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Sie sind hier: StartFachbereich 04: Geschichts- und KulturwissenschaftenGliederung nach anbietenden EinrichtungenKlassische Archäologie
Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2022/23

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Änderungen des eVV im Kontext der europäischen Energiesituation:

Wir weisen darauf hin, dass es in einigen Bereichen unvermeidlich sein kann, die Lehrplanungen der JLU und damit das eVV anzupassen. Abhängig von der Lage der Energieversorgung in Deutschland sind auch kurzfristige Maßnahmen im Laufe des Wintersemesters leider nicht auszuschließen. Dies ist notwendig, damit die JLU Gießen die notwendigen Einsparungen zur Sicherung der Energieversorgung in der Region leisten kann.
Aktualisierte Informationen finden Sie jeweils hier: https://www.uni-giessen.de/coronavirus-energie

Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Gliederung nach anbietenden Einrichtungen - Klassische Archäologie

Veranstaltungen

 

 
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Legende

      
[Si] Selbstdarstellung in der spätantiken Wohnkultur
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2022
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 19.10.2022, Raum: Phil. I, G 026

Kommentar:

Lange Zeit wurde die Spätantike aufgrund der negativ bewerteten Entwicklung soziokultureller Phänomene als von Stagnation und Verfall geprägte Epochenschwelle zwischen Kaiserzeit und Mittelalter gewertet. In diesem historisch definierten Zeitraum wurde eine klare Zäsur in sämtlichen Lebensbereichen angenommen – auch für den Wohnbereich im Hinblick auf die Bildausstattung und ihre Funktionen im Kontext der Selbstdarstellung. Wie die Forschung der letzten Jahrzehnte für viele Bereiche der Lebenswelt hat aufzeigen können, ist eine solch starke Zäsur jedoch nicht nachweisbar; insbesondere nicht für den Wohnbereich. Dieser kulturelle Sektor folgt vielmehr einer Eigengesetzlichkeit, die am besten mit den Begriffen der langanhaltenden Kontinuität, des langsamen Wandels und der Weiterentwicklung zu beschreiben ist. Das Seminar beschäftigt sich mit Praktiken der Selbstdarstellung im spätantiken Haus und beleuchtet dafür – als eines der zentralen Elemente des römischen Wohnens – Formen und Funktionen des Mediums ‚Mosaik‘. Anhand von thematisch orientierten Fallstudien aus dem Zentrum des Römischen Reichs, vor allem aber aus den römischen Provinzen des westlichen und östlichen Mittelmeerraums werden die Repräsentationsstrategien in spätantiken Häusern behandelt, mit kaiserzeitlichen Repräsentationsstrategien verglichen und auf ihre semantische Komplexität hin befragt.
Mit Abschluss dieses Modulteils sollten Sie sich erarbeitet haben:
• einen Überblick über die Materialgattung Mosaik sowie vertiefte Kenntnisse über ihren sozio-kulturellen Stellenwert und ihre Funktionsweise im Kontext der Selbstdarstellung;
• solides Wissen über eine Zahl von wichtigen Funden und Befunden
• solides Wissen über die Methoden, mit welchen man sich in der klassisch-archäologischen Forschung dieser Materialgattung und ihren Kontexten nähert;
• die Fähigkeit, dieses Wissen kritisch auf bildwissenschaftliche und kulturgeschichtliche Fragestellungen anzuwenden und für eigene Interpretationen fruchtbar zu machen.


   
[Ü] Geisteswissenschaften digital gedacht  (AfK-Nr. 625)
Interdisziplinäre Veranstaltung in Kooperation mit der THM. Mit einem Blocktermin ab dem 20.2.2023; der Termin wird in den ersten Sitzungen geklärt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2022
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr
nächster Termin: 20.10.2022, Raum: Phil. I, G 026

Kommentar:

Diese Übung ist hochschulübergreifend und erweitert die Denkweise von ingenieur- bzw. geisteswissenschaftlichen Studierenden in Richtung der jeweils anderen Disziplin. Dafür werden die wissenschaftlichen Methoden und Techniken der Disziplinen gegenübergestellt und exemplarisch angewandt.


[Ü] In Matters of Prestige: Archaeology and Cultural Imperialism in the 19th Century
Onlineveranstaltung, Unterrichtssprache: englisch
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2022
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr
nächster Termin: 19.10.2022, Raum: Online

Kommentar:

“No one has ever devised a method for detaching the scholar from the circumstances of life […] there is such a thing as knowledge that is less […] partial than the individual […] who produces it. Yet, this knowledge is not therefore automatically nonpolitical.” (Said 1978, 10)

Archaeology is not a value-free social science. External factors – the social, cultural and political context – shape the practice of archaeology. To understand the history of archaeology it is necessary to evaluate the impact of the socio-political framework(s) in which it developed. In the 19th century, a period in which the discipline of archaeology slowly formed itself to the discipline as we know it today and major archaeological discoveries were being made eg. by German, English, American and French archaeologists, nationalism, imperialism and colonialism were dominant features of the powers of the Western world.

This tutorial sets out to investigate the influence of politics in 19th century’s archaeology by simultaneously developing a knowledge transfer concept. Who practiced, promoted and funded archaeology with what interest? Why were certain ancient cultures and even certain types of antiquities considered worthier studying than others and what effect has this selective approach had on the research on ancient cultures? Finally, what happened when countries with ancient monumental remains started to claim the antiquities as symbols of their own national past and therefore banned the export of antiquities and the attempt of the European powers to control the archaeology of the Great Civilisations encountered resistance?


[Ü] Of Beasts and Men - Menschen und Tiere in der antiken Bildsprache. Vorbereitung einer studentischen Sonderausstellung  (AfK-Nr. 271)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2022
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr
nächster Termin: 19.10.2022, Raum: Phil. I, B 025

[Ü] Praxis der Klassischen Archäologie (Teil 1)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2022
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr
nächster Termin: 20.10.2022, Raum: Phil. I, G 333

Kommentar:

Die Lehrinhalte der Übung umfassen die methodischen Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und des Umgangs mit archäologischen Objekten. Anhand von Fallbeispielen werden die unterschiedlichen Objektgattungen vorgestellt und Themen wie Ikonographie, Stilanalyse und Datierung von archäologischen Objekten, Feldforschung, , Museumsarbeit sowie das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten vermittelt.


[Ü] Römische Wandmalerei: Beschreibungsübung
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2022
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr
nächster Termin: 18.10.2022, Raum: Rathenaustraße 8, 105

Kommentar:

Die Übung dient der Vertiefung der Vorlesungs- und Seminarinhalte auf Basis zentraler klassisch-archäologischer Analyseverfahren. Anhand der Materialgattung der römischen Wandmalerei werden technische, stilistisch-chronologische und ikonographische Fragen adressiert. Im Fokus stehen dabei hauptsächlich Malereien im Kontext des römischen Wohnens aus dem Zentrum des Römischen Reichs (Rom, Kampanien, Latium). Ausgewählte Beispiele aus den römischen Provinzen sowie aus Grabkontexten lassen das Bild der stilistisch-chronologischen Entwicklung von der Republik bis in die Spätantike hinein zeichnen.
Mit Abschluss dieses Modulteils sollten Sie sich erarbeitet haben:
• einen Überblick über die Materialgattung der römischen Wandmalerei und deren chronologische/stilistische Entwicklung;
• die Fähigkeit, Wandmalerei im Kontext der Selbstdarstellung als Kommunikationsmittel zu beschreiben, zu analysieren und ihrem soziokulturellen Stellenwert zu erfassen;
• solides Wissen über eine Zahl von wichtigen Funden und Befunden;
• vertiefte Kenntnisse über die Fragen und Methoden, mit welchen man sich in der klassisch-archäologischen Forschung dem Medium der Wandmalerei nähert;
• die Fähigkeit, dieses Wissen in ihrem weiteren Studium kritisch auf kulturgeschichtliche Fragestellungen anzuwenden und für eigene Interpretationen fruchtbar zu machen.


[Ü] Wissenstransfer: Citizen Science und andere partizipative Formate in Wissenschaft und Kultur  (AfK-Nr. 648)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
Vorbesprechung: Fr. 28.10.2022, 14.00 - 16.00 Uhr, Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senkenbergstraße 17-21, 35390 Gießen
7 Einzeltermine:
Fr. 28.10.2022,14.00 - 16.00 Uhr   (Vorbesprechung) Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senkenbergstraße 17-21, 35390 Gießen
Fr. 11.11.2022,10.00 - 16.00 Uhr   Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senkenbergstraße 17-21, 35390 Gießen
Sa. 12.11.2022,10.00 - 16.00 Uhr   Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senkenbergstraße 17-21, 35390 Gießen
Fr. 09.12.2022,10.00 - 16.00 Uhr   Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senkenbergstraße 17-21, 35390 Gießen
Sa. 10.12.2022,10.00 - 16.00 Uhr   Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senkenbergstraße 17-21, 35390 Gießen
Fr. 13.01.2023,10.00 - 16.00 Uhr   Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senkenbergstraße 17-21, 35390 Gießen
Sa. 14.01.2023,10.00 - 16.00 Uhr   Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senkenbergstraße 17-21, 35390 Gießen

Kommentar:

Bürgerinnen und Bürger sammeln Mücken, beobachten Igel, klassifizieren Sterne, schreiben Beiträge für Wikipedia und gestalten Ausstellungen in Museen. Parallel zur gestiegenen gesellschaftlichen Bedeutung von Mitsprache und Beteiligung nehmen partizipative Ansätze in Wissenschaft und Kultur zunehmend eine wichtige Rolle ein.
Im Seminar möchten wir uns zunächst ganz allgemein mit partizipativen Formaten auseinandersetzen und deren Bedeutung für die Gesellschaft hinterfragen. In einem zweiten Teil nehmen wir anhand von ausgewählten Projekten Einblick in die Praxis. Zum Abschluss werden wir in Teams selbst Konzepte für partizipative Projekte erarbeiten.


 
[Vl] Einführung in die Klassische Archäologie (Teil 1)  (AfK-Nr. 220)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2022
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr
nächster Termin: 20.10.2022, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011

Kommentar:

Dieses Modul präsentiert Ihnen einen Überblick über die materiellen Hinterlassenschaften und die Bilderwelt der griechischen und römischen Antike. Im ersten Teil lernen Sie die Epochen und archäologischen Zeugnisse der griechischen Antike kennen. In den einzelnen Sitzungen werden die Entwicklungslinien einzelner Themenbereiche und Kunstgattung nachverfolgt; in detaillierten Fallstudien werden einzelne Monumente eingehender analysiert.

Einführende Literatur:
Alcock, Sue – Robin Osborne (Hg.) (2008) Classical Archaeology. Malden/Mass.
Bäbler, Balbina (2012) Archäologie und Chronologie: eine Einführung. Darmstadt.
Borbein, Heinrich A. – Tonio Hölscher – Paul Zanker (Hg.) (2000) Klassische Archäologie: eine Einführung. Berlin.
Hölscher, Tonio (2015) Klassische Archäologie: Grundwissen. Darmstadt.
Schollmeyer, Patrick (2012) Einführung in die antike Ikonographie. Darmstadt.
von den Hoff, Ralf (2019) Einführung in die Klassische Archäologie. München.


[Vl] Griechische Mythen im römischen Haus  (AfK-Nr. 272)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.10.2022
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr
nächster Termin: 17.10.2022, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011

Kommentar:

Die Vorlesung beschäftigt sich mit der Selbstdarstellung im römischen Haus am Beispiel eines Ausstattungselementes, das sich in der Kaiserzeit großer Beliebtheit erfreut: den Bildern griechischer Mythen, die als Skulpturen, Malereien und Mosaiken die Wände, Böden und Gärten der Römer schmückten. Die Sitzungen sind chronologisch angelegt und konzentrieren sich auf Fallstudien: Formen der Selbstdarstellung in der frühen Kaiserzeit werden am Beispiel der pompejanischen Häuser und ihrer Ausstattung mit Mythenbildern untersucht; für die spätere Kaiserzeit werden primär die Befunde aus den Provinzen der Hispania und Nordafrikas herangezogen.
Lernziele
Mit Abschluß dieses Modulteils sollten Sie sich erarbeitet haben:
• Vertiefte Fähigkeiten, Denkmäler aus den Gattungen der Malerei, des Mosaiks und der Skulptur in ihrer Qualität und Funktionsweise als Träger und Vermittler von Botschaften der Selbstdarstellung im Kontext des römischen Wohnens zu erfassen und sie durch die zentralen klassisch-archäologischen Analyseverfahren in ihrem soziokulturellen Stellenwert innerhalb der römischen Antike umfassend zu erschließen.
• Vertiefte Kenntnisse von kulturwissenschaftlichen Konzepten, die in der Klassischen Archäologie Anwendung finden.
• Solides Wissen über eine Zahl von Befunden und Monumenten der römischen Selbstdarstellung, das Sie in Ihrem weiteren Studium unterstützen kann


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