Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Lehramtsstudiengänge - Musik (L3) ab Wintersemester 2023/24
Veranstaltungen
Modul 1c: Propädeutik 2 ⇑
LV 1 Einführung in die Musikpädagogik (PS) ⇑
LV 2 Einführung in die Musikgeschichte (V) ⇑
[Vl] Musikgeschichte hören: Das lange 19. Jahrhundert
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Die Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über die Entwicklung europäischer „Kunstmusik“ zwischen den einschneidenden Ereignissen der Französischen Revolution 1789 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs 1914. Im Fokus steht dabei das einordnende, reflektierte Hören von Musik. Dabei bewegen wir uns chronologisch durch die Jahrzehnte und erörtern neben subjektiven Hörerfahrungen auch kompositions- bzw. gattungsgeschichtliche Tendenzen sowie gesellschaftliche Kontexte. Die Veranstaltung ist als Hybrid zwischen Seminar und Vorlesung konzipiert. Sie soll den Studierenden helfen, sich hörend in neuerer Musikgeschichte zurechtzufinden und ein Repertoire zu erschließen – freilich ohne dieses Repertoire als „Kanon“ zu überhöhen. Im besten Fall ergeben sich Anknüpfungspunkte zum Weiterdenken und Weiterhören.
Wichtig: Eine benotete Prüfungsleistung ist nur für die Propädeutik-Module im Lehramt vorgesehen (Klausur). Im Fall einer Überschneidung mit anderen für das zweite Lehramts-Fachsemester fest vorgeschriebenen Pflichtveranstaltungen ist eine Befreiung von der Anwesenheitspflicht möglich (Scheinerwerb über asynchrones Lernen und Klausurteilnahme).
Modulzuordnung neue Lehramtsstudiengänge:
03-mus-L2/L3/L5-P-1c, LV2
03-mus-L1-WP-1a, LV 2
LV 3 Einführung in die Systematische Musikwissenschaft (V) ⇑
LV 4 Musikpädagogik (S) ⇑
[Si] Das Handbuch Musikpädagogik – eine kritische Lektüre./!/?
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
1. Zum Thema
Kürzlich ist die zweite Auflage des Handbuch Musikpädagogik erschienen, die „[thematische] Erweiterungen“ und „[strukturelle] Modifikationen“ vornimmt, um der „dynamische[n] Entwicklung der Musikpädagogik als Forschungsdisziplin“ Rechnung zu tragen (Dartsch et al., 2026, S. 11).
Die Lehrveranstaltung wird in Form eines Lektüreseminars stattfinden: ausgewählte Inhalte des Handbuchs werden gelesen, diskutiert und in Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Musikunterricht reflektiert.
‚Kritische Lektüre‘ lässt sich dabei auf drei Arten verstehen: 1) Im Seminar wird kritisch gelesen: Die Beiträge werden auf ihre Aktualität, Stringenz, Relevanz etc. hin durchleuchtet und hinterfragt. 2) Es wird reflektiert, inwieweit das Handbuch kritisch (im Sinne von problematisch) zu sehen ist, z. B. in der Zusammenstellung der Themen oder in der Fokussierung auf bestimmte Methodologien. 3) Es wird untersucht, inwieweit im Handbuch eine kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Inhalten erfolgt, beispielweise in der Form, dass Alternativen zu vermeintlich etablierten musikpädagogischen Begriffen, Theorien oder Konzepten präsentiert werden.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Der Einfluss von Lehrkrafterwartungen auf die Leistungsbeurteilung im Musikunterricht
| regelmäßiger Termin ab 22.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Die Erwartungen von Lehrkräften gegenüber ihren Schüler:innen sind im Allgemeinen bereits umfangreich beforscht worden. Für die Musikpädagogik stellt dieses Feld jedoch ein Desiderat dar. Insbesondere musikalische und musikbezogene Erwartungen sind bislang wenig untersucht worden. Es könnte beispielsweise sein, dass eine Lehrerin, die im Studium das Hauptfach Trompete hatte, bei ihren Schüler:innen – unbewusst? – weniger Schwierigkeiten mit B-Tonarten annimmt, aber E-Dur für unspielbar hält. Derartige Erwartungen können Auswirkungen auf Unterrichtsplanung, Unterrichtsdurchführung, Interaktionen im Unterricht, Feedback und nicht zuletzt Diagnostik sowie Leistungsbeurteilung haben. Die zentrale Frage des Seminars wird daher sein, inwiefern sich bei verschiedenen Erwartungshaltungen von Lehrkräften Abweichungen in der Leistungsbeurteilung messen lassen.
Die Lehrveranstaltung ist als Forschungslernseminar angelegt, d.h., wir werden gemeinsam an einem Forschungsprojekt zu dieser Fragestellung arbeiten. Zu Semesterbeginn werden die Grundzüge experimenteller Forschung (vgl. z.B. Huber, 2013; oder in ausführlicher: Sedlmeier & Renkewitz, 2025) sowie für die Thematik relevante Bezugstheorien (z. B. Kahneman, 2011) und -studien (z. B. Bareiß, 2024) vorgestellt. Anschließend werden die Ergebnisse eines Forschungslernseminars diskutiert, das im Wintersemester 2025/26 an der Europa-Universität Flensburg stattgefunden und in gewisser Weise einen Pretest durchgeführt hat. Zuletzt wird der Schwerpunkt darauf liegen, das Flensburger Experiment zu verbessern und/oder zu erweitern, mit einer größeren Stichprobe erneut durchzuführen und die neu gewonnenen Daten auszuwerten.
2. Literatur
Bareiß, L., Platz, F. & Wirzberger, M. (2024). Implicit assumptions of (prospective) music school teachers about musically gifted students. Social Psychology of Education, 27, 1009–1041. https://doi.org/10.1007/s11218-023-09833-8
Kahneman, D. (2011). Schnelles Denken, langsames Denken (23. Aufl.). Penguin Verlag.
Huber, O. (2013). Das psychologische Experiment. Eine Einführung (6., überarb. Aufl). Huber.
Sedlmeier, P. & Renkewitz, F. (2025). Forschungsmethoden und Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler (4., aktual. und erw. Aufl.). Pearson.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Fragen an die Musikpädagogik
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Aufgabe an die Studierenden ist es, Fragen an die Musikpädagogik zu erarbeiten und sich in Kleingruppen oder Einzelarbeit projektartig mit diesen daraus entwickelten Themengebieten intensiv zu beschäftigen. Inhaltlich sind keine Grenzen gesetzt (sofern sich der Bereich der Musikpädagogik wiederfindet). Methodisch wird für eine erfolgreiche Teilnahme die Erstellung eines Projektplanes, eine detaillierte Beschreibung des Vorgehens wie auch eine Präsentation der Ergebnisse erwartet. Möglich sind dabei die unterschiedlichsten Formate (Film, Plakat, Podcast, Materialsammlung, Tagebuch…). Auch eine benotete Prüfungsleistung kann bei entsprechend erweiterter Darstellung erarbeitet werden.
[Si] Listen, Listen, Listen!
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Musik hören, erleben und vermitteln
Im Alltag vieler Musikerinnen und Musiker und besonders im Studium kommt das ungezwungene Hören von Musik häufig zu kurz. Analyse, Technik und Theorie nehmen viel Raum ein, während das unmittelbare Erleben von Musik in den Hintergrund rückt.
Dieses Seminar setzt bewusst hier an. Im Mittelpunkt steht das aktive Hören von Songs ohne Vorinformation. Musik wird zunächst gehört, gespürt und gemeinsam besprochen. Funktionsanalytische und musiktheoretische Aspekte folgen erst in einem zweiten Schritt.
Zentral ist die Frage, was Musik mit uns macht, wenn wir sie hören. Warum machen wir Musik. Geht es darum, Noten korrekt abzuspielen, Akkordverbindungen zu reproduzieren oder Tonleitern sicher zu beherrschen. Oder geht es um Ausdruck, Wirkung und Austausch.
Jede Sitzung beginnt mit Hörimpulsen ohne Kontext oder Erklärung. Die Teilnehmenden beschreiben ihre individuellen Wahrnehmungen, Stimmungen und emotionalen Reaktionen. Der gemeinsame Austausch steht dabei im Vordergrund und eröffnet unterschiedliche Zugänge zur gleichen Musik.
Im weiteren Verlauf wird das Gehörte eingeordnet. Es wird gemeinsam beschrieben, um welches Genre es sich handeln könnte, welche stilistischen Mittel verwendet werden und wodurch bestimmte Genrezuordnungen entstehen. Gleichzeitig wird reflektiert, wo diese Einordnungen an ihre Grenzen stoßen.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Seminars ist das Erarbeiten von Songstrukturen und harmonischen Grundgerüsten. Die schnelle Auffassung von Form, Harmonik und Songaufbau wird gezielt geschult. Darauf aufbauend erstellen die Teilnehmenden einfache und übersichtliche Lead Sheets.
Diese Fähigkeit ist insbesondere für den Lehrerberuf und die Vermittlung von zentraler Bedeutung. Musik verständlich zu strukturieren, schnell zugänglich zu machen und weiterzugeben gehört zu den grundlegenden Kompetenzen.
Ziel des Seminars ist es, eine bewusste und offene Hörhaltung zu entwickeln, das persönliche Repertoire zu erweitern und Sicherheit im Umgang mit musikalischen Strukturen zu gewinnen. Musik soll nicht nur analysiert, sondern erlebt, verstanden und vermittelt werden.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Leistungsschein: bestandene Klausur
[Si] Musik in der Oberstufe
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Dieses Seminar beschäftigt sich mit der didaktischen und methodischen Gestaltung von Musikunterricht in der gymnasialen Oberstufe. Im Mittelpunkt stehen die Analyse curricularer Vorgaben, die Planung kompetenzorientierter Unterrichtseinheiten sowie die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Vermittlungsformen. Ziel des Seminars ist es, theoretische Konzepte mit praxisnahen Unterrichtsbeispielen zu verknüpfen und angehende Lehrkräfte auf die Anforderungen des Musikunterrichts in der Sekundarstufe II vorzubereiten.
[Si] Panopticon, Konzertsaal, Raum der Wünsche? – Musikunterricht aus raumtheoretischen Perspektiven
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
1. Zum Thema
„Raum“ ist ein Begriff, der vielfältige Bedeutungen annehmen kann. In der Musikpädagogik war damit für lange Zeit schlicht der Musikraum oder Klassenraum im Sinne eines Zimmers gemeint. Später hielten Vorstellungen von sozialen, kulturellen und ästhetischen Räumen Einzug in die Musikpädagogik. Seit einigen Jahren ist eine weiter zunehmende Diversifizierung auszumachen.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Raumbegriffe der Musikpädagogik thematisiert, um anschließend der Frage nachzugehen, welche Räume im Musikunterricht geschaffen werden sollten. Die Normativität der Frage rückt diese in die Nähe von Überlegungen, die in musikdidaktischen Konzeptionen angestellt werden. Wünschen wir uns, dass Musikunterricht ein lehrerzentrierter Raum der Überwachung im Sinne eines Panopticons ist? Oder ein metaphorischer Konzertsaal, in dem ausschließlich klassische Musik und ‚Hochkultur‘ unterrichtet werden? Oder doch ein ‚Raum der Wünsche‘, der von Schülerinteressen ausgeht und diese in den Mittelpunkt rückt? Basierend auf der Diskussion derartiger Fragen soll ein Versuch unternommen werden, zu einer möglichst umfassenden Idealvorstellung von gelingendem Musikunterricht zu gelangen.
2. Literatur
Dauth, T. J. (2023). Raumbegriffe in der Musikpädagogik. Eine Systematisierung. Beltz Juventa.
Dauth, T. J. (2026). Raumbegriffe in der Musikpädagogik. In: Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.) (S. 563–571). Waxmann.
Dünne, J. & Günzel, S. (Hrsg.) (2018). Raumtheorie. Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaften (9. Aufl.). Suhrkamp.
Günzel, S. (2017). Raum. Eine kulturwissenschaftliche Einführung. transcript.
Löw, M. (2015). Raumsoziologie (8. Aufl.). Suhrkamp.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
Modul 9a: L3 Musikpraxis 1 ⇑
LV 1 Hauptfach (EU) ⇑
[KU:EU] Einzelunterricht Hauptfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Schlagzeug
[KU:EU] Klavier Hauptfach
[KU:EU] Klavier Hauptfach
LV 2 Unterrichtsbezogene Musikpraxis I (GU) ⇑
[Si] Bandarbeit in der Schule
Bandarbeit in der Schule stellt für die Lehrenden an den allgemeinbildenden Schulen oft eine große Herausforderung dar.
- Welche Songs eignen sich zum Musizieren?
- Wie arrangiert man die Lieder so, dass diese für die Lerngruppe angemessen und spielbar sind?
- Wie kann man mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam aktuelle Songs für die Bandarbeit arrangieren?
- Wie schafft man es, Schülerinnen und Schüler, die wenig oder keine Erfahrung am Instrument und im Zusammenspiel in einer Band haben, zu einer funktionierenden Gruppe zu formen?
Alle diese Fragen werden im Rahmen dieser Veranstaltung diskutiert. Außerdem werden ausgewählte Songs unter Berücksichtigung der oben genannten Fragen praktisch umgesetzt.
Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Die Teilnehmerzahl ist auf 18 begrenzt.
Anmeldungen über StudIP.
[KU:GU] Fachdidaktische Übung – Differenzierung im Musikunterricht
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 09:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Dieses Seminar thematisiert den konstruktiven Umgang mit Heterogenität in musikpädagogischen Lernsettings. Ausgehend von unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, musikalischen Vorerfahrungen und individuellen Förderbedarfen werden Konzepte der inneren Differenzierung vorgestellt und kritisch reflektiert. Die Teilnehmenden entwickeln anhand praktischer Beispiele differenzierte Unterrichtsarrangements in den Bereichen Musizieren, Hören, Analysieren und Reflektieren. Ziel ist es, musikunterrichtliche Lernprozesse so zu gestalten, dass alle Lernenden aktiv und ihren Fähigkeiten entsprechend teilnehmen können.
[KU:GU] Gitarre für Nicht-Gitarristen
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 13:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1.Die Veranstaltung widmet sich den Grundlagen des Gitarrenspiels und ist speziell für Studierende konzipiert, die keine Erfahrung mit dem Instrument gemacht haben. Ziel ist es grundlegende Techniken zu erlernen um die Gitarre als Harmonieinstrument einsetzen zu können.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte: - Akkordspiel - Melodiespiel- Begleitmuster - Zupf-/Schlagtechnik - Spielen von Songs
2. Literatur
Jens Kienbaum: Abenteuer Gitarre, Dieter Kreidler: Gitarrenschule für Einzel - oder Gruppenunterricht, Bernhard Kitzel u. Andreas Lutz: Das Ding mit Noten 1-4, Peter Bursch: Gitarrenbuch
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Aktive und regelmäßige Teilnahme.
4. Teilnahmevoraussetzungen: Keine.
[Wshop] Songworkshop
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
In diesem Praxisworkshop sollen bereits bekannte Songs gemeinsam erarbeitet und in neuen Arrangements umgesetzt werden. Ziel ist es daher explizit nicht, möglichst originalgetreue Coverversionen, sondern eigene Interpretationen zu arrangieren. Dabei kann sich streng am Material des Vorbildes (Harmonik, Melodik, Form etc.) orientiert oder dieses abgewandelt werden. Die Umsetzung soll in der Gruppe erarbeitet werden und ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Instrumenten. Der Workshop ist offen für alle, egal welche(s) Instrument(e), egal welcher Erfahrungsgrad –Banderfahrung ist vorteilhaft, aber keine Pflicht ist.
Gefördert und gefordert werden in diesem Format insbesondere Aspekte wie: musikanalytische Fertigkeiten, Wissen über stilistische Besonderheiten, Transfer von theoretischen Aspekten in praktischer Umsetzung, kreativer Arbeitsprozess, Experimentieren mit musikalischen Mitteln und Erproben der daraus resultierenden Wirkung sowie Anleiten und Mitwirken in einem Ensemble.
LV 3 Ensemblepraxis I (GU) ⇑
[KU:Ch,O] Chor des Musikinstituts
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 18:15 - 19:45 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Der Chor des Musikinstitutes erarbeitet ein Programm mit unterschiedlichen Werken aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Stilen.
Termine für Konzert und Probenwochenende werden je nach Möglichkeiten noch bekannt gegeben.
Der Chor dient gleichzeitig zu einem gewissen Maße als Praxisfeld für teilnehmende Ensembleleitungs-StudentInnen.
Der Chor ist offen für Studierende aller Studienrichtungen, für Gasthörer und Externe.
[KU:GU] Ensemblepraxis / KlavierPlus
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Zum Thema: Studierende können sich zu Duos oder Trios oder noch größeren Besetzungen (Salonorchester) zusammenfinden und sich Werke für Melodieinstrumente und Klavier, oder Liedliteratur für Gesang und Klavier oder für 2 Klaviere/vierhändig erarbeiten.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme und Üben und Teilnahme an der abschließenden Performance/Konzert.
Das Abschlusskonzert soll in der letzten Semesterwoche stattfinden.
03-Mus-L1-P-07a (Zusatzangebot)
03-Mus-L1-P-07b (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7a (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7b (Zusatzangebot)
[KU:GU] Essential Styles Lab
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | |
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
Berthold Möller
Essential Styles Lab L1,L2,L3,L5, Ba MP,
1. Zum Thema
Das Essential Styles Lab widmet sich in praktischer Bandarbeit wichtigen populären Musikrichtungen wie Rock, Blues, Soul, Funk, Jazz, Salsa und Brazilian. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, alle Instrumente sind eingeladen. Jedes der im Seminar zusammengefundenen Ensembles erarbeitet je einen Song aus jeder Stilrichtung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf stilgetreuer Interpretation. Ziel ist es, die wesentlichen Merkmale jedes der behandelten Genres zu kennen und in der Musik umzusetzen. Das Essential Styles Lab geht den Fragen nach: welches Instrument spielt welche Linie aus welchen Gründen. Dazu werden die Parts jedes Instruments isoliert betrachtet, ihre konzeptionelle Rolle aufbereitet und ins musikalische Gefüge eingebettet. Charakteristische Spielkonzepte wie Improvisation finden ebenfalls Eingang. Darüber hinaus vermittelt das Seminar die Hintergründe zu den Genres bezüglich regionaler Herkunft, Epoche, kulturellen Aspekten sowie stilbildenden Künstler*innen.
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Teilnahme;
Aufarbeiten des durchgenommenen Material
Abschlussauftritt am Semesterende
1. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
In diesen Modulen ist eine einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Ensemblepraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Ensemblepraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Ensemblepraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
In den Modulen 9a, 9d und 9f ist einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
[KU:GU] Gitarre für Nicht-Gitarristen
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 13:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1.Die Veranstaltung widmet sich den Grundlagen des Gitarrenspiels und ist speziell für Studierende konzipiert, die keine Erfahrung mit dem Instrument gemacht haben. Ziel ist es grundlegende Techniken zu erlernen um die Gitarre als Harmonieinstrument einsetzen zu können.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte: - Akkordspiel - Melodiespiel- Begleitmuster - Zupf-/Schlagtechnik - Spielen von Songs
2. Literatur
Jens Kienbaum: Abenteuer Gitarre, Dieter Kreidler: Gitarrenschule für Einzel - oder Gruppenunterricht, Bernhard Kitzel u. Andreas Lutz: Das Ding mit Noten 1-4, Peter Bursch: Gitarrenbuch
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Aktive und regelmäßige Teilnahme.
4. Teilnahmevoraussetzungen: Keine.
[KU:GU] Nothin´ but the Blues
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Nothin´ but the Blues
Blues wird oft als Mutter der westlichen Popularmusik bezeichnet.
In dieser Lehrveranstaltung nähern wir uns dem Blues aus musikalischer und praktischer Perspektive und gehen der Frage nach, warum so viele Genres letztlich auf bluestypische Strukturen/ Elemente zurückgreifen.
Wir arbeiten mit zentralen Elementen des Blues wie Rhythmus, Form, Interpretation und Improvisation. Ziel ist eine differenzierte und präzise Wiedergabe der verschiedenen Blues-Stilistiken. Dabei betrachten wir typische Patterns, Tonmaterial und charakteristische Spielweisen.
Die Lehrveranstaltung richtet sich an alle Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie an alle Sängerinnen und Sänger. Blues ist kein Gitarrenprivileg. Anhand klar strukturierter Improvisationsmodelle üben wir freies Spiel, sichere Orientierung in der Form und die musikalische Interaktion innerhalb der Gruppe. Der Einstieg bleibt bewusst niedrigschwellig, damit alle Teilnehmenden unabhängig vom instrumentalen Entwicklungsstand mitspielen können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Musizieren. Die im Verlauf des Semesters erarbeiteten Stücke sollen in einem kleinen Abschlusskonzert dargeboten werden. Der Saal des Instituts soll dabei möglichst viel von der Atmosphäre transportieren, die Bluesclubs berühmt gemacht hat.
Inhalte der Lehrveranstaltung:
• Stilistiken von Delta Blues bis modernen Bluesformen
• Rhythmik, Form und typische Harmoniestrukturen
• Tonmaterial zum Improvisieren
• Spielpraxis in verschiedenen Besetzungen
• Interaktion zwischen den Musikerinnen und Musikern
• Vorbereitung eines kleinen Abschlusskonzertes
[KU:GU] Rhythmustraining - Basis-Seminar / alle Instrumente
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Berthold Möller
Rhythmustraining – Basis Seminar / alle Instrumente Ba MP, Ba MW, Kindheitspädagogik,
L1,L2,L3,L5,
Künstlerischer Gruppenunterricht Di., 09.00 -10.00 Uhr, Phil II, D 019
1.Zum Thema:
Keine Vorkenntnisse auf einem Instrument oder in Notation notwendig.
Wer Musik macht und weitergibt benötigt gutes Rhythmus-Können.
Dieses Seminar vermittelt die Grundlagen von Rhythmus in Theorie und Praxis.
Die Veranstaltung zeigt Konzepte zum Entwickeln eigener rhythmischer Fähigkeiten und bietet
Ideen für die Arbeit mit der jeweils eigenen Zielgruppe. Dazu gehören Möglichkeiten,
Rhythmus mit Bodypercussion umzusetzen, genauso wie rhythmische Vortragsstücke für
Gruppen verschiedener Art einzuüben. Die Studierenden erlangen die Fertigkeit, Noten zu lesen,
zu schreiben und notierte Rhythmuspatterns praktisch anzuwenden. Die Arbeit mit
Hörbeispielen schult das Erfassen rhythmischer Figuren, z.B. in Songs oder anderen
musikalischen Kontexten. Rhythmus steht für Feeling, Flow und Groove. Er bietet große
Möglichkeiten zur individuellen kreativen Gestaltung. Deswegen liegt ein besonderer
Schwerpunkt liegt des Seminars auf dem Aspekt, die musikalischen Möglichkeiten von
Rhythmus zu entdecken und zu nutzen.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte:
– Rhythmus, Puls, Metrum: Definition, Bedeutung, Darstellung.
– Timing: Klangdauer und ihre Zwischenräume im musikalischen Zeitverlauf
– Grundpuls und seine Unterteilungen: Möglichkeiten der Auffassung,
Bedeutung für Musikstile
– Body Percussion: Rhythmus mit Körper und Stimme ausdrücken
- Vermitteln von Rhythmus an verschiedene Zielgruppen
- Analysieren und Notieren rhythmischer Figuren
– Arbeit mit Metronom: Objektivieren von Tempo
– Rhythmische Charakteristika unterschiedlicher Stile
– Rhythmische Notation und ihre Zählweisen
– Inneres Hören und Verbalisieren von Rhythmus
– Taktarten: Eigenheiten; Ziffern und ihre Bedeutung
2. Literatur
Berthold Möller: selbst verfasstes Material
Louie Bellson: Modern Reading Text in 4/4;
Ted Reed: Progressive Steps To Syncopation
Gary Chester: The New Breed;
Dante Agostini: Solfege Rhythmique;
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme; Aufarbeiten des durchgenommenen Materials.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Für L1-, L2-, L3-, L5- Ba MP, Ba MW-Studierende.
5. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
B.A. Kindheitspädagogik:
03 BA REF Mus, LV D
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Musikpraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
[KU:GU] Rhythmustraining - Intermediate Seminar / alle Instrumente
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 13:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Berthold Möller
Rhythmustraining - Seminar Intermediate, alle Instrumente L1,L2,L3,L5, Ba MP, Ba MW,
Kindheitspädagogik
Künstlerischer Gruppenunterricht: Mi. 12.00 -13.00 Uhr, Phil II, D 007
1. Zum Thema:
Für Studierende mit praktischen und theoretischen Grundlagen.
Dieses Seminar widmet sich dem musikalischen Element Rhythmus auf vielfältige Weise: durch praktisches Umsetzen mit Bodypercussion im Mittelpunkt, in den theoretischen Anteilen anwendungsbasiert und unabhängig davon, welches Instrument oder welche Stilistik man spielt.
Wer Musik macht und vermittelt, benötigt sehr gute rhythmische Fähigkeiten.
Rhythmus verkörpert den Puls, das Tempo und die Struktur der Musik.
Er steht für Feeling, Flow und Groove und bietet große Möglichkeiten zur
individuellen kreativen Gestaltung.
Rhythmisch fit zu sein umfasst sowohl Können als auch Wissen.
Deswegen besteht der Kurs aus Praxis und Theorie zugleich.
Die Veranstaltung beinhaltet unterschiedlichste Zugänge und Aspekte zum
Thema:
Rhythmus aktiv verinnerlichen über Körper und Stimme mittels Body Percussion.
Praktische Arbeit an rhythmischer Stabilität.
Wahrnehmung schulen und Auffassung ausbilden.
Rhythmen analysieren und aufschreiben.
Kennenlernen von Rhythmuskonzepten unterschiedlicher Kulturen.
Beschäftigung mit dem rhythmischen Vokabular verschiedener Musikrichtungen.
Einführung in Rhythmus-Systematiken.
Damit einhergehend bietet die Veranstaltung Material und Konzepte
für die Arbeit mit der jeweils eigenen Zielgruppe.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Aspekt, mit Rhythmus kreativ
umzugehen und seine musikalischen Möglichkeiten zu entdecken und zu nutzen.
Denn gute rhythmische Fähigkeiten bereichern die pädagogische Arbeit,
verbessern die musikalische Darbietung, bewirken musikalisches Verständnis
und erweitern die künstlerischen Möglichkeiten.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte:
– Rhythmus, Puls, Metrum: Definition, Bedeutung, Darstellung.
– Timing: Klänge und ihre Zwischenräume im musikalischen Zeitverlauf
– Grundpuls und seine Unterteilungen: Möglichkeiten der Auffassung,
Bedeutung für Musikstile
– Body Percussion: Rhythmus mit Körper und Stimme ausdrücken
- eigenes Analysieren und Notieren rhythmischer Figuren
– Arbeit mit Metronom: Objektivieren von Tempo
– Rhythmische Charakteristika unterschiedlicher Stile
– Wege & Arten, Rhythmus zu verinnerlichen: verstehen und empfinden
– Rhythmische Notation und ihre Zählweisen
– Inneres Hören und Verbalisieren von Rhythmus
– Taktarten: Eigenheiten; Ziffern und ihre Bedeutung
– Terminologie
– Polyrhythmik: Arten und Umsetzung.
- Instrumentierung rhythmischer Phrasen am eigenen Instrument
- Vermitteln von Rhythmus an verschiedene Zielgruppen
2. Literatur
Berthold Möller: selbst verfasstes Material
Louie Bellson: Modern Reading Text in 4/4;
Louie Bellson: Odd Time Reading Text;
Ted Reed: Progressive Steps To Syncopation
Fred Klatz: On Time
Gary Chester: The New Breed;
Dante Agostini: Solfege Rhythmique;
Dante Agostini: Solfege Syncope.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme; Aufarbeiten des durchgenommenen Materials.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Für L1-, L2-, L3-, L5- Ba MP, Ba MW-Studierende.
5. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
B.A. Kindheitspädagogik:
03 BA REF Mus, LV D
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Musikpraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
[KU:Ch,O] Singing in Harmonies
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Harmonisch Klangbilder gestalten für den Einsatz in der Populären Chor/ Ensemble Musik.
Ein abwechslungsreiches Programm wird von den Teilnehmern selbst vorbereitet und dann gemeinsam in den Proben zum klingen gebracht.
Begleitende Inhalte sind:
Stimmbildung für Pop/Jazz/ Gospelchöre
Rhythmische Gestaltung und Artikulation
Groove im Chor
Sound/ Blending
Harmonie Improvisation.
[KU:Ch,O] Vokalensemble
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Das Vokalensemble erarbeitet ein gemischtes Programm. Das Vokalensemble ist gedacht für Sängerinnen und Sänger, die in der Lage sind Stücke auch selbstständig zu erarbeiten und über eine gewisse Chorerfahrung verfügen.
Modul 4a: Musikgeschichte ⇑
Wahl aus Modul 4a "Musikgeschichte" oder Modul 4b "Interdisziplinäre Zugänge"!
LV 1: Musikgeschichte (S) ⇑
[Si] Beethovens Symphonien
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Das Seminar ist gleichzeitig eine Vertiefung der Inhalte aus „Formenlehre (Analyse I)“ und anwendungsorientierte Einführung in die Musiktheorie. Anstelle eines kaum zu leistenden geschichtlichen Überblicks über die Vielfalt musiktheoretischer Ansätze beschäftigen wir uns exemplarisch mit William E. Caplins Theorie formaler Funktionen. Dabei versuchen wir einerseits, Caplins Ansatz analytisch anhand von Ludwig van Beethovens symphonischen Werk nachzuvollziehen. Andererseits fragen wir uns aber auch, inwiefern unsere Einzelanalysen für eine Kritik oder Modifikation der Theorie fruchtbar gemacht werden können – wir arbeiten also genuin musiktheoretisch. Darüber hinaus soll das Seminar dazu einladen, sich vertieft mit klingender Musikgeschichte auseinanderzusetzen.
Für die Teilnahme wird ein vorheriger Abschluss der Veranstaltungen „Satzlehre/Satzanalyse I“ und „Formenlehre (Analyse I)“ dringend empfohlen.
Modulzuordnung neue Lehramtsstudiengänge:
03-mus-L1-WP-3b, LV 1
03-mus-L2/L5-P-3c, LV 2
03-mus-L3-WP-5a, LV 2
03-mus-L3-WP-5b, LV 2
03-mus-L3-P-6, LV 2
[Si] Global Pop
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema: Die Geschichte populärer Musik lässt sich unmöglich als eine Geschichte von klar definierten und voneinander abgeschotteten Kulturräumen erzählen. Eine große Anzahl an Genres, Ästhetiken und Praktiken der populären Musik sind mit genauerem Blick Resultate transnationaler und transkontinentaler Verflechtungen. Mindestens seit dem 19. Jahrhundert haben sich durch koloniale Verstrickungen, globale Ökonomien, Migrationsprozesse und eine infrastrukturell und medial stark vernetzte Welt vielerorts Musikrichtungen herausgebildet, die Elemente aus geographisch weit voneinander liegenden Quellen aufgenommen und zu hybriden Formen weiterentwickelt haben. Solche Verwicklungen oft mit Machtprozessen (kolonialer Handel, Ressourcenextraktion, ökonomische Ausbeutung), aber auch mit Formen von Widerstand und Protest gegen diese Verhältnisse verbunden, weshalb transnationale und transkontinentale Verflechtungen stets aus einer machtkritischen/postkolonialen Perspektive betrachtet werden müssen, in die das Seminar einführen wird. Mit diesem Rüstzeug vergegenwärtigen wir uns anhand ausgewählter Fallstudien grundsätzliche Dynamiken einer Globalgeschichte populärer Musik. Wir blicken auf Popmusik im postsowjetischen Usbekistan, rekonstruieren den Weg des karibischen Reggaeton von Jamaika über Panama nach Puerto Rico und in die globale lateinamerikanische Diaspora; ergründen, was der brasilianische Baile Funk mit dem Hip-Hop des Miami Bass, dem britischen DJ Diplo und der britisch-tamilischen Künstlerin M.I.A. zu tun hat; setzen uns mit dem Aufstieg und dem globalen Erfolg des K-Pops auseinander; gehen den postkolonialen Dynamiken des algerischen Raïs in Frankreich auf den Grund und widmen uns südafrikanischer Popmusik während und nach des Apartheid-Regimes (am Beispiel von Paul Simons „Graceland“ oder wie der Song „Mbube“ zu „Wimoweh“ und schließlich zu „The Lion Sleeps Tonight“ wurde), verfolgen die historischen Karrieren indonesischer Rock’n’Roll-Bands in den Niederlanden und die politische Geschichte von Rock und Hip-Hop in Kambodscha, verschaffen uns Einblicke in die Ästhetik und die Ökonomie des pan-arabischen Ṭarab in Ägypten und Sansibar. Dies sind nur einige von vielen möglichen Beispielen, gerne können im Seminar eigene Vorschläge eingebracht werden.
2. Literatur:
Bhabha, Homi K. 1994. The Location of Culture. London: Routledge. Denning, Michael. 2015. Noise Uprising. The Audiopolitics of a World Musical Revolution. London Verso. Font-Navarette, David. 2015. „Bass 101. Miami, Rio, and the Global Music South”. In: Journal of Popular Music Studies 27 (4), S. 488–517. Gilroy, Paul. 1993. The Black Atlantic. Modernity and Double Consciousness. London: Verso. Klenke, Kerstin. 2019. The Sound State of Uzbekistan. Popular Music and Politics in Karimov Era Uzbekistan. London: Routledge. Kusser, Astrid. 2013. Körper in Schieflage. Tanzen im Strudel des Black Atlantic um 1900. Bielefeld: transcript. Marshall, Wayne. 2008. „Dem Bow, Dembow, Dembo. Translation and Transnation in Reggaeton”. In: Lied und populäre Kultur / Song and Popular Culture 53, S. 131–151. Meintjes, Louise. 2003. Sound of Africa! Making Music Zulu in a South African Studio. Durham: Duke University Press. Meintjes, Louise. 1990. “Paul Simon's Graceland, South Africa, and the Mediation of Musical Meaning”. Ethnomusicology 34 (1), S. 37–73. Mutsaers, Lutgard. 1990. „Indorock. An early Eurorock Style”. In: Popular Music 9 (3), S. 307–320. Taylor, Timothy. 1997. Global Pop. World Music, World Markets. New York: Routledge. Toop Fargion, Janet. 2014. Taarab Music in Zanzibar in the Twentieth Century. A Story of ‘Old is Gold’ and Flying Spirits. London: Routledge. Yoon, Kyong. 2018 „Global Imagination of K-Pop: Pop Music Fans’ Lived Experience of Cultural Hybridity”. In: Popular Music and Society 41 (4), S. 373–389. Filmdokumentationen: Cullman, Sam. 2019. ReMastered. The Lion’s Share. Netflix. Pirozzi, John. 2014. Don’t Think I’ve Forgotten. Cambodia’s Lost Rock’n’Roll. Argot Pictures.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige und aktive Teilnahme/Mitarbeit (mit Protokoll), Leistungsschein: Übernahme eines mündlichen Referats und Hausarbeit.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
[Si] Marokkanischer Jazz
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Das Seminar thematisiert die Entwicklung des Jazz in Marokko von seiner Etablierung während der europäischen Kolonialzeit (1912–1956) bis hin zu eigenständigen marokkanischen Jazz-Fusionen im unabhängigen Staat. Dabei untersuchen wir Jazz als Medium interkultureller Begegnung, Instrument der Kulturdiplomatie sowie als Produktions- und Reflexionsraum postkolonialer Machtdynamiken und westlicher Abhängigkeiten.
Anhand der Analyse von musikalischen Kollaborationen, Festivals, Kulturinstitutionen, Filmproduktionen und Archivprojekten (etwa der Initiative JAM – Jazz Archive Morocco) werden eigenständige marokkanische Fusionen wie Gnawa-Jazz, Dakka-Jazz, Jazz-Beldi und Jazz’Amazigh beleuchtet. Ebenso stehen historische Begegnungen international bekannter Jazzmusiker*innen in Marokko im Fokus – darunter Joséphine Baker, Nina Simone, Randy Weston, Ornette Coleman, Pharoah Sanders, Archie Shepp, Joachim Kühn und Klaus Doldinger. Weitere Schwerpunkte bilden die Rolle von Musikerinnen in einer männlich dominierten Szene, der Einfluss von kulturpolitischen Institutionen auf den Prozess der Festivalisierung, die Repräsentation von Jazz in (post-)kolonialen Medien sowie Nation- und City-Branding durch Jazz.
Das Seminar bietet den Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die Globalisierung des Jazz am Beispiel Marokkos und ermöglicht ein differenziertes Verständnis für die Interpretation marokkanischer Musik im Jazzkontext.
2. Literatur
Callen, Jeffrey. 2006. French Fries in the Tagine: Re-imagining Moroccan Popular Music. Doktorarbeit. Los Angeles: University of California. Aidi, Hisham. 2017. „Tangier’s Jazzmen – and Their Phantom Producer“. Africa Is A Country (30. Oktober). Online verfügbar unter https://africasacountry.com/2017/10/tangiers-jazzmen-and-their-phantom-producer, aufgerufen am 6. Februar 2026. Petzoldt, Eric. 2025. „Jauk Armand Elmaleh-Lemal and the Casablanca Jazz Scene of the 1950s and 1960s“. In The Routledge Companion to Diasporic Jazz Studies, hrsg. von Bruce Johnson, Adam Havas und David Horn, 269–278. New York: Routledge. Petzoldt, Eric. 2024. Facilitating Euro-Moroccan Musical Encounters: the Process and Politics of Jazz Interculturalism in and beyond Morocco. Doktorarbeit. Cambridge: University of Cambridge. McGregor, Elizabeth Vihlen. 2016. Jazz and Postwar French Identity: Improvising the Nation. Lanham: Lexington Books.
Filmdokumentationen und weitere audiovisuelle Quellen: Hübner, Christoph und Gabriele Voss. 2013. Transmitting. Film. 87 min. Deutschland. Matthey, Jacques. 2017. Jazz: The Only Way of Life. 74 min. New York: Pi Production. Musical Encounters Across the Strait of Gibraltar (ERC-Projekt). 2022. „Round Table: Jazz in Morocco/Moroccan jazz“. Online verfügbar unter https://www.youtube.com/watch?v=Ze48F3kbVu4, aufgerufen am 6. Februar 2026.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige und aktive Teilnahme/Mitarbeit (mit Protokoll), Leistungsschein: Übernahme eines mündlichen Referats und Hausarbeit.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine.
LV 2: Musikgeschichte (Ü) ⇑
[Si] Beethovens Symphonien
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Das Seminar ist gleichzeitig eine Vertiefung der Inhalte aus „Formenlehre (Analyse I)“ und anwendungsorientierte Einführung in die Musiktheorie. Anstelle eines kaum zu leistenden geschichtlichen Überblicks über die Vielfalt musiktheoretischer Ansätze beschäftigen wir uns exemplarisch mit William E. Caplins Theorie formaler Funktionen. Dabei versuchen wir einerseits, Caplins Ansatz analytisch anhand von Ludwig van Beethovens symphonischen Werk nachzuvollziehen. Andererseits fragen wir uns aber auch, inwiefern unsere Einzelanalysen für eine Kritik oder Modifikation der Theorie fruchtbar gemacht werden können – wir arbeiten also genuin musiktheoretisch. Darüber hinaus soll das Seminar dazu einladen, sich vertieft mit klingender Musikgeschichte auseinanderzusetzen.
Für die Teilnahme wird ein vorheriger Abschluss der Veranstaltungen „Satzlehre/Satzanalyse I“ und „Formenlehre (Analyse I)“ dringend empfohlen.
Modulzuordnung neue Lehramtsstudiengänge:
03-mus-L1-WP-3b, LV 1
03-mus-L2/L5-P-3c, LV 2
03-mus-L3-WP-5a, LV 2
03-mus-L3-WP-5b, LV 2
03-mus-L3-P-6, LV 2
[Si] Global Pop
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema: Die Geschichte populärer Musik lässt sich unmöglich als eine Geschichte von klar definierten und voneinander abgeschotteten Kulturräumen erzählen. Eine große Anzahl an Genres, Ästhetiken und Praktiken der populären Musik sind mit genauerem Blick Resultate transnationaler und transkontinentaler Verflechtungen. Mindestens seit dem 19. Jahrhundert haben sich durch koloniale Verstrickungen, globale Ökonomien, Migrationsprozesse und eine infrastrukturell und medial stark vernetzte Welt vielerorts Musikrichtungen herausgebildet, die Elemente aus geographisch weit voneinander liegenden Quellen aufgenommen und zu hybriden Formen weiterentwickelt haben. Solche Verwicklungen oft mit Machtprozessen (kolonialer Handel, Ressourcenextraktion, ökonomische Ausbeutung), aber auch mit Formen von Widerstand und Protest gegen diese Verhältnisse verbunden, weshalb transnationale und transkontinentale Verflechtungen stets aus einer machtkritischen/postkolonialen Perspektive betrachtet werden müssen, in die das Seminar einführen wird. Mit diesem Rüstzeug vergegenwärtigen wir uns anhand ausgewählter Fallstudien grundsätzliche Dynamiken einer Globalgeschichte populärer Musik. Wir blicken auf Popmusik im postsowjetischen Usbekistan, rekonstruieren den Weg des karibischen Reggaeton von Jamaika über Panama nach Puerto Rico und in die globale lateinamerikanische Diaspora; ergründen, was der brasilianische Baile Funk mit dem Hip-Hop des Miami Bass, dem britischen DJ Diplo und der britisch-tamilischen Künstlerin M.I.A. zu tun hat; setzen uns mit dem Aufstieg und dem globalen Erfolg des K-Pops auseinander; gehen den postkolonialen Dynamiken des algerischen Raïs in Frankreich auf den Grund und widmen uns südafrikanischer Popmusik während und nach des Apartheid-Regimes (am Beispiel von Paul Simons „Graceland“ oder wie der Song „Mbube“ zu „Wimoweh“ und schließlich zu „The Lion Sleeps Tonight“ wurde), verfolgen die historischen Karrieren indonesischer Rock’n’Roll-Bands in den Niederlanden und die politische Geschichte von Rock und Hip-Hop in Kambodscha, verschaffen uns Einblicke in die Ästhetik und die Ökonomie des pan-arabischen Ṭarab in Ägypten und Sansibar. Dies sind nur einige von vielen möglichen Beispielen, gerne können im Seminar eigene Vorschläge eingebracht werden.
2. Literatur:
Bhabha, Homi K. 1994. The Location of Culture. London: Routledge. Denning, Michael. 2015. Noise Uprising. The Audiopolitics of a World Musical Revolution. London Verso. Font-Navarette, David. 2015. „Bass 101. Miami, Rio, and the Global Music South”. In: Journal of Popular Music Studies 27 (4), S. 488–517. Gilroy, Paul. 1993. The Black Atlantic. Modernity and Double Consciousness. London: Verso. Klenke, Kerstin. 2019. The Sound State of Uzbekistan. Popular Music and Politics in Karimov Era Uzbekistan. London: Routledge. Kusser, Astrid. 2013. Körper in Schieflage. Tanzen im Strudel des Black Atlantic um 1900. Bielefeld: transcript. Marshall, Wayne. 2008. „Dem Bow, Dembow, Dembo. Translation and Transnation in Reggaeton”. In: Lied und populäre Kultur / Song and Popular Culture 53, S. 131–151. Meintjes, Louise. 2003. Sound of Africa! Making Music Zulu in a South African Studio. Durham: Duke University Press. Meintjes, Louise. 1990. “Paul Simon's Graceland, South Africa, and the Mediation of Musical Meaning”. Ethnomusicology 34 (1), S. 37–73. Mutsaers, Lutgard. 1990. „Indorock. An early Eurorock Style”. In: Popular Music 9 (3), S. 307–320. Taylor, Timothy. 1997. Global Pop. World Music, World Markets. New York: Routledge. Toop Fargion, Janet. 2014. Taarab Music in Zanzibar in the Twentieth Century. A Story of ‘Old is Gold’ and Flying Spirits. London: Routledge. Yoon, Kyong. 2018 „Global Imagination of K-Pop: Pop Music Fans’ Lived Experience of Cultural Hybridity”. In: Popular Music and Society 41 (4), S. 373–389. Filmdokumentationen: Cullman, Sam. 2019. ReMastered. The Lion’s Share. Netflix. Pirozzi, John. 2014. Don’t Think I’ve Forgotten. Cambodia’s Lost Rock’n’Roll. Argot Pictures.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige und aktive Teilnahme/Mitarbeit (mit Protokoll), Leistungsschein: Übernahme eines mündlichen Referats und Hausarbeit.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
[Si] Marokkanischer Jazz
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Das Seminar thematisiert die Entwicklung des Jazz in Marokko von seiner Etablierung während der europäischen Kolonialzeit (1912–1956) bis hin zu eigenständigen marokkanischen Jazz-Fusionen im unabhängigen Staat. Dabei untersuchen wir Jazz als Medium interkultureller Begegnung, Instrument der Kulturdiplomatie sowie als Produktions- und Reflexionsraum postkolonialer Machtdynamiken und westlicher Abhängigkeiten.
Anhand der Analyse von musikalischen Kollaborationen, Festivals, Kulturinstitutionen, Filmproduktionen und Archivprojekten (etwa der Initiative JAM – Jazz Archive Morocco) werden eigenständige marokkanische Fusionen wie Gnawa-Jazz, Dakka-Jazz, Jazz-Beldi und Jazz’Amazigh beleuchtet. Ebenso stehen historische Begegnungen international bekannter Jazzmusiker*innen in Marokko im Fokus – darunter Joséphine Baker, Nina Simone, Randy Weston, Ornette Coleman, Pharoah Sanders, Archie Shepp, Joachim Kühn und Klaus Doldinger. Weitere Schwerpunkte bilden die Rolle von Musikerinnen in einer männlich dominierten Szene, der Einfluss von kulturpolitischen Institutionen auf den Prozess der Festivalisierung, die Repräsentation von Jazz in (post-)kolonialen Medien sowie Nation- und City-Branding durch Jazz.
Das Seminar bietet den Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die Globalisierung des Jazz am Beispiel Marokkos und ermöglicht ein differenziertes Verständnis für die Interpretation marokkanischer Musik im Jazzkontext.
2. Literatur
Callen, Jeffrey. 2006. French Fries in the Tagine: Re-imagining Moroccan Popular Music. Doktorarbeit. Los Angeles: University of California. Aidi, Hisham. 2017. „Tangier’s Jazzmen – and Their Phantom Producer“. Africa Is A Country (30. Oktober). Online verfügbar unter https://africasacountry.com/2017/10/tangiers-jazzmen-and-their-phantom-producer, aufgerufen am 6. Februar 2026. Petzoldt, Eric. 2025. „Jauk Armand Elmaleh-Lemal and the Casablanca Jazz Scene of the 1950s and 1960s“. In The Routledge Companion to Diasporic Jazz Studies, hrsg. von Bruce Johnson, Adam Havas und David Horn, 269–278. New York: Routledge. Petzoldt, Eric. 2024. Facilitating Euro-Moroccan Musical Encounters: the Process and Politics of Jazz Interculturalism in and beyond Morocco. Doktorarbeit. Cambridge: University of Cambridge. McGregor, Elizabeth Vihlen. 2016. Jazz and Postwar French Identity: Improvising the Nation. Lanham: Lexington Books.
Filmdokumentationen und weitere audiovisuelle Quellen: Hübner, Christoph und Gabriele Voss. 2013. Transmitting. Film. 87 min. Deutschland. Matthey, Jacques. 2017. Jazz: The Only Way of Life. 74 min. New York: Pi Production. Musical Encounters Across the Strait of Gibraltar (ERC-Projekt). 2022. „Round Table: Jazz in Morocco/Moroccan jazz“. Online verfügbar unter https://www.youtube.com/watch?v=Ze48F3kbVu4, aufgerufen am 6. Februar 2026.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige und aktive Teilnahme/Mitarbeit (mit Protokoll), Leistungsschein: Übernahme eines mündlichen Referats und Hausarbeit.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine.
Modul 4b: Interdisziplinäre Zugänge zur Musik ⇑
Wahl aus Modul 4a "Musikgeschichte" oder Modul 4b "Interdisziplinäre Zugänge"!
LV 1: Interdisziplinäre Zugänge (S) ⇑
[H Si] John Williams - Komponist von Blockbustern und Retter klassischer Hollywoodmusik
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Zum Thema: Auch gelegentlichen Kinogängern ist John Williams als Filmkomponist bekannt, jedoch wissen vor allem Europäer nur wenig über seine ausgiebige Tätigkeit als Dirigent (bspw. des Boston Pops Orchestra) oder als Komponist zeitgenössischer Kunstmusik (z. B. zahlreiche Solokonzerte u. Auftragswerke wie Fanfaren u. Hymnen für diverse Anlässe). Blockbuster wie Filme der Star Wars-, Indiana Jones- und Harry Potter-Reihe machten Williams für musikalische Laien zur Gallionsfigur der Filmmusik und seine Filmmusiksuiten zu beliebten Schulorchesterstücken. Inzwischen wird er auch ausgiebiger in der Filmmusikforschung bedacht, die den Schwerpunkt auf seine Bevorzugung symphonischer Scores mit Leitmotivtechnik und spätromantischer Harmonik legt. Jedoch ist er ebenfalls stark im Jazz verwurzelt, was weniger Beachtung findet, und pflegt eine modulare, variantenreiche Kompositionsweise, die sich häufig tradierter Topoi bedient. Anhand von Analysen ausgewählter Konzert- und vor allem filmmusikalischer Werke soll seine stilistische Breite gewürdigt werden.
Literatur: Audissino, E.: Film/Music Analysis. A Film Studies Approach. Southampton 2017; Audissino, E.: The Film Music of John Williams: Reviving Hollywood’s Classical Style. Madison 2021; Audissino, E. (Hg.): John Williams. Music for Film, Television and the Concert Stage. Lucca 2018; Berner, E.: Music in Films about the Shoah. Commemoration, Comfort, Provocation. Cham: 2024; Bullerjahn, C.: Grundlagen der Wirkung von Filmmusik. 5. Auflage. Augsburg: Wißner 2022; Decker, T.: Hymns for the Fallen. Combat Movie Music and Sound after Vietnam. Oakland 2017; Greiving, T.: John Williams: A Composer’s Life. New York 2025; Lehman, F. (Hg.): Film music analysis. Studying the score. New York/Abingdon 2024; Lehman, F.: Hollywood Harmony. Musical Wonder and the Sound of Cinema. New York 2018; Ludwig, A.: Hearing Death at the Movies. Film Music and the Long History of the Dies Irae. Cham 2025; Moormann, P.: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Baden-Baden 2010; Oswald, M.: John Williams und das Leitmotiv der Romantik. Baden-Baden 2025; Power, C.: Composing America: Patriotism, Mythology, and Piety in the Film Scores of John Williams. Diss. Maynooth University 2024; Preusser, G.: Romantik in der Filmmusik zwischen 2010 und 2019. Fiktive Welten im Spannungsfeld von Mythos, Utopie und Leitmotivik. Berlin und Boston 2026; Swanson, S.: Becoming human: The Signifying elements of ›Orga‹ vs. ›Mecha‹ in John Williams’ score to A. I.: Artificial Intelligence (2001). Diss. The State University of New Jersey 2017; Webster, J. L.: The Music of Harry Potter: Continuity and Change in the First Five Films. Diss. University of Oregon 2009; White, D.: The Music of Harry Potter and The Lord of The Rings. Sounds of Home in the Fantasy Franchise. Abingdon/New York 2024.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher analytischer oder empirischer Projektarbeit mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit.
Teilnahmevoraussetzungen: keine.
[H Si] Publikumsforschung
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||

SDG 4.7 – Erwerb notwendiger Kenntnisse zur Förderung nachhaltiger Entwicklung für alle Lernenden
Kulturorchester bzw. Opernhäuser müssen im Zusammenhang mit ihrer langfristigen Existenzsicherung auch angesichts gesellschaftlicher Veränderungen mit Audience Building bzw. Audience Development reagieren. Dabei kann beispielsweise auf Publikumsschwund mit Musikvermittlung bzw. Konzertpädagogik und neuartige Konzertformate reagiert werden, um über hochwertige Bildung nicht nur im Kindesalter, sondern auch noch bei Erwachsenen die Voraussetzungen für den ästhetischen Genuss dieser Formate zu schaffen und neue Publikumssegmente zu gewinnen. Herausforderungen bilden nicht nur die zunehmend eingeschränkte öffentliche Finanzierung, sondern auch ökologische Erwägungen im Zusammenhang mit größeren Festivals jedes Musikstils mit internationaler Reichweite, die größere Reisetätigkeiten und Unterkünfte im Zusammenhang des Festivaltourismus erfordern.
Zum Thema: Musikpublika gibt es bei öffentlichen Live-Musikaufführungen, Übertragungen solcher Musikdarbietungen und spezieller musikspezifischer Medienformate im Radio, Fernsehen bzw. Kino sowie bei öffentlich zugänglich geposteten bzw. live-gestreamten Musikvideos auf Videoportalen. Dem Publikum ist es immer in einem gewissen Ausmaß erlaubt, öffentlich Zustimmung oder Missfallen zu äußern, obwohl im Laufe der Geschichte sich die Rezeptionshaltungen gewandelt haben. Publika können heutzutage beispielsweise über Fragebögen, Interviews, Softwareapplikationen, physiologischen Messungen, Videoanalysen sowie Trafficanalysen erforscht werden, was im Zuge von organisatorischen und ökonomischen Erwägungen immer größere Bedeutung auch in musikbezogenen Berufen gewinnt. Diverse Konzert- und Musiktheatertypen sowie die Wechselwirkung zwischen den für bestimmte Musikstile und Musikgattungen spezifischen Bauwerken, den Ausführenden und dem Publikum werden Berücksichtigung finden. Die Einladung von Gastreferenten sowie der Besuch von mindestens zwei Veranstaltungen (Exkursionen) sind geplant.
Literatur: Adelman-Larsen, N.W.: Rock and Pop Venues. Acoustic and Architectural Design. Cham 2021; Auslander, P.: In Concert. Performing Musical Persona. Ann Arbor 2021; Auslander, P.: Liveness. Performance in a Mediatized Culture. Abingdon/New York 2023; Baym, N.K.: Playing to the Crowd. Musicians, Audiences, and the Intimate Work of Connection. New York 2018; Beranek, L.L.: Concert Halls and Opera Houses. Music, Acoustics, and Architecture. New York 2004; Burland, K./Pitts, S. (Hg.): Coughing and Clapping: Investigating Audience Experience. Farnham/Burlington 2014; Emerson, G.: Audience Experience and Contemporary Classical Music. Negotiating the Experimental and the Accessible in a High Art Subculture. Abingdon/New York 2023; Glogner-Pilz, P./Föhl, P.S. (Hg.): Handbuch Kulturpublikum. Forschungsfragen und -befunde. Wiesbaden 2016; Green, B.: Peak Music Experiences: A New Perspective on Popular Music, Identity and Scenes. London 2022; Holt, F.: Everyone loves live music. A theory of performance institutions. Chicago 2020; Kahle, I.: Populärkultur und sozialökologische Transformation. Potenziale einer reflexiven Nachhaltigkeitskultur auf Musikfestivals. Wiesbaden 2022; Kuchar, R.: Musikclubs zwischen Szene, Stadt und Music Industries. Autonomie, Vereinnahmung, Abhängigkeit. Wiesbaden 2020; Mayer, T.E.: Der Bernstein-Effekt – Klassikstars als Musikvermittler für Jugendliche. Eine exemplarische Untersuchung. Mainz 2017; Müller, Achim/Siebenhaar, Klaus: Stadt – Theater – Publikum. Publikums- und Bevölkerungsstudie 2023 Niedersächsische Staatstheater Hannover. Berlin 2023; Müller, S.O.: Das Publikum macht die Musik. Musikleben in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert. Göttingen 2014; Müller-Brozović, I.: Das Konzert als Resonanzraum. Resonanzaffine Musikvermittlung durch intensives Erleben und Involviertsein. Bielefeld 2024; Müller-Brozovic, I./Weber, B.B.: Das Konzertpublikum der Zukunft. Forschungsperspektiven, Praxisreflexionen und Verortungen im Spannungsfeld einer sich verändernden Gesellschaft. Bielefeld 2022; Petri-Preis, A./Voit, J. (Hg.): Handbuch Musikvermittlung – Studium, Lehre, Berufspraxis. Bielefeld 2023; Pirchner, A.: The Apparatus is Present – Zur Verbindung von Experiment und Konzert in der Musikforschung. Bielefeld 2026; Pitts, S.E./Price, S.M.: Understanding Audience Engagement in the Con-temporary Arts. Abingdon/New York 2021; Rademacher, W.: Jenseits der Konzertsäle. Klassische Musik für breite Bevölkerungsschichten in Berlin um 1900. Stuttgart 2023; Reuband, K.-H. (Hg.): Oper, Publikum und Gesellschaft. Wiesbaden 2018; Schmidt, N.: Das medialisierte Konzert. Zur Repräsentation und Inszenierung von Kunstmusik in den audiovisuellen Medien. Bielefeld 2025; Schwanse, U.: »Wann gehen wir wieder ins Familienkonzert?« Eine empirische Längsschnittstudie über die Erfolgsfaktoren einer langfristigen Kooperation von Konzertveranstalter und Grundschulen. Berlin/Münster 2020; Siebenhaar, K.: Auftrag Publikum. Geschichte. Gegenwart. Zukunft. Berlin 2025; Smith, N.T./Peters, P./Molina, K. (Hg.): Classical Music Futures. Practices of Innovation. Cambridge 2024; Thorau, C./Ziemer, H. (Hg.): The Oxford Handbook of Music Listening in the 19th and 20th Centuries. New York 2019; Tröndle, M. (Hg.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York/Abingdon 2021; Tsioulakis, I./Hytöen-Ng, E. (Hg.): Musicians and their Audiences. Performance, speech and mediation. Abingdon/New York 2017.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Meta-Analyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die schriftliche Ausarbeitung mindestens eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2015) sein.
Teilnahmevoraussetzungen: keine
LV 2: Interdisziplinäre Zugänge (Ü) ⇑
[H Si] John Williams - Komponist von Blockbustern und Retter klassischer Hollywoodmusik
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Zum Thema: Auch gelegentlichen Kinogängern ist John Williams als Filmkomponist bekannt, jedoch wissen vor allem Europäer nur wenig über seine ausgiebige Tätigkeit als Dirigent (bspw. des Boston Pops Orchestra) oder als Komponist zeitgenössischer Kunstmusik (z. B. zahlreiche Solokonzerte u. Auftragswerke wie Fanfaren u. Hymnen für diverse Anlässe). Blockbuster wie Filme der Star Wars-, Indiana Jones- und Harry Potter-Reihe machten Williams für musikalische Laien zur Gallionsfigur der Filmmusik und seine Filmmusiksuiten zu beliebten Schulorchesterstücken. Inzwischen wird er auch ausgiebiger in der Filmmusikforschung bedacht, die den Schwerpunkt auf seine Bevorzugung symphonischer Scores mit Leitmotivtechnik und spätromantischer Harmonik legt. Jedoch ist er ebenfalls stark im Jazz verwurzelt, was weniger Beachtung findet, und pflegt eine modulare, variantenreiche Kompositionsweise, die sich häufig tradierter Topoi bedient. Anhand von Analysen ausgewählter Konzert- und vor allem filmmusikalischer Werke soll seine stilistische Breite gewürdigt werden.
Literatur: Audissino, E.: Film/Music Analysis. A Film Studies Approach. Southampton 2017; Audissino, E.: The Film Music of John Williams: Reviving Hollywood’s Classical Style. Madison 2021; Audissino, E. (Hg.): John Williams. Music for Film, Television and the Concert Stage. Lucca 2018; Berner, E.: Music in Films about the Shoah. Commemoration, Comfort, Provocation. Cham: 2024; Bullerjahn, C.: Grundlagen der Wirkung von Filmmusik. 5. Auflage. Augsburg: Wißner 2022; Decker, T.: Hymns for the Fallen. Combat Movie Music and Sound after Vietnam. Oakland 2017; Greiving, T.: John Williams: A Composer’s Life. New York 2025; Lehman, F. (Hg.): Film music analysis. Studying the score. New York/Abingdon 2024; Lehman, F.: Hollywood Harmony. Musical Wonder and the Sound of Cinema. New York 2018; Ludwig, A.: Hearing Death at the Movies. Film Music and the Long History of the Dies Irae. Cham 2025; Moormann, P.: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Baden-Baden 2010; Oswald, M.: John Williams und das Leitmotiv der Romantik. Baden-Baden 2025; Power, C.: Composing America: Patriotism, Mythology, and Piety in the Film Scores of John Williams. Diss. Maynooth University 2024; Preusser, G.: Romantik in der Filmmusik zwischen 2010 und 2019. Fiktive Welten im Spannungsfeld von Mythos, Utopie und Leitmotivik. Berlin und Boston 2026; Swanson, S.: Becoming human: The Signifying elements of ›Orga‹ vs. ›Mecha‹ in John Williams’ score to A. I.: Artificial Intelligence (2001). Diss. The State University of New Jersey 2017; Webster, J. L.: The Music of Harry Potter: Continuity and Change in the First Five Films. Diss. University of Oregon 2009; White, D.: The Music of Harry Potter and The Lord of The Rings. Sounds of Home in the Fantasy Franchise. Abingdon/New York 2024.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher analytischer oder empirischer Projektarbeit mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit.
Teilnahmevoraussetzungen: keine.
[H Si] Publikumsforschung
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||

SDG 4.7 – Erwerb notwendiger Kenntnisse zur Förderung nachhaltiger Entwicklung für alle Lernenden
Kulturorchester bzw. Opernhäuser müssen im Zusammenhang mit ihrer langfristigen Existenzsicherung auch angesichts gesellschaftlicher Veränderungen mit Audience Building bzw. Audience Development reagieren. Dabei kann beispielsweise auf Publikumsschwund mit Musikvermittlung bzw. Konzertpädagogik und neuartige Konzertformate reagiert werden, um über hochwertige Bildung nicht nur im Kindesalter, sondern auch noch bei Erwachsenen die Voraussetzungen für den ästhetischen Genuss dieser Formate zu schaffen und neue Publikumssegmente zu gewinnen. Herausforderungen bilden nicht nur die zunehmend eingeschränkte öffentliche Finanzierung, sondern auch ökologische Erwägungen im Zusammenhang mit größeren Festivals jedes Musikstils mit internationaler Reichweite, die größere Reisetätigkeiten und Unterkünfte im Zusammenhang des Festivaltourismus erfordern.
Zum Thema: Musikpublika gibt es bei öffentlichen Live-Musikaufführungen, Übertragungen solcher Musikdarbietungen und spezieller musikspezifischer Medienformate im Radio, Fernsehen bzw. Kino sowie bei öffentlich zugänglich geposteten bzw. live-gestreamten Musikvideos auf Videoportalen. Dem Publikum ist es immer in einem gewissen Ausmaß erlaubt, öffentlich Zustimmung oder Missfallen zu äußern, obwohl im Laufe der Geschichte sich die Rezeptionshaltungen gewandelt haben. Publika können heutzutage beispielsweise über Fragebögen, Interviews, Softwareapplikationen, physiologischen Messungen, Videoanalysen sowie Trafficanalysen erforscht werden, was im Zuge von organisatorischen und ökonomischen Erwägungen immer größere Bedeutung auch in musikbezogenen Berufen gewinnt. Diverse Konzert- und Musiktheatertypen sowie die Wechselwirkung zwischen den für bestimmte Musikstile und Musikgattungen spezifischen Bauwerken, den Ausführenden und dem Publikum werden Berücksichtigung finden. Die Einladung von Gastreferenten sowie der Besuch von mindestens zwei Veranstaltungen (Exkursionen) sind geplant.
Literatur: Adelman-Larsen, N.W.: Rock and Pop Venues. Acoustic and Architectural Design. Cham 2021; Auslander, P.: In Concert. Performing Musical Persona. Ann Arbor 2021; Auslander, P.: Liveness. Performance in a Mediatized Culture. Abingdon/New York 2023; Baym, N.K.: Playing to the Crowd. Musicians, Audiences, and the Intimate Work of Connection. New York 2018; Beranek, L.L.: Concert Halls and Opera Houses. Music, Acoustics, and Architecture. New York 2004; Burland, K./Pitts, S. (Hg.): Coughing and Clapping: Investigating Audience Experience. Farnham/Burlington 2014; Emerson, G.: Audience Experience and Contemporary Classical Music. Negotiating the Experimental and the Accessible in a High Art Subculture. Abingdon/New York 2023; Glogner-Pilz, P./Föhl, P.S. (Hg.): Handbuch Kulturpublikum. Forschungsfragen und -befunde. Wiesbaden 2016; Green, B.: Peak Music Experiences: A New Perspective on Popular Music, Identity and Scenes. London 2022; Holt, F.: Everyone loves live music. A theory of performance institutions. Chicago 2020; Kahle, I.: Populärkultur und sozialökologische Transformation. Potenziale einer reflexiven Nachhaltigkeitskultur auf Musikfestivals. Wiesbaden 2022; Kuchar, R.: Musikclubs zwischen Szene, Stadt und Music Industries. Autonomie, Vereinnahmung, Abhängigkeit. Wiesbaden 2020; Mayer, T.E.: Der Bernstein-Effekt – Klassikstars als Musikvermittler für Jugendliche. Eine exemplarische Untersuchung. Mainz 2017; Müller, Achim/Siebenhaar, Klaus: Stadt – Theater – Publikum. Publikums- und Bevölkerungsstudie 2023 Niedersächsische Staatstheater Hannover. Berlin 2023; Müller, S.O.: Das Publikum macht die Musik. Musikleben in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert. Göttingen 2014; Müller-Brozović, I.: Das Konzert als Resonanzraum. Resonanzaffine Musikvermittlung durch intensives Erleben und Involviertsein. Bielefeld 2024; Müller-Brozovic, I./Weber, B.B.: Das Konzertpublikum der Zukunft. Forschungsperspektiven, Praxisreflexionen und Verortungen im Spannungsfeld einer sich verändernden Gesellschaft. Bielefeld 2022; Petri-Preis, A./Voit, J. (Hg.): Handbuch Musikvermittlung – Studium, Lehre, Berufspraxis. Bielefeld 2023; Pirchner, A.: The Apparatus is Present – Zur Verbindung von Experiment und Konzert in der Musikforschung. Bielefeld 2026; Pitts, S.E./Price, S.M.: Understanding Audience Engagement in the Con-temporary Arts. Abingdon/New York 2021; Rademacher, W.: Jenseits der Konzertsäle. Klassische Musik für breite Bevölkerungsschichten in Berlin um 1900. Stuttgart 2023; Reuband, K.-H. (Hg.): Oper, Publikum und Gesellschaft. Wiesbaden 2018; Schmidt, N.: Das medialisierte Konzert. Zur Repräsentation und Inszenierung von Kunstmusik in den audiovisuellen Medien. Bielefeld 2025; Schwanse, U.: »Wann gehen wir wieder ins Familienkonzert?« Eine empirische Längsschnittstudie über die Erfolgsfaktoren einer langfristigen Kooperation von Konzertveranstalter und Grundschulen. Berlin/Münster 2020; Siebenhaar, K.: Auftrag Publikum. Geschichte. Gegenwart. Zukunft. Berlin 2025; Smith, N.T./Peters, P./Molina, K. (Hg.): Classical Music Futures. Practices of Innovation. Cambridge 2024; Thorau, C./Ziemer, H. (Hg.): The Oxford Handbook of Music Listening in the 19th and 20th Centuries. New York 2019; Tröndle, M. (Hg.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York/Abingdon 2021; Tsioulakis, I./Hytöen-Ng, E. (Hg.): Musicians and their Audiences. Performance, speech and mediation. Abingdon/New York 2017.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Meta-Analyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die schriftliche Ausarbeitung mindestens eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2015) sein.
Teilnahmevoraussetzungen: keine
Modul 9b: L3 Musikpraxis 2 ⇑
LV 1 Satzlehre I (GU) ⇑
[KU:GU] Satzlehre / Satzanalyse 1
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Verschiedene Musiktheoretische Themenpunkte. Historische Satzlehre von der Renaissance bis zur Gegenwart. Kompositionsaufträge und Analyse.
Hybrid-Veranstaltung: Teilweise online, teilweise in Präsenz – Planung wird Anfang des Semesters bekanntgegeben.
LV 2 Gehörbildung I (GU) ⇑
[KU:GU] Gehörbildung 1
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 11:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema:
Vertiefendes Training des musikalischen Gehörs (Intervalle, Akkorde, Rhythmus- und Melodiediktate, einfache Akkordfolgen).
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Abschlussklausur
3. Teilnahmevoraussetzungen und –beschränkung
Keine
LV 3 Ensemblepraxis II (GU) ⇑
[KU:Ch,O] Chor des Musikinstituts
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 18:15 - 19:45 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Der Chor des Musikinstitutes erarbeitet ein Programm mit unterschiedlichen Werken aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Stilen.
Termine für Konzert und Probenwochenende werden je nach Möglichkeiten noch bekannt gegeben.
Der Chor dient gleichzeitig zu einem gewissen Maße als Praxisfeld für teilnehmende Ensembleleitungs-StudentInnen.
Der Chor ist offen für Studierende aller Studienrichtungen, für Gasthörer und Externe.
[KU:GU] Ensemblepraxis / KlavierPlus
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Zum Thema: Studierende können sich zu Duos oder Trios oder noch größeren Besetzungen (Salonorchester) zusammenfinden und sich Werke für Melodieinstrumente und Klavier, oder Liedliteratur für Gesang und Klavier oder für 2 Klaviere/vierhändig erarbeiten.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme und Üben und Teilnahme an der abschließenden Performance/Konzert.
Das Abschlusskonzert soll in der letzten Semesterwoche stattfinden.
03-Mus-L1-P-07a (Zusatzangebot)
03-Mus-L1-P-07b (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7a (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7b (Zusatzangebot)
[KU:GU] Essential Styles Lab
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | |
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
Berthold Möller
Essential Styles Lab L1,L2,L3,L5, Ba MP,
1. Zum Thema
Das Essential Styles Lab widmet sich in praktischer Bandarbeit wichtigen populären Musikrichtungen wie Rock, Blues, Soul, Funk, Jazz, Salsa und Brazilian. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, alle Instrumente sind eingeladen. Jedes der im Seminar zusammengefundenen Ensembles erarbeitet je einen Song aus jeder Stilrichtung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf stilgetreuer Interpretation. Ziel ist es, die wesentlichen Merkmale jedes der behandelten Genres zu kennen und in der Musik umzusetzen. Das Essential Styles Lab geht den Fragen nach: welches Instrument spielt welche Linie aus welchen Gründen. Dazu werden die Parts jedes Instruments isoliert betrachtet, ihre konzeptionelle Rolle aufbereitet und ins musikalische Gefüge eingebettet. Charakteristische Spielkonzepte wie Improvisation finden ebenfalls Eingang. Darüber hinaus vermittelt das Seminar die Hintergründe zu den Genres bezüglich regionaler Herkunft, Epoche, kulturellen Aspekten sowie stilbildenden Künstler*innen.
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Teilnahme;
Aufarbeiten des durchgenommenen Material
Abschlussauftritt am Semesterende
1. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
In diesen Modulen ist eine einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Ensemblepraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Ensemblepraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Ensemblepraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
In den Modulen 9a, 9d und 9f ist einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
[KU:GU] Gitarre für Nicht-Gitarristen
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 13:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1.Die Veranstaltung widmet sich den Grundlagen des Gitarrenspiels und ist speziell für Studierende konzipiert, die keine Erfahrung mit dem Instrument gemacht haben. Ziel ist es grundlegende Techniken zu erlernen um die Gitarre als Harmonieinstrument einsetzen zu können.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte: - Akkordspiel - Melodiespiel- Begleitmuster - Zupf-/Schlagtechnik - Spielen von Songs
2. Literatur
Jens Kienbaum: Abenteuer Gitarre, Dieter Kreidler: Gitarrenschule für Einzel - oder Gruppenunterricht, Bernhard Kitzel u. Andreas Lutz: Das Ding mit Noten 1-4, Peter Bursch: Gitarrenbuch
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Aktive und regelmäßige Teilnahme.
4. Teilnahmevoraussetzungen: Keine.
[KU:GU] Nothin´ but the Blues
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Nothin´ but the Blues
Blues wird oft als Mutter der westlichen Popularmusik bezeichnet.
In dieser Lehrveranstaltung nähern wir uns dem Blues aus musikalischer und praktischer Perspektive und gehen der Frage nach, warum so viele Genres letztlich auf bluestypische Strukturen/ Elemente zurückgreifen.
Wir arbeiten mit zentralen Elementen des Blues wie Rhythmus, Form, Interpretation und Improvisation. Ziel ist eine differenzierte und präzise Wiedergabe der verschiedenen Blues-Stilistiken. Dabei betrachten wir typische Patterns, Tonmaterial und charakteristische Spielweisen.
Die Lehrveranstaltung richtet sich an alle Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie an alle Sängerinnen und Sänger. Blues ist kein Gitarrenprivileg. Anhand klar strukturierter Improvisationsmodelle üben wir freies Spiel, sichere Orientierung in der Form und die musikalische Interaktion innerhalb der Gruppe. Der Einstieg bleibt bewusst niedrigschwellig, damit alle Teilnehmenden unabhängig vom instrumentalen Entwicklungsstand mitspielen können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Musizieren. Die im Verlauf des Semesters erarbeiteten Stücke sollen in einem kleinen Abschlusskonzert dargeboten werden. Der Saal des Instituts soll dabei möglichst viel von der Atmosphäre transportieren, die Bluesclubs berühmt gemacht hat.
Inhalte der Lehrveranstaltung:
• Stilistiken von Delta Blues bis modernen Bluesformen
• Rhythmik, Form und typische Harmoniestrukturen
• Tonmaterial zum Improvisieren
• Spielpraxis in verschiedenen Besetzungen
• Interaktion zwischen den Musikerinnen und Musikern
• Vorbereitung eines kleinen Abschlusskonzertes
[KU:GU] Rhythmustraining - Basis-Seminar / alle Instrumente
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Berthold Möller
Rhythmustraining – Basis Seminar / alle Instrumente Ba MP, Ba MW, Kindheitspädagogik,
L1,L2,L3,L5,
Künstlerischer Gruppenunterricht Di., 09.00 -10.00 Uhr, Phil II, D 019
1.Zum Thema:
Keine Vorkenntnisse auf einem Instrument oder in Notation notwendig.
Wer Musik macht und weitergibt benötigt gutes Rhythmus-Können.
Dieses Seminar vermittelt die Grundlagen von Rhythmus in Theorie und Praxis.
Die Veranstaltung zeigt Konzepte zum Entwickeln eigener rhythmischer Fähigkeiten und bietet
Ideen für die Arbeit mit der jeweils eigenen Zielgruppe. Dazu gehören Möglichkeiten,
Rhythmus mit Bodypercussion umzusetzen, genauso wie rhythmische Vortragsstücke für
Gruppen verschiedener Art einzuüben. Die Studierenden erlangen die Fertigkeit, Noten zu lesen,
zu schreiben und notierte Rhythmuspatterns praktisch anzuwenden. Die Arbeit mit
Hörbeispielen schult das Erfassen rhythmischer Figuren, z.B. in Songs oder anderen
musikalischen Kontexten. Rhythmus steht für Feeling, Flow und Groove. Er bietet große
Möglichkeiten zur individuellen kreativen Gestaltung. Deswegen liegt ein besonderer
Schwerpunkt liegt des Seminars auf dem Aspekt, die musikalischen Möglichkeiten von
Rhythmus zu entdecken und zu nutzen.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte:
– Rhythmus, Puls, Metrum: Definition, Bedeutung, Darstellung.
– Timing: Klangdauer und ihre Zwischenräume im musikalischen Zeitverlauf
– Grundpuls und seine Unterteilungen: Möglichkeiten der Auffassung,
Bedeutung für Musikstile
– Body Percussion: Rhythmus mit Körper und Stimme ausdrücken
- Vermitteln von Rhythmus an verschiedene Zielgruppen
- Analysieren und Notieren rhythmischer Figuren
– Arbeit mit Metronom: Objektivieren von Tempo
– Rhythmische Charakteristika unterschiedlicher Stile
– Rhythmische Notation und ihre Zählweisen
– Inneres Hören und Verbalisieren von Rhythmus
– Taktarten: Eigenheiten; Ziffern und ihre Bedeutung
2. Literatur
Berthold Möller: selbst verfasstes Material
Louie Bellson: Modern Reading Text in 4/4;
Ted Reed: Progressive Steps To Syncopation
Gary Chester: The New Breed;
Dante Agostini: Solfege Rhythmique;
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme; Aufarbeiten des durchgenommenen Materials.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Für L1-, L2-, L3-, L5- Ba MP, Ba MW-Studierende.
5. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
B.A. Kindheitspädagogik:
03 BA REF Mus, LV D
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Musikpraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
[KU:GU] Rhythmustraining - Intermediate Seminar / alle Instrumente
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 13:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Berthold Möller
Rhythmustraining - Seminar Intermediate, alle Instrumente L1,L2,L3,L5, Ba MP, Ba MW,
Kindheitspädagogik
Künstlerischer Gruppenunterricht: Mi. 12.00 -13.00 Uhr, Phil II, D 007
1. Zum Thema:
Für Studierende mit praktischen und theoretischen Grundlagen.
Dieses Seminar widmet sich dem musikalischen Element Rhythmus auf vielfältige Weise: durch praktisches Umsetzen mit Bodypercussion im Mittelpunkt, in den theoretischen Anteilen anwendungsbasiert und unabhängig davon, welches Instrument oder welche Stilistik man spielt.
Wer Musik macht und vermittelt, benötigt sehr gute rhythmische Fähigkeiten.
Rhythmus verkörpert den Puls, das Tempo und die Struktur der Musik.
Er steht für Feeling, Flow und Groove und bietet große Möglichkeiten zur
individuellen kreativen Gestaltung.
Rhythmisch fit zu sein umfasst sowohl Können als auch Wissen.
Deswegen besteht der Kurs aus Praxis und Theorie zugleich.
Die Veranstaltung beinhaltet unterschiedlichste Zugänge und Aspekte zum
Thema:
Rhythmus aktiv verinnerlichen über Körper und Stimme mittels Body Percussion.
Praktische Arbeit an rhythmischer Stabilität.
Wahrnehmung schulen und Auffassung ausbilden.
Rhythmen analysieren und aufschreiben.
Kennenlernen von Rhythmuskonzepten unterschiedlicher Kulturen.
Beschäftigung mit dem rhythmischen Vokabular verschiedener Musikrichtungen.
Einführung in Rhythmus-Systematiken.
Damit einhergehend bietet die Veranstaltung Material und Konzepte
für die Arbeit mit der jeweils eigenen Zielgruppe.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Aspekt, mit Rhythmus kreativ
umzugehen und seine musikalischen Möglichkeiten zu entdecken und zu nutzen.
Denn gute rhythmische Fähigkeiten bereichern die pädagogische Arbeit,
verbessern die musikalische Darbietung, bewirken musikalisches Verständnis
und erweitern die künstlerischen Möglichkeiten.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte:
– Rhythmus, Puls, Metrum: Definition, Bedeutung, Darstellung.
– Timing: Klänge und ihre Zwischenräume im musikalischen Zeitverlauf
– Grundpuls und seine Unterteilungen: Möglichkeiten der Auffassung,
Bedeutung für Musikstile
– Body Percussion: Rhythmus mit Körper und Stimme ausdrücken
- eigenes Analysieren und Notieren rhythmischer Figuren
– Arbeit mit Metronom: Objektivieren von Tempo
– Rhythmische Charakteristika unterschiedlicher Stile
– Wege & Arten, Rhythmus zu verinnerlichen: verstehen und empfinden
– Rhythmische Notation und ihre Zählweisen
– Inneres Hören und Verbalisieren von Rhythmus
– Taktarten: Eigenheiten; Ziffern und ihre Bedeutung
– Terminologie
– Polyrhythmik: Arten und Umsetzung.
- Instrumentierung rhythmischer Phrasen am eigenen Instrument
- Vermitteln von Rhythmus an verschiedene Zielgruppen
2. Literatur
Berthold Möller: selbst verfasstes Material
Louie Bellson: Modern Reading Text in 4/4;
Louie Bellson: Odd Time Reading Text;
Ted Reed: Progressive Steps To Syncopation
Fred Klatz: On Time
Gary Chester: The New Breed;
Dante Agostini: Solfege Rhythmique;
Dante Agostini: Solfege Syncope.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme; Aufarbeiten des durchgenommenen Materials.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Für L1-, L2-, L3-, L5- Ba MP, Ba MW-Studierende.
5. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
B.A. Kindheitspädagogik:
03 BA REF Mus, LV D
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Musikpraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
[KU:Ch,O] Singing in Harmonies
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Harmonisch Klangbilder gestalten für den Einsatz in der Populären Chor/ Ensemble Musik.
Ein abwechslungsreiches Programm wird von den Teilnehmern selbst vorbereitet und dann gemeinsam in den Proben zum klingen gebracht.
Begleitende Inhalte sind:
Stimmbildung für Pop/Jazz/ Gospelchöre
Rhythmische Gestaltung und Artikulation
Groove im Chor
Sound/ Blending
Harmonie Improvisation.
[KU:Ch,O] Vokalensemble
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Das Vokalensemble erarbeitet ein gemischtes Programm. Das Vokalensemble ist gedacht für Sängerinnen und Sänger, die in der Lage sind Stücke auch selbstständig zu erarbeiten und über eine gewisse Chorerfahrung verfügen.
LV 4 Musik und Computer (GU) ⇑
[Si] Einführungskurs Musik und Computer
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
1. Zum Thema
In diesem Seminar wird der Einsatz des Computers als (Musik-) Instrument in der Musikpädagogik reflektiert und anhand von Beispielen und eigenen Projekten erprobt. Nach einer theoretischen Einführung werden diverse Programme vorgestellt und praktisch ausprobiert. Dazu zählen u.a. die DAWs Audacity und Ableton Live, verschiedene Programme zur Visualisierung von Musik sowie musikbezogene Smartphone-Apps.
Die Teilnehmer*innen sollen auf der Basis dieser Bestandsaufnahme schließlich ein eigenes musikpädagogisches Lehr- bzw. Lernkonzept entwerfen und dokumentieren.
2. Literatur
wird im Verlauf des Seminars bekannt gegeben
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Mitarbeit; Durchführung eines eigenen Projektes.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
Nachweis der in den jeweiligen Modulbeschreibungen genannten Voraussetzungen.
LV 5 Musikalisches Projekt I (GU) ⇑
[Pj Si] Projekt für Lehramtsstudierende (2. Semester)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | |
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
1. Zum Thema
Die Lehramtsstudierenden des zweiten Semesters erarbeiten gemeinsam ein
musikalisch-fächerübergreifendes Projekt im Bereich populäre Musik.
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Teilnahme, Portfolio.
In den Studiengängen L2, L5, L1 Langfach und L1 Kurzfach sind die aufgeführten Veranstaltungen nur einstündig vorgesehen.
Diese Studierenden bringen in der zweistündigen Projektveranstaltung das
Doppelte der geforderten Leistung ein.
Modul 2b: Musikvermittlung 2 ⇑
LV 1 Methoden des MU (S) ⇑
[Si/Ü] Methoden des Musik-Unterrichts A/B
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Ziel der Veranstaltung ist es eine Unterrichtseinheit zu planen und diese im Musikunterricht an einer ausgewählten Gießener Schule konkret zu realisieren. Zur Ausarbeitung werden musikdidaktische Konzeptionen und die Hessischen Kerncurricula herangezogen. Die Stunden werden in einer Schulklasse erprobt und im Anschluss reflektiert.
Die benotete Prüfungsleistung setzt eine schriftliche Ausarbeitung der Planung, Durchführung und Reflexion der durchgeführten Stunden voraus.
LV 2 Methoden des MU (Ü) ⇑
[Si/Ü] Methoden des Musik-Unterrichts A/B
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Ziel der Veranstaltung ist es eine Unterrichtseinheit zu planen und diese im Musikunterricht an einer ausgewählten Gießener Schule konkret zu realisieren. Zur Ausarbeitung werden musikdidaktische Konzeptionen und die Hessischen Kerncurricula herangezogen. Die Stunden werden in einer Schulklasse erprobt und im Anschluss reflektiert.
Die benotete Prüfungsleistung setzt eine schriftliche Ausarbeitung der Planung, Durchführung und Reflexion der durchgeführten Stunden voraus.
LV 3 Didaktik einzelner Lernfelder (S) ⇑
[Si] Das Handbuch Musikpädagogik – eine kritische Lektüre./!/?
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
1. Zum Thema
Kürzlich ist die zweite Auflage des Handbuch Musikpädagogik erschienen, die „[thematische] Erweiterungen“ und „[strukturelle] Modifikationen“ vornimmt, um der „dynamische[n] Entwicklung der Musikpädagogik als Forschungsdisziplin“ Rechnung zu tragen (Dartsch et al., 2026, S. 11).
Die Lehrveranstaltung wird in Form eines Lektüreseminars stattfinden: ausgewählte Inhalte des Handbuchs werden gelesen, diskutiert und in Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Musikunterricht reflektiert.
‚Kritische Lektüre‘ lässt sich dabei auf drei Arten verstehen: 1) Im Seminar wird kritisch gelesen: Die Beiträge werden auf ihre Aktualität, Stringenz, Relevanz etc. hin durchleuchtet und hinterfragt. 2) Es wird reflektiert, inwieweit das Handbuch kritisch (im Sinne von problematisch) zu sehen ist, z. B. in der Zusammenstellung der Themen oder in der Fokussierung auf bestimmte Methodologien. 3) Es wird untersucht, inwieweit im Handbuch eine kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Inhalten erfolgt, beispielweise in der Form, dass Alternativen zu vermeintlich etablierten musikpädagogischen Begriffen, Theorien oder Konzepten präsentiert werden.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Der Einfluss von Lehrkrafterwartungen auf die Leistungsbeurteilung im Musikunterricht
| regelmäßiger Termin ab 22.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Die Erwartungen von Lehrkräften gegenüber ihren Schüler:innen sind im Allgemeinen bereits umfangreich beforscht worden. Für die Musikpädagogik stellt dieses Feld jedoch ein Desiderat dar. Insbesondere musikalische und musikbezogene Erwartungen sind bislang wenig untersucht worden. Es könnte beispielsweise sein, dass eine Lehrerin, die im Studium das Hauptfach Trompete hatte, bei ihren Schüler:innen – unbewusst? – weniger Schwierigkeiten mit B-Tonarten annimmt, aber E-Dur für unspielbar hält. Derartige Erwartungen können Auswirkungen auf Unterrichtsplanung, Unterrichtsdurchführung, Interaktionen im Unterricht, Feedback und nicht zuletzt Diagnostik sowie Leistungsbeurteilung haben. Die zentrale Frage des Seminars wird daher sein, inwiefern sich bei verschiedenen Erwartungshaltungen von Lehrkräften Abweichungen in der Leistungsbeurteilung messen lassen.
Die Lehrveranstaltung ist als Forschungslernseminar angelegt, d.h., wir werden gemeinsam an einem Forschungsprojekt zu dieser Fragestellung arbeiten. Zu Semesterbeginn werden die Grundzüge experimenteller Forschung (vgl. z.B. Huber, 2013; oder in ausführlicher: Sedlmeier & Renkewitz, 2025) sowie für die Thematik relevante Bezugstheorien (z. B. Kahneman, 2011) und -studien (z. B. Bareiß, 2024) vorgestellt. Anschließend werden die Ergebnisse eines Forschungslernseminars diskutiert, das im Wintersemester 2025/26 an der Europa-Universität Flensburg stattgefunden und in gewisser Weise einen Pretest durchgeführt hat. Zuletzt wird der Schwerpunkt darauf liegen, das Flensburger Experiment zu verbessern und/oder zu erweitern, mit einer größeren Stichprobe erneut durchzuführen und die neu gewonnenen Daten auszuwerten.
2. Literatur
Bareiß, L., Platz, F. & Wirzberger, M. (2024). Implicit assumptions of (prospective) music school teachers about musically gifted students. Social Psychology of Education, 27, 1009–1041. https://doi.org/10.1007/s11218-023-09833-8
Kahneman, D. (2011). Schnelles Denken, langsames Denken (23. Aufl.). Penguin Verlag.
Huber, O. (2013). Das psychologische Experiment. Eine Einführung (6., überarb. Aufl). Huber.
Sedlmeier, P. & Renkewitz, F. (2025). Forschungsmethoden und Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler (4., aktual. und erw. Aufl.). Pearson.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Fragen an die Musikpädagogik
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Aufgabe an die Studierenden ist es, Fragen an die Musikpädagogik zu erarbeiten und sich in Kleingruppen oder Einzelarbeit projektartig mit diesen daraus entwickelten Themengebieten intensiv zu beschäftigen. Inhaltlich sind keine Grenzen gesetzt (sofern sich der Bereich der Musikpädagogik wiederfindet). Methodisch wird für eine erfolgreiche Teilnahme die Erstellung eines Projektplanes, eine detaillierte Beschreibung des Vorgehens wie auch eine Präsentation der Ergebnisse erwartet. Möglich sind dabei die unterschiedlichsten Formate (Film, Plakat, Podcast, Materialsammlung, Tagebuch…). Auch eine benotete Prüfungsleistung kann bei entsprechend erweiterter Darstellung erarbeitet werden.
[Si] Listen, Listen, Listen!
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Musik hören, erleben und vermitteln
Im Alltag vieler Musikerinnen und Musiker und besonders im Studium kommt das ungezwungene Hören von Musik häufig zu kurz. Analyse, Technik und Theorie nehmen viel Raum ein, während das unmittelbare Erleben von Musik in den Hintergrund rückt.
Dieses Seminar setzt bewusst hier an. Im Mittelpunkt steht das aktive Hören von Songs ohne Vorinformation. Musik wird zunächst gehört, gespürt und gemeinsam besprochen. Funktionsanalytische und musiktheoretische Aspekte folgen erst in einem zweiten Schritt.
Zentral ist die Frage, was Musik mit uns macht, wenn wir sie hören. Warum machen wir Musik. Geht es darum, Noten korrekt abzuspielen, Akkordverbindungen zu reproduzieren oder Tonleitern sicher zu beherrschen. Oder geht es um Ausdruck, Wirkung und Austausch.
Jede Sitzung beginnt mit Hörimpulsen ohne Kontext oder Erklärung. Die Teilnehmenden beschreiben ihre individuellen Wahrnehmungen, Stimmungen und emotionalen Reaktionen. Der gemeinsame Austausch steht dabei im Vordergrund und eröffnet unterschiedliche Zugänge zur gleichen Musik.
Im weiteren Verlauf wird das Gehörte eingeordnet. Es wird gemeinsam beschrieben, um welches Genre es sich handeln könnte, welche stilistischen Mittel verwendet werden und wodurch bestimmte Genrezuordnungen entstehen. Gleichzeitig wird reflektiert, wo diese Einordnungen an ihre Grenzen stoßen.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Seminars ist das Erarbeiten von Songstrukturen und harmonischen Grundgerüsten. Die schnelle Auffassung von Form, Harmonik und Songaufbau wird gezielt geschult. Darauf aufbauend erstellen die Teilnehmenden einfache und übersichtliche Lead Sheets.
Diese Fähigkeit ist insbesondere für den Lehrerberuf und die Vermittlung von zentraler Bedeutung. Musik verständlich zu strukturieren, schnell zugänglich zu machen und weiterzugeben gehört zu den grundlegenden Kompetenzen.
Ziel des Seminars ist es, eine bewusste und offene Hörhaltung zu entwickeln, das persönliche Repertoire zu erweitern und Sicherheit im Umgang mit musikalischen Strukturen zu gewinnen. Musik soll nicht nur analysiert, sondern erlebt, verstanden und vermittelt werden.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Leistungsschein: bestandene Klausur
[Si] Musik in der Oberstufe
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Dieses Seminar beschäftigt sich mit der didaktischen und methodischen Gestaltung von Musikunterricht in der gymnasialen Oberstufe. Im Mittelpunkt stehen die Analyse curricularer Vorgaben, die Planung kompetenzorientierter Unterrichtseinheiten sowie die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Vermittlungsformen. Ziel des Seminars ist es, theoretische Konzepte mit praxisnahen Unterrichtsbeispielen zu verknüpfen und angehende Lehrkräfte auf die Anforderungen des Musikunterrichts in der Sekundarstufe II vorzubereiten.
[Si] Panopticon, Konzertsaal, Raum der Wünsche? – Musikunterricht aus raumtheoretischen Perspektiven
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
1. Zum Thema
„Raum“ ist ein Begriff, der vielfältige Bedeutungen annehmen kann. In der Musikpädagogik war damit für lange Zeit schlicht der Musikraum oder Klassenraum im Sinne eines Zimmers gemeint. Später hielten Vorstellungen von sozialen, kulturellen und ästhetischen Räumen Einzug in die Musikpädagogik. Seit einigen Jahren ist eine weiter zunehmende Diversifizierung auszumachen.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Raumbegriffe der Musikpädagogik thematisiert, um anschließend der Frage nachzugehen, welche Räume im Musikunterricht geschaffen werden sollten. Die Normativität der Frage rückt diese in die Nähe von Überlegungen, die in musikdidaktischen Konzeptionen angestellt werden. Wünschen wir uns, dass Musikunterricht ein lehrerzentrierter Raum der Überwachung im Sinne eines Panopticons ist? Oder ein metaphorischer Konzertsaal, in dem ausschließlich klassische Musik und ‚Hochkultur‘ unterrichtet werden? Oder doch ein ‚Raum der Wünsche‘, der von Schülerinteressen ausgeht und diese in den Mittelpunkt rückt? Basierend auf der Diskussion derartiger Fragen soll ein Versuch unternommen werden, zu einer möglichst umfassenden Idealvorstellung von gelingendem Musikunterricht zu gelangen.
2. Literatur
Dauth, T. J. (2023). Raumbegriffe in der Musikpädagogik. Eine Systematisierung. Beltz Juventa.
Dauth, T. J. (2026). Raumbegriffe in der Musikpädagogik. In: Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.) (S. 563–571). Waxmann.
Dünne, J. & Günzel, S. (Hrsg.) (2018). Raumtheorie. Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaften (9. Aufl.). Suhrkamp.
Günzel, S. (2017). Raum. Eine kulturwissenschaftliche Einführung. transcript.
Löw, M. (2015). Raumsoziologie (8. Aufl.). Suhrkamp.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
Modul 9c: L3 Musikpraxis 3 ⇑
LV 1 Hauptfach (EU) ⇑
[KU:EU] Einzelunterricht Hauptfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Schlagzeug
[KU:EU] Klavier Hauptfach
[KU:EU] Klavier Hauptfach
LV 2 Nebenfach (EU) ⇑
[KU:EU] Einzelunterricht Nebenfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:EU] Klavier Nebenfach
[KU:EU] Klavier Nebenfach
[KU:EU] Klavier Nebenfach
[KU:EU] Nebenfach Gesang
[KU:EU] Nebenfach Gesang
[KU:EU] Nebenfach Schlagzeug
Der Nebenfach-Einzelunterricht Schlagzeug vermittelt die Grundlagen des Drumsets, der Snaredrum, der Cajon und der Mallets, wobei man selbst wählen kann, mit welchen von diesen Instrumenten man sich beschäftigen möchte.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
Der Unterricht beinhaltet :
am Drumset:
- essentielle Grooves und Fills in stilistischer Breite
- konzeptioneller Aufbau von Schlagzeugrhythmen
- stiltypisches Phrasing und guter Sound in Grooves und Fills
- Songs begleiten
- die Rolle des Drumsets im Bandkontext
- erweitere Koordination am Set
- Improvisation für Grooves, Fills und Solos
auf der Snaredrum:
- korrekte und natürliche Stocktechnik
- Geläufigkeit der Sticks
- Rudiments, Klassische Snaredrum
- Solo-Literatur
auf der Cajon:
- grundlegende und erweiterte Rhythmen für einen vielseitigen Einsatz
- Variationen der Rhythmen und Systematik ihres Aufbaus
- spezifizierte Rhythmen für ein breites Spektrum an Genres
- optimale Anschlagtechnik und differenzierte Tongebung
- Erweitern der spieltechnischen Möglichkeiten
- Songs in unterschiedlichen Genres begleiten und kreativ gestalten
- Improvisation von Grooves und Fills
auf den Mallets:
- Intro auf Marimba, Vibraphon und Xylophon
- 2–Schlägel-Technik und 4–Schlägel-Technik
- Original-Literatur und Bearbeitungen in unterschiedlichen Stilen
- Lesen und Ideo-Kinetik
- Improvisation, Chords und Scales in verschiedenen Stilen
LV 3 Drittfach (EU) ⇑
[KU:EU] Drittfach Gesang
[KU:EU] Drittfach Gesang
[KU:EU] Drittfach Schlagzeug
Der Drittfach-Einzelunterricht Schlagzeug vermittelt die Grundlagen des Drumsets, der Snaredrum, der Cajon und der Mallets, wobei man selbst wählen kann, mit welchen von diesen Instrumenten man sich beschäftigen möchte.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
Der Unterricht beinhaltet :
am Drumset:
- essentielle Grooves und Fills für die wichtigsten Stile
- konzeptioneller Aufbau von Schlagzeugrhythmen
- stiltypisches Phrasing und guter Sound in Grooves und Fills
- Songs begleiten
auf der Snaredrum:
- korrekte und natürliche Stocktechnik
- Geläufigkeit der Sticks
- entwickeln wichtiger Sounds wie z.B. des Wirbels
auf der Cajon:
- grundlegende Rhythmen für einen vielseitigen Einsatz
- Variationen der Rhythmen und Systematik ihres Aufbaus
- optimale Anschlagtechnik und differenzierte Tongebung
- Songs in unterschiedlichen Genres begleiten
auf den Mallets:
- Intro auf Marimba, Vibraphon und Xylophon
- 2- Schlägel-Technik und 4–Schlägel-Technik
- Original-Literatur und Bearbeitungen in unterschiedlichen Stilen
- Lesen und Ideo-Kinetik
- Improvisation, Chords und Scales in verschiedenen Stilen
[KU:EU] Einzelunterricht Drittfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:GU] Gitarre für Nicht-Gitarristen
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 13:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1.Die Veranstaltung widmet sich den Grundlagen des Gitarrenspiels und ist speziell für Studierende konzipiert, die keine Erfahrung mit dem Instrument gemacht haben. Ziel ist es grundlegende Techniken zu erlernen um die Gitarre als Harmonieinstrument einsetzen zu können.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte: - Akkordspiel - Melodiespiel- Begleitmuster - Zupf-/Schlagtechnik - Spielen von Songs
2. Literatur
Jens Kienbaum: Abenteuer Gitarre, Dieter Kreidler: Gitarrenschule für Einzel - oder Gruppenunterricht, Bernhard Kitzel u. Andreas Lutz: Das Ding mit Noten 1-4, Peter Bursch: Gitarrenbuch
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Aktive und regelmäßige Teilnahme.
4. Teilnahmevoraussetzungen: Keine.
[KU:EU] Klavier Drittfach
Termine nach Vereinbarung, Raum D028
[KU:EU] Klavier Drittfach
LV 4 Schulpraktisches Instrumentalspiel I (GU) ⇑
[KU:GU] Schulpraktisches Klavierspiel – Prüfungskurs I
| regelmäßige Termine ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 33 (Musikunterricht) | |
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 27 (Musikunterricht) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 27 (Musikunterricht) | ||
1. Zum Thema:
Arrangement und Ausarbeitung eines Begleitsatzes für ein Lied / einen Song eigener Wahl zum selbstbegleitet gesungenen Vortrag.
Ev.Heraushören und Arrangieren von der CD.
Übung im Begleiten und Singen nach Akkordsymbolen des ausgewählten Repertoires (30 Lieder oder Songs) mit stilistisch angemessenen Begleittechniken + 1 aufwändigeres Arrangement mit kleiner Besetzung
Gezielte Arbeit an der Präsentation der Prüfungsteile.
Übungen im Vom-Blattbegleiten von Songs als weiterer Prüfungsteil.
2. Literatur:
Wird bekannt gegeben.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Prüfung
4.Teilnahmevoraussetzungen:
Anmeldung über StudIP
Es gibt keinen Fortsetzungskurs!
Für L3-Studierende ist dies der 1. Teil der „Schulpraktischen Prüfung“.
[KU:GU] Schulpraktisches Musizieren 1
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Das Musizieren mit Schulklassen ist ein Kernbereich schulischen Musikunterrichts. Dabei stehen die Lehrpersonen vor musikalischen, pädagogischen sowie fachdidaktischen Herausforderungen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns an Hand von Musikstücken mit Strukturen, Stilistik, Groove/Rhythmus und den daraus resultierenden Herausforderungen für die Begleitung am Instrument und der Stimme. Wir besprechen die Erarbeitung möglichst treffender Interpretationen des Werkes unter Berücksichtigung des persönlichen stimmlichen und Instrumentalen Entwicklungsgrades und der möglichen und häufig sehr heterogenen gesanglichen Fähigkeiten von Schulklassen.
Weitere Inhalte:
Erstellen von Arrangements, Instrumentierungen und Bearbeitungen von Musik für die Schulpraxis. Stilistisch differenzierte Begleitung von Liedern und Songs, einfache Improvisationsmodelle, Darstellung harmonischer und rhythmischer Sachverhalte auf dem Instrument.
Das Einstudieren und Anleiten in der Gruppe ist ein zentrales Element in diesem Praxis Seminar und schließt die Auseinandersetzung mit Inhalten von Liedern und Songs, fachdidaktische Analysen und die Umsetzung im Rahmen einer Unterrichtsstunde ein.
Modul 9d: L3 Musikpraxis 4 ⇑
LV 1 Satzlehre II (GU) ⇑
[KU:GU] Satzlehre / Satzanalyse 2
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Verschiedene Musiktheoretische Themenpunkte. Historische Satzlehre mit den Schwerpunkten: Klassik, Romantik, Moderne, Pop-Rock-Jazz; Kompositionsaufträge und Analyse.
Hybrid-Veranstaltung: Teilweise online, teilweise in Präsenz – Planung wird Anfang des Semesters bekanntgegeben.
LV 2 Ensembleleitung I (GU) ⇑
[KU:GU] Ensembleleitung 1-B
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Die Studierenden erweitern und verfeinern die Techniken in Probenmethodik aus Kurs 1-A.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:Prüfung am Ende des Semesters
(für L3 Zwischenprüfung. Abschlussprüfung nach Kurs 2-D)
Teilnahmevoraussetzungen: Vorige Teilnahme an Kurs A oder entsprechende Fähigkeiten
[KU:GU] Ensembleleitung 1-A
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Die Studierenden erlernen die Grundlagen der Ensembleleitung: Schlagtechnik, Probenmethodik, Literaturkunde und Grundlagen der Stimmbildung.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Prüfung nach Kurs B (für L3 Zwischenprüfung. Abschlussprüfung nach Kurs D)
Teilnahmevoraussetzungen:
Kenntnis der Schlagfiguren 2er, 3er, 4er und 6er, Fähigkeit Töne und Akkorde mit Hilfe der Stimmgabel zu singen. Dirigat eines leichten Kanons.
LV 3 Drittfach (EU) ⇑
[KU:EU] Drittfach Gesang
[KU:EU] Drittfach Gesang
[KU:EU] Drittfach Schlagzeug
Der Drittfach-Einzelunterricht Schlagzeug vermittelt die Grundlagen des Drumsets, der Snaredrum, der Cajon und der Mallets, wobei man selbst wählen kann, mit welchen von diesen Instrumenten man sich beschäftigen möchte.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
Der Unterricht beinhaltet :
am Drumset:
- essentielle Grooves und Fills für die wichtigsten Stile
- konzeptioneller Aufbau von Schlagzeugrhythmen
- stiltypisches Phrasing und guter Sound in Grooves und Fills
- Songs begleiten
auf der Snaredrum:
- korrekte und natürliche Stocktechnik
- Geläufigkeit der Sticks
- entwickeln wichtiger Sounds wie z.B. des Wirbels
auf der Cajon:
- grundlegende Rhythmen für einen vielseitigen Einsatz
- Variationen der Rhythmen und Systematik ihres Aufbaus
- optimale Anschlagtechnik und differenzierte Tongebung
- Songs in unterschiedlichen Genres begleiten
auf den Mallets:
- Intro auf Marimba, Vibraphon und Xylophon
- 2- Schlägel-Technik und 4–Schlägel-Technik
- Original-Literatur und Bearbeitungen in unterschiedlichen Stilen
- Lesen und Ideo-Kinetik
- Improvisation, Chords und Scales in verschiedenen Stilen
[KU:EU] Einzelunterricht Drittfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:GU] Gitarre für Nicht-Gitarristen
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 13:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1.Die Veranstaltung widmet sich den Grundlagen des Gitarrenspiels und ist speziell für Studierende konzipiert, die keine Erfahrung mit dem Instrument gemacht haben. Ziel ist es grundlegende Techniken zu erlernen um die Gitarre als Harmonieinstrument einsetzen zu können.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte: - Akkordspiel - Melodiespiel- Begleitmuster - Zupf-/Schlagtechnik - Spielen von Songs
2. Literatur
Jens Kienbaum: Abenteuer Gitarre, Dieter Kreidler: Gitarrenschule für Einzel - oder Gruppenunterricht, Bernhard Kitzel u. Andreas Lutz: Das Ding mit Noten 1-4, Peter Bursch: Gitarrenbuch
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Aktive und regelmäßige Teilnahme.
4. Teilnahmevoraussetzungen: Keine.
[KU:EU] Klavier Drittfach
Termine nach Vereinbarung, Raum D028
[KU:EU] Klavier Drittfach
LV 4 Gehörbildung II (GU) ⇑
[KU:GU] Gehörbildung 2
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 17:30 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema:
Vertiefendes Training des musikalischen Gehörs (Intervalle, Akkorde, Rhythmus- und Melodiediktate, einfache Akkordfolgen).
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Abschlussklausur
3. Teilnahmevoraussetzungen und –beschränkung
Keine
Modul 5a: Musikwissenschaft 1a (Neue Musik) ⇑
LV 1 Musikgeschichte (S) ⇑
LV 2 Systematische Musikwissenschaft (S) ⇑
[Si] „Weil ein Schüler es gesagt hat …“?! – Der Anspruch und das Vorgehen qualitativer Forschungsmethoden in der Musikpädagogik
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema
Das Seminar bietet eine Einführung in qualitative Forschungsmethoden, die in der Musikpädagogik bereits Verwendung finden (z. B. Qualitative Inhaltsanalyse, Grounded Theory Methodology, Dokumentarische Methode, Videographie) oder zukünftig finden könnten. Neben einer Diskussion des Vorgehens der jeweiligen Methode, also der wesentlichen Schritte im Forschungsprozess, wird der Fokus auf die Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen gelegt, mit denen entsprechende Forschungsprojekte verbunden sind. Dazu ist zum einen zu klären, welchen (erkenntnistheoretischen) Anspruch die einzelnen Forschungsmethoden vertreten, und zum anderen, inwieweit es musikpädagogischen Studien gelingt, diesen zu erfüllen.
2. Literatur
Bohnsack, R., Geimer, A. & Meuser, M. (Hrsg.) (2018). Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung (4., vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl.). Barbara Budrich.
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
Flick, U., von Kardorff, E. & Steinke, I. (Hrsg.) (2017). Qualitative Forschung. Ein Handbuch (12. Aufl.). Rowohlt Taschenbuch Verlag.
Schläbitz, N. (2025). „Form follows content“ oder: Wider die Mainstreamforschung – für Forschungspluralismus in der Musikpädagogik. Waxmann.
Schulten, M. L. & Lothwesen K. S. (Hrsg.) (2017). Methoden empirischer Forschung in der Musikpädagogik. Eine anwendungsbezogene Einführung. Waxmann.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Beethovens Symphonien
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Das Seminar ist gleichzeitig eine Vertiefung der Inhalte aus „Formenlehre (Analyse I)“ und anwendungsorientierte Einführung in die Musiktheorie. Anstelle eines kaum zu leistenden geschichtlichen Überblicks über die Vielfalt musiktheoretischer Ansätze beschäftigen wir uns exemplarisch mit William E. Caplins Theorie formaler Funktionen. Dabei versuchen wir einerseits, Caplins Ansatz analytisch anhand von Ludwig van Beethovens symphonischen Werk nachzuvollziehen. Andererseits fragen wir uns aber auch, inwiefern unsere Einzelanalysen für eine Kritik oder Modifikation der Theorie fruchtbar gemacht werden können – wir arbeiten also genuin musiktheoretisch. Darüber hinaus soll das Seminar dazu einladen, sich vertieft mit klingender Musikgeschichte auseinanderzusetzen.
Für die Teilnahme wird ein vorheriger Abschluss der Veranstaltungen „Satzlehre/Satzanalyse I“ und „Formenlehre (Analyse I)“ dringend empfohlen.
Modulzuordnung neue Lehramtsstudiengänge:
03-mus-L1-WP-3b, LV 1
03-mus-L2/L5-P-3c, LV 2
03-mus-L3-WP-5a, LV 2
03-mus-L3-WP-5b, LV 2
03-mus-L3-P-6, LV 2
[Si] Hörweisen und Verarbeitung von Musik
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema:
Musik ist mehr als nur eine Abfolge von Tönen – sie ist ein vielschichtiges Erlebnis, das uns auf unzählige Arten berühren, inspirieren und verbinden kann. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Musikwahrnehmung und ihrer Verarbeitung. Wir werden verschiedene Aspekte davon erleben und qualitativ analysieren.
2. Literatur
wird im Seminar bekannt gegeben
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[P Si] Musikgeschmack und Musikpräferenzen
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Zum Thema: Menschen fühlen sich zu mancher Musik hingezogen, andere lehnen sie dagegen heftig ab oder sie ist ihnen gleichgültig oder sogar peinlich. Eine Vielzahl von Einflussfaktoren kann solche musikbezogenen Urteile und hieraus resultierende Verhaltensweisen bedingen. Das Seminar bietet Einblicke in forschungsmethodische Herangehensweisen, psycho-biologische Erklärungsansätze für Musikurteilsunterschiede und Ablehnungen sowie soziologische Erklärungsansätze (Geschmacksdichotomien, ›Allesfresser-Hypothese‹). Ferner werden entwicklungstypische Beobachtungen (›Offenohrigkeit‹, ›Song-specific age‹) diskutiert und Merkmale des Rezipienten (Persönlichkeit, Gender) in Betracht gezogen. Mögliche Manipulationen von Musikurteilen durch spezifische Kontexte und die Wertevermittlung im Musikunterricht bilden den thematischen Abschluss.
Literatur: Ackermann, T.-I. (2019). Disliked Music. Merkmale, Gründe und Funktionen abgelehnter Musik. Kassel; Auhagen, W./Bullerjahn, C./von Georgi, R. (Hg.) (2014). Musikpsychologie – Offenohrigkeit. Ein Postulat im Focus. Göttingen; Bauernfeind, A.: Wandel des Musikgeschmacks in der Gesellschaft: Der neue kulturästhetische Code der Allesfresser. Saarbrücken 2008; Berli, O. (2014). Grenzenlos guter Geschmack. Die feinen Unterschiede des Musikhörens. Bielefeld; Bullerjahn, C. (2025). Geschmack, Kanonbildung und Werturteil. In K. Mackensen & C. Bullerjahn, Musiksoziologie. Einführung (S. 47–55). Baden-Baden; Bunte, N. (2017). Die Entwicklung musikalischer Konzepte im Grundschulalter und ihre Bedeutung für kindliche Musikpräferenzen. Diss. Universität Bremen; Cohrdes, C. (2014). Auf der Suche nach optimaler Distinktheit. Musikalische Gefallensurteile Jugendlicher und der Einfluss eines Musiker-Images. Berlin; Fuhr, M. (2007). Populäre Musik und Ästhetik. Die historisch-philosophische Rekonstruktion einer Geringschätzung. Bielefeld 2007; Gasser, N. (2019). Why you like it. The Science and Culture of Musical Taste. New York; Gebesmair, A. (2001). Grundzüge einer Soziologie des Musikgeschmacks. Wiesbaden; Greasley, A./Lamont, A. (2018). Musical preferences. In S. Hallam, I. Cross/M. Thaut (Hg.), The Oxford Handbook of Music Psychology (2nd Edition, pp. 263–281). Oxford; Kemnitzer, K. (2022). »Klassik« und »Pop« im alltäglichen Sprachgebrauch. Interviews zur individuellen Bedeutung von Musikpräferenzen. Osnabrück; King, E./Prior, H.M. (Hg.) (2016). Music and Familiarity. Listening, Musicology and Performance. London/New York; Legrand, R. (2018). Geschmack im Musikunterricht: Das strukturelle Selbstverständnis der Musikpädagogik zwischen Wertevermittlung und Wissenschaftlichkeit. Wiesbaden; Parzer, M. (2011). Der gute Musikgeschmack: Zur sozialen Praxis ästhetischer Bewertung in der Popularkultur. Frankfurt u.a.; Pietschmann, K./Wald-Fuhrmann, M. (Hg.) (2013). Der Kanon der Musik. Theorie und Geschichte. Ein Handbuch. München; Schäfer, T./Sedlmeier, P. (2018). Musik im Alltag: Wirkungen, Funktionen und Präferenzen. In A. Lehmann/R. Kopiez (Hg.), Handbuch Musikpsychologie (S. 247–272). Bern; Schwarz, M. (Hg.) (2021). Das verdächtig Populäre in der Musik. Warum wir mögen, wofür wir uns schämen. Wiesbaden.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und L3-Lehramtsstudierende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Metaanalyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die empirische Projektarbeit eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2015) sein.
Teilnahmevoraussetzungen: keine
[H Si] Publikumsforschung
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||

SDG 4.7 – Erwerb notwendiger Kenntnisse zur Förderung nachhaltiger Entwicklung für alle Lernenden
Kulturorchester bzw. Opernhäuser müssen im Zusammenhang mit ihrer langfristigen Existenzsicherung auch angesichts gesellschaftlicher Veränderungen mit Audience Building bzw. Audience Development reagieren. Dabei kann beispielsweise auf Publikumsschwund mit Musikvermittlung bzw. Konzertpädagogik und neuartige Konzertformate reagiert werden, um über hochwertige Bildung nicht nur im Kindesalter, sondern auch noch bei Erwachsenen die Voraussetzungen für den ästhetischen Genuss dieser Formate zu schaffen und neue Publikumssegmente zu gewinnen. Herausforderungen bilden nicht nur die zunehmend eingeschränkte öffentliche Finanzierung, sondern auch ökologische Erwägungen im Zusammenhang mit größeren Festivals jedes Musikstils mit internationaler Reichweite, die größere Reisetätigkeiten und Unterkünfte im Zusammenhang des Festivaltourismus erfordern.
Zum Thema: Musikpublika gibt es bei öffentlichen Live-Musikaufführungen, Übertragungen solcher Musikdarbietungen und spezieller musikspezifischer Medienformate im Radio, Fernsehen bzw. Kino sowie bei öffentlich zugänglich geposteten bzw. live-gestreamten Musikvideos auf Videoportalen. Dem Publikum ist es immer in einem gewissen Ausmaß erlaubt, öffentlich Zustimmung oder Missfallen zu äußern, obwohl im Laufe der Geschichte sich die Rezeptionshaltungen gewandelt haben. Publika können heutzutage beispielsweise über Fragebögen, Interviews, Softwareapplikationen, physiologischen Messungen, Videoanalysen sowie Trafficanalysen erforscht werden, was im Zuge von organisatorischen und ökonomischen Erwägungen immer größere Bedeutung auch in musikbezogenen Berufen gewinnt. Diverse Konzert- und Musiktheatertypen sowie die Wechselwirkung zwischen den für bestimmte Musikstile und Musikgattungen spezifischen Bauwerken, den Ausführenden und dem Publikum werden Berücksichtigung finden. Die Einladung von Gastreferenten sowie der Besuch von mindestens zwei Veranstaltungen (Exkursionen) sind geplant.
Literatur: Adelman-Larsen, N.W.: Rock and Pop Venues. Acoustic and Architectural Design. Cham 2021; Auslander, P.: In Concert. Performing Musical Persona. Ann Arbor 2021; Auslander, P.: Liveness. Performance in a Mediatized Culture. Abingdon/New York 2023; Baym, N.K.: Playing to the Crowd. Musicians, Audiences, and the Intimate Work of Connection. New York 2018; Beranek, L.L.: Concert Halls and Opera Houses. Music, Acoustics, and Architecture. New York 2004; Burland, K./Pitts, S. (Hg.): Coughing and Clapping: Investigating Audience Experience. Farnham/Burlington 2014; Emerson, G.: Audience Experience and Contemporary Classical Music. Negotiating the Experimental and the Accessible in a High Art Subculture. Abingdon/New York 2023; Glogner-Pilz, P./Föhl, P.S. (Hg.): Handbuch Kulturpublikum. Forschungsfragen und -befunde. Wiesbaden 2016; Green, B.: Peak Music Experiences: A New Perspective on Popular Music, Identity and Scenes. London 2022; Holt, F.: Everyone loves live music. A theory of performance institutions. Chicago 2020; Kahle, I.: Populärkultur und sozialökologische Transformation. Potenziale einer reflexiven Nachhaltigkeitskultur auf Musikfestivals. Wiesbaden 2022; Kuchar, R.: Musikclubs zwischen Szene, Stadt und Music Industries. Autonomie, Vereinnahmung, Abhängigkeit. Wiesbaden 2020; Mayer, T.E.: Der Bernstein-Effekt – Klassikstars als Musikvermittler für Jugendliche. Eine exemplarische Untersuchung. Mainz 2017; Müller, Achim/Siebenhaar, Klaus: Stadt – Theater – Publikum. Publikums- und Bevölkerungsstudie 2023 Niedersächsische Staatstheater Hannover. Berlin 2023; Müller, S.O.: Das Publikum macht die Musik. Musikleben in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert. Göttingen 2014; Müller-Brozović, I.: Das Konzert als Resonanzraum. Resonanzaffine Musikvermittlung durch intensives Erleben und Involviertsein. Bielefeld 2024; Müller-Brozovic, I./Weber, B.B.: Das Konzertpublikum der Zukunft. Forschungsperspektiven, Praxisreflexionen und Verortungen im Spannungsfeld einer sich verändernden Gesellschaft. Bielefeld 2022; Petri-Preis, A./Voit, J. (Hg.): Handbuch Musikvermittlung – Studium, Lehre, Berufspraxis. Bielefeld 2023; Pirchner, A.: The Apparatus is Present – Zur Verbindung von Experiment und Konzert in der Musikforschung. Bielefeld 2026; Pitts, S.E./Price, S.M.: Understanding Audience Engagement in the Con-temporary Arts. Abingdon/New York 2021; Rademacher, W.: Jenseits der Konzertsäle. Klassische Musik für breite Bevölkerungsschichten in Berlin um 1900. Stuttgart 2023; Reuband, K.-H. (Hg.): Oper, Publikum und Gesellschaft. Wiesbaden 2018; Schmidt, N.: Das medialisierte Konzert. Zur Repräsentation und Inszenierung von Kunstmusik in den audiovisuellen Medien. Bielefeld 2025; Schwanse, U.: »Wann gehen wir wieder ins Familienkonzert?« Eine empirische Längsschnittstudie über die Erfolgsfaktoren einer langfristigen Kooperation von Konzertveranstalter und Grundschulen. Berlin/Münster 2020; Siebenhaar, K.: Auftrag Publikum. Geschichte. Gegenwart. Zukunft. Berlin 2025; Smith, N.T./Peters, P./Molina, K. (Hg.): Classical Music Futures. Practices of Innovation. Cambridge 2024; Thorau, C./Ziemer, H. (Hg.): The Oxford Handbook of Music Listening in the 19th and 20th Centuries. New York 2019; Tröndle, M. (Hg.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York/Abingdon 2021; Tsioulakis, I./Hytöen-Ng, E. (Hg.): Musicians and their Audiences. Performance, speech and mediation. Abingdon/New York 2017.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Meta-Analyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die schriftliche Ausarbeitung mindestens eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2015) sein.
Teilnahmevoraussetzungen: keine
LV 3 Analyse I (S) ⇑
[Si] Formenlehre (Analyse I)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Das Seminar vermittelt analytische Grundkompetenzen im Umgang mit westlicher Kunstmusik. Die Studierenden lernen zentrale Formtypen kennen wie Fuge, Sonate, Konzert, Lied, und erarbeiten sich ein Verständnis ihrer Strukturen und Dramaturgien. Dabei bewegen wir uns von allgemeinen Prinzipien musikalischer Beziehungsbildung zu konkreten, exemplarischen Werkanalysen. Am Ende des Seminars haben die Studierenden ein Referenzsystem, das ihnen erlaubt bei eigenen Analysen gerade das Spezifische, von der Norm Abweichende zu erkennen und herauszuarbeiten. Darüber hinaus soll anschauliches und effizientes Schreiben analytischer Texte eingeübt werden.
Teilnahmevoraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss der Lehrveranstaltung „Satzlehre und Satzanalyse I“.
Modulzuordnung Lehramt (neue Studienordnung):
03-mus-L2/L5-P-3c
03-mus-L3-P-6
03-mus-L3-WP-5a
Modul 5b: Musikwissenschaft 1b (Populäre Musik) ⇑
LV 1 Musikgeschichte (S) ⇑
[Si] Global Pop
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema: Die Geschichte populärer Musik lässt sich unmöglich als eine Geschichte von klar definierten und voneinander abgeschotteten Kulturräumen erzählen. Eine große Anzahl an Genres, Ästhetiken und Praktiken der populären Musik sind mit genauerem Blick Resultate transnationaler und transkontinentaler Verflechtungen. Mindestens seit dem 19. Jahrhundert haben sich durch koloniale Verstrickungen, globale Ökonomien, Migrationsprozesse und eine infrastrukturell und medial stark vernetzte Welt vielerorts Musikrichtungen herausgebildet, die Elemente aus geographisch weit voneinander liegenden Quellen aufgenommen und zu hybriden Formen weiterentwickelt haben. Solche Verwicklungen oft mit Machtprozessen (kolonialer Handel, Ressourcenextraktion, ökonomische Ausbeutung), aber auch mit Formen von Widerstand und Protest gegen diese Verhältnisse verbunden, weshalb transnationale und transkontinentale Verflechtungen stets aus einer machtkritischen/postkolonialen Perspektive betrachtet werden müssen, in die das Seminar einführen wird. Mit diesem Rüstzeug vergegenwärtigen wir uns anhand ausgewählter Fallstudien grundsätzliche Dynamiken einer Globalgeschichte populärer Musik. Wir blicken auf Popmusik im postsowjetischen Usbekistan, rekonstruieren den Weg des karibischen Reggaeton von Jamaika über Panama nach Puerto Rico und in die globale lateinamerikanische Diaspora; ergründen, was der brasilianische Baile Funk mit dem Hip-Hop des Miami Bass, dem britischen DJ Diplo und der britisch-tamilischen Künstlerin M.I.A. zu tun hat; setzen uns mit dem Aufstieg und dem globalen Erfolg des K-Pops auseinander; gehen den postkolonialen Dynamiken des algerischen Raïs in Frankreich auf den Grund und widmen uns südafrikanischer Popmusik während und nach des Apartheid-Regimes (am Beispiel von Paul Simons „Graceland“ oder wie der Song „Mbube“ zu „Wimoweh“ und schließlich zu „The Lion Sleeps Tonight“ wurde), verfolgen die historischen Karrieren indonesischer Rock’n’Roll-Bands in den Niederlanden und die politische Geschichte von Rock und Hip-Hop in Kambodscha, verschaffen uns Einblicke in die Ästhetik und die Ökonomie des pan-arabischen Ṭarab in Ägypten und Sansibar. Dies sind nur einige von vielen möglichen Beispielen, gerne können im Seminar eigene Vorschläge eingebracht werden.
2. Literatur:
Bhabha, Homi K. 1994. The Location of Culture. London: Routledge. Denning, Michael. 2015. Noise Uprising. The Audiopolitics of a World Musical Revolution. London Verso. Font-Navarette, David. 2015. „Bass 101. Miami, Rio, and the Global Music South”. In: Journal of Popular Music Studies 27 (4), S. 488–517. Gilroy, Paul. 1993. The Black Atlantic. Modernity and Double Consciousness. London: Verso. Klenke, Kerstin. 2019. The Sound State of Uzbekistan. Popular Music and Politics in Karimov Era Uzbekistan. London: Routledge. Kusser, Astrid. 2013. Körper in Schieflage. Tanzen im Strudel des Black Atlantic um 1900. Bielefeld: transcript. Marshall, Wayne. 2008. „Dem Bow, Dembow, Dembo. Translation and Transnation in Reggaeton”. In: Lied und populäre Kultur / Song and Popular Culture 53, S. 131–151. Meintjes, Louise. 2003. Sound of Africa! Making Music Zulu in a South African Studio. Durham: Duke University Press. Meintjes, Louise. 1990. “Paul Simon's Graceland, South Africa, and the Mediation of Musical Meaning”. Ethnomusicology 34 (1), S. 37–73. Mutsaers, Lutgard. 1990. „Indorock. An early Eurorock Style”. In: Popular Music 9 (3), S. 307–320. Taylor, Timothy. 1997. Global Pop. World Music, World Markets. New York: Routledge. Toop Fargion, Janet. 2014. Taarab Music in Zanzibar in the Twentieth Century. A Story of ‘Old is Gold’ and Flying Spirits. London: Routledge. Yoon, Kyong. 2018 „Global Imagination of K-Pop: Pop Music Fans’ Lived Experience of Cultural Hybridity”. In: Popular Music and Society 41 (4), S. 373–389. Filmdokumentationen: Cullman, Sam. 2019. ReMastered. The Lion’s Share. Netflix. Pirozzi, John. 2014. Don’t Think I’ve Forgotten. Cambodia’s Lost Rock’n’Roll. Argot Pictures.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige und aktive Teilnahme/Mitarbeit (mit Protokoll), Leistungsschein: Übernahme eines mündlichen Referats und Hausarbeit.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
[Vl] Kultur- und Mediengeschichte der populären Musik, 1890-1930
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema: Die Vorlesung führt in die populären Musikformen des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts ein. Besondere Berücksichtigung finden mediale und kulturelle Zusammenhänge in Nordamerika und Europa. Einen Schwerpunkt bilden das Aufkommen und die Verbreitung von bspw. Ragtime, Jazz, Kabarett/Musiktheater-Songs, Country und Blues (sowie der allgemeine Aufstieg von „Black Music“ im globalen Norden). Dieser wird verzahnt mit dem zweiten Schwerpunkt, der sich auf die Performancepraktiken und Ökonomie in Inszenierungsformaten des Musiktheaters (Vaudeville, Musical Comedies, Cabaret, Revuen) und technische Medien (Tonträger, Player Pianos, frühes Radio und früher Tonfilm) richtet. Exkurse in den globalen Süden erfolgen anhand einzelner Beispiele. Ziel ist es, die Geschichte populärer Musik im Kontext der damaligen Entstehung einer modernen Unterhaltungsindustrie, Freizeit- und Massenkultur zu begreifen und gesellschaftliche Hintergründe und kulturelle Hegemonien in Bezug auf die klangliche und visuelle Inszenierung von Identitäten und Körpern (Race, Gender, Queerness, Class) zu durchleuchten, was durch einzelne Songbeispiele und Filmausschnitte geschehen wird.
2. Literatur:
Abbott, Lynn & Seroff, Doug 2007: Ragged but Right. Black Traveling Shows, „Coon Songs,“ and the Dark Pathway to Blues and Jazz. Jackson: University of Mississippi. Brooks, Tim 2005: Lost Sounds. Blacks and the Birth of the Recording Industry 1890-1919. Urbana: University of Illinois. Brown, Jayna 2008: Babylon Girls. Black Women Performers and the Shaping of the Modern. Durham: Duke University Press. Chude-Sokei, Louis. 2006. The Last „Darky“. Bert Williams, Black-on-Black Minstrelsy, and the African Diaspora. Durham: Duke University Press. Dolan, Brian. 2009. Inventing Entertainment. The Player Piano and the Origins of an American Musical Industry. Lanham: Rowman & Littlefield. Erenberg, Lewis A. 1981. Steppin' Out. New York Nightlife and the Transformation of American Culture, 1890-1930. Westport: Greenwood. Hamm, Charles. 1997. Irving Berlin. Songs from the Melting Pot. The Formative Years, 1907-1914. New York, Oxford: Oxford University Press. Kenney, William Howland. 1999. Recorded Music in American Life. The Phonograph and Popular Memory, 1890-1945. New York: Oxford University Press. Kibler, M. Alison 1999: Rank Ladies. Gender and Cultural Hierarchy in American Vaudeville. Chapell Hill: University of North Carolina Press. Kusser, Astrid. 2013. Körper in Schieflage. Tanzen im Strudel des Black Atlantic um 1900. Bielefeld: transcript. Lotz, Rainer E. 1997. Black People. Entertainers of African Descent in Europe, and Germany. Bonn: Birgit Lotz Verlag. Millard, Andre. 2005. America on Record. A History of Recorded Sound. Cambridge: Cambridge University Press. Milner, Greg. 2009. Perfecting Sound Forever. The Story of Recorded Music. London: Granta. Schmidt Horning, Susan. 2013. Chasing Sound: Technology, Culture, and the Art of Studio Recording from Edison to the LP. Baltimore: Johns Hopkins University Press. Starr, Larry & Waterman, Christopher. 2003. American Popular Music. From Minstrelsy to MTV. New York: Oxford University Press. Suisman, David. 2009. Selling Sounds. The Commercial Revolution in American Music. Cambridge: Harvard University Press. Tawa, Nicholas E. 1990. The Way to Tin Pan Alley. American Popular Song, 1866-1910. New York: Schirmer Books. Wipplinger, Jonathan O. 2017. The Jazz Republic. Music, Race, and American Culture in Weimar Germany. Ann Arbor: University of Michigan Press.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Leistungsschein: bestandene Klausur
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
[Si] Marokkanischer Jazz
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Das Seminar thematisiert die Entwicklung des Jazz in Marokko von seiner Etablierung während der europäischen Kolonialzeit (1912–1956) bis hin zu eigenständigen marokkanischen Jazz-Fusionen im unabhängigen Staat. Dabei untersuchen wir Jazz als Medium interkultureller Begegnung, Instrument der Kulturdiplomatie sowie als Produktions- und Reflexionsraum postkolonialer Machtdynamiken und westlicher Abhängigkeiten.
Anhand der Analyse von musikalischen Kollaborationen, Festivals, Kulturinstitutionen, Filmproduktionen und Archivprojekten (etwa der Initiative JAM – Jazz Archive Morocco) werden eigenständige marokkanische Fusionen wie Gnawa-Jazz, Dakka-Jazz, Jazz-Beldi und Jazz’Amazigh beleuchtet. Ebenso stehen historische Begegnungen international bekannter Jazzmusiker*innen in Marokko im Fokus – darunter Joséphine Baker, Nina Simone, Randy Weston, Ornette Coleman, Pharoah Sanders, Archie Shepp, Joachim Kühn und Klaus Doldinger. Weitere Schwerpunkte bilden die Rolle von Musikerinnen in einer männlich dominierten Szene, der Einfluss von kulturpolitischen Institutionen auf den Prozess der Festivalisierung, die Repräsentation von Jazz in (post-)kolonialen Medien sowie Nation- und City-Branding durch Jazz.
Das Seminar bietet den Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die Globalisierung des Jazz am Beispiel Marokkos und ermöglicht ein differenziertes Verständnis für die Interpretation marokkanischer Musik im Jazzkontext.
2. Literatur
Callen, Jeffrey. 2006. French Fries in the Tagine: Re-imagining Moroccan Popular Music. Doktorarbeit. Los Angeles: University of California. Aidi, Hisham. 2017. „Tangier’s Jazzmen – and Their Phantom Producer“. Africa Is A Country (30. Oktober). Online verfügbar unter https://africasacountry.com/2017/10/tangiers-jazzmen-and-their-phantom-producer, aufgerufen am 6. Februar 2026. Petzoldt, Eric. 2025. „Jauk Armand Elmaleh-Lemal and the Casablanca Jazz Scene of the 1950s and 1960s“. In The Routledge Companion to Diasporic Jazz Studies, hrsg. von Bruce Johnson, Adam Havas und David Horn, 269–278. New York: Routledge. Petzoldt, Eric. 2024. Facilitating Euro-Moroccan Musical Encounters: the Process and Politics of Jazz Interculturalism in and beyond Morocco. Doktorarbeit. Cambridge: University of Cambridge. McGregor, Elizabeth Vihlen. 2016. Jazz and Postwar French Identity: Improvising the Nation. Lanham: Lexington Books.
Filmdokumentationen und weitere audiovisuelle Quellen: Hübner, Christoph und Gabriele Voss. 2013. Transmitting. Film. 87 min. Deutschland. Matthey, Jacques. 2017. Jazz: The Only Way of Life. 74 min. New York: Pi Production. Musical Encounters Across the Strait of Gibraltar (ERC-Projekt). 2022. „Round Table: Jazz in Morocco/Moroccan jazz“. Online verfügbar unter https://www.youtube.com/watch?v=Ze48F3kbVu4, aufgerufen am 6. Februar 2026.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige und aktive Teilnahme/Mitarbeit (mit Protokoll), Leistungsschein: Übernahme eines mündlichen Referats und Hausarbeit.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine.
LV 2 Systematische Musikwissenschaft (S) ⇑
[Si] „Weil ein Schüler es gesagt hat …“?! – Der Anspruch und das Vorgehen qualitativer Forschungsmethoden in der Musikpädagogik
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema
Das Seminar bietet eine Einführung in qualitative Forschungsmethoden, die in der Musikpädagogik bereits Verwendung finden (z. B. Qualitative Inhaltsanalyse, Grounded Theory Methodology, Dokumentarische Methode, Videographie) oder zukünftig finden könnten. Neben einer Diskussion des Vorgehens der jeweiligen Methode, also der wesentlichen Schritte im Forschungsprozess, wird der Fokus auf die Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen gelegt, mit denen entsprechende Forschungsprojekte verbunden sind. Dazu ist zum einen zu klären, welchen (erkenntnistheoretischen) Anspruch die einzelnen Forschungsmethoden vertreten, und zum anderen, inwieweit es musikpädagogischen Studien gelingt, diesen zu erfüllen.
2. Literatur
Bohnsack, R., Geimer, A. & Meuser, M. (Hrsg.) (2018). Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung (4., vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl.). Barbara Budrich.
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
Flick, U., von Kardorff, E. & Steinke, I. (Hrsg.) (2017). Qualitative Forschung. Ein Handbuch (12. Aufl.). Rowohlt Taschenbuch Verlag.
Schläbitz, N. (2025). „Form follows content“ oder: Wider die Mainstreamforschung – für Forschungspluralismus in der Musikpädagogik. Waxmann.
Schulten, M. L. & Lothwesen K. S. (Hrsg.) (2017). Methoden empirischer Forschung in der Musikpädagogik. Eine anwendungsbezogene Einführung. Waxmann.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Beethovens Symphonien
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Das Seminar ist gleichzeitig eine Vertiefung der Inhalte aus „Formenlehre (Analyse I)“ und anwendungsorientierte Einführung in die Musiktheorie. Anstelle eines kaum zu leistenden geschichtlichen Überblicks über die Vielfalt musiktheoretischer Ansätze beschäftigen wir uns exemplarisch mit William E. Caplins Theorie formaler Funktionen. Dabei versuchen wir einerseits, Caplins Ansatz analytisch anhand von Ludwig van Beethovens symphonischen Werk nachzuvollziehen. Andererseits fragen wir uns aber auch, inwiefern unsere Einzelanalysen für eine Kritik oder Modifikation der Theorie fruchtbar gemacht werden können – wir arbeiten also genuin musiktheoretisch. Darüber hinaus soll das Seminar dazu einladen, sich vertieft mit klingender Musikgeschichte auseinanderzusetzen.
Für die Teilnahme wird ein vorheriger Abschluss der Veranstaltungen „Satzlehre/Satzanalyse I“ und „Formenlehre (Analyse I)“ dringend empfohlen.
Modulzuordnung neue Lehramtsstudiengänge:
03-mus-L1-WP-3b, LV 1
03-mus-L2/L5-P-3c, LV 2
03-mus-L3-WP-5a, LV 2
03-mus-L3-WP-5b, LV 2
03-mus-L3-P-6, LV 2
[Si] Hörweisen und Verarbeitung von Musik
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema:
Musik ist mehr als nur eine Abfolge von Tönen – sie ist ein vielschichtiges Erlebnis, das uns auf unzählige Arten berühren, inspirieren und verbinden kann. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Musikwahrnehmung und ihrer Verarbeitung. Wir werden verschiedene Aspekte davon erleben und qualitativ analysieren.
2. Literatur
wird im Seminar bekannt gegeben
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[H Si] John Williams - Komponist von Blockbustern und Retter klassischer Hollywoodmusik
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Zum Thema: Auch gelegentlichen Kinogängern ist John Williams als Filmkomponist bekannt, jedoch wissen vor allem Europäer nur wenig über seine ausgiebige Tätigkeit als Dirigent (bspw. des Boston Pops Orchestra) oder als Komponist zeitgenössischer Kunstmusik (z. B. zahlreiche Solokonzerte u. Auftragswerke wie Fanfaren u. Hymnen für diverse Anlässe). Blockbuster wie Filme der Star Wars-, Indiana Jones- und Harry Potter-Reihe machten Williams für musikalische Laien zur Gallionsfigur der Filmmusik und seine Filmmusiksuiten zu beliebten Schulorchesterstücken. Inzwischen wird er auch ausgiebiger in der Filmmusikforschung bedacht, die den Schwerpunkt auf seine Bevorzugung symphonischer Scores mit Leitmotivtechnik und spätromantischer Harmonik legt. Jedoch ist er ebenfalls stark im Jazz verwurzelt, was weniger Beachtung findet, und pflegt eine modulare, variantenreiche Kompositionsweise, die sich häufig tradierter Topoi bedient. Anhand von Analysen ausgewählter Konzert- und vor allem filmmusikalischer Werke soll seine stilistische Breite gewürdigt werden.
Literatur: Audissino, E.: Film/Music Analysis. A Film Studies Approach. Southampton 2017; Audissino, E.: The Film Music of John Williams: Reviving Hollywood’s Classical Style. Madison 2021; Audissino, E. (Hg.): John Williams. Music for Film, Television and the Concert Stage. Lucca 2018; Berner, E.: Music in Films about the Shoah. Commemoration, Comfort, Provocation. Cham: 2024; Bullerjahn, C.: Grundlagen der Wirkung von Filmmusik. 5. Auflage. Augsburg: Wißner 2022; Decker, T.: Hymns for the Fallen. Combat Movie Music and Sound after Vietnam. Oakland 2017; Greiving, T.: John Williams: A Composer’s Life. New York 2025; Lehman, F. (Hg.): Film music analysis. Studying the score. New York/Abingdon 2024; Lehman, F.: Hollywood Harmony. Musical Wonder and the Sound of Cinema. New York 2018; Ludwig, A.: Hearing Death at the Movies. Film Music and the Long History of the Dies Irae. Cham 2025; Moormann, P.: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Baden-Baden 2010; Oswald, M.: John Williams und das Leitmotiv der Romantik. Baden-Baden 2025; Power, C.: Composing America: Patriotism, Mythology, and Piety in the Film Scores of John Williams. Diss. Maynooth University 2024; Preusser, G.: Romantik in der Filmmusik zwischen 2010 und 2019. Fiktive Welten im Spannungsfeld von Mythos, Utopie und Leitmotivik. Berlin und Boston 2026; Swanson, S.: Becoming human: The Signifying elements of ›Orga‹ vs. ›Mecha‹ in John Williams’ score to A. I.: Artificial Intelligence (2001). Diss. The State University of New Jersey 2017; Webster, J. L.: The Music of Harry Potter: Continuity and Change in the First Five Films. Diss. University of Oregon 2009; White, D.: The Music of Harry Potter and The Lord of The Rings. Sounds of Home in the Fantasy Franchise. Abingdon/New York 2024.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher analytischer oder empirischer Projektarbeit mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit.
Teilnahmevoraussetzungen: keine.
[P Si] Musikgeschmack und Musikpräferenzen
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Zum Thema: Menschen fühlen sich zu mancher Musik hingezogen, andere lehnen sie dagegen heftig ab oder sie ist ihnen gleichgültig oder sogar peinlich. Eine Vielzahl von Einflussfaktoren kann solche musikbezogenen Urteile und hieraus resultierende Verhaltensweisen bedingen. Das Seminar bietet Einblicke in forschungsmethodische Herangehensweisen, psycho-biologische Erklärungsansätze für Musikurteilsunterschiede und Ablehnungen sowie soziologische Erklärungsansätze (Geschmacksdichotomien, ›Allesfresser-Hypothese‹). Ferner werden entwicklungstypische Beobachtungen (›Offenohrigkeit‹, ›Song-specific age‹) diskutiert und Merkmale des Rezipienten (Persönlichkeit, Gender) in Betracht gezogen. Mögliche Manipulationen von Musikurteilen durch spezifische Kontexte und die Wertevermittlung im Musikunterricht bilden den thematischen Abschluss.
Literatur: Ackermann, T.-I. (2019). Disliked Music. Merkmale, Gründe und Funktionen abgelehnter Musik. Kassel; Auhagen, W./Bullerjahn, C./von Georgi, R. (Hg.) (2014). Musikpsychologie – Offenohrigkeit. Ein Postulat im Focus. Göttingen; Bauernfeind, A.: Wandel des Musikgeschmacks in der Gesellschaft: Der neue kulturästhetische Code der Allesfresser. Saarbrücken 2008; Berli, O. (2014). Grenzenlos guter Geschmack. Die feinen Unterschiede des Musikhörens. Bielefeld; Bullerjahn, C. (2025). Geschmack, Kanonbildung und Werturteil. In K. Mackensen & C. Bullerjahn, Musiksoziologie. Einführung (S. 47–55). Baden-Baden; Bunte, N. (2017). Die Entwicklung musikalischer Konzepte im Grundschulalter und ihre Bedeutung für kindliche Musikpräferenzen. Diss. Universität Bremen; Cohrdes, C. (2014). Auf der Suche nach optimaler Distinktheit. Musikalische Gefallensurteile Jugendlicher und der Einfluss eines Musiker-Images. Berlin; Fuhr, M. (2007). Populäre Musik und Ästhetik. Die historisch-philosophische Rekonstruktion einer Geringschätzung. Bielefeld 2007; Gasser, N. (2019). Why you like it. The Science and Culture of Musical Taste. New York; Gebesmair, A. (2001). Grundzüge einer Soziologie des Musikgeschmacks. Wiesbaden; Greasley, A./Lamont, A. (2018). Musical preferences. In S. Hallam, I. Cross/M. Thaut (Hg.), The Oxford Handbook of Music Psychology (2nd Edition, pp. 263–281). Oxford; Kemnitzer, K. (2022). »Klassik« und »Pop« im alltäglichen Sprachgebrauch. Interviews zur individuellen Bedeutung von Musikpräferenzen. Osnabrück; King, E./Prior, H.M. (Hg.) (2016). Music and Familiarity. Listening, Musicology and Performance. London/New York; Legrand, R. (2018). Geschmack im Musikunterricht: Das strukturelle Selbstverständnis der Musikpädagogik zwischen Wertevermittlung und Wissenschaftlichkeit. Wiesbaden; Parzer, M. (2011). Der gute Musikgeschmack: Zur sozialen Praxis ästhetischer Bewertung in der Popularkultur. Frankfurt u.a.; Pietschmann, K./Wald-Fuhrmann, M. (Hg.) (2013). Der Kanon der Musik. Theorie und Geschichte. Ein Handbuch. München; Schäfer, T./Sedlmeier, P. (2018). Musik im Alltag: Wirkungen, Funktionen und Präferenzen. In A. Lehmann/R. Kopiez (Hg.), Handbuch Musikpsychologie (S. 247–272). Bern; Schwarz, M. (Hg.) (2021). Das verdächtig Populäre in der Musik. Warum wir mögen, wofür wir uns schämen. Wiesbaden.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und L3-Lehramtsstudierende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Metaanalyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die empirische Projektarbeit eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2015) sein.
Teilnahmevoraussetzungen: keine
[H Si] Publikumsforschung
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||

SDG 4.7 – Erwerb notwendiger Kenntnisse zur Förderung nachhaltiger Entwicklung für alle Lernenden
Kulturorchester bzw. Opernhäuser müssen im Zusammenhang mit ihrer langfristigen Existenzsicherung auch angesichts gesellschaftlicher Veränderungen mit Audience Building bzw. Audience Development reagieren. Dabei kann beispielsweise auf Publikumsschwund mit Musikvermittlung bzw. Konzertpädagogik und neuartige Konzertformate reagiert werden, um über hochwertige Bildung nicht nur im Kindesalter, sondern auch noch bei Erwachsenen die Voraussetzungen für den ästhetischen Genuss dieser Formate zu schaffen und neue Publikumssegmente zu gewinnen. Herausforderungen bilden nicht nur die zunehmend eingeschränkte öffentliche Finanzierung, sondern auch ökologische Erwägungen im Zusammenhang mit größeren Festivals jedes Musikstils mit internationaler Reichweite, die größere Reisetätigkeiten und Unterkünfte im Zusammenhang des Festivaltourismus erfordern.
Zum Thema: Musikpublika gibt es bei öffentlichen Live-Musikaufführungen, Übertragungen solcher Musikdarbietungen und spezieller musikspezifischer Medienformate im Radio, Fernsehen bzw. Kino sowie bei öffentlich zugänglich geposteten bzw. live-gestreamten Musikvideos auf Videoportalen. Dem Publikum ist es immer in einem gewissen Ausmaß erlaubt, öffentlich Zustimmung oder Missfallen zu äußern, obwohl im Laufe der Geschichte sich die Rezeptionshaltungen gewandelt haben. Publika können heutzutage beispielsweise über Fragebögen, Interviews, Softwareapplikationen, physiologischen Messungen, Videoanalysen sowie Trafficanalysen erforscht werden, was im Zuge von organisatorischen und ökonomischen Erwägungen immer größere Bedeutung auch in musikbezogenen Berufen gewinnt. Diverse Konzert- und Musiktheatertypen sowie die Wechselwirkung zwischen den für bestimmte Musikstile und Musikgattungen spezifischen Bauwerken, den Ausführenden und dem Publikum werden Berücksichtigung finden. Die Einladung von Gastreferenten sowie der Besuch von mindestens zwei Veranstaltungen (Exkursionen) sind geplant.
Literatur: Adelman-Larsen, N.W.: Rock and Pop Venues. Acoustic and Architectural Design. Cham 2021; Auslander, P.: In Concert. Performing Musical Persona. Ann Arbor 2021; Auslander, P.: Liveness. Performance in a Mediatized Culture. Abingdon/New York 2023; Baym, N.K.: Playing to the Crowd. Musicians, Audiences, and the Intimate Work of Connection. New York 2018; Beranek, L.L.: Concert Halls and Opera Houses. Music, Acoustics, and Architecture. New York 2004; Burland, K./Pitts, S. (Hg.): Coughing and Clapping: Investigating Audience Experience. Farnham/Burlington 2014; Emerson, G.: Audience Experience and Contemporary Classical Music. Negotiating the Experimental and the Accessible in a High Art Subculture. Abingdon/New York 2023; Glogner-Pilz, P./Föhl, P.S. (Hg.): Handbuch Kulturpublikum. Forschungsfragen und -befunde. Wiesbaden 2016; Green, B.: Peak Music Experiences: A New Perspective on Popular Music, Identity and Scenes. London 2022; Holt, F.: Everyone loves live music. A theory of performance institutions. Chicago 2020; Kahle, I.: Populärkultur und sozialökologische Transformation. Potenziale einer reflexiven Nachhaltigkeitskultur auf Musikfestivals. Wiesbaden 2022; Kuchar, R.: Musikclubs zwischen Szene, Stadt und Music Industries. Autonomie, Vereinnahmung, Abhängigkeit. Wiesbaden 2020; Mayer, T.E.: Der Bernstein-Effekt – Klassikstars als Musikvermittler für Jugendliche. Eine exemplarische Untersuchung. Mainz 2017; Müller, Achim/Siebenhaar, Klaus: Stadt – Theater – Publikum. Publikums- und Bevölkerungsstudie 2023 Niedersächsische Staatstheater Hannover. Berlin 2023; Müller, S.O.: Das Publikum macht die Musik. Musikleben in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert. Göttingen 2014; Müller-Brozović, I.: Das Konzert als Resonanzraum. Resonanzaffine Musikvermittlung durch intensives Erleben und Involviertsein. Bielefeld 2024; Müller-Brozovic, I./Weber, B.B.: Das Konzertpublikum der Zukunft. Forschungsperspektiven, Praxisreflexionen und Verortungen im Spannungsfeld einer sich verändernden Gesellschaft. Bielefeld 2022; Petri-Preis, A./Voit, J. (Hg.): Handbuch Musikvermittlung – Studium, Lehre, Berufspraxis. Bielefeld 2023; Pirchner, A.: The Apparatus is Present – Zur Verbindung von Experiment und Konzert in der Musikforschung. Bielefeld 2026; Pitts, S.E./Price, S.M.: Understanding Audience Engagement in the Con-temporary Arts. Abingdon/New York 2021; Rademacher, W.: Jenseits der Konzertsäle. Klassische Musik für breite Bevölkerungsschichten in Berlin um 1900. Stuttgart 2023; Reuband, K.-H. (Hg.): Oper, Publikum und Gesellschaft. Wiesbaden 2018; Schmidt, N.: Das medialisierte Konzert. Zur Repräsentation und Inszenierung von Kunstmusik in den audiovisuellen Medien. Bielefeld 2025; Schwanse, U.: »Wann gehen wir wieder ins Familienkonzert?« Eine empirische Längsschnittstudie über die Erfolgsfaktoren einer langfristigen Kooperation von Konzertveranstalter und Grundschulen. Berlin/Münster 2020; Siebenhaar, K.: Auftrag Publikum. Geschichte. Gegenwart. Zukunft. Berlin 2025; Smith, N.T./Peters, P./Molina, K. (Hg.): Classical Music Futures. Practices of Innovation. Cambridge 2024; Thorau, C./Ziemer, H. (Hg.): The Oxford Handbook of Music Listening in the 19th and 20th Centuries. New York 2019; Tröndle, M. (Hg.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York/Abingdon 2021; Tsioulakis, I./Hytöen-Ng, E. (Hg.): Musicians and their Audiences. Performance, speech and mediation. Abingdon/New York 2017.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Meta-Analyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die schriftliche Ausarbeitung mindestens eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2015) sein.
Teilnahmevoraussetzungen: keine
LV 3 Analyse II (S) ⇑
[Si] Analyse II: Populäre Musik in der Analyse
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema: Das Seminar führt vertiefend in die Analyse populärer Musik ein. In Bezug auf ausgewählte Songs und Tracks werden wir uns einen methodischen Werkzeugkasten erarbeiten, der in die Lage versetzt, eigenständige Analysen anzufertigen. Das Seminar beginnt mit der Einführung in Grundlagen und Problemstellungen der Analyse populärer Musik. In weiteren Sitzungen werden wir uns den klassischen Parametern der Musikanalyse (Form, Melodie, Harmonie, Rhythmus, Timbre) und Erweiterungen davon (Mikrotiming, Groove, Mix, Effekte, Klangbild/Stereopanorama) zuwenden, insbesondere auch mit digitalen Klanganalyse-Tools (wie dem Sonic Visualizer, Stem Splitting Software, Analyse in der DAW) vertraut machen, da gerade die (technische) Gestaltung von Sound in populärer Musik ein entscheidendes, wenn nicht sogar das entscheidende Merkmal geworden ist. Da wissenschaftliche Analyse nicht dem Selbstzweck des Musikverstehens dient (keine Analyse um der Analyse willen), sondern immer einem Erkenntnisinteresse folgt (welche Frage stelle ich eigentlich an den Song/Track? was möchte ich mit der Musikanalyse über Kultur und Gesellschaft usw. erfahren?), vertiefen wir methodische Fragen auch dahingehend, wie sich die Analyse musikalischer Klangstrukturen mit der Analyse soziokultureller, medienkultureller oder politischer Aspekte verbinden lässt (z.B. wie lässt sich Gender im Klang analysieren? Wie verändern Medientechnologien Praktiken der Musikproduktion und wie lässt sich das am Klang „ablesen“?).
2. Literatur:
Appen, Ralf von & Doehring, André. 2014. „Analyse populärer Musik. Madonnas Hung Up“. In: Populäre Musik. Geschichte – Kontexte – Forschungsperspektiven, hrsg. von Ralf von Appen, Nils Grosch & Martin Pfleiderer. Laaber: Laaber, S. 219–240. Brackett, David. 1995. Interpreting Popular Music. Cambridge: Cambridge University Press. Brøvig-Hanssen, Ragnhild & Danielsen, Anne. 2016. Digital Signatures. The Impact of Digitization on Popular Music Sound. Cambridge: MIT Press. Danielsen, Anne (Hg.). 2010. Musical Rhythm in the Age of Digital Reproduction. Farnham: Ashgate. Eidsheim, Nina Sun. 2019. The Race of Sound. Listening, Timbre, and Vocality in African American Music. Durham: Duke University Press. Fink, Robert; Latour, Melinda & Wallmark, Zachary (Hg.). 2018. The Relentless Pursuit of Tone. Timbre in Popular Music. Oxford: Oxford University Press. Helms, Dietrich & Phleps, Thomas (Hg.). 2012. Black Box Pop. Analysen populärer Musik. Bielefeld: transcript. James, Robin 2015: Resilience and Melancholy. Pop Music, Feminism, Neoliberalism. Winchester: Zero Books. Lavengood, Megan. 2017. A New Approach to the Analysis of Timbre. Dissertation: City University of New York. Moore, Allan F. 2012. Song Means. Analysing and Interpreting Recorded Popular Song. London: Routledge. Müller, L. J. 2018. Sound und Sexismus. Geschlecht im Klang populärer Musik. Eine feministisch-musiktheoretische Annäherung. Hamburg: Martha Press. Pfleiderer, Martin; Hähnel, Tilo; Horn, Katrin; Bielefeldt, Christian (Hg.) 2015: Stimme – Kultur – Identität. Vokaler Ausdruck in der populären Musik der USA, 1900-1960. Bielefeld: transcript. Scotto, Circo; Smith, Kenneth & Brackett, John (Hg.). 2018. The Routledge Companion to Popular Music Analysis. London: Routledge.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Leistungsschein: Übernahme eines mündlichen Referats und schriftliche Ausarbeitung einer eigenen Musikanalyse.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
Modul 9e: L3 Musikpraxis 5 ⇑
LV 1 Hauptfach (EU) ⇑
[KU:EU] Einzelunterricht Hauptfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Schlagzeug
[KU:EU] Klavier Hauptfach
[KU:EU] Klavier Hauptfach
LV 2 Hauptfach in Ensemble oder Band (GU) ⇑
[KU:GU] Hauptfach im Ensemble
LV 3 Nebenfach (EU) ⇑
[KU:EU] Einzelunterricht Nebenfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:EU] Klavier Nebenfach
[KU:EU] Klavier Nebenfach
[KU:EU] Klavier Nebenfach
[KU:EU] Nebenfach Gesang
[KU:EU] Nebenfach Gesang
[KU:EU] Nebenfach Schlagzeug
Der Nebenfach-Einzelunterricht Schlagzeug vermittelt die Grundlagen des Drumsets, der Snaredrum, der Cajon und der Mallets, wobei man selbst wählen kann, mit welchen von diesen Instrumenten man sich beschäftigen möchte.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
Der Unterricht beinhaltet :
am Drumset:
- essentielle Grooves und Fills in stilistischer Breite
- konzeptioneller Aufbau von Schlagzeugrhythmen
- stiltypisches Phrasing und guter Sound in Grooves und Fills
- Songs begleiten
- die Rolle des Drumsets im Bandkontext
- erweitere Koordination am Set
- Improvisation für Grooves, Fills und Solos
auf der Snaredrum:
- korrekte und natürliche Stocktechnik
- Geläufigkeit der Sticks
- Rudiments, Klassische Snaredrum
- Solo-Literatur
auf der Cajon:
- grundlegende und erweiterte Rhythmen für einen vielseitigen Einsatz
- Variationen der Rhythmen und Systematik ihres Aufbaus
- spezifizierte Rhythmen für ein breites Spektrum an Genres
- optimale Anschlagtechnik und differenzierte Tongebung
- Erweitern der spieltechnischen Möglichkeiten
- Songs in unterschiedlichen Genres begleiten und kreativ gestalten
- Improvisation von Grooves und Fills
auf den Mallets:
- Intro auf Marimba, Vibraphon und Xylophon
- 2–Schlägel-Technik und 4–Schlägel-Technik
- Original-Literatur und Bearbeitungen in unterschiedlichen Stilen
- Lesen und Ideo-Kinetik
- Improvisation, Chords und Scales in verschiedenen Stilen
Modul 9f: L3 Musikpraxis 6 ⇑
LV 1 Ensembleleitung II (GU) ⇑
[KU:GU] Ensembleleitung 2-D
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Die Studierenden vertiefen die Erkenntnisse aus Ensembleleitung 1 und werden eingeführt in die Unterschiede zwischen Chor – und Orchesterleitung.
Sie studieren selbstständig Chor –und Orchesterstücke ein und befassen sich mit Literaturkunde, Interpretation und Stilistik.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Prüfung nach Kurs 2-D
Teilnahmevoraussetzungen:
Kurs B mit abgeschlossener Prüfung
LV 2 Satzlehre III (GU) ⇑
[KU:GU] Satzlehre 3 (Jazz/Pop)
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Kompositionen und Arrangements werden in verschiedenen Stilen für Vocalensemble/Chor und Band angefertigt.
LV 3 Schulpraktisches Instrumentalspiel II (GU) ⇑
[KU:GU] Schulpraktisches Klavierspiel – Prüfungskurs II
| regelmäßige Termine ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 15:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 27 (Musikunterricht) | |
| wöchentlich Mi. 15:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 33 (Musikunterricht) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 27 (Musikunterricht) | ||
1.Zum Thema:
Inhalt der Veranstaltung ist die Vorbereitung auf den 2. Teil der Schulpraktischen Prüfung für L3-Studierende:
Aus 20 vorgegebenen Songs werden 15 ausgesucht, die sich mit unterschiedlichen Stilen auseinandersetzen. Es sind 10 Kadenzen einzustudieren und in alle Tonarten zu transponieren. Vom Blattspielen und Vom Blattsingen eines schwierigeren Leadsheets
Inhalt der Veranstaltung am Klavier sind deswegen Transpositionsübungen
und Training im vom Blatt-Begleiten.
Die Liste mit den 20 festgelegten Songs, die kurz vor Semesterbeginn
auf Stud IP hochgeladen werden.
Anmeldung über StudIP
2. Literatur:
Ordner mit Songs zur Übung des Blattspiels(Mediothek)
Liste der 20 zu transponierenden Songs auf StudIP
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Bestandene Prüfung Schupra I, die Punktezahl gilt als Vornote
4.Teilnahmevoraussetzungen:
Für L3-Studierende ,die die 1. Teilprüfung „Schulpraktisches Instrumentalspiel I“
absolviert und bestanden haben.
Voranmeldung über StudIP David Holleber
[KU:GU] Schulpraktisches Musizieren II
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Das Musizieren mit Schulklassen ist ein Kernbereich schulischen Musikunterrichts. Dabei stehen die Lehrpersonen vor musikalischen, pädagogischen sowie fachdidaktischen Herausforderungen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns an Hand von Musikstücken mit Strukturen, Stilistik, Groove/Rhythmus und den daraus resultierenden Herausforderungen für die Begleitung am Instrument und der Stimme. Wir besprechen die Erarbeitung möglichst treffender Interpretationen des Werkes unter Berücksichtigung des persönlichen stimmlichen und Instrumentalen Entwicklungsgrades und der möglichen und häufig sehr heterogenen gesanglichen Fähigkeiten von Schulklassen.
Weitere Inhalte:
Erstellen von Arrangements, Instrumentierungen und Bearbeitungen von Musik für die Schulpraxis. Erlernen von Begleitpattern in unterschiedlicher Stilistischer Differenzierung und aufsteigenden Schwierigkeitsgraden. Begleitung von Liedern und Songs, einfache Improvisationsmodelle. Gängige Kadenzen werden eingeübt und diese in alle Tonarten transponiert. Songs einstudieren und Anleiten in der Gruppe/Klasse ist ein zentrales Element in diesem Praxis Seminar und schließt die Auseinandersetzung mit Inhalten von Liedern und Songs, fachdidaktische Analysen und die Umsetzung im Rahmen einer Unterrichtsstunde ein.
LV 4 Improvisation oder Experimentelle Musik (GU) ⇑
[KU:GU] Nothin´ but the Blues
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Nothin´ but the Blues
Blues wird oft als Mutter der westlichen Popularmusik bezeichnet.
In dieser Lehrveranstaltung nähern wir uns dem Blues aus musikalischer und praktischer Perspektive und gehen der Frage nach, warum so viele Genres letztlich auf bluestypische Strukturen/ Elemente zurückgreifen.
Wir arbeiten mit zentralen Elementen des Blues wie Rhythmus, Form, Interpretation und Improvisation. Ziel ist eine differenzierte und präzise Wiedergabe der verschiedenen Blues-Stilistiken. Dabei betrachten wir typische Patterns, Tonmaterial und charakteristische Spielweisen.
Die Lehrveranstaltung richtet sich an alle Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie an alle Sängerinnen und Sänger. Blues ist kein Gitarrenprivileg. Anhand klar strukturierter Improvisationsmodelle üben wir freies Spiel, sichere Orientierung in der Form und die musikalische Interaktion innerhalb der Gruppe. Der Einstieg bleibt bewusst niedrigschwellig, damit alle Teilnehmenden unabhängig vom instrumentalen Entwicklungsstand mitspielen können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Musizieren. Die im Verlauf des Semesters erarbeiteten Stücke sollen in einem kleinen Abschlusskonzert dargeboten werden. Der Saal des Instituts soll dabei möglichst viel von der Atmosphäre transportieren, die Bluesclubs berühmt gemacht hat.
Inhalte der Lehrveranstaltung:
• Stilistiken von Delta Blues bis modernen Bluesformen
• Rhythmik, Form und typische Harmoniestrukturen
• Tonmaterial zum Improvisieren
• Spielpraxis in verschiedenen Besetzungen
• Interaktion zwischen den Musikerinnen und Musikern
• Vorbereitung eines kleinen Abschlusskonzertes
Modul 10c (WP): Praxissemester ⇑
Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminare/die Ringvorlesung Inklusion (L5) melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.
Vorbereitungsseminar ⇑
[Si] Vorbereitung Praxissemester Musik L3 und L5
1. Zum Thema
Im Seminar werden das Vorgehen der Unterrichtsplanung und -analyse weiter vertieft, spezielle Fragen zum bevorstehenden Praxissemester besprochen und unterrichtspraktische Beispiele erprobt. Außerdem werden Unterrichtsmaterialien und Lehrpläne bzw. Bildungsstandards gesichtet und Unterrichtseinheiten geplant.
2. Literatur
Wird beim ersten Treffen bekannt gegeben.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Referat zu einem unterrichtsbezogenen Thema.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Zuteilung durch das Referat für Schulpraktische Studien.
5. Teilnahmebeschränkung
Keine.
6. Stellung im Studienplan
Lehramtsstudiengänge:
Modul 10c: Praxissemester L3
Modul 10b: Praxissemester L5
Fachdidaktisches Seminar im Schwerpunktfach ⇑
[Si] Das Handbuch Musikpädagogik – eine kritische Lektüre./!/?
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
1. Zum Thema
Kürzlich ist die zweite Auflage des Handbuch Musikpädagogik erschienen, die „[thematische] Erweiterungen“ und „[strukturelle] Modifikationen“ vornimmt, um der „dynamische[n] Entwicklung der Musikpädagogik als Forschungsdisziplin“ Rechnung zu tragen (Dartsch et al., 2026, S. 11).
Die Lehrveranstaltung wird in Form eines Lektüreseminars stattfinden: ausgewählte Inhalte des Handbuchs werden gelesen, diskutiert und in Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Musikunterricht reflektiert.
‚Kritische Lektüre‘ lässt sich dabei auf drei Arten verstehen: 1) Im Seminar wird kritisch gelesen: Die Beiträge werden auf ihre Aktualität, Stringenz, Relevanz etc. hin durchleuchtet und hinterfragt. 2) Es wird reflektiert, inwieweit das Handbuch kritisch (im Sinne von problematisch) zu sehen ist, z. B. in der Zusammenstellung der Themen oder in der Fokussierung auf bestimmte Methodologien. 3) Es wird untersucht, inwieweit im Handbuch eine kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Inhalten erfolgt, beispielweise in der Form, dass Alternativen zu vermeintlich etablierten musikpädagogischen Begriffen, Theorien oder Konzepten präsentiert werden.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Der Einfluss von Lehrkrafterwartungen auf die Leistungsbeurteilung im Musikunterricht
| regelmäßiger Termin ab 22.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Die Erwartungen von Lehrkräften gegenüber ihren Schüler:innen sind im Allgemeinen bereits umfangreich beforscht worden. Für die Musikpädagogik stellt dieses Feld jedoch ein Desiderat dar. Insbesondere musikalische und musikbezogene Erwartungen sind bislang wenig untersucht worden. Es könnte beispielsweise sein, dass eine Lehrerin, die im Studium das Hauptfach Trompete hatte, bei ihren Schüler:innen – unbewusst? – weniger Schwierigkeiten mit B-Tonarten annimmt, aber E-Dur für unspielbar hält. Derartige Erwartungen können Auswirkungen auf Unterrichtsplanung, Unterrichtsdurchführung, Interaktionen im Unterricht, Feedback und nicht zuletzt Diagnostik sowie Leistungsbeurteilung haben. Die zentrale Frage des Seminars wird daher sein, inwiefern sich bei verschiedenen Erwartungshaltungen von Lehrkräften Abweichungen in der Leistungsbeurteilung messen lassen.
Die Lehrveranstaltung ist als Forschungslernseminar angelegt, d.h., wir werden gemeinsam an einem Forschungsprojekt zu dieser Fragestellung arbeiten. Zu Semesterbeginn werden die Grundzüge experimenteller Forschung (vgl. z.B. Huber, 2013; oder in ausführlicher: Sedlmeier & Renkewitz, 2025) sowie für die Thematik relevante Bezugstheorien (z. B. Kahneman, 2011) und -studien (z. B. Bareiß, 2024) vorgestellt. Anschließend werden die Ergebnisse eines Forschungslernseminars diskutiert, das im Wintersemester 2025/26 an der Europa-Universität Flensburg stattgefunden und in gewisser Weise einen Pretest durchgeführt hat. Zuletzt wird der Schwerpunkt darauf liegen, das Flensburger Experiment zu verbessern und/oder zu erweitern, mit einer größeren Stichprobe erneut durchzuführen und die neu gewonnenen Daten auszuwerten.
2. Literatur
Bareiß, L., Platz, F. & Wirzberger, M. (2024). Implicit assumptions of (prospective) music school teachers about musically gifted students. Social Psychology of Education, 27, 1009–1041. https://doi.org/10.1007/s11218-023-09833-8
Kahneman, D. (2011). Schnelles Denken, langsames Denken (23. Aufl.). Penguin Verlag.
Huber, O. (2013). Das psychologische Experiment. Eine Einführung (6., überarb. Aufl). Huber.
Sedlmeier, P. & Renkewitz, F. (2025). Forschungsmethoden und Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler (4., aktual. und erw. Aufl.). Pearson.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Fragen an die Musikpädagogik
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Aufgabe an die Studierenden ist es, Fragen an die Musikpädagogik zu erarbeiten und sich in Kleingruppen oder Einzelarbeit projektartig mit diesen daraus entwickelten Themengebieten intensiv zu beschäftigen. Inhaltlich sind keine Grenzen gesetzt (sofern sich der Bereich der Musikpädagogik wiederfindet). Methodisch wird für eine erfolgreiche Teilnahme die Erstellung eines Projektplanes, eine detaillierte Beschreibung des Vorgehens wie auch eine Präsentation der Ergebnisse erwartet. Möglich sind dabei die unterschiedlichsten Formate (Film, Plakat, Podcast, Materialsammlung, Tagebuch…). Auch eine benotete Prüfungsleistung kann bei entsprechend erweiterter Darstellung erarbeitet werden.
[Si] Listen, Listen, Listen!
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Musik hören, erleben und vermitteln
Im Alltag vieler Musikerinnen und Musiker und besonders im Studium kommt das ungezwungene Hören von Musik häufig zu kurz. Analyse, Technik und Theorie nehmen viel Raum ein, während das unmittelbare Erleben von Musik in den Hintergrund rückt.
Dieses Seminar setzt bewusst hier an. Im Mittelpunkt steht das aktive Hören von Songs ohne Vorinformation. Musik wird zunächst gehört, gespürt und gemeinsam besprochen. Funktionsanalytische und musiktheoretische Aspekte folgen erst in einem zweiten Schritt.
Zentral ist die Frage, was Musik mit uns macht, wenn wir sie hören. Warum machen wir Musik. Geht es darum, Noten korrekt abzuspielen, Akkordverbindungen zu reproduzieren oder Tonleitern sicher zu beherrschen. Oder geht es um Ausdruck, Wirkung und Austausch.
Jede Sitzung beginnt mit Hörimpulsen ohne Kontext oder Erklärung. Die Teilnehmenden beschreiben ihre individuellen Wahrnehmungen, Stimmungen und emotionalen Reaktionen. Der gemeinsame Austausch steht dabei im Vordergrund und eröffnet unterschiedliche Zugänge zur gleichen Musik.
Im weiteren Verlauf wird das Gehörte eingeordnet. Es wird gemeinsam beschrieben, um welches Genre es sich handeln könnte, welche stilistischen Mittel verwendet werden und wodurch bestimmte Genrezuordnungen entstehen. Gleichzeitig wird reflektiert, wo diese Einordnungen an ihre Grenzen stoßen.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Seminars ist das Erarbeiten von Songstrukturen und harmonischen Grundgerüsten. Die schnelle Auffassung von Form, Harmonik und Songaufbau wird gezielt geschult. Darauf aufbauend erstellen die Teilnehmenden einfache und übersichtliche Lead Sheets.
Diese Fähigkeit ist insbesondere für den Lehrerberuf und die Vermittlung von zentraler Bedeutung. Musik verständlich zu strukturieren, schnell zugänglich zu machen und weiterzugeben gehört zu den grundlegenden Kompetenzen.
Ziel des Seminars ist es, eine bewusste und offene Hörhaltung zu entwickeln, das persönliche Repertoire zu erweitern und Sicherheit im Umgang mit musikalischen Strukturen zu gewinnen. Musik soll nicht nur analysiert, sondern erlebt, verstanden und vermittelt werden.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Leistungsschein: bestandene Klausur
[Si] Musik in der Oberstufe
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Dieses Seminar beschäftigt sich mit der didaktischen und methodischen Gestaltung von Musikunterricht in der gymnasialen Oberstufe. Im Mittelpunkt stehen die Analyse curricularer Vorgaben, die Planung kompetenzorientierter Unterrichtseinheiten sowie die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Vermittlungsformen. Ziel des Seminars ist es, theoretische Konzepte mit praxisnahen Unterrichtsbeispielen zu verknüpfen und angehende Lehrkräfte auf die Anforderungen des Musikunterrichts in der Sekundarstufe II vorzubereiten.
[Si] Panopticon, Konzertsaal, Raum der Wünsche? – Musikunterricht aus raumtheoretischen Perspektiven
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
1. Zum Thema
„Raum“ ist ein Begriff, der vielfältige Bedeutungen annehmen kann. In der Musikpädagogik war damit für lange Zeit schlicht der Musikraum oder Klassenraum im Sinne eines Zimmers gemeint. Später hielten Vorstellungen von sozialen, kulturellen und ästhetischen Räumen Einzug in die Musikpädagogik. Seit einigen Jahren ist eine weiter zunehmende Diversifizierung auszumachen.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Raumbegriffe der Musikpädagogik thematisiert, um anschließend der Frage nachzugehen, welche Räume im Musikunterricht geschaffen werden sollten. Die Normativität der Frage rückt diese in die Nähe von Überlegungen, die in musikdidaktischen Konzeptionen angestellt werden. Wünschen wir uns, dass Musikunterricht ein lehrerzentrierter Raum der Überwachung im Sinne eines Panopticons ist? Oder ein metaphorischer Konzertsaal, in dem ausschließlich klassische Musik und ‚Hochkultur‘ unterrichtet werden? Oder doch ein ‚Raum der Wünsche‘, der von Schülerinteressen ausgeht und diese in den Mittelpunkt rückt? Basierend auf der Diskussion derartiger Fragen soll ein Versuch unternommen werden, zu einer möglichst umfassenden Idealvorstellung von gelingendem Musikunterricht zu gelangen.
2. Literatur
Dauth, T. J. (2023). Raumbegriffe in der Musikpädagogik. Eine Systematisierung. Beltz Juventa.
Dauth, T. J. (2026). Raumbegriffe in der Musikpädagogik. In: Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.) (S. 563–571). Waxmann.
Dünne, J. & Günzel, S. (Hrsg.) (2018). Raumtheorie. Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaften (9. Aufl.). Suhrkamp.
Günzel, S. (2017). Raum. Eine kulturwissenschaftliche Einführung. transcript.
Löw, M. (2015). Raumsoziologie (8. Aufl.). Suhrkamp.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
Fachdidaktisches Seminar im zweiten Fach ⇑
[Si] Das Handbuch Musikpädagogik – eine kritische Lektüre./!/?
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
1. Zum Thema
Kürzlich ist die zweite Auflage des Handbuch Musikpädagogik erschienen, die „[thematische] Erweiterungen“ und „[strukturelle] Modifikationen“ vornimmt, um der „dynamische[n] Entwicklung der Musikpädagogik als Forschungsdisziplin“ Rechnung zu tragen (Dartsch et al., 2026, S. 11).
Die Lehrveranstaltung wird in Form eines Lektüreseminars stattfinden: ausgewählte Inhalte des Handbuchs werden gelesen, diskutiert und in Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Musikunterricht reflektiert.
‚Kritische Lektüre‘ lässt sich dabei auf drei Arten verstehen: 1) Im Seminar wird kritisch gelesen: Die Beiträge werden auf ihre Aktualität, Stringenz, Relevanz etc. hin durchleuchtet und hinterfragt. 2) Es wird reflektiert, inwieweit das Handbuch kritisch (im Sinne von problematisch) zu sehen ist, z. B. in der Zusammenstellung der Themen oder in der Fokussierung auf bestimmte Methodologien. 3) Es wird untersucht, inwieweit im Handbuch eine kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Inhalten erfolgt, beispielweise in der Form, dass Alternativen zu vermeintlich etablierten musikpädagogischen Begriffen, Theorien oder Konzepten präsentiert werden.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Der Einfluss von Lehrkrafterwartungen auf die Leistungsbeurteilung im Musikunterricht
| regelmäßiger Termin ab 22.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Die Erwartungen von Lehrkräften gegenüber ihren Schüler:innen sind im Allgemeinen bereits umfangreich beforscht worden. Für die Musikpädagogik stellt dieses Feld jedoch ein Desiderat dar. Insbesondere musikalische und musikbezogene Erwartungen sind bislang wenig untersucht worden. Es könnte beispielsweise sein, dass eine Lehrerin, die im Studium das Hauptfach Trompete hatte, bei ihren Schüler:innen – unbewusst? – weniger Schwierigkeiten mit B-Tonarten annimmt, aber E-Dur für unspielbar hält. Derartige Erwartungen können Auswirkungen auf Unterrichtsplanung, Unterrichtsdurchführung, Interaktionen im Unterricht, Feedback und nicht zuletzt Diagnostik sowie Leistungsbeurteilung haben. Die zentrale Frage des Seminars wird daher sein, inwiefern sich bei verschiedenen Erwartungshaltungen von Lehrkräften Abweichungen in der Leistungsbeurteilung messen lassen.
Die Lehrveranstaltung ist als Forschungslernseminar angelegt, d.h., wir werden gemeinsam an einem Forschungsprojekt zu dieser Fragestellung arbeiten. Zu Semesterbeginn werden die Grundzüge experimenteller Forschung (vgl. z.B. Huber, 2013; oder in ausführlicher: Sedlmeier & Renkewitz, 2025) sowie für die Thematik relevante Bezugstheorien (z. B. Kahneman, 2011) und -studien (z. B. Bareiß, 2024) vorgestellt. Anschließend werden die Ergebnisse eines Forschungslernseminars diskutiert, das im Wintersemester 2025/26 an der Europa-Universität Flensburg stattgefunden und in gewisser Weise einen Pretest durchgeführt hat. Zuletzt wird der Schwerpunkt darauf liegen, das Flensburger Experiment zu verbessern und/oder zu erweitern, mit einer größeren Stichprobe erneut durchzuführen und die neu gewonnenen Daten auszuwerten.
2. Literatur
Bareiß, L., Platz, F. & Wirzberger, M. (2024). Implicit assumptions of (prospective) music school teachers about musically gifted students. Social Psychology of Education, 27, 1009–1041. https://doi.org/10.1007/s11218-023-09833-8
Kahneman, D. (2011). Schnelles Denken, langsames Denken (23. Aufl.). Penguin Verlag.
Huber, O. (2013). Das psychologische Experiment. Eine Einführung (6., überarb. Aufl). Huber.
Sedlmeier, P. & Renkewitz, F. (2025). Forschungsmethoden und Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler (4., aktual. und erw. Aufl.). Pearson.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Fragen an die Musikpädagogik
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Aufgabe an die Studierenden ist es, Fragen an die Musikpädagogik zu erarbeiten und sich in Kleingruppen oder Einzelarbeit projektartig mit diesen daraus entwickelten Themengebieten intensiv zu beschäftigen. Inhaltlich sind keine Grenzen gesetzt (sofern sich der Bereich der Musikpädagogik wiederfindet). Methodisch wird für eine erfolgreiche Teilnahme die Erstellung eines Projektplanes, eine detaillierte Beschreibung des Vorgehens wie auch eine Präsentation der Ergebnisse erwartet. Möglich sind dabei die unterschiedlichsten Formate (Film, Plakat, Podcast, Materialsammlung, Tagebuch…). Auch eine benotete Prüfungsleistung kann bei entsprechend erweiterter Darstellung erarbeitet werden.
[Si] Listen, Listen, Listen!
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Musik hören, erleben und vermitteln
Im Alltag vieler Musikerinnen und Musiker und besonders im Studium kommt das ungezwungene Hören von Musik häufig zu kurz. Analyse, Technik und Theorie nehmen viel Raum ein, während das unmittelbare Erleben von Musik in den Hintergrund rückt.
Dieses Seminar setzt bewusst hier an. Im Mittelpunkt steht das aktive Hören von Songs ohne Vorinformation. Musik wird zunächst gehört, gespürt und gemeinsam besprochen. Funktionsanalytische und musiktheoretische Aspekte folgen erst in einem zweiten Schritt.
Zentral ist die Frage, was Musik mit uns macht, wenn wir sie hören. Warum machen wir Musik. Geht es darum, Noten korrekt abzuspielen, Akkordverbindungen zu reproduzieren oder Tonleitern sicher zu beherrschen. Oder geht es um Ausdruck, Wirkung und Austausch.
Jede Sitzung beginnt mit Hörimpulsen ohne Kontext oder Erklärung. Die Teilnehmenden beschreiben ihre individuellen Wahrnehmungen, Stimmungen und emotionalen Reaktionen. Der gemeinsame Austausch steht dabei im Vordergrund und eröffnet unterschiedliche Zugänge zur gleichen Musik.
Im weiteren Verlauf wird das Gehörte eingeordnet. Es wird gemeinsam beschrieben, um welches Genre es sich handeln könnte, welche stilistischen Mittel verwendet werden und wodurch bestimmte Genrezuordnungen entstehen. Gleichzeitig wird reflektiert, wo diese Einordnungen an ihre Grenzen stoßen.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Seminars ist das Erarbeiten von Songstrukturen und harmonischen Grundgerüsten. Die schnelle Auffassung von Form, Harmonik und Songaufbau wird gezielt geschult. Darauf aufbauend erstellen die Teilnehmenden einfache und übersichtliche Lead Sheets.
Diese Fähigkeit ist insbesondere für den Lehrerberuf und die Vermittlung von zentraler Bedeutung. Musik verständlich zu strukturieren, schnell zugänglich zu machen und weiterzugeben gehört zu den grundlegenden Kompetenzen.
Ziel des Seminars ist es, eine bewusste und offene Hörhaltung zu entwickeln, das persönliche Repertoire zu erweitern und Sicherheit im Umgang mit musikalischen Strukturen zu gewinnen. Musik soll nicht nur analysiert, sondern erlebt, verstanden und vermittelt werden.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Leistungsschein: bestandene Klausur
[Si] Musik in der Oberstufe
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Dieses Seminar beschäftigt sich mit der didaktischen und methodischen Gestaltung von Musikunterricht in der gymnasialen Oberstufe. Im Mittelpunkt stehen die Analyse curricularer Vorgaben, die Planung kompetenzorientierter Unterrichtseinheiten sowie die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Vermittlungsformen. Ziel des Seminars ist es, theoretische Konzepte mit praxisnahen Unterrichtsbeispielen zu verknüpfen und angehende Lehrkräfte auf die Anforderungen des Musikunterrichts in der Sekundarstufe II vorzubereiten.
[Si] Panopticon, Konzertsaal, Raum der Wünsche? – Musikunterricht aus raumtheoretischen Perspektiven
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
1. Zum Thema
„Raum“ ist ein Begriff, der vielfältige Bedeutungen annehmen kann. In der Musikpädagogik war damit für lange Zeit schlicht der Musikraum oder Klassenraum im Sinne eines Zimmers gemeint. Später hielten Vorstellungen von sozialen, kulturellen und ästhetischen Räumen Einzug in die Musikpädagogik. Seit einigen Jahren ist eine weiter zunehmende Diversifizierung auszumachen.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Raumbegriffe der Musikpädagogik thematisiert, um anschließend der Frage nachzugehen, welche Räume im Musikunterricht geschaffen werden sollten. Die Normativität der Frage rückt diese in die Nähe von Überlegungen, die in musikdidaktischen Konzeptionen angestellt werden. Wünschen wir uns, dass Musikunterricht ein lehrerzentrierter Raum der Überwachung im Sinne eines Panopticons ist? Oder ein metaphorischer Konzertsaal, in dem ausschließlich klassische Musik und ‚Hochkultur‘ unterrichtet werden? Oder doch ein ‚Raum der Wünsche‘, der von Schülerinteressen ausgeht und diese in den Mittelpunkt rückt? Basierend auf der Diskussion derartiger Fragen soll ein Versuch unternommen werden, zu einer möglichst umfassenden Idealvorstellung von gelingendem Musikunterricht zu gelangen.
2. Literatur
Dauth, T. J. (2023). Raumbegriffe in der Musikpädagogik. Eine Systematisierung. Beltz Juventa.
Dauth, T. J. (2026). Raumbegriffe in der Musikpädagogik. In: Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.) (S. 563–571). Waxmann.
Dünne, J. & Günzel, S. (Hrsg.) (2018). Raumtheorie. Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaften (9. Aufl.). Suhrkamp.
Günzel, S. (2017). Raum. Eine kulturwissenschaftliche Einführung. transcript.
Löw, M. (2015). Raumsoziologie (8. Aufl.). Suhrkamp.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare ⇑
Auswertungsseminar ⇑
Modul 9g: L3 Musikpraxis 7 ⇑
LV 1 Vertiefung Musik und Computer (GU) ⇑
[Si] Vertiefungskurs Musik und Computer: Komposition mit Ableton Live
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
Im Seminar sollen grundlegende Funktionen der DAW Ableton Live vermittelt und erprobt werden. Ziel ist es, eine oder mehrere eigene Kompositionen selbstständig zu realisieren und je nach Interesse der Teilnehmer_innen über ein selbst gewähltes Medium zugänglich zu machen oder zur Aufführung zu bringen. Stilistisch sind hier keine Grenzen gesetzt – von EDM über Hip Hop Beats bis hin zu experimentellen Klanggestaltungen ist alles möglich. Das Ziel ist es, die Kenntnisse im Umgang mit einer digitalen Audioumgebung zu vertiefen und praxisnah anzuwenden.
LV 2 Unterrichtsbezogene Musikpraxis II (GU) ⇑
[KU:GU] Fachdidaktische Übung – Differenzierung im Musikunterricht
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 09:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Dieses Seminar thematisiert den konstruktiven Umgang mit Heterogenität in musikpädagogischen Lernsettings. Ausgehend von unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, musikalischen Vorerfahrungen und individuellen Förderbedarfen werden Konzepte der inneren Differenzierung vorgestellt und kritisch reflektiert. Die Teilnehmenden entwickeln anhand praktischer Beispiele differenzierte Unterrichtsarrangements in den Bereichen Musizieren, Hören, Analysieren und Reflektieren. Ziel ist es, musikunterrichtliche Lernprozesse so zu gestalten, dass alle Lernenden aktiv und ihren Fähigkeiten entsprechend teilnehmen können.
[Wshop] Songworkshop
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
In diesem Praxisworkshop sollen bereits bekannte Songs gemeinsam erarbeitet und in neuen Arrangements umgesetzt werden. Ziel ist es daher explizit nicht, möglichst originalgetreue Coverversionen, sondern eigene Interpretationen zu arrangieren. Dabei kann sich streng am Material des Vorbildes (Harmonik, Melodik, Form etc.) orientiert oder dieses abgewandelt werden. Die Umsetzung soll in der Gruppe erarbeitet werden und ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Instrumenten. Der Workshop ist offen für alle, egal welche(s) Instrument(e), egal welcher Erfahrungsgrad –Banderfahrung ist vorteilhaft, aber keine Pflicht ist.
Gefördert und gefordert werden in diesem Format insbesondere Aspekte wie: musikanalytische Fertigkeiten, Wissen über stilistische Besonderheiten, Transfer von theoretischen Aspekten in praktischer Umsetzung, kreativer Arbeitsprozess, Experimentieren mit musikalischen Mitteln und Erproben der daraus resultierenden Wirkung sowie Anleiten und Mitwirken in einem Ensemble.
LV 3 Ensemblepraxis III (GU) ⇑
[KU:Ch,O] Chor des Musikinstituts
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 18:15 - 19:45 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Der Chor des Musikinstitutes erarbeitet ein Programm mit unterschiedlichen Werken aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Stilen.
Termine für Konzert und Probenwochenende werden je nach Möglichkeiten noch bekannt gegeben.
Der Chor dient gleichzeitig zu einem gewissen Maße als Praxisfeld für teilnehmende Ensembleleitungs-StudentInnen.
Der Chor ist offen für Studierende aller Studienrichtungen, für Gasthörer und Externe.
[KU:GU] Ensemblepraxis / KlavierPlus
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Zum Thema: Studierende können sich zu Duos oder Trios oder noch größeren Besetzungen (Salonorchester) zusammenfinden und sich Werke für Melodieinstrumente und Klavier, oder Liedliteratur für Gesang und Klavier oder für 2 Klaviere/vierhändig erarbeiten.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme und Üben und Teilnahme an der abschließenden Performance/Konzert.
Das Abschlusskonzert soll in der letzten Semesterwoche stattfinden.
03-Mus-L1-P-07a (Zusatzangebot)
03-Mus-L1-P-07b (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7a (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7b (Zusatzangebot)
[KU:GU] Essential Styles Lab
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | |
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
Berthold Möller
Essential Styles Lab L1,L2,L3,L5, Ba MP,
1. Zum Thema
Das Essential Styles Lab widmet sich in praktischer Bandarbeit wichtigen populären Musikrichtungen wie Rock, Blues, Soul, Funk, Jazz, Salsa und Brazilian. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, alle Instrumente sind eingeladen. Jedes der im Seminar zusammengefundenen Ensembles erarbeitet je einen Song aus jeder Stilrichtung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf stilgetreuer Interpretation. Ziel ist es, die wesentlichen Merkmale jedes der behandelten Genres zu kennen und in der Musik umzusetzen. Das Essential Styles Lab geht den Fragen nach: welches Instrument spielt welche Linie aus welchen Gründen. Dazu werden die Parts jedes Instruments isoliert betrachtet, ihre konzeptionelle Rolle aufbereitet und ins musikalische Gefüge eingebettet. Charakteristische Spielkonzepte wie Improvisation finden ebenfalls Eingang. Darüber hinaus vermittelt das Seminar die Hintergründe zu den Genres bezüglich regionaler Herkunft, Epoche, kulturellen Aspekten sowie stilbildenden Künstler*innen.
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Teilnahme;
Aufarbeiten des durchgenommenen Material
Abschlussauftritt am Semesterende
1. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
In diesen Modulen ist eine einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Ensemblepraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Ensemblepraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Ensemblepraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
In den Modulen 9a, 9d und 9f ist einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
[KU:GU] Nothin´ but the Blues
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Nothin´ but the Blues
Blues wird oft als Mutter der westlichen Popularmusik bezeichnet.
In dieser Lehrveranstaltung nähern wir uns dem Blues aus musikalischer und praktischer Perspektive und gehen der Frage nach, warum so viele Genres letztlich auf bluestypische Strukturen/ Elemente zurückgreifen.
Wir arbeiten mit zentralen Elementen des Blues wie Rhythmus, Form, Interpretation und Improvisation. Ziel ist eine differenzierte und präzise Wiedergabe der verschiedenen Blues-Stilistiken. Dabei betrachten wir typische Patterns, Tonmaterial und charakteristische Spielweisen.
Die Lehrveranstaltung richtet sich an alle Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie an alle Sängerinnen und Sänger. Blues ist kein Gitarrenprivileg. Anhand klar strukturierter Improvisationsmodelle üben wir freies Spiel, sichere Orientierung in der Form und die musikalische Interaktion innerhalb der Gruppe. Der Einstieg bleibt bewusst niedrigschwellig, damit alle Teilnehmenden unabhängig vom instrumentalen Entwicklungsstand mitspielen können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Musizieren. Die im Verlauf des Semesters erarbeiteten Stücke sollen in einem kleinen Abschlusskonzert dargeboten werden. Der Saal des Instituts soll dabei möglichst viel von der Atmosphäre transportieren, die Bluesclubs berühmt gemacht hat.
Inhalte der Lehrveranstaltung:
• Stilistiken von Delta Blues bis modernen Bluesformen
• Rhythmik, Form und typische Harmoniestrukturen
• Tonmaterial zum Improvisieren
• Spielpraxis in verschiedenen Besetzungen
• Interaktion zwischen den Musikerinnen und Musikern
• Vorbereitung eines kleinen Abschlusskonzertes
[KU:GU] Rhythmustraining - Basis-Seminar / alle Instrumente
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Berthold Möller
Rhythmustraining – Basis Seminar / alle Instrumente Ba MP, Ba MW, Kindheitspädagogik,
L1,L2,L3,L5,
Künstlerischer Gruppenunterricht Di., 09.00 -10.00 Uhr, Phil II, D 019
1.Zum Thema:
Keine Vorkenntnisse auf einem Instrument oder in Notation notwendig.
Wer Musik macht und weitergibt benötigt gutes Rhythmus-Können.
Dieses Seminar vermittelt die Grundlagen von Rhythmus in Theorie und Praxis.
Die Veranstaltung zeigt Konzepte zum Entwickeln eigener rhythmischer Fähigkeiten und bietet
Ideen für die Arbeit mit der jeweils eigenen Zielgruppe. Dazu gehören Möglichkeiten,
Rhythmus mit Bodypercussion umzusetzen, genauso wie rhythmische Vortragsstücke für
Gruppen verschiedener Art einzuüben. Die Studierenden erlangen die Fertigkeit, Noten zu lesen,
zu schreiben und notierte Rhythmuspatterns praktisch anzuwenden. Die Arbeit mit
Hörbeispielen schult das Erfassen rhythmischer Figuren, z.B. in Songs oder anderen
musikalischen Kontexten. Rhythmus steht für Feeling, Flow und Groove. Er bietet große
Möglichkeiten zur individuellen kreativen Gestaltung. Deswegen liegt ein besonderer
Schwerpunkt liegt des Seminars auf dem Aspekt, die musikalischen Möglichkeiten von
Rhythmus zu entdecken und zu nutzen.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte:
– Rhythmus, Puls, Metrum: Definition, Bedeutung, Darstellung.
– Timing: Klangdauer und ihre Zwischenräume im musikalischen Zeitverlauf
– Grundpuls und seine Unterteilungen: Möglichkeiten der Auffassung,
Bedeutung für Musikstile
– Body Percussion: Rhythmus mit Körper und Stimme ausdrücken
- Vermitteln von Rhythmus an verschiedene Zielgruppen
- Analysieren und Notieren rhythmischer Figuren
– Arbeit mit Metronom: Objektivieren von Tempo
– Rhythmische Charakteristika unterschiedlicher Stile
– Rhythmische Notation und ihre Zählweisen
– Inneres Hören und Verbalisieren von Rhythmus
– Taktarten: Eigenheiten; Ziffern und ihre Bedeutung
2. Literatur
Berthold Möller: selbst verfasstes Material
Louie Bellson: Modern Reading Text in 4/4;
Ted Reed: Progressive Steps To Syncopation
Gary Chester: The New Breed;
Dante Agostini: Solfege Rhythmique;
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme; Aufarbeiten des durchgenommenen Materials.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Für L1-, L2-, L3-, L5- Ba MP, Ba MW-Studierende.
5. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
B.A. Kindheitspädagogik:
03 BA REF Mus, LV D
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Musikpraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
[KU:GU] Rhythmustraining - Intermediate Seminar / alle Instrumente
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 13:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Berthold Möller
Rhythmustraining - Seminar Intermediate, alle Instrumente L1,L2,L3,L5, Ba MP, Ba MW,
Kindheitspädagogik
Künstlerischer Gruppenunterricht: Mi. 12.00 -13.00 Uhr, Phil II, D 007
1. Zum Thema:
Für Studierende mit praktischen und theoretischen Grundlagen.
Dieses Seminar widmet sich dem musikalischen Element Rhythmus auf vielfältige Weise: durch praktisches Umsetzen mit Bodypercussion im Mittelpunkt, in den theoretischen Anteilen anwendungsbasiert und unabhängig davon, welches Instrument oder welche Stilistik man spielt.
Wer Musik macht und vermittelt, benötigt sehr gute rhythmische Fähigkeiten.
Rhythmus verkörpert den Puls, das Tempo und die Struktur der Musik.
Er steht für Feeling, Flow und Groove und bietet große Möglichkeiten zur
individuellen kreativen Gestaltung.
Rhythmisch fit zu sein umfasst sowohl Können als auch Wissen.
Deswegen besteht der Kurs aus Praxis und Theorie zugleich.
Die Veranstaltung beinhaltet unterschiedlichste Zugänge und Aspekte zum
Thema:
Rhythmus aktiv verinnerlichen über Körper und Stimme mittels Body Percussion.
Praktische Arbeit an rhythmischer Stabilität.
Wahrnehmung schulen und Auffassung ausbilden.
Rhythmen analysieren und aufschreiben.
Kennenlernen von Rhythmuskonzepten unterschiedlicher Kulturen.
Beschäftigung mit dem rhythmischen Vokabular verschiedener Musikrichtungen.
Einführung in Rhythmus-Systematiken.
Damit einhergehend bietet die Veranstaltung Material und Konzepte
für die Arbeit mit der jeweils eigenen Zielgruppe.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Aspekt, mit Rhythmus kreativ
umzugehen und seine musikalischen Möglichkeiten zu entdecken und zu nutzen.
Denn gute rhythmische Fähigkeiten bereichern die pädagogische Arbeit,
verbessern die musikalische Darbietung, bewirken musikalisches Verständnis
und erweitern die künstlerischen Möglichkeiten.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte:
– Rhythmus, Puls, Metrum: Definition, Bedeutung, Darstellung.
– Timing: Klänge und ihre Zwischenräume im musikalischen Zeitverlauf
– Grundpuls und seine Unterteilungen: Möglichkeiten der Auffassung,
Bedeutung für Musikstile
– Body Percussion: Rhythmus mit Körper und Stimme ausdrücken
- eigenes Analysieren und Notieren rhythmischer Figuren
– Arbeit mit Metronom: Objektivieren von Tempo
– Rhythmische Charakteristika unterschiedlicher Stile
– Wege & Arten, Rhythmus zu verinnerlichen: verstehen und empfinden
– Rhythmische Notation und ihre Zählweisen
– Inneres Hören und Verbalisieren von Rhythmus
– Taktarten: Eigenheiten; Ziffern und ihre Bedeutung
– Terminologie
– Polyrhythmik: Arten und Umsetzung.
- Instrumentierung rhythmischer Phrasen am eigenen Instrument
- Vermitteln von Rhythmus an verschiedene Zielgruppen
2. Literatur
Berthold Möller: selbst verfasstes Material
Louie Bellson: Modern Reading Text in 4/4;
Louie Bellson: Odd Time Reading Text;
Ted Reed: Progressive Steps To Syncopation
Fred Klatz: On Time
Gary Chester: The New Breed;
Dante Agostini: Solfege Rhythmique;
Dante Agostini: Solfege Syncope.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme; Aufarbeiten des durchgenommenen Materials.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Für L1-, L2-, L3-, L5- Ba MP, Ba MW-Studierende.
5. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
B.A. Kindheitspädagogik:
03 BA REF Mus, LV D
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Musikpraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
[KU:Ch,O] Singing in Harmonies
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Harmonisch Klangbilder gestalten für den Einsatz in der Populären Chor/ Ensemble Musik.
Ein abwechslungsreiches Programm wird von den Teilnehmern selbst vorbereitet und dann gemeinsam in den Proben zum klingen gebracht.
Begleitende Inhalte sind:
Stimmbildung für Pop/Jazz/ Gospelchöre
Rhythmische Gestaltung und Artikulation
Groove im Chor
Sound/ Blending
Harmonie Improvisation.
[KU:Ch,O] Vokalensemble
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Das Vokalensemble erarbeitet ein gemischtes Programm. Das Vokalensemble ist gedacht für Sängerinnen und Sänger, die in der Lage sind Stücke auch selbstständig zu erarbeiten und über eine gewisse Chorerfahrung verfügen.
LV 4 Ensemblepraxis IV (GU) ⇑
[KU:Ch,O] Chor des Musikinstituts
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 18:15 - 19:45 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Der Chor des Musikinstitutes erarbeitet ein Programm mit unterschiedlichen Werken aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Stilen.
Termine für Konzert und Probenwochenende werden je nach Möglichkeiten noch bekannt gegeben.
Der Chor dient gleichzeitig zu einem gewissen Maße als Praxisfeld für teilnehmende Ensembleleitungs-StudentInnen.
Der Chor ist offen für Studierende aller Studienrichtungen, für Gasthörer und Externe.
[KU:GU] Ensemblepraxis / KlavierPlus
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Zum Thema: Studierende können sich zu Duos oder Trios oder noch größeren Besetzungen (Salonorchester) zusammenfinden und sich Werke für Melodieinstrumente und Klavier, oder Liedliteratur für Gesang und Klavier oder für 2 Klaviere/vierhändig erarbeiten.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme und Üben und Teilnahme an der abschließenden Performance/Konzert.
Das Abschlusskonzert soll in der letzten Semesterwoche stattfinden.
03-Mus-L1-P-07a (Zusatzangebot)
03-Mus-L1-P-07b (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7a (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7b (Zusatzangebot)
[KU:GU] Essential Styles Lab
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | |
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
Berthold Möller
Essential Styles Lab L1,L2,L3,L5, Ba MP,
1. Zum Thema
Das Essential Styles Lab widmet sich in praktischer Bandarbeit wichtigen populären Musikrichtungen wie Rock, Blues, Soul, Funk, Jazz, Salsa und Brazilian. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, alle Instrumente sind eingeladen. Jedes der im Seminar zusammengefundenen Ensembles erarbeitet je einen Song aus jeder Stilrichtung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf stilgetreuer Interpretation. Ziel ist es, die wesentlichen Merkmale jedes der behandelten Genres zu kennen und in der Musik umzusetzen. Das Essential Styles Lab geht den Fragen nach: welches Instrument spielt welche Linie aus welchen Gründen. Dazu werden die Parts jedes Instruments isoliert betrachtet, ihre konzeptionelle Rolle aufbereitet und ins musikalische Gefüge eingebettet. Charakteristische Spielkonzepte wie Improvisation finden ebenfalls Eingang. Darüber hinaus vermittelt das Seminar die Hintergründe zu den Genres bezüglich regionaler Herkunft, Epoche, kulturellen Aspekten sowie stilbildenden Künstler*innen.
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Teilnahme;
Aufarbeiten des durchgenommenen Material
Abschlussauftritt am Semesterende
1. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
In diesen Modulen ist eine einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Ensemblepraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Ensemblepraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Ensemblepraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
In den Modulen 9a, 9d und 9f ist einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
[KU:GU] Nothin´ but the Blues
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Nothin´ but the Blues
Blues wird oft als Mutter der westlichen Popularmusik bezeichnet.
In dieser Lehrveranstaltung nähern wir uns dem Blues aus musikalischer und praktischer Perspektive und gehen der Frage nach, warum so viele Genres letztlich auf bluestypische Strukturen/ Elemente zurückgreifen.
Wir arbeiten mit zentralen Elementen des Blues wie Rhythmus, Form, Interpretation und Improvisation. Ziel ist eine differenzierte und präzise Wiedergabe der verschiedenen Blues-Stilistiken. Dabei betrachten wir typische Patterns, Tonmaterial und charakteristische Spielweisen.
Die Lehrveranstaltung richtet sich an alle Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie an alle Sängerinnen und Sänger. Blues ist kein Gitarrenprivileg. Anhand klar strukturierter Improvisationsmodelle üben wir freies Spiel, sichere Orientierung in der Form und die musikalische Interaktion innerhalb der Gruppe. Der Einstieg bleibt bewusst niedrigschwellig, damit alle Teilnehmenden unabhängig vom instrumentalen Entwicklungsstand mitspielen können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Musizieren. Die im Verlauf des Semesters erarbeiteten Stücke sollen in einem kleinen Abschlusskonzert dargeboten werden. Der Saal des Instituts soll dabei möglichst viel von der Atmosphäre transportieren, die Bluesclubs berühmt gemacht hat.
Inhalte der Lehrveranstaltung:
• Stilistiken von Delta Blues bis modernen Bluesformen
• Rhythmik, Form und typische Harmoniestrukturen
• Tonmaterial zum Improvisieren
• Spielpraxis in verschiedenen Besetzungen
• Interaktion zwischen den Musikerinnen und Musikern
• Vorbereitung eines kleinen Abschlusskonzertes
[KU:GU] Rhythmustraining - Basis-Seminar / alle Instrumente
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Berthold Möller
Rhythmustraining – Basis Seminar / alle Instrumente Ba MP, Ba MW, Kindheitspädagogik,
L1,L2,L3,L5,
Künstlerischer Gruppenunterricht Di., 09.00 -10.00 Uhr, Phil II, D 019
1.Zum Thema:
Keine Vorkenntnisse auf einem Instrument oder in Notation notwendig.
Wer Musik macht und weitergibt benötigt gutes Rhythmus-Können.
Dieses Seminar vermittelt die Grundlagen von Rhythmus in Theorie und Praxis.
Die Veranstaltung zeigt Konzepte zum Entwickeln eigener rhythmischer Fähigkeiten und bietet
Ideen für die Arbeit mit der jeweils eigenen Zielgruppe. Dazu gehören Möglichkeiten,
Rhythmus mit Bodypercussion umzusetzen, genauso wie rhythmische Vortragsstücke für
Gruppen verschiedener Art einzuüben. Die Studierenden erlangen die Fertigkeit, Noten zu lesen,
zu schreiben und notierte Rhythmuspatterns praktisch anzuwenden. Die Arbeit mit
Hörbeispielen schult das Erfassen rhythmischer Figuren, z.B. in Songs oder anderen
musikalischen Kontexten. Rhythmus steht für Feeling, Flow und Groove. Er bietet große
Möglichkeiten zur individuellen kreativen Gestaltung. Deswegen liegt ein besonderer
Schwerpunkt liegt des Seminars auf dem Aspekt, die musikalischen Möglichkeiten von
Rhythmus zu entdecken und zu nutzen.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte:
– Rhythmus, Puls, Metrum: Definition, Bedeutung, Darstellung.
– Timing: Klangdauer und ihre Zwischenräume im musikalischen Zeitverlauf
– Grundpuls und seine Unterteilungen: Möglichkeiten der Auffassung,
Bedeutung für Musikstile
– Body Percussion: Rhythmus mit Körper und Stimme ausdrücken
- Vermitteln von Rhythmus an verschiedene Zielgruppen
- Analysieren und Notieren rhythmischer Figuren
– Arbeit mit Metronom: Objektivieren von Tempo
– Rhythmische Charakteristika unterschiedlicher Stile
– Rhythmische Notation und ihre Zählweisen
– Inneres Hören und Verbalisieren von Rhythmus
– Taktarten: Eigenheiten; Ziffern und ihre Bedeutung
2. Literatur
Berthold Möller: selbst verfasstes Material
Louie Bellson: Modern Reading Text in 4/4;
Ted Reed: Progressive Steps To Syncopation
Gary Chester: The New Breed;
Dante Agostini: Solfege Rhythmique;
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme; Aufarbeiten des durchgenommenen Materials.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Für L1-, L2-, L3-, L5- Ba MP, Ba MW-Studierende.
5. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
B.A. Kindheitspädagogik:
03 BA REF Mus, LV D
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Musikpraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
[KU:GU] Rhythmustraining - Intermediate Seminar / alle Instrumente
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 13:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Berthold Möller
Rhythmustraining - Seminar Intermediate, alle Instrumente L1,L2,L3,L5, Ba MP, Ba MW,
Kindheitspädagogik
Künstlerischer Gruppenunterricht: Mi. 12.00 -13.00 Uhr, Phil II, D 007
1. Zum Thema:
Für Studierende mit praktischen und theoretischen Grundlagen.
Dieses Seminar widmet sich dem musikalischen Element Rhythmus auf vielfältige Weise: durch praktisches Umsetzen mit Bodypercussion im Mittelpunkt, in den theoretischen Anteilen anwendungsbasiert und unabhängig davon, welches Instrument oder welche Stilistik man spielt.
Wer Musik macht und vermittelt, benötigt sehr gute rhythmische Fähigkeiten.
Rhythmus verkörpert den Puls, das Tempo und die Struktur der Musik.
Er steht für Feeling, Flow und Groove und bietet große Möglichkeiten zur
individuellen kreativen Gestaltung.
Rhythmisch fit zu sein umfasst sowohl Können als auch Wissen.
Deswegen besteht der Kurs aus Praxis und Theorie zugleich.
Die Veranstaltung beinhaltet unterschiedlichste Zugänge und Aspekte zum
Thema:
Rhythmus aktiv verinnerlichen über Körper und Stimme mittels Body Percussion.
Praktische Arbeit an rhythmischer Stabilität.
Wahrnehmung schulen und Auffassung ausbilden.
Rhythmen analysieren und aufschreiben.
Kennenlernen von Rhythmuskonzepten unterschiedlicher Kulturen.
Beschäftigung mit dem rhythmischen Vokabular verschiedener Musikrichtungen.
Einführung in Rhythmus-Systematiken.
Damit einhergehend bietet die Veranstaltung Material und Konzepte
für die Arbeit mit der jeweils eigenen Zielgruppe.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Aspekt, mit Rhythmus kreativ
umzugehen und seine musikalischen Möglichkeiten zu entdecken und zu nutzen.
Denn gute rhythmische Fähigkeiten bereichern die pädagogische Arbeit,
verbessern die musikalische Darbietung, bewirken musikalisches Verständnis
und erweitern die künstlerischen Möglichkeiten.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte:
– Rhythmus, Puls, Metrum: Definition, Bedeutung, Darstellung.
– Timing: Klänge und ihre Zwischenräume im musikalischen Zeitverlauf
– Grundpuls und seine Unterteilungen: Möglichkeiten der Auffassung,
Bedeutung für Musikstile
– Body Percussion: Rhythmus mit Körper und Stimme ausdrücken
- eigenes Analysieren und Notieren rhythmischer Figuren
– Arbeit mit Metronom: Objektivieren von Tempo
– Rhythmische Charakteristika unterschiedlicher Stile
– Wege & Arten, Rhythmus zu verinnerlichen: verstehen und empfinden
– Rhythmische Notation und ihre Zählweisen
– Inneres Hören und Verbalisieren von Rhythmus
– Taktarten: Eigenheiten; Ziffern und ihre Bedeutung
– Terminologie
– Polyrhythmik: Arten und Umsetzung.
- Instrumentierung rhythmischer Phrasen am eigenen Instrument
- Vermitteln von Rhythmus an verschiedene Zielgruppen
2. Literatur
Berthold Möller: selbst verfasstes Material
Louie Bellson: Modern Reading Text in 4/4;
Louie Bellson: Odd Time Reading Text;
Ted Reed: Progressive Steps To Syncopation
Fred Klatz: On Time
Gary Chester: The New Breed;
Dante Agostini: Solfege Rhythmique;
Dante Agostini: Solfege Syncope.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme; Aufarbeiten des durchgenommenen Materials.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Für L1-, L2-, L3-, L5- Ba MP, Ba MW-Studierende.
5. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
B.A. Kindheitspädagogik:
03 BA REF Mus, LV D
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Musikpraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
[KU:Ch,O] Singing in Harmonies
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Harmonisch Klangbilder gestalten für den Einsatz in der Populären Chor/ Ensemble Musik.
Ein abwechslungsreiches Programm wird von den Teilnehmern selbst vorbereitet und dann gemeinsam in den Proben zum klingen gebracht.
Begleitende Inhalte sind:
Stimmbildung für Pop/Jazz/ Gospelchöre
Rhythmische Gestaltung und Artikulation
Groove im Chor
Sound/ Blending
Harmonie Improvisation.
[KU:Ch,O] Vokalensemble
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Das Vokalensemble erarbeitet ein gemischtes Programm. Das Vokalensemble ist gedacht für Sängerinnen und Sänger, die in der Lage sind Stücke auch selbstständig zu erarbeiten und über eine gewisse Chorerfahrung verfügen.
Modul 6: L3 Musikwissenschaft 2 ⇑
LV 1 Musikgeschichte (S) ⇑
[Si] Global Pop
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema: Die Geschichte populärer Musik lässt sich unmöglich als eine Geschichte von klar definierten und voneinander abgeschotteten Kulturräumen erzählen. Eine große Anzahl an Genres, Ästhetiken und Praktiken der populären Musik sind mit genauerem Blick Resultate transnationaler und transkontinentaler Verflechtungen. Mindestens seit dem 19. Jahrhundert haben sich durch koloniale Verstrickungen, globale Ökonomien, Migrationsprozesse und eine infrastrukturell und medial stark vernetzte Welt vielerorts Musikrichtungen herausgebildet, die Elemente aus geographisch weit voneinander liegenden Quellen aufgenommen und zu hybriden Formen weiterentwickelt haben. Solche Verwicklungen oft mit Machtprozessen (kolonialer Handel, Ressourcenextraktion, ökonomische Ausbeutung), aber auch mit Formen von Widerstand und Protest gegen diese Verhältnisse verbunden, weshalb transnationale und transkontinentale Verflechtungen stets aus einer machtkritischen/postkolonialen Perspektive betrachtet werden müssen, in die das Seminar einführen wird. Mit diesem Rüstzeug vergegenwärtigen wir uns anhand ausgewählter Fallstudien grundsätzliche Dynamiken einer Globalgeschichte populärer Musik. Wir blicken auf Popmusik im postsowjetischen Usbekistan, rekonstruieren den Weg des karibischen Reggaeton von Jamaika über Panama nach Puerto Rico und in die globale lateinamerikanische Diaspora; ergründen, was der brasilianische Baile Funk mit dem Hip-Hop des Miami Bass, dem britischen DJ Diplo und der britisch-tamilischen Künstlerin M.I.A. zu tun hat; setzen uns mit dem Aufstieg und dem globalen Erfolg des K-Pops auseinander; gehen den postkolonialen Dynamiken des algerischen Raïs in Frankreich auf den Grund und widmen uns südafrikanischer Popmusik während und nach des Apartheid-Regimes (am Beispiel von Paul Simons „Graceland“ oder wie der Song „Mbube“ zu „Wimoweh“ und schließlich zu „The Lion Sleeps Tonight“ wurde), verfolgen die historischen Karrieren indonesischer Rock’n’Roll-Bands in den Niederlanden und die politische Geschichte von Rock und Hip-Hop in Kambodscha, verschaffen uns Einblicke in die Ästhetik und die Ökonomie des pan-arabischen Ṭarab in Ägypten und Sansibar. Dies sind nur einige von vielen möglichen Beispielen, gerne können im Seminar eigene Vorschläge eingebracht werden.
2. Literatur:
Bhabha, Homi K. 1994. The Location of Culture. London: Routledge. Denning, Michael. 2015. Noise Uprising. The Audiopolitics of a World Musical Revolution. London Verso. Font-Navarette, David. 2015. „Bass 101. Miami, Rio, and the Global Music South”. In: Journal of Popular Music Studies 27 (4), S. 488–517. Gilroy, Paul. 1993. The Black Atlantic. Modernity and Double Consciousness. London: Verso. Klenke, Kerstin. 2019. The Sound State of Uzbekistan. Popular Music and Politics in Karimov Era Uzbekistan. London: Routledge. Kusser, Astrid. 2013. Körper in Schieflage. Tanzen im Strudel des Black Atlantic um 1900. Bielefeld: transcript. Marshall, Wayne. 2008. „Dem Bow, Dembow, Dembo. Translation and Transnation in Reggaeton”. In: Lied und populäre Kultur / Song and Popular Culture 53, S. 131–151. Meintjes, Louise. 2003. Sound of Africa! Making Music Zulu in a South African Studio. Durham: Duke University Press. Meintjes, Louise. 1990. “Paul Simon's Graceland, South Africa, and the Mediation of Musical Meaning”. Ethnomusicology 34 (1), S. 37–73. Mutsaers, Lutgard. 1990. „Indorock. An early Eurorock Style”. In: Popular Music 9 (3), S. 307–320. Taylor, Timothy. 1997. Global Pop. World Music, World Markets. New York: Routledge. Toop Fargion, Janet. 2014. Taarab Music in Zanzibar in the Twentieth Century. A Story of ‘Old is Gold’ and Flying Spirits. London: Routledge. Yoon, Kyong. 2018 „Global Imagination of K-Pop: Pop Music Fans’ Lived Experience of Cultural Hybridity”. In: Popular Music and Society 41 (4), S. 373–389. Filmdokumentationen: Cullman, Sam. 2019. ReMastered. The Lion’s Share. Netflix. Pirozzi, John. 2014. Don’t Think I’ve Forgotten. Cambodia’s Lost Rock’n’Roll. Argot Pictures.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige und aktive Teilnahme/Mitarbeit (mit Protokoll), Leistungsschein: Übernahme eines mündlichen Referats und Hausarbeit.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
[H Si] John Williams - Komponist von Blockbustern und Retter klassischer Hollywoodmusik
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Zum Thema: Auch gelegentlichen Kinogängern ist John Williams als Filmkomponist bekannt, jedoch wissen vor allem Europäer nur wenig über seine ausgiebige Tätigkeit als Dirigent (bspw. des Boston Pops Orchestra) oder als Komponist zeitgenössischer Kunstmusik (z. B. zahlreiche Solokonzerte u. Auftragswerke wie Fanfaren u. Hymnen für diverse Anlässe). Blockbuster wie Filme der Star Wars-, Indiana Jones- und Harry Potter-Reihe machten Williams für musikalische Laien zur Gallionsfigur der Filmmusik und seine Filmmusiksuiten zu beliebten Schulorchesterstücken. Inzwischen wird er auch ausgiebiger in der Filmmusikforschung bedacht, die den Schwerpunkt auf seine Bevorzugung symphonischer Scores mit Leitmotivtechnik und spätromantischer Harmonik legt. Jedoch ist er ebenfalls stark im Jazz verwurzelt, was weniger Beachtung findet, und pflegt eine modulare, variantenreiche Kompositionsweise, die sich häufig tradierter Topoi bedient. Anhand von Analysen ausgewählter Konzert- und vor allem filmmusikalischer Werke soll seine stilistische Breite gewürdigt werden.
Literatur: Audissino, E.: Film/Music Analysis. A Film Studies Approach. Southampton 2017; Audissino, E.: The Film Music of John Williams: Reviving Hollywood’s Classical Style. Madison 2021; Audissino, E. (Hg.): John Williams. Music for Film, Television and the Concert Stage. Lucca 2018; Berner, E.: Music in Films about the Shoah. Commemoration, Comfort, Provocation. Cham: 2024; Bullerjahn, C.: Grundlagen der Wirkung von Filmmusik. 5. Auflage. Augsburg: Wißner 2022; Decker, T.: Hymns for the Fallen. Combat Movie Music and Sound after Vietnam. Oakland 2017; Greiving, T.: John Williams: A Composer’s Life. New York 2025; Lehman, F. (Hg.): Film music analysis. Studying the score. New York/Abingdon 2024; Lehman, F.: Hollywood Harmony. Musical Wonder and the Sound of Cinema. New York 2018; Ludwig, A.: Hearing Death at the Movies. Film Music and the Long History of the Dies Irae. Cham 2025; Moormann, P.: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Baden-Baden 2010; Oswald, M.: John Williams und das Leitmotiv der Romantik. Baden-Baden 2025; Power, C.: Composing America: Patriotism, Mythology, and Piety in the Film Scores of John Williams. Diss. Maynooth University 2024; Preusser, G.: Romantik in der Filmmusik zwischen 2010 und 2019. Fiktive Welten im Spannungsfeld von Mythos, Utopie und Leitmotivik. Berlin und Boston 2026; Swanson, S.: Becoming human: The Signifying elements of ›Orga‹ vs. ›Mecha‹ in John Williams’ score to A. I.: Artificial Intelligence (2001). Diss. The State University of New Jersey 2017; Webster, J. L.: The Music of Harry Potter: Continuity and Change in the First Five Films. Diss. University of Oregon 2009; White, D.: The Music of Harry Potter and The Lord of The Rings. Sounds of Home in the Fantasy Franchise. Abingdon/New York 2024.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher analytischer oder empirischer Projektarbeit mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit.
Teilnahmevoraussetzungen: keine.
[Vl] Kultur- und Mediengeschichte der populären Musik, 1890-1930
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema: Die Vorlesung führt in die populären Musikformen des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts ein. Besondere Berücksichtigung finden mediale und kulturelle Zusammenhänge in Nordamerika und Europa. Einen Schwerpunkt bilden das Aufkommen und die Verbreitung von bspw. Ragtime, Jazz, Kabarett/Musiktheater-Songs, Country und Blues (sowie der allgemeine Aufstieg von „Black Music“ im globalen Norden). Dieser wird verzahnt mit dem zweiten Schwerpunkt, der sich auf die Performancepraktiken und Ökonomie in Inszenierungsformaten des Musiktheaters (Vaudeville, Musical Comedies, Cabaret, Revuen) und technische Medien (Tonträger, Player Pianos, frühes Radio und früher Tonfilm) richtet. Exkurse in den globalen Süden erfolgen anhand einzelner Beispiele. Ziel ist es, die Geschichte populärer Musik im Kontext der damaligen Entstehung einer modernen Unterhaltungsindustrie, Freizeit- und Massenkultur zu begreifen und gesellschaftliche Hintergründe und kulturelle Hegemonien in Bezug auf die klangliche und visuelle Inszenierung von Identitäten und Körpern (Race, Gender, Queerness, Class) zu durchleuchten, was durch einzelne Songbeispiele und Filmausschnitte geschehen wird.
2. Literatur:
Abbott, Lynn & Seroff, Doug 2007: Ragged but Right. Black Traveling Shows, „Coon Songs,“ and the Dark Pathway to Blues and Jazz. Jackson: University of Mississippi. Brooks, Tim 2005: Lost Sounds. Blacks and the Birth of the Recording Industry 1890-1919. Urbana: University of Illinois. Brown, Jayna 2008: Babylon Girls. Black Women Performers and the Shaping of the Modern. Durham: Duke University Press. Chude-Sokei, Louis. 2006. The Last „Darky“. Bert Williams, Black-on-Black Minstrelsy, and the African Diaspora. Durham: Duke University Press. Dolan, Brian. 2009. Inventing Entertainment. The Player Piano and the Origins of an American Musical Industry. Lanham: Rowman & Littlefield. Erenberg, Lewis A. 1981. Steppin' Out. New York Nightlife and the Transformation of American Culture, 1890-1930. Westport: Greenwood. Hamm, Charles. 1997. Irving Berlin. Songs from the Melting Pot. The Formative Years, 1907-1914. New York, Oxford: Oxford University Press. Kenney, William Howland. 1999. Recorded Music in American Life. The Phonograph and Popular Memory, 1890-1945. New York: Oxford University Press. Kibler, M. Alison 1999: Rank Ladies. Gender and Cultural Hierarchy in American Vaudeville. Chapell Hill: University of North Carolina Press. Kusser, Astrid. 2013. Körper in Schieflage. Tanzen im Strudel des Black Atlantic um 1900. Bielefeld: transcript. Lotz, Rainer E. 1997. Black People. Entertainers of African Descent in Europe, and Germany. Bonn: Birgit Lotz Verlag. Millard, Andre. 2005. America on Record. A History of Recorded Sound. Cambridge: Cambridge University Press. Milner, Greg. 2009. Perfecting Sound Forever. The Story of Recorded Music. London: Granta. Schmidt Horning, Susan. 2013. Chasing Sound: Technology, Culture, and the Art of Studio Recording from Edison to the LP. Baltimore: Johns Hopkins University Press. Starr, Larry & Waterman, Christopher. 2003. American Popular Music. From Minstrelsy to MTV. New York: Oxford University Press. Suisman, David. 2009. Selling Sounds. The Commercial Revolution in American Music. Cambridge: Harvard University Press. Tawa, Nicholas E. 1990. The Way to Tin Pan Alley. American Popular Song, 1866-1910. New York: Schirmer Books. Wipplinger, Jonathan O. 2017. The Jazz Republic. Music, Race, and American Culture in Weimar Germany. Ann Arbor: University of Michigan Press.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Leistungsschein: bestandene Klausur
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
LV 2 Systematische Musikwissenschaft (S) ⇑
[Pj Si] Artificial Harmonies – Projektseminar zu KI-generierter Musik
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema
Vor einigen Jahren noch undenkbar existieren heute schon mehrere Tools zur Generierung KI-basierter Musik. Doch welche Unterschiede existieren? Wie nehmen Menschen diese KI-Musik wahr? Und können sie diese von menschengemachter Musik unterscheiden? Diesen oder ähnlichen Fragen wollen wir uns im Seminar widmen und gemeinsam eine empirische Studien planen, durchführen und auswerten.
2. Literatur
wird im Seminar bekannt gegeben
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Für 03 BA Mus 05 und 03 BA Mus 15: Aktive Teilnahme sowie obligatorischer Besuch der Veranstaltung „Methoden der Systematischen Musikwissenschaft (WiSe 24/25) + Klausur
Für alle anderen Teilnehmenden: Wird im Seminar bekannt gegeben.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Beethovens Symphonien
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Das Seminar ist gleichzeitig eine Vertiefung der Inhalte aus „Formenlehre (Analyse I)“ und anwendungsorientierte Einführung in die Musiktheorie. Anstelle eines kaum zu leistenden geschichtlichen Überblicks über die Vielfalt musiktheoretischer Ansätze beschäftigen wir uns exemplarisch mit William E. Caplins Theorie formaler Funktionen. Dabei versuchen wir einerseits, Caplins Ansatz analytisch anhand von Ludwig van Beethovens symphonischen Werk nachzuvollziehen. Andererseits fragen wir uns aber auch, inwiefern unsere Einzelanalysen für eine Kritik oder Modifikation der Theorie fruchtbar gemacht werden können – wir arbeiten also genuin musiktheoretisch. Darüber hinaus soll das Seminar dazu einladen, sich vertieft mit klingender Musikgeschichte auseinanderzusetzen.
Für die Teilnahme wird ein vorheriger Abschluss der Veranstaltungen „Satzlehre/Satzanalyse I“ und „Formenlehre (Analyse I)“ dringend empfohlen.
Modulzuordnung neue Lehramtsstudiengänge:
03-mus-L1-WP-3b, LV 1
03-mus-L2/L5-P-3c, LV 2
03-mus-L3-WP-5a, LV 2
03-mus-L3-WP-5b, LV 2
03-mus-L3-P-6, LV 2
[Si] Hörweisen und Verarbeitung von Musik
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema:
Musik ist mehr als nur eine Abfolge von Tönen – sie ist ein vielschichtiges Erlebnis, das uns auf unzählige Arten berühren, inspirieren und verbinden kann. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Musikwahrnehmung und ihrer Verarbeitung. Wir werden verschiedene Aspekte davon erleben und qualitativ analysieren.
2. Literatur
wird im Seminar bekannt gegeben
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[P Si] Musikgeschmack und Musikpräferenzen
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Zum Thema: Menschen fühlen sich zu mancher Musik hingezogen, andere lehnen sie dagegen heftig ab oder sie ist ihnen gleichgültig oder sogar peinlich. Eine Vielzahl von Einflussfaktoren kann solche musikbezogenen Urteile und hieraus resultierende Verhaltensweisen bedingen. Das Seminar bietet Einblicke in forschungsmethodische Herangehensweisen, psycho-biologische Erklärungsansätze für Musikurteilsunterschiede und Ablehnungen sowie soziologische Erklärungsansätze (Geschmacksdichotomien, ›Allesfresser-Hypothese‹). Ferner werden entwicklungstypische Beobachtungen (›Offenohrigkeit‹, ›Song-specific age‹) diskutiert und Merkmale des Rezipienten (Persönlichkeit, Gender) in Betracht gezogen. Mögliche Manipulationen von Musikurteilen durch spezifische Kontexte und die Wertevermittlung im Musikunterricht bilden den thematischen Abschluss.
Literatur: Ackermann, T.-I. (2019). Disliked Music. Merkmale, Gründe und Funktionen abgelehnter Musik. Kassel; Auhagen, W./Bullerjahn, C./von Georgi, R. (Hg.) (2014). Musikpsychologie – Offenohrigkeit. Ein Postulat im Focus. Göttingen; Bauernfeind, A.: Wandel des Musikgeschmacks in der Gesellschaft: Der neue kulturästhetische Code der Allesfresser. Saarbrücken 2008; Berli, O. (2014). Grenzenlos guter Geschmack. Die feinen Unterschiede des Musikhörens. Bielefeld; Bullerjahn, C. (2025). Geschmack, Kanonbildung und Werturteil. In K. Mackensen & C. Bullerjahn, Musiksoziologie. Einführung (S. 47–55). Baden-Baden; Bunte, N. (2017). Die Entwicklung musikalischer Konzepte im Grundschulalter und ihre Bedeutung für kindliche Musikpräferenzen. Diss. Universität Bremen; Cohrdes, C. (2014). Auf der Suche nach optimaler Distinktheit. Musikalische Gefallensurteile Jugendlicher und der Einfluss eines Musiker-Images. Berlin; Fuhr, M. (2007). Populäre Musik und Ästhetik. Die historisch-philosophische Rekonstruktion einer Geringschätzung. Bielefeld 2007; Gasser, N. (2019). Why you like it. The Science and Culture of Musical Taste. New York; Gebesmair, A. (2001). Grundzüge einer Soziologie des Musikgeschmacks. Wiesbaden; Greasley, A./Lamont, A. (2018). Musical preferences. In S. Hallam, I. Cross/M. Thaut (Hg.), The Oxford Handbook of Music Psychology (2nd Edition, pp. 263–281). Oxford; Kemnitzer, K. (2022). »Klassik« und »Pop« im alltäglichen Sprachgebrauch. Interviews zur individuellen Bedeutung von Musikpräferenzen. Osnabrück; King, E./Prior, H.M. (Hg.) (2016). Music and Familiarity. Listening, Musicology and Performance. London/New York; Legrand, R. (2018). Geschmack im Musikunterricht: Das strukturelle Selbstverständnis der Musikpädagogik zwischen Wertevermittlung und Wissenschaftlichkeit. Wiesbaden; Parzer, M. (2011). Der gute Musikgeschmack: Zur sozialen Praxis ästhetischer Bewertung in der Popularkultur. Frankfurt u.a.; Pietschmann, K./Wald-Fuhrmann, M. (Hg.) (2013). Der Kanon der Musik. Theorie und Geschichte. Ein Handbuch. München; Schäfer, T./Sedlmeier, P. (2018). Musik im Alltag: Wirkungen, Funktionen und Präferenzen. In A. Lehmann/R. Kopiez (Hg.), Handbuch Musikpsychologie (S. 247–272). Bern; Schwarz, M. (Hg.) (2021). Das verdächtig Populäre in der Musik. Warum wir mögen, wofür wir uns schämen. Wiesbaden.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und L3-Lehramtsstudierende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Metaanalyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die empirische Projektarbeit eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2015) sein.
Teilnahmevoraussetzungen: keine
[H Si] Publikumsforschung
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||

SDG 4.7 – Erwerb notwendiger Kenntnisse zur Förderung nachhaltiger Entwicklung für alle Lernenden
Kulturorchester bzw. Opernhäuser müssen im Zusammenhang mit ihrer langfristigen Existenzsicherung auch angesichts gesellschaftlicher Veränderungen mit Audience Building bzw. Audience Development reagieren. Dabei kann beispielsweise auf Publikumsschwund mit Musikvermittlung bzw. Konzertpädagogik und neuartige Konzertformate reagiert werden, um über hochwertige Bildung nicht nur im Kindesalter, sondern auch noch bei Erwachsenen die Voraussetzungen für den ästhetischen Genuss dieser Formate zu schaffen und neue Publikumssegmente zu gewinnen. Herausforderungen bilden nicht nur die zunehmend eingeschränkte öffentliche Finanzierung, sondern auch ökologische Erwägungen im Zusammenhang mit größeren Festivals jedes Musikstils mit internationaler Reichweite, die größere Reisetätigkeiten und Unterkünfte im Zusammenhang des Festivaltourismus erfordern.
Zum Thema: Musikpublika gibt es bei öffentlichen Live-Musikaufführungen, Übertragungen solcher Musikdarbietungen und spezieller musikspezifischer Medienformate im Radio, Fernsehen bzw. Kino sowie bei öffentlich zugänglich geposteten bzw. live-gestreamten Musikvideos auf Videoportalen. Dem Publikum ist es immer in einem gewissen Ausmaß erlaubt, öffentlich Zustimmung oder Missfallen zu äußern, obwohl im Laufe der Geschichte sich die Rezeptionshaltungen gewandelt haben. Publika können heutzutage beispielsweise über Fragebögen, Interviews, Softwareapplikationen, physiologischen Messungen, Videoanalysen sowie Trafficanalysen erforscht werden, was im Zuge von organisatorischen und ökonomischen Erwägungen immer größere Bedeutung auch in musikbezogenen Berufen gewinnt. Diverse Konzert- und Musiktheatertypen sowie die Wechselwirkung zwischen den für bestimmte Musikstile und Musikgattungen spezifischen Bauwerken, den Ausführenden und dem Publikum werden Berücksichtigung finden. Die Einladung von Gastreferenten sowie der Besuch von mindestens zwei Veranstaltungen (Exkursionen) sind geplant.
Literatur: Adelman-Larsen, N.W.: Rock and Pop Venues. Acoustic and Architectural Design. Cham 2021; Auslander, P.: In Concert. Performing Musical Persona. Ann Arbor 2021; Auslander, P.: Liveness. Performance in a Mediatized Culture. Abingdon/New York 2023; Baym, N.K.: Playing to the Crowd. Musicians, Audiences, and the Intimate Work of Connection. New York 2018; Beranek, L.L.: Concert Halls and Opera Houses. Music, Acoustics, and Architecture. New York 2004; Burland, K./Pitts, S. (Hg.): Coughing and Clapping: Investigating Audience Experience. Farnham/Burlington 2014; Emerson, G.: Audience Experience and Contemporary Classical Music. Negotiating the Experimental and the Accessible in a High Art Subculture. Abingdon/New York 2023; Glogner-Pilz, P./Föhl, P.S. (Hg.): Handbuch Kulturpublikum. Forschungsfragen und -befunde. Wiesbaden 2016; Green, B.: Peak Music Experiences: A New Perspective on Popular Music, Identity and Scenes. London 2022; Holt, F.: Everyone loves live music. A theory of performance institutions. Chicago 2020; Kahle, I.: Populärkultur und sozialökologische Transformation. Potenziale einer reflexiven Nachhaltigkeitskultur auf Musikfestivals. Wiesbaden 2022; Kuchar, R.: Musikclubs zwischen Szene, Stadt und Music Industries. Autonomie, Vereinnahmung, Abhängigkeit. Wiesbaden 2020; Mayer, T.E.: Der Bernstein-Effekt – Klassikstars als Musikvermittler für Jugendliche. Eine exemplarische Untersuchung. Mainz 2017; Müller, Achim/Siebenhaar, Klaus: Stadt – Theater – Publikum. Publikums- und Bevölkerungsstudie 2023 Niedersächsische Staatstheater Hannover. Berlin 2023; Müller, S.O.: Das Publikum macht die Musik. Musikleben in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert. Göttingen 2014; Müller-Brozović, I.: Das Konzert als Resonanzraum. Resonanzaffine Musikvermittlung durch intensives Erleben und Involviertsein. Bielefeld 2024; Müller-Brozovic, I./Weber, B.B.: Das Konzertpublikum der Zukunft. Forschungsperspektiven, Praxisreflexionen und Verortungen im Spannungsfeld einer sich verändernden Gesellschaft. Bielefeld 2022; Petri-Preis, A./Voit, J. (Hg.): Handbuch Musikvermittlung – Studium, Lehre, Berufspraxis. Bielefeld 2023; Pirchner, A.: The Apparatus is Present – Zur Verbindung von Experiment und Konzert in der Musikforschung. Bielefeld 2026; Pitts, S.E./Price, S.M.: Understanding Audience Engagement in the Con-temporary Arts. Abingdon/New York 2021; Rademacher, W.: Jenseits der Konzertsäle. Klassische Musik für breite Bevölkerungsschichten in Berlin um 1900. Stuttgart 2023; Reuband, K.-H. (Hg.): Oper, Publikum und Gesellschaft. Wiesbaden 2018; Schmidt, N.: Das medialisierte Konzert. Zur Repräsentation und Inszenierung von Kunstmusik in den audiovisuellen Medien. Bielefeld 2025; Schwanse, U.: »Wann gehen wir wieder ins Familienkonzert?« Eine empirische Längsschnittstudie über die Erfolgsfaktoren einer langfristigen Kooperation von Konzertveranstalter und Grundschulen. Berlin/Münster 2020; Siebenhaar, K.: Auftrag Publikum. Geschichte. Gegenwart. Zukunft. Berlin 2025; Smith, N.T./Peters, P./Molina, K. (Hg.): Classical Music Futures. Practices of Innovation. Cambridge 2024; Thorau, C./Ziemer, H. (Hg.): The Oxford Handbook of Music Listening in the 19th and 20th Centuries. New York 2019; Tröndle, M. (Hg.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York/Abingdon 2021; Tsioulakis, I./Hytöen-Ng, E. (Hg.): Musicians and their Audiences. Performance, speech and mediation. Abingdon/New York 2017.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Meta-Analyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die schriftliche Ausarbeitung mindestens eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2015) sein.
Teilnahmevoraussetzungen: keine
LV 3 Analyse I/II (S) ⇑
[Si] Analyse II: Populäre Musik in der Analyse
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema: Das Seminar führt vertiefend in die Analyse populärer Musik ein. In Bezug auf ausgewählte Songs und Tracks werden wir uns einen methodischen Werkzeugkasten erarbeiten, der in die Lage versetzt, eigenständige Analysen anzufertigen. Das Seminar beginnt mit der Einführung in Grundlagen und Problemstellungen der Analyse populärer Musik. In weiteren Sitzungen werden wir uns den klassischen Parametern der Musikanalyse (Form, Melodie, Harmonie, Rhythmus, Timbre) und Erweiterungen davon (Mikrotiming, Groove, Mix, Effekte, Klangbild/Stereopanorama) zuwenden, insbesondere auch mit digitalen Klanganalyse-Tools (wie dem Sonic Visualizer, Stem Splitting Software, Analyse in der DAW) vertraut machen, da gerade die (technische) Gestaltung von Sound in populärer Musik ein entscheidendes, wenn nicht sogar das entscheidende Merkmal geworden ist. Da wissenschaftliche Analyse nicht dem Selbstzweck des Musikverstehens dient (keine Analyse um der Analyse willen), sondern immer einem Erkenntnisinteresse folgt (welche Frage stelle ich eigentlich an den Song/Track? was möchte ich mit der Musikanalyse über Kultur und Gesellschaft usw. erfahren?), vertiefen wir methodische Fragen auch dahingehend, wie sich die Analyse musikalischer Klangstrukturen mit der Analyse soziokultureller, medienkultureller oder politischer Aspekte verbinden lässt (z.B. wie lässt sich Gender im Klang analysieren? Wie verändern Medientechnologien Praktiken der Musikproduktion und wie lässt sich das am Klang „ablesen“?).
2. Literatur:
Appen, Ralf von & Doehring, André. 2014. „Analyse populärer Musik. Madonnas Hung Up“. In: Populäre Musik. Geschichte – Kontexte – Forschungsperspektiven, hrsg. von Ralf von Appen, Nils Grosch & Martin Pfleiderer. Laaber: Laaber, S. 219–240. Brackett, David. 1995. Interpreting Popular Music. Cambridge: Cambridge University Press. Brøvig-Hanssen, Ragnhild & Danielsen, Anne. 2016. Digital Signatures. The Impact of Digitization on Popular Music Sound. Cambridge: MIT Press. Danielsen, Anne (Hg.). 2010. Musical Rhythm in the Age of Digital Reproduction. Farnham: Ashgate. Eidsheim, Nina Sun. 2019. The Race of Sound. Listening, Timbre, and Vocality in African American Music. Durham: Duke University Press. Fink, Robert; Latour, Melinda & Wallmark, Zachary (Hg.). 2018. The Relentless Pursuit of Tone. Timbre in Popular Music. Oxford: Oxford University Press. Helms, Dietrich & Phleps, Thomas (Hg.). 2012. Black Box Pop. Analysen populärer Musik. Bielefeld: transcript. James, Robin 2015: Resilience and Melancholy. Pop Music, Feminism, Neoliberalism. Winchester: Zero Books. Lavengood, Megan. 2017. A New Approach to the Analysis of Timbre. Dissertation: City University of New York. Moore, Allan F. 2012. Song Means. Analysing and Interpreting Recorded Popular Song. London: Routledge. Müller, L. J. 2018. Sound und Sexismus. Geschlecht im Klang populärer Musik. Eine feministisch-musiktheoretische Annäherung. Hamburg: Martha Press. Pfleiderer, Martin; Hähnel, Tilo; Horn, Katrin; Bielefeldt, Christian (Hg.) 2015: Stimme – Kultur – Identität. Vokaler Ausdruck in der populären Musik der USA, 1900-1960. Bielefeld: transcript. Scotto, Circo; Smith, Kenneth & Brackett, John (Hg.). 2018. The Routledge Companion to Popular Music Analysis. London: Routledge.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Leistungsschein: Übernahme eines mündlichen Referats und schriftliche Ausarbeitung einer eigenen Musikanalyse.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
[Si] Formenlehre (Analyse I)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Das Seminar vermittelt analytische Grundkompetenzen im Umgang mit westlicher Kunstmusik. Die Studierenden lernen zentrale Formtypen kennen wie Fuge, Sonate, Konzert, Lied, und erarbeiten sich ein Verständnis ihrer Strukturen und Dramaturgien. Dabei bewegen wir uns von allgemeinen Prinzipien musikalischer Beziehungsbildung zu konkreten, exemplarischen Werkanalysen. Am Ende des Seminars haben die Studierenden ein Referenzsystem, das ihnen erlaubt bei eigenen Analysen gerade das Spezifische, von der Norm Abweichende zu erkennen und herauszuarbeiten. Darüber hinaus soll anschauliches und effizientes Schreiben analytischer Texte eingeübt werden.
Teilnahmevoraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss der Lehrveranstaltung „Satzlehre und Satzanalyse I“.
Modulzuordnung Lehramt (neue Studienordnung):
03-mus-L2/L5-P-3c
03-mus-L3-P-6
03-mus-L3-WP-5a
Modul 2c: Musikvermittlung 3 ⇑
LV 1 Seminar ⇑
[Si] Das Handbuch Musikpädagogik – eine kritische Lektüre./!/?
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
1. Zum Thema
Kürzlich ist die zweite Auflage des Handbuch Musikpädagogik erschienen, die „[thematische] Erweiterungen“ und „[strukturelle] Modifikationen“ vornimmt, um der „dynamische[n] Entwicklung der Musikpädagogik als Forschungsdisziplin“ Rechnung zu tragen (Dartsch et al., 2026, S. 11).
Die Lehrveranstaltung wird in Form eines Lektüreseminars stattfinden: ausgewählte Inhalte des Handbuchs werden gelesen, diskutiert und in Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Musikunterricht reflektiert.
‚Kritische Lektüre‘ lässt sich dabei auf drei Arten verstehen: 1) Im Seminar wird kritisch gelesen: Die Beiträge werden auf ihre Aktualität, Stringenz, Relevanz etc. hin durchleuchtet und hinterfragt. 2) Es wird reflektiert, inwieweit das Handbuch kritisch (im Sinne von problematisch) zu sehen ist, z. B. in der Zusammenstellung der Themen oder in der Fokussierung auf bestimmte Methodologien. 3) Es wird untersucht, inwieweit im Handbuch eine kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Inhalten erfolgt, beispielweise in der Form, dass Alternativen zu vermeintlich etablierten musikpädagogischen Begriffen, Theorien oder Konzepten präsentiert werden.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Der Einfluss von Lehrkrafterwartungen auf die Leistungsbeurteilung im Musikunterricht
| regelmäßiger Termin ab 22.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Die Erwartungen von Lehrkräften gegenüber ihren Schüler:innen sind im Allgemeinen bereits umfangreich beforscht worden. Für die Musikpädagogik stellt dieses Feld jedoch ein Desiderat dar. Insbesondere musikalische und musikbezogene Erwartungen sind bislang wenig untersucht worden. Es könnte beispielsweise sein, dass eine Lehrerin, die im Studium das Hauptfach Trompete hatte, bei ihren Schüler:innen – unbewusst? – weniger Schwierigkeiten mit B-Tonarten annimmt, aber E-Dur für unspielbar hält. Derartige Erwartungen können Auswirkungen auf Unterrichtsplanung, Unterrichtsdurchführung, Interaktionen im Unterricht, Feedback und nicht zuletzt Diagnostik sowie Leistungsbeurteilung haben. Die zentrale Frage des Seminars wird daher sein, inwiefern sich bei verschiedenen Erwartungshaltungen von Lehrkräften Abweichungen in der Leistungsbeurteilung messen lassen.
Die Lehrveranstaltung ist als Forschungslernseminar angelegt, d.h., wir werden gemeinsam an einem Forschungsprojekt zu dieser Fragestellung arbeiten. Zu Semesterbeginn werden die Grundzüge experimenteller Forschung (vgl. z.B. Huber, 2013; oder in ausführlicher: Sedlmeier & Renkewitz, 2025) sowie für die Thematik relevante Bezugstheorien (z. B. Kahneman, 2011) und -studien (z. B. Bareiß, 2024) vorgestellt. Anschließend werden die Ergebnisse eines Forschungslernseminars diskutiert, das im Wintersemester 2025/26 an der Europa-Universität Flensburg stattgefunden und in gewisser Weise einen Pretest durchgeführt hat. Zuletzt wird der Schwerpunkt darauf liegen, das Flensburger Experiment zu verbessern und/oder zu erweitern, mit einer größeren Stichprobe erneut durchzuführen und die neu gewonnenen Daten auszuwerten.
2. Literatur
Bareiß, L., Platz, F. & Wirzberger, M. (2024). Implicit assumptions of (prospective) music school teachers about musically gifted students. Social Psychology of Education, 27, 1009–1041. https://doi.org/10.1007/s11218-023-09833-8
Kahneman, D. (2011). Schnelles Denken, langsames Denken (23. Aufl.). Penguin Verlag.
Huber, O. (2013). Das psychologische Experiment. Eine Einführung (6., überarb. Aufl). Huber.
Sedlmeier, P. & Renkewitz, F. (2025). Forschungsmethoden und Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler (4., aktual. und erw. Aufl.). Pearson.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Fragen an die Musikpädagogik
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Aufgabe an die Studierenden ist es, Fragen an die Musikpädagogik zu erarbeiten und sich in Kleingruppen oder Einzelarbeit projektartig mit diesen daraus entwickelten Themengebieten intensiv zu beschäftigen. Inhaltlich sind keine Grenzen gesetzt (sofern sich der Bereich der Musikpädagogik wiederfindet). Methodisch wird für eine erfolgreiche Teilnahme die Erstellung eines Projektplanes, eine detaillierte Beschreibung des Vorgehens wie auch eine Präsentation der Ergebnisse erwartet. Möglich sind dabei die unterschiedlichsten Formate (Film, Plakat, Podcast, Materialsammlung, Tagebuch…). Auch eine benotete Prüfungsleistung kann bei entsprechend erweiterter Darstellung erarbeitet werden.
[Si] Listen, Listen, Listen!
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Musik hören, erleben und vermitteln
Im Alltag vieler Musikerinnen und Musiker und besonders im Studium kommt das ungezwungene Hören von Musik häufig zu kurz. Analyse, Technik und Theorie nehmen viel Raum ein, während das unmittelbare Erleben von Musik in den Hintergrund rückt.
Dieses Seminar setzt bewusst hier an. Im Mittelpunkt steht das aktive Hören von Songs ohne Vorinformation. Musik wird zunächst gehört, gespürt und gemeinsam besprochen. Funktionsanalytische und musiktheoretische Aspekte folgen erst in einem zweiten Schritt.
Zentral ist die Frage, was Musik mit uns macht, wenn wir sie hören. Warum machen wir Musik. Geht es darum, Noten korrekt abzuspielen, Akkordverbindungen zu reproduzieren oder Tonleitern sicher zu beherrschen. Oder geht es um Ausdruck, Wirkung und Austausch.
Jede Sitzung beginnt mit Hörimpulsen ohne Kontext oder Erklärung. Die Teilnehmenden beschreiben ihre individuellen Wahrnehmungen, Stimmungen und emotionalen Reaktionen. Der gemeinsame Austausch steht dabei im Vordergrund und eröffnet unterschiedliche Zugänge zur gleichen Musik.
Im weiteren Verlauf wird das Gehörte eingeordnet. Es wird gemeinsam beschrieben, um welches Genre es sich handeln könnte, welche stilistischen Mittel verwendet werden und wodurch bestimmte Genrezuordnungen entstehen. Gleichzeitig wird reflektiert, wo diese Einordnungen an ihre Grenzen stoßen.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Seminars ist das Erarbeiten von Songstrukturen und harmonischen Grundgerüsten. Die schnelle Auffassung von Form, Harmonik und Songaufbau wird gezielt geschult. Darauf aufbauend erstellen die Teilnehmenden einfache und übersichtliche Lead Sheets.
Diese Fähigkeit ist insbesondere für den Lehrerberuf und die Vermittlung von zentraler Bedeutung. Musik verständlich zu strukturieren, schnell zugänglich zu machen und weiterzugeben gehört zu den grundlegenden Kompetenzen.
Ziel des Seminars ist es, eine bewusste und offene Hörhaltung zu entwickeln, das persönliche Repertoire zu erweitern und Sicherheit im Umgang mit musikalischen Strukturen zu gewinnen. Musik soll nicht nur analysiert, sondern erlebt, verstanden und vermittelt werden.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Leistungsschein: bestandene Klausur
[Si] Musik in der Oberstufe
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Dieses Seminar beschäftigt sich mit der didaktischen und methodischen Gestaltung von Musikunterricht in der gymnasialen Oberstufe. Im Mittelpunkt stehen die Analyse curricularer Vorgaben, die Planung kompetenzorientierter Unterrichtseinheiten sowie die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Vermittlungsformen. Ziel des Seminars ist es, theoretische Konzepte mit praxisnahen Unterrichtsbeispielen zu verknüpfen und angehende Lehrkräfte auf die Anforderungen des Musikunterrichts in der Sekundarstufe II vorzubereiten.
[Si] Panopticon, Konzertsaal, Raum der Wünsche? – Musikunterricht aus raumtheoretischen Perspektiven
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
1. Zum Thema
„Raum“ ist ein Begriff, der vielfältige Bedeutungen annehmen kann. In der Musikpädagogik war damit für lange Zeit schlicht der Musikraum oder Klassenraum im Sinne eines Zimmers gemeint. Später hielten Vorstellungen von sozialen, kulturellen und ästhetischen Räumen Einzug in die Musikpädagogik. Seit einigen Jahren ist eine weiter zunehmende Diversifizierung auszumachen.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Raumbegriffe der Musikpädagogik thematisiert, um anschließend der Frage nachzugehen, welche Räume im Musikunterricht geschaffen werden sollten. Die Normativität der Frage rückt diese in die Nähe von Überlegungen, die in musikdidaktischen Konzeptionen angestellt werden. Wünschen wir uns, dass Musikunterricht ein lehrerzentrierter Raum der Überwachung im Sinne eines Panopticons ist? Oder ein metaphorischer Konzertsaal, in dem ausschließlich klassische Musik und ‚Hochkultur‘ unterrichtet werden? Oder doch ein ‚Raum der Wünsche‘, der von Schülerinteressen ausgeht und diese in den Mittelpunkt rückt? Basierend auf der Diskussion derartiger Fragen soll ein Versuch unternommen werden, zu einer möglichst umfassenden Idealvorstellung von gelingendem Musikunterricht zu gelangen.
2. Literatur
Dauth, T. J. (2023). Raumbegriffe in der Musikpädagogik. Eine Systematisierung. Beltz Juventa.
Dauth, T. J. (2026). Raumbegriffe in der Musikpädagogik. In: Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.) (S. 563–571). Waxmann.
Dünne, J. & Günzel, S. (Hrsg.) (2018). Raumtheorie. Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaften (9. Aufl.). Suhrkamp.
Günzel, S. (2017). Raum. Eine kulturwissenschaftliche Einführung. transcript.
Löw, M. (2015). Raumsoziologie (8. Aufl.). Suhrkamp.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
LV 2 Seminar ⇑
[Si] „Weil ein Schüler es gesagt hat …“?! – Der Anspruch und das Vorgehen qualitativer Forschungsmethoden in der Musikpädagogik
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema
Das Seminar bietet eine Einführung in qualitative Forschungsmethoden, die in der Musikpädagogik bereits Verwendung finden (z. B. Qualitative Inhaltsanalyse, Grounded Theory Methodology, Dokumentarische Methode, Videographie) oder zukünftig finden könnten. Neben einer Diskussion des Vorgehens der jeweiligen Methode, also der wesentlichen Schritte im Forschungsprozess, wird der Fokus auf die Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen gelegt, mit denen entsprechende Forschungsprojekte verbunden sind. Dazu ist zum einen zu klären, welchen (erkenntnistheoretischen) Anspruch die einzelnen Forschungsmethoden vertreten, und zum anderen, inwieweit es musikpädagogischen Studien gelingt, diesen zu erfüllen.
2. Literatur
Bohnsack, R., Geimer, A. & Meuser, M. (Hrsg.) (2018). Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung (4., vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl.). Barbara Budrich.
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
Flick, U., von Kardorff, E. & Steinke, I. (Hrsg.) (2017). Qualitative Forschung. Ein Handbuch (12. Aufl.). Rowohlt Taschenbuch Verlag.
Schläbitz, N. (2025). „Form follows content“ oder: Wider die Mainstreamforschung – für Forschungspluralismus in der Musikpädagogik. Waxmann.
Schulten, M. L. & Lothwesen K. S. (Hrsg.) (2017). Methoden empirischer Forschung in der Musikpädagogik. Eine anwendungsbezogene Einführung. Waxmann.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
LV 3 Kolloquium ⇑
[Koll] Examenskolloquium
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
1. Zum Thema: Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung der mündlichen Examens-/Bachelor-/Masterprüfung und vor allem der schriftlichen Examens-/Bachelor-/Masterarbeit. Im Kolloquium erhalten Studierende dazu Hilfestellungen und tauschen sich untereinander aus.
2. Literatur: -
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit.
4. Abgeschlossenes Grundstudium (Abschluss von mehr als der Hälfte aller Module)
[Koll] Examenskolloquium
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 12.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Das Examenskolloquium begleitet Studierende bei der mündlichen Examens-/Bachelor-/Masterprüfung und vor allem der schriftlichen Examens-/Bachelor-/Masterarbeit. Im Kolloquium erhalten Studierende dazu Hilfestellungen und tauschen sich untereinander aus.
Modulzuordnung neue Lehramtsstudiengänge:
03-mus-L3-P-2c, LV 3
[Koll] Examenskolloquium
| regelmäßiger Termin ab 22.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 13.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
1. Zum Thema: Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung der mündlichen Examens-/Bachelor-/Masterprüfung und vor allem der schriftlichen Examens-/Bachelor-/Masterarbeit. Im Kolloquium erhalten Studierende dazu Hilfestellungen und tauschen sich untereinander aus.
2. Literatur: –
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: Abgeschlossenes Grundstudium (Abschluss von mehr als der Hälfte aller Module)
[Koll] Kolloquium für Examenskandidaten
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 09 | |
| nächster Termin: 11.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Im Rahmen des Kolloquiums sollen besondere Fragestellungen innerhalb des Studiums der Musikpädagogik vertiefend beleuchtet werden.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Vorstellung eines musikpädagogischen Themas, das auch für die mündliche Prüfung gewählt werden kann.
Modul 9h: L3 Musikpraxis 8 ⇑
LV 1 Hauptfach oder Nebenfach oder Improvisation (EU) ⇑
LV 2 Instrumentaldidaktik (GU) ⇑
[KU:GU] Instrumentaldidaktik/Instrumentenkunde
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | |
| nächster Termin: 07.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Die Studierenden erarbeiten sich einen Überblick über die verschiedenen Instrumentengruppen, über Bauweise, Spielart und Spieltechnik der einzelnen Instrumente und haben die Chance einzelne Instrumente auszuprobieren. Dabei wird ein Fokus auf Orchesterinstrumente gelegt, um den Grundstein für die Arbeit mit einer Bläser- oder Streicherklasse zu legen.




