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Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2026/27

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Angebote des FB 04: für "Gasthörende" - Philosophie

Veranstaltungen

   

[Vl] Einführung in das philosophische Argumentieren  (AfK-Nr.: 398)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 003
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 003

Kommentar:

Die Tätigkeit des Philosophierens besteht im Kern darin zu argumentieren. Was genau sind jedoch überhaupt Argumente? Vor allem: Was sind gute und was sind schlechte Argumente? Und wie lassen sich Argumente rekonstruieren, selbst entwickeln und auch kritisieren?
Die Vorlesung dient als Einführung in das philosophische Argumentieren. Wir werden einflussreiche Argumentformen diskutieren, aber auch Fehlschlüsse und ‚Werkzeuge‘ rund um das Argumentieren wie etwa die Unterscheidung zwischen Ursachen und Gründen und die Rolle von Gedankenexperimenten.

Prüfungsform: Klausur


[Vl] Einführung in die praktische Philosophie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 003
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 003

Kommentar:

Mit der Kenntnis und Analyse von klassischen und zeitgenössischen Positionen der praktischen Philosophie werden nicht nur ideengeschichtliche und systematische Grundkenntnisse erworben, die für das weitere Studium unerlässlich sind, sondern auch das Verständnis von und der Umgang mit philosophischen Argumenten geschult. Die Vorlesung führt in grundlegende Fragen, Probleme und Methoden der praktischen Philosophie ein und ist in drei Teile gegliedert:
i) Grundlegende Fragen: Was ist praktische Philosophie (nicht)?
ii) Paradigmatische Theorien: Tugendethik, Deontologie, Utilitarismus und Kontraktualismus
iii) Ausgewählte Anwendungsbereiche: Amoralismus als Problem der Moral(philosophie), Moralität und gutes Leben, Ethik am Anfang und Ende des Lebens, Ethik nichtmenschlicher Entitäten, Politische Ethik

Zur Vorbereitung geeignet:
Dieter Birnbacher: Analytische Einführung in die Ethik, Kap. 1, Berlin 2007


[Vl] Einführung in die Theoretische Philosophie  (AfK-Nr.: 401/402)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 003
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 003

Kommentar:

Die Vorlesung soll in einige zentrale Themenkomplexe der Theoretischen Philosophie einführen. Vier Fragen werden dabei im Mittelpunkt stehen: (a) Was ist (Theoretische) Philosophie (b) Was ist Wahrheit? (c) Was zeichnet Wissen und Wissenschaft aus? (d) Was charakterisiert Sprache, und was heisst es, dass (sprachliche) Äußerungen etwas bedeuten?


[Si] Habermas  (AfK-Nr.: 413/414)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Der Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas gilt auch posthum als eine der wichtigsten Stimmen in öffentlichen Debatten des 20. und 21. Jahrhunderts. Im Seminar werden wir uns grundlegend mit dem Frühwerk auseinandersetzen.
Zunächst verschaffen wir uns einen Überblick über die Kritische Theorie anhand des Aufsatzes „Traditionelle und kritische Theorie“ (Horkheimer 1937). Anschließend lesen wir die Monographie „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ (Habermas 1962). Das Seminar wird entweder durch den Essay „Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit und die deliberative Politik“ (Habermas 2022) oder durch einzelne Vorlesungen aus „Der philosophische Diskurs der Moderne“ (Habermas 1985) ergänzt.
Zur Teilnahme wird kein besonderes Vorwissen vorausgesetzt. Die eigenständige Lektüre außerhalb der Seminarstunde sowie Vor- und Nachbereitung ist obligatorisch.
Die Anschaffung der Monographie wird empfohlen. Ein Semesterapparat in der Bibliothek wird eingerichtet.

Literatur:
Habermas, Jürgen (1962): Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft. Suhrkamp: Frankfurt am Main (Publikationsjahr egal, nach 1991 empfohlen) -> zur Anschaffung empfohlen.
Habermas, Jürgen (1985): Der philosophische Diskurs der Moderne, Suhrkamp: Frankfurt am Main.
Habermas, Jürgen (2022): Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit und die deliberative Politik, Suhrkamp: Berlin.
Horkheimer, Max (1937): Traditionelle und kritische Theorie: Fünf Aufsätze, Fischer: Frankfurt am Main


[Si] Menschenwürde und Menschenrechte  (AfK-Nr.: 413/414)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116

Kommentar:

In diesem Seminar wollen wir uns nicht den Standard-Texten der (analytisch-)philosophischen Menschenrechts- und Menschenwürdeschule widmen. Stattdessen wollen wir nachvollziehen, was verloren geht, wenn wir stets auf die immergleichen Texte schauen. Menschenrechte, das sind einer unkontroversen Intuition nach doch diejenigen Rechte, die Menschen haben, einfach, weil sie Menschen sind. Ein Blick in die Welt und in einen Großteil der philosophischen Literatur bringt allerdings nichts als Ernüchterung: Weder in der Begründung noch in der Praxis haben alle Menschen Menschenrechte, einfach, weil sie Menschen sind. Woran liegt das? Im Seminar werden wir verschiedene Erklärungsansätze nachvollziehen: Wir werden über „den Menschen“ (Anthropologie, Höffe) und über „das Menschliche“ (Lebensphilosophie, Agamben) der Menschenrechte sprechen. Wir werden die „dunklen Seiten der Menschenrechte“ (O’Neill) beleuchten und darüber nachdenken, was es eigentlich heißt, Menschenrechte zu beanspruchen (Camus, Shklar). Schließlich werden wir die Menschenwürde in ihren Momenten der brutalsten Zerstörung suchen (Holocaust-Literatur, Améry) und den Menschen nach seinem Platz in der weltlichen Ordnung befragen (Ideengeschichte der Menschenwürde).

Weil dieses Seminar als eine Kritik am analytischen Menschenrechts- und Menschenwürdediskurs zu verstehen ist, wird der Dozent jene wichtigsten Positionen aufbereitet nachzeichnen, sodass kein Vorwissen benötigt wird. Es wird die Möglichkeit geben, neben klassischen Hausarbeiten und Essays auch ein Portfolio einzureichen. Im Laufe des Seminars werden wir Gruppenarbeiten in Text-Expert:innengruppen durchführen.

Das Ziel des Seminars lässt sich wohl am besten an einer kürzlichen Feststellung von Adam Etinson illustrieren. Im Seminar wollen wir nachvollziehen, dass „the [human rights] debate is as much about the nature and limits of philosophy as it is about human rights” (Etinson, A. (2018): Introduction. In: Etinson, A. (Hg.): Human Rights. Moral or Political? Oxford University Press, 1-38, hier S. 5).


[Si] TL;DR? Die kürzesten Aufsätze aus der theoretischen Philosophie  (AfK-Nr.: 407/408)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 117
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 117

Kommentar:

Viele der berühmtesten Werke der Philosophie sind dicke Bücher. Manchmal kommt gute Philosophie aber auch mit wenigen Sätzen aus. In diesem Seminar werden wir einige der kürzesten Aufsätze aus der theoretischen Philosophie lesen. Wir lesen dabei nur Texte, die in philosophischen Fachzeitschriften erschienen sind. Die Themen, die uns begegnen werden, stammen aus unterschiedlichen Gebieten der theoretischen Philosophie, vor allem aus Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie, Logik und Metaphysik. Es geht unter anderem um Wissen, Vagheit, Kausalität, logisches Schließen, philosophische Rätsel und Paradoxien, die Frage, ob ein Wal ein Fisch ist, und die Frage, was die beste Frage ist.

Das Seminar richtet sich an alle, die Interesse an Fragen der theoretischen Philosophie haben und Freude am Lesen und Schreiben von kurzen Texten.

Die Texte, die wir lesen werden, sind alle (oder zumindest fast alle) auf Englisch. Der Plan ist, dass wir die Texte gemeinsam im Seminar lesen. Als Vor- und Nachbereitung werden wir über das, was wir im Seminar gelesen haben, weiter nachdenken und uns außerdem darin üben, selbst kurze philosophische Texte zu schreiben.


[Si] Was können wir wissen?  (AfK-Nr.: 403/404)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 113
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 113

Kommentar:

Seit Menschen Philosophie treiben, quält die Frage, was wir wissen können – und ob wir strenggenommen überhaupt etwas wissen können. Haben wir nicht letztlich meist nur sehr vorläufige Meinungen, die kaum belastbarer sind als halbwegs gut begründete Vermutungen? Gilt das nicht zumindest für etliche wichtige Bereiche – etwa für unsere Meinungen über die objektive Beschaffenheit der Natur oder auch über das, was andere Menschen denken und fühlen (das sogenannte ‚Fremdpsychische‘)?
Die Geschichte ist voller einflussreicher skeptischer Argumente, die zeigen sollen, dass wir sehr viel weniger wissen können, als optimistisch Gestimmte unter uns anzunehmen geneigt sind. Etliche dieser Argumente sind auf den ersten (und zweiten) Blick durchaus herausfordernd. Eine Beschäftigung mit ihnen verrät einiges über unsere ‚epistemische Situation‘ – und sei es letztlich dadurch, dass wir nachvollziehen, inwiefern diese Argumente am Ende (voraussichtlich) doch scheitern.
Im Seminar werden wir wichtige skeptische Argumente aus der Geschichte der Philosophie kennenlernen und zeitgenössische Antworten auf diese skeptischen Herausforderungen prüfen. Dabei werden wir auch immer die aktuelle gesellschaftliche Relevanz der Diskussion unserer ‚epistemischen Situation‘ mitbedenken: Denn die in den letzten Jahren um sich greifende Wissenschaftsfeindlichkeit greift nicht selten skeptische Motive auf (wenn auch auf oberflächliche Weise) und bedient – und fördert – oft genug eine vage ‚skeptische Grundstimmung‘.


[Si] Weder für die Schule noch für das Leben – zur Funktion der Pädagogik im Kapitalismus  (AfK-Nr.: 413/414)
Durchführung: Block
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Di. 15.12.2026,12.00 - 14.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 012
Mi. 24.02.2027,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 25.02.2027,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 03.03.2027,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 04.03.2027,10.00 - 16.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Kaum ein Wahlkampf kommt ohne die immer selbe Behauptung aus: Bildung ist von überragender Bedeutung! Die Schulen aber sind marode und ungerecht, Lehrkräfte überlastet und Schüler*innen den Anforderungen der Gegenwart angeblich immer weniger gewachsen. Seit Jahrzehnten wird deshalb ein bildungspolitischer Aufbruch angekündigt. Nur der Aufbruch selbst bleibt zuverlässig aus.
Das lässt sich schwerlich mit der allgemeinen Langsamkeit demokratischer Politik oder einer schwierigen ökonomischen Lage erklären. Wo ein politisches Ziel tatsächlich als dringlich gilt, können demokratische Staaten innerhalb kürzester Zeit Milliarden mobilisieren, Produktionskapazitäten ausbauen und erhebliche gesellschaftliche Ressourcen in eine neue Richtung lenken – wie die kurzfristige Mobilisierung gewaltiger Summen nach der „Zeitenwende“ für die Aufrüstung zeigt. Wenn eine vergleichbare Mobilisierung im Bildungswesen trotz des ständig beschworenen Notstands ausbleibt, liegt ein anderer Verdacht nahe: Vielleicht funktionieren Schulen gar nicht so schlecht. Vielleicht erfüllen sie ihre gesellschaftliche Aufgabe sogar ziemlich zuverlässig. Nur besteht ihre gesellschaftliche Funktion dann offenbar in etwas anderem als in der freien Entfaltung junger Menschen.
In diesem Seminar werden Texte gelesen, die Pädagogik und Lehranstalten nicht von ihren normativen Versprechen her betrachten, sondern nach ihrem Beitrag zur Reproduktion der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung fragen. Zu den unterschiedlichen Diagnosen gehören: Schulen sortieren Menschen nach Leistung, verteilen Berechtigungen und weisen ihnen unterschiedliche gesellschaftliche Laufbahnen zu. Sie organisieren Lernen in Konkurrenz, gewöhnen an fremdgesetzte Anforderungen und machen individuellen Erfolg wie individuelles Scheitern zurechenbar. Dabei bedienen sie sich jener Mittel, die ihren erklärten Bildungszielen widersprechen: Selbstständigkeit soll unter Zeitdruck entstehen, Lernbereitschaft durch Notendruck, Kooperation unter Konkurrenzbedingungen und Mündigkeit durch die Unterwerfung unter institutionell gesetzte Anforderungen.
Diese Widersprüche sind nicht bloß der Preis, den eine Institution mit besten Intentionen für ihre praktische Umsetzung zahlen muss. Das Seminar untersucht, inwiefern Konkurrenz, Selektion, Disziplinierung und Ideologisierung nicht Fehlentwicklungen, sondern am Ende Funktionen des Bildungswesens im Kapitalismus sind. Nur am Rande wird es daher um die Frage gehen, wie Pädagogik innerhalb der bestehenden Gesellschaft besser, gerechter oder inklusiver gestaltet werden könnte. Im Zentrum steht eine Fundamentalkritik der Pädagogik und ihrer gesellschaftlichen Institutionen. Am Ende stellen wir uns grundsätzlich die Frage nach einer emanzipativen Pädagogik und danach, wie sie implementiert werden kann.
Mögliche Seminarliteratur (Auswahl steht noch aus)
• Karl Marx: ausgewählte Texte zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Reproduktion
• Talcott Parsons: „Die Schulklasse als soziales System“
• Louis Althusser: „Ideologie und ideologische Staatsapparate“
• Siegfried Bernfeld: Sisyphos oder die Grenzen der Erziehung
• Theodor W. Adorno: „Theorie der Halbbildung“
• Michel Foucault: Auszüge aus Überwachen und Strafen
• Heinz-Joachim Heydorn: Auszüge aus Über den Widerspruch von Bildung und Herrschaft
• Samuel Bowles und Herbert Gintis: Schooling in Capitalist America: Educational Reform and the Contradictions of Economic Life
• Freerk Huisken: Erziehung im Kapitalismus. Von den Grundlügen der Pädagogik und dem unbestreitbaren Nutzen der bürgerlichen Lehranstalten
• Paulo Freire: Auszüge aus Pädagogik der Unterdrückten
• bell hooks: Auszüge aus Teaching to Transgress. Education as the Practice of Freedom
• Elizabeth Ellsworth: „Why Doesn’t This Feel Empowering? Working Through the Repressive Myths of Critical Pedagogy“

Das Seminar findet als Blockseminar statt. Die Vorbesprechung muss leider außerhalb der Kernlehrzeiten liegen und findet deshalb abends statt. Bei Bedarf kann diese online stattfinden. Er wird in der letzten Woche vor Weihnachten stattfinden. Uhrzeit und Länge der Blocktermine sind verhandelbar.


[Si] Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Feministische Perspektiven auf die Zukunft  (AfK-Nr.: 413/414)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 102
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 102

Kommentar:

Das Seminar soll einen positiven und konstruktiven Blick auf die Zukunft richten und u.a. folgende Fragen diskutieren: Welche gesellschaftlichen Narrative gibt es über die Zukunft bestimmter Personen (z.B. behinderter und trans* Personen)? Wie wollen wir (gerade für Personen, denen ihre Zukunft abgesprochen wird) die Zukunft gestalten? Wie sieht eine Zukunft ohne patriarchale Familienstrukturen, restriktive Gender-Praktiken, Kapitalismus, Gefängnisse, Polizei, etc. aus? Wie gestalten wir Community-basierte Care-Praktiken? Welche Arten von Beziehungen wollen wir führen? Was ist die Zukunft marginalisierter Philosophie?
Das Seminar soll sich damit von dem oftmals abstrakten Fokus der Philosophie lösen und konkrete Konzepte des Zusammenlebens sowohl im Rahmen aktueller Unterdrückung als auch nach dem Überwinden von cis-hetero patriarchalen, ableistischen, kapitalistischen, rassistischen, kolonialen, etc. Strukturen entwickeln.


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