Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Klassische Archäologie - Kombinations-Bachelorstudiengänge "Klassische Archäologie" (Studienbeginn bis Sommersemester 2022)
Veranstaltungen
Basismodule ⇑
Modulauswahl siehe Studienverlaufspläne.
Einführung in die Klassische Archäologie ⇑
Zweisemestrig: LV 1 (Teil 1) wird im Wintersemester angeboten, LV 2 (Teil 2) im Sommersemester.
LV 2: Vorlesung: Einführung in die Klassische Archäologie, Teil 2
Praxis der Klassischen Archäologie ⇑
Zweisemestrig: LV 1 (Teil 1) wird im Wintersemester angeboten, LV 2 (Teil 2) im Sommersemester.
Antike Welt I ⇑
Wird im Wintersemester angeboten.
Antike Welt II ⇑
Wird im Sommersemester angeboten.
LV 1: Vorlesung: Einführung in die antike Literatur, Teil 2
LV 2: Vorlesung: Einführung in die römische Geschichte
Sprachmodul: Alte Sprachen ⇑
Für Studierende im Hauptfach (80 CP, 70 CP) ohne Sprachkenntnisse: zwei Veranstaltungen aus der Gruppe Griechisch I (wird im Wintersemester angeboten), Griechisch II (wird im Sommersemester angeboten), Latein I, Latein II.
Griechisch II
[Spr Kurs] Griechisch 2 (Graecum) (AfK-Nr. 290)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 07:45 - 10:00 Uhr | Phil. I, G 025 | |
| wöchentlich Do. 07:45 - 10:00 Uhr | Phil. I, G 025 | |
| nächster Termin: 18.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025 | ||
Latein I
Latein II
[Spr Kurs] Latein 2 (AfK-Nr.: 288)
| regelmäßige Termine ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 07:30 - 10:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| wöchentlich Do. 07:30 - 10:00 Uhr | Phil. I, G 233 | |
| nächster Termin: 18.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 233 | ||
Der Latein-2-Kurs knüpft unmittelbar an den Latein-1-Kurs an und behandelt die übrigen Lektionen des Lehrwerks "Lingua Latina" (Lkt. 19-25). Im zweiten Teil der Veranstaltung werden wir uns dann in Vorbereitung auf die Klausurleistung sukzessive in lateinische Originallektüre Ciceros einarbeiten - dazu gehören auch Exkurse zu den geschichtlichen Backgrounds seiner Reden. Für die Teilnahme an der Klausur ist die Anschaffung eines lateinischen Lexikons (bevorzugt des Stowassers) dringlichst empfohlen!
Die Lehrveranstaltung wird wie ein Seminar abgehalten, d. h. die Vorbereitung von Hausaufgaben sowie die Nachbereitung der Lehrinhalte ist Voraussetzung zur Teilnahme sowie zum Erlernen der Grundzüge der lateinischen Sprache. Mitarbeit wird vorausgesetzt
Kernphasenmodule ⇑
Thematische Vorlesung ⇑
Thematisches Seminar ⇑
Thematische Übung ⇑
Praxis- und Vertiefungsmodule ⇑
Modulauswahl siehe Studienverlaufspläne.
Klassische Archäologie in der Anwendung ⇑
Übung
[Ü] Visuelle Botschaften im Hosentaschenformat: Münzen als archäologische Objekte (Analyse und Vermittlung) (AfK-Nr.: 638)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, B 025 | |
| nächster Termin: 20.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 025 | ||
Exkursion ⇑
LV 1: Übung
[Ü] Exkursionsvorbereitung: Pompeji
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, G 333 | |
| nächster Termin: 18.05.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333 | ||
Die Vesuvstädte sind in der archäologischen Forschung zugleich Muster- und Problemfälle. Fragen nach der „Momentaufnahme 79 n. Chr.“, nach dem Verhältnis von Erhaltungszustand und Rekonstruktion sowie nach der Selektivität der Überlieferung werden im Seminar vorbereitet und vor Ort kritisch überprüft. Für die Studierenden ergibt sich so ein Einblick in den Forschungsprozess selbst: Hypothesen, Methoden und Deutungen werden an den Befunden überprüfbar.
Darüber hinaus erlaubt die Exkursion, unterschiedliche Materialgruppen in ihrer Verzahnung zu untersuchen: Architektur, Inschriften, Kleinfunde und Bildwerke werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Bestandteile eines komplexen urbanen Systems. Dadurch lernen die Studierenden, Befunde interdisziplinär auszuwerten und Quellengattungen methodisch aufeinander zu beziehen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reflexion archäologischer Dokumentations- und Restaurierungsgeschichte. Pompeji ist ein Paradebeispiel für wechselnde Grabungstechniken, Restaurierungsansätze und Präsentationsstrategien seit dem 18. Jahrhundert. Die Exkursion bietet Gelegenheit, diese Schichten der Forschungsgeschichte vor Ort sichtbar zu machen und kritisch zu diskutieren, wie frühere Entscheidungen die heutige Wahrnehmung der Stadt prägen.
Zugleich eröffnet die Arbeit im Archäologischen Nationalmuseum Neapel Einblicke in Fragen der Sammlungsgeschichte, Konservierung und Musealisierung. Studierende können dabei nachvollziehen, wie die Verlagerung von Funden aus ihrem ursprünglichen Kontext in die Museumspräsentation neue Interpretationsmöglichkeiten, aber auch Verzerrungen erzeugt.
Die Exkursion trägt somit nicht nur zur Vertiefung des inhaltlichen Fachwissens bei, sondern schult die Studierenden in einem forschungsorientierten, kritisch-reflektierenden Umgang mit archäologischen Quellen und deren Rezeption.
LV 2: Exkursion
[Ex] Exkursion: Pompeji
Im Zentrum der Exkursion steht die unmittelbare Analyse archäologischer Befunde vor Ort. In Pompeji werden Architektur, Ausstattungselemente, Inschriften und Bildwerke in ihrem konkreten räumlichen Zusammenhang untersucht. Ziel ist es, Funde nicht isoliert zu betrachten, sondern sie im Gefüge von Haus, Straße und Stadt funktional und sozial zu verorten.
Dabei werden zentrale Forschungsfragen direkt am Material überprüft. Die Studierenden lernen, Beobachtungen präzise zu formulieren, unterschiedliche Quellengattungen aufeinander zu beziehen und Interpretationen aus dem Kontext heraus zu entwickeln.
Der Besuch des Archäologischen Nationalmuseums Neapel ergänzt die Arbeit im Stadtraum um die kritische Reflexion von Kontextverlust und Musealisierung. So verbindet die Exkursion befundnahes Arbeiten mit methodischer Präzision und schärft den Blick für die Bedeutung archäologischer Kontexte.


