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Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2026/27

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Fachbereich 05: Sprache, Literatur, Kultur - Germanistik - Bachelor of Arts

Veranstaltungen

Der Fachbereich macht die Teilnahme an den Veranstaltungen für Bachelor- und Masterstudiengänge sowie für Lehramtsstudiengänge anmeldepflichtig. Allgemeine Informationen zum Anmeldeverfahren erhalten Sie unter https://flexnow.uni-giessen.de/.

 

 
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Legende

  
[Vl] Einführung in das Studiengebiet Literatur
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, A 1 (Hörsaal)
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 1 (Hörsaal)

Kommentar:

Die Vorlesung führt in Abstimmung mit dem Einführungsseminar in den Gegenstandsbereich der Literaturwissenschaft ein. Was ist Literatur? Wie lassen sich literarische Gattungen bestimmen? Zur Erhellung dieser und anderer Fragen, die die Literaturwissenschaft nicht immer lösen, aber beschreiben kann, will die Vorlesung beitragen. Weitere Themen werden die Problematik von Epochenbegriffen, der Nutzen der Rhetorik und die Bedeutung literarischer Kanonbildung und literarischer Wertung sein. Grundlagen der Analyse von epischen, lyrischen und dramatischen Texten bilden einen Schwerpunkt der Vorlesung.
Als Leistungsnachweis gilt die erfolgreiche Teilnahme an der Abschlussklausur.
Literaturhinweis: Drügh, Heinz et al. (Hrsg.): Germanistik: Sprachwissenschaft – Literaturwissenschaft – Schlüsselkompetenzen. Stuttgart, Weimar: Metzler 2012.


[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 01
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 009
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

Das Einführungsseminar orientiert sich an den Themen der Vorlesung und vertieft diese an ausgewählten Beispielen aus den literarischen „Großgattungen“ Lyrik, Drama und Epik. Des Weiteren werden methodische Grundfragen des Fachs, Aspekte der literaturwissenschaft-lichen Theoriebildung sowie Grundlagen der Rhetorik diskutiert. Das Seminar versteht sich außerdem als Unterstützung bei der selbstständigen Aneignung der Werkzeuge wissenschaftlichen Arbeitens im Selbstlernmodul auf ILIAS. Als Die regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit sowie die erfolgreiche Teilnahme an der Abschlussklausur sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Seminarteilnahme. BA- und L3-Studierende müssen zudem bis zum 31.01.2017 eine 8-10 Seiten umfassende kleine Hausarbeit als Voraussetzung für die Zulassung zur Klausur vorlegen. Juli Zehs „Treideln“ (2015) muss gelesen werden.


[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 02
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Dies ist ein Smartphone-freies Seminar. Wir möchten uns 90 min ungestört auf das gemeinsame Lesen, Lernen und Diskutieren konzentrieren.


[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 03
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 027
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027

Kommentar:

Das Einführungsseminar ergänzt und vertieft die Vorlesung zur Einführung in das Studiengebiet Literatur. Im Mittelpunkt des Seminars steht die gemeinsame Auseinandersetzung mit literarischen deutschsprachigen Texten anhand von Beispielen aus Lyrik, Drama und erzählender Literatur (Epik) vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Neben der Einführung in die literaturwissenschaftliche Textanalyse und in literaturwissenschaftliche Grundbegriffe wird es dabei u.a. auch um die Frage gehen, was das Besondere an literarischen Texten im Unterschied zu anderen Texten ist.

Leistungsnachweis: Regelmäßige Anwesenheit, erfolgreiche Erledigung einer Hausaufgabe und Teilnahme an der Abschlussklausur.


[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 04
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Zielgruppen:
L2  |  L3  |  L5  |  BA Ger Lit  |  BA Ger Spr  |  BA GuK Ger Lit  |  BA GuK Ger Spr

[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 05
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 027
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027

Kommentar:

Die verschiedenen theoretischen Aspekte des Einführungsseminars werden anhand von Goethes Werk und vergleichend Werken anderer Autor*innen betrachtet. Begleitende Lektüre: Rafik Schami: Der geheime Bericht über den Dichter Goethe (selbstständige Beschaffung)


[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 06
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

In diesem die Vorlesung ergänzenden Seminar erweitern die Studierenden Basiskompetenzen im Umgang mit literarischen Texten, indem u. a. in die literaturwissenschaftliche Textanalyse eingeführt und literaturwissenschaftliche Grundbegriffe geklärt werden. Anhand Franz Kafkas „Das Urteil“, Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame" und Gottfried Benns Gedichte untersuchen sie ferner typische Merkmale der Epik, des Dramas bzw. der Lyrik.
Das Seminar versteht sich auch als Unterstützung beim Erwerb der Grundkenntnisse wissenschaftlichen Arbeitens.
Die regelmäßige Anwesenheit ist verpflichtend, BA- und L3-Studierende müssen eine "kleine" Hausarbeit als Zulassungsvoraussetzung für die Modulklausur vorlegen.


[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur - Seminar 07
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Zielgruppen:
L2  |  L3  |  L5  |  BA Ger Lit  |  BA Ger Spr  |  BA GuK Ger Lit  |  BA GuK Ger Spr  |  ATW

[Si] Einführung in das Studiengebiet Literatur- Seminar 08
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 07.12.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210
nächster Termin: 07.12.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210

Kommentar:

Das Einführungsseminar ergänzt und vertieft die Vorlesung zur Einführung in das Studiengebiet Literatur. Im Mittelpunkt des Seminars steht die gemeinsame Auseinandersetzung mit literarischen deutschsprachigen Texten anhand von Beispielen aus Lyrik, Drama und erzählender Literatur (Epik) vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Neben der Einführung in die literaturwissenschaftliche Textanalyse und in literaturwissenschaftliche Grundbegriffe wird es dabei u.a. auch um die Frage gehen, was das Besondere an literarischen Texten im Unterschied zu anderen Texten ist.

Leistungsnachweis: Regelmäßige Anwesenheit, erfolgreiche Erledigung einer Hausaufgabe und Teilnahme an der Abschlussklausur.


   
[Vl] Sprachtheorie und Sprachphilosophie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal)
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal)

[Si] Sprachtheorie und Sprachphilosophie - Lektürekurs
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Während Sie mit dem Begriff „Lektürekurs“ vermutlich eine recht konkrete Vorstellung verknüpfen können – ein Kurs, in dem gelesen wird –, mag das für „Sprachphilosophie“ und „Sprachtheorie“ anders sein. Zunächst ist hier anzumerken, dass es sich um zwei Begriffe handelt, die nicht scharf voneinander abzugrenzen sind. Vielleicht kann man das Verhältnis beider auf recht allgemeine Weise am besten so bestimmen, dass jede sprachphilosophische Untersuchung auch sprachtheoretischer Natur ist, die Umkehrung davon aber nicht gilt. So würde wohl niemand eine syntaxtheoretische Arbeit dazu, was als satz-, was als prädikatsausdrucksbezogenes Adverbiale zu gelten hat, als sprachphilosophische Arbeit bezeichnen, sehr wohl aber als sprachtheoretische. Was ist dann aber der Gegenstand der Sprachphilosophie? Kompa (2015: 2) schreibt im Handbuch „Sprachphilosophie“ zur Frage, was denn als genuin sprachphilosophische Untersuchung gelten könne: „Übereinkunft dürfte lediglich darüber herrschen, dass die Philosophie die allgemeinen und grundsätzlichen Fragen stellt. Nicht-philosophische Untersuchungen wählen oft einen engeren Fokus, untersuchen bestimmte Aspekte der Sprache oder verschiedener Sprachen und bedienen sich dabei spezieller Methoden, die eine solche Untersuchung möglich machen“. Zu solch allgemeinen und grundsätzlichen Fragen zählen beispielsweise: Was genau sollte man unter dem Begriff „Sprache“ eigentlich verstehen? Was sind die Bedeutungen sprachlicher Ausdrücke? Wie hängen Sprache und Welt miteinander zusammen? Wie funktioniert die Bezugnahme auf Gegenstände, über die wir sprechen, und vor allem, was macht eine sprachliche Aussage als Aussage über die Welt eigentlich wahr? Was tun wir, wenn wir Sprache gebrauchen, d.h. mit ihr handeln (z.B. etwas behaupten, jmd. zu etwas auffordern, etc.)? Wie verhalten sich die Bedeutung eines Ausdrucks und das, was wir mit ihm meinen, zueinander und was verstehen wir eigentlich alles, wenn wir zu jemandem sagen „Ich verstehe, was du meinst“? Wie unterscheidet sich unsere alltägliche Sprachverwendung von fiktionaler? Was ist der Zusammenhang zwischen Sprache und Denken? Wie lässt sich aus der wörtlichen Bedeutung eines Ausdrucks eine metaphorische ableiten? Diese Aufzählung ist keinesfalls erschöpfend, sondern könnte problemlos noch weiter fortgesetzt werden. Das Ziel des Seminars soll nun darin bestehen, Sie vor allem mit zentralen Bereichen der Sprachphilosophie vertraut zu machen, ohne dass damit aber ein Vollständigkeitsanspruch verbunden ist. Das ist im Rahmen eines einzelnen Seminars auch nicht möglich. In der Auseinandersetzung mit den Themen des Seminars erhalten Sie einen philosophisch-theoretischen Unter-bau, der Ihnen in Ihrem weiteren Studium der Germanistik von Nutzen sein kann, denn man kann auch sagen, dass die Sprachphilosophie die Disziplin ist, in der über Grundkategorien der Germanistik – sei es der germanistischen Linguistik, sei es der germanistischen Literaturwissenschaft – reflektiert werden kann. Zudem soll es darum gehen, Sie im Rahmen der zu leistenden Textlektüre im Umgang mit wissenschaftlicher Literatur vertraut zu machen, die nicht immer leicht zu verstehen ist.


     
[Vl] Wort und Satz
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, A 1 (Hörsaal)
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 1 (Hörsaal)

Kommentar:

Die Vorlesung führt in theoretische und methodische Konzepte der Erforschung von Wort und Satz ein. Als intermediäre Ebene findet auch die Wortgruppe Beachtung. In der Vorlesung werden zentrale Konzepte zur vollständigen kategorialen und relationalen Analyse von Wort, Wortgruppe und Satz vermittelt. Im Mittelpunkt steht dabei eine schulgrammatische Perspektive auf das grammatische Funktionieren von Sätzen. Es erfolgt aber auch ein Rückgriff auf praxisrelevante Syntaxtheorien (Valenztheorie, Felderstrukturmodell). Der Vorlesung liegt die neue schulgrammatische Terminologie zugrunde: https://grammis.ids-mannheim.de/vggf


[Si] Historische Grammatik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Das Seminar behandelt grammatische Phänomene des Alt-, Mittel- und Frühneuhochdeutschen. Im Fokus stehen ausgewählte Veränderungen auf verschiedenen sprachlichen Ebenen, z.B. die Entwicklung der Vokalvielfalt des Deutschen, der Wandel von Kasus- und Numerusmarkierung in der Nominalgruppe sowie die Entstehung und Stabilisierung typischer Klammerstrukturen im Satzbau.


[Si] Interpunktion
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

[Si] Nominalstil
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Unter Nominalstil versteht man im Allgemeinen die überdurchschnittliche Verwendung nominaler grammatischer Ausdrucksformen (bspw. Nominalisierung, Attribute, Komposita). Als Komplementärbegriff zu Verbalstil meint Nominalstil die nominale Realisierung solcher Satzinhalte, die alternativ auch durch verbale Strukturen ausgedrückt werden könnten. Die Gründe für die Wahl nominalstilistischer Mittel liegen in der Regel außerhalb der Grammatik, d.h., in bestimmten Kommunikationsbereichen (Behördensprache, Rechtssprache, Wissenschaftssprache) kommen nominalstilistische Mittel bevorzugt zum Einsatz, weil sie besonders adäquat für die jeweiligen Anforderungen dieser Bereiche erscheinen.
Das Seminar legt einen Fokus auf die grammatischen Grundlagen des Nominialstils (nominale Grammatik, nominale Komplexität), bietet aber auch Raum für Analysen zu den stilistischen Effekten, die mit dem Nominalstil erzielt werden.
Es wird die Anschaffung des folgenden Grundlagenwerks empfohlen: Hennig, Mathilde 2020: Nominalstil. Möglichkeiten, Grenzen, Perspektiven. Tübingen: Narr/Francke/Attempto (Narr Studienbücher).


[Si] Nominalstil (VIP)
Dozent/-in:
Format:
hybrid
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Unter Nominalstil versteht man im Allgemeinen die überdurchschnittliche Verwendung nominaler grammatischer Ausdrucksformen (bspw. Nominalisierung, Attribute, Komposita). Als Komplementärbegriff zu Verbalstil meint Nominalstil die nominale Realisierung solcher Satzinhalte, die alternativ auch durch verbale Strukturen ausgedrückt werden könnten. Die Gründe für die Wahl nominalstilistischer Mittel liegen in der Regel außerhalb der Grammatik, d.h., in bestimmten Kommunikationsbereichen (Behördensprache, Rechtssprache, Wissenschaftssprache) kommen nominalstilistische Mittel bevorzugt zum Einsatz, weil sie besonders adäquat für die jeweiligen Anforderungen dieser Bereiche erscheinen.
Das Seminar legt einen Fokus auf die grammatischen Grundlagen des Nominialstils (nominale Grammatik, nominale Komplexität), bietet aber auch Raum für Analysen zu den stilistischen Effekten, die mit dem Nominalstil erzielt werden.
Es wird die Anschaffung des folgenden Grundlagenwerks empfohlen: Hennig, Mathilde 2020: Nominalstil. Möglichkeiten, Grenzen, Perspektiven. Tübingen: Narr/Francke/Attempto (Narr Studienbücher).


[Si] Präpositionen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

[Si] Valenztheorie
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 009
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

Wollen wir mit dem Verb „besuchen“ einen entsprechenden Sachverhalt entwerfen, so wissen wir, dass der Ausdruck, mit dem wir diesen Sachverhaltsentwurf vornehmen, eine Antwort auf die Frage „Wer besucht wen?“ liefern muss. Die Struktur eines Satzes – im hier vorliegenden Fall, dass er ein Subjekt und ein Akkusativkomplement (klassische Bezeichnung: Akkusativobjekt) besitzen muss – ist also in einem Verb vorangelegt. Dies ist, ganz grundsätzlich, die Idee der Valenztheorie. Die zentrale Arbeit, die dieser Theorie zum Durchbruch verholfen hat, ist Tesnières „Grundzüge der strukturalen Syntax“ (1980; französische Originalausgabe 1959). Tesnière fasst die Fähigkeit eines Verbs, die Satzstruktur zu determinieren, in zwei für die Valenztheorie wegweisenden Metaphern vom Satz als Drama und vom Verb als Atom zusammen. Wie das Drama, so Tesnière (1980: 93), umfasst der Satz ein „Geschehen“, „Akteure“ und „Umstände“. Dem Verb fällt hierbei die Aufgabe zu, das Geschehen zu entwerfen und damit die Akteure, die an diesem Geschehen teilhaben, zu bestimmen. Die Umstände hingegen können frei zum Geschehen hinzutreten, sie werden anders als die Akteure nicht vom Verb gefordert.
Beispiel: „Karl besucht am Sonntag seine Eltern.“
In diesem Satz bestimmt „besuchen“ das Geschehen, „Karl“ und „seine Eltern“ sind die Akteure und „am Sonntag“ ist ein Umstand, der das Geschehen in temporaler Hinsicht situiert. Die in der Valenztheorie üblich gewordene Bezeichnung für die Satzglieder, mit denen Akteure und Umstände benannt werden, sind „Komplement“ oder „Ergänzung“ für die Akteure und „Supplement“ oder „Angabe“ für die Umstände. In seiner zweiten Metapher zieht Tesnière (ebd.: 161) das Atom heran, um die strukturalen Eigenschaften des Verbs zu beschreiben: „Man kann so das Verb mit einem Atom vergleichen, an dem Häkchen angebracht sind, so daß es – je nach der Anzahl der Häkchen – eine wechselnde Zahl von Aktanten an sich ziehen und in Abhängigkeit halten kann. Die Anzahl der Häkchen, die ein Verb aufweist, und dementsprechend die Anzahl der Aktanten, die es regieren kann, ergibt das, was man die Valenz des Verbs nennt“. Demnach besitzt „besuchen“ im obigen Beispiel zwei „Häkchen“, während ein Verb wie „schenken“ drei („Karl schenkt seinen Eltern einen Kuchen“) und „leben“ lediglich eins besitzt („Ich lebe“). Ausgehend von diesen grundlegenden, inzwischen in vielerlei Hinsicht weiterentwickelten Beobachtungen Tesnières werden in diesem Seminar u.a. die folgenden Themenschwerpunkte gesetzt:
• Wir werden herausarbeiten, in welchen Dimensionen das Verb den Satz determiniert. Dabei ist zwischen syntaktischer und semantischer Valenz zu unterscheiden.
• Wir werden uns mit der Frage auseinandersetzen, wie obligatorische und fakultative Komplemente in einem Satz unterschieden und wie Komplemente von Supplementen abgegrenzt werden können. Obligatorik und Fakultativität betreffen dabei die Weglassbarkeit von Komplementen unter bestimmten Bedingungen.
• Wir werden schauen, wie durch bestimmte syntaktische Mechanismen die Valenz von Verben verändert werden kann. Beispielsweise modifizieren Präfigierung und Passivbildung die Valenz eines Verbs.
• Wir werden uns mit Ansätzen dazu beschäftigen, wie Komplemente und Supplemente klassifiziert werden können, d.h., wir werden uns mit einer valenztheoretisch ausgerichteten Satzgliedlehre befassen.
Weitere Themen werden zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.


 

Das Modul wird erst im 5. Fachsemester angeboten!

[Si] Deutsch als Fremd- und Zweitsprache lernen und lehren
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.10.2026
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 21.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Das Seminar führt ein in die Grundlagen der Sprachlehr- und -lernforschung und in ausgewählte Dimensionen des Erwerbs und der Vermittlung des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache: Wir reflektieren grundlegende Fragen individueller Mehrsprachigkeit in verschiedenen Kontexten sowie grundlegende Aspekte des Erwerbs von Fremd- und Zweitsprachen für verschiedene Zielgruppen. Wir diskutieren diesbezüglich u.a. den Einfluss verschiedener Faktoren wie das Alter bei Erwerbsbeginn. Wir analysieren ausgewählte Lerngegenstände (z.B. Plural, Verbstellung) und kommunikative Aufgaben (z.B. Hörverstehen) aus der Perspektive des Erwerbs, der Diagnostik und der Vermittlung; dies schließt die Auseinandersetzung mit den Konzepten „Fehler", „Lernen" und „Wissen" ein. Wir diskutieren schließlich ausgewählte Dimensionen der Unterstützung des Erwerbs in gesteuerten Kontexten, u.a. Vermittlungsansätze, Unterrichtsplanung, Lehr- und Lernmaterialien.


[Si] Text- und Medienlinguistik
Das Seminar gibt einen Überblick über text- und medienlinguistische Fragestellungen und Methoden. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach,
- was unter grammatischer, kognitiver, kommunikativer und kultureller Perspektive unter Texten verstanden werden soll und welchem Wandel Texte mit Blick auf multimodale und medienspezifische Entwicklungen (Soziale Medien, KI) unterliegt.
Das Seminar behandelt text- und medienlinguistische Fragen an konkreten Anwendungsfällen uas unterschiedlichen Handlungsbereichen (z.B. Werbung, Wissenschaft, Journalismus) und Textsorten/Mediengattungen.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210

   
[Si] Indirekt, potentiell, irreal - Sprache und Literatur im Konjunktiv
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 004
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Der Konjunktiv als Modus „mit dem etwas nur mittelbar und ohne Gewähr wiedergegeben, als möglich vorgestellt, irreal dargestellt wird“ (DUDEN Online), steht im Mittelpunkt dieses sowohl sprachwissenschaftlich als auch literaturwissenschaftlich angelegten Seminars. Wir fragen nach der Funktion und den Ausdrucksmöglichkeiten des Sprechens in der ‚Möglichkeitsform‘ in der Alltagssprache und in der Literatur, in der der Konjunktiv nicht nur unauffällig in seinem Bedeutungsreichtum genutzt wird, sondern auch zum Gegenstand von literarischen Experimenten wird, wie z.B. in Dorothee Elmigers Roman „Die Holländerinnen“, der 2025 den Deutschen Buchpreis gewonnen hat und fast vollständig im Konjunktiv geschrieben ist.


[Si] Sprachen erfinden
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Das Seminar führt in die grundlegenden Bausteine natürlicher Sprachen ein, indem die Studierenden schrittweise eigene Sprachen entwickeln. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass sprachliche Systeme nicht aus isolierten Teilbereichen bestehen, sondern dass Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik eng miteinander verzahnt sind und sich gegenseitig beeinflussen.
Im Verlauf des Seminars werden zentrale Entscheidungen beim Aufbau einer Sprache reflektiert und praktisch erprobt: Welche Laute und lautlichen Kontraste sind sinnvoll? Wie werden Wörter gebildet und grammatische Kategorien ausgedrückt? Welche Satzstrukturen sind möglich? Wie wird Bedeutung kodiert und welche Rolle spielt der Gebrauchskontext? Parallel dazu wird eine grundlegende Lexik entwickelt, die die zuvor getroffenen strukturellen Entscheidungen sichtbar macht und überprüfbar werden lässt.


[Si] Indirekt, potentiell, irreal - Sprache und Literatur im Konjunktiv
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 004
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Der Konjunktiv als Modus „mit dem etwas nur mittelbar und ohne Gewähr wiedergegeben, als möglich vorgestellt, irreal dargestellt wird“ (DUDEN Online), steht im Mittelpunkt dieses sowohl sprachwissenschaftlich als auch literaturwissenschaftlich angelegten Seminars. Wir fragen nach der Funktion und den Ausdrucksmöglichkeiten des Sprechens in der ‚Möglichkeitsform‘ in der Alltagssprache und in der Literatur, in der der Konjunktiv nicht nur unauffällig in seinem Bedeutungsreichtum genutzt wird, sondern auch zum Gegenstand von literarischen Experimenten wird, wie z.B. in Dorothee Elmigers Roman „Die Holländerinnen“, der 2025 den Deutschen Buchpreis gewonnen hat und fast vollständig im Konjunktiv geschrieben ist.


[Si] Sprachen erfinden
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Das Seminar führt in die grundlegenden Bausteine natürlicher Sprachen ein, indem die Studierenden schrittweise eigene Sprachen entwickeln. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass sprachliche Systeme nicht aus isolierten Teilbereichen bestehen, sondern dass Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik eng miteinander verzahnt sind und sich gegenseitig beeinflussen.
Im Verlauf des Seminars werden zentrale Entscheidungen beim Aufbau einer Sprache reflektiert und praktisch erprobt: Welche Laute und lautlichen Kontraste sind sinnvoll? Wie werden Wörter gebildet und grammatische Kategorien ausgedrückt? Welche Satzstrukturen sind möglich? Wie wird Bedeutung kodiert und welche Rolle spielt der Gebrauchskontext? Parallel dazu wird eine grundlegende Lexik entwickelt, die die zuvor getroffenen strukturellen Entscheidungen sichtbar macht und überprüfbar werden lässt.


   
[Vl] Epochen und Institutionelle Kontexte der Literatur
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil II, C 028
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil II, C 028

Kommentar:

Die Vorlesung beleuchtet die grundsätzliche Problematik literaturwissenschaftlicher Epochenbegriffe, die als zeitliche bzw. historische Ordnungskriterien gleichwohl sinnvoll und notwendig erscheinen. Sie vermittelt einen Überblick über Schlüsselepochen der deutschsprachigen und europäischen Literaturgeschichte, wobei die Gattung der Lyrik im Zentrum des Erkenntnisinteresses steht.
Zur Vorbereitung und Begleitung der Vorlesung empfohlen: Gerhard Plumpe: Epochen moderner Literatur. Ein systemtheoretischer Entwurf. Wiesbaden 2013 und Rainer Rosenberg: „Epochen“ , in: Helmut Brackert / Jörn Stückrath (Hg.): Literaturwissenschaft. Ein Grundkurs, Reinbek 1992 , S. 269–280.


[Si] "The Horror" - Literarische Reisen in die Wildnis vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Das Seminar diskutiert die Verarbeitung von Erfahrungen mit Natur und Wildnis in der europäischen Literatur und Kunst vom 18. Jahrhundert bis zu Gegenwart. Es werden zunächst grundlegende Aspekte literarischer, bildkünstlerischer und audiovisueller Mimesis von (Natur-)Räumen vorgestellt, bevor dann anhand von Texten und Filmen unterschiedliche Facetten des 'Erfahrungsraums Wildnis‘ zur Diskussion stehen. Behandelt werden Texte und Filme u.a. von Georg Forster, Alexander von Humboldt, Joseph Conrad, Werner Herzog, Francis Ford Coppola und Dorothee Elmiger.

Dies ist ein Smartphone-freies Seminar. Wir möchten uns 90 min ungestört auf das gemeinsame Lesen, Lernen und Diskutieren konzentrieren.


[Si] Anleitung zur Lebenskunst - Bertolt Brechts "Hauspostille" (1927)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Bertolt Brechts Gedichtsammlung „Hauspostille“ (1927) enthält einige der bekanntesten Gedichte Brechts wie „Erinnerung an die Marie A.“, „Von der Freundlichkeit der Welt“ oder „Vom armen B.B.“ Die Sammlung, deren Titel ironisch auf die Form einer traditionellen Predigt-Sammlung anspielt (und auch sonst viele Parodien alter religiöser Formen enthält), ist nicht nur ein sehr interessantes Dokument der Literatur der Neuen Sachlichkeit in der Weimarer Republik. Sie versteht sich ausdrücklich auch als eine leicht zu verstehende Anleitung zu einem guten Leben – unter den schwierigen Bedingungen von Kapitalismus, Not, Krieg und Gewalt. Das Seminar, das sich auch als eine Einführung in den Umgang mit moderner Lyrik eignet, dient dem Kennenlernen Brechts als Lyriker und auch der Frage nach der Aktualität dieser Anleitung zur Lebenskunst.
Zur Teilnahme bitte anschaffen: Bertolt Brecht, Bertolt Brechts Hauspostille, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 10. Auflage 1999. ISBN: 13 978-3-518-39541-7 (10,- €)


[Si] Das postmoderne Bilderbuch
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

[Si] Ein perfekter Liebhaber? Gottfrieds von Straßburg "Tristan"
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 029
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 029

Zielgruppen:
MA Ger  |  L2  |  L3  |  L5  |  BA Ger Lit  |  BA Ger Spr  |  BA GuK Lit  |  BA GuK Spr

Kommentar:

Der höfische Roman "Tristan" von Gottfrieds von Straßburg diskutiert Aspekte von Minne, Magie, Macht und Betrug. Der Protagonist Tristan ist dabei nicht nur idealer Ritter und perfekter Liebhaber, sondern auch ein listiger Held, der Betrug und Täuschung perfektioniert. Damit verschiebt er nicht nur gesellschaftliche und soziale Grenzen, sondern es öffnen sich auch neue Räume kunstvollen Erzählens.


[Si] Ende, Funke, Gier, Preußler - Fantastische Kinder- und Jugendliteratur
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 009
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

Die jüngste Verfilmung von Momo zeigt einmal mehr, wie präsent die Werke verschiedener "kanonisch" gewordener Autor*innen der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur nach wie vor sind. Im Seminar werden mit "Momo" von Michael Ende, der "Tintentrilogie" von Cornelia Funke, der "Edelstein-Trilogie" von Kerstin Gier und "Die kleine Hexe" von Otfried Preußler und weiteren Werken verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und literaturwissenschaftliche Theorien des Fantastischen erforscht. In internationalen Perspektiven werden verschiedene Trends der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur vergleichend betrachtet. Mit einem medienkomparatistischen Blick werden auch verschiedene Adaptionsformen in anderen Medien wie beispielsweise Literaturverfilmungen und Hörspieladaptionen in den Blick genommen.


[Si] Heldin, Heilige, Mörderin? Wolfgang Schmeltzls Comoedia Judith von 1542
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011

Zielgruppen:
MA Ger  |  L2  |  L3  |  L5  |  BA Ger Lit  |  BA Ger Spr  |  BA GuK Lit  |  BA GuK Spr  |  BA GuK Ger Lit

Kommentar:

Eine Frau überlistet einen Feldherren und schlägt ihm mit seinem eigenen Schwert den Kopf ab. Die biblische Geschichte der gottesfürchtigen Jüdin Judith, die ihr bedrängtes Volk vor den Feinden rettet, gehört auf der Bühne der Frühen Neuzeit zu den beliebtesten Stoffen, nicht zuletzt auch weil Martin Luther diese Geschichte als besonders exemplarisch und didaktisch wertvoll ansieht. Zahlreich wird der Stoff im 16. Jahrhundert mit deutlicher Tendenz zur Politisierung und Aktualisierung aufbereitet, so auch von dem österreichischen Dramatiker Wolfgang Schmeltzl.
Wir werden gemeinsam eine (z.T.) rekonstruierende Aufführung dieses Dramas erarbeiten, um zu sehen, was auf der Bühne machbar und wirkungsvoll ist. Alle Teilnehmenden übernehmen mindestens eine Rolle, sind Darstellende, Co-Regisseur/innen, Co-Dramaturg/innen und Maskenbildende zugleich.
Aufführungstermine: 5.12.2026, 16 Uhr Grünberg: Hospitalkirche; 7.12.2026 Gießen: Pankratiuskapelle. Eine dritte Aufführung ist geplant, voraussichtlich in Bad Homburg.

Die Veranstaltung ist vierstündig: Mo und Do 18-20 Uhr. Sie endet mit der letzten Aufführung im Dezember.


[Si] Magisch, göttlich, heroisch: Einblick in die ahd. Literatur
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033

Zielgruppen:
MA Ger  |  L2  |  L3  |  L5  |  BA Ger Lit  |  BA Ger Spr  |  BA GuK Lit  |  BA GuK Spr

Kommentar:

Die ersten Aufzeichnungen volkssprachlicher Literatur bis in das 8. Jhd. zurück. Was wir ab hier an Zeugnissen finden, ist nicht nur im höchsten Maße variantenreich, sondern auch hoch spannend: neben Texten zu Magie und Medizin gibt es unter anderem Bibelexegesen, Gebete, Ausführungen zu Herrschaft und Heiligkeit wie auch Heldenlieder. Diese Vielfalt an Texten und Medien sollen im Mittelpunkt des Seminars stehen.


[Si] Postmigrantische Adoleszenzliteratur
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

[Si] Vielfalt, Diversität und Übersetzung in den deutschen und ungarischen Literaturen der Gegenwart
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
2 Einzeltermine:
Mi. 14.10.2026,14.00 - 17.00 Uhr   Phil. I, C 027
Fr. 06.11.2026,10.00 - 15.00 Uhr   Phil. I, C 027

Kommentar:

Ungarische und deutschsprachige Literaturverbindungen gibt es zahlreiche, auch wenn sie nicht gleich offensichtlich erscheinen. So erhielt Terézia Mora 2013 für ihren Roman „Das Ungeheuer“ den Deutschen Buchpreis, Zsuzsa Bánk ist eine der bekanntesten Größen im deutschen Literaturbetrieb, der erst 23 Jahre alte Autor Nelio Biedermann schrieb mit „Lázár“ die Geschichte einer ungarischen Familie. Sein Roman ist momentan eines der meistbesprochenen Neuerscheinungen und überall im Buchhandel zu finden.

Das Blockseminar nähert sich auf ungewöhnlichem Weg dieser Tendenz in der aktuellen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Nach zwei Vorbereitungstreffen findet das Seminar vom 16.-20.11. gemeinsam mit ungarischen Studierenden und einem spannenden Kulturprogramm an der Universität Debrecen in Ungarn statt: https://edu.unideb.hu/
In einzelnen Treffen am Mittwoch, den 14.10., 14.00-17.00 Uhr und Freitag, den 06.11., 10.00-15.00 Uhr, wird ausgewählte Forschungsliteratur besprochen und die Gruppenarbeiten für das Blockseminar werden vorbereitet. Fahrtkosten und Kosten für die Unterbringung in Debrecen werden universitätsseitig übernommen.


     
[Si] "Flucht und Ankommen" in der Gegenwartsliteratur (mit einer Exkursion in Exilarchiv/DNB Frankfurt)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. I, C 027
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027
Einzeltermin:
Di. 19.01.2027,11.00 - 15.00 Uhr   (Exkursion) DNB Frankfurt am Main

Zielgruppen:
BA Ger Lit  |  BA GuK Ger Lit

Kommentar:

Längst ist Flucht und Ankommen ein Thema der Gegenwartsliteratur. Doch welche literarischen Ausdruckformen werden verwendet? Wir lesen Romane von Abbas Khider ("Der Erinnerungsfälscher"), und Julya Rabinowich ("Dazwischen: Ich") sowie Gedichte von Volha Hapeyeva.

Am Dienstag, 19.01., 11.00-15.00 Uhr, findet ein Besuch im Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt statt. Wir kommen mit Ausstellungsmacher*innen ins Gespräch und begegnen virtuellen Zeitzeugnissen, die während des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen mussten. Die Teilnahme an der Exkursion ist verbindlich.
Gefragt wird auch danach, ob sich Verbindungslinien zwischen historischen und aktuellen Fluchtbewegungen ziehen lassen und welche Bedeutung Literatur für gesellschaftliche Diskussionen hat.


[Si] Autorinnen der Gruppe 47 im Spiegel des Archivs: Projektseminar mit dem DLA Marbach
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033

Zielgruppen:
MA Ger  |  L2  |  L3  |  L5  |  BA Ger Lit  |  BA Ger Spr  |  BA GuK Lit  |  BA GuK Spr  |  BA GuK Ger Lit

Kommentar:

Das Projektseminar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach führt ein in die (literaturwissenschaftliche) Quellen- und Archivarbeit und vermittelt Kompetenzen zur selbständigen Erarbeitung und Durchführung von quellenbasierten Forschungsprojekten: Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf Autorinnen aus dem Umfeld der legendären Gruppe 47. Anhand von Briefzeugnissen und anderen Dokumenten aus im DLA archivierten Nachlässen spürt das Seminar den Werkbiografien namhafter Vertreterinnen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur wie Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Gisela Elsner, Helga M. Novak, Christa Reinig und Gabriele Wohmann nach. Durchgeführt werden die Rechercheprojekte während der obligarotischen Exkursion ins DLA Marbach vom 20.–22.01.2027 an den Originalquellen.

Dies ist ein Smartphone-freies Seminar. Wir möchten uns 90 min ungestört auf das gemeinsame Lesen, Lernen und Diskutieren konzentrieren.


[Si] Aktuelle Ausstellungen und ihre Konzepte
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
k.A.

Kommentar:

Exkursionszeiten: Samstag, 23. Januar 2027 sowie 5. und 6. Februar 2027 jeweils ganztägig von 8.00 - 19.00 Uhr. Eine digitale Vorbesprechung findet am Freitag, dem 22. Januar von 14.00 - 16.00 statt.
Das Seminar führt zu aktuellen Ausstellungen am Frankfurter Museumsufer und erkundet deren zugrundeliegenden Konzepte.
Weitere Informationen zu den Ausstellungen folgen zu Beginn des Wintersemesters.


[Si] Autorinnen der Gruppe 47 im Spiegel des Archivs: Projektseminar mit dem DLA Marbach
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033

Zielgruppen:
MA Ger  |  L2  |  L3  |  L5  |  BA Ger Lit  |  BA Ger Spr  |  BA GuK Lit  |  BA GuK Spr  |  BA GuK Ger Lit

Kommentar:

Das Projektseminar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach führt ein in die (literaturwissenschaftliche) Quellen- und Archivarbeit und vermittelt Kompetenzen zur selbständigen Erarbeitung und Durchführung von quellenbasierten Forschungsprojekten: Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf Autorinnen aus dem Umfeld der legendären Gruppe 47. Anhand von Briefzeugnissen und anderen Dokumenten aus im DLA archivierten Nachlässen spürt das Seminar den Werkbiografien namhafter Vertreterinnen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur wie Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Gisela Elsner, Helga M. Novak, Christa Reinig und Gabriele Wohmann nach. Durchgeführt werden die Rechercheprojekte während der obligarotischen Exkursion ins DLA Marbach vom 20.–22.01.2027 an den Originalquellen.

Dies ist ein Smartphone-freies Seminar. Wir möchten uns 90 min ungestört auf das gemeinsame Lesen, Lernen und Diskutieren konzentrieren.


[Si] Heldin, Heilige, Mörderin? Wolfgang Schmeltzls Comoedia Judith von 1542
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
wöchentlich Do. 18:00 - 20:00 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011

Zielgruppen:
MA Ger  |  L2  |  L3  |  L5  |  BA Ger Lit  |  BA Ger Spr  |  BA GuK Lit  |  BA GuK Spr  |  BA GuK Ger Lit

Kommentar:

Eine Frau überlistet einen Feldherren und schlägt ihm mit seinem eigenen Schwert den Kopf ab. Die biblische Geschichte der gottesfürchtigen Jüdin Judith, die ihr bedrängtes Volk vor den Feinden rettet, gehört auf der Bühne der Frühen Neuzeit zu den beliebtesten Stoffen, nicht zuletzt auch weil Martin Luther diese Geschichte als besonders exemplarisch und didaktisch wertvoll ansieht. Zahlreich wird der Stoff im 16. Jahrhundert mit deutlicher Tendenz zur Politisierung und Aktualisierung aufbereitet, so auch von dem österreichischen Dramatiker Wolfgang Schmeltzl.
Wir werden gemeinsam eine (z.T.) rekonstruierende Aufführung dieses Dramas erarbeiten, um zu sehen, was auf der Bühne machbar und wirkungsvoll ist. Alle Teilnehmenden übernehmen mindestens eine Rolle, sind Darstellende, Co-Regisseur/innen, Co-Dramaturg/innen und Maskenbildende zugleich.
Aufführungstermine: 5.12.2026, 16 Uhr Grünberg: Hospitalkirche; 7.12.2026 Gießen: Pankratiuskapelle. Eine dritte Aufführung ist geplant, voraussichtlich in Bad Homburg.

Die Veranstaltung ist vierstündig: Mo und Do 18-20 Uhr. Sie endet mit der letzten Aufführung im Dezember.


[Pj Si] Journalistisches Arbeiten für Radio, Netz, Zeitung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 033
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033
Einzeltermin:
Fr. 22.01.2027,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. I, B 033TITEL DES TERMINS: Blockseminar



Zielgruppen:
BA Ger Lit  |  BA GuK Ger Lit

Kommentar:

Was konkret heißt journalistisches Arbeiten? Wo liegen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Texten fürs Radio und für Zeitungen? Wie schreibt man einen interessanten Beitrag für Hörende und Lesende?
Das projektorientierte Seminar besteht aus zwei Schwerpunkten: In einer ersten, wöchentlich stattfindenden Seminarphase lernen Sie Merkmale journalistischen Schreibens für Zeitungen kennen. Sie schreiben Berichte, die dann im GerMagazin, dem Magazin des Instituts für Germanistik, veröffentlich werden: https://germanistik-magazin-jlu.de/#
Ein weiterer Schwerpunkt befasst sich mit Rundfunkjournalismus und wird von Hans Sarkowicz, langjähriger Leiter des Bereichs hr2 – Literatur und Hörspiel und Vorsitzender der Historischen Kommission der ARD, angeboten. In diesem Workshop am Fr., 22.01.2027,10.00-16.00 Uhr wird es theoretische Impulse und praktische Übungen geben, unter anderem zu Fragen und Themen wie: Was heißt journalistische Verantwortlichkeit und Ethik? Wie schreibt man einen guten journalistischen Text? Wie führt man Interviews? Außerdem gibt es Übungen zum lauten Lesen für die journalistische Rundfunkpraxis.


 
[Si] Indirekt, potentiell, irreal - Sprache und Literatur im Konjunktiv
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 004
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Der Konjunktiv als Modus „mit dem etwas nur mittelbar und ohne Gewähr wiedergegeben, als möglich vorgestellt, irreal dargestellt wird“ (DUDEN Online), steht im Mittelpunkt dieses sowohl sprachwissenschaftlich als auch literaturwissenschaftlich angelegten Seminars. Wir fragen nach der Funktion und den Ausdrucksmöglichkeiten des Sprechens in der ‚Möglichkeitsform‘ in der Alltagssprache und in der Literatur, in der der Konjunktiv nicht nur unauffällig in seinem Bedeutungsreichtum genutzt wird, sondern auch zum Gegenstand von literarischen Experimenten wird, wie z.B. in Dorothee Elmigers Roman „Die Holländerinnen“, der 2025 den Deutschen Buchpreis gewonnen hat und fast vollständig im Konjunktiv geschrieben ist.


[Si] Theorien und Konzepte der Autorschaft
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210

Kommentar:

In diesem Seminar werden Texte zur Theorie der Autorschaft untersucht. Dabei gehen wir in historischer und systematischer Hinsicht der Frage nach: Was ist ein Autor? Was unterscheidet einen Autor von einem Erzähler oder einem Schreiber – oder gar einem Leser? Wie wird Autorschaft in literarischen Texten selbst thematisiert? Welches Verhältnis besteht zwischen der Funktion Autor und der Funktion Herausgeber? Wie verändern sich Autorschaftskonzepte unter den Vorzeichen digitaler Publikationsmöglichkeiten und der KI? Grundlage des Seminars ist der Reclam Band: Texte zur Theorie der Autorschaft. (18058)
Die übrigen Texte werden auf Stud IP zur Verfügung gestellt.


[Si] Indirekt, potentiell, irreal - Sprache und Literatur im Konjunktiv
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, E 004
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 004

Kommentar:

Der Konjunktiv als Modus „mit dem etwas nur mittelbar und ohne Gewähr wiedergegeben, als möglich vorgestellt, irreal dargestellt wird“ (DUDEN Online), steht im Mittelpunkt dieses sowohl sprachwissenschaftlich als auch literaturwissenschaftlich angelegten Seminars. Wir fragen nach der Funktion und den Ausdrucksmöglichkeiten des Sprechens in der ‚Möglichkeitsform‘ in der Alltagssprache und in der Literatur, in der der Konjunktiv nicht nur unauffällig in seinem Bedeutungsreichtum genutzt wird, sondern auch zum Gegenstand von literarischen Experimenten wird, wie z.B. in Dorothee Elmigers Roman „Die Holländerinnen“, der 2025 den Deutschen Buchpreis gewonnen hat und fast vollständig im Konjunktiv geschrieben ist.


[Si] Theorien und Konzepte der Autorschaft
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. I, B 210
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 210

Kommentar:

In diesem Seminar werden Texte zur Theorie der Autorschaft untersucht. Dabei gehen wir in historischer und systematischer Hinsicht der Frage nach: Was ist ein Autor? Was unterscheidet einen Autor von einem Erzähler oder einem Schreiber – oder gar einem Leser? Wie wird Autorschaft in literarischen Texten selbst thematisiert? Welches Verhältnis besteht zwischen der Funktion Autor und der Funktion Herausgeber? Wie verändern sich Autorschaftskonzepte unter den Vorzeichen digitaler Publikationsmöglichkeiten und der KI? Grundlage des Seminars ist der Reclam Band: Texte zur Theorie der Autorschaft. (18058)
Die übrigen Texte werden auf Stud IP zur Verfügung gestellt.


 
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