Fachbereich 05: Sprache, Literatur, Kultur - Germanistik - Lehramstudiengang (L3) ab Wintersemester 2023/24
Veranstaltungen
Einführung in das Studiengebiet Literatur (05-LA-G-001) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
[Vl] Einführung in das Studiengebiet Literatur
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, A 1 (Hörsaal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 1 (Hörsaal) | ||
Die Vorlesung führt in Abstimmung mit dem Einführungsseminar in den Gegenstandsbereich der Literaturwissenschaft ein. Was ist Literatur? Wie lassen sich literarische Gattungen bestimmen? Zur Erhellung dieser und anderer Fragen, die die Literaturwissenschaft nicht immer lösen, aber beschreiben kann, will die Vorlesung beitragen. Weitere Themen werden die Problematik von Epochenbegriffen, der Nutzen der Rhetorik und die Bedeutung literarischer Kanonbildung und literarischer Wertung sein. Grundlagen der Analyse von epischen, lyrischen und dramatischen Texten bilden einen Schwerpunkt der Vorlesung.
Als Leistungsnachweis gilt die erfolgreiche Teilnahme an der Abschlussklausur.
Literaturhinweis: Drügh, Heinz et al. (Hrsg.): Germanistik: Sprachwissenschaft – Literaturwissenschaft – Schlüsselkompetenzen. Stuttgart, Weimar: Metzler 2012.
Seminar A2 ⇑
[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 01
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Das Einführungsseminar orientiert sich an den Themen der Vorlesung und vertieft diese an ausgewählten Beispielen aus den literarischen „Großgattungen“ Lyrik, Drama und Epik. Des Weiteren werden methodische Grundfragen des Fachs, Aspekte der literaturwissenschaft-lichen Theoriebildung sowie Grundlagen der Rhetorik diskutiert. Das Seminar versteht sich außerdem als Unterstützung bei der selbstständigen Aneignung der Werkzeuge wissenschaftlichen Arbeitens im Selbstlernmodul auf ILIAS. Als Die regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit sowie die erfolgreiche Teilnahme an der Abschlussklausur sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Seminarteilnahme. BA- und L3-Studierende müssen zudem bis zum 31.01.2017 eine 8-10 Seiten umfassende kleine Hausarbeit als Voraussetzung für die Zulassung zur Klausur vorlegen. Juli Zehs „Treideln“ (2015) muss gelesen werden.
[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 02
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Dies ist ein Smartphone-freies Seminar. Wir möchten uns 90 min ungestört auf das gemeinsame Lesen, Lernen und Diskutieren konzentrieren.
[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 03
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
Das Einführungsseminar ergänzt und vertieft die Vorlesung zur Einführung in das Studiengebiet Literatur. Im Mittelpunkt des Seminars steht die gemeinsame Auseinandersetzung mit literarischen deutschsprachigen Texten anhand von Beispielen aus Lyrik, Drama und erzählender Literatur (Epik) vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Neben der Einführung in die literaturwissenschaftliche Textanalyse und in literaturwissenschaftliche Grundbegriffe wird es dabei u.a. auch um die Frage gehen, was das Besondere an literarischen Texten im Unterschied zu anderen Texten ist.
Leistungsnachweis: Regelmäßige Anwesenheit, erfolgreiche Erledigung einer Hausaufgabe und Teilnahme an der Abschlussklausur.
[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 04
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 05
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
Die verschiedenen theoretischen Aspekte des Einführungsseminars werden anhand von Goethes Werk und vergleichend Werken anderer Autor*innen betrachtet. Begleitende Lektüre: Rafik Schami: Der geheime Bericht über den Dichter Goethe (selbstständige Beschaffung)
[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 06
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
In diesem die Vorlesung ergänzenden Seminar erweitern die Studierenden Basiskompetenzen im Umgang mit literarischen Texten, indem u. a. in die literaturwissenschaftliche Textanalyse eingeführt und literaturwissenschaftliche Grundbegriffe geklärt werden. Anhand Franz Kafkas „Das Urteil“, Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame" und Gottfried Benns Gedichte untersuchen sie ferner typische Merkmale der Epik, des Dramas bzw. der Lyrik.
Das Seminar versteht sich auch als Unterstützung beim Erwerb der Grundkenntnisse wissenschaftlichen Arbeitens.
Die regelmäßige Anwesenheit ist verpflichtend, BA- und L3-Studierende müssen eine "kleine" Hausarbeit als Zulassungsvoraussetzung für die Modulklausur vorlegen.
[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 07
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
Einführung in das Studiengebiet Sprache (05-LA-G-003) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
Seminar A2 ⇑
Tutorium A3 ⇑
Sprachtheorie und Sprachphilosophie (05-LA-G-005) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
Deutsche Sprach- und Literaturgeschichte (05-LA-G-006) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie (05-LA-G-007) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
Wort und Satz (05-LA-G-008) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
[Vl] Wort und Satz
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, A 1 (Hörsaal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 1 (Hörsaal) | ||
Die Vorlesung führt in theoretische und methodische Konzepte der Erforschung von Wort und Satz ein. Als intermediäre Ebene findet auch die Wortgruppe Beachtung. In der Vorlesung werden zentrale Konzepte zur vollständigen kategorialen und relationalen Analyse von Wort, Wortgruppe und Satz vermittelt. Im Mittelpunkt steht dabei eine schulgrammatische Perspektive auf das grammatische Funktionieren von Sätzen. Es erfolgt aber auch ein Rückgriff auf praxisrelevante Syntaxtheorien (Valenztheorie, Felderstrukturmodell). Der Vorlesung liegt die neue schulgrammatische Terminologie zugrunde: https://grammis.ids-mannheim.de/vggf
Seminar A2 ⇑
[Si] Historische Grammatik
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Das Seminar behandelt grammatische Phänomene des Alt-, Mittel- und Frühneuhochdeutschen. Im Fokus stehen ausgewählte Veränderungen auf verschiedenen sprachlichen Ebenen, z.B. die Entwicklung der Vokalvielfalt des Deutschen, der Wandel von Kasus- und Numerusmarkierung in der Nominalgruppe sowie die Entstehung und Stabilisierung typischer Klammerstrukturen im Satzbau.
[Si] Interpunktion
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Nominalstil
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Unter Nominalstil versteht man im Allgemeinen die überdurchschnittliche Verwendung nominaler grammatischer Ausdrucksformen (bspw. Nominalisierung, Attribute, Komposita). Als Komplementärbegriff zu Verbalstil meint Nominalstil die nominale Realisierung solcher Satzinhalte, die alternativ auch durch verbale Strukturen ausgedrückt werden könnten. Die Gründe für die Wahl nominalstilistischer Mittel liegen in der Regel außerhalb der Grammatik, d.h., in bestimmten Kommunikationsbereichen (Behördensprache, Rechtssprache, Wissenschaftssprache) kommen nominalstilistische Mittel bevorzugt zum Einsatz, weil sie besonders adäquat für die jeweiligen Anforderungen dieser Bereiche erscheinen.
Das Seminar legt einen Fokus auf die grammatischen Grundlagen des Nominialstils (nominale Grammatik, nominale Komplexität), bietet aber auch Raum für Analysen zu den stilistischen Effekten, die mit dem Nominalstil erzielt werden.
Es wird die Anschaffung des folgenden Grundlagenwerks empfohlen: Hennig, Mathilde 2020: Nominalstil. Möglichkeiten, Grenzen, Perspektiven. Tübingen: Narr/Francke/Attempto (Narr Studienbücher).
[Si] Nominalstil (VIP)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Unter Nominalstil versteht man im Allgemeinen die überdurchschnittliche Verwendung nominaler grammatischer Ausdrucksformen (bspw. Nominalisierung, Attribute, Komposita). Als Komplementärbegriff zu Verbalstil meint Nominalstil die nominale Realisierung solcher Satzinhalte, die alternativ auch durch verbale Strukturen ausgedrückt werden könnten. Die Gründe für die Wahl nominalstilistischer Mittel liegen in der Regel außerhalb der Grammatik, d.h., in bestimmten Kommunikationsbereichen (Behördensprache, Rechtssprache, Wissenschaftssprache) kommen nominalstilistische Mittel bevorzugt zum Einsatz, weil sie besonders adäquat für die jeweiligen Anforderungen dieser Bereiche erscheinen.
Das Seminar legt einen Fokus auf die grammatischen Grundlagen des Nominialstils (nominale Grammatik, nominale Komplexität), bietet aber auch Raum für Analysen zu den stilistischen Effekten, die mit dem Nominalstil erzielt werden.
Es wird die Anschaffung des folgenden Grundlagenwerks empfohlen: Hennig, Mathilde 2020: Nominalstil. Möglichkeiten, Grenzen, Perspektiven. Tübingen: Narr/Francke/Attempto (Narr Studienbücher).
[Si] Präpositionen
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Valenztheorie
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Wollen wir mit dem Verb „besuchen“ einen entsprechenden Sachverhalt entwerfen, so wissen wir, dass der Ausdruck, mit dem wir diesen Sachverhaltsentwurf vornehmen, eine Antwort auf die Frage „Wer besucht wen?“ liefern muss. Die Struktur eines Satzes – im hier vorliegenden Fall, dass er ein Subjekt und ein Akkusativkomplement (klassische Bezeichnung: Akkusativobjekt) besitzen muss – ist also in einem Verb vorangelegt. Dies ist, ganz grundsätzlich, die Idee der Valenztheorie. Die zentrale Arbeit, die dieser Theorie zum Durchbruch verholfen hat, ist Tesnières „Grundzüge der strukturalen Syntax“ (1980; französische Originalausgabe 1959). Tesnière fasst die Fähigkeit eines Verbs, die Satzstruktur zu determinieren, in zwei für die Valenztheorie wegweisenden Metaphern vom Satz als Drama und vom Verb als Atom zusammen. Wie das Drama, so Tesnière (1980: 93), umfasst der Satz ein „Geschehen“, „Akteure“ und „Umstände“. Dem Verb fällt hierbei die Aufgabe zu, das Geschehen zu entwerfen und damit die Akteure, die an diesem Geschehen teilhaben, zu bestimmen. Die Umstände hingegen können frei zum Geschehen hinzutreten, sie werden anders als die Akteure nicht vom Verb gefordert.
Beispiel: „Karl besucht am Sonntag seine Eltern.“
In diesem Satz bestimmt „besuchen“ das Geschehen, „Karl“ und „seine Eltern“ sind die Akteure und „am Sonntag“ ist ein Umstand, der das Geschehen in temporaler Hinsicht situiert. Die in der Valenztheorie üblich gewordene Bezeichnung für die Satzglieder, mit denen Akteure und Umstände benannt werden, sind „Komplement“ oder „Ergänzung“ für die Akteure und „Supplement“ oder „Angabe“ für die Umstände. In seiner zweiten Metapher zieht Tesnière (ebd.: 161) das Atom heran, um die strukturalen Eigenschaften des Verbs zu beschreiben: „Man kann so das Verb mit einem Atom vergleichen, an dem Häkchen angebracht sind, so daß es – je nach der Anzahl der Häkchen – eine wechselnde Zahl von Aktanten an sich ziehen und in Abhängigkeit halten kann. Die Anzahl der Häkchen, die ein Verb aufweist, und dementsprechend die Anzahl der Aktanten, die es regieren kann, ergibt das, was man die Valenz des Verbs nennt“. Demnach besitzt „besuchen“ im obigen Beispiel zwei „Häkchen“, während ein Verb wie „schenken“ drei („Karl schenkt seinen Eltern einen Kuchen“) und „leben“ lediglich eins besitzt („Ich lebe“). Ausgehend von diesen grundlegenden, inzwischen in vielerlei Hinsicht weiterentwickelten Beobachtungen Tesnières werden in diesem Seminar u.a. die folgenden Themenschwerpunkte gesetzt:
• Wir werden herausarbeiten, in welchen Dimensionen das Verb den Satz determiniert. Dabei ist zwischen syntaktischer und semantischer Valenz zu unterscheiden.
• Wir werden uns mit der Frage auseinandersetzen, wie obligatorische und fakultative Komplemente in einem Satz unterschieden und wie Komplemente von Supplementen abgegrenzt werden können. Obligatorik und Fakultativität betreffen dabei die Weglassbarkeit von Komplementen unter bestimmten Bedingungen.
• Wir werden schauen, wie durch bestimmte syntaktische Mechanismen die Valenz von Verben verändert werden kann. Beispielsweise modifizieren Präfigierung und Passivbildung die Valenz eines Verbs.
• Wir werden uns mit Ansätzen dazu beschäftigen, wie Komplemente und Supplemente klassifiziert werden können, d.h., wir werden uns mit einer valenztheoretisch ausgerichteten Satzgliedlehre befassen.
Weitere Themen werden zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.
Epochen und institutionelle Kontexte der Literatur (05-LA-G-009) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
[Vl] Epochen und Institutionelle Kontexte der Literatur
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil II, C 028 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil II, C 028 | ||
Die Vorlesung beleuchtet die grundsätzliche Problematik literaturwissenschaftlicher Epochenbegriffe, die als zeitliche bzw. historische Ordnungskriterien gleichwohl sinnvoll und notwendig erscheinen. Sie vermittelt einen Überblick über Schlüsselepochen der deutschsprachigen und europäischen Literaturgeschichte, wobei die Gattung der Lyrik im Zentrum des Erkenntnisinteresses steht.
Zur Vorbereitung und Begleitung der Vorlesung empfohlen: Gerhard Plumpe: Epochen moderner Literatur. Ein systemtheoretischer Entwurf. Wiesbaden 2013 und Rainer Rosenberg: „Epochen“ , in: Helmut Brackert / Jörn Stückrath (Hg.): Literaturwissenschaft. Ein Grundkurs, Reinbek 1992 , S. 269–280.
Seminar A2 ⇑
[Si] "The Horror" - Literarische Reisen in die Wildnis vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Das Seminar diskutiert die Verarbeitung von Erfahrungen mit Natur und Wildnis in der europäischen Literatur und Kunst vom 18. Jahrhundert bis zu Gegenwart. Es werden zunächst grundlegende Aspekte literarischer, bildkünstlerischer und audiovisueller Mimesis von (Natur-)Räumen vorgestellt, bevor dann anhand von Texten und Filmen unterschiedliche Facetten des 'Erfahrungsraums Wildnis‘ zur Diskussion stehen. Behandelt werden Texte und Filme u.a. von Georg Forster, Alexander von Humboldt, Joseph Conrad, Werner Herzog, Francis Ford Coppola und Dorothee Elmiger.
Dies ist ein Smartphone-freies Seminar. Wir möchten uns 90 min ungestört auf das gemeinsame Lesen, Lernen und Diskutieren konzentrieren.
[Si] Das postmoderne Bilderbuch
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Ein perfekter Liebhaber? Gottfrieds von Straßburg "Tristan"
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 029 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 029 | ||
Der höfische Roman "Tristan" von Gottfrieds von Straßburg diskutiert Aspekte von Minne, Magie, Macht und Betrug. Der Protagonist Tristan ist dabei nicht nur idealer Ritter und perfekter Liebhaber, sondern auch ein listiger Held, der Betrug und Täuschung perfektioniert. Damit verschiebt er nicht nur gesellschaftliche und soziale Grenzen, sondern es öffnen sich auch neue Räume kunstvollen Erzählens.
[Si] Ende, Funke, Gier, Preußler - Fantastische Kinder- und Jugendliteratur
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
Die jüngste Verfilmung von Momo zeigt einmal mehr, wie präsent die Werke verschiedener "kanonisch" gewordener Autor*innen der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur nach wie vor sind. Im Seminar werden mit "Momo" von Michael Ende, der "Tintentrilogie" von Cornelia Funke, der "Edelstein-Trilogie" von Kerstin Gier und "Die kleine Hexe" von Otfried Preußler und weiteren Werken verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und literaturwissenschaftliche Theorien des Fantastischen erforscht. In internationalen Perspektiven werden verschiedene Trends der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur vergleichend betrachtet. Mit einem medienkomparatistischen Blick werden auch verschiedene Adaptionsformen in anderen Medien wie beispielsweise Literaturverfilmungen und Hörspieladaptionen in den Blick genommen.
[Si] Heldin, Heilige, Mörderin? Wolfgang Schmeltzls Comoedia Judith von 1542
| regelmäßige Termine ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
Eine Frau überlistet einen Feldherren und schlägt ihm mit seinem eigenen Schwert den Kopf ab. Die biblische Geschichte der gottesfürchtigen Jüdin Judith, die ihr bedrängtes Volk vor den Feinden rettet, gehört auf der Bühne der Frühen Neuzeit zu den beliebtesten Stoffen, nicht zuletzt auch weil Martin Luther diese Geschichte als besonders exemplarisch und didaktisch wertvoll ansieht. Zahlreich wird der Stoff im 16. Jahrhundert mit deutlicher Tendenz zur Politisierung und Aktualisierung aufbereitet, so auch von dem österreichischen Dramatiker Wolfgang Schmeltzl.
Wir werden gemeinsam eine (z.T.) rekonstruierende Aufführung dieses Dramas erarbeiten, um zu sehen, was auf der Bühne machbar und wirkungsvoll ist. Alle Teilnehmenden übernehmen mindestens eine Rolle, sind Darstellende, Co-Regisseur/innen, Co-Dramaturg/innen und Maskenbildende zugleich.
Aufführungstermine: 5.12.2026, 16 Uhr Grünberg: Hospitalkirche; 7.12.2026 Gießen: Pankratiuskapelle. Eine dritte Aufführung ist geplant, voraussichtlich in Bad Homburg.
Die Veranstaltung ist vierstündig: Mo und Do 18-20 Uhr. Sie endet mit der letzten Aufführung im Dezember.
[Si] Magisch, göttlich, heroisch: Einblick in die ahd. Literatur
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Die ersten Aufzeichnungen volkssprachlicher Literatur bis in das 8. Jhd. zurück. Was wir ab hier an Zeugnissen finden, ist nicht nur im höchsten Maße variantenreich, sondern auch hoch spannend: neben Texten zu Magie und Medizin gibt es unter anderem Bibelexegesen, Gebete, Ausführungen zu Herrschaft und Heiligkeit wie auch Heldenlieder. Diese Vielfalt an Texten und Medien sollen im Mittelpunkt des Seminars stehen.
[Si] Postmigrantische Adoleszenzliteratur
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Vielfalt, Diversität und Übersetzung in den deutschen und ungarischen Literaturen der Gegenwart
Ungarische und deutschsprachige Literaturverbindungen gibt es zahlreiche, auch wenn sie nicht gleich offensichtlich erscheinen. So erhielt Terézia Mora 2013 für ihren Roman „Das Ungeheuer“ den Deutschen Buchpreis, Zsuzsa Bánk ist eine der bekanntesten Größen im deutschen Literaturbetrieb, der erst 23 Jahre alte Autor Nelio Biedermann schrieb mit „Lázár“ die Geschichte einer ungarischen Familie. Sein Roman ist momentan eines der meistbesprochenen Neuerscheinungen und überall im Buchhandel zu finden.
Das Blockseminar nähert sich auf ungewöhnlichem Weg dieser Tendenz in der aktuellen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Nach zwei Vorbereitungstreffen findet das Seminar vom 16.-20.11. gemeinsam mit ungarischen Studierenden und einem spannenden Kulturprogramm an der Universität Debrecen in Ungarn statt: https://edu.unideb.hu/
In einzelnen Treffen am Mittwoch, den 14.10., 14.00-17.00 Uhr und Freitag, den 06.11., 10.00-15.00 Uhr, wird ausgewählte Forschungsliteratur besprochen und die Gruppenarbeiten für das Blockseminar werden vorbereitet. Fahrtkosten und Kosten für die Unterbringung in Debrecen werden universitätsseitig übernommen.
Text und Gespräch (05-LA-G-010) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
Seminar A2 ⇑
Hauptwerke der deutschsprachigen Literatur (05-LA-G-011) ⇑
Seminar A1 ⇑
Seminar A2 ⇑
Sprachdidaktik und Sprachkompetenz (05-LA-G-012) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
[Vl] Sprachdidaktik und Sprachkompetenz
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, A 2 (Hörsaal) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 2 (Hörsaal) | ||
Schulklassen sind heute in hohem Maße heterogen. Diese Heterogenität geht häufig mit deutlichen sprachlichen Leistungsunterschieden zwischen Schüler:innen einher, die sich auf verschiedene, teils interagierende Faktoren zurückführen lassen (z.B Migration, migrationsbedingte Mehrsprachigkeit, familiärer sozioökonomischer Status (SES) sowie Literalität in der Erstsprache (L1 literacy)). Die Vorlesung führt zunächst in diese heterogenitätsbezogenen Dimensionen ein und diskutiert ihre Bedeutung für den schulischen Sprach- und Kompetenzerwerb.
Ausgehend davon wird die Rolle des Deutschunterrichts im Umgang mit dieser Heterogenität beleuchtet: Im Zentrum stehen dabei sprachliche Kompetenzbereiche, die vor dem Hintergrund schülerseitiger Heterogenität als besonders herausfordernd gelten. Hierzu zählen vor allem Schreib- und Textkompetenz im Kontext eines bildungssprachlichen Registers. Um diese Kompetenzen angemessen erfassen und fördern zu können, werden zunächst linguistische Grundlagen zu ihrer Modellierung erarbeitet. Darauf aufbauend werden förderdiagnostische Prinzipien vorgestellt, die eine systematische Erfassung vorhandener Kompetenzen ermöglichen. Den Abschluss bilden diversitätssensible Förderansätze im Deutschunterricht, die auf Grundlage der diagnostischen Erkenntnisse eine gezielte, an die Heterogenität der Lerngruppe angepasste Sprachförderung ermöglichen.
Im Rahmen der Vorlesung wird im Modul 'Sprachdidaktik und Sprachkompetenz' die unbenotete Prüfungsvorleistung in Form einer 90minütigen Klausur erbracht. Die reguläre Klausurtermin ist für den 11.2.2027, 14 -16 Uhr vorgesehen. Der Termin für den ersten Nachschreibtermin ist der 18.2.2027 von 10-12 Uhr. Der Nachschreibtermin kann nur wahrgenommen werden, wenn zum regulären Klausurtermin ein Attest vorgelegt oder ein anerkannter Rücktritt beantragt wird. Ein zweiter Nachschreibtermin kann nur wahrgenommen werden, wenn sowohl der reguläre Klausurtermin als auch der erste Nachschreibtermin wegen Krankheit nicht wahrgenommen werden können. Ein zweiter Nachschreibtermin wird am 30.4.2027 angeboten. Studierende, die die Klausur im Erstversuch nicht bestehen, haben die Möglichkeit, die Prüfungsvorleistung nochmal abzulegen. Der Wiederholungstermin findet ebenfalls am 30.4.2027 statt.
Seminar A2 ⇑
[Si] Schreibarrangements für den Deutschunterricht
Das Seminar behandelt den Zusammenhang von Schriebaufgaben und Schriebkompetenz. Einführend werden neuere Konzepte zu profilierten Schreibaufgaben und Schreibarrangements vorgestellt. Darauf aufbauend entwickeln die Studierenden in Projektgruppen von 4-6 Teilnehmer:innen ein eigenes Schreibarrangement und erproben es mit Schüler:innen.
Das Seminar besteht aus vier Blöcken:
Block I: 23.10.2026, 11-17 Uhr: Schreiben, Schreibaufgaben, Schreibarrangements – Theoretische Grundlagen
Block II 13.11.2026, 10-18 Uhr: Präsentation Konzepte Schreibarrangement
Block III 22.01.2027 10-18 Uhr: Präsentation Projekte
Block IV: 29.01.2027 10-18 Uhr: Präsentation Projekte
Schwerpunkt Sek. I
[Si] Schülertexte bewerten und KI im Deutschunterricht der Sekundarstufe II
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Di. 14:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
Das vierstündige Seminar findet grundsätzlich zweiwöchentlich statt: am 13.10., 27.10., 10.11., 24.11. und 15.12.2026 sowie am 19.01. und 02.02.2027, jeweils von 14 bis 18 Uhr.
Schülertexte zu bewerten ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Deutschunterricht und zugleich eine, die angehende Lehrkräfte selten systematisch geübt haben. Texte von Lernenden müssen auf mehreren Ebenen differenziert beurteilt werden – und die Bewertung der verschiedenen Texten soll dabei nachvollziehbar und lernförderlich sein.
Dieses Seminar begegnet diesen Herausforderungen sowohl theoretisch als auch praktisch.
Dafür bearbeiten und reflektieren die Studierenden im Seminar zunächst selbst eine komplexe, materialgestützte und abiturrelevanten Schreibaufgabe. Auf dieser Basis analysieren und bewerten die Studierenden echte Schülertexte, die im Rahmen derselben Aufgabe entstanden sind.
Ein zweiter Schwerpunkt gilt der Frage, wie textgenerative KI schulisches Schreiben verändert: Was bedeutet ihr Einsatz für Schreibprozesse, Textprodukte und Bewertbarkeit? Gemeinsam wird zudem erprobt, wie textgenerative KI für automatisierte und lernförderliche Rückmeldungen genutzt werden kann.
[Si] Sprachforschung: Wie lassen sich sprachliche Phänomene untersuchen?
Schwerpunkt Sek. I
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
[Si] Sprachstand verstehen, Lernende fördern: Diagnostik in Deutsch als Zweitsprache
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
Sprachdiagnostik ist eine zentrale Voraussetzung für eine gezielte und bedarfsorientierte Sprachförderung von Lerner:innen mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Im Seminar werden Prinzipien der Förderdiagnostik in Bezug auf DaZ erarbeitet und ausgewählte Diagnoseverfahren erprobt sowie kriteriengeleitet bewertet. Dabei steht der Zusammenhang zwischen Sprachstandserfassung und darauf aufbauender Förderung im Mittelpunkt. Ziel ist es, Evaluationskompetenz im Umgang mit Diagnosetools zu entwickeln, um deren Eignung für unterschiedliche DaZ-Lerner:innen und Fördersettings einschätzen zu können.
Das Seminar richtet sich an Lehramtsstudierende und verbindet theoretische Grundlagen mit praktischer Erprobung. Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss des Lernmoduls DaZon (bis zum 22.10.2026) sowie eine Hospitation in einer Intensivklasse zu Beginn des Semesters (Zeitraum: 02.–13.11.2027), deren Organisation durch die Seminarleitung erfolgt.
[Si] Sprachwandel und sprachgeschichte in der Sek II
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Das Seminar bereitet darauf vor, sprachhistorische Inhalte kompetent im Unterricht der Sekundarstufe II zu vermitteln. Im Zentrum steht die didaktisch aufbereitete Beschäftigung mit Sprachwandelphänomenen des Deutschen. Grundlage des Seminars sind unterrichtsnahe Themen, wie sie bereits in Lehrerzeitschriften und didaktischen Materialien diskutiert wurden.
Schwerpunkt Sek. II !!!!
Literaturdidaktik und Literarisches Lernen (05-LA-G-014) ⇑
Vorlesung A1 ⇑
Seminar A2 ⇑
[Si] Diskriminierungssensible Literaturauswahl
Die Auswahl literarischer Texte gehört zu den zentralen Aufgaben des Literaturunterrichts. Sie betrifft nicht nur Fragen der Altersangemessenheit, des Umfangs oder der didaktischen Umsetzbarkeit, sondern auch die Frage, welche Perspektiven, Lebensrealitäten und gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse durch Literatur sichtbar gemacht werden. Vor dem Hintergrund heterogener Lerngruppen ist eine diskriminierungskritische Literaturauswahl daher für angehende Lehrkräfte besonders relevant. Sie ermöglicht es, Auswahlentscheidungen nicht allein an einem tradierten Kanon oder vermeintlich bewährten Texten auszurichten, sondern literarische und mediale Darstellungen hinsichtlich ihrer Ausschlüsse, Zuschreibungen und Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren.
Im Seminar werden theoretische Grundlagen und Kriterien diskriminierungskritischer Literaturauswahl der Grundschule und Sekundarstufe I erarbeitet und auf unterschiedliche Medien angewendet. Betrachtet werden unter anderem Romane, Bilderbücher sowie audiovisuelle und digitale Medien. Dabei geht es sowohl um Texte und Medien, die gesellschaftliche Macht- und Ausgrenzungsverhältnisse thematisieren, als auch um solche, die alternative Weltentwürfe, Perspektiven und Handlungsweisen eröffnen.
Die Blockveranstaltungen werden während der Semesterzeiten freitags alle 3 Wochen zu je 6 SWS stattfinden.
Die genauen Termine sind:
Freitag, 30.10.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 20.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 11.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 22.01.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 12.02.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
[Si] Hadamar verstehen, vermitteln, erinnern: NS-„Euthanasie“ historisch aufarbeiten und literaturbasiert inklusiv didaktisch erschließen
Das Seminar verbindet dafür historische Grundlagenarbeit mit praxisorientierter Fachdidaktik. Im ersten Teil erarbeiten wir gemeinsam die ideologischen, politischen und institutionellen Voraussetzungen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen sowie die Geschichte der Tötungsanstalt Hadamar. Zudem widmen wir uns Textzeugnissen der NS-„Euthanasie“ und ihrem historischen Kontext und fragen, wie Literatur Gewaltgeschichte darstellt und welches Potenzial sie für historisches und literarisches Lernen sowie ethische Reflexion eröffnet.
Der zweite Teil ist projektorientiert: Auf Grundlage der erarbeiteten literatur- und geschichtsdidaktischen Erkenntnisse entwickeln Sie zielgruppenspezifische (literaturbasierte) Materialien und ein Vermittlungskonzept für eine Exkursion nach Hadamar mit besonderem Fokus auf heterogene Lerngruppen und inklusive Bildungssettings.
Die Exkursion findet am 28.11.2026 statt (ganztägig). Die Teilnahme daran ist verbindlich.
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
[Si] Literaturgeschichte im Deutschunterricht Schwerpunkt Sek. II
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103 | ||
Der diachrone Blick auf Literatur steht vor allem in der E- und der Q-Phase des Gymnasiums im Zentrum des Kompetenzbereichs „Sich mit Texten und Medien auseinandersetzen“ (Hess. Kultusministerium: Kerncurriculum gymnasiale Oberstufe. Wiesbaden: Hess. Kultusministerium 2022, S. 16). Die Bildungsstandards definieren als Anforderung, dass Schüler „diachrone und synchrone Zusammenhange zwischen literarischen Texten ermitteln und Bezüge zu weiteren Kontexten herstellen“ (ebd.) können; sie können darüber hinaus „relevante Motive, Themen und Strukturen literarischer Schriften, die auch über Barock und Mittelalter bis in die Antike zurückreichen können, vergleichen und in ihre Texterschließung einbeziehen“ (ebd.). Die Themenfelder sehen für Q1.1 „Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert – Literatur um 1800 und im frühen 19. Jahrhundert“ (ebd., S. 37) vor, für Q1.3 steht „exemplarische Naturlyrik vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ (ebd. S. 38) auf dem Programm. Weitere Inhalte sind: „literarische Texte der Aufklärung“ (Q1.5) (ebd.), „Darstellung von Wirklichkeit im Realismus“ (Q 2.4) (ebd., S. 42), „Epochenumbruch 19./20. Jahrhundert – literarische Moderne im frühen 20. Jahrhundert“ (Q3.2) (ebd., S. 45) sowie „Literarisches Leben der Gegenwart“ (Q4.1) (ebd., S. 48).
In der einschlägigen literaturdidaktischen Forschung setzt man sich seit langer Zeit intensiv mit der Frage nach dem Stellenwert literaturgeschichtlichen Wissens im Deutschunterricht und für das literarische Lernen auseinander. Daher wird im ersten Teil des Seminars die einschlägige Forschungsliteratur aufgearbeitet (die Texte werden in Stud.IP zur Verfügung gestellt). Im zweiten Teil des Seminars wird anhand exemplarischer Analysen lyrischer Texte aus verschiedenen Epochen vorgestellt, wie literaturgeschichtliches Wissen zum Verstehen literarischer Texte beiträgt.
Voraussetzung für einen Teilnahmeschein sind die regelmäßige Anwesenheit und die aktive Mitarbeit. Ein benoteter Leistungsnachweis wird durch eine Hausarbeit (Abgabe: 30.03.2027) erworben. Näheres dazu wird in der ersten Sitzung mitgeteilt.
Vorbereitende Lektüreempfehlung: Fingerhut, Karlheinz (2012): Didaktik der Literaturgeschichte. In: Bogdal, Klaus-Michael; Korte, Hermann (Hrsg.): Grundzüge der Literaturdidaktik. 6. Aufl. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 147-165.
[Si] Lyrik des Expressionismus als Gegenstand literarischen Lernens
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
In diesem Seminar widmen wir uns intensiv der expressionistischen Lyrik. Anhand ausgewählter Gedichte analysieren wir formale und stilistische Merkmale sowie inhaltliche Themen (Großstadterfahrung, Ich-Zerfall, u.v.m.) der Epoche des Expressionismus. Auch auditive und visuelle Umsetzungen der literarischen Texte sollen analysiert werden. Besonderes Augenmerk liegt im Kontext der Didaktik des literarischen Lernens auf der Erarbeitung von Unterrichtskonzepten: Es werden einerseits didaktisch-methodische Vorschläge aus fachdidaktischen Publikationen unter die Lupe genommen und andererseits selbst Ansätze entwickelt, wie man den Lerngegenstand im kompetenzorientierten Literaturunterricht der Sekundarstufe I und II binnendifferenziert behandeln kann.
Das Seminarthema erhält Relevanz durch seine Verankerung in den hessischen Abiturerlassen (z. B. von 2027): Die Literatur des Expressionismus ist fester Bestandteil der Qualifikationsphase und damit auch der Abiturprüfungen. Das Seminar eignet sich zudem nicht nur als Vorbereitung für den späteren Schulalltag, sondern auch für das Staatsexamen bzw. den B.A./M.A.-Abschluss.
Prüfungsleistung: Literaturdidaktische Seminararbeit (Abgabe am 15.03.2027)
Schwerpunkt Sek. II
[Si] Methoden des Literaturunterrichts - Schwerpunkt Sek I
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Ukraine digital - Literarisches Lernen mit aktueller KJL im handlungs- und produktionsorientierten Deutsch (Lektüreseminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: digital | ||
| nächster Termin: 05.10.2026 Uhr, Raum: digital | ||
Kinder- und Jugendliteratur (KJL) eröffnet vielfältige Möglichkeiten, gesellschaftliche Diversität, Migrationserfahrungen und Fragen von Zugehörigkeit literarisch zu verhandeln. Das Seminar beschäftigt sich daher mit Kinder- und Jugendmedien im postmigrantischen Kontext und nimmt insbesondere Darstellungen von Identität, Sprache, Diskriminierung, Erinnerung und gesellschaftlicher Teilhabe in den Blick.
Im Zentrum stehen die gemeinsame Lektüre und Analyse aktueller Kinder- und Jugendromane sowie deren Bedeutung für einen diversitätssensiblen Literaturunterricht. Dabei werden literaturdidaktische Perspektiven auf postmigrantische Gesellschaften mit Fragen ästhetischen Lernens, literarischer Kompetenzförderung und digitaler Rezeptions- und Vermittlungsformen verbunden.
Die folgenden Werke sind obligatorisch für das Seminar zu lesen:
• „Badjens“ von Delphine Minoui (2024)
• „The Hate U Give“ von Angie Thomas (2017)
• „Pembo“ von Ayşe Bosse (2021)
• „Kanak Kids“ von Anna Dimitrova (2024)
Im Fokus des Seminars stehen:
• die Analyse literarischer und medialer Darstellungen postmigrantischer Lebenswelten,
• Fragen von Mehrsprachigkeit, Rassismuskritik und Zugehörigkeit,
• sowie Möglichkeiten der Didaktisierung im Deutschunterricht.
Bitte achten Sie darauf, dass das Angebot ausschließlich digital stattfindet und wir einen Blocktag neben den wöchentlichen Sitzungen benötigen, um die nicht deckungsgleichen Semesterzeiten aufzufangen. Alle Termine werden rechtzeitig über das evv bekannt gegeben.
[Si] Verfolgung und Völkermord in der Literatur: Selbstzeugnisse von Sinti und Roma in der Bildungsarbeit
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Vertiefungsmodul Deutsch (05-LA-G-016) ⇑
Seminar A1 (Fachdidaktik) ⇑
[Si] Diskriminierungssensible Literaturauswahl
Die Auswahl literarischer Texte gehört zu den zentralen Aufgaben des Literaturunterrichts. Sie betrifft nicht nur Fragen der Altersangemessenheit, des Umfangs oder der didaktischen Umsetzbarkeit, sondern auch die Frage, welche Perspektiven, Lebensrealitäten und gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse durch Literatur sichtbar gemacht werden. Vor dem Hintergrund heterogener Lerngruppen ist eine diskriminierungskritische Literaturauswahl daher für angehende Lehrkräfte besonders relevant. Sie ermöglicht es, Auswahlentscheidungen nicht allein an einem tradierten Kanon oder vermeintlich bewährten Texten auszurichten, sondern literarische und mediale Darstellungen hinsichtlich ihrer Ausschlüsse, Zuschreibungen und Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren.
Im Seminar werden theoretische Grundlagen und Kriterien diskriminierungskritischer Literaturauswahl der Grundschule und Sekundarstufe I erarbeitet und auf unterschiedliche Medien angewendet. Betrachtet werden unter anderem Romane, Bilderbücher sowie audiovisuelle und digitale Medien. Dabei geht es sowohl um Texte und Medien, die gesellschaftliche Macht- und Ausgrenzungsverhältnisse thematisieren, als auch um solche, die alternative Weltentwürfe, Perspektiven und Handlungsweisen eröffnen.
Die Blockveranstaltungen werden während der Semesterzeiten freitags alle 3 Wochen zu je 6 SWS stattfinden.
Die genauen Termine sind:
Freitag, 30.10.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 20.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 11.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 22.01.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 12.02.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
[Si] Grammatisches Lernen (Sek II)
Schwerpunkt Sek. II
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
[Si] Hadamar verstehen, vermitteln, erinnern: NS-„Euthanasie“ historisch aufarbeiten und literaturbasiert inklusiv didaktisch erschließen
Das Seminar verbindet dafür historische Grundlagenarbeit mit praxisorientierter Fachdidaktik. Im ersten Teil erarbeiten wir gemeinsam die ideologischen, politischen und institutionellen Voraussetzungen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen sowie die Geschichte der Tötungsanstalt Hadamar. Zudem widmen wir uns Textzeugnissen der NS-„Euthanasie“ und ihrem historischen Kontext und fragen, wie Literatur Gewaltgeschichte darstellt und welches Potenzial sie für historisches und literarisches Lernen sowie ethische Reflexion eröffnet.
Der zweite Teil ist projektorientiert: Auf Grundlage der erarbeiteten literatur- und geschichtsdidaktischen Erkenntnisse entwickeln Sie zielgruppenspezifische (literaturbasierte) Materialien und ein Vermittlungskonzept für eine Exkursion nach Hadamar mit besonderem Fokus auf heterogene Lerngruppen und inklusive Bildungssettings.
Die Exkursion findet am 28.11.2026 statt (ganztägig). Die Teilnahme daran ist verbindlich.
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
[Si] Literaturgeschichte im Deutschunterricht Schwerpunkt Sek. II
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103 | ||
Der diachrone Blick auf Literatur steht vor allem in der E- und der Q-Phase des Gymnasiums im Zentrum des Kompetenzbereichs „Sich mit Texten und Medien auseinandersetzen“ (Hess. Kultusministerium: Kerncurriculum gymnasiale Oberstufe. Wiesbaden: Hess. Kultusministerium 2022, S. 16). Die Bildungsstandards definieren als Anforderung, dass Schüler „diachrone und synchrone Zusammenhange zwischen literarischen Texten ermitteln und Bezüge zu weiteren Kontexten herstellen“ (ebd.) können; sie können darüber hinaus „relevante Motive, Themen und Strukturen literarischer Schriften, die auch über Barock und Mittelalter bis in die Antike zurückreichen können, vergleichen und in ihre Texterschließung einbeziehen“ (ebd.). Die Themenfelder sehen für Q1.1 „Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert – Literatur um 1800 und im frühen 19. Jahrhundert“ (ebd., S. 37) vor, für Q1.3 steht „exemplarische Naturlyrik vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ (ebd. S. 38) auf dem Programm. Weitere Inhalte sind: „literarische Texte der Aufklärung“ (Q1.5) (ebd.), „Darstellung von Wirklichkeit im Realismus“ (Q 2.4) (ebd., S. 42), „Epochenumbruch 19./20. Jahrhundert – literarische Moderne im frühen 20. Jahrhundert“ (Q3.2) (ebd., S. 45) sowie „Literarisches Leben der Gegenwart“ (Q4.1) (ebd., S. 48).
In der einschlägigen literaturdidaktischen Forschung setzt man sich seit langer Zeit intensiv mit der Frage nach dem Stellenwert literaturgeschichtlichen Wissens im Deutschunterricht und für das literarische Lernen auseinander. Daher wird im ersten Teil des Seminars die einschlägige Forschungsliteratur aufgearbeitet (die Texte werden in Stud.IP zur Verfügung gestellt). Im zweiten Teil des Seminars wird anhand exemplarischer Analysen lyrischer Texte aus verschiedenen Epochen vorgestellt, wie literaturgeschichtliches Wissen zum Verstehen literarischer Texte beiträgt.
Voraussetzung für einen Teilnahmeschein sind die regelmäßige Anwesenheit und die aktive Mitarbeit. Ein benoteter Leistungsnachweis wird durch eine Hausarbeit (Abgabe: 30.03.2027) erworben. Näheres dazu wird in der ersten Sitzung mitgeteilt.
Vorbereitende Lektüreempfehlung: Fingerhut, Karlheinz (2012): Didaktik der Literaturgeschichte. In: Bogdal, Klaus-Michael; Korte, Hermann (Hrsg.): Grundzüge der Literaturdidaktik. 6. Aufl. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 147-165.
[Si] Lyrik des Expressionismus als Gegenstand literarischen Lernens
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
In diesem Seminar widmen wir uns intensiv der expressionistischen Lyrik. Anhand ausgewählter Gedichte analysieren wir formale und stilistische Merkmale sowie inhaltliche Themen (Großstadterfahrung, Ich-Zerfall, u.v.m.) der Epoche des Expressionismus. Auch auditive und visuelle Umsetzungen der literarischen Texte sollen analysiert werden. Besonderes Augenmerk liegt im Kontext der Didaktik des literarischen Lernens auf der Erarbeitung von Unterrichtskonzepten: Es werden einerseits didaktisch-methodische Vorschläge aus fachdidaktischen Publikationen unter die Lupe genommen und andererseits selbst Ansätze entwickelt, wie man den Lerngegenstand im kompetenzorientierten Literaturunterricht der Sekundarstufe I und II binnendifferenziert behandeln kann.
Das Seminarthema erhält Relevanz durch seine Verankerung in den hessischen Abiturerlassen (z. B. von 2027): Die Literatur des Expressionismus ist fester Bestandteil der Qualifikationsphase und damit auch der Abiturprüfungen. Das Seminar eignet sich zudem nicht nur als Vorbereitung für den späteren Schulalltag, sondern auch für das Staatsexamen bzw. den B.A./M.A.-Abschluss.
Prüfungsleistung: Literaturdidaktische Seminararbeit (Abgabe am 15.03.2027)
Schwerpunkt Sek. II
[Si] Methoden des Literaturunterrichts - Schwerpunkt Sek I
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Schreibarrangements für den Deutschunterricht
Das Seminar behandelt den Zusammenhang von Schriebaufgaben und Schriebkompetenz. Einführend werden neuere Konzepte zu profilierten Schreibaufgaben und Schreibarrangements vorgestellt. Darauf aufbauend entwickeln die Studierenden in Projektgruppen von 4-6 Teilnehmer:innen ein eigenes Schreibarrangement und erproben es mit Schüler:innen.
Das Seminar besteht aus vier Blöcken:
Block I: 23.10.2026, 11-17 Uhr: Schreiben, Schreibaufgaben, Schreibarrangements – Theoretische Grundlagen
Block II 13.11.2026, 10-18 Uhr: Präsentation Konzepte Schreibarrangement
Block III 22.01.2027 10-18 Uhr: Präsentation Projekte
Block IV: 29.01.2027 10-18 Uhr: Präsentation Projekte
Schwerpunkt Sek. I
[Si] Schülertexte bewerten und KI im Deutschunterricht der Sekundarstufe II
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Di. 14:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
Das vierstündige Seminar findet grundsätzlich zweiwöchentlich statt: am 13.10., 27.10., 10.11., 24.11. und 15.12.2026 sowie am 19.01. und 02.02.2027, jeweils von 14 bis 18 Uhr.
Schülertexte zu bewerten ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Deutschunterricht und zugleich eine, die angehende Lehrkräfte selten systematisch geübt haben. Texte von Lernenden müssen auf mehreren Ebenen differenziert beurteilt werden – und die Bewertung der verschiedenen Texten soll dabei nachvollziehbar und lernförderlich sein.
Dieses Seminar begegnet diesen Herausforderungen sowohl theoretisch als auch praktisch.
Dafür bearbeiten und reflektieren die Studierenden im Seminar zunächst selbst eine komplexe, materialgestützte und abiturrelevanten Schreibaufgabe. Auf dieser Basis analysieren und bewerten die Studierenden echte Schülertexte, die im Rahmen derselben Aufgabe entstanden sind.
Ein zweiter Schwerpunkt gilt der Frage, wie textgenerative KI schulisches Schreiben verändert: Was bedeutet ihr Einsatz für Schreibprozesse, Textprodukte und Bewertbarkeit? Gemeinsam wird zudem erprobt, wie textgenerative KI für automatisierte und lernförderliche Rückmeldungen genutzt werden kann.
[Si] Sprachforschung: Wie lassen sich sprachliche Phänomene untersuchen?
Schwerpunkt Sek. I
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
[Si] Sprachstand verstehen, Lernende fördern: Diagnostik in Deutsch als Zweitsprache
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
Sprachdiagnostik ist eine zentrale Voraussetzung für eine gezielte und bedarfsorientierte Sprachförderung von Lerner:innen mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Im Seminar werden Prinzipien der Förderdiagnostik in Bezug auf DaZ erarbeitet und ausgewählte Diagnoseverfahren erprobt sowie kriteriengeleitet bewertet. Dabei steht der Zusammenhang zwischen Sprachstandserfassung und darauf aufbauender Förderung im Mittelpunkt. Ziel ist es, Evaluationskompetenz im Umgang mit Diagnosetools zu entwickeln, um deren Eignung für unterschiedliche DaZ-Lerner:innen und Fördersettings einschätzen zu können.
Das Seminar richtet sich an Lehramtsstudierende und verbindet theoretische Grundlagen mit praktischer Erprobung. Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss des Lernmoduls DaZon (bis zum 22.10.2026) sowie eine Hospitation in einer Intensivklasse zu Beginn des Semesters (Zeitraum: 02.–13.11.2027), deren Organisation durch die Seminarleitung erfolgt.
[Si] Sprachwandel und sprachgeschichte in der Sek II
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Das Seminar bereitet darauf vor, sprachhistorische Inhalte kompetent im Unterricht der Sekundarstufe II zu vermitteln. Im Zentrum steht die didaktisch aufbereitete Beschäftigung mit Sprachwandelphänomenen des Deutschen. Grundlage des Seminars sind unterrichtsnahe Themen, wie sie bereits in Lehrerzeitschriften und didaktischen Materialien diskutiert wurden.
Schwerpunkt Sek. II !!!!
[Si] Ukraine digital - Literarisches Lernen mit aktueller KJL im handlungs- und produktionsorientierten Deutsch (Lektüreseminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: digital | ||
| nächster Termin: 05.10.2026 Uhr, Raum: digital | ||
Kinder- und Jugendliteratur (KJL) eröffnet vielfältige Möglichkeiten, gesellschaftliche Diversität, Migrationserfahrungen und Fragen von Zugehörigkeit literarisch zu verhandeln. Das Seminar beschäftigt sich daher mit Kinder- und Jugendmedien im postmigrantischen Kontext und nimmt insbesondere Darstellungen von Identität, Sprache, Diskriminierung, Erinnerung und gesellschaftlicher Teilhabe in den Blick.
Im Zentrum stehen die gemeinsame Lektüre und Analyse aktueller Kinder- und Jugendromane sowie deren Bedeutung für einen diversitätssensiblen Literaturunterricht. Dabei werden literaturdidaktische Perspektiven auf postmigrantische Gesellschaften mit Fragen ästhetischen Lernens, literarischer Kompetenzförderung und digitaler Rezeptions- und Vermittlungsformen verbunden.
Die folgenden Werke sind obligatorisch für das Seminar zu lesen:
• „Badjens“ von Delphine Minoui (2024)
• „The Hate U Give“ von Angie Thomas (2017)
• „Pembo“ von Ayşe Bosse (2021)
• „Kanak Kids“ von Anna Dimitrova (2024)
Im Fokus des Seminars stehen:
• die Analyse literarischer und medialer Darstellungen postmigrantischer Lebenswelten,
• Fragen von Mehrsprachigkeit, Rassismuskritik und Zugehörigkeit,
• sowie Möglichkeiten der Didaktisierung im Deutschunterricht.
Bitte achten Sie darauf, dass das Angebot ausschließlich digital stattfindet und wir einen Blocktag neben den wöchentlichen Sitzungen benötigen, um die nicht deckungsgleichen Semesterzeiten aufzufangen. Alle Termine werden rechtzeitig über das evv bekannt gegeben.
[Si] Verfolgung und Völkermord in der Literatur: Selbstzeugnisse von Sinti und Roma in der Bildungsarbeit
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Seminar A2 (Fachwissenschaft) ⇑
[Si] "Flucht und Ankommen" in der Gegenwartsliteratur (mit einer Exkursion in Exilarchiv/DNB Frankfurt)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027 | ||
Längst ist Flucht und Ankommen ein Thema der Gegenwartsliteratur. Doch welche literarischen Ausdruckformen werden verwendet? Wir lesen Romane von Abbas Khider ("Der Erinnerungsfälscher"), und Julya Rabinowich ("Dazwischen: Ich") sowie Gedichte von Volha Hapeyeva.
Am Dienstag, 19.01., 11.00-15.00 Uhr, findet ein Besuch im Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt statt. Wir kommen mit Ausstellungsmacher*innen ins Gespräch und begegnen virtuellen Zeitzeugnissen, die während des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen mussten. Die Teilnahme an der Exkursion ist verbindlich.
Gefragt wird auch danach, ob sich Verbindungslinien zwischen historischen und aktuellen Fluchtbewegungen ziehen lassen und welche Bedeutung Literatur für gesellschaftliche Diskussionen hat.
[Si] Aktuelle Ausstellungen und ihre Konzepte
Exkursionszeiten: Samstag, 23. Januar 2027 sowie 5. und 6. Februar 2027 jeweils ganztägig von 8.00 - 19.00 Uhr. Eine digitale Vorbesprechung findet am Freitag, dem 22. Januar von 14.00 - 16.00 statt.
Das Seminar führt zu aktuellen Ausstellungen am Frankfurter Museumsufer und erkundet deren zugrundeliegenden Konzepte.
Weitere Informationen zu den Ausstellungen folgen zu Beginn des Wintersemesters.
[Si] Autorinnen der Gruppe 47 im Spiegel des Archivs: Projektseminar mit dem DLA Marbach
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Das Projektseminar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach führt ein in die (literaturwissenschaftliche) Quellen- und Archivarbeit und vermittelt Kompetenzen zur selbständigen Erarbeitung und Durchführung von quellenbasierten Forschungsprojekten: Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf Autorinnen aus dem Umfeld der legendären Gruppe 47. Anhand von Briefzeugnissen und anderen Dokumenten aus im DLA archivierten Nachlässen spürt das Seminar den Werkbiografien namhafter Vertreterinnen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur wie Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Gisela Elsner, Helga M. Novak, Christa Reinig und Gabriele Wohmann nach. Durchgeführt werden die Rechercheprojekte während der obligarotischen Exkursion ins DLA Marbach vom 20.–22.01.2027 an den Originalquellen.
Dies ist ein Smartphone-freies Seminar. Wir möchten uns 90 min ungestört auf das gemeinsame Lesen, Lernen und Diskutieren konzentrieren.
[Si] Diskriminierungssensible Literaturauswahl
Die Auswahl literarischer Texte gehört zu den zentralen Aufgaben des Literaturunterrichts. Sie betrifft nicht nur Fragen der Altersangemessenheit, des Umfangs oder der didaktischen Umsetzbarkeit, sondern auch die Frage, welche Perspektiven, Lebensrealitäten und gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse durch Literatur sichtbar gemacht werden. Vor dem Hintergrund heterogener Lerngruppen ist eine diskriminierungskritische Literaturauswahl daher für angehende Lehrkräfte besonders relevant. Sie ermöglicht es, Auswahlentscheidungen nicht allein an einem tradierten Kanon oder vermeintlich bewährten Texten auszurichten, sondern literarische und mediale Darstellungen hinsichtlich ihrer Ausschlüsse, Zuschreibungen und Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren.
Im Seminar werden theoretische Grundlagen und Kriterien diskriminierungskritischer Literaturauswahl der Grundschule und Sekundarstufe I erarbeitet und auf unterschiedliche Medien angewendet. Betrachtet werden unter anderem Romane, Bilderbücher sowie audiovisuelle und digitale Medien. Dabei geht es sowohl um Texte und Medien, die gesellschaftliche Macht- und Ausgrenzungsverhältnisse thematisieren, als auch um solche, die alternative Weltentwürfe, Perspektiven und Handlungsweisen eröffnen.
Die Blockveranstaltungen werden während der Semesterzeiten freitags alle 3 Wochen zu je 6 SWS stattfinden.
Die genauen Termine sind:
Freitag, 30.10.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 20.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 11.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 22.01.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 12.02.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
[Si] Heldin, Heilige, Mörderin? Wolfgang Schmeltzls Comoedia Judith von 1542
| regelmäßige Termine ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
Eine Frau überlistet einen Feldherren und schlägt ihm mit seinem eigenen Schwert den Kopf ab. Die biblische Geschichte der gottesfürchtigen Jüdin Judith, die ihr bedrängtes Volk vor den Feinden rettet, gehört auf der Bühne der Frühen Neuzeit zu den beliebtesten Stoffen, nicht zuletzt auch weil Martin Luther diese Geschichte als besonders exemplarisch und didaktisch wertvoll ansieht. Zahlreich wird der Stoff im 16. Jahrhundert mit deutlicher Tendenz zur Politisierung und Aktualisierung aufbereitet, so auch von dem österreichischen Dramatiker Wolfgang Schmeltzl.
Wir werden gemeinsam eine (z.T.) rekonstruierende Aufführung dieses Dramas erarbeiten, um zu sehen, was auf der Bühne machbar und wirkungsvoll ist. Alle Teilnehmenden übernehmen mindestens eine Rolle, sind Darstellende, Co-Regisseur/innen, Co-Dramaturg/innen und Maskenbildende zugleich.
Aufführungstermine: 5.12.2026, 16 Uhr Grünberg: Hospitalkirche; 7.12.2026 Gießen: Pankratiuskapelle. Eine dritte Aufführung ist geplant, voraussichtlich in Bad Homburg.
Die Veranstaltung ist vierstündig: Mo und Do 18-20 Uhr. Sie endet mit der letzten Aufführung im Dezember.
[Si] Indirekt, potentiell, irreal - Sprache und Literatur im Konjunktiv
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 004 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004 | ||
Der Konjunktiv als Modus „mit dem etwas nur mittelbar und ohne Gewähr wiedergegeben, als möglich vorgestellt, irreal dargestellt wird“ (DUDEN Online), steht im Mittelpunkt dieses sowohl sprachwissenschaftlich als auch literaturwissenschaftlich angelegten Seminars. Wir fragen nach der Funktion und den Ausdrucksmöglichkeiten des Sprechens in der ‚Möglichkeitsform‘ in der Alltagssprache und in der Literatur, in der der Konjunktiv nicht nur unauffällig in seinem Bedeutungsreichtum genutzt wird, sondern auch zum Gegenstand von literarischen Experimenten wird, wie z.B. in Dorothee Elmigers Roman „Die Holländerinnen“, der 2025 den Deutschen Buchpreis gewonnen hat und fast vollständig im Konjunktiv geschrieben ist.
[Pj Si] Journalistisches Arbeiten für Radio, Netz, Zeitung
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Was konkret heißt journalistisches Arbeiten? Wo liegen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Texten fürs Radio und für Zeitungen? Wie schreibt man einen interessanten Beitrag für Hörende und Lesende?
Das projektorientierte Seminar besteht aus zwei Schwerpunkten: In einer ersten, wöchentlich stattfindenden Seminarphase lernen Sie Merkmale journalistischen Schreibens für Zeitungen kennen. Sie schreiben Berichte, die dann im GerMagazin, dem Magazin des Instituts für Germanistik, veröffentlich werden: https://germanistik-magazin-jlu.de/#
Ein weiterer Schwerpunkt befasst sich mit Rundfunkjournalismus und wird von Hans Sarkowicz, langjähriger Leiter des Bereichs hr2 – Literatur und Hörspiel und Vorsitzender der Historischen Kommission der ARD, angeboten. In diesem Workshop am Fr., 22.01.2027,10.00-16.00 Uhr wird es theoretische Impulse und praktische Übungen geben, unter anderem zu Fragen und Themen wie: Was heißt journalistische Verantwortlichkeit und Ethik? Wie schreibt man einen guten journalistischen Text? Wie führt man Interviews? Außerdem gibt es Übungen zum lauten Lesen für die journalistische Rundfunkpraxis.
[Si] Sprachen erfinden
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Das Seminar führt in die grundlegenden Bausteine natürlicher Sprachen ein, indem die Studierenden schrittweise eigene Sprachen entwickeln. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass sprachliche Systeme nicht aus isolierten Teilbereichen bestehen, sondern dass Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik eng miteinander verzahnt sind und sich gegenseitig beeinflussen.
Im Verlauf des Seminars werden zentrale Entscheidungen beim Aufbau einer Sprache reflektiert und praktisch erprobt: Welche Laute und lautlichen Kontraste sind sinnvoll? Wie werden Wörter gebildet und grammatische Kategorien ausgedrückt? Welche Satzstrukturen sind möglich? Wie wird Bedeutung kodiert und welche Rolle spielt der Gebrauchskontext? Parallel dazu wird eine grundlegende Lexik entwickelt, die die zuvor getroffenen strukturellen Entscheidungen sichtbar macht und überprüfbar werden lässt.
[Si] Theorien und Konzepte der Autorschaft
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
In diesem Seminar werden Texte zur Theorie der Autorschaft untersucht. Dabei gehen wir in historischer und systematischer Hinsicht der Frage nach: Was ist ein Autor? Was unterscheidet einen Autor von einem Erzähler oder einem Schreiber – oder gar einem Leser? Wie wird Autorschaft in literarischen Texten selbst thematisiert? Welches Verhältnis besteht zwischen der Funktion Autor und der Funktion Herausgeber? Wie verändern sich Autorschaftskonzepte unter den Vorzeichen digitaler Publikationsmöglichkeiten und der KI? Grundlage des Seminars ist der Reclam Band: Texte zur Theorie der Autorschaft. (18058)
Die übrigen Texte werden auf Stud IP zur Verfügung gestellt.
Praxissemester (ZfL-PS-L2/L3-P) ⇑
Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminare/die Ringvorlesung Inklusion (L5) melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.
Vorbereitungsseminar ⇑
[Pra] Praktikumsvorbereitung A - L1
[Pra] Praktikumsvorbereitung B - L1
Beginn immer s.t und bis 18 Uhr!!!!
[Pra] Praktikumsvorbereitung C - L3
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Pra] Praktikumsvorbereitung D - L3
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033 | ||
Seminar 1 (aus einem deutschdidaktischen Modul) ⇑
[Si] Diskriminierungssensible Literaturauswahl
Die Auswahl literarischer Texte gehört zu den zentralen Aufgaben des Literaturunterrichts. Sie betrifft nicht nur Fragen der Altersangemessenheit, des Umfangs oder der didaktischen Umsetzbarkeit, sondern auch die Frage, welche Perspektiven, Lebensrealitäten und gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse durch Literatur sichtbar gemacht werden. Vor dem Hintergrund heterogener Lerngruppen ist eine diskriminierungskritische Literaturauswahl daher für angehende Lehrkräfte besonders relevant. Sie ermöglicht es, Auswahlentscheidungen nicht allein an einem tradierten Kanon oder vermeintlich bewährten Texten auszurichten, sondern literarische und mediale Darstellungen hinsichtlich ihrer Ausschlüsse, Zuschreibungen und Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren.
Im Seminar werden theoretische Grundlagen und Kriterien diskriminierungskritischer Literaturauswahl der Grundschule und Sekundarstufe I erarbeitet und auf unterschiedliche Medien angewendet. Betrachtet werden unter anderem Romane, Bilderbücher sowie audiovisuelle und digitale Medien. Dabei geht es sowohl um Texte und Medien, die gesellschaftliche Macht- und Ausgrenzungsverhältnisse thematisieren, als auch um solche, die alternative Weltentwürfe, Perspektiven und Handlungsweisen eröffnen.
Die Blockveranstaltungen werden während der Semesterzeiten freitags alle 3 Wochen zu je 6 SWS stattfinden.
Die genauen Termine sind:
Freitag, 30.10.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 20.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 11.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 22.01.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 12.02.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
[Si] Grammatisches Lernen (Sek II)
Schwerpunkt Sek. II
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
[Si] Hadamar verstehen, vermitteln, erinnern: NS-„Euthanasie“ historisch aufarbeiten und literaturbasiert inklusiv didaktisch erschließen
Das Seminar verbindet dafür historische Grundlagenarbeit mit praxisorientierter Fachdidaktik. Im ersten Teil erarbeiten wir gemeinsam die ideologischen, politischen und institutionellen Voraussetzungen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen sowie die Geschichte der Tötungsanstalt Hadamar. Zudem widmen wir uns Textzeugnissen der NS-„Euthanasie“ und ihrem historischen Kontext und fragen, wie Literatur Gewaltgeschichte darstellt und welches Potenzial sie für historisches und literarisches Lernen sowie ethische Reflexion eröffnet.
Der zweite Teil ist projektorientiert: Auf Grundlage der erarbeiteten literatur- und geschichtsdidaktischen Erkenntnisse entwickeln Sie zielgruppenspezifische (literaturbasierte) Materialien und ein Vermittlungskonzept für eine Exkursion nach Hadamar mit besonderem Fokus auf heterogene Lerngruppen und inklusive Bildungssettings.
Die Exkursion findet am 28.11.2026 statt (ganztägig). Die Teilnahme daran ist verbindlich.
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
[Si] Literaturgeschichte im Deutschunterricht Schwerpunkt Sek. II
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103 | ||
Der diachrone Blick auf Literatur steht vor allem in der E- und der Q-Phase des Gymnasiums im Zentrum des Kompetenzbereichs „Sich mit Texten und Medien auseinandersetzen“ (Hess. Kultusministerium: Kerncurriculum gymnasiale Oberstufe. Wiesbaden: Hess. Kultusministerium 2022, S. 16). Die Bildungsstandards definieren als Anforderung, dass Schüler „diachrone und synchrone Zusammenhange zwischen literarischen Texten ermitteln und Bezüge zu weiteren Kontexten herstellen“ (ebd.) können; sie können darüber hinaus „relevante Motive, Themen und Strukturen literarischer Schriften, die auch über Barock und Mittelalter bis in die Antike zurückreichen können, vergleichen und in ihre Texterschließung einbeziehen“ (ebd.). Die Themenfelder sehen für Q1.1 „Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert – Literatur um 1800 und im frühen 19. Jahrhundert“ (ebd., S. 37) vor, für Q1.3 steht „exemplarische Naturlyrik vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ (ebd. S. 38) auf dem Programm. Weitere Inhalte sind: „literarische Texte der Aufklärung“ (Q1.5) (ebd.), „Darstellung von Wirklichkeit im Realismus“ (Q 2.4) (ebd., S. 42), „Epochenumbruch 19./20. Jahrhundert – literarische Moderne im frühen 20. Jahrhundert“ (Q3.2) (ebd., S. 45) sowie „Literarisches Leben der Gegenwart“ (Q4.1) (ebd., S. 48).
In der einschlägigen literaturdidaktischen Forschung setzt man sich seit langer Zeit intensiv mit der Frage nach dem Stellenwert literaturgeschichtlichen Wissens im Deutschunterricht und für das literarische Lernen auseinander. Daher wird im ersten Teil des Seminars die einschlägige Forschungsliteratur aufgearbeitet (die Texte werden in Stud.IP zur Verfügung gestellt). Im zweiten Teil des Seminars wird anhand exemplarischer Analysen lyrischer Texte aus verschiedenen Epochen vorgestellt, wie literaturgeschichtliches Wissen zum Verstehen literarischer Texte beiträgt.
Voraussetzung für einen Teilnahmeschein sind die regelmäßige Anwesenheit und die aktive Mitarbeit. Ein benoteter Leistungsnachweis wird durch eine Hausarbeit (Abgabe: 30.03.2027) erworben. Näheres dazu wird in der ersten Sitzung mitgeteilt.
Vorbereitende Lektüreempfehlung: Fingerhut, Karlheinz (2012): Didaktik der Literaturgeschichte. In: Bogdal, Klaus-Michael; Korte, Hermann (Hrsg.): Grundzüge der Literaturdidaktik. 6. Aufl. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 147-165.
[Si] Lyrik des Expressionismus als Gegenstand literarischen Lernens
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
In diesem Seminar widmen wir uns intensiv der expressionistischen Lyrik. Anhand ausgewählter Gedichte analysieren wir formale und stilistische Merkmale sowie inhaltliche Themen (Großstadterfahrung, Ich-Zerfall, u.v.m.) der Epoche des Expressionismus. Auch auditive und visuelle Umsetzungen der literarischen Texte sollen analysiert werden. Besonderes Augenmerk liegt im Kontext der Didaktik des literarischen Lernens auf der Erarbeitung von Unterrichtskonzepten: Es werden einerseits didaktisch-methodische Vorschläge aus fachdidaktischen Publikationen unter die Lupe genommen und andererseits selbst Ansätze entwickelt, wie man den Lerngegenstand im kompetenzorientierten Literaturunterricht der Sekundarstufe I und II binnendifferenziert behandeln kann.
Das Seminarthema erhält Relevanz durch seine Verankerung in den hessischen Abiturerlassen (z. B. von 2027): Die Literatur des Expressionismus ist fester Bestandteil der Qualifikationsphase und damit auch der Abiturprüfungen. Das Seminar eignet sich zudem nicht nur als Vorbereitung für den späteren Schulalltag, sondern auch für das Staatsexamen bzw. den B.A./M.A.-Abschluss.
Prüfungsleistung: Literaturdidaktische Seminararbeit (Abgabe am 15.03.2027)
Schwerpunkt Sek. II
[Si] Methoden des Literaturunterrichts - Schwerpunkt Sek I
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Schreibarrangements für den Deutschunterricht
Das Seminar behandelt den Zusammenhang von Schriebaufgaben und Schriebkompetenz. Einführend werden neuere Konzepte zu profilierten Schreibaufgaben und Schreibarrangements vorgestellt. Darauf aufbauend entwickeln die Studierenden in Projektgruppen von 4-6 Teilnehmer:innen ein eigenes Schreibarrangement und erproben es mit Schüler:innen.
Das Seminar besteht aus vier Blöcken:
Block I: 23.10.2026, 11-17 Uhr: Schreiben, Schreibaufgaben, Schreibarrangements – Theoretische Grundlagen
Block II 13.11.2026, 10-18 Uhr: Präsentation Konzepte Schreibarrangement
Block III 22.01.2027 10-18 Uhr: Präsentation Projekte
Block IV: 29.01.2027 10-18 Uhr: Präsentation Projekte
Schwerpunkt Sek. I
[Si] Schülertexte bewerten und KI im Deutschunterricht der Sekundarstufe II
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Di. 14:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
Das vierstündige Seminar findet grundsätzlich zweiwöchentlich statt: am 13.10., 27.10., 10.11., 24.11. und 15.12.2026 sowie am 19.01. und 02.02.2027, jeweils von 14 bis 18 Uhr.
Schülertexte zu bewerten ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Deutschunterricht und zugleich eine, die angehende Lehrkräfte selten systematisch geübt haben. Texte von Lernenden müssen auf mehreren Ebenen differenziert beurteilt werden – und die Bewertung der verschiedenen Texten soll dabei nachvollziehbar und lernförderlich sein.
Dieses Seminar begegnet diesen Herausforderungen sowohl theoretisch als auch praktisch.
Dafür bearbeiten und reflektieren die Studierenden im Seminar zunächst selbst eine komplexe, materialgestützte und abiturrelevanten Schreibaufgabe. Auf dieser Basis analysieren und bewerten die Studierenden echte Schülertexte, die im Rahmen derselben Aufgabe entstanden sind.
Ein zweiter Schwerpunkt gilt der Frage, wie textgenerative KI schulisches Schreiben verändert: Was bedeutet ihr Einsatz für Schreibprozesse, Textprodukte und Bewertbarkeit? Gemeinsam wird zudem erprobt, wie textgenerative KI für automatisierte und lernförderliche Rückmeldungen genutzt werden kann.
[Si] Sprachforschung: Wie lassen sich sprachliche Phänomene untersuchen?
Schwerpunkt Sek. I
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
[Si] Sprachstand verstehen, Lernende fördern: Diagnostik in Deutsch als Zweitsprache
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
Sprachdiagnostik ist eine zentrale Voraussetzung für eine gezielte und bedarfsorientierte Sprachförderung von Lerner:innen mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Im Seminar werden Prinzipien der Förderdiagnostik in Bezug auf DaZ erarbeitet und ausgewählte Diagnoseverfahren erprobt sowie kriteriengeleitet bewertet. Dabei steht der Zusammenhang zwischen Sprachstandserfassung und darauf aufbauender Förderung im Mittelpunkt. Ziel ist es, Evaluationskompetenz im Umgang mit Diagnosetools zu entwickeln, um deren Eignung für unterschiedliche DaZ-Lerner:innen und Fördersettings einschätzen zu können.
Das Seminar richtet sich an Lehramtsstudierende und verbindet theoretische Grundlagen mit praktischer Erprobung. Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss des Lernmoduls DaZon (bis zum 22.10.2026) sowie eine Hospitation in einer Intensivklasse zu Beginn des Semesters (Zeitraum: 02.–13.11.2027), deren Organisation durch die Seminarleitung erfolgt.
[Si] Sprachwandel und sprachgeschichte in der Sek II
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Das Seminar bereitet darauf vor, sprachhistorische Inhalte kompetent im Unterricht der Sekundarstufe II zu vermitteln. Im Zentrum steht die didaktisch aufbereitete Beschäftigung mit Sprachwandelphänomenen des Deutschen. Grundlage des Seminars sind unterrichtsnahe Themen, wie sie bereits in Lehrerzeitschriften und didaktischen Materialien diskutiert wurden.
Schwerpunkt Sek. II !!!!
[Si] Ukraine digital - Literarisches Lernen mit aktueller KJL im handlungs- und produktionsorientierten Deutsch (Lektüreseminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: digital | ||
| nächster Termin: 05.10.2026 Uhr, Raum: digital | ||
Kinder- und Jugendliteratur (KJL) eröffnet vielfältige Möglichkeiten, gesellschaftliche Diversität, Migrationserfahrungen und Fragen von Zugehörigkeit literarisch zu verhandeln. Das Seminar beschäftigt sich daher mit Kinder- und Jugendmedien im postmigrantischen Kontext und nimmt insbesondere Darstellungen von Identität, Sprache, Diskriminierung, Erinnerung und gesellschaftlicher Teilhabe in den Blick.
Im Zentrum stehen die gemeinsame Lektüre und Analyse aktueller Kinder- und Jugendromane sowie deren Bedeutung für einen diversitätssensiblen Literaturunterricht. Dabei werden literaturdidaktische Perspektiven auf postmigrantische Gesellschaften mit Fragen ästhetischen Lernens, literarischer Kompetenzförderung und digitaler Rezeptions- und Vermittlungsformen verbunden.
Die folgenden Werke sind obligatorisch für das Seminar zu lesen:
• „Badjens“ von Delphine Minoui (2024)
• „The Hate U Give“ von Angie Thomas (2017)
• „Pembo“ von Ayşe Bosse (2021)
• „Kanak Kids“ von Anna Dimitrova (2024)
Im Fokus des Seminars stehen:
• die Analyse literarischer und medialer Darstellungen postmigrantischer Lebenswelten,
• Fragen von Mehrsprachigkeit, Rassismuskritik und Zugehörigkeit,
• sowie Möglichkeiten der Didaktisierung im Deutschunterricht.
Bitte achten Sie darauf, dass das Angebot ausschließlich digital stattfindet und wir einen Blocktag neben den wöchentlichen Sitzungen benötigen, um die nicht deckungsgleichen Semesterzeiten aufzufangen. Alle Termine werden rechtzeitig über das evv bekannt gegeben.
[Si] Verfolgung und Völkermord in der Literatur: Selbstzeugnisse von Sinti und Roma in der Bildungsarbeit
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Seminar 2 (aus dem zweiten studierten Fach) ⇑
[Si] Diskriminierungssensible Literaturauswahl
Die Auswahl literarischer Texte gehört zu den zentralen Aufgaben des Literaturunterrichts. Sie betrifft nicht nur Fragen der Altersangemessenheit, des Umfangs oder der didaktischen Umsetzbarkeit, sondern auch die Frage, welche Perspektiven, Lebensrealitäten und gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse durch Literatur sichtbar gemacht werden. Vor dem Hintergrund heterogener Lerngruppen ist eine diskriminierungskritische Literaturauswahl daher für angehende Lehrkräfte besonders relevant. Sie ermöglicht es, Auswahlentscheidungen nicht allein an einem tradierten Kanon oder vermeintlich bewährten Texten auszurichten, sondern literarische und mediale Darstellungen hinsichtlich ihrer Ausschlüsse, Zuschreibungen und Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren.
Im Seminar werden theoretische Grundlagen und Kriterien diskriminierungskritischer Literaturauswahl der Grundschule und Sekundarstufe I erarbeitet und auf unterschiedliche Medien angewendet. Betrachtet werden unter anderem Romane, Bilderbücher sowie audiovisuelle und digitale Medien. Dabei geht es sowohl um Texte und Medien, die gesellschaftliche Macht- und Ausgrenzungsverhältnisse thematisieren, als auch um solche, die alternative Weltentwürfe, Perspektiven und Handlungsweisen eröffnen.
Die Blockveranstaltungen werden während der Semesterzeiten freitags alle 3 Wochen zu je 6 SWS stattfinden.
Die genauen Termine sind:
Freitag, 30.10.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 20.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 11.11.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 22.01.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
Freitag, 12.02.2026, 9:15-11:45 Uhr & 12:45 - 14:45 Uhr
[Si] Grammatisches Lernen (Sek II)
Schwerpunkt Sek. II
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
[Si] Hadamar verstehen, vermitteln, erinnern: NS-„Euthanasie“ historisch aufarbeiten und literaturbasiert inklusiv didaktisch erschließen
Das Seminar verbindet dafür historische Grundlagenarbeit mit praxisorientierter Fachdidaktik. Im ersten Teil erarbeiten wir gemeinsam die ideologischen, politischen und institutionellen Voraussetzungen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen sowie die Geschichte der Tötungsanstalt Hadamar. Zudem widmen wir uns Textzeugnissen der NS-„Euthanasie“ und ihrem historischen Kontext und fragen, wie Literatur Gewaltgeschichte darstellt und welches Potenzial sie für historisches und literarisches Lernen sowie ethische Reflexion eröffnet.
Der zweite Teil ist projektorientiert: Auf Grundlage der erarbeiteten literatur- und geschichtsdidaktischen Erkenntnisse entwickeln Sie zielgruppenspezifische (literaturbasierte) Materialien und ein Vermittlungskonzept für eine Exkursion nach Hadamar mit besonderem Fokus auf heterogene Lerngruppen und inklusive Bildungssettings.
Die Exkursion findet am 28.11.2026 statt (ganztägig). Die Teilnahme daran ist verbindlich.
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009 | ||
[Si] Literaturgeschichte im Deutschunterricht Schwerpunkt Sek. II
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 103 | ||
Der diachrone Blick auf Literatur steht vor allem in der E- und der Q-Phase des Gymnasiums im Zentrum des Kompetenzbereichs „Sich mit Texten und Medien auseinandersetzen“ (Hess. Kultusministerium: Kerncurriculum gymnasiale Oberstufe. Wiesbaden: Hess. Kultusministerium 2022, S. 16). Die Bildungsstandards definieren als Anforderung, dass Schüler „diachrone und synchrone Zusammenhange zwischen literarischen Texten ermitteln und Bezüge zu weiteren Kontexten herstellen“ (ebd.) können; sie können darüber hinaus „relevante Motive, Themen und Strukturen literarischer Schriften, die auch über Barock und Mittelalter bis in die Antike zurückreichen können, vergleichen und in ihre Texterschließung einbeziehen“ (ebd.). Die Themenfelder sehen für Q1.1 „Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert – Literatur um 1800 und im frühen 19. Jahrhundert“ (ebd., S. 37) vor, für Q1.3 steht „exemplarische Naturlyrik vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ (ebd. S. 38) auf dem Programm. Weitere Inhalte sind: „literarische Texte der Aufklärung“ (Q1.5) (ebd.), „Darstellung von Wirklichkeit im Realismus“ (Q 2.4) (ebd., S. 42), „Epochenumbruch 19./20. Jahrhundert – literarische Moderne im frühen 20. Jahrhundert“ (Q3.2) (ebd., S. 45) sowie „Literarisches Leben der Gegenwart“ (Q4.1) (ebd., S. 48).
In der einschlägigen literaturdidaktischen Forschung setzt man sich seit langer Zeit intensiv mit der Frage nach dem Stellenwert literaturgeschichtlichen Wissens im Deutschunterricht und für das literarische Lernen auseinander. Daher wird im ersten Teil des Seminars die einschlägige Forschungsliteratur aufgearbeitet (die Texte werden in Stud.IP zur Verfügung gestellt). Im zweiten Teil des Seminars wird anhand exemplarischer Analysen lyrischer Texte aus verschiedenen Epochen vorgestellt, wie literaturgeschichtliches Wissen zum Verstehen literarischer Texte beiträgt.
Voraussetzung für einen Teilnahmeschein sind die regelmäßige Anwesenheit und die aktive Mitarbeit. Ein benoteter Leistungsnachweis wird durch eine Hausarbeit (Abgabe: 30.03.2027) erworben. Näheres dazu wird in der ersten Sitzung mitgeteilt.
Vorbereitende Lektüreempfehlung: Fingerhut, Karlheinz (2012): Didaktik der Literaturgeschichte. In: Bogdal, Klaus-Michael; Korte, Hermann (Hrsg.): Grundzüge der Literaturdidaktik. 6. Aufl. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 147-165.
[Si] Lyrik des Expressionismus als Gegenstand literarischen Lernens
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
In diesem Seminar widmen wir uns intensiv der expressionistischen Lyrik. Anhand ausgewählter Gedichte analysieren wir formale und stilistische Merkmale sowie inhaltliche Themen (Großstadterfahrung, Ich-Zerfall, u.v.m.) der Epoche des Expressionismus. Auch auditive und visuelle Umsetzungen der literarischen Texte sollen analysiert werden. Besonderes Augenmerk liegt im Kontext der Didaktik des literarischen Lernens auf der Erarbeitung von Unterrichtskonzepten: Es werden einerseits didaktisch-methodische Vorschläge aus fachdidaktischen Publikationen unter die Lupe genommen und andererseits selbst Ansätze entwickelt, wie man den Lerngegenstand im kompetenzorientierten Literaturunterricht der Sekundarstufe I und II binnendifferenziert behandeln kann.
Das Seminarthema erhält Relevanz durch seine Verankerung in den hessischen Abiturerlassen (z. B. von 2027): Die Literatur des Expressionismus ist fester Bestandteil der Qualifikationsphase und damit auch der Abiturprüfungen. Das Seminar eignet sich zudem nicht nur als Vorbereitung für den späteren Schulalltag, sondern auch für das Staatsexamen bzw. den B.A./M.A.-Abschluss.
Prüfungsleistung: Literaturdidaktische Seminararbeit (Abgabe am 15.03.2027)
Schwerpunkt Sek. II
[Si] Methoden des Literaturunterrichts - Schwerpunkt Sek I
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106 | ||
[Si] Schreibarrangements für den Deutschunterricht
Das Seminar behandelt den Zusammenhang von Schriebaufgaben und Schriebkompetenz. Einführend werden neuere Konzepte zu profilierten Schreibaufgaben und Schreibarrangements vorgestellt. Darauf aufbauend entwickeln die Studierenden in Projektgruppen von 4-6 Teilnehmer:innen ein eigenes Schreibarrangement und erproben es mit Schüler:innen.
Das Seminar besteht aus vier Blöcken:
Block I: 23.10.2026, 11-17 Uhr: Schreiben, Schreibaufgaben, Schreibarrangements – Theoretische Grundlagen
Block II 13.11.2026, 10-18 Uhr: Präsentation Konzepte Schreibarrangement
Block III 22.01.2027 10-18 Uhr: Präsentation Projekte
Block IV: 29.01.2027 10-18 Uhr: Präsentation Projekte
Schwerpunkt Sek. I
[Si] Schülertexte bewerten und KI im Deutschunterricht der Sekundarstufe II
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| zwei-wöchentlich Di. 14:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
Das vierstündige Seminar findet grundsätzlich zweiwöchentlich statt: am 13.10., 27.10., 10.11., 24.11. und 15.12.2026 sowie am 19.01. und 02.02.2027, jeweils von 14 bis 18 Uhr.
Schülertexte zu bewerten ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Deutschunterricht und zugleich eine, die angehende Lehrkräfte selten systematisch geübt haben. Texte von Lernenden müssen auf mehreren Ebenen differenziert beurteilt werden – und die Bewertung der verschiedenen Texten soll dabei nachvollziehbar und lernförderlich sein.
Dieses Seminar begegnet diesen Herausforderungen sowohl theoretisch als auch praktisch.
Dafür bearbeiten und reflektieren die Studierenden im Seminar zunächst selbst eine komplexe, materialgestützte und abiturrelevanten Schreibaufgabe. Auf dieser Basis analysieren und bewerten die Studierenden echte Schülertexte, die im Rahmen derselben Aufgabe entstanden sind.
Ein zweiter Schwerpunkt gilt der Frage, wie textgenerative KI schulisches Schreiben verändert: Was bedeutet ihr Einsatz für Schreibprozesse, Textprodukte und Bewertbarkeit? Gemeinsam wird zudem erprobt, wie textgenerative KI für automatisierte und lernförderliche Rückmeldungen genutzt werden kann.
[Si] Sprachforschung: Wie lassen sich sprachliche Phänomene untersuchen?
Schwerpunkt Sek. I
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210 | ||
[Si] Sprachstand verstehen, Lernende fördern: Diagnostik in Deutsch als Zweitsprache
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024 | ||
Sprachdiagnostik ist eine zentrale Voraussetzung für eine gezielte und bedarfsorientierte Sprachförderung von Lerner:innen mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Im Seminar werden Prinzipien der Förderdiagnostik in Bezug auf DaZ erarbeitet und ausgewählte Diagnoseverfahren erprobt sowie kriteriengeleitet bewertet. Dabei steht der Zusammenhang zwischen Sprachstandserfassung und darauf aufbauender Förderung im Mittelpunkt. Ziel ist es, Evaluationskompetenz im Umgang mit Diagnosetools zu entwickeln, um deren Eignung für unterschiedliche DaZ-Lerner:innen und Fördersettings einschätzen zu können.
Das Seminar richtet sich an Lehramtsstudierende und verbindet theoretische Grundlagen mit praktischer Erprobung. Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss des Lernmoduls DaZon (bis zum 22.10.2026) sowie eine Hospitation in einer Intensivklasse zu Beginn des Semesters (Zeitraum: 02.–13.11.2027), deren Organisation durch die Seminarleitung erfolgt.
[Si] Sprachwandel und sprachgeschichte in der Sek II
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Das Seminar bereitet darauf vor, sprachhistorische Inhalte kompetent im Unterricht der Sekundarstufe II zu vermitteln. Im Zentrum steht die didaktisch aufbereitete Beschäftigung mit Sprachwandelphänomenen des Deutschen. Grundlage des Seminars sind unterrichtsnahe Themen, wie sie bereits in Lehrerzeitschriften und didaktischen Materialien diskutiert wurden.
Schwerpunkt Sek. II !!!!
[Si] Ukraine digital - Literarisches Lernen mit aktueller KJL im handlungs- und produktionsorientierten Deutsch (Lektüreseminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: digital | ||
| nächster Termin: 05.10.2026 Uhr, Raum: digital | ||
Kinder- und Jugendliteratur (KJL) eröffnet vielfältige Möglichkeiten, gesellschaftliche Diversität, Migrationserfahrungen und Fragen von Zugehörigkeit literarisch zu verhandeln. Das Seminar beschäftigt sich daher mit Kinder- und Jugendmedien im postmigrantischen Kontext und nimmt insbesondere Darstellungen von Identität, Sprache, Diskriminierung, Erinnerung und gesellschaftlicher Teilhabe in den Blick.
Im Zentrum stehen die gemeinsame Lektüre und Analyse aktueller Kinder- und Jugendromane sowie deren Bedeutung für einen diversitätssensiblen Literaturunterricht. Dabei werden literaturdidaktische Perspektiven auf postmigrantische Gesellschaften mit Fragen ästhetischen Lernens, literarischer Kompetenzförderung und digitaler Rezeptions- und Vermittlungsformen verbunden.
Die folgenden Werke sind obligatorisch für das Seminar zu lesen:
• „Badjens“ von Delphine Minoui (2024)
• „The Hate U Give“ von Angie Thomas (2017)
• „Pembo“ von Ayşe Bosse (2021)
• „Kanak Kids“ von Anna Dimitrova (2024)
Im Fokus des Seminars stehen:
• die Analyse literarischer und medialer Darstellungen postmigrantischer Lebenswelten,
• Fragen von Mehrsprachigkeit, Rassismuskritik und Zugehörigkeit,
• sowie Möglichkeiten der Didaktisierung im Deutschunterricht.
Bitte achten Sie darauf, dass das Angebot ausschließlich digital stattfindet und wir einen Blocktag neben den wöchentlichen Sitzungen benötigen, um die nicht deckungsgleichen Semesterzeiten aufzufangen. Alle Termine werden rechtzeitig über das evv bekannt gegeben.
[Si] Verfolgung und Völkermord in der Literatur: Selbstzeugnisse von Sinti und Roma in der Bildungsarbeit
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal) | ||
Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare ⇑
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar A - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar B - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar C - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar D - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar E - L1
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 026 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 026 | ||
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar F - L2/L3
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar G - L2/L3
Auswertungsseminar ⇑
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar A - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar B - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar C - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar D - L1
[Pra] Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare und Auswertungsseminar E - L1
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, G 026 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 026 | ||


