Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Masterstudiengänge Erziehungswissenschaften - Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Außerschulische Bildung (gültig ab Studienbeginn zum Wintersemester 2015/16)
Veranstaltungen
Allgemeine Erziehungswissenschaft: Heterogenität, Interkulturalität und soziale Ungleichheit (03 MA EZW AEW HETER) ⇑
Zu belegen sind drei Seminare "Allgemeine Erziehungswissenschaft" (A1 - A3).
[Si] Bildung und Soziale Ungleichheit (MA EZW AEW C)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil II - Haus B - Raum B221 | |
| nächster Termin: 20.05.2026 Uhr, Raum: Phil II - Haus B - Raum B221 | ||
[Si] Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der pädagogischen Praxis (MA EZW AEW C)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil II - Haus B - Raum B221 | |
| nächster Termin: 20.05.2026 Uhr, Raum: Phil II - Haus B - Raum B221 | ||
In dem Seminar werden wir uns mit den Prozessen der sozialen Konstruktion von Geschlecht und Sexualität auseinandersetzen und untersuchen, welche Bedeutung dabei Bildungsinstitutionen wie der Schule zukommt. Hierzu werden wir zunächst theoretische Grundlagentexte diskutieren, die aus einer (queer-)feministischen Perspektive beleuchten, wie die binäre Geschlechterordnung gesellschaftlich produziert wird, die nur zwei Geschlechter – männlich und weiblich – kennt und Sexualität entsprechend heteronormativ – als sexuelle Anziehung zwischen diesen beiden Geschlechtern – fasst. Daran anschließend werden die Herstellung und Funktionsweise von Heteronormativität in pädagogischen Kontexten als zentraler Mechanismus diskutiert, durch den Bildung gesellschaftliche Differenz- und Ungleichheitsverhältnisse reproduziert. Vor diesem Hintergrund werden wir verschiedene Konzepte einer geschlechter- und machtkritischen Bildungsarbeit besprechen. Welche methodischen und didaktischen Zugänge erscheinen sinnvoll, um für soziale Ungleichheiten im Kontext geschlechtlicher Selbstbestimmung und sexueller Orientierungen zu sensibilisieren? Und wie können wir in unserem pädagogischen Handeln dazu beitragen, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt zu fördern? Abschließend werden wir anhand konkreter Praxismodelle queerer Bildungsarbeit exemplarisch untersuchen, wie in pädagogischen Settings angstfreie Räume der Vielfalt geschaffen werden können.
Außerschulische Jugendbildung (03 MA EZW AJB) ⇑
Zu belegen sind drei Seminare "Jugendbildung" (A1 – A3).
Allgemeine und berufliche Weiterbildung (03 MA EZW WB) ⇑
Zu belegen sind drei Seminare "Allgemeine und Berufliche Weiterbildung" (A1 - A3).
[Si] Zeitgemäße Weiterbildung zwischen Digitalisierung, Demokratiebildung und Widerständigkeit (MA EZW WB; MA Bild-WB)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil2, B109 | |
| nächster Termin: 19.05.2026 Uhr, Raum: Phil2, B109 | ||
Weiterbildung wird nicht selten als eine Art „Reparaturbetrieb“ lediglich auf Anpassung reduziert oder soll schnelle Hilfe angesichts Demokratiekrisen anbieten. Dies hat aber wenig mit normativ-emanzipatorische Kernideen der Erwachsenenbildung zu tun. Viel mehr kann und sollte es neben Anpassung auch darum gehen, wie man Verhältnisse im Kleinen und Großen verändert und mitbestimmt. Insofern kann auch Widerstand gegen Weiterbildung eine absolut legitime Lernhaltung sein.
Das Seminar wird mit den Studierenden partizipativ geplant je nach Vorwissen und Interessen.
Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft (03 MA EZW METH) ⇑
Zu belegen sind zwei Seminare "Lehrforschung" (A1 und A2).
Hochschul- und Wissenschaftsmanagement (03 MA EZW HWM) ⇑
[Si] Grundlagen Hochschulforschung (03 MA EZW HWM)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Rathenaustraße 10, Raum 117 | |
| nächster Termin: 19.05.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, Raum 117 | ||
Hochschulen sind zentrale, öffentlich finanzierte Orte der Wissensgenerierung und des Wissenstransfers. Obwohl Hochschulen eine lange Tradition haben, sind die Strukturen seit der Jahrtausendwende „professionalisiert“ worden. Dieses Seminar beschäftigt sich mit der Organisation von Hochschulen und den verschiedenen Themenbereichen der Hochschulforschung.
[Si] Hochschulen als politische und normfördernde Akteure der Nachhaltigkeit

Hochschulen nehmen im Kontext der globalen Nachhaltigkeitstransformation eine Schlüsselrolle ein. Als Orte der Wissensproduktion, Sozialisation und politischen Aushandlung tragen sie zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bei. Über ihre Funktionen in Forschung, Lehre und Betrieb hinaus agieren Hochschulen zunehmend als normfördernde Akteure, die gesellschaftliche Leitbilder nachhaltiger Entwicklung mitgestalten und institutionell verankern. Die Veranstaltung untersucht die Rolle von Hochschulen in der Governance globaler Nachhaltigkeitsprozesse aus sozialwissenschaftlicher Perspektive und adressiert sie als politische und normfördernde Akteure. Im Mittelpunkt stehen theoretische, konzeptionelle und empirische Zugänge zu der Frage, unter welchen Bedingungen sich globale Nachhaltigkeitsnormen in und durch Hochschulen in die Praxis übersetzen. Die Veranstaltung besteht aus acht wöchentlichen Sitzungen sowie einer verpflichtenden eintägigen Blocksitzung am Samstag, den 11. Juli 2026.
Forschungsorientiertes Praktikum (03 MA EZW FOP) ⇑
Thesis (03 MA EZW Thesis) ⇑
Kolloquium




