Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Bachelorstudiengänge Kunstpädagogik - Kernbereich
Veranstaltungen
Kernmodul Fachdidaktik (03-Kun-BA-GH-04) ⇑
Zu belegen sind drei fachdidaktische Seminare: zwei (LV 1 und LV 2) im Wintersemester und eines (LV 3) im Sommersemester.
LV1: FD-Seminar 1
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
LV1: FD-Seminar 2
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
LV1: FD-Seminar 3
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
Kernmodul Fachwissenschaft (03-Kun-BA-GH-05) ⇑
Zu belegen sind drei Veranstaltungen, drei fachwissenschaftliche Seminare oder zwei fachwissenschaftliche Seminare und eine Vorlesung: ein Seminar (LV 1) und ein weiteres Seminar oder eine Vorlesung (LV 2) im Wintersemester, sowie ein Seminar (LV 3) im Sommersemester.
LV 1 - LV 3: Fachwissenschaftliche Seminare
[Si] Art meets Sound. Kunst und Musik in der Moderne (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Was passiert, wenn Klang auf Bild trifft? Wenn Komponist*innen Farben hören oder Künstler*nnen Musik sichtbar machen? Das Seminar geht diesen und ähnlichen Fragen nach und lädt dazu ein, Verbindungen zwischen bildender Kunst und Musik gemeinsam zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen Positionen zwischen den Disziplinen: Komponist*innen, die sich von Malerei, Skulptur oder Architektur inspirieren lassen, ebenso wie bildende Künstler*innen, die musikalische Strukturen, Klang oder Kompositionsprinzipien in ihre Arbeit integrieren. Dabei beginnen wir in den Pariser Ateliers um 1900 und bewegen uns bis in die zeitgenössische Gegenwart.
„Art meets Sound“ versteht sich als gemeinsamer Denk- und Experimentierraum. Das Seminar wird von Lehrenden aus Kunst und Musik gemeinsam gestaltet und Studierende beider Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Blickwinkel einzubringen.
[Si] Fremde Dinge? Museale Ordnungen des Anderen (Institutionen) (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
LV 2: Seminar/Vorlesung
[Si] Art meets Sound. Kunst und Musik in der Moderne (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Was passiert, wenn Klang auf Bild trifft? Wenn Komponist*innen Farben hören oder Künstler*nnen Musik sichtbar machen? Das Seminar geht diesen und ähnlichen Fragen nach und lädt dazu ein, Verbindungen zwischen bildender Kunst und Musik gemeinsam zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen Positionen zwischen den Disziplinen: Komponist*innen, die sich von Malerei, Skulptur oder Architektur inspirieren lassen, ebenso wie bildende Künstler*innen, die musikalische Strukturen, Klang oder Kompositionsprinzipien in ihre Arbeit integrieren. Dabei beginnen wir in den Pariser Ateliers um 1900 und bewegen uns bis in die zeitgenössische Gegenwart.
„Art meets Sound“ versteht sich als gemeinsamer Denk- und Experimentierraum. Das Seminar wird von Lehrenden aus Kunst und Musik gemeinsam gestaltet und Studierende beider Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Blickwinkel einzubringen.
[Si] Fremde Dinge? Museale Ordnungen des Anderen (Institutionen) (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
[Vl] Hofkunst im Mittelalter (AfK-Nr.: 844)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
Der Hof, also die Residenz einer Herrscherin oder eines Herrschers, war im Mittelalter einer der zentralen Orte an dem und für den Kunst und Architektur stand. Bau- und Bildwerke waren zugleich Medien der Ausübung als auch von Repräsentation der Herrschaft und der Herrschenden. Die Vorlesung verfolgt das Ziel, etwa 1000 Jahre europäischer Hofkunst in ihren wichtigen Strukturen und Werken vorzustellen. Die Zeitreise beginnt am ostgotischen Königshof in Ravenna im 6. Jh. und endet am Wiener Habsburgerhof im ausgehenden Mittelalter.
[Vl] Kunst der Moderne - heute (AfK-Nr.: 844)
| regelmäßiger Termin ab 22.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
Seit etwa der Jahrtausendwende wird die "Kunst der Moderne", d.h. die Kunst der Dekaden um 1900, einer kritischen Revision unterzogen. Wahlweise unter feministischen und/oder postkolonialen Vorzeichen. Große Museen wie das Museum of Modern Art in New York, das Centre Pompidou in Paris oder die Neue Nationalgalerie in Berlin präsentieren ihre Sammlungen in neuer Gewandung und Komposition, aktivieren die Depots und kaufen Bestände dazu, um - im Zeitalter der Globalisierung und einer vermeintlichen Dezentrierung des Westens - andere Perspektiven auf die Moderne zu eröffnen bzw. die Moderne als Epoche (nicht nur der Kunst) anders zu denken. Bislang kaum bekannte oder ignorierte künstlerische Positionen (von Frauen, People of Color u.a.) werden "entdeckt", tradierte Narrative und Erzählmuster aufgebrochen, produktive Nachbarschaften von Exponaten erprobt usw. Auch etablierte Künstler*innen der Moderne werden nun neu gesehen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die gegenwärtige Lebenswelt befragt.
In der Vorlesung geht es um diesen dezidiert heutigen Blick auf Kunst der Moderne und damit auch um die Frage, was davon warum uns heute interessieren könnte oder sollte. Durch die Auseinandersetzung mit aktuellen Ausstellungen, musealen Inszenierungen und Forschungsbeiträgen zu dem Thema lernen die Studierenden ein breites Spektrum der "Kunst der Moderne" kennen ebenso wie Möglichkeiten ihrer Betrachtung und Interpretation aus einer im Hier und Jetzt situierten Warte.
Kernmodul Fachpraxis (03-Kun-BA-GH-06) ⇑
LV 1: Fachpraktisches Seminar: zweidimensionale künstlerische Verfahrensweisen
[Si] Co-Creation - Künstlerisches Arbeiten mit KI (KPr-Seminar)
Generative KI ist längst Teil zeitgenössischer Kunstproduktion und verändert die Art, wie künstlerische Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden. Das Seminar untersucht unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI anhand ausgewählter künstlerischer Positionen. Im Fokus steht KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Akteur innerhalb kreativer Prozesse und Formen der Co-Creation. Durch eigenes künstlerisches Experimentieren erschließen wir individuelle Zugänge zu KI-gestützter Praxis und reflektieren deren Potenziale und Grenzen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Tobias Becker).
[Si] Das Fenster in der Malerei (KPr-Seminar)
[Si] Holz- und Linolschnitt heute (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Lang lebe das Portrait (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Klaus Werner).
[Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Seminar)
ACHTUNG! DIE ZEITEN DER VERANSTALTUNG WURDEN NOCH EINMAL GEÄNDERT!
Was bedeutet es, im Jahr 2026 zu malen?
Was kann die Malerei?
Wie positionieren sich unsere Zeitgenöss*innen?
Wie können wir uns positionieren?
Im Laufe der 8 Termine verschaffen wir uns einen Überblick zu diesen Fragen, indem wir über neuerdings etablierte Malereien sprechen, gemeinsam recherchieren, Einordnungen finden, Meinungen austauschen, und nach Möglichkeit eine Ausstellung besuchen.
Praktische Aufgabe des Seminars wird es sein, sich selbst mit einer Arbeit positionieren. Die Arbeit wird am Ende des Seminars vorgestellt und besprochen. Grundlage hierfür ist das Verfassen eines künstlerisches Statement von einer halben Seite.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Siebdruck und Risografie (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
LV 2: Fachpraktisches Seminar: dreidimensionale künstlerische Verfahrensweisen
[Si] Holzbildhauerei (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das kunstpraktische Seminar führt in verschiedenen Techniken der Holzbildhauerei ein, wie klassisches Schnitzen, Schnitzen mit Kettensäge, aber auch schreinerische Techniken der konstruktiven Bearbeitung von Holz mit Maschinen und Handwerkzeugen. Nach technischen und künstlerischen Einführungen und begleiteten Übungen führt der Seminarverlauf zur Erarbeitung einer eigenständigen künstlerischen Arbeit.
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Abschluss der Grundlagenveranstaltung Bildhauerei ist empfohlen.
[Si] Kollaborative Plastiken aus Papier und Pappe (KPr-Seminar)
[Si] Wucherung und parametrisches Replizieren: Plastisches Gestalten in Ton (KPr-Seminar)
Kernmodul 1 für Hauptfach 70 cp und Nebenfach 40 cp (03-Kun-BA-KH-04 / 03-Kun-BA-GN-03) ⇑
Zu belegen sind drei Veranstaltungen: zwei fachwissenschaftliche Seminare, eines davon (LV 2) im Wintersemester und eines (LV 3) im Sommersemester, sowie ein fachdidaktisches Seminar (LV 1) im Sommersemester.
LV 1: Fachdidaktisches Seminar: ästhetische Bildungstheorien, -konzepte und -prozesse
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
LV 2 und LV 3: Fachwissenschaftliche Seminare
[Si] Art meets Sound. Kunst und Musik in der Moderne (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Was passiert, wenn Klang auf Bild trifft? Wenn Komponist*innen Farben hören oder Künstler*nnen Musik sichtbar machen? Das Seminar geht diesen und ähnlichen Fragen nach und lädt dazu ein, Verbindungen zwischen bildender Kunst und Musik gemeinsam zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen Positionen zwischen den Disziplinen: Komponist*innen, die sich von Malerei, Skulptur oder Architektur inspirieren lassen, ebenso wie bildende Künstler*innen, die musikalische Strukturen, Klang oder Kompositionsprinzipien in ihre Arbeit integrieren. Dabei beginnen wir in den Pariser Ateliers um 1900 und bewegen uns bis in die zeitgenössische Gegenwart.
„Art meets Sound“ versteht sich als gemeinsamer Denk- und Experimentierraum. Das Seminar wird von Lehrenden aus Kunst und Musik gemeinsam gestaltet und Studierende beider Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Blickwinkel einzubringen.
[Vl] Hofkunst im Mittelalter (AfK-Nr.: 844)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
Der Hof, also die Residenz einer Herrscherin oder eines Herrschers, war im Mittelalter einer der zentralen Orte an dem und für den Kunst und Architektur stand. Bau- und Bildwerke waren zugleich Medien der Ausübung als auch von Repräsentation der Herrschaft und der Herrschenden. Die Vorlesung verfolgt das Ziel, etwa 1000 Jahre europäischer Hofkunst in ihren wichtigen Strukturen und Werken vorzustellen. Die Zeitreise beginnt am ostgotischen Königshof in Ravenna im 6. Jh. und endet am Wiener Habsburgerhof im ausgehenden Mittelalter.
[Si] Individuelle Mythologien von Leonor Fini bis Meret Oppenheim: Kunst zwischen Surrealismus, Magie und weiblicher Selbstermächtigung (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
[Vl] Kunst der Moderne - heute (AfK-Nr.: 844)
| regelmäßiger Termin ab 22.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
Seit etwa der Jahrtausendwende wird die "Kunst der Moderne", d.h. die Kunst der Dekaden um 1900, einer kritischen Revision unterzogen. Wahlweise unter feministischen und/oder postkolonialen Vorzeichen. Große Museen wie das Museum of Modern Art in New York, das Centre Pompidou in Paris oder die Neue Nationalgalerie in Berlin präsentieren ihre Sammlungen in neuer Gewandung und Komposition, aktivieren die Depots und kaufen Bestände dazu, um - im Zeitalter der Globalisierung und einer vermeintlichen Dezentrierung des Westens - andere Perspektiven auf die Moderne zu eröffnen bzw. die Moderne als Epoche (nicht nur der Kunst) anders zu denken. Bislang kaum bekannte oder ignorierte künstlerische Positionen (von Frauen, People of Color u.a.) werden "entdeckt", tradierte Narrative und Erzählmuster aufgebrochen, produktive Nachbarschaften von Exponaten erprobt usw. Auch etablierte Künstler*innen der Moderne werden nun neu gesehen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die gegenwärtige Lebenswelt befragt.
In der Vorlesung geht es um diesen dezidiert heutigen Blick auf Kunst der Moderne und damit auch um die Frage, was davon warum uns heute interessieren könnte oder sollte. Durch die Auseinandersetzung mit aktuellen Ausstellungen, musealen Inszenierungen und Forschungsbeiträgen zu dem Thema lernen die Studierenden ein breites Spektrum der "Kunst der Moderne" kennen ebenso wie Möglichkeiten ihrer Betrachtung und Interpretation aus einer im Hier und Jetzt situierten Warte.
Kernmodul 2 für Hauptfach 70 cp und Nebenfach 40 cp (03-Kun-BA-KH-05 und 03-Kun-BA-GN-06) ⇑
Zu belegen sind drei Veranstaltungen: zwei fachpraktische Seminare, eines davon (LV 1) im Wintersemester und eines (LV 2) im Sommersemester, sowie ein fachdidaktisches Seminar (LV 3) im Sommersemester.
LV 2: Fachpraktisches Seminar: dreidimensionale oder transklassische künstlerische Verfahrensweisen
[Si] Co-Creation - Künstlerisches Arbeiten mit KI (KPr-Seminar)
Generative KI ist längst Teil zeitgenössischer Kunstproduktion und verändert die Art, wie künstlerische Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden. Das Seminar untersucht unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI anhand ausgewählter künstlerischer Positionen. Im Fokus steht KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Akteur innerhalb kreativer Prozesse und Formen der Co-Creation. Durch eigenes künstlerisches Experimentieren erschließen wir individuelle Zugänge zu KI-gestützter Praxis und reflektieren deren Potenziale und Grenzen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Tobias Becker).
[Si] Das Fenster in der Malerei (KPr-Seminar)
[Si] Experimentelle erweiterte Zeichnungen (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 13:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Holz- und Linolschnitt heute (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Lang lebe das Portrait (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Klaus Werner).
[Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Seminar)
ACHTUNG! DIE ZEITEN DER VERANSTALTUNG WURDEN NOCH EINMAL GEÄNDERT!
Was bedeutet es, im Jahr 2026 zu malen?
Was kann die Malerei?
Wie positionieren sich unsere Zeitgenöss*innen?
Wie können wir uns positionieren?
Im Laufe der 8 Termine verschaffen wir uns einen Überblick zu diesen Fragen, indem wir über neuerdings etablierte Malereien sprechen, gemeinsam recherchieren, Einordnungen finden, Meinungen austauschen, und nach Möglichkeit eine Ausstellung besuchen.
Praktische Aufgabe des Seminars wird es sein, sich selbst mit einer Arbeit positionieren. Die Arbeit wird am Ende des Seminars vorgestellt und besprochen. Grundlage hierfür ist das Verfassen eines künstlerisches Statement von einer halben Seite.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Siebdruck und Risografie (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
LV 3: Fachdidaktisches Seminar: Theorien und Strategien künstlerisch-ästhetischen Lernens und kunstpädagogischen Handelns
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
Kernmodul für Nebenfach 30 cp (03-Kun-BA-KN-03) ⇑
LV 1: Fachdidaktisches Seminar: Theorien künstlerisch-ästhetischen Lernens und Handelns
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
LV 2: Fachpraktisches Seminar: zwei- oder dreidimensionale künstlerische Verfahren
[Si] Co-Creation - Künstlerisches Arbeiten mit KI (KPr-Seminar)
Generative KI ist längst Teil zeitgenössischer Kunstproduktion und verändert die Art, wie künstlerische Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden. Das Seminar untersucht unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI anhand ausgewählter künstlerischer Positionen. Im Fokus steht KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Akteur innerhalb kreativer Prozesse und Formen der Co-Creation. Durch eigenes künstlerisches Experimentieren erschließen wir individuelle Zugänge zu KI-gestützter Praxis und reflektieren deren Potenziale und Grenzen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Tobias Becker).
[Si] Das Fenster in der Malerei (KPr-Seminar)
[Si] Experimentelle erweiterte Zeichnungen (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 13:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Holz- und Linolschnitt heute (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Holzbildhauerei (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das kunstpraktische Seminar führt in verschiedenen Techniken der Holzbildhauerei ein, wie klassisches Schnitzen, Schnitzen mit Kettensäge, aber auch schreinerische Techniken der konstruktiven Bearbeitung von Holz mit Maschinen und Handwerkzeugen. Nach technischen und künstlerischen Einführungen und begleiteten Übungen führt der Seminarverlauf zur Erarbeitung einer eigenständigen künstlerischen Arbeit.
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Abschluss der Grundlagenveranstaltung Bildhauerei ist empfohlen.
[Si] Kollaborative Plastiken aus Papier und Pappe (KPr-Seminar)
[Si] Lang lebe das Portrait (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Klaus Werner).
[Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Seminar)
ACHTUNG! DIE ZEITEN DER VERANSTALTUNG WURDEN NOCH EINMAL GEÄNDERT!
Was bedeutet es, im Jahr 2026 zu malen?
Was kann die Malerei?
Wie positionieren sich unsere Zeitgenöss*innen?
Wie können wir uns positionieren?
Im Laufe der 8 Termine verschaffen wir uns einen Überblick zu diesen Fragen, indem wir über neuerdings etablierte Malereien sprechen, gemeinsam recherchieren, Einordnungen finden, Meinungen austauschen, und nach Möglichkeit eine Ausstellung besuchen.
Praktische Aufgabe des Seminars wird es sein, sich selbst mit einer Arbeit positionieren. Die Arbeit wird am Ende des Seminars vorgestellt und besprochen. Grundlage hierfür ist das Verfassen eines künstlerisches Statement von einer halben Seite.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Siebdruck und Risografie (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Stadt der Geister - Filmische und fotografische Feldforschung (KPr-Seminar)
Hans Richter prägte für den Essayfilm den Begriff der "unsichtbaren Vorstellungen". Die freie
Mischform aus Dokumentation und Fiktion erlaubt es abstrakte Konzepte, tiefgründige
Reflexionen und persönliche Haltungen der Künstlerinnen sichtbar werden zu lassen. Das
Seminar "Stadt der Geister" wird sich mit dieser Form des Filmemachens auseinandersetzen
und in filmischer und fotografischer Feldforschung die Geister der Stadt Gießen sichtbar
werden lassen. Das Seminar erfordert keine Vorkenntnisse, die filmischen und fotografischen
Techniken werden im Seminar erarbeitet
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Wucherung und parametrisches Replizieren: Plastisches Gestalten in Ton (KPr-Seminar)
LV 3: Fachwissenschaftliches Seminar: Geschichte, Ästhetik, Funktionen und Institutionen der bildenden Kunst und visuellen Medien bis zur Gegenwart
[Si] Art meets Sound. Kunst und Musik in der Moderne (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Was passiert, wenn Klang auf Bild trifft? Wenn Komponist*innen Farben hören oder Künstler*nnen Musik sichtbar machen? Das Seminar geht diesen und ähnlichen Fragen nach und lädt dazu ein, Verbindungen zwischen bildender Kunst und Musik gemeinsam zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen Positionen zwischen den Disziplinen: Komponist*innen, die sich von Malerei, Skulptur oder Architektur inspirieren lassen, ebenso wie bildende Künstler*innen, die musikalische Strukturen, Klang oder Kompositionsprinzipien in ihre Arbeit integrieren. Dabei beginnen wir in den Pariser Ateliers um 1900 und bewegen uns bis in die zeitgenössische Gegenwart.
„Art meets Sound“ versteht sich als gemeinsamer Denk- und Experimentierraum. Das Seminar wird von Lehrenden aus Kunst und Musik gemeinsam gestaltet und Studierende beider Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Blickwinkel einzubringen.
[P Si] Einführung in die Malerei der Moderne (KG/KW-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||


