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Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2021/22

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Gliederung nach anbietenden Einrichtungen - Kunstgeschichte

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[Vl] Hofkunst im Mittelalter  (AfK-Nr.: 122)
Klausurtermin: 23.02.2022
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2021
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr,  k.A.
Einzeltermin:
Mi. 23.02.2022,10.00 - 12.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Ziel der Vorlesung ist es, einen auf aktuellen Ansätzen der Forschung beruhenden Überblick über die Kunst- und Architekturgeschichte des europäischen Mittelalters zu vermitteln. Kaum ein Themenfeld bietet dazu einen besseren Überblick als die Hofkunst. Unter diesem Begriff versteht die Kunstgeschichte die Werke der Bau- und Bildkünste, die für resp. an Herrschaftssitze(n) geschaffen wurden. Die damit einhergehende Bedeutung dieser Werke für die mittelalterliche Gesellschaft sowie die Rolle bei der Ausbildung nationaler Identitäten in der Moderne haben dazu geführt, dass sie sehr zahlreich und gut erhalten geblieben sind. Dieser reiche, gesamteuropäische Bestand wird einerseits chronologisch an wichtigen Beispielen vom Hof der Ostgotenkönige in Ravenna im 6. Jahrhundert bis zu dem der Burgunderherzöge in Brüssel am Ende des Mittelalters vorgestellt. Andererseits werden aber auch problemorientierte Aspekte, so z.B. das Verhältnis der Geschlechter bei der Stiftung von Hofkunst, in den Fokus gerückt.


[Si] „Material Matters“: Materialität von Lackarbeiten im transkulturellen Vergleich
Geöffnet im Aufbaumodul I u. II für Studierende erst ab dem 3. Sem.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
Vorbesprechung: Fr. 29.10.2021, 14.00 - 16.30 Uhr, Präsenztermin: Phil. I, A 5
6 Einzeltermine:
Fr. 29.10.2021,14.00 - 16.30 Uhr   (Vorbesprechung) Präsenztermin: Phil. I, A 5
Fr. 21.01.2022,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 28.01.2022,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 04.02.2022,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 11.02.2022,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe
Fr. 18.02.2022,14.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Seminar wird als Teil des Moduls Museumskunde, Ausstellungs- und Sammlungswesen angeboten. Die zugehörige Übung von Dr. Gudrun Bühl findet vom 2.-4. März 2021 vor Ort im Museum für Lackkunst in Münster statt.
Im Seminar werden inhaltliche und theoretische Aspekte der Lackkunst behandelt. Zum einen wird in das Thema Lackkunst eingeführt, einem spezifischen Material aus Asien, das vor allem seit dem Barock auch in Europa geschätzt, importiert und imitiert wurde. Zum anderen widmen wir uns der Produktion, der Materialität, der Materialästhetik sowie Fragen des Verhältnisses von Material und Oberfläche. Die Oberfläche von Lackarbeiten kann z. B. bemalt oder im Sinne eines Reliefs mehrschichtig aufgebaut sein. Insbesondere materialübergreifende Fragen der Oberflächengestaltung, Taktilität und Visualität, das Spannungsfeld von Material und Funktion sowie Imitation im transkulturellen Vergleich werden auf der Grundlage von Beiträgen der Forschungsliteratur behandelt.
Die zum Modul gehörige Übung vor Ort behandelt vor allem Fragen des Sammelns, Bewahrens und Ausstellens von Lackkunstwerken unter dem Gesichtspunkt der kuratorischen Berufspraxis. Ordnungsprinzipien, konservatorisch-restauratorische Fragen und Ausstellungsorganisation gehören zum Themenkreis der Übung von Dr. Bühl/Museum für Lackkunst Münster.


[Si] Basismodul I (Gruppe 1)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, E 105

Kommentar:

Aller Anfang ist schwer – daher verfolgt das Basismodul das Ziel, Studierenden in den beiden kommenden Semestern mit den Grundlagen eines Fachs vertraut zu machen, welches es so in der Schule nicht gibt: der Kunstgeschichte. Wir werden dabei die Kunstgeschichte als eine Disziplin kennenlernen, die sich wie keine andere mit der Visualität unserer Gesellschaft in ihren historischen Dimensionen auseinandersetzt. Zu unserer Arbeit gehört sowohl das analytische Sehen von Bild- und Bauwerken zu schulen als auch die grundlegenden Methoden zu deren Deutung einzuüben.


[Si] Basismodul I (Gruppe 2)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.10.2021
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 233

Kommentar:

Aller Anfang ist schwer – daher verfolgt das Basismodul das Ziel, Studierenden in den beiden kommenden Semestern mit den Grundlagen eines Fachs vertraut zu machen, welches es so in der Schule nicht gibt: der Kunstgeschichte. Wir werden dabei die Kunstgeschichte als eine Disziplin kennenlernen, die sich wie keine andere mit der Visualität unserer Gesellschaft in ihren historischen Dimensionen auseinandersetzt. Zu unserer Arbeit gehört sowohl das analytische Sehen von Bild- und Bauwerken zu schulen als auch die grundlegenden Methoden zu deren Deutung einzuüben.


[Si] Bild und Bildung. Die visuelle Kultur der Wissenschaft in Mittelalter und Früher Neuzeit
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet im Wechselunterricht in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.10.2021
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 333

Kommentar:

Wie helfen uns Bilder im weitesten Sinn – vom Kunstwerk bis zu einer technischen Graphik – die Welt in ihrer Komplexität besser zu verstehen? Diese Frage ist keine, die erst unsere Gegenwart aufgerufen hat, sondern ist bereits seit langem die Menschen beschäftigt hat.
Das Vertiefungsseminar des Kontextualisierungsmoduls wird sich dieser Frage für das Mittelalter und die Frühe Neuzeit widmen, in dem es wichtige Bildwerke aus wichtigen Bildungszentren wie die frühen Universitäten und Akademien dieser Epochen gerade in ihren wissenschaftsgeschichtlichen Kontexten betrachtet. Dabei ist es das zentrale Lernziel die Fertigkeit zu entwickeln, Ästhetik und Funktionalität dieser Objekte in ihrer Nutzung für die Generierung und die Vermittlung von Wissen angemessen analysieren zu können.


[Si] Bild und Bildung. Lektüreübung
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 27.10.2021
wöchentlich Mi. 10:15 - 11:45 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, C 003

Kommentar:

Wie helfen uns Bilder im weitesten Sinn – vom Kunstwerk bis zu einer technischen Graphik – die Welt in ihrer Komplexität besser zu verstehen? Diese Frage ist keine, die erst unsere Gegenwart aufgerufen hat, sondern ist bereits seit langem die Menschen beschäftigt hat.
In der Lektüreübung des Kontextualisierungsmoduls werden wir dieser Frage anhand des aktuellen Stands der kunsthistorischen, aber auch kulturwissenschaftlichen Forschung nachgehen. Es ist zentrales Ziel dieser Übung, die theoretisch-methodischen Grundlagen zu erarbeiten, um im Vertiefungsseminar die konkreten Objekte der Wissensschaffung und -vermittlung in ihren wissenschaftsgeschichtlichen Kontexten angemessen analysieren zu können.


[Si] Die Inszenierung des Königs. Herrscherbild und -repräsentation im Mittelalter
Geöffnet für Studierende erst ab dem 3. Sem. im Aufbaumodul I u. II sowie im Epochenmodul I.
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  Präsenzveranstaltung: Phil. I, G 333

Kommentar:

Herrscherbilder des frühen und hohen Mittelalters sind in unterschiedlichen Darstellungstypen als Stifter-, Krönungs- oder Thronbilder überliefert. In der bildlichen Repräsentation geht es jedoch nicht um eine möglichst naturgetreue Wiedergabe der Potentaten im Sinne des neuzeitlichen Porträts. Vielmehr kommen in ihr Normen und Ansprüche des religiös geprägten mittelalterlichen Herrschaftssystems zum Ausdruck. Dieses manifestiert sich nicht nur in Herrscherbildern, sondern auch in zahlreichen anderen symbolischen und nonverbalen Kommunikationsformen, darunter die Inszenierung des Herrschers bei öffentlichen Auftritten, bei denen die Normierung von Kleidung, und Gestik, aber auch räumliche Zuweisungen eine wesentliche Rolle spielten. Die bildliche und symbolische Inszenierung des mittelalterlichen Herrschers brachte Zeugnisse hervor, die sowohl für die Geschichtswissenschaft als auch die Kunstgeschichte von hohem Erkenntnisinteresse sind. Im Seminar werden wir uns mit einigen Formen der früh- und hochmittelalterlichen Herrschaftsrepräsentation anhand von Beispielen verschiedener Kunstgattungen, vor allem der Buchmalerei und Schatzkunst auseinandersetzen.

Einführende Literatur:
Althoff, Gerd (Hrsg.): Herrschaftsrepräsentation im ottonischen Sachsen (Vorträge und Forschungen, 46), Sigmaringen 1998.
Althoff, Gerd: Die Macht der Rituale. Symbolik und Herrschaft im Mittelalter, Darmstadt 2003
Keller, Hagen: Herrscherbild und Herrschaftslegitimation. Zur Deutung der ottonischen Denkmäler, in Frühmittelalterliche Studien 19, 1985, 290-311.
Körntgen, Ludger: Königsherrschaft und Gottes Gnade. Zu Kontext und Funktion sakraler Vorstellungen in Historiographie und Bildzeugnissen der ottonisch-frühsalischen Zeit (Orbis mediaevalis, 2), Berlin 2001.
Patzold, Steffen: Kunst und Politik. Visualisierung von Status und Rang des Herrschers, in: Karolingische und ottonische Kunst, hg. von Bruno Reudenbach (Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, 1) München / Berlin u. a. 2009, S. 238-259.


[Si] Gabe und Ereignis. Bildpolitiken des Schenkens und der anlassbezogenen Objektkultur im europäischen Mittelalter
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 27.10.2021
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 333
Einzeltermin:
Mi. 16.02.2022,10.00 - 14.00 Uhr   Präsenztermin: Phil. I, G 333

Kommentar:

Im Zentrum des Seminars sollen Objekte der mittelalterlichen Hofkunst stehen, die anlässlich konkreter Ereignisse von religions-, kultur- sowie realpolitischer Tragweite entstanden sind und anhand derer sich der Zusammenhang von materieller Kultur und herrscherlicher Repräsentationspraxis als historischer Prozess erhellen und analysieren lässt. Ausgangspunkt wird die Auseinandersetzung mit einer exemplarischen Auswahl der künstlerischen Erzeugnisse der Aachener Hofschule Karls des Großen im Rahmen einer Behandlung der Karolingischen Renaissance bilden. Über illuminierte Handschriften der Ottonischen Kunst und den Hof des aus dem Adelsgeschlecht der Staufer stammenden Friedrich I. ("Barbarossa") bis zum Mailänder Herzog Giangaleazzo Visconti sollen dabei diverse Objektgruppen wie Kaiserbildnisse bzw. Dedikationsbilder, Krönungsmäntel, Grabmalsskulptur, Taufschalen, Reliquiare und Stundenbücher auf ihre Rolle hin befragt und kontextualisiert werden, die sie als anlassbezogene Geschenke oder als in zeremonielle Vorgänge eingebundende Objekte gespielt haben.


[Si] Kunst der DDR zwischen Staatskunst und Nonkonformismus
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt. Die Anmeldung für Studierende des Fachbereichs 04 erfolgt in Flexnow, für alle anderen per Mail.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Seminargebäude II (Alter Steinbacher Weg 44), 103

Kommentar:

Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung rückt die Geschichte der Kunst der DDR erneut in den Fokus von Ausstellungen und kunsthistorischer Forschung. Diese beschreiben ein komplexes Spannungsfeld des künstlerischen Schaffens in der Diktatur der DDR, das über eine vereinfachende Polarisierungen zwischen Staatskunst und Nonkonformismus hinausgeht. Dieses Seminar widmet sich sowohl den Zwängen als auch den Freiräumen, die für Künstler:innen im Bereich der staatlichen Auftragskunst, in Bildungseinrichtungen sowie in subkulturellen Szenen bestanden. Es werden Künstler:innen aus den vier Jahrzehnten der DDR beleuchtet, ein Überblick über die Strukturen der staatlichen Kunstlenkung sowie über Orte und Institutionen künstlerischer Produktion gegeben. Die Studierenden erwerben in dieser Lehrveranstaltung Grundkenntnisse über die Kunstgeschichte der DDR und vertiefen diese in einem Referat oder einer Hausarbeit.

Literatur (Auswahl):
Ausst.-Kat. Abschied von Ikarus. Bildwelten in der DDR – neu gesehen, hrsg. v. Siegbert-Rehberg, Karl, Wolfgang Holler u. Paul Kaiser, Neues Museum Weimar, 19.10.2012-02.02.2013, Köln 2012.
Ausst.-Kat. Kunst in der DDR. Eine Retrospektive der Nationalgalerie, hrsg. v. Eugen Blume u. Roland März, 25.7.-26.10.2003, Neue Nationalgalerie, Berlin 2003.
Ausst.-Kat. Utopie und Untergang. Kunst in der DDT, hrsg. v. Steffen Krautzig, Kunstpalast Düsseldorf, 05.09.2019-05.01.2020, Dresden 2019.
Feist, Günter, Eckhart Gillen u. Beatrice Vierneisel, Kunstdokumentation SBZ/DDR, 1945–1990. Aufsätze, Berichte, Materialien, Köln 1996.
Gillen, Eckhart: Feindliche Brüder? Der Kalte Krieg und die Deutsche Kunst, 1945-1990, Berlin 2009.


[Si] Methodenmodul I
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.10.2021
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr,  Präsenztermin: Seminargebäude II (Alter Steinbacher Weg 44), 103

Kommentar:

Aufbauend auf den im Basismodul gelegten Grundlagen werden wir einzelne kunsthistorische Methoden (Stil- und Formanalyse; Ikonologie; Semiotik; etc.) und theoriebildende Fragestellungen (Materialästhetik; Rezeptionsästhetik; Sozialgeschichte; Gendertheorie; Bildwissenschaft; transkulturelle Kunstgeschichte und Institutionsgeschichte) vertiefend behandeln.
In diesem ersten Teil des Methodenmoduls werden wir methodische Grundlagentexte lesen, wodurch auch eine vertiefte Einführung in die Fachgeschichte erfolgt.
Zur Teilnahme gehört die Übernahme eines Referats über einen Grundlagentext.

Einführende Literatur:
Belting, Hans/Dilly, Heinrich/Kemp, Wolfgang/Sauerländer, Willibald/Warnke, Martin (Hrsg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung. 7., überarb. und erw. Aufl. Berlin 2008 [zuerst 1985].
Brassat, Wolfgang/Kohle, Hubertus (Hrsg.): Methoden-Reader Kunstgeschichte. Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft. 2. unveränderte Aufl. Köln 2009 (= KUNST & wissen) [zuerst 2003].
Pfisterer, Ulrich (Hrsg.): Klassiker der Kunstgeschichte. 2 Bde. [Bd. 1: Von Winckelmann bis Warburg, Bd. 2: Von Panofsky bis Greenberg]. München 2007 (= beck’sche reihe).
Pfisterer, Ulrich: Kunstgeschichte zur Einführung, Hamburg 2020.


[Ü] Die Sammlung und das Museum für Lackkunst / Münster: Übung vor Originalen und Einführung in die kuratorische Praxis
Blockveranstaltung: Weitere Sitzungen: Mi.-Fr. 2.-4.3., (ganztägige Üburng vor Ort im Museum für Lackkunst Münster); geöffnet im Aufbaumodul I u. II für Studierende ab dem 3. Sem.
Dozent/-in:
Bosselmann-Ruickbie, A. Bühl, Gudrun
Zeit und Ort:
Vorbesprechung: Fr. 29.10.2021, 14.00 - 17.00 Uhr, Präsenztermin: Phil. I, A 5
4 Einzeltermine:
Fr. 29.10.2021,14.00 - 17.00 Uhr   (Vorbesprechung) Präsenztermin: Phil. I, A 5
Mi. 02.03.2022,12.00 - 18.00 Uhr   Exkursion Münster
Do. 03.03.2022,09.00 - 18.00 Uhr   Exkursion Münster
Fr. 04.03.2022,09.00 - 16.00 Uhr   Exkursion Münster

Kommentar:

Die Übung wird als Teil des Moduls Museumskunde, Ausstellungs- und Sammlungswesen angeboten und findet vom 2.-4 März 2022 ganztägig vor Ort im Museum für Lackkunst in Münster statt.
Die Übung behandelt vor allem Fragen des Sammelns, Bewahrens und Ausstellens von Lackkunstwerken aus verschiedenen Kulturen und unterschiedlichen Zeiten unter dem Gesichtspunkt der kuratorischen Berufspraxis. Ordnungsprinzipien, konservatorisch-restauratorische Fragen und Ausstellungsorganisation gehören zum Themenkreis der Übung.
Das zugehörige Seminar „‘Material Matters‘: Materialität von Lackarbeiten“, wird von Dr. Antje Bosselmann-Ruickbie angeboten. Inhaltlich eng verzahnt, werden im Seminar inhaltliche und theoretische Aspekte der Lackkunst behandelt, insbesondere Fragen der Materialität.


[Ü] Rezeption der Antike im Mittelalter
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Geöffnet im Aufbaumodul I u. II sowie im Epochenmodul I für Studierende erst ab dem 3. Sem.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 28.10.2021
wöchentlich Do. 14:15 - 15:45 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 333

Kommentar:

Mit dem Begriff der „Renaissance“ verbinden wir die einmalige Wiederentdeckung der Antike in der Geschichte der europäischen Kultur – insbesondere der Bild- und Baukünste. Doch das europäische Mittelalter – in der modernen Wahrnehmung eine Epoche der antikenfernen Finsternis – war voll solcher Erneuerungsbewegungen, die wir mit Italien im 15. und frühen 16. Jahrhundert verbinden. Dies hat der Kunsthistoriker Erwin Panofsky in seiner erstmals 1960 publizierten Studie Renaissance and Renascences in Western Art (dt.: Die Renaissancen der europäischen Kunst, 1979) ins Bewusstsein des Fachs gebracht.
Diese Übung möchte ausgehend von Panofskys epochaler Studie jüngere Ansätze der Kunstgeschichte in den Fokus rücken, die sich mit solchen Rückgriffen auf eine vermeintlich ideale Antike in der Kunst des Mittelalters auseinandersetzen. Zentrales Lernziel ist es dabei, ein differenziertes Verständnis für die Wiederholbarkeit des Phänomens des Rückbezugs auf vermeintlich ideale Zeitalter – hier der klassischen Antike – in der europäischen Kunst zu entwickeln.


[Koll] Gemeinsames Kolloquium der Professuren für Kunstgeschichte (KG/KW-Koll)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mi. 27.10.2021,16.00 - 19.00 Uhr   Alter Steinbacher Weg 44, 011
Mi. 24.11.2021,16.00 - 19.00 Uhr   Alter Steinbacher Weg 44, 011Jennifer Jäger: "Kay Sage (1898-1963). Künstlerin und Kunstförderin im surrealistischen Netzwerk der 1940er/1950er Jahre in den USA"


Mi. 15.12.2021,16.00 - 19.00 Uhr   Alter Steinbacher Weg 44, 011Lisa Pregitzer: Das berufliche Selbstverständnis der Künstlerin um 1900


Mi. 19.01.2022,16.00 - 19.00 Uhr   Alter Steinbacher Weg 44, 011Juliane Saupe: Sex im Museum. Ordnungen des Begehrens in musealen Sammlungspräsentationen zeitgenössischer und moderner Kunst



Zielgruppen:
GuK KP Ma, WPV, oSem  |  GuK KP Ba, WPV, oSem  |  KP Ma, WPV, oSem  |  L1, L2, L3, L5, WPV, oSem

[Tut] Tutorium Basismodul I (Gruppe 1)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.10.2021
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 233

[Tut] Tutorium Basismodul I (Gruppe 2)
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 26.10.2021
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  Präsenztermin: Phil. I, G 233

[Tut] Tutorium Methodenmodul I
BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung findet im Wechselunterricht in Präsenz statt.
Dozent/-in:
Ruckdeschel, A. Becker, Julia
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 19.10.2021
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr,  Präsenztermin: Seminargebäude II (Alter Steinbacher Weg 44), 103

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