Der Fachbereich macht die Teilnahme an den Veranstaltungen für Bachelor- und Masterstudiengänge sowie für Lehramtsstudiengänge anmeldepflichtig. Allgemeine Informationen zum Anmeldeverfahren erhalten Sie unter https://flexnow.uni-giessen.de/.
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Die Veranstaltung thematisiert Basiskonzepte zentraler linguistischer Teildisziplinen (v.a. Phonologie und Phonetik, Graphematik und Orthographie, Morphologie und Syntax). Darüber hinaus werden Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens vermittelt. Die Studierenden erhalten Gelegenheit, das erworbene Wissen bei der Analyse sprachlicher Erscheinungen anzuwenden.
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Die Veranstaltung thematisiert Basiskonzepte zentraler linguistischer Teildisziplinen (v.a. Phonologie und Phonetik, Graphematik und Orthographie, Morphologie und Syntax). Darüber hinaus werden Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens vermittelt. Die Studierenden erhalten Gelegenheit, das erworbene Wissen bei der Analyse sprachlicher Erscheinungen anzuwenden.
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Die Veranstaltung thematisiert Basiskonzepte zentraler linguistischer Teildisziplinen (v.a. Phonologie und Phonetik, Graphematik und Orthographie, Morphologie und Syntax). Darüber hinaus werden Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens vermittelt. Die Studierenden erhalten Gelegenheit, das erworbene Wissen bei der Analyse sprachlicher Erscheinungen anzuwenden.
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, C 027
Kommentar:
Das Seminar führt in die zentralen Bereiche und Fragestellungen der Sprachwissenschaft (des Deutschen) ein. Es ist keine Übung zur Vorlesung, sondern vertieft ausgewählte Aspekte, z.B.: Was ist überhaupt Sprache, d.h. was untersucht die Linguistik (und wie)? Was bedeutet es, ein Wort zu kennen? Welche Regelhaftigkeiten stecken hinter dem berüchtigten Rhabarberbarbarabarbarenbartbarbier? Warum hat Mark Twain sich so sehr über die deutschen Adjektive beschwert? Wie lautet der Plural von „Pizza“ (und wieso)? Wie entstehen beim Lesen mentale Modelle? Was versteht man unter Textprozeduren? Wie funktionieren Sprecherwechsel? Und gibt es so etwas wie „Jugendsprache“ wirklich? Ziel des Seminars ist ein grundlegendes Verständnis dafür, auf welchen Ebenen und mit welchen Mitteln sprachliche Strukturen, Sprachgebrauch und Sprachverarbeitung sowie die Kompetenzen von Sprachnutzer:innen untersucht und beschrieben werden können. Das Seminar führt dazu ein in die zentralen linguistischen Perspektiven (u.a. Sprache als Zeichensystem, Sprachverarbeitung, Sprachgebrauch, Spracherwerb, Sprachwandel) sowie in die zentralen Beschreibungsebenen und Analysekategorien (u.a. Wortbedeutungen, Wortformen, Sätze, Sprechakte, Texte und Gespräche). Dabei fragen wir auch immer wieder, wie (und mit welchen potenziellen Herausforderungen) sich Lernende die Regelhaftigkeiten der Erst-, Zweit- oder Fremdsprache Deutsch erschließen können. Das Seminar vermittelt außerdem Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens/Schreibens. Vorausgesetzt werden aktive Teilnahme, regelmäßige Lektüre zur Vorbereitung der einzelnen Sitzungen und reflektierte Bearbeitung der Portfolioaufgaben. Weitere Hinweise zu Literatur, Seminarinhalten und Leistungsnachweis in der ersten Sitzung.
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, G 026
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Die Veranstaltung thematisiert Basiskonzepte zentraler linguistischer Teildisziplinen. Dabei werden die Inhalte der Vorlesung erweitert und vertieft. Darüber hinaus werden ahand der Seminarinhalte Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens vermittelt.
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 012
Kommentar:
Wussten Sie, dass die deutsche Sprache älter ist als die italienische oder französische? In den letzten 1300 Jahren haben die deutsche Sprache und Literatur eine bewegte Geschichte hinter sich gebracht. Viele Eigentümlichkeiten des Deutschen lassen sich nur mit Blick auf diese lange und wechselhafte Entwicklung erklären. Die Vorlesung geht dem nach und erklärt Schritt für Schritt die wichtigsten sprachlichen und literarischen Neuerungen in der älteren Geschichte des Deutschen, mit Ausblick in die neuere Zeit. Gemeinsam gehen wir Fragen nach wie: Was heißt „deutsch“? Gab es Bibelübersetzungen vor Luther? Muss höfische Liebe immer keusch sein? Glaubte man im Mittelalter wirklich, die Erde sei eine Scheibe? Warum holpert der Knittelvers?
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
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Entdecken Sie die mystische Welt der althochdeutschen Sprache und Literatur (8. bis 11. Jh.)! In diesem Seminar begeben wir uns auf eine sprachliche Zeitreise ins Frühmittelalter, in eine Epoche voller Zaubersprüche, Heldensagen und der ersten Versuche, das Deutsche schriftlich festzuhalten. Was bewegte die Menschen dazu, ihre Geschichten und Rituale aufzuschreiben? Wie sahen diese ersten Sprachdokumente aus? Und welche Schwierigkeiten gab es, eine Sprache ohne etablierte Schrifttradition zu verschriftlichen?
In diesem Tandemseminar zur Vermittlung der Grammatik in den beiden Kontexten Deutsch als Fremd- und Zweitsprache werden ausgewählte grammatikalische Phänomene im Kontext ihrer Funktion analysiert. Dabei steht die Verbindung von sprachwissenschaftlichen Grundlagen mit praxisorientierten didaktischen Methoden im Vordergrund. Wir erarbeiten dazu, wie sie grammatische Strukturen nicht isoliert, sondern in kommunikativen und fachspezifischen Kontexten für die Niveaustufen A1 bis B1 vermitteln können. Sie reflektieren dabei die Rolle der Grammatik für das Verstehen und Handeln in konkreten sprachlichen Situationen und entwickeln in Teams Unterrichtsmaterialien, die Lernenden ein selbstständiges Entdecken und Üben der neuen Strukturen ermöglichen. Unterschiedliche Übungsformate (geschlossen vs. offen) werden ebenfalls vorgestellt und diskutiert, um die Gestaltung passender Übungsformate zu unterstützen. Zum Abschluss werden die unterschiedlichen Planungen diskutiert und die entwickelten Übungssequenzen gemeinsam erprobt. Termine: 25.04., 02.05, 09.05., 16.05, 23.05. und 6.06.2025
Wie kommt die Grammatik "in den Kopf"? Welche Herausforderungen gilt es dabei für Lernende zu bewältigen und wie lässt sich dieser komplexe Vorgang eigentlich wissenschaftlich untersuchen? Ausgehend von den Grundlagen der Grammatikbeschreibung beschäftigen wir uns im Seminar mit der Syntax als Erwerbsgegenstand im Erst- und Zweitspracherwerb. (Voraussetzung für das Seminar ist die Bereitschaft, kollaborativ innerhalb einer Kleingruppe eine Präsentation zu erarbeiten.)
[Das Seminar findet an den folgenden Tagen statt: 24.04., 08.05., 22.05., 05.06., 12.06., 03.07., 17.07.]
Im Seminar reflektieren wir gemeinsam zentrale Fragen zu Wortschatz, Wortschatzlernen und Wortschatzvermittlung: Was bedeutet es, ein Wort zu „kennen“? Wie ist lexikalisches Wissen mental organisiert? Wie wird Wortschatz in Fremdsprachen erworben (und unter welchen Bedingungen kann das gut gelingen)? Kann man Wortschatz beiläufig (z.B. aus Lesetexten, spielerisch) lernen? Was versteht man unter Grund- und Aufbauwortschatz? Welche spezifischen Herausforderungen ergeben sich beim Wortschatzerwerb im Deutschen als Fremdsprache (z.B. komplexe Wörter)? Welche Arten von Lernaktivitäten und Vermittlungsoptionen sind potenziell wirksam (und welche Rolle spielen dabei u.a. Kontextualisierung, Handlungsorientierung und mehrsprachige Ressourcen)? Wie können Lernende - im Sinne der Lernautonomie - Strategien des Wortschatzlernens entwickeln? Die Studierenden (1) erproben und evaluieren ausgewählte Lehr- und Lernmaterialien, Lerntechniken und Vermittlungsoptionen und (2) entwickeln gemeinsam Lernaktivitäten zu ausgewählten Themenfeldern. Ein Gastvortrag zum Thema mehrsprachige Wortschatz- und Textarbeit ist vorgesehen. Das Seminar findet im Rahmen des Projekts ‚Ukraine digital‘ statt (https://germanistik-magazin-jlu.de/ukraine-digital-studienerfolg-in-krisenzeiten-sichern/). Ziel des Projekts ist es, ukrainischen Studierenden die Teilnahme an internationalen Seminaren zu ermöglichen und so ihren Studienerfolg zu sichern. Voraussetzung für eine Seminarteilnahme ist deshalb die grundlegende Bereitschaft zu einem Austausch und einer zielorientierten Zusammenarbeit mit internationalen, v.a. ukrainischen Studierenden.
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 202
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In dieser Vorlesung werden Grundlagen und ausgewählte Vertiefungen zu Aspekten der Gesprächsorganisation, der Textorganisation, der Text/Bild-Koordination, der Gestaltung multimodaler Angebote, jeweils auch im Kontex medialer Realisierungen (z.B. audiovisuelle und digitale Medien) behandelt.
Fr. 09.05.2025,12.00 - 17.00 Uhr Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Fr. 16.05.2025,12.00 - 16.00 Uhr Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Fr. 23.05.2025,12.00 - 16.00 Uhr Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Fr. 27.06.2025,12.00 - 16.00 Uhr Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Fr. 11.07.2025,12.00 - 16.00 Uhr Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Im Jahr 1774 erschüttert Goethes Werther die literarische Welt – das Werk wird zum Publikumsmagneten, so populär, dass zahlreiche Nachdrucke und Varianten in den Folgejahren erscheinen. In diesem Seminar nehmen wir die frühen Ausgaben von Goethes Werther unter die Lupe und vergleichen die orthographischen und grammatischen Änderungen, die von der ersten Ausgabe bis zur Neubearbeitung 1787 vorgenommen wurden. Insbesondere interessiert uns der sogenannte Raubdruck aus Berlin, der stark in Goethes Orthographie und Zeichensetzung eingreift und angeblich bereits die späteren Regeln Johann Christoph Adelungs vorwegnimmt.
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 033
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Im Rahmen dieses Seminars öffnen wir die Tore zu einem bislang unerschlossenen Hofarchiv. Hier erwarten uns einzigartige Dokumente – Briefe, Aufzeichnungen, Urkunden und mehr – die bislang niemand erforscht hat. Gemeinsam werden wir diese historischen Schätze sichten, entziffern und sprachlich untersuchen, um sie für eine öffentliche Ausstellung vorzubereiten. Dieses Seminar bietet Ihnen die einmalige Gelegenheit, als Pionier die Vergangenheit lebendig werden zu lassen: Sie werden in Teams arbeiten, die Dokumente lesen, sprachlich analysieren und deren Geschichten freilegen. Dabei erfahren Sie nicht nur mehr über die Sprache und Ausdrucksweise früherer Jahrhunderte, sondern gewinnen auch spannende Einblicke in das Leben und die Kultur der damaligen Zeit.
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
Kommentar:
Unsere Kommunikationswelt ist voll von Angeboten, in denen nicht nur gesprochene oder geschriebene Texte, sondern auch Bilder (Photos, Infographiken) und Ressourcen wie Farbe, Raumarrangement, Musik, Typographie und andere eine wesentliche Rolle spielen. Im Seminar soll es zum einen darum gehen, zentrale Grundlagen der Textlinguistik, der Text/Bild- und der Multimodalitätsforschung zu erarbeiten, zum anderen sollten wir unterschiedliche Arten von multimodalen Angeboten im Hinblick auf ihre Machart untersuchen.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011
Kommentar:
In der Vorlesung werden wir eine Reihe von grundlegenden Texten kennen lernen, die sich um die beiden Fragen drehen: Wie lassen sich Kulturen und Texte beschreiben? Respektive: wie lässt sich das Verhältnis von Texten und Kulturen beschreiben? Dies betrifft vor allem Probleme des Verstehens von Texten und Kulturen: Was verstehen wir unter Kultur und was benötigen wir, um Texte – etwa literarische Texte – zu verstehen? Was bedeutet es, dass wir in einer Schriftkultur leben? Im Laufe der Vorlesung werden Texte und Theoriekonzepte von Plato, Schleiermacher, Simmel, Cassirer, Freud, Nietzsche, Barthes, Austin, Goffman, Lévi-Strauss, Eco, Bush behandelt, die Sie zum größten Teil in der Textsammlung Kulturwissenschaft. Eine Auswahl grundlegender Texte (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1799) finden. In Stud IP (Unterordner Texte) finden Sie zusätzliche Handouts und im Unterordner Power-Point Folien, die Folien der Vorlesung im PDF-Format. Ziel der Vorlesung ist es, Sie mit diesen grundlegend theoretischen Texten vertraut zu machen, aber auch den Umgang mit schwierigen Texten dieser Art einzuüben.
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
In diesem Seminar werden – begleitend und ergänzend zur Vorlesung – Grundlagentexte der Literatur- und Kulturtheorie behandelt, die sich um die beiden Fragen drehen: wie lassen sich Kulturen und Texte beschreiben? Respektive: wie lässt sich das Verhältnis von Texten und Kulturen beschreiben? Dies betrifft vor allem Probleme des 'Verstehens' von Texten und Kulturen: Was verstehen wir unter 'Kultur' und was benötigen wir, um Texte – etwa literarische Texte – zu verstehen? Was bedeutet es, dass wir in einer 'Schriftkultur' leben? Im Laufe des Seminars werden Texte von Plato, Schleiermacher, Simmel, Cassirer, Freud, Nietzsche, Barthes, Austin, Goffman, Lévi-Strauss, Eco, Bush gelesen und diskutiert. Sie finden die Texte in Stud IP (Unterordner "Texte").
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Mit der Schreibszene bzw. der ‚Schreib-Szene‘ hat Rüdiger Campe einen Begriff geprägt, unter dem die Sprachlichkeit, die Instrumentalität und die Gestik des Schreibens untersucht werden können und der Schreibprozess als Szene perspektiviert wird. Literarische Texte, die in Schreibszenen ihre eigene Entstehung thematisieren, können über die Literaturgeschichte hinweg Aufschluss über Schreibpraktiken, Schreibtechnologien und Kontexte des Schreibens geben: Wie beeinflusst ein neuer Füllfederhalter die Produktivität Walter Benjamins? Was ist eine Schreibkugel und warum musste Friedrich Nietzsche mit einer solchen schreiben? Wie verändert das digitale Eingabegerät das Schreiben der Gegenwart? Nach einer theoretischen Einführung widmen wir uns im Seminar kürzeren und längeren Texten aus verschiedenen Epochen. Bringen Sie bitte eine hohe Lesebereitschaft mit!
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 210
Kommentar:
Zu einer Zeit, als in der deutschen Literatur noch keine Prosaromane üblich waren, übertrug ein unbekannter Verfasser den französischen Lancelot en prose ins Deutsche und behielt dabei die Prosaform bei. Im Deutschen suggeriert diese Form, dass es sich um eine Chronik handle. In der Tat wird im Prosa-Lancelot vom Aufstieg und Niedergang des Artusreichs erzählt. Der Motor des Untergangs ist aber etwas, was in einer Chronik nichts zu suchen hätte: die große Liebe des Ritters Lancelot mit der Ehefrau des Königs Artus, Ginover. Mit von der Partie ist auch der Gral, der mit Vehemenz den Westen an die christlichen Werte erinnert - bis am Ende das Artusreich zerstört und der Gral in Indien ist. Im Seminar lesen wir den Text und untersuchen die Schaltstellen zwischen den Gattungen sowie die eigenartige Ästhetik dieses Romans. Dabei fragen wir auch, in welchem institutionellen Kontext der Roman zu Hause sein könnte. Gestützt auf Positionspapiere der Studierenden setzen wir uns auch mit der Forschung auseinander, die zuweilen den Prosa-Lancelot als sture Übersetzung abtut, zuweilen seine französische Vorlage völlig vergisst. Qualifikation: Hausarbeit.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Wie wird literarisch eigentlich der Anfang der Welt und damit auch der Anfang allen Erzählens gestaltet? Und was passiert, wenn das Jüngste Gericht tagt und die Welt dem Untergang geweiht ist? Das Seminar beschäftigt sich mit eben diesen Fragen in Bezug auf vormoderne Textzeugnisse und sucht in unterschiedlichen Gattungen wie Hymnus, Predigt oder Bibeldichtung nach Antworten, die an der Schnittstelle von Religion, Literatur, Medialität und althochdeutscher Sprache zu verorten sind.
Der Pakt mit dem Teufel wurde schon oft als Ausgang für Erzählungen genutzt, mal in modernen Verfilmungen wie der TV-Serie _Lucifer_, mal in Klassikern der deutschen Literatur wie Goethes _Faust_, der vermutlich einer der bekanntesten Teufelspakte der neueren deutschen Literatur ist. Doch ist er nicht eine Erfindung Goethes, vielmehr wird auf eine lange Tradition zurückgegriffen, deren Verhandlungen schon im Mittelalter zu Bestsellern wurden. Daher möchte sich das Blockseminar, welches in Kooperation mit einem Seminar der Uni Frankfurt stattfindet, mit Fausterzählungen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit beschäftigen, wozu als Vorläufer die Theophiluslegende aber auch das in drei Handschriften des beginnenden 15. Jahrhunderts überlieferte Spiel sowie die gedruckte Historia des _weitbeschreyten_ Zauberers zählen. Neben Textanalysen sollen im Rahmen der Blockveranstaltungen auch die materiellen Aspekte der Handschriften und besondere Drucke wie der Frankfurter Erstdruck von Spies oder Spielhandschriften berücksichtigt werden. Ohne zu viel vorwegzunehmen, kann schon verraten werden, dass die Darstellungen dabei nicht immer ganz ernst ablaufen und Teufel sich als ambivalente Figuren zeigen – also Obacht: der Teufel liegt im Detail!
Das Seminar findet nach zwei vorbereitenden Sitzungen (25.04.25 10.00–12.00 online, 16.05.25 10.00–16.00) in zwei Blöcken in Frankfurt (06.06.25, 10.00–18.00) und in Gießen (13.06.25, 10.00–18.00) statt.
Hinweise zur Teilnahme: Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie an allen Terminen teilnehmen können. Außerdem sollten Sie bereit sein, sich auch in mittelhochdeutsche bzw. frühneuhochdeutsche Texte einzuarbeiten, egal ob diese in Übersetzung vorhanden sind oder nicht.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 210
Kommentar:
Zu einer Zeit, als in der deutschen Literatur noch keine Prosaromane üblich waren, übertrug ein unbekannter Verfasser den französischen Lancelot en prose ins Deutsche und behielt dabei die Prosaform bei. Im Deutschen suggeriert diese Form, dass es sich um eine Chronik handle. In der Tat wird im Prosa-Lancelot vom Aufstieg und Niedergang des Artusreichs erzählt. Der Motor des Untergangs ist aber etwas, was in einer Chronik nichts zu suchen hätte: die große Liebe des Ritters Lancelot mit der Ehefrau des Königs Artus, Ginover. Mit von der Partie ist auch der Gral, der mit Vehemenz den Westen an die christlichen Werte erinnert - bis am Ende das Artusreich zerstört und der Gral in Indien ist. Im Seminar lesen wir den Text und untersuchen die Schaltstellen zwischen den Gattungen sowie die eigenartige Ästhetik dieses Romans. Dabei fragen wir auch, in welchem institutionellen Kontext der Roman zu Hause sein könnte. Gestützt auf Positionspapiere der Studierenden setzen wir uns auch mit der Forschung auseinander, die zuweilen den Prosa-Lancelot als sture Übersetzung abtut, zuweilen seine französische Vorlage völlig vergisst. Qualifikation: Hausarbeit.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
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Wie wird literarisch eigentlich der Anfang der Welt und damit auch der Anfang allen Erzählens gestaltet? Und was passiert, wenn das Jüngste Gericht tagt und die Welt dem Untergang geweiht ist? Das Seminar beschäftigt sich mit eben diesen Fragen in Bezug auf vormoderne Textzeugnisse und sucht in unterschiedlichen Gattungen wie Hymnus, Predigt oder Bibeldichtung nach Antworten, die an der Schnittstelle von Religion, Literatur, Medialität und althochdeutscher Sprache zu verorten sind.
Der Pakt mit dem Teufel wurde schon oft als Ausgang für Erzählungen genutzt, mal in modernen Verfilmungen wie der TV-Serie _Lucifer_, mal in Klassikern der deutschen Literatur wie Goethes _Faust_, der vermutlich einer der bekanntesten Teufelspakte der neueren deutschen Literatur ist. Doch ist er nicht eine Erfindung Goethes, vielmehr wird auf eine lange Tradition zurückgegriffen, deren Verhandlungen schon im Mittelalter zu Bestsellern wurden. Daher möchte sich das Blockseminar, welches in Kooperation mit einem Seminar der Uni Frankfurt stattfindet, mit Fausterzählungen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit beschäftigen, wozu als Vorläufer die Theophiluslegende aber auch das in drei Handschriften des beginnenden 15. Jahrhunderts überlieferte Spiel sowie die gedruckte Historia des _weitbeschreyten_ Zauberers zählen. Neben Textanalysen sollen im Rahmen der Blockveranstaltungen auch die materiellen Aspekte der Handschriften und besondere Drucke wie der Frankfurter Erstdruck von Spies oder Spielhandschriften berücksichtigt werden. Ohne zu viel vorwegzunehmen, kann schon verraten werden, dass die Darstellungen dabei nicht immer ganz ernst ablaufen und Teufel sich als ambivalente Figuren zeigen – also Obacht: der Teufel liegt im Detail!
Das Seminar findet nach zwei vorbereitenden Sitzungen (25.04.25 10.00–12.00 online, 16.05.25 10.00–16.00) in zwei Blöcken in Frankfurt (06.06.25, 10.00–18.00) und in Gießen (13.06.25, 10.00–18.00) statt.
Hinweise zur Teilnahme: Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie an allen Terminen teilnehmen können. Außerdem sollten Sie bereit sein, sich auch in mittelhochdeutsche bzw. frühneuhochdeutsche Texte einzuarbeiten, egal ob diese in Übersetzung vorhanden sind oder nicht.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Das Seminar führt ein in das dramatische Werk Bertolt Brechts. Brecht (1898–1956) gehört zu den wichtigsten stilprägenden Dramatikern der internationalen Theatergeschichte. Mit seinen Lehrstücken bzw. dem sogenannten epischen Theater hat er nicht nur Literaturgeschichte geschrieben. Als eminent politischer Autor steht der undogmatische Sozialist auch für den Versuch, poetologisches Experiment und sozialen Wandel gemeinsam zu denken und in ästhetische Praxis umzusetzen. Nicht ohne Grund gehören Brechts Dramen bis heute zum Grundstock des schulischen Kernkanons. Am Beispiel einschlägiger Schulstücke diskutiert das Seminar Brechts Werk im Zusammenhang mit seinen (literatur-)geschichtlichen Entstehungskontexten. Daneben stehen die Vertiefung von dramaspezifischen Textanalysekompetenzen und Strategien des Textverstehens im Zentrum der Aufmerksamkeit.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, G 233
Kommentar:
Die Kurzgeschichte als beliebte Spielart der Prosa steht im Zentrum des Seminars: Nach einer Gattungsbestimmung (in Abgrenzung zu Roman und Novelle) werden Kurzgeschichten aus Judith Hermanns Erzählbänden Sommerhaus, später, Nichts als Gespenster und Alice besprochen. Dabei soll deutlich werden, wie Judith Hermanns zeitgenössische, sprachlich oft minimalistische Kurzgeschichten vor dem Hintergrund der Gattungstradition funktionieren.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 210
Einzeltermin:
Mo. 28.07.2025,08.00 - 18.00 Uhr Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Das Seminar wird sich in verschiedenen Themenblöcken und anhand von exemplarischen Texten der Lyrik der Romantik widmen. Dabei wird zum einen ein vertieftes Verständnis über die verschiedenen Gedichtformen, Autor:innen, lyrischen Motive und Konzepte der Romantik erarbeitet und zum anderen Fertigkeiten der Gedichtanalyse und der literarischen Diskussion gefestigt. Anzuschaffen ist die Anthologie 50 Gedichte der Romantik. Ausgewählt von Dietrich Bode, Reclam: Stuttgart 2022. Weitere Texte werden zur Verfügung gestellt.
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, G 026
Zielgruppen:
BA Germ Lit | BA GuK Ger Lit
Kommentar:
Märchensammlungen erlebten in der Epoche der Romantik einen Aufschwung, dessen politischen und gesellschaftlichen Implikationen im Seminar nachgespürt wird. Neben einer historischen Kontextualisierung wird das Genre theoretisch betrachtet und analysiert. In einem weiteren Schritt werden Rückschlüsse gezogen, warum es aktuell erneut zu einem Aufschwung märchenhaften Erzählens in verschiedenen Medien kommt.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Die ‚Weimarer Klassik‘, wie man im 19. Jh. (und z.B. leider auch noch im aktuellen Lehrplan für die Oberstufe in Hessen) mit einer sehr problematischen Zuschreibung sagte, gilt als eine der zentralen Epoche der deutschen Literatur. Die faszinierte, aber auch die kritische Auseinandersetzung mit dem, was aus dem griechischen Altertum überliefert war (= Klassizismus): Skulpturen, Texte, Mythen, aber auch die vermutete Lebensform der Griechen und Römer, ist für eine große Zahl von Autorinnen und Autoren europaweit im 18. und 19. Jahhrundert von zentraler Bedeutung für die Formulierung einer modernen Literatur. Gegenstand des Seminars sind für diese Auseinandersetzung beispielhafte Werke von C.M. Wieland, J.W. Goethe und Fr. Schiller, die um 1800 in Weimar auf engem Raum beieinander leben und arbeiten. Aber auch der ‚Außenseiter‘ H. v. Kleist, der in Weimar gerne Anerkennung gefunden hätte, steht auf dem Programm, dessen Drama um die Amazonenkönig „Penthesilea“ (1808) so radikal war, das es erst 1875 erstmals auf die Bühne kam. Im Rahmen des Seminars ist eine eintägige Exkursion ins UNESCO-Welterbe „Bergpark Wilhelmshöhe“ in Kassel geplant, die ein herausragendes Beispiel für den heute noch erlebbaren Klassizismus um 1800 ist.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Das Seminar führt ein in das dramatische Werk Bertolt Brechts. Brecht (1898–1956) gehört zu den wichtigsten stilprägenden Dramatikern der internationalen Theatergeschichte. Mit seinen Lehrstücken bzw. dem sogenannten epischen Theater hat er nicht nur Literaturgeschichte geschrieben. Als eminent politischer Autor steht der undogmatische Sozialist auch für den Versuch, poetologisches Experiment und sozialen Wandel gemeinsam zu denken und in ästhetische Praxis umzusetzen. Nicht ohne Grund gehören Brechts Dramen bis heute zum Grundstock des schulischen Kernkanons. Am Beispiel einschlägiger Schulstücke diskutiert das Seminar Brechts Werk im Zusammenhang mit seinen (literatur-)geschichtlichen Entstehungskontexten. Daneben stehen die Vertiefung von dramaspezifischen Textanalysekompetenzen und Strategien des Textverstehens im Zentrum der Aufmerksamkeit.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, G 233
Kommentar:
Die Kurzgeschichte als beliebte Spielart der Prosa steht im Zentrum des Seminars: Nach einer Gattungsbestimmung (in Abgrenzung zu Roman und Novelle) werden Kurzgeschichten aus Judith Hermanns Erzählbänden Sommerhaus, später, Nichts als Gespenster und Alice besprochen. Dabei soll deutlich werden, wie Judith Hermanns zeitgenössische, sprachlich oft minimalistische Kurzgeschichten vor dem Hintergrund der Gattungstradition funktionieren.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 210
Einzeltermin:
Mo. 28.07.2025,08.00 - 18.00 Uhr Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Das Seminar wird sich in verschiedenen Themenblöcken und anhand von exemplarischen Texten der Lyrik der Romantik widmen. Dabei wird zum einen ein vertieftes Verständnis über die verschiedenen Gedichtformen, Autor:innen, lyrischen Motive und Konzepte der Romantik erarbeitet und zum anderen Fertigkeiten der Gedichtanalyse und der literarischen Diskussion gefestigt. Anzuschaffen ist die Anthologie 50 Gedichte der Romantik. Ausgewählt von Dietrich Bode, Reclam: Stuttgart 2022. Weitere Texte werden zur Verfügung gestellt.
nächster Termin: 28.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, G 026
Zielgruppen:
BA Germ Lit | BA GuK Ger Lit
Kommentar:
Märchensammlungen erlebten in der Epoche der Romantik einen Aufschwung, dessen politischen und gesellschaftlichen Implikationen im Seminar nachgespürt wird. Neben einer historischen Kontextualisierung wird das Genre theoretisch betrachtet und analysiert. In einem weiteren Schritt werden Rückschlüsse gezogen, warum es aktuell erneut zu einem Aufschwung märchenhaften Erzählens in verschiedenen Medien kommt.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Die ‚Weimarer Klassik‘, wie man im 19. Jh. (und z.B. leider auch noch im aktuellen Lehrplan für die Oberstufe in Hessen) mit einer sehr problematischen Zuschreibung sagte, gilt als eine der zentralen Epoche der deutschen Literatur. Die faszinierte, aber auch die kritische Auseinandersetzung mit dem, was aus dem griechischen Altertum überliefert war (= Klassizismus): Skulpturen, Texte, Mythen, aber auch die vermutete Lebensform der Griechen und Römer, ist für eine große Zahl von Autorinnen und Autoren europaweit im 18. und 19. Jahhrundert von zentraler Bedeutung für die Formulierung einer modernen Literatur. Gegenstand des Seminars sind für diese Auseinandersetzung beispielhafte Werke von C.M. Wieland, J.W. Goethe und Fr. Schiller, die um 1800 in Weimar auf engem Raum beieinander leben und arbeiten. Aber auch der ‚Außenseiter‘ H. v. Kleist, der in Weimar gerne Anerkennung gefunden hätte, steht auf dem Programm, dessen Drama um die Amazonenkönig „Penthesilea“ (1808) so radikal war, das es erst 1875 erstmals auf die Bühne kam. Im Rahmen des Seminars ist eine eintägige Exkursion ins UNESCO-Welterbe „Bergpark Wilhelmshöhe“ in Kassel geplant, die ein herausragendes Beispiel für den heute noch erlebbaren Klassizismus um 1800 ist.
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Das gemeinsam mit Peter v. Möllendorff (Professur für Gräzistik, FB 04) veranstaltete Seminar widmet sich einem Phänomen, das im Altertum allgegenwärtig, in der Literatur der Neuzeit jedoch interessanterweise fast verschwunden ist: dem Chor (= „eine Personengruppe, deren Handeln als gemeinsame Form der Darstellung erkennbar wird“, Metzler Literaturlexikon) auf der Bühne und im Dramentext. Das neuzeitlich-moderne Individuum, so scheint es, spricht für sich allein und nicht im Kollektiv. Erst einige Dramatiker/innen des 20. Jh. entdecken den Chor wieder für sich und lassen ihn zum Ausdrucksmittel für neue Kollektive werden. Das Seminar vollzieht diesen Bogen anhand einer Reihe von zentralen Beispielen von Aischylos‘ Agamemnon (458 v. Chr.) bis zu W. Allens Mighty Aphrodite (1995) und E. Jelineks Sportstück (1998) nach und beschäftigt sich mit der Frage, welche Gründe diese Wiederentdeckung des Chors für die Bühne haben könnte.
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
Kommentar:
Die 1920er Jahre gelten als das Goldene Zeitalter des deutschen Films. Von Sprachbarrieren ungebremst, produzierten deutsche Studios, allen voran die UFA, international erfolgreiche Kassenschlager. Deutsche Filmemacher wie Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau oder Georg Wilhelm Pabst gehörten zu den begehrtesten Künstlern ihrer Zeit. Der sogenannte 'expressionistische‘ Filmstil wurde zu einem Markenzeichen, das bis heute zum wirkungsästhetischen Kernrepertoire der Filmkunst gehört. Diese Hochphase fand mit der kulturpolitischen Zäsur, die der Nationalsozialismus setzte, ein jähes Ende. Das Seminar diskutiert ausgewählte Filmbeispiele im Kontext der kultur-, medien- und rezeptionsgeschichtlichen Zusammenhänge der Jahre zwischen 1920 und 1929. Insbesondere stehen die Rezeption des jungen Mediums Film durch zeitgenössische Literaten/innen und deren Wirken als Drehbuchautoren/innen und natürlich die Filmstars und Regisseure im Zentrum des Interesses. Anhand von aussagekräftigen Filmdokumenten bietet das Seminar zugleich eine Einführung in zentrale Kategorien und Verfahren der (Stumm-)Filmanalyse. Anfang des Semesters findet eine Exkursion ins Deutsche Filmmuseum in Frankfurt a.M. statt.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, E 004
2 Einzeltermine:
Fr. 23.05.2025,10.00 - 16.00 Uhr Phil. I, E 004
Fr. 13.06.2025,10.00 - 16.00 Uhr Phil. I, E 004
Kommentar:
Das Seminar verfolgt das Ziel, in die Literatur der Romantik einzuführen. Wir lesen Texte von Joseph von Eichendorff, Heinrich E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine und weiteren Autorinnen und Autoren.
Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Es besteht außerdem die Möglichkeit, dass Studierende aus dem Ausland teilnehmen. Daher endet das Seminar bereits am 17.06. und besteht aus Einzelterminen (Di., 14.00-16.00 Uhr) und zwei Blockseminaren (Fr. 23.05. und Fr. 13.06., 10.00-16.00 Uhr). Das Seminar beginnt regulär am Di., 15.04.
nächster Termin: 24.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
Kommentar:
Das gemeinsam mit Peter v. Möllendorff (Professur für Gräzistik, FB 04) veranstaltete Seminar widmet sich einem Phänomen, das im Altertum allgegenwärtig, in der Literatur der Neuzeit jedoch interessanterweise fast verschwunden ist: dem Chor (= „eine Personengruppe, deren Handeln als gemeinsame Form der Darstellung erkennbar wird“, Metzler Literaturlexikon) auf der Bühne und im Dramentext. Das neuzeitlich-moderne Individuum, so scheint es, spricht für sich allein und nicht im Kollektiv. Erst einige Dramatiker/innen des 20. Jh. entdecken den Chor wieder für sich und lassen ihn zum Ausdrucksmittel für neue Kollektive werden. Das Seminar vollzieht diesen Bogen anhand einer Reihe von zentralen Beispielen von Aischylos‘ Agamemnon (458 v. Chr.) bis zu W. Allens Mighty Aphrodite (1995) und E. Jelineks Sportstück (1998) nach und beschäftigt sich mit der Frage, welche Gründe diese Wiederentdeckung des Chors für die Bühne haben könnte.
nächster Termin: 23.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, B 106
Kommentar:
Die 1920er Jahre gelten als das Goldene Zeitalter des deutschen Films. Von Sprachbarrieren ungebremst, produzierten deutsche Studios, allen voran die UFA, international erfolgreiche Kassenschlager. Deutsche Filmemacher wie Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau oder Georg Wilhelm Pabst gehörten zu den begehrtesten Künstlern ihrer Zeit. Der sogenannte 'expressionistische‘ Filmstil wurde zu einem Markenzeichen, das bis heute zum wirkungsästhetischen Kernrepertoire der Filmkunst gehört. Diese Hochphase fand mit der kulturpolitischen Zäsur, die der Nationalsozialismus setzte, ein jähes Ende. Das Seminar diskutiert ausgewählte Filmbeispiele im Kontext der kultur-, medien- und rezeptionsgeschichtlichen Zusammenhänge der Jahre zwischen 1920 und 1929. Insbesondere stehen die Rezeption des jungen Mediums Film durch zeitgenössische Literaten/innen und deren Wirken als Drehbuchautoren/innen und natürlich die Filmstars und Regisseure im Zentrum des Interesses. Anhand von aussagekräftigen Filmdokumenten bietet das Seminar zugleich eine Einführung in zentrale Kategorien und Verfahren der (Stumm-)Filmanalyse. Anfang des Semesters findet eine Exkursion ins Deutsche Filmmuseum in Frankfurt a.M. statt.
nächster Termin: 22.04.2025 Uhr, Raum: Phil. I, E 004
2 Einzeltermine:
Fr. 23.05.2025,10.00 - 16.00 Uhr Phil. I, E 004
Fr. 13.06.2025,10.00 - 16.00 Uhr Phil. I, E 004
Kommentar:
Das Seminar verfolgt das Ziel, in die Literatur der Romantik einzuführen. Wir lesen Texte von Joseph von Eichendorff, Heinrich E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine und weiteren Autorinnen und Autoren.
Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Es besteht außerdem die Möglichkeit, dass Studierende aus dem Ausland teilnehmen. Daher endet das Seminar bereits am 17.06. und besteht aus Einzelterminen (Di., 14.00-16.00 Uhr) und zwei Blockseminaren (Fr. 23.05. und Fr. 13.06., 10.00-16.00 Uhr). Das Seminar beginnt regulär am Di., 15.04.