Fachbereich 05: Sprache, Literatur, Kultur - Germanistik - Lehramstudiengang (L3) ab Wintersemester 2023/24
Veranstaltungen
Einführung in das Studiengebiet Literatur (05-LA-G-001) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
Seminar A2 ⇑
Einführung in das Studiengebiet Sprache (05-LA-G-003) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
[Vl] Einführung in das Studiengebiet Sprache
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, A 1 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 1 (Hörsaal) | ||
Die Vorlesung Einführung in das Studiengebiet Sprache ist die zentrale Veranstaltung des gleichnamigen Moduls. Die Vorlesung führt Sie in grundlegende Inhalte der germanistischen Sprachwissenschaft ein (etwa: Zeichentheorie, Sprachwandel und sprachliche Variation) und verschafft einen Überblick über die wichtigsten Disziplinen (etwa: Phonetik und Phonologie, Morphologie und Syntax sowie Textlinguistik).
Seminar A2 ⇑
[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 01
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Das Seminar führt in die linguistische Beschäftigung mit Sprache ein. Zum Ausgangspunkt werden die folgenden gesellschaftliche relevanten Themen genommen:
1. Sprachliche Variation
2. Leichte Sprache
3. Geschlechtergerechte Sprache
[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 02
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 03
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 04
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 05
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. I, C 027 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 06
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 07
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. I, B 009 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Die Ziele dieses Seminars bestehen darin, Sie zum einen mit zentralen Forschungsfeldern der Sprachwissenschaft (Linguistik) vertraut zu machen, zum anderen sollen Sie auch Prinzipien des wissenschaftlichen Schreibens kennenlernen. Neben allgemeinen zeichentheoretischen Grundlagen werden wir uns im Seminar – um Ihnen einen Überblick über die Linguistik zu verschaffen – den drei Grundlagendisziplinen Syntax, Semantik und Pragmatik widmen. Der Gegenstand der Syntax ist die Struktur von Sätzen, während sich die Semantik mit den Bedeutungen sprachlicher Zeichen (Wörter, Sätze) beschäftigt. Das Interesse der Pragmatik wiederum ist das Handeln mit sprachlichen Zeichen, wie wir es in unserem Alltag im Gespräch oder mit Texten vollziehen.
Tutorium A3 ⇑
[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 01
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, B 024 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 02
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 031 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 031 | ||
[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 03
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, D 209 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209 | ||
[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 04
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, B 024 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 05
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, B 024 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 06
| regelmäßiger Termin ab 21.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, F 006 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 006 | ||
[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 07
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, C 003 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 003 | ||
[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 08
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 024 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
Sprachtheorie und Sprachphilosophie (05-LA-G-005) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
Deutsche Sprach- und Literaturgeschichte (05-LA-G-006) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
[Vl] Deutsche Sprach- und Literaturgeschichte
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, A 4 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 4 (Hörsaal) | ||
Wussten Sie, dass die deutsche Sprache älter ist als die italienische oder französische? In den letzten 1300 Jahren haben die deutsche Sprache und Literatur eine bewegte Geschichte hinter sich gebracht. Viele Eigentümlichkeiten des Deutschen lassen sich nur mit Blick auf diese lange und wechselhafte Entwicklung erklären. Die Vorlesung geht dem nach und erklärt Schritt für Schritt die wichtigsten sprachlichen und literarischen Neuerungen in der älteren Geschichte des Deutschen, mit Ausblick in die neuere Zeit. Gemeinsam gehen wir Fragen nach wie: Was heißt „deutsch“? Gab es Bibelübersetzungen vor Luther? Muss höfische Liebe immer keusch sein? Glaubte man im Mittelalter wirklich, die Erde sei eine Scheibe? Warum holpert der Knittelvers?
Gemeinsam mit A. Voeste
Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie (05-LA-G-007) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
[Vl] Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, A 5 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 5 (Hörsaal) | ||
In der Vorlesung "Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie" werden wir eine Reihe von grundlegenden Texten kennen lernen, die sich um die beiden Fragen drehen: (1) Was verstehen wir unter Kultur? (2) Was wurde zu unterschiedlichen Zeiten unter Kultur verstanden? Es geht, mit anderen Worten darum, unterschiedliche (historische) Konzepte von Kultur kennen zu lernen, aber auch zu überlegen, wie sich das Verhältnis von Texten und Kulturen beschreiben lässt. Wieviel kulturelles Wissen benötigen wir, um Texte (genauer gesagt, literarische Texte) zu verstehen? Und was bedeutet es, dass wir in einer 'Schriftkultur' leben?
Im Laufe der Vorlesung werden Texte und Theoriekonzepte von Plato, Schleiermacher, Simmel, Cassirer, Freud, Nietzsche, Barthes, Austin, Goffman, Lévi-Strauss, Eco, Bush behandelt, die Sie zum größten Teil in der Textsammlung Kulturwissenschaft. Eine Auswahl grundlegender Texte (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1799) finden. In Stud IP (Unterordner "Texte ") finden Sie zusätzliche Handouts und im Unterordner "Power-Point Folien" die Folien der Vorlesung im PDF-Format. Ziel der Vorlesung ist es, Sie mit diesen grundlegend theoretischen Texten vertraut zu machen, aber auch den Umgang mit 'schwierigen Texten' dieser Art einzuüben.
Damit dies gelingen kann, bitte ich folgende Punkte zu beachten:
1. Die Vorlesung "Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie" findet "in Person" statt (keine Videoaufzeichnung)
2. Die Vorlesungsfolien werden Ihnen jeweils nach der Vorlesung in StudIP zur Verfügung gestellt.
3. Die Vorlesung endet am 14.7. mit einer 90 minütigen Klausur (14:15-15:45 Uhr).
4. Notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss der Vorlesungsklausur ist die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung.
5. Die Idee der Vorlesung ist, dass wir uns ein Semester lang wöchentlich treffen und gemeinsam über bestimmte Konzepte von Kultur nachdenken. Es macht absolut keinen Sinn, nicht zur Vorlesung zu kommen und lediglich die Vorlesungsfolien für die Abschlussklausur auswendig zu lernen!
6. Sie haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, Mittwochs (10-12 Uhr) am Seminar "Grundlagentexte der Literatur-, Kultur- und Medientheorie" Teil zu nehmen.
Wort und Satz (05-LA-G-008) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
Seminar A2 ⇑
Epochen und institutionelle Kontexte der Literatur (05-LA-G-009) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
Seminar A2 ⇑
Text und Gespräch (05-LA-G-010) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
[Vl] Text und Gespräch
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, A 4 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 4 (Hörsaal) | ||
Seminar A2 ⇑
[Si] Der Text aus funktionaler Perspektive
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, B 009 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Texte aus einer funktionalen Perspektive zu betrachten, heißt, die Frage danach, zu welchen Zwecken wir eigentlich Texte produzieren/rezipieren, ins Zentrum des linguistischen Interesses zu rücken. Ausgehend von dieser Frage öffnet sich als ein klassisches Forschungsfeld der Textlinguistik das Feld der Textfunktionen und Textsorten: Wie lassen sich die eingangs erwähnten Zwecke (Funktionen) von Texten systematisieren und – ebenso – wie lassen sich die Texte selbst unter Berücksichtigung ihrer Funktionen klassifizieren? Neben diesen Fragen werden wir uns im Seminar aber auch eingehend damit befassen, wie Textfunktionen eigentlich im sprachlichen ,Material‘ der Texte fundiert sind. Was sind typische Muster zur Realisierung bestimmter Textfunktionen wie z.B. der Informations- oder der Appelfunktion im Sinne Brinkers? Wir werden aber auch allgemein danach fragen, was eigentlich Faktoren sind, die dafür sorgen, dass wir einen Text als kohärent (inhaltlich zusammenhängend) wahrnehmen, d.h., es wird darum gehen, zu bestimmen, welche sprachlichen Mittel zur Kohärenzerzeugung uns zur Verfügung stehen und welche Rolle der Kontext bei dieser spielt. Weiterhin werden wir uns auch vom Gesamttext abstrahierend mit Funktionen von Textelementen beschäftigen – wie beispielsweise der Referenz und Koreferenz (Bezugnahme und Wiederbezugnahme auf Gegenstände) mittels Nominalgruppen und Pronomen. Zudem soll es auch ein Anliegen dieses Seminars sein, einen Blick auf Funktionen literarischer Texte zu werfen und so im Kontrast zu Gebrauchstexten als dem typischen Forschungsgegenstand der Textlinguistik auch die Schnittstelle zur Literaturwissenschaft zu thematisieren. Es sei noch angemerkt, dass die hier gegebene Themenauflistung nicht als abschließend, sondern nur als veranschaulichend zu verstehen ist.
[Si] Gesprächsforschung: Dialoge in Filmen
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Medien und Sprachgeschichte
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
[Si] Text und Gespräch in der Sprachgeschichte
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, G 026 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 026 | ||
[Si] Text- und Medienlinguistik (Online-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | k.A. | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: k.A. | ||
Das Seminar gibt einen Überblick über text- und medienlinguistische Fragestellungen und Methoden. Im Mittelpunkt stehen die Fragen,
- was unter sprachlicher, kognitiver, kommunikativer und kultureller Perspektive unter Texten verstanden werden soll,
- welche Bedeutung der Textbegriff für a) die Schule und b) außerschulische Kontexte hat und
- welchem Wandel er mit Blick auf multimodale, medien- und domänenspezifische Entwicklungen unterliegt.
Der exemplarische Anwendungsfall sind "Multimodale Texte in der Stadt".
Das Seminar findet in Kooperation mit der Nationalen Iwan-Ohijenko-Universität Kamjanez-Podilskyj in der Ukraine statt und wird deshalb als Online-Seminar per Videokonferenz durchgeführt. Das Seminar setzt die Bereitschaft voraus, in virtuellen, Teams über ein Semester hinweg gemeinsam an text- und medienlinguistischen Projekten zu arbeiten.
Das Seminar wird als Co-Teaching durchgeführt, Seminarleiterin auf ukrainischer Seite ist Dr. Tetiana Kalyniuk.
Hauptwerke der deutschsprachigen Literatur (05-LA-G-011) ⇑
Seminar A1 ⇑
[Si] "Flucht und Ankommen" in der Gegenwartsliteratur (mit Exkursion DNB Frankfurt)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, C 027 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
Längst ist Flucht und Ankommen ein Thema der Gegenwartsliteratur. Doch welche literarischen Ausdruckformen werden verwendet? Wir lesen Romane von Abbas Khider ("Der Erinnerungsfälscher"), Olga Grjasnowa ("Gott ist nicht schüchtern" und Julya Rabinowich ("Dazwischen: Ich").
Für Do., 18.06. ist ein Besuch im Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt vorgesehen. Wir kommen mit Ausstellungsmacher*innen ins Gespräch und begegnen virtuellen Zeitzeugnissen, die während des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen mussten. Die Teilnahme an der Exkursion ist verbindlich.
Gefragt wir auch danach, ob sich Verbindungslinien zwischen historischen und aktuellen Fluchtbewegungen ziehen lassen und welche Bedeutung Literatur für gesellschaftliche Diskussionen hat.
[Si] Ästhetisierung des Krieges oder eine andere Form der Liebe? Mittelalterliche Kreuzzugslyrik
| regelmäßiger Termin ab 20.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Muss ein Ritter, der den Schutz der Kirche und der Frauen geschworen hat, einem Aufruf zum Kreuzzug folgen und mit kriegerischen Mitteln den Pilgerweg nach Jerusalem offen halten? Sollte er nicht eher bei seiner Geliebten oder seiner Ehefrau bleiben und sie, ebenso wie das eigene Land beschützen? Solche Fragen, ebenso wie die Frage, wie grausam oder heroisch, wie sinnvoll oder vergeblich, wie kirchentreu oder unchristlich ein religiös motivierter Krieg ist, werden in der Lyrik des 12.-14. Jahrhunderts in immer neuen Variationen diskutiert. Das Seminar behandelt eine Auswahl von mittelhochdeutschen Kreuzzugsliedern und stellt sie neben Kreuzzugspredigten und -berichte, um das Spezifische dieser Textsorte, das weit über das Inhaltliche hinausgeht, zu fassen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Inszenierung von Männlichkeit und von zwischengeschlechtlicher Liebe im Kontext des Religionskriegs.
[Si] Bibelepik aus weiblicher Feder: Frau Ava und ihre Werke
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 033 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Mit Frau Ava tritt erstmals eine namentlich bekannte Autorin der deutschsprachigen Literatur in Erscheinung. Ihre Bibelepik verbindet geistliche Lehre mit erzählerischer Anschaulichkeit, auch in dem sie bisher unbekannte Motive in ihre Erzählungen einfügt. Dabei treten Fragen nach Autor*innenschaft, Geschlecht, Frömmigkeit und Vermittlung von Wissen in den Vordergrund.
Das Seminar widmet sich der Bibelepik aus weiblicher Feder und nimmt Frau Avas Werk als Ausgangspunkt, um mittelalterliche Vorstellungen von Autorität, Spiritualität und Erzählpraxis zu untersuchen. In textnahen Analysen werden wir diskutieren, wie biblische Stoffe um 1100 neu geordnet, interpretiert und für ein volkssprachliches Publikum aufbereitet werden. Neben narratologischen Fragen (Figurengestaltung, Erzählinstanz, Perspektive) stehen auch medien- und kulturhistorische Aspekte im Fokus: Welche Rolle spielt das Geschlecht der Autorin? Wie positioniert sich Ava zwischen Gelehrsamkeit und Laienfrömmigkeit? Und wie funktioniert Bibelepik als religiöse Wissensvermittlung?
Durch die Verbindung von textnaher Interpretation und ausgewählter Forschungsliteratur soll sowohl die Besonderheit von Frau Avas Werk als auch ein Ausblick auf die Bibelepik erarbeitet werden.
Hinweise zur Teilnahme: Die Bereitschaft, sich auch mit mittelhochdeutschen Texten auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt. Die benötigte Literatur wird zur Verfügung gestellt.
[Si] Formen weiblicher Gewalt in der Vormoderne
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Frauen spielen in mittelalterlicher Literatur nicht immer eine untergeordnete Rolle. Ganz im Gegenteil können sie auch zum Motor des Geschehens werden und nicht nur die Handlung, sondern auch die Ausübung von Gewalt vorantreiben, sei es physisch oder psychisch. Neben Formen der List und Verstümmelung durch weibliche Figuren, interessiert uns auch die mordende Frau, die selbst zum Schwert greift (wie etwa Kriemhild im „Nibelungenlied“ oder Judith aus der Bibel) oder zur Massenmörderin wird („Die unschuldige Mörderin“).
Im Seminar wollen wir uns zum einen die unterschiedlichen Arten weiblicher Gewalt ansehen, und zum anderen die Narrativierung von Gewalt wie auch ihre Legitimation und gesellschaftliche Verurteilung vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit.
[Si] Friedrich Schiller: Über naive und sentimentalische Dichtung
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
Friedrich Schillers Abhandlung „Über naive und sentimentalische Dichtung“, erschienen 1795, gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen literaturtheoretischen Texten des späten 18. Jahrhunderts. Schillers Grundunterscheidung von ‚naiv‘ und ‚sentimentalisch‘ hat in der Folgezeit eine große Wirkung entfaltet. Dabei geht es Schiller um nichts weniger als um eine Standortbestimmung der modernen Literatur und uns als modernen Lesenden. So berührt Schiller eine Reihe großer Fragen wie die nach dem Verhältnis von Natur, Verstand und Gefühl, nach Einfachheit und Komplexität in der Kunst oder auch nach Freiheit und Zwang in der ästhetischen Erfahrung.
Das Seminar ist als gemeinsames Lektüreseminar angelegt – bringen Sie Lust auf die Auseinandersetzung mit einem herausfordernden, nicht ganz leicht zugänglichen Text und ein gemeinsames Gespräch mit!
Eine kommentierte Textausgabe wird zu Seminarbeginn zur Verfügung gestellt.
[Si] Gegenwartsliteratur: Caroline Wahl, Sophie Passmann, Heinz Strunk, Ilona Hartmann
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 031 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 031 | ||
Wir besprechen in diesem Kurs gemeinsam aktuelle Romane und Prosa. Auf dem Programm stehen folgende vier Texte: "Zweiundzwanzig Bahnen" von Caroline Wahl, "Es ist immer so schön mit dir" von Heinz Strunk, "Komplett Gänsehaut" von Sophie Passmann und "Klarkommen" von Ilona Hartmann. In den Seminar-Diskussionen wird es darum gehen, anhand dieser exemplarischen Textauswahl die charakteristischen Stoffe, Motive, Symbole und stilistischen Merkmale der Gegenwartsliteratur zu identifizieren und analysieren.
[Si] Lyrik und Poetik des Realismus
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Die Epoche des literarischen Realismus ist vor allem für ihre Erzählungen und Romane von Theodor Fontane, Gottfried Keller oder Theodor Storm bekannt. Das Seminar lädt dazu ein, auch die nicht weniger interessante Lyrik dieser Epoche „nach dem Ende der Kunstperiode“ (Heinrich Heine) und einige ihrer wichtigsten Themen und Motive kennenzulernen, mit denen Politik, Geschichte, aber auch Natur und zwischenmenschliche Beziehungen auf eine neue Weise literarisch dargestellt werden. Behandelt werden sollen Gedichte u.a. von Heinrich Heine, Annette von Droste Hülshoff, Eduard Mörike, Theodor Fontane, Theodor Storm und Wilhelm Busch. Gewichtet nach den Interessen der Teilnehmenden stehen auch poetologische Grundlagentexte des Realismus auf dem Seminarprogramm.
Zur Einführung empfohlen: Dirk von Petersdorff, Geschichte der deutschen Lyrik, München 2008 (bes. S. 68-80). Dieter Burdorf, Geschichte der deutschen Lyrik. Einführung und Interpretationen, 2. Auflage, Stuttgart 2023 (Kap. 6) [Zugriff: https://justfind.hds.hebis.de/Record/HEB512818436].
[Si] Moderne Klassiker in Kino, TV und Streaming
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
Gegenstand des Seminars sind die Filmadaptionen ausgewählter Texte der Klassischen Moderne von Arthur Schnitzler über Vicky Baum bis Erich Kästner. Im Vergleich zwischen literarischen Vorlagen und filmischen Transformationen werden wichtige Aspekte des produktiven Spannungsverhältnisses zwischen den Zeichensystemen Literatur und Film diskutiert, die sich aus der Realisierung desselben Stoffs in unterschiedlichen Medien ergeben. Dabei vermittelt das Seminar Grundlagenkenntnisse und Basiskompetenzen im Bereich der intermedialen Narratologie sowie der Film- und Adaptionsanalyse.
Seminar A2 ⇑
[Si] "Flucht und Ankommen" in der Gegenwartsliteratur (mit Exkursion DNB Frankfurt)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, C 027 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
Längst ist Flucht und Ankommen ein Thema der Gegenwartsliteratur. Doch welche literarischen Ausdruckformen werden verwendet? Wir lesen Romane von Abbas Khider ("Der Erinnerungsfälscher"), Olga Grjasnowa ("Gott ist nicht schüchtern" und Julya Rabinowich ("Dazwischen: Ich").
Für Do., 18.06. ist ein Besuch im Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt vorgesehen. Wir kommen mit Ausstellungsmacher*innen ins Gespräch und begegnen virtuellen Zeitzeugnissen, die während des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen mussten. Die Teilnahme an der Exkursion ist verbindlich.
Gefragt wir auch danach, ob sich Verbindungslinien zwischen historischen und aktuellen Fluchtbewegungen ziehen lassen und welche Bedeutung Literatur für gesellschaftliche Diskussionen hat.
[Si] Ästhetisierung des Krieges oder eine andere Form der Liebe? Mittelalterliche Kreuzzugslyrik
| regelmäßiger Termin ab 20.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Muss ein Ritter, der den Schutz der Kirche und der Frauen geschworen hat, einem Aufruf zum Kreuzzug folgen und mit kriegerischen Mitteln den Pilgerweg nach Jerusalem offen halten? Sollte er nicht eher bei seiner Geliebten oder seiner Ehefrau bleiben und sie, ebenso wie das eigene Land beschützen? Solche Fragen, ebenso wie die Frage, wie grausam oder heroisch, wie sinnvoll oder vergeblich, wie kirchentreu oder unchristlich ein religiös motivierter Krieg ist, werden in der Lyrik des 12.-14. Jahrhunderts in immer neuen Variationen diskutiert. Das Seminar behandelt eine Auswahl von mittelhochdeutschen Kreuzzugsliedern und stellt sie neben Kreuzzugspredigten und -berichte, um das Spezifische dieser Textsorte, das weit über das Inhaltliche hinausgeht, zu fassen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Inszenierung von Männlichkeit und von zwischengeschlechtlicher Liebe im Kontext des Religionskriegs.
[Si] Bibelepik aus weiblicher Feder: Frau Ava und ihre Werke
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 033 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Mit Frau Ava tritt erstmals eine namentlich bekannte Autorin der deutschsprachigen Literatur in Erscheinung. Ihre Bibelepik verbindet geistliche Lehre mit erzählerischer Anschaulichkeit, auch in dem sie bisher unbekannte Motive in ihre Erzählungen einfügt. Dabei treten Fragen nach Autor*innenschaft, Geschlecht, Frömmigkeit und Vermittlung von Wissen in den Vordergrund.
Das Seminar widmet sich der Bibelepik aus weiblicher Feder und nimmt Frau Avas Werk als Ausgangspunkt, um mittelalterliche Vorstellungen von Autorität, Spiritualität und Erzählpraxis zu untersuchen. In textnahen Analysen werden wir diskutieren, wie biblische Stoffe um 1100 neu geordnet, interpretiert und für ein volkssprachliches Publikum aufbereitet werden. Neben narratologischen Fragen (Figurengestaltung, Erzählinstanz, Perspektive) stehen auch medien- und kulturhistorische Aspekte im Fokus: Welche Rolle spielt das Geschlecht der Autorin? Wie positioniert sich Ava zwischen Gelehrsamkeit und Laienfrömmigkeit? Und wie funktioniert Bibelepik als religiöse Wissensvermittlung?
Durch die Verbindung von textnaher Interpretation und ausgewählter Forschungsliteratur soll sowohl die Besonderheit von Frau Avas Werk als auch ein Ausblick auf die Bibelepik erarbeitet werden.
Hinweise zur Teilnahme: Die Bereitschaft, sich auch mit mittelhochdeutschen Texten auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt. Die benötigte Literatur wird zur Verfügung gestellt.
[Si] Formen weiblicher Gewalt in der Vormoderne
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Frauen spielen in mittelalterlicher Literatur nicht immer eine untergeordnete Rolle. Ganz im Gegenteil können sie auch zum Motor des Geschehens werden und nicht nur die Handlung, sondern auch die Ausübung von Gewalt vorantreiben, sei es physisch oder psychisch. Neben Formen der List und Verstümmelung durch weibliche Figuren, interessiert uns auch die mordende Frau, die selbst zum Schwert greift (wie etwa Kriemhild im „Nibelungenlied“ oder Judith aus der Bibel) oder zur Massenmörderin wird („Die unschuldige Mörderin“).
Im Seminar wollen wir uns zum einen die unterschiedlichen Arten weiblicher Gewalt ansehen, und zum anderen die Narrativierung von Gewalt wie auch ihre Legitimation und gesellschaftliche Verurteilung vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit.
[Si] Friedrich Schiller: Über naive und sentimentalische Dichtung
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
Friedrich Schillers Abhandlung „Über naive und sentimentalische Dichtung“, erschienen 1795, gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen literaturtheoretischen Texten des späten 18. Jahrhunderts. Schillers Grundunterscheidung von ‚naiv‘ und ‚sentimentalisch‘ hat in der Folgezeit eine große Wirkung entfaltet. Dabei geht es Schiller um nichts weniger als um eine Standortbestimmung der modernen Literatur und uns als modernen Lesenden. So berührt Schiller eine Reihe großer Fragen wie die nach dem Verhältnis von Natur, Verstand und Gefühl, nach Einfachheit und Komplexität in der Kunst oder auch nach Freiheit und Zwang in der ästhetischen Erfahrung.
Das Seminar ist als gemeinsames Lektüreseminar angelegt – bringen Sie Lust auf die Auseinandersetzung mit einem herausfordernden, nicht ganz leicht zugänglichen Text und ein gemeinsames Gespräch mit!
Eine kommentierte Textausgabe wird zu Seminarbeginn zur Verfügung gestellt.
[Si] Gegenwartsliteratur: Caroline Wahl, Sophie Passmann, Heinz Strunk, Ilona Hartmann
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 031 | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 031 | ||
Wir besprechen in diesem Kurs gemeinsam aktuelle Romane und Prosa. Auf dem Programm stehen folgende vier Texte: "Zweiundzwanzig Bahnen" von Caroline Wahl, "Es ist immer so schön mit dir" von Heinz Strunk, "Komplett Gänsehaut" von Sophie Passmann und "Klarkommen" von Ilona Hartmann. In den Seminar-Diskussionen wird es darum gehen, anhand dieser exemplarischen Textauswahl die charakteristischen Stoffe, Motive, Symbole und stilistischen Merkmale der Gegenwartsliteratur zu identifizieren und analysieren.
[Si] Lyrik und Poetik des Realismus
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Die Epoche des literarischen Realismus ist vor allem für ihre Erzählungen und Romane von Theodor Fontane, Gottfried Keller oder Theodor Storm bekannt. Das Seminar lädt dazu ein, auch die nicht weniger interessante Lyrik dieser Epoche „nach dem Ende der Kunstperiode“ (Heinrich Heine) und einige ihrer wichtigsten Themen und Motive kennenzulernen, mit denen Politik, Geschichte, aber auch Natur und zwischenmenschliche Beziehungen auf eine neue Weise literarisch dargestellt werden. Behandelt werden sollen Gedichte u.a. von Heinrich Heine, Annette von Droste Hülshoff, Eduard Mörike, Theodor Fontane, Theodor Storm und Wilhelm Busch. Gewichtet nach den Interessen der Teilnehmenden stehen auch poetologische Grundlagentexte des Realismus auf dem Seminarprogramm.
Zur Einführung empfohlen: Dirk von Petersdorff, Geschichte der deutschen Lyrik, München 2008 (bes. S. 68-80). Dieter Burdorf, Geschichte der deutschen Lyrik. Einführung und Interpretationen, 2. Auflage, Stuttgart 2023 (Kap. 6) [Zugriff: https://justfind.hds.hebis.de/Record/HEB512818436].
[Si] Moderne Klassiker in Kino, TV und Streaming
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
Gegenstand des Seminars sind die Filmadaptionen ausgewählter Texte der Klassischen Moderne von Arthur Schnitzler über Vicky Baum bis Erich Kästner. Im Vergleich zwischen literarischen Vorlagen und filmischen Transformationen werden wichtige Aspekte des produktiven Spannungsverhältnisses zwischen den Zeichensystemen Literatur und Film diskutiert, die sich aus der Realisierung desselben Stoffs in unterschiedlichen Medien ergeben. Dabei vermittelt das Seminar Grundlagenkenntnisse und Basiskompetenzen im Bereich der intermedialen Narratologie sowie der Film- und Adaptionsanalyse.
Sprachdidaktik und Sprachkompetenz (05-LA-G-012) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
Seminar A2 ⇑
[Si] Deutsch als Zweitsprache: Lernen und Lehren
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 031 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 031 | ||
In diesem Seminar widmen wir uns zentralen Grundlagen des Lehrens und Lernens von Deutsch als Zweitsprache. Nach einer terminologischen Verortung des Begriffs erarbeiten wir im ersten Schwerpunkt, welche Beschulungsmodelle es für DaZ-Lernende gibt und wie sich diese – mit Fokus auf Intensivklassen – auf das schulische Lernen auswirken. Im zweiten Themenblock untersuchen wir anhand ausgewählter Erwerbsstudien, wie Deutsch als Zweitsprache erworben wird, wie der Erwerbsstand diagnostiziert werden kann und welche Fördermaßnahmen daraus abgeleitet werden können.
[Si] Grammatik und Wortschatzaufbau (in den Sekundarstufen)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 009 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Neuer Text, altes Thema: Es mangelt an Wortschatz und Grammatik. Das Seminar legt daher einen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zur Förderung von Wortschatz und Grammatik zum besseren Lesen und Texten. Hierzu werden verschiedene didaktische Ansätze vorgestellt. Ein Ausflug in die Diagnostik ist ebenfalls geplant.
ACHTUNG: Die Veranstaltung endet am 25.6.25 (letzter Temin). Zu den wöchentlichen Einzelterminen kommt eine Blockveranstaltung am Samstag, 30.5.2025, von 8:30-14:00h.
[Si] Hör-Seh-Verstehen fördern in den Sekundarstufen
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, B 009 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Das Smartphone vor Augen und die AirPods © in den Ohren – Standardprogramm an deutschen Schulen. Da auch Sehen und Hören gelernt sein wollen, zielt das Seminar darauf, Unterrichtsmaterialien und -szenarien zu entwickeln, die der Schulung des Hör-Seh-Verstehens dienen. Eine theoretische Fundierung der Analyse multimodaler Texte zwecks didaktischer Aufbereitung wird ebenfalls nicht fehlen.
ACHTUNG: Die Veranstaltung endet am 25.6.25 (letzter Temin). Zu den wöchentlichen Einzelterminen kommt eine Blockveranstaltung am Samstag, 9.5.2025, von 8:30-14:00h.
[Si] Leichte Sprache
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
'Leichte Sprache' ist ein Konzept, das dem Teilhabegedanken folgt und eine zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz und Verbreitung findet. Das Konzept bietet viele interessante Fragen für linguistische Diskussionen (Welchen sprachsystematischen Stellenwert hat 'Leichte Sprache' überhaupt? Wie lässt sich 'Leichte Sprache' mit Grundprinzipien des Textverstehens in Einklang bringen?). Es lassen sich aber auch interessante sprachdidaktische Fragen diskutieren wie etwa: Ist Schullektüre in Leichter/Einfacher Sprache sinnvoll und zulässig, wenn ja, unter welchen Bedingungen? Das Seminar bietet einen Einblick in die junge linguistische Auseinandersetzung mit dem Phänomen und nutzt die Thematik für die Vertiefung von grundlegenden sprachwissenschaftlichen Kategorien (Varietät, Text etc.). Je nach Interesse und Engagement können wir auch sprachdidaktische Fragen einbeziehen.
[Si] Sprachforschung. Wie lassen sich sprachliche Phänomene untersuchen?
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, C 027 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
Woran lässt sich Textkompetenz festmachen? Wie nehmen Menschen Dialekte wahr? Wer gendert und welche sprachlichen Praktiken werden dabei bevorzugt genutzt? Gehen die Rechtschreibfertigkeiten von Schüler:innen zurück? Was sind typisch jugendsprachliche Ausdrücke? Diese Fragen berühren auf unterschiedliche Weise sprachliche Phänomene. Häufig haben wir Alltagstheorien oder auch Stereotype zum Sprachgebrauch von Menschen im Kopf, z.B. Jugendliche können nicht mehr richtig schreiben, weil sie nur noch soziale Medien nutzen, oder: Jugendsprache ist ein Anzeichen von Sprachverfall. Das Seminar fragt nach Ansätzen und Methoden, wie man 'Sprachfragen' systematisch auf den Grund und wissenschaftlich untersuchen kann. Das Seminar funktioniert als Forschungswerkstatt: Sie bringen Sprachfragen mit und wir überlegen gemeinsam, wie sich solche Fragen sinnvoll erforschen lassen. Im Kern steht die Vermitttlung und Diskussion von Sprachwissenschaftlichen und sprachdidaktischen Methoden und ihre konkrete Erprobung in kleineren Studienprojekten.
[Si] Sprachsensibler Fachunterricht und Textkompetenz in der Sekundarstufe
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, B 009 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Die Teilprozesse des Schreibens in Zeiten von Large Language Modellen stellen die Schreibdidaktik in den Schulen vor neue Herausforderungen. Diskutiert und analysiert werden im Rahme des Seminars Potentiale und Risiken, die daraus resultieren. Ziel ist ein reflektierter und kritischer Umgang mit der neuen Technologie im Verbund mit den schreibdidaktischen Anforderungen, die Lehrkräfte in der Sekundarstufe I mitbringen müssen.
Literaturdidaktik und Literarisches Lernen (05-LA-G-014) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
[Vl] Literaturdidaktik und literarisches Lernen
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. I, A 1 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 1 (Hörsaal) | ||
Die Vorlesung widmet sich ausgewählten und aktuellen Themen aus dem Bereich der Literaturdidaktik, geplant sind u.a. die folgenden Themen: Geschichte der Literaturdidaktik, handlungs- und produktionsorientierter Literatur¬unterricht, visuelle Vermittlungsmethoden, das literarische Unterrichtsgespräch, Didaktik der Holocaust- und Lagerliteratur, Empirie und Literaturdidaktik, Lernunterstützende Methoden der Texterschließung, Leseförderung und PISA, kompeten¬zorientierte Literatur¬vermittlung. Die Vorlesungsklausur gilt als Prüfungsvorleistung für den im Seminar zu erbringenden benoteten Leistungsnachweis in Form einer Hausarbeit. Einschlägige Literatur wird in der Vorlesung genannt. Empfohlen wird die Lektüre eines Einführungswerkes in die Literaturdidaktik, z.B. Abraham/Kepser (2016).
Zur Organisation der Vorlesung: Die Inhalte werden grundsätzlich in digitaler Form auf ILIAS zur Verfügung gestellt, entweder im Format eines Podcasts oder einer Vorlesungsaufzeichnung (SoSe 2025), die jeweils vor einem Präsenztermin anzuhören sind. In den Präsenzsitzungen werden Fragen zu den Inhalten besprochen, ausgewählte Themen werden vertieft. Die Anwesenheit zu den Präsenzterminen ist nicht verpflichtend, wird aber empfohlen; inhaltliche Grundlage der Klausur sind ausschließlich die auf ILIAS verfügbaren digitalen Angebote.
Seminar A2 ⇑
[Si] Aktuelle Adoleszenzliteratur (Caroline Wahl, Charlotte Gneuß) als Gegenstand literarischen Lernens
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 233 | ||
Caroline Wahl und Charlotte Gneuß sind zwei junge Gegenwartsautorinnen, die mit ihren Romanen „22 Bahnen“ (Wahl) und „Gittersee“ (Gneuß), die beide im Jahre 2023 erschienen sind, ein außerordentlich positives Echo der Literaturkritik ernteten, beide Romane sind in einigen Bundesländern bereits als verpflichtende Prüfungslektüren vorgeschrieben. Beide Romane lassen sich der Adoleszenzliteratur zuordnen, wobei der gewählte historische Kontext in „22 Bahnen“ die Bundesrepublik Deutschland der Gegenwart ist, während in „Gittersee“ die DDR im Jahre 1976 den Hintergrund darstellt. Gemeinsam ist beiden Romanen zudem, dass weibliche Heranwachsende als Protagonisten bzw. Erzählerfiguren gewählt werden. Das Seminar führt am Beispiel der Romane, deren vorherige Lektüre selbstverständlich vorausgesetzt wird, in das Genre „Adoleszenzroman“ ein, es beleuchtet ausgewählte thematische Aspekte und befasst sich dabei auch stets mit der didaktischen Modellierung schulischer Lehr- und Lernprozesse unter der Maßgabe eines kompetenzorientierten Deutschunterrichts.
Der Leistungsnachweis ist von der Modulzuordnung des Seminars abhängig und wird in der ersten Sitzung besprochen; grundsätzlich gilt, dass die Anfertigung einer Seminararbeit für einen benoteten Schein verlangt wird (Abgabetermin: 30.09.2026). Die Textkenntnis wird durch kurze schriftliche Tests abgefragt, beim Nicht-Bestehen dieser Kurztests werden die Vorleistungen nicht erfüllt, d.h., dass das Seminar nicht bestanden wird. Neben der regelmäßigen Lektüre der zur Verfügung gestellten Forschungsliteratur ist für das Bestehen zudem die Beteiligung an studentischen Kurzpräsentationen zu ausgewählten Aspekten erforderlich.
Bitte schaffen Sie sich die beiden folgenden Textausgaben an: Wahl, Caroline: 22 Bahnen. Köln: DuMont 2024; Gneuß, Charlotte: Gittersee. Frankfurt/Main: Fischer 2024.
[Si] Hadamar verstehen, vermitteln, erinnern: NS-„Euthanasie“ historisch aufarbeiten und literaturbasiert inklusiv didaktisch erschließen
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 233 | ||
Das Seminar richtet sich primär an Studierende des Lehramts für Förderschulen (L5): Ihre Differenzsensibilität sowie Ihr Blick für zugängliche und adressatengerechte Aufbereitung historischer Inhalte ist zentraler Bestandteil der gemeinsamen Arbeit. Ziel ist es, fachwissenschaftliche Sicherheit mit professioneller Vermittlungskompetenz zu verbinden und Erinnerungskultur inklusiv zu gestalten.
Das Seminar verbindet dafür historische Grundlagenarbeit mit praxisorientierter Fachdidaktik. Im ersten Teil erarbeiten wir gemeinsam die ideologischen, politischen und institutionellen Voraussetzungen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen sowie die Geschichte der Tötungsanstalt Hadamar. Zudem widmen wir uns Textzeugnissen der NS-„Euthanasie“ und ihrem historischen Kontext und fragen, wie Literatur Gewaltgeschichte darstellt und welches Potenzial sie für historisches und literarisches Lernen sowie ethische Reflexion eröffnet.
Der zweite Teil ist projektorientiert: Auf Grundlage der erarbeiteten literatur- und geschichtsdidaktischen Erkenntnisse entwickeln Sie zielgruppenspezifische (literaturbasierte) Materialien und ein Vermittlungskonzept für die gemeinsame Exkursion nach Hadamar mit besonderem Fokus auf heterogene Lerngruppen und inklusive Bildungssettings.
Die Exkursion findet am 20.06.2026 statt (ganztägig). Die Teilnahme daran ist verbindlich.
[Si] Holocaustliteratur in der Schule: Zwischen historischem und literarischen Lernen
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
In seiner "Paderborner Erklärung" forderte der "Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband" eine verbindliche Berücksichtigung der Holocaustliteratur in den Lehrplänen des Faches Deutsch, da sich angesichts steigender antisemitischer Vorfälle unter jüngeren Menschen und der erschreckenden Unkenntnis deutscher Schülerinnen und Schüler über den Holocaust (Memo-Studie 2025) erinnerungskulturelles Lernen dringend erneuern müsse. In der Tat kann der Deutschunterricht als "eigenständige und komplementäre Gedächtnisagentur" (Feuchert 2019) wirken: Das Seminar will ausloten, unter welchen Bedingungen das geschehen kann und welche Texte dafür in Frage kommen. Eine erhöhte Lesebereitschaft ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an diesem (sehr praxisorientierten) Seminar!
[Si] Klassikerlektüre im Deutschunterricht (II): Heinrich von Kleist - Dramen
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 428 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 428 | ||
Die Literatur der deutschen Klassik gehört zwar zum festen Bestandteil des literarischen Kanons, ihre Berechtigung und ihre Behandlung im Deutschunterricht sind aber spätestens seit den 1970er Jahren kontrovers diskutiert worden. Zu Beginn des Seminars wird eine Einführung in den aktuellen Stand der didaktischen Diskussion über den Umgang mit der klassischen Literatur im Deutschunterricht gegeben, sodass die wesentlichen Argumente der Diskussion bekannt sind. Schwerpunktmäßig widmet sich das Seminar dann dem Werk von Heinrich von Kleist, vor allem die Dramen „Der zerbrochene Krug“, „Amphitryon“, „Penthesilea“, „Prinz Friedrich von Homburg“ sowie ausgewählte Erzählungen wie „Michael Kohlhaas“, „Die Marquise von O…“, „Das Erbeben in Chili und „Das Bettelweib von Locarno“ werden auszugsweise besprochen. Die Besprechung verfolgt dabei das Ziel, geeignete Lerngegenstände der Texte zu identifizieren und diese mit Teilkompetenzen des literarischen Lernens in Verbindung zu bringen, wie sie im Kerncurriculum beschrieben sind.
Unabdingbare Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist die Kenntnis der Primärtexte. Diese Kenntnis wird immer wieder durch kurze schriftliche Tests überprüft, das Nicht-Bestehen der Tests wird als „fehlende Vorleistung“ gewertet. In diesem Sinne wird bereits in der ersten Sitzung ein kurzer Test über „Die Marquise von O…“ geschrieben.
Der benotete Leistungsnachweis wird durch eine Hausarbeit (15-18 Seiten) erworben, Abgabetermin ist der 30.09.2026. Als Referenzliteratur liegt vor: Breuer, Ingo (Hrsg.): Kleist Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart, Weimar: Metzler 2013.
Arbeitsausgabe: Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe: Zweibändige Ausgabe in einem Band. Hrsg. von Helmut Sembdner. München: dtv 2001 (text- und seitenidentisch mit der 9. rev. Aufl. von 1993).
[Si] Kriminalliteratur im Deutschunterricht
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 233 | ||
Der 1964 geborene Ferdinand von Schirach arbeitet seit 1994 als Strafverteidiger in Berlin. 2009 publizierte er seinen ersten Erzählband "Verbrechen", in dem er Stoffe literarisiert, mit denen er als Rechtsanwalt befasst war. Auch seinen anderen Werken liegen Erfahrungen aus seinem Alltag als Strafverteidiger zugrunde: Nach einem weiteren Erzählband "Schuld" (2010) veröffentlichte von Schirach die Romane "Der Fall Collini" (2011) und "Tabu" (2013), bevor er schließlich im Jahre 2015 das Drama "Terror" schrieb, das in der darauffolgenden Saison zum meistgespielten Stück auf deutschen Theaterbühnen avancierte und im Frühjahr 2016 – wie viele andere seiner Erzählungen auch – verfilmt wurde. Im Jahre 2020 veröffentlichte der das Drama "Gott", das auf ein großes Medienecho stieß. Ferdinand von Schirach ist gewissermaßen ein "shooting star" der zeitgenössischen Literatur, seine Werke werden medial intensiv rezipiert und bedienen aktuelle gesellschaftliche Diskurse. Aus diesem Grund erscheint es sinnvoll zu sein, sich im Rahmen eines Seminars einmal intensiv mit literaturwissenschaftlichen und literaturdidaktischen Aspekten seines Werkes zu befassen, zumal sein Werk noch relativ schmal ist, sodass es sich mit wenig Mühe innerhalb kurzer Zeit lesen lässt.
Studierende, die an dem Seminar teilnehmen wollen, müssen die Bereitschaft mitbringen, sämtliche Primärliteratur zu lesen und einen Text von Schirach im Seminar zu präsentieren. Ein benoteter Leistungsnachweis kann durch eine Hausarbeit erworben werden. Abgabetermin Hausarbeit: 31.09.2026. Zur ersten Orientierung sei die Lektüre seiner Texte empfohlen, weitere Informationen findet man bei Nelles, Jürgen: Art. Ferdinand von Schirach (2012). In: Munzinger Online/KLG; abrufbar unter: http://www.munzinger.de/document/ 16000000764 (innerhalb des JLU-Netzes).
[Si] Literarische Kurzprosa im Deutschunterricht
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, C 027 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
Wie lassen sich kurze Prosatexte (z.B. Kurzgeschichten, Kalendergeschichten, Tiny Tales) gewinnbringend im Unterricht erschließen?
Hierbei sollen handlungs- und produktionsorientierte Verfahren zum Einsatz kommen, um Schüler_Innen mit heterogenen Lernvoraussetzungen Zugänge zu unterschiedlichen Texten zu ermöglichen. Ziel ist es, Unterrichtsmaterial zu entwickeln und kritisch zu reflektieren. Welche Chancen und Grenzen ergeben sich und was bedeutet das für die Unterrichtsplanung?
Das Seminar richtet sich an Studierende der Lehrämter L1, L2, L3, L5, BBB
[Si] Medienanalyse und Deutschunterricht: Film und Adaption
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Orientiert an den text- und medienbezogenen Kompetenzzielen der Sekundarstufen, vermittelt das Seminar Grundlagenkenntnisse und Basiskompetenzen in der Film- und Adaptionsanalyse. Zur Diskussion und Anwendung gebracht werden die wichtigsten Kategorien der Filmsprache und der intermedialen Erzählforschung. Gegenstand des Seminars sind aktuelle für den Deutschunterricht empfohlene Texte und ihre Verfilmungen.
[Si] Methoden des Literaturunterrichts
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 233 | ||
[Si] Ukraine digital - Literarisches Lernen mit aktueller KJL im handlungs- und produktionsorientierten Deutsch (Lektüreseminar)
Blocktag am 08.04.2026 von 9:00 - 13:00 Uhr.
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | k.A. | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: k.A. | ||
Kinder- und Jugendliteratur (KJL) spielt eine zentrale Rolle im Deutschunterricht – sowohl als ästhetisches Erlebnis als auch zur Förderung literarischer Kompetenzen. Das Seminar vermittelt daher theoretische und didaktische Grundlagen zur Analyse und Vermittlung von KJL im schulischen Kontext zu den folgenden Werken die obligatorisch für das Seminar zu lesen sind:
„Und die Welt, sie fliegt hoch“ Sarah Jäger (2024)
„Wolf“ Saša Stanišić (2023)
„Pembo“ Ayşe Bosse (2021)
„Himmelwärts“ Karin Köhler (2021)
Im Fokus stehen die Analyse von literarischen Texten, Qualitätskriterien, literarische Kompetenzziele sowie Methoden zur Didaktisierung von Kinder- und Jugendbüchern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf mehrsprachigen und digitalen Formaten.
Das Seminar wird in Kooperation mit der Iwan-Ohienko-Universität in Kamjanez-Podilskyj durchgeführt und wird daher als reine Online-Veranstaltung durchgeführt.
Bitte beachten Sie hierbei die geänderten Seminartermine, die u.a. eine Blockveranstaltung sowie eine Lesung an einem Mittwochabend (voraussichtlich der 22.4.) enthalten.
[Si] Vom Text zum Leser - Grundlagen der Rezeptionsästhetik
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Für die Literaturdidaktik ist die Frage, was eigentlich beim Lesen literarischer Texte in unseren Köpfen geschieht bzw. idealerweise geschehen sollte, von größter Bedeutung. Lesen wir nur, was im Text oder in der Intention seiner Autorin angelegt ist, was geben wir dazu? Welche Rolle spielen Wissen, Vorstellungskraft und Phantasie bei der Lektüre? Was könnte in dieser Hinsicht ‚gute‘ Lektüren literarischer Texte von weniger guten unterscheiden?
Mit all diesen Fragen beschäftigt sich seit dem Ende der 1960er Jahre in grundlegender Weise die sogenannte ‚Rezeptionsästhetik‘ (in Deutschland begründet von Wolfgang Iser und Hans Robert Jauß), in deren Folge die Beschäftigung mit dem Vorgang des Lesens eine starke Aufwertung erfahren hat. Im Seminar sollen Auszüge aus Grundlagentexten der Rezeptionsästhetik gelesen und besprochen werden. Leitend soll dabei die Frage sein, welche Schlussfolgerungen sich aus rezeptionsästhetischen Einsichten und Thesen für die Förderung literarischen Lesens ziehen lassen.
[Si] Vom Zeitzeugen zum Textzeugen: Lehren und Lernen mit früher Holocaust- und Lagerliteratur in verschiedenen Bildungskontexten
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
Wie lassen sich frühe Werke der Holocaust- und Lagerliteratur didaktisch sinnvoll in unterschiedlichen Lehr-/Lernformate einbetten, um historisches Verstehen zu fördern, gleichzeitig literarisches Lernen zu ermöglichen und so Lernenden Deutungsdimensionen der historischen Ereignisgeschichte zu eröffnen, die sonst verschlossen bleiben? Im Seminar nähern wir uns dieser Frage mit Hilfe ausgewählter Textbeispiele. Wir analysieren typische peritextuelle und narrative Darstellungsstrategien und diskutieren, welche Potenziale und Grenzen sich dadurch für die Arbeit mit diesen „Textzeugen“ in unterschiedlichen Bildungskontexten ergeben.
polyvalent L3 mit "Institutionelle Kontexte"
[Si] Von der ADAPT-D-Studie zur Praxis: Empirisch fundierte Literaturdidaktik
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, E 104 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 104 | ||
„Auf der Ebene des Unterrichts entsteht die Notwendigkeit, [...] didaktisch auf die heterogenen Lernvoraussetzungen zu reagieren und auf der Basis veränderter Vorstellungen von Fachlichkeit und Schulleistung differenzierte und individualisierte Unterrichtskonzepte zu entwickeln.“
(Hackbarth/Martens 2018, S. 191)
Dieses Projektseminar ist direkt an die laufende Forschungsstudie ADAPT-D angebunden. Die Studie verfolgt das Ziel, den Deutschunterricht im Zweiten Bildungsweg (ZBW) für Erwachsene zu verbessern, indem sie die hohe Heterogenität der Lernenden berücksichtigt. Basierend auf einer empirischen Anforderungsanalyse wurden lernrelevante Heterogenitätsfaktoren (z. B. Motivation, fachliches Vorwissen, Belastungen, usw.) identifiziert, also Prädiktoren für den Lernerfolg der Studierenden im ZBW.
Im Seminar entwickeln wir vor dem Hintergrund der empirischen Erkenntnisse gemeinsam erste theoriegeleitete, adaptive Unterrichtskonzepte und Materialien speziell für den Literaturunterricht. Dabei wollen wir den Literaturunterricht an die Lernvoraussetzungen und -bedürfnisse der Lernenden anpassen. Das Seminar bietet den Studierenden damit die Möglichkeit, den Transfer von empirischer Forschung in die didaktische Praxis aktiv mitzugestalten und adaptive (binnendifferenzierte) Konzepte für eine bislang kaum erforschte Zielgruppe zu entwerfen. Die Erkenntnisse aus dem Seminar sind auch auf den Ersten Bildungsweg (Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium und insb. Förderschule) übertragbar.
Prüfungsleistung: Portfolio, Abgabe 15.09.2026
Mehr Informationen zur Studie: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/germanistik/abliteratur/moebius/mitarbeiter/ma_haase/adapt-d
Hackbarth, Anja; Martens, Matthias (2018): Inklusiver (Fach-)Unterricht: Befunde – Konzeptionen – Herausforderungen. In: Sturm, Tanja; Wagner-Willi, Monika (Hrsg.): Handbuch schulische Inklusion. Leverkusen-Opladen: Verlag Barbara Budrich, S. 191–206 (= utb Erziehungswissenschaft, Sonderpädagogik; 4959).
Vertiefungsmodul Deutsch (05-LA-G-016) ⇑
Seminar A1 (Fachdidaktik) ⇑
Seminar A2 (Fachwissenschaft) ⇑
Praxissemester (ZfL-PS-L2/L3-P) ⇑
Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminare/die Ringvorlesung Inklusion (L5) melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.
Vorbereitungsseminar ⇑
[Pra] Praktikumsvorbereitung A - L1
[Pra] Praktikumsvorbereitung B - L1
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, B 033 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
[Pra] Praktikumsvorbereitung C - L1
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 024 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
[Pra] Praktikumsvorbereitung D - L1
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr | Phil. I, B 033 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
[Pra] Praktikumsvorbereitung E - L1
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Pra] Praktikumsvorbereitung F - L2,3
[Pra] Praktikumsvorbereitung G - L2,3
Die Veranstaltung beginnt am 24.4.25 und findet zweiwöchentlich von 14:00h s.t. bis 17:30h s.t. statt. Ein Zusatztermin findet am Samstag, 20.6.2025, von 8.30-14:00h statt.
Seminar 1 (aus einem deutschdidaktischen Modul) ⇑
[Si] Aktuelle Adoleszenzliteratur (Caroline Wahl, Charlotte Gneuß) als Gegenstand literarischen Lernens
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 233 | ||
Caroline Wahl und Charlotte Gneuß sind zwei junge Gegenwartsautorinnen, die mit ihren Romanen „22 Bahnen“ (Wahl) und „Gittersee“ (Gneuß), die beide im Jahre 2023 erschienen sind, ein außerordentlich positives Echo der Literaturkritik ernteten, beide Romane sind in einigen Bundesländern bereits als verpflichtende Prüfungslektüren vorgeschrieben. Beide Romane lassen sich der Adoleszenzliteratur zuordnen, wobei der gewählte historische Kontext in „22 Bahnen“ die Bundesrepublik Deutschland der Gegenwart ist, während in „Gittersee“ die DDR im Jahre 1976 den Hintergrund darstellt. Gemeinsam ist beiden Romanen zudem, dass weibliche Heranwachsende als Protagonisten bzw. Erzählerfiguren gewählt werden. Das Seminar führt am Beispiel der Romane, deren vorherige Lektüre selbstverständlich vorausgesetzt wird, in das Genre „Adoleszenzroman“ ein, es beleuchtet ausgewählte thematische Aspekte und befasst sich dabei auch stets mit der didaktischen Modellierung schulischer Lehr- und Lernprozesse unter der Maßgabe eines kompetenzorientierten Deutschunterrichts.
Der Leistungsnachweis ist von der Modulzuordnung des Seminars abhängig und wird in der ersten Sitzung besprochen; grundsätzlich gilt, dass die Anfertigung einer Seminararbeit für einen benoteten Schein verlangt wird (Abgabetermin: 30.09.2026). Die Textkenntnis wird durch kurze schriftliche Tests abgefragt, beim Nicht-Bestehen dieser Kurztests werden die Vorleistungen nicht erfüllt, d.h., dass das Seminar nicht bestanden wird. Neben der regelmäßigen Lektüre der zur Verfügung gestellten Forschungsliteratur ist für das Bestehen zudem die Beteiligung an studentischen Kurzpräsentationen zu ausgewählten Aspekten erforderlich.
Bitte schaffen Sie sich die beiden folgenden Textausgaben an: Wahl, Caroline: 22 Bahnen. Köln: DuMont 2024; Gneuß, Charlotte: Gittersee. Frankfurt/Main: Fischer 2024.
[Si] Deutsch als Zweitsprache: Lernen und Lehren
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 031 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 031 | ||
In diesem Seminar widmen wir uns zentralen Grundlagen des Lehrens und Lernens von Deutsch als Zweitsprache. Nach einer terminologischen Verortung des Begriffs erarbeiten wir im ersten Schwerpunkt, welche Beschulungsmodelle es für DaZ-Lernende gibt und wie sich diese – mit Fokus auf Intensivklassen – auf das schulische Lernen auswirken. Im zweiten Themenblock untersuchen wir anhand ausgewählter Erwerbsstudien, wie Deutsch als Zweitsprache erworben wird, wie der Erwerbsstand diagnostiziert werden kann und welche Fördermaßnahmen daraus abgeleitet werden können.
[Si] Grammatik und Wortschatzaufbau (in den Sekundarstufen)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 009 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Neuer Text, altes Thema: Es mangelt an Wortschatz und Grammatik. Das Seminar legt daher einen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zur Förderung von Wortschatz und Grammatik zum besseren Lesen und Texten. Hierzu werden verschiedene didaktische Ansätze vorgestellt. Ein Ausflug in die Diagnostik ist ebenfalls geplant.
ACHTUNG: Die Veranstaltung endet am 25.6.25 (letzter Temin). Zu den wöchentlichen Einzelterminen kommt eine Blockveranstaltung am Samstag, 30.5.2025, von 8:30-14:00h.
[Si] Holocaustliteratur in der Schule: Zwischen historischem und literarischen Lernen
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
In seiner "Paderborner Erklärung" forderte der "Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband" eine verbindliche Berücksichtigung der Holocaustliteratur in den Lehrplänen des Faches Deutsch, da sich angesichts steigender antisemitischer Vorfälle unter jüngeren Menschen und der erschreckenden Unkenntnis deutscher Schülerinnen und Schüler über den Holocaust (Memo-Studie 2025) erinnerungskulturelles Lernen dringend erneuern müsse. In der Tat kann der Deutschunterricht als "eigenständige und komplementäre Gedächtnisagentur" (Feuchert 2019) wirken: Das Seminar will ausloten, unter welchen Bedingungen das geschehen kann und welche Texte dafür in Frage kommen. Eine erhöhte Lesebereitschaft ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an diesem (sehr praxisorientierten) Seminar!
[Si] Hör-Seh-Verstehen fördern in den Sekundarstufen
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, B 009 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Das Smartphone vor Augen und die AirPods © in den Ohren – Standardprogramm an deutschen Schulen. Da auch Sehen und Hören gelernt sein wollen, zielt das Seminar darauf, Unterrichtsmaterialien und -szenarien zu entwickeln, die der Schulung des Hör-Seh-Verstehens dienen. Eine theoretische Fundierung der Analyse multimodaler Texte zwecks didaktischer Aufbereitung wird ebenfalls nicht fehlen.
ACHTUNG: Die Veranstaltung endet am 25.6.25 (letzter Temin). Zu den wöchentlichen Einzelterminen kommt eine Blockveranstaltung am Samstag, 9.5.2025, von 8:30-14:00h.
[Si] Medienanalyse und Deutschunterricht: Film und Adaption
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Orientiert an den text- und medienbezogenen Kompetenzzielen der Sekundarstufen, vermittelt das Seminar Grundlagenkenntnisse und Basiskompetenzen in der Film- und Adaptionsanalyse. Zur Diskussion und Anwendung gebracht werden die wichtigsten Kategorien der Filmsprache und der intermedialen Erzählforschung. Gegenstand des Seminars sind aktuelle für den Deutschunterricht empfohlene Texte und ihre Verfilmungen.
[Si] Methoden des Literaturunterrichts
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 233 | ||
[Si] Schreibdidaktik im Spannungsfeld der LLMs
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 024 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||

SDG 13.3 – Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema Klimawandel, -anpassung, -auswirkungen und Frühwarnsysteme verbessern
Das Seminar führt ein in Gebrauchspraktiken und Funktionsweisen von Large Language Models und reflektiert in diesem Zusammenhang auch die enormen Energieressourcen, die KI-Systeme benötigen.
Die Teilprozesse des Schreibens in Zeiten von Large Language Modellen stellen die Schreibdidaktik in den Schulen vor neue Herausforderungen. Diskutiert und analysiert werden im Rahme des Seminars Potentiale und Risiken, die daraus resultieren. Ziel ist ein reflektierter und kritischer Umgang mit der neuen Technologie im Verbund mit den schreibdidaktischen Anforderungen, die Lehrkräfte in der Sekundarstufe I mitbringen müssen.
[Si] Sprachsensibler Fachunterricht und Textkompetenz in der Sekundarstufe
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, B 009 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Die Teilprozesse des Schreibens in Zeiten von Large Language Modellen stellen die Schreibdidaktik in den Schulen vor neue Herausforderungen. Diskutiert und analysiert werden im Rahme des Seminars Potentiale und Risiken, die daraus resultieren. Ziel ist ein reflektierter und kritischer Umgang mit der neuen Technologie im Verbund mit den schreibdidaktischen Anforderungen, die Lehrkräfte in der Sekundarstufe I mitbringen müssen.
[Si] Ukraine digital - Literarisches Lernen mit aktueller KJL im handlungs- und produktionsorientierten Deutsch (Lektüreseminar)
Blocktag am 08.04.2026 von 9:00 - 13:00 Uhr.
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | k.A. | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: k.A. | ||
Kinder- und Jugendliteratur (KJL) spielt eine zentrale Rolle im Deutschunterricht – sowohl als ästhetisches Erlebnis als auch zur Förderung literarischer Kompetenzen. Das Seminar vermittelt daher theoretische und didaktische Grundlagen zur Analyse und Vermittlung von KJL im schulischen Kontext zu den folgenden Werken die obligatorisch für das Seminar zu lesen sind:
„Und die Welt, sie fliegt hoch“ Sarah Jäger (2024)
„Wolf“ Saša Stanišić (2023)
„Pembo“ Ayşe Bosse (2021)
„Himmelwärts“ Karin Köhler (2021)
Im Fokus stehen die Analyse von literarischen Texten, Qualitätskriterien, literarische Kompetenzziele sowie Methoden zur Didaktisierung von Kinder- und Jugendbüchern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf mehrsprachigen und digitalen Formaten.
Das Seminar wird in Kooperation mit der Iwan-Ohienko-Universität in Kamjanez-Podilskyj durchgeführt und wird daher als reine Online-Veranstaltung durchgeführt.
Bitte beachten Sie hierbei die geänderten Seminartermine, die u.a. eine Blockveranstaltung sowie eine Lesung an einem Mittwochabend (voraussichtlich der 22.4.) enthalten.
[Si] Von der ADAPT-D-Studie zur Praxis: Empirisch fundierte Literaturdidaktik
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, E 104 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 104 | ||
„Auf der Ebene des Unterrichts entsteht die Notwendigkeit, [...] didaktisch auf die heterogenen Lernvoraussetzungen zu reagieren und auf der Basis veränderter Vorstellungen von Fachlichkeit und Schulleistung differenzierte und individualisierte Unterrichtskonzepte zu entwickeln.“
(Hackbarth/Martens 2018, S. 191)
Dieses Projektseminar ist direkt an die laufende Forschungsstudie ADAPT-D angebunden. Die Studie verfolgt das Ziel, den Deutschunterricht im Zweiten Bildungsweg (ZBW) für Erwachsene zu verbessern, indem sie die hohe Heterogenität der Lernenden berücksichtigt. Basierend auf einer empirischen Anforderungsanalyse wurden lernrelevante Heterogenitätsfaktoren (z. B. Motivation, fachliches Vorwissen, Belastungen, usw.) identifiziert, also Prädiktoren für den Lernerfolg der Studierenden im ZBW.
Im Seminar entwickeln wir vor dem Hintergrund der empirischen Erkenntnisse gemeinsam erste theoriegeleitete, adaptive Unterrichtskonzepte und Materialien speziell für den Literaturunterricht. Dabei wollen wir den Literaturunterricht an die Lernvoraussetzungen und -bedürfnisse der Lernenden anpassen. Das Seminar bietet den Studierenden damit die Möglichkeit, den Transfer von empirischer Forschung in die didaktische Praxis aktiv mitzugestalten und adaptive (binnendifferenzierte) Konzepte für eine bislang kaum erforschte Zielgruppe zu entwerfen. Die Erkenntnisse aus dem Seminar sind auch auf den Ersten Bildungsweg (Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium und insb. Förderschule) übertragbar.
Prüfungsleistung: Portfolio, Abgabe 15.09.2026
Mehr Informationen zur Studie: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/germanistik/abliteratur/moebius/mitarbeiter/ma_haase/adapt-d
Hackbarth, Anja; Martens, Matthias (2018): Inklusiver (Fach-)Unterricht: Befunde – Konzeptionen – Herausforderungen. In: Sturm, Tanja; Wagner-Willi, Monika (Hrsg.): Handbuch schulische Inklusion. Leverkusen-Opladen: Verlag Barbara Budrich, S. 191–206 (= utb Erziehungswissenschaft, Sonderpädagogik; 4959).
Seminar 2 (aus dem zweiten studierten Fach) ⇑
[Si] Aktuelle Adoleszenzliteratur (Caroline Wahl, Charlotte Gneuß) als Gegenstand literarischen Lernens
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 233 | ||
Caroline Wahl und Charlotte Gneuß sind zwei junge Gegenwartsautorinnen, die mit ihren Romanen „22 Bahnen“ (Wahl) und „Gittersee“ (Gneuß), die beide im Jahre 2023 erschienen sind, ein außerordentlich positives Echo der Literaturkritik ernteten, beide Romane sind in einigen Bundesländern bereits als verpflichtende Prüfungslektüren vorgeschrieben. Beide Romane lassen sich der Adoleszenzliteratur zuordnen, wobei der gewählte historische Kontext in „22 Bahnen“ die Bundesrepublik Deutschland der Gegenwart ist, während in „Gittersee“ die DDR im Jahre 1976 den Hintergrund darstellt. Gemeinsam ist beiden Romanen zudem, dass weibliche Heranwachsende als Protagonisten bzw. Erzählerfiguren gewählt werden. Das Seminar führt am Beispiel der Romane, deren vorherige Lektüre selbstverständlich vorausgesetzt wird, in das Genre „Adoleszenzroman“ ein, es beleuchtet ausgewählte thematische Aspekte und befasst sich dabei auch stets mit der didaktischen Modellierung schulischer Lehr- und Lernprozesse unter der Maßgabe eines kompetenzorientierten Deutschunterrichts.
Der Leistungsnachweis ist von der Modulzuordnung des Seminars abhängig und wird in der ersten Sitzung besprochen; grundsätzlich gilt, dass die Anfertigung einer Seminararbeit für einen benoteten Schein verlangt wird (Abgabetermin: 30.09.2026). Die Textkenntnis wird durch kurze schriftliche Tests abgefragt, beim Nicht-Bestehen dieser Kurztests werden die Vorleistungen nicht erfüllt, d.h., dass das Seminar nicht bestanden wird. Neben der regelmäßigen Lektüre der zur Verfügung gestellten Forschungsliteratur ist für das Bestehen zudem die Beteiligung an studentischen Kurzpräsentationen zu ausgewählten Aspekten erforderlich.
Bitte schaffen Sie sich die beiden folgenden Textausgaben an: Wahl, Caroline: 22 Bahnen. Köln: DuMont 2024; Gneuß, Charlotte: Gittersee. Frankfurt/Main: Fischer 2024.
[Si] Deutsch als Zweitsprache: Lernen und Lehren
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, B 031 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 031 | ||
In diesem Seminar widmen wir uns zentralen Grundlagen des Lehrens und Lernens von Deutsch als Zweitsprache. Nach einer terminologischen Verortung des Begriffs erarbeiten wir im ersten Schwerpunkt, welche Beschulungsmodelle es für DaZ-Lernende gibt und wie sich diese – mit Fokus auf Intensivklassen – auf das schulische Lernen auswirken. Im zweiten Themenblock untersuchen wir anhand ausgewählter Erwerbsstudien, wie Deutsch als Zweitsprache erworben wird, wie der Erwerbsstand diagnostiziert werden kann und welche Fördermaßnahmen daraus abgeleitet werden können.
[Si] Grammatik und Wortschatzaufbau (in den Sekundarstufen)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 009 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Neuer Text, altes Thema: Es mangelt an Wortschatz und Grammatik. Das Seminar legt daher einen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zur Förderung von Wortschatz und Grammatik zum besseren Lesen und Texten. Hierzu werden verschiedene didaktische Ansätze vorgestellt. Ein Ausflug in die Diagnostik ist ebenfalls geplant.
ACHTUNG: Die Veranstaltung endet am 25.6.25 (letzter Temin). Zu den wöchentlichen Einzelterminen kommt eine Blockveranstaltung am Samstag, 30.5.2025, von 8:30-14:00h.
[Si] Holocaustliteratur in der Schule: Zwischen historischem und literarischen Lernen
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
In seiner "Paderborner Erklärung" forderte der "Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband" eine verbindliche Berücksichtigung der Holocaustliteratur in den Lehrplänen des Faches Deutsch, da sich angesichts steigender antisemitischer Vorfälle unter jüngeren Menschen und der erschreckenden Unkenntnis deutscher Schülerinnen und Schüler über den Holocaust (Memo-Studie 2025) erinnerungskulturelles Lernen dringend erneuern müsse. In der Tat kann der Deutschunterricht als "eigenständige und komplementäre Gedächtnisagentur" (Feuchert 2019) wirken: Das Seminar will ausloten, unter welchen Bedingungen das geschehen kann und welche Texte dafür in Frage kommen. Eine erhöhte Lesebereitschaft ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an diesem (sehr praxisorientierten) Seminar!
[Si] Hör-Seh-Verstehen fördern in den Sekundarstufen
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, B 009 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Das Smartphone vor Augen und die AirPods © in den Ohren – Standardprogramm an deutschen Schulen. Da auch Sehen und Hören gelernt sein wollen, zielt das Seminar darauf, Unterrichtsmaterialien und -szenarien zu entwickeln, die der Schulung des Hör-Seh-Verstehens dienen. Eine theoretische Fundierung der Analyse multimodaler Texte zwecks didaktischer Aufbereitung wird ebenfalls nicht fehlen.
ACHTUNG: Die Veranstaltung endet am 25.6.25 (letzter Temin). Zu den wöchentlichen Einzelterminen kommt eine Blockveranstaltung am Samstag, 9.5.2025, von 8:30-14:00h.
[Si] Medienanalyse und Deutschunterricht: Film und Adaption
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | |
| nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Orientiert an den text- und medienbezogenen Kompetenzzielen der Sekundarstufen, vermittelt das Seminar Grundlagenkenntnisse und Basiskompetenzen in der Film- und Adaptionsanalyse. Zur Diskussion und Anwendung gebracht werden die wichtigsten Kategorien der Filmsprache und der intermedialen Erzählforschung. Gegenstand des Seminars sind aktuelle für den Deutschunterricht empfohlene Texte und ihre Verfilmungen.
[Si] Methoden des Literaturunterrichts
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 233 | ||
[Si] Schreibdidaktik im Spannungsfeld der LLMs
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 024 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||

SDG 13.3 – Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema Klimawandel, -anpassung, -auswirkungen und Frühwarnsysteme verbessern
Das Seminar führt ein in Gebrauchspraktiken und Funktionsweisen von Large Language Models und reflektiert in diesem Zusammenhang auch die enormen Energieressourcen, die KI-Systeme benötigen.
Die Teilprozesse des Schreibens in Zeiten von Large Language Modellen stellen die Schreibdidaktik in den Schulen vor neue Herausforderungen. Diskutiert und analysiert werden im Rahme des Seminars Potentiale und Risiken, die daraus resultieren. Ziel ist ein reflektierter und kritischer Umgang mit der neuen Technologie im Verbund mit den schreibdidaktischen Anforderungen, die Lehrkräfte in der Sekundarstufe I mitbringen müssen.
[Si] Sprachsensibler Fachunterricht und Textkompetenz in der Sekundarstufe
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, B 009 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Die Teilprozesse des Schreibens in Zeiten von Large Language Modellen stellen die Schreibdidaktik in den Schulen vor neue Herausforderungen. Diskutiert und analysiert werden im Rahme des Seminars Potentiale und Risiken, die daraus resultieren. Ziel ist ein reflektierter und kritischer Umgang mit der neuen Technologie im Verbund mit den schreibdidaktischen Anforderungen, die Lehrkräfte in der Sekundarstufe I mitbringen müssen.
[Si] Ukraine digital - Literarisches Lernen mit aktueller KJL im handlungs- und produktionsorientierten Deutsch (Lektüreseminar)
Blocktag am 08.04.2026 von 9:00 - 13:00 Uhr.
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | k.A. | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: k.A. | ||
Kinder- und Jugendliteratur (KJL) spielt eine zentrale Rolle im Deutschunterricht – sowohl als ästhetisches Erlebnis als auch zur Förderung literarischer Kompetenzen. Das Seminar vermittelt daher theoretische und didaktische Grundlagen zur Analyse und Vermittlung von KJL im schulischen Kontext zu den folgenden Werken die obligatorisch für das Seminar zu lesen sind:
„Und die Welt, sie fliegt hoch“ Sarah Jäger (2024)
„Wolf“ Saša Stanišić (2023)
„Pembo“ Ayşe Bosse (2021)
„Himmelwärts“ Karin Köhler (2021)
Im Fokus stehen die Analyse von literarischen Texten, Qualitätskriterien, literarische Kompetenzziele sowie Methoden zur Didaktisierung von Kinder- und Jugendbüchern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf mehrsprachigen und digitalen Formaten.
Das Seminar wird in Kooperation mit der Iwan-Ohienko-Universität in Kamjanez-Podilskyj durchgeführt und wird daher als reine Online-Veranstaltung durchgeführt.
Bitte beachten Sie hierbei die geänderten Seminartermine, die u.a. eine Blockveranstaltung sowie eine Lesung an einem Mittwochabend (voraussichtlich der 22.4.) enthalten.
[Si] Von der ADAPT-D-Studie zur Praxis: Empirisch fundierte Literaturdidaktik
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, E 104 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 104 | ||
„Auf der Ebene des Unterrichts entsteht die Notwendigkeit, [...] didaktisch auf die heterogenen Lernvoraussetzungen zu reagieren und auf der Basis veränderter Vorstellungen von Fachlichkeit und Schulleistung differenzierte und individualisierte Unterrichtskonzepte zu entwickeln.“
(Hackbarth/Martens 2018, S. 191)
Dieses Projektseminar ist direkt an die laufende Forschungsstudie ADAPT-D angebunden. Die Studie verfolgt das Ziel, den Deutschunterricht im Zweiten Bildungsweg (ZBW) für Erwachsene zu verbessern, indem sie die hohe Heterogenität der Lernenden berücksichtigt. Basierend auf einer empirischen Anforderungsanalyse wurden lernrelevante Heterogenitätsfaktoren (z. B. Motivation, fachliches Vorwissen, Belastungen, usw.) identifiziert, also Prädiktoren für den Lernerfolg der Studierenden im ZBW.
Im Seminar entwickeln wir vor dem Hintergrund der empirischen Erkenntnisse gemeinsam erste theoriegeleitete, adaptive Unterrichtskonzepte und Materialien speziell für den Literaturunterricht. Dabei wollen wir den Literaturunterricht an die Lernvoraussetzungen und -bedürfnisse der Lernenden anpassen. Das Seminar bietet den Studierenden damit die Möglichkeit, den Transfer von empirischer Forschung in die didaktische Praxis aktiv mitzugestalten und adaptive (binnendifferenzierte) Konzepte für eine bislang kaum erforschte Zielgruppe zu entwerfen. Die Erkenntnisse aus dem Seminar sind auch auf den Ersten Bildungsweg (Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium und insb. Förderschule) übertragbar.
Prüfungsleistung: Portfolio, Abgabe 15.09.2026
Mehr Informationen zur Studie: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/germanistik/abliteratur/moebius/mitarbeiter/ma_haase/adapt-d
Hackbarth, Anja; Martens, Matthias (2018): Inklusiver (Fach-)Unterricht: Befunde – Konzeptionen – Herausforderungen. In: Sturm, Tanja; Wagner-Willi, Monika (Hrsg.): Handbuch schulische Inklusion. Leverkusen-Opladen: Verlag Barbara Budrich, S. 191–206 (= utb Erziehungswissenschaft, Sonderpädagogik; 4959).
Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare ⇑
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar A - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar B - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar C - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar D - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar E - L3
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, B 024 | |
| nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar F - L3
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar G - L5
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
Auswertungsseminar ⇑
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar A - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar B - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar C - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar D - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar E - L3
| regelmäßiger Termin ab 17.04.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 16:00 - 18:00 Uhr | Phil. I, B 024 | |
| nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar F - L3
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar G - L5
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. I, B 106 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||


