Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Durchführung der Veranstaltung: Blockveranstaltung bzw. Blockveranstaltungs-Anteile - Katholische Theologie
Veranstaltungen
[Si] Christenverfolgung im Römischen Reich: Hintergründe, Verlauf, Auswirkungen
[Si] Von Anfang an: Das Alte Testament im Neuen (Biblische Theologie)
Für die ersten Christ:innen waren jene Schriften verbindlich, die wir heute Altes Testament nennen. Das schlägt sich auch in den neutestamentlichen Texten nieder, welche die ihnen vorliegenden Schriften des Judentums aufnehmen und sich auf unterschiedliche Weisen mit ihnen auseinandersetzen. Zunehmend gewinnt das Christentum in der Zeit der Entstehung des Neuen Testaments ein eigenes Profil innerhalb der jüdischen Bewegungen der Zeit. Die Entscheidung, die jüdischen Schriften als ersten Teil der christlichen Bibel beizubehalten ist von großer theologischer Tragweite und fundamental für das Verhältnis zwischen Judentum und Christentum. In diesem Kooperationsseminar zwischen der Universität Kassel und der Universität Gießen werden sowohl einschlägige biblische Texte gelesen als auch historische Prozesse („parting of the ways“) nachvollzogen und hermeneutische Entscheidungen diskutiert.
Literatur: Barbara Schmitz, Exegese des Alten Testaments angesichts des jüdisch-christlichen Dialogs, in: Christian M. Rutishauser u. a. (Hg.): Jüdisch-christlicher Dialog. Ein Studienhandbuch für Lehre und Praxis (UTB 6259), Stuttgart 2024, 107–123. Thomas Schumacher, Exegese des Neuen Testaments angesichts des jüdisch-christlichen Dialogs, in: Christian M. Rutishauser u. a. (Hg.): Jüdisch-christlicher Dialog. Ein Studienhandbuch für Lehre und Praxis (UTB 6259), Stuttgart 2024, 124–139.


