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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2026

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Fachbereich 05: Sprache, Literatur, Kultur - Romanistik - Lehramtsstudiengänge

Veranstaltungen

Der Fachbereich macht die Teilnahme an den Veranstaltungen für Bachelor- und Masterstudiengänge sowie für Lehramtsstudiengänge anmeldepflichtig. Allgemeine Informationen zum Anmeldeverfahren erhalten Sie unter https://flexnow.uni-giessen.de/.

 

 
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Legende

    
[Si] Linguistik für die Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Als angehende Französischlehrerinnen und -lehrer werden Sie in erster Linie Spezialistinnen und Spezialisten für diese Sprache. Das bedeutet, dass es für diesen Beruf nicht ausreicht, die Sprache lediglich sehr gut zu beherrschen. Um in der Schule zu bestehen, benötigen Sie auch ein ausgeprägtes Vermögen, über die Sprache zu reflektieren und sich linguistisch fundiert zu Strukturen und Verwendung des Französischen äußern zu können. Da es erfahrungsgemäß zu Studienbeginn oft noch Defizite im Bereich der Grammatik gibt, kann der Kurs dazu genutzt werden, um in Abhängigkeit von der konkreten Nachfrage gezielt zentrale grammatische Kategorien zu besprechen. Weiterhin soll es um die Frage gehen, wie man in der Schule mit der Spannung zwischen den zu vermittelnden Normen der Standardsprache und der
kommunikativen Realität der sprachlichen Variation umgehen kann. Dies impliziert auch eine Reflexion relevanter sprachlicher Ideologien (z.B. des Purismus oder des Französischen als "schwere Sprache"). Nicht zuletzt werden wir uns fragen, wie man als Französischlehrkraft produktiv mit der sprachlichen Heterogenität der Klassen umgehen kann. Wie kann man sich z.B. für die sprachlichen Konflikte sensibilisieren, in denen die Schülerinnen und Schüler leben? Wie kann man ihre Herkunftssprachen als Ressourcen nutzen? Wie kann man die Schule so gestalten, dass sie trotz aller Bekenntnisse zur Diversität letztlich nicht doch immer wieder ein monolinguales Mindset reproduziert? Das Einbringen eigener sprachbiographischer Erfahrungen als mehrsprachige Lernerinnen und Lerner ist hoch willkommen.


 
[Spr Kurs] Français B2b - Teil B
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 119
wöchentlich Fr. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

 
[Ü] Kompetenzorientierung im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


[Ü] Kompetenzorientierung im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


[Spr Kurs] Communication écrite 1 /Langue française 4
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, G 108
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 108

Kommentar:

In diesem Kurs vertiefen die Studierenden ihre schriftlichen kommunikativen Kompetenzen im Bereich des Leseverstehens, der schriftlichen Produktion und Interaktion sowie der schriftlichen Mediation. Sie lernen, anspruchsvolle Texte sicher zu erschließen, Inhalte präzise schriftlich zu verarbeiten und eigene Standpunkte differenziert darzustellen.


 
[Si] Praktikumsnachbereitung Französisch/Spanisch
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Sa. 11.04.2026,10.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Seminar bietet als Abschlussveranstaltung des Fachpraktikums Französisch/Spanisch einen reflexiven Rahmen zur systematischen Nachbereitung der Unterrichtserfahrungen. Die Studierenden reflektieren und diskutieren dabei ihre zentralen didaktischen und methodischen Entscheidungen auf Grundlage der Aufgaben- und Kompetenzorientierung. In diesem Zuge setzen sich die Studierenden kritisch mit der Planung, Durchführung und Evaluation von Unterricht auseinander. Besonders im Fokus stehen hierbei fremdsprachliche Lehr- und Lernprozesse sowie die eigene Rolle als Lehrkraft.


 
[Vl] Die französische Sprache
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Die Vorlesung führt nach einem kurzen sprachgeschichtlichen Überblick in die wichtigsten Teilbereiche der französischen Sprachwissenschaft (=Linguistik) ein und vermittelt die Grundlagen für eine wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Französischen. Zentrale Gegenstände sind die Phonetik/Phonologie, die Morphologie, die Lexikologie, die Syntax, die linguistische Pragmatik, die Text- und Medienlinguistik, die Varietätenlinguistik sowie die Soziolinguistik. Die Aufmerksamkeit richtet sich nicht allein auf das Französische in Frankreich, sonders ersteckt sich auch auf die weltweite Frankophonie.

Damit zielt die Veranstaltung zum einen auf die Vermittlung eines umfassenden historisch und theoretisch fundierten Verständnisses der sprachlichen Strukturen des Französischen. Zum anderen geht es um die Entwicklung einer Perspektive, aus der die Einbindung dieser Sprache in kulturelle, gesellschaftliche und politische Prozesse sichtbar wird.


[Si] Linguistik für die Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Als angehende Französischlehrerinnen und -lehrer werden Sie in erster Linie Spezialistinnen und Spezialisten für diese Sprache. Das bedeutet, dass es für diesen Beruf nicht ausreicht, die Sprache lediglich sehr gut zu beherrschen. Um in der Schule zu bestehen, benötigen Sie auch ein ausgeprägtes Vermögen, über die Sprache zu reflektieren und sich linguistisch fundiert zu Strukturen und Verwendung des Französischen äußern zu können. Da es erfahrungsgemäß zu Studienbeginn oft noch Defizite im Bereich der Grammatik gibt, kann der Kurs dazu genutzt werden, um in Abhängigkeit von der konkreten Nachfrage gezielt zentrale grammatische Kategorien zu besprechen. Weiterhin soll es um die Frage gehen, wie man in der Schule mit der Spannung zwischen den zu vermittelnden Normen der Standardsprache und der
kommunikativen Realität der sprachlichen Variation umgehen kann. Dies impliziert auch eine Reflexion relevanter sprachlicher Ideologien (z.B. des Purismus oder des Französischen als "schwere Sprache"). Nicht zuletzt werden wir uns fragen, wie man als Französischlehrkraft produktiv mit der sprachlichen Heterogenität der Klassen umgehen kann. Wie kann man sich z.B. für die sprachlichen Konflikte sensibilisieren, in denen die Schülerinnen und Schüler leben? Wie kann man ihre Herkunftssprachen als Ressourcen nutzen? Wie kann man die Schule so gestalten, dass sie trotz aller Bekenntnisse zur Diversität letztlich nicht doch immer wieder ein monolinguales Mindset reproduziert? Das Einbringen eigener sprachbiographischer Erfahrungen als mehrsprachige Lernerinnen und Lerner ist hoch willkommen.


 
[Ü] Kompetenzorientierung im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


[Ü] Kompetenzorientierung im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


[Spr Kurs] Français B2b - Teil B
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 119
wöchentlich Fr. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

 
[Si] Deutsch-französische Erinnerungskultur(-en) im Spannungsfeld zwischen Konflikt und Versöhnung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b
Einzeltermin:
Di. 07.07.2026,16.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, C029

Kommentar:

In der Veranstaltung setzen wir uns mit zentralen Aspekten der Erinnerungskultur in Deutschland und Frankreich auseinander. Im Fokus stehen ausgewählte historische Zäsuren, darunter der Deutsch-Französische Krieg 1870/71, der Erste und Zweite Weltkrieg, die Nachkriegszeit und der Prozess der Aussöhnung sowie die jeweilige Kolonialgeschichte. Dabei untersuchen wir, wie zwei eng miteinander verflochtene Länder teilweise dieselben historischen Ereignisse erinnern – und teils doch sehr unterschiedliche Deutungen entwickeln.

Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis dafür zu entwickeln, wie kollektive Erinnerungen gesellschaftlich konstruiert werden und welche Bedeutung sie für Identität, Politik und die deutsch-französischen Beziehungen haben.


[Si] Kulturen des Wandels und der Transformation - Literarische Texte neu lesen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Lesekompetenzen werden in einer Welt von Polykrisen immer wichtiger. Gleichzeitig ändert sich auch die Art, wie wir lesen, ständig. In dem Kurs wird es darum gehen, zentrale Texte der Weltliteratur neu und wieder zu lesen und dabei gleichzeitig nach unterschiedlichen Modi des Lesens und Stärken der Literatur als „Weltbild-Maschine“ (Nünning), als Experiment (Elgin) und als Quelle der Resilienz in den Blick zu rücken.


[Spr Kurs] Français C1 – Teil C / Communication interculturelle
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, G 108
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 108

Kommentar:

Anhand von Lesetexten und Trailern von Arthouse-Filmen zu landeskundlichen, soziokulturellen und studienrelevanten Themen aus Frankreich erweitern die Studierenden systematisch ihren Wortschatz und entwickeln ihre kommunikativen sowie sprachlichen Kompetenzen weiter. Der Kurs bietet ebenfalls gezielte Übungen, um die grammatikalischen und lexikalischen Kenntnisse zu vertiefen und auszubauen.


 
[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


[Ü] Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Mehrsprachigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern eine zentrale Aufgabe modernen Fremdsprachenunterrichts. Das Seminar "Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht" greift diesen Paradigmenwechsel auf und eröffnet Perspektiven auf eine Unterrichtspraxis, die sprachliche Vielfalt als Ressource begreift - sei es durch schulisch gelernte Sprachen oder durch migrationsbedingte Mehrsprachigkeit der Lernenden.
Neben theoretischen Grundlagen der Mehrsprachigkeitsdidaktik werden im Seminar auch aktuelle Entwicklungen im Bereich digitaler und KI-gestützter Lernumgebungen aufgegriffen. Dabei wird diskutiert, wie Künstliche Intelligenz Lehrkräfte bei der Planung, Durchführung und Reflexion mehrsprachigkeitsfördernder Aufgaben unterstützen kann - etwa durch adaptive Lernsysteme, automatische Sprachanalyse oder individualisierte Feedbackformen.
Ziel ist es, Studierende zu befähigen, Mehrsprachigkeit und digitale Innovationen gemeinsam zu denken und in ihrem zukünftigen Französisch- und Spanischunterricht lernwirksam und reflektiert einzusetzen.


[Spr Kurs] Communication écrite 1 /Langue française 4
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, G 108
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 108

Kommentar:

In diesem Kurs vertiefen die Studierenden ihre schriftlichen kommunikativen Kompetenzen im Bereich des Leseverstehens, der schriftlichen Produktion und Interaktion sowie der schriftlichen Mediation. Sie lernen, anspruchsvolle Texte sicher zu erschließen, Inhalte präzise schriftlich zu verarbeiten und eigene Standpunkte differenziert darzustellen.


 
[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


[Ü] Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Mehrsprachigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern eine zentrale Aufgabe modernen Fremdsprachenunterrichts. Das Seminar "Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht" greift diesen Paradigmenwechsel auf und eröffnet Perspektiven auf eine Unterrichtspraxis, die sprachliche Vielfalt als Ressource begreift - sei es durch schulisch gelernte Sprachen oder durch migrationsbedingte Mehrsprachigkeit der Lernenden.
Neben theoretischen Grundlagen der Mehrsprachigkeitsdidaktik werden im Seminar auch aktuelle Entwicklungen im Bereich digitaler und KI-gestützter Lernumgebungen aufgegriffen. Dabei wird diskutiert, wie Künstliche Intelligenz Lehrkräfte bei der Planung, Durchführung und Reflexion mehrsprachigkeitsfördernder Aufgaben unterstützen kann - etwa durch adaptive Lernsysteme, automatische Sprachanalyse oder individualisierte Feedbackformen.
Ziel ist es, Studierende zu befähigen, Mehrsprachigkeit und digitale Innovationen gemeinsam zu denken und in ihrem zukünftigen Französisch- und Spanischunterricht lernwirksam und reflektiert einzusetzen.


[Spr Kurs] Communication écrite 1 /Langue française 4
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, G 108
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 108

Kommentar:

In diesem Kurs vertiefen die Studierenden ihre schriftlichen kommunikativen Kompetenzen im Bereich des Leseverstehens, der schriftlichen Produktion und Interaktion sowie der schriftlichen Mediation. Sie lernen, anspruchsvolle Texte sicher zu erschließen, Inhalte präzise schriftlich zu verarbeiten und eigene Standpunkte differenziert darzustellen.


 
[Vl] Schlüsseltexte des Realismus
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

In diesem Kurs werden Schlüsseltexte der europäischen Literaturen unter der Frage diskutiert, wie sie Wohnformen in den Blick rücken. Welche Formen des Zusammenlebens werden hier entworfen, welche Rolle spielt das Verhältnis von Mensch und Natur, wie werden drängende ökologische Fragen inszeniert. Der Vergleich von Hütten, Blockhäusern und anderen Formen enger Behausungen ermöglicht die Analyse eines breiten Spektrums an kulturellen Vorstellungen von Wohnformen. Das Seminar, das einen Workshop inkludiert, kartiert die Bandbreite und Vielfalt von Hüttenkonstellationen entlang kultureller, ökologischer, politischer, historischer und sozio-ökonomischer Linien. Unser besonderes Interesse gilt den utopischen und dystopischen Auswirkungen von Hüttenvorstellungen in Literatur, Film und anderen Medien, die von der Hoffnung auf ökologisches Gleichgewicht und Selbstversorgung bis hin zu den Schrecken gesellschaftlicher Ablehnung und gewaltsamer Isolation reichen. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Hütten und ähnliche „nischenähnliche“ Wohnformen zu ökokritischen Formen des Schreibens beitragen.


[Ü] Erzählen in unterschiedlichen Medien - Schreibwerkstatt mit der Autorin Nirina Ralantoaritsimba
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  digital
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: digital

Kommentar:

Der Kurs rückt den Prozess des Schreibens in den Fokus: Ausgehend von einer Reflexion und Rekonstruktion der Studierenden zu ihren ersten eigenen Erfahrungen des Produzierens und Rezipierens von Texten werden sie in verschiedenen Schritten an den Prozess des eigenständigen (kreativen) Schreibens von Kurzgeschichten herangeführt. Theoretisch-methodisch ist der Kurs auf die Textsorte der Kurzgeschichte ausgerichtet – praktischer Input, Tipps und Erfahrungen werden von der französischen Autorin Dr. Nirina Ralantoaritsimba ergänzt und von der Seminarleiterin literaturwissenschaftlich eingeordnet. Beide nehmen die Studierenden mit in den Entstehungsprozess ihrer eigenen Texte und in die Frage der Reflexion narrativer Mittel und begleiten das Schreiben der Studierenden in einem interdisziplinären Dialog von Praxis und theoretischer Reflexion, wobei die Freude über die kreative Schreibarbeit im Vordergrund steht. Gleichzeitig wird derart eine Sensibilisierung für literarische Formen und Grundlagen der Erzählliteratur spielerisch vermittelt.


[Si] Kinderliteratur: Ein Spiegel gesellschaftlicher Diskurse?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Kinderbüchern kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn es darum geht, wie Kinder sich selbst, die Welt und andere sehen: "Bücher vermitteln immer auch soziales Wissen – über die Funktionsweise dieser Gesellschaft, über Normen und Selbstverständlichkeiten, über das Verständnis von Zugehörigkeiten und Hierarchien. Bücher können gesellschaftliche Ungleichheiten reproduzieren, Stereotype fortschreiben, aber diese auch irritieren bzw. aufbrechen. Dabei vermitteln sie diese Botschaften oftmals bewusst, transportieren das gesellschaftliche Wissen aber manchmal auch eher beiläufig – über das Auslassen von bestimmten Lebensrealitäten, über die Auswahl der Held*innen und Hintergrundfiguren und über die Vorstellung und Einbettung verschiedener Lebensrealitäten. Nicht zuletzt werden diese Botschaften auch über die Illustrationen vermittelt, denen gerade in Bilderbüchern eine zentrale und eigenständige Bedeutung zukommt." (Schulze 2023, S. 8)

Davon ausgehend lässt sich die Frage aufwerfen, inwiefern in Kinderliteratur die Heterogenität des heutigen (kindlichen) Lebens repräsentiert ist und sie somit als Spiegel gesellschaftlicher Diskurse fungieren – bezogen z.B. auf ökonomische Vielfalt, vielfältige Familienkonstellationen, Mehrsprachigkeit, Stadt- vs. Landleben etc., d.h. auf gesellschaftliche Veränderungen, die auf die gesellschaftlichen Pluralisierungs- und Globalisierungsprozesse der letzten Jahrzehnte zurückzuführen sind (vgl. ebd., S. 7).

Dieser übergeordneten Frage widmet sich das Seminar anhand exemplarisch ausgewählter Bilder-/Kinderbücher und richtet dabei eine vergleichende Perspektive auf die französisch-, deutsch- und englischsprachige Kinderliteratur. Zudem spielen auch Fragen nach einem u.a. KI-bedingten Wandel in der Kinderliteratur eine zentrale Rolle.


 
[Si] Praktikumsnachbereitung Französisch/Spanisch
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Sa. 11.04.2026,10.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Seminar bietet als Abschlussveranstaltung des Fachpraktikums Französisch/Spanisch einen reflexiven Rahmen zur systematischen Nachbereitung der Unterrichtserfahrungen. Die Studierenden reflektieren und diskutieren dabei ihre zentralen didaktischen und methodischen Entscheidungen auf Grundlage der Aufgaben- und Kompetenzorientierung. In diesem Zuge setzen sich die Studierenden kritisch mit der Planung, Durchführung und Evaluation von Unterricht auseinander. Besonders im Fokus stehen hierbei fremdsprachliche Lehr- und Lernprozesse sowie die eigene Rolle als Lehrkraft.


 
[Spr Kurs] Français B2b - Teil B
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 119
wöchentlich Fr. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

 
[Vl] Die französische Sprache
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Die Vorlesung führt nach einem kurzen sprachgeschichtlichen Überblick in die wichtigsten Teilbereiche der französischen Sprachwissenschaft (=Linguistik) ein und vermittelt die Grundlagen für eine wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Französischen. Zentrale Gegenstände sind die Phonetik/Phonologie, die Morphologie, die Lexikologie, die Syntax, die linguistische Pragmatik, die Text- und Medienlinguistik, die Varietätenlinguistik sowie die Soziolinguistik. Die Aufmerksamkeit richtet sich nicht allein auf das Französische in Frankreich, sonders ersteckt sich auch auf die weltweite Frankophonie.

Damit zielt die Veranstaltung zum einen auf die Vermittlung eines umfassenden historisch und theoretisch fundierten Verständnisses der sprachlichen Strukturen des Französischen. Zum anderen geht es um die Entwicklung einer Perspektive, aus der die Einbindung dieser Sprache in kulturelle, gesellschaftliche und politische Prozesse sichtbar wird.


[Si] Linguistik für die Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Als angehende Französischlehrerinnen und -lehrer werden Sie in erster Linie Spezialistinnen und Spezialisten für diese Sprache. Das bedeutet, dass es für diesen Beruf nicht ausreicht, die Sprache lediglich sehr gut zu beherrschen. Um in der Schule zu bestehen, benötigen Sie auch ein ausgeprägtes Vermögen, über die Sprache zu reflektieren und sich linguistisch fundiert zu Strukturen und Verwendung des Französischen äußern zu können. Da es erfahrungsgemäß zu Studienbeginn oft noch Defizite im Bereich der Grammatik gibt, kann der Kurs dazu genutzt werden, um in Abhängigkeit von der konkreten Nachfrage gezielt zentrale grammatische Kategorien zu besprechen. Weiterhin soll es um die Frage gehen, wie man in der Schule mit der Spannung zwischen den zu vermittelnden Normen der Standardsprache und der
kommunikativen Realität der sprachlichen Variation umgehen kann. Dies impliziert auch eine Reflexion relevanter sprachlicher Ideologien (z.B. des Purismus oder des Französischen als "schwere Sprache"). Nicht zuletzt werden wir uns fragen, wie man als Französischlehrkraft produktiv mit der sprachlichen Heterogenität der Klassen umgehen kann. Wie kann man sich z.B. für die sprachlichen Konflikte sensibilisieren, in denen die Schülerinnen und Schüler leben? Wie kann man ihre Herkunftssprachen als Ressourcen nutzen? Wie kann man die Schule so gestalten, dass sie trotz aller Bekenntnisse zur Diversität letztlich nicht doch immer wieder ein monolinguales Mindset reproduziert? Das Einbringen eigener sprachbiographischer Erfahrungen als mehrsprachige Lernerinnen und Lerner ist hoch willkommen.


 
[Vl] Schlüsseltexte des Realismus
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

In diesem Kurs werden Schlüsseltexte der europäischen Literaturen unter der Frage diskutiert, wie sie Wohnformen in den Blick rücken. Welche Formen des Zusammenlebens werden hier entworfen, welche Rolle spielt das Verhältnis von Mensch und Natur, wie werden drängende ökologische Fragen inszeniert. Der Vergleich von Hütten, Blockhäusern und anderen Formen enger Behausungen ermöglicht die Analyse eines breiten Spektrums an kulturellen Vorstellungen von Wohnformen. Das Seminar, das einen Workshop inkludiert, kartiert die Bandbreite und Vielfalt von Hüttenkonstellationen entlang kultureller, ökologischer, politischer, historischer und sozio-ökonomischer Linien. Unser besonderes Interesse gilt den utopischen und dystopischen Auswirkungen von Hüttenvorstellungen in Literatur, Film und anderen Medien, die von der Hoffnung auf ökologisches Gleichgewicht und Selbstversorgung bis hin zu den Schrecken gesellschaftlicher Ablehnung und gewaltsamer Isolation reichen. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Hütten und ähnliche „nischenähnliche“ Wohnformen zu ökokritischen Formen des Schreibens beitragen.


[Ü] Erzählen in unterschiedlichen Medien - Schreibwerkstatt mit der Autorin Nirina Ralantoaritsimba
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  digital
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: digital

Kommentar:

Der Kurs rückt den Prozess des Schreibens in den Fokus: Ausgehend von einer Reflexion und Rekonstruktion der Studierenden zu ihren ersten eigenen Erfahrungen des Produzierens und Rezipierens von Texten werden sie in verschiedenen Schritten an den Prozess des eigenständigen (kreativen) Schreibens von Kurzgeschichten herangeführt. Theoretisch-methodisch ist der Kurs auf die Textsorte der Kurzgeschichte ausgerichtet – praktischer Input, Tipps und Erfahrungen werden von der französischen Autorin Dr. Nirina Ralantoaritsimba ergänzt und von der Seminarleiterin literaturwissenschaftlich eingeordnet. Beide nehmen die Studierenden mit in den Entstehungsprozess ihrer eigenen Texte und in die Frage der Reflexion narrativer Mittel und begleiten das Schreiben der Studierenden in einem interdisziplinären Dialog von Praxis und theoretischer Reflexion, wobei die Freude über die kreative Schreibarbeit im Vordergrund steht. Gleichzeitig wird derart eine Sensibilisierung für literarische Formen und Grundlagen der Erzählliteratur spielerisch vermittelt.


[Si] Kinderliteratur: Ein Spiegel gesellschaftlicher Diskurse?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Kinderbüchern kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn es darum geht, wie Kinder sich selbst, die Welt und andere sehen: "Bücher vermitteln immer auch soziales Wissen – über die Funktionsweise dieser Gesellschaft, über Normen und Selbstverständlichkeiten, über das Verständnis von Zugehörigkeiten und Hierarchien. Bücher können gesellschaftliche Ungleichheiten reproduzieren, Stereotype fortschreiben, aber diese auch irritieren bzw. aufbrechen. Dabei vermitteln sie diese Botschaften oftmals bewusst, transportieren das gesellschaftliche Wissen aber manchmal auch eher beiläufig – über das Auslassen von bestimmten Lebensrealitäten, über die Auswahl der Held*innen und Hintergrundfiguren und über die Vorstellung und Einbettung verschiedener Lebensrealitäten. Nicht zuletzt werden diese Botschaften auch über die Illustrationen vermittelt, denen gerade in Bilderbüchern eine zentrale und eigenständige Bedeutung zukommt." (Schulze 2023, S. 8)

Davon ausgehend lässt sich die Frage aufwerfen, inwiefern in Kinderliteratur die Heterogenität des heutigen (kindlichen) Lebens repräsentiert ist und sie somit als Spiegel gesellschaftlicher Diskurse fungieren – bezogen z.B. auf ökonomische Vielfalt, vielfältige Familienkonstellationen, Mehrsprachigkeit, Stadt- vs. Landleben etc., d.h. auf gesellschaftliche Veränderungen, die auf die gesellschaftlichen Pluralisierungs- und Globalisierungsprozesse der letzten Jahrzehnte zurückzuführen sind (vgl. ebd., S. 7).

Dieser übergeordneten Frage widmet sich das Seminar anhand exemplarisch ausgewählter Bilder-/Kinderbücher und richtet dabei eine vergleichende Perspektive auf die französisch-, deutsch- und englischsprachige Kinderliteratur. Zudem spielen auch Fragen nach einem u.a. KI-bedingten Wandel in der Kinderliteratur eine zentrale Rolle.


[Spr Kurs] Perfectionnement: Chorale
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

 
[Si] Deutsch-französische Erinnerungskultur(-en) im Spannungsfeld zwischen Konflikt und Versöhnung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b
Einzeltermin:
Di. 07.07.2026,16.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, C029

Kommentar:

In der Veranstaltung setzen wir uns mit zentralen Aspekten der Erinnerungskultur in Deutschland und Frankreich auseinander. Im Fokus stehen ausgewählte historische Zäsuren, darunter der Deutsch-Französische Krieg 1870/71, der Erste und Zweite Weltkrieg, die Nachkriegszeit und der Prozess der Aussöhnung sowie die jeweilige Kolonialgeschichte. Dabei untersuchen wir, wie zwei eng miteinander verflochtene Länder teilweise dieselben historischen Ereignisse erinnern – und teils doch sehr unterschiedliche Deutungen entwickeln.

Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis dafür zu entwickeln, wie kollektive Erinnerungen gesellschaftlich konstruiert werden und welche Bedeutung sie für Identität, Politik und die deutsch-französischen Beziehungen haben.


[Si] Kulturen des Wandels und der Transformation - Literarische Texte neu lesen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Lesekompetenzen werden in einer Welt von Polykrisen immer wichtiger. Gleichzeitig ändert sich auch die Art, wie wir lesen, ständig. In dem Kurs wird es darum gehen, zentrale Texte der Weltliteratur neu und wieder zu lesen und dabei gleichzeitig nach unterschiedlichen Modi des Lesens und Stärken der Literatur als „Weltbild-Maschine“ (Nünning), als Experiment (Elgin) und als Quelle der Resilienz in den Blick zu rücken.


[Spr Kurs] Français C1 – Teil C / Communication interculturelle
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, G 108
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 108

Kommentar:

Anhand von Lesetexten und Trailern von Arthouse-Filmen zu landeskundlichen, soziokulturellen und studienrelevanten Themen aus Frankreich erweitern die Studierenden systematisch ihren Wortschatz und entwickeln ihre kommunikativen sowie sprachlichen Kompetenzen weiter. Der Kurs bietet ebenfalls gezielte Übungen, um die grammatikalischen und lexikalischen Kenntnisse zu vertiefen und auszubauen.


 
[Ü] Kompetenzorientierung im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


[Ü] Kompetenzorientierung im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


 
[Si] Linguistik für die Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Als angehende Französischlehrerinnen und -lehrer werden Sie in erster Linie Spezialistinnen und Spezialisten für diese Sprache. Das bedeutet, dass es für diesen Beruf nicht ausreicht, die Sprache lediglich sehr gut zu beherrschen. Um in der Schule zu bestehen, benötigen Sie auch ein ausgeprägtes Vermögen, über die Sprache zu reflektieren und sich linguistisch fundiert zu Strukturen und Verwendung des Französischen äußern zu können. Da es erfahrungsgemäß zu Studienbeginn oft noch Defizite im Bereich der Grammatik gibt, kann der Kurs dazu genutzt werden, um in Abhängigkeit von der konkreten Nachfrage gezielt zentrale grammatische Kategorien zu besprechen. Weiterhin soll es um die Frage gehen, wie man in der Schule mit der Spannung zwischen den zu vermittelnden Normen der Standardsprache und der
kommunikativen Realität der sprachlichen Variation umgehen kann. Dies impliziert auch eine Reflexion relevanter sprachlicher Ideologien (z.B. des Purismus oder des Französischen als "schwere Sprache"). Nicht zuletzt werden wir uns fragen, wie man als Französischlehrkraft produktiv mit der sprachlichen Heterogenität der Klassen umgehen kann. Wie kann man sich z.B. für die sprachlichen Konflikte sensibilisieren, in denen die Schülerinnen und Schüler leben? Wie kann man ihre Herkunftssprachen als Ressourcen nutzen? Wie kann man die Schule so gestalten, dass sie trotz aller Bekenntnisse zur Diversität letztlich nicht doch immer wieder ein monolinguales Mindset reproduziert? Das Einbringen eigener sprachbiographischer Erfahrungen als mehrsprachige Lernerinnen und Lerner ist hoch willkommen.


[Spr Kurs] Communication écrite 1 /Langue française 4
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, G 108
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 108

Kommentar:

In diesem Kurs vertiefen die Studierenden ihre schriftlichen kommunikativen Kompetenzen im Bereich des Leseverstehens, der schriftlichen Produktion und Interaktion sowie der schriftlichen Mediation. Sie lernen, anspruchsvolle Texte sicher zu erschließen, Inhalte präzise schriftlich zu verarbeiten und eigene Standpunkte differenziert darzustellen.


 
[Si] Praktikumsnachbereitung Französisch/Spanisch
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Sa. 11.04.2026,10.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Seminar bietet als Abschlussveranstaltung des Fachpraktikums Französisch/Spanisch einen reflexiven Rahmen zur systematischen Nachbereitung der Unterrichtserfahrungen. Die Studierenden reflektieren und diskutieren dabei ihre zentralen didaktischen und methodischen Entscheidungen auf Grundlage der Aufgaben- und Kompetenzorientierung. In diesem Zuge setzen sich die Studierenden kritisch mit der Planung, Durchführung und Evaluation von Unterricht auseinander. Besonders im Fokus stehen hierbei fremdsprachliche Lehr- und Lernprozesse sowie die eigene Rolle als Lehrkraft.


 
[Vl] Schlüsseltexte des Realismus
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

In diesem Kurs werden Schlüsseltexte der europäischen Literaturen unter der Frage diskutiert, wie sie Wohnformen in den Blick rücken. Welche Formen des Zusammenlebens werden hier entworfen, welche Rolle spielt das Verhältnis von Mensch und Natur, wie werden drängende ökologische Fragen inszeniert. Der Vergleich von Hütten, Blockhäusern und anderen Formen enger Behausungen ermöglicht die Analyse eines breiten Spektrums an kulturellen Vorstellungen von Wohnformen. Das Seminar, das einen Workshop inkludiert, kartiert die Bandbreite und Vielfalt von Hüttenkonstellationen entlang kultureller, ökologischer, politischer, historischer und sozio-ökonomischer Linien. Unser besonderes Interesse gilt den utopischen und dystopischen Auswirkungen von Hüttenvorstellungen in Literatur, Film und anderen Medien, die von der Hoffnung auf ökologisches Gleichgewicht und Selbstversorgung bis hin zu den Schrecken gesellschaftlicher Ablehnung und gewaltsamer Isolation reichen. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Hütten und ähnliche „nischenähnliche“ Wohnformen zu ökokritischen Formen des Schreibens beitragen.


[Si] Aktuelle Fragen der Forschung, Französisch, Spanisch und Komparatistik
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  digital
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: digital

Kommentar:

Der Kurs hat das Ziel, einen Einblick in aktuelle literatur- und kulturwissenschaftliche Forschungsprojekte, -debatten und -themen zu vermitteln. Zudem sollen die Studierenden bereits erworbene Kenntnisse vertiefen und in konkreten Forschungszusammenhängen anwenden. Der Kurs bietet damit auch die Möglichkeit, Interesse an eigenen literatur- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen zu entwickeln und diese zu begleiten.


[Ü] Erzählen in unterschiedlichen Medien - Schreibwerkstatt mit der Autorin Nirina Ralantoaritsimba
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  digital
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: digital

Kommentar:

Der Kurs rückt den Prozess des Schreibens in den Fokus: Ausgehend von einer Reflexion und Rekonstruktion der Studierenden zu ihren ersten eigenen Erfahrungen des Produzierens und Rezipierens von Texten werden sie in verschiedenen Schritten an den Prozess des eigenständigen (kreativen) Schreibens von Kurzgeschichten herangeführt. Theoretisch-methodisch ist der Kurs auf die Textsorte der Kurzgeschichte ausgerichtet – praktischer Input, Tipps und Erfahrungen werden von der französischen Autorin Dr. Nirina Ralantoaritsimba ergänzt und von der Seminarleiterin literaturwissenschaftlich eingeordnet. Beide nehmen die Studierenden mit in den Entstehungsprozess ihrer eigenen Texte und in die Frage der Reflexion narrativer Mittel und begleiten das Schreiben der Studierenden in einem interdisziplinären Dialog von Praxis und theoretischer Reflexion, wobei die Freude über die kreative Schreibarbeit im Vordergrund steht. Gleichzeitig wird derart eine Sensibilisierung für literarische Formen und Grundlagen der Erzählliteratur spielerisch vermittelt.


[Si] Kinderliteratur: Ein Spiegel gesellschaftlicher Diskurse?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Kinderbüchern kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn es darum geht, wie Kinder sich selbst, die Welt und andere sehen: "Bücher vermitteln immer auch soziales Wissen – über die Funktionsweise dieser Gesellschaft, über Normen und Selbstverständlichkeiten, über das Verständnis von Zugehörigkeiten und Hierarchien. Bücher können gesellschaftliche Ungleichheiten reproduzieren, Stereotype fortschreiben, aber diese auch irritieren bzw. aufbrechen. Dabei vermitteln sie diese Botschaften oftmals bewusst, transportieren das gesellschaftliche Wissen aber manchmal auch eher beiläufig – über das Auslassen von bestimmten Lebensrealitäten, über die Auswahl der Held*innen und Hintergrundfiguren und über die Vorstellung und Einbettung verschiedener Lebensrealitäten. Nicht zuletzt werden diese Botschaften auch über die Illustrationen vermittelt, denen gerade in Bilderbüchern eine zentrale und eigenständige Bedeutung zukommt." (Schulze 2023, S. 8)

Davon ausgehend lässt sich die Frage aufwerfen, inwiefern in Kinderliteratur die Heterogenität des heutigen (kindlichen) Lebens repräsentiert ist und sie somit als Spiegel gesellschaftlicher Diskurse fungieren – bezogen z.B. auf ökonomische Vielfalt, vielfältige Familienkonstellationen, Mehrsprachigkeit, Stadt- vs. Landleben etc., d.h. auf gesellschaftliche Veränderungen, die auf die gesellschaftlichen Pluralisierungs- und Globalisierungsprozesse der letzten Jahrzehnte zurückzuführen sind (vgl. ebd., S. 7).

Dieser übergeordneten Frage widmet sich das Seminar anhand exemplarisch ausgewählter Bilder-/Kinderbücher und richtet dabei eine vergleichende Perspektive auf die französisch-, deutsch- und englischsprachige Kinderliteratur. Zudem spielen auch Fragen nach einem u.a. KI-bedingten Wandel in der Kinderliteratur eine zentrale Rolle.


 
[Si] Deutsch-französische Erinnerungskultur(-en) im Spannungsfeld zwischen Konflikt und Versöhnung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b
Einzeltermin:
Di. 07.07.2026,16.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, C029

Kommentar:

In der Veranstaltung setzen wir uns mit zentralen Aspekten der Erinnerungskultur in Deutschland und Frankreich auseinander. Im Fokus stehen ausgewählte historische Zäsuren, darunter der Deutsch-Französische Krieg 1870/71, der Erste und Zweite Weltkrieg, die Nachkriegszeit und der Prozess der Aussöhnung sowie die jeweilige Kolonialgeschichte. Dabei untersuchen wir, wie zwei eng miteinander verflochtene Länder teilweise dieselben historischen Ereignisse erinnern – und teils doch sehr unterschiedliche Deutungen entwickeln.

Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis dafür zu entwickeln, wie kollektive Erinnerungen gesellschaftlich konstruiert werden und welche Bedeutung sie für Identität, Politik und die deutsch-französischen Beziehungen haben.


[Si] Kulturen des Wandels und der Transformation - Literarische Texte neu lesen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Lesekompetenzen werden in einer Welt von Polykrisen immer wichtiger. Gleichzeitig ändert sich auch die Art, wie wir lesen, ständig. In dem Kurs wird es darum gehen, zentrale Texte der Weltliteratur neu und wieder zu lesen und dabei gleichzeitig nach unterschiedlichen Modi des Lesens und Stärken der Literatur als „Weltbild-Maschine“ (Nünning), als Experiment (Elgin) und als Quelle der Resilienz in den Blick zu rücken.


[Spr Kurs] Communication écrite / Communication écrite 2
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

[Spr Kurs] Communication écrite / Communication écrite 2
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

 
[Si] Multimodale Literatur im Französisch- und Spanischunterricht: Didaktische Perspektiven auf Comics und Graphic Novels
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar zur Arbeit mit Comics und Graphic Novels zu historischen Themen greift eine zentrale Fragestellung der aktuellen Literaturdidaktik auf. Im Zuge der Kompetenzorientierung hat Literatur im Fremdsprachenunterricht zeitweise an Bedeutung verloren, zugleich wurde ihr spezifischer Beitrag zur Entwicklung sprachlicher, kommunikativer und interkultureller Kompetenzen neu hervorgehoben. Unter den Bedingungen der Digitalisierung und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz erhält das Lesen zudem eine erweiterte Funktion: Es geht nicht mehr nur um das Verstehen, sondern auch um die kritische Einordnung, Bewertung und Reflexion von Texten. Lesekompetenz wird damit zu einer Schlüsselkompetenz für den reflektierten Umgang mit KI-generierten und multimodalen Inhalten. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar dem Stellenwert von Literatur im Französischunterricht und verbindet literaturdidaktische Grundlagen mit praxisorientierten methodischen Zugängen.
Comics und Graphic Novels erweisen sich dabei als besonders geeignete literarische Formen, da sie durch die Verbindung von Text und Bild komplexe historische Themen zugänglich machen und vielfältige Möglichkeiten zur Förderung von Sprachkompetenz, Textverstehen und kritischer Reflexion eröffnen. Zugleich tragen sie zur Entwicklung multimodaler Literalität bei. Anhand ausgewählter Beispiele werden grundlegende literaturdidaktische Prinzipien erarbeitet und konkrete Ansätze für einen lernendenorientierten und kompetenzfördernden Einsatz von Literatur im Französisch- und Spanischunterricht entwickelt.


[Si] Zwischen Text und Bild: Comics und Graphic Novels im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Wie kann Fremdsprachenunterricht Lernende dazu befähigen, selbstständig und reflektiert zu lernen? Das Seminar "Coach statt Lehrkraft? Wege zu selbstständigem Sprachenlernen im Französisch- und Spanischunterricht" greift diese und weitere zentrale Fragen einer modernen Lernkultur auf. Welche Rolle spielt die Lehrkraft im Prozess zunehmender Lernerautonomie? Wie können Lernende gezielt dabei unterstützt werden, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen?
Im Mittelpunkt des Seminars sollen theoretische Grundlagen des Sprachlerncoaching diskutiert, eigene Erfahrungen mit Lernberatungen ermöglicht und Ansätze einer wissenschaftlichen Begleitforschung aufgezeigt werden. Zudem sind erste Schritte einer Ausbildung zum Sprachlernberater vorgesehen.


[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


[Ü] Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Mehrsprachigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern eine zentrale Aufgabe modernen Fremdsprachenunterrichts. Das Seminar "Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht" greift diesen Paradigmenwechsel auf und eröffnet Perspektiven auf eine Unterrichtspraxis, die sprachliche Vielfalt als Ressource begreift - sei es durch schulisch gelernte Sprachen oder durch migrationsbedingte Mehrsprachigkeit der Lernenden.
Neben theoretischen Grundlagen der Mehrsprachigkeitsdidaktik werden im Seminar auch aktuelle Entwicklungen im Bereich digitaler und KI-gestützter Lernumgebungen aufgegriffen. Dabei wird diskutiert, wie Künstliche Intelligenz Lehrkräfte bei der Planung, Durchführung und Reflexion mehrsprachigkeitsfördernder Aufgaben unterstützen kann - etwa durch adaptive Lernsysteme, automatische Sprachanalyse oder individualisierte Feedbackformen.
Ziel ist es, Studierende zu befähigen, Mehrsprachigkeit und digitale Innovationen gemeinsam zu denken und in ihrem zukünftigen Französisch- und Spanischunterricht lernwirksam und reflektiert einzusetzen.


 
[Si] Multimodale Literatur im Französisch- und Spanischunterricht: Didaktische Perspektiven auf Comics und Graphic Novels
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar zur Arbeit mit Comics und Graphic Novels zu historischen Themen greift eine zentrale Fragestellung der aktuellen Literaturdidaktik auf. Im Zuge der Kompetenzorientierung hat Literatur im Fremdsprachenunterricht zeitweise an Bedeutung verloren, zugleich wurde ihr spezifischer Beitrag zur Entwicklung sprachlicher, kommunikativer und interkultureller Kompetenzen neu hervorgehoben. Unter den Bedingungen der Digitalisierung und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz erhält das Lesen zudem eine erweiterte Funktion: Es geht nicht mehr nur um das Verstehen, sondern auch um die kritische Einordnung, Bewertung und Reflexion von Texten. Lesekompetenz wird damit zu einer Schlüsselkompetenz für den reflektierten Umgang mit KI-generierten und multimodalen Inhalten. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar dem Stellenwert von Literatur im Französischunterricht und verbindet literaturdidaktische Grundlagen mit praxisorientierten methodischen Zugängen.
Comics und Graphic Novels erweisen sich dabei als besonders geeignete literarische Formen, da sie durch die Verbindung von Text und Bild komplexe historische Themen zugänglich machen und vielfältige Möglichkeiten zur Förderung von Sprachkompetenz, Textverstehen und kritischer Reflexion eröffnen. Zugleich tragen sie zur Entwicklung multimodaler Literalität bei. Anhand ausgewählter Beispiele werden grundlegende literaturdidaktische Prinzipien erarbeitet und konkrete Ansätze für einen lernendenorientierten und kompetenzfördernden Einsatz von Literatur im Französisch- und Spanischunterricht entwickelt.


[Si] Zwischen Text und Bild: Comics und Graphic Novels im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Wie kann Fremdsprachenunterricht Lernende dazu befähigen, selbstständig und reflektiert zu lernen? Das Seminar "Coach statt Lehrkraft? Wege zu selbstständigem Sprachenlernen im Französisch- und Spanischunterricht" greift diese und weitere zentrale Fragen einer modernen Lernkultur auf. Welche Rolle spielt die Lehrkraft im Prozess zunehmender Lernerautonomie? Wie können Lernende gezielt dabei unterstützt werden, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen?
Im Mittelpunkt des Seminars sollen theoretische Grundlagen des Sprachlerncoaching diskutiert, eigene Erfahrungen mit Lernberatungen ermöglicht und Ansätze einer wissenschaftlichen Begleitforschung aufgezeigt werden. Zudem sind erste Schritte einer Ausbildung zum Sprachlernberater vorgesehen.


[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


[Ü] Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Mehrsprachigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern eine zentrale Aufgabe modernen Fremdsprachenunterrichts. Das Seminar "Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht" greift diesen Paradigmenwechsel auf und eröffnet Perspektiven auf eine Unterrichtspraxis, die sprachliche Vielfalt als Ressource begreift - sei es durch schulisch gelernte Sprachen oder durch migrationsbedingte Mehrsprachigkeit der Lernenden.
Neben theoretischen Grundlagen der Mehrsprachigkeitsdidaktik werden im Seminar auch aktuelle Entwicklungen im Bereich digitaler und KI-gestützter Lernumgebungen aufgegriffen. Dabei wird diskutiert, wie Künstliche Intelligenz Lehrkräfte bei der Planung, Durchführung und Reflexion mehrsprachigkeitsfördernder Aufgaben unterstützen kann - etwa durch adaptive Lernsysteme, automatische Sprachanalyse oder individualisierte Feedbackformen.
Ziel ist es, Studierende zu befähigen, Mehrsprachigkeit und digitale Innovationen gemeinsam zu denken und in ihrem zukünftigen Französisch- und Spanischunterricht lernwirksam und reflektiert einzusetzen.


       
[Spr Kurs] Français B2b - Teil B
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 119
wöchentlich Fr. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

     
[Ü] Kompetenzorientierung im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


[Ü] Kompetenzorientierung im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


       
[Si] Multimodale Literatur im Französisch- und Spanischunterricht: Didaktische Perspektiven auf Comics und Graphic Novels
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar zur Arbeit mit Comics und Graphic Novels zu historischen Themen greift eine zentrale Fragestellung der aktuellen Literaturdidaktik auf. Im Zuge der Kompetenzorientierung hat Literatur im Fremdsprachenunterricht zeitweise an Bedeutung verloren, zugleich wurde ihr spezifischer Beitrag zur Entwicklung sprachlicher, kommunikativer und interkultureller Kompetenzen neu hervorgehoben. Unter den Bedingungen der Digitalisierung und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz erhält das Lesen zudem eine erweiterte Funktion: Es geht nicht mehr nur um das Verstehen, sondern auch um die kritische Einordnung, Bewertung und Reflexion von Texten. Lesekompetenz wird damit zu einer Schlüsselkompetenz für den reflektierten Umgang mit KI-generierten und multimodalen Inhalten. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar dem Stellenwert von Literatur im Französischunterricht und verbindet literaturdidaktische Grundlagen mit praxisorientierten methodischen Zugängen.
Comics und Graphic Novels erweisen sich dabei als besonders geeignete literarische Formen, da sie durch die Verbindung von Text und Bild komplexe historische Themen zugänglich machen und vielfältige Möglichkeiten zur Förderung von Sprachkompetenz, Textverstehen und kritischer Reflexion eröffnen. Zugleich tragen sie zur Entwicklung multimodaler Literalität bei. Anhand ausgewählter Beispiele werden grundlegende literaturdidaktische Prinzipien erarbeitet und konkrete Ansätze für einen lernendenorientierten und kompetenzfördernden Einsatz von Literatur im Französisch- und Spanischunterricht entwickelt.


[Si] Zwischen Text und Bild: Comics und Graphic Novels im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Wie kann Fremdsprachenunterricht Lernende dazu befähigen, selbstständig und reflektiert zu lernen? Das Seminar "Coach statt Lehrkraft? Wege zu selbstständigem Sprachenlernen im Französisch- und Spanischunterricht" greift diese und weitere zentrale Fragen einer modernen Lernkultur auf. Welche Rolle spielt die Lehrkraft im Prozess zunehmender Lernerautonomie? Wie können Lernende gezielt dabei unterstützt werden, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen?
Im Mittelpunkt des Seminars sollen theoretische Grundlagen des Sprachlerncoaching diskutiert, eigene Erfahrungen mit Lernberatungen ermöglicht und Ansätze einer wissenschaftlichen Begleitforschung aufgezeigt werden. Zudem sind erste Schritte einer Ausbildung zum Sprachlernberater vorgesehen.


     
[Si] Linguistik für die Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Als angehende Französischlehrerinnen und -lehrer werden Sie in erster Linie Spezialistinnen und Spezialisten für diese Sprache. Das bedeutet, dass es für diesen Beruf nicht ausreicht, die Sprache lediglich sehr gut zu beherrschen. Um in der Schule zu bestehen, benötigen Sie auch ein ausgeprägtes Vermögen, über die Sprache zu reflektieren und sich linguistisch fundiert zu Strukturen und Verwendung des Französischen äußern zu können. Da es erfahrungsgemäß zu Studienbeginn oft noch Defizite im Bereich der Grammatik gibt, kann der Kurs dazu genutzt werden, um in Abhängigkeit von der konkreten Nachfrage gezielt zentrale grammatische Kategorien zu besprechen. Weiterhin soll es um die Frage gehen, wie man in der Schule mit der Spannung zwischen den zu vermittelnden Normen der Standardsprache und der
kommunikativen Realität der sprachlichen Variation umgehen kann. Dies impliziert auch eine Reflexion relevanter sprachlicher Ideologien (z.B. des Purismus oder des Französischen als "schwere Sprache"). Nicht zuletzt werden wir uns fragen, wie man als Französischlehrkraft produktiv mit der sprachlichen Heterogenität der Klassen umgehen kann. Wie kann man sich z.B. für die sprachlichen Konflikte sensibilisieren, in denen die Schülerinnen und Schüler leben? Wie kann man ihre Herkunftssprachen als Ressourcen nutzen? Wie kann man die Schule so gestalten, dass sie trotz aller Bekenntnisse zur Diversität letztlich nicht doch immer wieder ein monolinguales Mindset reproduziert? Das Einbringen eigener sprachbiographischer Erfahrungen als mehrsprachige Lernerinnen und Lerner ist hoch willkommen.


 

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminare/die Ringvorlesung Inklusion (L5) melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.

     
[Spr Kurs] Français B2b - Teil B
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 119
wöchentlich Fr. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

       
[Spr Kurs] Français C1 – Teil C / Communication interculturelle
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, G 108
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 108

Kommentar:

Anhand von Lesetexten und Trailern von Arthouse-Filmen zu landeskundlichen, soziokulturellen und studienrelevanten Themen aus Frankreich erweitern die Studierenden systematisch ihren Wortschatz und entwickeln ihre kommunikativen sowie sprachlichen Kompetenzen weiter. Der Kurs bietet ebenfalls gezielte Übungen, um die grammatikalischen und lexikalischen Kenntnisse zu vertiefen und auszubauen.


   
[Spr Kurs] Communication orale pour le futur enseignant
Dozent/-in:
N.N.
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
k.A.

 
[Spr Kurs] Communication écrite 1 /Langue française 4
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, G 108
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 108

Kommentar:

In diesem Kurs vertiefen die Studierenden ihre schriftlichen kommunikativen Kompetenzen im Bereich des Leseverstehens, der schriftlichen Produktion und Interaktion sowie der schriftlichen Mediation. Sie lernen, anspruchsvolle Texte sicher zu erschließen, Inhalte präzise schriftlich zu verarbeiten und eigene Standpunkte differenziert darzustellen.


     
[Ü] Kompetenzorientierung im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


[Ü] Kompetenzorientierung im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


       
[Si] Multimodale Literatur im Französisch- und Spanischunterricht: Didaktische Perspektiven auf Comics und Graphic Novels
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar zur Arbeit mit Comics und Graphic Novels zu historischen Themen greift eine zentrale Fragestellung der aktuellen Literaturdidaktik auf. Im Zuge der Kompetenzorientierung hat Literatur im Fremdsprachenunterricht zeitweise an Bedeutung verloren, zugleich wurde ihr spezifischer Beitrag zur Entwicklung sprachlicher, kommunikativer und interkultureller Kompetenzen neu hervorgehoben. Unter den Bedingungen der Digitalisierung und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz erhält das Lesen zudem eine erweiterte Funktion: Es geht nicht mehr nur um das Verstehen, sondern auch um die kritische Einordnung, Bewertung und Reflexion von Texten. Lesekompetenz wird damit zu einer Schlüsselkompetenz für den reflektierten Umgang mit KI-generierten und multimodalen Inhalten. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar dem Stellenwert von Literatur im Französischunterricht und verbindet literaturdidaktische Grundlagen mit praxisorientierten methodischen Zugängen.
Comics und Graphic Novels erweisen sich dabei als besonders geeignete literarische Formen, da sie durch die Verbindung von Text und Bild komplexe historische Themen zugänglich machen und vielfältige Möglichkeiten zur Förderung von Sprachkompetenz, Textverstehen und kritischer Reflexion eröffnen. Zugleich tragen sie zur Entwicklung multimodaler Literalität bei. Anhand ausgewählter Beispiele werden grundlegende literaturdidaktische Prinzipien erarbeitet und konkrete Ansätze für einen lernendenorientierten und kompetenzfördernden Einsatz von Literatur im Französisch- und Spanischunterricht entwickelt.


[Si] Zwischen Text und Bild: Comics und Graphic Novels im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Wie kann Fremdsprachenunterricht Lernende dazu befähigen, selbstständig und reflektiert zu lernen? Das Seminar "Coach statt Lehrkraft? Wege zu selbstständigem Sprachenlernen im Französisch- und Spanischunterricht" greift diese und weitere zentrale Fragen einer modernen Lernkultur auf. Welche Rolle spielt die Lehrkraft im Prozess zunehmender Lernerautonomie? Wie können Lernende gezielt dabei unterstützt werden, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen?
Im Mittelpunkt des Seminars sollen theoretische Grundlagen des Sprachlerncoaching diskutiert, eigene Erfahrungen mit Lernberatungen ermöglicht und Ansätze einer wissenschaftlichen Begleitforschung aufgezeigt werden. Zudem sind erste Schritte einer Ausbildung zum Sprachlernberater vorgesehen.


   
[Ü] Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Mehrsprachigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern eine zentrale Aufgabe modernen Fremdsprachenunterrichts. Das Seminar "Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht" greift diesen Paradigmenwechsel auf und eröffnet Perspektiven auf eine Unterrichtspraxis, die sprachliche Vielfalt als Ressource begreift - sei es durch schulisch gelernte Sprachen oder durch migrationsbedingte Mehrsprachigkeit der Lernenden.
Neben theoretischen Grundlagen der Mehrsprachigkeitsdidaktik werden im Seminar auch aktuelle Entwicklungen im Bereich digitaler und KI-gestützter Lernumgebungen aufgegriffen. Dabei wird diskutiert, wie Künstliche Intelligenz Lehrkräfte bei der Planung, Durchführung und Reflexion mehrsprachigkeitsfördernder Aufgaben unterstützen kann - etwa durch adaptive Lernsysteme, automatische Sprachanalyse oder individualisierte Feedbackformen.
Ziel ist es, Studierende zu befähigen, Mehrsprachigkeit und digitale Innovationen gemeinsam zu denken und in ihrem zukünftigen Französisch- und Spanischunterricht lernwirksam und reflektiert einzusetzen.


 
[Si] Zwischen Text und Bild: Comics und Graphic Novels im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Wie kann Fremdsprachenunterricht Lernende dazu befähigen, selbstständig und reflektiert zu lernen? Das Seminar "Coach statt Lehrkraft? Wege zu selbstständigem Sprachenlernen im Französisch- und Spanischunterricht" greift diese und weitere zentrale Fragen einer modernen Lernkultur auf. Welche Rolle spielt die Lehrkraft im Prozess zunehmender Lernerautonomie? Wie können Lernende gezielt dabei unterstützt werden, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen?
Im Mittelpunkt des Seminars sollen theoretische Grundlagen des Sprachlerncoaching diskutiert, eigene Erfahrungen mit Lernberatungen ermöglicht und Ansätze einer wissenschaftlichen Begleitforschung aufgezeigt werden. Zudem sind erste Schritte einer Ausbildung zum Sprachlernberater vorgesehen.


     
[Ü] Erzählen in unterschiedlichen Medien - Schreibwerkstatt mit der Autorin Nirina Ralantoaritsimba
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  digital
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: digital

Kommentar:

Der Kurs rückt den Prozess des Schreibens in den Fokus: Ausgehend von einer Reflexion und Rekonstruktion der Studierenden zu ihren ersten eigenen Erfahrungen des Produzierens und Rezipierens von Texten werden sie in verschiedenen Schritten an den Prozess des eigenständigen (kreativen) Schreibens von Kurzgeschichten herangeführt. Theoretisch-methodisch ist der Kurs auf die Textsorte der Kurzgeschichte ausgerichtet – praktischer Input, Tipps und Erfahrungen werden von der französischen Autorin Dr. Nirina Ralantoaritsimba ergänzt und von der Seminarleiterin literaturwissenschaftlich eingeordnet. Beide nehmen die Studierenden mit in den Entstehungsprozess ihrer eigenen Texte und in die Frage der Reflexion narrativer Mittel und begleiten das Schreiben der Studierenden in einem interdisziplinären Dialog von Praxis und theoretischer Reflexion, wobei die Freude über die kreative Schreibarbeit im Vordergrund steht. Gleichzeitig wird derart eine Sensibilisierung für literarische Formen und Grundlagen der Erzählliteratur spielerisch vermittelt.


[Si] Kinderliteratur: Ein Spiegel gesellschaftlicher Diskurse?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Kinderbüchern kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn es darum geht, wie Kinder sich selbst, die Welt und andere sehen: "Bücher vermitteln immer auch soziales Wissen – über die Funktionsweise dieser Gesellschaft, über Normen und Selbstverständlichkeiten, über das Verständnis von Zugehörigkeiten und Hierarchien. Bücher können gesellschaftliche Ungleichheiten reproduzieren, Stereotype fortschreiben, aber diese auch irritieren bzw. aufbrechen. Dabei vermitteln sie diese Botschaften oftmals bewusst, transportieren das gesellschaftliche Wissen aber manchmal auch eher beiläufig – über das Auslassen von bestimmten Lebensrealitäten, über die Auswahl der Held*innen und Hintergrundfiguren und über die Vorstellung und Einbettung verschiedener Lebensrealitäten. Nicht zuletzt werden diese Botschaften auch über die Illustrationen vermittelt, denen gerade in Bilderbüchern eine zentrale und eigenständige Bedeutung zukommt." (Schulze 2023, S. 8)

Davon ausgehend lässt sich die Frage aufwerfen, inwiefern in Kinderliteratur die Heterogenität des heutigen (kindlichen) Lebens repräsentiert ist und sie somit als Spiegel gesellschaftlicher Diskurse fungieren – bezogen z.B. auf ökonomische Vielfalt, vielfältige Familienkonstellationen, Mehrsprachigkeit, Stadt- vs. Landleben etc., d.h. auf gesellschaftliche Veränderungen, die auf die gesellschaftlichen Pluralisierungs- und Globalisierungsprozesse der letzten Jahrzehnte zurückzuführen sind (vgl. ebd., S. 7).

Dieser übergeordneten Frage widmet sich das Seminar anhand exemplarisch ausgewählter Bilder-/Kinderbücher und richtet dabei eine vergleichende Perspektive auf die französisch-, deutsch- und englischsprachige Kinderliteratur. Zudem spielen auch Fragen nach einem u.a. KI-bedingten Wandel in der Kinderliteratur eine zentrale Rolle.


     
[Si] Deutsch-französische Erinnerungskultur(-en) im Spannungsfeld zwischen Konflikt und Versöhnung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b
Einzeltermin:
Di. 07.07.2026,16.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, C029

Kommentar:

In der Veranstaltung setzen wir uns mit zentralen Aspekten der Erinnerungskultur in Deutschland und Frankreich auseinander. Im Fokus stehen ausgewählte historische Zäsuren, darunter der Deutsch-Französische Krieg 1870/71, der Erste und Zweite Weltkrieg, die Nachkriegszeit und der Prozess der Aussöhnung sowie die jeweilige Kolonialgeschichte. Dabei untersuchen wir, wie zwei eng miteinander verflochtene Länder teilweise dieselben historischen Ereignisse erinnern – und teils doch sehr unterschiedliche Deutungen entwickeln.

Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis dafür zu entwickeln, wie kollektive Erinnerungen gesellschaftlich konstruiert werden und welche Bedeutung sie für Identität, Politik und die deutsch-französischen Beziehungen haben.


[Si] Kulturen des Wandels und der Transformation - Literarische Texte neu lesen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Lesekompetenzen werden in einer Welt von Polykrisen immer wichtiger. Gleichzeitig ändert sich auch die Art, wie wir lesen, ständig. In dem Kurs wird es darum gehen, zentrale Texte der Weltliteratur neu und wieder zu lesen und dabei gleichzeitig nach unterschiedlichen Modi des Lesens und Stärken der Literatur als „Weltbild-Maschine“ (Nünning), als Experiment (Elgin) und als Quelle der Resilienz in den Blick zu rücken.


 
[Ü] Erzählen in unterschiedlichen Medien - Schreibwerkstatt mit der Autorin Nirina Ralantoaritsimba
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  digital
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: digital

Kommentar:

Der Kurs rückt den Prozess des Schreibens in den Fokus: Ausgehend von einer Reflexion und Rekonstruktion der Studierenden zu ihren ersten eigenen Erfahrungen des Produzierens und Rezipierens von Texten werden sie in verschiedenen Schritten an den Prozess des eigenständigen (kreativen) Schreibens von Kurzgeschichten herangeführt. Theoretisch-methodisch ist der Kurs auf die Textsorte der Kurzgeschichte ausgerichtet – praktischer Input, Tipps und Erfahrungen werden von der französischen Autorin Dr. Nirina Ralantoaritsimba ergänzt und von der Seminarleiterin literaturwissenschaftlich eingeordnet. Beide nehmen die Studierenden mit in den Entstehungsprozess ihrer eigenen Texte und in die Frage der Reflexion narrativer Mittel und begleiten das Schreiben der Studierenden in einem interdisziplinären Dialog von Praxis und theoretischer Reflexion, wobei die Freude über die kreative Schreibarbeit im Vordergrund steht. Gleichzeitig wird derart eine Sensibilisierung für literarische Formen und Grundlagen der Erzählliteratur spielerisch vermittelt.


[Si] Kulturen des Wandels und der Transformation - Literarische Texte neu lesen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Lesekompetenzen werden in einer Welt von Polykrisen immer wichtiger. Gleichzeitig ändert sich auch die Art, wie wir lesen, ständig. In dem Kurs wird es darum gehen, zentrale Texte der Weltliteratur neu und wieder zu lesen und dabei gleichzeitig nach unterschiedlichen Modi des Lesens und Stärken der Literatur als „Weltbild-Maschine“ (Nünning), als Experiment (Elgin) und als Quelle der Resilienz in den Blick zu rücken.


[Si] Quel(s) féminisme(s) en France? 50 ans de combat pour plus d'egalité
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Depuis les années 1970, le féminisme en France s’est imposé comme une force majeure de transformation sociale. Toutefois, il ne s’agit pas d’un mouvement homogène : différents courants, aux sensibilités et priorités variées, coexistent, parfois en tension. L’histoire du féminisme en France sur les 50 dernières années est donc celle d’un combat pour l’égalité, mais aussi celle d’une pluralité d’approches. Alors, quels sont ces féminismes en France, et comment ont-ils contribué à faire progresser l’égalité entre les sexes depuis 50 ans ? C'est ce que nous étudierons ensemble dans le cadre de ce séminaire.
Sur le plan méthodologique, nous approfondirons certains aspects fondamentaux de la recherche scientifique.
Le cours est basé sur la réflexion et la discussion à partir de documents authentiques, en langue française (extraits de roman, textes de presse, articles scientifiques, vidéos...). Par ailleurs, chaque participant.e traitera une problématique (en rapport avec le cours) à travers une présentation orale.
Pour les modalités de validation du cours, je vous renvoie à la description des modules (https://www.uni-giessen.de/de/mug) et nous les préciserons ensemble lors du premier cours.


     
[Si] Linguistik für die Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Als angehende Französischlehrerinnen und -lehrer werden Sie in erster Linie Spezialistinnen und Spezialisten für diese Sprache. Das bedeutet, dass es für diesen Beruf nicht ausreicht, die Sprache lediglich sehr gut zu beherrschen. Um in der Schule zu bestehen, benötigen Sie auch ein ausgeprägtes Vermögen, über die Sprache zu reflektieren und sich linguistisch fundiert zu Strukturen und Verwendung des Französischen äußern zu können. Da es erfahrungsgemäß zu Studienbeginn oft noch Defizite im Bereich der Grammatik gibt, kann der Kurs dazu genutzt werden, um in Abhängigkeit von der konkreten Nachfrage gezielt zentrale grammatische Kategorien zu besprechen. Weiterhin soll es um die Frage gehen, wie man in der Schule mit der Spannung zwischen den zu vermittelnden Normen der Standardsprache und der
kommunikativen Realität der sprachlichen Variation umgehen kann. Dies impliziert auch eine Reflexion relevanter sprachlicher Ideologien (z.B. des Purismus oder des Französischen als "schwere Sprache"). Nicht zuletzt werden wir uns fragen, wie man als Französischlehrkraft produktiv mit der sprachlichen Heterogenität der Klassen umgehen kann. Wie kann man sich z.B. für die sprachlichen Konflikte sensibilisieren, in denen die Schülerinnen und Schüler leben? Wie kann man ihre Herkunftssprachen als Ressourcen nutzen? Wie kann man die Schule so gestalten, dass sie trotz aller Bekenntnisse zur Diversität letztlich nicht doch immer wieder ein monolinguales Mindset reproduziert? Das Einbringen eigener sprachbiographischer Erfahrungen als mehrsprachige Lernerinnen und Lerner ist hoch willkommen.


 
[Vl] Die französische Sprache
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Die Vorlesung führt nach einem kurzen sprachgeschichtlichen Überblick in die wichtigsten Teilbereiche der französischen Sprachwissenschaft (=Linguistik) ein und vermittelt die Grundlagen für eine wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Französischen. Zentrale Gegenstände sind die Phonetik/Phonologie, die Morphologie, die Lexikologie, die Syntax, die linguistische Pragmatik, die Text- und Medienlinguistik, die Varietätenlinguistik sowie die Soziolinguistik. Die Aufmerksamkeit richtet sich nicht allein auf das Französische in Frankreich, sonders ersteckt sich auch auf die weltweite Frankophonie.

Damit zielt die Veranstaltung zum einen auf die Vermittlung eines umfassenden historisch und theoretisch fundierten Verständnisses der sprachlichen Strukturen des Französischen. Zum anderen geht es um die Entwicklung einer Perspektive, aus der die Einbindung dieser Sprache in kulturelle, gesellschaftliche und politische Prozesse sichtbar wird.


 

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminare melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.

   
[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


 
[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


           
[Spr Kurs] Français B2b - Teil B
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 119
wöchentlich Fr. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 17.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

       
[Spr Kurs] Français C1 – Teil C / Communication interculturelle
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil II, G 108
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 108

Kommentar:

Anhand von Lesetexten und Trailern von Arthouse-Filmen zu landeskundlichen, soziokulturellen und studienrelevanten Themen aus Frankreich erweitern die Studierenden systematisch ihren Wortschatz und entwickeln ihre kommunikativen sowie sprachlichen Kompetenzen weiter. Der Kurs bietet ebenfalls gezielte Übungen, um die grammatikalischen und lexikalischen Kenntnisse zu vertiefen und auszubauen.


     
[Spr Kurs] Communication écrite 1 /Langue française 4
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, G 108
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 108

Kommentar:

In diesem Kurs vertiefen die Studierenden ihre schriftlichen kommunikativen Kompetenzen im Bereich des Leseverstehens, der schriftlichen Produktion und Interaktion sowie der schriftlichen Mediation. Sie lernen, anspruchsvolle Texte sicher zu erschließen, Inhalte präzise schriftlich zu verarbeiten und eigene Standpunkte differenziert darzustellen.


   
[Spr Kurs] Communication écrite / Communication écrite 2
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

       
[Ü] Kompetenzorientierung im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


[Ü] Kompetenzorientierung im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


     
[Si] Multimodale Literatur im Französisch- und Spanischunterricht: Didaktische Perspektiven auf Comics und Graphic Novels
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar zur Arbeit mit Comics und Graphic Novels zu historischen Themen greift eine zentrale Fragestellung der aktuellen Literaturdidaktik auf. Im Zuge der Kompetenzorientierung hat Literatur im Fremdsprachenunterricht zeitweise an Bedeutung verloren, zugleich wurde ihr spezifischer Beitrag zur Entwicklung sprachlicher, kommunikativer und interkultureller Kompetenzen neu hervorgehoben. Unter den Bedingungen der Digitalisierung und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz erhält das Lesen zudem eine erweiterte Funktion: Es geht nicht mehr nur um das Verstehen, sondern auch um die kritische Einordnung, Bewertung und Reflexion von Texten. Lesekompetenz wird damit zu einer Schlüsselkompetenz für den reflektierten Umgang mit KI-generierten und multimodalen Inhalten. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar dem Stellenwert von Literatur im Französischunterricht und verbindet literaturdidaktische Grundlagen mit praxisorientierten methodischen Zugängen.
Comics und Graphic Novels erweisen sich dabei als besonders geeignete literarische Formen, da sie durch die Verbindung von Text und Bild komplexe historische Themen zugänglich machen und vielfältige Möglichkeiten zur Förderung von Sprachkompetenz, Textverstehen und kritischer Reflexion eröffnen. Zugleich tragen sie zur Entwicklung multimodaler Literalität bei. Anhand ausgewählter Beispiele werden grundlegende literaturdidaktische Prinzipien erarbeitet und konkrete Ansätze für einen lernendenorientierten und kompetenzfördernden Einsatz von Literatur im Französisch- und Spanischunterricht entwickelt.


[Si] Zwischen Text und Bild: Comics und Graphic Novels im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Wie kann Fremdsprachenunterricht Lernende dazu befähigen, selbstständig und reflektiert zu lernen? Das Seminar "Coach statt Lehrkraft? Wege zu selbstständigem Sprachenlernen im Französisch- und Spanischunterricht" greift diese und weitere zentrale Fragen einer modernen Lernkultur auf. Welche Rolle spielt die Lehrkraft im Prozess zunehmender Lernerautonomie? Wie können Lernende gezielt dabei unterstützt werden, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen?
Im Mittelpunkt des Seminars sollen theoretische Grundlagen des Sprachlerncoaching diskutiert, eigene Erfahrungen mit Lernberatungen ermöglicht und Ansätze einer wissenschaftlichen Begleitforschung aufgezeigt werden. Zudem sind erste Schritte einer Ausbildung zum Sprachlernberater vorgesehen.


             
[Ü] Erzählen in unterschiedlichen Medien - Schreibwerkstatt mit der Autorin Nirina Ralantoaritsimba
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  digital
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: digital

Kommentar:

Der Kurs rückt den Prozess des Schreibens in den Fokus: Ausgehend von einer Reflexion und Rekonstruktion der Studierenden zu ihren ersten eigenen Erfahrungen des Produzierens und Rezipierens von Texten werden sie in verschiedenen Schritten an den Prozess des eigenständigen (kreativen) Schreibens von Kurzgeschichten herangeführt. Theoretisch-methodisch ist der Kurs auf die Textsorte der Kurzgeschichte ausgerichtet – praktischer Input, Tipps und Erfahrungen werden von der französischen Autorin Dr. Nirina Ralantoaritsimba ergänzt und von der Seminarleiterin literaturwissenschaftlich eingeordnet. Beide nehmen die Studierenden mit in den Entstehungsprozess ihrer eigenen Texte und in die Frage der Reflexion narrativer Mittel und begleiten das Schreiben der Studierenden in einem interdisziplinären Dialog von Praxis und theoretischer Reflexion, wobei die Freude über die kreative Schreibarbeit im Vordergrund steht. Gleichzeitig wird derart eine Sensibilisierung für literarische Formen und Grundlagen der Erzählliteratur spielerisch vermittelt.


[Si] Kinderliteratur: Ein Spiegel gesellschaftlicher Diskurse?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Kinderbüchern kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn es darum geht, wie Kinder sich selbst, die Welt und andere sehen: "Bücher vermitteln immer auch soziales Wissen – über die Funktionsweise dieser Gesellschaft, über Normen und Selbstverständlichkeiten, über das Verständnis von Zugehörigkeiten und Hierarchien. Bücher können gesellschaftliche Ungleichheiten reproduzieren, Stereotype fortschreiben, aber diese auch irritieren bzw. aufbrechen. Dabei vermitteln sie diese Botschaften oftmals bewusst, transportieren das gesellschaftliche Wissen aber manchmal auch eher beiläufig – über das Auslassen von bestimmten Lebensrealitäten, über die Auswahl der Held*innen und Hintergrundfiguren und über die Vorstellung und Einbettung verschiedener Lebensrealitäten. Nicht zuletzt werden diese Botschaften auch über die Illustrationen vermittelt, denen gerade in Bilderbüchern eine zentrale und eigenständige Bedeutung zukommt." (Schulze 2023, S. 8)

Davon ausgehend lässt sich die Frage aufwerfen, inwiefern in Kinderliteratur die Heterogenität des heutigen (kindlichen) Lebens repräsentiert ist und sie somit als Spiegel gesellschaftlicher Diskurse fungieren – bezogen z.B. auf ökonomische Vielfalt, vielfältige Familienkonstellationen, Mehrsprachigkeit, Stadt- vs. Landleben etc., d.h. auf gesellschaftliche Veränderungen, die auf die gesellschaftlichen Pluralisierungs- und Globalisierungsprozesse der letzten Jahrzehnte zurückzuführen sind (vgl. ebd., S. 7).

Dieser übergeordneten Frage widmet sich das Seminar anhand exemplarisch ausgewählter Bilder-/Kinderbücher und richtet dabei eine vergleichende Perspektive auf die französisch-, deutsch- und englischsprachige Kinderliteratur. Zudem spielen auch Fragen nach einem u.a. KI-bedingten Wandel in der Kinderliteratur eine zentrale Rolle.


     
[Vl] Schlüsseltexte des Realismus
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

In diesem Kurs werden Schlüsseltexte der europäischen Literaturen unter der Frage diskutiert, wie sie Wohnformen in den Blick rücken. Welche Formen des Zusammenlebens werden hier entworfen, welche Rolle spielt das Verhältnis von Mensch und Natur, wie werden drängende ökologische Fragen inszeniert. Der Vergleich von Hütten, Blockhäusern und anderen Formen enger Behausungen ermöglicht die Analyse eines breiten Spektrums an kulturellen Vorstellungen von Wohnformen. Das Seminar, das einen Workshop inkludiert, kartiert die Bandbreite und Vielfalt von Hüttenkonstellationen entlang kultureller, ökologischer, politischer, historischer und sozio-ökonomischer Linien. Unser besonderes Interesse gilt den utopischen und dystopischen Auswirkungen von Hüttenvorstellungen in Literatur, Film und anderen Medien, die von der Hoffnung auf ökologisches Gleichgewicht und Selbstversorgung bis hin zu den Schrecken gesellschaftlicher Ablehnung und gewaltsamer Isolation reichen. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Hütten und ähnliche „nischenähnliche“ Wohnformen zu ökokritischen Formen des Schreibens beitragen.


     
[Si] Deutsch-französische Erinnerungskultur(-en) im Spannungsfeld zwischen Konflikt und Versöhnung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b
Einzeltermin:
Di. 07.07.2026,16.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, C029

Kommentar:

In der Veranstaltung setzen wir uns mit zentralen Aspekten der Erinnerungskultur in Deutschland und Frankreich auseinander. Im Fokus stehen ausgewählte historische Zäsuren, darunter der Deutsch-Französische Krieg 1870/71, der Erste und Zweite Weltkrieg, die Nachkriegszeit und der Prozess der Aussöhnung sowie die jeweilige Kolonialgeschichte. Dabei untersuchen wir, wie zwei eng miteinander verflochtene Länder teilweise dieselben historischen Ereignisse erinnern – und teils doch sehr unterschiedliche Deutungen entwickeln.

Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis dafür zu entwickeln, wie kollektive Erinnerungen gesellschaftlich konstruiert werden und welche Bedeutung sie für Identität, Politik und die deutsch-französischen Beziehungen haben.


[Si] Kulturen des Wandels und der Transformation - Literarische Texte neu lesen
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Lesekompetenzen werden in einer Welt von Polykrisen immer wichtiger. Gleichzeitig ändert sich auch die Art, wie wir lesen, ständig. In dem Kurs wird es darum gehen, zentrale Texte der Weltliteratur neu und wieder zu lesen und dabei gleichzeitig nach unterschiedlichen Modi des Lesens und Stärken der Literatur als „Weltbild-Maschine“ (Nünning), als Experiment (Elgin) und als Quelle der Resilienz in den Blick zu rücken.


             
[Si] Linguistik für die Schule
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Als angehende Französischlehrerinnen und -lehrer werden Sie in erster Linie Spezialistinnen und Spezialisten für diese Sprache. Das bedeutet, dass es für diesen Beruf nicht ausreicht, die Sprache lediglich sehr gut zu beherrschen. Um in der Schule zu bestehen, benötigen Sie auch ein ausgeprägtes Vermögen, über die Sprache zu reflektieren und sich linguistisch fundiert zu Strukturen und Verwendung des Französischen äußern zu können. Da es erfahrungsgemäß zu Studienbeginn oft noch Defizite im Bereich der Grammatik gibt, kann der Kurs dazu genutzt werden, um in Abhängigkeit von der konkreten Nachfrage gezielt zentrale grammatische Kategorien zu besprechen. Weiterhin soll es um die Frage gehen, wie man in der Schule mit der Spannung zwischen den zu vermittelnden Normen der Standardsprache und der
kommunikativen Realität der sprachlichen Variation umgehen kann. Dies impliziert auch eine Reflexion relevanter sprachlicher Ideologien (z.B. des Purismus oder des Französischen als "schwere Sprache"). Nicht zuletzt werden wir uns fragen, wie man als Französischlehrkraft produktiv mit der sprachlichen Heterogenität der Klassen umgehen kann. Wie kann man sich z.B. für die sprachlichen Konflikte sensibilisieren, in denen die Schülerinnen und Schüler leben? Wie kann man ihre Herkunftssprachen als Ressourcen nutzen? Wie kann man die Schule so gestalten, dass sie trotz aller Bekenntnisse zur Diversität letztlich nicht doch immer wieder ein monolinguales Mindset reproduziert? Das Einbringen eigener sprachbiographischer Erfahrungen als mehrsprachige Lernerinnen und Lerner ist hoch willkommen.


 
[Vl] Die französische Sprache
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Die Vorlesung führt nach einem kurzen sprachgeschichtlichen Überblick in die wichtigsten Teilbereiche der französischen Sprachwissenschaft (=Linguistik) ein und vermittelt die Grundlagen für eine wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Französischen. Zentrale Gegenstände sind die Phonetik/Phonologie, die Morphologie, die Lexikologie, die Syntax, die linguistische Pragmatik, die Text- und Medienlinguistik, die Varietätenlinguistik sowie die Soziolinguistik. Die Aufmerksamkeit richtet sich nicht allein auf das Französische in Frankreich, sonders ersteckt sich auch auf die weltweite Frankophonie.

Damit zielt die Veranstaltung zum einen auf die Vermittlung eines umfassenden historisch und theoretisch fundierten Verständnisses der sprachlichen Strukturen des Französischen. Zum anderen geht es um die Entwicklung einer Perspektive, aus der die Einbindung dieser Sprache in kulturelle, gesellschaftliche und politische Prozesse sichtbar wird.


       

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminare melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.

   
[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


 
[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


 
[Pra] Praxissemester Französisch/Spanisch: Durchführung und Auswertung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
k.A.

Kommentar:

Das Seminar begleitet die Studierenden im Praxissemester Französisch/Spanisch und bietet einen Rahmen zur fortlaufenden Auseinandersetzung mit der schulischen Unterrichtspraxis. Im Mittelpunkt steht die Durchführung und Auswertung eigener Unterrichtsvorhaben im Fach Französisch bzw. Spanisch.
Die Studierenden reflektieren zentrale didaktische und methodische Entscheidungen im Zusammenhang mit der Planung, Durchführung und Analyse fremdsprachlichen Unterrichts. Dabei setzen sie sich mit fremdsprachlichen Lehr- und Lernprozessen sowie mit Anforderungen und Handlungsspielräumen im schulischen Kontext auseinander.
Ziel des Seminars ist es, die im Praxissemester gewonnenen Erfahrungen systematisch zu reflektieren und die Entwicklung einer professionellen Lehrerrolle im Fach Französisch/Spanisch zu unterstützen.


 
[Pra] Praxissemester Französisch/Spanisch: Durchführung und Auswertung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
k.A.

Kommentar:

Das Seminar begleitet die Studierenden im Praxissemester Französisch/Spanisch und bietet einen Rahmen zur fortlaufenden Auseinandersetzung mit der schulischen Unterrichtspraxis. Im Mittelpunkt steht die Durchführung und Auswertung eigener Unterrichtsvorhaben im Fach Französisch bzw. Spanisch.
Die Studierenden reflektieren zentrale didaktische und methodische Entscheidungen im Zusammenhang mit der Planung, Durchführung und Analyse fremdsprachlichen Unterrichts. Dabei setzen sie sich mit fremdsprachlichen Lehr- und Lernprozessen sowie mit Anforderungen und Handlungsspielräumen im schulischen Kontext auseinander.
Ziel des Seminars ist es, die im Praxissemester gewonnenen Erfahrungen systematisch zu reflektieren und die Entwicklung einer professionellen Lehrerrolle im Fach Französisch/Spanisch zu unterstützen.


   
[Spr Kurs] Español B2-Teil B
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, G 02b
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 02b

Kommentar:

Este curso supone la continuación del curso “Español B2 Teil A” y tiene como objetivo que los/las estudiantes completen el nivel B2 al final del mismo. Seguiremos trabajando fundamentalmente con el manual “Nuevo español en marcha 4”, a partir de la lección 6, a lo que se añadirá material variado ofrecido por la docente. En clase se practicarán de manera similar todas las competencias lingüísticas.


 
[Vl] Spanische und portugiesische Sprache
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Die Vorlesung bietet eine Einführung in zentrale Gegenstände und Methoden der spanischen und portugiesischen Sprachwissenschaft. Ausgehend von den Sprachräumen und der Geschichte beider Sprachen werden die Kernbereiche der Sprachstruktur behandelt: Phonetik und Phonologie, Morphologie, Syntax sowie Semantik und Pragmatik. Hinzu kommen Sitzungen zu Varietäten, Sprachkontakt und Sprachgeschichte.
Zwei Leitperspektiven durchziehen dabei die gesamte Vorlesung: Sprache wird als grundlegend multimodales Phänomen verstanden – Gesten sind kein Beiwerk, sondern immanenter Bestandteil sprachlichen Handelns auf allen Beschreibungsebenen. Zugleich wird eine kritisch-soziolinguistische Haltung eingenommen: Sprache ist nie neutral, sondern stets eingebettet in gesellschaftliche Verhältnisse und Ideologien. Beide Perspektiven werden in eigenen Sitzungen entfaltet, begleiten aber ebenso die Auseinandersetzung mit den strukturlinguistischen Grundlagen.
Die Übung vertieft die strukturlinguistischen Inhalte der Vorlesung; ein Tutorium bietet Raum zur Nachbereitung und Klausurvorbereitung.


[Si] Forschungsseminar „Mehrsprachigkeit im Migrationskontext“ (sprachübergreifend)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Das Seminar untersucht Mehrsprachigkeit in der deutschen Migrationsgesellschaft aus einer kritischen, sprachübergreifenden Perspektive. Dabei wird ein gängiger Widerspruch im öffentlichen und institutionellen Diskurs zum Ausgangspunkt genommen: Während Mehrsprachigkeit auf der einen Seite als Schlüsselkompetenz einer globalisierten Welt gefeiert wird, erfahren migrationsbedingt mehrsprachige Sprecher*innen – insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund und zugewanderte Fachkräfte – nach wie vor strukturelle Benachteiligung, Defizitzuschreibungen und sprachliche Ausgrenzung. Das Seminar fragt gezielt danach, wessen Mehrsprachigkeit gesellschaftlich valorisiert wird und wessen nicht, und welche Rolle dabei institutionelle Kontexte wie Kindergarten, Schule und Arbeitsmarkt spielen.
Auf der Grundlage aktueller Ansätze der Mehrsprachigkeitsforschung und Migrationslinguistik – u. a. Translanguaging, Sprachideologieforschung und das Konzept der legitimen Sprache (Bourdieu) – werden romanischsprachige Migrationsgemeinschaften (spanisch-, portugiesisch- und französischsprachig) in Deutschland exemplarisch in den Blick genommen. Leitfragen sind dabei unter anderem: Unter welchen Bedingungen wird die Herkunftssprache zur Ressource, und wann wird sie zum Stigma? Wie reproduzieren Bildungseinrichtungen monolinguale Normen, und welche Folgen hat dies für den Bildungserfolg mehrsprachiger Kinder? Wie erleben zugewanderte Fachkräfte die sprachlichen Anforderungen des deutschen Arbeitsmarkts, und inwiefern wirken diese als Barriere jenseits fachlicher Qualifikation?
Das Seminar ist als forschungsorientierte Lehrveranstaltung konzipiert: Die Teilnehmenden entwickeln in der ersten Semesterhälfte auf Basis der theoretischen und methodischen Grundlagen ein eigenes empirisches Forschungsprojekt (z. B. leitfadengestützte Interviews, Sprachbiographien, ethnographische Fallstudien, Diskursanalysen). In der zweiten Semesterhälfte werden die Projekte durchgeführt, im Plenum diskutiert und zu einem publikationsfähigen Beitrag ausgearbeitet. Ziel ist die gemeinsame Veröffentlichung der Ergebnisse als Sammelband oder in Form von Einzelbeiträgen in einer einschlägigen Fachzeitschrift.


 
[Vl] Geschichte der spanischen und lateinamerikanischen Literatur
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die wichtigsten Epochen literarischen Schaffens in spanischer Sprache auf beiden Seiten des Atlantiks. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Werke gerichtet, in denen Autorinnen und Autoren ihre Umwelt und die Begegnungen mit anderen Kulturen in ihren Texten verarbeiten, so etwa ab 1492 diejenigen zur Entdeckung und Eroberung Amerikas, interkulturelle Begegnungen, Wahrnehmung des Fremden und Konflikte. Einführende Literatur: Stenzel, Einführung in die spanische Literaturwissenschaft (2010), Kapitel zur Literaturgeschichte; Neuschäfer et al., Spanische Literaturgeschichte (2011); Rösser, Lateinamerikanische Literaturgeschichte (2024).


[Ü] Cantar de Mío Cid y sus adaptaciones posteriores
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Cantar de Mio Cid/Das Lied von Mio Cid (um 1200) gilt als der erste literarische Text in spanischer Sprache. Das Lied greift nicht nur eine lange Tradition mündlicher Literatur auf, die in der Kultur des heutigen Spaniens rund um die heroische oder heroisierte historische Figur Rodrigo Díaz de Vivar, bekannt als El Cid Campeador, im Zusammenhang mit der „Reconquista” der Iberischen Halbinsel (711-1492) verbreitet war. Es bildet auch die Grundlage für zukünftige literarische und filmische Adaptionen, die unweigerlich vom sozialen und ideologischen Kontext geprägt sind, in dem sie entstehen.

In diesem Kurs wird zunächst einen close readings des „grundlegenden” Textes vorgenommen, wobei aus einer dekolonialen und neomaterialistischen Perspektive der Schwerpunkt auf der Beziehung liegt, die im Lied von El Cid zur Umwelt dargestellt wird: zu anderen Menschen, Tieren und der Natur. Anschließend werden die wichtigsten Adaptionen oder Neuinterpretationen des Cid und ihre Funktionen in verschiedenen historisch-literarischen Epochen bis zum Franquismus, einem weiteren Schwerpunkt des Kurses, untersucht. Der Diktator Francisco Franco etablierte sich als eine Art neuer Cid, und sein ideologischer Apparat griff das spanische Mittelalter als (verzerrtes) und glorreiches Vorbild wieder auf. Nach mehreren Filmadaptionsprojekten in Spanien erwarb Hollywood in den 1960er Jahren die Rechte, und der Regisseur Antony Mann und der Produzent Samuel Bromston drehten in Spanien den Blockbuster El Cid (1961), basierend auf dem Cantar de Mío Cid, mit dem Philologen Menéndez Pidal – dem größten Cid-Spezialisten der damaligen Zeit – als Berater. Der Film unterlag der Zensur und das Drehbuch wurde vom Marqués de Desio, dem spanischen Botschafter, der Real Academia de la Historia und dem Consejo Superior de Investigaciones Científicas kontrolliert. El Cid war ein Kassenerfolg und wurde bis zum Überdruss im spanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt, wodurch diese Neuinterpretation des Mythos des Cid Campeador massiv und unkritisch reproduziert wurde. Aus diesem Grund wird sich der Kurs als zweiten Schwerpunkt mit diesem Film befassen, der unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Mediums mit dem Cantar verglichen wird, um zu ergründen, wie auf formaler und inhaltlicher Ebene ein Held in seiner Beziehung zu anderen Menschen, Tieren und der Natur konstruiert wird, mit dem zunächst der Aufstand und später die Errichtung eines national-katholischen diktatorischen Regimes gerechtfertigt und legitimiert wurde.

Die Unterrichtssprachen des Kurses sind Spanisch, Deutsch und/oder Englisch, je nach Sprachkompetenz der TeilnehmerInnen. Sowohl das Lied als auch der Film sind in verschiedenen Sprachen verfügbar.


[Si] Unerhörtes erzählen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Unerhörte Begebenheiten erzählen, die Leserschaft unterhalten - das ist ein Anspruch der Novellenerzähler und -erzählerinnen der Frühen Neuzeit. Die Veranstaltung widmet sich den "Novelas ejemplares" (1613) von Miguel de Cervantes, den ersten spanischen Novellen, sowie denen von María de Zayas (Novelas amorosas y ejemplares, 1637; Desengaños amorosos, 1647), die sich stark auf Geschlechterbeziehungen fokussiert und männliche Dominanz kritisch in den Blick nimmt (und von der Inquisition im 18. Jahrhdt. verboten wurde. Empfohlene Ausgaben: cátedra, Sekundärliteratur: Ehrlicher/Poppenberg (Hg.), Cervantes' "Novelas ejemplares" im Streitfeld der Interpretationen. Berlin: tranvía 2006.


 
[Si] Bewegte Kulturen: Tanz zwischen Tradition, Herrschaftsinszenierung und Widerstand
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
7 Einzeltermine:
Do. 16.04.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 07.05.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 21.05.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 28.05.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 11.06.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 18.06.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 25.06.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b

Kommentar:

Tanz und Musik sind weit mehr als ästhetische Praktiken – sie sind soziale Handlungsformen, die gesellschaftliche Ordnungen sichtbar machen, politische Botschaften transportieren und Identitäten formen. Das Seminar untersucht Tanz als kulturelles, politisches und historisches Phänomen an der Schnittstelle von Tradition, Macht und Widerstand. Dabei verbinden wir die Analyse audiovisueller Materialien mit praxisorientierten Einheiten. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis von Tanz als Medium gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse zu entwickeln.


[Ü] Huellas del cambio climático: literatura y cine sobre la España vacía
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Für die deutsche Fassung bitte nach unten scrollen.
******
A partir de principios de la década de 2000, se van multiplicando las obras artísticas —literarias y cinematográficas— ambientadas en las regiones rurales de España, como el documental El cielo gira (2004) de Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) de Jesús Carrasco o Canto yo y la montaña baila (2019) de Irene Solà. De este modo, reflejan un fenómeno que se inicia en la década de 1950, se da a conocer literariamente con La lluvia amarilla (1988) y recibe mayor atención bajo el concepto de «España vacía» (Molino, 2016). Pero, ¿en las obras actuales se trata realmente de éxodo rural, o sería más adecuado hablar de éxodo urbano? ¿En qué medida se pueden encontrar en estas obras rastros del cambio climático? ¿Qué procedimientos artísticos las caracterizan y qué efectos conllevan? Estas son algunas de las preguntas que abordaremos en este seminario. También está prevista una mirada comparada hacia América Latina.
Las clases están previstas en castellano. Los detalles se podrán decidir en la primera sesión.
******
Spätestens seit Beginn der 2000er Jahre mehren sich künstlerische Werke – Literatur und Film –, die in ländlichen Regionen Spaniens spielen, z. B. der Dokumentarfilm El cielo gira (2004) von Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) von Jesús Carrasco oder Canto yo y la montaña baila (2019) von Irene Solà. Damit greifen sie ein Phänomen auf, das in den 1950er Jahren einsetzt, durch La lluvia amarilla (1988) literarisch bekannt wird und unter dem Begriff der ‘España vacía’ (Molino, 2016) weitere Aufmerksamkeit erhält. Doch inwiefern handelt es sich in den aktuellen Werken tatsächlich um Landflucht, oder wird dort vielmehr Stadtflucht dargestellt? Inwiefern lassen sich in diesen Werken Spuren des Klimawandels finden? Welche künstlerischen Verfahren zeichnen diese literarischen bzw. filmischen Werke aus, und welche Wirkung wird dadurch erzielt? Dies sind einige der Fragen, denen wir uns in dieser Veranstaltung widmen werden. Auch ein vergleichender Blick nach Lateinamerika ist geplant.
Die Veranstaltung ist auf Spanisch geplant. Einzelheiten können jedoch zu Beginn des Semesters besprochen werden.


[Spr Kurs] Comunicación intercultural
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

El objetivo de este curso es que los/las estudiantes desarrollen su competencia intercultural, con especial énfasis en todo lo referente a países de habla hispana. Para ello, se repasarán algunos de los conceptos básicos de la comunicación intercultural, se abordarán cuestiones (inter)culturales relacionadas con los distintos países hispanohablantes y se realizarán “estudios de caso”.


 
[Ü] Kompetenzorientierung im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


[Ü] Kompetenzorientierung im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


 
[Si] Forschungsseminar „Mehrsprachigkeit im Migrationskontext“ (sprachübergreifend)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Das Seminar untersucht Mehrsprachigkeit in der deutschen Migrationsgesellschaft aus einer kritischen, sprachübergreifenden Perspektive. Dabei wird ein gängiger Widerspruch im öffentlichen und institutionellen Diskurs zum Ausgangspunkt genommen: Während Mehrsprachigkeit auf der einen Seite als Schlüsselkompetenz einer globalisierten Welt gefeiert wird, erfahren migrationsbedingt mehrsprachige Sprecher*innen – insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund und zugewanderte Fachkräfte – nach wie vor strukturelle Benachteiligung, Defizitzuschreibungen und sprachliche Ausgrenzung. Das Seminar fragt gezielt danach, wessen Mehrsprachigkeit gesellschaftlich valorisiert wird und wessen nicht, und welche Rolle dabei institutionelle Kontexte wie Kindergarten, Schule und Arbeitsmarkt spielen.
Auf der Grundlage aktueller Ansätze der Mehrsprachigkeitsforschung und Migrationslinguistik – u. a. Translanguaging, Sprachideologieforschung und das Konzept der legitimen Sprache (Bourdieu) – werden romanischsprachige Migrationsgemeinschaften (spanisch-, portugiesisch- und französischsprachig) in Deutschland exemplarisch in den Blick genommen. Leitfragen sind dabei unter anderem: Unter welchen Bedingungen wird die Herkunftssprache zur Ressource, und wann wird sie zum Stigma? Wie reproduzieren Bildungseinrichtungen monolinguale Normen, und welche Folgen hat dies für den Bildungserfolg mehrsprachiger Kinder? Wie erleben zugewanderte Fachkräfte die sprachlichen Anforderungen des deutschen Arbeitsmarkts, und inwiefern wirken diese als Barriere jenseits fachlicher Qualifikation?
Das Seminar ist als forschungsorientierte Lehrveranstaltung konzipiert: Die Teilnehmenden entwickeln in der ersten Semesterhälfte auf Basis der theoretischen und methodischen Grundlagen ein eigenes empirisches Forschungsprojekt (z. B. leitfadengestützte Interviews, Sprachbiographien, ethnographische Fallstudien, Diskursanalysen). In der zweiten Semesterhälfte werden die Projekte durchgeführt, im Plenum diskutiert und zu einem publikationsfähigen Beitrag ausgearbeitet. Ziel ist die gemeinsame Veröffentlichung der Ergebnisse als Sammelband oder in Form von Einzelbeiträgen in einer einschlägigen Fachzeitschrift.


[Spr Kurs] Español B2-Teil B
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, G 02b
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 02b

Kommentar:

Este curso supone la continuación del curso “Español B2 Teil A” y tiene como objetivo que los/las estudiantes completen el nivel B2 al final del mismo. Seguiremos trabajando fundamentalmente con el manual “Nuevo español en marcha 4”, a partir de la lección 6, a lo que se añadirá material variado ofrecido por la docente. En clase se practicarán de manera similar todas las competencias lingüísticas.


 
[Si] Praktikumsnachbereitung Französisch/Spanisch
Blockveranstaltung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Sa. 11.04.2026,10.00 - 18.00 Uhr   keine Raumangabe

Kommentar:

Das Seminar bietet als Abschlussveranstaltung des Fachpraktikums Französisch/Spanisch einen reflexiven Rahmen zur systematischen Nachbereitung der Unterrichtserfahrungen. Die Studierenden reflektieren und diskutieren dabei ihre zentralen didaktischen und methodischen Entscheidungen auf Grundlage der Aufgaben- und Kompetenzorientierung. In diesem Zuge setzen sich die Studierenden kritisch mit der Planung, Durchführung und Evaluation von Unterricht auseinander. Besonders im Fokus stehen hierbei fremdsprachliche Lehr- und Lernprozesse sowie die eigene Rolle als Lehrkraft.


 
[Ü] Cómo narrar violencias y catástrofes
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

[Ü] Literatura colombiana actual/Toma del Palacio
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

El seminario se dedica a obras de literatura y cine colombianas que tematizan la así llamada "toma" y "retoma" del Palacio de Justicia en Bogotá en noviembre de 1985, trauma y herida abierta en la memoria colectiva hasta hoy en día. Las obras.del corpus: Torres, La siempreviva (1993), Jiménez/Jiménez/Cruz, Los once (2014), Urán Bidegain, Mi vida y el Palacio (2020), Silva Romero, Mural (2025), Corredor, Noviembre (2025).


 
[Si] Bewegte Kulturen: Tanz zwischen Tradition, Herrschaftsinszenierung und Widerstand
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
7 Einzeltermine:
Do. 16.04.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 07.05.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 21.05.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 28.05.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 11.06.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 18.06.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 25.06.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b

Kommentar:

Tanz und Musik sind weit mehr als ästhetische Praktiken – sie sind soziale Handlungsformen, die gesellschaftliche Ordnungen sichtbar machen, politische Botschaften transportieren und Identitäten formen. Das Seminar untersucht Tanz als kulturelles, politisches und historisches Phänomen an der Schnittstelle von Tradition, Macht und Widerstand. Dabei verbinden wir die Analyse audiovisueller Materialien mit praxisorientierten Einheiten. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis von Tanz als Medium gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse zu entwickeln.


[Ü] Huellas del cambio climático: literatura y cine sobre la España vacía
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Für die deutsche Fassung bitte nach unten scrollen.
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A partir de principios de la década de 2000, se van multiplicando las obras artísticas —literarias y cinematográficas— ambientadas en las regiones rurales de España, como el documental El cielo gira (2004) de Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) de Jesús Carrasco o Canto yo y la montaña baila (2019) de Irene Solà. De este modo, reflejan un fenómeno que se inicia en la década de 1950, se da a conocer literariamente con La lluvia amarilla (1988) y recibe mayor atención bajo el concepto de «España vacía» (Molino, 2016). Pero, ¿en las obras actuales se trata realmente de éxodo rural, o sería más adecuado hablar de éxodo urbano? ¿En qué medida se pueden encontrar en estas obras rastros del cambio climático? ¿Qué procedimientos artísticos las caracterizan y qué efectos conllevan? Estas son algunas de las preguntas que abordaremos en este seminario. También está prevista una mirada comparada hacia América Latina.
Las clases están previstas en castellano. Los detalles se podrán decidir en la primera sesión.
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Spätestens seit Beginn der 2000er Jahre mehren sich künstlerische Werke – Literatur und Film –, die in ländlichen Regionen Spaniens spielen, z. B. der Dokumentarfilm El cielo gira (2004) von Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) von Jesús Carrasco oder Canto yo y la montaña baila (2019) von Irene Solà. Damit greifen sie ein Phänomen auf, das in den 1950er Jahren einsetzt, durch La lluvia amarilla (1988) literarisch bekannt wird und unter dem Begriff der ‘España vacía’ (Molino, 2016) weitere Aufmerksamkeit erhält. Doch inwiefern handelt es sich in den aktuellen Werken tatsächlich um Landflucht, oder wird dort vielmehr Stadtflucht dargestellt? Inwiefern lassen sich in diesen Werken Spuren des Klimawandels finden? Welche künstlerischen Verfahren zeichnen diese literarischen bzw. filmischen Werke aus, und welche Wirkung wird dadurch erzielt? Dies sind einige der Fragen, denen wir uns in dieser Veranstaltung widmen werden. Auch ein vergleichender Blick nach Lateinamerika ist geplant.
Die Veranstaltung ist auf Spanisch geplant. Einzelheiten können jedoch zu Beginn des Semesters besprochen werden.


[Spr Kurs] Comunicación escrita 1 / Comunicación escrita
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

El objetivo de este curso, en el marco del nivel C1, es que los/las estudiantes mejoren y ganen seguridad en su comunicación escrita en español, así como que amplíen su vocabulario y hagan un uso preciso del mismo. Combina cuestiones teóricas (tipología textual, puntuación, cohesión y coherencia textual, marcadores discursivos, etc.) con el desarrollo práctico de distintos tipos de escritos.


 
[Si] Multimodale Literatur im Französisch- und Spanischunterricht: Didaktische Perspektiven auf Comics und Graphic Novels
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar zur Arbeit mit Comics und Graphic Novels zu historischen Themen greift eine zentrale Fragestellung der aktuellen Literaturdidaktik auf. Im Zuge der Kompetenzorientierung hat Literatur im Fremdsprachenunterricht zeitweise an Bedeutung verloren, zugleich wurde ihr spezifischer Beitrag zur Entwicklung sprachlicher, kommunikativer und interkultureller Kompetenzen neu hervorgehoben. Unter den Bedingungen der Digitalisierung und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz erhält das Lesen zudem eine erweiterte Funktion: Es geht nicht mehr nur um das Verstehen, sondern auch um die kritische Einordnung, Bewertung und Reflexion von Texten. Lesekompetenz wird damit zu einer Schlüsselkompetenz für den reflektierten Umgang mit KI-generierten und multimodalen Inhalten. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar dem Stellenwert von Literatur im Französischunterricht und verbindet literaturdidaktische Grundlagen mit praxisorientierten methodischen Zugängen.
Comics und Graphic Novels erweisen sich dabei als besonders geeignete literarische Formen, da sie durch die Verbindung von Text und Bild komplexe historische Themen zugänglich machen und vielfältige Möglichkeiten zur Förderung von Sprachkompetenz, Textverstehen und kritischer Reflexion eröffnen. Zugleich tragen sie zur Entwicklung multimodaler Literalität bei. Anhand ausgewählter Beispiele werden grundlegende literaturdidaktische Prinzipien erarbeitet und konkrete Ansätze für einen lernendenorientierten und kompetenzfördernden Einsatz von Literatur im Französisch- und Spanischunterricht entwickelt.


[Si] Zwischen Text und Bild: Comics und Graphic Novels im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Wie kann Fremdsprachenunterricht Lernende dazu befähigen, selbstständig und reflektiert zu lernen? Das Seminar "Coach statt Lehrkraft? Wege zu selbstständigem Sprachenlernen im Französisch- und Spanischunterricht" greift diese und weitere zentrale Fragen einer modernen Lernkultur auf. Welche Rolle spielt die Lehrkraft im Prozess zunehmender Lernerautonomie? Wie können Lernende gezielt dabei unterstützt werden, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen?
Im Mittelpunkt des Seminars sollen theoretische Grundlagen des Sprachlerncoaching diskutiert, eigene Erfahrungen mit Lernberatungen ermöglicht und Ansätze einer wissenschaftlichen Begleitforschung aufgezeigt werden. Zudem sind erste Schritte einer Ausbildung zum Sprachlernberater vorgesehen.


[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


[Ü] Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Mehrsprachigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern eine zentrale Aufgabe modernen Fremdsprachenunterrichts. Das Seminar "Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht" greift diesen Paradigmenwechsel auf und eröffnet Perspektiven auf eine Unterrichtspraxis, die sprachliche Vielfalt als Ressource begreift - sei es durch schulisch gelernte Sprachen oder durch migrationsbedingte Mehrsprachigkeit der Lernenden.
Neben theoretischen Grundlagen der Mehrsprachigkeitsdidaktik werden im Seminar auch aktuelle Entwicklungen im Bereich digitaler und KI-gestützter Lernumgebungen aufgegriffen. Dabei wird diskutiert, wie Künstliche Intelligenz Lehrkräfte bei der Planung, Durchführung und Reflexion mehrsprachigkeitsfördernder Aufgaben unterstützen kann - etwa durch adaptive Lernsysteme, automatische Sprachanalyse oder individualisierte Feedbackformen.
Ziel ist es, Studierende zu befähigen, Mehrsprachigkeit und digitale Innovationen gemeinsam zu denken und in ihrem zukünftigen Französisch- und Spanischunterricht lernwirksam und reflektiert einzusetzen.


 
[Si] Multimodale Literatur im Französisch- und Spanischunterricht: Didaktische Perspektiven auf Comics und Graphic Novels
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar zur Arbeit mit Comics und Graphic Novels zu historischen Themen greift eine zentrale Fragestellung der aktuellen Literaturdidaktik auf. Im Zuge der Kompetenzorientierung hat Literatur im Fremdsprachenunterricht zeitweise an Bedeutung verloren, zugleich wurde ihr spezifischer Beitrag zur Entwicklung sprachlicher, kommunikativer und interkultureller Kompetenzen neu hervorgehoben. Unter den Bedingungen der Digitalisierung und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz erhält das Lesen zudem eine erweiterte Funktion: Es geht nicht mehr nur um das Verstehen, sondern auch um die kritische Einordnung, Bewertung und Reflexion von Texten. Lesekompetenz wird damit zu einer Schlüsselkompetenz für den reflektierten Umgang mit KI-generierten und multimodalen Inhalten. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar dem Stellenwert von Literatur im Französischunterricht und verbindet literaturdidaktische Grundlagen mit praxisorientierten methodischen Zugängen.
Comics und Graphic Novels erweisen sich dabei als besonders geeignete literarische Formen, da sie durch die Verbindung von Text und Bild komplexe historische Themen zugänglich machen und vielfältige Möglichkeiten zur Förderung von Sprachkompetenz, Textverstehen und kritischer Reflexion eröffnen. Zugleich tragen sie zur Entwicklung multimodaler Literalität bei. Anhand ausgewählter Beispiele werden grundlegende literaturdidaktische Prinzipien erarbeitet und konkrete Ansätze für einen lernendenorientierten und kompetenzfördernden Einsatz von Literatur im Französisch- und Spanischunterricht entwickelt.


[Si] Zwischen Text und Bild: Comics und Graphic Novels im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Wie kann Fremdsprachenunterricht Lernende dazu befähigen, selbstständig und reflektiert zu lernen? Das Seminar "Coach statt Lehrkraft? Wege zu selbstständigem Sprachenlernen im Französisch- und Spanischunterricht" greift diese und weitere zentrale Fragen einer modernen Lernkultur auf. Welche Rolle spielt die Lehrkraft im Prozess zunehmender Lernerautonomie? Wie können Lernende gezielt dabei unterstützt werden, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen?
Im Mittelpunkt des Seminars sollen theoretische Grundlagen des Sprachlerncoaching diskutiert, eigene Erfahrungen mit Lernberatungen ermöglicht und Ansätze einer wissenschaftlichen Begleitforschung aufgezeigt werden. Zudem sind erste Schritte einer Ausbildung zum Sprachlernberater vorgesehen.


[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


[Ü] Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Mehrsprachigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern eine zentrale Aufgabe modernen Fremdsprachenunterrichts. Das Seminar "Von der Vielfalt zum Mehrwert: Mehrsprachigkeit als Ressource im Französisch- und Spanischunterricht" greift diesen Paradigmenwechsel auf und eröffnet Perspektiven auf eine Unterrichtspraxis, die sprachliche Vielfalt als Ressource begreift - sei es durch schulisch gelernte Sprachen oder durch migrationsbedingte Mehrsprachigkeit der Lernenden.
Neben theoretischen Grundlagen der Mehrsprachigkeitsdidaktik werden im Seminar auch aktuelle Entwicklungen im Bereich digitaler und KI-gestützter Lernumgebungen aufgegriffen. Dabei wird diskutiert, wie Künstliche Intelligenz Lehrkräfte bei der Planung, Durchführung und Reflexion mehrsprachigkeitsfördernder Aufgaben unterstützen kann - etwa durch adaptive Lernsysteme, automatische Sprachanalyse oder individualisierte Feedbackformen.
Ziel ist es, Studierende zu befähigen, Mehrsprachigkeit und digitale Innovationen gemeinsam zu denken und in ihrem zukünftigen Französisch- und Spanischunterricht lernwirksam und reflektiert einzusetzen.


       
[Spr Kurs] Español B2-Teil B
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, G 02b
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 02b

Kommentar:

Este curso supone la continuación del curso “Español B2 Teil A” y tiene como objetivo que los/las estudiantes completen el nivel B2 al final del mismo. Seguiremos trabajando fundamentalmente con el manual “Nuevo español en marcha 4”, a partir de la lección 6, a lo que se añadirá material variado ofrecido por la docente. En clase se practicarán de manera similar todas las competencias lingüísticas.


       
[Spr Kurs] Español C1-Teil C
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil II, G 02b
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil II, G 02b

Kommentar:

Este curso supone la continuación de los cursos “Español C1 Teil A” y “Español C1 Teil B" y tiene como objetivo que los/las estudiantes completen el nivel C1 al final del mismo. Seguiremos trabajando fundamentalmente con algunas lecciones del manual “Vitamina C1”, a lo que se añadirá material variado ofrecido por la docente. En clase se practicarán de manera similar todas las competencias lingüísticas.


     
[Spr Kurs] Comunicación escrita 1 / Comunicación escrita
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

El objetivo de este curso, en el marco del nivel C1, es que los/las estudiantes mejoren y ganen seguridad en su comunicación escrita en español, así como que amplíen su vocabulario y hagan un uso preciso del mismo. Combina cuestiones teóricas (tipología textual, puntuación, cohesión y coherencia textual, marcadores discursivos, etc.) con el desarrollo práctico de distintos tipos de escritos.


           
[Ü] Kompetenzorientierung im Französisch- und Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 110a
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110a

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


[Ü] Kompetenzorientierung im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Die Ausrichtung an der Kompetenzorientierung ist die bedeutendste Änderung, die der Französisch- und Spanischunterricht in den letzten Jahren erfahren hat. Ziel des Seminars ist es, die Studierenden für dieses komplexe Themenfeld der Kompetenzorientierung und ihre Umsetzung im Französisch- und Spanischunterricht zu sensibilisieren.
Im Seminar werden zunächst die zentralen Inhalte des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR), der Bildungsstandards und der Kerncurricula eingehend analysiert und kritisch reflektiert. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den funktionalen und transversalen Kompetenzen, die für den Fremdsprachenunterricht von Bedeutung sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Evaluation und Konzeption kompetenzorientierter Aufgaben und ihrer Überprüfung.


     
[Si] Multimodale Literatur im Französisch- und Spanischunterricht: Didaktische Perspektiven auf Comics und Graphic Novels
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar zur Arbeit mit Comics und Graphic Novels zu historischen Themen greift eine zentrale Fragestellung der aktuellen Literaturdidaktik auf. Im Zuge der Kompetenzorientierung hat Literatur im Fremdsprachenunterricht zeitweise an Bedeutung verloren, zugleich wurde ihr spezifischer Beitrag zur Entwicklung sprachlicher, kommunikativer und interkultureller Kompetenzen neu hervorgehoben. Unter den Bedingungen der Digitalisierung und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz erhält das Lesen zudem eine erweiterte Funktion: Es geht nicht mehr nur um das Verstehen, sondern auch um die kritische Einordnung, Bewertung und Reflexion von Texten. Lesekompetenz wird damit zu einer Schlüsselkompetenz für den reflektierten Umgang mit KI-generierten und multimodalen Inhalten. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar dem Stellenwert von Literatur im Französischunterricht und verbindet literaturdidaktische Grundlagen mit praxisorientierten methodischen Zugängen.
Comics und Graphic Novels erweisen sich dabei als besonders geeignete literarische Formen, da sie durch die Verbindung von Text und Bild komplexe historische Themen zugänglich machen und vielfältige Möglichkeiten zur Förderung von Sprachkompetenz, Textverstehen und kritischer Reflexion eröffnen. Zugleich tragen sie zur Entwicklung multimodaler Literalität bei. Anhand ausgewählter Beispiele werden grundlegende literaturdidaktische Prinzipien erarbeitet und konkrete Ansätze für einen lernendenorientierten und kompetenzfördernden Einsatz von Literatur im Französisch- und Spanischunterricht entwickelt.


[Si] Zwischen Text und Bild: Comics und Graphic Novels im Fremdsprachenunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Wie kann Fremdsprachenunterricht Lernende dazu befähigen, selbstständig und reflektiert zu lernen? Das Seminar "Coach statt Lehrkraft? Wege zu selbstständigem Sprachenlernen im Französisch- und Spanischunterricht" greift diese und weitere zentrale Fragen einer modernen Lernkultur auf. Welche Rolle spielt die Lehrkraft im Prozess zunehmender Lernerautonomie? Wie können Lernende gezielt dabei unterstützt werden, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen?
Im Mittelpunkt des Seminars sollen theoretische Grundlagen des Sprachlerncoaching diskutiert, eigene Erfahrungen mit Lernberatungen ermöglicht und Ansätze einer wissenschaftlichen Begleitforschung aufgezeigt werden. Zudem sind erste Schritte einer Ausbildung zum Sprachlernberater vorgesehen.


             
[Ü] Cantar de Mío Cid y sus adaptaciones posteriores
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Cantar de Mio Cid/Das Lied von Mio Cid (um 1200) gilt als der erste literarische Text in spanischer Sprache. Das Lied greift nicht nur eine lange Tradition mündlicher Literatur auf, die in der Kultur des heutigen Spaniens rund um die heroische oder heroisierte historische Figur Rodrigo Díaz de Vivar, bekannt als El Cid Campeador, im Zusammenhang mit der „Reconquista” der Iberischen Halbinsel (711-1492) verbreitet war. Es bildet auch die Grundlage für zukünftige literarische und filmische Adaptionen, die unweigerlich vom sozialen und ideologischen Kontext geprägt sind, in dem sie entstehen.

In diesem Kurs wird zunächst einen close readings des „grundlegenden” Textes vorgenommen, wobei aus einer dekolonialen und neomaterialistischen Perspektive der Schwerpunkt auf der Beziehung liegt, die im Lied von El Cid zur Umwelt dargestellt wird: zu anderen Menschen, Tieren und der Natur. Anschließend werden die wichtigsten Adaptionen oder Neuinterpretationen des Cid und ihre Funktionen in verschiedenen historisch-literarischen Epochen bis zum Franquismus, einem weiteren Schwerpunkt des Kurses, untersucht. Der Diktator Francisco Franco etablierte sich als eine Art neuer Cid, und sein ideologischer Apparat griff das spanische Mittelalter als (verzerrtes) und glorreiches Vorbild wieder auf. Nach mehreren Filmadaptionsprojekten in Spanien erwarb Hollywood in den 1960er Jahren die Rechte, und der Regisseur Antony Mann und der Produzent Samuel Bromston drehten in Spanien den Blockbuster El Cid (1961), basierend auf dem Cantar de Mío Cid, mit dem Philologen Menéndez Pidal – dem größten Cid-Spezialisten der damaligen Zeit – als Berater. Der Film unterlag der Zensur und das Drehbuch wurde vom Marqués de Desio, dem spanischen Botschafter, der Real Academia de la Historia und dem Consejo Superior de Investigaciones Científicas kontrolliert. El Cid war ein Kassenerfolg und wurde bis zum Überdruss im spanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt, wodurch diese Neuinterpretation des Mythos des Cid Campeador massiv und unkritisch reproduziert wurde. Aus diesem Grund wird sich der Kurs als zweiten Schwerpunkt mit diesem Film befassen, der unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Mediums mit dem Cantar verglichen wird, um zu ergründen, wie auf formaler und inhaltlicher Ebene ein Held in seiner Beziehung zu anderen Menschen, Tieren und der Natur konstruiert wird, mit dem zunächst der Aufstand und später die Errichtung eines national-katholischen diktatorischen Regimes gerechtfertigt und legitimiert wurde.

Die Unterrichtssprachen des Kurses sind Spanisch, Deutsch und/oder Englisch, je nach Sprachkompetenz der TeilnehmerInnen. Sowohl das Lied als auch der Film sind in verschiedenen Sprachen verfügbar.


[Si] Unerhörtes erzählen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Unerhörte Begebenheiten erzählen, die Leserschaft unterhalten - das ist ein Anspruch der Novellenerzähler und -erzählerinnen der Frühen Neuzeit. Die Veranstaltung widmet sich den "Novelas ejemplares" (1613) von Miguel de Cervantes, den ersten spanischen Novellen, sowie denen von María de Zayas (Novelas amorosas y ejemplares, 1637; Desengaños amorosos, 1647), die sich stark auf Geschlechterbeziehungen fokussiert und männliche Dominanz kritisch in den Blick nimmt (und von der Inquisition im 18. Jahrhdt. verboten wurde. Empfohlene Ausgaben: cátedra, Sekundärliteratur: Ehrlicher/Poppenberg (Hg.), Cervantes' "Novelas ejemplares" im Streitfeld der Interpretationen. Berlin: tranvía 2006.


     
[Vl] Geschichte der spanischen und lateinamerikanischen Literatur
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die wichtigsten Epochen literarischen Schaffens in spanischer Sprache auf beiden Seiten des Atlantiks. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Werke gerichtet, in denen Autorinnen und Autoren ihre Umwelt und die Begegnungen mit anderen Kulturen in ihren Texten verarbeiten, so etwa ab 1492 diejenigen zur Entdeckung und Eroberung Amerikas, interkulturelle Begegnungen, Wahrnehmung des Fremden und Konflikte. Einführende Literatur: Stenzel, Einführung in die spanische Literaturwissenschaft (2010), Kapitel zur Literaturgeschichte; Neuschäfer et al., Spanische Literaturgeschichte (2011); Rösser, Lateinamerikanische Literaturgeschichte (2024).


     
[Si] Bewegte Kulturen: Tanz zwischen Tradition, Herrschaftsinszenierung und Widerstand
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
7 Einzeltermine:
Do. 16.04.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 07.05.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 21.05.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 28.05.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 11.06.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 18.06.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b
Do. 25.06.2026,14.15 - 17.30 Uhr   Phil. II G, 002b

Kommentar:

Tanz und Musik sind weit mehr als ästhetische Praktiken – sie sind soziale Handlungsformen, die gesellschaftliche Ordnungen sichtbar machen, politische Botschaften transportieren und Identitäten formen. Das Seminar untersucht Tanz als kulturelles, politisches und historisches Phänomen an der Schnittstelle von Tradition, Macht und Widerstand. Dabei verbinden wir die Analyse audiovisueller Materialien mit praxisorientierten Einheiten. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis von Tanz als Medium gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse zu entwickeln.


[Ü] Huellas del cambio climático: literatura y cine sobre la España vacía
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. II G, 002b
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 002b

Kommentar:

Für die deutsche Fassung bitte nach unten scrollen.
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A partir de principios de la década de 2000, se van multiplicando las obras artísticas —literarias y cinematográficas— ambientadas en las regiones rurales de España, como el documental El cielo gira (2004) de Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) de Jesús Carrasco o Canto yo y la montaña baila (2019) de Irene Solà. De este modo, reflejan un fenómeno que se inicia en la década de 1950, se da a conocer literariamente con La lluvia amarilla (1988) y recibe mayor atención bajo el concepto de «España vacía» (Molino, 2016). Pero, ¿en las obras actuales se trata realmente de éxodo rural, o sería más adecuado hablar de éxodo urbano? ¿En qué medida se pueden encontrar en estas obras rastros del cambio climático? ¿Qué procedimientos artísticos las caracterizan y qué efectos conllevan? Estas son algunas de las preguntas que abordaremos en este seminario. También está prevista una mirada comparada hacia América Latina.
Las clases están previstas en castellano. Los detalles se podrán decidir en la primera sesión.
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Spätestens seit Beginn der 2000er Jahre mehren sich künstlerische Werke – Literatur und Film –, die in ländlichen Regionen Spaniens spielen, z. B. der Dokumentarfilm El cielo gira (2004) von Mercedes Álvarez, Intemperie (2013) von Jesús Carrasco oder Canto yo y la montaña baila (2019) von Irene Solà. Damit greifen sie ein Phänomen auf, das in den 1950er Jahren einsetzt, durch La lluvia amarilla (1988) literarisch bekannt wird und unter dem Begriff der ‘España vacía’ (Molino, 2016) weitere Aufmerksamkeit erhält. Doch inwiefern handelt es sich in den aktuellen Werken tatsächlich um Landflucht, oder wird dort vielmehr Stadtflucht dargestellt? Inwiefern lassen sich in diesen Werken Spuren des Klimawandels finden? Welche künstlerischen Verfahren zeichnen diese literarischen bzw. filmischen Werke aus, und welche Wirkung wird dadurch erzielt? Dies sind einige der Fragen, denen wir uns in dieser Veranstaltung widmen werden. Auch ein vergleichender Blick nach Lateinamerika ist geplant.
Die Veranstaltung ist auf Spanisch geplant. Einzelheiten können jedoch zu Beginn des Semesters besprochen werden.


             
[Si] Forschungsseminar „Mehrsprachigkeit im Migrationskontext“ (sprachübergreifend)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e
Nachhaltigkeit:
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern

Kommentar:

Das Seminar untersucht Mehrsprachigkeit in der deutschen Migrationsgesellschaft aus einer kritischen, sprachübergreifenden Perspektive. Dabei wird ein gängiger Widerspruch im öffentlichen und institutionellen Diskurs zum Ausgangspunkt genommen: Während Mehrsprachigkeit auf der einen Seite als Schlüsselkompetenz einer globalisierten Welt gefeiert wird, erfahren migrationsbedingt mehrsprachige Sprecher*innen – insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund und zugewanderte Fachkräfte – nach wie vor strukturelle Benachteiligung, Defizitzuschreibungen und sprachliche Ausgrenzung. Das Seminar fragt gezielt danach, wessen Mehrsprachigkeit gesellschaftlich valorisiert wird und wessen nicht, und welche Rolle dabei institutionelle Kontexte wie Kindergarten, Schule und Arbeitsmarkt spielen.
Auf der Grundlage aktueller Ansätze der Mehrsprachigkeitsforschung und Migrationslinguistik – u. a. Translanguaging, Sprachideologieforschung und das Konzept der legitimen Sprache (Bourdieu) – werden romanischsprachige Migrationsgemeinschaften (spanisch-, portugiesisch- und französischsprachig) in Deutschland exemplarisch in den Blick genommen. Leitfragen sind dabei unter anderem: Unter welchen Bedingungen wird die Herkunftssprache zur Ressource, und wann wird sie zum Stigma? Wie reproduzieren Bildungseinrichtungen monolinguale Normen, und welche Folgen hat dies für den Bildungserfolg mehrsprachiger Kinder? Wie erleben zugewanderte Fachkräfte die sprachlichen Anforderungen des deutschen Arbeitsmarkts, und inwiefern wirken diese als Barriere jenseits fachlicher Qualifikation?
Das Seminar ist als forschungsorientierte Lehrveranstaltung konzipiert: Die Teilnehmenden entwickeln in der ersten Semesterhälfte auf Basis der theoretischen und methodischen Grundlagen ein eigenes empirisches Forschungsprojekt (z. B. leitfadengestützte Interviews, Sprachbiographien, ethnographische Fallstudien, Diskursanalysen). In der zweiten Semesterhälfte werden die Projekte durchgeführt, im Plenum diskutiert und zu einem publikationsfähigen Beitrag ausgearbeitet. Ziel ist die gemeinsame Veröffentlichung der Ergebnisse als Sammelband oder in Form von Einzelbeiträgen in einer einschlägigen Fachzeitschrift.


 
[Vl] Spanische und portugiesische Sprache
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 110e
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 110e

Kommentar:

Die Vorlesung bietet eine Einführung in zentrale Gegenstände und Methoden der spanischen und portugiesischen Sprachwissenschaft. Ausgehend von den Sprachräumen und der Geschichte beider Sprachen werden die Kernbereiche der Sprachstruktur behandelt: Phonetik und Phonologie, Morphologie, Syntax sowie Semantik und Pragmatik. Hinzu kommen Sitzungen zu Varietäten, Sprachkontakt und Sprachgeschichte.
Zwei Leitperspektiven durchziehen dabei die gesamte Vorlesung: Sprache wird als grundlegend multimodales Phänomen verstanden – Gesten sind kein Beiwerk, sondern immanenter Bestandteil sprachlichen Handelns auf allen Beschreibungsebenen. Zugleich wird eine kritisch-soziolinguistische Haltung eingenommen: Sprache ist nie neutral, sondern stets eingebettet in gesellschaftliche Verhältnisse und Ideologien. Beide Perspektiven werden in eigenen Sitzungen entfaltet, begleiten aber ebenso die Auseinandersetzung mit den strukturlinguistischen Grundlagen.
Die Übung vertieft die strukturlinguistischen Inhalte der Vorlesung; ein Tutorium bietet Raum zur Nachbereitung und Klausurvorbereitung.


       

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminare melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.

   
[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


 
[Ü] Autonomes Lernen fördern: Offene Lernarrangements im Französisch-/Spanischunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. II G, 119
nächster Termin: 22.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II G, 119

Kommentar:

Das Seminar führt in zentrale Konzepte des offenen und selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens ein und verbindet theoretische Grundlagen der Lernerautonomie, Selbstregulation und Aufgabenorientierung mit konkreten schulpraktischen Beispielen. Im Fokus stehen die Konstruktion von autonomiefördernden Aufgaben, der systematische Aufbau von Sprachlernkompetenz und die Reflexion. In Kooperation mit der Schule an der Wascherde entwickeln und die Studierenden eigene Materialien für offene Lernsettings und reflektieren deren Implementierung im Unterricht. Ziel ist der Aufbau professionsbezogener Handlungskompetenz zur theoriegeleiteten Planung und Durchführung offener Lernformen im Französisch- und Spanischunterricht.


 
[Pra] Praxissemester Französisch/Spanisch: Durchführung und Auswertung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
k.A.

Kommentar:

Das Seminar begleitet die Studierenden im Praxissemester Französisch/Spanisch und bietet einen Rahmen zur fortlaufenden Auseinandersetzung mit der schulischen Unterrichtspraxis. Im Mittelpunkt steht die Durchführung und Auswertung eigener Unterrichtsvorhaben im Fach Französisch bzw. Spanisch.
Die Studierenden reflektieren zentrale didaktische und methodische Entscheidungen im Zusammenhang mit der Planung, Durchführung und Analyse fremdsprachlichen Unterrichts. Dabei setzen sie sich mit fremdsprachlichen Lehr- und Lernprozessen sowie mit Anforderungen und Handlungsspielräumen im schulischen Kontext auseinander.
Ziel des Seminars ist es, die im Praxissemester gewonnenen Erfahrungen systematisch zu reflektieren und die Entwicklung einer professionellen Lehrerrolle im Fach Französisch/Spanisch zu unterstützen.


 
[Pra] Praxissemester Französisch/Spanisch: Durchführung und Auswertung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
k.A.

Kommentar:

Das Seminar begleitet die Studierenden im Praxissemester Französisch/Spanisch und bietet einen Rahmen zur fortlaufenden Auseinandersetzung mit der schulischen Unterrichtspraxis. Im Mittelpunkt steht die Durchführung und Auswertung eigener Unterrichtsvorhaben im Fach Französisch bzw. Spanisch.
Die Studierenden reflektieren zentrale didaktische und methodische Entscheidungen im Zusammenhang mit der Planung, Durchführung und Analyse fremdsprachlichen Unterrichts. Dabei setzen sie sich mit fremdsprachlichen Lehr- und Lernprozessen sowie mit Anforderungen und Handlungsspielräumen im schulischen Kontext auseinander.
Ziel des Seminars ist es, die im Praxissemester gewonnenen Erfahrungen systematisch zu reflektieren und die Entwicklung einer professionellen Lehrerrolle im Fach Französisch/Spanisch zu unterstützen.


nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de