Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Alte Geschichte - Bachelorstudiengang "Kultur der Antike" (KdA): Alte Geschichte (Studienbeginn ab Wintersemester 2022/23)
Veranstaltungen
Basismodule ⇑
Die antike Welt, Teil 1 (04-KdA-BA-01) ⇑
Wird im Wintersemester angeboten.
Die antike Welt, Teil 2 (04-KdA-BA-02) ⇑
Wird im Sommersemester angeboten.
LV 1: Vorlesung: Einführung in die antike Literatur, Teil 2
LV 2: Vorlesung: Einführung in die römische Geschichte
LV 3: Vorlesung: Einführung in die klassische Archäologie, Teil 2
Methoden der Altertumswissenschaft 1: Alte Geschichte (04-KdA-BA-03) ⇑
Zu belegen sind zwei Proseminare, eines im Wintersemester (1. Studiensemester), eines im Sommersemester (2. Studiensemester). Die Modulabschlussprüfung wird im zweiten Proseminar abgelegt.
[P Si] Die athenische Demokratie - Eine gefährdete Ordnung (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, G 333a | |
| nächster Termin: 21.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
[P Si] Die athenische Demokratie - Eine gefährdete Ordnung (Gruppe 2)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, G 333a | |
| nächster Termin: 21.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333a | ||
[P Si] Mark Aurel: Kultur - Macht - Politik (Gruppe 1)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, G 025 | |
| nächster Termin: 19.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Methoden der Altertumswissenschaft 2: Klassische Archäologie (04-KdA-BA-04) ⇑
LV 1 wird im Wintersemester angeboten, LV 2 im Sommersemester.
LV 2: Übung
Methoden der Altertumswissenschaft 3: Klassische Philologie (04-KdA-BA-05) ⇑
LV 1 wird im Wintersemester angeboten, LV 2 im Sommersemester.
LV 2: Übung
Ergänzungsmodule ⇑
In einer verpflichtenden individuellen Beratung werden Sprachkurse (Griechisch/Latein) oder andere Kompetenzbereiche gewählt, die in der Modulbeschreibung festgelegt sind.
Kulturwissenschaftlicher Ergänzungsbereich I (04-KdA-BA-06) ⇑
In einer verpflichtenden individuellen Beratung werden Sprachkurse (Griechisch/Latein) oder andere Kompetenzbereiche gewählt, die in der Modulbeschreibung festgelegt sind.
Kulturwissenschaftlicher Ergänzungsbereich II (04-KdA-BA-07) ⇑
In einer verpflichtenden individuellen Beratung werden Sprachkurse (Griechisch/Latein) oder andere Kompetenzbereiche gewählt, die in der Modulbeschreibung festgelegt sind.
Kernfachmodule ⇑
Pflichtbereich. Die vier Kernfachmodule werden in einem rollierenden System angeboten, so dass alle in einer Periode von vier Semestern durchlaufen werden können. Informationen dazu finden Sie hier .
Transformationsprozesse (04-KdA-BA-08) ⇑
Theorie und Praxis der Politik (04-KdA-BA-09) ⇑
Dimensionen des Sozialen (04-KdA-BA-10) ⇑
Dimensionen des Normativen (04-KdA-BA-11) ⇑
LV 1: Vorlesung
LV 2: Seminar
LV 3: Übung
Erweiterungsbereich ⇑
Wahlpflichtbereich: zu belegen sind zwei Module. Sie werden curricular angeboten; Informationen dazu finden Sie hier
Götter-, Heroen- und Totenkult (Archäologie) (04-KdA-BA-16) ⇑
Selbstdarstellung (Archäologie) (04-KdA-BA-17) ⇑
Stadt und Gesellschaft (Archäologie) (04-KdA-BA-18) ⇑
Herrschaft und Macht (Archäologie) (04-KdA-BA-19) ⇑
LV 1: Vorlesung
[Vl] Politisch-historische Monumente im Zeitalter der römischen Republik (Afk-Nr. 272)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, G 333 | |
| nächster Termin: 19.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333 | ||
In der republikanischen Zeit war die Politik in Rom, aber auch in anderen Städten Italiens, die von einer oligarchischen Oberschicht regiert wurden, von harten Konkurrenzkämpfen der führenden Männer um Macht und Ansehen geprägt. Denkmäler, die die Qualitäten sowie die militärischen und politischen Ämter und Verdienste dieser Leute vor Augen führen sollten, spielten in diesen Auseinandersetzungen eine wichtige Rolle. Die Nachrichten zu Ehrenstatuen, Gemälden und Reliefs etc. in historischen Schriften helfen zum Verständnis der nur bruchstückhaft erhaltenen archäologischen Zeugnisse, die in dieser Vorlesung behandelt werden: u.a. Häuser von Angehörige der Eliten und deren Ausstattung, Stiftungen von Bauten für das öffentliche Wohl und für die Götter, die zum höheren Ruhm des Stifters und seiner politisch-militärischen Erfolge beitrugen, Ehrenmonumente auf öffentlichen Plätzen und in Heiligtümern.
LV 2: Seminar
[Si] Das augusteische Rom
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Rathenaustraße 10, 115 | |
| nächster Termin: 20.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 115 | ||
Die Zeit der späten Republik und der Übergang zum Prinzipat markieren eine Phase tiefgreifender politischer, gesellschaftlicher und kultureller Umbrüche. In diesem Zeithorizont entstehen in Rom zahlreiche neue Bildmedien und Kommunikationsstrategien: zunächst im Konkurrenzkampf der senatorischen Elite, später im Dienst der Herrschaftssicherung des Augustus und der öffentlichen Inszenierung seiner Familie. Das Seminar verfolgt den Weg Octavians vom Erben Caesars zum princeps Augustus und untersucht, wie sich die neue Ordnung in Architektur, Bildsprache, Stadtraum und religiöser Praxis manifestiert. Im Zentrum stehen die Rollenbilder und Repräsentationsformen des Herrschers – als Sieger von Actium, Erneuerer der Stadt, Garant von Frieden und Goldenem Zeitalter, Priester und Hüter des mos maiorum, Vater des Staates, Begründer einer Dynastie und schließlich als Divus Augustus.
Methodisch verbindet das Seminar historische und bildwissenschaftlich-archäologische Fragestellungen mit einer intensiven Arbeit an den Quellen. Im Mittelpunkt stehen Monumente, Bildwerke, Münzen, Reliefs und urbanistische Konzepte. In Impulsreferaten erarbeiten die Studierenden zentrale Aspekte der augusteischen Repräsentation und führen diese anschließend an Monument- und Raumkomplexen wie Forum Augustum, Palatin, Marsfeld oder Ara Pacis zusammen. Ziel ist es, die Wechselwirkung von Bildsprache, Raum und politischer Aussage sichtbar zu machen.
LV 3: Übung
[Ü] Bilder der Macht – Macht der Bilder: Römische Kaiserportraits
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, G 333 | |
| nächster Termin: 21.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333 | ||
Die Übung widmet sich der Funktion, Gestaltung und Wirkung kaiserlicher Bildnisse im Kontext römischer Herrschaftskommunikation vom frühen Prinzipat bis in die Spätantike. Ausgehend von der Etablierung des kaiserlichen Bildes unter Augustus werden zentrale Entwicklungsphasen der Portraitkunst bis Konstantin untersucht. Im Fokus stehen dabei Fragen nach Legitimation, Ideologie, Dynastie, Militarisierung und Sakralisierung von Herrschaft.
Die Lehrveranstaltung verbindet chronologische Perspektiven mit thematischen Schwerpunkten wie Typenbildung und Replikenpraxis, Materialität und Medialität, weibliche Herrschaftsrepräsentation, damnatio memoriae sowie Transformationsprozesse in der Krise des 3. Jahrhunderts und der Tetrarchie. Anhand ausgewählter Fallbeispiele werden ikonographische Strategien, Bildniskonzepte, Stilphänomene und ihre politischen Implikationen analysiert.
Methodisch steht die Bildanalyse im Zentrum: Die Studierenden erarbeiten sich Kriterien zur Beschreibung und Interpretation antiker Portraits, reflektieren deren Aufstellungskontexte und setzen sie in Beziehung zu literarischen, epigraphischen und numismatischen Quellen. Ziel der Übung ist es, römische Kaiserportraits als Instrumente politischer Kommunikation zu verstehen und ihre Rolle innerhalb der imperialen Öffentlichkeit differenziert zu beurteilen.
Formen des Erzählens (Griechische Philologie) (04-KdA-BA-12) ⇑
Formen des Dramatischen (Griechische Philologie) (04-KdA-BA-13) ⇑
Antike Poetik und Rhetorik (Griechische / Lateinische Philologie) (04-KdA-BA-14) ⇑
Exemplarische Klassifikationskonzepte (Griechische / Lateinische Philologie) (04-KdA-BA-15) ⇑
LV 1: Vorlesung
LV 2: Seminar
[Si] Auf dem Sprung zur Gottheit: Der Tod von Helden und Märtyrerinnen in der Antike (Biblische Theologie) (AfK-Nr. 647)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, G 025 | |
| nächster Termin: 18.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Die Finalität des Lebens wurde schon in der Antike literarisch transzendiert. Oft ging es dabei um das Ende von außergewöhnlichen Menschen oder einen gewaltsamen Tod. Daher ist die Darstellung des Todes ein zentraler Topos in der antiken Literatur, nicht nur in Viten namhafter Persönlichkeiten. Das Seminar verfolgt diesen Topos durch die ersten beiden Jahrhunderte und nimmt dabei sowohl pagane als auch christliche Texte in den Blick, um zu zeigen, dass diese nicht gänzlich unterschiedlichen Welten zuzurechnen sind.
Literatur zum Einstieg: Bowersock, G.W. (2002): Martyrdom and Rome. Cambridge Univ. Press, Cambridge.
LV 3: Übung
[Ü] Der Tod in der Tragödie
| regelmäßiger Termin ab 29.04.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Mi. 16:15 - 17:45 Uhr | online | |
| nächster Termin: 27.05.2026 Uhr, Raum: online | ||
In der Lektüreübung soll die Begrenztheit alles Menschlichen durch den Tod anhand von ausgewählten Textpassagen aus Dramen des Aischylos, Sophokles und Euripides als ein in der Tragödie stets gegenwärtiger Grundgedanke erwiesen werden. Eine erste Orientierung bietet: U. Bittrich, Der Mensch in der griechischen Tragödie im Angesicht von Tod und Götterwelt, in: L. Jansen - C. Jedan (Hrsg.), Philosophische Anthropologie in der Antike, Frankfurt/Main 2010, 99-128, bes. 101-105.
Konzepte römischer Weltdeutung (Lateinische Philologie) (04-KdA-BA-20) ⇑
Formen des Erzählens (Lateinische Philologie) (04-KdA-BA-21) ⇑
Vertiefungsmodule ⇑
Exkursion (04-KdA-BA-22) ⇑
LV 1: Übung (interdisziplinär)
[Ü] Exkursionsvorbereitung: Pompeji
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, G 333 | |
| nächster Termin: 18.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333 | ||
Die Vesuvstädte sind in der archäologischen Forschung zugleich Muster- und Problemfälle. Fragen nach der „Momentaufnahme 79 n. Chr.“, nach dem Verhältnis von Erhaltungszustand und Rekonstruktion sowie nach der Selektivität der Überlieferung werden im Seminar vorbereitet und vor Ort kritisch überprüft. Für die Studierenden ergibt sich so ein Einblick in den Forschungsprozess selbst: Hypothesen, Methoden und Deutungen werden an den Befunden überprüfbar.
Darüber hinaus erlaubt die Exkursion, unterschiedliche Materialgruppen in ihrer Verzahnung zu untersuchen: Architektur, Inschriften, Kleinfunde und Bildwerke werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Bestandteile eines komplexen urbanen Systems. Dadurch lernen die Studierenden, Befunde interdisziplinär auszuwerten und Quellengattungen methodisch aufeinander zu beziehen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reflexion archäologischer Dokumentations- und Restaurierungsgeschichte. Pompeji ist ein Paradebeispiel für wechselnde Grabungstechniken, Restaurierungsansätze und Präsentationsstrategien seit dem 18. Jahrhundert. Die Exkursion bietet Gelegenheit, diese Schichten der Forschungsgeschichte vor Ort sichtbar zu machen und kritisch zu diskutieren, wie frühere Entscheidungen die heutige Wahrnehmung der Stadt prägen.
Zugleich eröffnet die Arbeit im Archäologischen Nationalmuseum Neapel Einblicke in Fragen der Sammlungsgeschichte, Konservierung und Musealisierung. Studierende können dabei nachvollziehen, wie die Verlagerung von Funden aus ihrem ursprünglichen Kontext in die Museumspräsentation neue Interpretationsmöglichkeiten, aber auch Verzerrungen erzeugt.
Die Exkursion trägt somit nicht nur zur Vertiefung des inhaltlichen Fachwissens bei, sondern schult die Studierenden in einem forschungsorientierten, kritisch-reflektierenden Umgang mit archäologischen Quellen und deren Rezeption.
LV 2: Exkursion
[Ex] Exkursion: Pompeji
Im Zentrum der Exkursion steht die unmittelbare Analyse archäologischer Befunde vor Ort. In Pompeji werden Architektur, Ausstattungselemente, Inschriften und Bildwerke in ihrem konkreten räumlichen Zusammenhang untersucht. Ziel ist es, Funde nicht isoliert zu betrachten, sondern sie im Gefüge von Haus, Straße und Stadt funktional und sozial zu verorten.
Dabei werden zentrale Forschungsfragen direkt am Material überprüft. Die Studierenden lernen, Beobachtungen präzise zu formulieren, unterschiedliche Quellengattungen aufeinander zu beziehen und Interpretationen aus dem Kontext heraus zu entwickeln.
Der Besuch des Archäologischen Nationalmuseums Neapel ergänzt die Arbeit im Stadtraum um die kritische Reflexion von Kontextverlust und Musealisierung. So verbindet die Exkursion befundnahes Arbeiten mit methodischer Präzision und schärft den Blick für die Bedeutung archäologischer Kontexte.
Interdisziplinäres Arbeiten (04-KdA-BA-23) ⇑
Seminar (interdisziplinär). Wird alle vier Semester im Wintersemester angeboten.
Projekt und Präsentation (04-KdA-BA-24) ⇑
4-stündige Übung in zwei Teilen, bitte nur zu Teil 1 anmelden. Wird im Sommersemester angeboten.


