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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2026

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Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Grundwissenschaften - Module Soziologie

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[P Si] Bildung und Soziales
Proseminare des gleichen Titels können nicht ein zweites Mal besucht werden!
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 119
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Soziologen befassen sich mit gesellschaftlichen Aspekten von Bildung. Bildung wird in sozialen Kontexten, in der Schule oder an anderen Bildungsorten, vermittelt. Dabei überschneiden sich Sozialisations-, Erziehungs- und Bildungsprozesse mit Aspekten sozialer Ungleichheit. Bildung ist ein Statuskriterium bzw. -symbol, eröffnet Zugänge, Verwirklichungs- und Lebenschancen, gilt sog. postindustriellen Dienstleistungs- und Wissensgesellschaften sogar als wichtigste volkswirtschaftliche Ressource. Zu klären ist die Frage, wer wie und warum welchen Bildungsstatus erlangt, denn der Blick auf gesellschaftliche Aspekte von Bildung verdeutlicht, dass nicht allein persönliche Leistungen über Erfolg und Misserfolg entscheiden, sondern auch sozialbiographische Ausgangslagen, milieutypische Dispositionen, stereotype Etikettierungsprozesse, institutionelle Regelungen, organisatorische Strukturen und politische Rahmenbedingungen Einfluss auf das Bildungsschicksal von Menschen haben.

Literatur u. a.: Bauer, Ullrich; Bittlingmayer, Uwe H. & Scherr, Albert (Hrsg.) (2012): Handbuch Bildungs- und Erziehungssoziologie. Wiesbaden: Springer VS.

Themen:
00. Methoden
01. Sozialisation, Erziehung und Bildung
02. Habitus und heimlicher Lehrplan
03. Bildungsentscheidungen als rationale Wahl
04. Bildungsexpansion und Bildungskatastrophen
05. Geschlechtstypische Bildungsmuster
06. Migrationshintergründe
07. Institutionelle Zwänge und Diskriminierung
08. Lehrergewalt und Etikettierung
09. Lehrer-, Schüler- und Cybermobbing
10. Schulabsentismus
11. Schulsozialarbeit

Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.


[P Si] Bildungsorte des Betrugs
Proseminare des gleichen Titels können nicht ein zweites Mal besucht werden!
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 119
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

Bildungsorte des Betrugs - im Sinne von Sozialisationskontexten und Kontexteffekten, Anreiz- und Kontrollsystemen - gibt es überall, nicht nur in Schule und Hochschule. Umso erstaunlicher ist, dass sich Bildungssoziolog*innen nur wenig für diese Thematik interessieren. Meist erst, wenn ein Rumor zum Radau wird, das Kind also bereits in den Brunnen gefallen ist, horchen wir auf und wundern uns (über falsche Doktoren oder Gammelfleisch). Es gibt sie aber, die soziologische Betrugsforschung, auch Fraudologie genannt, welche zudem Betrug im Sozialisations- und Bildungskontext fokussiert: schulisches Mogeln, Plagiate in Hausarbeiten, Betrug in der Wissenschaft, in Politik und Medien etc. Die soziologische Betrugsforschung versucht dabei - so gut es jeweils möglich ist - Skandalisierungen zu vermeiden. Jene und andere Betrugsphänomene - in Sport, Politik, Religion, Medien, Wirtschaft und Gemeinschaft - sind Gegenstand der Veranstaltung und soziologisch zu erklären. Die soziologische Perspektive ist pädagogisch recht praktisch; man lernt mit den Betrügereien anderer (reflexiv) sowie den eigenen (selbstreflexiv) umzugehen.

Literatur u. a.: Ottermann, Ralf (2000): Soziologie des Betrugs. Hamburg: Verlag Dr. Kovac.

Themen:
00. Methoden
01. Betrug aus soziologischer Sicht
02. Soziale Gründe des Betrugs
03. Gesellschaftliche Reaktionen auf Betrug
04. Betrug im Sport
05. Schulischer Betrug
06. Betrug in der Wissenschaft
07. Betrug in Politik und Religion
08. Massenmedialer Betrug
09. Betrug in der Wirtschaft
10. Betrug in der Gemeinschaft
11. Whistleblowing

Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.


[P Si] Bildungsungleichheiten und Schule
Die Veranstaltung beginnt in der zweiten Semesterwoche am 22.04.2026.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 22.04.2026
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil II, E 106
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 106

[P Si] Die gespaltene Gesellschaft? Sozialer Konflikt in Demokratie, Gesellschaft und Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 002
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

"Wo verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Interessen, Einstellungen und Identitäten aufeinandertreffen, bleibt Konflikt oft nicht aus. Soziologisch betrachtet erfüllen soziale Konflikte häufig wichtige integrative gesellschaftliche Funktionen. Auch aus demokratischer Perspektive gehört Konflikt zu einer gesunden, pluralistischen Demokratie dazu. Gleichzeitig werden Konflikte zur Herausforderung für das gesellschaftliche Zusammenleben, wenn sie zu Spaltung, Ausgrenzung oder gar Gewalt führen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns aus interdisziplinärer Perspektive mit klassischen und zeitgenössischen Theorien zu sozialen Konflikten. Wir betrachten unterschiedliche Arten von Konflikten, unterschiedliche Erklärungsansätze und ihre Bedeutung für Demokratie und Gesellschaft.
Aufbauend auf den klassischen Theorien setzen wir uns im zweiten Teil mit aktuellen gesellschaftlichen Trends wie Polarisierung und Identitätspolitik auseinander. Wir diskutieren unter anderem, welche Auswirkungen diese auf den schulischen Alltag haben und wie politische und schulische Bildung mit gruppenbezogenen Konflikten umgehen und zu deren konstruktiver Bearbeitung beitragen kann.
Das Seminar findet auf Deutsch statt; wir werden allerdings auch teilweise englische Texte lesen. Die Bereitschaft, sich (auch) mit englischsprachiger Literatur auseinanderzusetzen, ist daher eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar."


[P Si] Digitale Kompetenz. Medienbildung im Kontext von Schule und Gesellschaft
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 101
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 101

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

Wie verändern digitale Medien das Lernen, Lehren und unsere Kommunikation im Jugendalter? In diesem Seminar setzen wir uns mit grundlegenden Konzepten kritischer Medienbildung auseinander, von der Medienkompetenz, über die digitale Bildung bis zum kritisch-reflexivem Medieneinsatz im Schulkontext. Anhand aktueller Fragestellungen – etwa zu KI im Klassenzimmer, Datenschutz oder Social Media – entwickeln wir gemeinsam ein fundiertes Verständnis digitaler Kompetenzen für die Praxis. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte auf eine reflektierte und souveräne Mediennutzung im Unterricht vorzubereiten.


[P Si] Familie - eine Lebensform im Umbruch?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil II, E 207
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 207

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

Die Pluralisierung und Individualisierung von Haushalts- und Familienformen ist ein Kennzeichen der Veränderung privater Lebensformen im 21. Jahrhundert. Gemeint sind damit der Verlust des Monopols der bürgerlichen Familie, eine Lockerung und Differenzierung der Formen des privaten Zusammenlebens sowie eine Verringerung der sozialen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Gegenstand der Veranstaltung sind daher u.a. Partnerwahl, Heirat und Familie im Wandel der Zeit, der Wandel der Vater- und Mutterrolle, die Beziehungsmuster zwischen den verschiedenen Generationen oder was uns der Essalltag über eine Familie verrät. Die pluralen Lebensformen werden zudem auf Begleitumstände wie Mobilisierung und Globalisierung, Digitalisierung und Individualisierung hin beleuchtet. Sich mit den realen Lebensumständen von Familien zu beschäftigen, bedeutet dabei auch, auf die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Karriere und Familie einzugehen sowie Kriterien von Lebensqualität zu bestimmen. Bestanden wird der Kurs über einen Referatsbeitrag (mit ausführlicher Präsentation/Dokumentation sowie KI-Reflexion).


[P Si] Gewalt und Schule
Proseminare des gleichen Titels können nicht ein zweites Mal besucht werden!
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2026
wöchentlich Fr. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 119
nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

Im Zuge des sog. Zivilisationsprozesses wurde Gewalt staatlicherseits zunehmend monopolisiert. Mit Entstehung des staatlichen Gewaltmonopols bekam auch die Schule – trotz Schulpflicht und der Möglichkeit, mit negativen Sanktionen, also Gewalt auf abweichendes Verhalten zu reagieren – gewaltpräventive Aufgaben zugewiesen. Staatliche Definitionsleistungen und zivilgesellschaftliche Thematisierungserfolge führten andererseits zur Diskreditierung einer Reihe von vormals als mehr oder minder unproblematisch erachteten Gewaltformen. Zumal familiale, schulische und Jugendgewalt wurden zunehmend psychiatrisiert oder kriminalisiert. Hier soll Schule intervenieren. Selbst ethnisierte und politische Gewalt sollen im Rahmen des gewaltpräventiven Bildungs- und Erziehungsauftrags thematisiert werden. Folgt man Medien und Politikern, so gelingt das nur unzureichend. Wie aber - legt man einen wertneutralen, ordnungsschaffenden sowie -widrigen Gewaltbegriff zugrunde - gestaltet sich der Zusammenhang von Gewalt und Schule aus soziologischer Sicht auf Blickfelder ihrer Makro-, Meso- und Mikroebene?

Literatur u. a.: Heitmeyer, Wilhelm & Schröttle, Monika (Hrsg.) (2006): Gewalt. Beschreibungen, Analysen, Prävention. Bonn: bpb.

Themen:
00. Methoden
01. Gewaltbegriffe
02. Schulische Zwänge
03. Pädagogische Kuriositäten
04. Schülergewalt
05. Mobbing in der Schule
06. Amok an Schulen
07. Gewalt in der Familie
08. Geschlecht und Gewalt
09. (Ethnisierte) Jugendgewalt
10. Politische (Gegen-)Gewalt
11. Medien und Gewalt

Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.


[P Si] Nachhaltigkeit aktiv an Schulen gestalten: sozialökologische Transformation in der Praxis
Termine für die Blockveranstaltungen werden zeitnah mitgeteilt.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
k.A.

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

Im Zentrum des Blockseminars steht die Entwicklung und Umsetzung von Workshop-Formaten, die in der schulischen Unterrichtspraxis verschiedene Themenstellungen von Nachhaltigkeit für Schülerinnen und Schüler erfahrbar machen (z.B.: Ernährung, Mobilität, Mediennutzung, politische Partizipation u.a.). Neben und mit der Herstellung von Wissen wird dabei insbesondere auf die Handlungsfähigkeit von SuS abgezielt. Die Studierenden führen die erarbeiteten Workshops in einer kooperierenden Schule durch und gewinnen damit auch selbst praktisch nutzbare Erfahrungen und Kompetenzen.


[P Si] Nachhaltigkeit in Schule und Gesellschaft: Perspektiven und Spannungsfelder
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, E 101
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 101

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem

Nachhaltigkeit:
Verständnis von Nachhaltigkeit, nachhaltiger Entwicklung und/oder den SDG allgemein


Kommentar:

Die Veranstaltung behandelt Nachhaltigkeit als gesellschaftliches Orientierungs- und Gestaltungsfeld, in dem Vorstellungen von Wissen, Verantwortung und Zukunft sozial ausgehandelt und institutionell gerahmt werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Nachhaltigkeit im Wechselspiel von Schule und Gesellschaft befördert, verhandelt und verortet wird. Der Fokus liegt dabei auf unterschiedlichen Perspektiven, möglichen Spannungsfeldern sowie den Formen, in denen Nachhaltigkeit in Bildungs- und Gesellschaftskontexten reflektiert, praktiziert und strukturiert wird. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.


[P Si] Nachhaltigkeit in Schule und Gesellschaft: Perspektiven und Spannungsfelder
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil II, E 101
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 101

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem

Nachhaltigkeit:
Verständnis von Nachhaltigkeit, nachhaltiger Entwicklung und/oder den SDG allgemein


Kommentar:

Die Veranstaltung behandelt Nachhaltigkeit als gesellschaftliches Orientierungs- und Gestaltungsfeld, in dem Vorstellungen von Wissen, Verantwortung und Zukunft sozial ausgehandelt und institutionell gerahmt werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Nachhaltigkeit im Wechselspiel von Schule und Gesellschaft befördert, verhandelt und verortet wird. Der Fokus liegt dabei auf unterschiedlichen Perspektiven, möglichen Spannungsfeldern sowie den Formen, in denen Nachhaltigkeit in Bildungs- und Gesellschaftskontexten reflektiert, praktiziert und strukturiert wird. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.


[P Si] Schulsozialarbeit: empirische Befunde, theoretische Reflexionen
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil II, E 207
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 207

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

Die Pluralisierung und Individualisierung von Haushalts- und Familienformen ist ein Kennzeichen der Veränderung privater Lebensformen im 21. Jahrhundert. Gemeint sind damit der Verlust des Monopols der bürgerlichen Familie, eine Lockerung und Differenzierung der Formen des privaten Zusammenlebens sowie eine Verringerung der sozialen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Gegenstand der Veranstaltung sind daher u.a. Partnerwahl, Heirat und Familie im Wandel der Zeit, der Wandel der Vater- und Mutterrolle, die Beziehungsmuster zwischen den verschiedenen Generationen oder was uns der Essalltag über eine Familie verrät. Die pluralen Lebensformen werden zudem auf Begleitumstände wie Mobilisierung und Globalisierung, Digitalisierung und Individualisierung hin beleuchtet. Sich mit den realen Lebensumständen von Familien zu beschäftigen, bedeutet dabei auch, auf die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Karriere und Familie einzugehen sowie Kriterien von Lebensqualität zu bestimmen. Bestanden wird der Kurs über einen Referatsbeitrag (mit ausführlicher Präsentation/Dokumentation sowie KI-Reflexion).
Proseminare des gleichen Titels können nicht ein zweites Mal besucht werden!


[P Si] Schulsozialarbeit: empirische Befunde, theoretische Reflexionen
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, E 207
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 207

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

Die Pluralisierung und Individualisierung von Haushalts- und Familienformen ist ein Kennzeichen der Veränderung privater Lebensformen im 21. Jahrhundert. Gemeint sind damit der Verlust des Monopols der bürgerlichen Familie, eine Lockerung und Differenzierung der Formen des privaten Zusammenlebens sowie eine Verringerung der sozialen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Gegenstand der Veranstaltung sind daher u.a. Partnerwahl, Heirat und Familie im Wandel der Zeit, der Wandel der Vater- und Mutterrolle, die Beziehungsmuster zwischen den verschiedenen Generationen oder was uns der Essalltag über eine Familie verrät. Die pluralen Lebensformen werden zudem auf Begleitumstände wie Mobilisierung und Globalisierung, Digitalisierung und Individualisierung hin beleuchtet. Sich mit den realen Lebensumständen von Familien zu beschäftigen, bedeutet dabei auch, auf die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Karriere und Familie einzugehen sowie Kriterien von Lebensqualität zu bestimmen. Bestanden wird der Kurs über einen Referatsbeitrag (mit ausführlicher Präsentation/Dokumentation sowie KI-Reflexion).
Proseminare des gleichen Titels können nicht ein zweites Mal besucht werden!


[P Si] Soziale Probleme
Proseminare des gleichen Titels können nicht ein zweites Mal besucht werden!
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2026
wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 119
nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

Probleme, nichts als Probleme – doch wer hat und macht sie eigentlich?! Schüler und Eltern etwa machen bisweilen nicht einfach nur Probleme, sondern sie bekommen und haben hier und da auch welche, die sie vielleicht im Privaten zu verbergen trachten, eventuell aber auch öffentlich thematisieren wollen – womit wir beim nächsten Problem sind. Die Soziologie betrachtet soziale Probleme als diskurs-, ressourcen- sowie definitionsmachtabhängige und ideologisch bzw. wertbesetzte Effekte (standortgebundener oder emotionsgeladener) öffentlich verhandelter sozialer Prozesse (im doppelten Wortsinn): Wer kommt rein, wer bleibt drin, wer fliegt raus aus den „Fegefeuern“ der „Nächstenliebe“, „Wohlfahrt“, „Gerechtigkeit“ und „Vernunft“ – kurz, gesellschaftlicher „Normalität“? Wie und warum geschieht es und was passiert eigentlich mit welchen (gesamtgesellschaftlichen) Folgen, wenn jemand oder etwas zum Problem wird? Ist die merkwürdige Kombination aus selektiver Fürsorge und sozialer Kontrolle nicht doch so etwas wie auf Dauer gestellte ‚exclusion inclusive‘, perpetuierte Distinktion? Haben wir es mit unerwünschten Nebenfolgen des gut Gemeinten zu tun, den unbeabsichtigten Folgen absichtsvollen Treibens oder vielleicht doch mit Problem(atisierungs)agenten, die man nicht vermutet?

Literatur u. a.: Soziale Probleme. Zeitschrift für soziale Probleme und soziale Kontrolle. http://www.soziale-probleme.de

Themen:
00. Methoden
01. Problemstellungen der Soziologie
02. Soziale Probleme und soziale Bewegungen
03. Problemakteure und soziale Kontrolle
04. Segregation und Desintegration
05. Armut und Ausgrenzung
06. Vorurteile und Diskriminierung
07. Kriminalität und Abweichung
08. Sucht und Gesellschaft
09. Sexualität und Perversion
10. Behinderung und Inklusion
11. Volkskrankheiten

Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.


[P Si] Soziologie für Lehrer
Proseminare des gleichen Titels können nicht ein zweites Mal besucht werden!
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 119
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

Aus soziologischer Sicht hat Globalisierung mit deinem künftigen Beruf der Lehrerin mindestens genauso viel zu tun wie kolumbianischer Kaffee mit deiner allmorgendlichen Befindlichkeit, Global Player mit PISA, oder Schule mit Familienklima. Umgekehrt fügen wir uns alle prima ins Getriebe. Wie kommt das, so wir uns doch häufig genug ärgern (wie ist soziale Ordnung möglich)? Die Soziologie für Lehrer fängt ganz weit unten an: bei alltäglichen, oft unbewussten Verhaltensweisen des Einzelnen, prüft dieselben sogleich im Kontext ihres sozialen Umfeldes, um bereits den Verdacht zu hegen, dass wir von vornherein mit mehr oder weniger unhinterfragten Institutionen verknüpft und sterilen bis flexiblen Organisationen ausgesetzt sind, die in ihrem weltweiten Tanz rückwirkend nun von uns entsprechende Performanzen fordern. Im Kleinen findet das Ganze im Lehrer- und Klassenzimmer sowie auf dem Schulhof, Heimweg und in der Freizeit statt.

Literatur u. a.: Hobmair, Hermann (Hrsg.) (2014): Soziologie. 3., vollständ. überarb. u. erw. Aufl., Köln: Bildungsverlag EINS.

Themen:
00. Methoden
01. Wozu Soziologie
02. Individuum und Gesellschaft
03. Symbolische Interaktionen
04. Familie, Kindheit und Jugend
05. Gruppen, Quasi-Rollen und Soziometrie
06. Institutionen, Organisationen und Figurationen
07. Rollen und Rollenkonflikte
08. Abweichendes Verhalten und Kontrolle
09. Gesellschaft, Bildung und Ungleichheiten
10. Mediennutzung und Medienwirkung
11. Weltgesellschaft und Globalisierung

Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.


[P Si] Soziologische Aspekte der Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
6 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,16.00 - 21.00 Uhr   Phil II, E 101
Sa. 18.04.2026,08.00 - 13.00 Uhr   Phil II, E 101
Sa. 18.04.2026,14.00 - 19.00 Uhr   Phil II, E 101
Fr. 10.07.2026,16.00 - 21.00 Uhr   Phil II, E 101
Sa. 11.07.2026,08.00 - 13.00 Uhr   Phil II, E 101
Sa. 11.07.2026,14.00 - 19.00 Uhr   Phil II, E 101

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

In der Veranstaltung werden verschiedene soziologische Ansätze zur Analyse schulischer Realitäten vorgestellt und diskutiert. Bezugsrahmen ist vor allem das deutsche Schulsystem, dessen moderne Geschichte und Wandel bis zur Gegenwart zunächst skizziert werden soll. Weitere Schwerpunkte sind die Schule als formale und informale soziale Organisation, die Schulklasse als Gruppe und Interaktionssystem, die Rollen der Lehrkaft und der Schüler*in und die Bedeutung der technischen Medienentwicklung für die Schulpraxis. Einen Schwerpunkt bilden auch Fragen der ‚sozialen Ungleichheit‘ als Bedingung schulischer Praxis. Behandelt und diskutiert werden sollen weiterhin Konflikte und professionelle Handlungsprobleme in verschiedenen schulischen Handlungsfeldern der Gegenwart.


[P Si] Spezielle Soziologien
Proseminare des gleichen Titels können nicht ein zweites Mal besucht werden!
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 119
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem


Kommentar:

Theodor W. Adorno meinte einmal, dass es nichts gäbe, was nicht auch soziologisch zu betrachten wäre, und dass er sich – in seiner damaligen Position des Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) folglich nicht gänzlich unverhofft – vor Anträgen auf Gründung neuer Soziologiesektionen kaum noch retten könne. In dieser Veranstaltung wird entsprechend beeindruckende Vielfalt zwecks Einladung zur Soziologie anhand solcher Spezial- bzw. Bindestrichsoziologien behandelt, für welche angehende Lehrer sich insbesondere interessieren dürften.

Literatur u. a.: Kneer, Georg & Schroer, Markus (Hrsg.) (2010): Handbuch Spezielle Soziologien. Wiesbaden: VS Verlag.

Themen:
00. Methoden
01. Allgemeine und Spezielle Soziologien
02. Soziologie des Essens und Trinkens
03. Soziologie des Glücks
04. Mediensoziologie
05. Soziologie des Sports
06. Soziologie der Behinderung
07. Religionssoziologie
08. Stadt- und Raumsoziologie
09. Technik- und Umweltsoziologie
10. Konflikt- und Migrationssoziologie
11. Soziologie abweichenden Verhaltens und sozialer Kontrolle

Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.


[P Si] Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen
Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen stellen wichtige Akteure in der Artikulation und Mobilisierung von gesellschaftlichen Ungleichheiten und Konflikten dar. Das Seminar befasst sich mit zentralen Konzepten und Erkenntnissen zu zivilgesellschaftlicher Partizipation und sozialen Bewegungen in Demokratien. Es beleuchtet zum einen verschiedene Verständnisse von Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen in ihrer Beziehung zu institutioneller Politik und Demokratie. Zum anderen werden konkrete Fallbeispiele in den Blick genommen, z.B. Umweltbewegung und Frauenbewegung.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 05.05.2026
zwei-wöchentlich Di. 16:00 - 20:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104
Einzeltermin:
Di. 21.04.2026,16.00 - 18.00 Uhr   Phil II, E 104

Kommentar:

Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen stellen wichtige Akteure in der Artikulation und Mobilisierung von gesellschaftlichen Ungleichheiten und Konflikten dar. Das Seminar befasst sich mit zentralen Konzepten und Erkenntnissen zu zivilgesellschaftlicher Partizipation und sozialen Bewegungen in Demokratien. Es beleuchtet zum einen verschiedene Verständnisse von Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen in ihrer Beziehung zu institutioneller Politik und Demokratie. Zum anderen werden konkrete Fallbeispiele in den Blick genommen, z.B. Umweltbewegung und Frauenbewegung.


 
[Vl] Schulische Praxis aus soziologischer Perspektive
Wenn Sie einen Seminarplatz erhalten haben, melden Sie sich bitte ab dem 31.03.2026 eigenständig über ihren Flexnow-Zugang zur entsprechenden Vorlesung im Aufbaumodul an.
Am 14. und 21.04., jeweils 9–10 h finden Online-Eingangstreffen statt.
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
2 Einzeltermine:
Di. 14.04.2026,09.00 - 10.00 Uhr   digital
Di. 21.04.2026,09.00 - 10.00 Uhr   digital

Kommentar:

Das Ziel der Vorlesung besteht darin, Ihre Kenntnisse in soziologischen Forschungen, vor allem mit Blick auf schulische Praxis, zu vertiefen, zu präzisieren und auf gegenwärtige Herausforderungen an Schule anzuwenden.
Die Vorlesungen werden als Videoaufzeichnungen über die Lernplattform ILIAS online zugänglich gemacht. Dabei wird nach dem Prinzip des „flipped classroom“ verfahren: Nach zwei Online-Eingangstreffen am 14. und 21.04., jeweils 9–10 h, besteht die Möglichkeit, dass Studierende Fragen formulieren und in Online-Austauschrunden mit dem Vorlesungsleiter diskutieren. Studierende können also insgesamt auf folgende in der Veranstaltung bereitgestellte Ressourcen zurückgreifen: Video-Aufzeichnungen zu den einzelnen Vorlesungen; die eingesetzten PowerPoint-Folien; die Texte zu den einzelnen Vorlesungen; und die Online-Sprechzeiten.


[Si] Always on? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute
Wenn Sie einen Seminarplatz erhalten haben, melden Sie sich bitte ab dem 31.03.2026 eigenständig über ihren Flexnow-Zugang zur entsprechenden Vorlesung im Aufbaumodul an.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, E 002
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002

Kommentar:

In dieser Veranstaltung geht es darum aufzuzeigen, wie sich das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen charakterisieren lässt, inwiefern geschlechtsspezifische Differenzen in Nutzung und Aneignung festzustellen sind, wie soziale Kontextbedingungen – Peers, Familie, Alter, Bildungsstand – die Mediensozialisation beeinflussen, welcher Stellenwert Medienerziehung in Familie und Schule zukommt, und wo im Bereich der Medienaneignung und Medienwirkung gesellschaftliche Konfliktfelder liegen. Bestanden wird der Kurs über einen Referatsbeitrag (mit ausführlicher Präsentation/Dokumentation sowie KI-Reflexion).


[Si] Always on? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute
Wenn Sie einen Seminarplatz erhalten haben, melden Sie sich bitte ab dem 31.03.2026 eigenständig über ihren Flexnow-Zugang zur entsprechenden Vorlesung im Aufbaumodul an.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 002
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002


Kommentar:

In dieser Veranstaltung geht es darum aufzuzeigen, wie sich das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen charakterisieren lässt, inwiefern geschlechtsspezifische Differenzen in Nutzung und Aneignung festzustellen sind, wie soziale Kontextbedingungen – Peers, Familie, Alter, Bildungsstand – die Mediensozialisation beeinflussen, welcher Stellenwert Medienerziehung in Familie und Schule zukommt, und wo im Bereich der Medienaneignung und Medienwirkung gesellschaftliche Konfliktfelder liegen. Bestanden wird der Kurs über einen Referatsbeitrag (mit ausführlicher Präsentation/Dokumentation sowie KI-Reflexion).


[Si] Bildung im Diskurs
Voraussetzungen für die Teilnahme sind (1) abgeschlossenes Grundmodul und (2) Besuch der Vorlesung des Aufbaumoduls.
Wenn Sie einen Seminarplatz erhalten haben, melden Sie sich bitte ab dem 31.03.2026 eigenständig über ihren Flexnow-Zugang zur entsprechenden Vorlesung im Aufbaumodul an.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 119
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Das Verständnis von Bildung verändert sich nicht nur im Laufe der Zeit mit den gesellschaftlichen Verhältnissen, sondern kovariiert auch mit den divergierenden Weltanschauungen unterschiedlicher Interessengruppen. Die Entstehung heutiger Grundpositionen nachzuzeichnen sowie aufzuzeigen, welches Bildungsverständnis sich wie und warum sowie mit welchen bildungspolitischen und gesamtgesellschaftlichen Effekten in gegenwärtigen Bildungsdiskursen durchsetzt, ist Gegenstand des Seminars. Hierzu wird auf Grundannahmen, Methoden und Techniken der konflikttheoretischen Diskursanalyse einerseits sowie der ideologiekritischen Wissenssoziologie andererseits zurückgegriffen. Mittels soziologischer Klassiker (wie z.B. Mannheim, Bourdieu, Foucault) und Texte neueren Datums werden die theoretischen Grundlagen, empirischen Befunde und praxisrelevanten Prognosen erarbeitet. Anschauungsmaterial bieten Produkte des massenmedial vermittelten Bildungsdiskurses (PISA, Bologna, Bildungsstreik etc.). Auf diese Art und Weise kann es einer künftigen Lehrkraft gelingen, zu wissen, welchen Damen und Herren sie dient und wessen Geistes Kind ihre Schüler in ungefähr einmal sein werden, welchen Menschentypus sie erzeugt.

Literatur u. a.: Münch, Richard (2009): Globale Eliten, lokale Autoritäten. Bildung und Wissenschaft unter dem Regime von PISA, McKinsey & Co. Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Themen:
00. Methoden
01. Wissenssoziologie
02. Bildungsideologien
03. Habitustheorie
04. Elitenbildung
05. Wissensgesellschaft
06. Bildungsökonomisierung
07. Bildungsrenditen
08. Diskursmachtanalysen
09. Pisadiskurs
10. Bolognaprozess
11. Reformstaudiskurse

Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.


[Si] Empirische Zugänge zu schulischen Kommunikations- und Interaktionsprozessen
Wenn Sie einen Seminarplatz erhalten haben, melden Sie sich bitte ab dem 31.03.2026 eigenständig über ihren Flexnow-Zugang zur entsprechenden Vorlesung im Aufbaumodul an.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, E 002
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002


Kommentar:

In dieser Veranstaltung werfen wir auf einen zunächst nur pädagogisch anmutenden Gegenstand, den der Kommunikation und Interaktion in der Schule, einen soziologischen Blick (was gute Grundkenntnisse der Soziologie und der Empirie voraussetzt). Unter Kommunikation in der Institution Schule wird dabei mehr als nur Unterricht als Kern schulischer Praxis verstanden („doing classroom“), sondern es geht auch darum, wie Kinder „Schule machen“, also beispielsweise um Praktiken der Identifikation und Abgrenzung unter Schulkindern, oder um den Stellenwert von Freundschaft in der Schule („doing school life“). Auch der Aspekt des „doing gender“ im Schulalltag wird dabei nicht außen vorgelassen: Interagieren Lehrerinnen anders als Lehrer? Warum gibt es bezugnehmend auf das Proporzmodell so wenig Schulleiterinnen? Diskussionsgrundlage sind Studien, die sich dem Phänomen Schule mit unterschiedlichem Feldzugang und analytischen Ansätzen nähern. Am Beispiel von Transkripten, Sequenzanalysen oder ethnografischen Protokollen wollen wir uns dabei dem Prozesscharakter von Interaktionen (beispielsweise in Begrüßungsritualen oder dem Etikettierungsprozess) widmen. Bestanden wird der Kurs über einen Referatsbeitrag (mit ausführlicher Präsentation/Dokumentation sowie KI-Reflexion).


[Si] Manipulation der Medien
Voraussetzungen für die Teilnahme sind (1) abgeschlossenes Grundmodul und (2) Besuch der Vorlesung des Aufbaumoduls.
Wenn Sie einen Seminarplatz erhalten haben, melden Sie sich bitte ab dem 31.03.2026 eigenständig über ihren Flexnow-Zugang zur entsprechenden Vorlesung im Aufbaumodul an.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 119
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Der Begriff Manipulation (lat. für Handgriff, Kunstgriff) bedeutet im eigentlichen Sinne Handhabung und wird in Technik und Medizin auch so verwendet. Darüber hinaus ist Manipulation aber auch ein Begriff in Psychologie und Politik und bedeutet hier die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen. Mit sozialer Manipulation sind im soziologischen sowie kriminologischen Sinne darüber hinaus sämtliche Formen der Beeinflussung des menschlichen Tuns und Denkens, Empfindens und Entscheidens gemeint, beispielsweise durch massenmediale Berichterstattung, Ratgeber, Propaganda oder Werbung. Manipulation hat demnach nicht notwendig etwas mit Täuschung zu tun, sie kann auch auf Gewalt oder anderen Mechanismen, insbesondere den üblichen Sozialisations-, Erziehungs- und Bildungsprozessen beruhen, die jeder von uns durchläuft und die heutzutage meist medial vermittelt sind. Denn Massen-, Unterhaltungs- und Kommunikationsmedien scheinen inzwischen immer und überall; trotz aller Kritik umgarnen sie uns von Anfang an und wirken inzwischen wie eine zentrale Sozialisationsinstanz bis zum Ende unserer Tage - und sogar darüber hinaus. Allerortens wird deshalb Medienkompetenz gefordert, Medienerziehung Bestandteil offizieller Lehrpläne. Was nun aber taugen Mediensoziologie und Medienpädagogik diesbezüglich wirklich für angehende Lehrer? Wie lässt sich das Faktum Mediengesellschaft handhaben und zuvörderst – wissenschaftlich fundiert – seiner habhaft werden? Wir werden der Sache auf den Grund gehen, denn vielleicht alles, was wir wissen, wissen wir durch Medien.

Literatur u. a.: Kleiner, Marcus S. (Hrsg.) (2010): Grundlagentexte zur sozialwissenschaftlichen Medienkritik. Wiesbaden: VS Verlag.

Themen:
00. Methoden
01. Mediensoziologie
02. Medienöffentlichkeit
03. Massenkommunikation
04. Unterhaltungsfigurationen
05. Onlinekommunikationen
06. Medienselbstkontrolle
07. Mediensozialisation
08. Medienkindheiten
09. Jugendmedien
10. Mediensport
11. Medienkompetenz

Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.


[Si] Schulischer Schutzraum als ´Safe space`
Das Seminar findet als Blockveranstaltung an zwei Wochenenden im Juni statt.
Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.
Wenn Sie einen Seminarplatz erhalten haben, melden Sie sich bitte ab dem 31.03.2026 eigenständig über ihren Flexnow-Zugang zur entsprechenden Vorlesung im Aufbaumodul an.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Vorbesprechung: Fr. 17.04.2026, 16.00 - 17.30 Uhr, online
5 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,16.00 - 17.30 Uhr   (Vorbesprechung) online
Fr. 12.06.2026,15.00 - 17.30 Uhr   Phil II, E 002
Sa. 13.06.2026,09.30 - 15.00 Uhr   Phil II, E 002
Fr. 26.06.2026,15.00 - 17.30 Uhr   Alter Steinbacher Weg 44, Raum 012
Sa. 27.06.2026,09.30 - 15.00 Uhr   Alter Steinbacher Weg 44, Raum 012

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

"Das Seminar befasst sich mit dem Konzept von ‘safe space’, das nicht nur im Klassenzimmer und auf dem Campus zunehmend an Bedeutung gewinnt, sondern selbst zu einem Parameter gesellschaftlichen Konflikts geworden ist. Schutzraum wird hier als diskursiver Raum verstanden, der besonders gegen Diskriminierung und Ausgrenzung schützen soll, in der Soziologie und den Bildungswissenschaften aber auch kontrovers diskutiert wird. Das Seminar geht Fragen nach wie: Wie schafft man Safe Spaces? Sind Safe Spaces inklusiv oder erzeugen sie neue Formen der Ausgrenzung? Stellen sie Komfortzonen dar oder Orte der Kritik an bestehenden (Macht-)Strukturen? Wie prägt das Konzept die Gesellschaft, was verbindet die Idee eines „Safe Space“ mit anderen Sicherheitsdispositiven und Formen räumlichen Schutzes?

Literatur: Deutsch und Englisch

Prüfungsleistung: Gruppenreferat mit Ausarbeitung eines Safe Space/ Brave Konzepts für den Unterricht"


[Si] Soziologie des Humors
Voraussetzungen für die Teilnahme sind (1) abgeschlossenes Grundmodul und (2) Besuch der Vorlesung des Aufbaumoduls.
Wenn Sie einen Seminarplatz erhalten haben, melden Sie sich bitte ab dem 31.03.2026 eigenständig über ihren Flexnow-Zugang zur entsprechenden Vorlesung im Aufbaumodul an.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil II, E 119
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119

Zielgruppe:
L1,2,3,BBB,5, WPV, oSem

Kommentar:

Humor ist, wenn man trotzdem lacht? Welch eine Herausforderung für Lehrerinnen und deren männliche Pendants (z.B. ob einer sehr komischen Situation turbulent in eine spätestens nunmehr chaotische Klasse verwickelt)! Wer lacht von oben herab, wer kichert oder spottet höhnisch von unten (wer kaspert ständig, ist der Klassenclown)? Was verbindet uns, was trennt uns beim Lachen? Wann finden wir es nicht mehr lustig? Humor macht seinen Unterschied in Raum und Zeit, nicht nur soziokulturell und sozialstrukturell, sondern auch milieutypisch sowie sozialbiographisch. Blödeleien, Narreteien und Clownerie funktionieren lediglich institutionell eingeschränkt, und kommunikativ in so mancher Interaktion(sbürokratie und -hierarchie) überhaupt nicht; Hofnarren sind amtlich zu bestellen, oder Sache der Königin bzw. des Königs (welchen Ranges und welcher Herrschaftsform auch immer). Deine Lachgeschichten amüsieren nicht jeden; zudem hast du als Kind noch über ganz andere Dinge gelacht, die du zu großen Teilen heute gar nicht mehr lustig findest. Was hast du bezüglich Witzigkeit verlernt, oder dazugelernt? Wann vergeht dir der Spaß: am Lernen und Lehren? Lass uns das herausfinden, um Humor in Klassen-, Lehrerzimmer, auf den Schulhof, die Straßen der Stadt, ins ganze Land und darüber hinaus zu tragen, wo er unter gewissen sozialklimatischen Bedingungen nicht nur der Lernkultur, sondern auch dem Seelenfrieden und der Zwischenmenschlichkeit dienlich sein möge.

Literatur u. a.: Piepenbrink, Katharina (2013): Humor und Schule. Eine Einführung in die Soziologie des Humors für den Unterricht. Hamburg: Diplomica.

Themen:
00. Methoden
01. Komische Grundzüge
02. Reflexionsgeschichte des Humors
03. Der Humor der Gesellschaft
04. Lachkulturen
05. Kritik des Humors
06. Geschlecht und Humor
07. Kinder lachen anders
08. Humorstrategien in Organisationen
09. Humor in der Schulsozialarbeit
10. Der Witz der Schule
11. Lach- und Sachgeschichten

Leistungsanforderung: Soziologie ist die Wissenschaft vom Zwischenmenschlichen im weitesten Sinne; Sie werden Lehrer und ergreifen damit einen der so genannten sozialen Berufe, weshalb fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Fertigkeiten Ihnen in Ihrem beruflichen Alltag keineswegs schaden werden. In Teamarbeit wird von Ihnen eine soziologisch orientierte Unterrichtseinheit zum jeweiligen Thema (nur zu einem, dieses aber mit Schmackes) mithilfe einschlägiger Fach-, Sach- und Methodenliteratur und/oder anderen (multimedialen) Materialien konzipiert, durchgespielt, evaluiert und dokumentiert - also keine langweiligen autorengläubige oder texttantrischen Referate samt allseitig unbeliebter sowie in berufstechnischer Hinsicht ohnehin in Form wissenschaftlicher Hausarbeitskompetenz und -performanz meist unnötigen Verschriftlichungen (die außer uns keiner liest) – vielmehr kurz, zwei Fliegen (sowohl schulisch relevantes soziologisches als auch didaktisches Wissen) mit einer Klappe.


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