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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2026

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Fachbereich 05: Sprache, Literatur, Kultur - Germanistik - Bachelor of Arts

Veranstaltungen

Der Fachbereich macht die Teilnahme an den Veranstaltungen für Bachelor- und Masterstudiengänge sowie für Lehramtsstudiengänge anmeldepflichtig. Allgemeine Informationen zum Anmeldeverfahren erhalten Sie unter https://flexnow.uni-giessen.de/.

 

 
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Legende

    
[Vl] Einführung in das Studiengebiet Sprache
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, A 1 (Hörsaal)
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 1 (Hörsaal)

Kommentar:

Die Vorlesung Einführung in das Studiengebiet Sprache ist die zentrale Veranstaltung des gleichnamigen Moduls. Die Vorlesung führt Sie in grundlegende Inhalte der germanistischen Sprachwissenschaft ein (etwa: Zeichentheorie, Sprachwandel und sprachliche Variation) und verschafft einen Überblick über die wichtigsten Disziplinen (etwa: Phonetik und Phonologie, Morphologie und Syntax sowie Textlinguistik).


[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 01
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Das Seminar führt in die linguistische Beschäftigung mit Sprache ein. Zum Ausgangspunkt werden die folgenden gesellschaftliche relevanten Themen genommen:
1. Sprachliche Variation
2. Leichte Sprache
3. Geschlechtergerechte Sprache


[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 02
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 03
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 04
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 05
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, C 027
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027

[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 06
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

[Si] Einführung in das Studiengebiet Sprache 07
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

Die Ziele dieses Seminars bestehen darin, Sie zum einen mit zentralen Forschungsfeldern der Sprachwissenschaft (Linguistik) vertraut zu machen, zum anderen sollen Sie auch Prinzipien des wissenschaftlichen Schreibens kennenlernen. Neben allgemeinen zeichentheoretischen Grundlagen werden wir uns im Seminar – um Ihnen einen Überblick über die Linguistik zu verschaffen – den drei Grundlagendisziplinen Syntax, Semantik und Pragmatik widmen. Der Gegenstand der Syntax ist die Struktur von Sätzen, während sich die Semantik mit den Bedeutungen sprachlicher Zeichen (Wörter, Sätze) beschäftigt. Das Interesse der Pragmatik wiederum ist das Handeln mit sprachlichen Zeichen, wie wir es in unserem Alltag im Gespräch oder mit Texten vollziehen.


[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 01
Dozent/-in:
Wicke, Lukas Sebastian
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, B 024
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024

[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 02
Dozent/-in:
Schanz, René
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, B 031
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 031

[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 03
Dozent/-in:
Schmidt, Julia
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, D 209
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, D 209

[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 04
Dozent/-in:
Reinke, Aileen
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, B 024
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024

[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 05
Dozent/-in:
Thomas, Leana
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, B 024
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024

[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 06
Dozent/-in:
Ziesmer, Alenka-Christin
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 21.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, F 006
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 006

[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 07
Dozent/-in:
Auth, Cosima Maria
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, C 003
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 003

[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 08
Dozent/-in:
Mc Coy - Dietrich, Julia
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 024
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024

[Tut] Einführung in das Studiengebiet Sprache - Tutorium 09
Dozent/-in:
Rücker, Jonas
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, B 024
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024

   
[Vl] Deutsche Sprach- und Literaturgeschichte
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, A 4 (Hörsaal)
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 4 (Hörsaal)

Zielgruppen:
L3  |  BA Germ Lit  |  BA Germ Spr  |  BA GuK Germ Lit  |  BA GuK Germ Spr  |  Gasthörer

Kommentar:

Wussten Sie, dass die deutsche Sprache älter ist als die italienische oder französische? In den letzten 1300 Jahren haben die deutsche Sprache und Literatur eine bewegte Geschichte hinter sich gebracht. Viele Eigentümlichkeiten des Deutschen lassen sich nur mit Blick auf diese lange und wechselhafte Entwicklung erklären. Die Vorlesung geht dem nach und erklärt Schritt für Schritt die wichtigsten sprachlichen und literarischen Neuerungen in der älteren Geschichte des Deutschen, mit Ausblick in die neuere Zeit. Gemeinsam gehen wir Fragen nach wie: Was heißt „deutsch“? Gab es Bibelübersetzungen vor Luther? Muss höfische Liebe immer keusch sein? Glaubte man im Mittelalter wirklich, die Erde sei eine Scheibe? Warum holpert der Knittelvers?

Gemeinsam mit A. Voeste


[Si] Einführungsseminar Sprach- und Literaturgeschichte
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 024
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 024

Zielgruppen:
BA Germ Lit  |  BA Germ Spr  |  BA GuK Germ Lit  |  BA GuK Germ Spr

Kommentar:

Ergänzend zur Vorlesung bietet das Seminar eine Einführung in die Sprach- und Literaturgeschichte des Mittelalters.


[Si] Althochdeutsche Literatur und Sprache
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

     

Das Modul wird erst im 5. Fachsemester angeboten!

 
[Vl] Text und Gespräch
In dieser Vorlesung werden Grundlagen und ausgewählte Vertiefungen zu Aspekten der Gesprächsorganisation, der Textorganisation, der Text/Bild-Koordination und der Gestaltung multimodaler Angebote jeweils auch im Kontex medialer Realisierungen (z.B. audiovisuelle und digitale Medien) behandelt.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, A 4 (Hörsaal)
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 4 (Hörsaal)

[Si] Der Text aus funktionaler Perspektive
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Phil. I, B 009
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 009

Kommentar:

Texte aus einer funktionalen Perspektive zu betrachten, heißt, die Frage danach, zu welchen Zwecken wir eigentlich Texte produzieren/rezipieren, ins Zentrum des linguistischen Interesses zu rücken. Ausgehend von dieser Frage öffnet sich als ein klassisches Forschungsfeld der Textlinguistik das Feld der Textfunktionen und Textsorten: Wie lassen sich die eingangs erwähnten Zwecke (Funktionen) von Texten systematisieren und – ebenso – wie lassen sich die Texte selbst unter Berücksichtigung ihrer Funktionen klassifizieren? Neben diesen Fragen werden wir uns im Seminar aber auch eingehend damit befassen, wie Textfunktionen eigentlich im sprachlichen ,Material‘ der Texte fundiert sind. Was sind typische Muster zur Realisierung bestimmter Textfunktionen wie z.B. der Informations- oder der Appelfunktion im Sinne Brinkers? Wir werden aber auch allgemein danach fragen, was eigentlich Faktoren sind, die dafür sorgen, dass wir einen Text als kohärent (inhaltlich zusammenhängend) wahrnehmen, d.h., es wird darum gehen, zu bestimmen, welche sprachlichen Mittel zur Kohärenzerzeugung uns zur Verfügung stehen und welche Rolle der Kontext bei dieser spielt. Weiterhin werden wir uns auch vom Gesamttext abstrahierend mit Funktionen von Textelementen beschäftigen – wie beispielsweise der Referenz und Koreferenz (Bezugnahme und Wiederbezugnahme auf Gegenstände) mittels Nominalgruppen und Pronomen. Zudem soll es auch ein Anliegen dieses Seminars sein, einen Blick auf Funktionen literarischer Texte zu werfen und so im Kontrast zu Gebrauchstexten als dem typischen Forschungsgegenstand der Textlinguistik auch die Schnittstelle zur Literaturwissenschaft zu thematisieren. Es sei noch angemerkt, dass die hier gegebene Themenauflistung nicht als abschließend, sondern nur als veranschaulichend zu verstehen ist.


[Si] Gesprächsforschung: Dialoge in Filmen
In diesem Seminar sollen zum einen Grundlagen der Gesprächsforschung vermittelt und vertieft werden. Hierzu gehört insbesondere die Beschäftigung mit zentralen Aspekten der Gesprächsorganisation und der Gesprächsdynamik. Zum anderen soll das Instrumentarium der Gesprächsforschung angewendet werden auf Filmdialoge und Gesprächsbeiträge in Filmen. Hierbei stehen Leitfragen wie die folgenden im Vordergrund: Inwiefern unterscheiden sich einzelne Filmdialoge von authentischen Alltagsgesprächen? Wie tragen Gespräche im Film zur spezifischen (künstlerischen) Machart des jeweiligen Films bei (z.B. Figurenentwurf, Wissensdynamik, Entwicklung der Handlung, Erzeugung von Spannung, konversationeller Humor)? Inwiefern sind Formen der Gesprächsführung spezifisch für einzelne Filme bzw. für bestimmte Filmgenres. Wir können ggf. auch einen Blick über den Zaun zu Theaterdialogen und literarischen Dialogen werfen.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

[Si] Text und Gespräch in der Sprachgeschichte
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, G 026
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 026

[Si] Text- und Medienlinguistik (Online-Seminar)
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  k.A.
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Das Seminar gibt einen Überblick über text- und medienlinguistische Fragestellungen und Methoden. Im Mittelpunkt stehen die Fragen,
- was unter sprachlicher, kognitiver, kommunikativer und kultureller Perspektive unter Texten verstanden werden soll,
- welche Bedeutung der Textbegriff für a) die Schule und b) außerschulische Kontexte hat und
- welchem Wandel er mit Blick auf multimodale, medien- und domänenspezifische Entwicklungen unterliegt.
Der exemplarische Anwendungsfall sind "Multimodale Texte in der Stadt".
Das Seminar findet in Kooperation mit der Nationalen Iwan-Ohijenko-Universität Kamjanez-Podilskyj in der Ukraine statt und wird deshalb als Online-Seminar per Videokonferenz durchgeführt. Das Seminar setzt die Bereitschaft voraus, in virtuellen, Teams über ein Semester hinweg gemeinsam an text- und medienlinguistischen Projekten zu arbeiten.
Das Seminar wird als Co-Teaching durchgeführt, Seminarleiterin auf ukrainischer Seite ist Dr. Tetiana Kalyniuk.


   
[Vl] Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, A 5 (Hörsaal)
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 5 (Hörsaal)

Kommentar:

In der Vorlesung "Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie" werden wir eine Reihe von grundlegenden Texten kennen lernen, die sich um die beiden Fragen drehen: (1) Was verstehen wir unter Kultur? (2) Was wurde zu unterschiedlichen Zeiten unter Kultur verstanden? Es geht, mit anderen Worten darum, unterschiedliche (historische) Konzepte von Kultur kennen zu lernen, aber auch zu überlegen, wie sich das Verhältnis von Texten und Kulturen beschreiben lässt. Wieviel kulturelles Wissen benötigen wir, um Texte (genauer gesagt, literarische Texte) zu verstehen? Und was bedeutet es, dass wir in einer 'Schriftkultur' leben?
Im Laufe der Vorlesung werden Texte und Theoriekonzepte von Plato, Schleiermacher, Simmel, Cassirer, Freud, Nietzsche, Barthes, Austin, Goffman, Lévi-Strauss, Eco, Bush behandelt, die Sie zum größten Teil in der Textsammlung Kulturwissenschaft. Eine Auswahl grundlegender Texte (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1799) finden. In Stud IP (Unterordner "Texte ") finden Sie zusätzliche Handouts und im Unterordner "Power-Point Folien" die Folien der Vorlesung im PDF-Format. Ziel der Vorlesung ist es, Sie mit diesen grundlegend theoretischen Texten vertraut zu machen, aber auch den Umgang mit 'schwierigen Texten' dieser Art einzuüben.
Damit dies gelingen kann, bitte ich folgende Punkte zu beachten:

1. Die Vorlesung "Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie" findet "in Person" statt (keine Videoaufzeichnung)
2. Die Vorlesungsfolien werden Ihnen jeweils nach der Vorlesung in StudIP zur Verfügung gestellt.
3. Die Vorlesung endet am 14.7. mit einer 90 minütigen Klausur (14:15-15:45 Uhr).
4. Notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss der Vorlesungsklausur ist die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung.
5. Die Idee der Vorlesung ist, dass wir uns ein Semester lang wöchentlich treffen und gemeinsam über bestimmte Konzepte von Kultur nachdenken. Es macht absolut keinen Sinn, nicht zur Vorlesung zu kommen und lediglich die Vorlesungsfolien für die Abschlussklausur auswendig zu lernen!
6. Sie haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, Mittwochs (10-12 Uhr) am Seminar "Grundlagentexte der Literatur-, Kultur- und Medientheorie" Teil zu nehmen.


[Si] Grundlagentexte der Literatur- und Kulturtheorie
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Rathenaustraße 10, 112
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10, 112

Kommentar:

In diesem Seminar werden – begleitend und ergänzend zur Vorlesung – Grundlagentexte der Literatur- und Kulturtheorie behandelt, die sich um die beiden Fragen drehen: wie lassen sich Kulturen und Texte beschreiben? Respektive: wie lässt sich das Verhältnis von Texten und Kulturen beschreiben? Dies betrifft vor allem Probleme des 'Verstehens' von Texten und Kulturen: Was verstehen wir unter 'Kultur' und was benötigen wir, um Texte – etwa literarische Texte – zu verstehen? Was bedeutet es, dass wir in einer 'Schriftkultur' leben?
Im Laufe des Seminars werden Texte von Plato, Schleiermacher, Simmel, Cassirer, Freud, Nietzsche, Barthes, Peirce, Austin, Goffman, Lévi-Strauss, Eco, Bush gelesen und diskutiert.
Sie finden die Texte in Stud IP (Unterordner "Texte").

Teilnahmevoraussetzung: Alle Teilnehmenden müssen einen Text vorstellen


[Si] Manuskriptfiktion
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
Vorbesprechung: Fr. 17.04.2026, 10.00 - 12.00 Uhr, Phil. I, B 106
5 Einzeltermine:
Fr. 17.04.2026,10.00 - 12.00 Uhr   (Vorbesprechung) Phil. I, B 106
Fr. 08.05.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. I, B 106
Fr. 29.05.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. I, B 106
Fr. 19.06.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. I, B 106
Fr. 17.07.2026,10.00 - 16.00 Uhr   Phil. I, B 106

Kommentar:

"Im Zimmer sah ich den alten Schreibtisch und meine Remington-Schreibmaschine, ging hin, sah neben der Maschine einen hohen Stapel handgeschriebener Blätter, es war meine Handschrift, drehte ihn um und sah das erste Blatt. Auf dem standen die Wörter 'Ein von Schatten begrenzter Raum ...'" (Sevgi Emine Özdamar 2023: Ein von Schatten begrenzter Raum, S. 658) Dass die Protagonistin in diesem Roman auf das Manuskript desselben Textes stößt, den die Leserschaft gerade gedruckt in den Händen hält, ist paradox und zugleich ein Topos, der sich immer wieder finden lässt.
Das Seminar fragt nach der Darstellung von Materialität und der Bedeutung von Manuskripten und Typoskripten in der erzählenden Literatur. Nach einer Einführung in die Entstehung der ‚literarischen Handschrift‘ im 18. Und 19. Jahrhundert (Christian Benne 2015: Die Erfindung des Manuskripts) konzentriert sich das Seminar auf gegenwartsliterarische Texte. Das Seminar ist als Blockseminar mit vereinzelten Blockveranstaltungen über das Semester hinweg konzipiert. Die Teilnahme setzt eine hohe Lesebereitschaft voraus, wobei der Abstand zwischen den Terminen genug Zeit zur Erarbeitung der Texte garantiert. Weitere Seminarmodalitäten werden in der Vorbesprechung am Freitag, den 17.04.26, bekannt gegeben.
Bitte beachten: Sollten Sie eine benotete Hausarbeit in diesem Seminar schreiben wollen, müssen Sie mit einer verfrühten Abgabefrist rechnen, da mein Vertrag ausläuft.


 
[Si] Formen weiblicher Gewalt in der Vormoderne
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Zielgruppen:
BA Germ Lit  |  BA GuK Germ Lit  |  L2  |  L3  |  L5  |  MA Ger

Kommentar:

Frauen spielen in mittelalterlicher Literatur nicht immer eine untergeordnete Rolle. Ganz im Gegenteil können sie auch zum Motor des Geschehens werden und nicht nur die Handlung, sondern auch die Ausübung von Gewalt vorantreiben, sei es physisch oder psychisch. Neben Formen der List und Verstümmelung durch weibliche Figuren, interessiert uns auch die mordende Frau, die selbst zum Schwert greift (wie etwa Kriemhild im „Nibelungenlied“ oder Judith aus der Bibel) oder zur Massenmörderin wird („Die unschuldige Mörderin“).
Im Seminar wollen wir uns zum einen die unterschiedlichen Arten weiblicher Gewalt ansehen, und zum anderen die Narrativierung von Gewalt wie auch ihre Legitimation und gesellschaftliche Verurteilung vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit.


 
[Si] Ästhetisierung des Krieges oder eine andere Form der Liebe? Mittelalterliche Kreuzzugslyrik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Zielgruppen:
MA Ger  |  BA Germ Lit  |  BA GuK Ger Lit  |  L2  |  L3  |  L5

Kommentar:

Muss ein Ritter, der den Schutz der Kirche und der Frauen geschworen hat, einem Aufruf zum Kreuzzug folgen und mit kriegerischen Mitteln den Pilgerweg nach Jerusalem offen halten? Sollte er nicht eher bei seiner Geliebten oder seiner Ehefrau bleiben und sie, ebenso wie das eigene Land beschützen? Solche Fragen, ebenso wie die Frage, wie grausam oder heroisch, wie sinnvoll oder vergeblich, wie kirchentreu oder unchristlich ein religiös motivierter Krieg ist, werden in der Lyrik des 12.-14. Jahrhunderts in immer neuen Variationen diskutiert. Das Seminar behandelt eine Auswahl von mittelhochdeutschen Kreuzzugsliedern und stellt sie neben Kreuzzugspredigten und -berichte, um das Spezifische dieser Textsorte, das weit über das Inhaltliche hinausgeht, zu fassen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Inszenierung von Männlichkeit und von zwischengeschlechtlicher Liebe im Kontext des Religionskriegs.


[Si] Bibelepik aus weiblicher Feder: Frau Ava und ihre Werke
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 033
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033

Zielgruppen:
MA Ger  |  L2  |  L3  |  L5  |  BA Germ Lit  |  BA GuK Ger Lit

Kommentar:

Mit Frau Ava tritt erstmals eine namentlich bekannte Autorin der deutschsprachigen Literatur in Erscheinung. Ihre Bibelepik verbindet geistliche Lehre mit erzählerischer Anschaulichkeit, auch in dem sie bisher unbekannte Motive in ihre Erzählungen einfügt. Dabei treten Fragen nach Autor*innenschaft, Geschlecht, Frömmigkeit und Vermittlung von Wissen in den Vordergrund.

Das Seminar widmet sich der Bibelepik aus weiblicher Feder und nimmt Frau Avas Werk als Ausgangspunkt, um mittelalterliche Vorstellungen von Autorität, Spiritualität und Erzählpraxis zu untersuchen. In textnahen Analysen werden wir diskutieren, wie biblische Stoffe um 1100 neu geordnet, interpretiert und für ein volkssprachliches Publikum aufbereitet werden. Neben narratologischen Fragen (Figurengestaltung, Erzählinstanz, Perspektive) stehen auch medien- und kulturhistorische Aspekte im Fokus: Welche Rolle spielt das Geschlecht der Autorin? Wie positioniert sich Ava zwischen Gelehrsamkeit und Laienfrömmigkeit? Und wie funktioniert Bibelepik als religiöse Wissensvermittlung?

Durch die Verbindung von textnaher Interpretation und ausgewählter Forschungsliteratur soll sowohl die Besonderheit von Frau Avas Werk als auch ein Ausblick auf die Bibelepik erarbeitet werden.

Hinweise zur Teilnahme: Die Bereitschaft, sich auch mit mittelhochdeutschen Texten auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt. Die benötigte Literatur wird zur Verfügung gestellt.


[Si] Formen weiblicher Gewalt in der Vormoderne
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Zielgruppen:
BA Germ Lit  |  BA GuK Germ Lit  |  L2  |  L3  |  L5  |  MA Ger

Kommentar:

Frauen spielen in mittelalterlicher Literatur nicht immer eine untergeordnete Rolle. Ganz im Gegenteil können sie auch zum Motor des Geschehens werden und nicht nur die Handlung, sondern auch die Ausübung von Gewalt vorantreiben, sei es physisch oder psychisch. Neben Formen der List und Verstümmelung durch weibliche Figuren, interessiert uns auch die mordende Frau, die selbst zum Schwert greift (wie etwa Kriemhild im „Nibelungenlied“ oder Judith aus der Bibel) oder zur Massenmörderin wird („Die unschuldige Mörderin“).
Im Seminar wollen wir uns zum einen die unterschiedlichen Arten weiblicher Gewalt ansehen, und zum anderen die Narrativierung von Gewalt wie auch ihre Legitimation und gesellschaftliche Verurteilung vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit.


[Si] Ästhetisierung des Krieges oder eine andere Form der Liebe? Mittelalterliche Kreuzzugslyrik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 20.04.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Zielgruppen:
MA Ger  |  BA Germ Lit  |  BA GuK Ger Lit  |  L2  |  L3  |  L5

Kommentar:

Muss ein Ritter, der den Schutz der Kirche und der Frauen geschworen hat, einem Aufruf zum Kreuzzug folgen und mit kriegerischen Mitteln den Pilgerweg nach Jerusalem offen halten? Sollte er nicht eher bei seiner Geliebten oder seiner Ehefrau bleiben und sie, ebenso wie das eigene Land beschützen? Solche Fragen, ebenso wie die Frage, wie grausam oder heroisch, wie sinnvoll oder vergeblich, wie kirchentreu oder unchristlich ein religiös motivierter Krieg ist, werden in der Lyrik des 12.-14. Jahrhunderts in immer neuen Variationen diskutiert. Das Seminar behandelt eine Auswahl von mittelhochdeutschen Kreuzzugsliedern und stellt sie neben Kreuzzugspredigten und -berichte, um das Spezifische dieser Textsorte, das weit über das Inhaltliche hinausgeht, zu fassen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Inszenierung von Männlichkeit und von zwischengeschlechtlicher Liebe im Kontext des Religionskriegs.


[Si] Bibelepik aus weiblicher Feder: Frau Ava und ihre Werke
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 033
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 033

Zielgruppen:
MA Ger  |  L2  |  L3  |  L5  |  BA Germ Lit  |  BA GuK Ger Lit

Kommentar:

Mit Frau Ava tritt erstmals eine namentlich bekannte Autorin der deutschsprachigen Literatur in Erscheinung. Ihre Bibelepik verbindet geistliche Lehre mit erzählerischer Anschaulichkeit, auch in dem sie bisher unbekannte Motive in ihre Erzählungen einfügt. Dabei treten Fragen nach Autor*innenschaft, Geschlecht, Frömmigkeit und Vermittlung von Wissen in den Vordergrund.

Das Seminar widmet sich der Bibelepik aus weiblicher Feder und nimmt Frau Avas Werk als Ausgangspunkt, um mittelalterliche Vorstellungen von Autorität, Spiritualität und Erzählpraxis zu untersuchen. In textnahen Analysen werden wir diskutieren, wie biblische Stoffe um 1100 neu geordnet, interpretiert und für ein volkssprachliches Publikum aufbereitet werden. Neben narratologischen Fragen (Figurengestaltung, Erzählinstanz, Perspektive) stehen auch medien- und kulturhistorische Aspekte im Fokus: Welche Rolle spielt das Geschlecht der Autorin? Wie positioniert sich Ava zwischen Gelehrsamkeit und Laienfrömmigkeit? Und wie funktioniert Bibelepik als religiöse Wissensvermittlung?

Durch die Verbindung von textnaher Interpretation und ausgewählter Forschungsliteratur soll sowohl die Besonderheit von Frau Avas Werk als auch ein Ausblick auf die Bibelepik erarbeitet werden.

Hinweise zur Teilnahme: Die Bereitschaft, sich auch mit mittelhochdeutschen Texten auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt. Die benötigte Literatur wird zur Verfügung gestellt.


[Si] Formen weiblicher Gewalt in der Vormoderne
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Zielgruppen:
BA Germ Lit  |  BA GuK Germ Lit  |  L2  |  L3  |  L5  |  MA Ger

Kommentar:

Frauen spielen in mittelalterlicher Literatur nicht immer eine untergeordnete Rolle. Ganz im Gegenteil können sie auch zum Motor des Geschehens werden und nicht nur die Handlung, sondern auch die Ausübung von Gewalt vorantreiben, sei es physisch oder psychisch. Neben Formen der List und Verstümmelung durch weibliche Figuren, interessiert uns auch die mordende Frau, die selbst zum Schwert greift (wie etwa Kriemhild im „Nibelungenlied“ oder Judith aus der Bibel) oder zur Massenmörderin wird („Die unschuldige Mörderin“).
Im Seminar wollen wir uns zum einen die unterschiedlichen Arten weiblicher Gewalt ansehen, und zum anderen die Narrativierung von Gewalt wie auch ihre Legitimation und gesellschaftliche Verurteilung vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit.


 
[Si] "Flucht und Ankommen" in der Gegenwartsliteratur (mit Exkursion DNB Frankfurt)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, C 027
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027

Zielgruppen:
BA Germ Lit  |  BA GuK Ger Lit  |  L2  |  L3  |  L5

Kommentar:

Längst ist Flucht und Ankommen ein Thema der Gegenwartsliteratur. Doch welche literarischen Ausdruckformen werden verwendet? Wir lesen Romane von Abbas Khider ("Der Erinnerungsfälscher"), Olga Grjasnowa ("Gott ist nicht schüchtern" und Julya Rabinowich ("Dazwischen: Ich").

Für Do., 18.06. ist ein Besuch im Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt vorgesehen. Wir kommen mit Ausstellungsmacher*innen ins Gespräch und begegnen virtuellen Zeitzeugnissen, die während des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen mussten. Die Teilnahme an der Exkursion ist verbindlich.
Gefragt wir auch danach, ob sich Verbindungslinien zwischen historischen und aktuellen Fluchtbewegungen ziehen lassen und welche Bedeutung Literatur für gesellschaftliche Diskussionen hat.


[Si] Friedrich Schiller: Über naive und sentimentalische Dichtung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Friedrich Schillers Abhandlung „Über naive und sentimentalische Dichtung“, erschienen 1795, gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen literaturtheoretischen Texten des späten 18. Jahrhunderts. Schillers Grundunterscheidung von ‚naiv‘ und ‚sentimentalisch‘ hat in der Folgezeit eine große Wirkung entfaltet. Dabei geht es Schiller um nichts weniger als um eine Standortbestimmung der modernen Literatur und uns als modernen Lesenden. So berührt Schiller eine Reihe großer Fragen wie die nach dem Verhältnis von Natur, Verstand und Gefühl, nach Einfachheit und Komplexität in der Kunst oder auch nach Freiheit und Zwang in der ästhetischen Erfahrung.

Das Seminar ist als gemeinsames Lektüreseminar angelegt – bringen Sie Lust auf die Auseinandersetzung mit einem herausfordernden, nicht ganz leicht zugänglichen Text und ein gemeinsames Gespräch mit!
Eine kommentierte Textausgabe wird zu Seminarbeginn zur Verfügung gestellt.


[Si] Gegenwartsliteratur: Caroline Wahl, Sophie Passmann, Heinz Strunk, Ilona Hartmann
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 031
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 031

Kommentar:

Wir besprechen in diesem Kurs gemeinsam aktuelle Romane und Prosa. Auf dem Programm stehen folgende vier Texte: "Zweiundzwanzig Bahnen" von Caroline Wahl, "Es ist immer so schön mit dir" von Heinz Strunk, "Komplett Gänsehaut" von Sophie Passmann und "Klarkommen" von Ilona Hartmann. In den Seminar-Diskussionen wird es darum gehen, anhand dieser exemplarischen Textauswahl die charakteristischen Stoffe, Motive, Symbole und stilistischen Merkmale der Gegenwartsliteratur zu identifizieren und analysieren.


[Si] Lyrik und Poetik des Realismus
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Die Epoche des literarischen Realismus ist vor allem für ihre Erzählungen und Romane von Theodor Fontane, Gottfried Keller oder Theodor Storm bekannt. Das Seminar lädt dazu ein, auch die nicht weniger interessante Lyrik dieser Epoche „nach dem Ende der Kunstperiode“ (Heinrich Heine) und einige ihrer wichtigsten Themen und Motive kennenzulernen, mit denen Politik, Geschichte, aber auch Natur und zwischenmenschliche Beziehungen auf eine neue Weise literarisch dargestellt werden. Behandelt werden sollen Gedichte u.a. von Heinrich Heine, Annette von Droste Hülshoff, Eduard Mörike, Theodor Fontane, Theodor Storm und Wilhelm Busch. Gewichtet nach den Interessen der Teilnehmenden stehen auch poetologische Grundlagentexte des Realismus auf dem Seminarprogramm.

Zur Einführung empfohlen: Dirk von Petersdorff, Geschichte der deutschen Lyrik, München 2008 (bes. S. 68-80). Dieter Burdorf, Geschichte der deutschen Lyrik. Einführung und Interpretationen, 2. Auflage, Stuttgart 2023 (Kap. 6) [Zugriff: https://justfind.hds.hebis.de/Record/HEB512818436].


[Si] Moderne Klassiker in Kino, TV und Streaming
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Gegenstand des Seminars sind die Filmadaptionen ausgewählter Texte der Klassischen Moderne von Arthur Schnitzler über Vicky Baum bis Erich Kästner. Im Vergleich zwischen literarischen Vorlagen und filmischen Transformationen werden wichtige Aspekte des produktiven Spannungsverhältnisses zwischen den Zeichensystemen Literatur und Film diskutiert, die sich aus der Realisierung desselben Stoffs in unterschiedlichen Medien ergeben. Dabei vermittelt das Seminar Grundlagenkenntnisse und Basiskompetenzen im Bereich der intermedialen Narratologie sowie der Film- und Adaptionsanalyse.


[Si] "Flucht und Ankommen" in der Gegenwartsliteratur (mit Exkursion DNB Frankfurt)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2026
wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr  Phil. I, C 027
nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, C 027

Zielgruppen:
BA Germ Lit  |  BA GuK Ger Lit  |  L2  |  L3  |  L5

Kommentar:

Längst ist Flucht und Ankommen ein Thema der Gegenwartsliteratur. Doch welche literarischen Ausdruckformen werden verwendet? Wir lesen Romane von Abbas Khider ("Der Erinnerungsfälscher"), Olga Grjasnowa ("Gott ist nicht schüchtern" und Julya Rabinowich ("Dazwischen: Ich").

Für Do., 18.06. ist ein Besuch im Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt vorgesehen. Wir kommen mit Ausstellungsmacher*innen ins Gespräch und begegnen virtuellen Zeitzeugnissen, die während des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen mussten. Die Teilnahme an der Exkursion ist verbindlich.
Gefragt wir auch danach, ob sich Verbindungslinien zwischen historischen und aktuellen Fluchtbewegungen ziehen lassen und welche Bedeutung Literatur für gesellschaftliche Diskussionen hat.


[Si] Friedrich Schiller: Über naive und sentimentalische Dichtung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Friedrich Schillers Abhandlung „Über naive und sentimentalische Dichtung“, erschienen 1795, gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen literaturtheoretischen Texten des späten 18. Jahrhunderts. Schillers Grundunterscheidung von ‚naiv‘ und ‚sentimentalisch‘ hat in der Folgezeit eine große Wirkung entfaltet. Dabei geht es Schiller um nichts weniger als um eine Standortbestimmung der modernen Literatur und uns als modernen Lesenden. So berührt Schiller eine Reihe großer Fragen wie die nach dem Verhältnis von Natur, Verstand und Gefühl, nach Einfachheit und Komplexität in der Kunst oder auch nach Freiheit und Zwang in der ästhetischen Erfahrung.

Das Seminar ist als gemeinsames Lektüreseminar angelegt – bringen Sie Lust auf die Auseinandersetzung mit einem herausfordernden, nicht ganz leicht zugänglichen Text und ein gemeinsames Gespräch mit!
Eine kommentierte Textausgabe wird zu Seminarbeginn zur Verfügung gestellt.


[Si] Gegenwartsliteratur: Caroline Wahl, Sophie Passmann, Heinz Strunk, Ilona Hartmann
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 031
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 031

Kommentar:

Wir besprechen in diesem Kurs gemeinsam aktuelle Romane und Prosa. Auf dem Programm stehen folgende vier Texte: "Zweiundzwanzig Bahnen" von Caroline Wahl, "Es ist immer so schön mit dir" von Heinz Strunk, "Komplett Gänsehaut" von Sophie Passmann und "Klarkommen" von Ilona Hartmann. In den Seminar-Diskussionen wird es darum gehen, anhand dieser exemplarischen Textauswahl die charakteristischen Stoffe, Motive, Symbole und stilistischen Merkmale der Gegenwartsliteratur zu identifizieren und analysieren.


[Si] Lyrik und Poetik des Realismus
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.04.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Kommentar:

Die Epoche des literarischen Realismus ist vor allem für ihre Erzählungen und Romane von Theodor Fontane, Gottfried Keller oder Theodor Storm bekannt. Das Seminar lädt dazu ein, auch die nicht weniger interessante Lyrik dieser Epoche „nach dem Ende der Kunstperiode“ (Heinrich Heine) und einige ihrer wichtigsten Themen und Motive kennenzulernen, mit denen Politik, Geschichte, aber auch Natur und zwischenmenschliche Beziehungen auf eine neue Weise literarisch dargestellt werden. Behandelt werden sollen Gedichte u.a. von Heinrich Heine, Annette von Droste Hülshoff, Eduard Mörike, Theodor Fontane, Theodor Storm und Wilhelm Busch. Gewichtet nach den Interessen der Teilnehmenden stehen auch poetologische Grundlagentexte des Realismus auf dem Seminarprogramm.

Zur Einführung empfohlen: Dirk von Petersdorff, Geschichte der deutschen Lyrik, München 2008 (bes. S. 68-80). Dieter Burdorf, Geschichte der deutschen Lyrik. Einführung und Interpretationen, 2. Auflage, Stuttgart 2023 (Kap. 6) [Zugriff: https://justfind.hds.hebis.de/Record/HEB512818436].


[Si] Moderne Klassiker in Kino, TV und Streaming
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Phil. I, B 106
nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 106

Kommentar:

Gegenstand des Seminars sind die Filmadaptionen ausgewählter Texte der Klassischen Moderne von Arthur Schnitzler über Vicky Baum bis Erich Kästner. Im Vergleich zwischen literarischen Vorlagen und filmischen Transformationen werden wichtige Aspekte des produktiven Spannungsverhältnisses zwischen den Zeichensystemen Literatur und Film diskutiert, die sich aus der Realisierung desselben Stoffs in unterschiedlichen Medien ergeben. Dabei vermittelt das Seminar Grundlagenkenntnisse und Basiskompetenzen im Bereich der intermedialen Narratologie sowie der Film- und Adaptionsanalyse.


   
[Si] Formen weiblicher Gewalt in der Vormoderne
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Zielgruppen:
BA Germ Lit  |  BA GuK Germ Lit  |  L2  |  L3  |  L5  |  MA Ger

Kommentar:

Frauen spielen in mittelalterlicher Literatur nicht immer eine untergeordnete Rolle. Ganz im Gegenteil können sie auch zum Motor des Geschehens werden und nicht nur die Handlung, sondern auch die Ausübung von Gewalt vorantreiben, sei es physisch oder psychisch. Neben Formen der List und Verstümmelung durch weibliche Figuren, interessiert uns auch die mordende Frau, die selbst zum Schwert greift (wie etwa Kriemhild im „Nibelungenlied“ oder Judith aus der Bibel) oder zur Massenmörderin wird („Die unschuldige Mörderin“).
Im Seminar wollen wir uns zum einen die unterschiedlichen Arten weiblicher Gewalt ansehen, und zum anderen die Narrativierung von Gewalt wie auch ihre Legitimation und gesellschaftliche Verurteilung vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit.


[Si] Formen weiblicher Gewalt in der Vormoderne
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.04.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr  Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)
nächster Termin: 21.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, B 128 (Karl-Wolfskehl-Saal)

Zielgruppen:
BA Germ Lit  |  BA GuK Germ Lit  |  L2  |  L3  |  L5  |  MA Ger

Kommentar:

Frauen spielen in mittelalterlicher Literatur nicht immer eine untergeordnete Rolle. Ganz im Gegenteil können sie auch zum Motor des Geschehens werden und nicht nur die Handlung, sondern auch die Ausübung von Gewalt vorantreiben, sei es physisch oder psychisch. Neben Formen der List und Verstümmelung durch weibliche Figuren, interessiert uns auch die mordende Frau, die selbst zum Schwert greift (wie etwa Kriemhild im „Nibelungenlied“ oder Judith aus der Bibel) oder zur Massenmörderin wird („Die unschuldige Mörderin“).
Im Seminar wollen wir uns zum einen die unterschiedlichen Arten weiblicher Gewalt ansehen, und zum anderen die Narrativierung von Gewalt wie auch ihre Legitimation und gesellschaftliche Verurteilung vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit.


 
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