Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Fachjournalistik Geschichte - Kombinations-Bachelorstudiengang "Fachjournalistik Geschichte", Hauptfach 70 CP (Studienbeginn bis Sommersemester 2022)
Veranstaltungen
Basismodul: Theoretische und methodische Grundlagen der Fachjournalistik Geschichte ⇑
LV 1: Vorlesung
[Vl] Medien und ihr Publikum
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal) | ||
Diese Vorlesung richtet sich an die Erstsemester im BA- und MA-Studienfach Fachjournalistik Geschichte. Sie führt ein in die Geschichte der verschiedenen Massenmedien – Presse, Film, Radio, Fernsehen und Internet – und verfolgt deren Entwicklung vom Beginn der Neuzeit bis in die Gegenwart. Anhand aussagekräftiger historischer Fallstudien schauen wir uns gemeinsam an, wie und mit welchem Selbstverständnis Journalist:innen für die verschiedenen Medien gearbeitet haben, wie das Publikum diese genutzt und ihre Botschaften aufgenommen hat, welche medialen Eigenlogiken sich im Vergleich feststellen lassen und welcher Kritik sowohl die Medien als auch ihr Publikum immer wieder ausgesetzt waren und sind.
Die Vorlesung ist abgestimmt auf das Proseminar gleichen Titels und ein Tutorium, dessen Besuch wir nachdrücklich empfehlen. Unter der Anleitung von fortgeschrittenen Studierenden vertiefen Sie hier in Kleingruppen Aspekte aus Vorlesung und Proseminar weiter, analysieren gemeinsam aktuelle Medienprodukte und üben sich in den Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens. Die Termine dafür werden in der ersten Woche verabredet.
LV 2: Proseminar
[P Si] Einführungskurs: Medien und ihr Publikum
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 003 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 003 | ||
Das Proseminar richtet sich wie die Vorlesung an die Studienanfänger/innen der Fachjournalistik Geschichte und bietet eine Einführung in das Studienfach. Wir werden uns hier mit der Geschichte und Gegenwart der Printmedien, des Fotojournalismus, des Kinos, Radios, Fernsehens und Internets sowie deren Nutzung und Aneignung durch das Publikum auseinandersetzen. Außer mit wissenschaftlichen Texten arbeiten wir mit Quellen, also mit konkreten Reportagen, Pressefotos, Filmen, Radio- und Fernsehsendungen sowie Präsentationen im Netz.
Ergänzend wird ein Tutorium angeboten, dessen Besuch wir nachdrücklich empfehlen. Unter der Anleitung von fortgeschrittenen Studierenden können Sie hier in Kleingruppen Fragen aus Vorlesung und Proseminar weiter vertiefen, Sie analysieren gemeinsam aktuelle Medienprodukte, üben sich selbst in journalistischen Darstellungsformen und werden in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens eingewiesen. Die Termine der zur Auswahl stehenden Tutorien werden in der ersten Vorlesung bekannt gegeben.
Grundlagenmodul I: Medien- und Kommunikationsgeschichte ⇑
LV 2: Proseminar
[P Si] Jugend in den Medien
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 011 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 011 | ||
„Die Jugend von heute ...“, so beginnen seit Sokrates die vorgebrachten Lamenti über die zeitgenössische Jugend. Die Kritik an Jugendlichen gilt als sichere Konstante in der Geschichte, die jeweiligen Argumente jedoch sind historisch wandelbar. Jugend konnte aber nicht nur als Projektionsfläche für den ausgemachten Kulturverfall dienen, sondern auch Hoffnungsträgerin sein. In diesem Proseminar wollen wir uns mit verschiedenen Deutungen von „der Jugend“ im Deutschland des 20. Jahrhunderts beschäftigen. Dafür analysieren wir mediale Repräsentationen von Jugend(kulturen) in Presse, Film und Fernsehen, aber auch Medienprodukte, allen voran Jugendzeitschriften, die sich direkt an Jugendliche richteten. Die Themen, die wir dabei diskutieren, reichen von Erziehung und Disziplinierung über Freundschaft, Paarbeziehung, Geschlechterbilder und Sexualität bis hin zu Starkult, (Medien-)Konsum, Rebellion und politischer Revolte.
Grundlagenmodul II: Medien und Gesellschaft ⇑
Zu belegen sind zwei Proseminare
[P Si] Jugend in den Medien
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 011 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 011 | ||
„Die Jugend von heute ...“, so beginnen seit Sokrates die vorgebrachten Lamenti über die zeitgenössische Jugend. Die Kritik an Jugendlichen gilt als sichere Konstante in der Geschichte, die jeweiligen Argumente jedoch sind historisch wandelbar. Jugend konnte aber nicht nur als Projektionsfläche für den ausgemachten Kulturverfall dienen, sondern auch Hoffnungsträgerin sein. In diesem Proseminar wollen wir uns mit verschiedenen Deutungen von „der Jugend“ im Deutschland des 20. Jahrhunderts beschäftigen. Dafür analysieren wir mediale Repräsentationen von Jugend(kulturen) in Presse, Film und Fernsehen, aber auch Medienprodukte, allen voran Jugendzeitschriften, die sich direkt an Jugendliche richteten. Die Themen, die wir dabei diskutieren, reichen von Erziehung und Disziplinierung über Freundschaft, Paarbeziehung, Geschlechterbilder und Sexualität bis hin zu Starkult, (Medien-)Konsum, Rebellion und politischer Revolte.
Praxismodul: Fachjournalistik I ⇑
Neben der Übung LV 1 ist ein 8-wöchiges Praktikum vorgesehen. Es kann mit dem 4-wöchigen Praktikum aus Praxismodul II getauscht werden, das seinerseits auf Antrag durch zwei Übungen (LV2 a und LV2 b) ersetzt werden kann.
LV 1: Übung
[Ü] Kulturjournalismus in der Praxis – mit Journalistin Luna Ragheb
Wie schreibt man eine Theaterrezension? Worauf kommt es bei der Vorstellung einer Kunstausstellung an? Und wie gelingt ein lebendiges Porträt einer Schriftstellerin oder eines Regisseurs? Die Übung vermittelt die Grundlagen des Kulturjournalismus. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Darstellungsformen, analysieren Beispiele aus dem Kulturjournalismus und erproben eigene journalistische Ansätze. Im Mittelpunkt stehen Recherche, Schreiben und Radioproduktion. Ziel ist es, dass ihr selbst zum Mikrofon greift, Filmpremieren oder Museen in Gießen und Umgebung besucht und am Ende einen eigenen Radiobeitrag über Kulturveranstaltungen recherchiert, schreibt, produziert und veröffentlicht.
[Ü] Praxisübung Interview
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
In der Übung werden wir uns mit der Theorie und Praxis der journalistischen Darstellungsform und ihren verschiedenen Veröffentlichungsformen (schriftlich, mündlich und visuell) beschäftigen. Alle Studierenden werden im Laufe des Semesters außerdem eine/einen Ehemaligen interviewen und dieses Interview für die Fajo-Homepage aufbereiten.
LV 2a/b: Praktische Übungen als Ersatz fürs 4-wöchige Praktikum
[Ü] Kulturjournalismus in der Praxis – mit Journalistin Luna Ragheb
Wie schreibt man eine Theaterrezension? Worauf kommt es bei der Vorstellung einer Kunstausstellung an? Und wie gelingt ein lebendiges Porträt einer Schriftstellerin oder eines Regisseurs? Die Übung vermittelt die Grundlagen des Kulturjournalismus. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Darstellungsformen, analysieren Beispiele aus dem Kulturjournalismus und erproben eigene journalistische Ansätze. Im Mittelpunkt stehen Recherche, Schreiben und Radioproduktion. Ziel ist es, dass ihr selbst zum Mikrofon greift, Filmpremieren oder Museen in Gießen und Umgebung besucht und am Ende einen eigenen Radiobeitrag über Kulturveranstaltungen recherchiert, schreibt, produziert und veröffentlicht.
[Ü] Praxisübung Interview
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
In der Übung werden wir uns mit der Theorie und Praxis der journalistischen Darstellungsform und ihren verschiedenen Veröffentlichungsformen (schriftlich, mündlich und visuell) beschäftigen. Alle Studierenden werden im Laufe des Semesters außerdem eine/einen Ehemaligen interviewen und dieses Interview für die Fajo-Homepage aufbereiten.
Praxismodul: Fachjournalistik II ⇑
Neben der Übung LV 1 ist ein 4-wöchiges Praktikum vorgesehen, das auf Antrag durch zwei Übungen (LV2 a und LV2 b) ersetzt werden kann. Es kann auch mit dem 8-wöchigen Praktikum aus Praxismodul I getauscht werden.
LV 1: Übung
[Ü] Kulturjournalismus in der Praxis – mit Journalistin Luna Ragheb
Wie schreibt man eine Theaterrezension? Worauf kommt es bei der Vorstellung einer Kunstausstellung an? Und wie gelingt ein lebendiges Porträt einer Schriftstellerin oder eines Regisseurs? Die Übung vermittelt die Grundlagen des Kulturjournalismus. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Darstellungsformen, analysieren Beispiele aus dem Kulturjournalismus und erproben eigene journalistische Ansätze. Im Mittelpunkt stehen Recherche, Schreiben und Radioproduktion. Ziel ist es, dass ihr selbst zum Mikrofon greift, Filmpremieren oder Museen in Gießen und Umgebung besucht und am Ende einen eigenen Radiobeitrag über Kulturveranstaltungen recherchiert, schreibt, produziert und veröffentlicht.
[Ü] Praxisübung Interview
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
In der Übung werden wir uns mit der Theorie und Praxis der journalistischen Darstellungsform und ihren verschiedenen Veröffentlichungsformen (schriftlich, mündlich und visuell) beschäftigen. Alle Studierenden werden im Laufe des Semesters außerdem eine/einen Ehemaligen interviewen und dieses Interview für die Fajo-Homepage aufbereiten.
LV 2a/b: Praktische Übungen als Ersatz fürs 4-wöchige Praktikum
[Ü] Kulturjournalismus in der Praxis – mit Journalistin Luna Ragheb
Wie schreibt man eine Theaterrezension? Worauf kommt es bei der Vorstellung einer Kunstausstellung an? Und wie gelingt ein lebendiges Porträt einer Schriftstellerin oder eines Regisseurs? Die Übung vermittelt die Grundlagen des Kulturjournalismus. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Darstellungsformen, analysieren Beispiele aus dem Kulturjournalismus und erproben eigene journalistische Ansätze. Im Mittelpunkt stehen Recherche, Schreiben und Radioproduktion. Ziel ist es, dass ihr selbst zum Mikrofon greift, Filmpremieren oder Museen in Gießen und Umgebung besucht und am Ende einen eigenen Radiobeitrag über Kulturveranstaltungen recherchiert, schreibt, produziert und veröffentlicht.
[Ü] Praxisübung Interview
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
In der Übung werden wir uns mit der Theorie und Praxis der journalistischen Darstellungsform und ihren verschiedenen Veröffentlichungsformen (schriftlich, mündlich und visuell) beschäftigen. Alle Studierenden werden im Laufe des Semesters außerdem eine/einen Ehemaligen interviewen und dieses Interview für die Fajo-Homepage aufbereiten.
Vertiefungsmodul I: Geschichte und Öffentlichkeit ⇑
LV 2: Seminar
[Si] „Entsetzte Blicke“. Filmrezeption und -wirkung im nationalsozialistischen Deutschland
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
Filme sollten im Nationalsozialismus unterhalten, aber – so die Forschung – vor allem erziehen, mobilisieren und ideologisch formen. Gerade bei Propagandafilmen gilt die Wirkung oft als selbstverständlich: Die Botschaft ist eindeutig – also auch ihr Effekt. Doch so klar ist es nicht, wenn man genauer hinschaut.
Das Seminar untersucht, wie solche Filme wahrgenommen und gedeutet wurden. Welche Reaktionen lösten sie aus? Worüber wurde nach dem Kinobesuch gesprochen – und worüber nicht? Wo zeigen sich Zustimmung, Ablehnung, Irritation oder eigensinnige Lesarten?
Historische Medienwirkungsforschung steht vor einem grundlegenden methodischen Problem: Umfragen, Interviews, Beobachtungen oder Experimente lassen sich nicht nachholen. Im Seminar wollen wir anhand von Pressezeugnissen und Fachberichten, aber auch von Erinnerungen, Briefen und Tagebüchern methodische Zugänge zur historischen Filmrezeption erarbeiten. Gerade vermeintlich eindeutige Propagandafilme werden dabei nicht als selbsterklärend behandelt, sondern auf ihre konkreten, mitunter widersprüchlichen Rezeptionen hin untersucht.
Einführende Literatur: Ulrike Weckel: Introduction. Media and Their Users in Nazi Germany. In: Ulrike Weckel (Hrsg.): Audiences of Nazism. Using media in the Third Reich, New York, NY 2024.
[Si] Das Andere im Bild
Dieses Seminar führt in die Methodik der Visual History sowie der historiografischen Bildforschung ein und richtet den Blick gezielt hinter die Kamera. Im Mittelpunkt steht die kritische Hinterfragung der den Bildern zugrundeliegenden Machtstrukturen. Wir untersuchen, wer fotografiert, wer abgebildet wird und wer im Bild unsichtbar bleibt. Zudem analysieren wir, wie Fotografien seit ihren Anfängen eine identitätsstiftende Wirkung entfalten und welche Identifikationsprozesse sie in Gang setzen. Anhand ausgewählter Bildbeispiele schauen wir uns die Verbildlichung von „Othering“ (nach Edward Said) quer durch verschiedene historische Epochen an und diskutieren den methodisch angemessenen Umgang mit visuellen Quellen der Ausgrenzung.
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 113 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 113 | ||
Vertiefungsmodul II: Medien- und Kommunikationsgeschichte ⇑
LV 1: Seminar
[Si] „Entsetzte Blicke“. Filmrezeption und -wirkung im nationalsozialistischen Deutschland
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 214 | ||
Filme sollten im Nationalsozialismus unterhalten, aber – so die Forschung – vor allem erziehen, mobilisieren und ideologisch formen. Gerade bei Propagandafilmen gilt die Wirkung oft als selbstverständlich: Die Botschaft ist eindeutig – also auch ihr Effekt. Doch so klar ist es nicht, wenn man genauer hinschaut.
Das Seminar untersucht, wie solche Filme wahrgenommen und gedeutet wurden. Welche Reaktionen lösten sie aus? Worüber wurde nach dem Kinobesuch gesprochen – und worüber nicht? Wo zeigen sich Zustimmung, Ablehnung, Irritation oder eigensinnige Lesarten?
Historische Medienwirkungsforschung steht vor einem grundlegenden methodischen Problem: Umfragen, Interviews, Beobachtungen oder Experimente lassen sich nicht nachholen. Im Seminar wollen wir anhand von Pressezeugnissen und Fachberichten, aber auch von Erinnerungen, Briefen und Tagebüchern methodische Zugänge zur historischen Filmrezeption erarbeiten. Gerade vermeintlich eindeutige Propagandafilme werden dabei nicht als selbsterklärend behandelt, sondern auf ihre konkreten, mitunter widersprüchlichen Rezeptionen hin untersucht.
Einführende Literatur: Ulrike Weckel: Introduction. Media and Their Users in Nazi Germany. In: Ulrike Weckel (Hrsg.): Audiences of Nazism. Using media in the Third Reich, New York, NY 2024.
[Si] Das Andere im Bild
Dieses Seminar führt in die Methodik der Visual History sowie der historiografischen Bildforschung ein und richtet den Blick gezielt hinter die Kamera. Im Mittelpunkt steht die kritische Hinterfragung der den Bildern zugrundeliegenden Machtstrukturen. Wir untersuchen, wer fotografiert, wer abgebildet wird und wer im Bild unsichtbar bleibt. Zudem analysieren wir, wie Fotografien seit ihren Anfängen eine identitätsstiftende Wirkung entfalten und welche Identifikationsprozesse sie in Gang setzen. Anhand ausgewählter Bildbeispiele schauen wir uns die Verbildlichung von „Othering“ (nach Edward Said) quer durch verschiedene historische Epochen an und diskutieren den methodisch angemessenen Umgang mit visuellen Quellen der Ausgrenzung.
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 113 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 113 | ||



