Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Lehramtsstudiengänge - Kunst (L3) ab Wintersemester 2023/24
Veranstaltungen
M1 (Pflicht) Einführung in die Kunstpädagogik (03-kun-L3-M1) ⇑
KD-VL+Ü (Einführung KP) ⇑
KD-PS (System. Grundlagen) ⇑
[P Si] Systematische Grundlagen der Kunstdidaktik (KD-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 008c | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Was sind die Grundlagen und Ziele von Kunstpädagogik? Warum gehört Kunstunterricht zur schulischen Bildung? Und was soll und kann er leisten? Dieses Proseminar bietet Ihnen einen systematischen Einblick in die Ordnungsprinzipien des Fachs.
M2 (Pflicht) Grundlagen Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft (03-kun-L3-M2) ⇑
KG/KW-PS (Methoden der Analyse von Kunstwerken und visuellen Medien) ⇑
[P Si] Methoden der Analyse von Kunstwerken und visuellen Medien (KG/KW-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 008c | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Das Seminar bietet eine Einführung in die Gegenstandsbereiche, Fragestellungen, Methoden und Arbeitstechniken der Kunstgeschichte.
Es übt den Umgang mit Quellen, mit der Fachliteratur und legt einen besonderen Schwerpunkt auf Bildbeschreibungen und -analysen an Beispielen aus der bildenden Kunst und der visuellen Alltagskultur. Ein Fokus liegt auf den Methoden, die bereits eine längere Geschichte haben wie etwa die Ikonographie und Ikonologie, die Stilgeschichte oder die rezeptionsästhetische Analyse, doch das Seminar gibt auch einen Einblick in neuere Perspektiven der Kunstgeschichte.
Vorausgesetzt wird eine aktive Teilnahme, die Lektüre von Texten, die Übernahme von Referaten, das Üben von Moderation und weiteren Aufgaben.
KG/KW-PS (Epochen) ⇑
[P Si] Einführung in die Architekturgeschichte (KG/KW-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II H, 008c | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Die Veranstaltung führt systematisch und historisch in die Geschichte der Architektur ein. Im Mittelpunkt stehen das Erlernen und die Anwendung der Fachterminologie, das Erkennen von Bautypen und Funktionen sowie die Beschreibung und Kontextualisierung wichtiger Beispiele der westlichen Architektur von der Antike bis zur Moderne.
Ü/Tutorium ⇑
[Tut] Tutorium Schreibwerkstatt (KG/KW-Übung)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008c | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
M3 (Pflicht) Grundlagen Kunstpraxis I (03-kun-L3-M3) ⇑
KPr-Proseminar 1 ⇑
[P Si] Einführung in das Zeichnen (KPr-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[P Si] Grundlagen des zweidimensionalen Gestaltens (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| wöchentlich Mo. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 112 (Malatelier) | ||
[P Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Proseminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
KPr-Proseminar 2 ⇑
[P Si] Grundlagen der Bildhauerei 1 (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt) | |
| wöchentlich Mi. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Dr. Schnurr) wenden.
[P Si] Grundlagen der Bildhauerei 2 (KPr-Proseminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Dr. Schnurr) wenden.
KPr-Proseminar 3 ⇑
[P Si] Grundlagen Transklassik (KPr-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
KPr-Übung 1 ⇑
[Ü] Werkstattschein digitale Fotografie (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik (KPr-Übung)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
[Ü] Werkstattschein Holz I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz III (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz IV (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
KPr-Übung 2 ⇑
[Ü] Werkstattschein digitale Fotografie (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik (KPr-Übung)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
[Ü] Werkstattschein Holz I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz III (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz IV (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
M4 (Pflicht) Konzepte und Handlungsfelder Kunstdidaktik (03-kun-L3-M4) ⇑
KD-S (Kunstpäd. Konzeptionen) ⇑
[Si] A(rt) I(nstructor) - Künstliche Kunstvermittlung? (KD-Seminar)
Kann Künstliche Intelligenz Kunst vermitteln? Und wenn ja: Wie versteht sie eigentlich Kunst, Bildung und Vermittlung? In diesem Seminar erkunden wir das Spannungsfeld zwischen Kunstvermittlung und KI – kritisch, experimentell und mit einer guten Portion Neugier.
Wir untersuchen, wie KI-Systeme Kunst beschreiben, interpretieren und erklären. Dabei stellen wir grundlegende Fragen: Welche Wissensmodelle stecken hinter KI-generierten Vermittlungsformaten? Welche Perspektiven werden sichtbar – und welche bleiben unsichtbar? Und kann KI selbst als Vermittler*in agieren oder braucht Vermittlung immer menschliche Erfahrung, Kontextwissen und gesellschaftliche Verantwortung?
Das Seminar verbindet Theorie und Praxis: Wir analysieren KI-Tools, testen ihre Möglichkeiten im Kontext von Kunstvermittlung und entwickeln eigene experimentelle Vermittlungsformate mit und über KI. Dabei reflektieren wir auch Chancen, Grenzen und Machtstrukturen algorithmischer Wissensproduktion.
[Si] ART_ED 1 (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008c | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
[Si] ART_ED 2 (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das Lehrformat ART_ED (Art Education) versammelt sechs Vorträge von Kunstpädagog*innen, die exemplarische Einblicke in gegenwärtige Diskurse, Forschungsansätze und Praxisformen der Kunstpädagogik geben. Die Beiträge vermitteln unterschiedliche theoretische Perspektiven, methodische Zugänge und institutionelle Kontexte und eröffnen so eine Auseinandersetzung mit aktuellen kunstpädagogischen Positionsbestimmungen. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunstpädagogik heute auf gesellschaftliche, mediale und ästhetische Transformationsprozesse reagiert und wie sie diese mitgestaltet.
Zwischen den gemeinsamen Vortragsterminen finden begleitende Präflexionen und Reflexionen in zwei separaten kunstpädagogischen Seminaren (JOHNS/SCHNURR) statt. In diesen Sitzungen werden zentrale Begriffe, theoretische Rahmungen und Fragestellungen vorbereitet sowie die Vorträge im Anschluss gemeinsam nachbereitet, diskutiert und kontextualisiert. Ziel ist es, die Positionen nicht nur rezeptiv aufzunehmen, sondern sie kritisch zu durchdringen und in Beziehung zu eigenen kunstpädagogischen Fragestellungen zu setzen.
21.04 Prof. Dr. Andrea Sabisch, Professur für Bildende Kunst/ Ästhetische Bildung Universität Hamburg
05.05 Prof. Dr. Stefanie Johns, Professur für Kunstpädagogik, Justus-Liebig-Universität Gießen
19.05 Prof. Dr. Magdalena Eckes, Professur für Kunstpädagogik, Universität Siegen
02.06 Prof. Dr. Ansgar Schnurr, Professur für Kunstpädagogik mit dem Schwerpunkt Kunstdidaktik, Justus-Liebig-Universität Gießen
16.06 Prof. Dr. Nadia Bader, Professur für Didaktik Kunst & Design, PH Zürich
30.06 Prof. Dr. Katja Hoffmann, Professur für Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Universität Bielefeld.
[Si] Ästhetische Forschung in der Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Nach Helga Kämpf-Jansen (2012, S. 20) kann jede Frage, jeder Gedanke, eine Befindlichkeit, ein Gegenstand, eine Pflanze, ein Tier, ein Phänomen, ein Werk, eine (fiktive oder reale) Person, eine Situation, ein literarisches Thema, ein Begriff oder komplexer Inhalt der Ausgangspunkt für Ästhetische Forschung sein.
Im Seminar suchen wir nach Verknüpfungen von Alltags- und Kunstphänomenen, nach performativen Prozessen und reflektieren unser Vorgehen. In Gruppen entwickeln wir Impulse, Inszenierungen, Reflexionsgespräche und Arbeitsmaterial, diskutieren und dokumentieren, um Ästhetische Forschung greifbarer zu machen.
[Si] Bild und Bildlichkeit (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
Bilder können Freude und Staunen hervorrufen. Sie können den Blick der Betrachtenden magisch anziehen, aber auch abstoßen. Sie können irritieren oder zum Nahdenken anregen. In diesem Seminar wollen wir den vielfältigen Funktionen und Verständnissen von ‚Bildern‘ nachgehen und ihre Bedeutungen für kunstpädagogische Kontexte genauer untersuchen.
Bilder können in kunstpädagogischen Kontexten unterschiedliche Funktionen annehmen. Sie werden zum Gegenstand der Rezeption, Analyse und Interpretation, oder sind Bezugspunkt künstlerischer Gestaltungsprozesse. Sie können aber auch als Anlass für Bildungsprozesse befragt werden. Dabei lohnt es sich, einen Schritt zurück zu treten und zu fragen: Was macht ein 'Bild' zum 'Bild'? Wie kann das 'Bildliche' konzeptualisiert werden? Angeschlossen an ein fundiertes Verständnis von Bild und Bildlichkeit lassen sich didaktische Bildzugänge für pädagogische Kontexte konzeptualisieren.
Das Seminar widmet sich also theoretischen Überlegungen zum Bild/Bildlichkeit und untersucht kritisch didaktische Konzeptionen wie die Bildkompetenz (u.a. Bering/Niehoff) oder die Bilderfahrung und Bildwerdung (u.a. Sabisch). Darüber hinaus sollen kunstdidaktische Settings und Unterrichtskontexte entworfen werden, die vom Bild ausgehen und die Potenziale des Bildlichen für Bildungsprozesse ausschöpfen.
[Si] Das Museum als Arbeitstitel (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Was soll ein Museum heute eigentlich sein? Wissensspeicher, Erlebnisraum, politischer Akteur, Begegnungsort – oder alles gleichzeitig? Dieses Seminar versteht das Museum nicht als fertige Institution, sondern als offenes Projekt, das ständig neu gedacht, hinterfragt und gestaltet werden kann.
Ausgangspunkt ist die Frage, wie Museen Wissen produzieren, vermitteln und manchmal auch festschreiben. Dabei beschäftigen wir uns mit klassischen Vermittlungsformen ebenso wie mit aktuellen kritischen Ansätzen. Wir schauen darauf, wie Kunstvermittlung traditionell oft als Weitergabe von Expertise gedacht wurde und wie sie sich zunehmend zu einem dialogischen, partizipativen und gesellschaftskritischen Feld entwickelt. Vermittlung kann nicht nur informieren, sondern auch irritieren, verunsichern und neue Perspektiven eröffnen.
[Si] Die Maske in der Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Konzeptionen von Kunstunterricht untersuchen (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Künstlerische Strategien für die kunstpädagogische Praxis (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
In kunstpädagogischen Situationen stellt sich immer wieder die Frage, inwiefern künstlerische Beispiele gezeigt, eingebunden und genutzt werden sollen. Engen Beispiele von künstlerischen Arbeiten eher ein und begünstigen sie eine Imitation? Oder sind sie unverzichtbar für eine künstlerisch-professionelle Arbeit? Im KD-Seminar werden verschiedene kunstdidaktische Positionen zum Thema diskutiert und anwendungsorientiert eine Sammlung "künstlerischer Strategien für die kunstpädagogische Praxis" erarbeitet.
[Si] Kunstpädagogische Relevanz (KD-Seminar)
Wie stellen wir Relevanz in der Kunstpädagogik her? Wie entwickelt sich für uns im Spannungsfeld von Biografie, Habitus und persönlichen Überzeugungen ebenso wie im Kontext unterschiedlicher Kunstbegriffe und gesellschaftlicher Erwartungen etwas als relevant? Wie beeinflussen eigene Bildungswege und künstlerische Erfahrungen unsere Urteile? Welche impliziten Beliefs strukturieren unser professionelles Handeln? Und wie positioniert sich Kunstpädagogik zwischen kultureller Legitimation, institutionellem Auftrag und gesellschaftlicher Verantwortung? Wir fragen gemeinsam, inwiefern die Figur der Relevanz im Horizont ungewisser Zukünfte neu geöffnet, verschoben oder unterlaufen werden kann. Ziel ist es, Relevanz nicht vorauszusetzen, sondern als perspektivische, situierte und veränderbare Kategorie kritisch zu reflektieren und für das eigene kunstpädagogische Denken produktiv zu machen.
Das Blockseminar setzt eine aktive Mitarbeit voraus und bietet die Gelegenheit, eigene Fragestellungen im Kontext des Seminarthemas zu untersuchen.
[Si] Kunstunterricht for Future (KD-Seminar)

SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
Das dreitägige Blockseminar thematisiert die Beziehung zwischen Kunst und Umwelt aus kunstdidaktischer Perspektive. Dabei werden aktuelle Debatten, Entwicklungen und Ansätze klimareflexiver ästhetischer Bildung vorgestellt und historische Bezüge zur bewegten Geschichte der Umweltpädagogik hergestellt, die bis in die Museen der Gegenwart reicht.
Ökologie, Umweltschutz, Klimawandel, Ecological Turn, Ecocare, Nachhaltigkeit, Recycling und Upcycling: Der Mensch wird in seinem Verhältnis zur Umwelt mehr und mehr infrage gestellt. Wie sieht dieses Verhältnis in der Zukunft und für die Zukunft aus? Wie kann es gestaltet werden und welchen Stellenwert nimmt Kunstunterricht dabei ein? Was können wir aus der Beziehung zwischen Kunst- und Umweltpädagogik lernen?
Das dreitägige Blockseminar thematisiert die Beziehung zwischen Kunst und Umwelt aus kunstdidaktischer Perspektive. Dabei werden aktuelle Debatten, Entwicklungen und Ansätze klimareflexiver ästhetischer Bildung vorgestellt und historische Bezüge zur bewegten Geschichte der Umweltpädagogik hergestellt, die bis in die Museen der Gegenwart reicht.
[Si] Materialität in der Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Was ist Material, Materialität und alles dazwischen?
Im Seminar nähern wir uns diesen Begriffen und begeben uns auf eine Suche nach der Bedeutung für die Kunstpädagogik.
Wir diskutieren den Aufforderungscharakter von Material, dessen Transformationspotenzial und die Funktion als Medium.
Was passiert, wenn sich unterschiedliche Materialien/Materialitäten begegnen? Und was haben unsere Sinne damit zu tun?
Gemeinsam erarbeiten wir weitere Forschungsfragen, die wir in Kleingruppen zu kunstpädagogischen Impulse erweitern werden.
KD-S (Vermittlungsmodelle) ⇑
[Si] A(rt) I(nstructor) - Künstliche Kunstvermittlung? (KD-Seminar)
Kann Künstliche Intelligenz Kunst vermitteln? Und wenn ja: Wie versteht sie eigentlich Kunst, Bildung und Vermittlung? In diesem Seminar erkunden wir das Spannungsfeld zwischen Kunstvermittlung und KI – kritisch, experimentell und mit einer guten Portion Neugier.
Wir untersuchen, wie KI-Systeme Kunst beschreiben, interpretieren und erklären. Dabei stellen wir grundlegende Fragen: Welche Wissensmodelle stecken hinter KI-generierten Vermittlungsformaten? Welche Perspektiven werden sichtbar – und welche bleiben unsichtbar? Und kann KI selbst als Vermittler*in agieren oder braucht Vermittlung immer menschliche Erfahrung, Kontextwissen und gesellschaftliche Verantwortung?
Das Seminar verbindet Theorie und Praxis: Wir analysieren KI-Tools, testen ihre Möglichkeiten im Kontext von Kunstvermittlung und entwickeln eigene experimentelle Vermittlungsformate mit und über KI. Dabei reflektieren wir auch Chancen, Grenzen und Machtstrukturen algorithmischer Wissensproduktion.
[Si] ART_ED 1 (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008c | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
[Si] ART_ED 2 (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das Lehrformat ART_ED (Art Education) versammelt sechs Vorträge von Kunstpädagog*innen, die exemplarische Einblicke in gegenwärtige Diskurse, Forschungsansätze und Praxisformen der Kunstpädagogik geben. Die Beiträge vermitteln unterschiedliche theoretische Perspektiven, methodische Zugänge und institutionelle Kontexte und eröffnen so eine Auseinandersetzung mit aktuellen kunstpädagogischen Positionsbestimmungen. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunstpädagogik heute auf gesellschaftliche, mediale und ästhetische Transformationsprozesse reagiert und wie sie diese mitgestaltet.
Zwischen den gemeinsamen Vortragsterminen finden begleitende Präflexionen und Reflexionen in zwei separaten kunstpädagogischen Seminaren (JOHNS/SCHNURR) statt. In diesen Sitzungen werden zentrale Begriffe, theoretische Rahmungen und Fragestellungen vorbereitet sowie die Vorträge im Anschluss gemeinsam nachbereitet, diskutiert und kontextualisiert. Ziel ist es, die Positionen nicht nur rezeptiv aufzunehmen, sondern sie kritisch zu durchdringen und in Beziehung zu eigenen kunstpädagogischen Fragestellungen zu setzen.
21.04 Prof. Dr. Andrea Sabisch, Professur für Bildende Kunst/ Ästhetische Bildung Universität Hamburg
05.05 Prof. Dr. Stefanie Johns, Professur für Kunstpädagogik, Justus-Liebig-Universität Gießen
19.05 Prof. Dr. Magdalena Eckes, Professur für Kunstpädagogik, Universität Siegen
02.06 Prof. Dr. Ansgar Schnurr, Professur für Kunstpädagogik mit dem Schwerpunkt Kunstdidaktik, Justus-Liebig-Universität Gießen
16.06 Prof. Dr. Nadia Bader, Professur für Didaktik Kunst & Design, PH Zürich
30.06 Prof. Dr. Katja Hoffmann, Professur für Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Universität Bielefeld.
[Si] Ästhetische Forschung in der Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Nach Helga Kämpf-Jansen (2012, S. 20) kann jede Frage, jeder Gedanke, eine Befindlichkeit, ein Gegenstand, eine Pflanze, ein Tier, ein Phänomen, ein Werk, eine (fiktive oder reale) Person, eine Situation, ein literarisches Thema, ein Begriff oder komplexer Inhalt der Ausgangspunkt für Ästhetische Forschung sein.
Im Seminar suchen wir nach Verknüpfungen von Alltags- und Kunstphänomenen, nach performativen Prozessen und reflektieren unser Vorgehen. In Gruppen entwickeln wir Impulse, Inszenierungen, Reflexionsgespräche und Arbeitsmaterial, diskutieren und dokumentieren, um Ästhetische Forschung greifbarer zu machen.
[Si] Bild und Bildlichkeit (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
Bilder können Freude und Staunen hervorrufen. Sie können den Blick der Betrachtenden magisch anziehen, aber auch abstoßen. Sie können irritieren oder zum Nahdenken anregen. In diesem Seminar wollen wir den vielfältigen Funktionen und Verständnissen von ‚Bildern‘ nachgehen und ihre Bedeutungen für kunstpädagogische Kontexte genauer untersuchen.
Bilder können in kunstpädagogischen Kontexten unterschiedliche Funktionen annehmen. Sie werden zum Gegenstand der Rezeption, Analyse und Interpretation, oder sind Bezugspunkt künstlerischer Gestaltungsprozesse. Sie können aber auch als Anlass für Bildungsprozesse befragt werden. Dabei lohnt es sich, einen Schritt zurück zu treten und zu fragen: Was macht ein 'Bild' zum 'Bild'? Wie kann das 'Bildliche' konzeptualisiert werden? Angeschlossen an ein fundiertes Verständnis von Bild und Bildlichkeit lassen sich didaktische Bildzugänge für pädagogische Kontexte konzeptualisieren.
Das Seminar widmet sich also theoretischen Überlegungen zum Bild/Bildlichkeit und untersucht kritisch didaktische Konzeptionen wie die Bildkompetenz (u.a. Bering/Niehoff) oder die Bilderfahrung und Bildwerdung (u.a. Sabisch). Darüber hinaus sollen kunstdidaktische Settings und Unterrichtskontexte entworfen werden, die vom Bild ausgehen und die Potenziale des Bildlichen für Bildungsprozesse ausschöpfen.
[Si] Das Museum als Arbeitstitel (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Was soll ein Museum heute eigentlich sein? Wissensspeicher, Erlebnisraum, politischer Akteur, Begegnungsort – oder alles gleichzeitig? Dieses Seminar versteht das Museum nicht als fertige Institution, sondern als offenes Projekt, das ständig neu gedacht, hinterfragt und gestaltet werden kann.
Ausgangspunkt ist die Frage, wie Museen Wissen produzieren, vermitteln und manchmal auch festschreiben. Dabei beschäftigen wir uns mit klassischen Vermittlungsformen ebenso wie mit aktuellen kritischen Ansätzen. Wir schauen darauf, wie Kunstvermittlung traditionell oft als Weitergabe von Expertise gedacht wurde und wie sie sich zunehmend zu einem dialogischen, partizipativen und gesellschaftskritischen Feld entwickelt. Vermittlung kann nicht nur informieren, sondern auch irritieren, verunsichern und neue Perspektiven eröffnen.
[Si] Die Maske in der Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Konzeptionen von Kunstunterricht untersuchen (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Künstlerische Strategien für die kunstpädagogische Praxis (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
In kunstpädagogischen Situationen stellt sich immer wieder die Frage, inwiefern künstlerische Beispiele gezeigt, eingebunden und genutzt werden sollen. Engen Beispiele von künstlerischen Arbeiten eher ein und begünstigen sie eine Imitation? Oder sind sie unverzichtbar für eine künstlerisch-professionelle Arbeit? Im KD-Seminar werden verschiedene kunstdidaktische Positionen zum Thema diskutiert und anwendungsorientiert eine Sammlung "künstlerischer Strategien für die kunstpädagogische Praxis" erarbeitet.
[Si] Kunstpädagogische Relevanz (KD-Seminar)
Wie stellen wir Relevanz in der Kunstpädagogik her? Wie entwickelt sich für uns im Spannungsfeld von Biografie, Habitus und persönlichen Überzeugungen ebenso wie im Kontext unterschiedlicher Kunstbegriffe und gesellschaftlicher Erwartungen etwas als relevant? Wie beeinflussen eigene Bildungswege und künstlerische Erfahrungen unsere Urteile? Welche impliziten Beliefs strukturieren unser professionelles Handeln? Und wie positioniert sich Kunstpädagogik zwischen kultureller Legitimation, institutionellem Auftrag und gesellschaftlicher Verantwortung? Wir fragen gemeinsam, inwiefern die Figur der Relevanz im Horizont ungewisser Zukünfte neu geöffnet, verschoben oder unterlaufen werden kann. Ziel ist es, Relevanz nicht vorauszusetzen, sondern als perspektivische, situierte und veränderbare Kategorie kritisch zu reflektieren und für das eigene kunstpädagogische Denken produktiv zu machen.
Das Blockseminar setzt eine aktive Mitarbeit voraus und bietet die Gelegenheit, eigene Fragestellungen im Kontext des Seminarthemas zu untersuchen.
[Si] Kunstunterricht for Future (KD-Seminar)

SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
Das dreitägige Blockseminar thematisiert die Beziehung zwischen Kunst und Umwelt aus kunstdidaktischer Perspektive. Dabei werden aktuelle Debatten, Entwicklungen und Ansätze klimareflexiver ästhetischer Bildung vorgestellt und historische Bezüge zur bewegten Geschichte der Umweltpädagogik hergestellt, die bis in die Museen der Gegenwart reicht.
Ökologie, Umweltschutz, Klimawandel, Ecological Turn, Ecocare, Nachhaltigkeit, Recycling und Upcycling: Der Mensch wird in seinem Verhältnis zur Umwelt mehr und mehr infrage gestellt. Wie sieht dieses Verhältnis in der Zukunft und für die Zukunft aus? Wie kann es gestaltet werden und welchen Stellenwert nimmt Kunstunterricht dabei ein? Was können wir aus der Beziehung zwischen Kunst- und Umweltpädagogik lernen?
Das dreitägige Blockseminar thematisiert die Beziehung zwischen Kunst und Umwelt aus kunstdidaktischer Perspektive. Dabei werden aktuelle Debatten, Entwicklungen und Ansätze klimareflexiver ästhetischer Bildung vorgestellt und historische Bezüge zur bewegten Geschichte der Umweltpädagogik hergestellt, die bis in die Museen der Gegenwart reicht.
[Si] Materialität in der Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Was ist Material, Materialität und alles dazwischen?
Im Seminar nähern wir uns diesen Begriffen und begeben uns auf eine Suche nach der Bedeutung für die Kunstpädagogik.
Wir diskutieren den Aufforderungscharakter von Material, dessen Transformationspotenzial und die Funktion als Medium.
Was passiert, wenn sich unterschiedliche Materialien/Materialitäten begegnen? Und was haben unsere Sinne damit zu tun?
Gemeinsam erarbeiten wir weitere Forschungsfragen, die wir in Kleingruppen zu kunstpädagogischen Impulse erweitern werden.
M5 (Pflicht) Vertiefung Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft I (03-kun-L3-M5) ⇑
LV 1: KG/KW-S oder -V (vergangene und gegenwärtige Entwicklungen) ⇑
LV 2: KG/KW-Seminar (Diskurse und Institutionen) ⇑
[Si] „Der Osten“ – „Der Westen“. Kulturpolitische Konstruktionen und künstlerische Perspektiven (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das Seminar widmet sich der kunst- und kulturpolitischen Konstruktion des „Ostens“ und „Westens“ in Bezug auf die beiden Deutschlands (1949–1990) im Kontext des Kalten Krieges und ihrer Nachwirkungen in der Gegenwartskunst. Im Fokus steht die Frage, wie sich diese Dichotomien in künstlerischen Praktiken, Ausstellungsformaten und kunsttheoretischen Diskursen manifestierten und bis heute fortwirken. Ausgehend von den frühen Ausgaben der documenta in Kassel wird die Rolle der Ausstellung als kulturpolitisches Projekt des „Westens“ untersucht, ebenso wie die Auseinandersetzungen um die Beteiligung ostdeutscher Künstler, etwa im Umfeld der documenta 6. Dabei wird insbesondere die Gegenüberstellung der „Abstraktion“ als eines westlich codierten Kunstbegriffs – häufig als Ausdruck von individueller Freiheit und künstlerischer Autonomie interpretiert – mit der Vorstellung eines „realistischen“ sozialistischen Kunstverständnisses fokussiert und als kulturpolitisches und ideologisches Narrativ untersucht.
Darüber hinaus richtet das Seminar den Blick auf künstlerische Praktiken jenseits dieser Dichotomien: von experimentellen und performativen Strategien in der DDR bis hin zu zeitgenössischen Positionen, die sich mit den politischen, sozialen und materiellen Hinterlassenschaften der deutschen Teilung auseinandersetzen. Arbeiten von Künstlerinnen wie Henrike Naumann, Thanh Nguyen Phuong, Hito Steyerl und Sung Tieu dienen dabei als Ausgangspunkt für die Diskussion gegenwärtiger Perspektiven auf Erinnerung, Ideologie, Raum und Material. Das Seminar verbindet kunsthistorische Analysen mit der kritischen Reflexion kulturpolitischer Narrative und lädt dazu ein, die Begriffe „Osten“ und „Westen“ als historisch gewachsene und bis heute wirkmächtige Konstruktionen zu hinterfragen.
Inspiriert ist das Seminarthema auch von unserer Gastprofessorin Ina Weise, deren Ausstellung „da kann man nicht meckern“ am 16.4. im KiZ eröffnet wird. In Installationen, Fotografien, Malerei und Stickerei geht sie der Frage nach, wie sich Geschichte zwischen Herkunft und Verlagerung, Dresden und Gießen, Ost und West in Objekten, Sprache und Bildern sedimentiert. Ina Weise wird in einer Sitzung des Seminars bei uns zu Gast sein.
Das Seminar steht im Kontext einer mit Prof. Dr. Claudia Hattendorff geplanten mehrtägigen Exkursion nach Dresden, die in der KW39 im September stattfinden wird. Seminarteilnehmer*innen haben Vorrang, doch der Besuch des Seminars ist keine Vorbedingung für die Teilnahme an der Exkursion.
[Si] KI in Kunst und Kunstgeschichte. Eine kritische Bestandsaufnahme
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, G 333 | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333 | ||
Künstliche Intelligenzen haben bereits jetzt zahlreiche Anwendungen in den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft, der Wirtschaft und Unterhaltungsindustrie, des Bildungswesens, der sozialen Medien sowie auch in Kunst und Kultur gefunden - Tendenz steigend. In rasantem Tempo stellen die großen Tech-Konzerne neue Modelle und Versionen zur Verfügung. Damit gehen diverse und oftmals weitgehend unberechenbare Transformationen der jeweiligen Handlungs- und Wissensfelder einher. KI beeinflusst inzwischen nahezu jeden Bereich kultureller, sozialer sowie politischer Aktivität und gesellschaftlicher Wirklichkeit. Das Seminar will dem Thema KI mit Blick auf seine ambivalente Bedeutung für das künstlerische Schaffen nachgehen. Dabei wird es um Szenarien der Rezeption und Anwendung von KI in den zeitgenösssichen Künsten ebenso gehen wie um die Frage, welche Auswirkungen der Umgang mit KI (aufseiten der Studierenden wie auch der Lehrenden) für die Kunstgeschichte als wissenschaftliches Fach und akademische Disziplin bedeutet. Wie betreibt man Kunstgeschichte in Zeiten von KI? Welche Folgen hat KI für das wissenschaftliche Arbeiten und das Selbstverständnis der Kunstgeschichte in Gegenwart und Zukunft? Welche Herausforderungen gehen damit einher und wie könnten sie angegangen werden? Was bedeutet das für unsere alltägliche Orientierung in visuellen Kulturen und der sog. "Infosphäre"? Diesen und vielen weiteren Fragen werden wir im Seminar nachgehen. Dabei wird die Auseinandersetzung mit aktuellen Diskursen und Debatten eine zentrale Rolle spielen. Daher ist es für das Gelingen dieses Seminars absolut zentral, dass sie Freude an der (philosophischen, kunst- und kulturwissenschaftlichen) Textlektüre und an der Diskussion gleichermaßen mitbringen.
[Si] Sammeln, bewahren, ausstellen (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 008c | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Für jeden Kunstinteressierten unserer Zeit sind „Museum“ genannte Orte, an denen Kunst gesammelt und gezeigt wird, selbstverständlich. Gleiches gilt für die Institution „Kunstausstellung“, die heute zweifelsohne ein überaus gängiger Ort für die Präsentation von Kunst und eine Auseinandersetzung mit Kunst ist. Weder das eine noch das andere, weder das Museum noch die Kunstausstellung hat es jedoch zu allen Zeiten gegeben. Streng genommen sind beide Institutionen in historischer Perspektive geradezu jung: Das öffentliche Museum ist recht eigentlich eine Entwicklung des 18./19. Jahrhundert; ähnlich kurz ist die Geschichte der Kunstausstellung. Allerdings gab es auch vor dieser Zeit Sammlungen und Präsentationsformen von Kunst, die sich aber von Museum und Kunstausstellung in heutiger Definition signifikant unterschieden. In diesem Seminar wollen wir uns im Rahmen von Lektüren, studentischen Präsentationen und Seminardiskussionen mit der Geschichte des Kunstsammelns und Kunstpräsentierens in der Frühen Neuzeit und in der Moderne befassen, auch um Museum und Kunstausstellung fremd, d. h. neu erscheinen und in ihrer spezifischen Leistung umso deutlicher hervortreten zu lassen.
LV 3: Exkursionstag ⇑
M6 (Pflicht) Grundlagen Kunstpraxis II (03-kun-L3-M6) ⇑
KPr-Seminar 1 ⇑
[Si] "Draußen malen - Plein Air" (KPr-Seminar)
[Si] Add-On: Körpererweiterungen (KPr-Seminar)
Der eigene Körper bildet häufig den Ausgangspunkt für das künstlerische Arbeiten. Im Seminar werden zeitgenössische Positionen diskutiert, die sich plastisch mit dem eigenen Körper auseinandersetzen und dem Körper etwas passgenau hinzufügen. Diese Körpererweiterungen können die Wahrnehmung verändern, neue Funktionen ermöglichen oder den Menschen mit seiner Umwelt anders verbinden. Dabei verändert sich nicht nur die Körperform, sondern auch das Körpergefühl. Welche Bewegungen sind mit der Körpererweiterung möglich? Im Seminar experimentieren wir mit verschiedenen Materialen im Stehen und in der Bewegung mit Gewicht, Balance, Rhythmus und Anstrengung und nähern uns so dem Thema Performance. Im Laufe des Semesters werden eigenständige plastische Körpererweiterung entwickelt und erstellt. Eine Einführung in künstlerische Werkzeuge und Techniken findet vorher durch Materialübungen mit Ton, Papier und Textil statt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Dr. Schnurr) wenden.
[Si] Ausstellung machen – Kuratieren als künstlerische Methode (KPr-Seminar)
In diesem Seminar steht kuratorische Praxis im Zentrum. Gemeinsam mit den Studierenden wird eine Ausstellung entwickelt – von der ersten Idee über Konzept und Raumplanung bis zur konkreten Umsetzung. Wir beschäftigen uns mit Fragen der Auswahl, Kontextualisierung und Präsentation von künstlerischen Arbeiten sowie mit den sozialen, räumlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des Ausstellens. Das Seminar versteht Kuratieren als prozessorientierte, kollaborative Praxis, in der Entscheidungen sichtbar und diskutierbar werden. Zum Abschluss des Seminars findet eine gemeinsame Ausstellung im KiZ – Kultur im Zentrum in Gießen statt. Die Ausstellung wird voraussichtlich am 27. Mai eröffnen und bis zum 28. Juni laufen.
Die Seminarleitung übernimmt Jennifer Cierlitza. Sie ist künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Kunstverein Siegen und arbeitet kuratorisch vor allem zu zeitgenössischer Kunst, ortsspezifischen Projekten und Ausstellungen im öffentlichen Raum.
[Si] Bildhauerische Interventionen an der Lahn (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 027 (Holzwerkstatt) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 025 (Metallwerkstatt) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das künstlerisch-praktische Seminar findet in Kooperation mit der Lahnpark-GmbH statt, die die entstehenden Arbeiten auch finanziell fördert. Ziel ist es, eigenständige künstlerische Arbeiten zu entwickeln, die entlang der Lahn im Stadtgebiet Gießen für den Ausstellungszeitraum Mitte September bis Anfang Oktober 2026 ausgestellt werden und de Spezifika des Gebietes zwischen Landschaftsraum, Freizeitnutzung und urbanen Schnittstellen erkunden und kommentieren. Im Fokus stehen bildhauerische und installative Ansätze.
[Si] Fäden, Fasern und Tentakel – Ein ökologisch-künstlerisches Labor (KPr-Seminar)
Das Seminar erforscht Materialien als lebendige Beziehungsgeflechte. Inspiriert von Donna Haraways Idee des „tentakulären Denkens“ betrachten wir Reststoffe nicht als Abfall oder Rohstoff, sondern als Akteur*innen mit Verbindungen, Geschichten und Widerständen. Ziel ist es, künstlerische Prozesse zu entwickeln, die nicht in abgeschlossenen Objekten, sondern in offenen Beziehungen, Improvisationen und situativen Gefügen bestehen.
In drei zweitägigen Blöcken arbeiten wir in einem Labor, in dem das Denken durch die Hände geht: Wie ein Oktopus, der mit seinen Armen sieht, tastet und entscheidet, versuchen wir unser Hirn und Handeln in die Finger zu verlagern. Wir reagieren auf Materialimpulse, lassen Formen durch Fäden, Knoten, Fasern und provisorische Verbindungen entstehen und erkunden das Zusammenspiel von Körper, Raum und Material.
Wir sammeln Fundstücke und Restmaterialien im Umfeld des IFK, bauen ein temporäres Materialdepot auf, entwickeln tentakuläre Strukturen und transformieren sie zu situativen Installationen. Zwischen Zeichnung, Assemblage, provisorischer Architektur und performativer Aktivierung entsteht ein gemeinsamer Organismus aus Dingen, Bewegungen und Beziehungen. Reflexionsrunden begleiten die Praxis und stellen die Frage, wie künstlerisches Arbeiten Aufmerksamkeit, Verantwortung und Verbundenheit hervorbringt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
[Si] In other words (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Was geschieht, wenn Schrift und Sprache nicht nur beschreiben, sondern selbst zur künstlerischen Praxis werden? Das Seminar richtet sich auf künstlerisches Arbeiten, die mit Schrift und Sprache operieren und diese als eigenständige ästhetische Form, Material und Handlung einsetzen. Wir fragen danach, wie Schrift und Sprache in der Kunst auftreten: als Instruktion, Notation oder Fragment und erschließen gemeinsam ausgewählte künstlerische Positionen. Die eigene künstlerische Praxis erfolgt forschend und praxisorientiert: wir erproben künstlerische Verfahren und Zugänge, um ausgehend davon eigene Projekte zu entwerfen und umzusetzen. Das Seminar versteht sich als Experimentierraum und gibt auch die Gelegenheit für kollektive Praxen.
[Si] Ökologie der Geister (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Ökologie der Geister II (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Ökologie der Geister II: Fotografie/Intervention
Die Stadt Gießen ist der Raum, in dem sich dieses Seminar bewegt. Die Stadt, ihre Gebäude, Straßen, Bewohner*innen, Geschichte(n) … sind unsere Bezugspunkte für die künstlerisch/fotografische Expedition, die wir gemeinsam beginnen. Die Stadt und Stadtgesellschaft werden wir in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten erforschen. Wie kann man künstlerische, performative, fotografische Interventionen erarbeiten und wie können diese am Ende sichtbar werden? Das sind Fragen, denen wir uns stellen werden.
Das Seminar findet zu Teilen draußen statt. Festes Schuhwerk und ein Fahrrad sind Voraussetzung für die Expeditionen, die z.T. auch zu Tageszeiten jenseits der üblichen Seminarkernzeiten stattfinden werden.
[Si] RAPPORT (KPr-Seminar)
Der Begriff »Rapport« (frz. “rapport”: mündlicher Bericht, Beziehung, Verhältnis, wirtschaftlicher Ertrag) bezeichnet im Textil- und Grafikbereich die kleinste abgeschlossene Einheit eines Musters oder einer Gewebebindung. Diese formale Bedeutung bildet den Ausgangspunkt der Lehrveranstaltung und wird zugleich auf soziale, räumliche und visuelle Beziehungsgeflechte übertragen.
Auf der Grundlage eines gemeinsamen Stadtrundgangs sowie zeichnerischer und fotografischer Untersuchungen des öffentlichen Raums in Gießen entwickeln die Studierenden grafische Arbeiten, die sich insbesondere mit dem architektonisch prägenden Charakter der Stadt auseinandersetzen. Architektur wird dabei als gestaltendes Element verstanden, das unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unser Selbstverständnis beeinflusst.
Im Zentrum des künstlerischen Prozesses stehen Experimente mit Wiederholung, Verbindung und Verschiebung. Ziel des Seminars ist es, eine zusammenhängende Reihe grafischer Arbeiten zu entwickeln und diese technisch wie konzeptionell im Siebdruck umzusetzen.
Erfahrungen im Bereich Siebdruck sind von Vorteil. Ein Siebdruck Werkstattschein ist wünschenswert. Bei Bedarf wenden sie sich bitte an Sylvia Runge.
[Si] Spekulative Archäologien: Artefakte einer möglichen Welt (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lassen sich zukünftige Kulturen archäologisch denken – und wie erzählen Objekte Geschichten?
In Anlehnung an Ursula K. Le Guins Carrier Bag Theory of Fiction verstehen wir Artefakte dabei als Gefäße, die Geschichten sammeln, speichern und vermitteln. Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist die gemeinsame Entwicklung spekulativer Zukunftsartefakte. Wir entwerfen und realisieren Objekte, die als materielle Relikte noch nicht existierender Kulturen, Technologien oder gesellschaftlicher Systeme gedacht sind. Durch Verfahren wie künstliche Alterung, Fragmentierung, Rekonstruktion oder die Inszenierung von Fundkontexten werden diese Objekte bewusst als archäologische Zeugnisse möglicher Zukünfte gestaltet. Die Artefakte fungieren dabei nicht nur als ästhetische Setzungen, sondern als narrative und erkenntnisgenerierende Gefäße, die alternative Zeitvorstellungen, kulturelle Entwicklungen und gesellschaftliche Transformationen materialisieren. Das Seminar begreift Archäologie als künstlerische Praxis des Sammelns, Ordnens und Erzählens – zwischen Materialität, Fiktion und kultureller Imagination.
[Si] Überall Kunst - Künstlerisches Forschen und Finden (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Widerspruch und Form – Dichotomien als Motor der Bildfindung (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
In diesem Seminar werden Gegensätze als produktive Werkzeuge im künstlerischen Prozess erprobt. Ausgehend von bildinhaltlichen Dichotomien sollen eigene Bildideen entwickelt werden, die sich im Verlauf des Semesters zunehmend auch über formale Polaritäten verdichten. Im Zentrum steht die Frage, wie Identitäten erst durch Kontrast entstehen – und wie sich Gegensätze im Bild nicht nur gegenüberstehen, sondern in Übergängen, Kippmomenten und Ambivalenzen gegenseitig durchdringen.
KPr-Seminar 2 ⇑
[Si] "Draußen malen - Plein Air" (KPr-Seminar)
[Si] Add-On: Körpererweiterungen (KPr-Seminar)
Der eigene Körper bildet häufig den Ausgangspunkt für das künstlerische Arbeiten. Im Seminar werden zeitgenössische Positionen diskutiert, die sich plastisch mit dem eigenen Körper auseinandersetzen und dem Körper etwas passgenau hinzufügen. Diese Körpererweiterungen können die Wahrnehmung verändern, neue Funktionen ermöglichen oder den Menschen mit seiner Umwelt anders verbinden. Dabei verändert sich nicht nur die Körperform, sondern auch das Körpergefühl. Welche Bewegungen sind mit der Körpererweiterung möglich? Im Seminar experimentieren wir mit verschiedenen Materialen im Stehen und in der Bewegung mit Gewicht, Balance, Rhythmus und Anstrengung und nähern uns so dem Thema Performance. Im Laufe des Semesters werden eigenständige plastische Körpererweiterung entwickelt und erstellt. Eine Einführung in künstlerische Werkzeuge und Techniken findet vorher durch Materialübungen mit Ton, Papier und Textil statt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Dr. Schnurr) wenden.
[Si] Ausstellung machen – Kuratieren als künstlerische Methode (KPr-Seminar)
In diesem Seminar steht kuratorische Praxis im Zentrum. Gemeinsam mit den Studierenden wird eine Ausstellung entwickelt – von der ersten Idee über Konzept und Raumplanung bis zur konkreten Umsetzung. Wir beschäftigen uns mit Fragen der Auswahl, Kontextualisierung und Präsentation von künstlerischen Arbeiten sowie mit den sozialen, räumlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des Ausstellens. Das Seminar versteht Kuratieren als prozessorientierte, kollaborative Praxis, in der Entscheidungen sichtbar und diskutierbar werden. Zum Abschluss des Seminars findet eine gemeinsame Ausstellung im KiZ – Kultur im Zentrum in Gießen statt. Die Ausstellung wird voraussichtlich am 27. Mai eröffnen und bis zum 28. Juni laufen.
Die Seminarleitung übernimmt Jennifer Cierlitza. Sie ist künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Kunstverein Siegen und arbeitet kuratorisch vor allem zu zeitgenössischer Kunst, ortsspezifischen Projekten und Ausstellungen im öffentlichen Raum.
[Si] Bildhauerische Interventionen an der Lahn (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 027 (Holzwerkstatt) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 025 (Metallwerkstatt) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das künstlerisch-praktische Seminar findet in Kooperation mit der Lahnpark-GmbH statt, die die entstehenden Arbeiten auch finanziell fördert. Ziel ist es, eigenständige künstlerische Arbeiten zu entwickeln, die entlang der Lahn im Stadtgebiet Gießen für den Ausstellungszeitraum Mitte September bis Anfang Oktober 2026 ausgestellt werden und de Spezifika des Gebietes zwischen Landschaftsraum, Freizeitnutzung und urbanen Schnittstellen erkunden und kommentieren. Im Fokus stehen bildhauerische und installative Ansätze.
[Si] Fäden, Fasern und Tentakel – Ein ökologisch-künstlerisches Labor (KPr-Seminar)
Das Seminar erforscht Materialien als lebendige Beziehungsgeflechte. Inspiriert von Donna Haraways Idee des „tentakulären Denkens“ betrachten wir Reststoffe nicht als Abfall oder Rohstoff, sondern als Akteur*innen mit Verbindungen, Geschichten und Widerständen. Ziel ist es, künstlerische Prozesse zu entwickeln, die nicht in abgeschlossenen Objekten, sondern in offenen Beziehungen, Improvisationen und situativen Gefügen bestehen.
In drei zweitägigen Blöcken arbeiten wir in einem Labor, in dem das Denken durch die Hände geht: Wie ein Oktopus, der mit seinen Armen sieht, tastet und entscheidet, versuchen wir unser Hirn und Handeln in die Finger zu verlagern. Wir reagieren auf Materialimpulse, lassen Formen durch Fäden, Knoten, Fasern und provisorische Verbindungen entstehen und erkunden das Zusammenspiel von Körper, Raum und Material.
Wir sammeln Fundstücke und Restmaterialien im Umfeld des IFK, bauen ein temporäres Materialdepot auf, entwickeln tentakuläre Strukturen und transformieren sie zu situativen Installationen. Zwischen Zeichnung, Assemblage, provisorischer Architektur und performativer Aktivierung entsteht ein gemeinsamer Organismus aus Dingen, Bewegungen und Beziehungen. Reflexionsrunden begleiten die Praxis und stellen die Frage, wie künstlerisches Arbeiten Aufmerksamkeit, Verantwortung und Verbundenheit hervorbringt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
[Si] In other words (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Was geschieht, wenn Schrift und Sprache nicht nur beschreiben, sondern selbst zur künstlerischen Praxis werden? Das Seminar richtet sich auf künstlerisches Arbeiten, die mit Schrift und Sprache operieren und diese als eigenständige ästhetische Form, Material und Handlung einsetzen. Wir fragen danach, wie Schrift und Sprache in der Kunst auftreten: als Instruktion, Notation oder Fragment und erschließen gemeinsam ausgewählte künstlerische Positionen. Die eigene künstlerische Praxis erfolgt forschend und praxisorientiert: wir erproben künstlerische Verfahren und Zugänge, um ausgehend davon eigene Projekte zu entwerfen und umzusetzen. Das Seminar versteht sich als Experimentierraum und gibt auch die Gelegenheit für kollektive Praxen.
[Si] Ökologie der Geister (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Ökologie der Geister II (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Ökologie der Geister II: Fotografie/Intervention
Die Stadt Gießen ist der Raum, in dem sich dieses Seminar bewegt. Die Stadt, ihre Gebäude, Straßen, Bewohner*innen, Geschichte(n) … sind unsere Bezugspunkte für die künstlerisch/fotografische Expedition, die wir gemeinsam beginnen. Die Stadt und Stadtgesellschaft werden wir in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten erforschen. Wie kann man künstlerische, performative, fotografische Interventionen erarbeiten und wie können diese am Ende sichtbar werden? Das sind Fragen, denen wir uns stellen werden.
Das Seminar findet zu Teilen draußen statt. Festes Schuhwerk und ein Fahrrad sind Voraussetzung für die Expeditionen, die z.T. auch zu Tageszeiten jenseits der üblichen Seminarkernzeiten stattfinden werden.
[Si] RAPPORT (KPr-Seminar)
Der Begriff »Rapport« (frz. “rapport”: mündlicher Bericht, Beziehung, Verhältnis, wirtschaftlicher Ertrag) bezeichnet im Textil- und Grafikbereich die kleinste abgeschlossene Einheit eines Musters oder einer Gewebebindung. Diese formale Bedeutung bildet den Ausgangspunkt der Lehrveranstaltung und wird zugleich auf soziale, räumliche und visuelle Beziehungsgeflechte übertragen.
Auf der Grundlage eines gemeinsamen Stadtrundgangs sowie zeichnerischer und fotografischer Untersuchungen des öffentlichen Raums in Gießen entwickeln die Studierenden grafische Arbeiten, die sich insbesondere mit dem architektonisch prägenden Charakter der Stadt auseinandersetzen. Architektur wird dabei als gestaltendes Element verstanden, das unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unser Selbstverständnis beeinflusst.
Im Zentrum des künstlerischen Prozesses stehen Experimente mit Wiederholung, Verbindung und Verschiebung. Ziel des Seminars ist es, eine zusammenhängende Reihe grafischer Arbeiten zu entwickeln und diese technisch wie konzeptionell im Siebdruck umzusetzen.
Erfahrungen im Bereich Siebdruck sind von Vorteil. Ein Siebdruck Werkstattschein ist wünschenswert. Bei Bedarf wenden sie sich bitte an Sylvia Runge.
[Si] Spekulative Archäologien: Artefakte einer möglichen Welt (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lassen sich zukünftige Kulturen archäologisch denken – und wie erzählen Objekte Geschichten?
In Anlehnung an Ursula K. Le Guins Carrier Bag Theory of Fiction verstehen wir Artefakte dabei als Gefäße, die Geschichten sammeln, speichern und vermitteln. Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist die gemeinsame Entwicklung spekulativer Zukunftsartefakte. Wir entwerfen und realisieren Objekte, die als materielle Relikte noch nicht existierender Kulturen, Technologien oder gesellschaftlicher Systeme gedacht sind. Durch Verfahren wie künstliche Alterung, Fragmentierung, Rekonstruktion oder die Inszenierung von Fundkontexten werden diese Objekte bewusst als archäologische Zeugnisse möglicher Zukünfte gestaltet. Die Artefakte fungieren dabei nicht nur als ästhetische Setzungen, sondern als narrative und erkenntnisgenerierende Gefäße, die alternative Zeitvorstellungen, kulturelle Entwicklungen und gesellschaftliche Transformationen materialisieren. Das Seminar begreift Archäologie als künstlerische Praxis des Sammelns, Ordnens und Erzählens – zwischen Materialität, Fiktion und kultureller Imagination.
[Si] Überall Kunst - Künstlerisches Forschen und Finden (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Widerspruch und Form – Dichotomien als Motor der Bildfindung (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
In diesem Seminar werden Gegensätze als produktive Werkzeuge im künstlerischen Prozess erprobt. Ausgehend von bildinhaltlichen Dichotomien sollen eigene Bildideen entwickelt werden, die sich im Verlauf des Semesters zunehmend auch über formale Polaritäten verdichten. Im Zentrum steht die Frage, wie Identitäten erst durch Kontrast entstehen – und wie sich Gegensätze im Bild nicht nur gegenüberstehen, sondern in Übergängen, Kippmomenten und Ambivalenzen gegenseitig durchdringen.
KPr - Projektseminar ⇑
[Pj Si] Loitz (KPr-Projektseminar)
[Pj Si] Struktur und Verbindung: Gewebe, Netz, Geflecht, Kooperation (KPr-Projektseminar)
| regelmäßige Termine ab 21.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr | Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | |
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr | Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
Strukturen (z.B. textil oder grafisch) erschaffen Verbindungen oder Verbindungen erschaffen Strukturen (Netzwerk). Wir möchten uns in diesem Projektseminar mit Aspekten von Verbundenheit in Strukturen auseinandersetzen und begeben uns in unsere gemeinsame Projektarbeit mit dem Ziel ein vielseitiges Thema nach individueller Interessenlage künstlerisch zu erforschen.
KPr-Übung 1 ⇑
[Ü] Werkstattschein digitale Fotografie (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik (KPr-Übung)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
[Ü] Werkstattschein Holz I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz III (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz IV (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
KPr-Übung 2 ⇑
[Ü] Werkstattschein digitale Fotografie (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik (KPr-Übung)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
[Ü] Werkstattschein Holz I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz III (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz IV (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
Exkursionstag ⇑
[Ex] Exkursion Papiermühle (KPr-Exkursion)
Auf dieser zweitägigen Exkursion lernen Sie die Papiermühle Homburg am Main – eine von drei Papiermühlen in Deutschland, die einzige in Bayern, kennen. Sie erleben die Geschichte des Papiers von den Rohstoffen bis hin zum fertigen Papier und lernen die Geschichte der Familie Follmer kennen, die in der fünften Generation Papier herstellt.
Gemeinsam erproben wir die Handwerkskunst des Papierschöpfens, erforschen diesen Ort und seine Umgebung künstlerisch, arbeiten in der angrenzenden Papierscheune druckgrafisch und zeichnerisch an unseren Entdeckungen weiter. Als Abschluss präsentieren wir dort unsere Arbeiten in einer kleinen Ausstellung. Es entstehen Kosten, die durch alle Teilnehmenden getragen werden müssen. Details zum Ablauf und zu den Kosten werden an einem Vortreffen am 25. Juni 2026 um 8:15 Uhr in Raum 08a besprochen.
M7 (Pflicht) Vertiefung Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft II (03-kun-L3-M7) ⇑
KG/KW-Seminar (Neuere Methoden) ⇑
KG/KW-Seminar (vergangene und gegenwärtige Bedingungen) ⇑
Exkursionstag ⇑
M8 (Pflicht) Vertiefung und Projekt Kunstpraxis I (03-kun-L3-M8) ⇑
LV1: KPr-Seminar 1
[Si] "Draußen malen - Plein Air" (KPr-Seminar)
[Si] Add-On: Körpererweiterungen (KPr-Seminar)
Der eigene Körper bildet häufig den Ausgangspunkt für das künstlerische Arbeiten. Im Seminar werden zeitgenössische Positionen diskutiert, die sich plastisch mit dem eigenen Körper auseinandersetzen und dem Körper etwas passgenau hinzufügen. Diese Körpererweiterungen können die Wahrnehmung verändern, neue Funktionen ermöglichen oder den Menschen mit seiner Umwelt anders verbinden. Dabei verändert sich nicht nur die Körperform, sondern auch das Körpergefühl. Welche Bewegungen sind mit der Körpererweiterung möglich? Im Seminar experimentieren wir mit verschiedenen Materialen im Stehen und in der Bewegung mit Gewicht, Balance, Rhythmus und Anstrengung und nähern uns so dem Thema Performance. Im Laufe des Semesters werden eigenständige plastische Körpererweiterung entwickelt und erstellt. Eine Einführung in künstlerische Werkzeuge und Techniken findet vorher durch Materialübungen mit Ton, Papier und Textil statt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Dr. Schnurr) wenden.
[Si] Ausstellung machen – Kuratieren als künstlerische Methode (KPr-Seminar)
In diesem Seminar steht kuratorische Praxis im Zentrum. Gemeinsam mit den Studierenden wird eine Ausstellung entwickelt – von der ersten Idee über Konzept und Raumplanung bis zur konkreten Umsetzung. Wir beschäftigen uns mit Fragen der Auswahl, Kontextualisierung und Präsentation von künstlerischen Arbeiten sowie mit den sozialen, räumlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des Ausstellens. Das Seminar versteht Kuratieren als prozessorientierte, kollaborative Praxis, in der Entscheidungen sichtbar und diskutierbar werden. Zum Abschluss des Seminars findet eine gemeinsame Ausstellung im KiZ – Kultur im Zentrum in Gießen statt. Die Ausstellung wird voraussichtlich am 27. Mai eröffnen und bis zum 28. Juni laufen.
Die Seminarleitung übernimmt Jennifer Cierlitza. Sie ist künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Kunstverein Siegen und arbeitet kuratorisch vor allem zu zeitgenössischer Kunst, ortsspezifischen Projekten und Ausstellungen im öffentlichen Raum.
[Si] Bildhauerische Interventionen an der Lahn (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 027 (Holzwerkstatt) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 025 (Metallwerkstatt) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das künstlerisch-praktische Seminar findet in Kooperation mit der Lahnpark-GmbH statt, die die entstehenden Arbeiten auch finanziell fördert. Ziel ist es, eigenständige künstlerische Arbeiten zu entwickeln, die entlang der Lahn im Stadtgebiet Gießen für den Ausstellungszeitraum Mitte September bis Anfang Oktober 2026 ausgestellt werden und de Spezifika des Gebietes zwischen Landschaftsraum, Freizeitnutzung und urbanen Schnittstellen erkunden und kommentieren. Im Fokus stehen bildhauerische und installative Ansätze.
[Si] Fäden, Fasern und Tentakel – Ein ökologisch-künstlerisches Labor (KPr-Seminar)
Das Seminar erforscht Materialien als lebendige Beziehungsgeflechte. Inspiriert von Donna Haraways Idee des „tentakulären Denkens“ betrachten wir Reststoffe nicht als Abfall oder Rohstoff, sondern als Akteur*innen mit Verbindungen, Geschichten und Widerständen. Ziel ist es, künstlerische Prozesse zu entwickeln, die nicht in abgeschlossenen Objekten, sondern in offenen Beziehungen, Improvisationen und situativen Gefügen bestehen.
In drei zweitägigen Blöcken arbeiten wir in einem Labor, in dem das Denken durch die Hände geht: Wie ein Oktopus, der mit seinen Armen sieht, tastet und entscheidet, versuchen wir unser Hirn und Handeln in die Finger zu verlagern. Wir reagieren auf Materialimpulse, lassen Formen durch Fäden, Knoten, Fasern und provisorische Verbindungen entstehen und erkunden das Zusammenspiel von Körper, Raum und Material.
Wir sammeln Fundstücke und Restmaterialien im Umfeld des IFK, bauen ein temporäres Materialdepot auf, entwickeln tentakuläre Strukturen und transformieren sie zu situativen Installationen. Zwischen Zeichnung, Assemblage, provisorischer Architektur und performativer Aktivierung entsteht ein gemeinsamer Organismus aus Dingen, Bewegungen und Beziehungen. Reflexionsrunden begleiten die Praxis und stellen die Frage, wie künstlerisches Arbeiten Aufmerksamkeit, Verantwortung und Verbundenheit hervorbringt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
[Si] In other words (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Was geschieht, wenn Schrift und Sprache nicht nur beschreiben, sondern selbst zur künstlerischen Praxis werden? Das Seminar richtet sich auf künstlerisches Arbeiten, die mit Schrift und Sprache operieren und diese als eigenständige ästhetische Form, Material und Handlung einsetzen. Wir fragen danach, wie Schrift und Sprache in der Kunst auftreten: als Instruktion, Notation oder Fragment und erschließen gemeinsam ausgewählte künstlerische Positionen. Die eigene künstlerische Praxis erfolgt forschend und praxisorientiert: wir erproben künstlerische Verfahren und Zugänge, um ausgehend davon eigene Projekte zu entwerfen und umzusetzen. Das Seminar versteht sich als Experimentierraum und gibt auch die Gelegenheit für kollektive Praxen.
[Si] Ökologie der Geister (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Ökologie der Geister II (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Ökologie der Geister II: Fotografie/Intervention
Die Stadt Gießen ist der Raum, in dem sich dieses Seminar bewegt. Die Stadt, ihre Gebäude, Straßen, Bewohner*innen, Geschichte(n) … sind unsere Bezugspunkte für die künstlerisch/fotografische Expedition, die wir gemeinsam beginnen. Die Stadt und Stadtgesellschaft werden wir in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten erforschen. Wie kann man künstlerische, performative, fotografische Interventionen erarbeiten und wie können diese am Ende sichtbar werden? Das sind Fragen, denen wir uns stellen werden.
Das Seminar findet zu Teilen draußen statt. Festes Schuhwerk und ein Fahrrad sind Voraussetzung für die Expeditionen, die z.T. auch zu Tageszeiten jenseits der üblichen Seminarkernzeiten stattfinden werden.
[Si] RAPPORT (KPr-Seminar)
Der Begriff »Rapport« (frz. “rapport”: mündlicher Bericht, Beziehung, Verhältnis, wirtschaftlicher Ertrag) bezeichnet im Textil- und Grafikbereich die kleinste abgeschlossene Einheit eines Musters oder einer Gewebebindung. Diese formale Bedeutung bildet den Ausgangspunkt der Lehrveranstaltung und wird zugleich auf soziale, räumliche und visuelle Beziehungsgeflechte übertragen.
Auf der Grundlage eines gemeinsamen Stadtrundgangs sowie zeichnerischer und fotografischer Untersuchungen des öffentlichen Raums in Gießen entwickeln die Studierenden grafische Arbeiten, die sich insbesondere mit dem architektonisch prägenden Charakter der Stadt auseinandersetzen. Architektur wird dabei als gestaltendes Element verstanden, das unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unser Selbstverständnis beeinflusst.
Im Zentrum des künstlerischen Prozesses stehen Experimente mit Wiederholung, Verbindung und Verschiebung. Ziel des Seminars ist es, eine zusammenhängende Reihe grafischer Arbeiten zu entwickeln und diese technisch wie konzeptionell im Siebdruck umzusetzen.
Erfahrungen im Bereich Siebdruck sind von Vorteil. Ein Siebdruck Werkstattschein ist wünschenswert. Bei Bedarf wenden sie sich bitte an Sylvia Runge.
[Si] Spekulative Archäologien: Artefakte einer möglichen Welt (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lassen sich zukünftige Kulturen archäologisch denken – und wie erzählen Objekte Geschichten?
In Anlehnung an Ursula K. Le Guins Carrier Bag Theory of Fiction verstehen wir Artefakte dabei als Gefäße, die Geschichten sammeln, speichern und vermitteln. Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist die gemeinsame Entwicklung spekulativer Zukunftsartefakte. Wir entwerfen und realisieren Objekte, die als materielle Relikte noch nicht existierender Kulturen, Technologien oder gesellschaftlicher Systeme gedacht sind. Durch Verfahren wie künstliche Alterung, Fragmentierung, Rekonstruktion oder die Inszenierung von Fundkontexten werden diese Objekte bewusst als archäologische Zeugnisse möglicher Zukünfte gestaltet. Die Artefakte fungieren dabei nicht nur als ästhetische Setzungen, sondern als narrative und erkenntnisgenerierende Gefäße, die alternative Zeitvorstellungen, kulturelle Entwicklungen und gesellschaftliche Transformationen materialisieren. Das Seminar begreift Archäologie als künstlerische Praxis des Sammelns, Ordnens und Erzählens – zwischen Materialität, Fiktion und kultureller Imagination.
[Si] Überall Kunst - Künstlerisches Forschen und Finden (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Widerspruch und Form – Dichotomien als Motor der Bildfindung (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
In diesem Seminar werden Gegensätze als produktive Werkzeuge im künstlerischen Prozess erprobt. Ausgehend von bildinhaltlichen Dichotomien sollen eigene Bildideen entwickelt werden, die sich im Verlauf des Semesters zunehmend auch über formale Polaritäten verdichten. Im Zentrum steht die Frage, wie Identitäten erst durch Kontrast entstehen – und wie sich Gegensätze im Bild nicht nur gegenüberstehen, sondern in Übergängen, Kippmomenten und Ambivalenzen gegenseitig durchdringen.
LV2: KPr-Seminar 2
[Si] "Draußen malen - Plein Air" (KPr-Seminar)
[Si] Add-On: Körpererweiterungen (KPr-Seminar)
Der eigene Körper bildet häufig den Ausgangspunkt für das künstlerische Arbeiten. Im Seminar werden zeitgenössische Positionen diskutiert, die sich plastisch mit dem eigenen Körper auseinandersetzen und dem Körper etwas passgenau hinzufügen. Diese Körpererweiterungen können die Wahrnehmung verändern, neue Funktionen ermöglichen oder den Menschen mit seiner Umwelt anders verbinden. Dabei verändert sich nicht nur die Körperform, sondern auch das Körpergefühl. Welche Bewegungen sind mit der Körpererweiterung möglich? Im Seminar experimentieren wir mit verschiedenen Materialen im Stehen und in der Bewegung mit Gewicht, Balance, Rhythmus und Anstrengung und nähern uns so dem Thema Performance. Im Laufe des Semesters werden eigenständige plastische Körpererweiterung entwickelt und erstellt. Eine Einführung in künstlerische Werkzeuge und Techniken findet vorher durch Materialübungen mit Ton, Papier und Textil statt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Dr. Schnurr) wenden.
[Si] Ausstellung machen – Kuratieren als künstlerische Methode (KPr-Seminar)
In diesem Seminar steht kuratorische Praxis im Zentrum. Gemeinsam mit den Studierenden wird eine Ausstellung entwickelt – von der ersten Idee über Konzept und Raumplanung bis zur konkreten Umsetzung. Wir beschäftigen uns mit Fragen der Auswahl, Kontextualisierung und Präsentation von künstlerischen Arbeiten sowie mit den sozialen, räumlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des Ausstellens. Das Seminar versteht Kuratieren als prozessorientierte, kollaborative Praxis, in der Entscheidungen sichtbar und diskutierbar werden. Zum Abschluss des Seminars findet eine gemeinsame Ausstellung im KiZ – Kultur im Zentrum in Gießen statt. Die Ausstellung wird voraussichtlich am 27. Mai eröffnen und bis zum 28. Juni laufen.
Die Seminarleitung übernimmt Jennifer Cierlitza. Sie ist künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Kunstverein Siegen und arbeitet kuratorisch vor allem zu zeitgenössischer Kunst, ortsspezifischen Projekten und Ausstellungen im öffentlichen Raum.
[Si] Bildhauerische Interventionen an der Lahn (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 027 (Holzwerkstatt) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 025 (Metallwerkstatt) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das künstlerisch-praktische Seminar findet in Kooperation mit der Lahnpark-GmbH statt, die die entstehenden Arbeiten auch finanziell fördert. Ziel ist es, eigenständige künstlerische Arbeiten zu entwickeln, die entlang der Lahn im Stadtgebiet Gießen für den Ausstellungszeitraum Mitte September bis Anfang Oktober 2026 ausgestellt werden und de Spezifika des Gebietes zwischen Landschaftsraum, Freizeitnutzung und urbanen Schnittstellen erkunden und kommentieren. Im Fokus stehen bildhauerische und installative Ansätze.
[Si] Fäden, Fasern und Tentakel – Ein ökologisch-künstlerisches Labor (KPr-Seminar)
Das Seminar erforscht Materialien als lebendige Beziehungsgeflechte. Inspiriert von Donna Haraways Idee des „tentakulären Denkens“ betrachten wir Reststoffe nicht als Abfall oder Rohstoff, sondern als Akteur*innen mit Verbindungen, Geschichten und Widerständen. Ziel ist es, künstlerische Prozesse zu entwickeln, die nicht in abgeschlossenen Objekten, sondern in offenen Beziehungen, Improvisationen und situativen Gefügen bestehen.
In drei zweitägigen Blöcken arbeiten wir in einem Labor, in dem das Denken durch die Hände geht: Wie ein Oktopus, der mit seinen Armen sieht, tastet und entscheidet, versuchen wir unser Hirn und Handeln in die Finger zu verlagern. Wir reagieren auf Materialimpulse, lassen Formen durch Fäden, Knoten, Fasern und provisorische Verbindungen entstehen und erkunden das Zusammenspiel von Körper, Raum und Material.
Wir sammeln Fundstücke und Restmaterialien im Umfeld des IFK, bauen ein temporäres Materialdepot auf, entwickeln tentakuläre Strukturen und transformieren sie zu situativen Installationen. Zwischen Zeichnung, Assemblage, provisorischer Architektur und performativer Aktivierung entsteht ein gemeinsamer Organismus aus Dingen, Bewegungen und Beziehungen. Reflexionsrunden begleiten die Praxis und stellen die Frage, wie künstlerisches Arbeiten Aufmerksamkeit, Verantwortung und Verbundenheit hervorbringt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
[Si] In other words (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Was geschieht, wenn Schrift und Sprache nicht nur beschreiben, sondern selbst zur künstlerischen Praxis werden? Das Seminar richtet sich auf künstlerisches Arbeiten, die mit Schrift und Sprache operieren und diese als eigenständige ästhetische Form, Material und Handlung einsetzen. Wir fragen danach, wie Schrift und Sprache in der Kunst auftreten: als Instruktion, Notation oder Fragment und erschließen gemeinsam ausgewählte künstlerische Positionen. Die eigene künstlerische Praxis erfolgt forschend und praxisorientiert: wir erproben künstlerische Verfahren und Zugänge, um ausgehend davon eigene Projekte zu entwerfen und umzusetzen. Das Seminar versteht sich als Experimentierraum und gibt auch die Gelegenheit für kollektive Praxen.
[Si] Ökologie der Geister (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Ökologie der Geister II (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Ökologie der Geister II: Fotografie/Intervention
Die Stadt Gießen ist der Raum, in dem sich dieses Seminar bewegt. Die Stadt, ihre Gebäude, Straßen, Bewohner*innen, Geschichte(n) … sind unsere Bezugspunkte für die künstlerisch/fotografische Expedition, die wir gemeinsam beginnen. Die Stadt und Stadtgesellschaft werden wir in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten erforschen. Wie kann man künstlerische, performative, fotografische Interventionen erarbeiten und wie können diese am Ende sichtbar werden? Das sind Fragen, denen wir uns stellen werden.
Das Seminar findet zu Teilen draußen statt. Festes Schuhwerk und ein Fahrrad sind Voraussetzung für die Expeditionen, die z.T. auch zu Tageszeiten jenseits der üblichen Seminarkernzeiten stattfinden werden.
[Si] RAPPORT (KPr-Seminar)
Der Begriff »Rapport« (frz. “rapport”: mündlicher Bericht, Beziehung, Verhältnis, wirtschaftlicher Ertrag) bezeichnet im Textil- und Grafikbereich die kleinste abgeschlossene Einheit eines Musters oder einer Gewebebindung. Diese formale Bedeutung bildet den Ausgangspunkt der Lehrveranstaltung und wird zugleich auf soziale, räumliche und visuelle Beziehungsgeflechte übertragen.
Auf der Grundlage eines gemeinsamen Stadtrundgangs sowie zeichnerischer und fotografischer Untersuchungen des öffentlichen Raums in Gießen entwickeln die Studierenden grafische Arbeiten, die sich insbesondere mit dem architektonisch prägenden Charakter der Stadt auseinandersetzen. Architektur wird dabei als gestaltendes Element verstanden, das unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unser Selbstverständnis beeinflusst.
Im Zentrum des künstlerischen Prozesses stehen Experimente mit Wiederholung, Verbindung und Verschiebung. Ziel des Seminars ist es, eine zusammenhängende Reihe grafischer Arbeiten zu entwickeln und diese technisch wie konzeptionell im Siebdruck umzusetzen.
Erfahrungen im Bereich Siebdruck sind von Vorteil. Ein Siebdruck Werkstattschein ist wünschenswert. Bei Bedarf wenden sie sich bitte an Sylvia Runge.
[Si] Spekulative Archäologien: Artefakte einer möglichen Welt (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lassen sich zukünftige Kulturen archäologisch denken – und wie erzählen Objekte Geschichten?
In Anlehnung an Ursula K. Le Guins Carrier Bag Theory of Fiction verstehen wir Artefakte dabei als Gefäße, die Geschichten sammeln, speichern und vermitteln. Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist die gemeinsame Entwicklung spekulativer Zukunftsartefakte. Wir entwerfen und realisieren Objekte, die als materielle Relikte noch nicht existierender Kulturen, Technologien oder gesellschaftlicher Systeme gedacht sind. Durch Verfahren wie künstliche Alterung, Fragmentierung, Rekonstruktion oder die Inszenierung von Fundkontexten werden diese Objekte bewusst als archäologische Zeugnisse möglicher Zukünfte gestaltet. Die Artefakte fungieren dabei nicht nur als ästhetische Setzungen, sondern als narrative und erkenntnisgenerierende Gefäße, die alternative Zeitvorstellungen, kulturelle Entwicklungen und gesellschaftliche Transformationen materialisieren. Das Seminar begreift Archäologie als künstlerische Praxis des Sammelns, Ordnens und Erzählens – zwischen Materialität, Fiktion und kultureller Imagination.
[Si] Überall Kunst - Künstlerisches Forschen und Finden (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Widerspruch und Form – Dichotomien als Motor der Bildfindung (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
In diesem Seminar werden Gegensätze als produktive Werkzeuge im künstlerischen Prozess erprobt. Ausgehend von bildinhaltlichen Dichotomien sollen eigene Bildideen entwickelt werden, die sich im Verlauf des Semesters zunehmend auch über formale Polaritäten verdichten. Im Zentrum steht die Frage, wie Identitäten erst durch Kontrast entstehen – und wie sich Gegensätze im Bild nicht nur gegenüberstehen, sondern in Übergängen, Kippmomenten und Ambivalenzen gegenseitig durchdringen.
KPr-Projektseminar
[Pj Si] Loitz (KPr-Projektseminar)
[Pj Si] Struktur und Verbindung: Gewebe, Netz, Geflecht, Kooperation (KPr-Projektseminar)
| regelmäßige Termine ab 21.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr | Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | |
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr | Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
Strukturen (z.B. textil oder grafisch) erschaffen Verbindungen oder Verbindungen erschaffen Strukturen (Netzwerk). Wir möchten uns in diesem Projektseminar mit Aspekten von Verbundenheit in Strukturen auseinandersetzen und begeben uns in unsere gemeinsame Projektarbeit mit dem Ziel ein vielseitiges Thema nach individueller Interessenlage künstlerisch zu erforschen.
M9 (Wahlpflicht) Praxissemester im Sekundarstufenlehramt (SPS 2) Fach Kunst (03-kun-L3-M9) ⇑
Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminare/die Ringvorlesung Inklusion (L5) melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.
Vorbereitungsseminar ⇑
Fachdidaktisches Seminar im Schwerpunktfach (Kunstunterricht planen) ⇑
[Si] Konzeptionen von Kunstunterricht untersuchen (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Künstlerische Strategien für die kunstpädagogische Praxis (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
In kunstpädagogischen Situationen stellt sich immer wieder die Frage, inwiefern künstlerische Beispiele gezeigt, eingebunden und genutzt werden sollen. Engen Beispiele von künstlerischen Arbeiten eher ein und begünstigen sie eine Imitation? Oder sind sie unverzichtbar für eine künstlerisch-professionelle Arbeit? Im KD-Seminar werden verschiedene kunstdidaktische Positionen zum Thema diskutiert und anwendungsorientiert eine Sammlung "künstlerischer Strategien für die kunstpädagogische Praxis" erarbeitet.
Fachdidaktisches Seminar im zweiten studierten Fach ⇑
[Si] Konzeptionen von Kunstunterricht untersuchen (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
"D" Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare verteilt auf 3-4 Termine ⇑
Auswertungsseminar ⇑
M10 (Pflicht) Vertiefung Kunstdidaktik Lehramt Studienfach Kunstpädagogik L3 (03-kun-L3-M10) ⇑
KD-S (Ästh. Bildungstheorien) ⇑
[Si] ART_ED 1 (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008c | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
[Si] ART_ED 2 (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das Lehrformat ART_ED (Art Education) versammelt sechs Vorträge von Kunstpädagog*innen, die exemplarische Einblicke in gegenwärtige Diskurse, Forschungsansätze und Praxisformen der Kunstpädagogik geben. Die Beiträge vermitteln unterschiedliche theoretische Perspektiven, methodische Zugänge und institutionelle Kontexte und eröffnen so eine Auseinandersetzung mit aktuellen kunstpädagogischen Positionsbestimmungen. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunstpädagogik heute auf gesellschaftliche, mediale und ästhetische Transformationsprozesse reagiert und wie sie diese mitgestaltet.
Zwischen den gemeinsamen Vortragsterminen finden begleitende Präflexionen und Reflexionen in zwei separaten kunstpädagogischen Seminaren (JOHNS/SCHNURR) statt. In diesen Sitzungen werden zentrale Begriffe, theoretische Rahmungen und Fragestellungen vorbereitet sowie die Vorträge im Anschluss gemeinsam nachbereitet, diskutiert und kontextualisiert. Ziel ist es, die Positionen nicht nur rezeptiv aufzunehmen, sondern sie kritisch zu durchdringen und in Beziehung zu eigenen kunstpädagogischen Fragestellungen zu setzen.
21.04 Prof. Dr. Andrea Sabisch, Professur für Bildende Kunst/ Ästhetische Bildung Universität Hamburg
05.05 Prof. Dr. Stefanie Johns, Professur für Kunstpädagogik, Justus-Liebig-Universität Gießen
19.05 Prof. Dr. Magdalena Eckes, Professur für Kunstpädagogik, Universität Siegen
02.06 Prof. Dr. Ansgar Schnurr, Professur für Kunstpädagogik mit dem Schwerpunkt Kunstdidaktik, Justus-Liebig-Universität Gießen
16.06 Prof. Dr. Nadia Bader, Professur für Didaktik Kunst & Design, PH Zürich
30.06 Prof. Dr. Katja Hoffmann, Professur für Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Universität Bielefeld.
[Si] Ästhetische Forschung in der Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Nach Helga Kämpf-Jansen (2012, S. 20) kann jede Frage, jeder Gedanke, eine Befindlichkeit, ein Gegenstand, eine Pflanze, ein Tier, ein Phänomen, ein Werk, eine (fiktive oder reale) Person, eine Situation, ein literarisches Thema, ein Begriff oder komplexer Inhalt der Ausgangspunkt für Ästhetische Forschung sein.
Im Seminar suchen wir nach Verknüpfungen von Alltags- und Kunstphänomenen, nach performativen Prozessen und reflektieren unser Vorgehen. In Gruppen entwickeln wir Impulse, Inszenierungen, Reflexionsgespräche und Arbeitsmaterial, diskutieren und dokumentieren, um Ästhetische Forschung greifbarer zu machen.
[Si] Bild und Bildlichkeit (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
Bilder können Freude und Staunen hervorrufen. Sie können den Blick der Betrachtenden magisch anziehen, aber auch abstoßen. Sie können irritieren oder zum Nahdenken anregen. In diesem Seminar wollen wir den vielfältigen Funktionen und Verständnissen von ‚Bildern‘ nachgehen und ihre Bedeutungen für kunstpädagogische Kontexte genauer untersuchen.
Bilder können in kunstpädagogischen Kontexten unterschiedliche Funktionen annehmen. Sie werden zum Gegenstand der Rezeption, Analyse und Interpretation, oder sind Bezugspunkt künstlerischer Gestaltungsprozesse. Sie können aber auch als Anlass für Bildungsprozesse befragt werden. Dabei lohnt es sich, einen Schritt zurück zu treten und zu fragen: Was macht ein 'Bild' zum 'Bild'? Wie kann das 'Bildliche' konzeptualisiert werden? Angeschlossen an ein fundiertes Verständnis von Bild und Bildlichkeit lassen sich didaktische Bildzugänge für pädagogische Kontexte konzeptualisieren.
Das Seminar widmet sich also theoretischen Überlegungen zum Bild/Bildlichkeit und untersucht kritisch didaktische Konzeptionen wie die Bildkompetenz (u.a. Bering/Niehoff) oder die Bilderfahrung und Bildwerdung (u.a. Sabisch). Darüber hinaus sollen kunstdidaktische Settings und Unterrichtskontexte entworfen werden, die vom Bild ausgehen und die Potenziale des Bildlichen für Bildungsprozesse ausschöpfen.
[Si] Künstlerische Strategien für die kunstpädagogische Praxis (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
In kunstpädagogischen Situationen stellt sich immer wieder die Frage, inwiefern künstlerische Beispiele gezeigt, eingebunden und genutzt werden sollen. Engen Beispiele von künstlerischen Arbeiten eher ein und begünstigen sie eine Imitation? Oder sind sie unverzichtbar für eine künstlerisch-professionelle Arbeit? Im KD-Seminar werden verschiedene kunstdidaktische Positionen zum Thema diskutiert und anwendungsorientiert eine Sammlung "künstlerischer Strategien für die kunstpädagogische Praxis" erarbeitet.
[Si] Kunstpädagogische Relevanz (KD-Seminar)
Wie stellen wir Relevanz in der Kunstpädagogik her? Wie entwickelt sich für uns im Spannungsfeld von Biografie, Habitus und persönlichen Überzeugungen ebenso wie im Kontext unterschiedlicher Kunstbegriffe und gesellschaftlicher Erwartungen etwas als relevant? Wie beeinflussen eigene Bildungswege und künstlerische Erfahrungen unsere Urteile? Welche impliziten Beliefs strukturieren unser professionelles Handeln? Und wie positioniert sich Kunstpädagogik zwischen kultureller Legitimation, institutionellem Auftrag und gesellschaftlicher Verantwortung? Wir fragen gemeinsam, inwiefern die Figur der Relevanz im Horizont ungewisser Zukünfte neu geöffnet, verschoben oder unterlaufen werden kann. Ziel ist es, Relevanz nicht vorauszusetzen, sondern als perspektivische, situierte und veränderbare Kategorie kritisch zu reflektieren und für das eigene kunstpädagogische Denken produktiv zu machen.
Das Blockseminar setzt eine aktive Mitarbeit voraus und bietet die Gelegenheit, eigene Fragestellungen im Kontext des Seminarthemas zu untersuchen.
[Si] Kunstunterricht for Future (KD-Seminar)

SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
Das dreitägige Blockseminar thematisiert die Beziehung zwischen Kunst und Umwelt aus kunstdidaktischer Perspektive. Dabei werden aktuelle Debatten, Entwicklungen und Ansätze klimareflexiver ästhetischer Bildung vorgestellt und historische Bezüge zur bewegten Geschichte der Umweltpädagogik hergestellt, die bis in die Museen der Gegenwart reicht.
Ökologie, Umweltschutz, Klimawandel, Ecological Turn, Ecocare, Nachhaltigkeit, Recycling und Upcycling: Der Mensch wird in seinem Verhältnis zur Umwelt mehr und mehr infrage gestellt. Wie sieht dieses Verhältnis in der Zukunft und für die Zukunft aus? Wie kann es gestaltet werden und welchen Stellenwert nimmt Kunstunterricht dabei ein? Was können wir aus der Beziehung zwischen Kunst- und Umweltpädagogik lernen?
Das dreitägige Blockseminar thematisiert die Beziehung zwischen Kunst und Umwelt aus kunstdidaktischer Perspektive. Dabei werden aktuelle Debatten, Entwicklungen und Ansätze klimareflexiver ästhetischer Bildung vorgestellt und historische Bezüge zur bewegten Geschichte der Umweltpädagogik hergestellt, die bis in die Museen der Gegenwart reicht.
[Si] Materialität in der Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Was ist Material, Materialität und alles dazwischen?
Im Seminar nähern wir uns diesen Begriffen und begeben uns auf eine Suche nach der Bedeutung für die Kunstpädagogik.
Wir diskutieren den Aufforderungscharakter von Material, dessen Transformationspotenzial und die Funktion als Medium.
Was passiert, wenn sich unterschiedliche Materialien/Materialitäten begegnen? Und was haben unsere Sinne damit zu tun?
Gemeinsam erarbeiten wir weitere Forschungsfragen, die wir in Kleingruppen zu kunstpädagogischen Impulse erweitern werden.
KD-S (Kunstdid. Perspektiven L3) ⇑
[Si] A(rt) I(nstructor) - Künstliche Kunstvermittlung? (KD-Seminar)
Kann Künstliche Intelligenz Kunst vermitteln? Und wenn ja: Wie versteht sie eigentlich Kunst, Bildung und Vermittlung? In diesem Seminar erkunden wir das Spannungsfeld zwischen Kunstvermittlung und KI – kritisch, experimentell und mit einer guten Portion Neugier.
Wir untersuchen, wie KI-Systeme Kunst beschreiben, interpretieren und erklären. Dabei stellen wir grundlegende Fragen: Welche Wissensmodelle stecken hinter KI-generierten Vermittlungsformaten? Welche Perspektiven werden sichtbar – und welche bleiben unsichtbar? Und kann KI selbst als Vermittler*in agieren oder braucht Vermittlung immer menschliche Erfahrung, Kontextwissen und gesellschaftliche Verantwortung?
Das Seminar verbindet Theorie und Praxis: Wir analysieren KI-Tools, testen ihre Möglichkeiten im Kontext von Kunstvermittlung und entwickeln eigene experimentelle Vermittlungsformate mit und über KI. Dabei reflektieren wir auch Chancen, Grenzen und Machtstrukturen algorithmischer Wissensproduktion.
[Si] ART_ED 1 (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008c | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
[Si] ART_ED 2 (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das Lehrformat ART_ED (Art Education) versammelt sechs Vorträge von Kunstpädagog*innen, die exemplarische Einblicke in gegenwärtige Diskurse, Forschungsansätze und Praxisformen der Kunstpädagogik geben. Die Beiträge vermitteln unterschiedliche theoretische Perspektiven, methodische Zugänge und institutionelle Kontexte und eröffnen so eine Auseinandersetzung mit aktuellen kunstpädagogischen Positionsbestimmungen. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunstpädagogik heute auf gesellschaftliche, mediale und ästhetische Transformationsprozesse reagiert und wie sie diese mitgestaltet.
Zwischen den gemeinsamen Vortragsterminen finden begleitende Präflexionen und Reflexionen in zwei separaten kunstpädagogischen Seminaren (JOHNS/SCHNURR) statt. In diesen Sitzungen werden zentrale Begriffe, theoretische Rahmungen und Fragestellungen vorbereitet sowie die Vorträge im Anschluss gemeinsam nachbereitet, diskutiert und kontextualisiert. Ziel ist es, die Positionen nicht nur rezeptiv aufzunehmen, sondern sie kritisch zu durchdringen und in Beziehung zu eigenen kunstpädagogischen Fragestellungen zu setzen.
21.04 Prof. Dr. Andrea Sabisch, Professur für Bildende Kunst/ Ästhetische Bildung Universität Hamburg
05.05 Prof. Dr. Stefanie Johns, Professur für Kunstpädagogik, Justus-Liebig-Universität Gießen
19.05 Prof. Dr. Magdalena Eckes, Professur für Kunstpädagogik, Universität Siegen
02.06 Prof. Dr. Ansgar Schnurr, Professur für Kunstpädagogik mit dem Schwerpunkt Kunstdidaktik, Justus-Liebig-Universität Gießen
16.06 Prof. Dr. Nadia Bader, Professur für Didaktik Kunst & Design, PH Zürich
30.06 Prof. Dr. Katja Hoffmann, Professur für Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Universität Bielefeld.
[Si] Ästhetische Forschung in der Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Nach Helga Kämpf-Jansen (2012, S. 20) kann jede Frage, jeder Gedanke, eine Befindlichkeit, ein Gegenstand, eine Pflanze, ein Tier, ein Phänomen, ein Werk, eine (fiktive oder reale) Person, eine Situation, ein literarisches Thema, ein Begriff oder komplexer Inhalt der Ausgangspunkt für Ästhetische Forschung sein.
Im Seminar suchen wir nach Verknüpfungen von Alltags- und Kunstphänomenen, nach performativen Prozessen und reflektieren unser Vorgehen. In Gruppen entwickeln wir Impulse, Inszenierungen, Reflexionsgespräche und Arbeitsmaterial, diskutieren und dokumentieren, um Ästhetische Forschung greifbarer zu machen.
[Si] Bild und Bildlichkeit (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
Bilder können Freude und Staunen hervorrufen. Sie können den Blick der Betrachtenden magisch anziehen, aber auch abstoßen. Sie können irritieren oder zum Nahdenken anregen. In diesem Seminar wollen wir den vielfältigen Funktionen und Verständnissen von ‚Bildern‘ nachgehen und ihre Bedeutungen für kunstpädagogische Kontexte genauer untersuchen.
Bilder können in kunstpädagogischen Kontexten unterschiedliche Funktionen annehmen. Sie werden zum Gegenstand der Rezeption, Analyse und Interpretation, oder sind Bezugspunkt künstlerischer Gestaltungsprozesse. Sie können aber auch als Anlass für Bildungsprozesse befragt werden. Dabei lohnt es sich, einen Schritt zurück zu treten und zu fragen: Was macht ein 'Bild' zum 'Bild'? Wie kann das 'Bildliche' konzeptualisiert werden? Angeschlossen an ein fundiertes Verständnis von Bild und Bildlichkeit lassen sich didaktische Bildzugänge für pädagogische Kontexte konzeptualisieren.
Das Seminar widmet sich also theoretischen Überlegungen zum Bild/Bildlichkeit und untersucht kritisch didaktische Konzeptionen wie die Bildkompetenz (u.a. Bering/Niehoff) oder die Bilderfahrung und Bildwerdung (u.a. Sabisch). Darüber hinaus sollen kunstdidaktische Settings und Unterrichtskontexte entworfen werden, die vom Bild ausgehen und die Potenziale des Bildlichen für Bildungsprozesse ausschöpfen.
[Si] Das Museum als Arbeitstitel (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Was soll ein Museum heute eigentlich sein? Wissensspeicher, Erlebnisraum, politischer Akteur, Begegnungsort – oder alles gleichzeitig? Dieses Seminar versteht das Museum nicht als fertige Institution, sondern als offenes Projekt, das ständig neu gedacht, hinterfragt und gestaltet werden kann.
Ausgangspunkt ist die Frage, wie Museen Wissen produzieren, vermitteln und manchmal auch festschreiben. Dabei beschäftigen wir uns mit klassischen Vermittlungsformen ebenso wie mit aktuellen kritischen Ansätzen. Wir schauen darauf, wie Kunstvermittlung traditionell oft als Weitergabe von Expertise gedacht wurde und wie sie sich zunehmend zu einem dialogischen, partizipativen und gesellschaftskritischen Feld entwickelt. Vermittlung kann nicht nur informieren, sondern auch irritieren, verunsichern und neue Perspektiven eröffnen.
[Si] Die Maske in der Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Konzeptionen von Kunstunterricht untersuchen (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Künstlerische Strategien für die kunstpädagogische Praxis (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
In kunstpädagogischen Situationen stellt sich immer wieder die Frage, inwiefern künstlerische Beispiele gezeigt, eingebunden und genutzt werden sollen. Engen Beispiele von künstlerischen Arbeiten eher ein und begünstigen sie eine Imitation? Oder sind sie unverzichtbar für eine künstlerisch-professionelle Arbeit? Im KD-Seminar werden verschiedene kunstdidaktische Positionen zum Thema diskutiert und anwendungsorientiert eine Sammlung "künstlerischer Strategien für die kunstpädagogische Praxis" erarbeitet.
[Si] Kunstpädagogische Relevanz (KD-Seminar)
Wie stellen wir Relevanz in der Kunstpädagogik her? Wie entwickelt sich für uns im Spannungsfeld von Biografie, Habitus und persönlichen Überzeugungen ebenso wie im Kontext unterschiedlicher Kunstbegriffe und gesellschaftlicher Erwartungen etwas als relevant? Wie beeinflussen eigene Bildungswege und künstlerische Erfahrungen unsere Urteile? Welche impliziten Beliefs strukturieren unser professionelles Handeln? Und wie positioniert sich Kunstpädagogik zwischen kultureller Legitimation, institutionellem Auftrag und gesellschaftlicher Verantwortung? Wir fragen gemeinsam, inwiefern die Figur der Relevanz im Horizont ungewisser Zukünfte neu geöffnet, verschoben oder unterlaufen werden kann. Ziel ist es, Relevanz nicht vorauszusetzen, sondern als perspektivische, situierte und veränderbare Kategorie kritisch zu reflektieren und für das eigene kunstpädagogische Denken produktiv zu machen.
Das Blockseminar setzt eine aktive Mitarbeit voraus und bietet die Gelegenheit, eigene Fragestellungen im Kontext des Seminarthemas zu untersuchen.
[Si] Kunstunterricht for Future (KD-Seminar)

SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
Das dreitägige Blockseminar thematisiert die Beziehung zwischen Kunst und Umwelt aus kunstdidaktischer Perspektive. Dabei werden aktuelle Debatten, Entwicklungen und Ansätze klimareflexiver ästhetischer Bildung vorgestellt und historische Bezüge zur bewegten Geschichte der Umweltpädagogik hergestellt, die bis in die Museen der Gegenwart reicht.
Ökologie, Umweltschutz, Klimawandel, Ecological Turn, Ecocare, Nachhaltigkeit, Recycling und Upcycling: Der Mensch wird in seinem Verhältnis zur Umwelt mehr und mehr infrage gestellt. Wie sieht dieses Verhältnis in der Zukunft und für die Zukunft aus? Wie kann es gestaltet werden und welchen Stellenwert nimmt Kunstunterricht dabei ein? Was können wir aus der Beziehung zwischen Kunst- und Umweltpädagogik lernen?
Das dreitägige Blockseminar thematisiert die Beziehung zwischen Kunst und Umwelt aus kunstdidaktischer Perspektive. Dabei werden aktuelle Debatten, Entwicklungen und Ansätze klimareflexiver ästhetischer Bildung vorgestellt und historische Bezüge zur bewegten Geschichte der Umweltpädagogik hergestellt, die bis in die Museen der Gegenwart reicht.
[Si] Materialität in der Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 008a | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Was ist Material, Materialität und alles dazwischen?
Im Seminar nähern wir uns diesen Begriffen und begeben uns auf eine Suche nach der Bedeutung für die Kunstpädagogik.
Wir diskutieren den Aufforderungscharakter von Material, dessen Transformationspotenzial und die Funktion als Medium.
Was passiert, wenn sich unterschiedliche Materialien/Materialitäten begegnen? Und was haben unsere Sinne damit zu tun?
Gemeinsam erarbeiten wir weitere Forschungsfragen, die wir in Kleingruppen zu kunstpädagogischen Impulse erweitern werden.
M11 (Pflicht) Projekte Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft (03-kun-L3-M11) ⇑
KG/KW-Projektseminar 1 ⇑
[Pj Si] Einführung in die kuratorische Praxis (KG/KW-Projektseminar)
16.04. Einführung
30.04.
14.05. (entfällt wegen Feiertag)
28.05.
11.06.
25.06.
09.07. Entfällt
16.07.
Achtung: Die Veranstaltung findet im Gegensat zu den Angaben auf StudIP donnerstags statt (und NICHT freitags). Die Uhrzeit bleibt gleich (10-14 Uhr). Der erste Termin des Projektseminars, das in der Kunsthalle Gießen stattfindet, ist der 16.4.2026.
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Do. 10:00 - 14:00 Uhr | Kunsthalle Gießen | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Kunsthalle Gießen | ||
Das Seminar „Einführung in die kuratorische Praxis“ gibt einen Überblick über die heutigen Handlungsfelder von Kurator:innen und bietet Einblicke in die Berufspraxis mit Schwerpunkt auf Gegenwartskunst. Im Mittelpunkt stehen die zentralen Aufgaben von Ausstellungsmacher:innen sowie die vielfältigen Anforderungen kuratorischer Arbeit. Die unterschiedlichen Perspektiven dieses Tätigkeitsfeldes werden durch Gespräche mit Kurator:innen, Künstler:innen und Direktor:innen aus verschiedenen Institutionen veranschaulicht und durch Besuche vor Ort vertieft.
Das Seminar bietet Raum für Diskussionen und Fragen und wird durch praktische Aufgaben für die Studierenden ergänzt. Die Bereitschaft zur Teilnahme an Exkursionen, die aktive Beteiligung an Diskussionen sowie die Übernahme von Kurzreferaten bzw. praktischen Aufgaben werden vorausgesetzt.
Zum Scheinerwerb: Als Abschlussarbeit ist ein Konzept für eine publikumsgerechte Vermittlung sensibler Inhalte aus dem Werk des verstorbenen Künstlers Pierre Molinier zu erarbeiten, in dem Nacktheit sowie explizite sexuelle Handlungen thematisiert werden.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von der Lehrbeauftragten Dr. Nadia Ismail geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die der Lehrveranstaltung aus technischen Gründen zugeordnete Person am Institut (Dr. Alma-Elisa Kittner) wenden.
[Pj Si] Sammlung, Konservierung und Vermittlung – Grundlagen der Museumsarbeit anhand aktueller Projekte in den Städtischen Museen (KG/KW-Projektseminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut (Prof. Dr. Hattendorff) wenden.
[Ü] Wissenstransfer: Wissenschaft anschaulich vermitteln. Neugestaltung der Dauerausstellung in der Hermann-Hoffmann-Akademie der JLU (AfK-Nr.: 648)
| regelmäßiger Termin ab 24.04.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Fr. 10:00 - 14:00 Uhr | Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senckenbergstraße 17-21, 35390 Gießen | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senckenbergstraße 17-21, 35390 Gießen | ||
Wissenschaftskommunikation ist neben Forschung und Lehre eine der Hauptaufgaben von Universitäten. Die JLU besitzt mit der Hermann-Hoffmann-Akademie einen ganz besonderen Ort der Wissenschaftsvermittlung. Durch Vorträge, Führungen und weitere zielgruppengerechte Veranstaltungen wird hier Wissen in die Gesellschaft gebracht und der Dialog mit den Menschen aus Gießen gesucht. Besonders anschaulich lässt sich Wissen über Exponate der universitären Sammlungen vermitteln, die an der JLU aus nahezu allen Fachrichtungen vorhanden sind. In der Hermann-Hoffmann-Akademie soll daher eine neue Dauerausstellung mit Objekten aus den Universitätssammlungen konzipiert werden. In der Übung werden wir das bisherige Ausstellungskonzept weiterentwickeln und gemeinsam umsetzen.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Auswahl der Objekte, Recherchen zu den Exponaten, der Beschriftung der Ausstellungsstücke und dem Verfassen von Begleittexten. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Einblicke in die vielfältigen Anforderungen der Ausstellungskonzeption, Ausstellungsplanung und -umsetzung zu gewähren. Die Teilnehmenden lernen aktiv und forschend ein spannendes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld wissenschaftlichen Arbeitens kennen. Gleichzeitig erarbeiten sie gesellschaftlich bedeutende Themen, präsentieren sie einer breiten Öffentlichkeit und entwickeln Kompetenzen in Ausstellungs- und Wissenschaftskommunikation sowie in allgemeinverständlich-wissenschaftlichem Schreiben.
Neben diesen spezifischen Fertigkeiten erwerben die Teilnehmenden zudem berufsrelevante Schlüsselqualifikationen: etwa Team- und Kommunikationsfähigkeit, zielgerichtetes Arbeiten und Medienkompetenz.
Das Seminar ist für Studierende aller Fachrichtungen geeignet.
KG/KW-Projektseminar 2 ⇑
[Pj Si] Einführung in die kuratorische Praxis (KG/KW-Projektseminar)
16.04. Einführung
30.04.
14.05. (entfällt wegen Feiertag)
28.05.
11.06.
25.06.
09.07. Entfällt
16.07.
Achtung: Die Veranstaltung findet im Gegensat zu den Angaben auf StudIP donnerstags statt (und NICHT freitags). Die Uhrzeit bleibt gleich (10-14 Uhr). Der erste Termin des Projektseminars, das in der Kunsthalle Gießen stattfindet, ist der 16.4.2026.
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Do. 10:00 - 14:00 Uhr | Kunsthalle Gießen | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Kunsthalle Gießen | ||
Das Seminar „Einführung in die kuratorische Praxis“ gibt einen Überblick über die heutigen Handlungsfelder von Kurator:innen und bietet Einblicke in die Berufspraxis mit Schwerpunkt auf Gegenwartskunst. Im Mittelpunkt stehen die zentralen Aufgaben von Ausstellungsmacher:innen sowie die vielfältigen Anforderungen kuratorischer Arbeit. Die unterschiedlichen Perspektiven dieses Tätigkeitsfeldes werden durch Gespräche mit Kurator:innen, Künstler:innen und Direktor:innen aus verschiedenen Institutionen veranschaulicht und durch Besuche vor Ort vertieft.
Das Seminar bietet Raum für Diskussionen und Fragen und wird durch praktische Aufgaben für die Studierenden ergänzt. Die Bereitschaft zur Teilnahme an Exkursionen, die aktive Beteiligung an Diskussionen sowie die Übernahme von Kurzreferaten bzw. praktischen Aufgaben werden vorausgesetzt.
Zum Scheinerwerb: Als Abschlussarbeit ist ein Konzept für eine publikumsgerechte Vermittlung sensibler Inhalte aus dem Werk des verstorbenen Künstlers Pierre Molinier zu erarbeiten, in dem Nacktheit sowie explizite sexuelle Handlungen thematisiert werden.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von der Lehrbeauftragten Dr. Nadia Ismail geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die der Lehrveranstaltung aus technischen Gründen zugeordnete Person am Institut (Dr. Alma-Elisa Kittner) wenden.
[Pj Si] Sammlung, Konservierung und Vermittlung – Grundlagen der Museumsarbeit anhand aktueller Projekte in den Städtischen Museen (KG/KW-Projektseminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut (Prof. Dr. Hattendorff) wenden.
[Ü] Wissenstransfer: Wissenschaft anschaulich vermitteln. Neugestaltung der Dauerausstellung in der Hermann-Hoffmann-Akademie der JLU (AfK-Nr.: 648)
| regelmäßiger Termin ab 24.04.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Fr. 10:00 - 14:00 Uhr | Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senckenbergstraße 17-21, 35390 Gießen | |
| nächster Termin: 08.05.2026 Uhr, Raum: Urzeitwerkstatt in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senckenbergstraße 17-21, 35390 Gießen | ||
Wissenschaftskommunikation ist neben Forschung und Lehre eine der Hauptaufgaben von Universitäten. Die JLU besitzt mit der Hermann-Hoffmann-Akademie einen ganz besonderen Ort der Wissenschaftsvermittlung. Durch Vorträge, Führungen und weitere zielgruppengerechte Veranstaltungen wird hier Wissen in die Gesellschaft gebracht und der Dialog mit den Menschen aus Gießen gesucht. Besonders anschaulich lässt sich Wissen über Exponate der universitären Sammlungen vermitteln, die an der JLU aus nahezu allen Fachrichtungen vorhanden sind. In der Hermann-Hoffmann-Akademie soll daher eine neue Dauerausstellung mit Objekten aus den Universitätssammlungen konzipiert werden. In der Übung werden wir das bisherige Ausstellungskonzept weiterentwickeln und gemeinsam umsetzen.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Auswahl der Objekte, Recherchen zu den Exponaten, der Beschriftung der Ausstellungsstücke und dem Verfassen von Begleittexten. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Einblicke in die vielfältigen Anforderungen der Ausstellungskonzeption, Ausstellungsplanung und -umsetzung zu gewähren. Die Teilnehmenden lernen aktiv und forschend ein spannendes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld wissenschaftlichen Arbeitens kennen. Gleichzeitig erarbeiten sie gesellschaftlich bedeutende Themen, präsentieren sie einer breiten Öffentlichkeit und entwickeln Kompetenzen in Ausstellungs- und Wissenschaftskommunikation sowie in allgemeinverständlich-wissenschaftlichem Schreiben.
Neben diesen spezifischen Fertigkeiten erwerben die Teilnehmenden zudem berufsrelevante Schlüsselqualifikationen: etwa Team- und Kommunikationsfähigkeit, zielgerichtetes Arbeiten und Medienkompetenz.
Das Seminar ist für Studierende aller Fachrichtungen geeignet.
M12 (Pflicht) Vertiefung Kunstpraxis II (03-kun-L3-M12) ⇑
KPr-Seminar 1 ⇑
[Si] "Draußen malen - Plein Air" (KPr-Seminar)
[Si] Add-On: Körpererweiterungen (KPr-Seminar)
Der eigene Körper bildet häufig den Ausgangspunkt für das künstlerische Arbeiten. Im Seminar werden zeitgenössische Positionen diskutiert, die sich plastisch mit dem eigenen Körper auseinandersetzen und dem Körper etwas passgenau hinzufügen. Diese Körpererweiterungen können die Wahrnehmung verändern, neue Funktionen ermöglichen oder den Menschen mit seiner Umwelt anders verbinden. Dabei verändert sich nicht nur die Körperform, sondern auch das Körpergefühl. Welche Bewegungen sind mit der Körpererweiterung möglich? Im Seminar experimentieren wir mit verschiedenen Materialen im Stehen und in der Bewegung mit Gewicht, Balance, Rhythmus und Anstrengung und nähern uns so dem Thema Performance. Im Laufe des Semesters werden eigenständige plastische Körpererweiterung entwickelt und erstellt. Eine Einführung in künstlerische Werkzeuge und Techniken findet vorher durch Materialübungen mit Ton, Papier und Textil statt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Dr. Schnurr) wenden.
[Si] Ausstellung machen – Kuratieren als künstlerische Methode (KPr-Seminar)
In diesem Seminar steht kuratorische Praxis im Zentrum. Gemeinsam mit den Studierenden wird eine Ausstellung entwickelt – von der ersten Idee über Konzept und Raumplanung bis zur konkreten Umsetzung. Wir beschäftigen uns mit Fragen der Auswahl, Kontextualisierung und Präsentation von künstlerischen Arbeiten sowie mit den sozialen, räumlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des Ausstellens. Das Seminar versteht Kuratieren als prozessorientierte, kollaborative Praxis, in der Entscheidungen sichtbar und diskutierbar werden. Zum Abschluss des Seminars findet eine gemeinsame Ausstellung im KiZ – Kultur im Zentrum in Gießen statt. Die Ausstellung wird voraussichtlich am 27. Mai eröffnen und bis zum 28. Juni laufen.
Die Seminarleitung übernimmt Jennifer Cierlitza. Sie ist künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Kunstverein Siegen und arbeitet kuratorisch vor allem zu zeitgenössischer Kunst, ortsspezifischen Projekten und Ausstellungen im öffentlichen Raum.
[Si] Bildhauerische Interventionen an der Lahn (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 027 (Holzwerkstatt) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 025 (Metallwerkstatt) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das künstlerisch-praktische Seminar findet in Kooperation mit der Lahnpark-GmbH statt, die die entstehenden Arbeiten auch finanziell fördert. Ziel ist es, eigenständige künstlerische Arbeiten zu entwickeln, die entlang der Lahn im Stadtgebiet Gießen für den Ausstellungszeitraum Mitte September bis Anfang Oktober 2026 ausgestellt werden und de Spezifika des Gebietes zwischen Landschaftsraum, Freizeitnutzung und urbanen Schnittstellen erkunden und kommentieren. Im Fokus stehen bildhauerische und installative Ansätze.
[Si] Fäden, Fasern und Tentakel – Ein ökologisch-künstlerisches Labor (KPr-Seminar)
Das Seminar erforscht Materialien als lebendige Beziehungsgeflechte. Inspiriert von Donna Haraways Idee des „tentakulären Denkens“ betrachten wir Reststoffe nicht als Abfall oder Rohstoff, sondern als Akteur*innen mit Verbindungen, Geschichten und Widerständen. Ziel ist es, künstlerische Prozesse zu entwickeln, die nicht in abgeschlossenen Objekten, sondern in offenen Beziehungen, Improvisationen und situativen Gefügen bestehen.
In drei zweitägigen Blöcken arbeiten wir in einem Labor, in dem das Denken durch die Hände geht: Wie ein Oktopus, der mit seinen Armen sieht, tastet und entscheidet, versuchen wir unser Hirn und Handeln in die Finger zu verlagern. Wir reagieren auf Materialimpulse, lassen Formen durch Fäden, Knoten, Fasern und provisorische Verbindungen entstehen und erkunden das Zusammenspiel von Körper, Raum und Material.
Wir sammeln Fundstücke und Restmaterialien im Umfeld des IFK, bauen ein temporäres Materialdepot auf, entwickeln tentakuläre Strukturen und transformieren sie zu situativen Installationen. Zwischen Zeichnung, Assemblage, provisorischer Architektur und performativer Aktivierung entsteht ein gemeinsamer Organismus aus Dingen, Bewegungen und Beziehungen. Reflexionsrunden begleiten die Praxis und stellen die Frage, wie künstlerisches Arbeiten Aufmerksamkeit, Verantwortung und Verbundenheit hervorbringt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
[Si] In other words (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Was geschieht, wenn Schrift und Sprache nicht nur beschreiben, sondern selbst zur künstlerischen Praxis werden? Das Seminar richtet sich auf künstlerisches Arbeiten, die mit Schrift und Sprache operieren und diese als eigenständige ästhetische Form, Material und Handlung einsetzen. Wir fragen danach, wie Schrift und Sprache in der Kunst auftreten: als Instruktion, Notation oder Fragment und erschließen gemeinsam ausgewählte künstlerische Positionen. Die eigene künstlerische Praxis erfolgt forschend und praxisorientiert: wir erproben künstlerische Verfahren und Zugänge, um ausgehend davon eigene Projekte zu entwerfen und umzusetzen. Das Seminar versteht sich als Experimentierraum und gibt auch die Gelegenheit für kollektive Praxen.
[Si] Ökologie der Geister (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Ökologie der Geister II (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Ökologie der Geister II: Fotografie/Intervention
Die Stadt Gießen ist der Raum, in dem sich dieses Seminar bewegt. Die Stadt, ihre Gebäude, Straßen, Bewohner*innen, Geschichte(n) … sind unsere Bezugspunkte für die künstlerisch/fotografische Expedition, die wir gemeinsam beginnen. Die Stadt und Stadtgesellschaft werden wir in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten erforschen. Wie kann man künstlerische, performative, fotografische Interventionen erarbeiten und wie können diese am Ende sichtbar werden? Das sind Fragen, denen wir uns stellen werden.
Das Seminar findet zu Teilen draußen statt. Festes Schuhwerk und ein Fahrrad sind Voraussetzung für die Expeditionen, die z.T. auch zu Tageszeiten jenseits der üblichen Seminarkernzeiten stattfinden werden.
[Si] RAPPORT (KPr-Seminar)
Der Begriff »Rapport« (frz. “rapport”: mündlicher Bericht, Beziehung, Verhältnis, wirtschaftlicher Ertrag) bezeichnet im Textil- und Grafikbereich die kleinste abgeschlossene Einheit eines Musters oder einer Gewebebindung. Diese formale Bedeutung bildet den Ausgangspunkt der Lehrveranstaltung und wird zugleich auf soziale, räumliche und visuelle Beziehungsgeflechte übertragen.
Auf der Grundlage eines gemeinsamen Stadtrundgangs sowie zeichnerischer und fotografischer Untersuchungen des öffentlichen Raums in Gießen entwickeln die Studierenden grafische Arbeiten, die sich insbesondere mit dem architektonisch prägenden Charakter der Stadt auseinandersetzen. Architektur wird dabei als gestaltendes Element verstanden, das unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unser Selbstverständnis beeinflusst.
Im Zentrum des künstlerischen Prozesses stehen Experimente mit Wiederholung, Verbindung und Verschiebung. Ziel des Seminars ist es, eine zusammenhängende Reihe grafischer Arbeiten zu entwickeln und diese technisch wie konzeptionell im Siebdruck umzusetzen.
Erfahrungen im Bereich Siebdruck sind von Vorteil. Ein Siebdruck Werkstattschein ist wünschenswert. Bei Bedarf wenden sie sich bitte an Sylvia Runge.
[Si] Spekulative Archäologien: Artefakte einer möglichen Welt (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lassen sich zukünftige Kulturen archäologisch denken – und wie erzählen Objekte Geschichten?
In Anlehnung an Ursula K. Le Guins Carrier Bag Theory of Fiction verstehen wir Artefakte dabei als Gefäße, die Geschichten sammeln, speichern und vermitteln. Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist die gemeinsame Entwicklung spekulativer Zukunftsartefakte. Wir entwerfen und realisieren Objekte, die als materielle Relikte noch nicht existierender Kulturen, Technologien oder gesellschaftlicher Systeme gedacht sind. Durch Verfahren wie künstliche Alterung, Fragmentierung, Rekonstruktion oder die Inszenierung von Fundkontexten werden diese Objekte bewusst als archäologische Zeugnisse möglicher Zukünfte gestaltet. Die Artefakte fungieren dabei nicht nur als ästhetische Setzungen, sondern als narrative und erkenntnisgenerierende Gefäße, die alternative Zeitvorstellungen, kulturelle Entwicklungen und gesellschaftliche Transformationen materialisieren. Das Seminar begreift Archäologie als künstlerische Praxis des Sammelns, Ordnens und Erzählens – zwischen Materialität, Fiktion und kultureller Imagination.
[Si] Überall Kunst - Künstlerisches Forschen und Finden (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Widerspruch und Form – Dichotomien als Motor der Bildfindung (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
In diesem Seminar werden Gegensätze als produktive Werkzeuge im künstlerischen Prozess erprobt. Ausgehend von bildinhaltlichen Dichotomien sollen eigene Bildideen entwickelt werden, die sich im Verlauf des Semesters zunehmend auch über formale Polaritäten verdichten. Im Zentrum steht die Frage, wie Identitäten erst durch Kontrast entstehen – und wie sich Gegensätze im Bild nicht nur gegenüberstehen, sondern in Übergängen, Kippmomenten und Ambivalenzen gegenseitig durchdringen.
KPr-Seminar 2 ⇑
[Si] "Draußen malen - Plein Air" (KPr-Seminar)
[Si] Add-On: Körpererweiterungen (KPr-Seminar)
Der eigene Körper bildet häufig den Ausgangspunkt für das künstlerische Arbeiten. Im Seminar werden zeitgenössische Positionen diskutiert, die sich plastisch mit dem eigenen Körper auseinandersetzen und dem Körper etwas passgenau hinzufügen. Diese Körpererweiterungen können die Wahrnehmung verändern, neue Funktionen ermöglichen oder den Menschen mit seiner Umwelt anders verbinden. Dabei verändert sich nicht nur die Körperform, sondern auch das Körpergefühl. Welche Bewegungen sind mit der Körpererweiterung möglich? Im Seminar experimentieren wir mit verschiedenen Materialen im Stehen und in der Bewegung mit Gewicht, Balance, Rhythmus und Anstrengung und nähern uns so dem Thema Performance. Im Laufe des Semesters werden eigenständige plastische Körpererweiterung entwickelt und erstellt. Eine Einführung in künstlerische Werkzeuge und Techniken findet vorher durch Materialübungen mit Ton, Papier und Textil statt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Dr. Schnurr) wenden.
[Si] Ausstellung machen – Kuratieren als künstlerische Methode (KPr-Seminar)
In diesem Seminar steht kuratorische Praxis im Zentrum. Gemeinsam mit den Studierenden wird eine Ausstellung entwickelt – von der ersten Idee über Konzept und Raumplanung bis zur konkreten Umsetzung. Wir beschäftigen uns mit Fragen der Auswahl, Kontextualisierung und Präsentation von künstlerischen Arbeiten sowie mit den sozialen, räumlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des Ausstellens. Das Seminar versteht Kuratieren als prozessorientierte, kollaborative Praxis, in der Entscheidungen sichtbar und diskutierbar werden. Zum Abschluss des Seminars findet eine gemeinsame Ausstellung im KiZ – Kultur im Zentrum in Gießen statt. Die Ausstellung wird voraussichtlich am 27. Mai eröffnen und bis zum 28. Juni laufen.
Die Seminarleitung übernimmt Jennifer Cierlitza. Sie ist künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Kunstverein Siegen und arbeitet kuratorisch vor allem zu zeitgenössischer Kunst, ortsspezifischen Projekten und Ausstellungen im öffentlichen Raum.
[Si] Bildhauerische Interventionen an der Lahn (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 027 (Holzwerkstatt) | |
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 025 (Metallwerkstatt) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das künstlerisch-praktische Seminar findet in Kooperation mit der Lahnpark-GmbH statt, die die entstehenden Arbeiten auch finanziell fördert. Ziel ist es, eigenständige künstlerische Arbeiten zu entwickeln, die entlang der Lahn im Stadtgebiet Gießen für den Ausstellungszeitraum Mitte September bis Anfang Oktober 2026 ausgestellt werden und de Spezifika des Gebietes zwischen Landschaftsraum, Freizeitnutzung und urbanen Schnittstellen erkunden und kommentieren. Im Fokus stehen bildhauerische und installative Ansätze.
[Si] Fäden, Fasern und Tentakel – Ein ökologisch-künstlerisches Labor (KPr-Seminar)
Das Seminar erforscht Materialien als lebendige Beziehungsgeflechte. Inspiriert von Donna Haraways Idee des „tentakulären Denkens“ betrachten wir Reststoffe nicht als Abfall oder Rohstoff, sondern als Akteur*innen mit Verbindungen, Geschichten und Widerständen. Ziel ist es, künstlerische Prozesse zu entwickeln, die nicht in abgeschlossenen Objekten, sondern in offenen Beziehungen, Improvisationen und situativen Gefügen bestehen.
In drei zweitägigen Blöcken arbeiten wir in einem Labor, in dem das Denken durch die Hände geht: Wie ein Oktopus, der mit seinen Armen sieht, tastet und entscheidet, versuchen wir unser Hirn und Handeln in die Finger zu verlagern. Wir reagieren auf Materialimpulse, lassen Formen durch Fäden, Knoten, Fasern und provisorische Verbindungen entstehen und erkunden das Zusammenspiel von Körper, Raum und Material.
Wir sammeln Fundstücke und Restmaterialien im Umfeld des IFK, bauen ein temporäres Materialdepot auf, entwickeln tentakuläre Strukturen und transformieren sie zu situativen Installationen. Zwischen Zeichnung, Assemblage, provisorischer Architektur und performativer Aktivierung entsteht ein gemeinsamer Organismus aus Dingen, Bewegungen und Beziehungen. Reflexionsrunden begleiten die Praxis und stellen die Frage, wie künstlerisches Arbeiten Aufmerksamkeit, Verantwortung und Verbundenheit hervorbringt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
[Si] In other words (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | |
| wöchentlich Di. 10:00 - 13:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Was geschieht, wenn Schrift und Sprache nicht nur beschreiben, sondern selbst zur künstlerischen Praxis werden? Das Seminar richtet sich auf künstlerisches Arbeiten, die mit Schrift und Sprache operieren und diese als eigenständige ästhetische Form, Material und Handlung einsetzen. Wir fragen danach, wie Schrift und Sprache in der Kunst auftreten: als Instruktion, Notation oder Fragment und erschließen gemeinsam ausgewählte künstlerische Positionen. Die eigene künstlerische Praxis erfolgt forschend und praxisorientiert: wir erproben künstlerische Verfahren und Zugänge, um ausgehend davon eigene Projekte zu entwerfen und umzusetzen. Das Seminar versteht sich als Experimentierraum und gibt auch die Gelegenheit für kollektive Praxen.
[Si] Ökologie der Geister (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Mi. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 29.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Ökologie der Geister II (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| wöchentlich Di. 16:00 - 19:00 Uhr | Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | |
| nächster Termin: 28.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Ökologie der Geister II: Fotografie/Intervention
Die Stadt Gießen ist der Raum, in dem sich dieses Seminar bewegt. Die Stadt, ihre Gebäude, Straßen, Bewohner*innen, Geschichte(n) … sind unsere Bezugspunkte für die künstlerisch/fotografische Expedition, die wir gemeinsam beginnen. Die Stadt und Stadtgesellschaft werden wir in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten erforschen. Wie kann man künstlerische, performative, fotografische Interventionen erarbeiten und wie können diese am Ende sichtbar werden? Das sind Fragen, denen wir uns stellen werden.
Das Seminar findet zu Teilen draußen statt. Festes Schuhwerk und ein Fahrrad sind Voraussetzung für die Expeditionen, die z.T. auch zu Tageszeiten jenseits der üblichen Seminarkernzeiten stattfinden werden.
[Si] RAPPORT (KPr-Seminar)
Der Begriff »Rapport« (frz. “rapport”: mündlicher Bericht, Beziehung, Verhältnis, wirtschaftlicher Ertrag) bezeichnet im Textil- und Grafikbereich die kleinste abgeschlossene Einheit eines Musters oder einer Gewebebindung. Diese formale Bedeutung bildet den Ausgangspunkt der Lehrveranstaltung und wird zugleich auf soziale, räumliche und visuelle Beziehungsgeflechte übertragen.
Auf der Grundlage eines gemeinsamen Stadtrundgangs sowie zeichnerischer und fotografischer Untersuchungen des öffentlichen Raums in Gießen entwickeln die Studierenden grafische Arbeiten, die sich insbesondere mit dem architektonisch prägenden Charakter der Stadt auseinandersetzen. Architektur wird dabei als gestaltendes Element verstanden, das unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unser Selbstverständnis beeinflusst.
Im Zentrum des künstlerischen Prozesses stehen Experimente mit Wiederholung, Verbindung und Verschiebung. Ziel des Seminars ist es, eine zusammenhängende Reihe grafischer Arbeiten zu entwickeln und diese technisch wie konzeptionell im Siebdruck umzusetzen.
Erfahrungen im Bereich Siebdruck sind von Vorteil. Ein Siebdruck Werkstattschein ist wünschenswert. Bei Bedarf wenden sie sich bitte an Sylvia Runge.
[Si] Spekulative Archäologien: Artefakte einer möglichen Welt (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr | Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | |
| nächster Termin: 27.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lassen sich zukünftige Kulturen archäologisch denken – und wie erzählen Objekte Geschichten?
In Anlehnung an Ursula K. Le Guins Carrier Bag Theory of Fiction verstehen wir Artefakte dabei als Gefäße, die Geschichten sammeln, speichern und vermitteln. Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist die gemeinsame Entwicklung spekulativer Zukunftsartefakte. Wir entwerfen und realisieren Objekte, die als materielle Relikte noch nicht existierender Kulturen, Technologien oder gesellschaftlicher Systeme gedacht sind. Durch Verfahren wie künstliche Alterung, Fragmentierung, Rekonstruktion oder die Inszenierung von Fundkontexten werden diese Objekte bewusst als archäologische Zeugnisse möglicher Zukünfte gestaltet. Die Artefakte fungieren dabei nicht nur als ästhetische Setzungen, sondern als narrative und erkenntnisgenerierende Gefäße, die alternative Zeitvorstellungen, kulturelle Entwicklungen und gesellschaftliche Transformationen materialisieren. Das Seminar begreift Archäologie als künstlerische Praxis des Sammelns, Ordnens und Erzählens – zwischen Materialität, Fiktion und kultureller Imagination.
[Si] Überall Kunst - Künstlerisches Forschen und Finden (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen (vorab) nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Widerspruch und Form – Dichotomien als Motor der Bildfindung (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 112 (Malatelier) | |
| wöchentlich Do. 09:00 - 12:00 Uhr | Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | |
| nächster Termin: 30.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
In diesem Seminar werden Gegensätze als produktive Werkzeuge im künstlerischen Prozess erprobt. Ausgehend von bildinhaltlichen Dichotomien sollen eigene Bildideen entwickelt werden, die sich im Verlauf des Semesters zunehmend auch über formale Polaritäten verdichten. Im Zentrum steht die Frage, wie Identitäten erst durch Kontrast entstehen – und wie sich Gegensätze im Bild nicht nur gegenüberstehen, sondern in Übergängen, Kippmomenten und Ambivalenzen gegenseitig durchdringen.


