihre Intention hinterfragen und versuchen, über Nero einmal ohne (zwangläufig wertende) Adjektive zu sprechen.
Literaturauswahl zum Einstieg und Überblick:
- Jürgen Malitz, Nero, Beck Wissen (2. Auflage 2005)
- Stephan Elbern, Nero: Kaiser, Künstler, Antichrist (2010).
- Nero: Kaiser, Künstler und Tyrann. Begleitband zur Ausstellung in Trier (2016)
Gründlicher und differenzierter:
- Gerhard H. Waldherr, Nero: Eine Biographie (2005).
Interessant auch der apologetische Gegenentwurf:
- Massimo Fini, Nero. Zweitausend Jahre Verleumdung: die andere Biographie (1994).


[P Si] Diplomatie in der griechischen Antike
Klausurtermin: 16.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr,  k.A.

[P Si] Sparta (Gruppe 1)
Klausurtermin: 14.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  k.A.

[P Si] Sparta (Gruppe 2)
Klausurtermin: 15.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

[P Si] Wirtschaft in der Antike (Gruppe 1)
Klausurtermin: 15.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  k.A.

[P Si] Wirtschaft in der Antike (Gruppe 2)
Klausurtermin: 16.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

[P Si] Armutsbekämpfung oder Almosenverteilung? Die Mächtigen und ihre Armen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Das Mittelalter gilt als Zeit krasser sozialer Ungleichheit und weitverbreiteter Armut in der nichtadligen Bevölkerung. Die Armenfürsorge scheint ein Mittel der Vorsorge für das Seelenheil der Reichen gewesen zu sein. Denn die christlichen Traditionen forderten von jedem, der dazu in der Lage war, Barmherzigkeit und Mildtätigkeit gegenüber den Bedürftigen. Sozialpolitik im Sinne eines Ausgleichs zwischen Arm und Reich scheint kein Konzept mittelalterlicher Gesellschaften gewesen zu sein. Doch zeigt ein zweiter Blick auf das Mittelalter, das hier dennoch Veränderungen im Gang waren, sowohl in sozialgeschichtlicher Hinsicht als auch im Bereich der moralischen Diskurse und der Rollenmodelle. Damit bietet dieses Themenfeld reiches Anschauungsmaterial für sehr verschiedene Ebenen mittelalterlicher Geschichte. Wir werden in diesem Proseminar Forschungsbeiträge und Quellen lesen und dabei sehr unterschiedliche Fragestellungen und Methoden mediävistischer Forschung kennenlernen. Das Proseminar wird im Rahmen von wöchentlichen Webex-Meetings (Mittwochs, 10.15–11.45 Uhr) durchgeführt. Der Link zu den Webex-Meetings wird über Stud.IP zur Verfügung gestellt.

Literatur:
Armut im Mittelalter, hg. von Otto G. Oexle (Vorträge und Forschungen 58), Ostfildern 2004. – Gilomen, Hans-Jörg: Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters, München 2014 – Huster, Ernst-Ulrich: Von der mittelalterlichen Armenfürsorge zu den Anfängen der Sozialstaatlichkeit, in: Handbuch Armut und soziale Ausgrenzung, hg. von Ernst-Ulrich Huster u. a., Wiesbaden 2008, S. 243-262. – Mollat, Michel: Les pauvres au moyen âge. Étude sociale, Paris 1978 (dt. Ausgabe: Die Armen im Mittelalter, München 1984). – Oexle, Otto G.: Armut, Armutsbegriff und Armenfürsorge im Mittelalter, in: Soziale Sicherheit und soziale Disziplinierung. Beiträge zu einer historischen Theorie der Sozialpolitik, hg. von Christoph Sachße und Florian Tennstedt, Frankfurt/Main 1986, S. 73-100. – Schulte, Petra/ Hesse, Peter (Hgg.): Reichtum im späten Mittelalter: Politische Theorie, ethische Norm, soziale Akzeptanz, Stuttgart 2015. – Steinbach, Sebastian: Einführung in die Wirtschaftsgeschichte, Band 3: Mittelalter, Stuttgart 2021.


[P Si] Der Fluss als Lebensraum. Herrschaft und Wirtschaft am mittelalterlichen Oberrhein.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Das Proseminar gibt anhand der Region um den nördlichen Oberrhein einen Einblick in das breite Themenfeld zu Herrschaft, Wirtschaft und Landwirtschaft im Mittelalter: Wie herrschte ein Herr über sein Land und seine Leute? Wie waren Landwirtschaft, Handel und Schifffahrt in einer staatenlosen Gesellschaft aufeinander abgestimmt? Inwiefern prägte der Rhein als Fluss die Raumnutzung? Welche Rolle nahmen die Städte am Oberrhein im Herrschaftsgefüge ein?

Dieses Proseminar geht mit Hilfe von verschiedenen Texten und Quellen den unterschiedlichen Entwicklungen am Oberrhein auf den Grund und vermittelt dabei auch grundlegende Kenntnisse über historisches Arbeiten, einen kritischen Umgang mit Quellen und die Vorbereitung einer Hausarbeit.


[P Si] Erfolgreich oder gescheitert? Zur Entwicklung kleinerer Herrschaftsräume im Mittelalter
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, C 027

Kommentar:

Die Entstehung und Ausbildung mittelalterlicher Herrschaftsräume im Deutschen Reich lässt sich aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Mit Blick auf die Handlungsspielräume kleinerer Herrschaftsträger unterhalb des Fürstenstandes soll der Frage nachgegangen werden, in welchen Fällen von einer langfristigen, zielgerichteten Politik gesprochen werden kann, welche Mittel hierfür eingesetzt wurden und von welchen Kriterien eine erfolgreiche Durchführung abhängig war.

Quellen- und Literaturhinweise
• Winfried Speitkamp (Hrsg.), Handbuch der hessischen Geschichte Bd. 3: Ritter, Grafen und Fürsten. Weltliche Herrschaften im hessischen Raum, ca. 900-1806 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, 63,3), Marburg 2014.
• Karl-Heinz Spieß (Hrsg.), Ausbildung und Verbreitung des Lehnswesens im Reich und in Italien im 12. und 13. Jahrhundert (Vorträge und Forschungen 76), Ostfildern 2013.
• Karl-Heinz Spieß, Das Lehnswesen in Deutschland im hohen und späten Mittelalter, Stuttgart, 3. Auflage 2011.
• Winfried Hechberger, Adel, Ministerialität und Rittertum im Mittelalter (Enzyklopädie Deutscher Geschichte 72), München, 2. Auflage 2010.
• Regina Schäfer, Die Herren von Eppstein. Herrschaftsausübung, Verwaltung und Besitz eines Hochadelsgeschlechts im Spätmittelalter (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau 68), Wiesbaden 2000.
• Susanne Baudisch, Lokaler Adel in Nordwestsachsen. Siedlungs- und Herrschaftsstrukturen vom späten 11. bis zum 14. Jahrhundert (Geschichte und Politik in Sachsen 10), Köln u.a. 1999.
• Volker Rödel, Reichslehenswesen, Ministerialität, Burgmannschaft und Niederadel. Studien zur Rechts- und Sozialgeschichte des Adels in den Mittel- und Oberrheinlanden während des 13. und 14. Jahrhunderts (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 38), Darmstadt u.a. 1979.


[P Si] Frauenrollen im Mittelalter
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Anhand ausgewählter Frauen des Mittelalters sollen hergebrachte Vorstellungen über die Rolle der Frau und ihre Lebenswelt überprüft und diskutiert werden. Welche Stellung konnten Frauen im gesellschaftlichen Leben einnehmen? Wie waren ihre Möglichkeiten, politisch, religiös oder gesellschaftlich Einfluss zu nehmen? Was bedeutete es, als Frau ins Kloster zu gehen oder eine politische Ehe eingehen zu müssen?
Ziel ist es, durch die Bearbeitung und Diskussion von Quellen (in Übersetzung) und Literatur Fragestellungen zu entwickeln und Methoden und Techniken zu erproben, um abschließend eine wissenschaftliche Hausarbeit als Prüfungsleistung erstellen zu können.
Die Veranstaltung wird online stattfinden. Die Sitzungen werden wöchentlich per Webex organisiert. Einzelne Sitzungen können auch durch schriftliche Arbeiten ersetzt werden.
Literatur:
Diekjobst, Anne; Keller, Christine, u.a.: Nonnen. Starke Frauen im Mittelalter, Berlin 2000.
Ennen, Edith: Frauen im Mittelalter, München 1999.
Fößel, Amalie: Klosterfrauen, Beginen, Ketzerinnen. Religiöse Lebensformen von Frauen im Mittelalter, Idstein 2000.
Klapisch-Zuber, Christiane (Hrsg.): Geschichte der Frauen. 2. Mittelalter, Frankfurt 1993.
Zey, Claudia: Mächtige Frauen? Königinnen und Fürstinnen im europäischen Mittelalter (11.-14. Jahrhundert)(Vorträge und Forschungen 81), Ostfildern 2015.


[P Si] Inventiones und Translationes - Heilige in Bewegung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Heiligen- und Reliquienverehrung spielte eine entscheidende Rolle im Glaubensvollzug der mittelalterlichen Kirche und Gesellschaft. Welche Eigenschaften wurden den Heiligen und ihren sterblichen Überresten zugewiesen? Und warum wurden diese nicht in ihren Gräbern belassen und dort verehrt, sondern geteilt, an weit entfernte Orte verbracht? Wie kommt es, dass bis dahin unbekannte Heilige aufgefunden wurden? Um diese Fragen soll es in diesem Proseminar gehen.
Ziel ist es, durch die Bearbeitung und Diskussion originalsprachlicher Quellen und Literatur Fragestellungen zu entwickeln und Methoden und Techniken zu erproben, um abschließend eine wissenschaftliche Hausarbeit als Prüfungsleistung erstellen zu können.
Die Veranstaltung wird online stattfinden. Die Sitzungen werden wöchentlich per Webex organisiert. Einzelne Sitzungen können auch durch schriftliche Arbeiten ersetzt werden.
Literatur:
Angenendt, Arnold: Heilige und Reliquien, München 1997.
Bauer, Dieter R. (Hrsg.): Patriotische Heilige (Beiträge zur Hagiographie 5), Stuttgart 2007.
Petersohn, Jürgen (Hrsg.): Politik und Heiligenverehrung im Hochmittelalter (Vorträge und Forschungen 42), Sigmaringen 1994.
Röckelein, Hedwig: Reliquientranslationen nach Sachsen im 9. Jahrhundert (Beihefte der Francia 48), Stuttgart 2002.


[P Si] "Wieder einmal ganz die gebietende Sultanin“. Deutsche Migration nach Afrika im langen 19. Jahrhundert
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 105

Kommentar:

Zunächst waren es Reisende, Forschende, Abenteurer und Missionare, dann gingen auch Kolonialbegeisterte nach Afrika. Zunehmend waren auch Frauen unter den Migrierenden. Als das Deutsche Reich Kolonialmacht wurde, förderten verschiedene Vereine die Auswanderung in die Kolonien. Im Seminar wollen wir uns mit der (Kolonial)Migration nach Afrika befassen. Wer migrierte, warum, wohin und wie gestaltete sich das Leben vor Ort? Wie veränderte sich die Migration, als das Deutsche Reich Kolonialmacht wurde? Wie verhielten sich Frauen und Männer in der kolonialen Situation? Im Seminar diskutieren wir mit Hilfe der Kategorien race, class und gender sowohl zeitgenössische Fiktionen und Wissensbestände zu Afrika als auch Alltagswahrnehmungen der Migrierenden.
Literatur
Klaus Bade, Europa in Bewegung. Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, München 2000
Birthe Kundrus, Moderne Imperialisten. Das Kaiserreich im Spiegel seiner Kolonien, Köln, Weimar, Wien 2003
Mary Louise Pratt, Imperial Eyes. Travel Writing and Transculturation, New York, Oxon 2008
Jürgen Osterhammel, Jan C. Jansen, Kolonialismus. Geschichte, Formen, Folgen, 7. Aufl, München 2009


[P Si] Der Wald in der Frühen Neuzeit. Lebensraum, Nahrungsquelle und Rohstofflieferant
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  k.A.

[P Si] Der Westfälische Frieden 1648
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 026

[P Si] Die neue Frauenbewegung der 1960er und 1970er Jahre
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 105

Kommentar:

Frauen hatten in westlichen Gesellschaften der 1960er und 1970er Jahre eine ambivalente Stellung: Einerseits bekamen sie vermehrt Zugang zu Bildung, Universitäten und Erwerbsarbeit, während sie andererseits vielfach politische, soziale und wirtschaftliche Diskriminierung erfuhren. Im Zuge von Studenten-, Bürgerrechts- und Protestbewegungen sowie politischen und sozialen Reformen der späten 1960er und 1970er Jahre kam es auch in der Bundesrepublik zur Formierung und Ausbreitung der sogenannten Neuen Frauenbewegung. Das Proseminar beschäftigt sich mit der Genese und Entwicklung dieser Bewegung und fragt im Besonderen nach ihren Anliegen, Organisations-, Kommunikations- und Protestformen, medialen Kampagnen und Auswirkungen im Kontext eines breiteren Prozesses der Demokratisierung in dieser Zeit. Wir werden uns mit zentralen Forschungsarbeiten, Ansätzen und Quellen zur Neuen Frauenbewegung beschäftigen und darüber hinaus insbesondere grundlegende geschichtswissenschaftliche Arbeitstechniken erlernen und üben.

Einführende Literatur:
Ute Gerhard, Frauenbewegung und Feminismus. Eine Geschichte seit 1789 (v.a. S. 6–9 und 107–125).


[P Si] Formen weiblicher Herrschaft in der Frühen Neuzeit am Beispiel Hessen
Weibliche Herrschaft in der Frühen Neuzeit ist in verschiedenen Formen und individuellen Ausprägungen eine Grundkonstante der hierarchisch gegliederten Gesellschaftsstruktur. Dieses Proseminar hat das Ziel, weibliche Herrschaft als wesentliches Element der Ständegesellschaft in der Frühen Neuzeit zu vermitteln.
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Formen weiblicher Herrschaft in der Frühen Neuzeit anhand der Rezeption des aktuellen Forschungsstandes zu Theorie und Methode der Geschlechterwissenschaften werden konkrete Formen weiblicher Machtausübung an fünf Beispielen von Fürstinnen der hessischen Geschichte vom 15. bis zum 18. Jahrhundert erarbeitet. Mit der Analyse exemplarischer Lebensläufe und deren wissenschaftlicher Rezeption werden die Studierenden Genderkompetenzen erwerben.

Termin:
Dienstag, 10-12 Uhr (online)
Die Veranstaltung findet synchron online (vie WebEx), Dienstags, von 10-12 Uhr statt.

Es ist im Rahmen des Proseminars eine Tagesexkursion nach Marburg in das Hessische Staatsarchiv sowie der Besuch des Landgrafenschlosses in Marburg und der Elisabethkirche geplant [Weiteres wird in der ersten Sitzung besprochen].

Mit Tagesexkursion ins Archiv Marburg
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.
Einzeltermin:
Sa. 22.01.2022,10.00 - 17.00 Uhr   keine Raumangabe

[P Si] Speaking about the Unspeakable – Sex und Race seit dem 19. Jahrhundert
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

In diesem Proseminar werden wir uns den historischen Zusammenhängen zwischen Race/Rassismus und Sexualität nähern. Neben theoretisch-methodischen Texten zur Einführung in den Forschungsbereich der Sexualitätsgeschichte und der Geschichte des Rassismus werden wir uns mit Fachliteratur und Primärquellen auseinandersetzen, die Themen wie Reproduktion, Begehren und Gewalt seit dem 19. Jahrhundert behandeln. Konkret widmen wir uns der Verschränkung von Macht, Race und Sexualität im deutschen Kolonialismus, im Nationalsozialismus, in der BRD und in der DDR. Wir werden wir uns also auf die deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts konzentrieren, dabei aber den transnationalen Kontext nicht aus den Augen verlieren. Neben der eigenständigen Lektüre der Texte wird es regelmäßige Treffen auf Webex und soweit möglich Austauschtreffen in Kleinstgruppen geben.


[P Si] Demokratiegeschichte in der zeitgenössischen Jugendliteratur. Historisches Lernen in fächerverbindenden Projekten zum Demokratielernen
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet teilweise in Präsenz statt. Sie finden die Termine im Ablaufplan.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 233

Kommentar:

Erziehung zur Demokratie ist eine zentrale Aufgabe der Schule, insbesondere des Politik- und Geschichtsunterrichts. Allerdings ist das keine einfache Aufgabe, denn: Demokratiefähigkeit lässt sich nicht lehren, allenfalls lernen.
Gerade der fächerverbindende Einsatz historischer Jugendromane besitzt in dieser Hinsicht Potentiale, denn Romane transportieren demokratische Leitideen nicht im Text, sondern über den Text, sie stellen Werte zur Diskussion und bieten Freiräume zur eigenen Urteilsbildung.
Dieser Grundidee folgend sollen im Seminar zunächst die didaktischen Potentiale historischer Jugendromane für historisches Lernen in Bezug auf Demokratielernen erschlossen, Kriterien zur Romanauswahl erörtert und auf konkrete Romanbeispiele angewendet werden. Im Anschluss sollen Projektideen zu einzelnen Romanen entwickelt werden, die den Beitrag des historischen Lernens zu fächerübergreifenden Konzepten konkretisieren.
Das Seminar wendet sich insbesondere an Studierende, deren zweites Unterrichtsfach ein literarisches Fach oder Politik ist. Es wird weitgehend in Präsenz stattfinden, lediglich einzelne Termine werden durch asynchrones Arbeiten in Stud.IP ersetzt.

Lit.: Monika Rox-Helmer: Historische Jugendromane im Geschichtsunterricht - ein Medium zur Demokratieerziehung? In: Einsichten + Perspektiven 3 (2019), S. 60-65. (https://www.blz.bayern.de/publikation/einsichten-und-perspektiven-32019.html)
Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 11.10.2018:
https://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/zukunft-bildung/192243/kultusministerkonferenz-staerkung-der-demokratieerziehung
Monika Rox-Helmer: Jugendbücher im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 2006.


[P Si] Einführung in das frühe historische Lernen (Gruppe 1)
Klausurtermin: 03.03.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Alles hat seine Geschichte -
Das Seminar führt in die Grundlagen und Grundfragen des Geschichtsunterrichts ein. In der Veranstaltung werden die wesentlichen Felder der Geschichtsdidaktik in Bezug auf das frühe historische Lernen beleuchtet und an der Analyse von Unterrichtsbeispielen für den Unterricht an der Grundschule vertieft.
Die Veranstaltung wird online mittels synchroner und asynchroner Verfahren stattfinden.
Bei Bedarf werden weitere Studierende in die Gruppe 4 aufgenommen.


[P Si] Einführung in das frühe historische Lernen (Gruppe 2)
Klausurtermin: 03.03.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Alles hat seine Geschichte -
Das Seminar führt in die Grundlagen und Grundfragen des Geschichtsunterrichts ein. In der Veranstaltung werden die wesentlichen Felder der Geschichtsdidaktik in Bezug auf das frühe historische Lernen beleuchtet und an der Analyse von Unterrichtsbeispielen für den Unterricht an der Grundschule vertieft.
Die Veranstaltung wird online mittels synchroner und asynchroner Verfahren stattfinden.
Bei Bedarf werden weitere Studierende in die Gruppe 4 aufgenommen.


[P Si] Einführung in das frühe historische Lernen (Gruppe 3)
Klausurtermin: 03.03.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Alles hat seine Geschichte -
Das Seminar führt in die Grundlagen und Grundfragen des Geschichtsunterrichts ein. In der Veranstaltung werden die wesentlichen Felder der Geschichtsdidaktik in Bezug auf das frühe historische Lernen beleuchtet und an der Analyse von Unterrichtsbeispielen für den Unterricht an der Grundschule vertieft.
Die Veranstaltung wird online mittels synchroner und asynchroner Verfahren stattfinden.
Bei Bedarf werden weitere Studierende in die Gruppe 4 aufgenommen.


[P Si] Einführung in das frühe historische Lernen (Gruppe 4)
Klausurtermin: 03.03.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Alles hat seine Geschichte -
Das Seminar führt in die Grundlagen und Grundfragen des Geschichtsunterrichts ein. In der Veranstaltung werden die wesentlichen Felder der Geschichtsdidaktik in Bezug auf das frühe historische Lernen beleuchtet und an der Analyse von Unterrichtsbeispielen für den Unterricht an der Grundschule vertieft.
Die Veranstaltung wird online mittels synchroner und asynchroner Verfahren stattfinden.
Bei Bedarf werden weitere Studierende in die Veranstaltung aufgenommen.


[P Si] Einführung in die Geschichtsdidaktik (Gruppe 1)
Klausurtermin: 18.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.10.2021
wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Das Seminar führt in die Grundlagen und Grundfragen der Geschichtsdidaktik ein. Im Seminar werden die wesentlichen Felder der Geschichtsdidaktik in Theorie, Empirie und Pragmatik vorgestellt und anhand grundlegender geschichtsdidaktischer Literatur diskutiert. Darüber wird ein fachterminologisches Grundgerüst aufgebaut und an unterrichtspragmatischen Beispielen eingeübt.
Das Seminar ist rein digital angelegt. Die Erarbeitung erfolgt in Lerneinheiten, die wöchentlich bearbeitet werden müssen, statt. Ergänzt wird diese durch Chats und Video-Konferenzen zum Austausch über das Erarbeitete.
Das Seminar schließt nach dem Semester mit einer Klausur in Präsenz.


[P Si] Einführung in die Geschichtsdidaktik (Gruppe 2)
Klausurtermin: 18.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.10.2021
wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Das Seminar führt in die Grundlagen und Grundfragen der Geschichtsdidaktik ein. Im Seminar werden die wesentlichen Felder der Geschichtsdidaktik in Theorie, Empirie und Pragmatik vorgestellt und anhand grundlegender geschichtsdidaktischer Literatur diskutiert. Darüber wird ein fachterminologisches Grundgerüst aufgebaut und an unterrichtspragmatischen Beispielen eingeübt.
Das Seminar ist rein digital angelegt. Die Erarbeitung erfolgt in Lerneinheiten, die wöchentlich bearbeitet werden müssen, statt. Ergänzt wird diese durch Chats und Video-Konferenzen zum Austausch über das Erarbeitete.
Das Seminar schließt nach dem Semester mit einer Klausur in Präsenz.


[P Si] Einführung in die Geschichtsdidaktik (Gruppe 3)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Klausurtermin: 15.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 104

Kommentar:

BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung ist Studierenden im ersten Semester vorbehalten, da sie soweit wie möglich in Präsenz stattfinden und allgemeine Fragen der Studienorganisation aufnehmen wird!

Das Seminar führt in die Grundlagen und Grundfragen der Geschichtsdidaktik ein. Im Seminar werden die wesentlichen Felder der Geschichtsdidaktik in Theorie, Empirie und Pragmatik vorgestellt und anhand grundlegender geschichtsdidaktischer Literatur diskutiert. Darüber wird ein fachterminologisches Grundgerüst aufgebaut und an unterrichtspragmatischen Beispielen eingeübt.
Das Seminar schließt mit einer Klausur.


[P Si] Einführung in die Geschichtsdidaktik (Gruppe 4)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Klausurtermin: 14.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 104

Kommentar:

BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung ist Studierenden im ersten Semester vorbehalten, da sie soweit wie möglich in Präsenz stattfinden und allgemeine Fragen der Studienorganisation aufnehmen wird!

Das Seminar führt in die Grundlagen und Grundfragen der Geschichtsdidaktik ein. Im Seminar werden die wesentlichen Felder der Geschichtsdidaktik in Theorie, Empirie und Pragmatik vorgestellt und anhand grundlegender geschichtsdidaktischer Literatur diskutiert. Darüber wird ein fachterminologisches Grundgerüst aufgebaut und an unterrichtspragmatischen Beispielen eingeübt.
Das Seminar schließt mit einer Klausur.


[P Si] Einführung in die Geschichtsdidaktik (Gruppe 5)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Klausurtermin: 14.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 104

Kommentar:

BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung ist Studierenden im ersten Semester vorbehalten, da sie soweit wie möglich in Präsenz stattfinden und allgemeine Fragen der Studienorganisation aufnehmen wird!

Das Seminar führt in die Grundlagen und Grundfragen der Geschichtsdidaktik ein. Im Seminar werden die wesentlichen Felder der Geschichtsdidaktik in Theorie, Empirie und Pragmatik vorgestellt und anhand grundlegender geschichtsdidaktischer Literatur diskutiert. Darüber wird ein fachterminologisches Grundgerüst aufgebaut und an unterrichtspragmatischen Beispielen eingeübt.
Das Seminar schließt mit einer Klausur.


[P Si] Einführung in die Geschichtsdidaktik (Gruppe 6)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Klausurtermin: 16.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 104

Kommentar:

BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung ist Studierenden im ersten Semester vorbehalten, da sie soweit wie möglich in Präsenz stattfinden und allgemeine Fragen der Studienorganisation aufnehmen wird!

Das Seminar führt in die Grundlagen und Grundfragen der Geschichtsdidaktik ein. Im Seminar werden die wesentlichen Felder der Geschichtsdidaktik in Theorie, Empirie und Pragmatik vorgestellt und anhand grundlegender geschichtsdidaktischer Literatur diskutiert. Darüber wird ein fachterminologisches Grundgerüst aufgebaut und an unterrichtspragmatischen Beispielen eingeübt.
Das Seminar schließt mit einer Klausur.


[P Si] Einführung in die Geschichtsdidaktik (Gruppe 7)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Klausurtermin: 17.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 104

Kommentar:

BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung ist Studierenden im ersten Semester vorbehalten, da sie soweit wie möglich in Präsenz stattfinden und allgemeine Fragen der Studienorganisation aufnehmen wird!

Das Seminar führt in die Grundlagen und Grundfragen der Geschichtsdidaktik ein. Im Seminar werden die wesentlichen Felder der Geschichtsdidaktik in Theorie, Empirie und Pragmatik vorgestellt und anhand grundlegender geschichtsdidaktischer Literatur diskutiert. Darüber wird ein fachterminologisches Grundgerüst aufgebaut und an unterrichtspragmatischen Beispielen eingeübt.
Das Seminar schließt mit einer Klausur.


[P Si] Projektorientiertes Arbeiten an der Mittelstufe.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Das Seminar behandelt die grundlegenden methodischen und fachdidaktischen Prinzipien des projektorientierten Unterrichtens an der Mittelstufe. Ausgehend hiervon soll eine projektorientierte Unterrichtseinheit erarbeitet und an einer Partnerschule im näheren Umkreis durchgeführt werden. Nähere Details können auf Grund der aktuellen Situation erst kurzfristig bekannt gegeben werden. Eine Durchführung der praktischen Teile kann wegen der anhaltenden Pandemie nicht garantiert werden.


[P Si] Projektorientiertes Arbeiten an der Oberstufe
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Das Seminar behandelt die grundlegenden methodischen und fachdidaktischen Prinzipien des projektorientierten Unterrichtens an der gymnasialen Oberstufe. Ausgehend hiervon soll eine projektorientierte Unterrichtseinheit erarbeitet und an einer Partnerschule im näheren Umkreis durchgeführt werden. Nähere Details können auf Grund der aktuellen Situation erst kurzfristig bekannt gegeben werden. Eine Durchführung der praktischen Teile kann wegen der anhaltenden Pandemie nicht garantiert werden.


[P Si] Von der Burg zum Schloss – Historische Spurensuche am Beispiel des Schloss Braunfels
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet teilweise in Präsenz statt. Sie finden die Termine im Ablaufplan.
Dozent/-in:
Huber, Thomas
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 02.11.2021
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  k.A.
2 Einzeltermine:
Di. 26.10.2021,16.00 - 20.00 Uhr   Präsenztermin: Phil. I, E 006
Di. 08.02.2022,16.00 - 20.00 Uhr   Präsenztermin: Phil. I, E 006

Kommentar:

In diesem Projektseminar steht das Schloss Braunfels im Mittelpunkt der Recherche zur Erstellung von konkreten Unterrichtssequenzen. Diese orientieren sich an der Bau -, Objekt - oder Familiengeschichte im und um das heutige Schloss. Dabei soll die Entwicklung der mittelalterlichen Burg "castellum brunenvels" von 1246 bis hin zum von Historismus geprägten Schloss der 1880er Jahre näher betrachtet und in einer "Spurensuche" erforscht werden. Dazu besteht evtl. die Möglichkeit, die Unterrichtskonzepte mit Schülerinnen und Schülern der Carl-Kellner-Schule Braunfels vor Ort zu verwirklichen.


 
[Ü] Von Steinen beschrieben, durch Münzen geprägt? Antike Sozialgeschichte im Spiegel von Epigraphik und Numismatik
Blockveranstaltung. Termine werden noch bekanntgeben.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

[Ü] Mittelalterliche Quellen zur Geschichte der Juden in "Hessen"  (AfK-Nr.: 11)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Die Übung zur Quellenkunde dient dazu, Quellengattungen vorzustellen, aus denen wir unsere Kenntnis der mittelalterlichen Geschichte herleiten (z. B. Urkunden, spezifische Formen der Geschichtsschreibung etc.), Mittelalterspezifika zu erklären (z. B. Grundzüge des Mittellateinischen) und den Umgang mit mittelalterlichen Quellen zu üben. Dies geschieht am Beispiel von Quellen, die die Lebensverhältnisse von Juden auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Hessen beleuchten. Angesprochen werden dabei sowohl das alltägliche Zusammenleben christlicher und jüdischer Menschen als auch Konflikte und Judenverfolgungen.
Da sowohl im Seminar wie in der Klausur Grundkenntnisse der lateinischen Sprache benötigt werden, empfiehlt es sich, die Übung nur dann im 1. oder 2. Semester zu besuchen, wenn Kenntnisse des Lateinischen in der Schule erworben wurden oder der "Latein 1"-Kurs der Universität Gießen absolviert wurde.


[Ü] Quellen zu Medizin und Spitalwesen im Mittelalter  (AfK-Nr.: 11)
Klausurtermin: 08.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Die quellenkundliche Übung gibt anhand verschiedenster Quellen einen Einblick in das breite Themenfeld zur Medizin und Spitälern im Mittelalter: Welche medizinische Hilfeleistungen gab es und was wurde in Hospitälern gemacht? Wer konnte welche Art von medizinischer Hilfeleistung erlangen? Wie funktionierte die Ausbildung von Ärzten, Hebammen, Barbieren und Bädern?

Geboten wird nicht nur eine Einführung in Quellenkunde und in die entsprechenden Hilfswissenschaften, sondern auch eine aktive Auseinandersetzung mit den wichtigsten Quellengattungen des Mittelalters.

Einführende Literatur:
- Hans-Werner Goetz, Proseminar Geschichte: Mittelalter, 4. Aufl., Darmstadt 2014.
- Hiram Kümper, Materialwissenschaft Mediävistik. Eine Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften, Paderborn 2014.
- Kay Peter Jankrift, Mitt Gott und schwarzer Magie. Medizin im Mittelalter, Darmstadt 2005.


[Ü] Quellen zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte  (AfK-Nr.: 11)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 026

Kommentar:

Die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte ist in der deutschsprachigen Mediävistik weniger verankert als beispielsweise in der französischen oder englischen. Gerade in den letzten Jahren hat sich dies - auch im Zuge - der gegenwärtigen gesellschaftlichen und ökonomischen Herausforderungen aber offenbar wieder geändert. Die Übung widmet sich der ländlichen und städtischen Gesellschaft des Mittelalters und ihrer ökonomischen Grundlagen. Dabei werden auch neuere Ansätze aus den Bereichen Klimageschichte, Umweltgeschichte und historische Nachhaltigkeitsforschung thematisiert. Auf dieser inhaltlichen Ebene wird in die einzelnen Quellengattungen des Mittelalters und die Historischen Hilfswissenschaften eingeführt sowie eine quellenbasierte geschichtswissenschaftliche Arbeitspraxis vermittelt und eingeübt. Da in der Übung originalsprachliche Quellen gelesen und analysiert werden, sind für Studierende im Lehramt (L3) und Studierende im Hauptfach Bachelor Lateinkenntnisse im Umfang von Latein I vorauszusetzen.

Literatur:
Goetz, Hans-Werner: Proseminar Geschichte: Mittelalter, 4., aktual. u. erw. Aufl., Stuttgart 2014.
Schulz, Günther u. a. (Hrsg.): Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Arbeitsgebiete, Probleme, Perspektiven. 100. Jahre Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Stuttgart 2005.


[Ü] Von "gentes" und "nationes". Die Entwicklung von Therorie und Methode in der Geschichtswissenschaft am Beispiel der Erforschung der Völker und Verbände des Frühmittelalters
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Die jüngere Frühmittelalterforschung ist gerade im Bereich der Erforschung der Geschichte der frühmittelalterlichen „gentes“ bzw. „nationes“ durch mehrere Richtungswechsel geprägt. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfuhr die bis ins 20. Jahrhundert vorherrschende Meinung, die die frühmittelalterlichen Verbände seien primordiale Stämme gewesen, grundsätzliche Kritik. Das Modell der Ethnogenese ersetzte die essentialistischen Ansätze. Mittlerweile wurde das Ethnogenesemodell durch das Konzept der ethnischen Identität abgelöst. Im öffentlichen Bewusstsein sind dagegen immer noch die überholten essentialistischen Ansätze gängig, in den Medien werden diese nach wie vor vertreten und kolportiert. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Materie und den politischen und gesellschaftlichen Implikationen der überholten Perspektiven findet hier quasi nicht statt. Die Übung fokussiert sich auf die Geschichte der Erforschung der frühmittelalterlichen "gentes". Die angesprochenen Wandlungsprozesse der Ansätze und Zugänge zum Themenfeld und ihre kritische Reflexion bilden dabei die Schwerpunkte. Auf dieser thematischen Basis wird in die Theorien und die Methodik der Geschichtswissenschaft eingeführt.
Zur Durchführung der Lehrveranstaltung: Die Übung wird Online durch regelmäßige Videokonferenzen mit Webex durchgeführt. StudIP und seine Funktionen sind für die Organisation der Lehrveranstaltung zentral.

Literatur:
Geary, Patrick J..: Political Identity, Ethnic Identity, Genetic Identity: The Dangers of Conceptual Confusion, in: Pohl, Walter u. a. (Hrsg.): Neue Wege der Frühmittelalterforschung - Bilanz und Perspektiven, Wien 2018, S. 35–42.
Geary, Patrick J.: Europäische Völker im frühen Mittelalter. Zur Legende vom Werden der Nationen, Frankfurt. a. M. 2002.
Jordan, Steffen: Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft, Paderborn, 3. Aufl., 2016.
Pohl, Walter: Identität und Widerspruch: Gedanken zu einer Sinngeschichte des Frühmittelalters, in: Pohl, Walter (Hrsg.): Die Suche nach den Ursprüngen. Von der Bedeutung des frühen Mittelalters, Wien 2004, S. 23–35.
Pohl, Walter: Von der Ethnogenese zur Identitätsforschung, in: Pohl, Walter u. a. (Hrsg.): Neue Wege der Frühmittelalterforschung - Bilanz und Perspektiven, Wien 2018, S. 9–34.
Wenskus, Reinhard: Stammesbildung und Verfassung. Das Werden der frühmittelalterlichen gentes, Köln u. a., 2. Aufl., 1977.


[Ü] Bild - Buchstabe - Zahl. Übungen zu den Historischen Hilfswissenschaften
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 006

[Ü] Das „Transnationale“ in der Zeitgeschichte: Theorien, Ansätze, Perspektiven
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, C 027

Kommentar:

In den letzten dreißig Jahren hat das Interesse an einer „transnationalen“ Forschungsperspektive in der Zeitgeschichte zugenommen. Dieser Ansatz zielt darauf ab “to decentrate contemporary understandings of the world as a one comprised only of nations. Key features of this body of scholarship have been the concentration on circuits and flows of movement, both technology and people, within a globalized and interconnected world” (Paisley-Scully 2019: 6). Was aber bedeutet „transnational“? Welche Auswirkungen hat diese Perspektive auf die Arbeit von Historiker:innen? Was sind die Vor- und Nachteile dieses Ansatzes und seiner Methodik? Diese Übung soll versuchen diese Fragen zu beantworten, indem einige neuere zeithistorische Untersuchungen unter die Lupe genommen werden, die einen transnationalen Ansatz verfolgen.

Teilnahmevoraussetzungen sind neben der regelmäßigen Anwesenheit die Bereitschaft zur Lektüre und zur aktiven mündlichen Diskussion wissenschaftlicher Texte sowie je nach Modulordnung die Ausarbeitung einer Rezension bzw. eines Essays/Referats im Umfang von 10.—12.000 Zeichen (ca. 5-6 Seiten).

Wichtig: Die Sitzungen finden im wöchentlichen Rhythmus in Präsenz statt (!)


[Ü] Geschichtswissenschaft und Moderne
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Die Übung befasst sich mit unterschiedlichen Konzeptionen von „Moderne“ und der Frage, welche Bedeutung diese für die Geschichtswissenschaft haben können. Es werden Modernekonzeptionen mit unterschiedlichen (zeitlichen und konzeptionellen) Schwerpunkten besprochen: Was bedeuten Konzepte, wie „Zweite Moderne“, „Hochmoderne“ oder Postmoderne? Und wie können Sie HistorikerInnen helfen den Fluss der Geschichte in sinnvolle Einheiten zu unterteilen? Wie hängen Konzepte zu Moderne mit solchen von Säkularisierung oder Industrialisierung zusammen?


[Ü] Haushaltsbücher als Quellen der Alltagsgeschichte in der Frühen Neuzeit
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr,  k.A.

[Ü] Innere Sicherheit. Auseinandersetzungen zwischen Obrigkeit und Untertanen.
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  Präsenztermin: Seminargebäude II (Alter Steinbacher Weg 44), 103

Kommentar:

Innere Sicherheit. Auseinandersetzungen zwischen Obrigkeit und Untertanen. Befriedung durch Recht? Analyse anhand von Beispielen aus dem Kurfürstentum Trier sowie aus pfälzischen und reichsritterschaftlichen Territorien.


Die innere Sicherheit der Territorien in der Vormoderne wird in der Forschung oftmals aus dem Blickfeld der Gesetzgebung dargestellt. Es stellt sich die Frage nach der Durchsetzbarkeit und Kontrolle von staatlichen Regelungen zur inneren Sicherheit. Es bedarf der Analyse, wie weit die Regierungen in die Lebenswelt der Untertanen in der Vormoderne einwirkten und welche sozialen Auswirkungen dies hatte. Welche Möglichkeiten nutzten Untertanen, um gegen (und seien es nur vermeintliche) Beeinträchtigungen seitens ihrer Obrigkeit vorzugehen? Einerseits sollen Eingaben, Beschwerden, Petitionen an die Landesherrschaft untersucht, andererseits aber auch gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen Obrigkeit und Untertanen analysiert werden. Anhand von ungedruckten und gedruckten Quellen soll der Frage nachgegangen werden, ob und in welcher Form Untertanen Widerstandshandlungen gegen die Obrigkeit vornahmen und wie die jeweilige Regierung darauf reagierte. Konnte Recht und Gerichtsbarkeit Auseinandersetzungen befrieden? Untersucht werden soll, ob unterschiedlich strukturierte Territorien wie Trier, Pfalz-Zweibrücken und kleine reichsritterschaftliche Herrschaften eine verschiedenartige Herangehensweise an die zuvor skizzierten Fragestellungen haben. Die Übung möchte die Analyse von Quellen anhand der vorgenannten Beispiele vermitteln.


Einführende Literatur: Horst Carl, Pandemie und Hexenverfolgung als Versicherheitlichung. Ein Beitrag zur Reihe "Sicherheit in der Krise", in: Soziopolis. https://www.soziopolis.de/beobachten/gesellschaft/artikel/pandemie-und-hexenverfolgung-als-versicherheitlichung/ , 2020; Karl Härter, Soziale Disziplinierung durch Strafe? Intentionen frühneuzeitlicher Policeyordnungen und staatliche Sanktionspraxis, in: Zeitschrift für historische Forschung 26 (1999), S. 365-379; ders., Policeygesetzgebung und Devianz in frühneuzeitlichen Territorien des Raumes Rheinland-Pfalz/ Saarland )Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken, Speyer, Kurtrier und Kurmainz), in: H.-G. Borck unter Mitarbeit von B. Dorfey (Hrsg.), Unrecht und Recht. Kriminalität und Gesellschaft im Wandel von 1500-2000, Koblenz 2002, S.79-98; ders., Von der Friedenswahrung zur „öffentlichen Sicherheit“: Konzepte und Maßnahmen frühneuzeitlicher Sicherheitspolicey in rheinländischen Territorien, in: Rheinische Vierteljahresblätter 67 (2003), S. 162-190.


[Ü] Ist Praxeologie eine Krankheit? Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 105

[Ü] Objekte erzählen. Materielle Spuren des Kolonialismus  (AfK-Nr.: 11)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 105

[Ü] Politische Kommunikation in der Frühen Neuzeit
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 22.10.2021,14.00 - 16.00 Uhr   Präsenztermin: Phil. I, G 233
Sa. 20.11.2021,10.00 - 16.00 Uhr   Präsenztermin: Seminargebäude II (Alter Steinbacher Weg 44), 202
So. 21.11.2021,10.00 - 16.00 Uhr   Präsenztermin: Seminargebäude II (Alter Steinbacher Weg 44), 202
Sa. 15.01.2022,10.00 - 16.00 Uhr   Präsenztermin: Seminargebäude II (Alter Steinbacher Weg 44), 202
So. 16.01.2022,10.00 - 16.00 Uhr   Präsenztermin: Seminargebäude II (Alter Steinbacher Weg 44), 202
Fr. 28.01.2022,14.00 - 18.00 Uhr   Präsenztermin: Phil. I, G 233

[Ü] Quellen(kundliche Übung) zur Bundesrepublik Deutschland (1949–1969)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Quellen sind das Fundament von Geschichtswissenschaft. Aber was zeichnet historische Quellen aus? Welche verschiedenen Arten von Quellen gibt es und wie können wir sie erschließen, kontextualisieren und interpretieren? Diesen Fragen werden wir uns im Rahmen der Übung am Beispiel der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (1949–1969) nähern.
Wichtig für die Teilnahme ist Ihr aufrichtiges Interesse am Thema, das sich vor allem durch regelmäßige und gründliche Lektüre (i.d.R. um die 25 Seiten) und die Bereitschaft zum aktiven Austausch ausdrückt. Darüber hinaus sind wochenweise kleinere Recherche- und Schreibaufgaben zu erledigen, durch die Sie einen eigenen Quellenkommentar (=Prüfungsleistung) vorbereiten.

Die Übung findet überwiegend digital statt und sieht sowohl synchrone als auch asynchrone Anteile vor.

Einführend: Eckert, Georg/Beigel, Thorsten: Historisch Arbeiten. Handreichung zum Geschichtsstudium. Göttingen 2019; Echternkamp, Jörg: Die Bundesrepublik Deutschland 1945/49-1969. Paderborn/München/Wien/Zürich 2013. [Beide via JustFind online verfügbar]


[Ü] Slavery in the Early Modern Period
Unterrichtssprache: Englisch
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  k.A.

[Ü] Text-, Bild- und Videoquellen zur Geschichte von „Prostitution“ und „Zuhälterei“ (1872-2001).
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Die Geschichte von „Prostitution“ und „Zuhälterei“ im 20. Jahrhundert zeigt das Personen jeden Geschlechts aufgrund ihres Umgangs mit Sexualität Einschränkungen hinsichtlich ihrer Bürgerrechte hinnehmen mussten. Das Sexgewerbe wurde in Deutschland erst 2001 anerkannt. Zuhälterische Betätigungsweisen sind hinsichtlich des Ausbaus eines „Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung“ bis heute stark reglementiert. Nach 1945 rückte die Wahrnehmung des kommerziellen Sex in ein Licht subkultureller Gruppenbildung. Beobachter der Szene und die Akteure selbst, sprachen von Rotlichtmilieus. In der Übung werden wir mit Quellen arbeiten, die uns die Konturen dieser bis jetzt wenig bekannten Geschichte aus verschiedenen Perspektive erhellen (Polizei, NGOs, Sexarbeiter:innen, Sexunternehmer:innen, Akteure der Organisierten Kriminalität). Die Veranstaltung ist digital organisiert. Geplant sind Übungseinheiten in Präsenz, jede zweite Woche. Für die Sitzungen sind jeweils eine Quelle und ein Fachaufsatz vorzubereiten.


 
[Si] Neuland entdecken. Unedierte Quellen zur Geschichte der Stadt Hadamar im Mittelalter
Klausurtermin: 16.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  k.A.

Kommentar:

Die Lehrveranstaltung führt an die Recherche und die Erschließung unedierter spätmittelalterlicher Quellen heran (Einführung in Arcinsys, Erwerb paläographischer Kenntnisse, Erschließung von Kontextwissen). Als Beispiel dienen Quellen zur Geschichte der nassauischen Stadt Hadamar, deren Stadtrechtsverleihung sich 2024 zum 700. Mal jährt. DIe Leistungsanforderungen unterscheiden sich je nach gewähltem Veranstaltungstyp; erwartet werden eine Transkription und - im Hauptseminar - eine wissenschaftliche Arbeit, die die transkribierte Quelle in den Forschungskontext einordnet.


 
[O Si] Neue Forschungen zur Mittelalterlichen Geschichte
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, C 113

Kommentar:

Das Oberseminar ist offen für alle, die sich für aktuelle Forschungsthemen in der Mediävistik interessieren. Master-Studierende können dieses Oberseminar im Rahmen ihres Projektmoduls belegen. Im Seminar stellen Referentinnen und Referenten aus Gießen und aus anderen Universitäten Themen aus ihren laufenden Arbeitsprojekten zur Diskussion. Für die Durchführung des Seminars ist ein Antrag auf Genehmigung als Präsenzveranstaltung gestellt worden. Falls der Antrag abgelehnt wird, findet das Oberseminar im Rahmen von Webex-Meetings statt. Bei Rückfragen nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf (Email: stefan.tebruck@geschichte.uni-giessen.de).


[O Si] Werkstattberichte aus laufenden Forschungsarbeiten in der Mediävistik
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, B 009

Kommentar:

Das Oberseminar ist, wie seit Jahren eingespielt, interdisziplinär angelegt (Germanistische Mediävistik; Geschichte des Spätmittelalters/Landesgeschichte). Es bietet die Möglichkeit, Qualifikationsarbeiten (v.a. Masterthesis, Dissertationen und sonstige Forschungsprojekte) vorzustellen und zu diskutieren. "Work in progress" ist ausdrücklich erwünscht! Als auswärtiger Kooperationspartner wird sich Prof. Dr. Daniel Bagi (Universität Budapest) zuschalten. Zusätzlich und ergänzend zum Oberseminar wird die Möglichkeit geboten, im Januar 2022 an einem Austausch mit Studierenden und Qualifikanten der Universitäten Bamberg, Bayreuth, Chemnitz und Karlsruhe teilzunehmen. Die Teilnahme an diesem Austausch ist selbstverständlich freiwillig.


[O Si] Neueste Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.10.2021
zwei-wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 026

[O Si] Oberseminar Neuere und Neueste Geschichte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr,  k.A.

[O Si] Titel, Themen, Thesen: Abschlussarbeiten schreiben im Bereich der Neueren / Neuesten Geschichte
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, C 027

Kommentar:

Das Oberseminar 1 richtete sich an Masterstudierende (und bei Interesse gern auch an Lehramts- und BA-Studierende), die in diesem oder dem nächsten Semester ihre Abschlussarbeit schreiben möchten. Jede Arbeit, jeder Text stellt Autorinnen und Autoren vor neue Herausforderungen: Erst muss ein Thema gefunden werden, dann beginnt die Suche nach der richtigen Literatur und einer guten Quellengrundlage. Immer wieder muss die Fragestellung verändert und geschärft werden, unzählige Exzerpte und Zitate sammeln sich an, man ringt um eine Gliederung, und dann irgendwann sollen Einleitung und Schluss mit einer klaren These die gesamte Arbeit auf den Punkt bringen - Lesen und Schreiben ist schwere Kopfarbeit.
Wir werden gemeinsam in kleinen Workshop-Sitzungen mögliche Schwierigkeiten beim Schreiben einer Abschlussarbeit besprechen, uns an konkreten Beispielen mit Einleitung, Gliederung, Arbeitsplänen und Thesenbildung beschäftigen und Arbeitsproben diskutieren. Eng an die Themen der geplanten Arbeiten angelehnt können wir bei Lust und Bedarf auch methodisch-theoretische Texte lesen und diskutieren.

Idealerweise wird das Oberseminar 1 im selben Semester belegt wie das Oberseminar 2, so können Sie die Arbeit am eigenen Text verbinden mit dem Kennenlernen und Diskutieren der Forschungsprojekte von anderen.


Literaturhinweise:
- Freytag, Nils/Piereth, Wolfgang: Kursbuch Geschichte. Tipps und Regeln für wissenschaftliches Arbeiten, 5., aktualisierte Ausg., Paderborn (u.a.) 2011.
- Eco, Umberto: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt, 13., unv. Aufl., Wien 2010.
- Kwaschik, Anne/Wimmer, Mario (Hg.): Von der Arbeit des Historikers. Ein Wörterbuch zu Theorie und Praxis der Geschichtswissenschaft, Bielefeld 2010.


[O Si] Aktuelle Fragen der Geschichtsdidaktik
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet (teilweise) in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr,  k.A.
2 Einzeltermine:
Sa. 05.02.2022,08.00 - 19.00 Uhr   Präsenztermin: Seminargebäude II (Alter Steinbacher Weg 44), 202
So. 06.02.2022,08.00 - 19.00 Uhr   Präsenztermin: Seminargebäude II (Alter Steinbacher Weg 44), 202

Kommentar:

Das Oberseminar dient zum einen der Vertiefung fachdidaktischer Fragestellungen anhand aktuell erschienener Literatur. Hierbei kommen aktuelle bildungspolitische Fragen des Geschichtsunterrichts genauso zur Sprache wie grundlegende Konzepte der Geschichtsdidaktik. Teilnehmerinnen und Teilnehmer finden zu Beginn des Seminars genaue Angaben zu Ablauf und Arbeitsweise im entsprechenden Ordner in studip.


   
[Ex] Auf Kaisers Spuren. Studienreise zur Route Napoléon
Termin: März 2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

Kommentar:

Am 5. Mai 2021 jährte sich der Tod Napoleons zum zweihundertsten Mal. Die Exkursion nimmt dies zum Anlass, um mit Studierenden über den Stellenwert der Erinnerung an Napoleon in Europa zu reflektieren. Unter dem Vorbehalt, dass die Pandemie dies zulässt, soll dazu ein Erinnerungsweg besucht werden, den Napoleon auf seiner Rückkehr aus der Verbannung nach Elba beschritten haben soll und der von Kommunen in Italien und Frankreich gemeinsam unterhalten wird: die Route Napoléon. Die Studienreise soll Ende März 2022 stattfinden und an einzelne Abschnitte der Route Napoléon führen. Die Teilnahme an dem im WiSe 2021/22 angebotenen Hauptseminar „Die Präsenz der 'Großen Männer' in der Gegenwart“ wird empfohlen, aber nicht vorausgesetzt.


[Si] Erinnern und die Stille brechen: Digitale Workshops mit/in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Online-Exkursion, Termin: 06.- 15. Oktober 2021, Voranmeldung bis zum 01.10. bei Frau Prof. Ahlheim über das Sekretariat (Frau Rosenberg: melanie.rosenberg@geschichte.uni-giessen.de).
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

Kommentar:

„Silence is no longer here because of us” – Online-Edition 2021

Die Workshops finden vom 6. bis zum 15. Oktober statt, ein erstes Vorbereitungstreffen ist für Montag, 4.10.21, um 17.00 Uhr online geplant.

Immer wieder haben in den letzten Jahren neue Formen des Gedenkens an die nationalsozialistischen Verbrechen Aufsehen erregt und Diskussionen ausgelöst. Tanzaufführungen von Überlebenden oder das Tanz- und Musikvideo „Dancing Auschwitz“, aufgenommen an den Orten des Terrors, haben die Frage nach neuen, anderen, „angemessenen“ Formen des Erinnerns aufgeworfen.
Wir werden bei dieser „online-Exkursion“ unter dem Motto „Silence is no longer here because of us“ in mehreren digitalen Workshops gemeinsam mit Überlebenden, Künstlerinnen und Künstlern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück neue Formen des Gedenkens kennenlernen und selbst erproben: Es geht um Tanz, um Poetry-Slam und Sounds, aber auch um Interviews und Gespräche mit Überlebenden, um Erinnerungen und um den Umgang mit dem Ort.
In Ravensbrück bei Fürstenberg an der Havel befand sich in der Zeit des Nationalsozialismus das größte Frauen-Konzentrationslager im sogenannten „Altreich“, zum Lagerkomplex bei Fürstenberg gehörten auch das sogenannte "Jugendschutzlager" Uckermarck und ein kleineres Männerlager. Seit einigen Jahren bilden der Austausch mit Überlebenden im „Generationenforum“ und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in Form von künstlerischen Workshops einen wichtigen Teil der Erinnerungsarbeit in der Gedenkstätte.
https://www.facebook.com/SoundInTheSilence/videos/338146263901626/


Literatur:
Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 4: Flossenbürg, Mauthausen, Ravensbrück, München 2006, S. 471-560.
Alyn Beßmann/Insa Eschebach (Hg.): Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Geschichte und Erinnerung. Ausstellungskatalog (Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Bd. 41), Berlin 2013.
Christoph Cornelißen: Was heißt Erinnerungskultur? Begriff, Methoden, Perspektiven, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 54 (2003), S. 548–563.
Matthias Heyl: „Silence is no longer here because of us”. Vom Recht, Bescheid zu wissen. Zeitgemäße historisch-politische Bildung zu den nationalsozialistischen Massenverbrechen, in: Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit. Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis 5 (2020), S. 74-88.
Habbo Knoch, Gedenkstätten, Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 11.9.2018, URL: http://docupedia.de/zg/Knoch_gedenkstaetten_v1_de_2018, Versionen: 1.0.


[Ex] Genre, milieux, savoirs et écrits académiques
Termin: Dezember 2021, Straßburg
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

Kommentar:

Die für den 9. und 10. Dezember 2021 geplante Exkursion nach Straßburg führt das im Sommersemester veranstaltete Hauptseminar “Herstory” – “History”? Historikerinnen und Historiker im 19. Jahrhundert fort. Sie soll den Studierenden und Promovierenden, die daran teilgenommen haben, nicht nur Gelegenheit geben, eigene Forschungserkenntnisse in Form eines Kurzvortrags zu präsentieren und damit erste wissenschaftliche Erfahrungen zu sammeln, sondern darüber hinaus Forschungseinrichtungen der Universität Straßburg wie der Bibliothèque universitaire de Strasbourg - der zweitgrößten Universitätsbibliothek Frankreichs – kennenzulernen. Entsprechend besteht die Veranstaltung aus zwei Teilen: aus einem wissenschaftlichen Workshop sowie aus einem begleitenden Besuchsprogramm vor Ort. Sofern es die Pandemie zulässt, findet die Veranstaltung in Präsenz statt. Französischkenntnisse sind von Vorteil.


 
[Si] Praxis des historischen Lernens - Begleitseminar (Gruppe 1)
Termine werden mit der Gruppe im Vorbereitungsseminar abgesprochen
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

[Si] Praxis des historischen Lernens - Begleitseminar (Gruppe 2)
Termine werden mit der Gruppe im Vorbereitungsseminar abgesprochen
Dozent/-in:
N.N.
Zeit und Ort:
k.A.

[Si] Praxis des historischen Lernens (Nachbereitungsseminar) (Gruppe 1)
Blockveranstaltung: Termine werden mit der Gruppe im Begleitseminar abgesprochen.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

Kommentar:

Das Seminar dient der Nachbereitung des Fachpraktikums im Sommer 2020. Auf der Grundlage der Praktikumserfahrungen wird unter der leitenden Frage "Was ist guter Geschichtsunterricht" über verschiedene didaktische, methodische und fachliche Schwerpunkte reflektiert und diskutiert. Ob die Veranstaltung online oder in Präsenz stattfinden kann ist noch nicht geklärt.


[Si] Praxis des historischen Lernens (Nachbereitungsseminar) (Gruppe 2)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt. Termine werden mit der Gruppe im Begleitseminar abgesprochen.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
2 Einzeltermine:
Fr. 22.10.2021,14.00 - 18.00 Uhr   Präsenztermin: Phil. I, C 027
Sa. 23.10.2021,10.00 - 16.00 Uhr   Präsenztermin: Phil. I, C 027

Kommentar:

Das Seminar dient der Nachbereitung des Fachpraktikums im Sommer 2021. Auf der Grundlage der Praktikumserfahrungen wird unter der leitenden Frage "Was ist guter Geschichtsunterricht" über verschiedene didaktische, methodische und fachliche Schwerpunkte reflektiert und diskutiert. Ob die Veranstaltung online oder in Präsenz stattfinden kann ist noch nicht geklärt.


[Si] Praxis des historischen Lernens (Vorbereitungsseminar) (Gruppe 1)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 026

[Si] Praxis des historischen Lernens (Vorbereitungsseminar) (Gruppe 2)
Dozent/-in:
N.N.
Zeit und Ort:
k.A.

 
[O Si] Kolloquium
Termine nach Vereinbarung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

[Koll] Schlüsseltexte der Geschichtsdidaktik - gelesen unter aktuellen Fragestellungen (Gruppe 1)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet teilweise in Präsenz statt. Sie finden die Termine im Ablaufplan.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr,  kein Präsenztermin

Kommentar:

Die didaktische Literatur ist vielfältig und hat sich in den letzten Jahren theoretisch weitverzweigt. Dennoch gibt es Basisaufsätze, die die Didaktik entscheidend geprägt, die zu einem Paradigmenwechsel geführt haben und die bis heute interessante Denkanstöße geben. Im Oberseminar sollen solche 'Schlüsseltexte'; gelesen und diskutiert werden. Dabei soll neben Fragen der Wirkungsgeschichte insbesondere die aktuelle Relevanz der dort entwickelten Ansätze vor den gegenwärtigen Herausforderungen des Geschichtsunterrichts erörtert werden.

Das Seminar richtet sich an Studierende des Lehramts der höheren Semester, denn es dient auch der Vertiefung und Reflexion des bisherigen fachdidaktischen Studiums sowie der Vorbereitung auf das Examen.

Das Seminar wird nach einem asynchronen Einstieg in Stud.IP weitgehend in Präsenz stattfinden.


[Koll] Schlüsseltexte der Geschichtsdidaktik - gelesen unter aktuellen Fragestellungen (Gruppe 2)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet teilweise in Präsenz statt. Sie finden die Termine im Ablaufplan.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  kein Präsenztermin

Kommentar:

Die didaktische Literatur ist vielfältig und hat sich in den letzten Jahren theoretisch weitverzweigt. Dennoch gibt es Basisaufsätze, die die Didaktik entscheidend geprägt, die zu einem Paradigmenwechsel geführt haben und die bis heute interessante Denkanstöße geben. Im Oberseminar sollen solche 'Schlüsseltexte'; gelesen und diskutiert werden. Dabei soll neben Fragen der Wirkungsgeschichte insbesondere die aktuelle Relevanz der dort entwickelten Ansätze vor den gegenwärtigen Herausforderungen des Geschichtsunterrichts erörtert werden.

Das Seminar richtet sich an Studierende des Lehramts der höheren Semester, denn es dient auch der Vertiefung und Reflexion des bisherigen fachdidaktischen Studiums sowie der Vorbereitung auf das Examen.

Das Seminar wird nach einem asynchronen Einstieg in Stud.IP weitgehend in Präsenz stattfinden.


   
[sonst.] Mediendidaktische Sprechstunde
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 13:00 - 15:00 Uhr,  Phil. I, C 207

Kommentar:

Die mediendidaktische Sprechstunde ist ein modulunabhängiges Beratungsangebot, das für fachwissenschaftliche vor allem aber für fachdidaktische und schulpraktische Fragen offen ist.
Sie können sich hier zu zum Medieneinsatz für Referate, Hausarbeiten und Praktika beraten lassen.

Bis auf Weiteres findet die Sprechstunde als telefonische Sprechstunde Mi 13-15.00h statt. Bitte melden Sie sich in Stud.IP für die Sprechstunde an.
Tel. 0641/99-28315.


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