Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Durchführung der Veranstaltung: Blockveranstaltung bzw. Blockveranstaltungs-Anteile - Geschichte
Veranstaltungen
[H Si] Autoritarismus, Totalitarismus und Faschismus im internationalen Vergleich
Inhalte des HS: (1) Definitionen und Typologien von Autoritarismus, Totalitarismus und Faschismus ; (2) Fallstudien von ca. 1800 bis heute (Nazideutschland steht *nicht* im inhaltlichen Zentrum der Veranstaltung, kommt aber durch Vergleiche indirekt immer wieder vor) ; (3) Theorien zu Entstehung und Funktionsweise der verschiedenen Regimetypen. Methoden: Empirisch-analytische Arbeit mit Theorien, Fallvergleiche.
Organisation und Didaktik: Das HS findet in sechs Blockterminen statt. Für jeden Termin - auch den ersten am 13.10. - sind ca. 60-80. Seiten auf Englisch und/oder Deutsch zu lesen. Es wird sitzungsvorbereitende Aufgaben (ggfs. Referate) geben. Bei mehr als einem Fehltermin oder Anwesenheit ohne Vorbereitung besteht keinen Anspruch mehr auf Abschluss des Seminars.
[Ex Sem] Das KZ Ravensbrück. Ästhetische und medienhistorische Perspektiven. Fahrt in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Das Exkursionsseminar führt nach Berlin und in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, dem ehemals größten Konzentrationslager für Frauen zur Zeit des Nationalsozialismus. In einem vorbereitenden Blocktermin sowie in beiden Stationen des Seminars geht es einerseits um ein vertieftes historisches Verständnis nationalsozialistischer Stätten der Einschüchterung und Vernichtung und andererseits um die Auseinandersetzung mit ästhetischen und medienbasierten Formen der Erinnerung und des Gedenkens. Dazu arbeiten wir mit essayistischen Filmen wie Christoph Cognets „A Pas Aveugles“, der die geheime Anfertigung von Fotografien in KZs thematisiert, Sergey Loznitsas „Austerlitz“, der den touristischen Massenbesuch von Gedenkstätten kritisch ins Bild setzt, oder mit der Fotoserie „One Thousand and Seventy-Eight Blue Skies“, in der der Fotograf Anton Kusters die Himmel über Konzentrations- und Vernichtungsstätten dokumentiert hat. Mit diesen herausfordernden und eigenwilligen ästhetischen Reflexionen über das Gedenken soll der Blick für die mediale Konstruktion von Erinnerung geschult und die Frage bearbeitet werden, inwiefern ästhetische und künstlerische Verfahren ein integraler Bestandteil der Geschichtsschreibung sind.
Die Exkursion findet vom 03.-07. Dezember statt.
[H Si] Fiktionales historische Erzählen in der Geschichtskultur
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 113 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 113 | ||
In der Geschichtskultur wird in vielfältigen Medien fiktional erzählt: z.B. im Spielfilm, im Comic, im Roman oder auch mit Spielen. Diese Medien nutzen historische Referenzen zur Unterhaltung, haben aber oft auch den Anspruch, Wissen zu vermitteln. Immer verfolgen Sie mit der Geschichtserzählung eine Intention für die Gegenwart und Zukunft.
Wie Geschichte in verschiedenen Medien fiktionalisiert wird, soll im Seminar ausgehend von historischen Jugendromanen an verschiedenen Medien analysiert werden, um auf dieser Grundlage darüber zu diskutieren, welche Kompetenzen der Geschichtsunterricht aufbauen muss, damit Schülerinnen und Schüler kritisch-reflektiert, aber auch genießend und gewinnbringend an der Geschichtskultur teilhaben können.
Zur Vorbereitung empfohlene Literatur:
Vadim Oswalt, Hans-Jürgen Pandel: Handbuch Geschichtskultur im Unterricht. Frankfurt 2021.
[P Si] Geschichte(n) als ästhetisches Projekt: Erleben, Erinnern, Gestalten
[Ex Sem] Wien
Vom 5. bis zum 9. Oktober 2026 werden wir uns gemeinsam den verschiedenen Zeitschichten und Geschichtskulturen der österreichischen Hauptstadt widmen. Im Rahmen der Exkursion erschließen wir uns mittels autoethnographischer und und psychogeoraphischer Methoden den Stadtraum mit seinen verschiedenen geschichtskulturellen Orten, wobei wir uns insbesondere mit dem "Haus der Geschichte Österreichs" (hdgö) in der Wiener Hofburg auseinandersetzen werden.
Die An- und Abreise erfolgt individuell, untergebracht sind wir im Jugendgästehaus Wien-Brigittenau (inkl. Frühstück). Die Kosten für die Übernachtungen und die Eintritte belaufen sich auf 50 Euro pro Person.
Anmeldungen sind noch bis zum 8. September unter didaktik@geschichte.uni-giessen.de möglich.
Vom 5. bis zum 9. Oktober 2026 werden wir uns gemeinsam den verschiedenen Zeitschichten und Geschichtskulturen der österreichischen Hauptstadt widmen. Im Rahmen der Exkursion erschließen wir uns mittels autoethnographischer und und psychogeoraphischer Methoden den Stadtraum mit seinen verschiedenen geschichtskulturellen Orten, wobei wir uns insbesondere mit dem "Haus der Geschichte Österreichs" (hdgö) in der Wiener Hofburg auseinandersetzen werden.
Die An- und Abreise erfolgt individuell, untergebracht sind wir im Jugendgästehaus Wien-Brigittenau (inkl. Frühstück). Die Kosten für die Übernachtungen und die Eintritte belaufen sich auf 50 Euro pro Person.
Anmeldungen sind noch bis zum 8. September unter didaktik@geschichte.uni-giessen.de möglich.



