Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Angebot für Bachelorstudiengänge (6 cp) - Module Soziologie
Veranstaltungen
Grundlagen der Soziologie (03 Ba ThSoz-01) ⇑
Soziologische Theorie (03 Ba ThSoz-02) ⇑
LV 1: Vorlesung oder Proseminar
[Vl] "Into the Wild." Eine Einführung in die Gesellschaft
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b) | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b) | ||
Was Gesellschaft ist, wie sehr wir in die Gesellschaft integriert und an sie gebunden sind, wird vor allem deutlich, wenn wir Gesellschaft verlassen wollen. Insofern verhandelt der Aussteiger in paradigmatischer Weise die Frage nach der Ordnung der Gesellschaft, nach ihren Grenzen und ihrer hegemonialen Kraft. Die Vorlesung führt aus kultursoziologischer Perspektive ein in Grundbegriffe der Soziologie. Dazu folgt sie Sean Penns Spielfilm Into the Wild (USA 2007), an dem sich exemplarisch lernen lässt, wie sich Gesellschaft zu ihren Individuen verhält.
[P Si] Einführung in die Soziologie der Migration
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 106 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 106 | ||
Das Proseminar bietet eine Einführung in die Soziologie der Migration aus einer kritisch-reflexiven Perspektive. Erstens schauen wir uns die Formen und Kategorien der internationalen Migration genauer an und fokussieren uns auf die transnationale und intersektionelle Perspektiven zu den Prozessen der Mobilität innerhalb und über nationalen Grenzen hinweg. In diesem Zusammenhang liegt das Proseminar einen besonderen Schwerpunkt auf die Geschlechterverhältnisse in Migrationsprozessen. Nach einem theoretisch reflexiven Ansatz betrachten wir die Konzeptualisierungen von Migration, Integration, Mobilität sowie binäre Kategorien wie z. B. Migranten vs. Einheimische oder mobil vs. sesshaft neu. Anschließend befassen wir uns mit dem Konzept Postmigration und den wissenschaftlichen Diskussionen über die postmigrantische Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf Deutschland als Einwanderungsgesellschaft.
[P Si] Sozialkontrakt in der Krise
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil II, E 106 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 106 | ||
Der Sozialkontrakt oder Gesellschaftsvertrag ist nicht nur ein Schlüsselbegriff der Sozialwissenschaft, sondern spielt auch eine Hauptrolle in der Differenzierung von Politikwissenschaft und Soziologie. Letztere ist als Wissenschaft teils in Auseinandersetzung mit und durch Kritik der Vertragstheorien entstanden, wodurch sich hier disziplinentypische Merkmale von Soziologie und Politikwissenschaft aufzeigen lassen. Derzeit erlebt der Gesellschaftsvertrag eine Rennaissance in unterschiedlichen Bereichen der Polykrise. Hier manifestiert sich Krise nicht nur als ‘gebrochener Sozialkontrakt’, sondern ihre Bewältigung verlangt nach einem neuen Gesellschaftsvertrag, wie zB im ‘eco-social contract’. Das Seminar vermittelt die Grundlagen der Vertragstheorie, Kritik aus unterschiedlichen Perspektiven und thematisiert gegenwärtige Anwendungen der Metapher politischer (Neu)begründung.
LV 2: Vorlesung oder Proseminar
[Vl] "Into the Wild." Eine Einführung in die Gesellschaft
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b) | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b) | ||
Was Gesellschaft ist, wie sehr wir in die Gesellschaft integriert und an sie gebunden sind, wird vor allem deutlich, wenn wir Gesellschaft verlassen wollen. Insofern verhandelt der Aussteiger in paradigmatischer Weise die Frage nach der Ordnung der Gesellschaft, nach ihren Grenzen und ihrer hegemonialen Kraft. Die Vorlesung führt aus kultursoziologischer Perspektive ein in Grundbegriffe der Soziologie. Dazu folgt sie Sean Penns Spielfilm Into the Wild (USA 2007), an dem sich exemplarisch lernen lässt, wie sich Gesellschaft zu ihren Individuen verhält.
[P Si] Einführung in die Soziologie der Migration
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 106 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 106 | ||
Das Proseminar bietet eine Einführung in die Soziologie der Migration aus einer kritisch-reflexiven Perspektive. Erstens schauen wir uns die Formen und Kategorien der internationalen Migration genauer an und fokussieren uns auf die transnationale und intersektionelle Perspektiven zu den Prozessen der Mobilität innerhalb und über nationalen Grenzen hinweg. In diesem Zusammenhang liegt das Proseminar einen besonderen Schwerpunkt auf die Geschlechterverhältnisse in Migrationsprozessen. Nach einem theoretisch reflexiven Ansatz betrachten wir die Konzeptualisierungen von Migration, Integration, Mobilität sowie binäre Kategorien wie z. B. Migranten vs. Einheimische oder mobil vs. sesshaft neu. Anschließend befassen wir uns mit dem Konzept Postmigration und den wissenschaftlichen Diskussionen über die postmigrantische Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf Deutschland als Einwanderungsgesellschaft.
[P Si] Sozialkontrakt in der Krise
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil II, E 106 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 106 | ||
Der Sozialkontrakt oder Gesellschaftsvertrag ist nicht nur ein Schlüsselbegriff der Sozialwissenschaft, sondern spielt auch eine Hauptrolle in der Differenzierung von Politikwissenschaft und Soziologie. Letztere ist als Wissenschaft teils in Auseinandersetzung mit und durch Kritik der Vertragstheorien entstanden, wodurch sich hier disziplinentypische Merkmale von Soziologie und Politikwissenschaft aufzeigen lassen. Derzeit erlebt der Gesellschaftsvertrag eine Rennaissance in unterschiedlichen Bereichen der Polykrise. Hier manifestiert sich Krise nicht nur als ‘gebrochener Sozialkontrakt’, sondern ihre Bewältigung verlangt nach einem neuen Gesellschaftsvertrag, wie zB im ‘eco-social contract’. Das Seminar vermittelt die Grundlagen der Vertragstheorie, Kritik aus unterschiedlichen Perspektiven und thematisiert gegenwärtige Anwendungen der Metapher politischer (Neu)begründung.
Soziales Handeln und Kommunikation / Sozialisation (03 Ba ThSoz-03) ⇑
LV 1: Vorlesung
[Vl] Soziales Handeln und Kommunikation
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b) | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b) | ||
Die Vorlesung stellt soziologische Ansätze zur Konzeptualisierung von sozialem Handeln und Kommunikationsprozessen vor und befasst sich mit den Konsequenzen, die sich aus den unterschiedlichen Ansätzen für die Methodologie und Methodik der Analyse von sozialem Handeln und Kommunikation ergeben. Ebenso wird Grundlegendes zu den Kategorien sozialen Handelns, Sinn, Kommunikation, der Stellenwert dieser Begrifflichkeiten im Rahmen der Mikrosoziologie und Bezüge zwischen der mikroanalytischen Ebene und anderen Ebenen der Gesellschaftsanalyse behandelt.
LV 2: Proseminar
[P Si] Alltagswelten erforschen oder: Wie Gesellschaft möglich ist?
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 101 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 101 | ||
„Viele Situationen soziologischen Forschens sind Alltagssituationen“ (Harold Garfinkel). Nur so können wir Gesellschaft verstehen als ein soziales Konstrukt, das auf alltäglichen Interaktionen basiert, die zugleich Ausdruck sozialer Normen und Regeln sind. Im Seminar wollen wir diesem Phänomen der alltagsweltlichen Herstellung von sozialen Ordnungen/Welten im Sinne des symbolischen Interaktionismus nachgehen und an empirischen Fallbeispielen diskutieren. Die Beispiele beziehen sich auf Schule, Familie und den öffentlichen Raum. Dabei kommen ethnografische Arbeitsmethoden genauso zum Einsatz wie auch empirisches Anschauungsmaterial aus aktuellen Studien.
Kommunikation und Medien / Kulturen und Konflikt (03 Ba ThSoz-04) ⇑
LV 1: Vorlesung mit Colloquium
[Vl] Einführung in die Mediensoziologie
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, A 3 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 | ||
Es gibt viele gute Gründe, unsere heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse als mediale Lebensverhältnisse zu bezeichnen. Wir daten uns mittels Online-Plattformen, fragen ChatBots, ob sie auch mal lügen, lassen uns Musik von einem Algorithmus vorschlagen, lassen über potenzielle Elfmeter einen VAR entscheiden, bestellen unser Essen online und geben unseren schriftlichen Leistungsnachweis im digitalen Seminar an der Universität als PDF über eine Plattform ab. Wenn wir von medialen Lebensverhältnissen sprechen, so ist damit gemeint, dass es keine Bereiche des sozialen Lebens gibt, die in ihrer Wirklichkeit nicht durch Prozesse der medial-digitalen Kommunikation modifiziert wären. Die tiefgreifenden Transformationen unseres Alltags im Zuge der Digitalisierung unterstreichen das besondere Verhältnis aus medialem und sozialem Wandel und fordern ein erneuertes und reflexiveres Verständnis der ‚Realität der Medien‘ ein. Der Erforschung dieses Wechselspiels hat sich die Mediensoziologie verschrieben. Ihre Grundfrage lautet: Wie und auf welche Weise prägen Medien die Verfassung unserer gegenwärtigen Lebenswirklichkeit? Dieses ‚Wie‘ im Detail zu beschreiben und zu verstehen ist Ziel dieser Vorlesung. Sie führt in die Mediensoziologie ein und stellt die zentralen Theorien, Konzepte und Forschungsfelder vor.
Die Vorlesung ist in drei Blöcke gegliedert: Der erste Block führt in die „Grundlagen der Mediensoziologie“ ein (u.a. Medienbegriff, Kommunikation, Öffentlichkeit, den Metaprozess der Mediatisierung und die aktive Rezeption) sowie in die unterschiedlichen, z.T. auch gegensätzlichen, theoretischen Konzeptionen des Verhältnisses von Medien und sozialer Wirklichkeit (vom ‚radikalen Konstruktivismus‘ bis hin zu einem ‚realistischen Konstruktivismus‘). Daran knüpft der zweite Block an, der grundlegende „Konzepte der Mediensoziologie“ vorstellt, auch um diese im Hinblick auf den digitalen Wandel zu befragen und zu modifizieren (u.a. Kulturindustriethese, Faktizität, Identität, die Algorithmisierung des Alltags). Im dritten Block werden dann die ‚empirischen Forschungsfelder der Mediensoziologie‘ auf der Ebene der Medienproduktion, der Medienprodukte und der Medienrezeption, einschließlich möglicher Methoden, vorgestellt. Die Vorlesung entwickelt jede Sitzung am Beispiel von spezifischen Fällen aus der medialen Gegenwart: Filmen, Memes, Selfies, Serien, Deepfakes, TikToks, Postings, Games, Installationen, Nachrichten und Dokumentationen, so dass die Untersuchungsgegenstände der Mediensoziologie in der Vorlesung stets präsent bleiben.
LV 2 und LV 3: Seminare
[Si] (New) Black Cinema
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 002 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002 | ||
Ausgehend von der Annahme, dass Film zur gesellschaftlichen Selbstverständigung beiträgt, widmet sich dieses Seminar dem (New) Black Cinema. Dazu nehmen wir eine dezidiert filmsoziologische Perspektive ein und analysieren von Klassikern des afroamerikanischen Kinos – etwa Filmen von Spike Lee oder Julie Dash, bis hin zu zeitgenössischen Filmen wie Moonlight, Queen & Slim oder auch Blood & Sinners – wie gesellschaftliche Machtverhältnisse im Hinblick auf Race, Class and Gender filmisch verhandelt und ästhetisch reflektiert werden.
Das Seminar gliedert sich in vier Teile: (1.) Grundlagen der Filmsoziologie, (2.) Filmgeschichte des (New) Black Cinema, (3.) soziologische Grundlagen zu Identität, Critical Whiteness und Intersektionalität sowie schließlich (4.) methodische Grundlagen zur soziologischen Filmanalyse.
[Si] #reclaimthetruth. Fakt und Fiktion in der postdigitalen Gegenwart
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil II, E 104 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104 | ||
Deepfakes, Desinformation und die Ubiquität von LLMs prägen den Alltag digitalisierter Gesellschaften, in welchem Wissen, Information und Wahrheit zunehmend unter Rechtfertigungsdruck geraten. Obwohl die Fragilität dieser Großbegriffe schon lange bekannt ist, erscheint sie heute problematischer denn je. Begriffe wie Postfaktizität und Postdigitalität stellen auf eine Gegenwart ab, in der Fakt und Fiktion, Schein und Sein, Lüge und Wahrheit neu verhandelt werden – manche Konzepte geben eine Grenze zwischen Fakt und Fiktion sogar völlig auf. Hier setzt das Proseminar an: Worauf zielen diese Diagnosen ab? Und was bedeutet es für demokratische Gesellschaften, wenn Wirklichkeit zur Ansichtssache wird? Wie verändern digitale Medien die Produktion von Faktizität? Wann kippt Fiktion in Desinformation? Wie lässt sich Wahrheit demokratisch verteidigen?
Das Seminar untersucht aus mediensoziologischer Perspektive das Verhältnis von medialer und sozialer Wirklichkeit unter digitalen Bedingungen. Es gliedert sich in drei Abschnitte: (1) Grundlagen der Mediensoziologie; (2) Begriffsarbeit zu Wahrheit, Wirklichkeit, Postfaktizität, Öffentlichkeit; (3) Ästhetik und Politik digitaler Phänomene (Analysen von Deepfakes, Memes, Bots, Chats, Reals).
[Si] Climate Change & Society in Botswana & South Africa
According to the IPCC, Southern Africa is among those regions worldwide, most vulnerable to climate change impact. Consequences can be observed already by drought, extreme weather, etc., in many parts seasons are shifting with consequences to agriculture, water security and modes of sociation. Climate change is not just one of the most urgent environmental challenges of our time. As anthropogenic climate change, it emerges from economic, political, and social conditions. It is thus impacting on social institutions, cultural self-understanding, and political and economic development. This class traces the social and cultural dimension of climate change with focus on Botswana and South Africa, two societies in the Southern African region that struggle with the diverse impact of climate change. The class will refer to the expertise of various guest speakers from collaborating universities in the region.
[Si] Democratic Development in Times of Migration and Mobility
times: tba
The seminar “Democratic Development of Migration and Mobility”is inspired and based on the EU Peace forerunner seminars “Migration and Health in the European Union and Turkey,” which we (Prof. Ilgit from Cukurova U. and Prof. Sascha Krannich) did in the summer semester 2025. This seminar should deepen the insights of the forerunner project and enlarge the geographical scope of migration and democratic development above Germany and Turkey, and include developments in Italy and Spain as well. While we investigated the nexus of migration and health in the first seminar, this seminar focuses particularly on the interrelations of migration and democratic development by addressing the question of how migrants in European countries affect democratic developments in their countries of residence as well as of origin. In a comparative perspective, we explore how democratic development interacts with cross-border mobility, civic participation, and public discourse. Through conceptual and comparative discussions, the course examines how migrants, diasporas, and the broader public engage in re-defining democratic values and practices across Europe and its neighbourhood. For instance, we take a look at discourses about refugees in Germany, which resulted in the so-called “Stadtbild” debate, and in Italy and Spain about the negotiation processes and enforcements of asylum policies. The seminar should improve knowledge about issues of peace, migration, and democracy, and contribute to a better understanding of European migration and integration policies, and enlarge intercultural competences and English skills of students and future teachers (particularly regarding terminologies, categories, and concepts of peace and democracy).
[Si] SDG 2 und die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 104 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104 | ||

Die Umsetzung des zweiten globalen Nachhaltigkeitsziels (SDG 2/ Zero Hunger) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist nicht auf Kurs. Um weltweit Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung zu erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, besteht erheblicher gesellschaftspolitischer Transformationsbedarf. Die Veranstaltung fokussiert auf die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme im Rahmen von SDG 2 normativ und institutionell ausgerichtet wird und welche gesellschaftspolitischen Debatten und Akteure diese Prozesse prägen. Anhand sozialwissenschaftlicher Forschungsperspektiven und ausgewählter Fallbeispiele werden unterschiedliche Governance-Formen und Dynamiken nachhaltiger Ernährungssysteme analysiert und vergleichend diskutiert. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.
Sozialer und politischer Wandel / Internationale Beziehungen und Gesellschaftsvergleich (03 Ba ThSoz-05) ⇑
LV 1: Vorlesung mit Colloquium
[Vl] Building Bridges over rising waters: Climate change and international disaster management
Livesessions finden nur an den folgenden Terminen statt:
17.04.2026, 13h00 - 14h00
29.05.2026, 13h00 - 14h00
03.07.2026, 13h00 - 14h00

The accelerating changes in the global climate are linked to a rise in the frequency and severity of extreme weather events and natural disasters, such as floods, droughts, and even earthquakes. These challenges transcend national borders, pose serious risks to societies, and give rise to new socio-political, economic, legal, and technological questions, as well as pressing transformation needs, necessitating a re-evaluation of disaster risk management strategies. Given the relevance and interdisciplinary significance of this topic, this lecture offers interdisciplinary perspectives on disaster risk (reduction) management. The lecture is structured into three thematic blocs, aligned with the disaster risk cycle. In the first bloc “(Natural) Hazards, risks and disasters”, students learn more about the governance of risks and the development of disasters. This bloc focuses on water-related risks in general, climate change scenarios and the political, economic and legal understanding of risks and disasters. In the second bloc “Prevention, mitigation and preparedness”, climate challenges are analysed from economic and engineering perspectives. This bloc highlights (green) financial policies and seismic risk prevention. In the third bloc “Response and recovery”, several disaster case studies are discussed and the impacts of disasters on food systems, pro-social preferences and community resilience are examined. The lecture combines sessions from the following disciplines: Political Science, Economics, Geography, Engineering, Law.
LV 2 und LV 3: Seminare
[Si] Kollektive Handlungsmacht: globale Kämpfe und lokale Praxis
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Licher Straße 68, 28 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Licher Straße 68, 28 | ||
[Si] Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Internationale Ordnung
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 201 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201 | ||
Die Hintergründe und Folgen der russischen Vollinvasion in die Ukraine ab 2022 sind zuweilen schwer durchschaubar. Die politische Lage ist sehr komplex und hoch dynamisch. Auch in der deutschen Debatten-Landschaft finden sich verkürzte Argumente oder falsche Informationen. Es ist überdies eine Herausforderung, diesen Krieg mit Konzepten und Theorien der Sozialwissenschaften hinreichend zu erklären. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung wird ein Überblick über die empirischen Erkenntnisse zu diesem Krieg gegeben und mit relevanten Theorien und Konzepten verknüpft. Die Lehrveranstaltung ist strukturiert durch gemeinsamer Lektüre, Gruppenarbeit und einer „Newsecke“ zum Thema.
[Si] SDG 2 und die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil II, E 104 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104 | ||

Die Umsetzung des zweiten globalen Nachhaltigkeitsziels (SDG 2/ Zero Hunger) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist nicht auf Kurs. Um weltweit Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung zu erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, besteht erheblicher gesellschaftspolitischer Transformationsbedarf. Die Veranstaltung fokussiert auf die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme im Rahmen von SDG 2 normativ und institutionell ausgerichtet wird und welche gesellschaftspolitischen Debatten und Akteure diese Prozesse prägen. Anhand sozialwissenschaftlicher Forschungsperspektiven und ausgewählter Fallbeispiele werden unterschiedliche Governance-Formen und Dynamiken nachhaltiger Ernährungssysteme analysiert und vergleichend diskutiert. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.
[Si] The end of NATO (as we know it)? The current state of the alliance and its member states security policies
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | E101 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: E101 | ||
Is NATO undergoing fundamental transformation? This seminar examines the current state and future prospects of the Alliance in light of Russias war against Ukraine, geopolitical rivalry, internal tensions, and shifting global power structures. Focusing on NATO’s institutional development, strategic adaptation, and core tasks, the course also compares the security and defense policies of key member states, including the United States, France, the United Kingdom, Germany, and Poland. Students will analyse how domestic politics, strategic culture, and geopolitical position shape national perspectives within the Alliance.
Soziale Ungleichheit und Geschlechterverhältnis / Institutionen und Politikfelder (03 Ba ThSoz-06) ⇑
LV 1: Vorlesung mit Colloquium
[Vl] Einführung in die Konfliktsoziologie
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr | Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b) | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b) | ||
Ist von Konflikt die Rede, sind oft sehr unterschiedliche Phänomene gemeint: Nachbarschaftsstreitigkeiten, Streik, Gewalt oder auch Krieg. Konflikte involvieren damit ganz unterschiedliche Akteure, nehmen verschiedene Aktionsformen an, haben unterschiedliche Hintergründe und auch ihre Konsequenzen für die Gesellschaft variieren stark. Die Vorlesung bietet einen Überblick über Theorien und Forschung zu gesellschaftlichen Konflikten. Dies umfasst innergesellschaftliche Konflikte zwischen und innerhalb von Gruppen sowie transnationale Konflikte zwischen Staaten und Regionen. In einem ersten Teil werden zentrale Konflikttheorien behandelt. Ein zweiter Teil widmet sich soziologischen Analysen diverser gegenwärtiger Konflikte und Konfliktlagen, darunter zu: sozialer Ungleichheit und Verteilungskonflikten, alten und neuen Konfliktlinien, Prozessen der Politisierung und Polarisierung, Arbeitskonflikten und Gewerkschaften, Konflikten um Mitbestimmung im Kontext von Protest, sozialen Bewegungen und Zivilgesellschaft sowie zu Gewalt, Bürgerkrieg und Krieg.
LV 2 und LV 3: Seminare
[Si] Dealing with conflict and polarisation in times of crisis
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr | Rathenaustr. 10, 103 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustr. 10, 103 | ||
"Conflict is an inherent part of pluralistic societies. Wherever groups of people with different interests, opinions and identities come together, conflict is likely to arise. That is not per se a problem. On the contrary, conflict can fulfil important societal and democratic functions: It can strengthen group integration, spark social change and is part and parcel of a healthy democracy.
In these times of multiple, overlapping crises, however, societal conflict only seems to intensify: Debates are growing increasingly heated, positions appear irreconcilable, and citizens from different social and political groups start seeing each other in terms of “us” versus “them”. This raises the question of how to deal with such group-based conflict in democracy and society.
In this seminar, we take a closer look at the dynamics behind different types of conflict and explore how to deal with its more harmful variants. In the first part of the seminar, we study both classic theories of conflict and some contemporary applications, for example in the context of growing (affective) polarisation. In the second part, we then discuss different approaches to coping with conflict in democracy and society, drawing on perspectives from political theory, sociology, and social psychology. "
[Si] Desigualdades de género y trabajo de cuidado
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | k.A. | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: k.A. | ||
[Si] Gender in the Digital Age: Digital Politics, Biopolitics of Data, and Digital Dissent
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II; Haus E; Raum 104 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 104 | ||





