JLU Gie�en
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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2026

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Philosophie - Lehramtsstudiengang "Ethik" (L2, L5) (Studienbeginn bis Sommersemester 2023)

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Wird im Sommersemester angeboten.

[Si] Einführung in die Ethik (L1/L2/L5) (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 116
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116

Kommentar:

Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung der im Wintersemester begonnenen Einführung in die Praktische Philosophie (L2/L5). Während in der Veranstaltung des Wintersemesters vor allem Theorien der normativen Ethik im Mittelpunkt des Seminars standen, konzentriert sich das Seminar nun auf (a) Fragen der Metaethik und (b) konkrete Unterrichtsthemen. Die Veranstaltung wird durch ein begleitendes Tutorien unterstützt.


[Si] Einführung in die Ethik (L1/L2/L5) (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 116
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116

Kommentar:

Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung der im Wintersemester begonnenen Einführung in die Praktische Philosophie (L2/L5). Während in der Veranstaltung des Wintersemesters vor allem Theorien der normativen Ethik im Mittelpunkt des Seminars standen, konzentriert sich das Seminar nun auf (a) Fragen der Metaethik und (b) konkrete Unterrichtsthemen. Die Veranstaltung wird durch ein begleitendes Tutorien unterstützt.


 
[Vl] Einführung in die Mediensoziologie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, A 3
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem

Kommentar:

Es gibt viele gute Gründe, unsere heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse als mediale Lebensverhältnisse zu bezeichnen. Wir daten uns mittels Online-Plattformen, fragen ChatBots, ob sie auch mal lügen, lassen uns Musik von einem Algorithmus vorschlagen, lassen über potenzielle Elfmeter einen VAR entscheiden, bestellen unser Essen online und geben unseren schriftlichen Leistungsnachweis im digitalen Seminar an der Universität als PDF über eine Plattform ab. Wenn wir von medialen Lebensverhältnissen sprechen, so ist damit gemeint, dass es keine Bereiche des sozialen Lebens gibt, die in ihrer Wirklichkeit nicht durch Prozesse der medial-digitalen Kommunikation modifiziert wären. Die tiefgreifenden Transformationen unseres Alltags im Zuge der Digitalisierung unterstreichen das besondere Verhältnis aus medialem und sozialem Wandel und fordern ein erneuertes und reflexiveres Verständnis der ‚Realität der Medien‘ ein. Der Erforschung dieses Wechselspiels hat sich die Mediensoziologie verschrieben. Ihre Grundfrage lautet: Wie und auf welche Weise prägen Medien die Verfassung unserer gegenwärtigen Lebenswirklichkeit? Dieses ‚Wie‘ im Detail zu beschreiben und zu verstehen ist Ziel dieser Vorlesung. Sie führt in die Mediensoziologie ein und stellt die zentralen Theorien, Konzepte und Forschungsfelder vor.
Die Vorlesung ist in drei Blöcke gegliedert: Der erste Block führt in die „Grundlagen der Mediensoziologie“ ein (u.a. Medienbegriff, Kommunikation, Öffentlichkeit, den Metaprozess der Mediatisierung und die aktive Rezeption) sowie in die unterschiedlichen, z.T. auch gegensätzlichen, theoretischen Konzeptionen des Verhältnisses von Medien und sozialer Wirklichkeit (vom ‚radikalen Konstruktivismus‘ bis hin zu einem ‚realistischen Konstruktivismus‘). Daran knüpft der zweite Block an, der grundlegende „Konzepte der Mediensoziologie“ vorstellt, auch um diese im Hinblick auf den digitalen Wandel zu befragen und zu modifizieren (u.a. Kulturindustriethese, Faktizität, Identität, die Algorithmisierung des Alltags). Im dritten Block werden dann die ‚empirischen Forschungsfelder der Mediensoziologie‘ auf der Ebene der Medienproduktion, der Medienprodukte und der Medienrezeption, einschließlich möglicher Methoden, vorgestellt. Die Vorlesung entwickelt jede Sitzung am Beispiel von spezifischen Fällen aus der medialen Gegenwart: Filmen, Memes, Selfies, Serien, Deepfakes, TikToks, Postings, Games, Installationen, Nachrichten und Dokumentationen, so dass die Untersuchungsgegenstände der Mediensoziologie in der Vorlesung stets präsent bleiben.


[Vl] Soziales Handeln und Kommunikation
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b)
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Licher Str. 68, 048b (Hörsaal Dr. Albraham Bar Menachem (HS 5b)

Zielgruppen:
SoSc Ba, PV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL BA, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem

Kommentar:

Die Vorlesung stellt soziologische Ansätze zur Konzeptualisierung von sozialem Handeln und Kommunikationsprozessen vor und befasst sich mit den Konsequenzen, die sich aus den unterschiedlichen Ansätzen für die Methodologie und Methodik der Analyse von sozialem Handeln und Kommunikation ergeben. Ebenso wird Grundlegendes zu den Kategorien sozialen Handelns, Sinn, Kommunikation, der Stellenwert dieser Begrifflichkeiten im Rahmen der Mikrosoziologie und Bezüge zwischen der mikroanalytischen Ebene und anderen Ebenen der Gesellschaftsanalyse behandelt.


[Si] (New) Black Cinema
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 002
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem


Kommentar:

Ausgehend von der Annahme, dass Film zur gesellschaftlichen Selbstverständigung beiträgt, widmet sich dieses Seminar dem (New) Black Cinema. Dazu nehmen wir eine dezidiert filmsoziologische Perspektive ein und analysieren von Klassikern des afroamerikanischen Kinos – etwa Filmen von Spike Lee oder Julie Dash, bis hin zu zeitgenössischen Filmen wie Moonlight, Queen & Slim oder auch Blood & Sinners – wie gesellschaftliche Machtverhältnisse im Hinblick auf Race, Class and Gender filmisch verhandelt und ästhetisch reflektiert werden.
Das Seminar gliedert sich in vier Teile: (1.) Grundlagen der Filmsoziologie, (2.) Filmgeschichte des (New) Black Cinema, (3.) soziologische Grundlagen zu Identität, Critical Whiteness und Intersektionalität sowie schließlich (4.) methodische Grundlagen zur soziologischen Filmanalyse.


[Si] #reclaimthetruth. Fakt und Fiktion in der postdigitalen Gegenwart
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem


Kommentar:

Deepfakes, Desinformation und die Ubiquität von LLMs prägen den Alltag digitalisierter Gesellschaften, in welchem Wissen, Information und Wahrheit zunehmend unter Rechtfertigungsdruck geraten. Obwohl die Fragilität dieser Großbegriffe schon lange bekannt ist, erscheint sie heute problematischer denn je. Begriffe wie Postfaktizität und Postdigitalität stellen auf eine Gegenwart ab, in der Fakt und Fiktion, Schein und Sein, Lüge und Wahrheit neu verhandelt werden – manche Konzepte geben eine Grenze zwischen Fakt und Fiktion sogar völlig auf. Hier setzt das Proseminar an: Worauf zielen diese Diagnosen ab? Und was bedeutet es für demokratische Gesellschaften, wenn Wirklichkeit zur Ansichtssache wird? Wie verändern digitale Medien die Produktion von Faktizität? Wann kippt Fiktion in Desinformation? Wie lässt sich Wahrheit demokratisch verteidigen?
Das Seminar untersucht aus mediensoziologischer Perspektive das Verhältnis von medialer und sozialer Wirklichkeit unter digitalen Bedingungen. Es gliedert sich in drei Abschnitte: (1) Grundlagen der Mediensoziologie; (2) Begriffsarbeit zu Wahrheit, Wirklichkeit, Postfaktizität, Öffentlichkeit; (3) Ästhetik und Politik digitaler Phänomene (Analysen von Deepfakes, Memes, Bots, Chats, Reals).


[Si] Climate Change & Society in Botswana & South Africa
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
2 Einzeltermine:
Di. 30.06.2026,13.00 - 18.00 Uhr   online class
Di. 07.07.2026,13.00 - 18.00 Uhr   online class

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem


Kommentar:

According to the IPCC, Southern Africa is among those regions worldwide, most vulnerable to climate change impact. Consequences can be observed already by drought, extreme weather, etc., in many parts seasons are shifting with consequences to agriculture, water security and modes of sociation. Climate change is not just one of the most urgent environmental challenges of our time. As anthropogenic climate change, it emerges from economic, political, and social conditions. It is thus impacting on social institutions, cultural self-understanding, and political and economic development. This class traces the social and cultural dimension of climate change with focus on Botswana and South Africa, two societies in the Southern African region that struggle with the diverse impact of climate change. The class will refer to the expertise of various guest speakers from collaborating universities in the region.


[Si] Democratic Development in Times of Migration and Mobility
Block seminar
times: tba
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
k.A.

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem


Kommentar:

The seminar “Democratic Development of Migration and Mobility”is inspired and based on the EU Peace forerunner seminars “Migration and Health in the European Union and Turkey,” which we (Prof. Ilgit from Cukurova U. and Prof. Sascha Krannich) did in the summer semester 2025. This seminar should deepen the insights of the forerunner project and enlarge the geographical scope of migration and democratic development above Germany and Turkey, and include developments in Italy and Spain as well. While we investigated the nexus of migration and health in the first seminar, this seminar focuses particularly on the interrelations of migration and democratic development by addressing the question of how migrants in European countries affect democratic developments in their countries of residence as well as of origin. In a comparative perspective, we explore how democratic development interacts with cross-border mobility, civic participation, and public discourse. Through conceptual and comparative discussions, the course examines how migrants, diasporas, and the broader public engage in re-defining democratic values and practices across Europe and its neighbourhood. For instance, we take a look at discourses about refugees in Germany, which resulted in the so-called “Stadtbild” debate, and in Italy and Spain about the negotiation processes and enforcements of asylum policies. The seminar should improve knowledge about issues of peace, migration, and democracy, and contribute to a better understanding of European migration and integration policies, and enlarge intercultural competences and English skills of students and future teachers (particularly regarding terminologies, categories, and concepts of peace and democracy).


[Si] SDG 2 und die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, E 104
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104

Zielgruppen:
SoSc Ba, WPV, oSem  |  GuK Soz, WPV, oSem  |  SLK Soz, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  AB Ma, WPV, oSem  |  BWL Ba, PV/WPV, oSem  |  VWL Ba, PV/WPV, oSem  |  Ggr BSc, PV/WPV, oSem  |  GuK Pol, Ba, oSem  |  SLK Pol Ba, WPV, oSem  |  BFK Ba, WPV, oSem  |  L 2,3,5, WPV, oSem  |  Gasth, WPV, oSem

Nachhaltigkeit:
Die Veranstaltung verfolgt einen Nexus-Ansatz (Zusammenhänge und/oder Zielkonflikte von mind. zwei SDG)


Kommentar:

Die Umsetzung des zweiten globalen Nachhaltigkeitsziels (SDG 2/ Zero Hunger) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist nicht auf Kurs. Um weltweit Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung zu erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, besteht erheblicher gesellschaftspolitischer Transformationsbedarf. Die Veranstaltung fokussiert auf die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie die Governance nachhaltiger Ernährungssysteme im Rahmen von SDG 2 normativ und institutionell ausgerichtet wird und welche gesellschaftspolitischen Debatten und Akteure diese Prozesse prägen. Anhand sozialwissenschaftlicher Forschungsperspektiven und ausgewählter Fallbeispiele werden unterschiedliche Governance-Formen und Dynamiken nachhaltiger Ernährungssysteme analysiert und vergleichend diskutiert. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.


   
[Ü] Einführung in den Islam: Glaubens- und Menschenbilder
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Die Übung bietet eine Einführung in zentrale Glaubensvorstellungen des Islam sowie in das islamische Menschenbild. Im Mittelpunkt steht das Verständnis des Menschen als mit Würde ausgestattetes Wesen und seiner Beziehung zu Gott. Behandelt werden grundlegende religiöse Praktiken wie Gebet, Fasten, Zakat und Pilgerfahrt sowie deren Bedeutung für das persönliche Leben. Darüber hinaus werden ethische Werte und Tugenden im Kontext islamischer Glaubens- und Menschenbilder diskutiert.


[Si] Gender im Kontext Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Der Begriff Gender hat sich nicht nur im wissenschaftlichen Kontext, sondern auch im gesellschaftlichen Diskurs etabliert. Doch welche Relevanz besitzt die Gender-Thematik im Schulkontext? Eben dieser Frage soll im Rahmen der Veranstaltung nachgegangen werden. Thematisch werden dafür beispielsweise institutionelle Gegebenheiten beleuchtet, der Zusammenhang von Gender mit weiteren Kategorien besprochen und konkrete Unterrichtsstunden geplant.


[Ü] Muslimische Frauen: Von Selbst- und Fremdbildern
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Die Lehrveranstaltung behandelt Selbst- und Fremdbilder muslimischer Frauen im Kontext von Religion, Gesellschaft und Geschlechterdiskursen. Thematisiert werden soziale Praktiken der Geschlechterunterscheidung, Geschlechterrollen im Alltag sowie das Bedeckungsgebot aus unterschiedlichen muslimischen Perspektiven. Zudem werden verbreitete Stereotype über muslimische Frauen kritisch reflektiert.


[Si] Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Das Seminar bietet eine Einführung in zentrale Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit mit besonderem Bezug zu sozialpädagogischen und seelsorgerischen Tätigkeiten. Thematisiert werden Ansätze wie Gesprächsführung, Beratung, Empowerment und Lebensweltorientierung sowie deren Bedeutung in muslimischen Kontexten einer säkularen Gesellschaft. Praktische Übungen fördern kommunikative Kompetenzen und die Anwendung der vermittelten Methoden.

Die Literatur wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.


[Si] Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft“
Seminarleitung: Cakir-Mattner / Pruchniewicz
Die Frage, auf welche Ressourcen religiöse und ethische Bildung einer pluralen Gesellschaft zurückgreifen kann bzw. auf welchen inhaltlichen Grundlagen sie fußt, begleitet den Religions- und Ethikunterricht seit langem. In den Blick geraten dabei häufig zunächst thematische Schnittmengen zwischen Religionen und Kulturen, sowie geeignete didaktisch-methodische Settings – oft unscharf mit dem Begriff des Dialogischen belegt. Das Seminar versucht im Anschluss, aber durchaus auch gegen diese Entwicklungen die am Lehr-Lernprozess Beteiligten in ihrer subjektiven Verfasstheit in den Mittelpunkt zu stellen. Wie kann ihre je individuelle Verflochtenheit in die unterschiedlichsten Lebensformen und deren narrativer Ausdruck im Unterricht zum Tragen kommen? Wie steht es um ihren erkenntnistheoretischen Gehalt? Was ist tatsächlich wie an und mit ihnen zu lernen? Nicht zuletzt geht es um die konkrete Gestaltung eines narrativitätssensiblen Unterrichts.


[Ü] Einführung in den Islam: Glaubens- und Menschenbilder
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Die Übung bietet eine Einführung in zentrale Glaubensvorstellungen des Islam sowie in das islamische Menschenbild. Im Mittelpunkt steht das Verständnis des Menschen als mit Würde ausgestattetes Wesen und seiner Beziehung zu Gott. Behandelt werden grundlegende religiöse Praktiken wie Gebet, Fasten, Zakat und Pilgerfahrt sowie deren Bedeutung für das persönliche Leben. Darüber hinaus werden ethische Werte und Tugenden im Kontext islamischer Glaubens- und Menschenbilder diskutiert.


[Si] Gender im Kontext Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

Der Begriff Gender hat sich nicht nur im wissenschaftlichen Kontext, sondern auch im gesellschaftlichen Diskurs etabliert. Doch welche Relevanz besitzt die Gender-Thematik im Schulkontext? Eben dieser Frage soll im Rahmen der Veranstaltung nachgegangen werden. Thematisch werden dafür beispielsweise institutionelle Gegebenheiten beleuchtet, der Zusammenhang von Gender mit weiteren Kategorien besprochen und konkrete Unterrichtsstunden geplant.


[Ü] Muslimische Frauen: Von Selbst- und Fremdbildern
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Die Lehrveranstaltung behandelt Selbst- und Fremdbilder muslimischer Frauen im Kontext von Religion, Gesellschaft und Geschlechterdiskursen. Thematisiert werden soziale Praktiken der Geschlechterunterscheidung, Geschlechterrollen im Alltag sowie das Bedeckungsgebot aus unterschiedlichen muslimischen Perspektiven. Zudem werden verbreitete Stereotype über muslimische Frauen kritisch reflektiert.


[Si] Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, G 025
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 025

Kommentar:

Das Seminar bietet eine Einführung in zentrale Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit mit besonderem Bezug zu sozialpädagogischen und seelsorgerischen Tätigkeiten. Thematisiert werden Ansätze wie Gesprächsführung, Beratung, Empowerment und Lebensweltorientierung sowie deren Bedeutung in muslimischen Kontexten einer säkularen Gesellschaft. Praktische Übungen fördern kommunikative Kompetenzen und die Anwendung der vermittelten Methoden.

Die Literatur wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.


[Si] Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft (Religionspädagogik)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II, H 215
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II, H 215

Kommentar:

„Zur eigenen Stimme finden! – Narrative als Ressource für den Religions- und Ethikunterricht in einer pluralen Gesellschaft“
Seminarleitung: Cakir-Mattner / Pruchniewicz
Die Frage, auf welche Ressourcen religiöse und ethische Bildung einer pluralen Gesellschaft zurückgreifen kann bzw. auf welchen inhaltlichen Grundlagen sie fußt, begleitet den Religions- und Ethikunterricht seit langem. In den Blick geraten dabei häufig zunächst thematische Schnittmengen zwischen Religionen und Kulturen, sowie geeignete didaktisch-methodische Settings – oft unscharf mit dem Begriff des Dialogischen belegt. Das Seminar versucht im Anschluss, aber durchaus auch gegen diese Entwicklungen die am Lehr-Lernprozess Beteiligten in ihrer subjektiven Verfasstheit in den Mittelpunkt zu stellen. Wie kann ihre je individuelle Verflochtenheit in die unterschiedlichsten Lebensformen und deren narrativer Ausdruck im Unterricht zum Tragen kommen? Wie steht es um ihren erkenntnistheoretischen Gehalt? Was ist tatsächlich wie an und mit ihnen zu lernen? Nicht zuletzt geht es um die konkrete Gestaltung eines narrativitätssensiblen Unterrichts.


     

Zu belegen sind zwei Veranstaltungen.

[Si] Ethische Grundbegriffe - Zentrale Unterrichtsthemen der Sekundarstufe I
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

In diesem Seminar erarbeiten wir zentrale ethische Grundbegriffe und setzen uns aktiv mit ihrer Vermittlung im Schulunterricht auseinander. Studierende planen in Kleingruppen eigene Unterrichtseinheiten, die sie im Plenum präsentieren und gemeinsam reflektieren. Ziel ist es, theoretisches Wissen mit praktischen Methoden zu verbinden und so Sicherheit für den zukünftigen Ethikunterricht zu gewinnen.


[Si] Kinderrechte, Menschenrechte - Unterrichtsmaterialien Ethik analysieren und erstellen
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Di. 07.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 08.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 09.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Fr. 10.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Wie lassen sich Kinderrechte und Menschenrechte im Ethikunterricht lebendig vermitteln? In diesem Blockseminar analysieren wir bestehende Materialien, diskutieren ihre Stärken und Grenzen und entwickeln eigene, praxisnahe Konzepte für den Unterricht. Ziel ist es, ethische Fragestellungen altersgerecht aufzubereiten und die Unterrichtsplanungen gemeinsam zu reflektieren.


[Si] Philosophieren mit und über Behinderung
Klausur: 06.07.2026, Hausarbeit 15.09.2026.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 116
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116

Kommentar:

Ausgangspunkt des Seminars ist die Annahme, dass der Begriff Behinderung nicht nur eine medizinische und pädagogische, sondern auch eine genuin philosophische Dimension besitzt. Entsprechend werden einerseits aus theoretischer Perspektive Fragen nach Normalität, Normalisierung, Autonomie, Gerechtigkeit, Anerkennung, Menschenwürde und Macht behandelt. Andererseits wird anhand konkreter Beispiele aller Schulformen diskutiert, inwiefern das Thema Behinderung weniger als Defizit, sondern vielmehr als Einladung verstanden werden kann, um Ethikunterricht in allen Schulformen diskriminierungssensibel zu gestalten.


[Si] Problemorientierter Ethikunterricht
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mo. 30.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Di. 31.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 01.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 02.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Problemorientierung ist ein zentrales Grundprinzip der Unterrichtsplanung und gerade für den Ethikunterricht und die in ihm zu erwerbenden Kompetenzen relevant. Im Seminar werden im Anschluss an einen theoretischen Einstieg problemorientierte Unterrichtseinheiten geplant. Abschließend wird der Gegenentwurf zur Problemorientierung, der lösungsorientierte Ansatz, vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt.


[Si] Reality TV als Thema der Ethik!?  (AfK-Nr.: 411/412)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 117
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 117

Kommentar:

Gil wird Dschungelkönig 2026, Alex bespuckt eine Verführerin bei Temptation Island, Walentina mobbt eine Mitkandidatin – das sind nur drei Beispiele aus dem Reality TV, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert werden. Schon von Beginn an wurden ethische Bedenken hinsichtlich derartiger Shows vorgebracht, die in den letzten 1-2 Jahren immer lauter wurden.
Die akademische Ethik beschäftigt sich aber nur am Rande mit diesen Bedenken. Traditionell gibt es zwei (ethische) Kritiklinien am Unterhaltungsfernsehen allgemein, die sich auch auf Reality TV anwenden lassen: Nach der sogenannten „rechten These“ sind diese Shows problematisch, weil sie einen Sittenverfall nach sich ziehen. Der Gedanke ist, dass sich das, was im TV gezeigt wird, direkt auf die Zuschauer*innen auswirkt. Wird etwa Gewalt gezeigt, wirkt das enthemmend und kann wiederum Gewalt beim Publikum fördern. Nach der „linken These“ sind Unterhaltungsformate negativ zu betrachten, weil sie die tatsächlichen gesellschaftlichen Umstände unserer Welt verschleiern. Hierhinter steckt folgender Gedanke: Wer sich von Reality TV ablenken lässt, geht nicht in den Widerstand gegen ungerechte Systeme. Aus beiden Thesen lassen sich sicherlich wichtige Kritikpunkte ableiten. Um die Vielschichtigkeit von Reality TV auf allen Ebenen (Produktion, Showkonzept, Schnitt, Darsteller*innen, Zuschauer*innen etc.) zu greifen, braucht es aber mehr.

Im Seminar werden wir uns daher dem Phänomen Reality TV auf verschiedene Weise nähern. Im ersten Schritt werden wir einschlägige Texte zur ethischen Debatte um Reality TV lesen. Im Anschluss diskutieren wir mit Texten aus verwandten Debatten ausgewählte Themen, die in Bezug auf Reality TV-Formate diskutiert werden, z.B. Objektifizierung, Instrumentalisierung oder Boykott. Im dritten Schritt gehen Sie in Projektgruppen zusammen und suchen sich ein konkretes Beispiel aus dem Reality TV-Bereich aus, das Sie mithilfe des erarbeiteten theoretischen Fundaments ethisch analysieren. Aus dieser Analyse entwickeln Sie kleine Social Media-Projekte (TikToks, Instagram-Beiträge etc.), die dann Teil der Prüfungsleistung sind.

WICHTIG: Das Seminar bedarf im Semester sehr viel mehr Arbeit als ein reguläres Seminar, dafür aber weniger Arbeit in der vorlesungsfreien Zeit. Es erfordert eine regelmäßige Lektüre der Texte sowie eine selbstständige Mitarbeit in Kleingruppen. Der Großteil der Texte ist ausschließlich in englischer Sprache vorhanden.

Das Passwort zum Kurs wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


 

Zu belegen sind zwei Veranstaltungen.

[Si] Ethische Grundbegriffe - Zentrale Unterrichtsthemen der Sekundarstufe I
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

In diesem Seminar erarbeiten wir zentrale ethische Grundbegriffe und setzen uns aktiv mit ihrer Vermittlung im Schulunterricht auseinander. Studierende planen in Kleingruppen eigene Unterrichtseinheiten, die sie im Plenum präsentieren und gemeinsam reflektieren. Ziel ist es, theoretisches Wissen mit praktischen Methoden zu verbinden und so Sicherheit für den zukünftigen Ethikunterricht zu gewinnen.


[Si] Kinderrechte, Menschenrechte - Unterrichtsmaterialien Ethik analysieren und erstellen
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Di. 07.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 08.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 09.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Fr. 10.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Wie lassen sich Kinderrechte und Menschenrechte im Ethikunterricht lebendig vermitteln? In diesem Blockseminar analysieren wir bestehende Materialien, diskutieren ihre Stärken und Grenzen und entwickeln eigene, praxisnahe Konzepte für den Unterricht. Ziel ist es, ethische Fragestellungen altersgerecht aufzubereiten und die Unterrichtsplanungen gemeinsam zu reflektieren.


[Si] Philosophieren mit und über Behinderung
Klausur: 06.07.2026, Hausarbeit 15.09.2026.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 116
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116

Kommentar:

Ausgangspunkt des Seminars ist die Annahme, dass der Begriff Behinderung nicht nur eine medizinische und pädagogische, sondern auch eine genuin philosophische Dimension besitzt. Entsprechend werden einerseits aus theoretischer Perspektive Fragen nach Normalität, Normalisierung, Autonomie, Gerechtigkeit, Anerkennung, Menschenwürde und Macht behandelt. Andererseits wird anhand konkreter Beispiele aller Schulformen diskutiert, inwiefern das Thema Behinderung weniger als Defizit, sondern vielmehr als Einladung verstanden werden kann, um Ethikunterricht in allen Schulformen diskriminierungssensibel zu gestalten.


[Si] Problemorientierter Ethikunterricht
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mo. 30.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Di. 31.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 01.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 02.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Problemorientierung ist ein zentrales Grundprinzip der Unterrichtsplanung und gerade für den Ethikunterricht und die in ihm zu erwerbenden Kompetenzen relevant. Im Seminar werden im Anschluss an einen theoretischen Einstieg problemorientierte Unterrichtseinheiten geplant. Abschließend wird der Gegenentwurf zur Problemorientierung, der lösungsorientierte Ansatz, vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt.


[Si] Reality TV als Thema der Ethik!?  (AfK-Nr.: 411/412)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 117
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 117

Kommentar:

Gil wird Dschungelkönig 2026, Alex bespuckt eine Verführerin bei Temptation Island, Walentina mobbt eine Mitkandidatin – das sind nur drei Beispiele aus dem Reality TV, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert werden. Schon von Beginn an wurden ethische Bedenken hinsichtlich derartiger Shows vorgebracht, die in den letzten 1-2 Jahren immer lauter wurden.
Die akademische Ethik beschäftigt sich aber nur am Rande mit diesen Bedenken. Traditionell gibt es zwei (ethische) Kritiklinien am Unterhaltungsfernsehen allgemein, die sich auch auf Reality TV anwenden lassen: Nach der sogenannten „rechten These“ sind diese Shows problematisch, weil sie einen Sittenverfall nach sich ziehen. Der Gedanke ist, dass sich das, was im TV gezeigt wird, direkt auf die Zuschauer*innen auswirkt. Wird etwa Gewalt gezeigt, wirkt das enthemmend und kann wiederum Gewalt beim Publikum fördern. Nach der „linken These“ sind Unterhaltungsformate negativ zu betrachten, weil sie die tatsächlichen gesellschaftlichen Umstände unserer Welt verschleiern. Hierhinter steckt folgender Gedanke: Wer sich von Reality TV ablenken lässt, geht nicht in den Widerstand gegen ungerechte Systeme. Aus beiden Thesen lassen sich sicherlich wichtige Kritikpunkte ableiten. Um die Vielschichtigkeit von Reality TV auf allen Ebenen (Produktion, Showkonzept, Schnitt, Darsteller*innen, Zuschauer*innen etc.) zu greifen, braucht es aber mehr.

Im Seminar werden wir uns daher dem Phänomen Reality TV auf verschiedene Weise nähern. Im ersten Schritt werden wir einschlägige Texte zur ethischen Debatte um Reality TV lesen. Im Anschluss diskutieren wir mit Texten aus verwandten Debatten ausgewählte Themen, die in Bezug auf Reality TV-Formate diskutiert werden, z.B. Objektifizierung, Instrumentalisierung oder Boykott. Im dritten Schritt gehen Sie in Projektgruppen zusammen und suchen sich ein konkretes Beispiel aus dem Reality TV-Bereich aus, das Sie mithilfe des erarbeiteten theoretischen Fundaments ethisch analysieren. Aus dieser Analyse entwickeln Sie kleine Social Media-Projekte (TikToks, Instagram-Beiträge etc.), die dann Teil der Prüfungsleistung sind.

WICHTIG: Das Seminar bedarf im Semester sehr viel mehr Arbeit als ein reguläres Seminar, dafür aber weniger Arbeit in der vorlesungsfreien Zeit. Es erfordert eine regelmäßige Lektüre der Texte sowie eine selbstständige Mitarbeit in Kleingruppen. Der Großteil der Texte ist ausschließlich in englischer Sprache vorhanden.

Das Passwort zum Kurs wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


 
[Si] Praxissemester: Vorbereitungsseminar (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Willner, Patrick
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2026
wöchentlich Fr. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 330
nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 330
Einzeltermin:
Fr. 10.07.2026,14.00 - 18.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 330

[Si] Praxissemester: Vorbereitungsseminar (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Becker, Wiebke- Gröne, Maria
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
zwei-wöchentlich Mi. 14:00 - 18:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 331
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 331

[Si] Praxissemester: Vorbereitungsseminar (Gruppe 3)
Dozent/-in:
Schulz, Kim-André
Zeit und Ort:
7 Einzeltermine:
Mi. 15.04.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 29.04.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 13.05.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 27.05.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 03.06.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 24.06.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107
Mi. 01.07.2026,14.00 - 17.30 Uhr   Rathenaustraße 10, 107

 
[Si] Ethische Grundbegriffe - Zentrale Unterrichtsthemen der Sekundarstufe I
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

In diesem Seminar erarbeiten wir zentrale ethische Grundbegriffe und setzen uns aktiv mit ihrer Vermittlung im Schulunterricht auseinander. Studierende planen in Kleingruppen eigene Unterrichtseinheiten, die sie im Plenum präsentieren und gemeinsam reflektieren. Ziel ist es, theoretisches Wissen mit praktischen Methoden zu verbinden und so Sicherheit für den zukünftigen Ethikunterricht zu gewinnen.


[Si] Kinderrechte, Menschenrechte - Unterrichtsmaterialien Ethik analysieren und erstellen
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Di. 07.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 08.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 09.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Fr. 10.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Wie lassen sich Kinderrechte und Menschenrechte im Ethikunterricht lebendig vermitteln? In diesem Blockseminar analysieren wir bestehende Materialien, diskutieren ihre Stärken und Grenzen und entwickeln eigene, praxisnahe Konzepte für den Unterricht. Ziel ist es, ethische Fragestellungen altersgerecht aufzubereiten und die Unterrichtsplanungen gemeinsam zu reflektieren.


[Si] Philosophieren mit und über Behinderung
Klausur: 06.07.2026, Hausarbeit 15.09.2026.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 116
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 116

Kommentar:

Ausgangspunkt des Seminars ist die Annahme, dass der Begriff Behinderung nicht nur eine medizinische und pädagogische, sondern auch eine genuin philosophische Dimension besitzt. Entsprechend werden einerseits aus theoretischer Perspektive Fragen nach Normalität, Normalisierung, Autonomie, Gerechtigkeit, Anerkennung, Menschenwürde und Macht behandelt. Andererseits wird anhand konkreter Beispiele aller Schulformen diskutiert, inwiefern das Thema Behinderung weniger als Defizit, sondern vielmehr als Einladung verstanden werden kann, um Ethikunterricht in allen Schulformen diskriminierungssensibel zu gestalten.


[Si] Problemorientierter Ethikunterricht
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mo. 30.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Di. 31.03.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Mi. 01.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001
Do. 02.04.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Problemorientierung ist ein zentrales Grundprinzip der Unterrichtsplanung und gerade für den Ethikunterricht und die in ihm zu erwerbenden Kompetenzen relevant. Im Seminar werden im Anschluss an einen theoretischen Einstieg problemorientierte Unterrichtseinheiten geplant. Abschließend wird der Gegenentwurf zur Problemorientierung, der lösungsorientierte Ansatz, vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt.


[Si] Reality TV als Thema der Ethik!?  (AfK-Nr.: 411/412)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 117
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 117

Kommentar:

Gil wird Dschungelkönig 2026, Alex bespuckt eine Verführerin bei Temptation Island, Walentina mobbt eine Mitkandidatin – das sind nur drei Beispiele aus dem Reality TV, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert werden. Schon von Beginn an wurden ethische Bedenken hinsichtlich derartiger Shows vorgebracht, die in den letzten 1-2 Jahren immer lauter wurden.
Die akademische Ethik beschäftigt sich aber nur am Rande mit diesen Bedenken. Traditionell gibt es zwei (ethische) Kritiklinien am Unterhaltungsfernsehen allgemein, die sich auch auf Reality TV anwenden lassen: Nach der sogenannten „rechten These“ sind diese Shows problematisch, weil sie einen Sittenverfall nach sich ziehen. Der Gedanke ist, dass sich das, was im TV gezeigt wird, direkt auf die Zuschauer*innen auswirkt. Wird etwa Gewalt gezeigt, wirkt das enthemmend und kann wiederum Gewalt beim Publikum fördern. Nach der „linken These“ sind Unterhaltungsformate negativ zu betrachten, weil sie die tatsächlichen gesellschaftlichen Umstände unserer Welt verschleiern. Hierhinter steckt folgender Gedanke: Wer sich von Reality TV ablenken lässt, geht nicht in den Widerstand gegen ungerechte Systeme. Aus beiden Thesen lassen sich sicherlich wichtige Kritikpunkte ableiten. Um die Vielschichtigkeit von Reality TV auf allen Ebenen (Produktion, Showkonzept, Schnitt, Darsteller*innen, Zuschauer*innen etc.) zu greifen, braucht es aber mehr.

Im Seminar werden wir uns daher dem Phänomen Reality TV auf verschiedene Weise nähern. Im ersten Schritt werden wir einschlägige Texte zur ethischen Debatte um Reality TV lesen. Im Anschluss diskutieren wir mit Texten aus verwandten Debatten ausgewählte Themen, die in Bezug auf Reality TV-Formate diskutiert werden, z.B. Objektifizierung, Instrumentalisierung oder Boykott. Im dritten Schritt gehen Sie in Projektgruppen zusammen und suchen sich ein konkretes Beispiel aus dem Reality TV-Bereich aus, das Sie mithilfe des erarbeiteten theoretischen Fundaments ethisch analysieren. Aus dieser Analyse entwickeln Sie kleine Social Media-Projekte (TikToks, Instagram-Beiträge etc.), die dann Teil der Prüfungsleistung sind.

WICHTIG: Das Seminar bedarf im Semester sehr viel mehr Arbeit als ein reguläres Seminar, dafür aber weniger Arbeit in der vorlesungsfreien Zeit. Es erfordert eine regelmäßige Lektüre der Texte sowie eine selbstständige Mitarbeit in Kleingruppen. Der Großteil der Texte ist ausschließlich in englischer Sprache vorhanden.

Das Passwort zum Kurs wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 1)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


[Si] Spiele(n) im Ethikunterricht (Gruppe 2)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Spielen ist ein Verhalten ohne Zweck, aber es ist nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht für das unmittelbare Überleben notwendig, aber es hilft, Situationen ohne Zwang zu erproben und zu üben. Dabei lernen Kinder spielerisch Regeln des Zusammenlebens kennen, zu modifizieren und reflektieren Konsequenzen von Regelüberschreitungen.
Spiele im Ethikunterricht dienen dazu, fachspezifische Kompetenzen zu erwerben und anzuwenden sowie philosophische und ethische Inhalte einzuüben und zu überprüfen.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsblock geht es um die Erprobung und Reflexion ausgewählter Spiele für den Ethikunterricht. Erwartet werden die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Unterrichtsideen zu entwickeln.


[Si] Schulbücher rezensieren
ab 09.06.2026 wöchentlich 2 Stunden in Präsenz plus 4 Stunden hybrid
Dozent/-in:
Format:
hybrid
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 09.06.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 001
nächster Termin: 09.06.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 001

Kommentar:

Schulbücher bilden die Basis des Unterrichtens. Doch was zeichnet ein gutes Schulbuch aus?
Im Seminar und der Übung werden Schulbücher didaktisch und methodisch in kleinen Arbeitsgruppen analysiert. Es werden Rezensionen zu den Neuerscheinungen für Ethik und Philosophie/ Primastufe sowie Sek I und Sek. II verfasst und die Ergebnisse im Seminar präsentiert.
Das Schreiben der Rezensionen und die Überarbeitungsprozesse in einem offenen Peer-Review--Verfahren schulen die Schreibkompetenz der Teilnehmer/innen.


nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de